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    "end": 13.02,
    "text": "Sie hören den Springer Medizin Podcast."
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    "end": 17.02,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen zum Springer-Medizin-Podcast!"
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    "text": "Schön, dass Sie ja heute wieder dabei sind."
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    "text": "Wir machen heute einen Ausflug in die Psychotherapie Und wird man uns einem Thema das Betroffene und Behandelnde gleichermaßen fordert Die Anorexia nervosa."
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    "text": "auch nach einer erfolgreichen stationären Therapie bleibt das Risiko für Rückfälle hoch."
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    "text": "Besonders der Übergang von der Klinik zurück in den Alltag stellt viele Betroffene vor große Herausforderungen."
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    "text": "Wie dieser Transfer gelingen kann, darüber spricht heute meine Kollegin Natalie Brecht aus der Redaktion der Fachzeitschrift Die Psychotherapie."
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    "text": "Sie hat die Psychologin Dr."
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    "text": "Katrin Peters gefragt – wie lassen sich körperliche Stabilisierung und Eigenständigkeit nach dem Klinikauffenthalt nachhaltig fördern?"
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    "text": "Welche Unterstützung brauchen Betroffe im Alltag?"
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    "text": "Und wie kann man mit Rückschlägen konstruktiv umgehen?"
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    "text": "Dieses Gespräch bietet wertvolle Einblicke für psychologische Fachkräfte und für alle, die Menschen mit Anorexia nervosa nach einem stationären Aufenthalt weiter begleiten."
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    "end": 87.34,
    "text": "Wenn Sie das Thema anschließend noch vertiefen möchten, dann finden sie wir immer weiterführende Publikation in den Shownotes!"
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    "end": 98.52,
    "text": "Auch nach einer scheinbar erfolgreichen stationären Therapie kommt es bei anorexia nervosa häufig zurückfällen."
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    "end": 109.979,
    "text": "Warum nachhaltige Veränderungen oft scheitern und was psychologische Psychotherapeutinnen und Therapeuten konkret dagegen tun können, darüber sprechen wir heute."
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    "text": "Mein Gast ist Frau Dr."
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    "text": "Katrin Peters."
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    "text": "Sie ist leitende Psychologin am Fachzentrum für Psychosomatik der Schönklinik in Bad Staffelstein."
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    "text": "Sie hat langjährige Erfahrungen in der Behandlung von Anorexia nervosa erkranken, in einer Spezialstation."
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    "text": "Liebe Frau Dr."
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    "text": "Peters herzlich willkommen!"
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    "text": "Herzlichen Dank für die Einladung!"
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    "text": "Gerne!"
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    "text": "Ja,"
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    "text": "Bewältigungsstrategien erfolgreich weiterführen – so heißt ja auch ihr kürzlich erschienener Fachartikeln."
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  {
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    "end": 154.44,
    "text": "Und hier zeigen Sie auch gleich zu Beginn ganz deutlich die Ausgangslage auf, nämlich dass die mittlere Rückfallrate der betroffenen nachstationäre Behandlung bereits im ersten Jahr bei einund dreißig Prozent liegen."
  },
  {
    "start": 155.02,
    "end": 158.22,
    "text": "Eine Studie weist sogar knapp fünfzig Prozent drauf!"
  },
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    "end": 162.9,
    "text": "So erscheint diese Behandlungsphase als besonders vulnerable."
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    "text": "Welche therapeutischen Weichenstellungen halten sie denn in dieser schwierigen Übergangsphase als besonderes entscheidend?"
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    "end": 177.78,
    "text": "Das ist bei Betroffenen von Anorexie oft zu einem sog."
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  {
    "start": 178.24,
    "end": 193.02,
    "text": "Sägezahnverlauf kommen, das heißt es kommt kurzfristig zu einer gewissen begrenzten Gewichtszunahme während stationärer Behandlungen und oftmals im Anschluss allerdings auch wieder zu dem erneuten Verlust an Körpersubstanz."
  },
  {
    "start": 193.24,
    "end": 207.88,
    "text": "Ich denke man könnte sogar darüber streiten ob sich dabei um den Rückfall handelt oder ob jemand vielleicht schlichtweg noch nicht vollständig bewältigt hatte, denn die Phase nach der Entlassung ist tatsächlich eine Hochwulnerable."
  },
  {
    "start": 208.62,
    "end": 222.34,
    "text": "Man kann es sich so vorstellen dass der körperliche Leidensdruck, der Druck, der vielleicht durch die Sorgen aus dem Familiensystem gekommen ist hat sicherlich in dieser Phase bereits nachgelassen."
  },
  {
    "start": 223.28,
    "end": 240.299,
    "text": "Gleichzeitig sind Betroffene aber in der Regel weiterhin gequält von aufdringlichen Essstörungsgedanken, von einer steigenden Gewichtsphobie mit steigendem Gewicht und auch von dem unangenehmen oftmals als quälenderlebten Körpergefühl."
  },
  {
    "start": 241.1,
    "end": 256.28,
    "text": "So dass es auch in dieser Phase noch sehr die Anforderung hat wirklich... entkoppeln zu können von eben diesem erleben und trotz alledem selbst für sorglich regelmäßig und ausreichend zu essen."
  },
  {
    "start": 256.84,
    "end": 268.96,
    "text": "Und die daraus resultierende Gewichtsentwicklung auch anzunehmen, noch diese einzukalkulieren – denn oftmals finden Entlassungen ja doch in einem Bereich von BMI-Achzehn oder Neunzehn statt?"
  },
  {
    "start": 269.82,
    "end": 275.52,
    "text": "Doch wenn wir uns in der Gesellschaft umschauen ist das sicher bei den wenigsten Menschen des zu erwartenden!"
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    "text": "Gewicht."
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    "end": 283.06,
    "text": "Die meisten Menschen müssten ganz schön kontrolliert essen, um den BMI in diesem Bereich zu halten."
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    "start": 283.96,
    "end": 293.42,
    "text": "und eben dann wenn Betroffene das versuchen, dann kommt es eben oftmals zu erneuten Abwärtsbewegungen auch."
  },
  {
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    "end": 304.92,
    "text": "Weshalb da aus meiner Sicht besonders wichtig ist zum einen erst mal dieses Bewältigungsverständnis auch zu haben dass eben dieses Erleben Total normal und auch einzukalkulieren ist."
