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    "text": "Herzlich willkommen zum FAZ-Podcast für Deutschland."
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    "text": "Es ist Montag, Montag der XXV September und ich bin es Corinna Budras aus Berlin."
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    "text": "Seit der Abgeordnetenhauswahl vergangene Woche kennt die Aufregung über Die Linken kein"
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    "text": "Und das zeigt wieder einmal die Linke in Berlin besonders im Bezirk Neukölln hat ein großes Problem mit Israel-Hass und Antisematismus."
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    "text": "Das merkt man in Hintergrundgesprächen, das hört man auf offener Bühne wie beim Schlagabtausch von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und der linken Fraktionschefin Heidi Reichineck."
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    "text": "Heute morgen dann die nächste Eskalationsstufe, Elif Ereib also die Frau die hier womöglich bald linke Bürgermeisterin wird und ihr Landesverband haben Dobrindt nämlich angezeigt."
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    "text": "Sie werfen ihm wegen dieser Äußerung unter anderem üble Nachrede und Beleidigung vor."
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    "text": "Jetzt muss man natürlich aufpassen, aus der Kritik an einzelnen Politiker nicht pauschal den Vorwurf zu machen."
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    "text": "Die gesamte Linke sei antisemitisch und genau darüber wird gerade heftig gestritten."
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    "text": "Hundertfünfzig jüdische Berliner zum Beispiel haben der Partei in einem offenen Brief den Rücken gestärkt – und zwar gegen eine aus ihrer Sicht pauschale und politisch instrumentalisierte Antisemitismuskritik."
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    "text": "Gleichzeitig lässt sich das Problem auch nicht einfach wegdiskutieren, vor allem im Berliner Landesverband und im Neuköllner Kreisverband gibt es seit längerem schon Auseinandersetzung über antisemitische Positionen."
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    "text": "Und über den Umgang mit radikalen pro-palestinensischen Aktivisten."
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    "text": "ein Auftritt bei einer Wahlkampfvereinschaltung zum Beispiel sorgte schon für Herbekritik."
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    "text": "Aus diesem Innerparteilichen Streits jetzt nach der Wahl in Berlin wird also eine ganz praktische Machtfrage, die auch bundespolitisch nicht ganz uninteressant ist."
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    "text": "Denn DIE LINKE will in Berlin mit SPD und Grünen über eine Regierung sprechen Ja, und beide Parteien haben Sondierungen zugestimmt."
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    "text": "Zugleich erwarten sie aber von der linken Klarheit beim Thema Antisemitismus so."
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    "text": "Und da kommt jetzt noch eine zweite Debatte dazu die ebenfalls vor allem die Neuköllner Linke betrifft nämlich ihr Umgang mit sogenannte klaren Kriminalität."
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    "text": "im Mittelpunkt steht da aktuell den Neukölner Bundestagsabgeordnete Perat Kocak."
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    "text": "Der klaren Chef Issa Remo ist ja auf einer Wahlparty der Linken aufgetaucht."
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    "text": "Sie erinnern sich sicherlich, wir haben kurz darauf veröffentlichte sein Sohn Firas Remo angebliche Chats mit Vera Kotczak die auf einen persönlichen Kontakt zwischen den beiden hindeuten."
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    "text": "Und das ist ziemlich brisant, denn Korcha selbst gehört zu den, die dem Begriff Klangkriminalität seit Jahren scharf kritisieren."
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    "text": "Im Bundestag klang das zum Beispiel so..."
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    "text": "Wenn Sie über Klans reden!"
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    "text": "Dann reden sie gerne über meine Nachbarn in Neukölln, über Menschen, die seit Jahren hier leben und hier zu Hause sind, die sie allein aufgrund ihres Nachnamens verdächtigen."
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    "text": "Ich möchte jetzt einmal mit Ihnen über die echten"
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    "text": "Die sitzen nicht in Neu-Kölln sondern hier mitten im Bundestag."
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    "text": "Sie drücken uns hier eine sinnlose Ablenkungsdebatte nach der anderen auf."
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    "text": "Große Fragen also, die sich da stellen und besonders interessant wie groß ist das Problem der Berliner Linken tatsächlich?"
