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    "text": "Sie hören"
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    "text": "einen Springer-Medizin-Podcast"
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    "text": "mit Partnern."
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    "text": "Deswegen reden wir mit den Patienten und erklären, was wir tun wollen."
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    "text": "Herzlich willkommen beim Springer-Medizin-Podcast mit Partnern."
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    "text": "Heute zum Thema Typ zwei Diabetes und mit freundlicher Unterstützung von Böhringer Ingelheim."
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    "text": "Von neun Millionen Menschen leben in Deutschland mit einem diagnostizierten Typ-II-Diabetes."
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    "text": "Und mehr noch jedes Jahr kommen derzeit rund vierhundertfünfzigtausend Patientinnen und Patienten neu dazu."
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    "text": "Wenn man das so ein bisschen hochrechnet, dann landet man für das Jahr zwei tausendfünfzig bei Pima Down zwölf Millionen Menschen mit Typ-II-Diabetes in Deutschland."
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    "text": "Der Typ-II-Diabetes brennt dem deutschen Gesundheitswesen also förmlich unter den Nägeln und genau darüber wollen wir jetzt reden."
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    "text": "Ich mache das natürlich nicht alleine, ich begrüße als unserem Gast bei diesem Thema einen Kollegen, der mit dem Typ II Diabetes tagtäglich zu tun hat."
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    "text": "Tobias Wiesner ist Facharzt für innere Medizin, er ist Endocrinologe, er ist Diabetologe und er ist als Hausarzt tätig im MVZ Stoffwechsel Medizin in Leipzig."
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    "text": "Tobias Wiesner ist außerdem Mitglied im Präsidium der Deutschen Diabetes-Gesellschaft der DDG, genau genommen ist er dort sogar deren Vizepräsident."
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    "text": "Herzlich willkommen, Herr Dr."
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    "text": "Wiesner bei unserem Podcast und schön, dass Sie da sind."
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    "text": "Vielen Dank."
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    "text": "Wir wollen in unserem heutigen Podcast, ich hatte es angesprochen, über den Typ-II-Diabetes reden."
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    "text": "Auch im Kontext der immer noch recht neuen nationalen Versorgungsleitlinie der NVL-Typ-II-Diabetes."
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    "text": "Und speziell interessiert uns dabei ein Thema, das in letzter Zeit einige Aufmerksamkeit in Publikationen und auch auf Kongressen erfahren hat, nämlich das Kardiorenal-Metabolische-Syndrom."
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    "text": "Den Begriff des Kardiorenal-Syndroms kennen wir aus der Intensivmedizin ja schon seit quasi Jahrzehnten."
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    "end": 133.369,
    "text": "Der Begriff des Kardiorenal-Metabolischen-Syndroms, wie er heute verwendet wird, der wurde aber erst im Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr- Jahr."
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    "end": 140.149,
    "text": "In der Folge hat ihn dann eine ganze Reihe von Fachrichtungen aufgegriffen, darunter die Nephologie, die Lipidologie, die Diabetologie."
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    "text": "Und auch zum Beispiel die Hepatologie."
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    "end": 150.73,
    "text": "Und wie ich kürzlich erfahren habe, würden die Hepatologinnen und Hepatologen das Ganze sogar gerne nochmal umbenennen in Kardiorenalmetabolisch-Hepatisches-Syndrom."
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    "text": "Herr Wiesner, was verstehen Sie, was versteht die Diabetologie denn unter dem Begriff des Kardiorenalmetabolischen-Syndroms?"
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    "end": 168.089,
    "text": "Also ich starte erstmal mit einem ganz kleinen Plott twist wie es so schön heißt denn das metabolische Syndrom ist ja eigentlich eine sexische Erfindung."
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    "text": "und lieber Kollege Jan Sachsen wenn sie jemanden aus Leipzig fragen, dann antwortet ihr das natürlich auch."
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    "text": "Liebe Kollege hier aus Dresden, Professor Hahnelfeld hat schon vor knapp fünfzig Jahren das metabolisch-waskuläre-Syndrom definiert."
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    "end": 207.25,
    "text": "Das ist dann so ein bisschen verloren gegangen und ich freue mich, dass jetzt viele Fachrichtungen dieses metabolische Syndrome mit diesen ganzen anderen Organen zusammenbringen und wir diese, so wie Sie es gerade sehr schön vorgestellt haben und ich habe auch mit den Gastronomologen viele Gespräche in letzter Zeit geführt darüber, dass wir einfach sehen, dass der Metabolismus nicht einfach nur Glucose bedeutet, sondern dass die ganze Stoffwechselprozesse nur so im großen Prozess oder so im großen Begriff zusammengefasst werden können."
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    "text": "Und insofern versuchen wir als Diabet-Logen, die dieses metabolisch, vaskuläre, das metabolisch-Renale, das metabolisch-kardiorenale sind, um schon seit vielen Jahren behandeln, das auch gemeinsam in den therapeutischen Ansätzen zu adressieren."
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    "text": "Das ist also so"
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    "text": "ein"
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    "end": 227.109,
    "text": "Konzept, das ist keine eigene ICD-Diagnose, um das an der Stelle vielleicht nochmal zu fragen."
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    "end": 228.19,
    "text": "In der Zeit, nein."
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    "end": 236.589,
    "text": "Sie sind, ich hatte es gesagt, Hausarzt und Diabetologe in Leipzig und Sie haben uns heute einen Patienten mit Typ II Diabetes mitgebracht."
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    "end": 240.13,
    "text": "Natürlich nicht persönlich, sondern hier im Podcast als Kasuistik."
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    "text": "Bei diesen Patienten keine Überraschung, ist das Kardiorenalmetabolische Symptom relevant."
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    "text": "Was ist denn das für ein Patient?"
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    "text": "Was ist zu dem zu sagen?"
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    "text": "Dieser Patient kam zu mir an meiner Funktion als Diabitologe."
