[
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    "start": 11.26,
    "end": 13.02,
    "text": "Sie hören den Springer Medizin Podcast."
  },
  {
    "start": 14.78,
    "end": 17.939,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der ZFA Talks!"
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    "end": 21.2,
    "text": "Ich bin Claudia Bayer, Redakteurin bei SpringerMedizin.de."
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    "end": 25.72,
    "text": "In unserer letzten ZFA-Talksfolge habe ich mit Professor Dr."
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    "text": "Jean-François Genot über die Diagnostik und die medikamentöse Therapie der chronischen Nierenkrankheit gesprochen."
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    "end": 37.4,
    "text": "Heute bleiben wir thematisch bei der Niere richtend im Blick aber auf ein anderes Stadium der Erkrankung."
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    "end": 46.879,
    "text": "Wenn die Nierenfunktionen durch körpereigene Mechanismen oder Medikamente nicht mehr ausreichend stabilisiert werden kann, dann steht als nächster Schritt ein Nierenersatzverfahren an."
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    "end": 49.48,
    "text": "Und dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten."
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    "end": 71.22,
    "text": "Die Hemo-Dialyse ist die weitaus bekanntere Variante und meist das was Patientinnen oder Patienten spontan mit Dialyse verbinden also regelmäßige Terminen der Klinik oder in einem Dialysezentrum mehrere Stunden an einem Gerät Weniger bekannt, aber eine wichtige zweite Option ist die Peritonealdialyse auch Bauchfeldialyse genannt."
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    "text": "Wie dieses Verfahren funktioniert?"
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    "text": "Welche Abläufe dahinterstecken und für welche Patientinnen und Patienten es geeignet sind?"
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    "text": "Darüber wollen wir heute ausführlich sprechen!"
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    "text": "Und ich freue mich sehr auf meinen heutigen Gast Dr."
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    "text": "Krit Esser."
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    "end": 93.6,
    "text": "Sie ist Assistenzärztin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und befindet sich dort in der Facharztausbildung zur Nephrologen."
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    "text": "Hallo Frau Dr."
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    "text": "Essa, schön dass Sie heute dabei sind!"
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    "text": "Vielen Dank für die Einladung."
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    "text": "ich freue mich sehr dabei zu sein."
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    "text": "Was genau ist denn das Prinzip hinter der Peritonealdialyse?"
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    "text": "Die Peritonesialdialyse oder auch Bauchfeld-Dialyse genannt nutzt das Peritonium also das Bauchfell als natürliche Filtrationsmembran."
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    "end": 127.62,
    "text": "Das heißt man nutzt den Bauchraum als Dialyseraum lässt Flüssigkeiten, Dialyseflüssigkeiten in den Bauchraum ein und dann findet Stoffaustausch und auch Ultrafiltration also Entwässerung über das Piratonium statt."
  },
  {
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    "end": 135.859,
    "text": "Das ist ein kontinuierlicher Prozess so dass die Flüssigkeit im Bauchraum immer wieder erneuert werden muss und eine gewisse Zeit aber im Bauraum verweilt."
  },
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    "end": 142.959,
    "text": "und während dieser Verweildauer wenn die Flüßigkeit im bauch bleibt findet der Stoff austauscht um die Entwesserung statt."
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    "end": 149.92,
    "text": "Und das Gute an der Bauchferldialyse ist, dass man das zu Hause machen kann."
  },
  {
    "start": 149.959,
    "end": 159.14,
    "text": "Das ist ein großer Unterschied zur HEMO-Dialyse und deswegen setzen wir uns auch dafür ein, dass die Informationslage über dieses Verfahren ein bisschen gestärkt wird."
  },
  {
    "start": 159.6,
    "end": 163.299,
    "text": "So Vollständigkeit gibt es auch eine Heimhemo-Dialyse."
  },
  {
    "start": 163.519,
    "end": 168.22,
    "text": "also es ist ganz grundsätzlich auch möglich die Blutwäsche als Heimdialyseverfahren durchzuführen."
  },
  {
    "start": 169.6,
    "end": 176.179,
    "text": "aufgrund von Infrastruktur und auch auf Grund von Patienten-Fertigkeiten doch sehr limitiert."
  },
  {
    "start": 176.359,
    "end": 182.28,
    "text": "Das ist ein sehr seltenes Verfahren in Deutschland, und es ist auch nicht so einfach mal schnell umsetzbar."
  },
  {
    "start": 182.959,
    "end": 187.399,
    "text": "Aber das Ergebnis zur Schnellmodealyse und Peritonealdialyse ist das Gleiche?"
  },
  {
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    "text": "Es"
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    "end": 197.959,
    "text": "gibt mehrere Studien die das untersucht haben und im Bezug Lebensqualität, Morbidität und Mortalität sind beide Therapieverfahren gleichfertig."
  },
  {
    "start": 198.12,
    "end": 203.0,
    "text": "Natürlich ist das individuell immer... von ganz, ganz vielen Faktoren abhängig."
  },
  {
    "start": 203.48,
    "end": 216.54,
    "text": "Sodass wir auch mit Patientinnen und Patienten vorab, wenn wir darüber reden dass wir einen Nierenersatzverfahren brauchen beide Verfahren immer besprechen um auch individuell zu schauen was benötigt die Patientin der Patient?"
  },
  {
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    "end": 221.98,
    "text": "Was gibt es für Anforderungen die dann individuell das Therapie-Verfahren auch modulieren?"
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    "end": 224.72,
    "text": "Ganz grundsätzlich sind aber gleichwertige Verfahren."
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    "end": 229.94,
    "text": "Das heißt welche Gründe würden denn dafür sprechen sich für eine Peritonealdialyse zu entscheiden?"
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    "end": 237.359,
    "text": "Ein Grund, den wir immer auch häufig klinisch nutzen ist das die Bauchfeld-Dialyse ja nicht direkt im Kreislaufsystem angreift."
  },
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    "start": 237.56,
    "end": 245.84,
    "text": "Bei der Hämmer Dialysis ist es so dass wir direkt Blut aus dem Blutkreislauf entnehmen und extern also außerhalb des Körpers reinigen und wieder zurückgeben."
  },
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    "end": 257.38,
    "text": "Das heißt das Verfahren hat schon Einfluss auf die Kreislaufsituation Und es gibt nicht wenige Patienten, die mit Blutdruckabfällen unter der Helmodialyse zu kämpfen haben."
  },
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    "start": 257.579,
    "end": 272.12,
    "text": "Das sind vor allem kardial vererkrankte PatientInnen aber auch PatientInne mit kardiobaskulären weiteren Erkrankungen wie PAVK oder ähnlichem und... Das ist natürlich mit einem starken Leidensdruck assoziiert, wenn man das regelmäßig hat."
  },
  {
    "start": 272.58,
    "end": 286.06,
    "text": "Und die Bauchfeld-Dialyse interferiert gar nicht mit dem Kreislaufsystem dadurch, dass wir den dritten Raum das Peritoneum oder den Bauchraum nutzen und deswegen ist das Verfahren vor allem für solche PatientInnen sehr gut geeignet."
  },
  {
    "start": 286.44,
    "end": 292.06,
    "text": "dazu ist es so, dass dadurch, daß die Dialyse kontinuierlicher stattfindet Die Bauchfeldialyse ist nicht ganz so effizient."
  },
  {
    "start": 292.2,
    "end": 292.26,
    "text": "D.h.,"
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  {
    "start": 292.46,
    "end": 302.5,
    "text": "man muss deutlich mehr Stunden dialysieren als bei der HEMO-Dialyse führt es aber auch dazu, dass die Entgiftung kontinuierlicher durchführt wird und man nicht so starke Schwankungen hat."