  },
  {
    "start": 305.34,
    "end": 331.18,
    "text": "Und es wichtig ist, dem sowohl mit therapeutischen Strategien als auch therapeutischer Begleitung zu begegnen sei das in der ambulanten Psychotherapie oder auch unsere Klinika zum Beispiel sogar eine Gewichtsmapping basierte Intervalltherapie eben darauf abgestimmt so dass Patienten dann auch planmäßig nach Transfererprobungen wiederkommen und nicht alleine sind in dieser kritischen Phase."
  },
  {
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    "end": 342.24,
    "text": "Ich verstehe und dabei stehen eben diese Bewältigungsstrategien wirklich als zentral in vor allen Dingen dieser Übergangsphase um sich zu stabilisieren."
  },
  {
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    "end": 353.7,
    "text": "Diese Bewältigung Strategien werden in ihrem Artikel ja auch als erlernbare Kompetenzen beschrieben, die die Betroffenen dann eigenständig fortführen sollen."
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  {
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    "text": "Welche Strategien sind das denn im Einzelnen?"
  },
  {
    "start": 358.36,
    "end": 375.84,
    "text": "Es war für uns tatsächlich auch spannend, weil wir in der Klinik mit sehr vielen oftmals verhaltenstherapeutischen Strategien arbeiten und eben dann mit dem Artikel noch mal untersucht haben welche dieser diversen Strategien machen am Ende tatsächlich einen Unterschied für unsere Betroffenen."
  },
  {
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    "end": 397.02,
    "text": "Und da hat sich als am wirksamsten erwiesen einerseits die Arbeit mit Gewichtsmapping-Techniken also mit deiner Gewichtskurve dann die Arbeit mit Mahlzeitenplänen, die Durchführung von Expositionsübungen und die Würdigungsstrategien."
  },
  {
    "start": 397.5,
    "end": 402.4,
    "text": "Und wenn ich diese Strategie nun in der Therapie umsetze mit den Betroffenen?"
  },
  {
    "start": 402.76,
    "end": 412.88,
    "text": "Was bedeutet das denn konkret für die therapeutische Haltung, die sich dann ändert beziehungsweise der Rollenverteilung zwischen Psychotherapeuten und dem Betroffene?"
  },
  {
    "start": 414.76,
    "end": 431.9,
    "text": "Also ich denke... Im ersten Schritt ist zunächst mal wichtig, PatientInnen überhaupt die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln um eben diese Strategien auch anwenden zu können und sie damit ein Stück weit aber auch selber zum Experten auszubilden sozusagen."
  },
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    "text": "Also wäre eben zum nächsten eine gewisse Kompetenzvermittlung auch bedarf."
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    "end": 446.98,
    "text": "und dann natürlich auch was nicht zu unterschätzen ist wenn ich etwas neu lerne Ob das jetzt Strategien sind oder eine Sprache, ein Sporteninstrument."
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    "end": 452.42,
    "text": "Das geht oftmals mit Charme und Frustration im Lernprozess einher."
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    "text": "Es wird einem nicht auf Anhieb gelingen!"
  },
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    "end": 474.44,
    "text": "Also es ist auch wichtig als Therapeut, denke ich, das einzukalkulieren und regelmäßig die gemeinsam zu üben, zu evaluieren wie die Patientin der Patient mit dem Einsatz zurechtkommt und auch immer wieder zu ermutigen wirklich auch Fragen zu stellen."
  },
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    "end": 490.64,
    "text": "Denn ich würde nicht erwarten dass das direkt auf Anhieb gelingt sondern ein guter Therapie Prozess auch einer ist wo die Patienten danach zu mir zurück kommt in die Stunde und sagt Mensch aber Frau Peters jetzt habe ich das ausprobiert Und es sind die und die Schwierigkeiten aufgetreten."
  },
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    "end": 497.54,
    "text": "Wie kann ich dem jetzt begegnen, um so gemeinsam einfach in den Prozess auch einzusteigen."
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    "end": 512.539,
    "text": "Sie hatten es ja bereits berichtet das gibt ja tatsächlich ich will nennen einen großen Blumenstrauß an unterschiedlichen Techniken und Bewältigungsstrategien die man mit dem Patient zusammen abstimmen und trainieren kann."
  },
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    "start": 513.159,
    "end": 522.699,
    "text": "Ich möchte aber bei der Gelegenheit auch gerne auf ein Paradoxes Muster zu sprechen kommen, sie ja auch in ihren Fachartikel deutlich herausgestellt haben."
  },
  {
    "start": 523.1,
    "end": 530.8,
    "text": "Es geht mir vor allen Dingen dabei um diese Diskrepanz zwischen Wirksamkeit und Nutzen verschiedener therapeutischen Techniken."
  },
  {
    "start": 531.86,
    "end": 536.06,
    "text": "quasi die wirksamste Strategie wird paradoxerweise am seltensten genutzt."
  },
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    "end": 538.819,
    "text": "ich denke da vor allem an die Exposition."
  },
  {
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    "text": "Wo sehen Sie denn da die Gründe dafür?"
  },
  {
    "start": 541.819,
    "end": 548.98,
    "text": "Gibt es vielleicht bestimmte Unsicherheiten oder Hemmschwellen, bei Psychotherapeutinnen in der Praxis eine Exposition durchzuführen."
  },
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    "end": 576.579,
    "text": "Ich denke das ist schwer zu sagen, ist durchaus möglich, denn das setzt ja zunächst mal voraus dass ich die Essstörung zum Beispiel auch als eine Erkrankung verstehe und gut exploriert habe um die Ängste des Scham erleben, die Ekelgefühle gut zu kennen und so wissen in welchen Situationen treten sie auf um dann eben auch Expositionsübungen da drauf mit den Patientinnen und Patienten gut abstimmen zu können."
  },
  {
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    "end": 609.28,
    "text": "Es ist natürlich eine anspruchsvolle Technik, wo wir sicher in der Klinik auch den gewissen Vorteil haben, Patienten in der Durchführung enger begleiten zu können als es in der ambulanten Psychotherapie der Fall ist ... Patientinnen oftmals dann Expus, vielleicht auch eigenständig zu Hause weiterführen und dann erst mal mit der Angst oder dem Schwarm oder der Anspannung den Bewegungsdrang während des nur da im Anschluss ein Stück weit mehr auf sich gestellt sind."
  },
  {
    "start": 610.079,
    "end": 623.339,
    "text": "Wo man in der Klinik natürlich den ganz großen Vorteil hat das Patientenen einfach zur Pflege, zur Co-Therapie gehen können, der Therapeut direkt im Haus ist begleiten kann."
  },
  {
    "start": 623.62,
    "end": 634.62,
    "text": "Vielleicht ist es manchmal auch eine Settingfrage, dass Patienten vielleicht in gewissen Phasen eine engere Unterstützung benötigen ums dann auch gut eigenständig weiterführen zu können?"