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    "text": "Ich habe diesem Patient nicht hausärztlich betreut, sondern er kam über den Kollegen der Hausärztlichen Medizin mir vorgestellt."
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    "end": 270.849,
    "text": "Schon vor einigen Jahren, im Jahr im Jahr twohntausend und zwölf, ein sechstenfünfzigjähriger Patient, der aufgefallen war mit einer Glukose-Steffwächsverstörung, sprich einem deutlich erhöhten HWNC-Wert."
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    "text": "Der war bei acht vier Prozent."
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    "text": "Wir messen ja hier in S.I."
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    "text": "Einheiten, das heißt der Blutzeug war zwanzig Millimol, wenn ich das übersetze."
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    "text": "Und das ist ein Patient gewesen, der natürlich ganz klar und ohne Frage einen Typ zwei Diabetes hatte."
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    "text": "Und insofern haben wir hier eine therapeutische Option begonnen und in der ganzen Frage."
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    "text": "Das Umfeld des Wies, der Patient im Alltag zurechtkommt."
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    "text": "Muss man natürlich sagen, das ist ein junger, unternehmungslustiger Mensch mit sechsundfünfzig Jahren."
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    "text": "Also wirklich kein alter Typ zwei Diabetes-Patient."
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    "end": 319.09,
    "text": "Und wir mussten ja ein Therapeutisches Konzept finden, wo wir uns also über die Folgekomplikation, denn er hat ja noch einige Jahre zu leben Gedanken machen mussten."
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    "text": "Und bei den Werten, die wir gesehen haben, habe ich nicht viel Hoffnung über die Betterzelle gehabt."
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    "text": "Deswegen haben wir damals eine insoligen Therapie begonnen und haben das im Basis-Bolus-Bronzip gestartet, sodass wir diesen HWMC-Wert versuchten zu senken."
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    "text": "Kommen wir gleich nochmal drauf auf die Therapie, nochmal einen Hüpfer zurück zu den Patienten selber."
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    "text": "Wir reden über das Kardiorenalmetabolische-Syndrom, schwerpunktmäßig."
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    "text": "War das ein metabolischer Patient, weil der Adipös hatte der Fettstoffe-Zestörung zum damaligen Zeitpunkt schon?"
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    "text": "Er hatte eine deutliche Cholesterinerhöhung im LDR Cholesterin gehabt."
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    "text": "Das heißt, diese Charakteristik er schon."
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    "text": "Zweitausend Zwölf des metabolischen Symdroms hat er vollumfänglich erfüllt."
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    "end": 373.05,
    "text": "Sie hatten es gerade schon angedeutet."
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    "end": 385.39,
    "text": "Sie haben dann zum damaligen Zeitpunkt, zwanzig zwölf nochmal, mit einer Insulintherapie begonnen und darunter dann auch einen Ich hatte mir das im Vorfeld anschauen dürfen, einen ganz guten HBH ins C-Wert erreicht."
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    "end": 395.61,
    "text": "Sie haben den Patienten dann aber trotzdem im Laufe der Behandlung umgestellt auf eine Oraltherapie aus damals Metformin und einem DPP-Vierhemmer."
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    "end": 398.51,
    "text": "Was war der Grund für diese Oralisierung der Behandlung?"
  },
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    "text": "Also das Prinzip verfolgen wir Diabetologen ja bei entgleisten Patienten im Typ zwei Diabetes häufig, dass wir einfach sehen, dass die Betterzelle maximal erschöpft ist."
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    "end": 416.349,
    "text": "In dem Rahmen dieser Glucose-Stoffwechsel-Entgleisungen mit erhöhten HWNC-Werten, das ist halt ganz wichtig, dass wir die Betterzelle wieder... in Gang bringen."
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    "text": "Und was gibt es Besseres als eine Beta-Zell-Erholung durch eine Beta-Zellentlastung?"
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    "end": 423.93,
    "text": "Und diese Beta-Zellentlastung ist einfach das exogenzugeführte Inselin."
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    "text": "Prozent hat davon ja hervorragend profitiert."
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    "text": "Der HBNC-Wett ist abgesunken."
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    "text": "Und dieses Therapeutenz-Prinzip war natürlich Lebensstil, Intervention, Empfehlungen, die der Patient im Alltag umsetzen sollte."
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    "text": "Und damit konnte man einen ganz guten HWNC-Wert auch erreichen."
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    "text": "Und dann geht es tatsächlich um die Erstkatation."
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    "text": "Dieses Prinzip, was wir manchmal immer wieder vorgeworfen bekommen, einmal Insulin, immer Insulin, das stimmt so nicht."
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    "text": "Wir müssen es zum richtigen Zeitpunkt einsetzen, für eine Beta-Zelle-Hohlung sorgen."
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    "text": "Und das hat funktioniert."
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    "text": "Reduzieren, dann absetzen."
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    "text": "Wir konnten auch das Basalinselin reduzieren."
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    "end": 478.39,
    "text": "Und insofern hat er dann eine gute Chance mit einer sogenannten Basalunterstützung, oralen Therapie, also Unterstützung durch Medikamente, wie bereits benannt, plus Basalinselin, seine Glucose-Werte zu erreichen."
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    "end": 485.19,
    "text": "Sie würden das also vom Prinzip her heute auch wieder bei einem analogen Patienten mit analogem HBR-Einz-C-Wert ähnlich machen."
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    "end": 485.93,
    "text": "Diesen ersten Schritt."
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    "end": 490.33,
    "text": "Wir haben natürlich inzwischen mehr Köcher, also mehr Pfeile im Köcher so rum."
  },
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    "end": 495.57,
    "text": "Wir haben mehr Pfeile im Köcher, das bricht mehr therapeutische Optionen, die wir heutzutage haben und auch über Beta-Zelle-Hohlungen nachzudenken."
  },
  {
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    "end": 500.25,
    "text": "Aber es gibt ja so verschiedenste Instrumente, die wir benutzen seit einigen Jahren."
