[
  {
    "start": 0.22,
    "end": 2.6,
    "text": "Jetzt bin ich kein Medienschaffender im klassischen Sinne."
  },
  {
    "start": 2.66,
    "end": 10.58,
    "text": "Ich bin erst mal in erster Linie Bürger dieses Landes, also erstmal Berliner und dann Ostdeutscher, dann bin ich Unternehmer... ...und ich bin Netto-Steuerzahler!"
  },
  {
    "start": 12.52,
    "end": 23.44,
    "text": "Wie der Westen in seinem Hochmut den Osten behandelt hat, insbesondere in den letzten zehn Jahren, hat er selber dafür gesorgt dass der Osten für sich eine neue Identität entwickelt hat."
  },
  {
    "start": 24.98,
    "end": 28.6,
    "text": "Wir können was zur Party beitragen und die Partie würde besser werden, wenn ihr uns mal zuhört."
  },
  {
    "start": 29.04,
    "end": 32.82,
    "text": "Und euch vielleicht mal von euren Stereotypen etwas löst!"
  },
  {
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    "end": 40.36,
    "text": "Die deutsche Medienlandschaft ist so monokursal... ...und dann ist, was den Osten betrifft immer dieses Mauerstahl-Sichtacheldraht."
  },
  {
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    "end": 45.62,
    "text": "Also der Spiegel sagt über Sigismund, der gefährlichste Mann Deutschlands."
  },
  {
    "start": 45.66,
    "end": 49.14,
    "text": "Die NCZ hat zu mir gesagt ich bin der gefährliche Verleger Deutschlands und sind."
  },
  {
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    "end": 50.52,
    "text": "Danke für die Einladung an dieser Stelle."
  },
  {
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    "end": 57.22,
    "text": "Hier ist Machtspiel der Politik-Podcast von NZZ und Brotstiftung."
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  {
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    "end": 64.239,
    "text": "Mein Name ist Florian Eder, heute zu Gast ist Volker Friedrich Unternehmer und Verleger der Berliner Zeitung unter ostdeutschen Allgemeinen Zeitungen."
  },
  {
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    "text": "Herr Friedrich, herzlich willkommen!"
  },
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    "end": 66.64,
    "text": "Schönen Dank für die Einladung."
  },
  {
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    "end": 76.36,
    "text": "Wenn Sie vom Berlin in der Haus nach Sachsen-Anhalt fahren und da an der Tankstelle halten, wo die Ostdeutsche allgemeine Auslieg, wie viel bedeutet Ihnen das ein halbes Jahr nach der ersten Ausgabe?"
  },
  {
    "start": 77.9,
    "end": 80.2,
    "text": "Ach, da ist schon eine Spur genug zu dabei."
  },
  {
    "start": 80.6,
    "end": 91.08,
    "text": "Weil... ...sechsunddreißig Jahre nach der Wende gibt es dann doch ein Medium-Produkt was sich unabhängig von Westdeutsch normativen Situationen behauptet und das hinbekommen zu haben."
  },
  {
    "start": 91.14,
    "end": 97.14,
    "text": "Das ist dank des Teams schon ganz großartige Geschichte Und wir haben jetzt die Probezeit überstanden."
  },
  {
    "start": 97.18,
    "end": 101.9,
    "text": "Wir sind seit sechs Monaten erfolgreich unterwegs und jeden Tag werden es mehr zahlende Leser."
  },
  {
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    "end": 105.74,
    "text": "insofern alles schick leiser stolz und demut vor der Aufgabe."
  },
  {
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    "end": 111.36,
    "text": "Was erfährt dein Leser der ostdeutschen Allgemeinen über Deutschland, was er aus anderen Medien nicht erfährt?"
  },
  {
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    "end": 114.66,
    "text": "Da müssen sie eigentlich eher die Kollegen aus der Redaktion fragen."
  },
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    "end": 142.02,
    "text": "Was ich immer wieder gerne lese ist das, was sich ja in anderen Titeln vermisse zu lesen so ein etwas weniger ideologisch geprägten Blick auf den Rest der Welt, der sehr viel größer ist als nur an diese westlicher Perspektive und da kann man sehr viel lernen über das wie der Rest der Welt, der eben deutlich größer ist als wir über uns denkt."
  },
  {
    "start": 143.38,
    "end": 148.6,
    "text": "Gibt es eine Geschichte wo Sie sagen würden dafür brauchtest du die ORZ an diese sich erinnern in diesem halben Jahr?"
  },
  {
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    "end": 151.12,
    "text": "Eigentlich jeden Tag."
  },
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    "end": 156.88,
    "text": "gestern zum Beispiel der Thomas Fassbender aus seinem letzten Besuch aus Moskow oder das muss jetzt am Wochenende gewesen sein oder wann rum?"
  },
  {
    "start": 156.96,
    "end": 168.06,
    "text": "Ich weiß es gar nicht aber ich habe das sehr interessiert gelesen weil sich ja in Moskau und den letzten zwanzig Jahren viel verändert hat und insbesondere in den letzten zwei Jahren extrem viel verändert hat, leider Gottes zum schlechten."
  },
  {
    "start": 168.56,
    "end": 170.74,
    "text": "Gerade aus einer deutschen Perspektive."
  },
  {
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    "end": 176.3,
    "text": "und das zu lesen, damit ich dann immer sehr, sehr dankbar bin."
  },
  {
    "start": 176.4,
    "end": 177.58,
    "text": "Das bekommt man sonst nirgendswo."
  },
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    "start": 177.64,
    "end": 179.56,
    "text": "Nun"
  },
  {
    "start": 179.64,
    "end": 182.12,
    "text": "wird gewählt bald in Sachsen-Anhalt und im Nickelode-Programm an."
  },
  {
    "start": 182.6,
    "end": 189.18,
    "text": "Und es gibt viele Texte und viele Geschichten über die beiden Bundesländer auch viele Versuche den Osten zu entschlüsseln."
  },
  {
    "start": 189.26,
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    "text": "Was glauben Sie?"
  },
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    "start": 191.04,
    "end": 195.12,
    "text": "Verstehen die etablierten Medien wenn nicht mit Griffe einmal nutzen soll, nicht über Ostdeutschland?"
  },
  {
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    "end": 200.48,
    "text": "Das ist eine ganz schwierige Frage, weil ich weiß nicht was sie nicht verstehen."
  },
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    "start": 200.62,
    "end": 207.28,
    "text": "Was ich wahrnehme, ist eine gewisse Ignoranz gegenüber Realitäten da sehr viel Wunschdenken."
  },
  {
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    "end": 218.96,
    "text": "Da ist ein gewisser Mangel an Reflektionsfähigkeit, da ist auch gewisser Hochmut, kollektiver Hochmut wenn man sich so als moralischer Sieger der Geschichte fühlt."
  },
  {
    "start": 219.26,
    "end": 227.5,
    "text": "und das mag vielleicht vor dreißig Jahren noch angemessen gewesen sein Vor zwanzig Jahren war es schon fragwürdig, seit zehn Jahren ist das eklatant falsch."
  },
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    "start": 228.38,
    "end": 236.3,
    "text": "Gegeben der Rahmenbedingungen die sich um uns herum also um Europa herum, um Deutschland herum und auch um ausdeutschland herum verändern?"