  },
  {
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    "end": 637.939,
    "text": "Ja da sprechen sie sicherlich einen wunden Punkt ab."
  },
  {
    "start": 638.02,
    "end": 653.839,
    "text": "oder einer Herausforderung will ich nennen wenn die stationäre Phase abgeschlossen ist und das der Alltag beginnt die Exposition nämlich so zu gestalten dass sich für den Patient nachvollziehbar motivierbar und dann tatsächlich im Alltag auch umsetzbar"
  },
  {
    "start": 653.92,
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    "text": "ist,"
  },
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    "text": "haben sie da vielleicht Ideen oder Chips wie so etwas gelingen kann?"
  },
  {
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    "end": 661.04,
    "text": "Ich denke, da gibt es verschiedene Ansatzpunkte."
  },
  {
    "start": 662.36,
    "end": 684.4,
    "text": "Worauf ich in der Therapie acht geben würde, ist zunächst mal immer wieder nachzufragen und es mir erklären zu lassen was die Patientin der Patient verstanden hat, wie das expositionsrational überhaupt aussieht, weil nur wenn jemand das gut erklären kann denke ich auch erwarten, dass derjenige das auch eigenständig weiterführen kann."
  },
  {
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    "end": 699.88,
    "text": "Und was sich auch als sehr gewinnbringend erlebe ist es sich gemeinsam auch nochmal das Wofürs bewusst zu machen also eine Expo nicht nur technisch zu verstehen sondern sich auch klarzumachen."
  },
  {
    "start": 700.42,
    "end": 709.88,
    "text": "keine Ahnung wenn die Patienten vielleicht Pizza-Expos durchführt dass es der Letzten in das nicht um die Pizza geht, sondern darum wieder teilhaben zu können."
  },
  {
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    "end": 718.62,
    "text": "Wenn sich die Freundinnen abends beim Italiener treffen oder ich eine Patientin hatte, der ihr wofür einfach auch da drin bestand?"
  },
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    "end": 724.86,
    "text": "Ich möchte wieder date-tauglich essen können und damit auch so ne Vorstellung vor Augen hatte."
  },
  {
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    "text": "Wofür sich diese Strapazen auch lohnen können"
  },
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    "end": 734.699,
    "text": "also den Nutzen der Exposition auch in den Vordergrund stellen den Mut zu haben,"
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    "text": "immer"
  },
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    "end": 738.06,
    "text": "wieder zu trainieren und an sich zu arbeiten."
  },
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    "end": 738.939,
    "text": "Ja ja."
  },
  {
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    "end": 767.98,
    "text": "Und auch zu würdigen dass es Mut erfordert also das die Durchführung einer Exposition durchaus unangenehm sein kann und vielleicht von Angst oder Farmengefühlen begleitet ist von Ansparnungen und eben das auch anzuerkennen einzukalkulieren Vielleicht ist mit einer Emotionsdiagnostik Zug verknüpfen, damit der Betroffene weiß, wie lang diese unangenehme Zeit ist, die ich dann auch einkalkulieren muss."
  },
  {
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    "end": 773.819,
    "text": "Es macht ja einen Unterschied ob es sich dabei um eine halbe Stunde handelt oder vielleicht drei Stunden."
  },
  {
    "start": 774.68,
    "end": 783.459,
    "text": "Je nachdem kann ich dann wiederum besser auch Strategien eben darauf abstimmen, die jemanden unterstützen können da auch gut durchzukommen."
  },
  {
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    "end": 795.76,
    "text": "Durch diese Phase ohne dann vielleicht die nächste Mahlzeit ausfallen zu lassen oder mit Bewegungsdrang ein Stück weit gegenzusteuern und mich auf diese Art zu beruhigen."
  },
  {
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    "end": 801.579,
    "text": "Und ganz wichtig ist mir an der Stelle eben auch, den letzten Schritt einer Expo nicht auszulassen."
  },
  {
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    "end": 806.98,
    "text": "Nämlich sich am Ende auch zu würdigen dafür das Gefaft zu haben."
  },
  {
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    "end": 814.579,
    "text": "und da geht es dann nicht darum zu würdigen Pizza sondern sich auch klar zu machen boah da bin ich mutig gewesen."
  },
  {
    "start": 815.439,
    "end": 827.92,
    "text": "oder wenn es so schwer es mir gefallen ist Da war ich ganz schön ehrgeizig gewesen oder verlässlich gewesen, also sich immer auch noch mal klar zu machen was man da tatsächlich auch geschafft hat."
  },
  {
    "start": 828.8,
    "end": 832.56,
    "text": "Und ob das dann durch die Art des Selbstgespräches ist sich dazu würdigen?"
  },
  {
    "start": 833.36,
    "end": 850.86,
    "text": "Oder es auch zu visualisieren indem ich mir vielleicht im Mahlzeitenplan Sticker reinklebe an der entsprechenden Stelle oder mir eine Collage Erstelle, die dann so nach und nach wächst mit jedem Bewältigungsschritt den ich geschafft habe."
  },
  {
    "start": 851.54,
    "end": 869.12,
    "text": "Es kann auch oft sehr ermutigend sein... Also mal Patienten, die vielleicht am Anfang einfach nur in dunklen Hintergrundmalen der für den Himmel steht und mit jeder Expo, mit jedem relevantem Bewältigungsschritt dann kleines Sternchen dem Himmel hinzufügen."
  },
  {
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    "end": 874.579,
    "text": "Und ihn zu nach und nach immer mehr erstrahlen lassen – das können zum Beispiel auch Techniken sein!"
  },
  {
    "start": 875.38,
    "end": 882.16,
    "text": "Die helfen es zu würdigen und daraus dann wiederum auch Zutrauen erwachsen zu lassen für die Schritte, die noch vor einem"
  },
  {
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    "text": "liegen.\"."
  },
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    "end": 895.02,
    "text": "Also das zunächst negative Bild in ein positives Bild umzugestalten und es als Prozess zu verstehen, indem ich auch mit Rückschlägen tatsächlich leben muss."
  },
  {
    "start": 895.459,
    "end": 904.819,
    "text": "Wie geht man denn da mit Patienten um die bei einer Exposition einen Rückschlag erleiden und die Exposition vielleicht gar nicht abschließen können?"
  },
  {
    "start": 905.48,
    "end": 911.98,
    "text": "Ja also zunächst mal würde ich auf jeden Fall den Versuch würdigen und anerkennen."
  },
  {
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    "end": 919.14,
    "text": "Und dann gilt es erst mal genauer zu analysieren, um das Schwer da eine pauschale Antwort zu geben."
