[
  {
    "start": 3.66,
    "end": 9.64,
    "text": "Mit den meistgehörten Folgen der Woche aus unserem Podcast für Deutschland."
  },
  {
    "start": 10.72,
    "end": 11.48,
    "text": "Herzlich willkommen!"
  },
  {
    "start": 11.98,
    "end": 17.58,
    "text": "Heute geht es um den siebten Oktober und seine Folgen, nur kurz nach dem traurigen Jahrestag."
  },
  {
    "start": 18.24,
    "end": 26.44,
    "text": "Unsere Kollegin Livia Gerster hat mit Daniel Kohn Bended gesprochen – dem grünen Urgestein, Europapolitiker und genauen Kenner Israels."
  },
  {
    "start": 27.08,
    "end": 33.04,
    "text": "Es geht um den Gaza-Krieg um die Wahl in Israel und um die aufgeheizte Debatte hierzulande bis nach Berlin."
  },
  {
    "start": 33.62,
    "end": 40.06,
    "text": "Und am Ende um etwas, das man in dieser vergifteten Diskussion kaum noch hört – eine klare Vision vom Frieden."
  },
  {
    "start": 57.7,
    "end": 63.7,
    "text": "Diesem Grauen folgte weiteres Grauen, ein brutaler Krieg der trotz Waffenruhen bis heute anhält."
  },
  {
    "start": 63.82,
    "end": 71.48,
    "text": "Zehntausende Palästinenser wurden getötet noch viel mehr vertrieben und im Stich gelassen ohne Zugang zu Nahrung sauberen Wasser Medizin."
  },
  {
    "start": 72.46,
    "end": 82.82,
    "text": "All das hat globale Auswirkungen bewegt die ganze Welt und führt auch hierzulande zu wütenden Protesten und erbitterten Diskussionen bis hin ganz aktuell zur Berlin-Wahl."
  },
  {
    "start": 83.16,
    "end": 98.16,
    "text": "Deshalb bin ich sehr froh, über diese großen Themen heute mit Daniel Kuhn-Bendit zu sprechen – achten sechstiger Legende grünen Urgestein und Europapolitiker aber eben auch jüdisch, deutsch, französisch und ein genauer Kenner und Beobachter Israels."
  },
  {
    "start": 98.22,
    "end": 98.44,
    "text": "Hallo!"
  },
  {
    "start": 102.1,
    "end": 104.94,
    "text": "Ja, lassen Sie uns mit dem heutigen Datum beginnen."
  },
  {
    "start": 105.44,
    "end": 106.96,
    "text": "Wo waren sie vor drei Jahren?"
  },
  {
    "start": 107.02,
    "end": 109.4,
    "text": "Und wie haben Sie diesen siebten Oktober' XXIII"
  },
  {
    "start": 109.46,
    "end": 109.84,
    "text": "erlebt?\"."
  },
  {
    "start": 110.12,
    "end": 117.06,
    "text": "Ich war in Frankfurt und war genau so geschockt wie viele – vor allem wie viele Juden!"
  },
  {
    "start": 117.64,
    "end": 119.68,
    "text": "Und in den Tagen danach haben wir…."
  },
  {
    "start": 120.86,
    "end": 134.9,
    "text": "ich kann schon sagen gelitten weil wir uns allein gefühlt haben Natürlich enge Freunde haben mit uns gelebten, aber sobald man den Kreis ein bisschen erweiterte war ja es war schrecklich."
  },
  {
    "start": 135.52,
    "end": 154.38,
    "text": "Aber und dieses Aber war so laut obwohl es ganz leise gesprochen wird weil es irgendwie andeutete dass viele denken das haben die sich selbst verdient oder die haben's verdient wie sie sich die ganze zeit dem palästinensern gegenüber Verhalten."
  },
  {
    "start": 155.02,
    "end": 163.24,
    "text": "und das war wenn man will die unsere Situation am tag danach den Die zwei drei wochen danach wenn man Will"
  },
  {
    "start": 164.82,
    "end": 166.56,
    "text": "Ja Und Wie Erklären Sie sich dass?"
  },
  {
    "start": 166.64,
    "end": 173.02,
    "text": "also da gab es ja auch wirklich gerade große intellektuelle Stimmen wie Judith Butler oder der schwedische star Prof."
  },
  {
    "start": 173.4,
    "end": 180.52,
    "text": "Andreas Malm die das fast gefeiert haben, kann man sagen als Akt des Widerstands diese schrecklichen Goldtaten."
  },
  {
    "start": 180.66,
    "end": 181.78,
    "text": "Wie ist so was möglich?"
  },
  {
    "start": 182.46,
    "end": 195.42,
    "text": "Ja wie ist es möglich das große deklarituellen Stalin trotz der Konzentrationslage unterstützt am... Es ist nicht erklärbar warum es möglich ist."
