[
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    "end": 12.34,
    "text": "Ich war diese Woche mit meinen Kindern in meiner Heimat in Südniedersachsen im Eichsfeld und mein Sohn der Sieben hatte zum ersten Mal so richtig Interesse daran."
  },
  {
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    "end": 18.82,
    "text": "Und hat gemerkt, dass da mal die innerdeutsche Grenze verlaufen ist und Ostdeutschland nicht weit ist."
  },
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    "text": "Er hat dann gesagt lass uns doch ein... Ausflug dahin machen."
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    "text": "Die Oma und die Tanten haben das dann auch mit ihm in die Tat umgesetzt, sie sind am Grenzelandmuseum vorbei, haben sich die alte Grenzanlage den Zauern angeguckt, stehen noch so ein alter Hubschrauber, einen alten Wachturm."
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    "text": "Das fand er schon sehr faszinierend!"
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    "text": "Und dann sind Sie natürlich auch noch so'n bisschen nach Ostdeutschland reingefahren – in die Dörfer, die es da gibt."
  },
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    "text": "Da hat er ein bisschen mehr erwartet, weil die Dörfer sehen nach der Wiedervereinigung auf der Ostseite natürlich genauso aus wie auf der Westseite."
  },
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    "text": "Aber es gibt eine Sache unsichtbar, die konnte er nicht sehen – Duderstadt, die Kleinstadt auf der westseite."
  },
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    "text": "da hat bei der letzten Bundestagswahl klar die CDU gewonnen was die Zweitstimmen angeht."
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    "text": "und paar Kilometer weiter in Thüringen, in Leinefelde, in Heiligenstadt Da ist AfD-Land, da hat die AfD bei der Zweitstimme klar geboren."
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    "text": "Und damit herzlich willkommen bei Lörr und PenneCamp dem wirtschaftspolitischen Podcast der FAZ!"
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    "end": 91.7,
    "text": "Mein Name ist Julia Lörrer, ich bin Korrespondentin im Berliner Büro der FAZZ..."
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    "end": 94.7,
    "text": "...und mein Name ist Johannes Pennecamp."
  },
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    "end": 97.82,
    "text": "Ich bin Ressortleiter für Wirtschaftsberichterstattung in Frankfurt."
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    "text": "Gemeinsam beleuchten wir hier jede Woche Samstag das wirtschaftspolitische Thema der Woche."
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    "text": "Wir analysieren wer im Berlineregierungsviertel welche Absichten verfolgt"
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    "text": "Und wir ordnen ein, was ökonomisch sinnvoll ist."
  },
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    "text": "In dieser Woche widmen wir uns der Frage, Bürger zweiter Klasse die Rente der Frust und wie die AfD damit in Ostdeutschland zündelt."
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    "text": "Julia, was hast du denn in dieser sommerlichen Woche erlebt?"
  },
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    "text": "Keine spannenden Ausflüge wie ihr, sondern ich war hier in Berlin und habe mir angeschaut, wie der Wahlkampf langsam Fahrt aufnimmt."
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    "text": "Überall fahren Kandidaten mit Lastenfahrrätern und langen Leitern durch die Straßen um ihre Plakate aufzuhängen."
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    "text": "Und wenn man sich das Ergebnis dann so anschaut, frage ich mich jedes Mal, bringt das was?"
  },
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    "text": "Überzeugt das wirklich jemandem?"
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    "text": "Ich meine viele dieser Gesichter Kennt man nicht viele..."
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    "text": "Hast du schon was Gutes entdeckt?"
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    "text": "Naja, Sie ändern sich halt auch sehr."
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    "end": 163.9,
    "text": "Also die wachsenden Müllberge in Berlin wollen sie eigentlich alle beseitigen Die Linke bis zur CDU."
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  {
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    "end": 171.26,
    "text": "allerdings haben eigentlich ja auch fast alle Parteien Bis auf die AfD in den vergangenen Jahren hier mit regiert und das ist nicht unbedingt besser geworden."
  },
  {
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    "end": 172.62,
    "text": "also zumindest die Müllberger nicht."
  },
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    "end": 174.32,
    "text": "Termine auf dem Bürgeramt gibt es ja wieder."
  },
  {
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    "end": 183.12,
    "text": "Und ja, die SPD hat hier bei uns vom Büro in Berlin Mitte ein Plakat aufgehängt mit einem großen Herz und Mitte ist Liebe."
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    "text": "Na gut!"
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    "text": "Also es wird auf jeden Fall spannend aber das steht dann erst Ende September an."
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    "text": "Wahlkampf mit Herz?"
  },
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    "text": "Ja unser Thema der Woche hat auch mit Wahlkampft zu tun."
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    "end": 202.88,
    "text": "Es geht um die Rente mit drei und sechszig, aber letztlich geht es um sehr viel mehr."
  },
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    "end": 205.12,
    "text": "Vielleicht nur kurz zurückgespult?"
  },
  {
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    "end": 217.86,
    "text": "Es gab ja eine Rentenkommission der Bundesregierung, die hat dreiunddreißig Vorschläge vorgelegt und einer davon ist dass die Rnte mit dreiundsechzig also die vorzeitige abschlagsfreie Rente abgeschafft werden soll."
  },
  {
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    "end": 223.76,
    "text": "Da waren sich auch im Frühsommer erstmal alle einig, dass das so kommen soll."
  },
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    "text": "Zumindest hier in Berlin."
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    "end": 228.28,
    "text": "aber jetzt haben drei ostdeutsche Ministerpräsidenten der CDU gesagt."
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    "end": 231.38,
    "text": "Ne wäre doch gut wenn die Rente mit dreiundsechzig bliebe."
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    "end": 239.6,
    "text": "und etliche SPD-Politiker sind da bereitwillig eingestiegen und haben gesagt ja war ja sowieso immer unsere Forderung dass die Rnte mit dreiunzehntzig bleibt."
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    "text": "Und jetzt ist die Debatte voller Entbrannt."
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    "text": "Manuela Schwesig, die in Mecklenburg-Vorpommern Ende September auch wieder gewählt werden möchte hat der Rentenkommission vorgeworfen dass sie die ostdeutschen Biografien nicht ausreichend sehen würde oder gesehen hätte."
  },
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    "end": 265.24,
    "text": "das schwingt also somit Der Osten wird mal wieder benachteiligt und dagegen müssen wir Wahlkämpfer uns im Osten stemmen."
  },
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    "start": 266.12,
    "end": 276.12,
    "text": "und ja Jetzt ist die große Frage wie die Parteien hier in Berlin diese Debatte wieder eingefangen bekommen und auch welche Folgen das Ganze auf den Wahlkampf in Ostdeutschland hat."
