[
  {
    "start": 1.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Denise, natürlich habe ich deinen letzten Newsletter gelesen, habe auch deinen letzten aktuellen Podcast gehört und habe erfahren und da habe ich einen Schreck bekommen, dass es dich richtig aus den Schuhen gehoben hat, dass du sozusagen zwei Wochen lang mit einer fetten Grippe im Bett oder auf der Couch, keine Ahnung, gelegen hast. Wichtigste Frage, was macht man mit der ganzen Langeweile, die dann aufkommt?",
    "end": 23.0
  },
  {
    "start": 23.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja, die ersten paar Tage waren wirklich viel Schlafen. Ich hab auch schon so Ich hab so lange nicht mehr so viel geschlafen. Mein Schlafrhythmus ist vollkommen im Eimer. Und ... Also immer noch. Ich muss mal schauen, wie ich da wieder rauskomme. Aber ich hab tatsächlich irgendwann angefangen, die Langeweile so bisschen produktiv zu nutzen. Zumindest im Rahmen, in dem ich mich so bewegen konnte. Es durfte auch nicht zu anstrengend sein. Hab ... ja ...\nhab ungefähr alle Podcasts gehört, die ich noch auf meiner Liste hatte. Hab alle YouTube-Videos geschaut, gefühlt, die es gibt. Ich hatte irgendwann das Gefühl, ich hab YouTube durchgespielt. Und dann fing es irgendwann an mit so Sachen wie das Gefrierfach abtauen und den Sodastream mal sauber machen.",
    "end": 75.0
  },
  {
    "start": 75.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Das habe ich bei dir im Podcast gehört, da musste ich gleich googeln, du hast nämlich gesagt,\ndu hättest ein Gefäß mit heißem Wasser in den Gefrier-Schüler dargestellt, das irgendwie zu beschleunigen. Und ich habe meine Oma noch im Ohr, die immer sagt, du darfst doch kein heißes Wasser reinstellen. Und dann dachte ich so, hat sie gemacht, hoffentlich ist nichts kaputt gegangen und habe dann erst mal gegoogelt, man darf das scheinbar heutzutage.",
    "end": 84.0
  },
  {
    "start": 84.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja.\nJa, man sollte ihn halt ausmachen vorher, aber dann darf man in den Gefrierschrank auch heißes Wasser stellen.",
    "end": 100.0
  },
  {
    "start": 100.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ja, ja.\nSo, willkommen bei den Haushalts-Tipps",
    "end": 127.0
  },
  {
    "start": 127.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Auf den Newsletter tatsächlich. Also ich hab ... Ich hatte eine Idee wie so eine kleine Plattform. Ganz simpel für neue Podcasts. Ich stell ja auch im Newsletter neue Podcasts vor. Und ich find's immer so schade, dass die dann so verschwinden. Also man kann ja mein Newsletter jederzeit nachlesen. Es ist ja dann quasi, sobald's rausgeschickt ist, wie so ein Blog im Backend. Aber ...\nIch wollte gerne, dass man so eine kleine Plattform hat, da auch mal so bisschen stöbern zu können. Und die habe ich tatsächlich gebaut, während ich krank war. Die ist live. Die habe ich noch gar nicht kommuniziert. Also im nächsten Newsletter werde ich das so bisschen vorstellen.",
    "end": 174.0
  },
  {
    "start": 174.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Das ist nicht die Spotify-Playlist mit den Trailern, sondern du hast noch was anderes gemacht?",
    "end": 178.0
  },
  {
    "start": 178.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Genau, also so eine ... Also, ja, die Spotify-Playlist ist natürlich auch irgendwie ganz cool, aber mir ist dann auch aufgefallen, dass gar nicht jeder, vor allem viele kleine Podcasts, gar keine Trailer haben. Und dann ist es natürlich blöd, dass ich die in diese Playlist gar nicht aufnehmen kann, weil die Idee dahinter war ja so bisschen wie so ein Podcast-Trailerradio zu haben. Also, wenn man einen neuen Podcast sucht, man einfach die Playlist auf Shuffle macht und dann mal so bisschen rumhören kann. Und jetzt hab ich eine kleine ...\nGanz easy Plattform, wo man seinen Podcast selbst einreichen kann. Und dann hat man das Cover und man klickt das Cover an und kommt dann direkt halt zu, da wo auch immer die Leute ihren Podcast hochladen oder auf die Website. Und ... ja, da ist es auch so nach Text. Also, ich hab so nach Genre ... so irgendwie, keine Ahnung, wenn man halt einen Laberpodcast sucht oder einen Podcast zum Thema Wissenschaft oder ...\nein Interviewformat, also dass man sich da so bisschen durchklicken kann.",
    "end": 240.0
  },
  {
    "start": 240.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Das wäre schon in ersten Minuten auf meine Show Notes zu sprechen kommen hätte ich nicht gedacht. Also ab alle Leute in die Show Notes, wird dann der Link drin stehen, spätestens dann wenn diese Seite publiziert und online ist oder wenn Denise ihr nächsten Newsletter geschrieben hat, da packe ich das auf jeden Fall mit rein. Sehr cool, wir reden am Ende da nochmal drüber, denn ich möchte mit dir natürlich heute auch so bisschen über Reichweiten, Booster.",
    "end": 247.0
  },
  {
    "start": 247.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Genau.",
    "end": 265.0
  },
  {
    "start": 265.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Aber siehst du, da habe ich recht gehabt, wenn man irgendwie zu Hause Langeweile hat, dann wird man kreativ und dann bekommt man auf einmal ganz gute Gedanken. Denise, ich habe in meiner Ammoderation davon gesprochen, dass du für mich ein bisschen wie eine Brieffreundin bist. Ich weiß, das ist sehr einseitig, weil ich dich immer lese und du von mir aber bisher wenig zu lesen und zu hören bekommen hast. Hast du eine Idee, warum ich dieses Gefühl zu dir entwickelt habe?",
    "end": 288.0
  },
  {
    "start": 288.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also ich... Also ich bekomme tatsächlich sehr oft Feedback für den Newsletter, was mich sehr freut, jedes Mal. Weil Newsletter ist ja was sehr Einseitiges. Und dann hat man immer so das Gefühl, ach, ob das wirklich jemanden interessiert, was ich da heute aus meinem Gehirn gequetscht habe. Und ich... Also ich glaube, zumindest was ich hoffe, ist, dass...\nWeil ich immer versuche, sehr persönlich zu sein im Newsletter. Damit man auf der einen Seite ein Gefühl dafür bekommt, wer da eigentlich schreibt. Es ist ja in einem Podcast auch so, je näher man sich jemandem fühlt, desto mehr kann man sich auch damit identifizieren. Und ich bin immer sehr ehrlich im Newsletter. Und ich glaube, ein bisschen auf ... Also, dass das positiv bei den LeserInnen ankommt.",
    "end": 345.0
  },
  {
    "start": 345.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "kommt, glaube ich, ganz bestimmt positiv ran und das ist genau der Grund, warum ich tatsächlich diesen Brieffreund-Gefühl, Brieffreundinnen-Gefühl zu dir entwickelt habe. Insbesondere, weil diese persönliche Art und Weise zu schreiben im Business-Kontext und jetzt kommen wir zu einem großen Ding, was du in die Welt gerufen hast.\nim Business-Kontext doch sehr ungewöhnlich ist. Also wir gehen mal ein bisschen in deine Biografie rein. Du hast für die OMR gearbeitet, also die große Online-Marketing-Agentur, ehemals Online-Marketing Rockstars, die glaube ich jetzt nicht mehr genannt werden wollen, so wie auch immer. Also die Hamburger Jungs und Mädels, die auch das Festival machen, für die hast du gearbeitet. Ich glaube, du hast 2020 angefangen, ein Newsletter zu schreiben. Dieser Newsletter hieß damals Podmix, ist das richtig?",
    "end": 378.0
  },
  {
    "start": 378.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Genau.\nNee, Mixdown.",
    "end": 393.0
  },
  {
    "start": 393.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Mixed Down und so rum, waren täglicher Newsletter über die Podcast Szene und Bubble und den hast du unfassbar persönlich geschrieben. Wie kamst du damals auf die Idee so ein Business Newsletter so persönlich zu schreiben?",
    "end": 408.0
  },
  {