  },
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    "text": "Damals konnten wir es noch nicht, weil die Publikation noch nicht da war, aber seit zweiter Jahren haben wir eine ganz tolle Publikation, die uns einfach sagt, wie gut ist die Beta-Zelle in der Funktion, indem man bei Therapien naiven."
  },
  {
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    "end": 517.39,
    "text": "in nüchternden Patienten das C-Peptidlokose misst und dann so eine Ratie überrechnet."
  },
  {
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    "end": 523.65,
    "text": "Daraus kann man aus dieser CGR, so heißt das denn, kann man dann sagen, wie gut wird die Pedazelle funktionieren."
  },
  {
    "start": 523.77,
    "end": 528.09,
    "text": "Und diese CGR ist wirklich ein sehr schönes Instrument, um einfach auch dieses Gefühl zu haben."
  },
  {
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    "end": 534.29,
    "text": "Und ich habe es damals nicht gemacht, diese CGR zu berechnen, aber ich ahne, dass diese CGR uns den Hinweis gegeben hätte."
  },
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    "end": 537.49,
    "text": "Der war damals ins Odin bedürftig."
  },
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    "end": 544.33,
    "text": "Was du dann im Verlauf ja nicht mehr geworden ist, bei der Zelle hat sich hervorragend wiederholt und deswegen die Deeskalation auch dieser Insulintherapie."
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    "end": 557.53,
    "text": "Zum Zeitpunkt dieser Deeskalation, als dann die Moraltherapie begonnen wurde, gab es auch schon SGLT II, zumindest in der Indikation Typ II Diabetes, noch nicht in den anderen Indikationen, aber da wäre es schon gegangen."
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    "text": "Warum haben Sie das damals nicht gemacht?"
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    "end": 568.51,
    "text": "Man würde ja heute, wir wollen auch ein bisschen über die neue NVL reden, der Wahl für Mitfamilien nehmen?"
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    "text": "auf die Medikamentenkosten damals aufgeschaut und hat sich diese Medikamentösentherapie erst mal vorweigert."
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    "text": "Er hat gesagt, ich möchte das nicht."
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    "text": "Das ist etwas, was mir zu teuer ist, gibt es nicht Alternativen."
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    "text": "Und die waren damals schon im Markt."
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    "text": "Sie wären auch rein vom Wirkprinzip."
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    "text": "Und insbesondere, und Sie haben es gerade angesprochen, deswegen halte ich das für so wichtig, dass wir auch über NVL bzw."
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    "start": 612.77,
    "end": 616.39,
    "text": "unsere therapeutischen Leitlinien, der Diabetologischen Fachgesellschaften reden."
  },
  {
    "start": 617.51,
    "end": 623.61,
    "text": "Wir haben in den Jahren, die wir jetzt unsere Leitlinien entwickelt haben, uns weg bewegt von einer reinen Glucose-Kontrolle."
  },
  {
    "start": 623.71,
    "end": 636.49,
    "text": "Also auch wenn ich den HWMC-Wert in den letzten Sätzen sehr vorgestrichten habe, ist das therapeutische Prinzip nicht allein Glucose-Kontrolle, sondern wir haben Eine Organfunktion, die wir adressieren müssen."
  },
  {
    "start": 636.65,
    "end": 639.19,
    "text": "Wir müssen uns die Komonditäten kümmern."
  },
  {
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    "end": 641.23,
    "text": "Das können wir mit neuen therapeutischen Optionen."
  },
  {
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    "end": 655.93,
    "text": "Und die Medikamente, die wir jetzt als therapeutische Option zur Verfügung stehen haben, adressieren ja nicht nur die Glucose-Kontrolle, sondern haben ja auch in Sicht renale Funktionen, richtig kardiowaskuläre Funktionen ihrem Benefit gezeigt."
  },
  {
    "start": 656.37,
    "end": 659.47,
    "text": "Und das findet sich in den nationalen Versorgungsleitlinien wieder."
  },
  {
    "start": 659.55,
    "end": 671.19,
    "text": "Und das ist mir an der Stelle schon extrem wichtig, dass wir nicht eine Glukose zentrierte therapeutische Option verfolgen, sondern dass wir tatsächlich in Organmedizin betreiben, im Sinne der Adressierung der Komobilitäten des"
  },
  {
    "start": 671.31,
    "end": 671.83,
    "text": "Patienten."
  },
  {
    "start": 672.11,
    "end": 683.99,
    "text": "Wie sind Sie denn als behandelnder Arzt damals mit dieser, wie Sie es nennen, Enttäuschung umgegangen, dass Sie denn Medikament, was Sie eigentlich hätten geben wollen, damals schon nicht geben konnten aus Bananengründen wie finanziellen Gründen?"
  },
  {
    "start": 684.45,
    "end": 695.95,
    "text": "Das ist natürlich schon etwas, was man in seinem therapeutischen Alltag als Arzt dann immer so ein bisschen auch mit sich verarbeiten muss, weil ich weiß, es gibt ein besseres Therapie-Prinzip."
  },
  {
    "start": 696.33,
    "end": 700.13,
    "text": "und ihm da an die Grenzen zu kommen mit einem Patienten zusammen."
  },
  {
    "start": 701.09,
    "end": 704.97,
    "text": "Sie hatten es gerade rausgefiltert, das bei einem Satz, das ist schon enttäuschend gewesen."
  },
  {
    "start": 705.05,
    "end": 712.37,
    "text": "Also ich hätte mir gewünscht, dass wir uns von sowas auch frei machen können, gerade in so einem Versorgungs-Land wie Deutschland."
  },
  {
    "start": 712.85,
    "end": 717.15,
    "text": "wo wir tatsächlich viele Therapieoptionen zur Verfügung stehen haben, dann an sowas zu scheitern."
  },
  {
    "start": 717.19,
    "end": 719.87,
    "text": "Das ist schon eine Enttäuschung, gebe ich mir als offen so."