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    "text": "Ralph Fux ist ein grünes Urgestein seit vierzig Jahren in der Grünen Partei ehemaliger Bundesvorstand und Senator in Bremen dann Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung."
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    "text": "Im Jahr twenty siebzehn hat er das Zentrum Liberale Moderne mit gegründet, eine Denkfabrik für die Verteidigung von offener Gesellschaft und liberaler Demokratie."
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    "text": "Schön Herr Fuchs dass Sie sich die Zeit nehmen!"
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    "text": "Sie gelten ja als linker Vordenker als jemand der links-liberale Ideen anhängt aber gleichzeitig auch mit seiner eigenen Partei den Grünen Hart ins Gericht geht."
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    "text": "Wenn man mich als linken Vordenker bezeichnen würde – ich komme tatsächlich von ganz links aus der radikalen Linken während der Studentenbewegung, würde mich inzwischen aber eher als ökosozialliberal wenn sie denn schon ein Etikett haben wollen bezeichnet."
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    "text": "Ja und spätestens seit der Berlin-Wahl vergangenen Sonntag sind Sie ja auf der Zinne, wenn ich das mal so hier Twitter ... Einträge Twitter sag ich immer noch, also die Plattform X zum Beispiel."
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    "text": "Da äußern sie sich sehr regel zu."
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    "text": "was raten Sie denn Ihren Grün mit Blick auf die Linken und was da womöglich einen Kooperation Zusammenarbeit oder auch Koalition in den nächsten Wochen zustande kommt?"
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    "text": "Das erste ist eine klare Abgrenzung von allen Formen von Antisemitismus im Falle Eine Mischung aus muslimischen und linken Antisemitismus, der sich vor allem als blanke Israel-Feindschaft zeigt."
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    "text": "Als Antizionismus im Kern Israel die Existenzberechtigung abspricht – da gibt es ja tatsächlich auch prominente Stimmen innerhalb der Berliner Linken die von der Befreiung ganz Palästinas reden und davon das Tel Aviv wieder zu einer arabischen Stadt werden muss, die es ja nie war."
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    "text": "Und das andere ist sagen die Wirtschaftspolitik der Linken, die sich an der Wohnungsfrage festmacht und eine Neuauflage Verstaatlichungsideen, also allen sozialistischen Kamellen die jetzt als der neueste Radical Chic verkauft werden."
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    "text": "und diesen Weg dürfen die Grünen aus meiner Sicht nicht mitgehen."
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    "text": "Sie müssen eine Partei der ökologischen und sozialen Marktwirtschaft sein und sie müssen eine Partei sein, die unsere besondere historische Verantwortung gegenüber den jüdischen Bürgern und gegenüber Israel hochhält."
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    "text": "Und da darf es auch keine verschwiemelten Formelkompromisse geben, das ist genau das was ich befürchte dass man sich auf irgendwelche folgenlosen Lippenbekenntnisse verständigt und in der Praxis dann eine Politik durchgehen lässt die das Leben für Juden in Berlin immer prekärer macht."
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    "text": "aber wir beobachten ja, ich würde sagen tragischerweise seit dem siebten Oktober also seit diesem genozidalen Angriff auf israelische Zivilisten durch die Hamas und andere extremistische palästinensische und islamistische Organisationen einen regelrechten Dammbruch der Israel-Feindschaft."
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    "text": "Das Antizionismus ist jetzt schick unter den vor allem jüngeren akademischen, sagen Milieus das ist das neue Progressive!"
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    "text": "Es hat ja ein großes Festival gegeben der Linken in Berlin und in Teile der Berliner Kunstzene beteiligt worden wurde an dieser Rapper Auftrag des IDF, also Tod der israelischen Soldaten skandiert hat und dazu wurde getanzt."
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    "text": "Das ist ein Milieu das die Linke systematisch angesprochen hat indem sie Wählerstimmen gefischt hat."
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    "text": "Aber die Antworten, die die Linken darauf geben, verschärfen ja das Problem weil sie die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage noch weiter vergrößern."
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    "text": "Die Politik, die DIE LINKE hier einschlagen will wird den Neubau noch stärker abwürgen und damit die Wohnungsnot noch weiter Vergrößer."