    "start": 408.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also es war ehrlich gesagt bisschen aus der Not heraus. wir hatten, also ich hab halt damals war quasi meine Aufgabe, bau ein Newsletter auf, der soll so ein bisschen sein wie Podnews. Und wer Podnews kennt, das ist so der größte Newsletter über die Podcastbranche international. Und der ist halt sehr sachlich, sehr unpersönlich, würde ich jetzt mal so behaupten. Und ich hab natürlich irgendwie auch versucht, mich davon abzuheben. Ich wollte das nicht einfach eins zu eins kopieren.\nUnd da ich vorher bei Neon gearbeitet hab und wir da sowieso immer sehr persönlich geschrieben haben, das so bisschen damit so, hab ich das so mitgenommen. Ich hab dann halt gesagt zu meinen Chefs, ich würde gerne, dass der Newsletter so bisschen magazinig ist. hab dann halt immer so ein Intro geschrieben, also bevor so die News in dem Newsletter losging. Und am Anfang hab ich noch versucht, sehr sachlich und so branchen\nzu halten, also dass ich da über irgendwas schreibe, was in der Branche oder was in den News gerade vorgekommen ist. Und irgendwann ist mir aufgefallen, wird auch immer schwieriger und dann habe ich angefangen Sachen aus meinem Alltag mit ins Intro zu schreiben. Und dann hat sich das irgendwie so entwickelt, dass tatsächlich mir sehr viele Leute geschrieben haben, dass ihnen das Intro vom ganzen Newsletter am besten gefällt.\nWo ich dachte, okay, damit hätte ich niemals gerechnet. Aber den Leuten hat es einfach gefallen, was aus meinem Leben zu hören. als ich dann ... Es war ja alles so während Corona. Wo es natürlich auch irgendwie schwierig ist, jedes Mal eine Anekdote zu finden. Weil so viel passiert halt im Homeoffice aber leider nicht. Einmal ... Ja. Und als ich dann auf meinem ersten Podcast-Event war, das war damals die erste All-Ears von Spotify.",
    "end": 511.0
  },
  {
    "start": 511.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "bin heute zum Kühlschrank",
    "end": 520.0
  },
  {
    "start": 520.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "wo ich dann das erste Mal auch so meine LeserInnen getroffen hab. Also da waren halt viele, die die Newsletter gelesen haben. die dann auch, das war so ganz komisches Gefühl, weil die plötzlich ganz viel über mich wussten aus diesem Newsletter. Und ich hatte die Leute halt noch nie gesehen. Also es war ein total verrücktes Gefühl.",
    "end": 543.0
  },
  {
    "start": 543.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "bin total happy, dass du diesen Newsletter damals auf die Welt gebracht hast. Und das war für mich, glaube ich, auch der Einstieg in das Thema Newsletter. Und dass ich angefangen habe, Newsletter auch gut finden zu können und mich zum Teil darauf zu freuen. Und ich glaube, ganz vielen Leuten ging das so. Und ich glaube tatsächlich, dass du der Newsletter-Bubble einen Riesengefallen getan hast und dass sich viele, viele Menschen viel persönlicher mittlerweile in ihren Newslettern zeigen.\nUnd eben nicht dieses, ich verstecke mich hinter einer Company oder sowas, so Substantivierungen und neutrale Sprache. Ganz toll. Weißt du, wie viele Abonnenten... Ja, wirklich. Nein, da bin ich fest von überzeugt. ich glaube, dass ganz viele andere Newsletter, die danach entstanden sind, das auch kopiert haben tatsächlich. Also ich denke da auch an den Zeit-Newsletter, einen der Zeit-Newsletter, die eben auch immer mit so einer kleinen Kolumne beginnen oder so.",
    "end": 579.0
  },
  {
    "start": 579.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Danke. Da fühle ich mich sehr geehrt, dass du das sagst.",
    "end": 597.0
  },
  {
    "start": 597.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "kann mir gut vorstellen, dass die sich dort auch von dir inspiriert lassen haben. Weißt du zu den Hochs Zeiten, wie viel Abonnentinnen ihr hattet mit diesem Newsletter?",
    "end": 607.0
  },
  {
    "start": 607.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also wir haben ja angefangen mit dem Daily. hatte so, ich, die... Ich glaube, danach ist er, nachdem ich gegangen bin, er noch mal bisschen gewachsen. Aber... Also ich weiß es halt nicht. Also es waren so die 2000 Abonnentinnen, glaube ich, für den Daily. Und dann hatten wir irgendwann noch mal ein Weekly ins Leben gerufen. Da haben wir uns irgendwie unter 1000, glaube ich, bewegt oder so.",
    "end": 618.0
  },
  {
    "start": 618.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Kann ich mir nicht vorstellen, aber gut.\nGo!",
    "end": 635.0
  },
  {
    "start": 635.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Genaue Zahlen weiß ich auch ehrlich gesagt gar nicht mehr. Aber den Dreh war es so. Und das Ding ist auch, wir haben irgendwann gemerkt, es ist schon ein nischiger Newsletter. Da macht es jetzt auch nicht so viel Sinn, so krass auf Reichweite zu setzen, sondern eher darauf, die richtigen Leute anzusprechen. Wir haben auch gemerkt auf Events oder generell, dass uns immer viele Leute auf den Newsletter angesprochen haben.\nauch relevante Leute, also dass man gemerkt hat, okay, er wird in der Branche, für die wir das schreiben, wirklich gelesen und da lesen ihn einfach alle und dann ist nach oben auch manchmal einfach nicht mehr so viel Luft.",
    "end": 678.0
  },
  {
    "start": 678.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Und da ist die Denise Fanhaut ganz schön fame geworden, man sagen. Also tatsächlich glaube ich, kennen nicht ganz viele aus unserer Bubble. Und wir müssen überlegen, das war 2020, habt ihr angefangen oder was ist fünf Jahre zurück? Da war die Bubble natürlich noch viel kleiner. Du hast dich von dem Podcast Fieber rund um Omer Anstecken lassen und hast dann deinen eigenen Podcast gemacht, nachdem du die Agentur damals auch verlassen hast. Das war im Januar 2023, bist du mit deiner ersten Folge on Air gegangen, von deinem Podcast mit dem wunderbaren Titel Sind wir endlich da?\nUnd sofort hat man so ein nöliges Kind auf dem Rücksitz im Auto. Wenn man selber als Kind war oder sowas gefahren hat, sind wir endlich da nach 20 Minuten in Erinnerung. Und tatsächlich deutet das Cover auch an. Man sieht dich auf einer Rücksitzbank in einem alten Auto vor WK, keine Ahnung, und neben dir ist irgendwie eine Bierkiste und ich weiß nicht, irgendwie ein Zelt oder so ein ganz cooles Cover. Was für eine Idee steckt dahinter bei deinem Podcast? Was wolltest du machen?",
    "end": 735.0
  },
  {
    "start": 735.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also ... Ja, sorry. Da kommt die Da kommt die Griffe dann doch noch bisschen durch. Also, wie gesagt, ich hab ja früher bei der NEON gearbeitet und da war ja immer so ... Der Slogan damals war ja, vom Heft zumindest, hab online gearbeitet, eigentlich sollten wir erwachsen werden. Und dann wurde irgendwann das Heft eingestellt und dann auch unsere Online-Redaktion. Mir hat immer so bisschen ... Also, es hat halt bei mir eine Lücke hinterlassen.",
    "end": 740.0
  },
  {
    "start": 740.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Da haben wir die Erkältung.\nHaltet durch!",
    "end": 765.0
  },
  {
    "start": 765.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Erwachsen werden, erwachsen sein, sich irgendwie nicht so richtig, also irgendwie so so alt sein, dass man eigentlich erwachsen sein sollte, sich aber nicht so zu fühlen. Und hab dann ganz lange darauf rumgedacht, also es sollte auch erst ein Blog werden, dann sollte es irgendwie ein Instagram-Account werden. als ich dann so in die Podcastbranche so richtig eingetaucht bin, hab ich dann gedacht, nee, eigentlich muss es ein Podcast werden. Und hatte auch, ich hatte unterschiedliche Titel.\nmir irgendwie überlegt, aber alles war auch irgendwie nicht immer das wahre. dann habe ich gedacht, was drückt dieses Gefühl, dass man ankommen will, aber sich nicht angekommen fühlt eigentlich aus? Und dann bin ich auf sind wir endlich da gekommen? ja, dadurch hat sich auch dieses ganze Auto-Branding mich plötzlich ergeben.",
    "end": 806.0
  },
  {
    "start": 806.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Super!\nHattest\ndu irgendwas mit Autos zu tun? Vorher wahrscheinlich gar nicht, oder?",
    "end": 820.0
  },
  {
    "start": 820.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ich komme aus einer Schrauberfamilie. Mein Papa ist Kfz.de und meine Eltern haben eine Autowerkstatt. Deswegen ist mir das bisschen in die Wiege gelegt. Aber ich habe kein Auto. Ich fahre sehr selten Auto. Ich wohne in Hamburg, da braucht man kein Auto. Aber ja, ich mag Autos eigentlich nicht mal so besonders. Also so als generell.\nIch hab aber tatsächlich ein Auto tätowiert, weil mein erstes Auto damals, was ich mit 18 bei eBay ersteigert hab, da hab ich sehr dran gehangen. Nee, ein gelber Fiat Cinquecento. Der, äh ...",
    "end": 856.0
  },
  {
    "start": 856.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ein Golf? Ein Golf.\nOkay, ich\nbin Käufer eher meine Zeit, du bist schon, du bist eine andere Zeit. Weiter. Mit dem Titel sind wir endlich da, finde ich aber auch sehr schön. Auch daran sieht man, ist ja eigentlich ein ungewöhnlicher Titel und man würde vielleicht erst mal so aus Marketing und strategischer Sicht sagen, ob der jetzt so schlau gewählt ist, mal dahingestellt. Aber auch da steckt schon eine Geschichte drin, das ist Storytelling. Das heißt, es ist total was Persönliches und man baut oder man connectet sofort mit einem Gefühl.",
    "end": 865.0
  },
  {
    "start": 865.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja.",
    "end": 887.0
  },
  {