  },
  {
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    "end": 722.83,
    "text": "Die Krankheitsgeschichte des Patienten ging dann weiter."
  },
  {
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    "text": "Ich fasse es mal so ein bisschen auf die Schnelle zusammen."
  },
  {
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    "end": 726.35,
    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
  {
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    "end": 728.11,
    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
  {
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    "end": 729.19,
    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
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    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
  {
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    "end": 732.35,
    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
  {
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    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
  {
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    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
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    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
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    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
  {
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    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
  {
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    "end": 741.47,
    "text": "In der Art der Aterielle Hypertonie kam dazu."
  },
  {
    "start": 741.51,
    "end": 743.83,
    "text": "In der Art der Ater mehreren Jahre klinisch entwickelt."
  },
  {
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    "end": 748.55,
    "text": "Und wie haben Sie auf diese Komorbitäten, auf die Hübertunni, die Herzinservizienz therapeutisch reagiert?"
  },
  {
    "start": 749.25,
    "end": 753.41,
    "text": "Der Patient ist ja, ich hätte es eingangs schon gesagt, ist ja ein sehr aktiver Patient gewesen."
  },
  {
    "start": 753.47,
    "end": 756.01,
    "text": "Er wollte arbeiten, auf Reisen gehen, er wollte unterwegs sein."
  },
  {
    "start": 756.15,
    "end": 763.97,
    "text": "Und die größte Enttäuschung war für ihn, dass die Wanderholer, die er immer gemacht hat, tatsächlich nicht mehr die Höhenmeter zusammenbrachte, die er gewohnt war."
  },
  {
    "start": 764.87,
    "end": 781.65,
    "text": "Und so im ersten Gespräch und im ersten übernachdenken über die Luft, die er berichtet hat, dann auch über die Herzenswänzen nachzudenken, den kathologischen Kollegen ins Boot zu holen und dann natürlich auch mal einen NT-ProBNP zum Essen und das als deutlich erhöht anzusehen."
  },
  {
    "start": 782.27,
    "end": 783.31,
    "text": "Das war damals bei uns bei ca."
  },
  {
    "start": 783.47,
    "end": 792.15,
    "text": "eineinhalb Kilogramm pro Liter, sodass wir also hier in die deutliche Höhung im Sinne der Hassensozenz auch gesehen haben, hat uns natürlich dann ins Gespräch gebracht."
  },
  {
    "start": 792.21,
    "end": 801.55,
    "text": "und dass wir hier auch gesagt, gemeinsam miteinander gesprochen haben, ich habe ihn dann auch dahin geführt, habe gesagt, wir haben neue therapeutische Optionen, die adressieren sowohl den Diabetes als auch die Hassensozenz."
  },
  {
    "start": 801.63,
    "end": 807.93,
    "text": "Das heißt, wir können hier mit der Therapieklasse der S-Gelb-II-Inhibitonen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen."
  },
  {
    "start": 808.03,
    "end": 819.25,
    "text": "Und da habe ich mich natürlich gefreut, dass ich aus meiner Enttäuschung, die vorher passiert ist, plötzlich ein therapeutisches Prinzip, noch ein weiteres Argument hatte, das zu beginnen und der Erfolg hat ja auch recht gegeben."
  },
  {
    "start": 819.31,
    "end": 820.31,
    "text": "und gleich zu Spoiler."
  },
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    "end": 825.79,
    "text": "Und der Patient selber hat zu dem Zeitpunkt auch gesagt, ja, ich gehe da mit trotz der Zuzahlung."
  },
  {
    "start": 826.81,
    "end": 835.49,
    "text": "Als er dann von mir das Versprechen bekam, dass er die Höhenmeter wieder schaffen würde, dann fand er, ob ist er natürlich, hat er sich gesagt, okay, dann lass ich mich drauf eilen."
  },
  {
    "start": 835.61,
    "end": 838.77,
    "text": "Also insofern muss man natürlich auch immer mit den Patienten reden."
  },
  {
    "start": 839.39,
    "end": 844.77,
    "text": "Ich will es nicht sagen verhandeln, aber das ist ein ganz wichtiges Prinzip auch zu erklären, warum man etwas machen möchte."
  },
  {
    "start": 845.07,
    "end": 849.67,
    "text": "Dieses Versprechen konnten Sie ja, glaube ich, wenn ich Ihre Kasuistik richtig verstanden habe, erfüllen."
  },
  {
    "start": 849.81,
    "end": 854.93,
    "text": "Die EF hatten Sie nicht angesprochen, die war bei thirty-fünf Prozent, die ist gestiegen auf fifty-fünfzig Prozent."
  },
  {
    "start": 855.31,
    "end": 859.47,
    "text": "Das NTPO BNP hatten Sie gesagt, war sehr hoch, ist um, ich glaube, eighty-fünf Prozent abgefallen."
  },
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    "start": 860.45,
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    "text": "Was war denn für diesen Erfolg entscheidend und haben Sie in dem Umfang damit gerechnet?"
  },
  {
    "start": 865.55,
    "end": 868.35,
    "text": "oder hatten Sie die Sorge, dass das ein leeres Versprechen sein könnte?"
  },
  {
    "start": 869.27,
    "end": 873.01,
    "text": "Also, in dem Jahr, das war so ungefähr vor vier Jahren."
  },
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    "end": 879.29,
    "text": "Also, im Jahr zwanzig, zwanzig hatten wir ja die Daten ja schon zu Herzen zu Vicenz und wir seien ja auch schon die ersten ESC-Leitlinien überarbeitet."
  },
  {
    "start": 879.33,
    "end": 887.87,
    "text": "Das ging dann zwanzig, zwanzig los, zwanzig kam es dann ja in die Aufnahme in die ESC-Leitlinien, also fix in die ESC-Leitlinien."
  },
  {
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    "end": 888.45,
    "text": "Aber"
  },
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    "start": 889.23,
    "end": 890.11,
    "text": "ich war guter Dinge."