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    "text": "Und es ist wirklich ökonomischer Alphabetismus wenn die Grünen das mitmachen."
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    "text": "Die Israel eben wie gesagt, ich kann es nur immer wieder betonen innerhalb der Landespolitik auf einmal spielt oder spielen soll aus absurden Gründen."
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    "text": "aber Antisemitism hat ja im linken Milieu eine lange Tradition muss man sagen."
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    "text": "Also linke Extreme waren auch in der Tat schon lange antisemitisch, anti-israel."
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    "text": "Der Reiner Kunzelmann einer der Heronen der Westberliner Linken."
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    "text": "Und hat es jetzt aber eine andere Qualität?"
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    "text": "Ich wollte sagen da ist berühmt geworden durch den Spruch die Linke müsste endlich ihren Judenknax überwinden und Israel als den neuen Faschismus identifizieren."
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    "text": "Das war Ende der Sechzigerjahre und daraus folgten schon erste Anschläge auf jüdische Einrichtungen, Altenheim, Gemeindezentren München Berlin."
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    "text": "so das ist stimmt es hat eine lange Geschichte."
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    "text": "man entlastet sich damit von der Schuld der Väter und Mütter in dem man Israel jetzt zum Nachfolger im Grunde des Nationalsozialismus erklärt."
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    "text": "das entlastet das eigene Gewissen sondern den Rest von Schuldgefühlen."
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    "text": "und das nimmt eine in Anführungszeichen progressive Gestalt an weil man es als Anti-Imperalismus als Antikolonialismus darstellt."
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    "text": "Kritiker, wenn ja jetzt ein das der Antisemitismus instrumentalisiert wird um progressive Politik und gerechte Mieten zu verhindern dann vielleicht mal an Sie gefragt Herr Vöks Verhindern sie gerade progressive Politik mit dem Vorwurf dass hier Antisemitism eine Rolle spielen?"
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    "text": "Verzeihen Sie aber ich kann Diese Sprache, diese Rhetorik von progressiver Politik oder progressivem Lager wird nicht mehr hören."
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    "start": 877.77,
    "end": 887.45,
    "text": "aber im großen Ganzen hat die Partei sich doch dazu durchgerungen eine sozial-ökologische Reformpartei zu sein."
  },
  {
    "start": 888.15,
    "end": 903.37,
    "text": "Und das soll sie auch bitte in Berlin bleiben, so problematisch dieser Landesverband der Grünen ist und die grünen bundespolitisch können sich nicht darauf zurückziehen zu sagen Das es ja nur eine Landesangelegenheit da mischen wir uns nicht ein."
  },
  {
    "start": 904.05,
    "end": 921.43,
    "text": "Die Grün werden auf Dauer eine strategische Entscheidung treffen müssen ob Sie sich als Partei der linken Mitte aufstellen, eine ökologische Partei die mit allen demokratischen Parteien kooperationsfähig ist."
  },
  {
    "start": 921.51,
    "end": 923.01,
    "text": "Eine Reformpartei."
  },
  {
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    "end": 935.67,
    "text": "oder ob sie eine Allianz mit der Linken suchen und dem Traum nachjagen einer linken Mehrheit in der Bundesrepublik, eines Linksbündnisses."
  },
  {
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    "end": 945.21,
    "text": "Was meines Erachtens erstens völlig unrealistisch ist und zweitens für die Gesellschaft, für die Bundesreprik fatal"
  },
  {
    "start": 945.31,
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    "text": "wäre.\"."
  },
  {
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    "end": 948.85,
    "text": "Das ist ja gerade das, was in dieser Wahl gesehen wird."
  },
  {
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    "end": 960.03,
    "text": "Dass sie diesen Charme hat des links-liberalen progressiven Gründerbundes ist, was man jetzt auch in New York sieht – ein Hauch von New York in Berlin."
  },
  {
    "start": 960.27,
    "end": 963.39,
    "text": "Das wird ja in diese Richtung so ein bisschen..."
  },
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    "text": "Ja wieder Mandami noch die Berliner Linke is liberal!"
  },
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    "end": 969.09,
    "text": "Das hat mit links liberal nichts zu tun."
