[
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    "start": 20.62,
    "end": 24.419,
    "text": "Ganz herzlich willkommen zur einhundertreißigsten Folge von Selbstwort!"
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  {
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    "end": 27.06,
    "text": "In diesem Podcast geht es um Suizid."
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    "end": 34.18,
    "text": "Betroffene erzählen ihre Geschichten, von ihren Erfahrungen und allem was mit ihrer jeweiligen Situation einhergeht."
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    "text": "Mein Name ist Elisa Roth und ich selbst bin eine Betrofene."
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    "text": "Meine Mutter hat sich zwei tausendzwei das Leben genommen."
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    "text": "da war ich siebenundzwanzig."
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    "end": 53.86,
    "text": "Da das Thema Suizide und dass darüber reden immer noch ein Tabu ist kam mir die Idee für diesen Podcast Denn Betroffene wollen ja reden, sie wollen ihre Geschichten erzählen."
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    "end": 58.12,
    "text": "Und das sollen sie – laut und deutlich und für alle hörbar!"
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    "text": "Bevor es nun mit dieser Folge losgeht noch zwei Infos."
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    "end": 65.319,
    "text": "ab sofort könnt ihr mein zweites Buch bestellen."
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    "text": "Das Buch erzählt fünfzehn Geschichten von suizidbetroffenen Jugendlichen die jetzt zu Schulzeiten einen gleichaltrigen Freund oder Freundin oder Mitschüler oder Mitschlülerin verloren haben und den ihrem Schock Trauma und Trauer Die Sprach- und Hilflosigkeit ihres Umfeldes oft in voller Härte zu spüren bekommen haben."
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    "text": "Dieses Buch soll euch zeigen, ihr seid nicht allein!"
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    "end": 93.3,
    "text": "Die Bestellings für meine beiden Bücher findet Ihr in der Folgenbeschreibung."
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  {
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    "end": 95.139,
    "text": "Das zweite ist?"
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    "start": 96.02,
    "end": 102.28,
    "text": "Ihr könnt Euch ab sofort für das dritte Selbstwort treffen am achtundzwanzigsten Februar zwetausendzechsundzwantzig anmelden."
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    "start": 102.919,
    "end": 106.58,
    "text": "Es wird wie die letzten beiden Male wieder ein Rösrad bei Köln stattfinden."
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    "start": 107.699,
    "end": 115.5,
    "text": "Alle Infos hierzu findet Ihr auf meiner Webseite www.selbstwort.com unter der Rubrik treffen, zwei sechsundzwanzig."
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    "end": 124.08,
    "text": "Heute habe ich einen ganz besonderen Gast über den Ich mich sehr freue nämlich Walter Kohl."
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    "end": 132.78,
    "text": "Walter Kahl ist zweiundsechzig Jahre alt und hat zweitausendeins mit achtunddreißig seine Mutter Hannelore durch Suizid verloren."
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    "end": 145.26,
    "text": "Bevor ihr aber dieses Gespräch hört möchte ich alle Zuhörer ganz eindringlich bitten vorab die Folge Null anzuhören Denn darin gehe ich auf alle Gefahren, die dieser Podcast mit sich bringt ein."
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    "end": 148.04,
    "text": "Und nun hört ihr unser Gespräch!"
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    "text": "Guten Morgen Herr Kohl ganz herzlich willkommen."
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    "text": "Ich freue mich sehr dass Sie da sind."
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    "end": 174.42,
    "text": "Für mich schließt sich tatsächlich ein kleiner Kreis das können sie nicht wissen aber unsere beiden Mütter sind aufgrund ihres Suizides für mich ganz eng miteinander verbunden denn Wenn man das so salopp ausdrücken darf, liegen unsere beiden Mütter zusammen in einem und derselben Schublade."
  },
  {
    "start": 174.66,
    "end": 183.52,
    "text": "Die von einem sehr idiotischen und wahnsinnig empathielosen Nachbarn mit dem Titel große Unverschämtheit bezeichnet wurden."
  },
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    "start": 183.6,
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    "text": "Denn der hat mich gefragt wie ist denn meine Mutter verstorben?"
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    "end": 188.3,
    "text": "Und ich sagte ihm sie hat sich das Leben genommen."
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    "end": 192.58,
    "text": "und dann hat er gesagt Das ist ja wohl eine große Unversehmtheit!"
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    "end": 200.88,
    "text": "Das sei genau wie Hannelore Kohl Und deswegen sind unsere beiden Mütter seit diesem Ausspruch unmittelbar für mich miteinander verbunden."
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    "end": 210.96,
    "text": "Ich vermag mir nur im Ansatz vorzustellen, was Sie alles an völlig idiotischen Kommentaren und Bemerkungen in Ihrem Schmerz erleben mussten?"
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    "text": "Da gibt es wirklich einige Geschichten."
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    "end": 218.28,
    "text": "aber wie immer im Leben gilt auch hier die Frage an einem selbst."
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    "text": "Wie gehe ich mit solchen Situationen und mit solchen Auswüchsen?"
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    "text": "nenne ich das jetzt mal um?"
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    "text": "Ja, wie tun Sie das denn?"
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    "text": "Ich meine es erschreckt einen ja immer wieder also dass man wirklich ein Suizid als Unverschämtheit ansehen kann."
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    "end": 239.26,
    "text": "Das war mir wirklich neu und ist er überrascht mich immer wieder was man da so zu hören bekommt."
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    "text": "Wie schaffen sie das dann damit solchen Dinge umzugehen?"
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    "end": 244.84,
    "text": "Es geht nicht nur um solche Aussagen wie Unverschwemtheit."
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    "end": 260.86,
    "text": "ich kenne das jetzt auch aus meiner Arbeit und der Suizideprävention in verschiedenen Rollen tätig als Schirmherr von Franz in Frankfurt und auch bei der deutschen Stiftung Depressionshilfe- und Suizidprävention als Botschafter."
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    "end": 272.539,
    "text": "Und immer wieder werden ja Angehörige direkt indirekt, halbindirekt denn ich das jetzt mal mitverantwortlich gemacht für Suizide."
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    "end": 275.62,
    "text": "Das finde ich ist noch viel schlimmer."
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    "text": "Und das zeigt zwei Dinge, das zeigt ein großes... Unwissen, Unverständnis auf der Seite des anderen und natürlich auch häufig die bewusste Lust Menschen zu vernetzen."
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    "text": "Denken Sie wirklich dass das dahinter steht?"
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    "text": "Das ist in meinem Fall mit Sicherheit der Fall gewesen weil eben auch Menschen aufgrund der Tätigkeit meines Vaters sehr häufig ihre Gefühle insbesondere ihre Frustrationen zur damaligen Zeit, wir reden ja über."
