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    "text": "Gnade sei mit dir und Friede von Gott, der da ist, Der da war und der da sein wird."
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    "text": "Es is Sommer!"
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    "text": "Morgens zwitschern die Vögel Die Rosenduften Achter."
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    "text": "Sommer Mit seinen Möglichkeiten Und es iß kein Wunder finde ich Dass manchen dann Gott einfällt."
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    "text": "Mein Gott wie schön Das kommt vielen in den Sinn Und über die Lippen Wenn die Rosen so üppig blühen."
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    "text": "Man könnte meinen Gott selbst will einen damit erinnern."
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    "text": "Schaut doch mal, wie schön ich die Welt für euch gemacht habe."
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    "text": "Lobet den Herren."
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    "text": "haben deshalb die Liedermacher früherer Zeiten gesungen – Paul Gerhard zum Beispiel, den die Schönheit der Natur inspiriert hat."
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    "text": "Sein Lied passt zu dieser Zeit!"
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    "text": "Paul Gerard lobt Gott weil er so wunderbar für seine Menschen sorgt."
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    "text": "Lobet den Herren alle, die ihn ehren."
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    "text": "Lasst uns mit Freuden seinen Namen singen und Preis und Dank zu seinem Alter"
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    "text": "bringen.\"."
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    "text": "Und in der nächsten Strophe lobt er was scheinbar selbstverständlich ist – und doch wenn Näherinnen betrachten ein kleines Wunder!"
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    "text": "Der unser Leben, das er uns gegeben, In dieser Nacht so väterlich bedeckert und aus dem Schlaf uns fröhlich auf erweckert, lobet den Herrn."
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    "text": "Paul Gerhardt, der Liederdichter hat in seinen Liedern beschrieben wie man da plötzlich sein eigenes Leben mit anderen Augen sieht."
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    "text": "Denn Loben zieht nach oben!"
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    "text": "Paul Gerhart öffnet die Sinne für das scheinbar Selbstverständliche wenn er dichtet."
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    "text": "Dass unsere Sinnen wir noch brauchen können und Händ-und Füße, Zungen und Lippen regen – Das haben wir zu danken seinem Segen."
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    "text": "Und es geht weiter Das Dieb und Räuber, unser Gut-und Leiber nicht angetast und grausamlich verletzet."
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    "text": "Da wieder hat sein Engel sich"
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    "text": "gesetzt.\"."
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    "text": "Lobet den Herrin!"
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    "text": "Vielleicht denkst du Naja der Paul Gerhardt hat gut reden Und schönen Tagen fällt es einem leicht so ein Lied zu singen."
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    "text": "Aber kann man denn Gott so naiv loben?"
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    "text": "Gibt es nicht genug Unheil und Elend in der"
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    "text": "Krieg und Naturkatastrophen, das einem das Loben vergeht und das Singen im Hals stecken bleibt?"
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    "text": "Du hast recht."
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    "text": "Aber eine Mann wie Paul Gerhardt kann man eigentlich einen naiven Glauben nicht vorwerfen, finde ich!"
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    "text": "Als er sein Lied, der war der dreißigjährige Krieg gerade erst fünf Jahre vorbei."
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    "text": "Paul Gerhart hatte seine Schrecken erlebt."
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    "text": "Sein Heimatort und sein Elternhaus waren zerstört."
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    "text": "Ganz in seiner Nähe ist die Bürgerstadt Magdeburg untergegangen, die ganze Stadt wurde verbrannt."
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    "text": "Vier von fünf Kindern Paul Gerhardt sind an der Pest gestorben, die den Krieg gefolgt war."
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    "text": "Nein!"
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    "text": "Die Welt ist nicht das Paradies."
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    "text": "Das hat Paul Gerhart auch gewusst."
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