[
  {
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    "end": 16.975,
    "text": "Jingle"
  },
  {
    "start": 11.212,
    "end": 19.523,
    "text": "Feli:\nHi und herzlich willkommen zur dritten Staffel des Public Interest Podcasts. Ich bin Veli und zusammen arbeiten wir beim Phototype Fund."
  },
  {
    "start": 16.08,
    "end": 17.107,
    "text": "Joram:\nHi und ich bin Jura."
  },
  {
    "start": 20.346,
    "end": 28.446,
    "text": "Joram:\nIn dieser neuen dritten Staffel des Public Interest Podcasts wollen wir uns mit den Menschen um und hinter Public Interest Tech beschäftigen."
  },
  {
    "start": 28.693,
    "end": 35.11,
    "text": "Feli:\nPublic Interest Tech besteht aus vier Säulen. Das wären Softwareinfrastruktur, Datensicherheit, Civic Tech und Data Literacy."
  },
  {
    "start": 35.465,
    "end": 46.93,
    "text": "Joram:\nWir wollen uns aber nicht so sehr auf die Technologie fokussieren, sondern mit den Menschen ins Gespräch kommen, die Public Interest Tech überhaupt erst möglich machen. In dieser ersten Folge möchten wir mit EntwicklerInnen sprechen."
  },
  {
    "start": 47.142,
    "end": 58.142,
    "text": "Feli:\nWir haben uns dazu entschieden, mit Menschen zu sprechen aus diesem Bereich, weil wir einfach gemerkt haben, wie wir beim Prototype waren, wir haben schon über 450 Menschen gefördert und wir möchten diesen Menschen einfach eine Plattform geben,"
  },
  {
    "start": 58.142,
    "end": 67.788,
    "text": "Feli:\ngeben, über ihre Perspektiven zu sprechen. Und deswegen sprechen wir heute einleitend mit Expertinnen im Bereich Entwicklung."
  },
  {
    "start": 68.779,
    "end": 73.172,
    "text": "Joram:\nEntwicklerInnen sind die Menschen, die überhaupt erst aus Ideen Software machen."
  },
  {
    "start": 73.25,
    "end": 80.09,
    "text": "Joram:\nDie bauen den Code, die Anwendung, Apps, Serverinfrastruktur, Frameworks, alles, was unsere Technik am Laufen"
  },
  {
    "start": 80.09,
    "end": 85.16,
    "text": "Joram:\nhält und wir wollten wissen, warum sich Entwicklerinnen überhaupt für Public Interest Tech interessieren,"
  },
  {
    "start": 85.298,
    "end": 89.535,
    "text": "Joram:\nund nicht zum Beispiel eine gut bezahlte Stelle in einem Unternehmen mit einer kommerziellen Infrastruktur annehmen."
  },
  {
    "start": 89.822,
    "end": 92.022,
    "text": "Feli:\nDafür haben wir heute Raphael Robert zu Gast."
  },
  {
    "start": 92.022,
    "end": 100.302,
    "text": "Feli:\nRaphael Robert arbeitet bei Phoenix Research & Development. Er war viele Jahre Head of Security bei WIRE, hat sich für den Secure Messaging eingearbeitet,"
  },
  {
    "start": 100.513,
    "end": 104.155,
    "text": "Feli:\nund war in der ITF-Arbeitsgruppe MSL, Message Layer Security."
  },
  {
    "start": 105.429,
    "end": 111.101,
    "text": "Joram:\nEr ist Mitentwickler der Software OpenMLS. Das ist eine Software Library, die,"
  },
  {
    "start": 111.67,
    "end": 118.39,
    "text": "Joram:\neben dafür genutzt wird, um sichere Kommunikation zwischen Messengern zu ermöglichen und die auch gefördert wurde vom Prototypen-Fund. Das erste"
  },
  {
    "start": 118.39,
    "end": 123.233,
    "text": "Joram:\nwas ich von Raphael wissen wollte, war, was bedeutet es für ihn, in Public Interest Tech zu arbeiten?"
  },
  {
    "start": 124.141,
    "end": 137.991,
    "text": "Raphael Interview:\nDas war ein Thema, was ich immer schon interessant fand, aber anfangs hatte ich nicht wirklich die Chance, da selbst aktiv drin zu werden. Und die hat sich mir dann aber geboten vor einigen Jahren, als wir bei dem Messenger Wire"
  },
  {
    "start": 137.991,
    "end": 141.88,
    "text": "Raphael Interview:\ndie komplette Code-Basis quelloffen gemacht haben."
  },
  {
    "start": 142.475,
    "end": 146.963,
    "text": "Raphael Interview:\nIn dem Kontext haben sich dann viele Fragen gestellt, was das eigentlich bedeutet, warum man das macht."
  },
  {
    "start": 147.702,
    "end": 152.456,
    "text": "Raphael Interview:\nEine starke Motivation war damals, dass man Vertrauen schaffen will mit der Maßnahme."
  },
  {
    "start": 152.991,
    "end": 154.991,
    "text": "Raphael Interview:\nAber es gibt natürlich auch noch andere Gründe."
  },
  {
    "start": 155.352,
    "end": 161.751,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd dadurch musste ich mich relativ intensiv mit dem Thema befassen und fand das letzten"
  },
  {
    "start": 161.751,
    "end": 168.071,
    "text": "Raphael Interview:\nEnde so wichtig und so gut, dass ich mir momentan schwer vorstellen kann, davon wieder Abstand"
  },
  {
    "start": 168.071,
    "end": 168.644,
    "text": "Raphael Interview:\nzu nehmen."
  },
  {
    "start": 169.389,
    "end": 178.98,
    "text": "Joram:\nWas bedeutet es denn, wenn man so eine Code-Base als Quell offen machen muss? Ich selber bin nur interessiert an IT-Themen, aber habe selber nie Erfahrung gesammelt."
  },
  {
    "start": 179.079,
    "end": 185.061,
    "text": "Joram:\nWie stelle ich mir das vor? muss man dann einmal durch seinen ganzen Code durchgehen, den aufräumen und dann veröffentlichen."
  },
  {
    "start": 185.433,
    "end": 193.78,
    "text": "Raphael Interview:\nGenau, aber bevor man dahin kommt, muss man natürlich das Ganze auch noch irgendwie erstmal absprechen mit Investoren. Das war die praktische Herausforderung damals."
  },
  {
    "start": 194.573,
    "end": 209.77,
    "text": "Raphael Interview:\nDas Thema, das war jetzt ungefähr, ich glaube 2015, 2016 rum. Mittlerweile haben das vielleicht mehr Leute auf dem Radar, aber es gibt immer noch sehr viele Leute, die können relativ wenig damit anfangen, was das eigentlich bedeutet."
  },
  {
    "start": 209.998,
    "end": 215.191,
    "text": "Raphael Interview:\nHaben damit auch oft falsche Assoziationen, zum Beispiel dass alles sehr viel unsicherer wird,"
  },
  {
    "start": 215.875,
    "end": 221.131,
    "text": "Raphael Interview:\nwenn Code offen ist und so weiter. Das heißt, da musste erstmal eine gewisse Überzeugungsarbeit geleistet werden,"
  },
  {
    "start": 221.698,
    "end": 224.471,
    "text": "Raphael Interview:\nbevor wir überhaupt den Schritt gehen konnten und das,"
  },
  {
    "start": 226.157,
    "end": 233.291,
    "text": "Raphael Interview:\ndie ganze Basis zu veröffentlichen. Die meisten Entwicklerinnen und Entwickler waren begeistert von der Maßnahme."
