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    "end": 8.12,
    "text": "Herzlich willkommen zum FAZ-Podcast für Deutschland."
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    "end": 16.219,
    "text": "Es ist endlich wieder Montag, Montag der vierzehnte September und ich bin es wieder Coronabudras aus Berlin."
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    "text": "Wir befinden uns jetzt ganz offensichtlich in einem besonders sensiblen Zeitraum zwischen zwei Wahlterminen."
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    "text": "Die Sachsen-Anhaltwahl liegt bekanntermaßen hinter uns Berlin und Mecklenburg-Vorpommern noch vor uns."
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    "text": "Ja, und alle drei Wahlen haben doch sehr unterschiedliche Ausgangslagen und werden zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen."
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    "text": "Aber eine Partei ist derzeit gerade besonders nervös – das ist die CDU!"
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    "text": "Sie hat offenbar keine klare Linie wie sich gegenüber der AfD verhalten soll"
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    "text": "und offenbar"
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    "text": "weiß sie noch nicht mal, wie sie den eigenen Kanzler finden soll."
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    "text": "Jedenfalls kann ich Ihnen sagen wird gelästert ohne Ende Und das lässt einen gerade zu vergessen, dass in Berlin die CDU eigentlich ganz gute Karten hat."
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    "text": "Trotz Tennis-Affäre des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegener weiterzuregieren."
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    "text": "Dann allerdings unter der Führung dessen etwas weniger schillenden Kandidaten Stefan Ewas und umgekehrt muss der SPD-Kandidat Steffen Krach grade die Ermittlung der Staatsanwaltschaft Hannover abwehren."
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    "text": "In der Hauptstadt ist also jede Menge los, dass wir uns angucken müssen und das tue ich mit einem, der den Berliner Politikbetrieb schon seit Jahrzehnten kennt."
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    "text": "Und zwar sowohl auf Landes als auch auf Bundesebene."
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    "text": "Die Rede ist von Michael Donnermeier."
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    "text": "Er war Wahlkampfmanager für den SPD-Kanzler Gerhard Schröder und den SPD-Kandidaten Per Steinbrück."
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    "text": "Er war Sprecher unter Verkehrsminister Franz Müntefering, hat den Wahlkampf für den Berliner Bürgermeister Klaus Wovoreit gemanagt und war jahrelang unter ihm Sprechern."
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    "text": "Und seit elf Jahren arbeitet er für die Politikberatung Concilios und kann uns jetzt mit vielen Überblick über frühe Reformvorhaben und etwas Abstand zum aktuellen Kommunikationsdesaster die derzeitige politische Lage."
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    "text": "Ich freue mich sehr, dass Sie heute wieder mit dabei sind."
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    "text": "Jetzt sitzt ihr auch schon hier bei mir im Studio."
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    "text": "Herzlich willkommen Michael Donnermayer!"
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    "text": "Ja wir reden schon seit Jahren immer wieder auf Berliner Sommerfesten über den wilden Politikbetrieb."
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    "text": "deswegen duzen wir übrigens auch das nur als Erklärung Und wild ist es ja jetzt auch."
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    "text": "Bei der CDU liegen die Nerven nach Sachsen-Anhalt und vor Mecklenburg vor Poman Blank, gerade wird ziemlich ungeniert am Stuhl des Kanzlers gesägt – jedenfalls im Off!"
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    "text": "und ohne eine erkennbare Alternative zu haben."
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    "text": "Michael, ist es aus deiner Sicht verständlich in der delikaten Zeit zwischen zwei Wahlen oder völlig bezogen?"
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    "text": "Na das ist total verständig."
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    "text": "wenn man so eine Niederlage erlitten hat mit der Halbierung des Ergebnisses in Sachsen-Anhalt und dem gesamten Vorlauf was da gewesen ist, was an Ansehen da ist, ist schon verständlig dass man nervös wird absolut!"
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    "text": "Es gut richtig und zielführend ist, dass man so ziellos am Stuhl des Kanzlers sagt ohne eine Alternative zu haben weiß ich damit natürlich auch inhaltliche Fragen zuerst bewegen."
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    "text": "Was müssen wir denn überhaupt inhaltlich für Konsequenz ziehen?"
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    "text": "Was sagen uns die Wählerinnen und Wähler denn überhaupt?"
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    "text": "Ich glaube das wie immer um alles geht."
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    "text": "Natürlich alle die Fehler sind sind benannt, im Kommunikativen auch in der Ungeduld."
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    "text": "Aber es ist natürlich auch so dass wir Spaltungen in der Gesellschaft haben die sich in den Wahlergebnissen ausdrücken."
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    "text": "und der Umgang mit der AfD und als Ergebnis dieser Spaltung dieses Drucks wo sich was verändert hat das muss analysiert werden."
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    "text": "Und meiner Meinung nach kommt es darauf an diese Spaltung zu überwinden."
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    "text": "Die AfD spaltet die Gesellschaft nicht mitzumachen bei diesen Spalten sondern die nötigen Reformen"
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    "text": "zu verbinden."
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    "text": "und jetzt ist einfach so, Reform müssen jetzt gemacht werden also die Qualität der Regierung davon abhängig dass man die Reform möglichst schnell und knallhart durchzieht."
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    "text": "Da habe ich meine Zweifel, ob die Knallhärte der Reform zu besseren Ergebnissen für die CDU führt."
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    "text": "vielleicht noch eine kurze Frage einiges was ja jetzt immer so diskutiert wird wird dir auch sehr als Resultat eines Autoritätsverlustes von Kanzler Merz gesehen."
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    "text": "Das ist so, wenn so viel nach außen dringt und vieles wird."
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    "text": "Das kriegt die Journalisten mehr mit wie er dann über die Zeitung und die Medien."
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    "end": 321.72,
    "text": "was alles geredet wird im Hintergrund hat damit zu tun dass die eigenen Erwartungen in der Union an den März so groß geworden sind Und das hat man im Vorfeld ja auch immer gemerkt wie was für ein Messias war und wie überdrüssig Teile der Union von Angela Merkel waren."
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    "text": "Das ist aber nicht auf dem Niveau, wie"
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    "text": "viele viel der Erwartungen enttäuscht hat."
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    "text": "jetzt wird sogar darüber diskutiert ob sie die fünf Prozent würde schafft."
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    "text": "Ja es ist klar und alle dass es mal die CDU trifft und dann eben in Baden-Württemberg die SPD und in Sachsen-Anhalt auch die SPD aber doch etwas mehr, dass es nicht nur um die CDU oder die SPD geht sondern auch um die Parteien der Mitte."
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    "text": "und darüber muss man dann denken und da nimmt man vielleicht ein bisschen Dynamik von der Kritik an dem eigenen Spitzenpersonal weg wenn man das in dieser Hinsicht etwas versachlicht und mehr versteht was gerade vor sich geht."
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    "text": "also tatsächlich eine Krise der Mitte."
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    "text": "Es wäre geboten, wieder in den Sachdebatt zu kommen wenn die Umfragen so stimmen eben nicht wieder einen rauschenden AfD-Sieg haben."
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    "text": "Gut für die Demokratie, sage ich jetzt nicht."
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    "text": "Wir werden in Berlin ein sehr buntes Wahlergebnis sehen von dem wir jetzt noch nicht wissen was für den Senat aber rauskommt."
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    "text": "am Ende Aber danach ist natürlich wieder vor den neuen Wahlen nächstes Jahr gibt's hier Nordrhein-Westfalen."
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    "text": "Das ist ein ganz anderes Kaliber von Wahlen."
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    "text": "Man isst da immer in diesen Perspektiven drin Aber man muss sich sortieren, das ist ein Schlag gewesen der da jetzt wirklich passiert ist dass die zum ersten Mal an die Regierung kommen und dieser Schlag meint zuerst die CDU."
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    "text": "Und das muss einem Sorge machen und das muss die CDU begreifen, dass sie das erste Opfer der AfD sein soll."
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    "text": "Und die haben jetzt mächtig Oberhand."
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    "text": "Indem man Professionalität zeigt, die eigene Situation richtig analysiert und Schlüsse daraus zieht."
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    "text": "Zum Beispiel meiner Meinung nach sage ich das auch nicht als Sozialdemokrat... aufzuhören mit dieser Hufeisentheorie, also die Linkspartei gleichzusetzen mit der AfD und sich damit auch selber in der Politik zu blockieren."
