[
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    "end": 8.72,
    "text": "Und dann habe ich in der Kirche zum ersten Mal eine Kirche bekommen, und zwar Ding im Böblingen."
  },
  {
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    "end": 19.22,
    "text": "Er hat mich da empfohlen und ich habe das gemacht und hinten nach bin ich dann abgelehnt worden von der Diözese Rottenburg weil ich zu modern sei."
  },
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    "text": "Dann haben wir mich wieder zurückgezogen, dann hat mich zwischenzeitlich Oberbürgermeister Rommel als Kulturberater in den Stadtrat aufgenommen, der Stadt Schuttgart."
  },
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    "end": 48.9,
    "text": "Und ich habe in der Bundesgarten-Schau damals unheimlich Furore gemacht und daraufhin hat dann die Diözese Rottenburg nochmals angefragt ob ich nicht doch wieder für die Kirche arbeiten"
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    "text": "können.\"."
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    "end": 93.74,
    "text": "Diese Folge von Geschichte Europas ist eine Auftragsproduktion Das Institut für Kirchen und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmitteln und Südosteuropa."
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    "text": "Diese Folge ist Teil der Berichterstattung zur Iktos-Jahrestabung, im Jahr zwanzig."
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    "text": "Und das ist hier eine ganz besondere Folge denn es handelt sich um ein Zeitzeugengespräch."
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    "text": "Ich spreche mit Gerhard Tagwerker einem Bildhauer Gestalter und Künstler der uns sein unfassbares Leben beschreibt."
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    "text": "Kern dabei ist seine langjährige Tätigkeit als Kirchengestalter, aber das Gespräch wird zeigen wie sehr seiner Arbeit durch seine Lebensgeschichte geprägt wurde."
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    "text": "Herr Tagwerker war zum Zeitpunkt der Aufnahme dreieinundzig Jahre alt und leider war auch einige Wochen vor dem Gespräch seine langjährige Ehefrau verstorben."
  },
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    "end": 148.4,
    "text": "Technisch gab es einige Probleme, sodass ich tatsächlich einfach mit ihm telefoniert habe und mein Handy mit meiner Bluetooth-Box verbunden war die ich vor meinem Mikrofon platziert hatte."
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    "end": 156.32,
    "text": "Aber Ich bin mir sicher dass die Schilderung dieses bewegten Lebens jegliche Abstriche in der Tonqualität vergessen machen wird."
  },
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    "end": 170.88,
    "text": "Mich hat noch nie ein Gespräch für den Podcast so mitgenommen und sowohl bei der Aufnahme als auch jetzt beim Schnitt hatte ich Tränen in den Augen Insbesondere wenn Herr Tagwerker so liebevoll von seiner verstorbenen Ehefrau spricht."
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    "end": 184.38,
    "text": "Und das gleiche gilt auch für den Moment, als er berichtet wie ja als junger Mensch auf der Flucht am Ende des Zweiten Weltkriegs zum Glauben fand und warum gerade die Gottesmutter Maria so eine Bedeutung fehlen hat."
  },
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    "text": "Herr Tagwelka schildert seine Flurterfahrungen sehr drastisch und spricht auch mit sehr klaren Worten über massenhaften Tod-."
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    "text": "So ein langes Leben enthält auch unglaublich kuriose und interessante Momente."
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    "end": 210.36,
    "text": "Und daher könnt ihr euch auf Schilderungen von Jazzkonzerten auf dem Bodensee, und auf die Beschreibung eines Trinkgelages mit einem amtierenden und einem zukünftigen Papst freuen!"
  },
  {
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    "end": 224.32,
    "text": "In den Show-Nord der Folge findet ihr Kontaktmöglichkeiten für Fragen, Feedback oder Kommentare sowie Wege wer mich und diesen Podcast unterstützen könnte – etwa durch Spenden via PayPal und Kofi oder durch regelmäßige Beiträge bei Steady & Kofie."
  },
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    "end": 229.1,
    "text": "In den Show-Nords gibt es auch eine Liste inheitlich verkünfter Folgen, die stets aktuell"
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    "end": 229.76,
    "text": "gehalten wird"
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    "end": 234.4,
    "text": "und insbesondere ist dann natürlich die Ankündigungsfolge zur Reihe über die Eklustagung."
  },
  {
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    "end": 238.26,
    "text": "Und damit genug der Vorrede!"
  },
  {
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    "end": 242.58,
    "text": "Ich wünsche euch erst viele neue Erkenntnisse mit dieser Aufnahme aus dem September."
  },
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    "end": 260.339,
    "text": "kurze Zeit und dann ließen sich meine Eltern scheiden."
  },
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    "text": "Aus welchem Grund weiß ich nicht, aber jedenfalls ist die Mutter mit ihr in das damalige Sudeten-Gebiet ausgewandert und ich bin dort bei den Großeltern aufgewachsen."
  },
  {
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    "end": 292.14,
    "text": "Der Großvater selber war ein sehr angesehener Mathematikwissenschaftler im Ersten Weltkrieg Festungskommandant von Krakau und hatte eine wunderschöne Villa."
  },
  {
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    "end": 301.6,
    "text": "Und meine Großmutter hat dort den Haushalt geschmissen, die Familie versorgt mit immerhin sechs Angestellten."
  },
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    "end": 319.92,
    "text": "also ich bin in gehobener Atmosphäre aufgewachsen hatte allerdings den Hebel vor Ich durfte nicht mit Kindern von der Straße spielen Und ich durfte mich auch mit dem Haus angestellten, nicht groß unterhalten."
  },
  {
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    "end": 326.44,
    "text": "Die Familie war freidenkerisch aufgebaut, hatte also mit dem Glauben überhaupt nichts am Hut."
  },
  {
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    "end": 340.86,
    "text": "Die Großmutter selber war eine Tschechien und eine sehr fromme Frau und finkleden morgen um sechs Uhr in die Kirche, um sich dann für die Familie aufzuobfern."
  },
  {
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    "end": 353.32,
    "text": "Das hat mir doch etwas zu denken gegeben sodass ich dann einige Male mit ihr also auch in die Kirche durfte und habe das dann dort sehr genossen."
  },
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    "end": 373.62,
    "text": "Denn in Teplitz Schöner, wo ich also aufgewachsen bin – es war eine Kursstadt – da war ein großes Schloss der Fürsten Klari und er hatte seine eigene Schlosskirche, in die ich kein Profaner reintreten durfte Und dann war noch die Stadtkirche lebendran."
  },
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    "end": 377.52,
    "text": "Die war also fürs öffentliche Volk gemünzt und da bin ich dann"
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    "end": 377.98,
    "text": "herein.\"."