  },
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    "end": 973.21,
    "text": "Das es etatistisch und in der Wolle eigentlich autoritär."
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    "text": "Und hört man denn jetzt auf Sie bei den Linken?"
  },
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    "text": "Die Warnungen sind ja in der Tat mannigfaltig."
  },
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    "end": 988.35,
    "text": "Das ist eine sehr prägnante Stimme, aber man hört das auch in Hintergrundrunden hier in Berlin."
  },
  {
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    "text": "Es scheint tatsächlich so zu sein, dass sowohl bei der SPD als auch bei den Grünen da natürlich auch große Sorgen mit schwingen."
  },
  {
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    "end": 1001.83,
    "text": "Das wird jedenfalls hinter vorgehaltener Hand immer wieder deutlich gemacht."
  },
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    "end": 1004.73,
    "text": "also nimmt man diese Kritik ernst."
  },
  {
    "start": 1005.83,
    "end": 1014.13,
    "text": "oder glauben Sie das steuert jetzt tatsächlich auf ein breites linkes Bündnis hin unter der Führung von den Linken?"
  },
  {
    "start": 1015.35,
    "end": 1021.39,
    "text": "Also ich hoffe, dass die Grünen sich nicht zum Juniorpartner der Linken in Berlin machen."
  },
  {
    "start": 1022.41,
    "end": 1029.71,
    "text": "Was auch immer bei diesen Sondierungen sein herauskommen mag, sie müssen in diesen beiden Punkten klar sein."
  },
  {
    "start": 1030.569,
    "end": 1054.669,
    "text": "Sowohl in der Abgrenzung gegenüber Israel-Hass und Antisemitismus – das bedeutet, dass Personen und Positionen die diese Position huldigen keinen Platz in der Regierung haben dürfen Das muss ausgeschlossen werden, dass das irgendeinen Einfluss auf die Regierungspolitik hat."
  },
  {
    "start": 1055.61,
    "end": 1072.49,
    "text": "Und das Gleiche gilt für die Verstaatlichungsfrage, die jetzt von der Linken zum Gessler Hut gemacht wird – die machen das zu einem Punkt bei dem SPD und Grüne kuscheln sollen."
  },
  {
    "start": 1072.689,
    "end": 1076.61,
    "text": "Ja, da kann man sich die Sondierung auch sparen muss man ehrlicherweise sagen."
  },
  {
    "start": 1076.669,
    "end": 1081.57,
    "text": "so wie die Ansagen sind scheint es daher wenigstens wenig Spielraum zu geben."
  },
  {
    "start": 1081.649,
    "end": 1085.85,
    "text": "also dann lieber lassen und in die Arme der CDU gehen?"
  },
  {
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    "end": 1090.57,
    "text": "Natürlich ist jetzt die CDU abgewählt worden genauso wie die SPD."
  },
  {
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    "end": 1094.83,
    "text": "ja das ist nicht gerade ein Mandat Regierung zu bilden."
  },
  {
    "start": 1094.929,
    "end": 1096.79,
    "text": "auch die Grünen haben stimmt verloren."
  },
  {
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    "end": 1105.429,
    "text": "eine Koalition der Verlierer hätte nicht gerade den Schaum eines Aufbruchs, sagen in Berlin."
  },
  {
    "start": 1106.57,
    "end": 1113.81,
    "text": "Dann muss man über alle möglichen Varianten nachdenken auch über Minderheitsregierung, über wechselnde Mehrheiten."
  },
  {
    "start": 1115.429,
    "end": 1140.33,
    "text": "das alte Parteinsystem stößt an seine Grenzen und vielleicht muss man jetzt doch ernsthafter darüber nach denken dass in sich immer heterogenere Koalition Mit Partnern, die kaum noch in der Lage sind sich auf ein gemeinsames Programm und auf eine energische Politik zu verständigen."
  },
  {
    "start": 1140.429,
    "end": 1141.31,
    "text": "Nicht mehr der Weisheit."
  },
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    "end": 1144.79,
    "text": "letzter Schluss sind aber das sind offene Fragen."