  },
  {
    "start": 277.94,
    "end": 285.7,
    "text": "Wir nehmen das zum Anlass, um genauer mal reinzuschauen wie groß sind denn eigentlich die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Ost- und West heute noch?"
  },
  {
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    "end": 288.599,
    "text": "Wir schauen aber auch auf die Menschen und die Stimmungen dahinter."
  },
  {
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    "end": 295.32,
    "text": "Unsere Kollegin Katja Gelinski war diese Woche in Ludwigs Lust bei einem Bürgerdialog mit Live Eric Holm."
  },
  {
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    "end": 300.56,
    "text": "Das ist der AfD-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, der dort auch weit vorne liegt."
  },
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    "end": 304.14,
    "text": "Und wir fragen Sie mal was sie da vor Ort erlebt hat."
  },
  {
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    "end": 311.56,
    "text": "und wir sprechen mit einem Ökonomen, der sagt manche Dörfer in Ostdeutschland sollte man besser schließen."
  },
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    "end": 317.9,
    "text": "Ja lass uns tiefer ins Thema gehen."
  },
  {
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    "end": 326.419,
    "text": "ich glaube unser erster Befund ist ganz klar mit den Zahlen kann man dieses Gefühl des abgehängt seins nur zum Teil erklären."
  },
  {
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    "end": 328.74,
    "text": "Also jetzt mal aufgehängt an die Rente."
  },
  {
    "start": 329.02,
    "end": 336.52,
    "text": "Darüber habe ich die Woche ziemlich viel geschrieben, wenn man sich da die Zahlen anschaut dann sieht man dass die Unterschiede gar nicht so groß sind."
  },
  {
    "start": 337.159,
    "end": 343.359,
    "text": "also im Westdeutschland beträgt die Durchschnittsrente etwas mehr als tausend neunhundert Euro im Monat."
  },
  {
    "start": 343.859,
    "end": 346.359,
    "text": "Im Osten sind es etwas mehr aus tausenden acht hundert Euro."
  },
  {
    "start": 346.599,
    "end": 348.62,
    "text": "das ist ungefähr fünf Prozent unterschied."
  },
  {
    "start": 349.719,
    "end": 360.02,
    "text": "Aber es gibt in der Tat einen Unterschied und der betrifft die Rente mit dreiundsechzig, also diese Möglichkeit schon zwei Jahre vor dem regulären Renteneintrittsalter ohne Abschläge in Rente zu gehen."
  },
  {
    "start": 360.24,
    "end": 369.0,
    "text": "Wenn man forty-fünf Jahre eingezahlt hat Diese Rente Mit Dreiundsechsig Die aktuell schon eine Rente Mithilfe Sechzig Komma fünf ist weil ja das Rentenalter steigt."
  },
  {
    "start": 369.68,
    "end": 377.359,
    "text": "Diese Möglichkeit Nehmen in Ostdeutschland deutlich mehr Menschen in Anspruch können mehr Menschen In Anspruch nehmen Und Sie machen's dann auch einfach Weil Es sich finanziell lohnt."
  },
  {
    "start": 378.18,
    "end": 385.62,
    "text": "Ungefähr ein Drittel der Neurenner in Ostdeutschland nutzen diese Möglichkeit und in Westdeutsche sind es unter dreißig Prozent."
  },
  {
    "start": 386.28,
    "end": 389.96,
    "text": "Also das erklärt, warum das jetzt im Wahlkampf so ein Thema ist."
  },
  {
    "start": 391.38,
    "end": 392.299,
    "text": "Kurze Ergänzung!"
  },
  {
    "start": 393.18,
    "end": 408.7,
    "text": "In Westdeutland gibt's mehr ehemalige Beamte also Pensionäre, mehr Betriebsrenten, mehr Vermögen – das führt dazu dass im Alter unter dem Strich die westdeutschen Senioren doch mehr Geld zur Verfügung haben Stichwort Löhne."
  },
  {
    "start": 409.9,
    "end": 421.159,
    "text": "Sechsundvierzigtausend Euro beträgt das mittlere Jahresgehalt für eine Vollzeitstelle im Osten, im Westen sind das fünffünfzigtausende Euro also neuntausenden Euro mehr."
  },
  {
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    "end": 428.44,
    "text": "Im Westen gibt es mehr Tarifverträge, mehr große Konzernzentralen und mehr Forschung und Entwicklung in den Osten."
  },
  {
    "start": 428.479,
    "end": 430.359,
    "text": "dann ist der Anteil der Dienstleister höher."
  },
  {
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    "end": 435.539,
    "text": "Es gibt aber auch Faktoren wo es in Ostdeutschland besser ist."
  },
  {
    "start": 435.64,
    "end": 437.979,
    "text": "Das ist vor allem das Thema Wohnen, Miete."
  },
  {
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    "end": 450.34,
    "text": "Wenn man sich die Karte im Deutschlandatlas anschaut dann findet man in vielen Regionen in Ostdeutschland noch Bestandsmieten unter sechs Euro zum Teil sogar unter fünf Euro je Quadratmeter."
  },
  {
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    "text": "Das sind Werte die es im Westen so nur noch sehr selten gibt."
  },
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    "end": 463.82,
    "text": "aber auch da ist klar Es gibt ein großes Stadt-Land-Gefälle und in Ostdeutschland holen gerade die besonders nachgefragten Städte auf."
  },
  {
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    "end": 472.34,
    "text": "Also, in Leipzig ist es inzwischen auch sehr teuer geworden eine Wohnung anzumieten während das jetzt in anderen Städten aber auch noch ein bisschen günstiger ist."
  },
  {
    "start": 473.4,
    "end": 480.4,
    "text": "Die Lebenshaltungskosten sind im Osten im Schnitt etwa dreizehn Prozent niedriger insgesamt."
  },
  {
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    "end": 482.359,
    "text": "Auch da gibt's statt Landunterschiede."
  },
  {
    "start": 482.4,
    "end": 490.38,
    "text": "Aber diese Zahl zeigt halt die niedrigen Löhne in Osten führen nicht dazu, dass man sich dort sehr viel weniger leisten kann."
  },
  {
    "start": 490.479,
    "end": 494.979,
    "text": "Also die niedrigeren Preise ermöglichen einen ähnlichen Lebensstandard wie im"
  },
  {
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    "end": 495.299,
    "text": "Westen.\"."
  },
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    "text": "Dann gibt es noch den Punkt Daseinsvorsorge."
  },
  {
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    "text": "also Wie ist das um schnelles Internet bestellt?"
