[
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    "start": 2.54,
    "end": 5.13,
    "text": "Das KI Update, ein Heise-Podcast"
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  {
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    "end": 7.39,
    "text": "mit redaktioneller Unterstützung von"
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    "text": "The Decoder."
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    "end": 32.25,
    "text": "Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen – neue große Investitionen in KI, Kalifornien will Regulierung, KI in der Musikproduktion und in der Materialforschung und Drohnen die Dank KI wie Fledermäuse agieren!"
  },
  {
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    "end": 45.85,
    "text": "OpenAI hat soeben seine bislang größte Finanzierungsrunde über einhundertzwanzig Milliarden Dollar abgeschlossen und wird nun mit achthundertzweiundfünfzig Milliarden Dollar bewertet."
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  {
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    "end": 49.05,
    "text": "Mehr dazu jetzt von Tomislaw Bismalinovic."
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    "end": 53.47,
    "text": "Die Runde wird von Finanz-, Investoren- und Techkonzernen getragen."
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    "end": 56.97,
    "text": "Dazu zählen Amazon, Nvidia und Softbank."
  },
  {
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    "end": 61.45,
    "text": "Allein Amazons Beteiligung liegt bei fünfzig Milliarden."
  },
  {
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    "end": 72.13,
    "text": "Rund fünfunddreißig davon sind allerdings daran geknüpft, dass OpenAI an die Börse geht oder das Ziel einer allgemeinen künstlichen Intelligenz erreicht, berichtet Bloomberg."
  },
  {
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    "end": 83.25,
    "text": "Die Finanzierungsrunde wird als möglicher Schritt in Richtung Börsengang interpretiert ohne das OpenAI selbst konkrete Pläne oder einen Zeitrahmen bestätigt hat."
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    "end": 88.49,
    "text": "Anlässlich der Ankündigung hat OpenAI auch neue Geschäftszahlen veröffentlicht."
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  {
    "start": 88.91,
    "end": 102.449,
    "text": "Demnach erzielt das Unternehmen inzwischen rund zwei Milliarden Dollar Umsatz pro Monat und verweist dabei auf mehr als neunhundert Millionen wöchentlich aktive Chat-Chipitinozer sowie über fünfzig Millionen zahlende Abonnenten."
  },
  {
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    "end": 110.21,
    "text": "Auch das Unternehmensgeschäft ist laut OpenAI gewachsen und macht inzwischen mehr als vierzig Prozent der Einnahmen aus."
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  {
    "start": 111.009,
    "end": 115.67,
    "text": "Dennoch ist OpenAI weiterhin weit von der Profitabilität entfernt."
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  {
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    "end": 120.31,
    "text": "Das liegt an den hohen Kosten für Rechenleistungen, Infrastruktur und Entwicklung."
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  {
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    "end": 126.77,
    "text": "In der Branche mehren sich auch die Stimmen, die vor überzogenen Erwartungen und einer möglichen KI-Blase waren."
  },
  {
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    "text": "Sollte es sich das Wachstum nicht nachhaltigen Gewinner übersetzen lassen?"
  },
  {
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    "end": 146.99,
    "text": "Dass sich OpenAI der finanziellen Herausforderung bewusst ist zeigen zwei jüngste strategische Schritte Die Einführung von Werbung und die Einstellung der Video-App Sora, deren Betrieb als besonders kostenintensiv galt und deren Monetarisierung unklar blieb."
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  {
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    "end": 169.87,
    "text": "Die Inbetriebennahme ist laut der Nachrichtenagentur Reuters noch für im Jahr zwölf Jahre geplant."
  },
  {
    "start": 170.549,
    "end": 179.49,
    "text": "Im vergangenen Monat kündigte Mistrail AI bereits an, eine große Anlage in Schweden bauen zu wollen – die in Betrieb gehen soll."
  },
  {
    "start": 180.25,
    "end": 187.35,
    "text": "Bis Ende des gleichen Jahres strebt das Unternehmen insgesamt eine KI-Rechenkapazität von zweihundert Megawatt an!"
  },
  {
    "start": 188.15,
    "end": 194.609,
    "text": "Mistral AI gehört zu den wenigen europäischen Unternehmen, die Sprachmodelle mit Frontieranspruch entwickeln."
  },
  {
    "start": 195.17,
    "end": 199.53,
    "text": "Die also den Fähigkeiten der heutigen fortschrittlichsten Sprachmodelle entsprechen."