    "start": 887.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "An diesem Titel sind wir endlich da. da ist schon wieder dieser persönliche Stil, den du auch im Newsletter und in deinem Podcast zeigst, finden wir schon wieder. Hattest du hohe OMR Erwartungen an deinen Podcast? Also wenn man aus so einem erfolgreichen Laden kommt, dass man dann denkt, okay, und jetzt gehe ich viral? Entschuldigung. Nee, ich habe mich verschluckt. Ich habe heute Morgen Müsli gegessen.",
    "end": 910.0
  },
  {
    "start": 910.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also bist du auch erkennt?\nJa, also natürlich hat man irgendwie, man hofft natürlich, dass man vielleicht viral geht. Jetzt rückblickend bin ich auch froh, dass ich gar nicht viral gegangen bin, also dass ich nicht irgendwie auf der Spotify-Startseite unter neue Podcast gelandet bin oder so, weil ich glaube, dass auch sehr krasser Druck dann von Anfang an ist. Ich wusste natürlich dadurch, dass wir bei Podstars, also die Podcastfirma von OMR, auch\nPodcast viele gemacht haben. Wie schwer es ist, einen Podcast groß zu machen, wenn kein Riesenname dahintersteht von einem Influencer oder YouTuberin oder Leute, die sowieso schon eine große Reichweite haben oder irgendwelche Promis. Und war da schon drauf gefasst, dass es schwer wird. Aber ich muss sagen, wie schwer es dann wirklich ist, vor allem ganz alleine einen Podcast zu machen, das hab ich dann vielleicht doch bisschen unterschätzt.",
    "end": 973.0
  },
  {
    "start": 973.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Hast du immer die Zahlen im Blick gehabt? Weil ich hätte dich gar nicht so als Zahlentyp eingeschätzt.",
    "end": 980.0
  },
  {
    "start": 980.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ähm ... Also eigentlich würde ich mich gerne bisschen von den Zahlen entfernen durch mein Newsletter, wo ich halt jede Woche die Zahlen ganz offen und transparent kommuniziere. Muss ich mir die natürlich jede Woche anschauen. Aber ich versuch so ein bisschen, die Zahlen einfach so ... nicht so drüber nachzudenken, weil das einen sonst vielleicht doch unter Druck setzt, dass man halt denkt, oh ...\nWarum sind es so wenig Hunderte, die den Podcast hören? Am Anfang sind es natürlich noch weniger. Also da freut man sich dann über 100. Ich würde jedem eigentlich raten, sich nicht so auf die Zahlen zu konzentrieren.",
    "end": 1022.0
  },
  {
    "start": 1022.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Aber interessanterweise hast du ja selber eben gesagt, mit dem Newsletter von OMR, wir haben die Richtigen erreicht. Es kommt gar nicht so sehr auf die Reichweite drauf an. Und genauso muss man Zahlen, glaube ich, lesen, oder?",
    "end": 1033.0
  },
  {
    "start": 1033.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja, total. Bei mir ist halt einfach das Problem, dass mein Podcastkonzept so aufwendig für mich in der Arbeitszeit war und auch geworden ist. ich jetzt an so einem Punkt war, wo ich gesagt hab, okay, ich muss irgendwie das Konzept ein bisschen anpassen, damit ich nicht so viel Arbeitszeit darauf vergebe, weil ich mit dem Podcast kein Geld verdiene. Und ich halt langsam in die Bredouille komme, dass ich denke ...\nso viel Zeit, dafür draufgeht. Irgendwann kann ich meine Miete halt nicht mehr zahlen. Das ist sehr schlecht.",
    "end": 1068.0
  },
  {
    "start": 1068.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "einen Podcast muss man sich leisten können sozusagen. Wobei wahrscheinlich muss man auch fairerweise sagen, rentiert er sich meistens nicht eins zu eins im Sinne von, dass man damit tatsächlich durch durch Ads oder sowas direkt Geld verdient, sondern es ist vielleicht dann auch eher ein Marketinginstrument oder etwas, was mit Renommee zu tun hat. Reden wir gleich nochmal drüber. Der Newsletter hat auch so einen schönen Namen, der heißt Beifahrersitz. Der kam drei Vierteljahre später raus als dein Podcast.",
    "end": 1070.0
  },
  {
    "start": 1070.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja, absolut.",
    "end": 1097.0
  },
  {
    "start": 1097.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "2023. Und erinnere ich das richtig, dass der Grund auch gewesen ist, dass du das Thema, wie schwierig es ist, einen Podcast aufzubauen und eine große Reichweite zu bekommen, dass das sozusagen, die Geschichte erzählt werden wollte.",
    "end": 1112.0
  },
  {
    "start": 1112.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Total. Also, vor allem, das Schöne am Podcasten ist ja, dass man keine öffentlichen Zahlen sieht. Also, dass man ja sein Dashboard nur selbst hat. bei ... Social Media sieht ja jeder, wie viel Views oder Likes oder Follows du hast. Und beim Podcasting ist das nicht. Das ist natürlich schön, weil's Druck rausnimmt. Auf der anderen Seite hat man aber keine Vergleichsmöglichkeiten. Also, man sitzt dann vielleicht in seinem stillen Kämmerlein und podcastet da so vor sich hin und weiß gar nicht, ob\nob man selbst jetzt gefühlt der kleinste Podcast der Welt ist mit der kleinsten Audience oder ob es vielleicht vielen anderen genauso geht. Und da wollte ich so bisschen Transparenz schaffen und halt einfach so ein Gefühl geben von, du bist nicht allein. Also das ist so generell was, was sich so durch meine Arbeitswelt, also durch meine ganze Arbeitsbiografie eigentlich zieht, so dieses, dass ich gerne möchte, dass sich Leute nicht alleine fühlen.",
    "end": 1168.0
  },
  {
    "start": 1168.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Bist du so oder hat das ganz viel Mut von dir gefordert, diesen Zahlen auch so transparent zu sein? Weil ich finde das super mutig und ganz ungewöhnlich. Und das ist ja auch das, was alle Leute schauen da drauf und sagen, wow, was macht sie da?",
    "end": 1182.0
  },
  {
    "start": 1182.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also es liegt nicht in meiner Natur, würde ich sagen. Also ich bin doch, also ich bin gerne super ehrlich und transparent, aber es erfordert trotzdem jedes Mal eine Überwindung für mich. ich habe natürlich auch, dadurch dass ich als Freelancerin für Podcasts arbeite, war es natürlich auch so bisschen gruselig, Zahlen zu veröffentlichen, weil ich dachte, naja, es könnte auch business-schädigend sein, dass Leute sagen,\nHey, wieso soll ich mich von dir beraten lassen, wenn dein eigener Podcast nicht besonders groß ist? Aber ich hab das Gefühl, das ist eher gegenteilig. Also, dass Leute einfach die Transparenz zu schätzen wissen. Und dann lieber mit jemandem zusammenarbeiten, der nicht so Augenwischerei betreibt.",
    "end": 1231.0
  },
  {
    "start": 1231.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Aber bist du da ins Risiko gegangen? Weil das wusstest du ja vorher.",
    "end": 1234.0
  },
  {
    "start": 1234.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Total. Also es war ein Risiko. war auch so, okay, kann sein, dass das alles total nach hinten losgeht und ich mir dann irgendwann wieder eine Festanstellung suchen muss, weil mich keiner mehr buchen will.",
    "end": 1246.0
  },
  {
    "start": 1246.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ist das Strategie? Also war das sozusagen wirklich die Strategie zu sagen, okay, ich versuche durch maximale Transparenz da eine große Glaubwürdigkeit nach draußen zu kommunizieren in der Hoffnung, dass das eben von möglichen Kunden auch honoriert wird? Ist das die Strategie?",
    "end": 1260.0
  },
  {
    "start": 1260.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also so richtig ... Nee, also ich ... Also vielleicht unterbewusst, das war keine superbewusste Entscheidung. Mir ging's echt eher darum, ein wie so ein Dienst an den kleinen Podcasts zu leisten. Aber dieses sehr transparente und ehrlich sein, das hab ich bei Neon einfach gelernt. Weil da wurde es auch von den Leserinnen immer honoriert, je ehrlicher man war. Weil die Leute sich dann viel besser identifizieren können mit den Geschichten, die wir schreiben.\nWas natürlich auch nicht gewöhnlich ist im Journalismus. Also dieser Ich-Journalismus, der wird ja auch manchmal so bisschen augenrollend betrachtet. Aber bei der Zielgruppe, die wir hatten, mochten die das sehr. ich glaube, ist einfach so Ding. Ich fühl mich halt...\noft irgendwie mit Sachen, dass ich denke, bin ich die einzige Person, das Gefühl hat, nicht erwachsen zu sein, obwohl sie die 30 schon überschritten hat. So, ähm, also, ja.",
    "end": 1323.0
  },
  {
    "start": 1323.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Gut. Aber\ndamit, ich glaube, damit relate natürlich wirklich viele eben auch aus der Generation und sagen, endlich gibt es mal jemand zu. mache das ja sonst nur heimlich mit mir aus. Sag mal, was pusht denn mehr? Pusht der Podcast, Newsletter mehr oder pusht der Newsletter dein Podcast mehr oder kann man das gar nicht sagen?",