  },
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    "text": "Gibt es Ärzte, gibt es einen guten öffentlichen Personennahverkehr?"
  },
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    "end": 511.56,
    "text": "da hat das Institut der Deutschen Wirtschaft sich das neulich mal ausführlicher angeschaut."
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    "text": "Da zeigt sich auch, dass in vielen Regionen in Ostdeutschland die ländlich geprägt sind um diese Daseinsvorsorge nicht besonders gut bestellt ist."
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    "text": "Wenn man aber schaut wie es in städtischen Regionen aussieht dann ist die Lage in Ost Deutschland tatsächlich sogar etwas besser als in westdeutschen Städten."
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    "text": "also auch da."
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    "text": "Es ist vor allem ein Stadt-Land Gefälle was ich da zeigt."
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    "text": "Dann gibt es noch das große Thema Alterung der Gesellschaft, Schrumpfung der Gesellschaft."
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    "text": "In den kommenden zwanzig Jahren dürfte im Osten die Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter um ungefähr elf Prozent schrumpfen – im Westen nur um sieben vergleichsweise und das sieht man im Oston gerade auch in den ländlichen Regionen schon sehr wie da die Bevölkerungen doch ausgedünnt ist."
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    "text": "Kommen wir zu einem Faktor, der ja vielleicht emotional viele besonders umtreibt."
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  },
  {
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    "end": 572.52,
    "text": "Dass mittlere Nettovermögen der Haushalte liegt in Ostdeutschland deutlich geringer als in Westdeutsche Land."
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    "text": "Die Bundesbank hatte dazu neulich mal eine Studie gemacht."
  },
  {
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    "text": "thirty-thausend Euro in Ost Deutschland und hundertvierzigtausend Euro In den westlichen Bundesländern Und das bedeutet natürlich auch weniger vermögen es werden weniger Werte vererbt."
  },
  {
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    "end": 593.38,
    "text": "Und ich glaube, das hat auch viel mit diesem Gefühl zu tun, dass man finanziell schlechter gestellt"
  },
  {
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    "text": "ist.\"."
  },
  {
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    "end": 600.9,
    "text": "Dann gibt es noch einen oft unterschätzten Faktor – das sind die gefühlten Abstiegsängste der Leute!"
  },
  {
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    "end": 608.62,
    "text": "Man sieht das in Studien, dass eben die Abstiegsengste stark damit korreliert sind, extreme Parteien die AfD zu wählen…."
  },
  {
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    "text": "Die Abstiegsängste sind in Ostdeutschland besonders ausgeprägt, im Westen muss man sagen aber mittlerweile auch."
  },
  {
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    "text": "Da gibt es ja auch Regionen wie das Ruhrgebiet und so weiter wo diese Ängste stark verbreitet sind."
  },
  {
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    "end": 624.18,
    "text": "eine Zahl hat mich in diesem Kontext noch hellehörig gemacht."
  },
  {
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    "end": 629.24,
    "text": "der Punkt ist wird nicht respektiert wie wir in unserer Region leben?"
  },
  {
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    "end": 636.12,
    "text": "da stimmen Ostdeutschland, thirty-six Prozent zu im Westen nur dreiundzwanzig Prozent."
  },
  {
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    "end": 642.1,
    "text": "Das heißt dieses Gefühl irgendwie nicht richtig gesehen und geschätzt zu werden ist im Osten viel größer."
  },
  {
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    "end": 654.48,
    "text": "in Summe führt das alles glaube ich zu einem Gefühl Im Osten Ja Wir kommen an den Westen doch nicht so ganz ran wir fühlen uns weniger wertvoll und weniger geschätzten."
  },
  {
    "start": 654.52,
    "end": 678.819,
    "text": "diesem Zusammenhang würde ich aber kurz von einem Leserbrief erzählen der mich zum anderen Sendenstück erreicht und da schrieb er nämlich eine."
  },
  {
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    "end": 678.939,
    "text": "In"
  },
  {
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    "end": 685.12,
    "text": "der Debatte kommt er nicht so vor."
  },
  {
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    "end": 689.699,
    "text": "Gut, kommen wir zu unserer zweiten These Julia."
  },
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    "end": 692.96,
    "text": "Berlin ist der Feind die AfD ist der Profiteur."
  },
  {
    "start": 693.88,
    "end": 696.54,
    "text": "Wir zoomen jetzt also mal so ein bisschen rein."
  },
  {
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    "end": 698.56,
    "text": "Ich war diese Woche auch in Ludwigs Lust."
  },
  {
    "start": 698.62,
    "end": 709.4,
    "text": "Wir haben live Erik Holm wie gesagt den AFD-Spitzenkandidaten im Mecklenburg Vorpommern dort interviewt und ganz klar geworden ist seine Strategie Die in Berlin, die Regierung Dort."
  },
  {
    "start": 709.92,
    "end": 711.22,
    "text": "das sind die Bösen."
  },
  {
    "start": 711.579,
    "end": 721.42,
    "text": "Und dass passt diese Strategie sehr gut zu einer Studio aus dem Top-Journal American Economic Review, über die ich vor einiger Zeit mal berichtet habe."
  },
  {
    "start": 721.46,
    "end": 725.78,
    "text": "Da wurde noch einmal ganz genau gezeigt was ist eigentlich die Strategie der Rechtspopulisten?"
  },
  {
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    "end": 727.38,
    "text": "Wie funktioniert das eigentlich?"
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    "text": "Die anderen als die großen Verlierer darzustellen oder"
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    "text": "Bedrohung."
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    "text": "Ja genau und vor allem die Populisten verbreiten also diese Erzählung dass es eine große Verschwörung gibt – der Regierung vor allem aber auch der Medien gegen das Volk, wer auch immer das dann genau ist."
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    "text": "Aber alles was die Regierung macht wird umgedeutet nach diesem Motto Die wollen euch irgendwie etwas wegnehmen sei es jetzt die Heimat oder eben das Geld."
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    "text": "Das ist das Deutungsmuster für alles."
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    "end": 760.22,
    "text": "und dass auch in der aktuellen Rentenpolitik."
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    "text": "also wenn man den Herrn Holm Jetzt nach dieser Rentendebatte fragt, dann sagt er Dieser Widerstand der Ministerpräsidenten über die du gesprochen hast."
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    "text": "Der CDU aber auch der SPD das ist nur eine Pseudo-Rebellion."
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    "text": "Die haben doch alle vorher bei Frau Baas und beim Kanzler angerufen und denen gesagt Hört mal zu wir machen jetzt mal hier ein bisschen Aufruhr im Osten Das ist Wahlkampf Aber nehmt es nicht so ernst."