  },
  {
    "start": 200.15,
    "end": 212.87,
    "text": "Das starke Wachstum des Unternehmens hängt mit dem gleichfalls wachsen Denn Europäischen Bedürfnis zusammen mehr KI-Autonomie zu erreichen und sich technologisch stärker von den USA und China zu entkoppeln."
  },
  {
    "start": 213.609,
    "end": 219.549,
    "text": "Neben Mistral AI sorgte vor drei Wochen ein weiteres KI-Startup aus Paris für Aufmerksamkeit."
  },
  {
    "start": 220.109,
    "end": 233.769,
    "text": "Das von KI-Pionier Jan Le Kyn gegründete Unternehmen AMI Labs sammelte rund eighthundertneunzig Millionen Euro ein, Le Kryn will mit AMI labs eine alternative zu klassischen Sprachmodellen entwickeln."
  },
  {
    "start": 234.53,
    "end": 237.03,
    "text": "das sollen sogenannte Weltmodelle werden."
  },
  {
    "start": 237.43,
    "end": 253.65,
    "text": "angestrebt werden dabei intelligente Systeme die ein echtes Verständnis erreichen Und noch mehr neue europäische Rechenzentren, das niederländische KI-Infrastrukturunternehmen Nebios Group errichtet ein neues Rechencentrum in Finnland."
  },
  {
    "start": 253.91,
    "end": 259.19,
    "text": "Die Anlage entsteht in der Stadt Lappenrantha die nahe der russischen Grenze liegt."
  },
  {
    "start": 259.51,
    "end": 267.51,
    "text": "Das Projekt hat einen geschätzten Wert von über zehn Milliarden US Dollar und soll eine Leistung von dreihundertzehn Megawatt erreichen."
  },
  {
    "start": 268.27,
    "end": 271.969,
    "text": "Damit wäre es eines der größten KI Rechen Zentren in Europa."
  },
  {
    "start": 272.71,
    "end": 276.909,
    "text": "Von diesem werden wohl besonders stark die US-Tech-Giganten profitieren."
  },
  {
    "start": 277.03,
    "end": 295.45,
    "text": "Nebius hat Partnerschaften und Verträge mit führenden US-Unternehmen wie Microsoft und Meta geschlossen, um für sie KI Infrastrukturen bereitzustellen – Die Wahl fiel übrigens auf Finnland da das landniedrige Energiepreise bietet und einen hohen Anteil an erneuerbaren Energien."
  },
  {
    "start": 295.73,
    "end": 300.33,
    "text": "Zudem senkt das kühle Klima die Kosten für die Kühlung der Serveranlagen."
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    "start": 301.409,
    "end": 310.85,
    "text": "Auch der US-Chip-Konzern NVIDIA investiert übrigens in die Nebius Group und, wie jetzt bekannt wurde auch zwei Milliarden West-Dollar in Marvel Technology."
  },
  {
    "start": 311.05,
    "end": 313.61,
    "text": "Das haben beide Unternehmen am Dienstag mitgeteilt."
  },
  {
    "start": 314.37,
    "end": 322.25,
    "text": "Marvel entwickelt maßgeschneiderte Chips für KI Anwendung und arbeitet dabei eng – mit zum Beispiel Amazon, Google und Microsoft zusammen!"
  },
  {
    "start": 322.95,
    "end": 335.11,
    "text": "NVIDIAs Ziel ist es Marvel's Know-How in den Bereichen Netzwerkinfrastruktur und kundenspezifische Chips zu nutzen, um die eigene Dominanz im KI Rechenzentrummarkt auszubauen."
  },
  {
    "start": 335.81,
    "end": 350.83,
    "text": "Konkret sollen Marvel Komponenten zB direkt in NVIDias NVLink Fusion Plattform integriert werden, um eine REX galierbare Infrastruktur zu schaffen – damit wird die Vernetzung von tausenden GPUs beschleunigt!"
  },
  {
    "start": 351.87,
    "end": 357.17,
    "text": "In den USA regt sich Widerstand gegen die geringe Regulierung der heimischen Tech-Riesen."
  },
  {
    "start": 357.39,
    "end": 361.81,
    "text": "Kalifornien plant neue, strenge Richtlinien für KI Unternehmen."
  },
  {
    "start": 362.33,
    "end": 366.99,
    "text": "Mein Kollege Robin Ahrens aus der ZIT-Redaktion mit den Einzelheiten."