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    "text": "An den Kindern an der Familie ausgelassen haben."
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    "text": "Das heißt in der Konsequenz Wie geht man mit dieser Form von Diskriminierung um?"
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    "start": 321.159,
    "end": 325.739,
    "text": "oder mobbing denn das muss man Ja beim Namen nennen dass ist es ja de facto."
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    "text": "meine persönliche Einstellung ist Mit solchen Leuten komme ich nicht ins Gespräch."
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    "text": "solche Leute lass ich stehen, solche Leute will ich bewusst ignorieren."
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    "text": "Das fängt ja bei uns noch viel schlimmer an in dem Sinne dass wir als der Tod meiner Mutter dann öffentlich wurde nach wenigen Stunden über dreihundert Journalisten und viele Paparazzi vor der Haustür hatten das heißt man konnte nicht mal mehr ans Fenster gehen."
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    "end": 368.94,
    "text": "oder wenn man das Haus verlassen wollte um zum Beispiel was zu erledigen musste jemand einen fahren und ich lag dann auf der Rückbank unter einer Decke, damit ich nicht abfotografiert werde."
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    "end": 384.099,
    "text": "Und ich glaube wir als Zuhörer können uns das auch nur im Ansatz oder eigentlich gar nicht vorstellen denn Suizid war ja... Ich meine es ist vierundzwanzig Jahre her war ja doch nochmal was völlig anderes und noch viel tabu behafteter und stiefmütterlicher behandelt als es das heutzutage ist?"
  },
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    "text": "Ja natürlich!"
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    "end": 399.44,
    "text": "Das Vierteljahrhundert macht zum Glück viel aus im Sinne dass die öffentliche Wahrnehmung, aber auch der Umgang mit einem extremen Tabuthema zu der Zeit sich relativiert hat."
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    "end": 412.28,
    "text": "Aber es ist immer noch ein Tabuthemer und das merke ich auch weil es gibt ja ganz wenige Menschen die öffentlich über Suizid-Suizidprävention sprechen und viele Leute mich anschauen."
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    "text": "Das hätte ich jetzt von Ihnen nicht erwartet Herr Kohn."
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    "text": "Als würde man das jemandem ansehen können?"
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    "text": "Ja"
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    "text": "nach dem Motto Was habt ihr eigentlich von mir?"
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    "text": "Aber ist ja egal."
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    "end": 436.219,
    "text": "Lassen Sie uns ein bisschen über Ihre Mutter sprechen, ich verfarre immer so dass sich meine Gesprächspartner bitte uns den Verstorbenen ein bisschen vorzustellen also am besten chronologisch Vor allem was ja auch die Erkrankungsgeschichte angeht."
  },
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    "text": "ob sie da irgendwie zu irgendeinem Zeitpunkt etwas wahrgenommen haben Ob sie da irgend einen Zeitpunkt vielleicht festmachen können."
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    "text": "erzählen Sie uns n bisschen von Ihrer Mutter."
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    "text": "Ja, meine Mutter ist Jahrgang dreiunddreißig und das ist deshalb wichtig war sie über zwölf Jahre am Ende des Krieges."
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    "end": 459.46,
    "text": "Sie hat eine furchtbare Fluchterfahrung mit ihrer Mutter ohne ihren Vater."
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    "end": 474.159,
    "text": "Die kam aus Mitteldeutschland südlich von Leipzig und ist neunzehnfünfundvierzig im Westen in Anführungszeichen hier in der Nähe von Ludwigshafen in Mutterstadt angekommen, warum?"
  },
  {
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    "end": 476.9,
    "text": "Weil ihr Vater ursächlich aus Mutterstadt kommt."
  },
  {
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    "end": 480.64,
    "text": "Die Vorderpfalz ist ja ein landwirtschaftliches Gebieten."
  },
  {
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    "end": 482.14,
    "text": "Garten wenn man so will."
  },
  {
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    "end": 483.479,
    "text": "Ein Garten Deutschlands."
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    "end": 484.9,
    "text": "Tolle Bodenwert Zahlen."
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    "end": 491.239,
    "text": "Super viel Anbau Gemüse Obst Wein und die Hoffnung war hier gibt es was zu essen."
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  {
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    "end": 496.679,
    "text": "Meine Mutter hat daraufhin viele Jahre letztlich obdachlos gelebt."
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  {
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    "end": 501.64,
    "text": "also sie ist immer wieder bei Bekannten untergekommen schlief dann bei der Frau mit im Bett."
  },
  {
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    "end": 508.0,
    "text": "Das hieß zum Beispiel auch, wenn meine Mutter schlief hat man nicht gesehen dass das Bett berührt war bis in ihren Tod."
  },
  {
    "start": 508.739,
    "end": 524.38,
    "text": "Sie war schwer unterernährt hatte Hunger-Ödeme und auf der Flucht sind sie von den Russen überrollt worden von der Roten Armee und ihr wurde ein Wirbel im Halswirbelbereich zerschlagen d.h."
  },
  {
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    "end": 531.16,
    "text": "konnte ein Leben lang praktisch nichts an Gewicht heben also nur wenige Kilo."
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  {
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    "end": 536.699,
    "text": "Sie war also schon als junge Frau, als Mädchen gesundheitlich schwer gezeichnet."
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  {
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    "end": 543.459,
    "text": "Ende der sechziger Jahre hatte sie eine Erkrankung und die wurde falsch behandelt."
  },
  {
    "start": 544.28,
    "end": 557.28,
    "text": "Daraufhin ist eine Penicillinallergie entstanden Das ein Riesenproblem für sie gewesen weil sie natürlich große Schwierigkeiten hatte bei Krankheiten Antibiotika zu nehmen."
  },
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    "end": 568.22,
    "text": "Da kam eine zweite Fehlbehandlung in den mittleren späten neunziger jahren und diese zweite fehlbehandlung hat dazu geführt, dass sie schwer krank war."
  },
  {
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    "end": 574.9,
    "text": "Dass sie ihre komplette haut verloren hatte Und das sie eine sogenannte licht allergie entwickelt hat."
  },
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    "end": 585.14,
    "text": "Das heißt die konnte am ende und es waren Jahre Letztlich nur noch in abgedunkelten räumen sein also selbstes Licht einer schwachen taschenlampe."
  },
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    "end": 588.52,
    "text": "Also nehmen wir mal so ein handy lampe War zu viel für sie."
  },
  {
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    "end": 596.76,
    "text": "Es war also auch ein leben dass für sie eigentlich nur noch Schmerz in Belastung war."