  },
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    "end": 246.92,
    "text": "Und ich denke dass da eine gewisse Reflexion im Sinne von was ist die Situation, was sind die Herausforderungen, was denn die Möglichkeiten mit Umzugehen notwendig wäre und diese Bereitschaft ist einfach nicht da."
  },
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    "start": 247.56,
    "end": 250.48,
    "text": "Das ist ja nicht nur Frage der Intelligenz, das sind alles sehr kluge Menschen."
  },
  {
    "start": 251.26,
    "end": 265.46,
    "text": "Aber ich glaube, dass da kulturelle Professionelle, also strukturelle Defizite vorhanden sind die was damit zu tun haben das man so in den eigenen Blasen sich wechselseitig referenziert und eine sachliche professionelle Kritik gar nicht gewünscht ist."
  },
  {
    "start": 265.92,
    "end": 276.72,
    "text": "Und wenn Kritik kommt jetzt mal egal ob sie konfrontativ oder kooperativ formuliert wird wird es so als Majestätzbeleidigung empfunden und als wenn man so das Dogma infrage stellt."
  },
  {
    "start": 276.88,
    "end": 282.44,
    "text": "wie kann man nur Und auf dieser Ebene ist es natürlich schwer, imanzipiert auf Augenhöhe zu diskutieren."
  },
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    "end": 289.14,
    "text": "Es gibt ja andere Zeitungen in Ostdeutschland, das ist kein Nachrichtenmangelgebiet."
  },
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    "start": 289.36,
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    "text": "Führen Sie darauf zurück, dass die Verlagshäuser immer zum Westen kommen?"
  },
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    "end": 299.96,
    "text": "Weil die Mannschaften und die Redaktionen sind teilweise sehr lange da und gut eingeführt und kommen von da und kennen die Lage vor Ort jedenfalls selbst."
  },
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    "start": 302.44,
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    "text": "Also ja!"
  },
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    "end": 312.28,
    "text": "Ich denke, dass sie Kollegen in den jeweiligen Regionen so ... Ähnliche Problemen wie die Berliner Zeitung hatten, als wir sie übernommen haben."
  },
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    "end": 331.84,
    "text": "Ich nenne es ja immer so diese Zweilebigkeit man bekommt sein Geld aus dem Westen und die strategischen Anforderungen Die Entscheidungen werden dort auch im Wesentlichen aus der Kapitalstruktur getroffen Und die Wirklichkeit vor Ort wird dann eben Mal nur noch siert mal ein bisschen kräftiger gebeugt."
  },
  {
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    "end": 339.94,
    "text": "das ist denn so dieser Kognitive Dissonanz dass das was eigentlich tatsächlich passiert und das, was im Erwartungsraum ist seitens des Managements."
  },
  {
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    "end": 344.32,
    "text": "Und egal ob es jetzt publizistisch oder Verlagsseiter ist, dass das nicht zueinander passt."
  },
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    "end": 363.34,
    "text": "so und dann geht man in eine schon weil man sein Job beschützen will und doch aus einer gewissen Selbstachtung heraus oder einem selbst erhalten Momentum heraus in einer Anpassungssituation die mal stärker mal weniger stark ausgeprägt ist und stellt dann eben bestimmte Dinge nicht in Frage."
  },
  {
    "start": 363.56,
    "end": 368.26,
    "text": "Das macht man dann vielleicht zu Hause oder einem geschützten persönlichen Umfeld, aber definitiv nicht im Redaktionsraum."
  },
  {
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    "end": 385.48,
    "text": "und deswegen fällt diese mediale Öffentlichkeit und die tatsächliche Situationen im Osten soweit auseinander und dieses Auseinanderfallen ist dann eben deutlich zu sehen in Abwanderungsbewegungen, in Wirtschaftskennzahlen unter"
  },
  {
    "start": 385.52,
    "end": 386.3,
    "text": "Rheumbauverhalten.\"."
  },
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    "text": "Die ostdeutsche Allgemeine beschreibt oft so eine Skepsis gegenüber, wie Sie es auch gerade formuliert haben."
  },
  {
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    "end": 399.88,
    "text": "Skepses gegenüber dem etablierten Konsens, dem man kann Mainstream sagen, gegenüber den etablierten Parteien."
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    "text": "auch in Ihrer Ansicht nach Medien eine Verantwortung dafür, dass dieser Skepsi nicht ein grundsätzlicher Misstrauen gegenüber demokratischen Institutionen wird?"
  },
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    "text": "oder sind wir daum zu beschreiben und zu analysieren wo's herkommt?"
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    "text": "Ich bin erst mal in erster Linie Bürger dieses Landes Also erstmal Berliner, dann Ostdeutscher."
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    "text": "Dann bin ich Unternehmer und ich bin Netto-Steuerzahler."
  },
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    "text": "So insofern frage ich mich was mit dem unternehmerischen Engagement jetzt mittlerweile der ostdeutsche Medien Holding wir in erster Nährung sicherzustellen haben?"
  },
  {
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    "end": 443.56,
    "text": "Und dass es Kunden zu finden die das Produkt was wir anbieten interessant finden und dafür bereit sind zu bezahlen."
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    "end": 453.34,
    "text": "erste Bürgerpflicht zweite Bürgerpflicht ist darüber zu entscheiden wie wir dieses Geld, also wie wir diese Kunden finden wollen und mit was."
  },
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    "end": 465.92,
    "text": "Und davon bin ich wirklich tief überzeugt dass das nicht die Wertung oder die Einordnung nicht das Dogma ist sondern die Aufklärung, dass er läutern und Informationen zur Verfügung stellen."
  },
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    "text": "Das in einem bestimmten Framework ist."
  },
  {
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    "end": 486.56,
    "text": "ein Kunden der aufgeklärt neugierig im ganz klassischen Sinne Fortschritt interessiert ist, dass er bei uns etwas findet was ihm hilft seine eigene Meinung seinen eigenen Standpunkt seiner eigenen persönlichen Entscheidungen positiv zu beeinflussen."
  },
  {
    "start": 486.96,
    "end": 500.1,
    "text": "Wenn wir das hinbekommen haben einen sehr guten Job und wenn dann in dritter Ableitung das dann auch noch normative Kraft für Entscheidungsstrukturen umsetzen der Wirtschaft in der Politik in der Gesellschaft entfaltet Dann haben wir viel erreicht."
  },
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    "text": "So, und ich glaube wir sind jetzt in den ersten beiden Phasen."
  },
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    "text": "Da sind wir gar nicht unerfolgreich unterwegs."
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    "text": "Dass sich die etablierten Strukturen gegen so einen Angreifer wehren ist komplett normal."
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    "text": "das gehört zum Spiel."
  },
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    "end": 513.26,
    "text": "Das muss man auch ein bisschen sportlich sehen."
  },
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    "end": 517.44,
    "text": "Die Frage ist wie lange wird dieser Auseinandersetzung verzögert?"
  },
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    "text": "zu welchen Kosten dann wiederum für Berlin?"
  },
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    "end": 528.08,
    "text": "Für Deutschland, für Ostdeutschland oder vielleicht für Europa anstatt dann vielleicht zu sagen naja wartet mal wenn die eine andere Perspektive haben."
  },
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    "end": 536.98,
    "text": "sollten wir nicht die Perspektiven miteinander nach welchen Spierungen auch immer austauschen und versuchen herauszufinden, was für alle eigentlich der größere Nutzen ist."
