[
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    "end": 9.84,
    "text": "Music.",
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  {
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    "end": 16.417,
    "text": "Klartext HR - der Podcast von und mit Persoblogger Stefan Scheller.",
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  {
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    "text": "Music.",
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  {
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    "end": 34.611,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Klartext HR. Heute handelt es sich um die Podcast Folge 25, also eine Jubiläumsausgabe.",
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    "end": 42.767,
    "text": "Umso mehr freue ich mich dass Natalya Nepomnyashcha mit mir hier zusammen über einen anspruchsvolles und auf der komplexes Thema spricht.",
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    "text": "Es geht um die Diversity-Dimension soziale Herkunft - der steinige Weg zur Chancengleichheit.",
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    "text": "Hallo Natalya, schön dass du da bist. Magst du dich vielleicht kurz selbst vorstellen.",
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    "end": 64.21,
    "text": "Sehr gerne, hallo Stefan. Gleich vorab: Du hast den Namen supergut ausgesprochen das gelingt nicht jedem.",
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  {
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    "end": 73.852,
    "text": "Ich bin 31 Jahre alt ich bin mit meinen Eltern zusammen nach Deutschland eingewandert als ich 11 Jahre alt war in 2001.",
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    "end": 92.315,
    "text": "Und meine Eltern sind arbeitslos seit Mitte der 90er Jahre. Das heißt seitdem wir in Deutschland leben, leben sie von Hartz IV. Sie sprechen auch kaum Deutsch. Bei mir war das auch so, dass ich nicht aufs Gymnasium durfte. Ich hatte nur eine Realschulempfehlung und in Bayern, wo ich aufgewachsen bin, ist so eine Empfehlung bindend,",
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  {
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    "end": 105.558,
    "text": "das heißt ich musste auch auf die Realschule und konnte nie Abitur machen und später nachdem ich meinen Realschulabschluss hatte, ich war Schulbeste oder habe als Schulbeste abgeschlossen hatte überall 1er bis auf",
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  {
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    "end": 124.48,
    "text": "Sport, weil ich so unsportlich bin, habe ich meine schulische Ausbildung gemacht. Zuerst zur Fremdsprachenkorrespondentin und dann zur Übersetzerin und Dolmetscherin und die zweite schulische Ausbildung wurde in England als ein anacredit Degree, als als ein Bachelor anerkannt und deshalb konnte ich nach England gehen und dort meinen Master machen in internationale Politik.",
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  },
  {
    "start": 124.405,
    "end": 137.246,
    "text": "Und der Master ist zum Glück auch in Deutschland ein Master. Das war aber alles ein wahnsinnig steiniger Weg, wie du schon gesagt hast Stefan. Ich hatte für meinen Studium dann für das Masterstudium keinen Cent BaFöG bekommen.",
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  },
  {
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    "end": 147.31,
    "text": "Und entsprechend schwer war das für mich das auch zu finanzieren als Hartz 4 Kind mit den Studiengebühren in England und mit den Lebenshaltungskosten und auch",
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  {
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    "end": 165.648,
    "text": "später, als ich dann nach Berlin gezogen bin, wo wahrscheinlich fast alle, die irgendwas in Politik studieren, dann irgendwann nach Berlin kommen, habe ich zuerst keinen Job gefunden. Und das war für mich so ein bisschen überraschend, weil ich dachte: hey ich spreche 5 Sprachen, habe in England studiert. Was ist hier los? Und ich hatte ziemlich schnell verstanden das liegt",
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  {
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    "end": 173.399,
    "text": "eigentlich an meiner sozialen Herkunft weil ich nicht so selbstbewusst auftrete wie andere. Weil ich keine tollen Praktika gemacht hatte früher.",
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    "start": 173.684,
    "end": 188.297,
    "text": "Auch wenn mir jemand gesagt hat, dass das irgendwie relevant ist und weil ich auch überhaupt kein Netzwerk hatte, was gerade im politischen Bereich das A und O ist und ja hab dann angefangen wie wild zu Netzwerken, habe in einen Job bekommen, einen zweiten,",
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  {
    "start": 188.096,
    "end": 200.495,
    "text": "bin dann irgendwann aus diesem gesamten außenpolitischen Bereich ausgestiegen. Bin jetzt bei einer großen Unternehmensberatung hauptberuflich tätig. Aber habe 2015/2016 mir gedacht:",
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  {
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    "end": 202.638,
    "text": "Es war so ein schwieriger Weg",
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  {
    "start": 202.428,
    "end": 220.372,