  },
  {
    "start": 234.179,
    "end": 237.891,
    "text": "Raphael Interview:\nMan ist dann auch irgendwo so ein bisschen stolz auf das, was man gemacht hat und kann"
  },
  {
    "start": 237.891,
    "end": 244.331,
    "text": "Raphael Interview:\ndas dann eben auch der Welt so zeigen und nicht nur im fertigen Produkt, sondern da kann dann"
  },
  {
    "start": 244.331,
    "end": 254.971,
    "text": "Raphael Interview:\njeder im Prinzip auch mal in den Maschinenraum reinschauen sozusagen. Bei einigen wenigen war erst mal so ein bisschen Zurückhaltung noch angesagt, aber das ist dann auch relativ schnell"
  },
  {
    "start": 254.971,
    "end": 269.891,
    "text": "Raphael Interview:\nverflogen. Und wie du dann richtig gesagt hast, dann muss man natürlich erst mal so ein bisschen aufräumen. Das gehört dazu, weil man die Dinge vielleicht etwas anders präsentiert oder noch mal besser dokumentiert, wenn man weiß, dass jetzt da potenziell die ganze Welt rausschauen kann."
  },
  {
    "start": 270.39,
    "end": 273.39,
    "text": "Joram:\nWas sind denn die Vorteile davon, quäl offen zu sein?"
  },
  {
    "start": 273.719,
    "end": 285.091,
    "text": "Raphael Interview:\nDas hängt natürlich ein bisschen vom Kontext ab. In dem konkreten Kontext ging es eben primär erstmal um die Frage des Vertrauens. Bei einem Messenger muss man halt wissen, wenn der verspricht,"
  },
  {
    "start": 285.091,
    "end": 295.171,
    "text": "Raphael Interview:\ndass er besonders sicher ist oder die Privatsphäre besonders gut schützt, dann ist das natürlich gut, wenn man hinter die Kulissen schauen kann und sehen kann, wie das Ganze gebaut ist und das"
  },
  {
    "start": 295.171,
    "end": 300.062,
    "text": "Raphael Interview:\nentweder selbst zu überprüfen oder sich auf andere zu verlassen, die das überprüft haben."
  },
  {
    "start": 300.639,
    "end": 306.371,
    "text": "Raphael Interview:\nDann gibt es natürlich auch noch den Aspekt der Wiederverwendbarkeit und das bedeutet also,"
  },
  {
    "start": 306.371,
    "end": 317.571,
    "text": "Raphael Interview:\ndass Quellaufner Code je nach Lizenz, die dann gewählt wird, kann eben in anderen Produkten oder in anderen Projekten wieder verwendet werden. Das ist natürlich ein sehr großer Vorteil im Allgemeinen."
  },
  {
    "start": 318.408,
    "end": 332.595,
    "text": "Joram:\nWo würdest du denn die Unterschiede sehen in der Arbeit in kommerziellen Projekten? Wenn ich das richtig verstehe, hast du ja den Wechsel gemacht aus dem, ich sag mal, klassischen kommerziellen Entwicklung mit geschlossener Code-Basis und quasi ja eben,"
  },
  {
    "start": 333.018,
    "end": 335.138,
    "text": "Joram:\nnicht Open Source und dann hin zu Open Source."
  },
  {
    "start": 335.138,
    "end": 341.843,
    "text": "Joram:\nUnd wie hast du diesen Wechsel wahrgenommen und wo sie zu die Unterschiede in den beiden Arbeitsweisen?"
  },
  {
    "start": 342.072,
    "end": 350.509,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso ich denke schon, dass das auch einen gewissen Effekt hatte auf die Art und Weise, wie die Entwicklung stattgefunden hat. Also davor und dann danach."
  },
  {
    "start": 351.764,
    "end": 361.202,
    "text": "Raphael Interview:\nVielleicht, wenn die Dinge quelloffen sind und man an einer Code-Basis arbeitet, die dann relativ bekannt ist oder die bekannt werden könnte,"
  },
  {
    "start": 361.202,
    "end": 367.304,
    "text": "Raphael Interview:\ndann ist es ein bisschen vorsichtiger, überlegt man sich vorher, wie man die Dinge macht, was man macht,"
  },
  {
    "start": 367.863,
    "end": 374.082,
    "text": "Raphael Interview:\nweil man dann auf jeden Fall nicht mehr so einfach die Chance hat, Fehler klammheimlich"
  },
  {
    "start": 374.082,
    "end": 377.165,
    "text": "Raphael Interview:\nnachher korrigieren zu können. Das geht dann eben nicht."
  },
  {
    "start": 377.916,
    "end": 389.562,
    "text": "Raphael Interview:\nDer große Vorteil ist aber, dass andere drauf schauen können, dass andere Tipps geben können und damit können natürlich auch Fehler vermieden werden im Idealfall, die unentdeckt geblieben"
  },
  {
    "start": 389.562,
    "end": 395.442,
    "text": "Raphael Interview:\nwären, wenn der Code nicht offen wäre. Allerdings darf man jetzt nicht davon ausgehen, dass nur weil der Code offen ist, dass er"
  },
  {
    "start": 395.442,
    "end": 398.347,
    "text": "Raphael Interview:\ndann auch fehlerfrei ist, das wäre erstmal ein Brugschluss."
  },
  {
    "start": 399.158,
    "end": 410.308,
    "text": "Joram:\nWürdest du sagen, dass die Entwicklung insgesamt eher schneller oder langsamer geht, wenn man quelloffen oder in Open Source arbeitet? Weil wenn du jetzt sagst, man kann sich halt nicht mehr so eine Fehler erlauben."
  },
  {
    "start": 410.308,
    "end": 413.784,
    "text": "Joram:\nIch stelle mir vor, also wenn ich jetzt Entwickler wäre, dass man manchmal dann so einen, also,"
  },
  {
    "start": 414.228,
    "end": 418.048,
    "text": "Joram:\nFreitagnachmittag, so einen schnellen Hack macht, dass irgendwann eine Funktion an sich"
  },
  {
    "start": 418.048,
    "end": 420.839,
    "text": "Joram:\nfunktioniert, aber sauber und ordentlich ist das dann nicht unbedingt."
  },
  {
    "start": 420.887,
    "end": 431.108,
    "text": "Joram:\nUnd das würde bei sich dann verkneifen, wenn man weiß, da gucken andere Leute drauf, als dass wenn man das nur selber dann die Konsequenzen ausbaden muss von seinem Hack, bremst sowas"
  },
  {
    "start": 431.108,
    "end": 438.448,
    "text": "Joram:\naus oder ist das dann wiederum ausgeglichen davon, dass man eben so eine Schwarmintelligenz"
  },
  {
    "start": 438.448,
    "end": 444.168,
    "text": "Joram:\nhat, die unter Umständen mithilft und einem Fehler frühzeitig meldet, sodass man, bevor"
  },
  {
    "start": 444.168,
    "end": 446.248,
    "text": "Joram:\ngrößere Probleme gibt, sowas schon reparieren kann."