  },
  {
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    "end": 894.65,
    "text": "dass ich hier mit dem SQLT-Zweinhibitoren einen großen Benefit leisten kann."
  },
  {
    "start": 895.29,
    "end": 896.97,
    "text": "Und das hat sich ja auch so eingestellt."
  },
  {
    "start": 897.05,
    "end": 912.47,
    "text": "Und es hat einem natürlich gefreut, im therapeutischen Alltag zu sehen, dass wir eine therapeutische Option haben, die tatsächlich das auf eine sehr einbruchsvolle Art und Weise bei diesem Patienten dann auch erfüllt."
  },
  {
    "start": 912.55,
    "end": 916.97,
    "text": "Also ein Patient, der wieder auf die auf die Berge steigen kann und sagt, ich schaffe das wieder."
  },
  {
    "start": 917.11,
    "end": 926.81,
    "text": "Und eine EF von fünfundfünfzig, wenn ich meine quartilogischen Kollegen frage, sagen die, das ist völlig alt das entsprechende inzwischen bei den Patienten, da habe ich mich sehr gefreut, dass das passiert ist."
  },
  {
    "start": 927.67,
    "end": 939.49,
    "text": "Er hat ja auch noch die Art der Hypertonie, deswegen nehme ich an, dass sie zusätzlich die anderen Herzinsuffizienzmedikamente, die prognostisch wirksam sind, auch mit reingenommen haben, die ja auch wegen der Hypertonie, denke ich, indiziert waren."
  },
  {
    "start": 939.71,
    "end": 940.11,
    "text": "Ist das richtig?"
  },
  {
    "start": 940.63,
    "end": 944.81,
    "text": "Auf alle Fälle hat er natürlich das therapeutische Prinzip bekommen, was zuhause natürlich gehört."
  },
  {
    "start": 944.89,
    "end": 946.39,
    "text": "Also im Blutdruckkontrollen natürlich."
  },
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    "end": 949.29,
    "text": "Eine Rasplokale ist natürlich gemacht worden."
  },
  {
    "start": 949.33,
    "end": 953.41,
    "text": "Das Amnedipin war auch noch dabei, um die Blutdruckwerte zu kontrollieren."
  },
  {
    "start": 953.87,
    "end": 958.67,
    "text": "Also insofern ist er vollumfänglich hinsichtlich seiner Koma-Unditäten therapiert worden."
  },
  {
    "start": 959.15,
    "end": 965.47,
    "text": "Man muss auch sagen, wir hatten es ja schon angesprochen, privatversichert mit einem ungünstigen Vertrag."
  },
  {
    "start": 966.25,
    "end": 977.29,
    "text": "Die Abstände waren nicht immer ganz rhythmisch, wie man das sich so bei einem Patienten, der im Rahmen eines DMP-Programms betreut wird, sodass man auch immer wieder mal längere Pausen hatte, wo man nichts voneinander gehört hat."
  },
  {
    "start": 977.37,
    "end": 981.05,
    "text": "Aber ich war sicher, er kommt, wenn er ein Problem hat."
  },
  {
    "start": 981.13,
    "end": 987.71,
    "text": "Und das könnten wir dann auch auf eine Regelhaftigkeit in der Vorstellung dann zusammenführen."
  },
  {
    "start": 988.75,
    "end": 996.27,
    "text": "Wir hatten vorhin ganz kurz im Zusammenhang mit den SGHLT-Zweilmann gesagt, dass die ja nicht nur ... dem Herzengutun, sondern auch den Nierengutun."
  },
  {
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    "end": 999.01,
    "text": "Auch da sind sie ja mittlerweile zugelassen."
  },
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    "end": 1000.23,
    "text": "Da haben wir jetzt noch nicht drüber gesprochen."
  },
  {
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    "end": 1003.25,
    "text": "Wie haben sich die Nieren ihres Patienten geschlagen oder war das nie ein Thema?"
  },
  {
    "start": 1003.69,
    "end": 1007.93,
    "text": "Also ich würde ja, wenn ich es neutral formulieren würde, weiß ich nicht, tue, aber ich sage es erstmal neutral."
  },
  {
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    "end": 1009.75,
    "text": "Die GFR hat sich über die Jahre nicht verändert."
  },
  {
    "start": 1009.83,
    "end": 1014.55,
    "text": "Die GFR ist tatsächlich stabil geblieben um so neunzig Milliliter pro Minute."
  },
  {
    "start": 1014.65,
    "end": 1018.27,
    "text": "Also insofern ist das erstmal eine neutrale Aussage, ist gar nichts passiert."
  },
  {
    "start": 1018.89,
    "end": 1036.23,
    "text": "Jetzt komme ich aber als Diabetologe und nehme mal so die Metaebene der Das Blick ist ein, den Patienten mit euch in zwischen zwölf, dreizehn, vierzehn Jahre, wenn ich mir ein diabetes Patienten, der initial so ein HWMC wird angucken, dann habe ich einen Verlust der GFR über die Jahre eigentlich zu erwarten."
  },
  {
    "start": 1037.05,
    "end": 1040.79,
    "text": "Und das heißt über die Jahre, die ich den Patienten jetzt sehr hätte, hätte ich hier mindestens."
  },
  {
    "start": 1041.53,
    "end": 1046.05,
    "text": "Es gibt ja so Statistiken, also zwei Minimum-Militer pro Minute pro Jahr."
  },
  {
    "start": 1046.55,
    "end": 1059.05,
    "text": "Wenn ich mehr, es gibt ja auch Daten, die uns vier Milliter pro Minute pro Jahr anzeigen, dann hätte ich ja also, wenn ich das hochrechne, durchaus erwartet, dass ich bei seventy, seventy Milliter pro Minute rauskomme, die lange Zeit."
  },
  {
    "start": 1059.13,
    "end": 1060.19,
    "text": "Und das ist nicht passiert."