    "text": "und das darf eigentlich nicht so bleiben! Dass es für die jungen Menschen heutzutage so schwierig ist in Deutschland sozial aufzusteigen, egal wie talentiert sie sind, egal wie viel sie drauf haben und deshalb Netzwerk Chancen begründet. Und mit Netzwerk Chancen setzen wir uns auch dafür ein, dass die soziale Herkunft als eine Diversity-Dimension gelebt wird.",
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  },
  {
    "start": 220.117,
    "end": 228.132,
    "text": "Das heißt, dass Unternehmen und Organisationen die soziale Vielfalt leben. Und ich freue mich sehr, dass wir heute im Podcast darüber sprechen.",
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  {
    "start": 229.048,
    "end": 238.566,
    "text": "Ja perfekt! Und dann sind wir schon mittendrin. Du hast es angesprochen: es geht um eine Diversity-Dimension. Da hol ich gerne mal ein bisschen weiter aus:",
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  {
    "start": 238.446,
    "end": 247.874,
    "text": "Die Charta der Vielfalt. Auf die beziehen sich ja die sogenannten Diversity-Dimensionen- Wenn man dann das Zählen anfängt, da ist zum einen das Thema Alter.",
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  {
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    "text": "Dann haben wir als zweite Dimension die ethnische Herkunft und Nationalität.",
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  {
    "start": 253.201,
    "end": 260.261,
    "text": "Als drittes das Geschlecht und geschlechtliche Identität, dann kommen wir zu körperlichen und geistigen Fähigkeiten.",
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  {
    "start": 260.799,
    "end": 268.535,
    "text": "Die nächste Dimension ist Religion und Weltanschauung. Sexuelle Orientierung ist die Nummer 6 und",
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    "end": 283.523,
    "text": "die siebte Dimension - und das ist eigentlich das Erstaunliche: die gibt es jetzt so offiziell in diesem Rad oder in dieser Darstellung erst seit Januar 2021 - ist die soziale Herkunft. Jetzt frage ich natürlich gleich dich:",
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  {
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    "end": 291.454,
    "text": "Ist das ein Thema, was erst an Bedeutung gewonnen hat oder warum ist er so spät dazugekommen dieser Faktor soziale Herkunft.",
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    "end": 300.43,
    "text": "Also soweit ich weiß, hat sich die Charta der Vielfalt zunächst am Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz orientiert",
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  {
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    "end": 304.553,
    "text": "und da sind tatsächlich nur die anderen sechs Dimensionen, die du genannt hast, drin.",
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  {
    "start": 304.316,
    "end": 320.154,
    "text": "Soziale Herkunft ist nicht dabei. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist ja dafür da, dass man klagen kann, wenn man Diskriminierung erfährt. Natürlich ist es sehr schwierig, eine solche Diskriminierung nachzuweisen, aber das hat nichtsdestotrotz eine wahnsinnige symbolische Bedeutung dieses Gesetz.",
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  },
  {
    "start": 320.025,
    "end": 326.464,
    "text": "Und deshalb setzen wir uns als Netzwerk Chancen auch politisch dafür ein, dass die soziale Herkunft auch aufgenommen wird",
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  {
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    "end": 330.587,
    "text": "in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.",
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  {
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    "end": 340.04,
    "text": "Und wir haben dann in 2018, also vor drei Jahren, mit unserem ideellen Förderprogramm für soziale Aufsteiger:innen gestartet sind, dazu komme sicher später noch,",
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  {
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    "end": 352.958,
    "text": "wirklich festgestellt: Die Unternehmen haben noch überhaupt nicht auf dem Schirm, was für wertvolle Mitarbeitende soziale Aufsteiger:innen sind oder auch, dass soziale Vielfalt wichtig ist und dann eben angefangen, uns dafür einzusetzen dass die soziale Herkunft",
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  {
    "start": 352.73,
    "end": 362.923,
    "text": "bei der Charta der Vielfalt als eine Diversity-Dimension anerkannt wird. Und sind jetzt sehr froh, dass das 2021 geschehen ist und das wir auch als Partner dabei sind.",
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  },
  {
    "start": 364.577,
    "end": 375.292,
    "text": "Man mag das vielleicht manchmal, wenn man sich mit dem Thema vorher nicht beschäftigt hat, sehr überrascht aufnehmen und sagen: \"Hey in Deutschland - das ist doch in ein freies Land und demokratisches Land.\" Jeder hält sich doch",
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  {
    "start": 375.101,
    "end": 377.462,
    "text": "für maximal offen, und dass es",
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    "end": 386.239,
    "text": "so etwas wie eine strukturelle und systematische Diskriminierung gibt und dass man da sogar in diesen Dimensionen sehr genau rein leuchten kann und plötzlich merkt man,",