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  {
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    "end": 601.699,
    "text": "Sie konnte zum Beispiel auch nicht an der Hochzeit meines Bruders teilnehmen deswegen."
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  {
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    "end": 609.199,
    "text": "Dann kam die Parteispendenauffäre, die unsere Familie extremst belastet hat."
  },
  {
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    "end": 616.38,
    "text": "ich zitiere jetzt hier die Tochter von Wolfgang Schäuble, die gesagt hat lieber noch einmal Rollstuhl wie einmal Partei-Spendenaffäre."
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    "end": 626.0,
    "text": "und diese Partei Spendenaaffäre hat sie abgewartet Und hat dann am fünften Juli, zwei Tausend Eins sich das Leben genommen."
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    "end": 630.02,
    "text": "In meinem Kinderzimmer in meinem Kinderbett."
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    "text": "Ach was ist Ihre Erklärung dafür?"
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    "text": "Ich brauche diese Erklärungen nicht und wenn dann würde ich sie sicherlich nicht öffentlich machen."
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  {
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    "text": "Das geht auch niemanden etwas an."
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    "text": "Ich berichte nur die Fakten."
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  {
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    "end": 655.36,
    "text": "und dann eben auch die Frage wie geht man als Kind als Sohn Mit einer solchen, ja man muss schon sagen langen Geschichte auch um."
  },
  {
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    "text": "Was haben Sie in diesem Alter oder zu dieser Zeit über psychische Erkrankung, Depression gewusst?"
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  {
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    "text": "War Ihnen der tatsächlich psychische Zustand oder das Ausmaß des Zustands Ihrer Mutter?"
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  {
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  },
  {
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    "end": 675.48,
    "text": "Wir waren alle unter extremen Belastungen durch die Parteispendenaffäre."
  },
  {
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    "end": 682.78,
    "text": "Das ging ja mehrere Jahre vorher und die Anfeindungen in der Öffentlichkeit waren extrem."
  },
  {
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    "end": 702.84,
    "text": "Und ich betrachte diese Jahre, also Ende neunneinzig ab dem Brandbrief von Frau Merkel in der FHZ bis ja ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter als meine absolut schlimmste und schmerzhafteste Lebensphase."
  },
  {
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    "end": 711.5,
    "text": "das heißt wenn sie in einer extremsten Weise unter Druck sind, wenn ihnen ihr ganzes Leben also jetzt mal mich bezogen auseinander fällt."
  },
  {
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    "end": 720.939,
    "text": "Wenn sie keine berufliche Zukunft mehr haben, wenn Personalvermittler in Sacha Kohl im Superstudium mehrsprachig Auslandserfahrung."
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  {
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    "end": 723.24,
    "text": "bitte bewerben Sie sich nicht bei mir."
  },
  {
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    "end": 725.04,
    "text": "ich möchte sie nicht ablehnen müssen."
  },
  {
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    "end": 746.079,
    "text": "mit Ihnen kann ich mich nicht in der Öffentlichkeit zeigen, wenn Ihre persönliche beruflichere Karriere zerbricht und ihre Ehe geschieden wird auch darüber Dann sind sie nur sehr begrenzt in der Lage, sozusagen so wie wir jetzt in Anführungszeichen bequem auf dem Sessel sitzen über so etwas nachzudenken."
  },
  {
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    "end": 751.74,
    "text": "Wie sah denn der Austausch mit ihrer Mutter aus?"
  },
  {
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    "text": "Ich meine Sie waren achtunddreißig, hatten Sie täglichen Kontakt zu ihr?"
  },
  {
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    "text": "Gab es irgend einen Austauscht?"
  },
  {
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    "end": 758.34,
    "text": "Ja"
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  {
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    "text": "ja!"
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    "end": 760.819,
    "text": "Wir hatten sehr guten Kontakt."
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    "end": 772.22,
    "text": "aber meine Mutter war eine Preussin durch und durch Und für sie war immer wichtig, dass sie – wie sie sich ausgedrückt hat – dem Regiment dient."
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    "end": 784.84,
    "text": "Sie hat sich ja bewusst versucht nichts anmerken zu lassen und ihr Leitspruch war immer aufgeben ist das Letzte was ich mir erlauben kann."
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    "end": 799.74,
    "text": "Das heißt die Entscheidung zum Suizid war eine sehr einsame und war auch sehr sorgfältig geplant Hat ja viele Abschiedsbriefe geschrieben, unter anderem an mich."
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    "text": "Und sie wollte das mit niemandem teilen."
  },
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    "start": 805.88,
    "end": 830.319,
    "text": "Es hat auch niemand irgendwas gewusst und sie hatte diesen Suizid vom Timing her an den Punkt gelegt wo es sozusagen in Anführungszeichen wieder bergauf ging, wo die juristische Klärung der Parteispenden auf ihre meines Vaters vor Gericht stattgefunden hatte Und alle eigentlich dachten so, hoffentlich ist jetzt das aller allerschlimmste vorbei."
  },
  {
    "start": 833.439,
    "end": 839.52,
    "text": "Es war ihr ja vermutlich auch gar nicht möglich sich irgendeine Form der Unterstützung der psychologischen Unterstützung zu holen."
  },
  {
    "start": 839.579,
    "end": 840.4,
    "text": "oder hat sie das getan?"
  },
  {
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    "text": "Sie hatte Hilfe gehabt."
  },
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    "end": 852.699,
    "text": "darüber spreche ich nicht öffentlich und die entscheidende Frage ist ja eine ganz andere kann man Menschen vom Suizid abhalten?"
  },
  {
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    "end": 858.78,
    "text": "Ich habe jetzt sehr viele Jahre Erfahrung in meiner Funktion als Schirm her und ich glaube nur sehr begrenzt."
  },
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    "end": 879.06,
    "text": "Und jetzt auf die Situation meiner Mutter bezogen, sie hat diese Entscheidung gefällt, diese Entscheidung habe und werde ich nicht kommentieren oder gar bewerten sondern die entscheidende Frage für mich ist wie gehe ich mit dieser Entscheidung um?"
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    "end": 883.52,
    "text": "Und da gibt es eine Szene Jahre nach ihrem Tod."
  },
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    "text": "Ich geh immer wieder auch an ihr Grab natürlich im Netflix Hafen."
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    "text": "Da ist eine kleine Steinbank, da kann man sich hinsetzen."
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    "text": "Und dann gehen natürlich einem tausend Gedanken durch den Kopf."
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    "text": "Hättest du was?"
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    "text": "und so weiter und sofort?"
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    "end": 910.699,
    "text": "Irgendwann kam diese kleine Stimme, nenne ich das jetzt mal in mir auf... ...und die sagte will deine Mutter dass du unter ihrer Entscheidung leidest."
