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    "start": 10.62,
    "end": 13.02,
    "text": "Sie hören den Springer Medizin Podcast."
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    "end": 17.82,
    "text": "Herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen und Zuhöhre zu unserer heutigen Folge!"
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    "text": "Immer mehr Tumotherapien können auch oral eingenommen werden."
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    "text": "bei Pruskrebs ist das ja schon länger eigentlich normal dass Patientinnen und Patienten Zuhause ihre Therapie einnehmen können."
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    "text": "aber auch bei neuen Wirkstoffen ist es jetzt immer öfter möglich."
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    "text": "Meine ersten Gedanken dazu waren, das hat doch sicher viele Vorteile."
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    "text": "Patientinnen und Patienten sind autonomer können zu Hause ihre Therapie einnehmen müssen nicht in die Klinik oder die Praxis gehen Und die Teams haben doch sicher auch weniger Aufwand damit und weniger Stress."
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    "text": "Aber so einfach ist es nicht."
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    "text": "Das habe ich gelernt auf einer Session hier auf dem Deutschen Krebskongress Wo ich auch sitze mit Brustkrebs-Expertin Rahel Würstlein von der Ludwig Maximilian Universität in München."
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    "text": "Sie haben ja zur Atherenz bei der Oralenthombotherapie hier auch einen Vortrag in einer Session gehalten."
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    "text": "Und vielleicht definieren wir einmal Atherenz noch kurz, weil es ist ja doch mehr als einfach eine Tablette zum richtigen Zeitpunkt zu nehmen."
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    "text": "vor allem in der Onkologie bedeutet das ja schon mehr."
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    "text": "Ja, sehr gerne."
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    "end": 103.96,
    "text": "Also wenn wir in der Oral-Tumor Therapie über Atherenz sprechen dann umfasst das zum einen das Kapitel der Kommunikation und auch des Agreements dass eben die Therapie in Tablettenform durchgeführt wird Dann aber auch und das ist eben teilweise über sehr lange Zeit dauern Die Einnahme dieser speziellen Tumoterapie-Tabletten, und zwar eben in der richtigen Dosierung zum richtigen Zeitpunkt zu den richtigen Umgebungsbedingungen."
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    "text": "Und ich sage das schon über lange Zeiträume und da sprechen wir wirklich über Jahre!"
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    "end": 116.22,
    "text": "Das ist etwas, was wir im Bereich des Mamakazinoms auch schon lange als kritischen Punkt definiert haben."
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  {
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    "end": 131.8,
    "text": "Schon bei der einfachen adjuvanten antihormonellen Therapie – also Einnahme Tamoxifen-, Einnahme Aromatasehämmer im kurativen Setting – wissen wir dass ein relevanter Teil von Patienten das zumindest nach einer gewissen Zeit nicht mehr nimmt."
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    "text": "die neuen Analysen sagen, dass nur ungefähr siebzig Prozent tatsächlich die fünf Jahre erreichen."
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    "text": "Das ist natürlich in der metastasierten Situation anders, weil die Besprechungen und Rücksprachen mit dem Behandlungsteam häufiger sind."
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    "text": "oft ja auch die Symptomatik auf der Patientenseite da natürlich mehr rein spielt, aber wir wissen eben der große Vorteil lang andauernde Therapien."
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    "end": 172.56,
    "text": "Das heißt lange progressionsfrei in der Walle was ja unkologisch super ist erfordert dann eben auch viel Kraft und Durchhaltevermögen und deswegen wird in der Onkologie natürlich sehr stark dran gearbeitet."
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    "text": "wie können wir das unterstützen?"
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    "end": 186.22,
    "text": "Und zwar nicht nur am Anfang wenn es erst mal um die Aufregung geht dass das alles richtig läuft und eine Alltagstauglichkeit findet sondern eben auch auf Strecke, wenn wir hier jetzt über Monate und teilweise Jahr sprechen."
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  {
    "start": 187.02,
    "end": 195.74,
    "text": "Sie haben gerade schon gesagt bei der Arschuwandentherapie ist so siebzig Prozent die Therapien korrekt einnehmen weiß man hat man da schon Daten zur metastasierten Situation wie gut da die Attarenz ist?"