  },
  {
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    "end": 930.699,
    "text": "Ich würde erstmal versuchen mich in die Lage der Patientin hineinzuversetzen und so verstehen was der Punkt war, der ihr besonders schwer gefallen ist, der die Hürde war."
  },
  {
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    "text": "Man müsste das erstmal gut verstanden haben zu schauen, was kann da helfen in dieser Situation?"
  },
  {
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    "end": 946.219,
    "text": "Eine weitere Ambivalenz bei Bewältigungsstrategien zeigt sich auch beim sogenannten Gewichtsmonitoring."
  },
  {
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    "end": 951.04,
    "text": "Denn das regelmäßige Wiegen wird bei vielen Betroffenen oft als belastend empfunden."
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    "text": "Studienwiederung halten diese Intervention als besonders hilfreich."
  },
  {
    "start": 956.839,
    "end": 965.5,
    "text": "Und wie kann es denn aus Ihrer Sicht gelingen dieses Gewichts-Monitorings sinnvoll therapeutisch einzubetten, dass die Betroffenen damit gut umgehen können."
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  {
    "start": 967.02,
    "end": 1010.3,
    "text": "Eine gute Frage und dem kann man denke ich durchaus begegnen indem man gleich von Anfang an das auch ein Stück weit vorwegnimmt diese Widerstände, die an häufiges Phänomen sind, das nicht nur die Betroffene erlebt sondern es teilt mit anderen in ihrer Lage also das so ein stückweit auch zu validieren und zu normalisieren Gleichzeitig aber auch der Patienten gut zu vermitteln, wofür es letzten Endes wichtig ist und das in so einer bestimmten Phase in der Therapie aus unserer also tägliche Monitoring ganz viel Nutzen bringt."
  },
  {
    "start": 1011.18,
    "end": 1017.959,
    "text": "Wir würden das mit der Technik des Gewichtsmonitorings unter einer Gewichtskurve auch visualisieren."
  },
  {
    "start": 1018.459,
    "end": 1030.42,
    "text": "Also so dass nicht, ich wiege mich vor einer Pflegekraft im Vordergrund steht und die nimmt da einfach nur Daten auf sondern nicht das wirklich mit einer Technik verknüpfe und des Gewichts Mapping."
  },
  {
    "start": 1030.92,
    "end": 1034.26,
    "text": "Da steckt schon Maps, die Landkarte drinnen."
  },
  {
    "start": 1035.5,
    "end": 1045.14,
    "text": "Das ist einfach auch eine tolle ganz greifbare Orientierungshilfe in diesem komplexen Prozess der Essstörungsbewältigung."
  },
  {
    "start": 1045.64,
    "end": 1049.6,
    "text": "Die Mirini-Landkarte ja auch einfach helfen kann zu sehen, ah wo stehe ich?"
  },
  {
    "start": 1050.16,
    "end": 1051.46,
    "text": "Wo will ich eigentlich hin?"
  },
  {
    "start": 1052.16,
    "end": 1055.8,
    "text": "Welche Hürden sind da auf dem Weg einzukalkulieren?"
  },
  {
    "start": 1056.54,
    "end": 1066.52,
    "text": "mit welcher Dauer müsste ich für diesen Weg auch rechnen und auch Hilfsmittel einzeichne um zu sehen hey wie komme ich denn voran?"
  },
  {
    "start": 1067.24,
    "end": 1068.26,
    "text": "Auf meinem Weg!"
  },
  {
    "start": 1068.86,
    "end": 1078.62,
    "text": "Auch bei einer Wanderung würde ich er regelmäßig abgleichen Bin ich noch auf dem Weg und wenn ich mich verzettelt habe, erst mal schauen wie finde ich denn wieder auf meinen Weg zurück."
  },
  {
    "start": 1079.18,
    "end": 1086.26,
    "text": "Statt einfach nur weiter zu laufen das Gefühl zu haben ja in Bewegung bin ich über mich vielleicht meinem Ziel gar nicht mehr anzunähern."
  },
  {
    "start": 1087.02,
    "end": 1099.84,
    "text": "Dieses Landkartenbild ist eines was wir zum Beispiel auch verwenden Patienten dann ganz viel Techniken auch an die Hand geben, selber ihre Gewichtskurve lesen zu lernen."
  },
  {
    "start": 1099.96,
    "end": 1111.04,
    "text": "Also sowohl A bin ich gerade im grünen Bereich oder drunter Das aber auch nicht nur daran festzumachen, wie ist denn die Gewichtsentwicklung von gestern auf heute gewesen?"
  },
  {
    "start": 1111.1,
    "end": 1123.4,
    "text": "Dieses detailfokussierte Denken ist etwas was Patientinnen oftmals mitbringen und sehr angstauslösend sein kann wenn es vom Gestern auf Heute zum Beispiel ein Gewichtssprung gegeben hat."
  },
  {
    "start": 1123.52,
    "end": 1146.74,
    "text": "Da besteht eine wichtige Strategie drin zum Beispiel sich die letzten zehn Punkte anzusehen oder mit einer Linealtechnik, oder einer Quodentechnik zu arbeiten um den Blick wieder mehr auf das große und ganze auch lenken zu lernen was dann wiederum auch oftmals zu der Entmachtung von Essstörungsgedanken mithelfen kann."
  },
  {
    "start": 1147.36,
    "end": 1151.22,
    "text": "Oder eben auch umzuwissen Mensch soll dich gerade Maßnahmen ergreifen?"
  },
  {
    "start": 1151.3,
    "end": 1159.2,
    "text": "passt es so wie das läuft oder ist vielleicht eine Anpassung, eine Steigerung im Ernährungsmanagement erforderlich?"
  },
  {
    "start": 1159.4,
    "end": 1168.44,
    "text": "Oder lohnt es sich mehr, Expos durchzuführen weil sich vielleicht im Mahlzeitenplan auch er kontrollierte Muster noch aufdecken lassen."
  },
  {
    "start": 1169.32,
    "end": 1176.86,
    "text": "Oder ist vielleicht eher das Bewegungsverhalten noch zu hoch und ein relevanter therapeutischer Ansatzpunkt?"
  },
  {
    "start": 1177.6,
    "end": 1191.06,
    "text": "Nur wenn ich das nicht visualisiere dann bin ich am Ende ein Stück weit im Blindflug unterwegs ohne zu wissen, wie es gerade in der Therapie meiner Patienten läuft oder welche Maßnahmen ich sinnvoll ergreifen kann."