  },
  {
    "start": 302.58,
    "end": 307.56,
    "text": "Sowohl vom Flüssigkeitshaushalt als auch von den Giftstoffen, die im Blut ja auch Probleme machen können."
  },
  {
    "start": 307.82,
    "end": 321.76,
    "text": "Und das berichten die PatientInnen schon, dass sie das bei der Hemodialyse immer wieder merken, Und ein Riesenfaktor, den ich natürlich gerade schon angesprochen habe ist die Autonomie und Flexibilität im Alltag."
  },
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    "start": 321.84,
    "end": 342.24,
    "text": "Wenn man seine Dialyse zu Hause machen kann und selber machen kann oder vielleicht auch die Therapierregime anpassbar sind, dann hat man viel mehr... Lebensqualität, weil man seinen Alltag nicht abhängig von zum Beispiel der Dialysezeit in einer Dialysepraxis machen muss."
  },
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    "end": 348.099,
    "text": "Und man auch während der Dialyser also während der Stoffaustausch stattfindet, man viele Dinge machen kann."
  },
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    "end": 360.159,
    "text": "Man ist nicht gebunden an zum Beispiel ein Behandlungsstuhl oder einen Bett in der Dialysisepraxis und das ist für mich zumindest der größte Faktor die Vorteile der Bauchverdialyse einfach offenbart."
  },
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    "start": 360.78,
    "end": 365.28,
    "text": "Dann schauen wir uns doch vielleicht einfach mal... dieses Verfahren genau an, also Schritt für Schritt."
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    "text": "Was passiert wann?"
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    "text": "Was müssen wir vielleicht auch zur Vorbereitung getroffen werden?"
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    "text": "und wie läuft dann diese eigenständige Dialyse genau"
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    "text": "ab?\"."
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    "text": "Ganz prinzipiell läuft die Bauchverdialyse so ab dass man ein Katheter benötigt der in den Bauchraum implantiert wird."
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    "end": 383.86,
    "text": "das wird chirurgisch oder auch interventionell gemacht."
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    "text": "Der verwext in der Bauchdecke und hat so Muffen, das sind Kunststoffgeflechte, die verwachsen im Bauchwand."
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    "text": "Die verhindern sollen, dass er rausfällt und natürlich auch, dass da irgendwelche Infektionen entlang des Katheters rein wandeln können."
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    "text": "Über diesen Katheter lässt man Dialyseflüssigkeit in den Bauchraum."
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    "text": "Dann verbleibt diese Dialyse Flüssigkeit für eine gewisse Zeit darin."
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    "text": "Das kommt ein bisschen auf das Verfahren an Und dann wird es wieder rausgelassen und neue Flüssigkeit reingelassen."
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    "text": "Häufig ist es so, dass die Patientinnen und Patienten in vierundzwanzig Stunden am Tag Flüssigkeiten im Bauch haben."
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    "text": "Viele Patientinnen brauchen das aber auch nicht, dass sie nur gewisse Zeiträume am Tag zum Beispiel dialysieren."
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    "text": "Dann gibt es zwei große unterschiedliche Verfahren bei der Bauchfelddialyse."
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    "text": "Das eine nennt sich C-APD."
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    "text": "Das steht für kontinuierliche ambulante Bauchfeldialyse."
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    "text": "Da nutzt man die Schwerkraft als Treiber der Dialyse."
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    "text": "Das bedeutet, das ist ein händisches Verfahren."
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    "end": 457.98,
    "text": "Man hat so Dialyselösungsbeutel, die mit einem Y-Stück immer mit zu einem Auslaufbeuteln verbunden sind und dann ist es so dass man zum Beispiel morgens aufsteht."
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    "end": 459.98,
    "text": "Die erste Dialyse durchführt."
  },
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    "text": "Man schließt sich unter sterilen Bedingungen."
  },
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    "end": 474.42,
    "text": "Da gibt's Voraussetzungen, die man lernt als Patientin an den Dialysebeutel und dann läuft die Dialyseflüssigkeit entlang der Schwerkraft, also man hängt den Übersicht in den Bauch ein."
  },
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    "end": 476.42,
    "text": "Und dann kann man sich abstöpseln."
  },
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    "start": 477.099,
    "end": 486.539,
    "text": "Dann hat man zwei bis vier Stunden Verweildauer der Dialyseflüssigkeit im Bauch und nach dieser Zeit schießt man sich wieder in einen neuen Beutel an, aber dann wird der Bauch natürlich erst mal entleert."
  },
  {
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    "end": 498.18,
    "text": "Das heißt, man nutzt erstmal den Ablaufbeutel, den liegt man unterhalb des Katheters auf dem Boden oder ein bisschen tiefer und dann läuft die Flüssigkeit entlang der Schwerkraft raus und danach wieder neue Flüssigkeiten von oben rein."
  },
  {
    "start": 498.92,
    "end": 501.68,
    "text": "Diese Wechsel führt man so drei bis vier Mal pro Tag durch."
  },
  {
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    "end": 513.62,
    "text": "das ist wie gesagt sehr individuell weil das Peritoneum ist kein Filter aus dem Schrank, sondern das funktioniert halt sehr unterschiedlich und das lernen wir auch immer erst kennen wenn die Patientinnen- und Patienten Bauchfelddialyse machen."
  },
  {
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    "end": 516.84,
    "text": "Und das kann man fast überall machen!"
  },
  {
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    "end": 524.78,
    "text": "Man hat natürlich hygienische Voraussetzungen für diesen Dialysevorgang also für den Beutelwechsel aber man könnte es zum Beispiel auch unter gewissen Bedingungen bei der Arbeit machen."
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  {
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    "end": 529.78,
    "text": "Das zweite große Verfahren ist die automatisierte Bauchfeldialyse APD abgekürzt."
  },
  {
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    "end": 537.14,
    "text": "dort ist es so dass sie Eigentlich dasselbe Prinzip stattfindet, aber eine Maschine diese Beutelwechsel durchführt."
  },
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    "end": 543.319,
    "text": "Und dieses Verfahren wird üblicherweise nachts durchgeführt das heißt man schließt sich abends an so einer Maschine an."
  },
  {
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    "end": 550.78,
    "text": "dieser Maschine nennt sich Cycler und dann wird vorher programmiert durch die Nephrologen in den Nephologen welches Therapie Regime?"
  },
  {
    "start": 551.319,
    "end": 559.4,
    "text": "die Patienten der Patient bekommen die Flüssigkeit rein und raus gelassen nach vorhergegebener Zeit, und Menge."
  },
  {
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    "end": 564.1,
    "text": "Und morgens im Idealfall wenn man aufwacht ist man fertig mit der Dialyse und schließt sich ab."
  },
  {
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    "end": 568.74,
    "text": "das sind so die beiden großen Unterschiede der Bauchfeldialyseverfahren."
  },
  {
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    "end": 578.98,
    "text": "beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile und vor allem muss man natürlich bestimmte Voraussetzungen dafür haben auch zum Beispiel Katheter Fluseigenschaften, weil wenn man nachts z.B."
  },
  {
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    "end": 587.04,
    "text": "dialysiert wäre das blöd, wenn der Katheter irgendwie nicht gut läuft und die Maschine die ganze Zeit erlauben gibt dann schläft man nicht, dass es nicht mit Lebensqualität vereinbar ist."
  },
  {
    "start": 587.22,
    "end": 601.02,
    "text": "Das sind aber alles Faktoren, die sehr individuell sind und wo wir einfach mit den Patientinnen schauen wie das Verfahren für sie anwendbar ist und man kann auch immer Modulation machen damit man die Verfahren beide nutzen kann."