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    "end": 505.56,
    "text": "Das war ein Instrument der neunziger Jahre oder das Kalten Krieg ist noch immer – das ist jetzt nicht mehr so."
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    "end": 511.68,
    "text": "In Berlin ist es schwierig mit der Linkspartei aber die Linksparteie greift nicht unsere Demokratie an."
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    "end": 517.919,
    "text": "Das kann man ja sehen, die Erfahrung hat man ja gemacht und macht die CDU ja selber auch in Thüringen und Sachsen."
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    "text": "Da muss sie sich ehrlich machen und sagen es ist Vorsicht geboten mit der Linkspartei erst recht in Berlin."
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    "text": "aber da wo sie mitregiert hat sie die Demokratie nicht beschädigt."
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    "text": "das wissen wir jetzt aus den letzten zwanzig Jahren."
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    "text": "diese Lebenslüge muss die CDU aufarbeiten meiner Meinung nach und abstellen."
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    "text": "ist in der Tat eine interessante Gemengelage."
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    "end": 543.16,
    "text": "Hier war die Linke ja bereits in Regierungsverantwortung, allerdings auch mit deutlich gemäßigteren Kräften."
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    "text": "So ein Klaus Lederer, den wir hier eben hatten zum Beispiel ... Was"
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    "text": "Nun hast Du ja zusammengearbeitet mit unserem Altsbundeskanzler Gerhard Schröder der als der letzte große Reformkanzlerin galt."
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    "text": "Was hat er was März zum Beispiel nicht hat?"
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    "text": "Da finde ich das in der Nachschau auch sehr viele Gäntenbildung betrieben wird."
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    "text": "Die ganze Agenda-Zwanzigzehn Diskussion war für die SPD zumindest der erste Baustein zu ihren Verlusten jetzt."
  },
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    "end": 596.46,
    "text": "Es wird nie erwähnt, dass in Reaktion auf die Agenda Jahr zwanzigzehn aus Galafontin die WASG gegründet hat und die Linkspartei"
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    "text": "dann stark wurde"
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    "end": 600.36,
    "text": "mit allem was daraus gefolgt ist."
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    "end": 613.06,
    "text": "nichtsdestotrotz sieht man ja jetzt das Reformpolitik geht und nötig Und im Übrigen hat damals auch die CDU ein Bundesrat an der Reform mitgewirkt, fragen wir mal Roland Koch."
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    "text": "Der hat viel Einfluss genommen."
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    "text": "insofern war das eine andere Situation und auch nicht alles was damals gemacht worden ist hat dann den Erfolg gehabt aber im Kern natürlich schon und musste auch durchgesetzt werden."
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    "end": 628.16,
    "text": "Aber der Preis für die SPD war schon groß"
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    "end": 637.06,
    "text": "Und das Land, wie gesagt, stand ja schon vor unglaublichen Reformen und unglaubliche Herausforderungen eben kurz nach der Wende auch."
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    "text": "Aber dann auch tatsächlich Ende der neunziger Jahre mit den Hartz IV-Reformen und dieser unfassbaren Arbeitslosigkeit."
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    "text": "Hartz Vier war ja das größte Projekt von – nicht Hartz VI sondern die Harzreform waren das größtes Projekt von Gerhard Schröder."
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    "text": "Tun wir uns heute schwerer als früher?"
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    "text": "Auf jeden Fall, weil sich eben die Öffentlichkeit und die öffentliche Diskussion verändert hat."
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    "text": "Und das ist natürlich durchaus entscheidend."
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    "text": "ohne dem... muss man sich einstellen, eine komplett neue Medienlandschaft und eine veränderte öffentliche Diskussion."
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    "text": "Und das muss man eben dann auch analysieren."
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    "text": "Hätte ich dieser Diskussion hinterher oder setze ich eben Ruhe, Gelassenheit und ja eine gewisse Professionalität entgegen, geduldig zu kommunizieren darüber?"
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    "text": "Und neue Kommunikationswege zu finden."
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    "text": "Das ist anders als vor zwanzig Jahren."
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    "text": "In der Tat gelassen hat man hier Generell im Berliner Politikpartieb schon lange nicht mehr gesehen."
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    "text": "Das Tempo ist immer größer geworden, aber Social Media verändert natürlich die Wahrnehmung von Politik und hat auch Rückwirkungen auf sozusagen diese seriösen Medien."
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    "text": "Journalisten müssen alle auf die auf Social Media wahrnehmen und nehmen die Impulse dann auch in die Berichterstattung auf, wo man früher gesagt hätte, ah das ist ja jetzt aber ein bisschen übertrieben."
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    "text": "Das hat sich verändert und dann ist natürlich tatsächlich die Qualität des politischen Drucks der Spaltung was von den Rechten ausgeht enorm groß und gewachsen und damit muss man sich auseinandersetzen."
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    "text": "Das hatte Schröder mit den Gewerkschaften zu tun, die das nicht wollten und mit Oscar in der Kante."
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    "text": "Und wie ist denn Schröder eigentlich damit umgegangen mit diesem Gegenwind?"
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    "text": "So wie Schröda das immer gemacht hat – aushalten und gegenhalten."
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    "text": "Er hat es durchgezogen auch mit viel Unterstützung und hat den Preis auch in Kauf genommen."
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    "text": "Viele bei den Grünen damals haben die Agender mitgetragen weil sie sie auch inhaltlich richtig fanden aber es betraf sie nicht in ihrer Klientel."
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    "text": "Das ist ein großer Unterschied."
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    "text": "und dann eben große kleine und nicht ständig in der Angst zu sein, vor allem der aus einem eigenen Lager angreift."
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    "text": "Das ist schon ein großer Unterschied."
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    "text": "Wie würdest du denn jetzt die Rolle tatsächlich der Bundes-SBD in diesem Reform gereigen wahrnehmen?"
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    "text": "Ja das ist wie wir das auch schon wissen wenn Du Juniorpartner einer großen Koalition darf man sich nicht nennen."
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    "text": "In dieser Koalition bist hast Du Schwierigkeiten und Du bist mit Erwartungshaltung sowohl der eigenen Partei als auch der breiten Öffentlichkeit konfrontiert, die dich an den eigenen Ansprüchen misst."
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    "text": "Aber gerne vergisst das man nur fünfzehn Prozent hat und auf diesen Anteil kriegt man nicht die hundert Prozent SPD-Programmatik."
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    "text": "Das gehört zur sachlichen Betrachtung auch in der SPD, auch was die Kritiker an Basen klingen weil immer gerne vergessen."
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    "text": "Die halten das Parteiprogramm hoch und sagen okay aber unser Scher eine Regierung ist fünfzehnt Prozent wir sind nur ein Drittel so stark oder nicht mal die Hälfte von dem, was sie CDU hat."
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    "text": "Und das muss sich abbilden."
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    "text": "Jetzt kam ja Gerüchte laut am Wochenende der Kanzler- oder Forderung, dass der Kenzler Bärbelbars aus ihrem Ministerium entfernen soll."
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    "text": "Das heißt aus dem Kabinett, was ich ehrlich gesagt eine ziemlich kühne Forderung fand dafür dass das ja ein Logo ist innerhalb einer Koalition und man sich vorstellen kann, dass damit dann alles zu Ende ist."
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    "text": "Das kam von Stetten akkimal positiv, sehr konservativer Freigeist der sich selten in Kabinettsdisziplin oder Koalitionsdisziplinen einbinden lässt."
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    "text": "Der ist schon häufiger aufgefallen mit sehr kritischen Einwürfen."
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    "text": "Das darf man dann eben auch nicht überbewerten an der Stelle."
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    "text": "Der sitzt vielleicht an des stellvertretender Fraktionsvorsitzender aber einem auch das meine ich damit."
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    "text": "Auch da muss dann Disziplin einzudrücken und man muss die Worte wägen dass man in dieser aufgeregten Zeit nicht noch Öl ins Feuer kippt und das hat von Städten da gemacht."
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    "text": "Und das ist nicht klug, das meinte ich eben damit."
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    "text": "Man muss da klüger werden gelassener werden und das darf man vielleicht intern mal sagen dass es aus Sicht der von von Stetten ist Frau Baas für ihn eine Zumutung vielleicht aber das ist umgekehrt vielleicht genauso."