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    "text": "Was ist die Antwort?"
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    "text": "Sprage sie!"
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    "text": "Ja mit hundertprozentiger Sicherheit nein."
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    "text": "Will deine Mutter, dass du Walter dein Leben auf die Reihe kriegst."
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    "text": "Mit großer Sicherheit."
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    "text": "Dritte Frage Warum tust Du es nicht?"
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    "end": 953.38,
    "text": "Das ist ein Schlüsselmoment in meinem Leben, den ich auch teile in meinen Vorträgen Veranstaltung im Bereich Suizidprävention jetzt mal auf angehörige Familienmitglieder hinterbliebene im weitesten Sinne des Ortes gerichtet Weil ich glaube das ist die entscheidende Botschaft, die wir mitnehmen müssen aus einem Suizid."
  },
  {
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    "end": 963.38,
    "text": "Also jetzt ein Suizide eines geliebten Menschen der uns nahegeht, der uns emotional sozusagen betrifft und wirklich große Probleme bereitet."
  },
  {
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    "end": 979.3,
    "text": "Und das Vermächtnis dieser Person ist sicherlich auch die Trauer, ich betone das Wort auch aber insbesondere meiner Meinung nach auch der Auftrag dein Leben als Hinterbliebener, als Betroffener zu leben, zu gestalten."
  },
  {
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    "end": 986.48,
    "text": "Und das ist ganz wichtig auch mit Respekt und im Gedächtnis des Verstorbenen oder der"
  },
  {
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    "text": "Verstorbene.\"."
  },
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    "text": "Ja, das sehe ich ganz genauso."
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    "text": "bloß die Umsetzung dessen – es ja irrsinnig schwer!"
  },
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    "end": 1002.88,
    "text": "Denn so viele oder fast alle Suizid-Hinterbliebenen, die ich kenne haben eben in allererster Linie tatsächlich mit dieser Schuldfrage wahnsinnig zu kämpfen…."
  },
  {
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    "text": "Haben sie das auch?"
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    "text": "Oder hatten Sie das"
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    "text": "auch?!"
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    "text": "Ein Suizid passiert."
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    "end": 1024.26,
    "text": "Dann ist ja erst mal sehr viel Aktivität, dann kommt die Staatsanwaltschaft, da kommt die Polizei, dann gibt es eine Beerdigung... ...dann ist man hier ein Anführungszeichen abgelenkt."
  },
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    "end": 1035.819,
    "text": "Das eigentliche Problem für mich entsteht danach wenn die Lehre mit EE einsetzt, dieser Mensch fehlt."
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    "text": "Wo dieser Mensch bisher war, ist nichts mehr."
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    "text": "Und dann kommen natürlich diese ganzen Fragen, was hätte ich besser machen können?"
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    "end": 1047.16,
    "text": "Tausend Erinnerungen kommen hoch."
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    "end": 1051.0,
    "text": "Dieses Widerwort dieser unnötige Streit, dieses Rechtaberei."
  },
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    "start": 1052.42,
    "end": 1065.96,
    "text": "Sie können die Liste beliebig verlängern und dann ist natürlich auch wenn von außen solche Erlebnisse kommen so wie sie eben geschildert haben das verschärft die Situation nur."
  },
  {
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    "text": "Jetzt kommt dieser Moment löse ich das auf."
  },
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    "end": 1075.26,
    "text": "Und meine Lösung habe ich eben schon beschrieben, das sind die drei Fragen."
  },
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    "end": 1092.62,
    "text": "und dann muss sich als Mensch so stark sein wollen dass das in sage ist ganz bewusst dumme, törechte, gemeine oder auch ja bewusst verletzend wollende Geschwätz nicht relevant ist."
  },
  {
    "start": 1094.68,
    "end": 1108.96,
    "text": "Das ist hart Ich weiß und es hat auch keinen Sinn mit Leuten darüber zu sprechen weil es ist nicht die Aufgabe des Hinterbliebenen oder meiner Aufgabe, hier irgendwas in die Welt zu tragen."
  },
  {
    "start": 1109.04,
    "end": 1129.86,
    "text": "Es ist die primäre Aufgabe mit sich selbst in einen neuen Einklang zu kommen mit dieser Situation und das kann man am besten wenn man mit Menschen zusammenkommt, die dieses Schicksal teilen also in Selbsthilfegruppen Zum Beispiel bei uns jetzt hier in Frankfurt mit Franz."
  },
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    "end": 1139.66,
    "text": "Das war für mich die beste Möglichkeit, diese Sache auch wirklich zu be und auch zu verarbeiten weil ich muss mich vorbereiten."
  },
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    "end": 1142.1,
    "text": "Ich spreche heute mit ihnen wir kennen uns nicht."
  },
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    "start": 1142.54,
    "end": 1148.16,
    "text": "Wir haben uns nur per Mail und Telefon ausgetauscht über ein sehr zentrales Thema."
  },
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    "end": 1153.74,
    "text": "das heißt Ich brauche eine hohe Klarheit, um jetzt diesen Podcast zu machen."
  },
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    "end": 1155.2,
    "text": "Um diese Klarheit."
  },
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    "end": 1175.64,
    "text": "und um diese Klarkeit zu erreichen wiederum muss ich letztlich Versöhnungsarbeit mit mir selbst, mit der Situation, mit meiner Mutter leisten so dass sich auch noch in fünf oder zehn Jahren wenn dieser Podcast irgendwo auftauchen sollte sagen kann das war im Dezember fünfundzwanzig meine richtige reflektierte Meinung."
  },
  {
    "start": 1178.3,
    "end": 1184.44,
    "text": "Denken Sie aus Ihrer Erfahrung, dass Männer und Frauen als hinterbliebene Unterschiedlich damit umgehen?"
  },
  {
    "start": 1185.78,
    "end": 1188.32,
    "text": "Ich glaube nicht, dass es primär ein Geschlechtsthema ist."
  },
  {
    "start": 1188.78,
    "end": 1200.42,
    "text": "Es hat sehr viel mit der Persönlichkeit in dem Charakter zu tun Und das hat natürlich auch sehr viel damit zu tun In welcher Art und Weise man mit dem Suizid verbunden ist."
  },
  {
    "start": 1201.18,
    "end": 1204.94,
    "text": "Also ist man ein auslösender Faktor oder ist man reinempfangender?"
  },
  {
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    "end": 1212.7,
    "text": "Das sind ja nochmal große Unterschiede Und ich glaube, da gibt es keine Generalisierung entlang der Geschlechterlinie."