  },
  {
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    "end": 601.66,
    "text": "Welche"
  },
  {
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    "end": 604.48,
    "text": "Voraussetzungen wären das denn ganz grob?"
  },
  {
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    "end": 608.76,
    "text": "Also ich sehe schon, es gibt dann ganz viele verschiedene Konstellationen."
  },
  {
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    "text": "Aber was sind denn so die wichtigsten Voraussetzungen?"
  },
  {
    "start": 611.54,
    "end": 616.18,
    "text": "Grundsätzlich ist die Baufalldialyse eigentlich für sehr, sehr viele Patientinnen und Patienten geeignet."
  },
  {
    "start": 616.5,
    "end": 630.3,
    "text": "Es wird häufig immer von den jungen PatientInnen gesprochen Die Arbeiten und Familie machen die da natürlich davon profitieren dass sie nicht dreimal die Woche für drei bis fünf Stunden in einem Zentrum dialysieren müssen sondern das zu Hause machen können."
  },
  {
    "start": 630.86,
    "end": 639.16,
    "text": "Auch ältere oder gebrechliche Patientinnen profitieren von der Bauchfeldialyse, weil zum einen auf die Transportwege verzichtet werden können."
  },
  {
    "start": 639.24,
    "end": 649.26,
    "text": "Man hat nicht diese starke Kreislaufbelastung und es ist einfach mehr Zeit im häuslichen Umfeld was gerade auch bei geriatrischen Patienten, finde ich nicht zu vernachlässigen ist."
  },
  {
    "start": 649.56,
    "end": 658.319,
    "text": "Und Patientinnen das hatten wir ja schon besprochen mit kanialen Vorerkrankungen können aufgrund der verringerten Kreislaufbelastung sehr gut von der Bauchfelddialyse profitieren."
  },
  {
    "start": 658.86,
    "end": 675.18,
    "text": "Auch PatientInnen die zum Beispiel aufgrund von Flüssigkeitsverteilungsstörungen sowieso immer wieder Aszitis also Flüssigkeit im Bauchraum entwickeln weil man die natürlich über die Baucheldialyse durchweg immer trainieren kann und nicht zusätzlich beispielsweise punktieren müsste."
  },
  {
    "start": 675.66,
    "end": 689.64,
    "text": "Die unterschiedlichen Voraussetzungen für die Verfahren sind nicht so ganz klar trennbar, eine Sache, die ich immer ganz gerne den Patientinnen und Patienten erzähle wenn wir über die Dialyse sprechen ist man stellt sich das ja schön vor man geht schlafen und dialysiert."
  },
  {
    "start": 689.7,
    "end": 692.74,
    "text": "währenddessen muss ich gar nicht so viel kognitiv damit beschäftigen."
  },
  {
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    "end": 699.38,
    "text": "Das ist auch ein tolles Verfahren, man muss aber wissen dass das nicht bei jeder bei jedem funktioniert."
  },
  {
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    "end": 701.78,
    "text": "Das kommt darauf an wie der Katheter läuft."
  },
  {
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    "text": "das hatte ich ja gerade eben schon erwähnt."
  },
  {
    "start": 703.7,
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    "text": "er muss sehr gut rein und raus laufen auch wie man schläft."
  },
  {
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    "end": 714.12,
    "text": "Je nachdem, wie häufig man sich so auf den Katheter drauflegt oder wie unruhig man schlägt, das sind Einflussfaktoren."
  },
  {
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    "end": 724.16,
    "text": "Wenn man die Flüssigkeit dann komplett trainieren möchte, muss der Körper in einer gewissen Lage liegen und wenn man total verdreht oder auf dem Bauch oder auf einem Katheter liegt, funktioniert es einfach nicht so gut."
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    "end": 734.14,
    "text": "Und für viele Patienten ist dann auch die CHPD ein sehr gutes Verfahren Weil man dort durch Schwerkraft einfach auch viel mehr selber beeinflussen kann."
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    "end": 739.08,
    "text": "Durch Lageveränderungen oder durch mal ein bisschen tanzen, dass die Dialyseflüssigkeit daraus kommt."
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    "end": 744.9,
    "text": "Er braucht es dann nicht auch eine gewisse Fingerfertigkeit und vielleicht auch eine Gewisse Mobilität?"
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    "text": "Dass das dann alleine klappt?"
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    "end": 747.08,
    "text": "Das"
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    "text": "ist so!"
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    "end": 763.58,
    "text": "Wir haben in unserer Klinik eine Evaluation entwickelt, die wir mit allen Patientinnen und Patienten durchführen, die sich für Bauchfelddialysen interessieren, was machen wollen Wo wir kognitive Fähigkeiten, aber auch so Fingerkärtigkeiten prüfen."
  },
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    "text": "Um zu schauen ist denn die Patientin der Patient in der Lage das alleine durchzuführen?"
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    "text": "Das ist jetzt nicht so schwierig zu erlernen und auch nicht so fein wie man vielleicht befürchtet Wir kriegen das fast allen Patientinnen und Patienten sei gebracht."
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    "text": "Und es gibt auch mindestens eine Schulungswoche und auch Nachschulungen wenn wir das Gefühl haben die Patientinnen oder Patienten brauchen mehr Zeit."
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    "text": "Es ist aber natürlich so, dass aufgrund von Erkrankungen oder auch von Alter manche Dinge nicht alleine durchführbar sind."
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    "text": "Und dann evaluieren wir immer gibt es Angehörige im Umfeld oder gegebenenfalls ein Pflegedienst der diese Therapieform möglich machen kann weil genau die fehlenden Fertigkeiten ersetzt werden."
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    "end": 814.52,
    "text": "Es ist leider so das in Deutschland, man nennt das Assistierte Peritonealdialyser also Bauchfelddialyse mit Hilfspersonal."
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    "end": 826.9,
    "text": "Das ist leider flächendeckend noch nicht so ausgeweitet, es gibt Länder da ist das viel etablierter gerade in Skandinavien und es gibt lokal immer mal wieder Pflegedienst, die darin geschult sind um das auch durchführen."
  },
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    "start": 826.98,
    "end": 833.96,
    "text": "Das is aber nach wie vor noch sehr regional abhängig und wir versuchen uns dafür einzusetzen dass Flächendecken da möglich zu machen."
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    "text": "jetzt im Moment in Schleswig-Holstein."
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    "text": "zunächst damit das kein Faktor ist warum jemand keine"
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    "text": "Und wie läuft das organisatorisch ab?"
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    "text": "Das heißt, es müssen ja auch eine Menge von Material-, sterile Materialien."
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    "text": "Die Dialyseflüssigkeit muss hier auch zum Patienten oder zur Patientin kommen."
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    "text": "Das ist so und das ist auch ein Faktor den wir in unserer Evaluation immer klären."
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    "text": "gibt es dafür Lagerfläche."
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    "text": "Das is schon nicht wenig Platz, den man braucht weil man wird meistens einmal im Monat angeliefert."
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    "text": "mit so Lösungen und so standardmäßig Verbrauch Man vier mal zwei Liter Beutel also acht Liter Beute pro Tag und wenn man das dann hochrechnet auf einen Monat, dann kommt da schon ganz schön was zusammen."
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    "end": 884.8,
    "text": "Das heißt es kann auch ein Faktor sein dass dazu führt dass die Tierlöse zumindest nicht vorneweg so möglich ist."
  },
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    "end": 887.96,
    "text": "Man kann dann schauen, ob man die Lieferzeitpunkte verkürzt."
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    "end": 892.42,
    "text": "Wir versuchen das nicht so pauschal also nicht eine Grenze zu setzen mit."
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    "end": 900.06,
    "text": "man braucht einen extra Raum zum Lagern und nur dann darf man Bauchfeldjagdlöse machen weil das wäre ja auch sehr diskriminierend Menschen mit wenig Wohnraum gegenüber."