  },
  {
    "start": 1191.16,
    "end": 1191.88,
    "text": "gemeinsam."
  },
  {
    "start": 1192.94,
    "end": 1203.12,
    "text": "Also die Daten stets auf Meterebene betrachten und den Patienten selber auch Handlungsfähigkeit eigener vermitteln stehen, vor allen Dingen im Vordergrund."
  },
  {
    "start": 1205.04,
    "end": 1205.5,
    "text": "Genau!"
  },
  {
    "start": 1206.28,
    "end": 1225.68,
    "text": "Wir führen diese Kurve nicht nur bei uns in der Patientenakte sondern die Patienten lernen sie selber auf einem Millimeter Papier zu führen um die Technik einfach für sich selbst nutzbar zu machen Und auch mit einem Therapiematerial, was es in jedem Fachgeschäft zu kaufen gibt."
  },
  {
    "start": 1225.74,
    "end": 1231.02,
    "text": "So dass die Patientin gut über die Klinik hinaus damit weiterarbeiten kann."
  },
  {
    "start": 1232.42,
    "end": 1246.24,
    "text": "Was wir empfehlen würden also die Techniken nicht nur im Rahmen der Klinique anzuwenden sondern wirklich als ein Handwerkszeug zu verstehen was einen durch den kompletten Bewältigungsprozess auch mit begleiten kann."
  },
  {
    "start": 1246.56,
    "end": 1255.08,
    "text": "weil Das war eine Frage, die fand ich aber auch richtig klasse ob man den Erfolg nur an der Gewichtszunahme quasi messen kann."
  },
  {
    "start": 1255.68,
    "end": 1257.86,
    "text": "Da finde ich einfach nochmal wichtig sich klar zu machen."
  },
  {
    "start": 1258.94,
    "end": 1262.02,
    "text": "Es geht dann sicher nicht ums Gewicht als Selbstzweck."
  },
  {
    "start": 1262.54,
    "end": 1269.54,
    "text": "Wir verwenden Gewicht nur als Indikator dafür wie gut jemandem gelingt selbst für sorglich zu essen."
  },
  {
    "start": 1269.98,
    "end": 1274.22,
    "text": "regelmäßig und ausreichend Gewicht ist einfach davon die Resultante."
  },
  {
    "start": 1275.2,
    "end": 1278.76,
    "text": "Die kann darüber aber eine ganz gute Aussage auch machen."
  },
  {
    "start": 1279.36,
    "end": 1303.62,
    "text": "Und wenn ich nur darauf blicke, wie die Gewichtsentwicklung zum Beispiel in der Klinik von Aufnahme zur Entlassung gewesen ist – aber nicht sehe, wie hoch noch die Diskrepanz zwischen dem Entlassgewicht und dem Gewicht, was sich bei dieser jungen Frau erwarten würde, wenn sie regelmäßig und ausreichend Dann würde ich eigentlich ganz schön viel von der Strecke ausblenden, was noch vor ihr liegt."
  },
  {
    "start": 1303.7,
    "end": 1318.12,
    "text": "Deshalb finde es immer wichtig eben nicht nur das querschnittliche Gewicht zu betrachten sondern Schritt zurückzutreten und mithilfe des Gewichtsmappings des Große und Ganze auszuleuchten Und den ganzen Prozess zu sehen."
  },
  {
    "start": 1318.54,
    "end": 1318.7,
    "text": "Diese"
  },
  {
    "start": 1319.02,
    "end": 1339.32,
    "text": "Techniken oder das Handwerkszeug, dass einen durch den Alltag auf später nach abgeschlossener Therapie trägt, da fallen ja sicherlich auch die Mahlzeitpläne beziehungsweise des abgestimmte Ernähren nach bestimmten Zeiten im Zentrum und sie beschreiben eben auch in ihrem Artikel diese Mahlzeitplänen als zentrale Strukturhilfe."
  },
  {
    "start": 1340.16,
    "end": 1350.28,
    "text": "Dennoch stelle ich es mir herausfordernd vor solche Pläne mit Patienten so umzusetzen, dass sie eben nicht als regide Kontrolle empfunden werden sondern viel mehr als Unterstützung."
  },
  {
    "start": 1350.38,
    "end": 1354.18,
    "text": "Da ist sicherlich viel therapeutische Beziehungen relevant."
  },
  {
    "start": 1355.04,
    "end": 1358.5,
    "text": "oder wie erarbeitet man sich das gemeinsam?"
  },
  {
    "start": 1359.76,
    "end": 1361.2,
    "text": "Ja eine gute Frage!"
  },
  {
    "start": 1364.14,
    "end": 1377.5,
    "text": "dass gerade in der Anfangsphase Patienten das möglicherweise gar nicht als so eine starke Kontrolle erleben, da die Rigidität des s-gestürten S-Verhaltens ja um vielfaches Rigider ist."
  },
  {
    "start": 1377.96,
    "end": 1381.86,
    "text": "Also was wir in den Plänen letzten Endes abdecken."
  },
  {
    "start": 1381.98,
    "end": 1399.82,
    "text": "also bin mir nicht sicher ob das nicht vielleicht auch eher einem gesunden Esser So erscheint, werden die Betroffene bis gar nicht ganz so fern von ihrem üblichen Verhalten ist nur auf funktionalere Motive und selbst für sorgliches Essen hin abgestimmt."
  },
  {
    "start": 1402.24,
    "end": 1422.58,
    "text": "Es gibt schon oftmals Widerstände weil Patienten vielleicht einfach die nachvollziehbare Sehnsucht haben und denken Mensch ich würde gerne einfach wieder so essen können wie ein Gesunderesser Und das schon recht frustrierend ist vielleicht auch im Vergleich mit anderen, dass der erste Schritt noch nicht das vollständig Essen wie ein gesunder Esser ist."
  },
  {
    "start": 1423.06,
    "end": 1443.06,
    "text": "Sondern essen wie jemand, der ernsthaft im Bewältigungsprozess seiner Essstörung ist und da essen auch ein Stück weit gerade in der Anfangsphase als Medizin vielleicht zu betrachten die ja auch in einer Regelmäßigkeit und in eine Menge, in einer gewissen Dosis notwendig Ist."
  },
  {
    "start": 1444.16,
    "end": 1452.2,
    "text": "Eine Patientin von mir hat auch mal ein schönes Bild für die Mahlzeitenpläne, so als Metapher entwickelt was ich gerne aufgreife."
  },
  {
    "start": 1453.26,
    "end": 1464.12,
    "text": "Die hat somit einen Navi im Auto verglichen und natürlich würde sie sich wünschen in gutem Orientierungssinn zu haben und es nicht zu benötigen."