  },
  {
    "start": 1213.46,
    "end": 1232.2,
    "text": "Ich glaube aber dass es für alle gleich wichtig ist sich mit einer emotionalen Ehrlichkeit im Spiegel anzuschauen und zu versuchen diese Ehrlichheit auch konsequent dann in einen inneren Versöhnungsprozess umzusetzen."
  },
  {
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    "text": "Was hat das alles mit ihm gemacht?"
  },
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    "text": "Ich meine, sie waren schon in Anführungszeichen."
  },
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    "text": "Achtunddreißig."
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    "text": "ich war schon an Anführung sei hin die siebenundzwanzig aber ich finde dennoch wenn Die Mutter die eigene Mutter durch Suizid verstirbt Also bei mir zumindest ist hinter doch zurückgeblieben dieses."
  },
  {
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    "text": "Ich weiß dass das nicht stimmt Aber trotzdem kommt man sich doch sehr verlassen und im Stich gelassen vor."
  },
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    "text": "Ja natürlich, weil die Mutter ist ja der Ort aus dem man kommt."
  },
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    "end": 1278.24,
    "text": "Das ist eine ganz besondere Beziehung und ein natürlicher Tod ist natürlich immer noch sehr schmerzhaft aber hat ne ganz andere Dimension wie eine suizidale Handlung ist so ganz klar."
  },
  {
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    "text": "Aber warum fällt uns das immer so schwer, dass nicht zu akzeptieren?"
  },
  {
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    "text": "Dass derjenige – wenn man es mal ganz salopp formulieren darf – nicht bei klarem Verstand war."
  },
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    "end": 1292.1,
    "text": "Die waren eben psychisch erkrankt."
  },
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    "end": 1304.72,
    "text": "Ich meine, bei ihrer Mutter kamen so unglaublich viele äußere Umstände noch oben drauf wo einem das ja fast logisch erscheint, dass sie niemals ein freies glückliches Leben hätte führen können."
  },
  {
    "start": 1304.76,
    "end": 1312.24,
    "text": "Meine Mutter genauso wenig ... Aber trotzdem fällt einem das so schwer, das dann einfach zu akzeptieren?"
  },
  {
    "start": 1312.42,
    "end": 1318.96,
    "text": "Also da kann ich mich einschließen und alle Suizid-Betroffenen mit denen ich spreche, das fällt einem viel, viel schwerer."
  },
  {
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    "end": 1326.18,
    "text": "Das ist etwas völlig anderes, es ist viel komplizierter als eben ein Tod durch Krebs nach einer Krebserkrankung zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 1328.58,
    "end": 1333.2,
    "text": "viel herausfordernder ist, wie eine Anführungszeichen natürlicher Todes unbestritten."
  },
  {
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    "end": 1341.3,
    "text": "Nur wäre ich sehr vorsichtig mit der These alle Menschen die Suizid begehen sind psychisch krank."
  },
  {
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    "end": 1342.66,
    "text": "Ich halte das für falsch."
  },
  {
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    "end": 1344.18,
    "text": "Ich habe da ne andere Meinung."
  },
  {
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    "end": 1347.58,
    "text": "Ich glaube auch dass es nicht das Kriterium ist."
  },
  {
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    "end": 1359.78,
    "text": "also für mich war der wichtige Schritt der Schritt der Nicht-Beurteilung zu sagen Sie hat diese Entscheidung gefällt."
  },
  {
    "start": 1360.66,
    "end": 1380.16,
    "text": "Und diese Entscheidung ist Ihre Entscheidung, ich belasse dieser Entscheidung bei Ihr und die Frage ist nicht... Ich betone das Wort nicht hier ob ich diese Entscheidung gut oder schlecht finde oder ob ich sie teile oder ob sich da irgendwelche mehr oder minder wichtigen Kommentare habe Die Entscheidung meint."
  },
  {
    "start": 1380.2,
    "end": 1384.26,
    "text": "die Frage für mich ist ausschließlich Wie gehe ich damit um?"
  },
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    "start": 1387.78,
    "end": 1391.62,
    "text": "Ich glaube die Wertungsfreiheit, wir sind ja ist ein ganz wichtiger Punkt."
  },
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    "end": 1395.64,
    "text": "Unser Zeitgeist sieht man auch in den sozialen Medien."
  },
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    "start": 1395.72,
    "end": 1397.34,
    "text": "es wird ja alles bewertet."
  },
  {
    "start": 1398.44,
    "end": 1428.74,
    "text": "Mag ich mag nicht Daumen hoch, smiley Wir pervertieren in vermeine Begriffe Die Dimension Bewertung und die Unkonditionalität einer Liebe Das ja im Buddhismus in Christentum auch alles hinterlegt, haben wir nur meiner Meinung nach ein Stück weit in dem allgemeinen Neues sozusagen verlernt."
  },
  {
    "start": 1429.22,
    "end": 1441.18,
    "text": "Diese Unbedingtheit unconditional das halte ich für wichtig und Ich habe meine Mutter immer geliebt Und ich liebe sie heute natürlich auch noch aber in einer anderen Art und Weise."
  },
  {
    "start": 1441.74,
    "end": 1458.36,
    "text": "Sie ist ja schließlich nicht mehr da Und diese Liebe soll nicht hinterfragt werden, sondern sie soll sich konstruktiv fortsetzen können in dem was ich tue und in dem wo ich versuche das was jetzt sozusagen entstanden ist durch ihren Suizid."
  },
  {
    "start": 1458.98,
    "end": 1475.18,
    "text": "In eine positive Konstruktive... Jetzt kommt das wichtigste Wort sinnhafte Lebensführung weiter zu leiten Und mein Nordstern an dieser Stelle ist die Logotherapie, sprich Viktor Frankl."
  },
  {
    "start": 1476.04,
    "end": 1493.76,
    "text": "Ein aus meiner Sicht unfassbarer Mensch der die Konzentrationslage überlebt hat dessen Familie ermordet wurde und der über die Sinnzentrierung nicht nur seinen Frieden gefunden hat sondern daraus auch noch was Gutes für zahllose andere Menschen gemacht hat."
  },
  {
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    "end": 1499.82,
    "text": "Wenn ich Veranstaltungen habe dann sage ich immer Leute Bitte, bitte schaut euch mal den Viktor Frankl an."
  },
  {
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    "end": 1510.16,
    "text": "Guckt mal nach in Wikipedia wenn es nur sein muss über Logotherapie und dieses Thema die Logotherapi diese Zentrierung auf dem Sinn."
  },
  {
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    "end": 1516.74,
    "text": "das war für mich die zentrale Tür durch die ich in eine neue Freiheit gehen konnte."
  },
  {
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    "text": "Diese Tür möchte ich teilen."