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  {
    "start": 386.038,
    "end": 402.677,
    "text": "das mit der Chancengleich, das ist nicht so, wie wir uns das alle wünschen. Aber mal konkret und da kannst du gerne auch auf deine eigene Historie Bezug nehmen: Welche Auswirkungen hat denn dann eine benachteiligte soziale Herkunft - sagen wir mal in Punkto Bildung, Arbeit und Leben in Deutschland.",
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  {
    "start": 402.837,
    "end": 416.613,
    "text": "Ja ich glaube da kann ich stundenlang drüber sprechen. Es fängt natürlich schon sehr sehr früh an, das ist z.b. so, dass es Studien gibt zum Beispiel den Dresdner Bildungsgipfel, die nachweisen",
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    "end": 427.983,
    "text": "dass ob man eine Gymnasialempfehlung bekommt oder nicht eben, mit der sozialen Herkunft sehr stark zusammenhängt. Und nicht mit der Leistungen der Begabung. Sie haben zum Beispiel rausgefunden,",
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  {
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    "end": 430.62,
    "text": "dass ein Arbeiter:innen Kind",
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    "end": 448.562,
    "text": "bei gleicher Leistung und gleicher Begabungen eine 4-fach geringere Chance auf eine Gymnasialempfehlung hat im Vergleich zu einem Akademiker:innen Kind. Und das ist natürlich eine absolut himmelschreiende Ungerechtigkeit, wenn sowas der Fall ist. Und natürlich auch später ist es so, selbst wenn",
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  {
    "start": 448.982,
    "end": 463.605,
    "text": "Arbeiter:innen Kinder das Abitur erworben haben, studieren sie wesentlich seltener und auch selbst wenn sie ein Studium abgeschlossen haben, kommen sie wesentlich selten an die richtig guten Jobs ran. Und jetzt kann man sich natürlich fragen, warum das so ist. Und ich denke,",
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  {
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    "end": 475.101,
    "text": "dass das sein einfach menschlich ist, dass uns Menschen sympathisch sind, die uns ähnlich sind. Das ist bei mir so, das bei dir wahrscheinlich auch so. Da sind eben diese unbewussten Vorurteile, die man in sich hat.",
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  {
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    "end": 483.77,
    "text": "Und es ist nun mal zur Zeit so, dass die allermeisten Entscheidungsträger:innen in Deutschland aus gutbürgerlichen Verhältnissen kommen und je weiter man nach oben blickt, also",
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  {
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    "end": 499.236,
    "text": "in die wirklichen Top-Etagen der deutschen Unternehmen, desto weniger soziale Aufsteiger:innen sind dort und dem entsprechend ist es so, dass die Entscheidungsträger:innen, wenn sie selber aus einer gutbürgerlichen Familie kommen, an einer der Top-Universitäten studiert haben.",
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  {
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    "end": 502.864,
    "text": "Vielleicht auch bestimmte Hobbys haben. Vielleicht auch auf",
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  {
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    "end": 520.454,
    "text": "bestimmte Art und Weise gestikulieren, sprechen, eloquent sind, natürlich auch genau solche jungen Menschen fördern, in denen sie sich als junger Mensch wiedererkennen und deshalb haben auf jeden Fall soziale Aufsteiger:innen das Nachsehen, egal wie talentiert sie sind. Und umso wichtiger ist es tatsächlich unconscious bias",
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  {
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    "end": 523.965,
    "text": "Schulungen durchzuführen und tatsächlich Menschen",
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    "end": 534.21,
    "text": "dabei zu unterstützen, die eigenen unbewußten Vorurteile zu erkennen. Aber natürlich auch irgendwo zuschauen, dass man eine gewisse soziale Vielfalt sächlich anstrebt.",
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  {
    "start": 535.53,
    "end": 555.266,
    "text": "Ich kenne das ganze Phänomen ja logischerweise oder man kennt es aus der Recruiting-Brille heraus. So nach dem Motto \"Welche Person stellt man ein?\". Da spielt das Thema Bias eine riesige Rolle, also beim Thema Jobchancen. Was mich trotzdem so ein bisschen erstaunt und auch erschreckt: Wenn du das so sagst,",
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  },
  {
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    "end": 560.784,
    "text": "dass das in der Schule auch passiert. Weil man irgendwo ja das Gefühl hat, wenn die Person",
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  {
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    "end": 572.658,
    "text": "jetzt eine gute Noten schreibt und zum Beispiel in Mathe die Aufgabe entweder richtig oder nicht richtig ist, dann kann es doch nicht sein, dass in irgendeiner Art und Weise hier dann zusätzlich noch mal soziale Herkunft",
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  {
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    "end": 581.534,
    "text": "eine Rolle spielt oder so einen starken Impact hat. Dass sie eine Rolle spielt wahrscheinlich schon. Das ist durchaus erschreckend an der Stelle, weil es zeigt,",