  },
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    "end": 549.28,
    "text": "Und nicht dieses Auskämpfen von particularen Interessen wo es ja dann im Endeffekt dazu führt dass loose-loose Situationen entstehen die so potenziell für alle kleiner werden lassen bis zu wenig da sind."
  },
  {
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    "end": 551.94,
    "text": "Dann schlägt's hier für gewöhnlich neue Qualitäten um."
  },
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    "end": 562.42,
    "text": "das der Nabwahl ist eine Revolution einen Straßenaufstand Mit Demonstrationen, das sind dann alles Zeichen von dass man den Prozess davor nicht clever gemanagt hat."
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    "text": "Und es gibt was zu tun."
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    "text": "für Journalisten in jedem Fall?"
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    "text": "Ja aber das ist ja so."
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    "text": "mein Kollege Moritz Eichhorn der Chefredakteur der Berliner Zeitung hat's ja gerade in so einem Kommentar geschrieben."
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    "text": "also warum?"
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    "text": "wenn der Spiegel Siegmund da in Sachsen anhalt als den gefährlichsten Mann Deutschlands auf des Titelkabber hebt, dann kann er ja immer nur mit dem Schultern zugenseitig sagen Warum machen die das?"
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    "end": 584.38,
    "text": "Die sind ja nicht dumm."
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    "end": 594.76,
    "text": "ganz tief im Kern runter befeuern sie, glaube ich ihr eigenes Geschäftsmodell weil aus diesem Konflikt und dieser Dissonanz heraus sich dann versuchen um trüben zu fischen."
  },
  {
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    "end": 604.32,
    "text": "So verständlich aber gegeben der Verantwortung die Sie haben gegeben der Aufgaben die wir eigentlich zu lösen haben in Deutschland unverantwortlich."
  },
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    "end": 613.4,
    "text": "Sie haben vom wirtschaftlichen Erfolg angefangen zu sprechen vorhinschauen und jetzt gerade in Ihrer Antwort als erste Bürgerpflicht oder als erstes zielendes Unternehmers- und Verleger."
  },
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    "text": "Können sie ein bisschen was sagen zum Erfolg, wie weit Sie gekommen sind?"
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    "end": 618.78,
    "text": "Sie haben vorhin gesagt es gibt täglich mehr zahlende Leser."
  },
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    "end": 620.16,
    "text": "und können Sie um eine Größe Ordnung sagen?"
  },
  {
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    "end": 629.8,
    "text": "Als wir den Berliner Verlag übernommen haben hat er glaube ich oh ich weiß immer die Zahlen nicht so ganz genau ein bisschen mehr als neun Millionen Cash out Verlust produziert."
  },
  {
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    "end": 640.4,
    "text": "Wir haben dann im ersten konsolidierten Jahr glaube ich sechseinhalb Millionen Negativ-Ergebnisse ausgewiesen und haben sehr, sehr energisch durchsaniert."
  },
  {
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    "end": 646.22,
    "text": "Und sind über zwei Jahre so ein bisschen um die rote Null aussehliert was schon mal ein großer Erfolg war."
  },
  {
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    "end": 656.9,
    "text": "Und haben vor drei Jahren, glaube ich, von einem Profit gemacht in dem letzten Jahr, eine Erfolge von einer Erfolgerung Und dieses Jahr zielen wir auf die zwei Millionen."
  },
  {
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    "end": 663.7,
    "text": "Da sind aber die Anlaufkosten, wie zum Beispiel für eine Weltbühne oder eine aus Deutschland gemeinte Zeitung mit inkludiert, die haben wir aus dem Cashflow bezahlt."
  },
  {
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    "end": 676.6,
    "text": "und insofern würde ich sagen, haben wir es geschafft, aus einer solchen Struktur erstmal jetzt wieder eine wirtschaftlich stabile und publicistisch eine rollespielende Struktur zu formen."
  },
  {
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    "text": "so welche publicistische Rolle wir spielen das wird sich noch über Zeit zeigen."
  },
  {
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    "text": "Das ist natürlich ein Prozess, der im Try and Error-Verfahren funktioniert."
  },
  {
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    "end": 700.58,
    "text": "Aber erstmal sind wir so mit den Ergebnissen sehr zufrieden und weil wir das ja auch gegen den Wind bergauf um mit ein bisschen Regen am Gesicht hinbekommen müssen würde ich sagen da hat das Team großartige Arbeit geleistet."
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    "text": "Geht das besser?"
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    "text": "Ja klar bin ich als Unternehmer immer ein bisschen ungeduldig."
  },
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    "text": "Wünscht man sich an einer einen Stelle mehr Speed?"
  },
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    "text": "Aber das ist jetzt mein ganz persönliches Problem."
  },
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    "text": "Das ist nicht das Problem des Teams."
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    "text": "Gibt es thirty-six Jahre nach der Einheit eigentlich den Osten noch oder tragen Sie ein bisschen dazu bei, so eine Identität zu konservieren?"
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    "text": "Also ich glaube dass der Osten nie weg war."
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    "text": "aber wie der Westen in seinem Hochmut den Oston behandelt hat insbesondere in den letzten zehn Jahren hat er selber dafür gesorgt dass der Ostens für sich obwohl das gar nicht wollte und da bin ich ja das beste Beispiel eine neue Identität entwickelt hat und die hat gar nichts mit dem Westdeutschland zu tun, sondern sie hat eher was damit zu tun dass man sieht."
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    "text": "Was ist diese Situation?"
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  {
    "start": 748.68,
    "end": 770.66,
    "text": "Dass man auch für sich individuelle oder soziale Strukturen in einem Dorf oder einer Kleinstadt oder einer größeren Stadt im Osten die Möglichkeiten sieht und versucht diese Möglichkeiten zu erschließen und dann durch übergeordnete Strukture eigentlich daran gehindert wird ob das jetzt Bundespolitik ist Personenstrukturen in Entscheidepositionen."
  },
  {
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    "end": 775.12,
    "text": "Da gibt es überall so Momente, wo man sagt oh das hilft jetzt gerade nicht."
  },
  {
    "start": 775.74,
    "end": 779.94,
    "text": "und insofern ist ein bisschen die Frage ob man sich dann da so einbettet und sagt ja macht mal wird schon schief gehen."
  },
  {
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    "text": "nur die frage waren oder ob man ausweicht Und grade so die jüngeren tun es ja seit dreißig Jahren ganz konsequent."
  },
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    "text": "also wir haben nach wie vor eine massive Abwanderung von insbesondere Jungen Klugenfrauen was hier dann demografisch ein Desaster produziert was man ja in den Zahlen sieht."
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  {
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    "text": "Und insofern steht so ein bisschen die Frage im Raum, wie man jetzt damit umgeht."
  },
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    "text": "Akzeptiert man das, dass man fremdbestimmt handeln muss und auch fremddbestimmt gelesen oder markiert wird?"
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    "text": "Oder ob man ausweicht oder ob man sich dazu positioniert und sagt mit all der Erfahrungen, die wir am Osten haben – ja, das ist jetzt mit einer russischen oder sowjetischen Besatzung – mit eine friedlichen Wende, mit einer erfolgreichen Transformation doch jetzt so mit den Herausforderungen klar sehen was da so notwendig wäre Ob man dazu einem gewissen Selbstbewusstsein kommt und sagt, hey wir können was zur Party beitragen."
  },
  {
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    "text": "Und die Partie würde besser werden wenn ihr uns mal zuhört und euch vielleicht mal von euren Stereotypen etwas löst."