  },
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    "end": 209.38,
    "text": "Ich glaube dadurch dass wir doch Patienten in einer metastasiierten Situation relativ engmaschig sehen haben wir da einen engeren Draht und natürlich ist auch der Therapie Druck auf Seiten der Patienten höher."
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    "text": "Es gibt bis jetzt wenige Untersuchungen, die tatsächlich anhand von zum Beispiel Wirkspiegeln im Blut oder eben auch genaue Messung wie viele Tabletten werden tatsächlich aus der Dose rausgenommen?"
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    "text": "zeigen wird ab Therapiebesprechung Und dann Ausstellung des Rezepts und das geht ja mit den Patienten raus in die öffentlichen Apotheken Tatsächlich auch das Abholen dort und dann auch."
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  {
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    "text": "Und jetzt kommt der entscheidende Punkt, eben das einzunehmen nach Plan zu Hause."
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    "text": "Da gibt es wenig Forschung, dass was wir wissen aus den Daten der Krankenkassen?"
  },
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    "start": 244.66,
    "end": 253.02,
    "text": "Und natürlich die Daten der Pharmaindustrie aus wie viel muss das statistisch sein und wieviel wird wirklich zumindest schon mal in den Apotheken eingelöst?"
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    "end": 263.78,
    "text": "da ist doch die Atherenz jetzt gerade wenn wir Metas das Jettensetting sind hoch, was wir aber umgedreht trotzdem immer wieder wissen ist wie schwierig es für die Patienten ist."
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  {
    "start": 263.86,
    "end": 301.6,
    "text": "Wir haben zum Beispiel in eigenen Untersuchungen gezeigt dass die Einnahme der Pap-Inhibitoren das wäre jetzt so eine klassische Substanzklasse beim Ovarialkatzinum man da nochmal ganz genau nachprüfen muss nach ein bis zwei Wochen ob sie wirklich verstanden haben wie viele Tabletten Sie morgens und abends zum richtigen Zeitpunkt eben einnehmen nicht aus Versehen eine deutlich zu hohe oder auch nur halb richtige Dosierung eingenommen wird, weil natürlich in der Aufregung der Arztpatienten oder mittlerweile auch zunehmend Pflege- oder Onko Coach Patientengespräche diese Informationen oft untergehen."
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    "end": 306.1,
    "text": "Und das ist ja schon der erste Hinweis wie wir dann da auch Patienten unterstützen können auf jeden"
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    "text": "Fall."
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    "end": 314.04,
    "text": "Ja ganz spannend fand ich sie haben ja quasi zitiert die Mischen impossible für Patientinnen und Patienten, die Sie teilweise haben bei Oralenthomotherapie."
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    "start": 314.52,
    "end": 323.82,
    "text": "Ich kann Sie das nochmal so aufgreifen, wie es wichtig ist vielleicht diese Aufgabe auch aus Patientinnen und Patienten sich noch mal klar zu machen was das eigentlich bedeutet das korrekt einzunehmen?"
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    "start": 324.04,
    "end": 331.1,
    "text": "Der große Unterschied zu den klassischen Onkologischen Therapien ist ja dass die bisher in den onkologisch Praxen oder Kliniken appliziert wurden."
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    "end": 342.86,
    "text": "egal ob es jetzt die Chemo- oder was auch immer Infusion gewesen ist ob es die subkutane oder intramuskuläre Injektion Ist dieser Patient dann zur Therapie gekommen?"
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    "start": 343.02,
    "end": 346.16,
    "text": "Das ist natürlich ein Gap, aber wenn der Patient in der Abteilung ist."
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    "text": "Dann wird diese Therapie auch durchgeführt."
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    "end": 362.82,
    "text": "das heißt als Ärztin weiß ich genau okay jetzt ist für die Zeit X auch tatsächlich die Therapie komplett unkologisch im Patienten und kann jetzt auch ihre Wirkung ausüben Und das weiß ich eben mit der Übergabe eines Rezepts nicht mehr."
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    "end": 365.5,
    "text": "Wir unterstützen das durch viele Möglichkeiten."
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    "end": 379.72,
    "text": "Was wir jetzt festgestellt haben, ist dass was klassischerweise immer noch am besten hilft is ein Therapiekalender weil und jetzt kommt die Mission impossible es ist natürlich für Patienten absolut möglich zur richtigen Uhrzeit die richtige Tablette in der richtigen Dosis zu nehmen."