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    "end": 914.0,
    "text": "wir versuchen immer im individuellen Fall zu klären mit den Zulieferanten ob man da vielleicht die liefer Zeiträume irgendwie engmaschig ertackten kann dass es aber individuell absprechbar oder man muss es absprechen."
  },
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    "start": 914.14,
    "end": 918.04,
    "text": "Das ist jetzt nicht pauschal so, aber man muss wissen dass man dafür Lagerfläche braucht ja."
  },
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    "end": 922.08,
    "text": "Was sind denn wichtige Kontraindikationen für die Peritonealdialyse?"
  },
  {
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    "end": 927.26,
    "text": "Also es gibt nur ganz wenige absolute Kontra-Indikatione für die Bauffeldialyse."
  },
  {
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    "end": 936.14,
    "text": "Einer ist das sehr groß abdominelle Voroperationen gab, die dazu führen, dass man starke Athesionen im Bereich des Peritonierungs hat."
  },
  {
    "start": 936.46,
    "end": 938.38,
    "text": "dann fehlt einfach die Austauschfläche."
  },
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    "end": 945.36,
    "text": "Das ist aber nicht bei jeder Voroperation so, sondern das ist wirklich bei schwereren Multiplen vor Operation."
  },
  {
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    "end": 956.84,
    "text": "Bei bestehenden Bauchharnieren ist es natürlich so dass wir da keine Bauchfelddialyse initiieren würden weil der erhöhte Druck durch die Flüssigkeit dazu führt, dass da Komplikationen auftreten."
  },
  {
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    "end": 961.5,
    "text": "Bei Behebungen der Harniation ist es dann wieder gut möglich."
  },
  {
    "start": 962.06,
    "end": 970.66,
    "text": "Und chronisch intraabdominelle Entzündungen sind für uns auch eine Kontraindikation, vor allem schwere Verläufe des Morbus Croens wo es ja auch zur Fistgebildung kommt."
  },
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    "text": "Weil dann die Bauchfeldhialyse zusätzlich noch mehr Komplikationen macht und vor allem auch infektive Komplikationen."
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    "text": "Was sind denn wirklich Kompliktion auf die man hier achten sollte?"
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    "text": "Da gibt es so drei große Gruppen ob ich kurz eingehen wollen würde."
  },
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    "text": "Die erste große Gruppe sind die Infektionen."
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    "text": "Natürlich ist der Bauchraum sonst ein geschlossener Bereich, wo nichts reinkommt und seltenst zum Glück Infektionen des Bauchfelds passieren."
  },
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    "text": "Das ist natürlich wenn man da einen Katheter reinlegt und regelmäßig Flüssigkeiten rein- und rauslaufen lässt etwas häufiger."
  },
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    "end": 1018.12,
    "text": "Zum Glück sind die Bauffellentzündung im Rahmen einer Bauchfeldialyse deutlich weniger schlimm im Normalfall wie sonstige Peritonitäten Aber sie müssen natürlich schnell erkannt werden und schnell therapiert werden."
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    "text": "Auf Fallen tut das dadurch, dass das Dialysat häufig trüb wird."
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    "text": "Normalerweise sind zu einem Bauchfeld-Dialysat aus wie so verdünnter Urin also leicht gelblich aber deutlich heller."
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    "end": 1036.52,
    "text": "Und wenn das trüb wird, also man durch diese durchsichtige Tüte in der dann der Auslauf läuft nicht mehr so gut durchgucken kann."
  },
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    "start": 1036.64,
    "end": 1049.28,
    "text": "Wenn da kleine F-Sybrin gerinnsel sichtbar sind, wenn die Patientinnen und Patienten über Bauchschmerzen oder Durchfallklagen oder sonstige Infektanzeichen wie Fieber oder Schüttelfrost haben, dann muss man immer an eine Peritonitis denken."
  },
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    "end": 1056.48,
    "text": "Das ist auch ganz wichtig zu wissen... Erzählen wir den Patientinnen und Patienten auch immer in der Schulung, dass sie diese Hinweise kennen."
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    "start": 1056.58,
    "end": 1068.78,
    "text": "Und bei Trübungen das Dialysat, was häufig schon auftritt bevor irgendwelche klinischen Symptome auftreten direkt Bescheid geben damit man im besten Fall die Infektion behandeln kann ohne dass sie klinisch irgendwelchen Probleme macht."
  },
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    "end": 1076.9,
    "text": "Das Tolle ist, dass wird durch die Bauffälldialyse ja direkt in den infizierten Raum rein antibiotische Therapie geben können."
  },
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    "start": 1076.94,
    "end": 1084.5,
    "text": "Das heißt, wir können in die Bauffälldialyse-Lösung die Antibiotika geben und das heißt sie wirken dann auch lokal genau dort wo die Infektion ist."
  },
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    "start": 1084.56,
    "end": 1092.16,
    "text": "Das ist ein großer Vorteil weil man dadurch natürlich auch etwas geringere Antibiatikadosen braucht und auch die systemischen Nebenwirkungen geringer sind."
  },
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    "start": 1093.3,
    "end": 1097.379,
    "text": "Nichtsdestotrotz ist das ein Faktor der begrenzend ist."
  },
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    "end": 1105.48,
    "text": "es gibt auch schwere Infektionen die dazu führen können dass der Katheter erplantiert werden muss oder dass man auch keine Hauptfaktor ist."
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    "end": 1107.22,
    "text": "da die Patientenhygiene."
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    "text": "Das heißt, die Schulung ist da ganz wichtig, dass die Patientinnen und Patienten genau wissen wie sie mit dem Katheter auch mit der Dialyse umgehen sollen."
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    "end": 1129.86,
    "text": "Ein Faktor immer wenn jemand eine Peritonitis bei uns hat durch Bauffälldialyse assoziiert dann ist neben der antibiotischen Therapie immer eine erneute Schulung des Patienten, eine Prävention zu erneuten Peritomites."
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    "text": "Der Austritt des Katheters kann sich auch infizieren."
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    "end": 1146.82,
    "text": "Die Patientinnen und Patienten werden geschult, regelmäßig Verbandswechsel durchzuführen aber wenn sie dort Rötungen oder Eiter-Austritt wahrnehmen dann auch rechtzeitig Bescheid zu geben und dort kann man auch lokal Antibiotika einsetzen zum Beispiel durch Tropfen."
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    "end": 1159.5,
    "text": "die beiden Infektionen sind gut zu behandeln aber man muss natürlich sensibilisiert werden dafür dass das Auftritt ein zweites großes Problem sind Probleme mit der Katheterlauf Rate oder der Lauffähigkeit."
  },
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    "end": 1166.96,
    "text": "Da ist der häufigste Grund Obstipation, was sowieso ein Problem von vielen Patientinnen und Patienten ist."
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    "text": "Deswegen reden wir auch sehr viel mit unseren Patientinnen in der Sprechstunde über Stuhlgang völlig unabhängig davon ob der Katheter gut läuft oder nicht weil wir wollen, dass sie regelmäßig Stuhlkang haben."
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    "end": 1185.68,
    "text": "das führt dazu die Darmperistaltik die ganze Zeit vorhanden ist und es zu keinen kleinen, abgekapselten Dialuisat sehen im Bauch kommt."
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    "end": 1200.04,
    "text": "Also durch diese Peristaltik findet da kontinuierlich eigentlich ein guter Dialysatsfluss statt Und der Katheter bleibt auch nicht an irgendeiner vollen Darmschlinge hängen sondern liegt im besten Fall immer am tiefsten Punkt des Bauchraums."