  },
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    "start": 1145.35,
    "end": 1166.23,
    "text": "Sagen Sie die Zeitjournalistin Maria Mlau schrieb ja auf eben besagte Plattform X. meine Prognose ihre Prognos ist In der Minute in der Grünen und SPD mit den Linken koalieren Ohne dass sie die sich von ihren Extremisten getrennt hat, in dieser Minute fällt die Brandmauer in der CDU auch zur AfD."
  },
  {
    "start": 1166.649,
    "end": 1167.33,
    "text": "Hat sie Recht?"
  },
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    "start": 1168.35,
    "end": 1174.629,
    "text": "Ich denke das ist zugespitzt aber beschreibt eine zutreffende Dynamik."
  },
  {
    "start": 1175.05,
    "end": 1188.61,
    "text": "wenn die Grünen und SPD in Richtung eines strategischen Linksbündnisses gehen sollen einen Linksblock dann wird das die Formierung eines rechten Blocks befördern."
  },
  {
    "start": 1189.129,
    "end": 1208.85,
    "text": "Und das wäre ziemlich fatal für der Republik, dass man da nur noch die Wahl hat zwischen einem irgendwie neosozialistischen linken Block und einem rechten Block aus den Resten der Union unter AfD."
  },
  {
    "start": 1210.889,
    "end": 1214.85,
    "text": "Aber um das nochmal herauszuarbeiten, weil anders als die AfD war."
  },
  {
    "start": 1214.949,
    "end": 1229.53,
    "text": "Die Linke ja schon mal in mehreren Konstellationen an der Regierung beteiligt unter anderem hier auch in Berlin immer als Junior Partner natürlich aber gar nicht also in Thüringen ja auch offensichtlich als Senior Partner."
  },
  {
    "start": 1229.909,
    "end": 1237.61,
    "text": "und trotzdem ist ist das Parteinsystem nicht zerbrochen, hat diese Blockbildung nicht stattgefunden."
  },
  {
    "start": 1237.669,
    "end": 1239.73,
    "text": "Also was ist jetzt konkret anders?"
  },
  {
    "start": 1239.87,
    "end": 1247.649,
    "text": "Also liegt es eben tatsächlich daran dass die Linken sehr viel radikaler geworden sind in den vergangenen zwei Jahren?"
  },
  {
    "start": 1248.05,
    "end": 1250.889,
    "text": "Ja ich würde darauf zwei Antworten geben."
  },
  {
    "start": 1250.929,
    "end": 1252.629,
    "text": "Die eine haben sie antizipiert."
  },
  {
    "start": 1253.49,
    "end": 1273.37,
    "text": "Die Berliner Linke heute ist eine andere als die Ramelow-Linke, die am Grunde eine sozialdemokratische Variante war und an deren demokratischer Grundeinstellungen, auch ihrer Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft man keine großen Zweifel haben musste."
  },
  {
    "start": 1274.99,
    "end": 1277.87,
    "text": "Die Berliner Linke hat sich radikalisiert."
  },
  {
    "start": 1278.31,
    "end": 1283.27,
    "text": "und das zweite ich würde nicht sagen die linke darf auf keinen Fall eine Regierung."
  },
  {
    "start": 1283.409,
    "end": 1296.949,
    "text": "aber man muss die Linke vor die Wahl stellen entweder sich von ihren radikalen Elementen zu trennen, vor allem in der Israel- und Antisemitismusfrage."
  },
  {
    "start": 1297.23,
    "end": 1307.51,
    "text": "Und in der Wirtschafts- und Sozialpolitik auf die Grundlagen des sozialen Marktwirtschafts einzuschwenken oder sie ist eben nicht regierungsfähig?"
  },
  {
    "start": 1308.29,
    "end": 1311.77,
    "text": "Jedenfalls nicht als Mehrheitspartei in der Regierung."
  },
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    "end": 1317.49,
    "text": "Also falls sie nicht mehr eingehegt werden kann Gut, dann werden wir sehen was in Berlin passiert."
  },
  {
    "start": 1317.53,
    "end": 1331.889,
    "text": "Aber ich wollte natürlich noch mal einen Blick auf die Bundespolitik mit ihnen werfen und dem was die beiden Wahlen oder die drei Wahlen da ja ausgelöst haben An Unruhe, insbesondere bei der CDU."