  },
  {
    "start": 195.58,
    "end": 204.04,
    "text": "ob ein latenter Antisemitismus dahinter steckt mag sein Ich kann in den Köpfen, im Herzen der Leute nicht sehen."
  },
  {
    "start": 204.24,
    "end": 217.28,
    "text": "Aber sicher ist das denen, den Menschen in Israel, den Israelis, sind diese Menschen egal und ihre Geschichte und warum es Israel gibt, spielt für sie keine Rolle."
  },
  {
    "start": 217.46,
    "end": 222.96,
    "text": "Es ist eine Überidentifikation mit dem real existierenden Leib der"
  },
  {
    "start": 223.0,
    "end": 223.74,
    "text": "Palästinenser.\"."
  },
  {
    "start": 226.56,
    "end": 231.18,
    "text": "Das wiederum wird ja auch immer mal wieder übersehen in der deutschen Debatte."
  },
  {
    "start": 231.26,
    "end": 234.98,
    "text": "Viele haben jedenfalls das Gefühl, dass es zu wenig vorkommt."
  },
  {
    "start": 235.04,
    "end": 239.48,
    "text": "also jetzt haben wir gerade über die ausbleibende Empathie gegenüber Juden und Israelis gesprochen."
  },
  {
    "start": 240.22,
    "end": 241.92,
    "text": "Verstehen Sie das wiederum auch?"
  },
  {
    "start": 242.0,
    "end": 246.32,
    "text": "Dass viele sich da Übergangen fühlen vom Deutschen Diskurs was das Leid in Gaza angeht?"
  },
  {
    "start": 246.66,
    "end": 254.94,
    "text": "Ja ich glaube Deutschland und die politisch handelnden Regierungen sind eine Zwickmühle."
  },
  {
    "start": 255.3,
    "end": 256.359,
    "text": "Das gebe ich erst mal zu."
  },
  {
    "start": 256.539,
    "end": 269.799,
    "text": "Die Zwickmühle ist, die Schuld, die Deutschland trägt durch die schor, der vollzogene Schor einerseits und damit ein diffiziles Verhältnis zu Israel."
  },
  {
    "start": 270.119,
    "end": 277.7,
    "text": "Ich kann mich erinnern, mein Freund Joschka Fischer als Außenminister war, haben wir öfters diskutiert."
  },
  {
    "start": 277.919,
    "end": 279.739,
    "text": "Und ich hab ihm gesagt, Joschga!"
  },
  {
    "start": 280.419,
    "end": 283.479,
    "text": "Die Positionen, die Deutschlands vertreten mit Israel ja?"
  },
  {
    "start": 284.08,
    "end": 286.119,
    "text": "Die Kant könnte ihr nicht durchhalten."
  },
  {
    "start": 286.239,
    "end": 293.96,
    "text": "so, denn das was die israelische Regierung mit den palästinensern macht geht nicht."
  },
  {
    "start": 294.599,
    "end": 297.4,
    "text": "Und da hat der Joschka immer zu mir gesagt, ah dann ich verstehe dich!"
  },
  {
    "start": 297.52,
    "end": 304.76,
    "text": "Ich gehe jetzt zu Aaron, er war befreundet mit Aaron, der Außenminister und dem israelischen Außenminister."
  },
  {
    "start": 304.84,
    "end": 312.119,
    "text": "und er hat gesagt hier ich sage ihm Das geht nicht was ihr jetzt im in Israel mit den Westjordanland macht."
  },
  {
    "start": 312.2,
    "end": 315.96,
    "text": "Und dann würde der Ausminister sagen, Joschka wo kommst du her?"
  },
  {
    "start": 316.599,
    "end": 322.119,
    "text": "Und aus Deutschland, ah die Deutsche wollen uns jetzt aufklären über Menschenrechte."
  },
  {
    "start": 322.46,
    "end": 330.38,
    "text": "also das ist der Widerspruch indem die deutsche Politik steht und deswegen hängt es auch von der deutschen Öffentlichkeit."
  },
  {
    "start": 330.5,
    "end": 345.34,
    "text": "Das hat manfordert dass man natürlich des Existenzrechtestates Israel verteidigt Aber gleichzeitig einfordert die Existenz eines palästinensischen Staates."
  },
  {
    "start": 345.719,
    "end": 356.2,
    "text": "Und man muss mit der gleichen Empathie, mit der gleichem Emotion das eine wie das andere tun und das schafft die deutsche Politik meistens nicht."
  },
  {
    "start": 356.919,
    "end": 357.14,
    "text": "Klar!"
  },
  {
    "start": 357.219,
    "end": 361.82,
    "text": "Das ist eine schwierige Lage aus der heraus Politiker reagieren müssen."
  },
  {
    "start": 361.88,
    "end": 364.719,
    "text": "aber würden Sie denn sagen was ja auch oft ein Vorwurf ist?"
  },
  {
    "start": 364.78,
    "end": 370.56,
    "text": "Die deutsche Geschichte die Existenz des Staates Israel erst so bitter nötig machte."