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    "text": "Das betrifft ja nicht nur Ostdeutsche das ist ja eine migrantischen Community genauso."
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    "end": 852.06,
    "text": "also die Herausgeber der Weltbühne ist so ein kluger und erfolgreicher Mensch und er wird so ausgegrenzt unnötigerweise."
  },
  {
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    "end": 857.76,
    "text": "da verschenken wir ganz viel Potenzial Und das ist einfach tragisch für Deutschland."
  },
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    "text": "Das so zu sehen, dass dann vielleicht ein neues ostdeutsches und auch an der einen oder anderen Stelle migrantische Selbstbewusstsein."
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    "text": "Sie waren schon lange erfolgreiche Unternehmer und auch ein wohlhabender Mann."
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    "text": "seit dem Kauf des Berliner Verlag sind sie meiner Beobachtung erst dann sind sie eine öffentliche Figur geworden."
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    "text": "Ist dieses Rampenlicht was was sie verändert hat?"
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    "text": "Ja da gibt es... Boah!"
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    "text": "Also ja."
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    "text": "Mit all der Erfahrung jetzt aus den letzten sieben Jahren, ich sage im Wiederholen nicht da jetzt, wir hätten es nicht tun sollen."
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    "text": "Weil der Preis für uns als Familie viel zu hoch ist."
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    "text": "Sondern man muss den Wettbewerb annehmen."
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    "text": "Das ist auch so wie nach der Wende und man hat also kein Netzwerk, keinen Eigenkapital."
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    "text": "Das heißt ja nicht zwangsläufig, dass man dann verliert sondern dann heißt es, dass Man einfach länger und häufiger antreten muss und dann werden wir uns schon irgendwann durchsetzen und wir setzen uns ja durch."
  },
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    "text": "Und irgendwann, das ist jetzt im Sommer der Fall gewesen, hat man auch so das Gefühl, jetzt fängt die Struktur an sich von einem selber zu emanzipieren was ja eine grundpositive Entwicklung ist."
  },
  {
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    "end": 945.56,
    "text": "insofern unterstütze ich das jetzt von außen und werde mich neue Aufgaben widmen und dass mit größerer Freude als damals mit der Freude in der Auseinandersetzung mit dem Medienestablishment was sich an dieser Stelle in einer Art und Weise gezeigt hat Wo ich so sage, das hätten die nicht tun sollen."
  },
  {
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    "end": 947.86,
    "text": "So ein, um das konkret zu machen."
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    "end": 954.58,
    "text": "Also wie wird der permanent dafür kritisiert dass ich irgendwie in redaktioneller Abläufe eingreife und da irgendwie einen Quatsch mache?"
  },
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    "text": "ja Ich bin der finalwirtschaftlich berechtigte wenn irgendwas schief geht glingelt die Staatsanwaltschaft bei mir erso oder ist finanzamt."
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    "end": 966.32,
    "text": "Insofern muss sich mein Sorgfatz flechtengerecht werden Im Rahmen aller professionellen Standards."
  },
  {
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    "end": 975.62,
    "text": "Und die die das so kritisieren und in anderen Titeln also permanent irgendwelche anderen Leben genauso schrotten oder versuchen zu schrottern."
  },
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    "end": 992.38,
    "text": "Ich bin da jetzt mal in den Spiegel und die, die das dann so verantworten, dann jetzt in neuen Positionen, wenn dann unsere Kollegen mal einen kleinen ironischen Nebensatz schreiben, verschämen sich überhaupt nicht und haben dann null Bungsengste, sich dann eine große Empfindlichkeit bei mir persönlich zum Meldendurm zu bitten, dass ich auf die Redaktion Einfluss nehme, dass das wieder gelöscht wird."
  },
  {
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    "end": 994.54,
    "text": "Und das ist kein Einzelfall!"
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    "text": "Ist das was Sie gelernt haben über diese Branche?"
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    "text": "Wie die Mechanismen sind und wie die Leute..."
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    "text": "Ja klar habe ich das jetzt verstanden."
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    "text": "Und das Interessante ist, dass es Verantwortliche in dieser Branche gibt mit dem man das offen diskutieren kann professionell."
  },
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    "text": "Da kann man auch zu politischen Fragen oder wirtschaftlichen Fragen und Dissens sein aber trotzdem geht man respektvoll miteinander um obwohl man sich sonst hart kritisiert."
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    "text": "Und auch das sieh mich jetzt hier ein."
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    "text": "Der Spiegel sagt über Sigismund, der gefährlichste Mann Deutschlands."
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    "text": "Die NCZ hat zu mir gesagt ich bin der gefährliche Verleger Deutschlands und sind Danke für die Einladung an dieser Stelle."
  },
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    "text": "Es ist professionell aber es gibt eben andere Häuser die Stinkbomben über die Mauer schmeißen und dann sich feige wegdrucken und genau in diese Diskussionen nicht einsteigen und dass ist einfach wenig souverän, wenig professionell."
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    "text": "Auch da verliert man so jeden Respekt."
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    "text": "Und dann kann man das auch alles nicht ernst nehmen, mit Verfassung und Demokratie."
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    "text": "Sondern da weiß man einfach nur, da geht es um das ganz kleine persönliche Ego."
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    "text": "Dann sollen sie ihr Spiel spielen."
  },
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    "text": "wir spielen unser."
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    "end": 1067.08,
    "text": "Unser Podcast hier heißt Machtspiel."
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    "text": "als Verleger haben Sie schon eine gewisse politische Macht sag ich mal."
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    "text": "Es sehen das manchmal"
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    "text": "suspekt."
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    "text": "Das wird uns zugeschrieben, ich sehe es nicht weil... Wir haben mehr als einmal geschrieben, dass das was die Märzregierung da getan hat also in größtem Umfang Wahlbetrug ist."
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    "text": "und wenn man das als Unternehmer tun würde, wird die Staatsanwaltschaft kommen."
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    "text": "Das Finanzamt würde einen sofort festnehmen Und dann gibt es keine Diskussion ab."
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    "text": "fünfzigtausend Euro Steuerverkürzung Es ist glaube ich eine schwere Schaftat."
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    "text": "Also das hochrestriktiv."
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    "end": 1111.26,
    "text": "so und hier wird in Größenordnung Haushaltspolitik betrieben, die auf Wählertäuschung beruht."
  },
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    "text": "Die also auch nicht nachhaltig sein kann, wo klar ist dass das nie wieder zurückgezahlt werden kann."
  },
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    "end": 1121.02,
    "text": "und wenn wir das also zwanzig mal aufschreiben führt es trotzdem zu keiner Konsequenz."
  },
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    "text": "insofern würde ich die Frage stellen wie weit man da tatsächlich wirksam ist."
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    "end": 1130.38,
    "text": "so Und auch sie habe gerade von ihnen in der ncz gelesen so die Wanderungsbewegungen."
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    "text": "So zwei hundert achtzig tausend gut ausgebildete deutsche wandern zu großen Teilen in die Schweiz aus und sixhundertsechzigtausend nicht adäquat ausgebildete Wandern nach Deutschland ein."
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    "text": "Jetzt rechnen wir das mal auf zehn Jahre hoch, gibt es da irgendeine Reflexion in der Politik?"
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    "text": "Nein!"
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    "text": "Wir müssen also offensichtlich so lange warten bis es dann bricht und dann können wir neu diskutieren."