  },
  {
    "start": 368.69,
    "end": 372.93,
    "text": "Wer denkt da nicht an Sonne mehr unendliche Küstenstraßen und KI?"
  },
  {
    "start": 373.71,
    "end": 376.79,
    "text": "Ja, Kalifornen gilt auch als Zentrum der globalen KI-Branche."
  },
  {
    "start": 377.57,
    "end": 385.71,
    "text": "In dem US-Bundesstadt sitzen der weltweit fünfzig führenden KI-Unternehmen, und für die sollen nun schärfere Regeln gelten."
  },
  {
    "start": 386.61,
    "end": 396.63,
    "text": "Am Montag hat der demokratische Gouverneur von Kalifornien Gavin Newsom ein Dekret unterzeichnet – das sieht strenge Richtdienen und Sicherheitsvorkehrungen für KI Unternehmen vor."
  },
  {
    "start": 397.61,
    "end": 404.07,
    "text": "Ziel der neuen Standards ist es die öffentliche Sicherheit zu priorisieren und die Recht und die Privatsphäre der BürgerInnen zu schützen."
  },
  {
    "start": 405.01,
    "end": 411.11,
    "text": "Die kalifornischen Behörden haben ab jetzt rund vier Monate Zeit, um Empfehlungen für konkrete Maßnahmen vorzulegen."
  },
  {
    "start": 412.05,
    "end": 417.07,
    "text": "Der Erlass betrifft alle KI-Unternehmen die Geschäftsbeziehung mit dem Bundesstaat Kalifornien pflegen."
  },
  {
    "start": 417.909,
    "end": 425.65,
    "text": "Diese Firmen müssen in Zukunft nachweisen, dass sie Richtlinien und Sicherheitsvorkehrungen aufsetzen, die den Missbrauch ihrer KI Technologien verhindern."
  },
  {
    "start": 426.73,
    "end": 434.55,
    "text": "KI-Unternehmen müssen dann bald nachweisen, dass sie die Rechte der US-BürgerInnen schützen und gegen die Verbreitung von illegalen Inhalten vorgehen."
  },
  {
    "start": 435.29,
    "end": 447.11,
    "text": "Explizit nennt er Elasta etwa Darstellung von Kindesmissbrauch oder sexualisierende Deepfakes – aber auch die Diskriminierung und Überwachung mittels KI-Technologien sollen die Unternehmen künftig unterbinden müssen."
  },
  {
    "start": 447.87,
    "end": 454.67,
    "text": "Sogar den Bayes ihrer KI-Modelle sollen sie verringern, also zumindest diejenigen Unternehmen, die mit dem Bundesstaat Kalifornien Geschäfte"
  },
  {
    "start": 454.77,
    "end": 455.03,
    "text": "machen.\"."
  },
  {
    "start": 456.15,
    "end": 461.01,
    "text": "Der aktuelle Erlass des kalifornischen Gouverneurs dürfte US-Präsident Trump ganz schön verärgern."
  },
  {
    "start": 461.71,
    "end": 482.49,
    "text": "Der will nämlich eine Regulierung von KI Anwendungen auf der Ebene der Bundesstaaten verhindern, erst im Dezember vergangenen Jahres hat er deshalb selbst ein Dekret erlassen – in dem Erlass formulierte Trump einen nationales politisches Rahmenwerk für den Umgang mit künstlicher Intelligenz und erwies das Justizministerium an, eine Taskforce für KI Rechtsstreitigkeiten"
  },
  {
    "start": 482.57,
    "end": 483.19,
    "text": "einzurichten.\"."
  },
  {
    "start": 484.07,
    "end": 489.65,
    "text": "Ob diese Taskforce nun gegen die geplanten KI-Regulierung von Kalifornien vorgeht, bleibt abzuwarten."
  },
  {
    "start": 502.51,
    "end": 512.33,
    "text": "Eine umfassende Recherche des Musikmagazins Rolling Stone zeichnet nun das Bild einer Branche, die im stillen und tiefgreifenden Wandel durchläuft."
  },
  {
    "start": 512.53,
    "end": 515.47,
    "text": "Mehr dazu von Max Schreiner vom The Decoder."
  },
  {
    "start": 526.79,
    "end": 530.77,
    "text": "Diese Haltung ist der Recherche nach unter Profis tatsächlich weit verbreitet."