  },
  {
    "start": 371.239,
    "end": 374.299,
    "text": "Verstellt da zuweilen den Blick auf die Realität?"
  },
  {
    "start": 374.38,
    "end": 380.679,
    "text": "Oder haben nicht eher umgekehrt dienen einen verstellten Blick, die einfach von einem Kolonialstadt Israel sprechen."
  },
  {
    "start": 381.26,
    "end": 383.119,
    "text": "So als spielte der Holocaust gar keine Rolle."
  },
  {
    "start": 383.38,
    "end": 386.58,
    "text": "Ja also dieses Koloniestart von Anfang an ist Unsinn."
  },
  {
    "start": 387.239,
    "end": 406.96,
    "text": "Die Menschen, die Mehrheit der Mensch, die nach fünfundvierzig auch vorher noch in den dreißiger Jahren der Israelei gern waren Flüchtlinge, waren Opfer auch vor dem Bokrom im Osten Europas Und dann nach dem Holocaust von den Mordern in Europa."
  },
  {
    "start": 407.239,
    "end": 412.84,
    "text": "Das sind Flüchtlinge, arme Flüchtlingen und keine Armeen die ein Land besetzt haben."
  },
  {
    "start": 412.88,
    "end": 417.52,
    "text": "Deswegen das als Kolonialstaat zu benennen ist Unsinn."
  },
  {
    "start": 417.82,
    "end": 429.739,
    "text": "Die Schwierigkeit ist dass die jüdische Mystik oder die jüdische Identität beinhaltet diesen Spruch nächstes Jahr nach Jerusalem."
  },
  {
    "start": 429.84,
    "end": 439.14,
    "text": "Das heißt, auch wenn wir vor zweitausend Jahren oder dreitausenden Jahren dort in der Gegend waren ist es immer unser Land."
  },
  {
    "start": 439.659,
    "end": 447.599,
    "text": "und dies widersprach gleichzeitig die Realität dass es dort Araba, die später zu Palästinensa wurden, dort gelebt haben."
  },
  {
    "start": 448.119,
    "end": 456.06,
    "text": "Und diese furchtbare Realität, diese furspare Realität Wie soll ich sagen?"
  },
  {
    "start": 456.539,
    "end": 460.679,
    "text": "Amousos hat mal gesagt, zwei Völker für ein Land."
  },
  {
    "start": 461.619,
    "end": 464.4,
    "text": "Und dieses muss man jetzt umsetzen!"
  },
  {
    "start": 464.88,
    "end": 475.799,
    "text": "Die Existenzberechtigung der Juden in Israel, der Israelis ist gebunden mit der Existenzz Berechtigung eines palästinensischen Staat."
  },
  {
    "start": 476.119,
    "end": 486.44,
    "text": "und dann kann man diesen historischen Dilemma, dass man dann das aufheben kann."
  },
  {
    "start": 486.64,
    "end": 489.14,
    "text": "Also, äh... Das ist das Problem!"
  },
  {
    "start": 489.219,
    "end": 494.359,
    "text": "Das heißt Israel nur als Kononialstaat zu denunziert sieht nicht die Realität."
  },
  {
    "start": 494.859,
    "end": 504.76,
    "text": "Gleichzeitig ist aber auch so, dass wir anerkennen müssen, dass es auch eine Nackbar gab, eine Vertreibung von Palästinensern."
  },
  {
    "start": 505.159,
    "end": 508.479,
    "text": "Beides muss man miteinander verbinden."
  },
  {
    "start": 509.46,
    "end": 513.06,
    "text": "Und was müsste daraus folgen für die deutsche Staatsraison?"
  },
  {
    "start": 513.3,
    "end": 518.2,
    "text": "Die deutsche Staatsrisung ist Schutz von Jüdinnen und Juden, wo sie leben."
  },
  {
    "start": 518.76,
    "end": 523.52,
    "text": "Die deutsche Staatsrison ist Schutz vor Rassismus – wo auch immer!"
  },
  {
    "start": 524.02,
    "end": 525.52,
    "text": "Das ist die Staatsrison."
  },
  {
    "start": 526.06,
    "end": 532.42,
    "text": "Die Staatsrision kann nicht gebunden sein an eine Politik einer Regierung."
  },
  {
    "start": 533.44,
    "end": 538.22,
    "text": "Also wir sind alle oder ich hoffe viele hier gegen die AfD."
  },
  {
    "start": 538.86,
    "end": 539.08,
    "text": "Okay?"
  },
  {
    "start": 539.66,
    "end": 541.82,
    "text": "Die AfD ist mit an der Regierung in Israel."
  },
  {
    "start": 543.12,
    "end": 557.2,
    "text": "Eine Brandmauer gegen die AfD bedeutet, es müsste eine Brandmauern gegen die Smolnitz-Benguir in der israelischen Regierung und auch Netanyahu entwickelt sich in dieser Richtung."