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    "text": "Und die AfD sagt dann, das ist nur Show ein Rollenspiel."
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    "text": "Liebe Leute!"
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    "text": "Die einzigen, die wirklich eure Interessen vertreten, die für euch da sind... Das sind wir, die AfD."
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    "text": "Sie sind natürlich auch für Rente mit Dreiundsechzig, ne?"
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    "text": "Aber sie waren ja auch mit Dingen, die jetzt so gar nicht geplant sind."
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    "text": "Also es gibt ja AfD-Wahlplakate wo draufsteht."
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    "text": "Rente Mit-Siebzig, nicht mit uns, dass sie das verhindern wollen."
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    "text": "diesem Renten-Kommissionsbericht steht drin, ja dass das Renteneintrittsalter mit der Lebenserwartung langsam steigen soll."
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    "text": "Aber bis da mal die siebzig erreicht ist wenn denn überhaupt die Lebenserwartungen in dem Umfang steigen sollte wäre das Jahr glaube ich zwanzig neunzig oder so."
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    "text": "also es liegt noch Läge noch in einer sehr sehr fernen Zukunft und da wird der Eindruck erweckt dass das quasi unmittelbar bevorsteht."
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    "text": "Also Ja Es ist eine gefährliche Debatte weil da einfach Dinge an die Wand gemalt werden, die so gar nicht geplant sind."
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    "text": "Aber klar ist auch dass die Art und Weise wie Union und SPD da jetzt gerade auftreten, dass das alles andere als hilfreich ist."
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    "text": "also ich glaube auch dass sie sich damit selber schaden sowohl im Wahlkampf vor Ort als auch in Berlin einfach weil wir seit der Agenda akzeptiert und mitgetragen, wenn die Parteien da auch wirklich geschlossen dahinter stehen."
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    "text": "Wenn Sie erklären warum das jetzt wichtig ist nämlich in dem Fall bei der Rente dass die jüngere Generation nicht über Gebühr belastet wird und das muss man dann halt auch vertreten und wenn quasi diese Regierung sich selbst zerlegt und wieder selbst zerstreitet, dann ist das natürlich Wasser auf die Mühlen der AfD."
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    "text": "Ja und die AfD schafft es natürlich zu Punkten, indem sie lauter solcher Luftschlösser aufbaut."
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    "text": "Also zum Beispiel Energiepolitik sagen Sie ja ihr kriegt günstigen Strom."
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    "text": "Dann heißt es Ja mit Gas und Öllieferung aus Russland."
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    "text": "erstens gibt Sanktionen gegen diese Erlieferungen."
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    "end": 910.199,
    "text": "das werden sie gar nicht umsetzen können und zweitens ist das ein Szenario für eine Zeit wenn der Krieg vielleicht mal vorbei ist."
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    "text": "Das weiß natürlich kein Mensch und der Strompreis wird nicht einen Cent deswegen singen aber trotzdem habe ich das Gefühl dass findet dort viel Anklang."
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    "text": "Und wir unterhalten uns jetzt Mal kurz Mit Katja Gelinski die Wie gesagt an einem Bürger Dialog mit live Eric Holm da noch Teil genommen hat in Ludwigs Lust und wir hören mal, was dort für Menschen waren."
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    "text": "Und ja wie wütend auch die Stimmung war!"
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    "text": "Ja hallo Katja herzlich willkommen bei Lörr & Pennecamp."
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    "text": "Hallo"
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    "text": "Jeden Dank für die Einladung."
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    "text": "Wir haben da zusammen live Erik Holm den Spitzenkandidaten der AfD interviewt und anschließend hast du noch einen Bürgerdialog Der AfD dort besucht."
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    "text": "Das Setting war ja großartig vor dem Schloss in Ludwigs Lust, hat das ganze Stadt gefunden."
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    "text": "Erzähl doch einfach mal wie viele Menschen kommen zu so einem Bürgerdialog der AfD?"
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    "text": "es war so, dass das jetzt keine Riesenveranstaltung war sondern es waren vielleicht, es hieß dreihundert Leute aber wesentlich mehr als die Veranstalter gedacht hatten."
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    "text": "Die Bänke reichten bei Weitem nicht aus, was dann schon eine gewisse Herausforderung war."
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    "text": "Das Publikum war älter und es war sehr heiß, obwohl die Veranstaltung am Abend stattfand aber... Die Veranstalter waren deswegen mit der Teilnehmerzahl durchaus zufrieden."
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    "text": "Du sagst, älter waren das dann fast durchgehend Rentner oder auch Jugendliche Familien dabei?"
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    "text": "Jugendliche waren kaum da aber schon vereinzelt auch Familien beziehungsweise jüngere Frauen."
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    "text": "Eine Frau, die mit dem Kinderwagen da war, die wurde dann von Leis-Erik Holm extra angesprochen."
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    "text": "Der stellte sich heraus, die hatte sechs Kinder aber sonst waren teilweise ein Protest."
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    "text": "Publikum, also einen Mann trug ein T-Shirt."
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    "text": "Da stand darauf nicht Migrant."
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    "text": "Ein anderer trug einen T-shirt mit einem großen Stinkefinger auf dem Rücken."
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    "text": "aber es waren auch viele Menschen vor allem Männer im Rentenalter in kurzen Hosen und Sandalen."
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    "text": "Wie war so die Stimmung?"
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    "text": "da hatte ich jetzt bei anderen AfD-Veranstaltungen erlebt dass die Leute mehr mitging."
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    "text": "es lag aber vielleicht auch an der Hitze."
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    "text": "Als ich dann nach der Veranstaltung einige Teilnehmer persönlich ansprach, habe ich mich umso mehr gewundert wie erregt die Leute waren."
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    "text": "Also die Reformen der aktuellen Bundesregierung oder was empört und wühlt die Leute da so auf?"
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    "text": "Ein durchgängiges Problem, das die Leute haben ist der Eindruck dass Geld überall in der Welt verteilt wird beziehungsweise an Menschen aus dem Ausland hier zu uns nach Deutschland kommen und sie deswegen weniger bekommen."
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    "text": "Das ist immer wieder zur Sprache gekommen."
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    "text": "der Krieg in der Ukraine und des Deutschland diesen Krieg unterstützt."
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    "text": "Auch da hatte man den Eindruck, dass uns das sehr schadet sowohl finanziell als auch interessanterweise"
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    "text": "sicherheitspolitisch.\"."
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    "text": "Wie war es als Medienvertreterin?"
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    "text": "Du hast dich ja wahrscheinlich als Journalistin zu erkennen gegeben."
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    "text": "Gab's da auch kritische Stimmen?"