  },
  {
    "start": 530.83,
    "end": 541.79,
    "text": "Als Warnung dient der Fall des US-amerikanischen Sangers Teddy Swims, der nach einem offenen Bekenntnis zur KI Nutzung heftige Kritik einstecken musste und seitdem herrscht in der Branche hauptsächlich Schweigen."
  },
  {
    "start": 542.689,
    "end": 556.11,
    "text": "Produzent David Barron ist laut der Rechersche überzeugt das KI generierte Musik bereits in den Billboard Shards gelandet und die großen Plattenlabels verfügen demnach über keine funktionierende Software, um KI-Musik zuverlässig zu erkennen."
  },
  {
    "start": 556.21,
    "end": 559.71,
    "text": "Stattdessen verlassen sich die Branche auf ein bloßes Ehrensystem."
  },
  {
    "start": 560.59,
    "end": 562.77,
    "text": "Besonders drastisch soll der Wandel im Hip Hop sein."
  },
  {
    "start": 563.09,
    "end": 570.49,
    "text": "statt echtes Soul-Platten aus den Sechzig oder Siebzigerjahren zu lizenzieren lassen Produzenten die KI effektive Retro-Samples erzeugen."
  },
  {
    "start": 570.97,
    "end": 577.39,
    "text": "Produzent Young Guru, langjährige Toningenieur von Jay-Z schätzt das mittlerweile mehr als die Hälfte des Sample basierten Hip Hops."
  },
  {
    "start": 577.55,
    "end": 591.95,
    "text": "auf diese Weise entsteht Eine Umfrage des Audio-Unternehmens ZonaWorks unter mehr als elevenhundert Produzenten und Toningenieuren bestätigt den Trend, sieben von zehn Befragten experimentieren zumindest gelegentlich mit KI Tools jeder fünfte Nutze regelmäßig."
  },
  {
    "start": 592.63,
    "end": 602.49,
    "text": "Für der pläte Songwriter eröffnet die Technologie auch neue Möglichkeiten, fertige Demos entstehen in Minuten statt Stunden – und im Privaten sagt ein Songwriter das sei ziemlich großartig!"
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  {
    "start": 602.81,
    "end": 606.31,
    "text": "Denn man müsse sein Copyright nicht teilen und brauche keine Produzentin zu"
  },
  {
    "start": 606.37,
    "end": 606.75,
    "text": "bezahlen.\"."
  },
  {
    "start": 607.13,
    "end": 615.27,
    "text": "Doch die Kehrseite trifft vor allem die zweite Reihe Sessionmusiker, die früher Demoseinsagen und Studioassistenten verlieren laut Rolling Stone ihre Aufträge."
  },
  {
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    "end": 621.87,
    "text": "Auch der Markt für Stock- und Produktionsmusik – etwa für kleinere TV-Produktionen sei praktisch erledigt!"
  },
  {
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    "end": 632.95,
    "text": "Eine neue mit KI ausgestattete Aufklärungsdrohne orientiert sich über Ultraschallsensoren und der Auswertung des eintreffenden Echoes."
  },
  {
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    "end": 643.45,
    "text": "Das ist weniger energieintensiv als herkömmliche Verfahren, und die Drohne kann dadurch auch bei schlechten Sichtbedingungen navigieren ohne irgendwo anzuecken."
  },
  {
    "start": 643.89,
    "end": 645.71,
    "text": "Oliver Bündte berichtet mehr darüber."
  },
  {
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    "end": 651.97,
    "text": "In den kleinen Drohnen haben die Forscher zwei winzige Ultrashallsensoren eingebaut, die über ein Mikrocontroller synchronisiert werden."
  },
  {
    "start": 652.61,
    "end": 661.03,
    "text": "Damit sie zur Ordnung von Hindernissen und zur Navigation eingesetzt werden können, müssen die Ultraschall-Echo-Signale allerdings erst aus dem Propellerlärm der Drohne herausgefiltert werden."
  },
  {
    "start": 661.63,
    "end": 669.03,
    "text": "Um das einfacher zu machen haben die Wissenschaftler eine akustische Abschirmung an die Drohnen montiert – trotzdem ist das Echo-S signal immer noch sehr schwach!"
  },
  {
    "start": 669.77,
    "end": 673.55,
    "text": "Um es auswertend zu können trainierten die Forscher eine KI mittels Deep Learning."
  },
  {
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    "end": 677.189,
    "text": "Die KI konnte danach die Echo-signale zuverlässig erkennen."