  },
  {
    "start": 1332.59,
    "end": 1335.83,
    "text": "Da geht es jetzt immer mehr um Gerechtigkeitsfragen."
  },
  {
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    "end": 1339.27,
    "text": "Also offensichtlich haben wir noch nicht genug Reformen."
  },
  {
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    "end": 1342.649,
    "text": "Jetzt wird immer weiter geguckt was noch gemacht werden kann."
  },
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    "end": 1344.29,
    "text": "Können Sie das nachvollziehen?"
  },
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    "start": 1344.37,
    "end": 1349.87,
    "text": "Ist das sinnvoll sich auf diesen Weg zu machen, um die Wähler wieder zu gewinnen?"
  },
  {
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    "text": "Das ist eine gute Frage."
  },
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    "end": 1361.59,
    "text": "einerseits wissen wir dass die Gerechtighalsfrage so starke Leidenschaften auslöst wie kaum eine andere."
  },
  {
    "start": 1362.35,
    "end": 1376.03,
    "text": "Das beginnt ja schon im Kinderzimmer, jeder der Kinder hat weiß das, dass ist aber ungerecht ist einer der schlimmsten und emotionalsten Vorwürfe."
  },
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    "start": 1377.169,
    "end": 1382.61,
    "text": "gleichzeitig ist er völlig umstritten Was Gerechtigkeit bedeutet?"
  },
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    "end": 1384.87,
    "text": "Also welche Art von Gerechtigkeiten reden wir?"
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    "end": 1391.61,
    "text": "von Leistungsgerechtigkeit, von Generationen, Gerechtkeit von Geschlechter, Gerechtigkeit."
  },
  {
    "start": 1391.709,
    "end": 1393.77,
    "text": "Welche Rolle spielen Verteilungsfragen?"
  },
  {
    "start": 1393.85,
    "end": 1395.59,
    "text": "Was ist eigentlich gerechte Verteidigung?"
  },
  {
    "start": 1396.09,
    "end": 1397.51,
    "text": "Das ist ein Wieselwort."
  },
  {
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    "end": 1403.11,
    "text": "Gerechtlichkeit was wirklich nicht klar Sankt zu greifen ist."
  },
  {
    "start": 1403.969,
    "end": 1418.929,
    "text": "und die Gefahr besteht meines Erachtens darin dass man sich jetzt auf Verteilungsfragen kapriziert und die eigentlich entscheidende Frage, wie wir wieder ökonomisches Wachstum generieren."
  },
  {
    "start": 1420.09,
    "end": 1422.33,
    "text": "Darüber immer mehr ins Hintertreffen gerät."
  },
  {
    "start": 1423.129,
    "end": 1435.25,
    "text": "Und wenn jetzt die nötigen Strukturreformen in den sozialen Sicherungssystemen wieder auf Eis gelegt werden, die durch den demografischen Mangel erzwungen werden – das ist ja keine Willkür!"
  },
  {
    "start": 1436.429,
    "end": 1442.55,
    "text": "oder eine Politik, die sagt wir wollen die Reichen reicher machen und die Abend zur Kasse bitten ist alles Quatsch."
  },
  {
    "start": 1442.629,
    "end": 1452.149,
    "text": "Sondern der demografische Mandel erzwingt eine Reform des Rentensystems und eine Kostenbegrenzung im Pflegesystem."
  },
  {
    "start": 1452.25,
    "end": 1469.85,
    "text": "Und wenn man das jetzt aufgrund des Widerstandes der SPD und weil die CDU auch ins Schwanken kommt auf Eis legt dann werden sich die wirtschaftlichen Probleme noch verschärfen Und damit die Grundlage des Sozialstaats immer mehr ins Rutschen kommen."
  },
  {
    "start": 1471.03,
    "end": 1487.149,
    "text": "Aber es ist ja in der Tat interessant, dass sich die Koalition jetzt gemeinsam eher in die Richtung Gerechtigkeitsfragen und Diskurs bewegt als sich auf das in ihren Augen Offensichtliche konzentriert, nämlich einfach jetzt Wachstum zu schaffen."