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    "end": 389.22,
    "text": "aber das Ganze kommt ja zusammen mit der Eigenmedikation der Patienten Also zum Beispiel ganz viele Patienten mit Schilddrüßen, Hormoneinahmen."
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    "start": 389.3,
    "end": 394.5,
    "text": "Mit Katyalermedikationen, mit Anticoagulationen und Diabetesmedikation."
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    "text": "Die Patienten werden älter – das ist natürlich ein großer Block!"
  },
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    "end": 427.66,
    "text": "Dann kommt ja noch alles Mögliche dazu was Patienten dann auch noch zusätzlich nehmen teils auch von uns unterstützt Zum Beispiel Vitamin D. Und dann ergibt sich daraus schon eine große Herausforderung, das alles in die richtigen Reihenfolge und Kombinationen zu bringen zum Beispiel wirklich morgens als erstes den Magensäureplokker zu nehmen und dann im entsprechenden Abstand erst die Schilddrösenmedikation und zum Beispiel nach dem Frühstück die onkologischen Medikation?"
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    "text": "Ja also das macht diese Mission impossible auf jeden Fall klar."
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    "text": "Also diese ganze Komplexität"
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    "text": "Und es kommen ganz einfache Sachen dazu."
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    "end": 446.58,
    "text": "Können Patienten gut lesen, also diese Packungsbeilage können die sicher nicht lesen in der kleinen Schrift und in der Länge aber können sie gut ihren Medikamentenplan lesen?"
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    "text": "Haben Sie überhaupt einen Medikamente Plan?"
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    "end": 455.72,
    "text": "uns ist ja toll dass wir in Deutschland die Möglichkeit haben das bei den Entlassungen jetzt verpflichtenden Medikamen plan."
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    "end": 469.26,
    "text": "in den Arztbriefen steht das Patienten zusätzlich Auch über die Apotheken tatsächlich einen Medikamentenplan und auch ein Medikamentecheck bekommen können, der ja auch in der Aufregung einer Notfall-Situation sehr helfen kann."
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    "end": 477.7,
    "text": "Und der ja den Angehörigen oft ja auch dem Pflegediensten hilft, dass das alles richtig bereitgestellt und beachtet wird."
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    "text": "Dann kommen noch Spezifitäten dazu."
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    "text": "es gibt zum Beispiel viele Medikamente Die werden nicht jeden Tag gleichmäßig eingenommen."
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    "end": 492.04,
    "text": "Es gibt Medikamente mit ein, zwanzig Tage Einnahme, sieben Tage Pause oder vier Tage Einahme und drei Tage Pause."
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    "text": "Da braucht man dann Brücken."
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    "end": 503.62,
    "text": "ja wir sagen dann immer verlängertes Wochenende aber dann macht es eben auch Sinn dass die erste Einnahme einen Montag ist und man nicht irgendwie da aus der Praxis Donnerstags startet."
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    "end": 511.82,
    "text": "Also wir lernen da unheimlich von unseren Patienten, mit unseren Patienten aber vor allen Dingen auch mit der Pflege was so Strategien sind."
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    "end": 534.839,
    "text": "Da darf eben nicht vorkommen dass der Patient verwirrt ist in seinem Einnahme Schema Oder eben auch weiß, wo melde ich mich wenn ich jetzt nicht mehr ganz sicher bin."
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    "text": "Also man braucht für die orale Therapie ganz klar feste Erreichbarkeiten und Ansprechpartner."
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    "end": 547.88,
    "text": "Das ist ja sicher auch wichtig weil ihr auch relevante Nebenwirkungen auftreten können gerade bei den onkologischen Therapien."
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  {
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    "text": "Absolut, ein großer Unterschied zu klassischen einfachen Medikamenten in der oralen Tumortherapie ist natürlich dass das hoch onkologisch wirksame Medikamente sind die an vielen Stellen die Chemotherapie ersetzt haben."
  },
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    "end": 570.98,
    "text": "Aber der Preis es macht auch teilweise relevante und hochrelevante potenzielle Nebenwirkungen manchmal dann auch hochgradig."
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    "end": 576.819,
    "text": "wenn wir da zum Beispiel die Diarröne nehmen Dann ist das, was da die Adherin sofort beendet."
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    "text": "Weil der Patient, der es in den Zusammenhang bringt, natürlich kritischer sein wird mit einer Einnahmen der Medikation."