  },
  {
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    "end": 685.27,
    "text": "Die Daten nutzt die Fledermaustrone dazu, eine Flugbahn um die Hindernisse herumzuberechnen und den Steuersignale für die Motoren umzuwandeln."
  },
  {
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    "end": 689.35,
    "text": "Die Technik arbeitet in Echtzeit und benötigt nur sehr wenig Energie."
  },
  {
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    "end": 695.73,
    "text": "Entsprechend kann die Batterie der Drohne klein gehalten werden – allerdings reicht sie für lediglich fünf Minuten Flugzeit!"
  },
  {
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    "end": 702.01,
    "text": "Die Wissenschaftler testeten die Drohnen einem Wald mit dünnen Bäumen und kleinen Ästen sowie im Labor."
  },
  {
    "start": 702.79,
    "end": 708.01,
    "text": "Sie musste dabei schwarze Hindernissen ausweichen und in einem Hindernisparcour ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen."
  },
  {
    "start": 708.87,
    "end": 718.05,
    "text": "In insgesamt hundertvierzig Testflügen erzielt die Drohne eine Erfolgsquote von mindestens knapp seventy- drei Prozent, bei geringeren Fluggeschwindigkeiten war die Erfolgskurte höher."
  },
  {
    "start": 718.79,
    "end": 725.79,
    "text": "Die Drohnte hatte vor allem Schwierigkeiten dünne Metallstanden und kleine Äste zu erkennen, weil sie die Ultraschallsignale nur sehr schwach deflektieren."
  },
  {
    "start": 726.79,
    "end": 739.39,
    "text": "Die Forscher suchen nun nach wegen der Erkennungsleistung zu erhöhen und den Energiebedarf weiterzusenken Denn bei Such- und Rettungsaktionen, für die die Drohne eingesetzt werden könnte, entscheiden möglicherweise wenige Sekunden der Flugzeit über Leben und Tod."
  },
  {
    "start": 761.65,
    "end": 767.97,
    "text": "Deshalb will die Firma nun einen anderen Weg gehen, sie setzt jetzt auf KI-gestützte Materialforschung."
  },
  {
    "start": 768.63,
    "end": 773.67,
    "text": "Mehr dazu von Jenny Lipis, Redakteurin von MIT Technology Review."
  },
  {
    "start": 791.13,
    "end": 798.51,
    "text": "Das beschäftigte sich mit der Technologie für Festkörper-Batterien und fokussierte sich dann auch bald auf Batterien für Elektroautos."
  },
  {
    "start": 799.49,
    "end": 803.23,
    "text": "Es kamen Zusammenarbeiten mit GM, Hyundai und Honda zustande."
  },
  {
    "start": 803.99,
    "end": 809.59,
    "text": "Es sah eigentlich recht gut aus – zudem trägt man die Entwicklung einer Batterie mit Siliziumanode voran."
  },
  {
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    "end": 819.77,
    "text": "Allerdings stockte so langsam den Markt für Elektrautos und durch die Trump-Regierung wurde auch in dem Jahr zwölfundzwanzig die Förderung von E-Autos und Steuergutschriften gestrichen."
  },
  {
    "start": 820.55,
    "end": 825.21,
    "text": "Angesichts solcher Entwicklungen ist es dann klar, dass Unternehmen wie EU ins Nachdenken kommen."
  },
  {
    "start": 825.33,
    "end": 829.23,
    "text": "Für ihn war dann klar das ein Unternehmen eine Veränderung brauchte."
  },
  {
    "start": 829.97,
    "end": 836.51,
    "text": "Unter den Namen SASAI setzt nun seine Hoffnung auf eine KI-Plattform zur Materialforschung."
  },
  {
    "start": 837.15,
    "end": 842.21,
    "text": "Die Idee ist es diese Plattform auch anderen Batterieherstellern zur Verfügung zu stellen."
  },
  {
    "start": 842.87,
    "end": 854.27,
    "text": "Aber sie soll für SASAI auch dazu dienen neue Materialien für Batterien zu identifizieren und diese entweder zu lizenzieren oder an andere Unternehmen zu verkaufen."
  },
  {
    "start": 855.33,
    "end": 861.31,
    "text": "SASAI gibt dann, dass die KI-Software bereits sechs neue Elektrolytmaterialien gefunden hat."
  },
  {
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    "end": 871.67,
    "text": "Die Firmengeschichte zeigt, das sie Wissen über Batterien angesammelt hat – und who hofft, dass gerade diese Kenntnisse die KI Plattform zu einem nützlichen Werkzeug machen?"
