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    "text": "Dieser Podcast wird präsentiert von effektiv Spenden."
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    "text": "Und dann deutet er auf seinen Außenministern, zu seinen Linken."
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    "text": "Falls etwas passieren sollte, sagt er zum Publikum, werdet ihr sicher Nikolas Maduro zum neuen Präsidenten wählen."
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    "text": "einer, der nicht unbedingt am Einflussreichsten war in diesem Moment, aber ein Kandidat, wo sich alle einflussreichen Top-Leute in seinem Regime darauf einigen konnten, ihn zu akzeptieren."
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    "text": "Der Auslandredaktor Werner Marti erklärt, wie er soweit kommen konnte."
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    "text": "Anhand wissenschaftlicher Methoden analysieren wir Hilfsorganisationen und vervielfachen die Spendenwirkung bis zu hundertmal."
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    "text": "Auf effektiv-spenden.org."
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    "text": "explodiert etwas eher und alle anderen schauen nach oben, die Bodyguards reagieren und schämen ihn sofort ab."
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    "text": "Der Hilft ihm das vielleicht auch?"
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    "text": "Also sich sozusagen als Opfer darzustellen in irgendeiner Form?"
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    "text": "Ich glaube, beim venezuelanischen Volk hat das höchstens bei seinen Anhängern, die es dann immer noch gab, geholfen."
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    "text": "in den Vorfeld des Wahlen gab es einen Grimant mit den USA, dass die Opposition doch wieder mitwirken darf und ihre Kandidaten stellen."
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    "text": "Das war ein ehemaliger Diplomat."
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    "text": "Und plötzlich konnte der praktisch die Stimmen der Opposition auf sich vereinigen."
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    "text": "Vielleicht auch noch wichtig zu erklären."
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    "end": 765.44,
    "text": "Venezuela war eine sehr wichtige Route, um Kokain aus Kolumbien in die USA und nach Europa zu bringen."
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    "text": "Ist es immer noch heute aber ein bisschen weniger wichtig als früher."
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    "text": "Und warum soll Maduro das nutzen?"
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    "text": "Es geht um das Geld an sich."
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    "text": "Ich glaube, es geht einerseits um das Geld."
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    "text": "Also für seine Untergebenen ist ja das dann auch eine Möglichkeit, zusätzliche Pfründen zu erhalten."
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    "text": "Und andererseits ist natürlich die Verwicklung in dieser Geschäfte für diese Leute auch gefährlich."
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    "text": "Also solange Maduro an der Macht ist, sind sie praktisch geschützt."
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    "text": "Aber falls das Regime einmal fallen sollte, müssen sie natürlich mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen."
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    "text": "führt dazu, dass sie nochmals loyaler sind gegenüber Maduro."
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    "text": "Seit Anfang September hat Trump massiv ... Truppenteile der Navy in die Karibik geschickt vor Venezuelan und hat begonnen Drogenschiffe."
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    "text": "Meistens sind das so Schnellschiffe."
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    "text": "Er behauptet, dass sein Drogenschiffe hat aber eigentlich dafür auch nie richtig den Beweis vorgelegt."
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    "text": "Aber er hat begonnen, diese aus der Luft einfach abzuschießen und zu versenken."
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    "text": "Also warum dieser harte Fokus auf Maduro, auf Venezuela und eben mit diesen Drogen?"
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    "text": "Einerseits hat Trump ja auch im Wahlkampf den amerikanischen Bürgern versprochen, dass er etwas macht gegen dieses Drogenproblem."
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    "text": "Das sind ja bis zu hunderttausend Leute, die da sterben in den USA."
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    "text": "Und wenn er jetzt gegen Venezuela vorgeht, kann er das natürlich auch als PR-Q praktisch verwenden."
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    "text": "Es ist allerdings zu sagen, wenn man es genau anschaut, ein bisschen fragwürdig ist, weil das Hauptproblem mit den Drogentoten in den USA ist das Fentanyl, nicht das Kokain."
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    "text": "Und das Fentanyl kommt eigentlich über die mexikanische Grenze in die USA, wird auch in Mexiko hergestellt."
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    "text": "Ja, also auch ein gewisser Showeffekt."
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    "text": "Genau."
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    "text": "Hinter den Kulissen finden aber schon auch noch Verhandlungen statt, oder?"
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    "text": "Im Rahmen dieser Verhandlungen hat dann Maduro anscheinend sehr weitgehende Eingeständnisse gemacht gegenüber der USA, nämlich dass die USA wieder Zugriff kriegen könnten über die Rohstoffe in Venezuela, amerikanische Firmen, dass die Priorität erhalten würden, diese auszubäuten."
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    "text": "Das war praktisch was Maduro in die Waagschale war, um diesen starken Druck von den USA abzulenken."
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    "text": "Und Trump wurde dann auch darauf angesprochen, ob Maduro wirklich diese Angebote gemacht habe."
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    "text": "Genau."
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    "text": "Weil für Maduro ist das schon ein großer Schritt, weil die ganze sozialistische Revolution von Chavez war eigentlich gegen die USA gerichtet und gegen den US-Imperialismus."