  },
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    "end": 1532.06,
    "text": "deshalb mache ja auch diesen Podcast Und diese Tür betrachte Ich als meinen Auftrag der eben konkret die Erfahrung gemacht hat mit der eigenen Mutter und auch mit einem eigenen Suizidversuch."
  },
  {
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    "text": "Ja, das wollte ich... Das wäre jetzt meine Frage gewesen, die Sie sind ja in eine eben solche Krise gestürzt."
  },
  {
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    "text": "Denken Sie, dass wäre geschehen wenn alles was Ihre Mutter angeht nicht passiert wäre?"
  },
  {
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    "text": "Denn man sagt tatsächlich Suizide ist ansteckend!"
  },
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    "end": 1553.54,
    "text": "Und da wo ein Suizidesgeschehen ist es sehr wahrscheinlich noch ein weiterer Passiert."
  },
  {
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    "text": "Natürlich hat der Suizid ihrer Mutter da viel mit reingespielt, aber..."
  },
  {
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    "text": "Der auslösende Faktor bei mir war sicherlich die Überforderung durch die Parteispendenaffäre."
  },
  {
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    "text": "Das ist der große Faktор."
  },
  {
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    "end": 1577.34,
    "text": "dann meine Scheidung und dann dieses Bild meiner Mutter, die fast entspannt schlafend, er hat sich ja vergiftet in meinem Bett liegt so nach dem Motto So jetzt es vorbei!"
  },
  {
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    "text": "Jetzt ist Frieden."
  },
  {
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    "end": 1592.06,
    "text": "Und wenn sie in einer existenziellen Krise sind über längere Zeit in der sie auch von quasi allen Menschen, die sie kannten mal bis auf ganz wenige Ausnahmen fallen gelassen werden."
  },
  {
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    "end": 1597.5,
    "text": "Weil es eben nicht mehr opportun ist mit jemandem wie ihnen gesehen oder assoziiert zu werden."
  },
  {
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    "end": 1609.14,
    "text": "Dann ist die Versuchung schon da und diese Überforderung hat eben dann zu meinem Suizidversuch geführt, der offensichtlich gescheitert ist."
  },
  {
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    "end": 1619.58,
    "text": "Und dass ich jetzt näher darauf eingehe, stichwort Wertersyndrom Und der mich dann auch gezwungen hat, und das habe ich ja auch in meinem ersten Buch dargestellt."
  },
  {
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    "text": "Zu mich zu fragen wer bin ich?"
  },
  {
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    "end": 1623.54,
    "text": "Wer bin ich nicht?"
  },
  {
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    "text": "Wie bin ich wie Bin Ich Nicht und damit auch eine komplette Neuausrichtung meines Lebens mit plus minus vierzig verlangt hat?"
  },
  {
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    "text": "Was hätte aber passieren müssen im Vorfeld dass es gar nicht erst soweit kommt?"
  },
  {
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    "text": "Das ist ne Frage die meiner Meinung akademisch ist."
  },
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    "text": "hätte hätte Sinnlos, es ist passiert."
  },
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  },
  {
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    "text": "aber wenn sie jetzt mit dem heutigen Wissensstand zurückgucken?"
  },
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    "end": 1656.76,
    "text": "Na also ich... Sie werden von mir da keine Antwort bekommen weil das nicht mein Denken ist."
  },
  {
    "start": 1657.94,
    "end": 1666.5,
    "text": "Ich stelle mir nicht vor oh was wäre gewesen wenn die jahre neun neunzig zwei tausend zweitausend eins zwei taussendzwei anders gewesen wären."
  },
  {
    "start": 1667.92,
    "end": 1672.3,
    "text": "Weil des leben is ja ein auch in Stück weit ein roulette ein schicksal."
  },
  {
    "start": 1673.14,
    "end": 1674.94,
    "text": "Und da gebe ich Ihnen ein anderes Beispiel."
  },
  {
    "start": 1675.02,
    "end": 1680.04,
    "text": "Ich heiße Walter, und ich heiße Walther nach dem älteren Bruder meines Vaters."
  },
  {
    "start": 1680.82,
    "end": 1686.2,
    "text": "Dieser Walter Kohl ist Jahrgang neunzehnundzwanzig und ist neunzentvierzig."
  },
  {
    "start": 1686.38,
    "end": 1695.84,
    "text": "als junger Mann, als Soldat noch im November also sehr fünf bis sechs Monate vor Kriegsende an der Westfront gefallen."
  },
  {
    "start": 1697.08,
    "end": 1705.56,
    "text": "Wenn ich dann in Haltern – das ist in Westfalen oberhalb von Recklinghausen ... am Grab meines Onkels stehe, den ich ja nie gesehen und kennengelernt habe."
  },
  {
    "start": 1706.28,
    "end": 1712.32,
    "text": "Und da steht dann Walter Kohl, ... ... im Jahr neunzehnundzwanzig bis neunzentvierzig auf diesem Soldatenfriedhof... ...auf dem Grabstein."
  },
  {
    "start": 1713.46,
    "end": 1716.0,
    "text": "Dann denke ich mir Herr Gott das könnte auch ich gewesen sein!"
  },
  {
    "start": 1717.72,
    "end": 1720.86,
    "text": "Er ist ja in der gleichen Familie geboren,... ...in der gleichen Stadt."
  },
  {
    "start": 1721.68,
    "end": 1726.3,
    "text": "Also sehen Sie also... Deshalb ist diese Diskussion mit mir nicht zu führen."
  },
  {
    "start": 1727.48,
    "end": 1753.54,
    "text": "Wir müssen das Leben so annehmen wie es uns ähm.... gespielt wird und ich sage immer wenn Leute sich beschweren Gott wir leben hier in einem freien land machen uns das Leben künstlich oft schwer manchmal zur hölle stellt ja vor der kämpf aus mario pol wurde aus aleppo augsburg statt Aleppo münchen manheim stadt mariopol."
  },
  {
    "start": 1754.76,
    "end": 1761.94,
    "text": "so und das ist meine perspektive auf diese dinge und deshalb gilt es für mich zu lernen."
  },
  {
    "start": 1762.54,
    "end": 1772.72,
    "text": "Und was ich natürlich heute über psychische Krankheiten, über Sozialität und all diese Dinge auch die Möglichkeiten einzugreifen weiß das wusste ich alles damals nicht."
  },
  {
    "start": 1772.92,
    "end": 1779.36,
    "text": "offensichtlich weil das kam ja wie ein Schlag aus nichts dieser Suizid meiner Mutter im Juli."
  },
  {
    "start": 1781.72,
    "end": 1783.2,
    "text": "Ja, das wollte ich auch noch fragen."