  },
  {
    "start": 557.66,
    "end": 566.02,
    "text": "Und deswegen ist es so unverständlich dass die offizielle Politik sich nicht zu Wort meldet."
  },
  {
    "start": 566.06,
    "end": 571.0,
    "text": "also Man kann ja sehen, heute meldet sich Wolf Biermann zu Wochen."
  },
  {
    "start": 571.56,
    "end": 578.34,
    "text": "Der immer unterstützt Israel und sagt, Israel geht einen barbarischen Weg."
  },
  {
    "start": 578.48,
    "end": 594.8,
    "text": "im Moment die Politik nicht die Menschen Die Gesellschaft ist gespalten Und dieser Spaltung der tragen wir nicht Rechnung sondern oder die Regierung meine ich indem sie nur sagt Staatsräson für israelische Regierung."
  },
  {
    "start": 596.08,
    "end": 599.8,
    "text": "Ja interessant, lassen Sie uns sofort auch gleich über Israel weiterreden."
  },
  {
    "start": 599.96,
    "end": 616.1,
    "text": "Nur für eine Frage möchte ich noch in Deutschland bleiben und genauer in Berlin wo ja eben der Gasekrieg auch im Wahlkampf der Linken eine sehr große Rolle gespielt hat Hat die Linke über fragwürdige Positionen und Verbindungen hinweggesehen, sag ich mal so milder."
  },
  {
    "start": 616.34,
    "end": 625.86,
    "text": "Da durften Terrorverherrlicher bei Parteiveranstaltungen auftreten oder Rapper zum Tod an israelischen Soldaten aufrufen."
  },
  {
    "start": 626.64,
    "end": 628.64,
    "text": "Wie sehen Sie diese Debatte?"
  },
  {
    "start": 628.9,
    "end": 634.24,
    "text": "Finden Sie es richtig, dass Ihre Grüne Partei mit der Linken in Gespräche geht?"
  },
  {
    "start": 634.72,
    "end": 637.04,
    "text": "Also die Grünen, ja ich finde es richtig."
  },
  {
    "start": 637.44,
    "end": 639.92,
    "text": "Das Problem wäre andersherum auch unmöglich."
  },
  {
    "start": 639.98,
    "end": 641.72,
    "text": "Die CDU hat die Wahlen verloren."
  },
  {
    "start": 642.34,
    "end": 647.96,
    "text": "jetzt die CDU wieder sagen werden im Spürgermeistersel zu setzen wär auch absurd."
  },
  {
    "start": 648.44,
    "end": 649.98,
    "text": "auf der anderen Seite Linke Ja?"
  },
  {
    "start": 650.76,
    "end": 657.32,
    "text": "Die linke treckende Verantwortung für das was mit ihrem Mitglieder oder was in der Wahl passiert ist."
  },
  {
    "start": 657.78,
    "end": 663.3,
    "text": "und da muss in dieser Koalitions- oder Verhandlung muss das zur Sprache kommen."
  },
  {
    "start": 664.02,
    "end": 668.6,
    "text": "Und klar, Ibrahim Ibrahim ist nicht einfach nur FDP-LP."
  },
  {
    "start": 669.02,
    "end": 671.4,
    "text": "FDP-LP das ist NTIBEL!"
  },
  {
    "start": 673.04,
    "end": 680.2,
    "text": "Das ist FDP-LLP und die FDP-RLP hat mit der Hammers am siebten Oktober mit angegriffen."
  },
  {
    "start": 680.96,
    "end": 686.88,
    "text": "Also es ist keine Spielerei und deswegen darf Die Linke da nicht blind sein."
  },
  {
    "start": 687.08,
    "end": 692.36,
    "text": "Gleichzeitig muss man sagen wer auch immer die Regierung ist führen wird."
  },
  {
    "start": 693.44,
    "end": 697.12,
    "text": "Die Linke hatten Antisemitismusproblem, ein Teile."
  },
  {
    "start": 698.0,
    "end": 701.72,
    "text": "Aber die Gesamtgesellschaft in Berlin hat ein Antisemitismusproblem."
  },
  {
    "start": 702.0,
    "end": 721.44,
    "text": "Es gab einen ganz spannenden Artikel von der eine Tatsjournalistin, die Jüdin ist und die einen Artikel geschrieben hatte, wie garantiert mir die Linke oder andere Parteien das... Ich keine Angst habe, wenn nächstes Jahr mein Kind in eine Schule in Kreuzberg geht."
  },
  {
    "start": 721.8,
    "end": 723.7,
    "text": "Und das ist nicht das Problem der Linken!"
  },
  {
    "start": 723.94,
    "end": 729.1,
    "text": "Das ist das Problem... ...der Gesamtgesellschaft in Kreutzberg oder in Neukölln."