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    "text": "Aber man isst bei diesen Mehrheitsverhältn jetzt aufeinander angewiesen und die politische Mitte muss diese Lösungen bringen Auch die Signale, die von diesen Wahlen ausgehen wirklich nüchtern analysieren und gemeinsam – das ist wichtig – richtig verstehen."
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    "text": "Und es ist schon so wenn drei CDU-Ministerpräsidenten aus dem Osten und Manuela Schwesig was zu diesem Rentenkompromiss sagen dann darf man damit nicht antworten wir ziehen das jetzt durch und das ist die Botschaft der Wahlen."
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    "text": "Ich empfinde das auch anders Und ich sage das jetzt und dann gucken wir mal."
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    "text": "Dann macht man den Plan so, okay, dann kann man doch sagen, wir nehmen Signale auf."
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    "text": "Die Kommission hat was vorgeschlagen."
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    "text": "Dass die Ziele, die man hat, die eben auch erklären muss."
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    "text": "Wir können nicht so weitermachen bei der Demografie."
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    "text": "Das ist eine Frage der Mathematik von der Altelehrmeister Franz Münter für irgendeine Volksschule."
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    "text": "So ein Sauerland,"
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    "text": "und wenn das immer nur ... Dann muss man erst natürlich auch entscheiden und durchsetzen vorbeigehen lassen und wirken lassen und sich anderen Themen wieder zuwenden nicht den ewigen Streit ums Recht haben und auch nicht umdurchzusetzen."
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    "text": "Das kann man sich nicht mehr leisten müssen Kompromisse gemacht werden Ist ja der Punkt im Wesen."
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    "text": "Das ist wahrscheinlich der falsche Begriff, sondern mehr lernfähig was man ihm ja jetzt nicht immer zutraut aber hat gesagt okay ich muss das besser erklären konnten."
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    "text": "Franz Mündelfering du hast ihn gerade erwähnt der hier tatsächlich die Rente ... Nee, die Rnte mit siebenundsechzig eingeführt hat wahrscheinlich auch gegen große Widerstände."
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    "text": "Konnte Schröder seine Reformen besser erklären?"
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    "text": "Das ist nicht nur eine Frage der Kommunikation, sondern auch der Umstände."
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    "text": "Wenn man sich da ein bisschen mehr Gedanken über die Kommunikierung gemacht hätte wäre dann die Auseinandersetzung auch nicht so groß gewesen alleine dass man keinen anderen Namen gefunden hat als Hartz."
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    "text": "dafür zeige ich das so viel Hirnschmalz in die kommunikation damals auch nicht verwendet worden ist."
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    "text": "Natürlich ist es so, dass wenn jemand wie Franz Müntefering das mit seiner Rhetorik als sozialdemokratischer erster Mann sagt."
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    "text": "Man sagt es ja, manche Reformen können die Sozis besser und das andere können die Christdemokraten besser erklären und durchsetzen."
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    "text": "Da ist ein bisschen was da an aber jetzt ist es die Mitte so schmal ist, dass das beide zusammen machen müssen."
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    "text": "Das ist in erster Linie auch eine Frage der vorgängigen internen Kommunikation und da hat sich diese Koalition jetzt im ersten Jahr so gegenseitig auch im Konflikt... hochgepusht, dass Kompromisse immer schwerer werden."
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    "text": "Das muss man in der Politik und das meine ich mit Gelassenheit und auch Disziplin gegenüber dem äußeren Druck aushalten im vernünftigen Verfahren."
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    "text": "Man kann ja sagen okay am Ende da entscheiden wir und wir gucken mal."
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    "text": "lassen wir an diese Frage noch ein bisschen Luft dran an die Rentenreform beispielsweise."
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    "text": "Ja Wir haben das wahrgenommen Und wir gucken das ist ein Schritt mit der Rente mit dreiundsechzig Gucken im parlamentarischen Verfahren, wie wir die Übergangsfristen machen?"
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    "text": "Luft rauslassen."
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    "text": "Das nicht gleich zu einer Koalitionsfrage werden zu lassen sondern das wieder auf die Sache zurückzuführen, zu erklären so und so."
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    "text": "Es hat einen Grund warum wir das abschaffen weil die Mitnahmeeffekte so groß sind und die Kosten auch so hoch sind."
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    "text": "So, das können wir nicht kompensieren mit den anderen."
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    "text": "Aber wenn Sie schauen, da gibt es offensichtlich ein Unverständnis dafür und möglicherweise auch objektive Ungerechtigkeiten."
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    "text": "Da schauen wir mal."
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    "text": "Vielleicht kriegen wir das abgefedert über Zeit oder wie auch immer."
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    "text": "Und also mir kann keiner erklären dass es Nicht-Stellschrauben in so einem komplizierten Gefüge gibt, dass man daran noch was hinbekommen kann."
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    "text": "Jetzt haben wir uns darauf verständigt das wahrgenommen, dann hat man gleich auch eine andere Basis von Kommunikation."
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    "text": "Ja interessant ja."
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    "end": 1244.64,
    "text": "also nicht immer vom Gesamtkunstwerk reden sondern vielleicht von den Stellschrauben."
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    "end": 1248.14,
    "text": "Gucken wir jetzt mal nach Berlin da gibt es sich ein völlig anderes Bild."
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    "text": "hier ist es wirklich auch ein bisschen skurril."
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    "text": "Hier liefern sie CDU, linke AfD und grünen Kopf an Kopf Rennen."
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    "text": "die SPD ist jetzt abgeschlagen."
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    "text": "können wir gleich dazu warum das so ist?"
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    "text": "Warum gibt es hier aber keine klare Präferenz?"
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    "text": "Eigentlich immer ein paar Schritte voran in der Entwicklung Deutschland,"
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    "text": "weil"
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    "text": "wir sind Berlin ist eine Großstadt und die Entwicklungen gehen schneller."
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    "end": 1279.4,
    "text": "sehr, sehr dynamisch und die Leute nehmen das nicht so wahr."
  },
  {
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    "text": "Berlin hat sich extrem verändert in den letzten eigentlich immer schon aber in den Letzten zwanzig Jahren nochmals sind so viele neue Leute nach Berlin gekommen, die natürlich auch ganz andere Kulturen reinbringen, ganz andere Dynamiken reinbringen."
  },
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    "text": "dann die ganze Geschichte, wo es hergekommen ist, die alteingesessenen Berliner mit ihren Themen, ihrem Problem und deswegen bildet sich das hier ab."
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    "text": "Ost-West spielt keine große Rolle mehr."
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    "text": "Aber wir haben natürlich eine Linkspartei, die immer schon stark war."
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    "text": "Ich erinnere daran, dass wir es noch gar nicht so lange her."
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    "text": "Die Linkspartei, die PDS hat sie noch aber hatte damals sozusagen das Monopol des Populismus im Osten auf seiner Seite."
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    "end": 1351.78,
    "text": "Der SPD wird es wohl nicht Also wird kein Burgermeister, denn der hat jetzt mit einem großen Skandal zu kämpfen."
  },
  {
    "start": 1351.84,
    "end": 1358.66,
    "text": "Wir hören erst einmal die Details, die uns mein Kollege Quentin Pilke zusammengetragen hat."
  },
  {
    "start": 1360.84,
    "end": 1362.46,
    "text": "Mittwoch morgen Berlin-Schöneberg."
  },
  {
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    "end": 1365.64,
    "text": "Steffen Krach ist gerade am Telefon mit Berlins Insenatoren."
  },
  {
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    "end": 1366.94,
    "text": "Es klingelt an der Haustür."
  },
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    "end": 1370.26,
    "text": "Ich bin aus meiner Wohnung zur Haustüre."
  },
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    "end": 1374.26,
    "text": "ich hatte grade die Insenaturen am Telefon weil wir über den Hauptschaftfinanzierungsvertrag"
  },
  {
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    "text": "gesprochen haben und"
  },
  {
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    "end": 1380.4,
    "text": "In der Sekunde nahm mir jemand das Sanbio vom Boar."
  },
  {
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    "text": "Und ich muss auch mal persönlich sagen, ich habe kleine Kinder zu Hause und haben das heute morgen alles mitbekommen."
  },
  {
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    "text": "Das macht an."
  },
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    "end": 1390.92,
    "text": "Etwas mit einem vierjährigen oder einem zwölfjährigen, auch meine Frau war"
  },
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    "text": "zuhause.\"."
  },
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    "end": 1395.78,
    "text": "Vor krach stehender Mittler drei oder vier von ihnen seien auf ihn zugekommen, erzählt er später."