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  },
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    "end": 1212.36,
    "text": "Also das hat mich gewundert, weil ja die Presse sozusagen und damit sind es vor allen Dingen der öffentlich-rechtliche Rundfunk den Herr Hollen mehr abschaffen also dem Wille Austreten aus dem Rund von Staatsvertrag gemeint."
  },
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    "end": 1230.7,
    "text": "Die Presse ist eine große Gegnerin, aber die FAZ ist auf dem Bata noch nicht so sehr ein Feindbild und deswegen hatte ich keine Probleme und die Leute waren auch gesprächsbereit."
  },
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    "text": "Ich habe nicht die Erfahrung gemacht wie auf anderen Veranstaltungen dass die Leute dann einfach rekt gegangen sind oder gesagt haben mit ihnen rede ich nicht."
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    "text": "Vielen Dank für"
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    "end": 1245.4,
    "text": "deine Eindrücke aus Ludwigslust, Katja."
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    "text": "Ja gerne!"
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    "end": 1253.74,
    "text": "Julia wenn du das hörst was da vor Ort gesagt wird dieser Wut und Frust."
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    "end": 1261.36,
    "text": "hast du denn in der Berliner Politik das Gefühl dass diese zum Teil ja auch ureigenen ostdeutschen Bedürfnisse dorthin reichend gesehen werden?"
  },
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    "end": 1271.9,
    "text": "Na ja um den Osten kümmert man sich im Berlin vor allem dann wenn gerade wieder der dritte Oktober ansteht und die Feierlichkeiten geplant werden oder wenn eben Landtagswahlen anstehen."
  },
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    "end": 1272.82,
    "text": "das ist schon richtig."
  },
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    "end": 1279.22,
    "text": "Man muss auch sagen, dass CDU und SPD sind einfach in der Fläche in Ostdeutschland nicht so präsent."
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  {
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    "end": 1291.44,
    "text": "Also ich bin auch häufiger mal im Umland von Berlin unterwegs und wenn man da an Marktplätzen ist dann ist zuverlässig eigentlich immer ein Stand der AfD da aber keiner der CDU oder der SPD."
  },
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    "end": 1294.04,
    "text": "Und das spiegelt sich natürlich auch im Bundestag wieder."
  },
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    "end": 1306.04,
    "text": "also von den AfD Abgeordneten kommen vierzig aus dem oder mehr als vierzig aus den östlichen Bundesländern, während es jetzt bei der CDU nur ungefähr zwanzig und bei der SPD noch weniger sind."
  },
  {
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    "end": 1319.379,
    "text": "Also da gibt das schon einen Grund dafür warum die AfD sich da so den den Ruf erarbeitet hat dass sie die Versteherer und die Kümmerer sind, die sich um die Menschen in Ostdeutschland speziell kümmern."
  },
  {
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    "end": 1335.68,
    "text": "Und was man an dieser Stelle glaube ich auch einmal noch kurz sagen muss Es ist wirklich schockierend zu sehen Ja, wie die AfD mit extremistischen Dingen, mit rechtsextremen Dingen spielt, provoziert und wie die Bürger das auch überhaupt nicht abzuschrägen scheint."
  },
  {
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    "end": 1345.02,
    "text": "Sondern im Gegenteil der Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, er hat wohl bei einer Wahlkampferanstaltung ja zumindest nicht unterbunden."
  },
  {
    "start": 1345.1,
    "end": 1349.28,
    "text": "Da gab es Sprechköre wo die einen schreien Sieg und die anderen Mund usw."
  },
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    "end": 1358.46,
    "text": "Ja und der Live-Erikolln, der gibt sich eben etwas Moderater in seinem Auftreten aber auch der tritt mit einem rechtsextremen Höcke auf."
  },
  {
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    "end": 1364.139,
    "text": "Und wenn man ihn darauf anspricht ob das nicht... Wenn man Zuwanderer aus dem Ausland haben will usw."
  },
  {
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    "end": 1371.2,
    "text": "Ob diese Positionierung nicht extrem schädlich ist, auch wirtschaftschädlich isst dann zuckt er mit den Schultern und sagt wo ist das Problem?"
  },
  {
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    "end": 1373.1,
    "text": "Und die Leute applaudieren."
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    "text": "Aber gibt es eine Möglichkeit dass wir da wieder rauskommen?"
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    "text": "was sagen denn deine klugen Ökonomen dazu?"
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  {
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    "text": "Gibt es einen Weg mit guter Politik?"
  },
  {
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    "end": 1384.44,
    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 1391.44,
    "text": "Die schlechte Nachricht in dem Bereich ist, das ist ein Stochan im Nebel wenn man da sucht."
  },
  {
    "start": 1392.34,
    "end": 1397.44,
    "text": "Eine Studie die in sechsundzwanzig Ländern quasi erhoben wurde ist eine Umfrage."
  },
  {
    "start": 1397.5,
    "end": 1404.639,
    "text": "Da wurde gezeigt wo die Daseinsvorsorge schlecht ist also da wo die Landärzte nicht da sind und die Busse nicht fahren dass Internet schlecht ist."
  },
  {
    "start": 1404.74,
    "end": 1409.879,
    "text": "Da wählen im Schnitt auch mehr Menschen rechtsextreme Parteien."
  },
  {
    "start": 1409.92,
    "end": 1414.379,
    "text": "Da ist dieses Narrativ der Rechtsextremen, was ich erwähnt habe eben leicht durchzuziehen."
  },
  {
    "start": 1414.42,
    "end": 1425.18,
    "text": "die Nikola Fuchs Schündeln vom Wissenschaftszentrum Berlin hat dazu ein Text veröffentlicht wo sie sagt Der Staat muss eigentlich beweisen dass er handlungsmächtig ist das auch etwas tun kann."
  },
  {
    "start": 1425.26,
    "end": 1439.1,
    "text": "und Dieses Gefühl da gab es neulich auch wieder eine umfrage dies Das schwindet in Deutschland in Ostdeutschland massiv und das heißt Ja stärkt diese Daseinsvorsorge Und Es wird die radikalen Kräfte Schwächen."
  },
  {
    "start": 1440.18,
    "end": 1440.26,
    "text": "Das"
  },
  {
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    "end": 1445.52,
    "text": "ist auch nicht so, dass das jetzt in der Politik schon angekommen wäre."
  },
  {
    "start": 1445.72,
    "end": 1449.3,
    "text": "Also ich erinnere mich an einen Auftritt von Robert Habeck."
  },
  {
    "start": 1449.36,
    "end": 1455.879,
    "text": "Ich glaube es war im Jahr zwanzig vierundzwanzig die Ampelkoalition lebte noch aber war schon ziemlich zerstritten."