    "end": 1330.0
  },
  {
    "start": 1330.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja!\nDas kann man gar nicht so sagen, weil das sehr unterschiedliche Zielgruppen sind. Ich glaube, die meisten meiner HörerInnen wissen gar nicht, dass ich diese Newsletter schreibe, beziehungsweise die sind auch nicht die Zielgruppe. Das sind einfach so Millennials, die sich halt auch ein bisschen lost fühlen. Und das andere sind halt irgendwie Leute aus der Branche oder Leute, die selbst einen Podcast machen, entweder beruflich oder hobbymäßig.",
    "end": 1356.0
  },
  {
    "start": 1356.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Weil die nicht aus der Bubble kommen, ne? Das sind normale Menschen.",
    "end": 1370.0
  },
  {
    "start": 1370.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Die interessieren sich dann eventuell auch gar nicht für das Thema meines Podcasts. Das ist natürlich auch so was, weil der ganze Frage muss ein Podcast Geld einbringen. Mein Podcast zahlt halt nicht besonders viel auf mein Business ein. Das heißt, das ist für mich nicht ein direktes Marketing-Tool, sondern da ist es dann halt eher der Newsletter.",
    "end": 1393.0
  },
  {
    "start": 1393.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Voll, aber wie...\nAuch wieder eine coole Entscheidung oder eine sehr selbstbestimmte Entscheidung, als Podcast... Wie bezeichnest dich? Was ist dein Jobtitel?",
    "end": 1409.0
  },
  {
    "start": 1409.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also ich bin Podcasterin und ich baue halt gerade so ein Beratungsbusiness für Podcasts und Newsletter. Genau, also Podcast und Newsletterberaterin. Ja.",
    "end": 1414.0
  },
  {
    "start": 1414.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Beratung, Consulting, okay.\nAber\nwie kann das sein, dass du sozusagen dann keinen Podcast nutzt, eben über die Themen auch zu sprechen, sondern eigentlich einen total branchenfremden Kolumnenpodcast machst?",
    "end": 1431.0
  },
  {
    "start": 1431.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also der Newsletter ist so bisschen entstanden. Mir hat es dann doch irgendwann wieder gefehlt, Newsletter zu schreiben. Und es ist dann doch noch mal ein bisschen einfacher für mich auch. das gelingt mir leichter, Newsletter zu schreiben als einen Podcast aufzunehmen. Und da mein Podcast, also zumindest die ersten Jahre ...\nkomplett gescriptet war. Und das war wirklich sehr viel Arbeit. ... da hab ich auch so bisschen gemerkt, ich einen Skript für einen Podcast schreibe, dann bin ich viel perfektionistischer, als wenn ich ein Newsletter schreibe. Und da hab ich's mir vielleicht auch selbst versucht, ein bisschen leichter zu machen. Und ich kenn das auch von mir selbst. Vor allem, wenn's so Wissensvermittlung geht und so Branchesachen, dann lese ...\nlese einfach gerne lieber die Sachen, als sie mir anzuhören. Das kann man besser ... Also, das kann man scannen quasi. Ich kann den überfliegen und sehe direkt, was für mich relevant ist und was nicht. Und ... kann auch ... ja, mir das abspeichern. Ich hab halt ganz viele Newsletter, die ich in so einem Ordnersystem hab, wo ich mir die einfach abspeichere, damit ich später noch drauf zurückgreifen kann. Das ist bei einem Podcast natürlich auch ein bisschen schwieriger.",
    "end": 1513.0
  },
  {
    "start": 1513.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Bei deinem Podcast, der ist ja eher vom Stil wie eine persönliche Kolumne, ist natürlich auch die Art und Weise, wie man den schreibt und skriptet und entwirft, ist natürlich etwas ganz anderes, als wenn man so einen Wissenspodcast machen würde, wie ich das mache, wo es dann irgendwie konkrete Tipps und Strategien und so weiter gibt. Das ist natürlich leichter. Das hat übrigens dazu geführt, glaube ich, wenn ich mich richtig erinnere, dieses ewige Skripten und dieses sehr aufwendige Arbeiten, dass du",
    "end": 1517.0
  },
  {
    "start": 1517.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Mhm.",
    "end": 1543.0
  },
  {
    "start": 1543.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "im Dezember gesagt hast, ich habe jetzt mal kurz die Schnauze voll und brauche mal ein bisschen Pause vor meinem eigenen Podcast und mache mal hier so eine kleine Schaffenspause oder so. Hattest du Angst, dass du ganz aufhörst in der Zeit?",
    "end": 1558.0
  },
  {
    "start": 1558.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ähm, ja, so unterschwellig ist die Angst natürlich immer da, dass wenn man einmal aufhört, dass dann so die Hemmschwelle immer weiter sinkt, einfach das Ganze einzulassen und dass die Hürde auch immer größer wird, wieder anzufangen. Aber dieser Podcast ist wirklich so mein Baby. Auch ich hab so ein Business-Coaching gemacht und da war dann halt auch so bisschen die Frage so, also dein Podcast ist halt nicht besonders ...\nAlso zahl halt nicht so doll auf dein Business ein, vielleicht priorisierst du den runter. Aber es ist halt einfach mein Baby und ich liebe es auch einfach, über Sachen zu reden, die nichts mit Podcasten zu tun hat, sondern einfach nur mit so Sachen, die mich halt in meinem Leben beschäftigen und ja...",
    "end": 1609.0
  },
  {
    "start": 1609.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Und am Ende,\nam Ende zahlt es doch auf dein Business ein, denn er ist sozusagen der Case, der Use Case für dein Newsletter auch.",
    "end": 1612.0
  },
  {
    "start": 1612.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja!\nTotal. Das ist auch so Ding. Wenn ich den Podcast nicht mehr mache, ich natürlich nichts mehr, worüber ich im Newsletter schreiben kann. Dadurch ist es auch eigentlich ganz gut. Ich muss auch sagen, dass ein Hintergedanke, als ich den Newsletter gestartet hab, so Meta Meta-Medium, was so über meinem Podcast steht, war auch die Idee, okay, dann hab ich halt noch ein bisschen mehr Druck auch mit dem, dass der Podcast auch wirklich ...\nimmer pünktlich erscheinen muss, damit ich halt die Zahlen liefern kann. Und ja, hab mir da wie so eine eigene künstliche Deadline dann noch mal geschaffen. man kennt das ja, wenn irgendwie so ein Podcast noch sehr klein ist und man das Gefühl hat, das hören irgendwie eine Familie und Freunde, dann ist natürlich die Hemmschwelle sehr niedrig, den auch einfach mal ausfallen zu lassen.",
    "end": 1669.0
  },
  {
    "start": 1669.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Du hast nur eine kurze Pause gemacht, nur ein paar Wochen. Hast du das Gefühl gehabt, das hat dir geschadet, das hat dir genützt? Hast du in der Zeit Weichen gestellt? War das eine gute Entscheidung und eine gute Zeit für dich? Oder hast du vielleicht schlechtes Gewissen gehabt? Wie war die Zeit der Pause für dich?",
    "end": 1685.0
  },
  {
    "start": 1685.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also schlechtes Gewissen hab ich sowieso immer, wenn mal eine Folge nicht kommt. Aber es war doch echt, also es war nötig einfach. Und auch, ich hab das natürlich genutzt, mir über das Konzept Gedanken zu machen, wie kann ich das irgendwie verschlanken. Und bin halt jetzt dazu übergegangen, den Podcast nicht mehr komplett zu skripten, sondern, dass ich mir einfach ein paar Stichpunkte aufschreibe, über die ich sprechen möchte und dann einfach frei rede.\nDie letzte Folge, online gekommen ist, die erste, wo ich wirklich eine Stunde quasi mit mir selbst gesprochen hab. Was eine interessante Erfahrung war und was mir auch Spaß gemacht hat. mir auch gezeigt hat, okay, ich könnte das wirklich. Weil ich hab halt am Anfang sehr viel gescriptet, auch weil ich gesagt hab, ich trau mir nicht zu, einfach frei über Themen so zu sprechen. Sodass es dann auch wirklich irgendwie so bisschen bei den Leuten ankommt und ich nicht nur so rumstammel.\nJa, das, und dann hatte ich natürlich die Angst, dass man Leute verliert, also dass Leute irgendwie dann ihr...",
    "end": 1755.0
  },
  {
    "start": 1755.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Alles so? Also\nhat sich das eingestellt? Weißt du das? Kannst du das überprüfen?",
    "end": 1758.0
  },
  {