  },
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    "start": 1201.06,
    "end": 1205.54,
    "text": "Und das ist auch häufig dann einfach durch stuhlregulierende Maßnahmen ganz gut regelbar."
  },
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    "start": 1205.66,
    "end": 1209.34,
    "text": "Manchmal kommt es auch zu so Dislocation, dass man dann wirklich intervenieren muss."
  },
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    "text": "Das ist aber sehr selten."
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    "end": 1213.78,
    "text": "Meistens sind es Verstopfungen die dazu führen."
  },
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    "end": 1218.54,
    "text": "und die dritte Komplikationen, die ich noch nennen möchte, das sind die Druckkomplikations."
  },
  {
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    "end": 1233.879,
    "text": "Man kann sich ja vorstellen wenn man Flüssigkeiten in den Raum reinlaufen lässt indem sonst im gesunden Fall keine Flüssigkeit Muss man schauen, wenn Hernien entstehen oder auch wenn Lekagen entstehen."
  },
  {
    "start": 1233.92,
    "end": 1253.14,
    "text": "Das heißt die Dialysatflüssigkeit neben dem Dialysikatheter beispielsweise austritt, dass man dann die Bauchfelddialyse pausieren muss damit quasi die Lekagin und Herneationen erst mal chirurgisch behandelt werden und im Verlauf kann man dann wieder, wenn das gut verheilt ist mit der Bauchfelddialyse anfangen oder wieder beginnen."
  },
  {
    "start": 1253.52,
    "end": 1257.74,
    "text": "aber natürlich muss man den abdominellen Druck da für eine gewisse Zeit nehmen."
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  {
    "start": 1258.04,
    "end": 1260.48,
    "text": "Wie viel Flüssigkeit ist das pro Zuglose?"
  },
  {
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    "end": 1262.6,
    "text": "Zwei Liter hatten Sie gesagt ungefähr."
  },
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    "end": 1271.08,
    "text": "Man kann sich ja vorstellen, Patienten und Patienten sind sehr unterschiedlich groß klein und auch der Bauchraum ist ja unterschiedlich."
  },
  {
    "start": 1271.62,
    "end": 1279.379,
    "text": "Das finden wir raus so ein normaler... Beutel hat zwei Liter, oberhalb von zwei Liter ist eigentlich nicht einfach möglich."
  },
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    "start": 1279.5,
    "end": 1286.24,
    "text": "Das ist meistens die maximale Lösungsmenge, die wir den Patientinnen und Patienten zumindest im Rahmen der CAPD einlaufen lassen."
  },
  {
    "start": 1286.66,
    "end": 1290.16,
    "text": "Im Rahmen der APD sind das größere Beuteln weil die Maschine das ja steuert."
  },
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    "end": 1294.0,
    "text": "da kann man auch höhere Füllungsholumina wählen Aber man kann auch weniger nehmen."
  },
  {
    "start": 1294.06,
    "end": 1311.92,
    "text": "Also gerade bei sehr zierlichen Menschen schauen wir, dass wir auch manchmal nur ein Tausend Fünfhundert Milliliter nehmen weil wenn wir dann zusätzlich noch eine Entwässerung machen durch die dialyse Flüssigkeit, dann kommt ja noch Wasser aus den Patenten oder der Patientin rein und dann kann man das auch als störend empfinden, dass da zu viel Volumen im Bauch ist."
  },
  {
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    "end": 1318.32,
    "text": "Das drückt natürlich auf das Zwerchfilm an, kriegt der Atemnot und Spannungsgefühl und das wollen wir gar nicht erreichen."
  },
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    "end": 1320.92,
    "text": "also wir würden das nie bis zur oberen Kante planen."
  },
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    "start": 1321.24,
    "end": 1333.58,
    "text": "aber natürlich braucht Dialyse-Lösung, damit man das komplette Peritoneum auch als Filtrationsmembran nutzen kann und damit auch das Dialisat dazu führt vom Volumen dass überhaupt ausreichend Stoffaustausch stattfinden kann."
  },
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    "start": 1334.2,
    "end": 1339.16,
    "text": "Wenn Sie jetzt an die hausärztliche Betreuung denken was wäre denn wichtig?"
  },
  {
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    "end": 1345.62,
    "text": "worauf sollte man den achten wenn man Patientin oder Patienten hat der eben eines dieser Dialyseverfahren nutzt?"
  },
  {
    "start": 1345.8,
    "end": 1348.42,
    "text": "Was sind so Wahnsignale auf die Haushalts zu achten können."
  },
  {
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    "end": 1358.72,
    "text": "also ganz wichtig ist es Mir, dass man bei unklarem Infektion darüber nachdenkt, das auch der Bauffalldialyse-Katheter im Rahmen einer Carst-Infektion."
  },
  {
    "start": 1358.78,
    "end": 1363.56,
    "text": "Das ist quasi die Katheter-Austrittsstelle oder auch ein Apparatuntis, wo es echtlich sein kann."
  },
  {
    "start": 1363.98,
    "end": 1373.379,
    "text": "Die Hinweise sind drübes Dialysat, Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Unwohlsein und dann natürlich allgemeine Infektiöntome."
  },
  {
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    "end": 1377.12,
    "text": "Oder wenn es eine Austrittsstelleninfektion ist Eiter oder Rötung."
  },
  {
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    "end": 1384.54,
    "text": "Im besten Fall sollten die Patientinnen und Patienten darauf geschult sein, und rechtzeitig mit ihrer nervologischen Praxis in Kontakt treten."
  },
  {
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    "text": "Nichtsdestotrotz findet man das immer wieder, dass dann doch plötzlich vergessen wurde, dass das mit der Bau-Feldialyse assoziiert ist und man zu seinem Hausarzt gegangen ist."
  },
  {
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    "end": 1408.58,
    "text": "Und da ist es uns einfach wichtig, dass man weiß, dass auch zusätzlich zur Infektion führen kann damit sich nicht irgendwie in Kleinigkeiten verstrickt den Infektfokus sucht, sondern weiß das kann ein Fokus sein."
  },
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    "end": 1412.5,
    "text": "Der muss auch schnell behandelt werden und der wird auch häufig ambulant behandelt."
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  {
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    "text": "Dafür muss man nicht zwangsläufig stationär"
  },
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    "text": "Dann macht es ja auch Sinn immer mal wieder zu hinterfragen ob was noch das richtige Nierenersatzverfahren ist, was gerade angewendet wird?"
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  },
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    "text": "überprüfen?\"."
  },
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    "end": 1436.32,
    "text": "Wir versuchen wenn wir einen Nierersatz verfahren einzuleiten beide Verfahren gut ausführlich zu erklären damit er die Patientin auch ganz klar äußern kann, das ist mein Wunsch."
  },
  {
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    "text": "Das will ich machen!"
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  {
    "start": 1437.96,
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    "text": "Wenn man sich für einen Verfahren entschieden hat dann würden wir natürlich nicht so einfach switchen."
  },
  {
    "start": 1442.84,
    "end": 1448.64,
    "text": "Nicht im Sinne von einmal entschieden für immer sondern es ist ja eine gewisse Hürde ein Verfahren zu beginnen."
  },
  {
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    "end": 1454.3,
    "text": "zum Beispiel bei der Bauffeld-Dialyse braucht man so einen Katheter, der operativ oder interventionär eingelegt wird."
  },
  {
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    "text": "Auch für die Hemodialese braucht man einen Katheten bzw."
  },
  {
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    "end": 1460.62,
    "text": "bestenfalls eine Fiste zwischen einer Arterie und einer Wehne."
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    "text": "Und wenn man diese Hürde genommen hat, sich für ein Verfahren zu entscheiden und die Dialysezugang implementiert bekommen hat."