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    "text": "Insofern würde ich diese zugeschriebene Wirksamkeit eher ein bisschen reduzieren."
  },
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    "text": "Ich glaube eine Reflektion gibt schon sieht man ja auch halt... Das ist ein Thema im Wahlkampf ist überall aber Die Wirksamkeit ist natürlich eine Frage der Zeit und auch nicht nur eine der einzelnen Maßnahmen an einer Grenze."
  },
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    "text": "Würden Sie dazu stimmen?"
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    "text": "Ich denke, dass wir einfach ein komplett neues Zielbild brauchen."
  },
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    "text": "Wie wollen wir auf dieser Erde mit begrenzten Ressourcen im Sinne des Erheils der Schöpfung – jetzt bin ich kein glaubiger Mensch aber ich finde diesen Grundgedanken erstmal zielführend."
  },
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    "text": "wie wollen wir zusammenleben so und unsere Interessen wechselseitig fair miteinander ausgleichen?"
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    "end": 1200.82,
    "text": "Und wenn ich eben sehe, wie wir in- und außenpolitisch agieren, dann sehe ich nicht die Fähigkeit, dass wir diesen wechselseitig fairen Interessenausgleich können."
  },
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    "text": "Und auch gar nicht daran interessiert sind."
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    "text": "Das ist dieses Ausspielen der migrantischen gegen die etablierte Bio-Deutsche Struktur, das ist dieses ausspielen Westgegen Ostes, dieses Ausspiel zwischen Reichen und Arm."
  },
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    "text": "Da fehlt mir jede Fantasie... politischen Konzepte zu einem guten Ende führen sollen."
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    "text": "Und ich würde mir dann eine andere Qualität der Diskussion wünschen und das für mich die Schweiz auch in gewisser Weise ein sehr schönes und sehr wirksames Vorbild, weil ja auch in der Schweiz sehr kräftige Diskussionen geführt werden Und durchaus auch mit harten Bandagen, aber am Ende sind sich immer alle in irgendeiner Art und Weise einig."
  },
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    "text": "Obwohl es dann eine Majorität oder eine Minorität gibt das im Sinne des gemeinsamen übergeordneten Interesses trotzdem einen wechselseitig fairen Interessenausgleich sichergestellt wird."
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    "text": "Das vermisse ich in der politischen Kultur in Deutschland so."
  },
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    "text": "Da kommen wir ja wieder zu dem Punkt zurück."
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    "text": "da muss jeder ganz persönlich entscheiden wie er sich dazu verhalten will."
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    "text": "Wenn ich ein junger Mensch wäre würde ich mich Deutschland entziehen weil bis geknallt hat ist klar, dass ein Vermögensaufbau die Grundlage für einen freies selbstbestimmtes Leben in Deutschland nicht gelingen kann."
  },
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    "text": "Das kann aber gelingen."
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    "text": "an den USA."
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    "text": "aktuell sehr hoch interessant was die USA momentan machen."
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    "text": "und auch wenn der Kanzler sagt das er seinen Kindern nicht empfehlen würde oder nicht empfohlen hätte ihn den USA zu studieren ich habe es meinen Kindern empfohl und unser Ältester hat durch eine Restküste ordentlich gratuiert."
  },
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    "end": 1294.8,
    "text": "Die Mädchen sind an UK."
  },
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    "end": 1306.94,
    "text": "Ich denke, dass wir bis wir diese grundsätzliche Diskussion und dieses Aufräum nicht angehen nur zuschauen können wie sich das Mitarbeiter aus dem Spiel nimmt."
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    "text": "Inpolitisch genauso wie auch aus dem politischen so mit dieser Osterfahrung wo man es ja schon mal erlebt hat."
  },
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    "end": 1320.26,
    "text": "Sie müssen sich einfach vorstellen also der große Bruder die Sowjetunion die er die Besatzungsmacht war und die unverbrückliche Freundschaft zu einem Völkern der Sowjet-Union."
  },
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    "text": "plötzlich irgendwann Mitte der achtziger Jahre das zentrale."
  },
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    "end": 1329.6,
    "text": "Da gab's so ein monatliches Magazin, das ist Sputnik und es wurde plötzlich von der DDR-Führung verboten."
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    "text": "Hä?"
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    "text": "los?!"
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    "text": "So... Und solche kognitiven Dissonanzen passieren im Moment an hier auch permanent!"
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    "text": "Das sind immer die Vorboten, dass diese gestaltenen Strukturen schon längst die Hoheit über den Prozess verloren."
  },
  {
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    "text": "Es ist so eine kognitive Dissonanz, von der Sie sprechen."
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    "text": "Die Majestheitsbeleidigung wird verfolgt und..."
  },
  {
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    "text": "Ach, das sind so persönliche Auswirkkeiten."
  },
  {
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    "text": "Da zog man nur mit den Schultern und sagt wie erbärmlich es ist."
  },
  {
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    "end": 1367.6,
    "text": "Eine kognitive Dissonanz beispielsweise, dass damals unter der Scholz-Habeg Regierung dieses Ganze umbauen und das eigentlich dann beginnende Zusammenbrechen in der deutschen Wirtschaft immer auf ein Putin geschoben wurde."
  },
  {
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    "end": 1369.92,
    "text": "Das kann man so machen autosuggestiv."
  },
  {
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    "end": 1377.0,
    "text": "Ich kann mich anerinnern an einen Interview mit Herrn Habeg, der da ein größter persönlicher Erregung sagt, da ist fair alles gut."
  },
  {
    "start": 1377.04,
    "end": 1384.28,
    "text": "Wenn der Herr Putin nicht und wenn der Herr Putin nicht... Ich dachte immer so, weil Putin das nur das Symptom für ein tiefer liegendes Problem."
  },
  {
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    "end": 1405.14,
    "text": "Und wenn wir jetzt also die Situationen sehen mit den ostdeutschen Wahlen wie damit umgegangen wird, wie also der größte Teil der eigentlich demokratisch motivierten Wähler ausgegrenzt werden und auch diffamiert und delegitimiert werden und das dann auch noch mit Steuergeldern durch die Regierungsparteien, durch die NGOs finanziert wird."
  },
  {
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    "text": "Da kann man nur sagen könnte er so machen ist komplett unfair ist auch gesehen auf der Straße genauso wie in den Boardrooms."
  },
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    "text": "ihr werdet dafür keinen Respekt bekommen."
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  {
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    "text": "Ihr könnt euch jetzt nochmal drei Jahre retten vielleicht noch eine weitere Legislatur um dem Preis dafür dass er jede Chance für Deutschland eigentlich kaputt macht."
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    "text": "Und sofern glaubt daran ist okay Man kann auch an alle möglichen Sachen glauben Aber ein verantwortliches Handeln sieht ganz, ganz anders aus."
  },
  {
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    "text": "Wie lange hält die Brandmauer?"
  },
  {
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    "end": 1437.58,
    "text": "Keine Ahnung für die, die daran glauben bis an ihr Lebensende und für alle anderen."
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    "end": 1450.24,
    "text": "Sie laufen schon drunter durch drum herum und ich glaube sie existiert in den Regionen schon längst nicht mehr weil dann müssten ja ganze Dörfer, ganze Kleinstädte auch ganze Landstriche nicht miteinander reden."
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    "text": "Und sie reden ja miteinander, sie leben miteinander."