    "start": 1758.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ähm ... nee. Also, ich kann's überprüfen, und es hat sich nicht eingestellt. Natürlich sind die Abozahlen auch nicht gewachsen. Dass Leute bei Spotify oder Apple den Podcast folgen, da ist es nicht exorbitant in die Höhe gegangen. nicht. Aber die Zahlen sind jetzt auch nicht krass abgerutscht. Ich hab auch schon mal eine Pause gemacht und hab im Newsletter darüber geschrieben, dass man nicht so viel Angst vor so einer Pause haben muss. Weil ...\nDie Zahlen kommen relativ schnell wieder zurück. Klar, die erste Folge ... verpassen vielleicht dann Leute auch mal, wenn man nach so Pause wieder rauskommt. Aber man kennt das ja auch von sich selbst. Wenn irgendwas nicht mehr erscheint, fällt mir das erst sehr spät überhaupt auf. ich hab wenig ... Podcasts, wo ich dann wirklich irgendwie ...\nwo ich dann denke, wo bleibt die Folge, wo bleibt die Folge? Und wenn dann halt keine kommt, kann ich mir auch denken, dass da jemand vielleicht gerade einfach eine Pause brauchte und gerade eine Pause macht. deswegen, ich finde es wahnsinnig wichtig, dass man als Podcaster in sich die Zeit nimmt, auch mal eine Pause zu machen.",
    "end": 1826.0
  },
  {
    "start": 1826.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Wahnsinnig wichtig, weil ich glaube, wenn man das nicht macht, dann ist man dann irgendwann beim Podcast Burnout und dann stellt man das Ding ein, weil man nicht mehr kann. Deswegen finde ich das total richtig. Ich habe das letztes Jahr im Sommer auch gemacht. Ich wollte sechs Wochen. Das hatte ich so eingeplant. Ich kann das gar",
    "end": 1833.0
  },
  {
    "start": 1833.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja.",
    "end": 1843.0
  },
  {
    "start": 1843.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "wo ich wirklich nichts gemacht habe, weil es mein Leben aber auch zu dem Zeitpunkt nicht zugelassen hat. Also ich hatte da einfach andere Prioritäten und habe auch gesagt, bevor ich jetzt mir hier irgendeine Folge aus den Rippen schneide, die irgendwie nur so halbherzig gemacht ist, einfach nur damit irgendetwas diesen RSS-Feed füttert, habe ich gesagt, nee, das meine ich. Dann lasse ich es lieber und dann fange ich lieber dann wieder an, wenn ich soweit bin und das habe ich getan. Das hat mich natürlich höherer innen gekostet, aber auch damit kann ich leben und dann baut man sich eben wieder was Neues aus.",
    "end": 1848.0
  },
  {
    "start": 1848.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja.",
    "end": 1873.0
  },
  {
    "start": 1873.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Also von daher, und du hast wirklich, ich weiß nicht, vier, fünf Wochen oder so was hast du das nur gemacht. Das war ja keine lange Zeit, du nicht dabei warst.",
    "end": 1880.0
  },
  {
    "start": 1880.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja, aber ich glaube, ohne den Newsletter wäre es vielleicht auch länger geworden.",
    "end": 1885.0
  },
  {
    "start": 1885.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "okay, guter Punkt. Sag mal, du hast vorhin gesagt, den Newsletter bekommst du relativ viele Reaktionen auch. Das war so ein Punkt, über den wollte ich mit dir gerne noch sprechen, das Engagement im Vergleich. Newsletter-Podcast. Das hört sich so an, würdest du auf den Newsletter mehr Reaktionen bekommen als auf dem Podcast, ist das so?",
    "end": 1905.0
  },
  {
    "start": 1905.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja, total. Also, sehr viel mehr Reaktionen. Es ist auch irgendwie naheliegend, weil auf so eine E-Mail kann man natürlich schneller mal antworten als auf so einem Podcast. Klar, Spotify gibt's jetzt auch eine Kommentarfunktion, aber das ist noch nicht so gelernt. Ich glaub auch viele, die gar nicht so im Podcast-Business drin sind, kriegen das vielleicht auch gar nicht mit, dass man jetzt Kommentare schreiben kann. Da müsste man vielleicht ein paar mehr Call-to-Actions ...\nin den Podcast einbauen und sagen, hey, lass mir doch mal einen Kommentar da. Aber es ist natürlich irgendwie dann doch immer eine Hürde mehr, da irgendwie drauf zu reagieren. Oder dann ... Man müsste ja auch ... Vorher musste man halt bei Instagram dann halt suchen und jemandem dann eine Nachricht schreiben oder die E-Mail-Adresse aus den Shownotes kopieren und dann eine E-Mail schreiben. Das ist bei einem Newsletter schon sehr viel einfacher, einfach Rückmeldungen zu geben.",
    "end": 1943.0
  },
  {
    "start": 1943.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Du hast ihn denn\nhat kein Medienbruch, sondern kann direkt was dazu sagen. Zumal vielleicht auch das Thema eher.",
    "end": 1963.0
  },
  {
    "start": 1963.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja, genau.",
    "end": 1969.0
  },
  {
    "start": 1969.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Stellung zu nehmen. Du hast in der letzten Podcast-Episode schon Call to Action gehabt am Ende und hast gesagt, schickt mir mal gerne irgendwelche Themen, Ideen oder sowas, über das ich mal reden soll, was euch bewegt, das nehme ich gerne mal mit auf. Habe ich darüber nachgedacht, A, kommen da Reaktionen und B, ist es eigentlich eine gute Idee, die HörerInnen zu fragen, was man machen soll in dem Podcast?",
    "end": 1997.0
  },
  {
    "start": 1997.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also es kommen nicht so viele Reaktionen, aber das bin ich halt schon gewöhnt. ich hab auch mal...",
    "end": 2006.0
  },
  {
    "start": 2006.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Das auch meine Erfahrung übrigens.\nDa bist du nicht mit alleine, sondern das ist auch meine Erfahrung. Man stellt eine Frage und es kommt nicht so richtig hin.",
    "end": 2012.0
  },
  {
    "start": 2012.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja. Ja,\nund dann manchmal rechnet man überhaupt nicht damit. Und dann bekommt man plötzlich eine riesenlange E-Mail oder eine Instagram-Nachricht, wie toll der Podcast ist und wie lange die Leute das schon hören. Da geht mein Herz natürlich immer auf. Aber ja, also es ist auch strategisch gesehen nicht so schlau, den Call to Action am Ende zu machen. Aber ...\nMir haben schon Podcasts gesagt, dass sie dem Culture Action möglichst weit vorne machen. Ich finde, das muss sich aber auch immer irgendwie ergeben.",
    "end": 2049.0
  },
  {
    "start": 2049.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ich meinte aber gar nicht so die Position, sondern mir ging es eher die Fragestellung, man den Hörerinnen, soll man da die Frage stellen, was wollt ihr eigentlich hören oder ist es nicht viel besser, selber das Angebot zu bestimmen und zu sagen, das stelle ich euch zur Verfügung. Sag erstmal du, danach sag ich.",
    "end": 2060.0
  },
  {
    "start": 2060.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ach so, ja.\nAlso total. Ich finde auch, man sollte seinen eigenen Podcast auch so gestalten, dass es einem selbst Spaß macht und dass man auch über Themen spricht, die einen selbst interessieren. Und man sollte auch nicht alles geben auf Feedback. Weil das sind ja auch oft nur einzelne Meinungen von einzelnen Personen. Also wenn jetzt eine Person sagt, bitte, bitte mach unbedingt eine Folge über XY. Aber dann ... Man merkt ja selbst, okay, kann ich irgendwie selbst mit dem Thema resonieren?\nlöst das irgendwas bei mir aus, ich das Gefühl, das betrifft mehrere Leute und nicht nur eine. Aber ich finde halt auch, es ist immer cool, auch den Leuten, den HörerInnen die Möglichkeit zu geben, so bisschen zu partizipieren im Podcast, dass sie irgendwie selbst Teil davon werden können. Und manchmal kommt man dann vielleicht auch auf Themenvorschläge, auf die man selbst gar nicht gekommen wäre.",
    "end": 2122.0
  },
  {
    "start": 2122.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ja, so finde ich ganz genau so. Gibt tolle Inspirationen, kann man dann aufnehmen. Ich bin deswegen auf die darüber gestolpert. Es gab irgendwann mal, ich glaube es war in den 70er oder 80er Jahren, muss das gewesen sein, Versuch vom Fernsehen bei den ZuschauerInnen eine Umfrage zu machen und zu fragen, wie soll denn das perfekte Programm aussehen oder die perfekte Unterhaltungssendung. Und dann kam dabei etwas raus, das hatte ganz viel mit Musik zu tun, so eine Musiksendung und\nnoch so ein paar andere Features. Und dann hat man das versucht und es war das totale Desaster. Es wollte einfach gar kein Mensch, wollte das sehen oder hören und so weiter. Und daraus hat man halt gelernt und hat verstanden, okay, nur weil die Leute sagen, dass sie das irgendwie gut finden, bedeutet das am Ende nicht A, dass sie es hören oder sehen und B, dass sie es wirklich gut finden. Aus dem Gedanken kam ich darauf, soll man eigentlich seinen Hörerinnen fragen, was sie haben wollen oder soll man eigentlich sagen...",
    "end": 2175.0
  },
  {
    "start": 2175.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Manchmal weiß man ja auch selbst eigentlich gar nicht, was man will. ich find's manchmal auch total schön. Ich häng vor allem sehr viel bei YouTube ab in meiner Freizeit und folg da vielen Leuten. Ja, jetzt erst mal ja, aber da hab ich auch ganz oft, dass dann Leuten, denen ich schon Jahre folge, dass sie plötzlich mit einem neuen Format die Ecke kommen, wo ich denke, wow, das ist genau das, was ich gesucht hab, aber das hätt ich selbst gar nicht. Wär ich nicht auf die Idee gekommen oder ...",