  },
  {
    "start": 447.044,
    "end": 453.576,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso ja, das klingt natürlich erst mal danach, dass es erst mal so ein bisschen ausbremst, weil man vielleicht langsamer an das Problem rangeht."
  },
  {
    "start": 453.678,
    "end": 458.095,
    "text": "Raphael Interview:\nMan darf aber nicht vergessen, dass wenn man so einen Fehler erst mal einbaut, können,"
  },
  {
    "start": 458.774,
    "end": 462.694,
    "text": "Raphael Interview:\ndie Kosten danach sehr hoch sein und die Kosten, den zu beheben, können wesentlich höher"
  },
  {
    "start": 462.694,
    "end": 468.134,
    "text": "Raphael Interview:\nsein als die extra halbe Stunde, die man hätte aufwenden sollen, um den Fehler am Anfang"
  },
  {
    "start": 468.134,
    "end": 475.461,
    "text": "Raphael Interview:\nzu vermeiden. Das heißt, ich denke nicht, dass sich das im Allgemeinen negativ auf die Geschwindigkeit auswirkt, im Gegenteil."
  },
  {
    "start": 476.284,
    "end": 481.092,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd dann kommt natürlich noch dazu, dass unter dem Gesichtspunkt der Wiederverwendbarkeit,"
  },
  {
    "start": 481.578,
    "end": 485.238,
    "text": "Raphael Interview:\nist man natürlich deutlich schneller, weil man eben auch zurückgreifen kann,"
  },
  {
    "start": 485.833,
    "end": 487.515,
    "text": "Raphael Interview:\nauf das, was andere bereits gemacht haben."
  },
  {
    "start": 488.303,
    "end": 502.743,
    "text": "Joram:\nWie löst man denn dann, wenn man so ein Produkt quelloffen macht, Probleme wie zum Beispiel Lizenzen? Habt ihr dann euch für eine neue Art der Lizenzierung entschieden und hat das irgendwelche Probleme mit sich gebracht?"
  },
  {
    "start": 503.133,
    "end": 505.214,
    "text": "Raphael Interview:\nLizenzen ist natürlich ein großes Thema."
  },
  {
    "start": 505.214,
    "end": 515.854,
    "text": "Raphael Interview:\nZunächst einmal kann man einen Code auch völlig ohne Lizenz veröffentlichen. Dann greift das ganz normale Urheberrecht, was man eben auch von Büchern oder anderen,"
  },
  {
    "start": 516.046,
    "end": 523.606,
    "text": "Raphael Interview:\nMedien kennt. Das heißt aber im Wesentlichen, dass niemand mit diesem Code was anfangen kann und,"
  },
  {
    "start": 523.894,
    "end": 529.174,
    "text": "Raphael Interview:\nden eigentlich nur lesen darf, den noch nicht mehr wirklich kopieren darf, geschweige denn,"
  },
  {
    "start": 529.453,
    "end": 534.494,
    "text": "Raphael Interview:\nirgendwie verwenden darf in eigenen Produkten. Also es gibt Firmen, die machen sowas, aber das"
  },
  {
    "start": 534.494,
    "end": 540.574,
    "text": "Raphael Interview:\nist eigentlich eher die Ausnahme. Und dann bei den quellaufenden Lizenzen, also da gibt es eine ganze,"
  },
  {
    "start": 541.417,
    "end": 545.494,
    "text": "Raphael Interview:\nListe an Lizenzen, die man wählen kann, das sind letzten Endes immer vier oder fünf,"
  },
  {
    "start": 545.599,
    "end": 550.894,
    "text": "Raphael Interview:\ndie immer wieder auftauchen. Und die Frage ist da halt, wie permissiv sind die? Das heißt,"
  },
  {
    "start": 550.894,
    "end": 558.094,
    "text": "Raphael Interview:\nwas darf man nachher alles mit dem QL-Code machen? Und da gibt es die GPL, die sehr bekannt ist."
  },
  {
    "start": 559.035,
    "end": 567.014,
    "text": "Raphael Interview:\nAuf der einen Seite und dann eine Reihe an anderen Lizenzen wie MIT, BSD, MPL und so weiter,"
  },
  {
    "start": 567.014,
    "end": 579.534,
    "text": "Raphael Interview:\ndie deutlich permissiver sind, die dann verwendet werden, wenn der Quellcode integriert werden soll in eine Code-Basis, die selbst nicht quelloffen ist. Das ist zum Beispiel was, was mit der GPL"
  },
  {
    "start": 579.534,
    "end": 590.895,
    "text": "Raphael Interview:\nnicht geht. Das ist eine Lizenz, die so eine gewisse Virulenz hat in dem Sinne, dass der Code eigentlich, wenn er verwendet wird, muss er auch weiterhin unter dieser Lizenz dann veröffentlicht,"
  },
  {
    "start": 590.986,
    "end": 595.334,
    "text": "Raphael Interview:\nwerden und Änderungen an dem Code müssen unter Lizenz veröffentlicht werden und so weiter."
  },
  {
    "start": 596.436,
    "end": 606.174,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso da gibt es verschiedene Schulen, gibt es auch sehr starke Meinungen zu, was besser ist, Aber letzten Endes gibt es diese Bandbreite, von der man auch suchen kann."
  },
  {
    "start": 607.384,
    "end": 620.178,
    "text": "Joram:\nVon der Arbeit bei Wire bist du dann, ich weiß jetzt nicht, wie direkt das war, aber ich kenne dich vor allem aus der Förderung bei uns im Prototype Fund mit dem OpenMLS-System."
  },
  {
    "start": 620.292,
    "end": 625.234,
    "text": "Joram:\nDas steht für Open Messaging Layer Security und für mich scheint das was miteinander zu tun zu haben."
  },
  {
    "start": 625.234,
    "end": 630.314,
    "text": "Joram:\nZu haben? Wie bist du denn von Wire zu der Arbeit an OpenMLS gekommen?"
  },
  {
    "start": 630.681,
    "end": 644.371,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso ich war schon jahrelang aktiv als Mitglied der ITF Arbeitsgruppe von MLS. Also es gibt eine Arbeitsgruppe, die diesen Namen hat und die standardisiert ein Protokoll,"
  },
  {
    "start": 644.371,
    "end": 645.866,
    "text": "Raphael Interview:\nwas eben auch MLS heißt."
  },
  {
    "start": 646.383,
    "end": 652.251,
    "text": "Raphael Interview:\nSinn und Zweck dieses Protokolls ist es Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Nachrichten zu ermöglichen."
  },
  {
    "start": 652.251,
    "end": 657.266,
    "text": "Raphael Interview:\nDas kennt man ein bisschen von dem Signalprotokoll. Das hat gewisse Ähnlichkeiten."
  },
  {
    "start": 657.338,
    "end": 667.411,
    "text": "Raphael Interview:\nDer Schwerpunkt bei MLS ist ein bisschen ein anderer, nämlich da geht es in erster Linie darum, relativ effizient zu sein, wenn man in Gruppen verschlüsselt."