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  },
  {
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    "end": 586.9,
    "text": "vermutlich - wir haben über Bias geredet - wenn wir über Schule reden, dass natürlich auch Lehrer",
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  },
  {
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    "end": 592.049,
    "text": "da an der Stelle vielleicht einen gewissen Aufholbedarf haben. So habe ich es jetzt eigentlich vernommen.",
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  {
    "start": 591.812,
    "end": 608.865,
    "text": "Absolut. Also es gibt auch eine Studie, wahrscheinlich auch mehrere, aber ich kenne eine, wo Referendar:innen also Anwärter:innen auf den Lehramt-Job Schulaufgaben korrigiert haben. Und die waren komplett identisch. Mit dem einzigen Unterschied, dass",
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  },
  {
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    "end": 621.54,
    "text": "bei manchen eben ein türkischstämmiger oder arabischstämmiger Name drauf stand und bei anderen ein deutscher Name, ich glaube auch jetzt nicht Kevin, sondern eher Michael, also schon so ein Name, der darauf schließen lässt, wahrscheinlich",
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  {
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    "end": 624.322,
    "text": "ja vermutlich eventuell eben jemand aus einer",
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    "end": 633.423,
    "text": "Mittelschicht-Familie kommt. Und die identischen Aufgaben wurden um 0,5 Noten schlechter bewertet wenn da eben ein ausländisch klingender Name drauf stand.",
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  {
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    "end": 644.118,
    "text": "Das ist, wie gesagt, in vielerlei Hinsicht erstaunlich, weil man ja eigentlich sagt, vielleicht sollte man da auch, was so die Maßstäbe angeht,",
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    "end": 653.4,
    "text": "eher sagen: \"Hey, das ist eigentlich umso mehr ne Leistung, weil eventuell die Sprachkenntnisse nicht auf dem gleichen Level sind\" und nicht in die andere Richtung das Ganze kippen.",
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  {
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    "end": 656.118,
    "text": "Es ist erstmal erschreckend.",
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  {
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    "end": 665.4,
    "text": "Magst du vielleicht, um der gleich bei diesem Thema zu bleiben, mal so die eine oder andere Situation aus deiner persönlichen Erfahrungswelt schildern.",
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  },
  {
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    "end": 670.27,
    "text": "Wo du genau auf so ein Vorurteil oder im schlimmsten Fall",
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  {
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    "end": 676.58,
    "text": "auf so genannte \"Intersektionalität\", also das Zusammentreffen von mehreren Diskriminierungsmerkmalen, gestoßen bist.",
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  {
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    "end": 685.619,
    "text": "Da gibt es bestimmt die eine oder andere Situation. Naja, ich glaube ehrlicherweise, das ist selten etwas, was bewusst geschieht.",
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  },
  {
    "start": 685.463,
    "end": 708.754,
    "text": "Dass man wirklich sehr bewusst Leute ausschließt, weil man sagt, du kommst aus einer Hartz 4 Familie, ich stell dich nicht ein oder ich lade dich nicht zum Vorstellungsgespräch ein. Ich denke, dass es meistens eher unterbewusst geschieht. Und z.b. in meinem eigenen Fall, weil ich habe den unglaublich ungeraden Lebenslauf, eben zuerst zwei schulische Ausbildungen gemacht im sprachlichen Bereich, dann internationale Politik studiert, dann habe ich ein",
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  },
  {
    "start": 708.581,
    "end": 727.182,
    "text": "bisschen in dem Bereich bzw. 3-4 Jahren im Bereich gearbeitet, dann später war ich in der Kommunikationsbranche, bin jetzt bei einer Unternehmensberatung. Und das ist durchaus etwas, was ganz häufig soziale Aufsteiger:innen haben, die ziemlich ungerade Lebensläufe haben, weil sie eben so hart kämpfen müssen, weil sie eben oft nicht einfach das",
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  },
  {
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    "end": 735.293,
    "text": "Gymnasium abschließen und dann so nahtlos studieren können oder vielleicht doch ihr Studium länger dauert, weil sie nebenbei noch viel arbeiten müssen, um sich das zu finanzieren.",
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  {
    "start": 735.569,
    "end": 745.394,
    "text": "Oder vielleicht auch einfach keine Unterstützung bekommen. Und das sind ja alles Faktoren, so ungerade Lebensläufe oder auch ein Studium, das lange dauert, wo manche Arbeitgeber:innen sehr negativ drauf reagieren.",
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  {
    "start": 745.697,
    "end": 758.762,
    "text": "Oder vielleicht eben auch wenn der rote Faden fehlt, was in meinem Lebenslauf auf jeden Fall der Fall ist und oft erfährt man ja gar nicht, warum man nicht eingeladen wird oder sogar meistens man bekommt einfach eine Absage und gut ist.",