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    "text": "Sie sagten ja eben, sie sind in den Sudetengau gekommen... ...und war das schon vor der deutschen Annexion?"
  },
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    "text": "War das danach?"
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    "end": 390.3,
    "text": "Wie war das?"
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    "end": 392.06,
    "text": "Das war davor!"
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    "text": "Da ging es mit meiner Mutter."
  },
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    "end": 399.78,
    "text": "Weil sie ja die österreichische Staatsangehörigkeit noch hatte."
  },
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    "end": 414.68,
    "text": "noch nach Dresden geflüchtet auf Anraten des österreichischen Konsulats, weil es angedraut wurde dass die Stadt Dipliz jeder gebrannt wird von den Schächen."
  },
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    "end": 431.32,
    "text": "Wir sind also nach Dresten wo meine Mutter nochmal an Haus hatte geflohen und sind dann mit den deutschen Truppen wieder zurückgekehrt in das unbeschädigte Diplit Schönau Und dort habe ich dann den ganzen Krieg erlebt."
  },
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    "end": 440.92,
    "text": "Es waren keine großen Angriffe, weil die Amerikaner und auch die Briten ja die Tschechei irgendwie geschont haben."
  },
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    "text": "Die Großen-Angriffe waren nur in Deutschland."
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    "end": 450.64,
    "text": "also Dresden war praktisch der Abschluss, ja dann auch mit diesem grauenhaften Angriff zum Schluss gel."
  },
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    "text": "Also wir hatten im Sudetengebiet keine große Schwierigkeit während des Krieges und merkwürdigerweise sind es meine Großmutter auch von ihren Verwandten aus Selin, also aus innerböhmen immer auch gut mit Lebensmitteln schwarz versorgt worden."
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    "text": "Wie das alles geklappt hat weiß ich also nicht."
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    "text": "Jetzt kamen in nineteenhundertfünfundvierzig der Kriegschluss."
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    "end": 496.7,
    "text": "da hat man mich mit treizehn Jahren aus dem Gymnasium heraus geholt in vier Tagen an der Panzerfaust ausgebildet und an die Panzersperren gegen die Russen gestellt, die von Dresden herunter kamen."
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    "end": 513.22,
    "text": "Nach dieser furchtbaren Schießerei, die die Panzer veranstaltet haben waren wir immer noch wie Kinder da auf der Sperre gestellt gestanden und hatten das Glück dass ein russischer Panzerkommandant dabei, der rüber gerufen hat."
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    "end": 515.84,
    "text": "er hat keine Lust auf kleine Kinder zu schießen."
  },
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    "text": "Wir sollen die Panzersperre freiwillig räumen."
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    "end": 522.96,
    "text": "Und das haben wir dann auch gemacht und zu unserem Schrecken nicht."
  },
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    "text": "Wir hatten einen Feldwebel, der uns kommandiert hat da."
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    "end": 531.3,
    "text": "Der ist kurz bevor die ersten Panzer aufgetaucht sind."
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    "text": "man hat sie ja tagelang gehört bis er auf sein Motorrad gesprungen und hat gesagt er haut jetzt ab zu den Amis."
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    "text": "Wir sollen das Vaterland retten!"
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    "text": "Und wir sind also wie gesagt alleine dann dargestanden Und haben zugesehen."
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    "text": "und zu unserem Schrecken kam ein großer Banzer."
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    "text": "Ein Dose Stallin, das waren die neuesten damals."
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    "text": "Der hat mit einer Anfahrt den Eisenbahnwagen, der mit Geröll gefüllt war auf die Seite geschoben."
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    "text": "Damit war die Sache erledigt und dann haben sie zu uns nur noch gespürnt."
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    "text": "dabei Matka also haut ab zur Muber und haben sich nicht weiter um uns gekümmert."
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    "text": "Nun ging es also weiter."
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    "end": 583.28,
    "text": "Wir haben dann die tschechische Besatzung mitgemacht und die haben ja dann, die deutschen Mit weißen armbinden versehen."
  },
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    "end": 587.56,
    "text": "Die mussten auf der straße gehen doch nicht am gestalt gehen."
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    "text": "ich hatte das glück."
  },
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    "text": "Also ich muss dazu sagen meine mutter hat noch mal geheiratet Und ich habe eine halbschwester bekommen nicht und ich selber hatte."
  },
  {
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    "end": 617.18,
    "text": "nach dem Also nach der Besetzung durch die Russen haben die Deutschen alle weiße Armbinden tragen müssen und ich selber, ich bin von den Checken repariert worden nach dem Vater als Österreicher."
  },
  {
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    "end": 636.32,
    "text": "Ich hatte also eine rot-weiß rote Armbinde und hatte auch einen provisorischen Pass vom Checken und durfte am Gesteig laufen war nicht behällig Während die Deutschen angespuckt wurden und auf der Straße gehen mussten, und auch angefahren worden sind usw."
  },
  {
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    "end": 638.98,
    "text": "Also es war grauenhaft!"
  },
  {
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    "end": 644.88,
    "text": "Ich habe dann die nötigsten Besorgungen für meine Mutter und meine Schwester getätigt."
  },
  {
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    "text": "Und dann kam Ende ¼ etwa im September, warum muss das gewesen sein?"
  },
  {
    "start": 653.08,
    "end": 655.44,
    "text": "Da kam dann die Ausweisung."
  },
  {
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    "end": 666.46,
    "text": "Da war also eine Zusammenstellung eines Transportes mit, ja vielleicht zweihundert Leuten ausgewiesen wurden."
  },
  {
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    "end": 691.3,
    "text": "Wir durften einen Rucksack mitnehmen und er wurde uns dann noch von den Checking zur Hälfte an der Grenze gelehrt und so sind wir also in einem Transport darauf getrieben worden an die Grenze und unterwegs ist meiner Mutter schlecht geworden, sehr die Schwierigkeiten."
  },
  {
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    "end": 697.3,
    "text": "Da habe ich mit meinem österreichischen Bass eine zäkische Zugmaschine angebunden."
  },
  {
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    "end": 702.14,
    "text": "der hat gehalten und hat die Mutter mit meiner Halbschwester nach oben genommen."
  },
  {
    "start": 702.94,
    "end": 711.52,
    "text": "Ich bin zurückgeblieben Mit alten Leuten von dem Transport Die also zu Fuß weiter gelaufen sind."
  },
  {
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    "end": 725.7,
    "text": "Mir ist dann weil ich einige Wochen vorher einen Beinbruch gehabt hab eingegibstes Bein hatte und ein Leiterwegele gezogen hat, wo der die beiden Rucksäcke drauf waren."