  },
  {
    "start": 1783.28,
    "end": 1789.2,
    "text": "Hat sie jemals etwas in der Richtung geäußert oder war Ihnen die Gefahr, in der Sie geschwebt haben?"
  },
  {
    "start": 1789.24,
    "end": 1794.26,
    "text": "Ganz offensichtlich wenn Sie sagen... Das war ja auch sehr detailliert und minutiös vorbereitet wie auch bei meiner Mutter."
  },
  {
    "start": 1794.66,
    "end": 1796.84,
    "text": "Sie waren sich der Gefahr eben gar nicht bewusst."
  },
  {
    "start": 1797.24,
    "end": 1797.56,
    "text": "Überhaupt"
  },
  {
    "start": 1798.36,
    "end": 1798.52,
    "text": "nicht!"
  },
  {
    "start": 1798.68,
    "end": 1800.92,
    "text": "Sonst hätte ich ja auch was gemacht, was auch immer."
  },
  {
    "start": 1801.72,
    "end": 1820.88,
    "text": "aber Ich höre zu der Fraktion Leute, die nicht weglaufen und weggucken Aber ich weiß noch ziemlich genau Punkt zwölf Uhr den Anruf erhalten, dass meine Mutter tot ist und mir hat sie im ersten Moment den Boden oder den Füßen weggezogen."
  },
  {
    "start": 1820.94,
    "end": 1821.88,
    "text": "Ich war damals in Büro."
  },
  {
    "start": 1821.92,
    "end": 1826.2,
    "text": "Ich hatte nämlich um zwölfe Uhr einen Termin und ich war auf dem Weg zu diesem Termin."
  },
  {
    "start": 1826.86,
    "end": 1830.84,
    "text": "Und dann lief meine Sekretärin laut rufen den Gang hinter mir her."
  },
  {
    "start": 1831.28,
    "end": 1834.06,
    "text": "Herr Kohlerkohl ganz wichtig kommen Sie sofort ans Telefon."
  },
  {
    "start": 1834.68,
    "end": 1837.94,
    "text": "Dann bin ich rumgetreten muss also quasi auf den Glocken schlag."
  },
  {
    "start": 1838.04,
    "end": 1842.18,
    "text": "zwölft Uhr dann die Nachricht bekommen haben."
  },
  {
    "start": 1844.0,
    "end": 1848.12,
    "text": "Ja, und dann ist das Leben plötzlich ein ganz anderes..."
  },
  {
    "start": 1850.8,
    "end": 1859.98,
    "text": "Und das ist ja genau die Herausforderung, dass wir immer wieder vor Umbrüchen Schocks Veränderungen stehen."
  },
  {
    "start": 1861.0,
    "end": 1864.88,
    "text": "und dann steht da nur eine einzige Frage im Raum wie gehen wir damit um?"
  },
  {
    "start": 1867.04,
    "end": 1868.38,
    "text": "Nichts was hätte sein können."
  },
  {
    "start": 1870.34,
    "end": 1873.54,
    "text": "Aber was würden Sie jetzt jemandem raten, der in derselben Situation ist?"
  },
  {
    "start": 1873.62,
    "end": 1879.4,
    "text": "Also normalerweise stelle ich die Frage, was würdest du mit deinem heutigen Witz-Wissensstand rückblickend anders machen."
  },
  {
    "start": 1879.44,
    "end": 1882.1,
    "text": "Aber die Frage mögen sie ja nicht, habe ich gerade schon verstanden... Das stimmt nicht"
  },
  {
    "start": 1882.14,
    "end": 1882.58,
    "text": "um Mögen!"
  },
  {
    "start": 1882.7,
    "end": 1886.42,
    "text": "Diese Frage ist für mich nicht relevant, das hat nichts mit mögen zu tun."
  },
  {
    "start": 1886.78,
    "end": 1899.14,
    "text": "Es geht einfach darum – ich stelle diese Frage immer, weil wahnsinnig viele Leute den Podcast hören, bisher mit dem Thema Suizid noch nichts zu tun haben und die, die wir etwas lehren können."
  },
  {
    "start": 1899.5,
    "end": 1901.88,
    "text": "Die wir jetzt auf Dinge aufmerksam machen können."
  },
  {
    "start": 1902.32,
    "end": 1909.6,
    "text": "Und die eben aus unseren Berichten entnehmen können okay wenn ich in eine vergleichbare Situation komme was kann ich dann tun?"
  },
  {
    "start": 1909.7,
    "end": 1918.52,
    "text": "Was wir uns als Hinterblimene wünschten getan hätten aber was uns eben aufgrund von Unwissenheit einfach nicht möglich wäre?"
  },
  {
    "start": 1918.98,
    "end": 1927.54,
    "text": "das heißt was raten sie Menschen die im Umfeld jemandem haben der offensichtlich erkrankt oder schwer suizidal ist."
  },
  {
    "start": 1928.86,
    "end": 1949.34,
    "text": "Das Wichtigste ist Augen auf und gucken, ist diese Person in irgendeiner Weise jemand der zeigt ich komme mit diesem Leben nicht mehr klar und muss sich dieses Gefühl haben?"
  },
  {
    "start": 1950.18,
    "end": 1951.32,
    "text": "Ich müsste was tun."
  },
  {
    "start": 1951.42,
    "end": 1952.9,
    "text": "und jetzt kommt der entscheidende Punkt."
  },
  {
    "start": 1953.38,
    "end": 1955.1,
    "text": "aber sie trauen sich vielleicht nicht."
  },
  {
    "start": 1955.86,
    "end": 1958.18,
    "text": "Und die erste Botschaft, die ich habe ist."
  },
  {
    "start": 1958.34,
    "end": 1960.44,
    "text": "Das ist kein Ratschlags einfach an den Puls."
  },
  {
    "start": 1961.3,
    "end": 1962.52,
    "text": "Sprechen Sie mit diesen Menschen."
  },
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    "start": 1963.18,
    "end": 1964.58,
    "text": "Spreichen sie ganz offen mit ihm?"
  },
  {
    "start": 1964.72,
    "end": 1966.96,
    "text": "Sagen sie hammer Ich beobachte dich!"
  },
  {
    "start": 1967.04,
    "end": 1969.22,
    "text": "Ich hab das Gefühl dass es nicht in Ordnung."
  },
  {
    "start": 1969.74,
    "end": 1975.22,
    "text": "Mit dir du hast wie auch immer welche Signale ausgesendet."
  },
  {
    "start": 1975.78,
    "end": 1976.54,
    "text": "Wie geht es dir?"
  },
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    "start": 1978.72,
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    "text": "Ich bin für Dich da."