  },
  {
    "start": 667.411,
    "end": 676.993,
    "text": "Raphael Interview:\nDas ist ein Unterschied zu dem Signal-Protokoll, was primär dafür designed wurde, eigentlich so 1 zu 1 Verbindungen Ende zu Ende zu verschlüsseln."
  },
  {
    "start": 677.228,
    "end": 680.731,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd nicht besonders effizient ist, wenn man größere Gruppen hat."
  },
  {
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    "end": 692.811,
    "text": "Raphael Interview:\nSo viel zum Kontext. Die Arbeit war mir sehr wichtig. Und es war mir auch wichtig, dass es eine Implementierung davon gibt, die praktisch verwendet werden kann."
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    "text": "Raphael Interview:\nNachdem ich Wire verlassen hatte, war das das, worauf ich mich zunächst konzentriert habe und woran ich auch jetzt immer noch weiter arbeite."
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  {
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    "end": 709.671,
    "text": "Raphael Interview:\nOpenMLS ist eine offene Implementierung von dem Protokoll, lizenziert unter MIT. Das ist eine dieser permissiveren Lizenzen."
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  {
    "start": 710.29,
    "end": 717.579,
    "text": "Raphael Interview:\nDamit das auch möglichst einfach in existierende Projekte und Infrastruktur und Produkte integriert werden kann."
  },
  {
    "start": 718.895,
    "end": 731.904,
    "text": "Joram:\nDas heißt, vorher war MLS, also das Protokoll, vorher unter einer kommerziellen Lizenz. Oder wie kann ich mir das vorstellen? Konnte das vorher einfach niemand direkt verwenden. Und jetzt ist es möglich,"
  },
  {
    "start": 732.012,
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    "text": "Joram:\ndass wenn ich jetzt das Wissen hätte,"
  },
  {
    "start": 734.428,
    "end": 736.423,
    "text": "Joram:\nich eine Messaging-App bauen möchte,"
  },
  {
    "start": 736.573,
    "end": 740.533,
    "text": "Joram:\nkönnte ich jetzt auf OpenMLS zurückgreifen. und vorher hätte ich das nicht gekonnt."
  },
  {
    "start": 741.14,
    "end": 756.83,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso genau, wenn du jetzt eine Messaging-App bauen willst, dann kannst du in der Tat auf OpenMLS zurückgreifen. Davor hättest du das selbst implementieren müssen. Also es gibt noch eine andere Implementierung in einer anderen Programmiersprache, in C++. OpenMLS ist in Rust"
  },
  {
    "start": 756.83,
    "end": 762.51,
    "text": "Raphael Interview:\ngeschrieben, die du auch hättest verwenden können, aber das war es dann auch schon. Das heißt,"
  },
  {
    "start": 762.51,
    "end": 770.837,
    "text": "Raphael Interview:\ndie Idee dahinter war jetzt nicht, irgendwie was unter einer proprietären Lizenz existierte, offen zu machen, sondern überhaupt erstmal was zu erschaffen und das dann eben auch mit,"
  },
  {
    "start": 771.03,
    "end": 773.157,
    "text": "Raphael Interview:\neiner permissiven Lizenz zu versehen."
  },
  {
    "start": 773.914,
    "end": 777.554,
    "text": "Joram:\nWeißt du, wer jetzt schon OpenMLS benutzt?"
  },
  {
    "start": 777.808,
    "end": 784.454,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso die Firma Wire verwendet das testweise und will auch das Produkt komplett darauf umstellen."
  },
  {
    "start": 785.301,
    "end": 789.531,
    "text": "Raphael Interview:\nEs gibt einige auch größere Firmen, die das momentan testen."
  },
  {
    "start": 790.523,
    "end": 794.675,
    "text": "Raphael Interview:\nWir sind noch in einer etwas frühen Phase, weil der Standard als solche noch nicht ganz,"
  },
  {
    "start": 794.95,
    "end": 801.95,
    "text": "Raphael Interview:\nverabschiedet ist. Also das ist eine ganze Entwicklung, die so ein Protokoll dann durchläuft."
  },
  {
    "start": 802.018,
    "end": 808.95,
    "text": "Raphael Interview:\nDa sind wir ja am Ende dieser Entwicklungsphase, aber was das Protokoll insgesamt angeht,"
  },
  {
    "start": 808.95,
    "end": 810.95,
    "text": "Raphael Interview:\ndie Verbreitung, sind wir vielleicht nur in einer frühen Phase."
  },
  {
    "start": 810.95,
    "end": 816.95,
    "text": "Raphael Interview:\nDas heißt, da laufen einige Tests momentan und ich denke mal, dass es einige Produkte geben wird,"
  },
  {
    "start": 816.95,
    "end": 818.687,
    "text": "Raphael Interview:\nwird, die das später verwenden werden."
  },
  {
    "start": 819.216,
    "end": 831.666,
    "text": "Joram:\nWie verdient man denn dann Geld, wenn man Open Source-Produkte entwickelt? Gerade wenn man die unter eine sehr permissive Lizenz stellt, dann ist ja auch ein Ziel dabei, dass man keine Paywall oder irgendwas als Hürde da mit drin hat."
  },
  {
    "start": 831.666,
    "end": 833.666,
    "text": "Joram:\nAber wie verdienst du dann Geld damit?"
  },
  {
    "start": 833.962,
    "end": 838.11,
    "text": "Raphael Interview:\nGenau, also die Frage der Monetarisierung ist natürlich eine sehr wichtige Frage in dem Bereich und,"
  },
  {
    "start": 838.289,
    "end": 845.067,
    "text": "Raphael Interview:\ndas ist auch einer der schwierigsten Fragen tatsächlich. Da gibt es jetzt nicht die eine Antwort, das hängt sehr, sehr viel vom Kontext ab."
  },
  {
    "start": 845.992,
    "end": 849.83,
    "text": "Raphael Interview:\nWenn es ein ganzes Produkt ist, das quelloffen ist, dann gibt es zum Beispiel"
  },
  {
    "start": 849.83,
    "end": 852.83,
    "text": "Raphael Interview:\nProdukte, die Ihnen auch eine Dienstleistung mit anbieten, also wo man"
  },
  {
    "start": 852.83,
    "end": 859.27,
    "text": "Raphael Interview:\ndann halt für einen Account in der Cloud sozusagen zahlt, aber die ganze Software"
  },
  {
    "start": 859.27,
    "end": 865.414,
    "text": "Raphael Interview:\nist trotzdem quelloffen. Das heißt, jeder könnte seinen eigenen Server hosten, aber,"
  },
  {
    "start": 865.87,
    "end": 884.39,
    "text": "Raphael Interview:\ndie, die das nicht wollen, die zahlen dann und die sind dann auch meistens in Mehrheit so Möglichkeiten gibt. Es gibt andere Möglichkeiten, dass wenn Softwarekomponenten unter GPL lizensiert sind, aufgrund dieser Virulenz der Lizenz ist es dann halt eben so,"
  },
  {
    "start": 884.39,
    "end": 894.15,
    "text": "Raphael Interview:\ndass das nicht unbedingt in allen Projekten verwendet werden kann und deswegen muss das separat lizensiert werden. Also das hat man in der Vergangenheit gesehen mit dem Signal-Protokoll."