    "end": 2186.0
  },
  {
    "start": 2186.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Aber ist er jetzt leergeguckt? Sorry.",
    "end": 2203.0
  },
  {
    "start": 2203.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Das hätte ich mir gar nicht vorstellen können, dass das funktioniert.",
    "end": 2206.0
  },
  {
    "start": 2206.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Uns ist klar geworden in dem Gespräch, dass es schwierig ist, so einen Podcast nach vorne zu bringen, wenn man nicht so ein wahnsinnig großes Marketingbudget hat, was man da machen kann, wenn man alles selber machen möchte oder machen muss. Aber lass uns trotzdem nochmal über vielleicht so drei Reichweiten-Tipps, drei Reichweiten-Booster sprechen. Was können wir machen, unseren Podcast weiter nach vorne zu bringen? Was wären so denn deine Empfehlungen dazu?",
    "end": 2231.0
  },
  {
    "start": 2231.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also ganz klassisch, was natürlich auch keiner mehr hören kann, aber was ich auch selbst merke, was leider eine sehr große Rolle spielt, ist Social Media. Also man muss leider wirklich sich irgendwie ein Konzept überlegen, wie man... Also wenn es zur Zielgruppe passt, oder je nachdem, welcher Zielgruppe, also dass man eine Plattform sucht, wo die Zielgruppe unterwegs ist und da vielleicht so Kurzvideos macht oder einfach Content, der zum Podcast passt, es muss auch nicht unbedingt...\nEs braucht nicht jeder einen Videopodcast und muss alles mitschneiden, dann da was hochzuladen. Dann was super wichtig ist, ist halt einfach Cross-Promo. Also sich mit anderen kleinen Podcasts connecten. Leute in den Podcasts vielleicht auch...\nSelbst wenn es kein Interviewformat ist, also mein Podcast ist kein klassischer Interviewpodcast, aber ich lad mir trotzdem ab und zu immer mal wieder Leute ein, wenn ich glaube, dass die was Spannendes für meine HörerInnen zu erzählen haben. Dadurch schafft man natürlich Synergien, dann muss man aber auch wieder schauen, man gewährleistet, dass die Person, die man eingeladen hat, Material an die Hand bekommt, dass sie das dann auch teilen können, dass man von der Reichweite überhaupt profitieren kann.\nAlso dass man irgendwie kleine Videos vorbereitet oder Zitat kacheln oder keine Ahnung.",
    "end": 2315.0
  },
  {
    "start": 2315.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Das\nist schöner Punkt. habe gerade eben dazu, also vor einer Woche glaube ich, habe ich einen Blogartikel dazu geschrieben und bei mir veröffentlicht. wenn du uns jetzt zuhörst und noch bisschen mehr darüber erfahren möchtest, finde ich eine super gute Interviewgastin und wie bringe ich die Person dazu diese\nInterviewaufnahme auch zu teilen. Einfach bei mir mal auf dem Blog schauen. Ich pack das mit in die Show Notes rein. Da gibt es ein paar gute Aspekte, die Denise eben auch schon angesprochen hat. Also sozusagen so ein Art Service Paket auch zur Verfügung zu stellen, damit den anderen Arbeit abgenommen wird und damit es für sie leichter ist, Ganze zu teilen. Jetzt haben wir so zwei. Hast du noch einen dritten?",
    "end": 2355.0
  },
  {
    "start": 2355.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Nein.\nJa, auf jeden Fall. noch zu Gäste einladen. sich trauen, sich selbst als Gast vorzuschlagen in anderen Podcasts. Also, da hab ich auch ein Interview im Newsletter zu. Weil eine befreundete Podcasterin von mir, die hat das selbst ausprobiert bei ihrem Podcast, hat sich in anderen, viel größeren Podcasts gepitcht mit ihrer Geschichte. Dann ist natürlich auch wichtig, eine Geschichte zu haben und einen guten Pitch.\nrauszuschreiben, dann per Mail oder so an diese Podcasts. Vielleicht können wir das auch in den Show Notes, die Ausgabe verlinken. Da gibt es gute Tipps, man das hinbekommt. sich auch einfach mal trauen, sich zu pitchen, weil dann kann man natürlich auch von der Reichweite, von dem Podcast profitieren. Und als drittes Cross-Promo auch in dem Sinne, dass man",
    "end": 2395.0
  },
  {
    "start": 2395.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Sehr gerne.",
    "end": 2415.0
  },
  {
    "start": 2415.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "so ein Tauschgeschäft mit anderen Podcasts vielleicht doch eingeht, dass man sagt, hey, ich mach eine Minute Werbung für euch in meinem Podcast, dafür macht ihr eine Minute Werbung für meinen Podcast in eurem Podcast. Da arbeite ich auch gerade an etwas, erleichtern soll, Leute zu finden und sich dann mit denen zu connecten.\nDa muss ich mich noch datenschutzmäßig beraten lassen, wie ich da nicht verklagt werde. Aber dass man sich mal umschaut. Was gibt es eigentlich für andere Podcasts, die eine ähnliche Zielgruppe haben, die mir auch selbst gefallen. Weil man macht ja auch Werbung für einen anderen Podcast, sollte man sich auch bisschen reinarbeiten und gucken, ob das wirklich zur Zielgruppe passt und ob empfehlenswert ist. Aber das kann auch total viel bringen.",
    "end": 2444.0
  },
  {
    "start": 2444.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Haha.\nDas ist eine sehr schöne Idee. Gehen wir noch mal einen Schritt weiter. Wie würde das konkret aussehen im Sinne von, man, also es ist so eine Art Host-Red, Host-Red, dass ich quasi etwas über deinen Podcast erzähle oder wäre das so, dass du mir eine Art Trailer anliefern würdest und ich den in meiner Episode einspielen würde oder geht beides?",
    "end": 2489.0
  },
  {
    "start": 2489.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Also, natürlich\nbeides möglich, aber wir wissen ja aus Studien und Erfahrungen, dass Host-Rats einfach besser funktionieren. die Leute ... natürlich ... Ich würde eher einen Podcast reinhören, wenn mir ein Host, den ich sowieso schon mag, erzähl, dass er den Podcast so gerne hört, als dass ich halt so einen Werbespot hör. Aber auch",
    "end": 2501.0
  },
  {
    "start": 2501.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Glaubwürdigkeit,",
    "end": 2514.0
  },
  {
    "start": 2514.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Werbespots in anderen Podcasts können helfen, das hab ich selbst schon mal ausprobiert und das hat den größten Boost gegeben, den ich jemals hatte.",
    "end": 2521.0
  },
  {
    "start": 2521.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Du hast richtig, du hast\nAds geschaltet, ne? Also in deinem Podcast-Netzwerk hattest du die Möglichkeit, glaube ich, ausgespielte Ad irgendwie zu schalten.",
    "end": 2528.0
  },
  {
    "start": 2528.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Genau.\nGenau. ja, das war verrückt. Aber da hab ich dann auch gemerkt, wenn dann plötzlich die... Nee, also es war, also ja, es ist mehr geworden dadurch, aber der Ausschlag geht natürlich krass nach oben und dann auch schnell wieder nach unten. Also, gibt dann doch viele Leute, die dann halt einmal reinhören und vielleicht dann halt nicht auf Folgen klicken, also auf den Podcast folgen.",
    "end": 2539.0
  },
  {
    "start": 2539.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Aber bleiben die?\nOkay.",
    "end": 2562.0
  },
  {
    "start": 2562.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "und dann halt wieder weg sind. Aber mich hat's überhaupt gewundert, so viele Leute dann ... Weil du musst ja schon dann noch mal in deiner App nach dem Podcast suchen, von dem du gerade gehört hast. Es ist ja nicht wie auf Social Media, dass du einfach auf Link klickst. Genau. Das war spannend.",
    "end": 2575.0
  },
  {
    "start": 2575.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ja. Ja. Ja.\nEin Punkt würde ich gerne ergänzen, weil ich den auch so schön und originell von dir finde, ist auch in deinem Newsletter zu finden, ganz am Ende, und zwar von der Rubrik Anschneiden, die neuesten Podcasts. Das ist diese Playlist von Spotify, wo wir ganz am Anfang darüber gesprochen haben, wo du mittlerweile 210 Trailer abgebildet hast von Podcasts, die du persönlich für höhrenswert empfindest.",
    "end": 2609.0
  },
  {
    "start": 2609.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja, also, ich glaube, die Leute denken immer, ich würde die Podcast alle hören. Natürlich informiere mich über die Podcasts, weil ich muss ja auch einen kleinen, oder zwei Sätze darüber schreiben, worum es geht. Und versuche natürlich, rauszufiltern, dass das keine Podcasts sind, die irgendwie Fake-News verbreiten oder so. Das sind keine explizit persönlichen Empfehlungen.",
