[
  {
    "start": 2.22,
    "end": 7.109,
    "text": "Kurz informiert bei Heiser Online, mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald."
  },
  {
    "start": 7.67,
    "end": 12.23,
    "text": "Am Freitag den sechzehnten Oktober zwaihtausendzechsundzwanzig mit der Früh Ausgabe."
  },
  {
    "start": 13.33,
    "end": 20.11,
    "text": "Sorgen über die hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur haben an Asiens Börsen heftige Kurseinbrüche ausgelöst."
  },
  {
    "start": 20.33,
    "end": 33.15,
    "text": "In Südkorea sprechen Medien bereits von einem schwarzen Donnerstag, der Leitindex Cospy viel um fast acht Prozent, Samsung Aktien verloren neuneinhalb Prozent, SK Hynix sogar mehr als elf Prozent."
  },
  {
    "start": 33.53,
    "end": 37.53,
    "text": "Bereits am Vortag hatte die US-Technologie Börse Nasdaq nachgegeben."
  },
  {
    "start": 37.91,
    "end": 44.05,
    "text": "Analysten bezweifeln zunehmend, ob sich die massiven Investitionen in künstliche Intelligenz auszahlen werden."
  },
  {
    "start": 44.41,
    "end": 50.15,
    "text": "Der südkoreanische Börsenindex steht nun mehr als vierzig Prozent unter seinem Höchststand von Mitte Juni."
  },
  {
    "start": 51.23,
    "end": 61.67,
    "text": "Ein chinesischer Satellit hat sich im All einem Kommunikationssatelliten des britischen Anbieters Inmarsat genähert – das berichten WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung."
  },
  {
    "start": 61.95,
    "end": 65.77,
    "text": "Westliche Sicherheitskreise stufen den Vorgang als Spionage ein."
  },
  {
    "start": 66.07,
    "end": 72.21,
    "text": "Die Bundeswehr nutzt Inmarsat-Dienste für ihre weltweite Datenübertragung und ist damit indirekt betroffen."
  },
  {
    "start": 72.47,
    "end": 78.07,
    "text": "Der chinesische Satellit kam dem InmARSAT Knotenpunkt bis auf etwa einhundert Kilometer nahe."
  },
  {
    "start": 78.47,
    "end": 90.21,
    "text": "Ziel solcher Manöver ist vor allem das Abgreifen von Metadaten, etwa Sendefrequenzen und Kommunikationsmuster – damit lassen sich im Ernstfall feindliche Bodenstationen gezielt ausschalten."
  },
  {
    "start": 90.61,
    "end": 94.49,
    "text": "Ähnliche Aussprayaktionen sind bereits von russischen Satelliten bekannt!"
  },
  {
    "start": 95.47,
    "end": 100.07,
    "text": "Der Europäische Gerichtshof stärkt die Rechte von Bankkunden bei Fishing-Betrug."
  },
  {
    "start": 100.39,
    "end": 110.47,
    "text": "Banken müssen den Schaden aus nicht autorisierten Zahlungen zunächst unverzüglich erstatten, erst danach dürfen sie prüfen ob der Kunde grob fahrlässig gehandelt hat."
  },
  {
    "start": 110.83,
    "end": 120.45,
    "text": "Im konkreten Fall hatte eine polnische Bankkundin ihre Zugangsdaten auf einer gefälschten Webseite eingegeben woraufhin Betrüger ihr Kontolär räumten."
  },
  {
    "start": 120.81,
    "end": 122.75,
    "text": "Die Bank verweigerte die Erstattung."
  },
  {
    "start": 123.15,
    "end": 129.03,
    "text": "Der Gerichtshof stellte klar, dass Erstattungspflicht und Haftungsfrage voneinander zu trennen sind."
  },
  {
    "start": 130.05,
    "end": 137.63,
    "text": "Eine Sicherheitslücke beim Reise-IT-Dienstleister Amadeus hat Passagierdaten verschiedener Fluggesellschaften zugänglich gemacht."
  },
  {
    "start": 137.95,
    "end": 147.85,
    "text": "Betroffen waren unter anderem Lufthansa und Condor – die einsehbaren Daten enthielten vollständige Namen-, Geburtsdaten sowie Reisepassdaten im Klartext."
  },
  {
    "start": 148.19,
    "end": 150.29,
    "text": "Die Schwachstelle ist inzwischen geschlossen."
  },
  {
    "start": 150.75,
    "end": 160.05,
    "text": "Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Rätreisenden zu besonderer Vorsicht bei E-Mails zur ausstehenden Zahlungen oder Early Checkins."
  },
  {
    "start": 160.33,
    "end": 164.13,
    "text": "Da auf solche Datenlex häufig gezielte Fishingkampagnen folgen."
  },
  {
    "start": 165.15,
    "end": 171.85,
    "text": "Forscher des Citizen Lab der Universität Toronto haben eine neue Angriffsmethode namens AddFaction aufgedeckt."
  },
  {
    "start": 172.19,
    "end": 177.53,
    "text": "Angreifer schleusen dabei über personalisierte Onlinewerbung Staatstrojaner auf Geräte."
  },
  {
    "start": 178.01,
    "end": 179.93,
    "text": "Opfer müssen keinen Link anklicken!"
  },
  {
    "start": 180.29,
    "end": 184.47,
    "text": "Allein das Laden einer manipulierten Anzeige reicht für eine Infektion."
  },
  {
    "start": 184.81,
    "end": 192.13,
    "text": "Als Bindeglied diente das israelische Unternehmen DiscoverTech, dass offiziell als Werbepartner bei Google gelistet war."
  },
  {
    "start": 192.45,
    "end": 197.27,
    "text": "Das Bundesamt für Verfassungsschutz bewertet die Methode als erhebliches Risiko."
  },
  {
    "start": 197.61,
    "end": 201.07,
    "text": "Google hat DiscoverTech inzwischen von seiner Plattform entfernt."
  },
  {
    "start": 202.05,
    "end": 208.05,
    "text": "Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de."
  }
]