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  },
  {
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    "end": 773.706,
    "text": "Und ich denke, hier gilt es einfach darauf aufmerksam zu machen, dass die Geschichten unterschiedlich sind. Dass es sehr viele unterschiedliche Faktoren geben kann, warum mein Lebenslauf ungerade ist und dass man solche Lebensläufe nicht gleich von vornherein aussortiert",
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  {
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    "end": 781.205,
    "text": "In meiner eigenen Geschichte war das aber auch so, dass ich mich direkt eben nach dem Studium 2012/13 um einen Job beworben habe.",
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  {
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    "text": "Auch im politischen Bereich, bei jemandem, den ich so über Umwege kannte und der hat mir dann tatsächlich am Telefon sehr ehrlich gesagt",
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  {
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    "text": "\"Du, ich lade dich nicht ein, weil du hast so einen komplizierten Nachnamen. Und wenn unsere Kunden anrufen, dann können Sie ihn gar nicht aussprechen.\"",
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  {
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    "text": "Der hat´s mir halt gesagt.",
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    "text": "Und ich will nicht wissen, wie viele sich das vielleicht gedacht haben, aber natürlich nicht sagen würden, weil dagegen kann man auf jeden Fall klagen aufgrund des AGG. Von daher spielen da sehr viele Faktoren eine Rolle. Und es geht einfach darum,",
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  {
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    "text": "die Entscheidungsträger:innen, gerade die Personalentscheider:innen, dabei zu unterstützen,",
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  {
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    "text": "dass sie offener werden, dass sie sich selber hinterfragen: Warum finde ich gerade die Person sympathisch? Warum lade ich vielleicht die Person ein und nicht die andere? Und manchmal können es natürlich harte Faktoren sein,",
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    "text": "wenn ich jetzt einen Herzchirurgen rekrutiere, dann muss er natürlich Medizin studiert haben und vielleicht gibt es auch bestimmte Fortbildungen, die er absolviert haben muss oder sie.",
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  {
    "start": 847.936,
    "end": 849.622,
    "text": "Und dann ist es absolut",
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  },
  {
    "start": 849.367,
    "end": 866.393,
    "text": "klar, wie die Entscheidung fällt. Aber vielleicht gibt es wiederum bei anderen Jobs, wenn ich einen Business Development Manager suche für ein Startup, vielleicht gibt es da doch eher die Frage: \"Hey warum lade ich vielleicht eher jemand ein, der an der WHU studiert hat, wo eigentlich fast nur junge Menschen, die aus gutbürgerlichen Verhältnissen",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 866.138,
    "end": 870.147,
    "text": "kommen und nicht jemand der an einer kleinen FH irgendwo studiert hat.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 871.314,
    "end": 878.879,
    "text": "Wie gehst du denn jetzt ganz konkret, sagen wir mal in so einem Fall, da sagt dir das jemand direkt ins Gesicht.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 878.849,
    "end": 893.508,
    "text": "Wie reagierst du dann? Äußerst du das? Kannst du dann den Personen das transparent machen, was sie gerade tun in ihrem Verhalten? Oder umgekehrt auch: Was würdest du denn Menschen raten, die genau so etwas erleben und da jemand vor sich haben, die ihnen sowas entgegnen.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 893.622,
    "end": 899.549,
    "text": "Was passiert dann? - Also ich bin ein großer Fan von gewaltfreier Kommunikation.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 899.393,
    "end": 906.939,
    "text": "Und ich denke, es ist auf jeden Fall wichtig, sich in die Person hineinzuversetzen. Denn es gibt ja auch sehr viele Menschen, die sind",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 906.882,
    "end": 916.842,
    "text": "nicht so progressiv und die sind vielleicht nicht in dieser Blase, in die ich mich bewege. Ich glaube im weitesten Sinne könnte man sagen, ich beweg mich schon viel in dieser rot-grün versifften",
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  },
  {
    "start": 916.614,
    "end": 926.726,
    "text": "Blase. Und mir ist aber auch klar, dass es Menschen gibt, die ganz anders aufgewachsen sind und für die das vielleicht einfach so komplett normal ist, dass ",
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  },
  {
    "start": 926.498,
    "end": 935.315,
    "text": "gerade Lebensläufe was Tolles sind und dass ein Studium an einer Elite-Uni was Tolles ist und dass man dann auf jeden Fall Menschen",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 935.438,
    "end": 951.249,