    "end": 2633.0
  },
  {
    "start": 2633.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "eher so Inspirationsmaterial.",
    "end": 2635.0
  },
  {
    "start": 2635.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Genau, ich möchte\neinfach eine Plattform bieten, vor allem für kleine Podcasts, die halt starten, so bisschen Starthilfe zu geben und ein bisschen mehr Sichtbarkeit. Und ich find's halt selbst irgendwie schwierig, einfach einen neuen Podcast zu finden. Also klar, man kann sich irgendwie so durch die Charts klicken, aber da sind dann natürlich auch keine Podcasts, die von kleinen Leuten sind. Und das war so bisschen mein Versuch, kleinen Podcast so eine Bühne bieten zu können.\nAber es ist natürlich auch schwer, diese Leute zu erreichen, ... Entweder werde ich selbst auf die Podcasts aufmerksam, weil jemand was bei LinkedIn gepostet hat oder ich den irgendwo zufällig gefunden hab. Oder die Leute schreiben mir halt und sagen, ich hab einen neuen Podcast, würdest du den bitte mit aufnehmen?",
    "end": 2685.0
  },
  {
    "start": 2685.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "So und diese Idee mit einer Playlist zu arbeiten, die finde ich so charmant, weil die kann man ja adaptieren. Die kann man ja für alles Mögliche adaptieren. Also ich, der sich im Interviews kümmert, könnte eine Playlist mit tollen Interviewpodcasts machen. Eine ganz andere Person, die sich vielleicht Ernährung kümmert, könnte eine Playlist mit Ernährungspodcast oder Rezeptpodcast oder ich weiß nicht, was machen. Also dieses Format Spotify Playlist finde ich total charmant und eine total gute Idee, ist unauffällig, kostet nichts, hat einen hohen Servicecharakter.\nkann man darüber kommunizieren, eine sehr, sehr schöne Idee. Auch das wäre sozusagen noch eine Möglichkeit, die eigene Reichweite ein bisschen zu steigern.",
    "end": 2724.0
  },
  {
    "start": 2724.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Total. Und\nman könnte ja theoretisch auch Playlists für den eigenen Podcast ... Also wenn man irgendwie 200 Folgen hat oder so, man natürlich seinen eigenen Podcast kuratieren in Playlisten, wenn Leute sich halt zu einem bestimmten Thema interessieren. Und dann packt man alle Folgen zu exakt dem Thema da rein.",
    "end": 2728.0
  },
  {
    "start": 2728.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Genau!\nHörst du Interviewpodcast?",
    "end": 2743.0
  },
  {
    "start": 2743.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ähm, schon, ja. Aber dann auch eher ausgewählt. Ich hab keinen Interviewpodcast, den ich so toll finde, dass ich mir jede Folge anhör. Es ist eher so, dass ich mir dann so rauspicke, was mich interessiert. Es sind teilweise Podcasts, wo halt so Promis klassisch zu Gast sind oder Leute mit einer Reichweite oder so. Aber auch branchenspezifisch, also ... Genau.",
    "end": 2771.0
  },
  {
    "start": 2771.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "da\netwas, dir, ich meine jetzt keinen konkreten Podcast, sondern eher von der Art und Weise, wie auch die Fragen gestellt werden. Gibt es etwas, was dich echt annervt bei Interviews und gibt es gleichzeitig etwas, was du richtig gut findest und wo das dich sozusagen reinzieht? Fangen wir mal mit dem Annerven an. Gibt es einen Abschalter?",
    "end": 2788.0
  },
  {
    "start": 2788.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "...\nAlso wenn ich merke, dass der, der das Interview führt, einfach nur seine Fragen runterrattert und gar nicht richtig zuhört und auch keine Rückfragen so stellt, das finde ich sehr frustrierend, wenn ich so einen Interviewpodcast höre und der Gast erzählt dann was. Und ich finde das total spannend. Und man merkt so, der, der die Fragen stellt, ist dann einfach nur so nächste Frage. Und ich denke so, nein, wieso bist du da nicht mehr darauf eingegangen? Ich will doch mehr zu diesem Thema wissen.\nDass man sich als der Interviewende auch so bisschen in den Hörer oder die Hörerin reinversetzt, was die halt dann auch für Fragen haben. Weil man ist ja so bisschen so der Stellvertreter für die HörerInnen. Und finde, ich habe dann auch so ein bisschen die Aufgabe, sich da reinzudenken.",
    "end": 2840.0
  },
  {
    "start": 2840.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Mein totaler Frustmoment ist, wenn ein Interview anfängt und gesagt wird, so Denise, jetzt stell dich einmal vor, wer bist du, was machst du, wie bist du dazu gekommen. Das ist der Moment, wo ich zusammenbreche, wo meine Augen tränen und Ohren tränen und ich sage, nein, das geht doch wirklich nicht. Ich muss doch meine Gäste vorstellen. Geht dir das auch so oder bist du da genehmiger?",
    "end": 2856.0
  },
  {
    "start": 2856.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja. Ja.\nAlso, das ist mir tatsächlich letztens, als ich einen Interview-Podcast aus der Podcastbranche gehört hab, auch aufgefallen, wo auch wieder gesagt wurde, stell dich mal kurz vor. Ich dachte, das ist auch, als wenn man in ein Podcast eingeladen wird, der schlimmste Moment, wenn man sich selbst vorstellen muss. Ich hab mal so ein Projekt mit Salwa Humsi gemacht, und die hat auch gesagt, sie stellt immer ihre Gäste vor, weil sie das Das ist halt sonst ...\nals Gast so Gefühl wie in der Schule bei so einem Vorstellungsspiel, wo man so sagt, wo so ein Ball rumgeht, genau, und dann muss jeder sich einmal vorstellen. Und fand ich, war total gut, dass sie das immer so gesagt hat. Deswegen, seitdem ist mir das auch immer sehr im Gedächtnis geblieben. Und ich stelle auch meine Gäste immer vor. Weil ich das ... Es ist natürlich auch immer schön, von jemand anderem zu hören, was er ... also, sich vorgestellt.",
    "end": 2892.0
  },
  {
    "start": 2892.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Stell dich hin. Genau.",
    "end": 2916.0
  },
  {
    "start": 2916.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "zu hören, weil das schmeichelt einem auch einfach.",
    "end": 2920.0
  },
  {
    "start": 2920.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Man kann natürlich selber als Host das Ganze auch viel besser lenken und eben aus so einer Vorstellung auch nicht irgendwie so ein...\nzwei wichtigen Aspekte raussuchen und alles andere biografische Daten kann man ja im Gespräch irgendwie unterbringen. Das muss ja nicht am Anfang sein. Ich habe ein Interview mit dir in der Vorbereitung gehört, hat dich auch die fragstellende Person gebeten, mal deinen Werdegang zu beschreiben, wo ich auch gedacht habe, so, mein Gott, okay, Denise ist noch jung, also die ist gerade über 30, aber die hat schon so viel erlebt, das wird jetzt eine lange Antwort und genau so war es dann.",
    "end": 2938.0
  },
  {
    "start": 2938.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ciao ciao.\nJa, und es ist dann halt natürlich auch ... Man weiß dann auch so gar nicht richtig, wo man anfangen soll. Also, es ist natürlich auch schön, wenn einem jemand so bisschen Guidance ... Also, wenn einen so jemand halt durch das Gespräch führt und einen nicht so alleine lässt, weil dann wird man halt auch aufgeregt. Und ich fang dann halt auch echt krass an zu quatschen. Also, feier da mich vielleicht auch in irgendwelchen irgendwelchen Umwegen, wo ich gar nicht hin wollte. ... ja.",
    "end": 2980.0
  },
  {
    "start": 2980.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Natürlich, ist klar.",
    "end": 2987.0
  },
  {
    "start": 2987.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Und was ich auch nicht mag, ist, wenn Leute so Doppelfragen stellen, die so sehr komplex sind. Also, das ist sowohl als, wenn man zuhört, nervig, weil dann vielleicht die erste Frage voll relevant für einen ist und dann die zweite Frage nicht. Und ich selbst kenne das aus Interviews, dass man dann manchmal die Fragen auch vergisst. dann antwortet man halt auf die letzte Frage, weil man sich an die noch am besten erinnert. Und dann kommt man total über die erste Frage hinweg.",
    "end": 3016.0
  },
  {
    "start": 3016.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Und dann manchmal ist es dann auch noch so, dass sich das für die fragenstellende Person dass der Gast dann irgendwie sagt, und was war die andere Frage? Und dann ist man aber als Fragesteller schon irgendwie weiter in seinem Skript und hat es schon längst vergessen, was man eigentlich und kommt total durcheinander. Das sind immer lustige Situationen. Okay, jetzt haben wir rausbekommen, was du nicht so gerne magst. Gibt es einen etwas, wo du sagst, das finde ich wirklich, das ist für mich ein gut geführtes Gespräch oder gut geführtes Interview? Was macht dir Freude?",
    "end": 3026.0
  },
  {
    "start": 3026.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja.",