  },
  {
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    "end": 1465.139,
    "text": "und da hatte er mal gesagt na ja soziale Gerechtigkeit Das muss man ja nicht immer nur an Geld festmachen, also am Mindestlohn oder an Transferleistungen."
  },
  {
    "start": 1465.66,
    "end": 1466.9,
    "text": "Sondern soziale Gerechtigkeit."
  },
  {
    "start": 1466.94,
    "end": 1487.86,
    "text": "das habe halt auch viel mit Infrastruktur vor Ort zu tun ob es einen Jugendzentrum gibt eben ob der Bus fährt und ich weiß noch dass Habeck damals in seiner Partei gar nicht so gut damit angekommen ist was Ella gesagt hat weil natürlich ein großes Thema für die Grünen immer ist dass die finanziellen Transferleistung steigen sollen oder eben auch der Mindestlohn steigen soll."
  },
  {
    "start": 1488.4,
    "end": 1503.66,
    "text": "Also da gab es Parteientan ziemlich Unmut, aber da hat er natürlich also er hat sich an dem Beispiel Dänemark orientiert die offenbar sehr stark eine Politik daran ausgerichtet machen dass auch ländliche Regionen gut versorgt sind das sich dort gut leben lässt."
  },
  {
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    "end": 1513.28,
    "text": "und der gerade gechaste Verkehrsminister Patrick Schnieder hat ja selbst mal gesagt dass der Zustand der Bahn in Deutschland Demokratie gefährden sei."
  },
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    "start": 1514.08,
    "end": 1516.86,
    "text": "Ja, aber in Ludwigs Lust das hat zwölftausend Einwohner."
  },
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    "text": "Die haben ein ICE-Bahnhof und trotzdem reduziert da die AfD."
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    "text": "Also ich glaube dass alles natürlich das hilft, aber ja... Das eine Wundermittel für eine Wende in die andere Richtung ist das natürlich alles nicht!"
  },
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    "text": "Ich glaube diese Ablehnung dieses Skepsis am System, dieser Wut auf Berlin sitzt so tief."
  },
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    "text": "Ich habe auch keine Antwort darauf wie du siehst, aber wer hatte jetzt gerade schon vielleicht deinen Forschern, mit denen du schon unterhalten warst."
  },
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    "text": "Ja ich habe mich daran erinnert dass ich ... ... im Berliner Büro habe ich einen Interview mit Joachim Ragnitz geführt."
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    "text": "Er ist der stellvertretende Leiter der Dresdner Niederlassung des IFO-Instituts und er hatte damals relativ schonungslos mit der Strukturpolitik in Ostdeutschland abgerechnet was dort mit Fördermitteln und Zuschüssen so passiert und hat einen Satz gesagt, der ihm viel Böse Post eingebracht hat."
  },
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    "text": "Manche Dörfer sollte man besser"
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    "text": "schließen.\"."
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    "text": "Und als wir uns dieses Thema diese Woche vorgenommen haben, habe ich gedacht mit Joachim Ragnitz muss ich noch mal sprechen."
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    "text": "Na ja, man muss unterscheiden."
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    "text": "Auf der einen Seite die rein ökonomische Betrachtung wo es um Effizienz von Infrastruktur nutzen und Kosten günstiger Bereitstellung geht."
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    "text": "halt dass man manche Siedlungen vielleicht irgendwie aufgeben sollte oder."
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    "text": "man muss aber sehen man darf nicht nur aus ökономischer Sicht betrachten sondern muss natürlich auch sehen Leute wohnen da, haben ihr Herzblut dran verloren."
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    "text": "Dass sie ihre Heimat dort haben und dann muss man natürlich akzeptieren dass es so eine Art Recht auf Heimat geht."
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    "text": "Und politisch ist es völlig ausgeschlossen das jemand hingeht und sagt halt diese Siedlung schließen wir und die anderen da müssen Sie alle hinziehen."
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    "text": "also so gesehen muss man das schon unterscheiden zwischen der rein ökonomischen Sichtweise und dem was politisch relevant und umsetzbar ist."
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    "text": "widersinnig in jeder Siedlung irgendwie sehr kostenträchtige Infrastrukturen anzusiedeln die ja Geld kosten."
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    "text": "also wenn sie dort halt drei Kilometer Glasfaser hinlegen müssen für drei Häuser ist das halt irgendwie keine sinnvolle Angelegenheit."
  },
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    "text": "Deswegen hat man in Deutschland ja auch ein System zentraler Worte entwickelt, wo man dann sagt naja relevant ist halt das die Infrastruktur Angebote in zumutbarer Entfernung erreichbar sind."
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    "text": "Das heißt sie haben Grundzentren wo dann irgendwie Einkaufsmöglichkeiten sind, wo dort eine Grundschule Nikita ist oder so was."
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    "text": "Sie haben Mittelzentren, wo dann die Weiterführende Schule ist, Oberzentren wo es einen Opernhaus gibt und ein ICE Anschluss oder sowas."
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    "text": "aber mit diesem System zentraler Orte hat man es erreicht dass halt irgendwie tatsächlich die Leute dann halt hinfahren können da wo diese Infrastrukturleistungen sind aber eben nicht an jedem Ort."
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    "text": "Und so gesehen, wenn man dieses System beibehält, dann hat man diesen Erfordernissen der Gleichwertigkeit von Lebensverhältnissen ausreichend Rechnung getragen."
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    "text": "Sie leben in Bitterfeld – das ist eine stark geschrumpfte Stadt in Sachsen-Anhalt!"
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    "text": "Bitterfeld ist ja nun immer eine kleine Stadt und das heißt wir haben die Schulen, wir haben halt Einkaufsmöglichkeiten, dass sie alles irgendwie gut, aber sobald Sie da ins Umland fahren gibt es dann tatsächlich Siedlungen, die halt zehn Häuser haben oder sowas, wo sie dann tatsächlich weitfahren müssen."
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    "text": "Und da fühlen sich tatsächlich viele Leute irgendwie allein gelassen im Stich gelassen auch in gewisser Weise abgehängt."
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    "text": "Und den kann man jetzt natürlich sagen, ja es bringt aber irgendwie nichts halt hier irgendwie den Bus fahren zu lassen weil da fährt ja kaum einer mit oder sowas."
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    "text": "Weil die sagen dann früher ging's ja auch."
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    "text": "Es geht aber nicht unbedingt alles wenn die insgesamt die öffentlichen Einnahmen dann auch das nicht mehr hergeben."