  },
  {
    "start": 729.52,
    "end": 748.78,
    "text": "Dass ein jüdisches Kind oder dass Eltern jüdischer Kinder Angst haben müssen ihre Kinder einzuschulen, das ist einfach nicht aushaltbar und deswegen muss Die nächste Regierung in Berlin über die Debatte, über die Link hinaus."
  },
  {
    "start": 749.18,
    "end": 754.26,
    "text": "Welche Strategie habt ihr gegen Antisemitismus und gegen Rassismus?"
  },
  {
    "start": 754.72,
    "end": 755.9,
    "text": "Das ist meine Forderung!"
  },
  {
    "start": 756.24,
    "end": 760.42,
    "text": "Und das will ich sehen wie die das aushandeln im Koalitionsfall."
  },
  {
    "start": 761.1,
    "end": 764.24,
    "text": "Lassen Sie uns doch mal hinschauen nach Israel was sie ja schon angesprochen haben."
  },
  {
    "start": 764.28,
    "end": 766.6,
    "text": "Wie nehmen Sie denn dort die Debatten wahr?"
  },
  {
    "start": 766.7,
    "end": 769.24,
    "text": "Sie sind auch immer wieder dort, haben viele Verbindungen."
  },
  {
    "start": 770.08,
    "end": 776.68,
    "text": "Man hat schon den Eindruck dass das Leid in Gaza in West-Jordanland keine besonders große Rolle in der Öffentlichkeit spielt."
  },
  {
    "start": 776.74,
    "end": 784.42,
    "text": "In der medialen Debatte, auch bei den Protesten gegen Netanyahu geht es eher um die Justizreform und impolitsche Themen anders als früher."
  },
  {
    "start": 784.5,
    "end": 790.0,
    "text": "etwa ja wo ja das ein zentrales Thema der Linken Israel war die Besatzung und der Frieden."
  },
  {
    "start": 790.04,
    "end": 792.72,
    "text": "Das scheint etwas anders zu sein inzwischen."
  },
  {
    "start": 793.2,
    "end": 794.26,
    "text": "wie erklären sie sich das?"
  },
  {
    "start": 794.76,
    "end": 796.26,
    "text": "Im Grunde genommen ist es einfach."
  },
  {
    "start": 797.68,
    "end": 805.06,
    "text": "aufgrund ihrer Geschichte sind Juden natürlich auch die Israelis traumatisiert traumatisiert."
  },
  {
    "start": 805.44,
    "end": 810.9,
    "text": "Und der siebte Oktober hat einem Trauma dazu im Grunde genommen gebracht, warum?"
  },
  {
    "start": 811.04,
    "end": 823.8,
    "text": "Weil hätte die Hamas während die Palästinenser um die Hammas stark genug hätten Sie nicht nur im Süden Israels so gehandelt sondern hinten viel mehr Leute umgebracht."
  },
  {
    "start": 824.42,
    "end": 830.94,
    "text": "Das hat an das jüdische israelische Trauma natürlich verstärkt Der Trauma der Vernichtung."
  },
  {
    "start": 831.5,
    "end": 836.7,
    "text": "Die Palästinenser sind traumatisiert, die Nachbar hat sie traumatisiert."
  },
  {
    "start": 837.1,
    "end": 841.68,
    "text": "Und natürlich ist das was in Gaza passiert eine Verstärkung."
  },
  {
    "start": 841.78,
    "end": 842.36,
    "text": "ihr Traum hat!"
  },
  {
    "start": 842.72,
    "end": 844.08,
    "text": "Was ist unsere Zukunft?"
  },
  {
    "start": 844.16,
    "end": 845.46,
    "text": "fragt ein Palästenenser."
  },
  {
    "start": 846.12,
    "end": 850.62,
    "text": "und natürlich wollen also was passiert?"
  },
  {
    "start": 850.72,
    "end": 855.04,
    "text": "am siebten Oktober war machiavellistischer Horror."
  },
  {
    "start": 855.3,
    "end": 858.0,
    "text": "Sinn war der das geplant hatte."
  },
  {
    "start": 860.8,
    "end": 864.66,
    "text": "dass es ein Horror wären müsste."
  },
  {
    "start": 865.4,
    "end": 872.56,
    "text": "Und er wusste, das die Israelis auf diesem Horror ganz hart und radikal antworten werden."
  },
  {
    "start": 873.08,
    "end": 875.34,
    "text": "Das hat er nicht nur im Kauf genommen."
  },
  {
    "start": 875.66,
    "end": 876.82,
    "text": "Das war das Ziel."
  },
  {
    "start": 877.3,
    "end": 887.02,
    "text": "Je härter die Israelis in Gaza antwortet, desto größer wird der Hass der Palästinenser gegen die Israelis so."
  },
  {
    "start": 887.54,
    "end": 891.54,
    "text": "Damit zerstört er den Traum einer Zwei-Staatenlösung."