  },
  {
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    "end": 735.5,
    "text": "Die von meiner Mutter und meiner bin ich mit dem Transport weiter gelaufen und habe dann gehört wie vom weiten Schüsse gefallen sind."
  },
  {
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    "end": 740.98,
    "text": "Und dann haben einige alte Leute gesagt das ist eine Exekuzionskommando."
  },
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    "end": 753.98,
    "text": "Ich bin dann zu dort erschrocken wir es auch irgendwie schlecht geworden Und ich bin dann ohnmächtig geworden und als ich wieder aufgewacht, lag ich in einem Riesenberg von Leichen."
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    "end": 764.22,
    "text": "Nur mir war bei Zufall die österreichische Armbinde und dieser provisorische österreichischer Pass aus der Tasche gefallen."
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    "text": "Daraufhin hatten sie mich liegen lassen."
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    "end": 775.28,
    "text": "Ich habe nämlich auch eine weiße Armbindeforschaft damit sie mich überhaupt mit rausgenommen haben mit dem Transport nicht."
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    "end": 780.72,
    "text": "Und ich hatte also, wie gesagt, Glück und habe dieses Massakar überlebt."
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    "end": 800.6,
    "text": "Ich bin dann etwa noch zweieinhalb Stunden mit dem Leiter Wegelle weiter herauf gekrabbelt bis ich oben an der Grenze war im Erzgebirge und am nächsten Tag haben sie uns dann über die Grenze nach Preisten rüber gejagt."
  },
  {
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    "end": 803.42,
    "text": "Da war ich aber schon so fertig."
  },
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    "end": 806.56,
    "text": "Da kam die nächste Ortschaft, das war Altenberg."
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    "end": 813.2,
    "text": "Und da war eine zerstörte katholische Kirche mit einem Marienalter."
  },
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    "end": 823.96,
    "text": "Der war unversehrt und vor dem bin ich dann zusammengebrochen... ...und hat zum ersten Mal Licht gebetet!"
  },
  {
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    "text": "Ja wir sind dann herumgezogen."
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    "end": 832.54,
    "text": "Man hatte bloß vierundzwanzig Stunden Aufenthalt in Deutschland."
  },
  {
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    "text": "Dann ist man weitergetrieben worden."
  },
  {
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    "end": 841.48,
    "text": "Es waren Heere von Pflichtlingen unterwegs und ich kam dann nach Eisenach, forty-fünf."
  },
  {
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    "end": 848.58,
    "text": "Weil in Sachsen kein Platz mehr war, bin da rüber nach Eisenacht."
  },
  {
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    "end": 858.78,
    "text": "Und in Eisenach habe ich ein Notabitur gemacht und hab dann anschließend eine Lehre angefangen als Steinmelds."
  },
  {
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    "end": 872.04,
    "text": "Ich kam dazu – es war damals nur noch die Auswahl Man hat Bauberufe gebraucht zum Wiederaufbau und da hat mir meine Mutter auch vorgeschlagen, es soll doch so irgendetwas machen nicht."
  },
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    "end": 877.2,
    "text": "Und dann habe ich also eine Lede als Steinmetz angefangen."
  },
  {
    "start": 879.12,
    "end": 908.36,
    "text": "Wir selber haben in Deubach bei Eisenach gewohnt und ich musste jeden Morgen um sechs Uhr mit einem Zug herunter nach Eisenach fahren habe dann dort gearbeitet und wenn man abends nach Haus wollte, sind die Züge da gestanden ohne Lokomotive in Eisenach weil die Russen die Lokomotive für ihre Schnappstransporte gebraucht haben."
  },
  {
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    "end": 915.12,
    "text": "Und dann sind meistens die Leute ausgestiegen und waren jetzt zu Fuß nach Hause gelaufen."
  },
  {
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    "end": 917.9,
    "text": "das waren dann auch zwei bis drei Stunden."
  },
  {
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    "end": 922.68,
    "text": "Am nächsten Morgen um sechs Uhr ist der Zug wieder bündig zur Arbeit gefahren."
  },
  {
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    "end": 924.54,
    "text": "Das hat funktioniert."
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  {
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    "end": 927.4,
    "text": "Eisenach heißt Thüringen, das heisst."
  },
  {
    "start": 927.44,
    "end": 932.1,
    "text": "die haben dann in Nachkriegszeit erst einmal in der sowjetischen Besatzungszone"
  },
  {
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    "end": 932.5,
    "text": "gelebt?"
  },
  {
    "start": 933.56,
    "end": 946.66,
    "text": "Ja zuerst in der Sowjetischensbesatzungszone und dann hat meine Mutter durch Zufall erfahren dass man drüben in der sowejetischen Zone diesen Mauerbau plant."
  },
  {
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    "end": 952.48,
    "text": "Und daraufhin ist die dann mit uns, die hat sich sehr gut ausgekannt."
  },
  {
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    "end": 978.14,
    "text": "Weil sie im ersten Weltkrieg mit dem Großvater in der Festung in Krakau war und dort hat sie den Soldaten zugeguckt wie die ganz versperren gebaut haben und alles mögliche und jedenfalls hat sie genau gewusst wo bei den Grenzträten die Glingedrähte sind verschont und andere durchgeschnitten."
  },
  {
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    "end": 989.08,
    "text": "Und wir sind also zu dritt dann unter den Sperren drehten, durchgekrabbelt und sind dann in Bamberg gelandet nicht?"
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    "start": 989.14,
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    "text": "Wir sind dann nach Bamberg."
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  {
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    "end": 995.62,
    "text": "Da waren wir in Bamberg."
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    "text": "Also noch während der Besatzungszeit aber schon eine mehr oder minder bewachte und schwierig durchlässige Grenze zwischen den zukünftigen beiden deutschen Staaten."
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    "text": "Da waren schon Grenzen da und man hat wie gesagt diesen Mauerbau geplant nicht?"
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    "text": "außerdem hat sie auch erfahren dass ihr Mann also der zweite Mann aus der Tschechei nicht in den Ostteil ausgewiesen worden ist sondern in dem Westteil und er war dann da im Burg Haslach."
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    "text": "Nicht das war bei Bamberg Nächsten Wurzeln geschlagen und ich habe in Bamberg dann eine Lehre angefangen beim gräflich-schönenbörnischen Roobbildhauer Anton Bauer."
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    "text": "Und ich hab da dann eine Lähre angefangene Doppelte als Steinbildthauer und Barockstukatöer und kam dann in Gelegenheit, in Vierzehnheiligen zu arbeiten im Kloster Bands."