    "text": "bevorzugt, die an Eliteuniversität studiert haben. Wenn man da davon ausgehen kann, dass sie eine sehr gute Bildung genossen haben und die vielleicht noch nie sich damit auseinandergesetzt haben, was das alles bedeutet und dass es vielleicht auch Menschen gibt, die an kleinen FHs studiert haben und lange für ihr Studium gebraucht",
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  },
  {
    "start": 951.039,
    "end": 953.652,
    "text": "haben. Die aber so hart dafür kämpfen mussten",
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  },
  {
    "start": 953.424,
    "end": 962.465,
    "text": "und entsprechend Fähigkeiten wie Lösungsorientierung, Durchsetzungsfähigkeit, Frustrationstoleranz an den Tag gelegt haben, um das überhaupt zu schaffen.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 962.237,
    "end": 976.536,
    "text": "Und wenn dann Personaler:innen vielleicht sich noch nie damit auseinandergesetzt haben, dann glaube ich, ist es erstmal wichtig, das transparent zu machen. Natürlich schon offen damit umzugehen. Offen aber respektvoll, auf jeden Fall auch die eigenen",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 976.839,
    "end": 986.285,
    "text": "Erfahrungen darzulegen oder auch die Gedanken, die man dazu hat. Aber ich glaube, es ist auf jeden Fall wichtig, nicht automatisch davon auszugehen dass,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 986.381,
    "end": 999.906,
    "text": "alle um uns herum das total verstehen und annehmen müssen. Weil eben jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen gemacht hat auf eine gewisse Art und Weise sozialisiert wurde, geprägt ist und er glaubt dieser Respekt ist jedenfalls sehr sehr wichtig.",
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  },
  {
    "start": 1001.37,
    "end": 1017.793,
    "text": "Das ist ein ganz ganz wichtiges Thema, den anderen erstmal versuchen zu verstehen und zwar beide Seiten in beide Richtungen. Aber hast du dann die Erfahrung gemacht, dass wenn du das adressierst und ansprichst und sagst \"Entschuldigung, das was du gerade da",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1017.736,
    "end": 1025.436,
    "text": "äußerst mir gegenüber, das diskriminiert mich.\" Und dass man sagt: \"Oh, das wollte ich nicht.\" und danach \"Oh, stimmt, da hast du recht.\" ",
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  },
  {
    "start": 1025.586,
    "end": 1032.674,
    "text": "Dadurch, dass du es adressiert und anspricht, dass du da etwas ändern kannst? Oder es ist am Ende trotzdem der gleiche Zustand und die sagt \"Nee, aber so ist es.\"",
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  },
  {
    "start": 1032.896,
    "end": 1037.679,
    "text": "Ich denke, das ist immer ein Prozess. Also kaum jemand hat ein",
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  },
  {
    "start": 1037.433,
    "end": 1060.608,
    "text": "Gespräch und ist dann nachher erleuchtet. Und gerade bei Personaler:innen, gerade wenn sie z.b. bei großen Unternehmen arbeiten, da dauert sowas ja immer sehr lange. Da gibt's ja auch oft irgendwelche Scoringsysteme oder Keywords, nach denen man in einem Lebenslauf sucht. Das wird zum Teil bei großen Unternehmen irgendwo outgesourct, dass irgendwo in Shared Service Centern Leute sitzen, die wirklich solche Lebensläufe oder sogar",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1060.38,
    "end": 1067.684,
    "text": "die Systeme da sind, die solche Lebensläufe nach Keywords durchsuchen. Und ich denke, das ist immer ein Prozess. Deshalb",
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  },
  {
    "start": 1067.438,
    "end": 1075.39,
    "text": "mach ich auf das Thema aufmerksam, gebe sehr viele Interviews, bin auch öffentlich präsent, um einfach wachzurütteln, um",
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  },
  {
    "start": 1075.18,
    "end": 1081.403,
    "text": "Gedankengänge anzustoßen. Und ja ich habe auch schon natürlich Leute erlebt, die gesagt haben, ich habe",
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  },
  {
    "start": 1081.166,
    "end": 1094.655,
    "text": "noch nie drüber nachgedacht, dass soziale Herkunft zu Diversity gehört oder dass wir eventuell drauf achten sollten, dass wir Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten bis in die obersten Etagen beschäftigen. Aber ich denke, wie gesagt,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1094.409,
    "end": 1102.865,
    "text": "dass das meistens ein Prozess ist. Aber ich bin froh, wenn ich ihn anstoßen kann und wenn Menschen auf jeden Fall dann versuchen etwas zu ändern.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1103.87,
    "end": 1113.343,
    "text": "Was genau versuchen \"wir\" denn zu ändern? Also ich blick jetzt mal  rein ins Unternehmen auch gerade HR an der Stelle.",
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  },
  {
    "start": 1113.214,
    "end": 1122.157,
    "text": "Was müsste denn passieren, ganz konkret, damit es vielleicht am Ende gar keine Ungleichbehandlung aufgrund von sozialer Herkunft mehr gibt.",
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  },
  {
    "start": 1122.442,
    "end": 1132.392,
    "text": "Oder die Frage: Ist es eh nur eine Utopie und so ganz wird man das nie weg kriegen, weil Menschen immer Menschen sind und sie müssen da ganz stark kognitiv eingreifen.",
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  },
  {
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    "end": 1134.697,
    "text": "Wie ist Deine Sicht darauf. Was können",