  },
  {
    "start": 1464.92,
    "end": 1483.22,
    "text": "Gleichzeitig hat sie dann so die Parallele gezogen dass Sie beim Autofahren sich deshalb aber auch nicht jedes mal aufs neue Verfahren würde, sondern das ist ein Stück weit für sich akzeptiert, einkalkuliert und einfach ihr Navi anschaltet was hier hilft dort anzukommen wo sie hin möchte."
  },
  {
    "start": 1484.36,
    "end": 1498.14,
    "text": "Und bisschen ähnlich ist es ja mit den Mahlzeitenplänen die die kompensieren stückweit, dass das Hunger- und Sättigungssystem in dem Moment noch nicht so verlässlich ist wie beim gesunden Essen."
  },
  {
    "start": 1498.3,
    "end": 1518.6,
    "text": "Das Ängste oder auch selbst abwertende Gedanken, Essstörungsgedanken dieses Empfinden überlagern und geben einem erstmal ein Hilfsmittel an die Hand um eben diese Schwierigkeiten zumindest kompenser zu können sich gut orientieren zu können."
  },
  {
    "start": 1519.92,
    "end": 1530.82,
    "text": "Also können diese Ernährungspläne durchaus positiv behaftet sein und den Weg zum Laufen lernen, wieder in einen normalen Alltag deutlich erleichtern."
  },
  {
    "start": 1531.1,
    "end": 1540.26,
    "text": "Ja sie können helfen das Essverhalten besser zb vom Wiegeergebnis oder vom Körpergefühl des jeweiligen Tages zu entkobbeln."
  },
  {
    "start": 1541.1,
    "end": 1550.34,
    "text": "Und manche Patienten erleben es auch durch als Erleichterung dieses Einmal in der Woche Planen und dann was zu haben, was einem Halt gibt an dem Tag."
  },
  {
    "start": 1550.44,
    "end": 1572.92,
    "text": "Der vielleicht auch schwierig ist statt sich den ganzen Tag immer wieder aufs neue Gedanken darüberzumachen soll ich das essen oder jenes diese Menge oder jene und auf die Art eher so einen Halt auch zu haben was das entkoppeln unterstützen kann Manche befreibens, dass das auch mehr Ruhe in die Essstörungsgedanken reinbringen kann."
  },
  {
    "start": 1573.3,
    "end": 1590.66,
    "text": "Wir hatten es vorhin auf schon antlingen lassen, dass ist auch noch andere Techniken wie die Würdigung und die Selbstverstärkung, dass sie ebenfalls Bewältigungsstrategien sind, die durchaus zentral sind und die eben einen sehr günstigen Effekt in der Behandlung haben."
  },
  {
    "start": 1590.74,
    "end": 1593.4,
    "text": "Vor allen Dingen im Bereich der Körperzufriedenheit."
  },
  {
    "start": 1595.98,
    "end": 1601.16,
    "text": "Verwunderlich ist allerdings, dass diese Intervention gar nicht so intensiv eingesetzt werden."
  },
  {
    "start": 1601.72,
    "end": 1607.24,
    "text": "Warum glauben Sie denn, dass die Techniken bisher eher randständig Einzug finden in der Therapie?"
  },
  {
    "start": 1609.98,
    "end": 1610.94,
    "text": "Eine gute Frage."
  },
  {
    "start": 1612.66,
    "end": 1632.2,
    "text": "Möglicherweise können es damit zusammenhängen, dass dieses Selbstwürdigung für die Betroffenen oft gar nicht im ersten Moment einen verstärkenden angenehmen Charakter hat sondern erst mal sich vielleicht auch ganz schön mechanisch anfühlt oder mit Widerständen verbunden ist."
  },
  {
    "start": 1632.94,
    "end": 1638.32,
    "text": "Also warum soll ich mich jetzt auch noch dafür würdigen, dass ich diese fettige Pizza gegessen habe?"
  },
  {
    "start": 1638.44,
    "end": 1644.22,
    "text": "Das ist ja der Essstörungsgedanke, die in dem Moment erstmals sich quälend aufdrängt."
  },
  {
    "start": 1645.34,
    "end": 1657.26,
    "text": "und da die Würdigung wichtig ist um auch so ein Stück weit Denkverzerrungen vielleicht mit zu verändern und die Bewertung auch wiederzumodifizieren."
  },
  {
    "start": 1657.32,
    "end": 1660.38,
    "text": "Und sich klar zu machen, boah das eine ist ein Essstörungsgedanke!"
  },
  {
    "start": 1661.04,
    "end": 1668.84,
    "text": "Aber mit Abstand betrachtet ist es was eigentlich total würdigenswert ist – was ich da geschafft habe."
  },
  {
    "start": 1669.82,
    "end": 1678.24,
    "text": "Auch wenn er sich in dem Moment vielleicht erst mal beinahe falsch anfühlt, sich dafür noch zu würdigen, das getan zu"
  },
  {
    "start": 1678.36,
    "end": 1678.74,
    "text": "haben…."
  },
  {
    "start": 1680.14,
    "end": 1682.56,
    "text": "Das ist eben wie auch bei diesen anderen Strategien."
  },
  {
    "start": 1683.0,
    "end": 1695.44,
    "text": "Da hat man es ja bereits gut gesehen, einfach ein Prozess an dem es zu arbeiten gilt und der im Laufe der Zeit sich erst verstärkt und in einem Alltag wirklich sich etabliert, möchte ich fast sagen."
  },
  {
    "start": 1696.28,
    "end": 1707.38,
    "text": "Und Patientinnen oft erst später dann auch sagen, mit der Zeit hat's mir doch angefangen Spaß zu machen wenn ich mir wieder einen Sticker für etwas geben konnte oder mir eine Bördigung überlegt habe."
  },
  {
    "start": 1707.46,
    "end": 1711.84,
    "text": "Das habe ich auch geschafft, mir selber auf die Fulde zu klopfen."
  },
  {
    "start": 1713.32,
    "end": 1723.78,
    "text": "In Ihrem Artikel plädieren Sie ja vor allem für ein sogenanntes Funktional-Symptomenagement und das eben anstelle der klassischen Rückfallprävention."
  },
  {
    "start": 1724.36,
    "end": 1726.16,
    "text": "Was ist denn hier genau der Unterschied?"
  },
  {
    "start": 1726.28,
    "end": 1730.62,
    "text": "Und wie wirkt sich dann diese Sichtweise vor allen Dingen auf therapeutische Ziele aus?"