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    "text": "Das Schloss Bombersfelden habe ich also dort als Stuckateur gearbeitet."
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    "text": "Und dann zeitweise dazwischen herein an der Bamberger Tobenbauchite ausgeliehen als Bildhauer von dem Anton-Bauer – das war auch sehr interessant!"
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    "text": "Und da bin ich dann durch Zufall an einen amerikanischen Offizier geraten, der mein Interesse für Jazz entdeckt hat."
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    "text": "Und der dann gesagt habe er ich stecke dich nach Würzburg aufs Bach-Konservatorium da kannst du Jazzstudien nebenher."
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    "text": "Da bin ich jeden Abend von einem schwarzen Fahrer abgeholt worden, der wieder Räuber von Bamberg nach Würztburg gefahren bin und habe dort in Würzburger am dortigen Jazz-Konzervatorium mich mit Jess befasst, aber auch mit Classic."
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    "text": "Denn die Amerikaner haben im Gegenteil also im Gegensatz zu den Deutschen an ihren Konservatorium beide Arten unterrichtet und das war für mich sehr interessant."
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    "text": "Sie haben mir erzählt sie waren als Steinmetz und dann später auch als Bildhauer und Stuckerteuer und das eine ist ja auch viel Handwerk Aber als Bildthauer da muss man ja auch einfach auch Kunst können."
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    "text": "Wann haben Sie denn gemerkt, sie können Steine so verformen das nachher was rauskommt?"
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    "text": "Sie hat mir jetzt nicht gesagt, ich habe da so eine inherente Talent oder einen inherenten Trieb sondern man hat ihnen beigebracht wie man einen Stein bearbeitet."
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    "text": "Wir sind jetzt anfang der neunzehn-fünfziger Jahre, wir haben die BRD."
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    "text": "Jetzt habe ich in anderen Gesprächen, die ich für den Herrn Wendel gemacht habe auch schon öfters über die damalige Zeit gesprochen und das dann ja auch erst Notkirchen war und dann einmalig wieder neue Kirchenräume"
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    "text": "Und dann hab' ich gehört dass man in Württemberg also im Schwäbischen das mal da schafft und dass wir da was kriegen können."
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    "text": "also habe ich mich gemeldet zu einem Transport, denn da wurden die ersten Flüchtlingstransporte aus Bayern ins Schwäbische gebracht."
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    "text": "Ich bin mit dem Fahrrad rumgefahren, bin mit anderen jungen Leuten zusammengekommen die auch Arbeit gesucht haben und bin dann schließlich in Friedrichshaben gelandet."
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    "text": "Das habe ich jahre und neunzehundertfünfzig bin ich da nach Stuttgarten."
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    "text": "Da hab' ich mich gemeldet und hat dann dort aufgrund meiner österreichischen Staatsangehörigtheit als ich ankam Heilfroh war das einmal kam, der sich da ausgekannt hat."
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    "text": "Habe ich ein halbes Jahr Arbeitsverbot gekriegt und da ist dann bei meinen Vorlagen... Ich habe dort Arbeitsproben abgeleistet und da kam auch der damalige Bürgermeister Rommel später dazu."
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    "text": "Der war später dann Bürgemeister und er war begeistert von meinen Kenntnissen in den Stadtrat als Kulturberater hereingeholt und hat mir für Deutschland eine Daueraufenthaltsberechtigung verschafft, als Österreicher."
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    "text": "Das war ein Friedhofsgeschäft weil ich keine Meisterprüfung hatte Ich war ja nur Geselle."
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    "text": "Und dann habe ich also gearbeitet für die Stiftskirche, Maßwerke und unter anderem habe ich auch ein Maßwerk für die Hospitalkirche gemacht."
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    "text": "Das habe ich aus einem Stück gearbeitet zum staunen sämtlicher Stuttgarter Meister."
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    "text": "Die haben immer geschrieben man muss das Ding aufgibsen sonst geht es kaput."
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    "text": "und ich hab gesagt ich kann das Und habe das gemacht und da steht auch irgendwie in der Stiftskirche offensichtlich eine Rubrik, wo ich erwähnt bin als von sich sehr eingenommener junger Bildhauer."
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    "text": "Also wie gesagt, ich hab dann dort dieses Maßwerk an der Bitsenstraße, an der Waschbittalkürche auch gemacht und das ist was einem Stück."
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    "text": "Aber es klingt ja so, als ob man dann von ihrer Arbeit so begeistert war dass man sie woanders später noch mal für die Kirchengeschaltung haben wollte."
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    "text": "nach dieser Arbeit an der Stebskirche und Hospitalkirchen habe ich dann noch bei der Firma Lauster gearbeitet."
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    "text": "Das war ein großes Steinwerk, dort hab' ich auch für Fritz von Gräfinitz Arbeiten ausgeführt und für andere bedeutende Künstler."
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    "text": "Und kam dann dort unter anderem mit dem damaligen Bildhauer Otto Herbert Hayek zusammen eine Steinsache von sich ausführen werden durch mich, denn da war er nicht so versiert."
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    "text": "Und dann haben wir uns angefreundet."
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    "text": "Da könntest Du Aufträge machen aber da musst Du ein Studium haben."
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    "text": "Also da habe ich dann mein Studium angefangen, an der Stuttgarter Kunstakademie von ... ... bis ... ... war dann ja bin zuerst einmal durchgefallen bei der Aufnahme als handwerklich verbildet."
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    "text": "Und der Professor oder Herr Heim, der hat mich angeguckt und gesagt so, sie wollen anfangen!"
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    "text": "Der Heilig ist auch durchgefallen."
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    "text": "Ja und während dieser Zeit habe ich einen Architekten-Durch-Zufall kennengelernt."
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    "text": "Dann habe ich in den letzten drei Jahren zum ersten Mal eine Kirche bekommen und zwar Dinge im Böblingen."
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    "end": 1836.48,
    "text": "Der Tabalagel hat gestört."
  },
  {
    "start": 1836.88,
    "end": 1839.9,
    "text": "Den hat er mir nicht bald bezahlt aber der ist immer noch drin."
  },
  {
    "start": 1841.36,
    "end": 1843.04,
    "text": "Warum was war denn mit dem Tabalage denn falsch?"
  },
  {
    "start": 1843.28,
    "end": 1843.42,
    "text": "also..."
  },
  {
    "start": 1844.1,
    "end": 1844.36,
    "text": "Ach Gott!"
  },
  {
    "start": 1844.42,
    "end": 1847.32,
    "text": "Die Figuration und das es war einfach zu modern."