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  },
  {
    "start": 1134.892,
    "end": 1142.565,
    "text": "die Hörerinnen und Hörer mitnehmen und was können wir im Unternehmen verändern, um sie zu verbessern die Situation.",
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  },
  {
    "start": 1142.796,
    "end": 1152.017,
    "text": "Da kann man auf jeden Fall sehr viel tun. Natürlich hast du recht, dass das irgendwo eine Utopie ist. Wir werden nie eine vollkommene Chancengleichheit erreichen.",
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  },
  {
    "start": 1151.798,
    "end": 1164.44,
    "text": "Aber wir sind gleichzeitig auch noch viel zu weit davon entfernt und es gibt sehr viele realistische Maßnahmen, die man ergreifen kann, um zumindest dem Ganzen näher zu kommen. Das fängt natürlich schon bei den Jobausschreibungen an. Wir empfehlen immer",
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  },
  {
    "start": 1164.23,
    "end": 1171.354,
    "text": "diese soweit es geht Kompetenz-basiert zu gestalten und eben nicht Qualifikations-basiert. Man liest ja ganz häufig,",
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  },
  {
    "start": 1171.729,
    "end": 1184.668,
    "text": "die suchen Top-Absolventinnen von Top-Universitäten aus den und den Studiengängen möglichst mit dem mit dem Schwerpunkt gerne mit MBA oder Doktor Titel",
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  },
  {
    "start": 1184.44,
    "end": 1191.159,
    "text": "dann noch bitte die und die Erfahrung, genau aus dem und dem Unternehmen. Und das sind natürlich alle so Sachen, die ",
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  },
  {
    "start": 1191.372,
    "end": 1196.236,
    "text": "gerade für soziale Aufsteiger:innen oder generell Menschen aus unteren sozialen Schichten, oft",
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  },
  {
    "start": 1196.071,
    "end": 1207.111,
    "text": "abschrecken sind. Denn wenn man eben so ein ungeraden Lebenslauf hat und wenn man so hart kämpfen musste, war man eben vielleicht nicht in einer Top-Uni und hat vermutlich keine MBA und keinen Doktortitel. Und",
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  },
  {
    "start": 1207.333,
    "end": 1210.883,
    "text": "ich glaube, da ist auf jeden Fall eher wichtig",
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  },
  {
    "start": 1210.997,
    "end": 1223.675,
    "text": "das nicht so abschreckend zu machen. Sich überlegen, was sind denn genau die Fähigkeiten, die man für diese Rolle braucht, denn ich glaube mit diesen Fähigkeiten z.b. gut organisieren können, kommunikationsstark sein, guter Projektmanager",
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  },
  {
    "start": 1223.429,
    "end": 1235.954,
    "text": "sein, ich glaube, dass ich sich da soziale Aufsteiger:innen häufiger wiederfinden, als in so Ausschreibungen, in denen wirklich nur drauf geachtet wird, was für Qualifikationen jemand mitbringen soll.",
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  },
  {
    "start": 1235.753,
    "end": 1247.999,
    "text": "Darüber hinaus empfehlen wir immer interne Netzwerke zu gründen für soziale Aufsteiger:innen. Natürlich ist das so, man muss schon eine gewisse Größe haben, um das zu schaffen. Jemand, der nur 20 Mitarbeiter:innen hat,",
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  },
  {
    "start": 1247.771,
    "end": 1254.733,
    "text": "wird das vielleicht eher nicht so gut machen können, aber ab einer gewissen Größe ist es durchaus möglich. Und ich glaube dass man so einen \"Safe Space\"",
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  },
  {
    "start": 1254.505,
    "end": 1271.009,
    "text": "braucht, wo man wirklich weiß, das sind jetzt Leute, die haben ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht, die haben einen ähnlichen Hintergrund, wo man sich austauschen kann und man vielleicht auch zusammen Vorschläge wiederum erarbeitet, wie das Unternehmen noch mehr soziale Aufsteiger:innen gewinnen kann oder auch zusammen dran arbeitet, wie man",
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  },
  {
    "start": 1271.321,
    "end": 1289.419,
    "text": "Empfehlungen ausspricht, wie eine Atmosphäre geschaffen werden kann, in der sich soziale Aufsteiger:innen wohlfühlen. Und darüber hinaus natürlich auch mit Netzwerken zusammenarbeiten. gerne auch mit Netzwerk Chancen, die natürlich ja sehr viel Erfahrung in dem Bereich soziale Vielfalt haben. Die da auch",
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  },
  {
    "start": 1289.191,
    "end": 1309.962,
    "text": "beraten können. Wir führen z.b. Workshops durch, in denen die Kultur analysiert wird, ob sie offen ist, ob sie wirklich möglichst so gestaltet ist, dass auch Menschen die vielleicht anders sind, wirklich ihre Meinung frei äußern können und auch ihre Anliegen, ihre Sorgen frei äußern können und wir zusammen noch mit den Unternehmen daran Arbeit,",
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  },
  {
    "start": 1309.743,
    "end": 1319.639,
    "text": "dass sie so eine Kultur schaffend. Selber vielleicht auch im Recruiting bisschen mehr darauf achten, wie sie rekrutieren oder auch bei Beförderungen. Da ist es ja auch oft so, dass",
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  },
  {
    "start": 1319.42,