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    "text": "und früher war vielleicht auch nicht alles unbedingt gut was man da gemacht hat."
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    "text": "Das heißt im Bitterfeld selber ist der Frustar."
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    "text": "Na ja, die Innenstadt verfällt weil halt man häufig das Gefühl hat die Politik sowohl in Magdeburg unserer Landeshauptstadt oder auch in Berlin."
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    "text": "Die kümmert sich nicht um die Belange und um die Interessen der Menschen vor Ort."
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    "text": "Das hat dann nichts mit objektiven Ausstattungsmerkmal zu tun sondern ist mehr so ein diffuses Gefühl da einfach Bürger zweiter Klasse zu sein."
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    "text": "Und naja in so erpärefergelegene Regionen Dörfern ringsum oder so was."
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    "text": "Da hat es dann tatsächlich auch mit dem Gefühl zu tun, dass man dort bestimmte Leistungen einfach nicht mehr hat."
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    "text": "und ich meine wenn sie da keinen Beckermann haben, keine Dorfkneipe mehr haben, ist das natürlich eine Einschränkung von Lebensqualität."
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    "text": "aber zum Teil liegt es auch dran."
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    "text": "Ich meine wenn keiner in die Kneipe geht wird sich auch keine Kneipe halten können."
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    "text": "Wäre der Frust geringer, wenn das Wirtschaftswachstum höher wäre?"
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    "text": "Ich glaube, das hat sich inzwischen stark verhärtet."
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    "text": "Ein einzelnen Faktor gibt es sicherlich nicht weil wir haben seit zwanzig Jahren diese Entwicklung im Völkern schrumpf manche Regionen dünn aus."
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    "text": "sehr vielen Frauen fühlen junge Leute und dementsprechend dann auch die Daseinsversorgereinrichtung werden dort irgendwie ausgedünnt."
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    "text": "also kann man irgendwie wahrscheinlich gar nicht mehr in voran bringen, wenn sie jetzt sagen ja wir haben mehr Wirtschaftswachstum führt das natürlich dazu."
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    "text": "Wir haben mehr Steuereinnahmen und auf diese Art und Weise auch Möglichkeiten das Geld dann stärker in die Fläche reinzubringen."
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    "text": "Das würde auf jeden Fall helfen."
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    "text": "aber ich glaube dieser Unzufriedenheit hat sich eben auch in den Wahlumfragen in Ostdeutschland zu äußert."
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    "text": "also da irgendwie ranzugehen braucht es einen längeren Atem und man muss ihnen zeigen dass."
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    "text": "Oder man kann nicht erwarten, dass es eben ganz kurzfristig irgendwie zu veränderten Einschätzung"
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    "text": "kommt."
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    "text": "Vielen Dank für das Gespräch!"
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    "text": "Gerne!"
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    "end": 1926.62,
    "text": "Ja Johannes was nimmst du mit aus diesem Gespräch?"
  },
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    "text": "Ja jedenfalls nicht viel Positives."
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    "text": "natürlich sehr interessant was er sagt aber ich finde auch da klingt durch... Er hat auch nicht das Patentrezept und diese üblichen Antworten mehr Wachstum usw.. Die sind vielleicht eine notwendige Bedingung, wie der Ökonom sagen würde."
  },
  {
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    "end": 1945.76,
    "text": "Aber lange keine hinreichende."
  },
  {
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    "end": 1949.7,
    "text": "Julia was nimmst du denn abschließend mit aus unserem Gespräch?"
  },
  {
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    "end": 1954.5,
    "text": "Ja ich glaube man kann noch so viel Geld verteilen Fördermittel Zuschüsse."
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    "text": "es wird nie genug sein und wahrscheinlich wird es."
  },
  {
    "start": 1958.98,
    "end": 1966.48,
    "text": "solange es dieses diffuse Gefühl gibt dass mein Bürger zweiter Klasse ist kann die Politik da wenig machen."
  },
  {
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    "end": 1976.92,
    "text": "Ich glaube früher oder später wird sich auch dieser Frust dann tatsächlich in einem Wahlseek eines AfD-Kandidaten niederschlagen, auch wenn mir diese Vorstellung nicht behakt."
  },
  {
    "start": 1978.12,
    "end": 1983.34,
    "text": "Ja das fürchte ich auch, das glaube ich auch die vielleicht etwas beruhigende Nachricht ist."
  },
  {
    "start": 1983.379,
    "end": 1986.78,
    "text": "Ich habe mich jetzt wirklich mit der Programmatik da genauer beschäftigt."
  },
  {
    "start": 1987.56,
    "end": 1990.08,
    "text": "es wird sehr schnell eine Entzauberung geben."
  },
  {
    "start": 1990.16,
    "end": 2001.22,
    "text": "Also die Bürger werden merken, mit dieser AfD-Protogrammatik, die wirklich ihnen eher Schaden als irgendein Nutzen bringen wird... Da werden sich die AfD- Politiker dann auch relativ schnell entzaubern."
  },
  {
    "start": 2002.44,
    "end": 2002.96,
    "text": "Hoffentlich!"
  },
  {
    "start": 2005.34,
    "end": 2006.86,
    "text": "Wir kommen zur Hörerfrage."
  },
  {
    "start": 2007.4,
    "end": 2015.08,
    "text": "Vergangene Woche haben wir uns ja mit dem Thema Auswandern aus Deutschland beschäftigt und haben sie gefragt Haben Sie auch Gelüste ins Ausland abzuwandern?"
  },
  {
    "start": 2015.5,
    "end": 2018.0,
    "text": "Oder ist es in Deutschland doch ganz schön und Sie bleiben lieber hier?"
  },
  {
    "start": 2018.52,
    "end": 2023.1,
    "text": "Vielen Dank für die vielen Zuschriften, ich versuche mal ein wenig zusammenzufassen."
  },
  {
    "start": 2023.18,
    "end": 2025.8,
    "text": "Wir haben also eine große Bandbreite an Antworten bekommen."
  },
  {
    "start": 2026.639,
    "end": 2031.92,
    "text": "Ein Hörer der uns seinen Namen nicht verraten wollte Der ist mit seiner Frau nach Australien ausgewandert."
  },
  {
    "start": 2032.26,
    "end": 2043.4,
    "text": "Er kommt selbst ursprünglich nicht aus Deutschland Und er sagt dass er obwohl er einen guten Job hatte hier in Deutschland sich nie wirklich als Teil in der Mitte der Gesellschaft akzeptiert gefühlt hat."
  },
  {
    "start": 2043.48,
    "end": 2051.5,
    "text": "Er blieb in Deutschland immer der Ausländer und in Australien sagt er hier im Ausland, da bin ich einfach ein Teil der Gesellschaft und das ist wunderbar!"