  },
  {
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    "end": 1066.15,
    "text": "Das heißt, ich habe also diesen Rennalenschutz durch den Einsatz der SGLD-II-Inhibitor auch."
  },
  {
    "start": 1066.77,
    "end": 1067.65,
    "text": "noch erreicht."
  },
  {
    "start": 1068.03,
    "end": 1075.41,
    "text": "Und das ist etwas, was man auch immer wieder unseren Patienten erklären muss, dass die GFR natürlich auch bei der Diabeteserkrankung abfällt."
  },
  {
    "start": 1075.47,
    "end": 1081.23,
    "text": "Wir versuchen es aber aufzuhalten oder zu verlangsamen und dass es beim Patienten auch wunderbar funktioniert."
  },
  {
    "start": 1081.29,
    "end": 1093.25,
    "text": "Also das ist kein neutraler Satz von mir, sondern ich sehe es positiv, dass wir die GFR so halten konnten trotz der Diabetes Dauer, die nun auch schon, wie gesagt, mehr als zehn Jahre besteht."
  },
  {
    "start": 1094.01,
    "end": 1098.13,
    "text": "und den Initialen doch deutlich erhöhten Glukosewerte."
  },
  {
    "start": 1098.69,
    "end": 1105.13,
    "text": "Haben Sie den Wert zufällig gerade da, wie ich habe mal gerade hochgerechnet, zwanzig zwölf war er, sechsundfünfzig, dann müsste er jetzt ungefähr siebzig Jahre alt sein."
  },
  {
    "start": 1105.55,
    "end": 1106.65,
    "text": "Wo liegt er mit seiner EGFR?"
  },
  {
    "start": 1107.15,
    "end": 1108.49,
    "text": "Der liegt immer noch bei neunzig."
  },
  {
    "start": 1108.61,
    "end": 1110.31,
    "text": "Also das ist für mich so das Phänomen."
  },
  {
    "start": 1110.47,
    "end": 1112.29,
    "text": "Also das finde ich total spannend."
  },
  {
    "start": 1113.01,
    "end": 1120.63,
    "text": "bei ihm jetzt nicht, aber auch andere Patienten, wo man ja die Erfahrungen mit den SKLE-Zweiniwirtungen gemacht hat, kündigt man ja immer, dass die EGFR sich verändern wird."
  },
  {
    "start": 1120.67,
    "end": 1123.01,
    "text": "Wir messen es ja regelmäßig im Rahmen unserer Betreuung."
  },
  {
    "start": 1123.87,
    "end": 1127.33,
    "text": "Und letztens sprach mich ein Patient an und sagte, ich habe mich super gehalten."
  },
  {
    "start": 1127.39,
    "end": 1130.51,
    "text": "Meine GfR ist anders, als sie gesagt haben, nicht abgefallen."
  },
  {
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    "end": 1135.37,
    "text": "Und da sage ich, ich freue mich, dass unsere Gemeinde ins therapeutisches Prinzip davon zu mir hat."
  },
  {
    "start": 1135.79,
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    "text": "Wir kommen schon fast in Richtung Ende."
  },
  {
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    "end": 1145.27,
    "text": "Lassen Sie uns vielleicht zum Abschluss noch ein bisschen auf die NVL-Diabetes oder nochmal auf die NVL-Tipp zwei Diabetes eingehen, die verlangt."
  },
  {
    "start": 1145.57,
    "end": 1149.83,
    "text": "Sie hatten es angesprochen im Einklang mit auch allen mir bekannten internationalen Leitlinien."
  },
  {
    "start": 1149.87,
    "end": 1156.37,
    "text": "Ich nenne es mal ganz seitliches holistisches Patientenmanagement, das über die reine Blutzuppe-Optimierung hinausgeht."
  },
  {
    "start": 1156.99,
    "end": 1158.71,
    "text": "Vielleicht nochmal so ein bisschen in der Rückschau."
  },
  {
    "start": 1158.81,
    "end": 1162.61,
    "text": "Wo sehen Sie bei Ihrem Patienten diesen Leitlinienanspruch erfüllt?"
  },
  {
    "start": 1162.83,
    "end": 1166.21,
    "text": "Den Anspruch einer Leitlinie, die es ja damals so noch nicht gab, muss man immer dazu sagen."
  },
  {
    "start": 1166.85,
    "end": 1170.19,
    "text": "Und in welchen Funken gibt es vielleicht sogar noch Nachholbedarf?"
  },
  {
    "start": 1170.47,
    "end": 1177.11,
    "text": "Die NVL ist ja eine Konsequenz vieler Leitlinien, vieler Europäischer als auch der internationalen Leitlinien gewesen."
  },
  {
    "start": 1178.55,
    "end": 1205.33,
    "text": "Ich muss ganz klar sagen, dass man von einer glukozentrischen, diabetestherapeutischen Empfehlung, sprich Leitlinie, auf diesen holistischen, Sie haben es gerade sehr schön gesagt, holistischen Ansatz gegangen ist und gesagt hat, wir haben therapeutische Optionen, wir haben neue Medikamente, bei denen ich nicht nur eine Glukoseoptimierung erreiche, sondern wo ich tatsächlich auch sehe, dass ich mit Einsatz für bestimmter Medikamenten das Herzen suizidens."
  },
  {
    "start": 1206.25,
    "end": 1214.43,
    "text": "die Komorbität therapieren kann, dass ich karduaskuläre Ereignisse reduzieren kann, dass ich bessere PRVK-Outcomes habe etc."
  },
  {
    "start": 1215.53,
    "end": 1239.45,
    "text": "Das ist etwas, was in die Leitlinien dann aufgenommen worden ist und wo man auch sagen muss, dass wir als Diabetologen natürlich sehr bereitwillig dann... diese Optionen aufgenommen haben, um zu sagen, wir der Bedrohung terapieren nicht allein nur den Blutzucker, sondern wir setzen ganzheitlich an den Therapien, diese ganzen Organ-Mobilitäten im ganzheitlichen Ansatz."