  },
  {
    "start": 891.86,
    "end": 903.68,
    "text": "Bei den Orthodoxen, bei den radikalen Juden, sie haben im Kopf eine Strategie der ethnischen Vertreibungen aus Gaza."
  },
  {
    "start": 904.46,
    "end": 909.84,
    "text": "Sie wollen so hart sein bis Ägypten gezwungen wird die Grenzen aufzumachen."
  },
  {
    "start": 910.5,
    "end": 924.5,
    "text": "das Schlimmste ist ja dass diese religiöse radikale Strategie aufgrund des Traumers der beiden Bevölkerung im Moment, die eine Mehrheit aperting macht bzw."
  },
  {
    "start": 925.66,
    "end": 926.8,
    "text": "handlungsunfähig."
  },
  {
    "start": 927.34,
    "end": 943.56,
    "text": "und um diese doppelte Traumatisierung zu überwinden braucht es eine rationale Politik Europas weil die Vereinigten Staaten haben sich schon lange von der Rationalität erstmal verabschiedet und das machen wir nicht."
  },
  {
    "start": 944.06,
    "end": 951.82,
    "text": "und deswegen soll Deutschland aufhören nur Israel zu schützen in der Europäischen Union, sondern mitarbeiten."
  },
  {
    "start": 952.44,
    "end": 955.92,
    "text": "Eine Strategie die in der Lage sein wird beiden zu helfen"
  },
  {
    "start": 957.76,
    "end": 963.62,
    "text": "Ja und da kommt es natürlich auch ganz maßgeblich darauf an was jetzt erst mal in drei Wochen bei der Wahl passiert in israel."
  },
  {
    "start": 964.48,
    "end": 972.26,
    "text": "Da sprechen viele wirklich von einer Schicksalswahl An der sich ja die zukunft der israelischen demokrati Auch entscheidet."
  },
  {
    "start": 972.48,
    "end": 974.0,
    "text": "worauf hoffen sie ich?"
  },
  {
    "start": 975.08,
    "end": 980.02,
    "text": "Netanyahu muss die wahlen verlieren Genauso wie Trump, die Mitdam verlieren muss."
  },
  {
    "start": 980.26,
    "end": 983.02,
    "text": "Also muss in dem Sinn... Das hoffe ich ja!"
  },
  {
    "start": 984.34,
    "end": 995.78,
    "text": "Es wäre fatal wenn Netanyahu an die Macht gebraut weil dann diese Strategie der ethnischen Vertreibung weitergehen wird."
  },
  {
    "start": 996.14,
    "end": 1005.16,
    "text": "das was im Moment im Westjordanland passiert ist Horror, tagtäglicher Horror Und wenn man das so sagt, ist man kein Antisemit."
  },
  {
    "start": 1005.32,
    "end": 1008.3,
    "text": "Wolf Wirmann ist kein Antisémit, wenn er das heute sagt ja?"
  },
  {
    "start": 1008.8,
    "end": 1010.36,
    "text": "Sondern man muss mal aufhören damit!"
  },
  {
    "start": 1010.76,
    "end": 1016.24,
    "text": "Man muss die Wirklichkeit so ansehen wie sie isst auch wenn sie unangenehm ist."
  },
  {
    "start": 1016.82,
    "end": 1021.7,
    "text": "Also meine Hoffnung ist einfach Netanyahu verliert die Wahl."
  },
  {
    "start": 1022.44,
    "end": 1024.459,
    "text": "Eisenglot wird eine Regierung."
  },
  {
    "start": 1024.52,
    "end": 1029.98,
    "text": "Das ist der eine Chef der Partei Die wahrscheinlich von dem Opposition und die stärzte Partei wird."
  },
  {
    "start": 1031.619,
    "end": 1040.74,
    "text": "die werden dann eine Regierung beinwollen, wahrscheinlich werden sie – das muss man hier auch verstehen – keine jüdische Mehrheit haben."
  },
  {
    "start": 1041.28,
    "end": 1054.159,
    "text": "Das heißt Sie werden angewiesen auf die arabischen Parteien, die in der Knesset im Parlament reingewählt wurden mit zehn oder zwölf Abgeordneten von hundertzwanzig und es ist gut so!"
  },
  {
    "start": 1055.12,
    "end": 1063.02,
    "text": "Denn Sie werden anfangen müssen mit den Arhabern, mit dem Sprechern der Arhaber zu verhandeln."
  },
  {
    "start": 1063.419,
    "end": 1073.679,
    "text": "Die Regierung Bennet hat es schon mal gemacht und dann ist meine Hoffnung das aus Eisencloth-Day moment in der Tat nicht über die Palästinenser redet?"
  },
  {
    "start": 1074.48,
    "end": 1077.399,
    "text": "Dann so wird wie Hitzra Krabine."
  },
  {
    "start": 1077.639,
    "end": 1080.02,
    "text": "Hitzrakrabine war ein Hardliner!"