  },
  {
    "start": 1396.1,
    "end": 1399.82,
    "text": "Sie durchsuchen seine Wohnung und beschlagnahmen seinen Handy – und weitere Datenträger."
  },
  {
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    "end": 1404.34,
    "text": "Gleichzeitig werden sein Büro in Hannover und die Berliner SPD-Zentrale durchsucht…."
  },
  {
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    "end": 1406.22,
    "text": "…und das zu einem heikten Zeitpunkt!"
  },
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    "end": 1411.88,
    "text": "Krach ist Spitzenkandidat der SPD für die Berliner Abgeordnetenhauswahl, die nur noch wenige Tage entfernt ist."
  },
  {
    "start": 1412.48,
    "end": 1414.38,
    "text": "Einen Tag später tritt Krach vor die Presse."
  },
  {
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    "end": 1423.46,
    "text": "Ich habe das immer so gemacht in meiner politischen Laufbahn dass ich absolut transparent mit allen Dingen umgehe und das mache ich auch heute so."
  },
  {
    "start": 1423.84,
    "end": 1424.16,
    "text": "es gibt"
  },
  {
    "start": 1424.74,
    "end": 1431.54,
    "text": "nichts zu verbergen und deswegen werde ich alles offenlegen und alle Fragen die sie haben auch beantworten."
  },
  {
    "start": 1432.32,
    "end": 1436.34,
    "text": "Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen ihn."
  },
  {
    "start": 1436.5,
    "end": 1443.38,
    "text": "Es geht um den Anfangsverdacht der Vorteilsnahme in zwei Fällen unter dem Verdacht, dass vertrauliche Informationen aus einem Bieter-Verfahren weitergegeben wurden."
  },
  {
    "start": 1444.16,
    "end": 1445.82,
    "text": "Krach bestreitet sämtliche Vorprüfe."
  },
  {
    "start": 1446.64,
    "end": 1449.16,
    "text": "Um zu verstehen worum es geht muss man fast ein Jahr zurückgehen."
  },
  {
    "start": 1450.08,
    "end": 1456.86,
    "text": "Herbst, twenty-fünfundzwanzig In Lärde bei Hannover soll das Gelände eines ehemaligen Krankenhauses verkauft und neu genutzt werden."
  },
  {
    "start": 1457.48,
    "end": 1459.9,
    "text": "Steffen Krach ist damals Regionspräsident vom Hannover."
  },
  {
    "start": 1460.38,
    "end": 1464.98,
    "text": "Vereinfacht gesagt eine Mischung aus Landrat für die Stadt Hannover und ihr Umland."
  },
  {
    "start": 1465.7,
    "end": 1472.92,
    "text": "Die Region kümmert sich um Aufgaben, die einzelne Städte und Gemeinden nicht alleine stemmen – etwa Nahverkehr-, Soziales- und Gesundheitsversorgung."
  },
  {
    "start": 1473.84,
    "end": 1481.44,
    "text": "Krach steht damit an der Spitze einer Verwaltung für mehr als eine Million Menschen und ist zugleich politisch verantwortlich für zentrale Infrastrukturprojekte der Regionen."
  },
  {
    "start": 1482.4,
    "end": 1483.74,
    "text": "In diesem Fall besonders wichtig!"
  },
  {
    "start": 1484.06,
    "end": 1488.12,
    "text": "Als Regionspräsident sitzt krach auch ein entscheidender Stelle beim kommunalen Klinikverbund."
  },
  {
    "start": 1491.36,
    "end": 1493.82,
    "text": "Die Zukunft des Standorts ist politisch hoch umstritten."
  },
  {
    "start": 1494.16,
    "end": 1494.46,
    "text": "Krach"
  },
  {
    "start": 1494.88,
    "end": 1497.4,
    "text": "beschreibt die Auseinandersetzungen als hoch emotional."
  },
  {
    "start": 1498.24,
    "end": 1502.04,
    "text": "Das war die emotionalste und kontroverseste Diskussion, die wir"
  },
  {
    "start": 1502.68,
    "end": 1502.94,
    "text": "hatten."
  },
  {
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    "end": 1507.14,
    "text": "Ich persönlich habe selber dort Todesdrogen bekommen."
  },
  {
    "start": 1507.18,
    "end": 1510.92,
    "text": "ich konnte ohne Polizeischutz bei Veranstaltungen dort nicht mehr auftreten."
  },
  {
    "start": 1511.02,
    "end": 1513.64,
    "text": "an einer ersten Mai-Kundgebung wurden vorher Flyer verteilt."
  },
  {
    "start": 1514.3,
    "end": 1515.18,
    "text": "Steffen Kracht töten."
  },
  {
    "start": 1516.1,
    "end": 1519.6,
    "text": "In dieser aufgeheizten Situation beginnt das Bieterverfahren für das Klinikgelände."
  },
  {
    "start": 1520.28,
    "end": 1521.76,
    "text": "Mehrere Unternehmen bewerben sich."
  },
  {
    "start": 1522.1,
    "end": 1527.24,
    "text": "Krach macht im Aufsichtsrat deutlich, welchen Bieter er bevorzugt – eine Unternehmensgruppe aus Burgdorf."
  },
  {
    "start": 1527.84,
    "end": 1529.36,
    "text": "Aus inhaltlichen Runden sagt er heute."
  },
  {
    "start": 1530.08,
    "end": 1534.72,
    "text": "Deren Konzept passt am besten zu seinem Plan an dem Standort ein regionales Gesundheitszentrum zu schaffen."
  },
  {
    "start": 1536.16,
    "end": 1538.6,
    "text": "Dann passiert etwas das heute Teil der Ermittlungen ist."
  },
  {
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    "end": 1545.44,
    "text": "Am neunthalbsten Dezember-Zweißen-Zwanzig den Neuntausend neunhundert Euro auf dem Konto der Berliner SPD ein."
  },
  {
    "start": 1546.12,
    "end": 1548.68,
    "text": "Als Spende des Unternehems für das sich Krach eingesetzt hat."
  },
  {
    "start": 1549.64,
    "end": 1552.36,
    "text": "Krach sagt, er selbst habe davon zunächst nichts gewusst."
  },
  {
    "start": 1552.76,
    "end": 1557.54,
    "text": "Am siebten Januar informiert ihn nach seiner Darstellung der SPD-Landesgeschäftsführer über die Spende."
  },
  {
    "start": 1558.32,
    "end": 1561.86,
    "text": "Am nächsten Morgen um sechs bis fünfundvierzig weiß Krach die Rücküberweisung an."
  },
  {
    "start": 1563.22,
    "end": 1565.0,
    "text": "Am neunten Januar dann geht das Geld zurück."
  },
  {
    "start": 1565.04,
    "end": 1568.28,
    "text": "bei seiner Pressekonferenz held Krach den Überweisungsbeleg demonstrativ"
  },
  {
    "start": 1568.36,
    "end": 1568.82,
    "text": "in die Höhe."
  },
  {
    "start": 1569.92,
    "end": 1580.5,
    "text": "Also keine vierundzwanzig Stunden später hab ich per Mail die Weisungen erteilt dass diese Spende nicht angenommen werden darf und sofort zurücküberwiesen werden muss."
  },
  {
    "start": 1581.38,
    "end": 1587.2,
    "text": "Und das ist der Beleg dafür, dass es die Rücküberweisung vom neunten Januar, im Jahr zwei tausend sechsten zwanzig."
  },
  {
    "start": 1587.88,
    "end": 1596.08,
    "text": "diese neuntausend neunhundert Euro haben niemals hier in Berlin eine Rolle gespielt weder privat noch in meinem Wahlkampf."
  },
  {
    "start": 1596.18,
    "end": 1600.66,
    "text": "ich habe keine Spende von diesem Unternehmen angenommen."
  },
  {
    "start": 1601.48,
    "end": 1605.7,
    "text": "für mich war der Fall mit der sofortigen Rücküberweisung erledigt."
  },
  {
    "start": 1608.08,
    "end": 1613.82,
    "text": "Für Krach ist das der Belege Er habe sich nicht bereichern wollen, doch die Staatsanwaltschaft untersucht unswischen noch einen anderen Verdacht."
  },
  {
    "start": 1614.66,
    "end": 1621.4,
    "text": "Krach beziehungsweise die SPD sollen den Unternehmen bei zwei Gelegenheiten aufgefordert haben zu spenden – krach sagt das stimmt nicht!"