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  {
    "start": 1453.62,
    "end": 1460.14,
    "text": "Und jetzt kenne ich so ein paar AfD-Leute, das sind doch alles keine Nazis, keine Monster und die wollen noch keine Konzentrationscamps wieder hochziehen."
  },
  {
    "start": 1460.4,
    "end": 1460.62,
    "text": "Nein!"
  },
  {
    "start": 1460.92,
    "end": 1463.12,
    "text": "Ich glaube da geht es um was ganz anderes im tiefen Rational."
  },
  {
    "start": 1463.56,
    "end": 1470.46,
    "text": "Es geht um die Pfrunde öffentlicher Haushalte, die in Interessengruppen zugeschanzt werden Legitim."
  },
  {
    "start": 1472.06,
    "end": 1476.78,
    "text": "Aber wir können uns schon längst nicht mehr leisten und wir sollten uns genau überlegen wo wir das weniger werdende Geld investieren."
  },
  {
    "start": 1477.34,
    "end": 1486.46,
    "text": "Momentan investieren wir's in Strukturen Und da schaue ich immer so als Unternehmer drauf, also ganz klar nicht zum nachhaltigen Erfolg einer Struktur."
  },
  {
    "start": 1486.62,
    "end": 1494.28,
    "text": "Ob es jetzt unternehmersche oder politische Strukturen einzahlen werden und das ist jetzt so das Verweigern der notwendigen Transformation."
  },
  {
    "start": 1494.56,
    "end": 1496.4,
    "text": "Das ist wie ein Unternehmen damals wie die AG."
  },
  {
    "start": 1497.0,
    "end": 1498.18,
    "text": "alle wissen eigentlich was los ist."
  },
  {
    "start": 1499.32,
    "end": 1503.88,
    "text": "aber die Vorstandsverträge werden nochmal verlängert und irgendwann sagen ziehen dann die Banken den Stecker."
  },
  {
    "start": 1505.52,
    "end": 1508.88,
    "text": "Sie und Ihre Frau engagieren sich seit langem für die Berlin Metropolitan School?"
  },
  {
    "start": 1510.08,
    "end": 1511.68,
    "text": "Freunde haben ihre Kinder, da sind sie super zufrieden."
  },
  {
    "start": 1511.74,
    "end": 1513.24,
    "text": "Was interessiert ihr denn an dieser Schule?"
  },
  {
    "start": 1513.32,
    "end": 1519.52,
    "text": "Ist es genau das was Sie gerade beschrieben haben dass man Kinder auf ein Leben vorbereitet auch außerhalb dieses Landes wo man gut Englisch spricht?"
  },
  {
    "start": 1519.62,
    "end": 1519.72,
    "text": "und"
  },
  {
    "start": 1520.9,
    "end": 1526.08,
    "text": "ganz grundsätzlich denke ich, dass immer die nächste Generation das wichtigste Gut ist um was man sich kümmern kann?"
  },
  {
    "start": 1526.62,
    "end": 1547.06,
    "text": "ja Und wenn man sich das deutsche Schulsystem anschaut von wir sind damals aus Großbritannien wieder zurückgekommen Dann bekommt man Schreck und dann versteht man Wenn man sich mit der Situation dann auch wieder sachlich analytisch beschäftigt dass es nicht um das Wohl der Kinder geht, sondern dass es offensichtlich um das wohl von Bildungspolitikern geht."
  },
  {
    "start": 1547.16,
    "end": 1553.02,
    "text": "Um die Bildungsverwaltung, dass es um deren Work-Life Balance geht... Aber das ist nicht um Das Wohl Der Kinder geht!"
  },
  {
    "start": 1553.68,
    "end": 1564.96,
    "text": "Wenn man das einmal verstanden hat und dann vielleicht auch noch mit verantwortlichem Drill spricht, dann weiß man, dass man seine Kinder denen nicht anvertrauen sollte wenn man den Kindern das eigene Leben nicht schwerer machen will."
  },
  {
    "start": 1565.68,
    "end": 1575.8,
    "text": "Und das war der Motivationspunkt wo wir uns gesagt haben ok dann lass uns Irgendwo was tun für die eigenen Kinder und nach besten Wissen und Gewissen, so wie wir das auch mit den Zeitungen machen."
  },
  {
    "start": 1576.52,
    "end": 1582.68,
    "text": "Ein Angebot formulieren wo unsere Kinder ganz persönlich profitieren Und wir laden noch tausend andere Kinder dazu ein."
  },
  {
    "start": 1583.44,
    "end": 1588.18,
    "text": "Das ist ein Produkt dass es an jeder Straßenecke umsonst gibt und trotzdem ist Die Schule überbucht."
  },
  {
    "start": 1588.84,
    "end": 1595.58,
    "text": "und was ich eben nicht verstehe ist Wir produzieren zu einem drittel geringeren Faktorkosten eine deutlich deutlich bessere Bildung."
  },
  {
    "start": 1596.4,
    "end": 1600.88,
    "text": "Sie bestätigen sehr gerade wen das nicht interessiert ist, der Berliner Senat."
  },
  {
    "start": 1602.3,
    "end": 1603.2,
    "text": "Die wollen es einfach nicht wissen."
  },
  {
    "start": 1603.72,
    "end": 1604.66,
    "text": "So und warum nicht?"
  },
  {
    "start": 1604.92,
    "end": 1612.66,
    "text": "Weil wir natürlich etwas beweisen was geht, was dieses große übergeordnete Systeme natürlich damit infrage stellt und herausfordert."
  },
  {
    "start": 1613.68,
    "end": 1619.76,
    "text": "Und da können wir auf die Bildung schauen, da können man auf die Energiepolitik, auf die Wirtschaftspolitik schauen, auch auf die Sicherheitspolitik."
  },
  {
    "start": 1619.82,
    "end": 1625.96,
    "text": "Wir haben überall eigentlich dieselben Effekte dass diese Verwaltungs- und Politikstrukturen in sich geschlossen agieren."
  },
  {
    "start": 1628.06,
    "end": 1631.82,
    "text": "Grundsätzlich positiv ist es, solange er nach fairen Regeln funktioniert."
  },
  {
    "start": 1632.92,
    "end": 1643.22,
    "text": "Versuchen auszuschließen und das führt zur Situation wo wir uns selber mehr schädigen als dass es nutzt außer eben diesen Verwaltungsbeamten oder diesem Politikern."
  },
  {
    "start": 1644.76,
    "end": 1648.0,
    "text": "Das sollte man sehen und sollte es auch einem demokratischen Prozess ausverhandeln."
  },
  {
    "start": 1648.06,
    "end": 1652.52,
    "text": "Und das passiert, und da ist ja der Osten Avant-Garde in dem dann gesagt wird nein wir glauben's euch nicht mehr lieber SPD!"
  },
  {
    "start": 1653.12,
    "end": 1655.36,
    "text": "Nein wir glauben uns euch nichtmehr liebe CDU."
  },
  {
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    "end": 1659.32,
    "text": "wenn man sich jetzt den Spitzenkandidaten der CDU in Berlin anschaut."
  },
  {
    "start": 1659.8,
    "end": 1667.58,
    "text": "Den Ebers ich glaube dass is ein hoch Ehrenwärter Mann also dem würde ich jederzeit vertrauen würde mir auch wünschen dass er Verantwortung übernimmt."
  },
  {
    "start": 1668.38,
    "end": 1671.66,
    "text": "die Frage ist ob sie in diesen Strukturen wirkmächtig werden können?"