  },
  {
    "start": 1732.24,
    "end": 1742.04,
    "text": "Ich denke des Rückfallverständnisses, es birgt manchmal vielleicht das Risiko dichotom zu denken und es ist da krank und da gesund."
  },
  {
    "start": 1742.98,
    "end": 1749.3,
    "text": "Und dann ist schon wieder die Frage, Mensch ab wann kann man von Bewältigung sprechen?"
  },
  {
    "start": 1749.82,
    "end": 1751.98,
    "text": "Ab wann beginnt der Rückfall eigentlich?"
  },
  {
    "start": 1752.42,
    "end": 1761.36,
    "text": "Unsere Erfahrung nach handelt sich dabei vielmehr um den Prozess also einen Prozess der Bewältigungen, der nicht immer linear verläuft."
  },
  {
    "start": 1763.2,
    "end": 1765.72,
    "text": "Und auch ein Rückfall ist ein Prozess."
  },
  {
    "start": 1766.58,
    "end": 1771.38,
    "text": "Das ist ja nicht erst dann, wenn jemand vielleicht wieder bei BMI-III angelangt ist."
  },
  {
    "start": 1772.38,
    "end": 1773.44,
    "text": "Das beginnt ja früher."
  },
  {
    "start": 1774.36,
    "end": 1781.92,
    "text": "Es beginnt vielleicht schon beim Weglassen der Butter aber einmal die Butter wegzulassen ist auch noch lange kein Rückfall."
  },
  {
    "start": 1782.0,
    "end": 1785.98,
    "text": "Ich denke das ist... Vielleicht den Rückfallbegriff."
  },
  {
    "start": 1786.64,
    "end": 1795.54,
    "text": "an dem denkt man oft ja auch im Suchtbereich wo es eher um das Weglassen von einer Substanz geht."
  },
  {
    "start": 1796.5,
    "end": 1811.6,
    "text": "Es ist im Bereich der Essstörungsbewältigung durchaus anspruchsvoll, dass die Betroffenen mehrmals am Tag eben mit dem Thema konfrontiert sind was für sie Bewältigung darstellt und deshalb nicht eine dichotome Sache ist."
  },
  {
    "start": 1811.66,
    "end": 1827.24,
    "text": "ich bin in der Klinik und jetzt verhalte ich mich auf einmal wie jemand der keine Essstörung hat sondern es ist etwas was man sich ganz ganz fein mit viel Mut, mit Durchhaltevermögen erarbeitet und es nicht in jeder Situation einem gelingen wird."
  },
  {
    "start": 1827.32,
    "end": 1845.72,
    "text": "So dass es dann auch wichtig ist das aber auch nicht so bagatellisieren einfach abzutun aber eben auch nicht zu katastrophisieren sondern es ist ein Stück weit gemeinsam mit der Therapeutin anzuschauen, um erst mal zu verstehen was denn da los gewesen."
  },
  {
    "start": 1845.78,
    "end": 1854.06,
    "text": "Da kann vielleicht die Strategie von einer Verhaltensanalyse auch hilfreich sein und erstmal zu verstehen Mensch, was war denn da Los?"
  },
  {
    "start": 1854.66,
    "end": 1863.96,
    "text": "Und auch – Was brauche ich denn damit es mir das nächste Mal wieder auf eine andere Art gelingen kann, um dann daran gemeinsam gut auch ein Ziel führend arbeiten zu"
  },
  {
    "start": 1864.06,
    "end": 1864.52,
    "text": "können?\"."
  },
  {
    "start": 1866.5,
    "end": 1876.3,
    "text": "Das heißt also Durch diesen Prozess hindurch sind sie als Therapeuten bemüht, ihre Patienten vor allem handlungsfähig innerhalb der Bewältungsstrategien zu halten."
  },
  {
    "start": 1876.9,
    "end": 1881.92,
    "text": "Gibt es denn für Sie bestimmte Frühweinzeichen oder Signale auf die Sie achten?"
  },
  {
    "start": 1882.78,
    "end": 1888.12,
    "text": "Wenn dieser Prozess wieder nach unten geht oder die Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt wird, gibt das da etwas?"
  },
  {
    "start": 1889.52,
    "end": 1891.86,
    "text": "Eigentlich sind wir davon wieder bei denselben Strategien."
  },
  {
    "start": 1893.08,
    "end": 1898.84,
    "text": "Eine Verschlechterung würde ich sowohl im Mahlzeitenplan erkennen können anhand der Quote."
  },
  {
    "start": 1899.5,
    "end": 1906.94,
    "text": "Ich würde es am Gewichtsmonitoring erkennen, wenn ich's wieder wie meine Landkarte betrachte und abgleiche."
  },
  {
    "start": 1908.06,
    "end": 1916.4,
    "text": "Also die Strategien über die wir in den anderen Stellen schon gesprochen haben können auch genau zu diesem Zweck sehr gut nutzbar gemacht werden."
  },
  {
    "start": 1917.42,
    "end": 1921.9,
    "text": "Und gleichzeitig ist mir noch mal wichtig – die Perspektive sogar nochmal ein Stück weit mehr!"
  },
  {
    "start": 1922.48,
    "end": 1923.3,
    "text": "zu erweitern."
  },
  {
    "start": 1924.66,
    "end": 1940.84,
    "text": "Wir hatten es früher auch in der Klinik oft so gemacht, dass wir dann eher gesagt haben Mensch melden Sie sich wieder an wenn sie nochmal den Bedarf haben und haben damit möglicherweise diesen selge Zahnverlauf eher ein Stück weit mit auch begünstigt."
  },
  {
    "start": 1941.44,
    "end": 1964.38,
    "text": "Denn Patienten sind dann oft wieder sehr vereinnahmt von der Essstörung oder schämen sich vielleicht auch, dass es zu Hause nicht so ihnen geglückt ist umzusetzen wie sie es doch in der Therapie vorgenommen haben was dann dazu führt das jemand oft erst spät wieder kommt und man dann ins selge Zahnverlauf ist."
  },
  {
    "start": 1964.42,
    "end": 1977.08,
    "text": "Da finde ich es viel spannender, auch tatsächlich so in die Vorwärtsbewegung zu gehen und zum Beispiel mit einer Intervalltherapie gar nicht erst die nächste Behandlungsetappe dann zu machen wenn's schon zur Verschlechterung gekommen ist."
  },
  {
    "start": 1977.92,
    "end": 1987.78,
    "text": "Sondern lieber planmäßig nach vorne zu schauen und sich zu überlegen Mensch wie lange trauen sie sich zu selbst für sorglich regelmässig ausreichend zu essen?"