  },
  {
    "start": 1622.38,
    "end": 1623.64,
    "text": "Und es gibt noch ein weiteren Strang."
  },
  {
    "start": 1624.44,
    "end": 1629.52,
    "text": "Während das Bieterverfahren weiter läuft erhöht das Unternehmen sein Angebot nochmal um siebenhunderttausend Euro."
  },
  {
    "start": 1630.5,
    "end": 1631.04,
    "text": "Das Problem?"
  },
  {
    "start": 1631.54,
    "end": 1635.56,
    "text": "Zu diesem Zeitpunkt soll intern bereits eine Vorentscheidung zugunsten eines Konkurrentengefallen seien."
  },
  {
    "start": 1636.38,
    "end": 1640.16,
    "text": "Der Verdachter steht, dass Informationen aus dem Aufsichtsrat nach außen gelangt seien könnten."
  },
  {
    "start": 1640.32,
    "end": 1642.8,
    "text": "Etwa darüber was der Konkurrent geboten hatte."
  },
  {
    "start": 1643.76,
    "end": 1651.48,
    "text": "Am neunzehnten Februar im Jahr ist die endgültige Entscheidung nicht Krach's bevorzugter Bieter bekommt in Zuschlag sondern das Konkurrenzunternehmen."
  },
  {
    "start": 1652.16,
    "end": 1657.6,
    "text": "Krach sagt er selbst habe sich bei der Abstimmung unthalten und aufvertrauliche Informationen haben er nicht weitergegeben."
  },
  {
    "start": 1658.1,
    "end": 1661.66,
    "text": "Ich hatte während des Vergabeverfahrenes keinen Kontakt"
  },
  {
    "start": 1661.92,
    "end": 1662.06,
    "text": "mit"
  },
  {
    "start": 1662.56,
    "end": 1663.2,
    "text": "dem Unternehmer."
  },
  {
    "start": 1663.58,
    "end": 1667.84,
    "text": "Ganz ausschliessen kann krach allerdings nicht, dass diese Informationen über andere Kontakte weitergetragen"
  },
  {
    "start": 1667.9,
    "end": 1668.16,
    "text": "wurden."
  },
  {
    "start": 1668.72,
    "end": 1679.36,
    "text": "Ich habe mit Bürgermeistern, Fraktionsvorsitzenden aus Regionsversammlung und im Rat Kontakt gehabt mit Abgeordneten um dieses Projekt voranzubringen."
  },
  {
    "start": 1679.92,
    "end": 1687.46,
    "text": "ich kann aber natürlich nicht mal ein Hand dafür ins Feuer legen was dann an Kommunikation dort weitergegeben wurde an wen auch immer."
  },
  {
    "start": 1687.6,
    "end": 1689.76,
    "text": "das kann ich nicht beurteilen."
  },
  {
    "start": 1690.14,
    "end": 1693.12,
    "text": "Im Mai durchsuchen ein Mitarbeiter bereits Räume des unterliegenden BITERS."
  },
  {
    "start": 1693.54,
    "end": 1698.48,
    "text": "Der Verdacht, vertrauliche Informationen aus dem Vergabeverfahren könnten an das Unternehmen gelangt sein."
  },
  {
    "start": 1699.16,
    "end": 1702.32,
    "text": "Ein direkten Bezug zu Steffen Krach stellt die Staatsanwaltschaft damals noch nicht"
  },
  {
    "start": 1702.4,
    "end": 1702.5,
    "text": "her."
  },
  {
    "start": 1703.2,
    "end": 1703.4,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1703.66,
    "end": 1704.66,
    "text": "ändert sich Monate später."
  },
  {
    "start": 1705.1,
    "end": 1708.7,
    "text": "Am dritten September nimmt die Behörde Ermittlungen gegen den SPD-Politiker auf."
  },
  {
    "start": 1709.02,
    "end": 1711.66,
    "text": "Vier Tage später wird ein Durchsufungsbeschluss ausgestellt."
  },
  {
    "start": 1712.08,
    "end": 1712.98,
    "text": "Soeben hat uns vorhin"
  },
  {
    "start": 1713.06,
    "end": 1714.52,
    "text": "eine Einmeldung erreicht,"
  },
  {
    "start": 1714.88,
    "end": 1717.34,
    "text": "weil es hat eine Hausdurchsuchung gegeben beim"
  },
  {
    "start": 1717.6,
    "end": 1718.84,
    "text": "SPD-Spitzenkandidaten"
  },
  {
    "start": 1718.9,
    "end": 1719.44,
    "text": "hier in Berlin."
  },
  {
    "start": 1720.76,
    "end": 1723.18,
    "text": "Am neunten September stehen der Meter schließlich vor seiner Wohnung."
  },
  {
    "start": 1723.66,
    "end": 1725.46,
    "text": "Eine Frage drängt sich ganz besonders auf."
  },
  {
    "start": 1726.32,
    "end": 1726.72,
    "text": "Was sagen Sie"
  },
  {
    "start": 1726.8,
    "end": 1728.44,
    "text": "zum Zeitpunkt, jetzt zehn Tage von der Wahl?"
  },
  {
    "start": 1728.84,
    "end": 1729.32,
    "text": "Erstaunlich!"
  },
  {
    "start": 1730.0,
    "end": 1732.48,
    "text": "Rechtlich sind Durchsuchungen auch mitten im Wahlkampf möglich."
  },
  {
    "start": 1732.58,
    "end": 1734.94,
    "text": "Voraussetzung ist allerdings ein konkreter Anfangsverdacht."
  },
  {
    "start": 1735.2,
    "end": 1737.82,
    "text": "Ein Richter muss die Maßnahme in der Regel anordnen."
  },
  {
    "start": 1738.3,
    "end": 1745.08,
    "text": "Für Krach und die Berliner SPD kommt die Razzia politisch trotzdem zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt Denn die entscheidenden Fragen sind noch offen."
  },
  {
    "start": 1745.46,
    "end": 1752.2,
    "text": "Hat jemand dem Unternehmen vertrauliche Informationen aus dem Vergabeverfahren zugespielt Und welche Rolle spielt die Parteispende für neuntausendneinhundert Euro?"
  },
  {
    "start": 1752.86,
    "end": 1753.96,
    "text": "Krach sagt, keiner."
  },
  {
    "start": 1754.0,
    "end": 1757.06,
    "text": "Die Staatsanwaltschaft versucht jetzt herauszufinden ob das stimmt"
  },
  {
    "start": 1757.46,
    "end": 1758.14,
    "text": "doch bis dahin"
  },
  {
    "start": 1758.42,
    "end": 1760.3,
    "text": "gilt für Steffen Krach die Unschuldsvermutung."
  },
  {
    "start": 1764.56,
    "end": 1767.96,
    "text": "Ja Michael was sagst du denn zum Zeitpunkt?"
  },
  {
    "start": 1768.18,
    "end": 1769.84,
    "text": "Jetzt zwei Wochen vor der Wahl?"
  },
  {
    "start": 1770.58,
    "end": 1778.58,
    "text": "Das ist extrem kritisch und sehr bedenklich weil natürlich dass Du gar nicht gerade rücken kannst."
  },
  {
    "start": 1778.72,
    "end": 1783.84,
    "text": "also es ist so dass den Staatsanwalt schafft nach der Logik des Rechtsstaats arbeitet."
  },
  {
    "start": 1784.0,
    "end": 1791.2,
    "text": "die haben ihre Prinzipien, aber es muss natürlich eine oberste Prinzip sein, dass man auch verhältnismäßig vorgeht."
  },
  {
    "start": 1791.6,
    "end": 1807.76,
    "text": "Und wenn man gegen einen Spitzenkandidaten ermittelt und ihn zehn Tage vor der Wahl wirklich spektakulär das Handy aus der Hand nimmt – so ist es ja wohl gewesen -, dann muss man auch dort die Verhältnismusigkeit bedenken, damit man massiv Einfluss nimmt auf diese Wahl."
  },
  {
    "start": 1808.1,
    "end": 1812.7,
    "text": "Das ist dann so, dass natürlich die Staatsanwalt schon sagt, oh, das gilt die Unschuldsvermutung?"
  },
  {
    "start": 1812.76,
    "end": 1813.94,
    "text": "Es ist ein Anfangsverdacht!"