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  {
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    "text": "Physische Batterien werde das Unternehmen selbst nicht mehr herstellen!"
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  {
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    "end": 881.23,
    "text": "Durch diese neue Fokussierung soll der SSAI dann künftig schneller skalieren können."
  },
  {
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    "text": "So schlüssig jetzt die neue Ausrichtung auch Klingenmarkt, so sind doch einige Branchen-Experten skeptisch – sie bezweifeln dass die Materialforschung mit HKI eine gesamte Branche wiederbeleben könne."
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  {
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    "text": "Danke Jenny!"
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  {
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    "end": 901.17,
    "text": "Der Softwarekonzern Oracle entlässt Berichten zufolge tausende Mitarbeiter."
  },
  {
    "start": 901.73,
    "end": 909.189,
    "text": "Das Unternehmen baut massiv Personal ab, um hohe Investitionen in neue KI-Infrastruktur zu finanzieren."
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  {
    "start": 909.87,
    "end": 914.77,
    "text": "Im Mai dieses Jahres beschäftigte Oracle noch rund onehundertsechzigtausend Menschen."
  },
  {
    "start": 915.05,
    "end": 925.67,
    "text": "Der Konzern nimmt für den Bau neuer Rechenzentren bereits Schulden auf – im Januar kündigte Oracle an, Kredite in Höhe von fünfzig Milliarden US Dollar aufzunehmen."
  },
  {
    "start": 926.189,
    "end": 930.33,
    "text": "Seitdem verlor die Aktie des Unternehmens rund ein Viertel ihres Wertes."
  },
  {
    "start": 931.03,
    "end": 939.85,
    "text": "Finanzanalysten schätzen, dass der Abbau von bis zu dreißigtausend Stellen etwa zehn Milliarden US-Dollar an freiem Kapital einbringen könnte."
  },
  {
    "start": 940.51,
    "end": 950.65,
    "text": "Oracle nennt den betroffenen Mitarbeitern in den Kündigungsschreiben keine konkreten Gründe – das Unternehmen verweist lediglich auf aktuelle Geschäftsanforderungen."
  },
  {
    "start": 951.49,
    "end": 959.53,
    "text": "Berichten zur Folge plant der Technologiekonzern Meta ähnliche Schritte um seine eigenen KI Investitionen auszugleichen."
  },
  {
    "start": 960.73,
    "end": 970.63,
    "text": "Die Ostsee ist zunehmend Schauplatz sogenannte Hybrida Bedrohung, etwa durch manipulierte GPS-Signale, Drohnenspionage oder beschädigte Unterseekabel."
  },
  {
    "start": 971.21,
    "end": 977.45,
    "text": "Die Identifizierung von Tätern scheitert bisher an oft starren lückenhaften Überwachungssystemen."
  },
  {
    "start": 978.41,
    "end": 983.189,
    "text": "Das Frauenhofer Center hat nun ein mobiles KI System namens Kirmes entwickelt."
  },
  {
    "start": 983.87,
    "end": 988.81,
    "text": "Bisher war der gängige Ansatz für die Überwachung fest installierte Anlagen zu nutzen."
  },
  {
    "start": 989.29,
    "end": 999.45,
    "text": "Kirmis dagegen ist mobil und besteht aus flexibel einsetzbaren Sensoren auf Anhängern und Schiffen, die schnell an verschiedenen Küstenabschnitten aufgebaut werden können."
  },
  {
    "start": 1000.49,
    "end": 1005.99,
    "text": "Sie erfassen dabei zahlreiche Datenquellen wie Schiffs und Flugbewegungen sowie Funkverkehr."
  },
  {
    "start": 1006.71,
    "end": 1022.55,
    "text": "Eine zentrale Stärke ist dabei die KI-gestützte Auswertung, mit ihr werden alle Informationen zu einem Lagebild kombiniert und darin dann auffällige Muster erkannt – etwa abgeschaltete Ordnungssysteme oder gefälschte Positionsdaten."
  },
  {
    "start": 1023.33,
    "end": 1029.83,
    "text": "Das System wird derzeit auf der Kieler Förder erprobt um Spione und Saboteurin Echtzeit zu entlarven."
  },
  {
    "start": 1031.99,
    "end": 1042.79,
    "text": "Das war das KI-Update von Heiser Online vom ersten April, und eine neue Folge gibt es Montags Mittwochs und Freitags ab fünfzehn Uhr."
  }
]