  },
  {
    "start": 1988.46,
    "end": 1997.96,
    "text": "In welchen Phasen von ihrem Bewältigungsprozess brauchen Sie aber auch ein höheres Maß an Unterstützung, was über das der ambulanten Therapie hinausgeht."
  },
  {
    "start": 1998.66,
    "end": 2010.58,
    "text": "Um dann da planmäßig wiederzukommen in die Klinik und so viel mehr eine Vorwärtsbewegung zu gelangen und gemeinsam auswerten zu können Mensch, was ist gut gelaufen?"
  },
  {
    "start": 2010.96,
    "end": 2012.42,
    "text": "Wo sind die Schwierigkeiten?"
  },
  {
    "start": 2013.44,
    "end": 2026.92,
    "text": "Aber damit eher voranzuschreiten sich auch der Setpoint-Regulation vom Körpergewicht anzunähern statt immer erst dann wiederzukommen, wenn eigentlich ins Ehemfeuerwehr geht."
  },
  {
    "start": 2027.58,
    "end": 2031.44,
    "text": "Statt um Zielführend an der Bewältigung arbeiten."
  },
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    "start": 2034.1,
    "end": 2040.66,
    "text": "Wenn Sie eine zentrale Botschaft aus Ihrem Fachartikel für Ihre Kollegen zusammenfassen müssten?"
  },
  {
    "start": 2041.32,
    "end": 2050.58,
    "text": "Das sollten denn psychologische Psychotherapeuten in ihrer täglichen Praxis unbedingt anders oder vielleicht auch konsequenter durchführen."
  },
  {
    "start": 2051.44,
    "end": 2061.06,
    "text": "Also eine Schlussfolgerung könnte sein, also wirklich jede einzelne Therapie oder Supervisionssitzungen."
  },
  {
    "start": 2061.759,
    "end": 2083.94,
    "text": "Zunächst mal damit zu beginnen gemeinsam mit der Patientin auf ihre Gewichtskurve zu blicken den Mahlzeitenplan auszuwerden, Expos vor und nachzusprechen auch zu schauen muss sich die Patientin bereits selber gewürdigt oder holen wir das noch mal gemeinsam in der Sitzung auch nach."
  },
  {
    "start": 2084.62,
    "end": 2098.339,
    "text": "Und je nachdem wie sie damit gerade zurückkommt, kann es sein dass der Prozess vielleicht wenn's gut läuft schon nach fünf oder zehn Minuten ichs abhaken kann und mich dann auch anderen Therapie Themen wieder zu wenden kann?"
  },
  {
    "start": 2099.12,
    "end": 2112.7,
    "text": "Wenn ich aber während dessen Feststelle puh schwierig Dann wäre es natürlich auch sinnvoll, mich erst mal damit zu beschäftigen statt direkt auf andere Themen einzugehen."
  },
  {
    "start": 2113.54,
    "end": 2117.08,
    "text": "Da könnte man jetzt wieder zum Bild von der Landkarte zurückkommen."
  },
  {
    "start": 2117.96,
    "end": 2128.7,
    "text": "Wenn ich auf dem Weg bin kann ich sie erstmal wegpacken und weitergehen Und habe vielleicht auch die Ressourcen frei mich mehr umzuschauen und mit anderen zu beschäftigend."
  },
  {
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    "text": "wenn Ich aber merke Puh!"
  },
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    "end": 2141.1,
    "text": "Jetzt hab ich mich verzettelt jetzt bin ich abgekommen lohnt sich es doch erst mal zu schauen, wie ich wieder auf den Weg zurück finde statt einfach weiterzugehen."
  },
  {
    "start": 2141.18,
    "end": 2144.299,
    "text": "Gleich noch eine abschließende Frage zum Schluss."
  },
  {
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    "end": 2153.0,
    "text": "Wir haben ja jetzt aus diesem Gespräch mitgenommen dass gerade das eigenständige Ausführen von diesen Strategien für betroffene Sozientrappen ist."
  },
  {
    "start": 2153.48,
    "end": 2162.18,
    "text": "Was würden Sie denn sagen um deutlichzumachen dass es gerade eben diese Eigenständigkeit ist die so entscheidend ist Für den therapeutischen Erfolg?"
  },
  {
    "start": 2163.98,
    "end": 2171.359,
    "text": "Also letztendlich geht es mir dabei auch um Empowerment unserer Patientinnen und ihnen auch das Zutrauen zu vermitteln."
  },
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    "end": 2192.08,
    "text": "Das ist sich bei der Essstörung eine bewältigbare Erkrankung handelt, wir haben jetzt viel über die Strapazen des Prozesses gesprochen aber ich finde es trotzdem auch wichtig nochmal zu betonen Es ist eine Erkrankung und sie ist bewältigtbar Und es erfordert ganz schön viel Mut und Durchhaltevermögen, um das zu schaffen."
  },
  {
    "start": 2192.64,
    "end": 2207.22,
    "text": "Aber es lohnt sich wirklich dafür auch die notwendigen Therapie-Maßnahmen zu nutzen und auch die therapeutischen Techniken zu nutzen, um die Bewältigung eines Tages erfolgreich abschließen zu"
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    "text": "können.\"."
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    "text": "Das ist vielleicht jetzt ein schöner Bogen, liebe Frau Dr."
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    "text": "Peters?"
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    "text": "Ich danke eben wirklich sehr für das anregende und das nette Gespräch mit Ihnen."
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    "text": "Es hat mir viel Spaß gemacht, ich danke Ihnen!"
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    "start": 2220.06,
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    "text": "Danke"
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    "text": "auch Ihnen!"
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    "text": "Liebe Zuhörenden, falls Sie tiefer in dieses Thema einsteigen möchten, empfehle ich Ihnen sehr Ausgabe zwei sechsundzwanzig unserer Fachzeitschrift Die Psychotherapie."
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    "start": 2232.72,
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    "text": "Dort finden sie den soeben besprochenen Fachartikel von Frau Dr."
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    "text": "Peters in voller Länge zu nachlesen."
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    "text": "Die in diesem Podcast vermittelten"
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    "text": "dem wissenschaftlichen Wandel des Faches und"
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    "end": 2249.279,
    "text": "erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit."
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    "text": "Sie können weder als Grundlage für eine Diagnosestellung"
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    "text": "noch für den Beginn"
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    "end": 2261.96,
    "text": "die Änderung oder die Beendigung der Therapie einer Erkrankungen herangezogen werden, sie ersetzen in keinem Fall eine persönliche ärztliche"
  },
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    "start": 2262.12,
    "end": 2263.12,
    "text": "Beratung."
  }
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