  },
  {
    "start": 1814.48,
    "end": 1815.86,
    "text": "Das ist juristisch alles richtig."
  },
  {
    "start": 1816.12,
    "end": 1823.66,
    "text": "Aber in der Politik, in der politischen Kommunikation gibt es diese Unschuldsvermutung nicht sondern du musst deine Unschuld beweisen wenn du durch so was durchkommen willst."
  },
  {
    "start": 1824.04,
    "end": 1833.84,
    "text": "und das ist in der kürzester Zeit auch wenn man in erster Phase gar nicht weiß warum gegen jemandem ermittelt wird weil sie dann natürlich die Staatshäuser hier werden noch nicht sagen warum."
  },
  {
    "start": 1833.9,
    "end": 1838.24,
    "text": "da kann er sich auf die Beweismittelvernichtung stürzen, wenn er schuldig wäre."
  },
  {
    "start": 1839.06,
    "end": 1843.84,
    "text": "Und Steffen Kraches sagt ich bin unschuldig und das ist dann eine Glaubensfrage für die Wählerinnen und Wähler."
  },
  {
    "start": 1844.3,
    "end": 1845.06,
    "text": "Da kommt da nicht raus."
  },
  {
    "start": 1845.1,
    "end": 1847.46,
    "text": "Da kann er noch so viele Dinge sagen."
  },
  {
    "start": 1847.52,
    "end": 1865.7,
    "text": "und dann ist es eine Glaubensfrage und der hat eine politisch kluge Justiz schon die Verantwortung, dass mit der Verhältnismäßigkeit sich sehr genau zu überlegen ob man auch angesichts der Situation was ist von Schaden entstanden ob man das zehn Tage vor der Wahl macht, das ist schon schwierig."
  },
  {
    "start": 1866.08,
    "end": 1867.66,
    "text": "Ist denn die Wahl jetzt für ihn gelaufen?"
  },
  {
    "start": 1868.82,
    "end": 1874.46,
    "text": "Meine Theose ist dass die Dynamik also natürlich ist es schädlich war keine Frage."
  },
  {
    "start": 1874.52,
    "end": 1878.36,
    "text": "aber es gibt natürlich noch andere Themen und man sollte auch die Wählerinnen und Wähler nicht unterschätzen."
  },
  {
    "start": 1878.44,
    "end": 1881.28,
    "text": "sie können sowas bewerten."
  },
  {
    "start": 1881.82,
    "end": 1884.12,
    "text": "Es gibt auch andere Faktoren, die da noch eine Rolle spielen."
  },
  {
    "start": 1884.44,
    "end": 1888.34,
    "text": "also man sieht das keine Umfrage gesehen aber umfragen sehen nicht gut aus."
  },
  {
    "start": 1888.38,
    "end": 1888.9,
    "text": "für die SPD"
  },
  {
    "start": 1889.34,
    "end": 1891.36,
    "text": "liegen jetzt bei fünfzehntinsechzehn Prozent."
  },
  {
    "start": 1892.1,
    "end": 1892.24,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1892.3,
    "end": 1893.08,
    "text": "ist unterschiedlich."
  },
  {
    "start": 1893.46,
    "end": 1900.06,
    "text": "wie gesagt umfragen sind keine Ergebnisse Aber die Dynamik dass muss man zugestehen ist derzeit eher woanders."
  },
  {
    "start": 1900.14,
    "end": 1911.3,
    "text": "die SPD hat darauf gehofft und dass eine Dynamik entsteht so wie sie bei jeder Landtagswahl jetzt entsteht die dann Manchmal in eine völlig überraschende Richtung geht für irgendjemand oder gegen jemand."
  },
  {
    "start": 1911.36,
    "end": 1913.52,
    "text": "Wer hat damit gerechnet, dass das BSW noch mal reinkommt?"
  },
  {
    "start": 1913.56,
    "end": 1914.7,
    "text": "Dann sagt es dann halt kein Mensch!"
  },
  {
    "start": 1915.6,
    "end": 1923.54,
    "text": "Und deswegen ist die Dynamik da und der Teil der Wählerinnen und Wähler dies entscheiden also die Spitze, die bis zuletzt wartet."
  },
  {
    "start": 1923.84,
    "end": 1925.2,
    "text": "Wo mache ich meinen Kreuz hin?"
  },
  {
    "start": 1926.44,
    "end": 1932.86,
    "text": "Da kann schon nochmal was kommen und da ist natürlich so ne Staats- und weitschaftliche Ermittlung Richtig Gift auf so einer Mobilisierung."
  },
  {
    "start": 1932.98,
    "end": 1944.56,
    "text": "Darauf hat der Krach gesetzt, den Schluss mobilisieren die Leute kommen aus der Ferien wieder und dann geht es an die Entscheidung und da hat er natürlich... Also er ist kompetent, er kann das alles, er kommt von außen."
  },
  {
    "start": 1945.0,
    "end": 1953.8,
    "text": "Er ist nicht so sehr drin obwohl hier lange tätig gewesen ist aber Verglichen mit den anderen ist seine Person ein gutes Angebot."
  },
  {
    "start": 1954.04,
    "end": 1961.9,
    "text": "Auch aus der Mitte heraus, auch aus den Überlegungen wie jetzt, paar Tage vor, da war die Leute entscheiden was wollen wir überhaupt für eine Regierung haben?"
  },
  {
    "start": 1962.1,
    "end": 1965.44,
    "text": "Soll die Linke hier wirkliches rote Rathaus haben ja oder nein?"
  },
  {
    "start": 1965.72,
    "end": 1965.82,
    "text": "Denn"
  },
  {
    "start": 1965.88,
    "end": 1967.14,
    "text": "die liegt im Moment vorne."
  },
  {
    "start": 1967.38,
    "end": 1968.02,
    "text": "Die liegt vorne"
  },
  {
    "start": 1968.2,
    "end": 1970.74,
    "text": "und da ist natürlich dann eine Chance drin wenn man sagt stopp!"
  },
  {
    "start": 1971.12,
    "end": 1972.88,
    "text": "Ihr könnt ja viel kritisieren und so weiter."
  },
  {
    "start": 1972.94,
    "end": 1976.48,
    "text": "Aber es ist schon wichtig, dass Berlin aus der Mitte regiert wird."
  },
  {
    "start": 1976.66,
    "end": 1980.66,
    "text": "Das ist die Kommunikation, die die SPD und Krach machen wollte."
  },
  {
    "start": 1980.76,
    "end": 1986.78,
    "text": "Ich bin der regierende Bürgermeister, der das hier zusammenhalten kann als Regierender Bürgermaster einer Partei der demokratischen Mitte."
  },
  {
    "start": 1987.3,
    "end": 1997.78,
    "text": "wenn eine andere Mehrheit nicht zustande kommt mit meinetwegen auch... Es ist dann schwierig in der SPD Mit grün und meinetwigen auch mit rot oder mit CDU wie auch immer."
  },
  {
    "start": 1998.9,
    "end": 2001.46,
    "text": "Und die kommunikation ist jetzt natürlich überlagert."
  },
  {
    "start": 2002.64,
    "end": 2010.18,
    "text": "Wobei, ehrlich gesagt war sie das ja auch schon vorher und ich habe mich immer gefragt woran es liegt denn die linke ist hier schon sehr besonders du hattest das angedeutet."
  },
  {
    "start": 2010.76,
    "end": 2021.32,
    "text": "also sie ist deutlich antisemitisch deutlich auch pro stärker pro Hamas als es jetzt vielleicht die Bundeslinken sind."
  },
  {
    "start": 2021.9,
    "end": 2030.82,
    "text": "Sie hat ein Thema, das sie sich auf die Fahnen geschrieben haben mit der Gesellschaftung wo eigentlich tatsächlich keine von den anderen Spitzenkandidaten mitgehen."
  },
  {
    "start": 2030.96,
    "end": 2042.16,
    "text": "also eigentlich ist es ja schon eine Rezepte für eine isolierte Position die aber die Linke aus irgendwelchen Gründen tatsächlich Umdrehen kann."
  },
  {
    "start": 2042.48,
    "end": 2047.92,
    "text": "Ja, die Linke hat ... Wenn man das Thema Wohnen nimmt, da hat sie einen Punkt einfach."
  },
  {
    "start": 2048.26,
    "end": 2049.68,
    "text": "Das muss man einfach anerkennen."