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    "text": "Es ist aber auch ganz wichtig dass sie dann einen Ansprechpartner haben und gut instruiert sind."
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    "end": 595.78,
    "text": "Egal was an höhergradigen Nebenwirkungen ist, stoppen und Kontaktaufnahme zum onkologischen Team damit man das alles wieder einspuren kann."
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    "text": "Wir sagen auch unseren Patienten immer bei jedem stationären Aufenthalt halten sie Rücksprache und im Zweifel dann eben für die Zeit des stationellen Aufenthalts am Anfang erst mal pausieren Bis wir geklärt haben, auch von onkologischer Seite Rücksprache mit dem stationären was auch immer ärztlichen Team."
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    "text": "gibt es da einen möglichen Zusammenhang."
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    "text": "Wir sehen Diarröe, wir sehen Hautveränderungen und Blutzucker Veränderung."
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    "text": "Auch das ist neu!"
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    "text": "Wir müssen nicht Diabetiker trainieren."
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    "text": "auf regelmäßige Nüchternblutzuckerchecks und auch HBA-I-C Kontrollen."
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    "end": 644.02,
    "text": "Das zeigt schon dass es hoher Aufwand auf Seiten des Behandlungsteams und einfach tatsächlich auch ein hoher Anspruch an das Eigenmanagement unserer Patientinnen und Patienten."
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    "end": 647.28,
    "text": "Und ja oft eben auch der Angehörigen, die da drum herum sind."
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    "text": "Ja und für die Kommunikation wahrscheinlich?"
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    "text": "Also unglaublich viel was man mitgeben muss, was man wahrscheinlich vorab sprechen muss um genau jetzt vielleicht nicht die eine Nebenwirkung nicht angesprochen zu haben, die aber relevant ist und dann ist die Patient oder der Patient verwirrt."
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    "text": "Genau!"
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    "text": "Sie haben schon so ein bisschen angesprochen, was ich ja auch ganz spannend fand."
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    "text": "also Nebenwirkungen aber auch Wechselwirkung sind auf jeden Fall wichtig."
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    "text": "Also sie haben uns vorhin gesagt dass Patienten überhaupt die Zettel lesen können, die sie mitgeben."
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    "text": "Da gibt es dann noch weitere Faktoren wie man vielleicht zu im klinischen Alltag eher mal vergisst, die aber irgendwie auch wichtig sind."
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  {
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    "text": "Vielleicht auch für die Entscheidung ist eine orale Tumortherapie überhaupt machbar?"
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  {
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    "end": 692.42,
    "text": "Also ein Faktor auf den wir sehr schauen, ist ob ein Mensch alleine lebt oder ob es da eben Angehörige gibt die das auch mit unterstützen können."
  },
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    "end": 697.88,
    "text": "Die auch zuhören bei der Aufklärung deswegen natürlich auch dabei sein müssen wo wir dann auch Feedback bekommen."
  },
  {
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    "end": 699.24,
    "text": "Da gibt's mal Schwierigkeiten."
  },
  {
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    "end": 703.219,
    "text": "Dann ist natürlich ein wichtiges Thema wie gut können Patienten schlucken?"
  },
  {
    "start": 703.8,
    "end": 716.36,
    "text": "Jetzt nicht nur speziell Tabletten Das ist ja in sich schon Thema sondern auch generell was bedingt sein kann durch andere Begleiterkrankungen Aber auch tatsächlich durch die Tumorsituation als solches, manchmal auch durch die Nebenwirkung."
  },
  {
    "start": 716.439,
    "end": 741.9,
    "text": "Wenn das eine Stomatitis zum Beispiel macht oder eben auch durch Die Tatsache der zu großen Mengen an Tabletten, die da auf manchmal seitenlangen Medikamentplänen auftauchen und Das werden alles so Stellen wo man sagt okay Da muss man noch mal kritisch prüfen ob das jetzt Der richtige Therapie Schritt in dieser Situation egal Ob Jetzt kurativ oder im metastasierten Setting ist für die Patienten."
  },
  {
    "start": 742.36,
    "end": 748.14,
    "text": "Es war für uns damals ein großer Umbruch, als diese Substanzen wirklich ihr Feld erobert haben."