  },
  {
    "start": 2052.0,
    "end": 2055.56,
    "text": "Also dieses Gefühl nicht ganz anzukommen."
  },
  {
    "start": 2056.04,
    "end": 2065.58,
    "text": "Friedrich Kellersmann, ein seventy Jahre alter Jurist Der befasst sich im doch etwas fortgeschrittenen Alter mit dem Gedanken des Auswanderns."
  },
  {
    "start": 2065.719,
    "end": 2071.86,
    "text": "Er sagt, ob jetzt der Zug hier zu spät kommt oder die Steuern ein bisschen höher sind – das ist ihm eigentlich egal."
  },
  {
    "start": 2071.98,
    "end": 2072.679,
    "text": "aber er schreibt."
  },
  {
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    "end": 2075.239,
    "text": "Da ich Deutscher bin, bin ich auch ängstlich!"
  },
  {
    "start": 2075.34,
    "end": 2079.38,
    "text": "Ich habe Angst vor der AfD und werde gegebenenfalls das Land"
  },
  {
    "start": 2079.58,
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    "text": "verlassen.\"."
  },
  {
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    "end": 2084.12,
    "text": "Dann gab es noch eine Zuschrift von Anja Jerusalem."
  },
  {
    "start": 2084.219,
    "end": 2093.32,
    "text": "Sie Mit Anfang Fünfzig mit ihrem Mann nach Portugal ausgewandert und sie schildert das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, verspürt."
  },
  {
    "start": 2093.36,
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    "text": "Sie war schon mehrmals im Ausland Abenteuer Lust und mit Fünfzig denkt man dann wohl auch jetzt oder nie."
  },
  {
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    "end": 2104.78,
    "text": "Sie ist glücklich über diesen Schritt, sie liebt die Mentalität der Portugiesen."
  },
  {
    "start": 2104.84,
    "end": 2106.28,
    "text": "Das kam auch in mehreren Mails."
  },
  {
    "start": 2106.62,
    "end": 2111.56,
    "text": "diese Mentalitätsfrage, diese Freundlichkeit im Ausland das hat viele überzeugt."
  },
  {
    "start": 2111.88,
    "end": 2114.58,
    "text": "aber es gab auch solche Stimmen wie von Sven Ackermann."
  },
  {
    "start": 2115.24,
    "end": 2120.36,
    "text": "ich bin recht zufrieden in Deutschland leben zu dürfen denn so übel ist es ja auch noch."
  },
  {
    "start": 2120.88,
    "end": 2125.96,
    "text": "und Julia wir haben noch eine bisschen verspricht ja auch nicht."
  },
  {
    "start": 2126.06,
    "end": 2134.3,
    "text": "ja haben wir noch einer ein bisschen Provokante Anmerkung von Ralf Wager bekommen, ein Deutschen in Amerika."
  },
  {
    "start": 2134.82,
    "end": 2143.24,
    "text": "Der hat so mitbekommen, dass wir jetzt auch mal eine kleine Sommerpause einlegen und er sagt das wäre mit der amerikanischen Mentalität natürlich überhaupt nicht denkbar."
  },
  {
    "start": 2143.3,
    "end": 2145.18,
    "text": "da würden dann andere sofort einspringen."
  },
  {
    "start": 2145.84,
    "end": 2148.84,
    "text": "Da gibt es Motto bei jeder Show The show must go!"
  },
  {
    "start": 2149.94,
    "end": 2157.32,
    "text": "Geht sie im September und bis dahin sammeln wir ganz viele Themen und Ideen für die nächsten Podcasts, die Sie uns natürlich auch sehr gerne schreiben dürfen."
  },
  {
    "start": 2157.96,
    "end": 2162.88,
    "text": "Wenn Sie Themen haben, wo Sie sagen das sollten wir mal beleuchten schreiben sie uns an podcast.de."
  },
  {
    "start": 2165.74,
    "end": 2167.86,
    "text": "Genau unser vergessenes Thema diese Woche."
  },
  {
    "start": 2168.4,
    "end": 2179.62,
    "text": "Das ist eigentlich ein Thema was viele Jahre vergessen wurde und jetzt gerade wieder ganz hoch auf die politische Agenda rückt das Thema Was tun wenn im Sommer das Wasser fehlt."
  },
  {
    "start": 2180.72,
    "end": 2188.0,
    "text": "Wir erinnern uns, in den Sommer gab es ja auch schon mal einen sehr heißen Sommer mit viel Dürre und niedrigen Pegelständen an den Flüssen."
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    "start": 2188.66,
    "end": 2205.3,
    "text": "Damals gab es einen Aktionsplan Niedrigwasser wo dann so Dinge drin standen wie dass man zum Beispiel mehr Frachtschiffe anschaffen soll die auch bald mit weniger Tiefgang fahren können und ähnliches hat sich die Lage erst mal wieder normalisiert."
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    "end": 2216.02,
    "text": "Der Plan verschwand in der Schublade und jetzt gerade wird uns wieder eindringlich vor Augen geführt, dass das mit dem Gütertransport in Deutschland viel auch über die Flüsse geht – über den Rhein."
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    "text": "Und wie schwierig es ist wenn er zu wenig Wasser hat!"
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    "end": 2227.08,
    "text": "Also von daher wir sollten weiterhin über die Verspätung bei der Deutschen Bahn reden weil nur wenn wir viel darüber reden wird's vielleicht irgendwann mal besser."
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    "end": 2234.66,
    "text": "aber wir müssen tatsächlich wahrscheinlich auch einmal mehr drüber reden als eigentlich der ganze Güterverkehr hier in Deutschland läuft."
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    "start": 2238.22,
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    "text": "So, und Ausblick auf die nächste Woche fällt kurz aus oder?"
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    "text": "Ja nix los!"
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    "end": 2245.58,
    "text": "Leuern-Pennekamp machen Sommerpause."
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    "end": 2256.94,
    "text": "auch in Berlin ist ja parlamentarische Sommerpause Friedrich Merz es noch im Urlaub aber Anfang September pünktlich zur Wahl in Sachsen-Anhalt sind wir wieder für sie da."
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    "end": 2260.58,
    "text": "Ja und das war sie, die neunte Folge Lörr & Pennecamp."
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    "text": "Vielen Dank an alle, die uns hier unterstützt haben."
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    "text": "Vielen dank fürs Zuhören!"
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    "text": "Schreiben Sie uns Anregungen, Anmerkungen at podcastatfaz.de."
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    "text": "Ungefähr ein Monat, wenn das wieder heißt."
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