  },
  {
    "start": 2049.94,
    "end": 2053.56,
    "text": "Das ist das größte Thema was die Berlinerinnen und Berliner drückt."
  },
  {
    "start": 2053.699,
    "end": 2053.96,
    "text": "Aber doch"
  },
  {
    "start": 2054.04,
    "end": 2054.76,
    "text": "kein Rezept?"
  },
  {
    "start": 2055.04,
    "end": 2056.06,
    "text": "Ja, das ist ja egal!"
  },
  {
    "start": 2056.179,
    "end": 2057.719,
    "text": "Es geht darum wer hat die Lösung?"
  },
  {
    "start": 2059.0,
    "end": 2062.44,
    "text": "Hier hat es eine Volksabstimmung gegeben mit sechzig Prozent für Enteignung."
  },
  {
    "start": 2062.82,
    "end": 2069.1,
    "text": "Und das ist natürlich ein riesen Argument, selbstverständlich jeder der einen bisschen ökonomischen Sachverstand hat weiß dass das alles nicht funktioniert."
  },
  {
    "start": 2069.159,
    "end": 2070.199,
    "text": "Ist alles diskutiert."
  },
  {
    "start": 2070.719,
    "end": 2074.36,
    "text": "Das spielt aber keine Rolle bei der Wahlentscheidung weil erst muss jetzt was passieren."
  },
  {
    "start": 2074.8,
    "end": 2081.159,
    "text": "und wir haben es ja so lange alle haben uns jahrzehnt versprochen, dass es mehr Wohnungen weniger Mieterhöhungen gibt und jetzt passiert nichts."
  },
  {
    "start": 2081.62,
    "end": 2084.4,
    "text": "und jetzt sagen die jetzt müssen wir mal eine radikale Lösung machen."
  },
  {
    "start": 2084.48,
    "end": 2086.82,
    "text": "und diese Sechzig prozent sind das Argument."
  },
  {
    "start": 2087.199,
    "end": 2089.4,
    "text": "Und das kann keiner toppen von den anderen Parteien."
  },
  {
    "start": 2089.719,
    "end": 2102.86,
    "text": "Weil wenn du das angreifst, richtiger weißt und es hat eben wieder viel damit zu tun mit Geduld in Leuten was zu erklären dass das noch keine neue Wohnung gebaut ist wenn man etwas enteignet und Mittel gebunden werden die man woanders braucht."
  },
  {
    "start": 2103.2,
    "end": 2112.82,
    "text": "alles gute und richtige Argumente aber das geht emotional damit durch und das ist der Punkt mit dem die Linkspartei stark mobilisieren kann."
  },
  {
    "start": 2114.34,
    "end": 2115.9,
    "text": "Das hat sich auch noch mal ausgetauscht."
  },
  {
    "start": 2115.96,
    "end": 2122.38,
    "text": "Also die Linkspartei ist nun stark geworden, dass auch das darüber muss die CDU auch diskutieren."
  },
  {
    "start": 2122.96,
    "end": 2127.12,
    "text": "Die Linkspartei hat das Comeback letztes Jahr in der Bundestagswahl gehabt."
  },
  {
    "start": 2127.86,
    "end": 2134.36,
    "text": "Auch wegen der ganzen Ereignisse im Bundestag mit dem AfD antratet die CDU mit der AfD was abgestimmt."
  },
  {
    "start": 2134.4,
    "end": 2139.38,
    "text": "dann danach kam Frau Reichenegg und hat die Linkspartei wieder wie davor nichts außer Asche erstehen lassen."
  },
  {
    "start": 2139.78,
    "end": 2141.94,
    "text": "Das hat sie hier in Berlin besonders niedergeschlagen."
  },
  {
    "start": 2142.32,
    "end": 2149.32,
    "text": "sind sehr junge Wähler, ganz andere Wähler als das ist nicht mehr die PDS aus den Ost-Berliner Platten bauten."
  },
  {
    "start": 2149.36,
    "end": 2156.94,
    "text": "Sondern es ist die akademische Jugend, die sehr stark der Linkspartei pusht auch in anderen Städten aber hier in Berlin besonders stark und damit muss man sich auseinandersetzen."
  },
  {
    "start": 2157.38,
    "end": 2168.96,
    "text": "Aber interessant Linke wie AfD bedienen natürlich populistische Muster haben populistisch Rezepte, die ehrlich gesagt in der Realität keinen Test bestehen würden?"
  },
  {
    "start": 2169.46,
    "end": 2170.72,
    "text": "Aber so gewinnt man Wahlen!"
  },
  {
    "start": 2171.32,
    "end": 2174.44,
    "text": "So gewinnt man Wahlen, was heißt Wahlen Gewinn?"
  },
  {
    "start": 2174.7,
    "end": 2177.86,
    "text": "Also man gewinnte ein zwanzig Prozent und das reicht in Berlin."
  },
  {
    "start": 2177.92,
    "end": 2179.88,
    "text": "Aber eben keine Koalitionspartner."
  },
  {
    "start": 2179.96,
    "end": 2195.2,
    "text": "Ja genau und das wird ab nächster Woche Montag extrem schwierig weil die Parteibasis also wie ich habe meine größten Zweifel Inhaltlich sowieso, aber auch grundsätzlich an der Regierungsfähigkeit der Linkspartei."
  },
  {
    "start": 2195.7,
    "end": 2197.56,
    "text": "Wer da ins Abgeordnetenhaus kommt?"
  },
  {
    "start": 2197.64,
    "end": 2199.64,
    "text": "Wer auf den Parteitagen der Linksspartei?"
  },
  {
    "start": 2200.12,
    "end": 2208.36,
    "text": "Die gehen damit maximal Forderungen rein und die haben einen solchen Schwung an neuen Mitgliedern, die noch gar keine Erfahrung haben – auch nicht mit Kompromissen beispielsweise!"
  },
  {
    "start": 2208.78,
    "end": 2214.02,
    "text": "Da kann ich dann auch meiner Partei Wer das anstrebt, eine gute Reise."
  },
  {
    "start": 2214.14,
    "end": 2218.06,
    "text": "Das ist ne andere Linkspartei als noch vor drei oder vier Jahren."
  },
  {
    "start": 2219.0,
    "end": 2226.0,
    "text": "Scheint mir aber in der Tat auch jetzt schon sich Bahnen gebrochen zu haben dieser Erkenntnis sowohl in der SPD als auch bei den Grünen."
  },
  {
    "start": 2226.46,
    "end": 2232.54,
    "text": "Man hört immer mehr in Berlin dass man sich eigentlich einen Bündnis mit der CDU am ehesten vorstellen kann."
  },
  {
    "start": 2233.08,
    "end": 2239.12,
    "text": "Das wird zu klären sein Das wird eine ziemlich schwierige Diskussion."
  },
  {
    "start": 2239.2,
    "end": 2242.56,
    "text": "Also was jetzt schon klar ist, es wird eine Dreierkonstellation geben müssen."
  },
  {
    "start": 2242.98,
    "end": 2252.48,
    "text": "ganz klar und man darf auch nicht vergessen Erzboge unter Führung der SPD ist vor drei Jahren schon mal abgewählt worden mit Gründen."
  },
  {
    "start": 2253.06,
    "end": 2256.66,
    "text": "Genau also das war rot-rot grün damals SPD linke und"
  },
  {
    "start": 2257.84,
    "end": 2259.26,
    "text": "natürlich sind die Kräfte stark."
  },
  {
    "start": 2259.32,
    "end": 2261.8,
    "text": "Das weiß ich auch in meiner im Landesverband hier in Berlin."
  },
  {
    "start": 2261.84,
    "end": 2270.2,
    "text": "der SPD sind starke Kräften für eine nicht weiterführende Regierung mit der CDU auch mit"
  },
  {
    "start": 2270.42,
    "end": 2273.28,
    "text": "Gründen, die man hier in den letzten"
  },
  {
    "start": 2273.82,
    "end": 2275.12,
    "text": "anderthalb Jahren sehen konnte."
  },
  {
    "start": 2275.16,
    "end": 2275.3,
    "text": "Welche"
  },
  {
    "start": 2275.36,
    "end": 2277.58,
    "text": "denn zum Beispiel?"
  },
  {
    "start": 2278.76,
    "end": 2279.34,
    "text": "Das Tennis spielen?"
  },
  {
    "start": 2279.38,
    "end": 2282.44,
    "text": "lassen wir mal außen vor, was der Regierende Bürgermeister gemacht hat."