  },
  {
    "start": 1487.29,
    "end": 1490.49,
    "text": "und dann kann gibt's auch wieder was zu verteilen?"
  },
  {
    "start": 1491.669,
    "end": 1492.73,
    "text": "Haben Sie eine Erklärung dafür?"
  },
  {
    "start": 1494.07,
    "end": 1507.77,
    "text": "Ja in Zeiten sagen des Umbruchs, wo eine Politik das sowohl als auch und allen wohl und niemand wenig mehr funktioniert spielen Gerechtigkeitsfragen natürlich ne große Rolle."
  },
  {
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    "end": 1515.73,
    "text": "Also wenn Reformen muss man schon dafür sorgen dass es einigermaßen fair würde."
  },
  {
    "start": 1515.87,
    "end": 1524.33,
    "text": "ich zugeht ja dass alle Teile der Gesellschaft ihren Anteil beitragen, je nach ihrem Vermögen."
  },
  {
    "start": 1524.51,
    "end": 1529.629,
    "text": "Und das ist natürlich ein Aspekt, den man nicht ignorieren kann."
  },
  {
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    "end": 1535.81,
    "text": "Aber man muss sagen auf die Basics zurück, ja?"
  },
  {
    "start": 1536.01,
    "end": 1542.969,
    "text": "Auf die Grundlagen und sagen im Moment Rot des ökonomische Fundamentes Sozialstadt zu zerbrockeln."
  },
  {
    "start": 1543.05,
    "end": 1550.53,
    "text": "wir rutschen eine neue Schuldenkrise Wir haben seit sechs Jahren mehr oder weniger eine stagnierende Ökonomie."
  },
  {
    "start": 1551.61,
    "end": 1557.77,
    "text": "Die Industrie kommt immer stärker unter Druck und das müsste eigentlich die Stunde der CDU sein, ja?"
  },
  {
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    "end": 1560.189,
    "text": "Ein neuer Ludwig Erhardt Moment."
  },
  {
    "start": 1561.09,
    "end": 1572.709,
    "text": "Wir sagen Wirtschaftskompetenz Wohlstand für alle ich würde sagen modern übersetzt Eigentum Für Alle in den Vordergrund geschoben werden."
  },
  {
    "start": 1572.87,
    "end": 1579.33,
    "text": "Aber wie mir nicht sicher, ob die CDU diese Kurve tatsächlich bekommt und woher der neue Ludwig Ehrhardt kommen soll?"
  },
  {
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    "end": 1584.149,
    "text": "Ja denn im Grundeim wird viel über Friedrich Merz und Kommunikation diskutiert."
  },
  {
    "start": 1584.33,
    "end": 1586.35,
    "text": "Das scheint jetzt zum Grundeime die Hauptsorge zu sein."
  },
  {
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    "end": 1588.09,
    "text": "Ja aber das greift zu kurz."
  },
  {
    "start": 1588.87,
    "end": 1595.73,
    "text": "Da sind bei allen handwerklichen Fehlern- und Kommunicationsproblemen Sanktes Kanzlers."
  },
  {
    "start": 1595.85,
    "end": 1598.81,
    "text": "die CDU steckt ja in einem strategischen Dilemma."
  },
  {
    "start": 1600.209,
    "end": 1609.73,
    "text": "Sie ist eingeklemmt zwischen AfD und dem eher ökoliberalen Teil ihrer Wählerinnen."
  },
  {
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    "end": 1612.87,
    "text": "Das sind vor allem die Jüngeren, das sind die Frauen."
  },
  {
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    "end": 1635.53,
    "text": "Und wenn sie jetzt daran gehen würde, die Brandmauer niederzureißen in dem Sinne dass keine Regierungspolitik mit der AfD möglich ist, das wäre für die CDU meines Erachtens lebensgefährlich, das würde zu einer Spaltung der Partei für so eine Selbstzerstörung."
  },
  {
    "start": 1636.35,
    "end": 1645.929,
    "text": "Und gleichzeitig kann sie natürlich nicht immer weiter sich Richtung Grüne und SPD bewegen und die Politik diktieren lassen von Grünen und SPD."