  },
  {
    "start": 894.942,
    "end": 909.11,
    "text": "Raphael Interview:\nDa sind sämtliche Komponenten und auch die ganze App unter GPL oder mittlerweile A-GPL lizensiert und trotzdem haben dann Firmen wie Facebook, WhatsApp, damals Skype und so weiter das"
  },
  {
    "start": 909.11,
    "end": 915.51,
    "text": "Raphael Interview:\nProtokoll verwendet in ihren geschlossenen Produkten und haben das tatsächlich dann"
  },
  {
    "start": 915.51,
    "end": 921.43,
    "text": "Raphael Interview:\neinfach kommerziell lizensiert in dem Moment. Dann gibt es auch Open Source Entwicklerinnen"
  },
  {
    "start": 921.43,
    "end": 929.368,
    "text": "Raphael Interview:\nund Entwickler, die einfach dafür bezahlt werden von Firmen oder durch Spenden. Und natürlich gibt es euch."
  },
  {
    "start": 929.531,
    "end": 933.43,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd die Ehe leistet einen sehr großen Beitrag dazu bei."
  },
  {
    "start": 934.356,
    "end": 944.806,
    "text": "Joram:\nDas ist halt dann ein Problem, was wir häufig zu hören bekommen im Nachgang. Beim Prototype Fund gibt es ja Geld für den Prototypen, für sozusagen die Anschubentwicklung von einem Projekt."
  },
  {
    "start": 945.497,
    "end": 950.206,
    "text": "Joram:\nAber dann das auf nachhaltige Füße zu stellen, ist dann immer so eine Herausforderung,"
  },
  {
    "start": 950.206,
    "end": 955.206,
    "text": "Joram:\nwo ich dann immer sehr gespannt zuhöre, wie verschiedene Projekte sich dem nähern und das lösen."
  },
  {
    "start": 955.206,
    "end": 963.206,
    "text": "Joram:\nUnd da haben wir auch schon in anderen Gesprächen auch Varianten gehört, über Patreon zum Beispiel, weil es sehr konkret ist, dass man das finanzieren kann."
  },
  {
    "start": 963.206,
    "end": 967.766,
    "text": "Joram:\nAber ich stelle mir vor, gerade für so Open Source Infrastruktur kann es manchmal schwierig sein,"
  },
  {
    "start": 967.766,
    "end": 975.566,
    "text": "Joram:\ndie sozusagen zu Crowdfunding, weil es da ja gar nicht unbedingt dieses Verständnis oder"
  },
  {
    "start": 975.566,
    "end": 980.166,
    "text": "Joram:\ndiese Bewusstsein gibt, dass es diese Infrastruktur braucht und dann, dass diese Infrastruktur auch"
  },
  {
    "start": 980.166,
    "end": 984.326,
    "text": "Joram:\nnoch auf Open Source basiert und dann, wer die dann entwickelt hat und dafür dann vielleicht"
  },
  {
    "start": 984.326,
    "end": 989.526,
    "text": "Joram:\neine Wertschätzung verdient hätte, ist schwierig nach allem, was ich bis jetzt so gehört habe."
  },
  {
    "start": 990.871,
    "end": 995.24,
    "text": "Joram:\nAber wenn wir schon über Open Source Infrastruktur reden, wie schätzt du denn die Bedeutung ein von,"
  },
  {
    "start": 995.466,
    "end": 997.466,
    "text": "Joram:\nOpen-Source-Infrastruktur für die Gesellschaft."
  },
  {
    "start": 997.908,
    "end": 1009.638,
    "text": "Raphael Interview:\nSehr hoch. In dem Sinne, das kann man gar nicht anders sagen. Also mittlerweile basiert ja jedes Softwareprojekt irgendwie auf Quelloffenen Komponenten. Also niemand fängt ja bei Null"
  },
  {
    "start": 1009.638,
    "end": 1016.718,
    "text": "Raphael Interview:\nan und baut eine komplett neue App oder, was weiß ich, einen komplett neuen Dienst irgendwann."
  },
  {
    "start": 1016.718,
    "end": 1025.478,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd tatsächlich, wenn es diese Quelloffenen Komponenten nicht gäbe, dann wäre die Softwareentwicklung"
  },
  {
    "start": 1025.478,
    "end": 1029.358,
    "text": "Raphael Interview:\neine ganz andere, die Industrie wäre eine ganz andere. Und das führt natürlich zu den Problemen,"
  },
  {
    "start": 1029.358,
    "end": 1038.198,
    "text": "Raphael Interview:\nso gerade benannt hast auch, dass oftmals sehr große Projekte, sehr kritische Projekte auf"
  },
  {
    "start": 1038.198,
    "end": 1042.798,
    "text": "Raphael Interview:\nquelloffener Software basieren, die dann von einem, manchmal, wenn man Glück hat, zwei Leuten"
  },
  {
    "start": 1042.798,
    "end": 1048.558,
    "text": "Raphael Interview:\nmaintained wird und die auch gar nicht unbedingt dafür bezahlt werden. Da gibt es also sehr viele"
  },
  {
    "start": 1048.558,
    "end": 1056.798,
    "text": "Raphael Interview:\nBeispiele. Das ist ja auch genau das Problem, dessen sich der Sovereign Tech Fund jetzt"
  },
  {
    "start": 1056.798,
    "end": 1064.438,
    "text": "Raphael Interview:\nannimmt und in dem Rahmen, also OpenMLS hatte da auch das Glück in der Pilotrunde mit dabei zu"
  },
  {
    "start": 1064.438,
    "end": 1073.558,
    "text": "Raphael Interview:\nsein und das ist also genau der Knackpunkt, wo Infrastruktur jetzt unterstützt wird an der"
  },
  {
    "start": 1073.558,
    "end": 1078.758,
    "text": "Raphael Interview:\nStelle. Natürlich könnte man auch viel mehr Infrastruktur unterstützen, aber es ist trotzdem"
  },
  {
    "start": 1078.758,
    "end": 1084.758,
    "text": "Raphael Interview:\nerstmal ein guter Anfang. Was natürlich wünschenswert wäre, wäre, dass Firmen sich."
  },
  {
    "start": 1084.758,
    "end": 1090.078,
    "text": "Raphael Interview:\nDa mehr daran beteiligen, insbesondere große Firmen. Also kleine Firmen haben dadurch erstmal."
  },
  {
    "start": 1090.078,
    "end": 1096.278,
    "text": "Raphael Interview:\nEine Chance überhaupt, schnell was auf die Beine stellen zu können und sind finanziell."
  },
  {
    "start": 1096.278,
    "end": 1100.598,
    "text": "Raphael Interview:\nNatürlich nicht unbedingt aufgestellt, jetzt einen sehr großen Beitrag leisten zu können,"
  },
  {
    "start": 1100.598,
    "end": 1105.978,
    "text": "Raphael Interview:\naber später. Spätestens dann, wenn die Firmen profitabel sind oder dann, wenn sie enorm wachsen."
  },
  {
    "start": 1105.978,
    "end": 1111.478,
    "text": "Raphael Interview:\nIst das eine Kultur, die noch nicht so etabliert ist, sondern da wird halt gerade geschaut, was."