  },
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    "start": 1979.82,
    "end": 1983.02,
    "text": "Ich höre Dir zu und ihn zuhören."
  },
  {
    "start": 1983.06,
    "end": 1986.1,
    "text": "dann auch die Frage Denkst Du drüber nach der das Leben zu nehmen?"
  },
  {
    "start": 1987.6,
    "end": 2000.5,
    "text": "Also erstmal passiv zuhören und dieser Person einen Raum des Vertrauens der Gemeinschaft geben, in dem diese Person überhaupt sich äußern kann."
  },
  {
    "start": 2001.58,
    "end": 2005.32,
    "text": "Das klingt sehr wenig ist aber extrem viel."
  },
  {
    "start": 2006.22,
    "end": 2007.2,
    "text": "Richtig!"
  },
  {
    "start": 2008.12,
    "end": 2008.2,
    "text": "Und"
  },
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    "start": 2008.24,
    "end": 2011.58,
    "text": "die zweite Sache ist sie machen keine Fehler."
  },
  {
    "start": 2012.5,
    "end": 2015.98,
    "text": "In dem Moment, wo man einen Menschen anspricht machen sie keine Fehler."
  },
  {
    "start": 2016.48,
    "end": 2020.7,
    "text": "Sie müssen keine Sorge haben dass irgendwas Falsches passiert."
  },
  {
    "start": 2021.68,
    "end": 2029.24,
    "text": "einfach mit gesundem Menschenverstand ohne große Besserwisserei oder irgendwelche Ratschläge"
  },
  {
    "start": 2029.82,
    "end": 2030.34,
    "text": "zuhören"
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  {
    "start": 2031.52,
    "end": 2035.9,
    "text": "und aus diesem Zuhören dann ableiten brauchst du Hilfe?"
  },
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    "start": 2036.82,
    "end": 2043.9,
    "text": "kann ich dir helfen um dann eben auch zu fragen Wenn die Antwort hoffentlich kommt, ja ich brauche Hilfe."
  },
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    "start": 2044.86,
    "end": 2046.24,
    "text": "Okay was können wir tun?"
  },
  {
    "start": 2047.34,
    "end": 2051.199,
    "text": "Da können wir die Telefonseelsorge anrufen, wir können mit Ärzten sprechen."
  },
  {
    "start": 2051.84,
    "end": 2055.759,
    "text": "hier im Raum Frankfurt ist Beispiel dieses Frankfurter Netzwerk Suizidprävention."
  },
  {
    "start": 2055.84,
    "end": 2060.159,
    "text": "Franz ein Ansprechpartner wo ich jetzt schirm her bin."
  },
  {
    "start": 2060.739,
    "end": 2065.88,
    "text": "man kann sich an die deutsche Stiftung der Depressionshilfe und Suizit Prävention wenden."
  },
  {
    "start": 2066.4,
    "end": 2075.5,
    "text": "also es gibt eine ganze Reihe von Anlaufstellen die man nutzen kann um auch, und das ist vielleicht ein ganz wichtiger Aspekt aus der Sprachlosigkeit rauszukommen."
  },
  {
    "start": 2077.22,
    "end": 2091.84,
    "text": "Wenn Sie das tun als Kollege, Ehepartner, Kind, Vater, Mutter, Freund – egal jetzt in welcher Rolle, in der Beziehung sie zu dieser möglicherweise gefährdeten Person stehen – dann haben Sie unheimlich viel getan!"
  },
  {
    "start": 2092.82,
    "end": 2099.6,
    "text": "Und dann wird sich auch im Regelfall eine Dynamik entwickeln die hoffentlich dann auch zur Erlösung führt."
  },
  {
    "start": 2101.28,
    "end": 2101.76,
    "text": "Ganz genau."
  },
  {
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    "end": 2107.44,
    "text": "Das ist das, was tatsächlich alle Betroffenen als Schlussbotschaft immer aussenden."
  },
  {
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    "end": 2113.84,
    "text": "Deswegen danke ich Ihnen von Herzen Herr Kohl, dass Sie heute mit mir gesprochen haben und ich wünsche Ihnen alles."
  },
  {
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    "text": "alles Liebe!"
  },
  {
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    "text": "Vielen Dank!"
  },
  {
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    "end": 2136.88,
    "text": "Ich danke Ihnen für die Möglichkeit und ich danke ihnen für Ihre Arbeit und Ihr Engagement weil das ist extrem wichtig und wir sollten alle daran mitwirken dass Suizidalität und Suizidprävention kein Tabu-Thema mehr ist, sondern einfach ein ganz normaler Teil unserer Gesellschaft."
  },
  {
    "start": 2137.36,
    "end": 2142.58,
    "text": "Und diesen Tabuabbau sollten wir in den Mittelpunkt"
  },
  {
    "start": 2142.64,
    "end": 2142.92,
    "text": "stellen.\"."
  },
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    "text": "Ganz genau!"
  },
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    "end": 2147.62,
    "text": "Und dafür haben wir heute wieder ein kleines Stückchen mehr gesorgt."
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    "end": 2148.88,
    "text": "Ich danke Ihnen sehr Herr Kohl."
  },
  {
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    "end": 2150.28,
    "text": "Tschüss!"
  },
  {
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    "end": 2164.84,
    "text": "Liebe Herr Kohl, vielen Dank für Ihre Offenheit und Ihr Vertrauen Gerade weil ihr Name untrennbar mit deutscher Zeitgeschichte verbunden ist, ist es alles andere als selbstverständlich in diesem Podcast zu sprechen."
  },
  {
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    "end": 2171.9,
    "text": "Trotz eines Lebens im öffentlichen Schatten haben sie heute sehr persönliche Erfahrungen geteilt – als Sohn-,"
  },
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    "end": 2172.5,
    "text": "als"
  },
  {
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    "text": "Betroffener- und als Mensch."
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    "text": "Ihr Erzählen macht deutlich dass Leid keine gesellschaftlichen Grenzen kennt und das genau darin die Kraft ihrer heutigen Arbeit in der Suizidprävention liegt!"
  },
  {
    "start": 2184.96,
    "end": 2186.92,
    "text": "Danke für dieses wichtige Gespräch."
  },
  {
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    "end": 2219.9,
    "text": "Ich danke euch sehr fürs Zuhören."
  },
  {
    "start": 2220.7,
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    "text": "Ich wünsche euch alles Liebste, Beste und Schönste!"
  },
  {
    "start": 2224.62,
    "end": 2227.0,
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  },
  {
    "start": 2227.94,
    "end": 2229.16,
    "text": "Bis zum nächsten Mal."
  }
]