  },
  {
    "start": 748.199,
    "end": 757.68,
    "text": "mittlerweile haben da alle Abteilungen auch schon eine extrem gute Routine und ein sehr gutes Setting egal ob es onkologische Praxen oder Kliniken sind."
  },
  {
    "start": 758.4,
    "end": 765.079,
    "text": "Aber immer noch dieses Mitnehmen, auch der hausärztlichen Versorgung ist glaube ich an dieser Stelle extrem wichtig."
  },
  {
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    "end": 770.6,
    "text": "Dass beide Seiten voneinander eben wissen wie sieht der Gesamtmedikamentenplan aus und ist das ein Patient?"
  },
  {
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    "end": 774.959,
    "text": "Der hat es versteht und auch regelmäßig macht."
  },
  {
    "start": 775.06,
    "end": 791.319,
    "text": "Und da gibt es ja viele Unterstützungsmöglichkeiten, auch mit den gerichteten Tabletten also dass die eben nicht mehr mit den Einzelplistern daheim sitzen sondern das eben schon in der Pillenbox eben auch drin haben und dann hat man ein gutes Gefühl Ist das wirklich eingenommen worden?"
  },
  {
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    "end": 792.02,
    "text": "Ja oder nein."
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  {
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    "end": 798.86,
    "text": "Und es gibt dann, und das ist ja das Geschenk dieser langen Oralentherapien natürlich noch besondere Herausforderungen."
  },
  {
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    "end": 805.699,
    "text": "Das sind dann so Dinge wie Urlaubsplanung oder die Planung von Rehas oder anderen wichtigen Dingen."
  },
  {
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    "end": 822.339,
    "text": "Und das erfordert eben auch viel Menschenkenntnis aber auch viel Flexibilität vonseiten der unkologischen Behandler, dass frühzeitig auch schon einzuplanen dass Patienten das eben ansprechen und man da dann ein gutes Konzept, einen guten Plan hat."
  },
  {
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    "end": 834.699,
    "text": "Dass auch wirklich alle Rezepte zum Beispiel mit ausgehändigt und schon eingelöst sind und nicht irgendjemand irgendwo steht und sagt ja jetzt habe ich das Medikament nicht dabei oder nicht in ausreichender Menge dabei."
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    "start": 834.839,
    "end": 838.26,
    "text": "aber ich glaube auch an der Stelle haben wir viel gelernt."
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    "text": "und dieses Netzwerk, zu dem ja ganz stark dann eben auch die Apotheken gehören."
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  {
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    "end": 854.38,
    "text": "Ich habe es schon angesprochen mit dem Medikamentenplan, mit dem Check-off Wechselwirkung aber eben auch so in dieser mittelfristigen Planung spielen da eine ganz große Rolle."
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    "start": 854.54,
    "end": 874.66,
    "text": "und das ist für uns in der Onkologie auch an vielen Stellen neu weil die klassische Zuttoapotheke, die ja sehr sich beschäftigt mit der Herstellung kritischen hinterfragen von IV-Therapien, hat ja überhaupt nichts zu tun dann eben mit den öffentlichen Apotheken die auch der Patient selbst wählt."
  },
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    "start": 875.14,
    "end": 880.579,
    "text": "wo dann diese Rezepte eingelöst sind und auch auf Seiten der Pharmazie passiert da im Moment sehr, sehr viel."
  },
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    "start": 881.079,
    "end": 900.36,
    "text": "Um da auch Standards mit zu etablieren das wirklich da auch gesichert ist dass überall nicht nur das Medikament beschafft wird das klappt ja sondern eben auch die Beratung die Begleitung uneben Dinge wie Wechselwirkungscheck auch gerade im Bereich komplementärer Medikation mit eingesetzt werden."
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    "start": 900.9,
    "end": 903.839,
    "text": "Ja, auch wenn es Medikamente gibt die nicht verschreibungspflichtig sind."
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    "start": 903.9,
    "end": 907.38,
    "text": "Das kann ja dann eigentlich nur in der Apotheke wirklich hinterfragt werden."
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    "end": 911.219,
    "text": "Man kann nachfragen aber da ist natürlich diese Instanz schon sehr wichtig."
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    "text": "Absolut und einer unserer wichtigsten Dinge am Anfang ist immer wir starten jetzt eine Therapie wo Tabletten eine ganz große Rolle spielen in ihrer Wirkung, aber auch in ihrer potentiellen Nebenwirkung."