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    "end": 1478.92,
    "text": "Dann würden wir immer schauen dass wir das Verfahren auch bestmöglich ausgereizt haben weil das natürlich auch Komplikationen bringt einen neuen Dialyse Zugang zu legen."
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    "end": 1492.26,
    "text": "Man hat bei beiden Verfahren die Möglichkeit mögliche Modulation durchzuführen Therapiefrequenz Dialyse Dosis, Begleiterapien um mögliche Nebenwirkungen abzugpuffern."
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    "start": 1492.58,
    "end": 1498.36,
    "text": "Nichtsdestotrotz steht man irgendwann bei beiden Verfahren manchmal am Ende und kann nicht weitermachen mit dem Verfahren um auswitschen."
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  {
    "start": 1498.879,
    "end": 1505.0,
    "text": "Und das ist für mich auch immer ein großer Faktor, weswegen ich mich der Vereinsatze, dass wir mehr Bauchfeld-Dialyse machen müssen."
  },
  {
    "start": 1505.44,
    "end": 1510.96,
    "text": "Weil es geht gar nicht immer so sehr darum, Bauchfeld-Dialyse versus Himmeldialysisen beides ganz tolle Verfahren."
  },
  {
    "start": 1511.42,
    "end": 1523.42,
    "text": "Wir brauchen aber die Alternative weil wir manchmal bei der Bauchfeldialyse nicht mehr weiterkommen weil wir keinen neuen Katheter implantieren können, weil es zu häufig zum Beispiel zu Piratonitiden gekommen ist."
  },
  {
    "start": 1523.48,
    "end": 1528.24,
    "text": "Auch mit Erregern die dazu führen dass man da eigentlich nicht mehr einen Bauchfeld-Dialysekatheter einlegen möchte."
  },
  {
    "start": 1528.42,
    "end": 1536.2,
    "text": "oder in der Zeit ist es auch so, dass das Peritoneum also das Bauchfell seine Filtrationsleistung minimiert."
  },
  {
    "start": 1536.379,
    "end": 1543.2,
    "text": "Und irgendwann reicht es nicht mehr, dass man die Patienten über die Schwelle dialysieren kann was langfristig mit einem guten Leben vereinbar ist."
  },
  {
    "start": 1543.24,
    "end": 1546.24,
    "text": "Also die Entgiftung und Entwässerungen funktioniert einfach nicht mehr ausreichend."
  },
  {
    "start": 1546.72,
    "end": 1549.68,
    "text": "Im Gegensatz dazu gibt's auch bei der HEMO Dialyse Einschränkungen."
  },
  {
    "start": 1549.84,
    "end": 1556.94,
    "text": "Irgendwann kriegen wir keinen vernünftigen Dialysezugang mehr weil der Mensch hat begrenzte Arterien und Beinen die man nutzen kann für die Dialyse."
  },
  {
    "start": 1557.78,
    "end": 1570.56,
    "text": "Deswegen ist es so wichtig für mich, dass wir zwei Verfahren haben die gleichwertig sind und die ermöglichen das wir Patientinnen und Patienten immer ein Alternativverfahren anbieten können wenn das Therapieverfahren ausgereizt ist."
  },
  {
    "start": 1570.76,
    "end": 1574.14,
    "text": "Und das gilt für mich gleichermaßen also von beiden Verfahren aus."
  },
  {
    "start": 1574.52,
    "end": 1580.86,
    "text": "Nun ist es ja aber so, dass in Deutschland zumindest die Hypodialyse deutlich mehr genutzt wird als die Pyrithonialdiallysode?"
  },
  {
    "start": 1581.5,
    "end": 1582.1,
    "text": "Deutlich mehr!"
  },
  {
    "start": 1583.78,
    "end": 1588.879,
    "text": "Je nachdem, wo man schaut um die fünf Prozent Bauchfeldjalyse das ist wirklich sehr wenig."
  },
  {
    "start": 1589.26,
    "end": 1598.04,
    "text": "Vor allem wenn man das vergleicht mit anderen Ländern, wo weit da drüber ist, dreißig manchmal sogar sechzig Prozent Anteil-Bauchfeld-Jalyser."
  },
  {
    "start": 1599.36,
    "end": 1614.879,
    "text": "Das ist historisch vor allem durch strukturelle und organisatorische Faktoren so gewachsen Und das Problem ist jetzt dass die Expertise verfügbarkeit der Bauchfeld-Dialyser nicht weit verbreitet ist."
  },
  {
    "start": 1615.36,
    "end": 1626.12,
    "text": "Und dann ist die Hürde natürlich dafür da ein neues Therapieverfahren, obwohl die Baufelddialyse nicht neu ist – die gibt es schon Ewigkeiten -, aber neu für sich selber in seinem Standort zu etablieren."
  },
  {
    "start": 1626.24,
    "end": 1628.48,
    "text": "Weil man braucht natürlich irgendwie Erfahrung damit."
  },
  {
    "start": 1628.64,
    "end": 1631.96,
    "text": "Man muss das kennenlernen und gut können bevor man es anbietet."
  },
  {
    "start": 1632.36,
    "end": 1645.1,
    "text": "Man braucht zusätzlich auch noch ausgebildete Pflegerinnen und Pflega, die das durchführen eine relativ hohe Schwelle hat, das neu zu starten bei sich an seinem Standort."
  },
  {
    "start": 1645.44,
    "end": 1650.02,
    "text": "Und wir versuchen gerade hier in Schleswig-Holstein im Rahmen eines Projektes – das nennt sich Skip"
  },
  {
    "start": 1650.2,
    "end": 1650.32,
    "text": "S.A.,"
  },
  {
    "start": 1650.5,
    "end": 1657.4,
    "text": "das ist quasi eine Koordinierungsstelle die die Bauchfelddialyse nachhaltig stärken soll genau solche Hürden zu minimieren."
  },
  {
    "start": 1657.56,
    "end": 1669.82,
    "text": "Das heißt, in Praxen oder auch in Kliniken Menschen zu Schulen über die Bauchfelddialyse, damit quasi die Expertise das Knowledge über Baucheldialyse weiterverbreitet ist."
  },
  {
    "start": 1670.379,
    "end": 1679.36,
    "text": "Um dann zu hoffen dass die Patientinnen und Patienten im Rahmen einer Dialyseeinleitung auch beide Verfahren als Option haben."
  },
  {
    "start": 1679.78,
    "end": 1681.54,
    "text": "Das ist aber einfach eine hohe Schwelle."
  },
  {
    "start": 1682.3,
    "end": 1694.14,
    "text": "weil man da historisch auf diese Hemo-Dialyse so gesetzt hat bedarf es einiger Energie und Innovation, das wieder umzuswischen."
  },
  {
    "start": 1694.22,
    "end": 1697.86,
    "text": "Und das haben sich viele Leute auf die Fahne geschrieben."
  },
  {
    "start": 1697.9,
    "end": 1701.4,
    "text": "Man muss auch sagen, dass es da in Deutschland regionale sehr starke Unterschiede gibt."
  },
  {
    "start": 1701.46,
    "end": 1706.16,
    "text": "Es gibt in Deutschland auch einige Praxen, die sehr viel Bauchfelddialyse anbieten."
  },
  {
    "start": 1706.24,
    "end": 1712.58,
    "text": "Das benachteiligt die Patientinnen und Patienten, die gerade nicht in dem Gebiet wohnen und beide Dialyseverfahren angeboten bekommen."
  },
  {
    "start": 1712.84,
    "end": 1716.82,
    "text": "Unser Ziel ist einfach, dass jede Patientin jeder Patient sich frei entscheiden kann."