  },
  {
    "start": 1847.96,
    "end": 1856.66,
    "text": "Nicht der damalige Maibischof, der Städelmeier Der war nicht so auf dieser Linie, das waren einfach zu abstrakt die Arbeiten."
  },
  {
    "start": 1857.66,
    "end": 1863.4,
    "text": "Also der hätte lieber sowas eilzhergebrachtes ganz klare figureliche Darstellungen gehabt?"
  },
  {
    "start": 1864.3,
    "end": 1864.86,
    "text": "Ja freilich!"
  },
  {
    "start": 1864.94,
    "end": 1869.22,
    "text": "Der hat sogar noch figurelige, aber die waren halt mit den Formen stark reduziert."
  },
  {
    "start": 1870.46,
    "end": 1871.9,
    "text": "Sie waren nicht naturalistisch."
  },
  {
    "start": 1873.14,
    "end": 1880.28,
    "text": "Sie haben aber ja gerade gesagt, sie haben danach noch über hundert andere Kircheninnenräume oder Kirchen generell gestaltet... Ja."
  },
  {
    "start": 1880.56,
    "end": 1883.06,
    "text": "Was war denn also Ihre Vorgehensweise?"
  },
  {
    "start": 1883.14,
    "end": 1889.62,
    "text": "Also Sie haben einen Auftrag bekommen und was haben sie dann gemacht, wie sind Sie da hingegangen und haben gesagt so soll die Kirche jetzt aussehen?"
  },
  {
    "start": 1890.82,
    "end": 1892.46,
    "text": "Ich muss ja Modellen machen nicht."
  },
  {
    "start": 1893.16,
    "end": 1901.48,
    "text": "Die Kirchenmodelle ausgestalten und die Formen ein, die Alta, Tabanakel und Ambo."
  },
  {
    "start": 1902.12,
    "end": 1905.76,
    "text": "Die musste ich eins zu zehn als Modelle ausarbeiten."
  },
  {
    "start": 1906.86,
    "end": 1913.66,
    "text": "Und da habe ich mir natürlich immer den Raum angeguckt und die entsprechenden Formen entworfen nicht."
  },
  {
    "start": 1914.36,
    "end": 1922.96,
    "text": "Und entweder sind die eben leicht figurativ geworden, je nachdem welches Thema ich mir gestellt habe oder der Papa mir gestellt"
  },
  {
    "start": 1923.02,
    "end": 1923.16,
    "text": "hat.\"."
  },
  {
    "start": 1924.5,
    "end": 1925.52,
    "text": "Was meinen Sie mit Thema?"
  },
  {
    "start": 1925.6,
    "end": 1928.92,
    "text": "Also ich hab leider von Architektur- und Gescheitung gar nicht so viel Ahnung!"
  },
  {
    "start": 1929.0,
    "end": 1930.84,
    "text": "Was ist dann so ein Thema das sie dann"
  },
  {
    "start": 1931.24,
    "end": 1931.78,
    "text": "durchziehen?!"
  },
  {
    "start": 1933.36,
    "end": 1935.78,
    "text": "Ja irgendein biblisches Thema zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 1936.62,
    "end": 1941.96,
    "text": "Nicht wenn es in der Johanniskirche war dann irgendetwas aus dem Johannesevangelium."
  },
  {
    "start": 1942.78,
    "end": 1952.66,
    "text": "Wenn das zum Beispiel eine einfache Form ist, ich habe hier sogar Dinge mitgebracht, meine ganzen Bücher mit den Vorders auf so einem Ambo war z.B."
  },
  {
    "start": 1953.14,
    "end": 1956.3,
    "text": "als Bildwerk nicht die Bergpredigt eingehauen."
  },
  {
    "start": 1957.48,
    "end": 1961.46,
    "text": "Nicht als der Ambo stand aus Figuren."
  },
  {
    "start": 1962.5,
    "end": 1965.1,
    "text": "Figuren, die dann Jesus bei der Bergpädicht zuhören?"
  },
  {
    "start": 1966.06,
    "end": 1966.12,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 1968.1,
    "end": 1972.02,
    "text": "Du war der Jesus dargestellt und die Figuren, die umhinterum stehen."
  },
  {
    "start": 1972.12,
    "end": 1976.18,
    "text": "Ich musste natürlich auch ziemlich biblisch fest werden nicht?"
  },
  {
    "start": 1977.64,
    "end": 1988.58,
    "text": "Ich habe mich also sehr mit biblischen Themen befasst und mit theologischen Themen manchmal fast etwas zu viel was dann den geistlichen Ernst schon etwas unangenehm war."
  },
  {
    "start": 1990.66,
    "end": 1995.88,
    "text": "Sie hatten ein Problem mit denen weil sie mehr Ahnung von dem Bibel hatten als andere oder was?"
  },
  {
    "start": 1996.84,
    "end": 2000.28,
    "text": "Ja zum Beispiel von Bonlanden ein Beispiel."
  },
  {
    "start": 2000.72,
    "end": 2012.42,
    "text": "Ich habe dort einen Osterleuchter gestaltet und auf der Vorderseite war die Auferstehung Jesu, also ein Osterlöchter in Bronze gegossen."
  },
  {
    "start": 2012.48,
    "end": 2029.24,
    "text": "ich hab ja an allen Materialien gearbeitet und da war als Figuration auf dem Leuchter vorne die Auverstehungen Christi Und auf der Rückseite weil das eine Marienkirche ist, habe ich die Grablegung Christi dargestellt, also die Pieta."
  },
  {
    "start": 2030.2,
    "end": 2049.219,
    "text": "Nicht dort sitzt auf der Rückseite die Madonna, die am Schoß den Christus dreht und da hat man mir also angekreuzt das dürfte nicht sein, nicht die Marian Ding hätte mit dem Osterläustern nichts zu tun und dann habe ich das erst langwierig mit den Herrmann erörtern müssen und ihnen klarlegen dass das auch zusammengehört."
  },
  {
    "start": 2050.0,
    "end": 2051.34,
    "text": "Tod und Auferstehung!"
  },
  {
    "start": 2052.12,
    "end": 2053.699,
    "text": "Und dann haben sie mir das genehmigt."
  },
  {
    "start": 2054.739,
    "end": 2057.04,
    "text": "Ach, man hat viele Diskussionen mit Priestern gehabt."
  },
  {
    "start": 2057.3,
    "end": 2059.6,
    "text": "Ich habe aber auch sehr viele befreundete Priester gehabt."
  },
  {
    "start": 2060.48,
    "end": 2066.28,
    "text": "Nicht die ihr natürlich gemerkt haben, dass ich mich mit der ganzen Theologie sehr stark auseinander setze."