  },
  {
    "start": 1647.01,
    "end": 1650.37,
    "text": "Aus diesem strategischen Dilemma muss sie einen Ausweg finden."
  },
  {
    "start": 1651.03,
    "end": 1651.409,
    "text": "Ja und wie?"
  },
  {
    "start": 1652.05,
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    "text": "Haben Sie eine Erklärung?"
  },
  {
    "start": 1653.909,
    "end": 1661.73,
    "text": "Ich würde sagen, indem sie sich viel stärker auf ihre eigenen Stärken und auf ihrer eigene Rolle besinnen muss."
  },
  {
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    "text": "Und das ist diese Verbindung zwischen Wirtschaftskompetenz in der wachstumsorientierte Politik sozialer Teilhabe und innere-und äußere Sicherheit."
  },
  {
    "start": 1673.81,
    "end": 1679.689,
    "text": "Das war immer auch ein Markenzeichen der Union – und das muss sie nach vorne stellen!"
  },
  {
    "start": 1680.649,
    "end": 1685.33,
    "text": "Aber Koalition wird ja immer noch schließen müssen und sie sagen jetzt,"
  },
  {
    "start": 1685.81,
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  },
  {
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    "text": "mit dem einen noch dem anderen."
  },
  {
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    "text": "Sie werden Koalitionsschließen müssen aber sie muss alles tun damit sie das aus einer Position der Stärke tun kann und nicht als Getriebene."
  },
  {
    "start": 1698.81,
    "end": 1707.05,
    "text": "Und im Moment ist der Eindruck eher dass die getrieben wird sowohl von SPD das für wahrscheinlich viele in der CDU beschreiben aber auch von"
  },
  {
    "start": 1707.11,
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    "text": "den Grünen?"
  },
  {
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    "end": 1707.87,
    "text": "Von der AfD!"
  },
  {
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  },
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    "text": "Ja und von der AfD sowieso, genau."
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    "start": 1713.33,
    "end": 1720.129,
    "text": "Ja Herr Fuchs also das war ein wunderbarer Ritt durch turbulente politische Zeiten."
  },
  {
    "start": 1720.389,
    "end": 1723.649,
    "text": "Danke Ihnen sehr für Ihre Einschätzung und für Ihre Zeit!"
  },
  {
    "start": 1724.629,
    "end": 1725.31,
    "text": "Ich danke Ihnen"
  },
  {
    "start": 1730.429,
    "end": 1733.87,
    "text": "So, das war ja also der FZ Podcast für Deutschland."
  },
  {
    "start": 1734.09,
    "end": 1736.709,
    "text": "Heute mit dem grünen Urgestein Ralph Fuchs."
  },
  {
    "start": 1736.889,
    "end": 1738.909,
    "text": "bin gespannt was Sie dazu sagen?"
  },
  {
    "start": 1739.409,
    "end": 1747.189,
    "text": "Was halten sie von einer möglichen Zusammenarbeit mit den Linken und was das für die politische Mitte bedeutet?"
  },
  {
    "start": 1747.29,
    "end": 1751.73,
    "text": "Mähden Sie sich gerne wie immer unter podcastetfz.de."
  },
  {
    "start": 1752.83,
    "end": 1759.209,
    "text": "Ja und ich darf jetzt noch mal in unseren Live-Podcast erinnern, den wir wieder in der Bar Schuka in Frankfurt planen."
  },
  {
    "start": 1759.29,
    "end": 1766.99,
    "text": "Und zwar am neunzehnten Oktober mit den Kollegen Simon Strauss und dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar."
  },
  {
    "start": 1767.55,
    "end": 1771.07,
    "text": "Alles Weitere finden Sie wie immer in den Show Notes."
  },
  {
    "start": 1771.27,
    "end": 1780.61,
    "text": "Mein Dank geht raus an Quentin Pilke, David Bucklacher, Kevin Gremel und Johanna Westermann für die Mitarbeit an dieser Folge!"
  },
  {
    "start": 1780.909,
    "end": 1788.55,
    "text": "Morgen begrüßt sie für den Rest der Woche die Kollegin Kathi Schneider und ich sage machen sie es gut und bis bald tschüss."
  }
]