  },
  {
    "start": 1717.28,
    "end": 1721.94,
    "text": "Wie erleben Sie denn den Wissensstand der Patientinnen und Patienten, wenn die so das erste Mal zugehen kommen?"
  },
  {
    "start": 1721.98,
    "end": 1724.76,
    "text": "Sind überrascht, dass es eine Alternative zur Hämodiallyse gibt."
  },
  {
    "start": 1725.14,
    "end": 1728.36,
    "text": "Also überwiegend ist die Blutwäsche die Hämidiallyse bekannt."
  },
  {
    "start": 1728.94,
    "end": 1740.0,
    "text": "Natürlich gibt es einzelne Patientin und Patienten vor allem jetzt mit zunehmenden Zahlen in Schleswig-Holstein erwischt man doch immer mal wieder jemanden, der dann doch an seinem Umfeld irgendwen kennt, der Bauchfülldialyse macht."
  },
  {
    "start": 1740.06,
    "end": 1741.3,
    "text": "aber das ist ne Seltenheit."
  },
  {
    "start": 1742.2,
    "end": 1745.78,
    "text": "Viele PatientInnen und Patienten wissen gar nicht über Niernersatzverfahren."
  },
  {
    "start": 1747.04,
    "end": 1750.52,
    "text": "Die meisten wissen was über Blutwäsche, also Hämmerdialyser."
  },
  {
    "start": 1751.22,
    "end": 1755.18,
    "text": "Das ist auch ein großer Faktor der mir doch noch mal am Herzen liegt das hier zu erzählen."
  },
  {
    "start": 1755.78,
    "end": 1763.6,
    "text": "Es ist leider so dass die meisten Dialysen im Krankenhaus starten und das nennen wir sogenannte Crash-Länder,"
  },
  {
    "start": 1763.86,
    "end": 1763.9,
    "text": "d.h.,"
  },
  {
    "start": 1764.86,
    "end": 1771.68,
    "text": "dass die Patientinnen und Patienten in einem Akutgeschehen andialysiert werden müssen, also nie einen Ersatzverfahren starten."
  },
  {
    "start": 1772.42,
    "end": 1779.84,
    "text": "Und natürlich wenn man da jetzt darauf guckt könnte man denken ja das sind irgendwie akutenieren Funktionseinschränkungen, das ist aber nicht so."
  },
  {
    "start": 1780.18,
    "end": 1786.64,
    "text": "Bei vielen Patientinnen und Patienten ist es absehbar gewesen wenn man dann in der Historie guckt dass die Nierenfunktion schlechter wird."
  },
  {
    "start": 1786.7,
    "end": 1805.8,
    "text": "da hatten sie in der letzten Folge ja auch über die Risikoabschätzung geredet und das ist mir auch ein Anliegen weil ich glaube dass da die hausärztliche Betreuung ein großer Einflussfaktor ist, dass man absieht oh der Patient, die Patientin ist gesterdet dafür und leider findet in Deutschland die Vorbereitung auf diesen Nierensatzverfahren viel zu selten statt."
  },
  {
    "start": 1806.6,
    "end": 1810.18,
    "text": "Und so eine Akut-Dialyse, also ein Crashlander."
  },
  {
    "start": 1810.32,
    "end": 1812.78,
    "text": "Man geht in die Klinik und muss dann sofort dialysiert werden."
  },
  {
    "start": 1813.48,
    "end": 1824.72,
    "text": "Die haben viel höhere Komplikation während der Andialyse und natürlich auch während der Anlage des Dialysezugangs weil dem Patienten viel schlechter geht und das natürlich im hospitalisierten Setting ist."
  },
  {
    "start": 1824.76,
    "end": 1830.22,
    "text": "Deshalb sind Patientinnen und Patienten häufig auch irgendwelche weiteren Probleme, irgendwelchen Infektionen oder weiteres."
  },
  {
    "start": 1830.48,
    "end": 1837.14,
    "text": "was ein großer weiterer Faktor ist ist, dass man nicht immer die freie Wahl dann eines Dialyseverfahrens hat."
  },
  {
    "start": 1837.28,
    "end": 1847.32,
    "text": "Weil je nachdem in welcher Klinik man landet oder je nach dem wie schlecht es einem geht kann das sein, dass mein erst mal nur Hämmerdialyse durchführen kann weil die Werte zu schlecht sind."
  },
  {
    "start": 1847.379,
    "end": 1854.04,
    "text": "Man ganz akut eine schnelle Senkung braucht oder auch die Verfahren beide nicht angeboten werden in diesem Krankenhaus."
  },
  {
    "start": 1854.54,
    "end": 1866.58,
    "text": "und deswegen kledieren wir immer dafür rechtzeitig mit den Patientinnen Patienten darüber zu sprechen einen Nierenersatzverfahren droht und dann zu klären, wenn es dazu kommt was wollen Sie?"
  },
  {
    "start": 1866.76,
    "end": 1870.62,
    "text": "Und auch rechtzeitig damit zu planen ein Dialysezugang zu haben."
  },
  {
    "start": 1870.86,
    "end": 1884.44,
    "text": "Im Bestfall den Dialyse Zugang schon vor Dialysebeginn etabliert zu haben weil die Patientinnen und Patienten zum einen ambulant andialysiert werden können und auch nicht mit akuten Komplikationen in der Klinik sind."
  },
  {
    "start": 1884.5,
    "end": 1897.379,
    "text": "Und das ist mir schon ein Anliegen, dass nochmal zu sagen wie wichtig es ist, dass man da rechtzeitig gut vorbereitet weil das ein großer Benefit für die Patientinnen und Patienten ist und wir in Deutschland doch noch ganz schön Verbesserungsmöglichkeiten haben."
  },
  {
    "start": 1897.98,
    "end": 1908.22,
    "text": "Also es ist wie in vielen Fällen eine gute Zusammenarbeit zwischen Hausärztinnen, Hausersten und Fachzentren ist enorm wichtig bei diesen Art von Erkrankungen"
  },
  {
    "start": 1908.82,
    "end": 1911.6,
    "text": "ist ja bei allen chronischen Erkrankungen ganz wichtig."
  },
  {
    "start": 1911.68,
    "end": 1917.379,
    "text": "Das hatten Sie im letzten Podcast auch besprochen, es gibt so viele Nierenkranke Menschen in Deutschland."
  },
  {
    "start": 1918.24,
    "end": 1934.48,
    "text": "Es ist so dass nicht alle Nierenkranken von Nefrologinnen oder Nefrologen behandelt werden und das ist so wichtig die rauszufiltern, die auf einen Nierensatzverfahren hinzulaufen oder die anderweitige Therapiemöglichkeiten benötigen."
  },
  {
    "start": 1935.24,
    "end": 1943.04,
    "text": "Und das ist natürlich eine große Hürde, aber da haben Sie letztes Mal ja auch schon so über ein paar Red Plex geredet oder auch über diese Risikoabschätzung."
  },
  {
    "start": 1943.72,
    "end": 1957.44,
    "text": "Das ist einfach ganz wichtig dass einem das bewusst ist, dass die komplette Versorgung auch aktuell nicht in den nephrologischen Fachzentren erfolgt sondern dass sehr viele Patientinnen und Patienten gar nicht von einer Nefrologin einen Nephologen betreut werden."
  },
  {
    "start": 1958.32,
    "end": 1965.8,
    "text": "Das heißt, wenn wir sagen, wir machen jetzt hier auch ein bisschen Aufklärung und versuchen nochmal kurz so einen Knapp zum Ende der Folge zusammenzufassen."
  },
  {
    "start": 1966.42,
    "end": 1967.24,
    "text": "Was man mitnehmen kann?"
  },
  {
    "start": 1967.32,
    "end": 1968.26,
    "text": "Was sind denn Ihre Top-?"