  },
  {
    "start": 2067.239,
    "end": 2069.6,
    "text": "Hat sich denn so was wie in Böblinge wiederholt?"
  },
  {
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    "end": 2073.239,
    "text": "Dass man ihnen noch mal gesagt hat sie machen das viel zu modern, das sieht ja nicht aus!"
  },
  {
    "start": 2074.48,
    "end": 2078.34,
    "text": "Ja ein zwei Mal, aber es hat mich nicht groß."
  },
  {
    "start": 2078.659,
    "end": 2083.139,
    "text": "Rottenburg hat's genehmigt und der einzelne Pfarrer ist auch nicht sehr lange geblieben."
  },
  {
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    "end": 2089.4,
    "text": "Das heißt im Endeffekt, man hat sie dann sehr schnell auch geschätzt und man wollte dann wahrscheinlich irgendwann..."
  },
  {
    "start": 2089.9,
    "end": 2090.199,
    "text": "Ja ja."
  },
  {
    "start": 2090.38,
    "end": 2092.62,
    "text": "Man hat mich dann sehr akzeptiert da oben."
  },
  {
    "start": 2093.44,
    "end": 2095.1,
    "text": "Sieh das war jetzt der Südwesten?"
  },
  {
    "start": 2095.48,
    "end": 2096.639,
    "text": "Waren Sie doch woanders aktiv?"
  },
  {
    "start": 2096.699,
    "end": 2098.42,
    "text": "Haben Sie noch woanders Kirchen gestaltet?"
  },
  {
    "start": 2099.64,
    "end": 2105.64,
    "text": "Ja ich habe in Mainz-Ohheim bei Mainz."
  },
  {
    "start": 2106.2,
    "end": 2107.9,
    "text": "Dort hab' ich eine Kirche gestaltet."
  },
  {
    "start": 2108.48,
    "end": 2113.02,
    "text": "Dann hab' Ich hab ätliche Kirchen in anderem Sender noch gestartet."
  },
  {
    "start": 2113.64,
    "end": 2115.04,
    "text": "sogar in anderen Ländern nicht."
  },
  {
    "start": 2116.06,
    "end": 2119.8,
    "text": "In Klagenfurt habe ich eine moderne Kirche gemacht, das war meine Geburtstag."
  },
  {
    "start": 2120.2,
    "end": 2122.48,
    "text": "Da hab' ich auch ne große Kunstarstellung gemacht!"
  },
  {
    "start": 2123.28,
    "end": 2133.92,
    "text": "Ich hab' dann, da twohneunzehnhunderdseitig bis siebenundneinzig einen Lehrerauftrag gehabt am Eduardsprang und Gymnasium in Vilderstadt."
  },
  {
    "start": 2135.24,
    "end": 2151.98,
    "text": "Da war dieser große Lehrermangel... Und mein Sohn war nicht gerade sehr aktiv Und musste deswegen auf die Realschule, was ihm gestunken hat und er wollte unbedingt auf dem Gymnasium."
  },
  {
    "start": 2152.88,
    "end": 2163.72,
    "text": "Jetzt hatte ich einen Kunsterzieher im Gremium des Stuttgarter Kunstvereins in dem ich auch war am Schlossplatz."
  },
  {
    "start": 2164.68,
    "end": 2170.6,
    "text": "Dem habe ich meinen Leid vorgetragen und der hat zu mir dann gesagt wenn du mir hilfst dann helfe ich dir!"
  },
  {
    "start": 2171.16,
    "end": 2175.92,
    "text": "Wenn du mir ein Vierteljahr einspringst Ich habe keine Kunstlehre jetzt."
  },
  {
    "start": 2177.06,
    "end": 2180.38,
    "text": "Dann gucke ich, dass da ein Zander ins Gymnasium reinkommt."
  },
  {
    "start": 2181.08,
    "end": 2182.7,
    "text": "Ja dann hab' ich das also gemacht."
  },
  {
    "start": 2183.56,
    "end": 2195.94,
    "text": "Hab' einen Vierteljahr-Lehrauftrag angenommen in Kunstverziehung und aus dem Viertelljahr sind dann Jahrzehntzwanzig Jahre geworden."
  },
  {
    "start": 2196.78,
    "end": 2210.24,
    "text": "Mein Pech war das, dass der Leiter des Gymnasiums Nicht aus meinen Anfangszeiten in Stuttgart, wo ich – das hatte ich noch vergessen."
  },
  {
    "start": 2211.12,
    "end": 2226.58,
    "text": "Ich habe ja in Stutthard im Katholischen Gesellenhaus gewohnt und habe nebenher auch angefangen dort Tanzmusik zu spielen oder Jazz-Musik zu spielen bei verschiedenen Kapellen."
  },
  {
    "start": 2227.72,
    "end": 2229.98,
    "text": "Hatte aber kein eigenes Instrument!"
  },
  {
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    "end": 2233.74,
    "text": "Und dann bin ich da eingestiegen beim Jochen Trauer."
  },
  {
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    "text": "Das war ein Symphonierorchester!"
  },
  {
    "start": 2237.48,
    "end": 2247.86,
    "text": "Ich konnte ja, wie gesagt in Symphonie auch spielen und bei B-Tonsen Fünfter ist er hintergekommen und hat mich zusammengestaucht, warum ich die Partitur nicht umdrehe."
  },
  {
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    "end": 2250.06,
    "text": "Da habe ich gesagt das kann ich auswendig."
  },
  {
    "start": 2250.7,
    "end": 2255.12,
    "text": "Da hat er mich durch bohrend angesehen und hat gesagt hast du was mit Jess zu tun?"
  },
  {
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    "end": 2258.6,
    "text": "Da habe ich dann kleinlaut das beigegeben."
  },
  {
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    "end": 2263.68,
    "text": "Denn ich wusste im Moment, wo das Weißschmeister mich aus dem Sympfonieorchester raus."
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  {
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    "text": "Aber das Gegenteil war der Fall."
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    "end": 2273.96,
    "text": "Die haben gewartet bis die Probe vorbei war und dann waren noch drei Leute da gestanden im Passiv."
  },
  {
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    "end": 2279.04,
    "text": "Der Jochen am Klavier und ich an den Pauken."
  },
  {
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    "end": 2281.98,
    "text": "Und da haben wir dann noch etwas gewechselt."
  },
  {
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    "end": 2290.06,
    "text": "Ich hab jetzt Schlagzeug hergeholt Und wir haben dann bis sechs Uhr morgens Jazz gespielt."