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    "end": 929.36,
    "text": "Vor allen Dingen eben auch im Einfluss auf wie lang wird jetzt diese Therapiefase stabil sein?"
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    "text": "Das heißt ohne Verschlechterung der Tumorerkrankungen und da ist es ganz wichtig dass dieses Team insgesamt gut zusammenarbeitet und klar kommuniziert, gut informiert ist das alle gut ausgebildet sind."
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    "start": 943.98,
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    "text": "Alle Berufsgruppen die in dem Bereich tätig sind Und da haben sich ja sehr große Möglichkeiten auch in der Therapiebekleidung durch moderne Techniken wie E-Hals, also klassischerweise Apps."
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    "text": "Teilweise auch die Gas herausgebildet aber eben auch ganz neue Spezialisierungen eben ich sage das schon in der Pflege."
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    "text": "Wir haben heute an vielen Standorten OncoCoachs Die große Schwerpunkt in der oralen Therapie Und gerade eben auch wenn eine Umstellung von einer oralen Therapie, die vielleicht ganz einfach im Händling war auf eine komplexere Therapie erfordert."
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    "text": "Weil was wir im Moment sehen ist dass das sehr viel in Kombinationstherapien geht in der Oralentumor Medikation und da ist aber eben der Vorteil dass diese Patienten die Situation als solches schon kennen und wir uns dann sehr stark konzentrieren können, okay was ist jetzt anders an der Therapie?"
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    "text": "In der Einnahme in vielleicht auch der eigenen Beobachtung."
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    "text": "Was verändert sich?"
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    "start": 1003.24,
    "end": 1017.6,
    "text": "oder sprachs an Blutzuckermessungen eigen Maßnahmen, die Patienten durchführen müssen und dann eben auch wieder in einer hoffentlich langen progressionsfreien und gut Nebenwirkungsprofil eingestellten und Symptomarmenzeit."
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    "text": "Können Sie noch mal erklären Onko Coach, das ist quasi eine Ausbildung was Pflegekräfte machen können und es könnten theoretisch viele andere Kliniken und Praxen auch so einführen."
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    "end": 1032.4,
    "text": "Absolut viele Praxen-Kliniken haben das schon und das ist jetzt kein irgendwie geschützter Name."
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    "end": 1039.72,
    "text": "Also es sind letztendlich Onkolozen, die werden ja in unseren Zentren und Praxens sehr unterschiedlich mit in die Teams integriert."
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    "end": 1059.02,
    "text": "Hier ganz konkret geht es um kontinuierliche Ansprechpartner im onkologischen Behandlungsteam was eben nicht mehr speziell der Onkologue persönlich sein muss, was aber von Seiten der ärztlichen Onkologie delegiert und deswegen auch verantwortet wird und deswegen ist da die Schnittstelle so wichtig."
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    "text": "Aber für Patienten ist das ein deutlich niederschwelligeres, verbindliches und eben kontinuierliches sehr gutes Angebot."
  },
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    "end": 1077.48,
    "text": "Und umgedreht wenn man jetzt die Pflegesseite anschaut natürlich auch eine Chance da sehr eigenständig diesen Beruf aus oben zu können mit Ganz klar."
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    "end": 1090.06,
    "text": "Natürlich auch eine sehr hohe Verantwortung dann an der Stelle und viel Kreativität, die von Seiten der Pflege dann eben auch im individuellen Setting dieses Patienten, dieses Umfelds damit eingesetzt wird."
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    "text": "Haben Sie denn abseits von diesen Onkelcoaches noch so Best Practices, die Sie jetzt etabliert haben?"
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    "text": "Wo Sie sagen das funktioniert richtig gut!"
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    "text": "Das würden sie auch anderen empfehlen..."
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    "text": "Also erstmal muss man sagen, der Großteil der Patienten kommt sehr gut mit den oralen Therapien zurecht gerade wenn eben auch die Unterstützung da ist."
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    "text": "Wenn das Vertrauen in die Therapie und es ist ja ganz wichtig ich muss ja vertrauen dass diese vielleicht auch nur eine Tablette einmal am Tag jetzt in der Lage ist den Krebs still zu halten oder sogar deutlich zu reduzieren also wenn diese Voraussetzung auch in das Therapieziel klar ist kommt ein großer Teil gut zurecht."