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    "text": "Und jetzt geht der Maduro praktisch auf die Knie und verspricht den Amerikanern, dass er ihnen all diese Rohstoffe wieder... zur Verfügung stellen würde für die Ausbeutung."
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    "text": "Also es sieht schon sehr nach Verzweiflung raus."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Und die Eskualation ging dann weiter."
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    "text": "Am vierundzwanzigsten Oktober befahl Trump dem größten amerikanischen Flugzeugträger, der USS Gerald R. Ford, dass sie sich vom Mittelmeer vor die Küste von Venezuela verschieben soll."
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    "text": "Das ist natürlich dann eine noch viel stärkere Drohung für Maduro."
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    "text": "und hat die ganze Sache weiter eskalieren lassen."
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    "text": "Maduro hat dann behauptet, die USA wollten einen endlosen Krieg anfangen gegen Venezuela."
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    "text": "Aber er sagt dann, Lateinamerika werde das verhindern."
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    "text": "Und würde es das?"
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    "text": "Das wird kaum der Fall sein, weil selbst die Links-Regime der großen Lateinamerikanischen Staaten Brasilien, Kolumbien und Mexiko, die früher Maduro eigentlich noch gestützt haben, mindestens mit ihrer Rhetorik, die haben sich nach der gefälschten Wahl von Maduro abgewendet und haben gesagt, sie akzeptieren ihn nur, wenn er da Beweise vorbringen könne."
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    "text": "Also ein Flugzeugträger vor der Küste, Schiffe, die angegriffen werden, die Frage ist, könnte es noch mehr geben, oder?"
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    "text": "Also wie kann es weitergehen?"
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    "text": "Man muss eigentlich davon ausgehen, dass es nicht nur um das Versenken dieser Drogenschiffe geht, denn dafür braucht man sicher keinen Flugzeugträger."
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    "text": "Ich glaube letztlich ist das Ziel von Trump schon, dass es einen Regimewechsel gibt in Caracas."
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    "text": "Ich glaube aber nicht, dass er da eine große amerikanische Invasion machen wird."
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    "text": "Wenn schon vielleicht Kommando-Aparationen, also wenn er den Maduro zum Beispiel gefangen nehmen könnte und dann vorführen, als großer Drogenboss seinen Wählern vorführen in den USA, das wäre natürlich eine PR-Aktion Sondergleichen."
  },
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    "text": "Also, dass die Amerikaner vielleicht versuchen, entweder, dass Maduro freiwillig geht oder dass sie dann Maduro und vielleicht auch noch ein paar andere Exponenten des Regimes irgendwie ausschalten würden."
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    "text": "Und dann?"
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    "text": "Die Frage ist dann, ob es dann wirklich der Opposition gelingt, da wieder zur Demokratie zurückzukehren oder ob dann doch andere gewaltsam sich an die Spitze setzen möchten."
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    "text": "Venezuela hat aber einen großen Vorteil."
  },
  {
    "start": 1134.4,
    "end": 1139.48,
    "text": "Es hat erstens eine relativ lange demokratische Tradition, Portschaves."
  },
  {
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    "end": 1154.44,
    "text": "Und es hat jetzt immer noch eine gut organisierte Opposition und hat eine Leuchtgestalt an der Spitze praktisch in Beispiel der Friedensnobelpreisträgerin, die Maria Corina Machado."
  },
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    "end": 1164.08,
    "text": "Ich könnte mir vorstellen, dass die Perspektiven da gar nicht so schlecht wären in einem Fall des Zusammenbruchs des Regimes von Maduro."
  },
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    "end": 1168.7,
    "text": "Aber das ist natürlich Spekulation, das könnte auch alles völlig in die Hosen gehen natürlich."
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    "text": "Falls also diese Hoffnungsfigur Maria Corina Machado an die Macht käme, was könnte man da erwarten?"
  },
  {
    "start": 1176.7,
    "end": 1192.56,
    "text": "Machado ist eigentlich so eine Marktliberale, vertretenliberales Gedankengut, sie würde sicher wieder ein kapitalistisches Regime einführen und ermöglichen, dass es Auslandinvestitionen wieder gibt in Venezuela."
  },
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    "start": 1192.66,
    "end": 1203.18,
    "text": "Also das hat sie auch ganz konkret schon versprochen, auch gegenüber den Amerikanen, dass sie dieses Wirtschaftssystem wieder umstürzen würde, das jetzt im Moment existiert."
  },
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    "start": 1210.22,
    "end": 1211.08,
    "text": "Danke Werner, was du da?"
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    "start": 1211.3,
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    "text": "Gerne."
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    "start": 1212.78,
    "end": 1218.04,
    "text": "Das hat der Auslandredaktor Werner Marti über Nicolas Maduro und Venezuela im Visier von Donald Trump."
  },
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    "start": 1218.52,
    "end": 1219.46,
    "text": "Mein Name ist Simon Schaffer."
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    "start": 1219.68,
    "end": 1221.26,
    "text": "Bis zum nächsten Mal."
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]