  },
  {
    "start": 1080.419,
    "end": 1091.08,
    "text": "Es war nicht so einer, der immer von den Palästenensern geredete aber irgendwann ... Ezra Krabin gesagt, wenn wir so weitermachen wird es eine Katastrophe sein."
  },
  {
    "start": 1091.34,
    "end": 1093.62,
    "text": "Wir können nicht so weitemachen."
  },
  {
    "start": 1094.3,
    "end": 1105.76,
    "text": "und begann umzudenken, begann mit den Verhandlungen, mit den Palästinensern, mit seinen berühmten Spruch Wenn ich verhandle dann denke ich nur ans Verhandeln."
  },
  {
    "start": 1106.32,
    "end": 1112.699,
    "text": "Wenn ich gegen Terroristen eingreifen muss Dann denk' ich nur an die Terroristen und nicht an die Verhandlung."
  },
  {
    "start": 1113.26,
    "end": 1115.0,
    "text": "Und damit hat er viel."
  },
  {
    "start": 1115.919,
    "end": 1119.699,
    "text": "Er reist, es gab die Osloer Verträge und interessant."
  },
  {
    "start": 1120.02,
    "end": 1125.34,
    "text": "Rabin hatte in der Knesset keine jüdische Mehrheit für den Oslo-Vertrag."
  },
  {
    "start": 1125.78,
    "end": 1130.56,
    "text": "Er hat sie nur durchgekriegt mit den Stimmen der arabischen Abgeordneten."
  },
  {
    "start": 1131.959,
    "end": 1132.52,
    "text": "Interessant!"
  },
  {
    "start": 1134.28,
    "end": 1144.08,
    "text": "Das hätte ich nämlich gerade einwenden wollen, dass eben Politiker wie Eisencourt oder Bennet Ja, in der Tat zwar für Gewaltenteilung sind aber eben den Siedlungsbau nicht stoppen wollen."
  },
  {
    "start": 1144.139,
    "end": 1147.22,
    "text": "Also man zweifeln kann ob sich wirklich daran was ändert."
  },
  {
    "start": 1147.26,
    "end": 1152.399,
    "text": "Aber jetzt sagen sie ja Politiker können sich auch ändern Kabinen müssen."
  },
  {
    "start": 1153.0,
    "end": 1160.199,
    "text": "Das wäre ja wirklich eine hoffnungsvolle Aussicht, sehen Sie denn auch auf der palästinensischen Seite irgendeine Figur?"
  },
  {
    "start": 1160.419,
    "end": 1164.1,
    "text": "Es gibt einen Inhaftierten, der heißt Mauern Baguti."
  },
  {
    "start": 1164.32,
    "end": 1170.159,
    "text": "Mauern baguti war ein leidenschaftlichen Anhänger der zweitstaatenlösung."
  },
  {
    "start": 1170.399,
    "end": 1176.899,
    "text": "den kenne ich persönlich weil als sich Europa abgeordnete habe ich ihn entfangen in meinem Büro."
  },
  {
    "start": 1177.24,
    "end": 1188.5,
    "text": "Und Mauern Barguti war leidenschaftlich für die Zwei-Staatenlösung, wurde dann enttäuscht und hat sich zum Terror hinbewegt."
  },
  {
    "start": 1189.04,
    "end": 1190.639,
    "text": "Er hat furchtschbare Sachen gemacht."
  },
  {
    "start": 1191.0,
    "end": 1195.04,
    "text": "Mandela war kein Engel als er in Klass kamen."
  },
  {
    "start": 1195.26,
    "end": 1199.179,
    "text": "Genauso wie ich glaube dass Menschen sich so verändern können sich auch so!"
  },
  {
    "start": 1199.74,
    "end": 1203.28,
    "text": "Und Bauern Bargoti müsste Israel freilassen."
  },
  {
    "start": 1203.679,
    "end": 1209.74,
    "text": "Er ist bei einer Wahl der Einzige, der Hamas lagen kann."
  },
  {
    "start": 1210.379,
    "end": 1220.419,
    "text": "Bei einer Wahl in Palästina – ob Westjordanland oder in Gaza und deswegen gibt es solche Figuren, es gibt solche"
  },
  {
    "start": 1220.5,
    "end": 1221.02,
    "text": "Personen.\"."
  },
  {
    "start": 1221.28,
    "end": 1229.12,
    "text": "Jetzt haben Sie schon die Hoffnungsfiguren an den Horizont gemalt wenn sie einen möglichen Frieden in dreißig Sekunden skizzieren müssten."
  },
  {
    "start": 1229.639,
    "end": 1230.399,
    "text": "wie sieht er aus?"
  },
  {
    "start": 1230.939,
    "end": 1237.8,
    "text": "Feuerinstellungen durchgesetzt, dann Wiederaufbau von Gaza bezahlt von den Saudi-Arabien, Emirate und so weiter."