  },
  {
    "start": 1671.86,
    "end": 1672.34,
    "text": "Bei der SPD?"
  },
  {
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    "text": "der Krach ist ein cooler Typ."
  },
  {
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    "text": "Ich denke wirklich, dass der auch das richtige will."
  },
  {
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    "end": 1678.72,
    "text": "Aber er ist auch in seinen Strukturen gefangen."
  },
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    "end": 1687.24,
    "text": "und um das jetzt mal konkret zu machen... Mich interessiert nicht wo der regierende Bürgermeister damit es im Januar an welchem Samstag, in welchem Bett wach geworden ist?"
  },
  {
    "start": 1687.28,
    "end": 1688.4,
    "text": "Das interessiert mich wirklich nicht!"
  },
  {
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    "end": 1691.58,
    "text": "Es ist ein Privatthema, es war völlig egal ob der da ein bisschen geflunkert hat oder nicht."
  },
  {
    "start": 1691.86,
    "end": 1692.94,
    "text": "Ist mir auch total egal."
  },
  {
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    "end": 1697.42,
    "text": "Mich interessieren, dass Berlin erst das Stromnetz verkauft hat."
  },
  {
    "start": 1697.78,
    "end": 1707.54,
    "text": "Und Berlin war mal der weltweite Innovationsstandort für Stromversorgung und hat dann Mitte der zwanzig Jahre also großartige Innovationen implementiert."
  },
  {
    "start": 1708.34,
    "end": 1712.9,
    "text": "Das Stichwort Elektropolis, wo Siemens und IG und diese ganzen Umspannwerke in Berlin gebaut wurden."
  },
  {
    "start": 1713.78,
    "end": 1716.3,
    "text": "So das Netz wurde verkauft damals."
  },
  {
    "start": 1716.66,
    "end": 1727.76,
    "text": "Dann hat man es wieder zurückgekauft und man ist nicht in der Lage entsprechende Redundanzen zu implementieren Rückwirkstrukturen zu bauen, man ist auch nicht in der Lage den Strombedarf in Berlin zu decken."
  },
  {
    "start": 1728.62,
    "end": 1731.12,
    "text": "Und ich mache den Mitarbeitern der Stromnetz AG gar keinen Vorwurf."
  },
  {
    "start": 1731.6,
    "end": 1743.96,
    "text": "aber wo ich einen Vorwurf habe und das war dann in einem Gespräch mit Herrn Krach so Herr Krach Sie haben meine Stimme Aber sie müssen eins sicherstellen und das müssen sie mir jetzt einfach sagen So diese Versorgungsposten für gescheiterte SPD-Politiker."
  },
  {
    "start": 1744.0,
    "end": 1754.46,
    "text": "Das muss aufhören weil der Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Stromnetze AG ist eine SPD Politiker der die treue rechte Hand von Frau Giffey war und sie haben sicherlich eine symbiotische Arbeitsbeziehung."
  },
  {
    "start": 1754.56,
    "end": 1766.88,
    "text": "Alles gut, will ich gar nicht kritisieren aber er ist definitiv nicht die geeignete Person eine kritische Infrastruktur anzuleiten als Verwaltungsratsvorsitzender, die in dem Moment wo es notwendig ist dann noch prompt versagt."
  },
  {
    "start": 1766.92,
    "end": 1768.5,
    "text": "und das hat keine persönlichen Konsequenzen."
  },
  {
    "start": 1769.5,
    "end": 1774.28,
    "text": "Und da würde ich erwarten, dass die SPD innerlich sagt wir müssen damit aufhören mit diesen Interessenkonflikten."
  },
  {
    "start": 1774.98,
    "end": 1779.44,
    "text": "Sondern wenn das nicht tut wird die SPD keine Mehrheit mehr bekommen und völlig zurecht."
  },
  {
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    "end": 1782.16,
    "text": "Weil es ist gerade nochmal sackend."
  },
  {
    "start": 1782.4,
    "end": 1784.28,
    "text": "zurück zu den Medien."
  },
  {
    "start": 1784.32,
    "end": 1788.9,
    "text": "Sie kritisieren auf das Medien andere Medien durch Auswahl- und Gewichtung ein verzehrtes Bild erzeugen."
  },
  {
    "start": 1789.06,
    "end": 1798.66,
    "text": "also ob alles in Ordnung sei könnte sein, dass sie Gefahr laufen oder dass die Berliner Zeitung oder die ostdeutsche Allgemeine Gefahr laufen so ein spiegelbildliches Problem zu haben das bestimmte Geschichten"
  },
  {
    "start": 1799.38,
    "end": 1801.2,
    "text": "Überbetont werden."
  },
  {
    "start": 1801.34,
    "end": 1812.64,
    "text": "Die Gefahr besteht ganz massiv, weil man ja so wie Opa vom Krieg also immer dieselben Geschichten oder die Perspektive wiederholt und gar kein konstruktives Momentum reinbekommt."
  },
  {
    "start": 1812.7,
    "end": 1824.56,
    "text": "Also die Gefahr ist eklatant, das diskutieren wir auch intern, weil wir müssen ja ein Zielbild nach vorne unterstützen aber wir müssen es nicht entwerfen, dass ist nicht die Rolle von Medien Das ist eher eine Rolle als Unternehmer."
  },
  {
    "start": 1825.14,
    "end": 1825.56,
    "text": "Stichwort."
  },
  {
    "start": 1826.28,
    "end": 1829.74,
    "text": "Man macht dann einfach ein besseres Bildungsangebot und stellt das in den Wettbewerb."
  },
  {
    "start": 1829.84,
    "end": 1831.38,
    "text": "Und siehe da, ist es sehr erfolgreich!"
  },
  {
    "start": 1832.76,
    "end": 1843.24,
    "text": "Die Frage ist eher wie man eine ausgewogene objektive Berichterstattung gestaltet die nach vorn raus die Möglichkeiten zeigt?"
  },
  {
    "start": 1844.1,
    "end": 1849.6,
    "text": "Und nach hinten raus klärt was isst zu lernen im positiven wie negativen Sonne."
  },
  {
    "start": 1850.9,
    "end": 1854.7,
    "text": "Und die deutsche Medienlandschaften... Das war ja einer der Motivationspunkte."
  },
  {
    "start": 1856.62,
    "end": 1864.42,
    "text": "Die deutsche Medienlandschaft ist so monokursal in den geschichtlichen Ableitungen, also da ist immer irgendwie so eine Nazi-Geschichte."
  },
  {
    "start": 1867.52,
    "end": 1870.36,
    "text": "Und dann ist was den Osten betrifft dieses Mauerstasi Stacheldraht."
  },
  {
    "start": 1871.3,
    "end": 1874.8,
    "text": "Okay wenn es das ist können wir jetzt mal bitte nach vorne schauen."
  },
  {
    "start": 1875.04,
    "end": 1886.58,
    "text": "aber wir halten uns viel zu sehr an der Geschichte fest und dann auch einer einer sehr verzerrten Interpretationen der Geschichte sind nicht in der Lage die positiven wie negativen Ableitungen für die Zukunft zu machen."
  },
  {
    "start": 1887.94,
    "end": 1894.66,
    "text": "Und an der Stelle wünsche ich mir, also ich mehr als finalverantwortlicher für den Titel der Ostdeutschen Medien holen."