  },
  {
    "start": 1239.49,
    "end": 1253.73,
    "text": "Das ist mir noch mal wichtig, weil in den nationalen Versorgungsleitenden steht auch was ganz Wichtiges drin, dass wir zusammen mit den Patienten so dieses Scherte- Zwischenmanagement, also gemeinsame Therapieentscheidungen und einfach auch erklären, wie kommen wir zu unserem therapeutischen Ansatz und wie machen wir das gemeinsam."
  },
  {
    "start": 1254.47,
    "end": 1265.75,
    "text": "Und es ist ja nicht nur die Glukosekontrolle, wie schon gesagt, in den NVLs verankert, sondern NVLs ist auch verankert, dass wir uns über die Organmorbitäten Gedanken machen müssen, dass wir uns über das Gewichtmanagement Gedanken machen müssen."
  },
  {
    "start": 1266.37,
    "end": 1269.91,
    "text": "Und welche Ressourcen hat der Patient, also auch diese psychologische Komponente?"
  },
  {
    "start": 1269.97,
    "end": 1271.67,
    "text": "Das steckt in unseren NVLs jetzt drin."
  },
  {
    "start": 1271.71,
    "end": 1274.37,
    "text": "Und die entwickeln sich auch weiter, sind immer eine Diskussion."
  },
  {
    "start": 1274.41,
    "end": 1277.31,
    "text": "Wir hatten letztes Jahr, vor letztes Jahr gerade noch ein Update gehabt dazu."
  },
  {
    "start": 1278.13,
    "end": 1282.71,
    "text": "Also insofern ist das eine Entwicklung und ich halte das für einen ganz, ganz, ganz wichtigen Ansatz."
  },
  {
    "start": 1282.77,
    "end": 1285.73,
    "text": "gerade in diesen Kommen wir auf den Ausgangssatz zurück."
  },
  {
    "start": 1286.37,
    "end": 1293.99,
    "text": "Kardiorenal, hepatisches, vaskuläres, metabolisches Syndrome, dass wir das alles adressieren können."
  },
  {
    "start": 1294.07,
    "end": 1297.81,
    "text": "Das geben unsere Leitlinien her und diese Vollumfänglichkeit sollten wir adressieren."
  },
  {
    "start": 1298.61,
    "end": 1304.93,
    "text": "Und man muss klar sein, Diabetes-Patient ist ein Hochrisikopatient für diese leiten, kardovaskuläre Erkrankungen."
  },
  {
    "start": 1305.65,
    "end": 1310.95,
    "text": "Und die muss ich von Anfang an gut und adäquat behandeln in allen Entitäten, die der Diabetes mitbringt."
  },
  {
    "start": 1311.03,
    "end": 1313.99,
    "text": "Und deswegen ist es so wichtig, auch diese therapeutischen Option zu ziehen."
  },
  {
    "start": 1314.57,
    "end": 1325.65,
    "text": "Vielleicht ganz kurz noch als so ein bisschen praktischen Tipp, wenn Sie die ganzen Organsysteme beachten müssen, müssen Sie sie auch in gewissen Abständen kontrollieren, weil sonst erfahren Sie nicht, was da passiert."
  },
  {
    "start": 1326.13,
    "end": 1327.89,
    "text": "Wie machen Sie das konkret bei Niere und Herz?"
  },
  {
    "start": 1328.09,
    "end": 1333.69,
    "text": "Wie oft gucken Sie da bei Ihrem Patienten, bei diesen konkreten Patienten sich die Organe an?"
  },
  {
    "start": 1334.39,
    "end": 1352.95,
    "text": "Also das Schöne ist ja, dass wir, oder dass ich als Mitglied des Vorstands der DDG auch immer mal mit Kostenträgern verhandeln darf und wir auch über sowas wie solche Strukturprogramme in der Behandlung, das nennt sich ja das Disease Management Programm, das DMP, dass wir auch den den Krankenkasten erklären dürfen, warum es wichtig ist, die wachendregelmäßig anzugucken."
  },
  {
    "start": 1353.01,
    "end": 1363.41,
    "text": "Deswegen freue ich mich, dass wir in den DMP-Lightlinien bestimmte Risikofaktoren wie die Cholesterin-Wertmessung, wie zum Beispiel die HBNC-Wertmessung, wie die GFR-Messung verankert haben."
  },
  {
    "start": 1363.55,
    "end": 1369.53,
    "text": "Ich würde mich noch mehr gefreut, wenn wir die UACA als Risikoparameter für die Niere hätten verankern können."
  },
  {
    "start": 1369.59,
    "end": 1373.89,
    "text": "Ich hoffe, das erfolgt dem nächsten Update, dass wir das hineinbekommen."
  },
  {
    "start": 1374.67,
    "end": 1378.55,
    "text": "So dass wir also diese abnc-Wettwässerung natürlich Quartalsweise machen."
  },
  {
    "start": 1378.61,
    "end": 1386.83,
    "text": "bei Risikopatienten oder bei Nicht-Risikopatienten sind die Kottesterienmessung, Genierenmessung eigentlich einmal im Jahr vorgesehen."
  },
  {
    "start": 1386.89,
    "end": 1390.07,
    "text": "Wir machen es bei uns tatsächlich in der Quartalsweisenvorstellung."
  },
  {
    "start": 1390.83,
    "end": 1391.77,
    "text": "so dass wir das angucken."
  },
  {
    "start": 1392.13,
    "end": 1396.63,
    "text": "Und natürlich ist es kommt immer so auf das Umfeld drauf an, auch eine gute kratologische Vorstellung."
  },
  {
    "start": 1396.75,
    "end": 1403.13,
    "text": "Also die Anamnese der Herz- und Zutenz ist einfach zu stellen und das NT pro BMP bei Verdacht zu messen."