    "end": 3046.0
  },
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    "start": 3046.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "wenn du Interview Podcasts",
    "end": 3049.0
  },
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    "start": 3049.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Natürlich, wenn ich Sachen über die Person erfahre, die ich noch nicht wusste. Also, das ist ... Also, es gibt ja Leute, sagen, ja, ... Also, die sagen, ich bereite mich nicht vor, weil ich will die Person dann kennenlernen, so. Find ich auch immer schwierig, weil ja, meistens die Leute ... die Person schon kennen über die ... Also, wenn ich zum Beispiel Interviewfolgen mir anhöre, dann sind das meistens von ...\nFolgen mit Leuten, die ich schon kenne. Und wenn ich dann halt nur das Basic drumherum erfahre, weil die Person, die die interviewt, anscheinend nichts über die Person weiß, ist das natürlich so, ja, also ich habe nichts Neues gelernt in dieser Episode.",
    "end": 3085.0
  },
  {
    "start": 3085.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "sich nicht vorbereitet hat.\nDas ist ein guter Punkt. Ganz viele Leute machen das, weil sich nicht vorbereiten, weil sie entweder nicht wissen, wie sie sich vorbereiten sollen. Das kann ich verstehen, nicht jeder kommt aus dem Journalismus. Andere machen das, weil sie einfach zu faul sind, vorzubereiten und ergreifen. Und dann kommt das Argument, ich lasse mich voll auf mein Gespräch ein und gucke mal, wo der Flow hinführt. Aber der Punkt ist gut, dass du sagst, dass man dadurch nichts Neues rausbekommt. Das ist natürlich etwas Entscheidendes.",
    "end": 3109.0
  },
  {
    "start": 3109.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Hahaha\nJa, voll. Ich hab am Anfang meiner journalistischen Karriere oft Angst gehabt, zu viel über die Person zu wissen. Und dann gar nicht mehr ... Dass mir keine Fragen mehr einfallen. Aber dann ist vielleicht auch ... das nicht der geeignete Gast. Wenn man das Gefühl hat, die Person hat alles schon mal erzählt ... Dann ... Vielleicht ... Oder da muss man sich einen anderen Dreh überlegen.\nIch glaube, man kann immer noch was Neues über eine Person erfahren. Aber es ist schon natürlich auch einfach schwierig. Ich habe mal Matze Hilscher interviewt zu seinem Interview. Also er führt ja sehr viele Interviews und auch sehr gut. Und der hat gesagt, er glaubt nicht, dass man sich zu viel vorbereiten kann. Das fand ich auch beruhigend auf eine Art auch, dass dachte, okay, ich muss nicht irgendwie Angst haben, dass ich zu viel über eine Person weiß.\nJa, ich glaube, man muss ein gutes Mittelding finden.",
    "end": 3185.0
  },
  {
    "start": 3185.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ich am Ende muss man\nloslassen können. Ich glaube, es ist wichtig, sich gut vorzubereiten. Und dann muss man irgendwann, kommt der Punkt, man sagt, okay, jetzt lasse ich los und jetzt lasse ich mich auf das Gespräch tatsächlich ein. Aber mit all dem Wissen, was ich habe und gucke, dass ich dann... Das ist so eine Balance-Geschichte.",
    "end": 3188.0
  },
  {
    "start": 3188.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Mhm. Ja, total.\nJa, und ich finde auch, ist gut, wenn man halt ein Oberthema hat. Also das war auch eins der ersten Sachen, die ich überhaupt gelernt habe, ich angefangen habe. Weil ich war nicht auf einer Journalistenschule, ich habe kein Volontariat gemacht, ich war Quereinsteigerin. Und als ich da mein allererstes Interview geführt habe, das war, glaube ich, mit Paulina Roginski oder so, als sie ihren Podcast damals gestartet hat bei Spotify.\nUnd ich war halt Fan. Und als Fan ist man dann natürlich so, will man einfach alles wissen. Und das ist natürlich auch schwierig. Klar, wenn man so einen Podcast wie alles gesagt oder so Hotel Matze, wo das berühmte Persönlichkeiten sind, wo es wirklich so Superfans gibt und man alles darüber wissen will, ist das total spannend. ich find dann manchmal bei so Interviews, wenn das in alle möglichen Richtungen geht, dann ist es auch schwierig. Weil meistens",
    "end": 3231.0
  },
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    "start": 3231.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ganz swedisch.",
    "end": 3257.0
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    "start": 3257.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Vor allem, wenn es Experten in den Interviews möchte ich auch irgendwas lernen zu einem bestimmten Thema. Dann ist es ganz gut, wenn das so einen Rahmen hat und das nicht in wirklich alle möglichen Richtungen ausschlägt. Und dann hast du irgendwann mal da gearbeitet und wollen wir da noch mal drüber sprechen? Dann geht es in so Richtung, wo man denkt, ich dachte, es geht dieses eine Thema. Darüber möchte ich jetzt auch möglichst viel wissen.",
    "end": 3284.0
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  {
    "start": 3284.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Mir geht es so, wenn\nich Fanboy von irgendeinem Star bin, egal ob nur einen großen, berühmt oder klein und nicht so bekannt, das hindert mich eher. Also meistens sind die Interviews nicht so schön und manchmal war ich auch enttäuscht aus der Situation herausgegangen und andere Leute, die ich vielleicht gar nicht so spannend fand, die haben",
    "end": 3294.0
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  {
    "start": 3294.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "voll.",
    "end": 3308.0
  },
  {
    "start": 3308.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "besser am Ende. ist es so.",
    "end": 3311.0
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    "start": 3311.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Ja, total. Ich bin auch am schlechtesten im Interviewen, wenn ich ein Fangirl bin. äh Ja. Ja. Total. Aber ich find auch, es ist jetzt auch noch was Negatives, aber wenn ich das Gefühl hab, der Host interessiert sich nicht so richtig für die Person und will vielleicht nur so die Reichweite abgreifen. Und ich finde das auch als ...",
    "end": 3316.0
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  {
    "start": 3316.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Ja, es fehlt an dem Abstand und man ist vielleicht zu sehr in seiner Geschichte.",
    "end": 3338.0
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  {
    "start": 3338.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "als interviewte Person total schön, ich das Gefühl hab, jemand hat sich wirklich mit mir beschäftigt. Und hat sich nicht einfach nur ... Keine Ahnung von Chat-GPT ... Über mich gibt's nichts bei Chat-GPT, weil ich nicht bekannt genug bin. Aber ich könnt mir vorstellen, dass es halt so ... Also, wenn man halt das Gefühl hat, hat das einfach für den vorbereitet, oder jemand hat einfach nur den Wikipedia-Artikel oder was weiß ich so runtergelesen ...\nDas passiert oft bei Interviewpodcasts, die sehr groß sind und wo der Host keine Zeit mehr hat, sich selbst auf die Interviews vorzubereiten. Und dann das so angeliefert bekommt von der Redaktion oder so. Und man dann irgendwie das Gefühl hat, richtig kommt dann auch keine Connection zwischen den beiden Leuten zustande. Weil ... ja.",
    "end": 3384.0
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    "start": 3384.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Und damit verliert man natürlich auch die Möglichkeit, dass der Gast darüber dann in seiner Community spricht. Also das ist sozusagen gleichzeitig, wenn man es positiv belegt oder besetzt eben auch einen Reichweitenbooster, bereite ich mich gut auf meinen Gast vor, fühlt der Gast sich gesehen und gewertschätzt im Interview ist er natürlich auch viel schneller bereit oder sie das Ganze in seiner Bubble zu teilen und gibt mir damit dann eben auch die Möglichkeit seine Reichweite zu nutzen.\nDas ist sozusagen auch nochmal ein guter Punkt, wie man einen Gast dazu bringen kann, Interview zu bringen. Denise, es war mir ein großes Fest. Ich habe sogar eine exklusive Nachricht hier rausziehen können, dass du eine Plattform lauschen wirst. Und das finde ich super. Aber darüber hinaus hat es mir auch große Freude bereitet, dich in meinem Interview einmal zu Gast zu haben. Vielen Dank.",
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  {
    "start": 3412.0,
    "speaker": "Denise Fernholz",
    "text": "Teil.\nJa.\nJa, vielen Dank dir für die Einladung.",
    "end": 3440.0
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  {
    "start": 3440.0,
    "speaker": "Markus Tirok",
    "text": "Jetzt stoppe ich mal die Aufnahme.",
    "end": 3973.041
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