  },
  {
    "start": 1111.478,
    "end": 1117.358,
    "text": "Raphael Interview:\nWas verwenden wir denn und wenn das nicht so ganz passt, dann kann man da vielleicht ein"
  },
  {
    "start": 1117.358,
    "end": 1137.3,
    "text": "Raphael Interview:\nbisschen Geld drauf verwenden und damit es angepasst wird, aber es gehört einfach nicht dazu, dass kritische Open Source Komponenten einfach mal maintained werden durch Leute, die regelmäßig bezahlt werden von großen Firmen."
  },
  {
    "start": 1138.232,
    "end": 1148.661,
    "text": "Joram:\nGibt es da schon Strukturen, die diese Bezahlung ermöglichen? Also ich stelle mir vor, wenn ich selber ein Produkt gebaut habe und da sind jetzt verschiedene Libraries und andere Open Source Elemente drin,"
  },
  {
    "start": 1149.461,
    "end": 1154.221,
    "text": "Joram:\ndass es jetzt gar nicht so einfach ist, rauszukriegen, in welchen Hut ich quasi,"
  },
  {
    "start": 1155.219,
    "end": 1164.941,
    "text": "Joram:\nGeld einwerfe, um diese Entwicklung weiter zu unterstützen. Gibt es da was? Ein Topf, ein Fund, irgendwas, wo man als, wo quasi die Wirtschaft,"
  },
  {
    "start": 1164.941,
    "end": 1168.781,
    "text": "Joram:\nwo die Leute, die diese Ressourcen verwenden, Geld zurückgeben können."
  },
  {
    "start": 1169.19,
    "end": 1180.8,
    "text": "Raphael Interview:\nDas ist eine gute Frage. Im Allgemeinen ist mir das nicht bekannt. Letzten Endes muss man natürlich wissen, was man verwendet oder sollte wissen, welche quelloffenen Libraries man verwendet und kann sich dann da schlau machen, wie man die dann"
  },
  {
    "start": 1180.8,
    "end": 1185.8,
    "text": "Raphael Interview:\nkonkret unterstützen kann. Es gibt natürlich, du hast es vorhin schon genannt, Patreon."
  },
  {
    "start": 1185.8,
    "end": 1192.44,
    "text": "Raphael Interview:\nÜber GitHub kann man auch spenden. Aber das ist natürlich erstmal ein bisschen hemsärmelig."
  },
  {
    "start": 1192.44,
    "end": 1199.512,
    "text": "Raphael Interview:\nDass es noch nicht so sehr etabliert ist und dass es da so Standardmethoden gibt."
  },
  {
    "start": 1200.365,
    "end": 1213.153,
    "text": "Joram:\nWas müsste sich denn deiner Meinung nach ändern, damit noch mehr Menschen Public Interest Tech entwickeln und weggehen vielleicht von dem Default-Denken, erstmal eine geschlossene Anwendung zu bauen, sondern vielleicht als Standard sagen, ich bau,"
  },
  {
    "start": 1213.615,
    "end": 1218.415,
    "text": "Joram:\njetzt erstmal was offenes und nur unter ganz bestimmten Umständen mache ich was geschlossenes daraus."
  },
  {
    "start": 1219.066,
    "end": 1223.2,
    "text": "Raphael Interview:\nWie schon gesagt, bei den Entwicklerinnen und Entwicklern muss man gar nicht mehr so"
  },
  {
    "start": 1223.2,
    "end": 1228.04,
    "text": "Raphael Interview:\nviel Überzeugungsarbeit leisten. Das heißt, wenn man da Anreize schaffen kann, dann ist"
  },
  {
    "start": 1228.04,
    "end": 1238.48,
    "text": "Raphael Interview:\nvöllig ausreichend. Die Frage ist natürlich, wie kann man das beeinflussen, dass bei der Entscheidungsfindung entweder in etablierten Firmen mehr auf"
  },
  {
    "start": 1238.48,
    "end": 1244.56,
    "text": "Raphael Interview:\nOpen Source gesetzt wird oder bei Start-ups. Bei Start-ups ist es natürlich so, dass das"
  },
  {
    "start": 1244.56,
    "end": 1249.16,
    "text": "Raphael Interview:\nein Wettbewerbsvorteil sein kann in einigen Bereichen, sogar wenn der Code"
  },
  {
    "start": 1249.16,
    "end": 1254.08,
    "text": "Raphael Interview:\ndann quelloffen ist. Also das ist wieder Stichpunkt Vertrauen an Transparenz."
  },
  {
    "start": 1255.066,
    "end": 1261.38,
    "text": "Raphael Interview:\nAber in anderen Bereichen gilt natürlich oftmals eben noch die Denkweise, dass man"
  },
  {
    "start": 1261.38,
    "end": 1264.96,
    "text": "Raphael Interview:\nWettbewerbsvorteil davon haben könnte, wenn alles geschlossen ist."
  },
  {
    "start": 1265.239,
    "end": 1272.48,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd in einzelnen Fällen stimmt das wahrscheinlich auch. Da ist es dann natürlich schwierig, gerade wenn man Investoren an Land ziehen will, also"
  },
  {
    "start": 1272.48,
    "end": 1277.84,
    "text": "Raphael Interview:\nin einem klassischen Venture-Kapital finanziertem Start-up, muss man natürlich auch Investoren"
  },
  {
    "start": 1277.84,
    "end": 1282.32,
    "text": "Raphael Interview:\ndavon überzeugen, dass man deren Geld vernünftig einsetzt."
  },
  {
    "start": 1283.188,
    "end": 1286.72,
    "text": "Raphael Interview:\nDann sind wir wieder bei dem Thema, was ich vorhin besprochen habe."
  },
  {
    "start": 1286.72,
    "end": 1292.16,
    "text": "Raphael Interview:\nDa kann es natürlich sein, dass es eine gewisse Aversion auch gibt gegen quelloffene Code"
  },
  {
    "start": 1292.16,
    "end": 1304.352,
    "text": "Raphael Interview:\nin einzelnen Fällen. Also es sind wahrscheinlich sehr viele Dinge, die sich ändern müssen. Und sicherlich wird es helfen, wenn immer mehr Projekte quelloffen sind, weil man dann,"
  },
  {
    "start": 1304.863,
    "end": 1311.92,
    "text": "Raphael Interview:\ndie als Referenz verwenden kann und sagen kann, ja, Mensch bei denen funktioniert es ja auch, dann ist das Risiko für uns wahrscheinlich nicht so hoch."
  },
  {
    "start": 1312.218,
    "end": 1316.12,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd vielleicht haben wir sogar einen Nachteil, wenn wir nicht so transparent sind."
  },
  {
    "start": 1316.876,
    "end": 1326.476,
    "text": "Joram:\nSo ein bisschen hast du es ja schon angerissen, aber ich würde es trotzdem gerne nochmal erwähnen, für welche Bedeutung hat für dich die öffentliche Förderung bei der Entwicklung vom Public Interest Tag?"
  },
  {
    "start": 1326.826,
    "end": 1336.84,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso das hängt natürlich von der Förderung ab und dem Schwerpunkt der Förderung. Beim Prototype Fund ist der Fokus ja ganz klar, dass es darum geht, Dinge zu unterstützen, die irgendwo neu und innovativ sind."
  },
  {
    "start": 1336.84,
    "end": 1342.702,
    "text": "Raphael Interview:\nDas ist natürlich das, wo es am wenigsten Geld gibt aus der Industrie."