  },
  {
    "start": 2282.48,
    "end": 2288.7,
    "text": "Aber die Art wie die CDU mit den Mitteln umgegangen ist das von der Kultur her schon nicht gut."
  },
  {
    "start": 2290.28,
    "end": 2291.0,
    "text": "Mit welchen Mitteln?"
  },
  {
    "start": 2291.06,
    "end": 2291.24,
    "text": "Ja, mit"
  },
  {
    "start": 2291.28,
    "end": 2295.0,
    "text": "dem Kulturmittel in der Förderung und wo es den Untersuchungsausschuss gab."
  },
  {
    "start": 2295.42,
    "end": 2303.1,
    "text": "Das ist eine Art ... Wo die Koalitionsdisziplin sehr strapaziert wurde."
  },
  {
    "start": 2303.3,
    "end": 2304.22,
    "text": "So will ich das sagen."
  },
  {
    "start": 2304.56,
    "end": 2312.58,
    "text": "Und dann gibt's natürlich grundsätzlich mehr Positionen, die näher bei den Grünen sind und auch bei Teilen mit den Linken."
  },
  {
    "start": 2312.62,
    "end": 2314.76,
    "text": "Das ist so in der Berliner SPD."
  },
  {
    "start": 2315.7,
    "end": 2333.42,
    "text": "Und dann ist es natürlich immer eine Frage der... Und das ist der Punkt wenn die CDU den Anspruch erhebt regierender Bürgermeister zu sein ihn zu stellen was sie nach dem gestrigen Umfragen tun würde Dann wird das sehr schwer in der SPD zu argumentieren erneut in seine solche Dreier Konstellation reinzugehen."
  },
  {
    "start": 2334.04,
    "end": 2338.5,
    "text": "Also dann gehen die Probleme weiter beziehungsweise fangen neue an."
  },
  {
    "start": 2338.96,
    "end": 2342.34,
    "text": "Aber was ist denn jetzt deine Erfahrung als Wahlkampfmanager?"
  },
  {
    "start": 2342.5,
    "end": 2349.2,
    "text": "Kommt es dann ab Sonntagabend, Montag, Dienstag wann auch immer zu einem regelrechten Druckabfall?"
  },
  {
    "start": 2349.32,
    "end": 2359.76,
    "text": "weil wir haben ja jetzt in der Tat in kurzer Folge drei ganz wichtige zentrale auch kuriosen Wahlkämpfe und Wahlen gehabt."
  },
  {
    "start": 2360.5,
    "end": 2360.68,
    "text": "Was?"
  },
  {
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    "end": 2361.66,
    "text": "wie geht's dann weiter?"
  },
  {
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    "end": 2369.56,
    "text": "Also da alle drei Wahlen, die wir jetzt erleben in diesem Monat so unterschiedliche Ergebnisse erbracht haben."
  },
  {
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    "text": "Sieht man das die Demokratie lebt?"
  },
  {
    "start": 2371.44,
    "end": 2374.2,
    "text": "Das muss man auch positiv sagen!"
  },
  {
    "start": 2374.48,
    "end": 2379.4,
    "text": "Die AfD ist keine demokratische Partei, die macht die Demokratie kaputt."
  },
  {
    "start": 2380.02,
    "end": 2383.62,
    "text": "Aber da es ein Wahlergebnis gekommen, wir haben in Berlin einen ganz anderes."
  },
  {
    "start": 2383.92,
    "end": 2390.28,
    "text": "Der AfD spielt hier keine Rolle bei der Regierungsbildung und hoffentlich und wahrscheinlich im Mecklenburg-Vorpommern auch nicht."
  },
  {
    "start": 2390.58,
    "end": 2392.92,
    "text": "Und das sieht man wie unterschiedliche Konstellationen da sind."
  },
  {
    "start": 2393.02,
    "end": 2401.66,
    "text": "Die Herausforderungen bleiben natürlich die gleichen dass man Dinge verändern muss, die dann jeweils Landespolitiken entschieden werden."
  },
  {
    "start": 2402.62,
    "end": 2407.0,
    "text": "Was Berlin angeht, was überhaupt nicht vorkommt ist die Wahrnehmung."
  },
  {
    "start": 2407.08,
    "end": 2409.9,
    "text": "Also Berlin wird es immer als Krisenstadt wahrgenommen."
  },
  {
    "start": 2410.32,
    "end": 2413.42,
    "text": "Berlin und Brandenburg sind seit Jahren der Wachstumsmotor."
  },
  {
    "start": 2413.48,
    "end": 2415.26,
    "text": "Da kann Markus Söder sagen, was er will?"
  },
  {
    "start": 2415.32,
    "end": 2425.12,
    "text": "Die Wachslumsraten in Berlin-Brandenburg als Raum sind seit jahren größer und der wirtschaftliche Wandel Das ist eine Folge der ganzen Deindustrialisierung in der Wendezeit."
  },
  {
    "start": 2425.5,
    "end": 2432.64,
    "text": "Berlin hat keine großen Fabriken zu verlieren, aber mit den Start-ups ist Berlin ganz weit vorne und wirtschaftlich tut sich was hier."
  },
  {
    "start": 2432.82,
    "end": 2435.5,
    "text": "Wir gehen darauf hin dass wir mit vier Millionen statt werden."
  },
  {
    "start": 2435.98,
    "end": 2437.14,
    "text": "das ist schon viel."
  },
  {
    "start": 2437.6,
    "end": 2445.04,
    "text": "es ist auch viel erreicht worden im letzten Jahr Beispielsweise das ärgert mich am Wahlkampf meiner eigenen Partei, was die Bildungspolitik ist."
  },
  {
    "start": 2445.08,
    "end": 2451.4,
    "text": "Es sind sieben Milliarden Euro seit zehn Jahren ausgegeben worden und wir haben einviertzig neue Schulen gebaut."
  },
  {
    "start": 2451.82,
    "end": 2454.66,
    "text": "Sechsundsiebzig neue Turnhalle – ich habe mir die Zahlen gerade angeschaut!"
  },
  {
    "start": 2455.08,
    "end": 2457.56,
    "text": "Und zweiundsechzigtausend neue Schulplätze?"
  },
  {
    "start": 2457.96,
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    "text": "Das ist nicht nichts!"
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    "text": "Aber man muss Gutes tun und auch drüber reden."
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    "text": "Und das ärgert mich, dass das keiner tut."
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    "text": "Sie"
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    "text": "haben eine Pressekonferenz gemacht, die hat dann die CDU gemacht."
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    "text": "Das sind so Dinge... Es ist nicht so als sei alles schlecht!"
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    "text": "Man kriegt hier einen Personalausweis in zehn Minuten mit dabei."
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    "text": "Das"
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    "text": "würde auch funktionieren!"
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    "text": "Ja, das darf ich genau bestätigen."
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    "text": "In der Tat so ist es und auf das Positive Note wollen wir in der Tat unser Gespräch auch beenden denn ich finde in die Herbstdepression kann in der tat auch mal die eine oder andere Erfolgsmeldung fallen."
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    "text": "Herzlichen Dank lieber Michael Donnerwald."
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    "text": "Das war ja also der FZ Podcast für Deutschland."
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    "text": "Ich hoffe sehr, dass Ihnen meinen kleinen Rundumschlag gefallen hat – ich finde immer wieder bemerkenswert wie sehr doch der Blick in den Rückspiegel die Perspektive zurechtdrückt und umgekehrt auch immer mal wieder aufzeigt was in der aktuellen Situation alles unter dem Tisch fällt!"
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    "text": "Jetzt interessiert mich natürlich wie besorgniserregend finden Sie die derzeitige Situationen der CDU."
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    "text": "Schreiben Sie uns gerne wie immer unter podcastetfz.de."
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    "text": "Ich darf mich noch bedanken bei den Kollegen Kevin Gremmel, Quentin Pilke und Lena Barotzi für die Mitarbeit an diesem Podcast."
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    "text": "Morgen begrüßt sie meine Kollegin Kathi Jakob und Sie wird im Laufe der Woche übrigens noch einmal gesondert auf Mecklenburg-Vorpommern schauen – falls Sie das heute vermisst haben!"
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    "text": "Dort legt die amtierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesicher eine doch ziemlich bemerkenswerter Aufholjagd hin."
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    "text": "Und bis bald."
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    "text": "Tschüss!"
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