[
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    "start": 2.22,
    "end": 7.109,
    "text": "Kurz informiert bei Heiser Online, mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald."
  },
  {
    "start": 7.71,
    "end": 12.33,
    "text": "Am Dienstag, den sechsten Oktober, zwanzig sechsundzwanzig mit der Frühausgabe."
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  {
    "start": 13.39,
    "end": 21.549,
    "text": "eine neue Studie des EMDEA Networks Institute zeigt das KI Anbieter Nutzerdaten in großem Umfang an Dritte weitergeben."
  },
  {
    "start": 21.849,
    "end": 26.849,
    "text": "untersucht wurden neun Dienste darunter ChatGPT, Gemini, Claude und Grock."
  },
  {
    "start": 27.209,
    "end": 29.81,
    "text": "fünf davon teilen sogar links zu Chatverläufen."
  },
  {
    "start": 31.11,
    "end": 33.93,
    "text": "Dritte können so auf persönliche Gespräche zugreifen."
  },
  {
    "start": 34.33,
    "end": 38.93,
    "text": "Bei rund sechzig Prozent dieser Weitergaben hilft auch das Ablehnen von Cookies nicht."
  },
  {
    "start": 39.31,
    "end": 48.55,
    "text": "Einige Anbieter senden zudem Zusammenfassungen sensibler Chat-Inhalte an Werbepartner, selbst im Incognito-Modus bleiben über achtzig Prozent der Tracker aktiv."
  },
  {
    "start": 49.65,
    "end": 57.59,
    "text": "Halbleiterhersteller Qualcom hat den Chip-Designer Arm wegen Vertragsbruch verklagt – Der Prozess läuft vor einem Bundesgericht in Delaware."
  },
  {
    "start": 57.87,
    "end": 63.83,
    "text": "Qualcom wirft arm vor vertraglich zugesagte Testwerkzeuge, absichtlich zurückgehalten zu haben."
  },
  {
    "start": 64.19,
    "end": 67.79,
    "text": "Damit habe ARM einen teureren Lizenzvertrag erzwingen wollen."
  },
  {
    "start": 68.19,
    "end": 72.95,
    "text": "Zusätzlich habe das Unternehmen vertrauliche Informationen an Medien weiter gegeben."
  },
  {
    "start": 73.37,
    "end": 78.67,
    "text": "Qualcom fordert Schadensersatz und eine Befreiung von Lizenzgebühren über fünf Jahre."
  },
  {
    "start": 79.17,
    "end": 80.79,
    "text": "ARM weist die Vorwürfe zurück."
  },
  {
    "start": 81.77,
    "end": 91.21,
    "text": "Bundesverkehrsminister Steffen Bilger will Teslas Fahrerassistenzsystem Full Self-Driving, kurz FSD, möglichst schnell in der EU zulassen."
  },
  {
    "start": 91.55,
    "end": 96.85,
    "text": "Falls eine europäische Einigung scheitere, wolle er auch einen deutschen Sonderweg prüfen."
  },
  {
    "start": 97.19,
    "end": 106.07,
    "text": "Hintergrund ist eine vorläufige Genehmigung der niederländischen Zulassungsbehörde vom April – bislang haben sieben EU-Staaten diese Genehmigungen übernommen."
  },
  {
    "start": 106.43,
    "end": 109.39,
    "text": "Deutschland, Frankreich und Italien fehlen noch!"
  },
  {
    "start": 109.77,
    "end": 114.91,
    "text": "Für eine EU-weite Zulassung ist eine qualifizierte Mehrheit der Mitgliedstaaten nötig."
  },
  {
    "start": 115.13,
    "end": 122.41,
    "text": "Eine Entscheidung wird frühestens im Dezember erwartet, das Kraftfahrtbundesamt will ein Tesla Fahrzeug zunächst selbst testen."
  },
  {
    "start": 122.73,
    "end": 128.35,
    "text": "Trotz des Namens Full Self Driving bleibt der Fahrer bei dem System jederzeit verantwortlich."
  },
  {
    "start": 129.41,
    "end": 135.91,
    "text": "In den Bürossoftwarepaketen LibreOffice und OpenOffice wurde eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt."
  },
  {
    "start": 136.27,
    "end": 142.37,
    "text": "Über manipulierte Dokumente in der Tabellen-Kalkulation KALC können Angreiferschatcode einschleusen."
  },
  {
    "start": 142.75,
    "end": 146.61,
    "text": "LibreOffice hat die Lücke in aktuellen Versionen bereits geschlossen."
  },
  {
    "start": 146.97,
    "end": 156.15,
    "text": "Für OpenOffice befindet sich ein Update noch in der Testphase, bis dahin empfehlen die Entwickler, die Java Integration vorübergehend zu deaktivieren."
  },
  {
    "start": 156.51,
    "end": 160.83,
    "text": "Nutzer der Programme sollten verfügbare Updates umgehend installieren."
  },
  {
    "start": 161.91,
    "end": 165.89,
    "text": "Wikipedia ist ins Visier unkontrollierter KI-Agenten geraten."
  },
  {
    "start": 166.21,
    "end": 171.55,
    "text": "Die Wikimedia Foundation hat ihre Protokolle durchsucht und dabei mehrere Vorfälle entdeckt."
  },
  {
    "start": 171.79,
    "end": 180.59,
    "text": "KI-Modelle haben demnach Inhalte auf Wikimediatestseiten bearbeitet, außerdem versuchten sie ein öffentliches Notizwerkzeug zu übernehmen."
  },
  {
    "start": 180.97,
    "end": 185.83,
    "text": "Exzessive Downloads trugen im Mai möglicherweise zu einem teilweise Ausfall bei."
  },
  {
    "start": 186.27,
    "end": 194.25,
    "text": "Eine direkte Gefahr für die Systeme habe zwar nicht bestanden, die Wikimedia Foundation warnt allerdings vor steigenden Infrastrukturkosten."
  },
  {
    "start": 194.55,
    "end": 202.43,
    "text": "KI-Firmen greifen massenhaft auf Wikipedia-Inhalte zu – oft ohne die dafür vorgesehenen kostenpflichtigen Zugänge zu nutzen."
  },
  {
    "start": 202.75,
    "end": 206.99,
    "text": "Dieses Verhalten dürfe nicht zur neuen Normalität werden, fordert die Foundation."
  },
  {
    "start": 208.03,
    "end": 213.99,
    "text": "Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de."
  }
]