  },
  {
    "start": 1343.315,
    "end": 1348.48,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso wenn die selber was Neues und Innovatives machen, dann machen die das inhouse sozusagen"
  },
  {
    "start": 1348.48,
    "end": 1354.28,
    "text": "Raphael Interview:\nund geben nicht unbedingt externen Entwicklerinnen und Entwicklern Geld dafür."
  },
  {
    "start": 1355.315,
    "end": 1368.277,
    "text": "Raphael Interview:\nDas heißt, das füllt auf jeden Fall eine sehr große Lücke. Und die andere Lücke ist eben die, dass kritische Infrastruktur zu wenig finanziert wird. Das ist jetzt da, wo der Surrentech Fund ansetzt."
  },
  {
    "start": 1369.172,
    "end": 1380.0,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso das sind auf jeden Fall zwei große Lücken, die, naja, sagen wir ehrlich, ansatzweise gefüllt werden. Man könnte sie natürlich noch umfänglich erfüllen."
  },
  {
    "start": 1380.65,
    "end": 1394.25,
    "text": "Joram:\nGibt es Tipps, die du Leuten mitgeben würdest, die jetzt am Anfang von so einer Projektidee stehen und sich jetzt um Förderung bemühen, sei es jetzt beim Prototype Fund oder vielleicht auch woanders? Gibt es da etwas, was du Leuten aus Erfahrung mitgeben kannst?"
  },
  {
    "start": 1395.204,
    "end": 1407.456,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso es gibt sicherlich erstmal so einen gewissen Respekt davor, wenn man so ein Projekt angeht, weil man weiß halt nicht, ob man das hinbekommt, ob man eine Finanzierung dafür auf die Beine stellen kann,"
  },
  {
    "start": 1408.454,
    "end": 1414.853,
    "text": "Raphael Interview:\nwie die Zukunft aussieht und letzten Endes, ich weiß nicht, ob das besonders allgemeingültig ist,"
  },
  {
    "start": 1414.853,
    "end": 1420.7,
    "text": "Raphael Interview:\naber in unserem Fall hatten wir das Glück, dass das dann eben einfach funktioniert hat."
  },
  {
    "start": 1420.94,
    "end": 1426.33,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd der Prototype Fund OpenMLS damals unterstützt hat."
  },
  {
    "start": 1426.991,
    "end": 1430.242,
    "text": "Raphael Interview:\nIch glaube, das war im Rahmen der zehnten Runde, wenn mich nicht alles täuscht."
  },
  {
    "start": 1430.669,
    "end": 1439.406,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd ja, das heißt, mein Tipp wäre, macht euch Gedanken und versucht es halt mal."
  },
  {
    "start": 1439.863,
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    "text": "Joram:\nHätte es OpenMLS gegeben ohne eine öffentliche Förderung?"
  },
  {
    "start": 1443.799,
    "end": 1452.133,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso es gab OpenMLS vor der Prototype Förderung, Aber das war nicht in dem Zustand, in dem das Projekt verwendbar gewesen wäre."
  },
  {
    "start": 1452.133,
    "end": 1457.145,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso vielleicht hätte es OpenMLS in dem Umfang gegeben, wie es es heute gibt."
  },
  {
    "start": 1457.854,
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    "text": "Raphael Interview:\nAber dann hätte man noch deutlich andere Quellen finden müssen."
  },
  {
    "start": 1462.0,
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    "text": "Raphael Interview:\nOder eine andere Konstellation."
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    "start": 1466.093,
    "end": 1469.776,
    "text": "Raphael Interview:\nEs hätte sicherlich länger gedauert, davon auszugehen."
  },
  {
    "start": 1470.744,
    "end": 1476.086,
    "text": "Raphael Interview:\nUnd insofern würde ich sagen, es wäre auf jeden Fall nicht da, wo es heute ist."
  },
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    "end": 1477.293,
    "text": "Raphael Interview:\nOhne diese Förderung."
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    "text": "Joram:\nZum Schluss noch habe ich noch eine Frage. Wenn Leute jetzt Interesse haben an deiner Arbeit oder mehr erfahren wollen, wo kann man denn mehr über dich lernen und dich unter Umständen auch kontaktieren?"
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    "end": 1500.368,
    "text": "Raphael Interview:\nAlso konkret zur OpenMLS, da gibt es die Webseite openmls.tech. Man kann das Ganze auch einfach suchen, dann findet man das relativ schnell."
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    "end": 1506.173,
    "text": "Raphael Interview:\nDa gibt es dann auch einen Link mit einer E-Mail-Adresse, bei der man mich kontaktieren kann."
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    "text": "Raphael Interview:\nAnsonsten kann man meinen Namen auch einfach suchen."
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    "text": "Raphael Interview:\nFindet mich dann auf Twitter oder Mastodon."
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    "text": "Jingle"
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    "text": "Joram:\nVielen Dank, Rafael Robert, für das interessante Gespräch. Bevor wir jetzt zu unserer eigenen Einschätzung kommen zu dem ganzen Thema, haben wir noch ein paar andere Stimmen eingefangen. Ich habe mit Friedrich Lindenberg gesprochen."
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    "text": "Joram:\nEr ist Softwareentwickler und Open Data Aktivist und er arbeitet daran, BürgerInnen und JournalistInnen"
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    "end": 1542.48,
    "text": "Joram:\nZugang zu öffentlichen Daten zu geben. Und auch ihn habe ich gefragt, warum hat er sich denn für Public Interest Tech entschieden bzw. für eine öffentliche Förderung im Vergleich zu privatem Geld."
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    "end": 1553.999,
    "text": "Pudo:\nAlso für mich ist das irgendwie so ein großes Projekt. Ich möchte gerne das hinbekommen, dass Journalisten effektiv mit Daten arbeiten können, dass es sozusagen auch effektive Korruptionsbekämpfung mit Daten geben kann."
  },
  {
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    "text": "Pudo:\nUnd das kann man halt irgendwie selten ordentlich wiederzubekommen,"
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    "text": "Pudo:\naußer wenn man eben öffentliche Töpfe findet oder vielleicht auch private Töpfe, die das für eine Weile ermöglichen."
  },
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    "text": "Feli:\nAußerdem haben wir Friedrich auch noch gefragt, was die Herausforderungen bei Public Interest Tax sind."
  },
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    "text": "Pudo:\nWas ist die Herausforderung?"
  },
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    "text": "Pudo:\nBekommen, wenn andere Leute mitmachen. Aber es ist halt auch häufig so, dass man"
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    "text": "Pudo:\nirgendwie Dinge Open Source bereitstellt und dann hat man auf einmal noch mehr"
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    "text": "Pudo:\nLeute, die irgendwie sofort wollen, noch mehr Leute, die irgendwie Dokumentation brauchen, Hilfe wollen und so weiter und so fort. Das heißt, man muss auch da so ein"
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    "start": 1611.321,
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    "text": "Pudo:\nbisschen nachdenken, okay, das wird wahrscheinlich ein bisschen Overhead,"
  },
  {
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    "text": "Pudo:\ngeben davon, dass ich das der Öffentlichkeit bereitstelle und wenn ich es ernst,"
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    "text": "Pudo:\nmeine da auch Arbeit rein investieren muss, dass es dann am Ende genutzt werden kann."