  },
  {
    "start": 1968.94,
    "end": 1973.84,
    "text": "ich sage mal Missverständnis in Bezug auf den Ersatzverfahren oder vielleicht auch die Peritonealdialyse?"
  },
  {
    "start": 1974.36,
    "end": 1982.92,
    "text": "Also, ein Faktor, den ich ja schon angesprochen habe ist dass die Bauffalldialyse die schlechteren Dialyse formt als das stimmt so nicht."
  },
  {
    "start": 1983.5,
    "end": 1989.48,
    "text": "Das ist widerlegt worden in mehreren Studien, dass die beiden Therapieverfahren equivalent sind."
  },
  {
    "start": 1990.22,
    "end": 1993.98,
    "text": "Man muss da einfach individuell schauen was die Patientinnen der Patient braucht."
  },
  {
    "start": 1995.12,
    "end": 1998.82,
    "text": "Dass es nur für junge und fitte Patientinnen etwas ist das ist auch nicht."
  },
  {
    "start": 1999.04,
    "end": 2011.02,
    "text": "ich finde den Faktor Lebensqualität im geriatrischen Setting auch sehr wichtig wenn Ich darüber nachdenke dass ich dann in meinem Haus, in meiner Häuslichkeit bleiben kann."
  },
  {
    "start": 2011.5,
    "end": 2020.32,
    "text": "Das finde ich ein großer Vorteil weil so Transportwege und fremde Umgebungen, fremdes Essen, fremen der Stuhl sind alles Stressoren."
  },
  {
    "start": 2020.86,
    "end": 2023.96,
    "text": "das ist zu kompliziert für mich oder für Zuhause."
  },
  {
    "start": 2024.3,
    "end": 2025.16,
    "text": "Das nehme ich doch immer."
  },
  {
    "start": 2025.24,
    "end": 2033.46,
    "text": "als sehr große Hürde war in den Aufklärungsgesprächen, dass die Patientinnen und Patienten ein bisschen eingeschüchtert sind von der Selbstverantwortlichkeit dieses Therapieverfahrens."
  },
  {
    "start": 2033.64,
    "end": 2042.14,
    "text": "Da versuche ich immer wieder, die Angst zu nehmen weil das würden wir nicht so anbieten wenn wir nicht glauben würden ,dass die Patientin und Patienten das lernen können."
  },
  {
    "start": 2042.24,
    "end": 2049.76,
    "text": "und die Begleitung gerade am Anfang ist sehr engmarschig und es kann auch immer wieder neue Schulungen durchgeführt werden wenn es zu Problemen kommt."
  },
  {
    "start": 2050.18,
    "end": 2055.94,
    "text": "Es ist halt so ein bisschen wie Zahnepurzlernen aufwendig und man muss sich ganz doll konzentrieren."
  },
  {
    "start": 2056.34,
    "end": 2064.52,
    "text": "Und mit der Zeit geht es immer mehr ins Blut über, und man weiß wie's funktioniert und dann denkt man gar nicht mehr so viel darüber nach und fühlt sich dann auch kompetent."
  },
  {
    "start": 2064.6,
    "end": 2072.76,
    "text": "aber die erste Hürde ist dann doch immer wieder da bei den Patientinnen und Patienten weil sie gewöhnter sind dass die Therapie von außen kommt und nicht von einem selber."
  },
  {
    "start": 2073.32,
    "end": 2081.82,
    "text": "Dann das die Bauchfeld-Dialyse immer wieder zur Infektion führt dass die nicht vermeidbar sind, das ist leider doch ganz anders so."
  },
  {
    "start": 2082.08,
    "end": 2086.38,
    "text": "Es sind fast immer Hygienefaktoren, die dazu führen, dass es zu Infektionen kommt."
  },
  {
    "start": 2086.5,
    "end": 2092.7,
    "text": "Das heißt durch eine richtige Hygiene während der Dialyse kann man sehr viele Infektion verhindern."
  },
  {
    "start": 2093.78,
    "end": 2096.32,
    "text": "und zuletzt Man ist damit weniger gut betreut."
  },
  {
    "start": 2096.58,
    "end": 2105.64,
    "text": "Das höre ich auch immer wieder, weil man als Bauchfelddialyse-Patient oder Patientin nur einmal im Monat – zumindest bei uns ist das so – zur ärztlichen Visite kommt."
  },
  {
    "start": 2105.7,
    "end": 2109.06,
    "text": "Da wird halt einmal geschaut wie die Bilanz, wie läuft die Dialyse?"
  },
  {
    "start": 2109.12,
    "end": 2110.24,
    "text": "Wie sehen die Blutwörter aus?"
  },
  {
    "start": 2110.3,
    "end": 2111.84,
    "text": "Wie geht es der Patientinnen und Patienten?"
  },
  {
    "start": 2112.64,
    "end": 2119.1,
    "text": "Und viele haben das Gefühl, dass sie dadurch dann schlechter betreut sind als zum Beispiel bei der Hemodialyse, wo man dreimal die Woche in der Praxis ist."
  },
  {
    "start": 2119.52,
    "end": 2129.6,
    "text": "Das kann man aber auch so nicht sagen, weil bei der hemodialese findet auch nicht jedes Mal eine Blutabnahme statt und diese einmal monatliche Visite, die vollkommen ausreichend."
  },
  {
    "start": 2129.68,
    "end": 2132.14,
    "text": "Bei Problemen melden sich die Patienten und Patienten ja?"
  },
  {
    "start": 2132.54,
    "end": 2137.66,
    "text": "Dann macht man kurzfristig ihre Visiten, aber man ist sehr gut damit betreuert und auch gleichwertig."
  },
  {
    "start": 2138.12,
    "end": 2143.46,
    "text": "Ich denke oder hoffe, dass wir heute mit der Folge ein paar dieser Missverständnisse auf jeden Fall aus dem Weg räumen konnten."
  },
  {
    "start": 2144.24,
    "end": 2154.48,
    "text": "Wenn Sie, liebe Hörerinnen und Hörern noch mehr zu diesem Thema erfahren möchten, dann empfehle ich wie immer einen Blick in die Show-Nodes oder in die neue Ausgabe der Zeitschrift für allgemein Medizin."
  },
  {
    "start": 2155.14,
    "end": 2161.18,
    "text": "Als Mitglied der DIGAM oder mit einem Abobeispringer Medizin können sie kostenfrei auf die Inhalte der Zeitschrift zugreifen!"
  },
  {
    "start": 2161.54,
    "end": 2164.12,
    "text": "Und dann bleibt jetzt nur nach mich zu bedanken bei Ihnen, Frau Dr."
  },
  {
    "start": 2164.2,
    "end": 2171.42,
    "text": "Esser, dass Sie sich heute die Zeit genommen haben und mich und alle Zuhörenden ein bisschen schlauer gemacht haben was die Peritonealdialyser angeht."
  },
  {
    "start": 2171.5,
    "end": 2172.02,
    "text": "Vielen Dank!"
  },
  {
    "start": 2172.72,
    "end": 2176.12,
    "text": "Ja vielen dank das ich da sein konnte und ein bisschen was darüber erzählen durfte..."
  },
  {
    "start": 2176.62,
    "end": 2180.3,
    "text": "...und dann sage ich zum Abschluss vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge."
  },
  {
    "start": 2182.48,
    "end": 2196.68,
    "text": "Sie können weder als Grundlage für eine Diagnosestellung noch für den Beginn die Änderung oder die Beendigung der Therapie"
  },
  {
    "start": 2196.86,
    "end": 2197.6,
    "text": "einer Erkrankung"
  },
  {
    "start": 2197.68,
    "end": 2203.72,
    "text": "herangezogen werden."
  }
]