    "end": 1333.899,
    "text": "was ich eben vorher angesprochen habe, dass uns Menschen sympathisch sind, die uns ähnlich sind und dementsprechend ist es sicherlich oft so, dass auch bei Beförderungen die eben das Nachsehen haben, die irgendwie ganz anders sind als der Chef oder die Chefin. Und da eben auch darauf so achten,",
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  },
  {
    "start": 1333.662,
    "end": 1339.831,
    "text": "wie man befördert, wen man befördert und warum. Ich glaube, das sind auf jeden Fall auch sehr wichtige Punkte.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1341.044,
    "end": 1346.115,
    "text": "Wahnsinn! Da hast Du richtig viele Ansatzpunkte geliefert.",
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  },
  {
    "start": 1346.148,
    "end": 1353.461,
    "text": "Ich werde ja zu dem Thema Diversity-Dimensionen auch einen korrespondierenden Artikel rausbringen und den Podcast mit einbauen",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1353.26,
    "end": 1369.584,
    "text": "Was mir jetzt gerade noch so ganz spontan aufgefallen ist: Du hast gesagt interne Netzwerke gründen. Das bedeutet aber ja auch, dass Menschen sich -das ist jetzt vermutlich nicht der richtige Begriffe, aber ich sag mal- \"outen\" müssen und sagen, ich gehe in dieses Netzwerk rein,",
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  },
  {
    "start": 1369.383,
    "end": 1372.879,
    "text": "weil ich auch zu diese Erfahrungen gemacht habe.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1373.038,
    "end": 1379.757,
    "text": "Und sage meine soziale Herkunft ist auch nicht optimal, ich will mich da stärker aufstellen.",
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  },
  {
    "start": 1379.97,
    "end": 1388.894,
    "text": "Kann es sein, dass viele dann sagen, nein, ich möchte das erst gar nicht mal preisgeben, weil ich habe so einen gewissen Status erreicht. Und wenn ich jetzt ankomme, dass es dann irgendwie für mich auch negativ sein können.",
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  },
  {
    "start": 1388.846,
    "end": 1391.126,
    "text": "Also gibt's sowas auch?",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1391.051,
    "end": 1401.164,
    "text": "Das gibt es auf jeden Fall! Das gibt es auch bei uns. Also wir haben ja über 1.000 Mitglieder aus ganz Deutschland, die zum Teil auch sehr erfolgreich sind. Also bei uns sind",
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  },
  {
    "start": 1400.927,
    "end": 1408.303,
    "text": "1000 soziale Aussteigerin:innen inzwischen 18 und 39, im Schnitt 28 Jahre alt, die zum Teil noch studieren oder",
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  },
  {
    "start": 1408.057,
    "end": 1415.919,
    "text": "Ausbildung machen, zu einem großen Teil aber schon im Job sind. Und wir haben McKinsey Berater:innen bei uns, BCG Berater:innen, genauso wie eher junge Menschen,",
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  },
  {
    "start": 1415.871,
    "end": 1428.306,
    "text": "die noch versuchen, eine Ausbildung zu machen oder ihre Schule vielleicht irgendwie abzuschließen und nachzuholen. Aber wir haben bei uns auch junge Menschen, die im z.b. drum bitten, dass wir sie nicht verlinken wenn wir",
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  },
  {
    "start": 1428.573,
    "end": 1435.814,
    "text": "Bilder posten, z.B. bei Social Media, weil sie nicht erkannt werden wollen. Aber es muss ja niemand",
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  },
  {
    "start": 1435.568,
    "end": 1450.253,
    "text": "mitmachen. Das ist ja der Punkt. Das ist ja genauso bei Netzwerken für LGBT+ oder bei den meisten anderen Netzwerken für, ich sag jetzt mal \"Minderheiten\". Es muss ja niemand mitmachen. Es gibt auch Frauennetzwerke, wo viele Frauen meinen, ich",
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  },
  {
    "start": 1450.448,
    "end": 1453.359,
    "text": "möchte eigentlich gar nicht und ich fühle mich eigentlich,",
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  },
  {
    "start": 1453.167,
    "end": 1465.827,
    "text": "ich habe das Gefühl, ich habe die gleichen Chancen, ich mach da nicht mit. Wenn man das als Angebot versteht und natürlich nicht als seine Pflicht, dann glaube ich wird's auf jeden Fall sehr dankbar angenommen. Wir haben mit solchen Netzwerken sehr gute Erfahrungen gemacht.",
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  },
  {
    "start": 1467.508,
    "end": 1473.794,
    "text": "Ganz toll! Ich denke, dass wir da jetzt auch einen Punkt geliefert haben, um sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.",
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  },
  {
    "start": 1473.593,
    "end": 1482.643,
    "text": "Ich sage ganz ganz herzlichen Dank, Natalya für deine Zeit, die du hier eingesetzt hast und drücke Dir und Euch für das Thema und für euer Netzwerk Chancen alle Daumen.",
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  {
    "start": 1482.784,
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    "text": "Vielen Dank Stefan. Vielen Dank für die Einladung, hat Spaß gemacht.",
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    "start": 1487.44,
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    "text": "Music.",
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  }
]