  },
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    "end": 1635.412,
    "text": "Feli:\nAußerdem hat sich Joram auch noch Payuvo geschnappt. Payuvo ist Aktivist bei Jugendhackt und arbeitet im Team von Praktikstaat. Außerdem wurde Payuvo in der Vergangenheit schon von uns, also beim Prototypfand, gefördert. Per Juvo wurde dann von Juram gefragt, warum Public Interest Tech?"
  },
  {
    "start": 1636.263,
    "end": 1650.973,
    "text": "Pajowu:\nIch habe mich für ein Public Interest Tech Projekt entschieden, weil ich das Thema schon länger wichtig finde. Ich glaube, dass Technik am Ende den Menschen dienen muss und in der Hecke in der Ethik heißt es, unser Leben zum Besseren verändern sollte."
  },
  {
    "start": 1651.418,
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    "text": "Pajowu:\nDas ist ja auch das, was die Open Knowledge Foundation und ähnliche Projekte schon lange vertreten."
  },
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    "text": "Pajowu:\nAuch Jugendhackt hat ja den Anspruch, mit Code die Welt zu verbessern."
  },
  {
    "start": 1658.113,
    "end": 1669.073,
    "text": "Pajowu:\nDas ist auch quasi, wo ich in diese Szene reingekommen bin. Ich hatte immer mal wieder, dass ich irgendwas schnell entworfen und gekodet habe."
  },
  {
    "start": 1669.073,
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    "text": "Pajowu:\nUnd dann von anderen Leuten gehört habe, das ist irgendwie cool, das will ich auch nutzen."
  },
  {
    "start": 1672.353,
    "end": 1684.593,
    "text": "Pajowu:\nUnd immer gemerkt habe, wirklich die Ressourcen, das mal gut zu machen, so ein Projekt auch mal nutzbar zu machen, habe ich nicht. Aber dann, weil ich es so wichtig fand, habe ich das für zwei Projekte mal so weit ausformuliert,"
  },
  {
    "start": 1684.593,
    "end": 1687.178,
    "text": "Pajowu:\ndass ich es über den Prototype Fund fördern lassen konnte."
  },
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    "start": 1688.182,
    "end": 1703.042,
    "text": "Joram:\nWenn ich so ein bisschen darauf zurückblicke, was wir so gehört haben, werde ich mir auf, dass viele EntwicklerInnen ja nicht wirklich überzeugt werden müssen, Public-Interest-Tech zu machen. Ich glaube, für viele ist das irgendwie an sich ein Wert, den sie teilen."
  },
  {
    "start": 1703.475,
    "end": 1717.182,
    "text": "Joram:\nAber es gibt dann immer wieder Rahmenbedingungen, die das erschweren. Wenn man es gehört, eine Förderung ist so ein großes Problem, Finanzierung, wie kriegt man das denn überhaupt hin, Zeit zu investieren, um sich eben damit zu beschäftigen, Public-Interest-Tech,"
  },
  {
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    "end": 1724.432,
    "text": "Joram:\nzu bauen. Und das ist, glaube ich, was, wo man was dran ändern kann. Man muss jetzt"
  },
  {
    "start": 1724.432,
    "end": 1736.116,
    "text": "Joram:\nkeine EntwicklerInnen-Community langwierig davon überzeugen, sich damit zu beschäftigen, sondern man muss Rahmenbedingungen schaffen, die für EntwicklerInnen es erlauben, sich eben mit Public Interest Tech auseinanderzusetzen. Und ich finde, das ist erstmal ein ganz gutes,"
  },
  {
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    "text": "Joram:\nLearning oder eine ganz gute Erkenntnis aus dieser Sache, aus diesen Gesprächen."
  },
  {
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    "text": "Feli:\nIch stimme zu, ich sehe das genauso. Ich bin total begeistert davon, wie Entwickler ihnen dahinter stehen und ich habe auch generell von Entwicklern gesprochen, auch die in kommerziellen Bereichen arbeiten, die sind immer begeistert von Open Source, die sprechen davon immer und auch was Raphael gesagt hat, Open Source ist halt die Basis für alles. Also alle bedienen,"
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    "text": "Feli:\nsich davon und deswegen finde ich irgendwie auch was angesprochen aus mit dem Funding."
  },
  {
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    "text": "Feli:\nDa muss ich einfach in Deutschland auch mehr tun in der Funding Landschaft, damit das Thema eben nicht so frustrierend ist für alle EntwicklerInnen. Ich glaube, das versuchen wir auch ein bisschen mit dem Prototyp Fund darzustellen oder anzutreiben. Ich glaube, da kommen wir auch bald mal hin,"
  },
  {
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    "text": "Feli:\nalso ich hoffe. Aber ja, ich kann nur zustimmen."
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    "text": "Joram:\nIch denke, damit können wir auch so ein bisschen zum Fazit der heutigen Folge kommen."
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    "text": "Feli:\nEntwicklerInnen wollen die Welt besser machen und deshalb wählen sie Public Interest Tag, auch wenn einige Faktoren, einige Umstände die Arbeit ein bisschen schwieriger machen."
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  {
    "start": 1800.045,
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    "text": "Feli:\nAber hier ändern wir auch was oder können auch was ändern und das ist halt einfach mehr Förderung und auch mehr Wertschätzung auch von privaten Firmen und wenn NutzerInnen auch Bescheid wissen, dass es Public Interest Tag gibt, also,"
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    "text": "Feli:\nAlso jeder Nutzer von Technologie, dann wird die Welt ein bisschen besser."
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    "text": "Joram:\nUnd ich denke, Welt verbessern ist auch ein schöner Übergang zu unserer nächsten Folge. Da reden wir nämlich über Aktivismus in Public Interest Tech. Wir haben mit Khaleesi gesprochen. Sie ist Aktivistin und da wollten wir mal hören, welche Rolle Public Interest Tech in der Arbeit als Aktivistin spielt."
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    "text": "Feli:\nAuf die Folge freue ich mich auch schon sehr. Ich hoffe ihr auch."
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    "text": "Jingle"
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    "end": 1848.585,
    "text": "Feli:\nFalls euch die Folge gefallen hat, folgt uns auf Mastodon, Twitter, besucht unsere Homepage oder abonniert unser Newsletter, der erscheint alle zwei Monate, dann verpasst"
  },
  {
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    "end": 1848.918,
    "text": "Feli:\nihr nichts."
  },
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    "end": 1852.77,
    "text": "Joram:\nDie Links dazu findet ihr genauso wie alle anderen Links von den Projekten,"
  },
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    "end": 1856.31,
    "text": "Joram:\ndie wir angesprochen haben in der Folge unten in den Show Notes."
  },
  {
    "start": 1856.7,
    "end": 1860.585,
    "text": "Feli:\nAußerdem, wenn euch der Podcast gefallen hat, dann freuen wir uns riesig über eine Bewertung,"
  },
  {
    "start": 1860.585,
    "end": 1863.791,
    "text": "Feli:\nbei welcher Plattform auch immer ihr diesen Podcast hört. Tschüss!"
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    "start": 1864.944,
    "end": 1869.86,
    "text": "Jingle"
  }
]