  },
  {
    "start": 2290.94,
    "end": 2301.2,
    "text": "Dann ist der Jochen Trauer aufgestanden und hat zu uns gesagt, aber wenn ihr ein Wort sagt, bin ich meinem Posten als Leiter des Yorkes los."
  },
  {
    "start": 2302.12,
    "end": 2308.44,
    "text": "Das war damals ganz schön überkreuz diese beiden Musikarten nicht."
  },
  {
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    "end": 2310.38,
    "text": "also das war die andere Seite."
  },
  {
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    "end": 2319.82,
    "text": "und wie gesagt aus jener Zeit wo ich da in Stuttgart Jazz gemacht habe der Rektor des Gymnasiums dort gekannt."
  },
  {
    "start": 2320.7,
    "end": 2325.88,
    "text": "Und er ist auf mich zukommen und hat gesagt, du hast doch mal so toll mit Jazz gemacht in Stuttgart!"
  },
  {
    "start": 2326.2,
    "end": 2330.72,
    "text": "Du kennst es doch bei mir am Gymnasium einen Jazz AG Gründer."
  },
  {
    "start": 2330.88,
    "end": 2343.42,
    "text": "Dann habe ich gesagt naja okay dann mache ich das und hab das gemacht sehr zum Ärgernis der Musiklehrer die immer gesagt haben der soll Kunst unterrichten, Musik ist unverbacht nicht dem seins."
  },
  {
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    "end": 2345.54,
    "text": "Die hatten keine Ahnung davon."
  },
  {
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    "end": 2349.0,
    "text": "Das hat sehr Anklang gefunden."
  },
  {
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    "end": 2361.2,
    "text": "Und ich habe also mit dieser Jazz AG dann ziemlich viel auch im Kunstgebäude in Stuttgart gespielt und überall herum, weil das ausgezeichnete Leute waren."
  },
  {
    "start": 2361.58,
    "end": 2368.32,
    "text": "Ich hab die ein bisschen in dieser Harmonielehre Art der Amerikaner unterrichtet und die sind heute groß."
  },
  {
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    "end": 2372.66,
    "text": "Großteile von denen sind heute Rundfunkmusiker bis nach Norddeutschland drauf."
  },
  {
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    "end": 2374.96,
    "text": "Das hätte ich nie für möglich gehalten."
  },
  {
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    "end": 2381.9,
    "text": "Aber wie gesagt, aus einem Lehrauftrag von einem Vierteljahr sind dann sechsundzwanzig Jahre geworden."
  },
  {
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    "end": 2386.92,
    "text": "Denn jedes Mal wenn ich aufhören wollte, sind die Eltern gekommen und haben mich bestürmt."
  },
  {
    "start": 2386.96,
    "end": 2390.0,
    "text": "Dann sagen sie doch nicht machen wir unsere Kinder usw."
  },
  {
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    "end": 2395.76,
    "text": "Wie gesagt es war Leben dran in Bernhausen."
  },
  {
    "start": 2396.42,
    "end": 2397.5,
    "text": "War also nicht so weit."
  },
  {
    "start": 2397.6,
    "end": 2414.24,
    "text": "aber ich musste jeden Freitag für die GS AG und auch für den Kunstunterricht am Dernhäuser Gymnasium opfern und jubte dann sehr zur Verwunderung für die katholische tierische Sabbat-Schänden, in denen ich am Zolltag gearbeitet habe."
  },
  {
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    "end": 2415.52,
    "text": "Aber sie haben wir das alle"
  },
  {
    "start": 2415.6,
    "end": 2416.06,
    "text": "verziehen.\"."
  },
  {
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    "end": 2421.24,
    "text": "Haben Sie diese ganze Lehrtätigkeit als Kunstlehrer oder diese Jazzaggie?"
  },
  {
    "start": 2421.52,
    "end": 2428.18,
    "text": "Haben Sie das dann statt oder zusätzlich zur Glithauerei und zur Gestaltung unserer Kirchen zum Kirchenbau gemacht?"
  },
  {
    "start": 2428.24,
    "end": 2429.16,
    "text": "War das gleichzeitig oder...?"
  },
  {
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    "end": 2429.22,
    "text": "Ja"
  },
  {
    "start": 2429.26,
    "end": 2429.54,
    "text": "zu alt!"
  },
  {
    "start": 2430.34,
    "end": 2434.96,
    "text": "Zusätzlich zu all dem... Natürlich, wann hätte ich das sonst machen sollen?"
  },
  {
    "start": 2435.94,
    "end": 2436.96,
    "text": "Jeden Freitag."
  },
  {
    "start": 2437.94,
    "end": 2439.88,
    "text": "Der Freitage war für die Schule geöffnet."
  },
  {
    "start": 2441.22,
    "end": 2444.3,
    "text": "Das ist aber ein sehr arbeitsreiches Leben hergetan, Werker!"
  },
  {
    "start": 2445.48,
    "end": 2447.5,
    "text": "Ja ja... Ich merke es."
  },
  {
    "start": 2448.2,
    "end": 2449.34,
    "text": "Ich merk es allmählich."
  },
  {
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    "end": 2452.92,
    "text": "Ich habe auch schon das stolze Alper von dreieinhalb Sekunden."
  },
  {
    "start": 2453.96,
    "end": 2457.34,
    "text": "Wenn das ist auch eine körperlich anstrengende Arbeit dieses Bildhauern nicht wahr?"
  },
  {
    "start": 2457.42,
    "end": 2457.64,
    "text": "Ja ja"
  },
  {
    "start": 2458.54,
    "end": 2467.36,
    "text": "natürlich auch geistig Ja, ich habe dann, ja also jetzt muss ich so sagen."
  },
  {
    "start": 2467.98,
    "end": 2476.38,
    "text": "Ich hab dann Vorwürfe in den Kunstvereinen bekommen, dass ich immer nur Auftragskunst mache und an Ausstellungen nicht teilnehme."
  },
  {
    "start": 2476.92,
    "end": 2483.64,
    "text": "Dann habe ich also noch nachts gearbeitet und habe freie Plastiken gemacht und habe Ausstellung gemacht."
  },
  {
    "start": 2484.36,
    "end": 2493.64,
    "text": "Habe dann eine Plastik einmal gemacht Mit dem Titel Christus trägt uns als sein Kreuz."
  },
  {
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    "end": 2501.34,
    "text": "Das war für eine Ausstellung in Augsburg zum ersten Babsbesuch von den Babs Voidila."
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    "text": "und dann habe ich, weil der Babster sehr begeistert war davon, einen Audienz bei ihm im München bekommen."
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    "text": "Da war die Audienz, die Papstaudiens in München."