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    "text": "Ich sprach vieles schon an, den Medikamentenplan die Tagebücher also wir sagen Therapie-Tagebüche wo man eben nicht nur notiert ich habe das eingenommen dass können sie heute auch über Apps steuern sondern wo eben auch speziell notiert werden kann gab es zu bestimmten Zeitpunkten rhythmisch bestimmte Nebenwirkungen weil das kommt dann natürlich auch im nächsten Arzt der Pflegegespräch dann besser optimiert werden."
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    "text": "und das Informationsmaterial was ist eben auch zu den Substanzen in unterschiedlicher Form gibt."
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    "text": "Das sind alles Dinge, die sehr gut helfen."
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    "text": "und was wir eben auch in unseren eigenen Versorgungsforschung gefunden haben war tatsächlich dieses Nachfragen nochmal nach ein bis zwei Wochen und wirklich nachzufragen wie nehmen Sie das jetzt?"
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    "text": "Sagen sie es mir noch mal weil dann weiß ich auch sicher dass alle das gut verstanden haben und dass wirklich die Einnahme zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Dosierung eben und vielleicht eine richtige Kombination gut funktioniert."
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    "start": 1183.68,
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    "text": "Und die Aufgabe, die wir darüber hinaus haben in der Aus- und Weiterbildung."
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    "text": "Dafür ist ja hier der Kripskongress mit seinen vielen interdisziplinären und vor allen Dingen auch interprofessionellen Sitzungen und auch mit dem starken Impact der Patienten hier mitsprechen zu können."
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    "text": "Ein exzellentes Beispiel!"
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    "text": "Ja es auf jeden Fall ein superinterdisziplinäres Thema, total spannend."
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    "text": "Und wirklich vor Augen zu haben, dass wir nicht nur kurz die Stirnrunseln wenn wir den Medikamenten also den Gesamtmedikament Plan vorgelegt kriegen der dann gefühlt auf die dritte Seite geht sondern spätestens in dem Moment darüber nachzudenken wird das jetzt bedeuten es wird besonders gut funktionieren weil Tabletten Einnahmen offensichtlich klappt oder jetzt mit unserer onkologischen Medikation der Moment, wo das einfach endgültig unübersichtlich und dann auch nicht mehr komplein sein wird."
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    "text": "Und dann kann es vielleicht auch mal den Moment sein, wo man als Alternativen noch einmal eine andere Applikationsform überlegt."
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    "text": "Meistens ist das aber nicht nötig, sondern man wird dann eher darüber nachdenken können wir wenn's da Probleme gibt über Dosisanpassung oder eben durch die engmarschigere Begleitung, vor allen Dingen auch über die Pflege und regelmäßige Feedback Funktionen das an der Stelle optimieren."
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    "text": "Und damit haben wir schlussendlich die beste Erfangen macht wie ich vorhin sagte da einmal so ein Telefon Anruf nach ein zwei Wochen dann ist es oft bei vielen schon gar nicht mehr nötig."
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    "text": "Dann haben die E-Therapie bedingt feste Termine zum Beispiel nach zwei und nach vier Wochen im ersten Quartal und danach hat man dann meistens schon ein sehr gutes Setting und weiß, wie oft man sich auch persönlich ärztlich wie pflegere Streffen muss."
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    "text": "Und das ist eine Flexibilität und natürlich eine ganz andere Einteilung jeglicher Ressourcen, die wir bei der Oralentumor Therapie haben wie wir sie natürlich doch in einem sehr klaren auch tagesstrukturellen Setting von IV-Terapien oder anderen Applikationsformen oft nicht anbieten können."
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    "text": "Ja, super."
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    "text": "Vielen Dank für die superspannenden und wichtigen Einblicke!"
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    "text": "Und noch einen erkenntnisreichen und schönen Kongress."
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    "text": "Ganz herzlichen Dank Ihnen!"
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    "text": "Die in diesem Podcast vermittelten Inhalte unterliegen dem wissenschaftlichen Wandel des Faches – und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit."
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    "text": "Sie können weder als Grundlage für eine Diagnosestellung noch für den Beginn die Änderung oder die Beendigung der Therapie einer Erkrankung herangezogen werden."
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    "text": "Sie ersetzen in keinem Fall eine persönliche, ärztliche Beratung."
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]