  },
  {
    "start": 1403.75,
    "end": 1407.79,
    "text": "Es ist ein sehr hilfreicher Parameter und ich sehe natürlich auch im Verlauf den Effekt."
  },
  {
    "start": 1408.07,
    "end": 1413.61,
    "text": "Also nicht immer ganz so, wie es bei unseren Patienten war, aber ich sehe den Effekt, wenn ich die SGL, die zwei Inhibitor einsetze."
  },
  {
    "start": 1413.67,
    "end": 1417.97,
    "text": "Deswegen hat es für wichtig auch hier uns klar zu sein, dass wir Parameter anhand haben, das anzuschauen."
  },
  {
    "start": 1418.47,
    "end": 1419.85,
    "text": "Wir kommen zum Ende unserer Podcast."
  },
  {
    "start": 1420.49,
    "end": 1424.67,
    "text": "Und damit zu einem kurzen Fazit, das würde ich gerne Ihnen überlassen, Herr Dr."
  },
  {
    "start": 1424.71,
    "end": 1424.95,
    "text": "Wiesner."
  },
  {
    "start": 1425.61,
    "end": 1428.53,
    "text": "Nehmen wir mal an, ich wäre Ihr Weiterbildungsassistent in der Praxis."
  },
  {
    "start": 1428.81,
    "end": 1435.97,
    "text": "Was sind denn so die drei wichtigsten Takeaways, die Sie mir mitgeben würden am Beispiel dieses konkreten Patienten?"
  },
  {
    "start": 1436.43,
    "end": 1439.83,
    "text": "Ich würde mich freuen, so ein erfahren, ein Weiterbildungsassistent zu haben, Herr Gritzels."
  },
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    "start": 1439.89,
    "end": 1442.99,
    "text": "Insofern finde ich, fände ich das toll."
  },
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    "start": 1444.89,
    "end": 1447.27,
    "text": "Vielleicht fassen wir die drei Sätze so zusammen."
  },
  {
    "start": 1447.33,
    "end": 1455.19,
    "text": "Ich würde einem jungen Kollegen sagen, machen niemals nur eine reine Organmedizin, sondern guckt ihr den Patienten ganzheitlich an."
  },
  {
    "start": 1455.41,
    "end": 1460.27,
    "text": "Und wenn du ihn anfasst im therapeutischen Alltag, dann erkläre es ihm auch."
  },
  {
    "start": 1460.39,
    "end": 1464.69,
    "text": "Und wir müssen, und das ist vielleicht der zweite Satz, alle Risikofaktoren identifizieren."
  },
  {
    "start": 1465.51,
    "end": 1470.89,
    "text": "benennen und durchaus auch Therapie und das immer im Gespräch mit den Hausjahrzehren, wenn jetzt rein Diabetologisch tätig ist."
  },
  {
    "start": 1471.87,
    "end": 1479.85,
    "text": "Und wir hatten es gesehen, so diese äußeren Hindernisse, die der Patient mitgebracht hat im therapeutischen Kontext."
  },
  {
    "start": 1481.49,
    "end": 1484.21,
    "text": "Da komme wieder zu dem, was die Diabetologie ist."
  },
  {
    "start": 1484.65,
    "end": 1488.95,
    "text": "Ein lieber Kollege von mir sagt immer, Diabetologie ist eine Sprechmedizin."
  },
  {
    "start": 1489.23,
    "end": 1494.43,
    "text": "Und deswegen wäre mein Tipp noch, reden wir mit dem Patienten und erklären wir das, was wir tun wollen."
  },
  {
    "start": 1495.89,
    "end": 1502.91,
    "text": "Es ist häufig so, dass Patienten immer einen guten Grund hat für das, was er tut oder dass er nicht tut, gerade im therapeutischen Kontext."
  },
  {
    "start": 1503.77,
    "end": 1505.33,
    "text": "Und das ist etwas, was wir erfahren müssen."
  },
  {
    "start": 1505.43,
    "end": 1511.81,
    "text": "Und insofern ist diese ganzheitliche Ansatz durchaus ein intrinsisch-diabetologischer Ansatz."
  },
  {
    "start": 1512.25,
    "end": 1513.01,
    "text": "Herzlichen Dank, Herr Dr."
  },
  {
    "start": 1513.05,
    "end": 1516.51,
    "text": "Wiesner, für Ihren Besuch beim Springer Medizin Podcast mit Partnern."
  },
  {
    "start": 1516.85,
    "end": 1517.45,
    "text": "Ganz vielen Dank."
  },
  {
    "start": 1518.29,
    "end": 1521.47,
    "text": "Hat mir sehr viel Spaß gemacht, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer."
  },
  {
    "start": 1521.57,
    "end": 1524.53,
    "text": "Ich hoffe, Ihnen hat das genauso viel Spaß gemacht wie mir."
  },
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    "start": 1525.41,
    "end": 1527.25,
    "text": "Wenn ja, dann schalten Sie gerne wieder rein."
  },
  {
    "start": 1528.59,
    "end": 1535.97,
    "text": "Die in diesem Podcast vermittelten Inhalte unterliegen dem wissenschaftlichen Wandel des Faches und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit."
  },
  {
    "start": 1536.65,
    "end": 1544.81,
    "text": "Sie können weder als Grundlage für eine Diagnosestellung noch für den Beginn die Änderung oder die Beendigung der Therapie einer Erkrankung herangezogen werden."
  },
  {
    "start": 1544.85,
    "end": 1549.33,
    "text": "Sie ersetzen in keinem Fall eine persönliche ärztliche Beratung."
  },
  {
    "start": 1549.89,
    "end": 1555.19,
    "text": "Diese Episode ist eine Produktion der Abteilung Corporate Publishing der Springer Medizin Verlag GmbH."
  },
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    "start": 1555.71,
    "end": 1559.39,
    "text": "Das Impressum zu dieser Episode ist in den Show Notes verlinkt."
  }
]