  },
  {
    "start": 1238.26,
    "end": 1242.04,
    "text": "Bauen eines Hafen in Gaza, bauen einer"
  },
  {
    "start": 1242.52,
    "end": 1242.939,
    "text": "Bahn"
  },
  {
    "start": 1243.459,
    "end": 1251.54,
    "text": "und eine Autobahn vom Gaserhafen bis Ramallah also ganz Gaza, Ramallah bis Yennin."
  },
  {
    "start": 1251.78,
    "end": 1257.419,
    "text": "das heißt dem palästinensischen Staat erstmal ein Rückgrat eine Highlight."
  },
  {
    "start": 1257.74,
    "end": 1267.459,
    "text": "Noch dazu kann man einen Kanal bauen, um Wasser vom Mittelmeer bis zum Totenmeer zu bringen, der wirklich kaum noch Wasser hat, um es zu revitalisieren."
  },
  {
    "start": 1268.199,
    "end": 1272.74,
    "text": "So haben wir eine Perspektive eines palästinensischen Staates."
  },
  {
    "start": 1273.139,
    "end": 1290.939,
    "text": "Gleichzeitig muss es eine UN-Resolution geben die beschließt dass Palästinenzige Terrorgruppen entwaffnet werden müssen und die Siedler im Versjordanland auch entwaffnet werden müssen."
  },
  {
    "start": 1291.639,
    "end": 1297.62,
    "text": "Und dann haben wir eine Perspektive eines gemeinsamen Ausbaus, und jetzt sagen sie mir das ist Traumerei?"
  },
  {
    "start": 1298.879,
    "end": 1299.86,
    "text": "Dann sage ich Ihnen ja!"
  },
  {
    "start": 1301.199,
    "end": 1315.939,
    "text": "Aber was hätten Sie, in der Mitte von dem Jahr, nineteenhundert achtundvierzig Robert Schumann gesagt, der gesagt hat Wir werden jetzt ein Europa aufbauen mit einer Versöhnung zwischen Deutschland Und Frankreich."
  },
  {
    "start": 1316.1,
    "end": 1317.919,
    "text": "Da hätten sie gesagt, das ist eine Träumerei!"
  },
  {
    "start": 1319.699,
    "end": 1320.54,
    "text": "War es aber keine?"
  },
  {
    "start": 1321.98,
    "end": 1324.08,
    "text": "Also nichts ist so möglich wenn man's will."
  },
  {
    "start": 1325.0,
    "end": 1339.76,
    "text": "Nur man braucht politische Kräfte die wirklich die Geschichte überwinden wollen und das braucht man auf israelischer Seite, dass braucht man auch palästinensicher Seite und das braucht man auf europäischer Seite."
  },
  {
    "start": 1340.48,
    "end": 1347.139,
    "text": "Wir müssen das Exempel Europas, das was Europa nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen hat."
  },
  {
    "start": 1347.58,
    "end": 1349.3,
    "text": "Das müssen wir propagieren!"
  },
  {
    "start": 1349.48,
    "end": 1354.139,
    "text": "Es ist möglich und Europa kann einen großen Beitrag leisten."
  },
  {
    "start": 1354.56,
    "end": 1356.06,
    "text": "Und glauben Sie dass wir es noch erleben werden?"
  },
  {
    "start": 1356.48,
    "end": 1357.699,
    "text": "Ja ich nicht sicher."
  },
  {
    "start": 1358.62,
    "end": 1362.639,
    "text": "Ja, ihre hoffnungsvolle Vision für einen Frieden im Nahen Osten."
  },
  {
    "start": 1362.74,
    "end": 1371.36,
    "text": "Die wollen wir uns auf jeden Fall merken und ja damit auch mal hoffnungshroh beenden an diesem traurigen Tag der das Jahr ist drei Jahre nach den Massakern."
  },
  {
    "start": 1371.399,
    "end": 1373.84,
    "text": "Herr Kohn bendet ich danke Ihnen ganz herzlich für das Gespräch."
  },
  {
    "start": 1374.1,
    "end": 1374.78,
    "text": "Ich danke Ihnen auch!"
  },
  {
    "start": 1377.74,
    "end": 1381.399,
    "text": "Frieden in der Ost werde er selbst vielleicht nicht mehr erleben sagt Konbendit."
  },
  {
    "start": 1381.8,
    "end": 1387.04,
    "text": "Wir jüngeren aber ganz bestimmt ein nachdenkliches Gespräch dass trotz allem Mut macht."
  },
  {
    "start": 1387.659,
    "end": 1396.12,
    "text": "mit einem Abo des Frühdenkers haben sie Beides Die tiefgehenden Gespräche am Wochenende und den kompakten Nachrichtenüberblick an jedem Morgen unter der Woche."
  },
  {
    "start": 1396.82,
    "end": 1402.06,
    "text": "Morgen erwartet sie schon die nächste Weekendfolge, ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!"
  }
]