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    "text": "Und ich war allerdings nicht alleine, sondern mit mir kam auch der Bergsteiger Louis Drenker mit zu der Papst-Audienz und bei mir hat er sich bedankter Papst und hat das Kunstwerk gelobt und den Luis Drencker hatte also in die Arme geschlossen denn der war ja Bergsteiger wie er, da musste der Zeremonial dann alles tun den wegzukriegen von ihm."
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    "text": "Und hinten nach Ratzinger war damals noch Kardinal von München, der hat dann beim Hauptempfang die Abteilung mit dem Sekt weggeschickt und durch eine Biogruppe ersetzt so dass also jeder ein Bierseidl bekommen hat."
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    "text": "Der Babst hatte einen Bierseidel Ja, der Ratzinger hatte auch ein Bierseidel."
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    "text": "Und ehe man sich versehen kann, konnte war natürlich der Louis Trinker dabei, der auch einen Bierseidl hatte und dann haben die Münchner Ratten aus, jetzt ist ja alles in Ordnung!"
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    "text": "Jetzt ist die Heilige drei Einigkeit wieder beieinander."
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    "text": "Also das war dann mein Erlebnis."
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    "text": "durch diese Skulptur Christus trägt den Menschen als sein Kreuz."
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    "text": "Auch der Bischof Fürst bei mir gekauft hat und das hängt ein bisschen wie im Palais in Roddenbrot."
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    "text": "Und die Stadt Leinfeld, den echter Dingen hatte es für ihre neue Friedurskapelle auch gekauft."
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    "text": "Das hängt auch dort."
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    "text": "also das war dann sehr beliebt."
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    "text": "ich habe es dann in kleiner Form auch nochmal gegossen in Bronze und da sind etliche Leute sich angeeignet."
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    "text": "Es ist als einen Christus der als Querschenke den Menschen trägt."
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    "text": "Ich habe da auch sehr viel freie Madonna gearbeitet, die auch gern genommen wurden aber Madonna vor Erik sowieso besonders seit diesem Erlebnis der beinahe Exekution wo ich vor wie gesagt dieser Marienalda in Altenberg zusammengebrochen"
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    "text": "sind sie immer noch aktiv trotz ihrer dreieinörtig Jahre"
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    "text": "In Teilweise noch abliefern?"
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    "text": "Es geht kräftemäßig, nicht mehr ganz."
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    "text": "Das ist eine Großstatue."
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    "text": "und dann hatte ich noch... Ja das ist der Christus trägt Das Bischof Mosel, denk mal in Stuttgart im Wohnenviertel hatte ich ja auch gemacht."
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    "text": "Das war Ninzehundepfünfundneunzig und dann die Ackermanngruppe Die Großfigurenplastik in Stutthardt für die Ackermann Gemeinde, Ninzehnundepfindneunzig Ja!"
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    "text": "Und da habe ich auch die auswertigen Dinge."
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    "text": "das war Sils Speyer, die Ninzenhunderteinundachtzig, die Kirche dann war Ninzenundundsechsundsechzig, Wilsbachs Silzbach, dann war das riesige Objekt."
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    "text": "In der Stadt Widersloh in Nordrhein-Westfalen."
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    "text": "Die nächste Frage von mir... Ich weiß es ist ein bisschen so als würde ich Sie nach einem Lieblingskind fragen."
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    "text": "Also das Liebste was ich je gemacht hab und immer noch mag, dass ist die Darstellung."
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    "text": "Ja der Zweitguss der Mardonnen-Staat von Außenbecketal also Wallfahrtskirche Weggental bei Rottenburg."
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    "text": "Die steht ja bei mir im Garten Und die haben wir im Jeden Mai mit meiner Frau, mit Ärzten vorsehen."
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    "text": "Und diese Marienstarte bekommt meine Frau jetzt auch hier gerade!"
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    "text": "Ich war über siebzig Jahre mit der Frau von Eirat und sie war so beliebt in Ortenburg bei den Tischhöfen."
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    "text": "Wenn er mich schon angerufen hat bei mir, dann hat er mal praktisch ihre Frau da."
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    "text": "Also sie war einfach ein Engel, so was bekomme ich nicht mehr."
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    "text": "Und sie war auch bei allen Entwürfen und bei allem immer mit dabei und mit voller Seele und allem."
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    "text": "So strengt uns in der evangelischen Kirche ein echter Dingend."
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    "text": "Der Stephanus Relief, das hat auch ziemlich viel wegen der Thematik die ich da auch eigenes ausgelegt habe."
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    "text": "Ich hab da den Stefanus bargestellt, wie er dem Saulust des Bauers des Lebens gibt weil ich mir ja gesagt hat der Saulus, der hier die Kleider bewacht hat bei der Steinigung des Stefanus ist dann später zum Baulust geworden und das hat den evangelischen Landesbischof so begeistert eben ihm das Brot des Lebens mit dem Christusmonogramm Reis."
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    "text": "Das hat er auch ziemlich vorrohr in der evangelischen Kirche gemacht, es waren einige so Themen, die ich mir einfach durch den Kopf gehen habe und dann meine eigene Darstellung daraus gemacht hatte."
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    "text": "Es ist auch oft sehr gut angekommen, vor allem bei dem Brilat Grossmann."
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    "text": "Ich bin auch gerade sehr überrascht dass sie auch für evangelische Kirchen gestaltet haben, das heißt das war dann auch sozusagen ökumenisch, das war egal Jetzt katholisch oder evangelisch?"
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    "text": "Die Evangelische Kirche kamen nicht groß, die haben ja auch nicht sehr viele Kirchen neue gebaut und dann haben die ihre eigenen Künstler gehabt, die mussten sie auch vertragen."
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    "text": "Zum Abschluss noch die Frage inwieweit Sie jetzt auch noch künstlerisch aktiv sind."
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    "text": "gestalten Sie auch immer noch Dinge egal was"
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    "text": "es ist"
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    "text": "Im Moment nicht."
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    "text": "Also seit dem Tod meiner Frau bin ich ein bisschen wie gelehmt."
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    "text": "Absolut nachvollziehbar und ich wünsche Ihnen, dass da Ihre Gestaltungskraft, Ihr Gescheitungsvillen wiederkommt?"
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    "text": "Ich weiß natürlich nicht, wie lange ich noch machen werde... ...ich habe auch ein bisschen Zehensluft nach meiner Frau."
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    "text": "Herr"
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    "text": "Tagwerker, ich danke Ihnen vielmals für dieses wirklich offene und äußerst spannende Gespräch."
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    "text": "haben."
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    "text": "Vielen Dank!"
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