  },
  {
    "start": 1894.78,
    "end": 1904.26,
    "text": "Das ist die Weltbühne, das ist der Berliner Kuriers, die Berliner Zeitung und jetzt ist der Werbeblock gleich zu Ende auch die ostdeutsche allgemeine Zeitung dass wir diesen Blick nach vorne stärker unterstützen."
  },
  {
    "start": 1905.26,
    "end": 1910.68,
    "text": "und da ist ja die... und das Kompliment kommt ehrlichen Herzens."
  },
  {
    "start": 1911.5,
    "end": 1916.46,
    "text": "Ein gutes Beispiel, dass man auf der einen Seite sehr hart und klar sein kann."
  },
  {
    "start": 1917.02,
    "end": 1922.08,
    "text": "Aber auf der anderen Seite auch den Raum gibt für genau diese Diskussionen die für die Zukunft wesentlich sind."
  },
  {
    "start": 1922.76,
    "end": 1924.28,
    "text": "Und da orientieren wir uns dann noch schon dran."
  },
  {
    "start": 1925.44,
    "end": 1927.16,
    "text": "Sie sagen, wann muss man miteinander reden?"
  },
  {
    "start": 1927.2,
    "end": 1928.6,
    "text": "Und der Dialog ist wichtig."
  },
  {
    "start": 1928.82,
    "end": 1930.78,
    "text": "hat das Prinzip irgendwo eine Grenze für sie?"
  },
  {
    "start": 1931.52,
    "end": 1932.9,
    "text": "Immer dann wenn geballten Rolle spielt."
  },
  {
    "start": 1933.76,
    "end": 1935.38,
    "text": "Ansonsten ist mir persönlich alles egal."
  },
  {
    "start": 1935.9,
    "end": 1938.16,
    "text": "Gibt es jemand, mit dem Sie nicht öffentlich auf eine Bühne gehen würden?"
  },
  {
    "start": 1938.54,
    "end": 1940.56,
    "text": "Ich würde eigentlich mit jedem gerne auf die öffentliche Bühnung gehen."
  },
  {
    "start": 1940.84,
    "end": 1945.74,
    "text": "Das Problem ist das in Deutschland der so dieser Diskreditierungs- und Delegitimierungswellen laufen."
  },
  {
    "start": 1946.84,
    "end": 1962.22,
    "text": "Und dass das gut funktioniert... ich habe ja den Jakob Augstein gefragt ob er sich mit mir auf eine bühne setzt und ich hab den Matthias Döpfner gefragt und der ist ja nur der Opponent weil damals die Springerpresse als erste so brutalst über uns hergefallen ist und dann also die unsinnigsten Sachen publiziert hat."
  },
  {
    "start": 1964.32,
    "end": 1965.54,
    "text": "Das muss man zur Kenntnis nehmen."
  },
  {
    "start": 1965.62,
    "end": 1968.42,
    "text": "und trotzdem wir haben uns mal hingesetzt, haben das miteinander diskutiert."
  },
  {
    "start": 1968.58,
    "end": 1978.38,
    "text": "Und wir beide hatten die Größe uns auf eine Bühne zu setzen live gestreamt im Osten vor also dem schwierigsten Publikum für ihn persönlich selber."
  },
  {
    "start": 1979.36,
    "end": 1997.38,
    "text": "Wir haben das von der souveräne Art und Weise miteinander gestalten können insofern es geht ja so man muss es nur wollen sondern das negativ Beispiel ist der kopioweit vom spiegel zugelassen hat, dass da so ein diskreditierender und rumraunener Artikel mit russischer Finanzierung bei uns nach dem anderen publiziert hat."
  },
  {
    "start": 1997.66,
    "end": 2011.66,
    "text": "Und feige wie so eine Natter weggezuckt hat und dann über die FAZ hat mitteilen lassen das sein Terminkalender sofort ist, wo man einfach nur mit den Schultern zuckt und sagt also wenn das jetzt so professionelle Standard ist, dann gut Nacht Spiegel!"
  },
  {
    "start": 2011.84,
    "end": 2016.26,
    "text": "Das wird nicht gut enden Und das muss aber der Spiegel mit sich selber ausmachen."
  },
  {
    "start": 2016.32,
    "end": 2022.9,
    "text": "Der Osten reagiert darauf, dass eben die FHZ im Osten praktisch nicht mehr gelesen wird und der Spiegel eigentlich auch nicht so."
  },
  {
    "start": 2023.1,
    "end": 2029.66,
    "text": "In diese Lücke geben wir rein und sagen Wir haben dann ein anderes Bild von Professionalität, auch von Medienethik... ...und ja!"
  },
  {
    "start": 2029.88,
    "end": 2042.92,
    "text": "Wir nutzen die Möglichkeiten von Technologie und sind da immer wieder so bisschen frontraner und machen natürlich Fehler, denn wenn unsere Fehler natürlich komplett ausgeleuchtet muss man dann eben aushalten."
  },
  {
    "start": 2043.3,
    "end": 2049.92,
    "text": "Meinte auch politisch zum Beispiel, wenn der Verleger einer großen Zeitung auf einem AfD-Kongress auftritt hat das natürlich eine gewisse Wirkung."
  },
  {
    "start": 2050.12,
    "end": 2054.6,
    "text": "haben sie jemals Angst dass es als eine publizistische Normalisierung der Partei gesehen werden würde?"
  },
  {
    "start": 2054.679,
    "end": 2057.88,
    "text": "oder also da wützt irgendwelche Sorgen irgendwas was ihr in Sorgen macht?"
  },
  {
    "start": 2058.26,
    "end": 2059.42,
    "text": "Also ich bin dann nicht aufgetreten."
  },
  {
    "start": 2060.679,
    "end": 2061.44,
    "text": "Ich weiß nicht ob Sie's wissen."
  },
  {
    "start": 2062.179,
    "end": 2062.739,
    "text": "Sie sind ja nicht auf"
  },
  {
    "start": 2063.679,
    "end": 2064.0,
    "text": "getritten."
  },
  {
    "start": 2064.699,
    "end": 2078.639,
    "text": "So und um Ihre Frage zurückzukommen... mit jeder Parteistruktur, solange sie nicht verboten ist und sie nicht gewaltsam argumentiert in einem demokratischen Diskurs reden können sollte."
  },
  {
    "start": 2079.3,
    "end": 2086.34,
    "text": "Wir sollten eher darüber reden, warum das in Deutschland so schwierig ist Und diese Diskussion ist nach wie vor nicht möglich."
  },
  {
    "start": 2086.82,
    "end": 2091.659,
    "text": "Das sagt mehr über die Medien und das Politikverständnis aus als über die AfD."
  },
  {
    "start": 2093.58,
    "end": 2094.58,
    "text": "Sie waren zuletzt wieder in St."
  },
  {
    "start": 2094.62,
    "end": 2095.62,
    "text": "Petersburg beim Wirtschaftsforum."
  },
  {
    "start": 2096.04,
    "end": 2096.8,
    "text": "Was haben Sie da gesehen?"
  },
  {
    "start": 2097.94,
    "end": 2100.42,
    "text": "Wenn man Russler nur aus Berlin betrachtet nicht sehen könnte"
  },
  {
    "start": 2102.48,
    "end": 2104.2,
    "text": "Das ist ganz schwierig."
  },
  {
    "start": 2104.4,
    "end": 2120.6,
    "text": "Also ich war wenige Wochen vorher auch noch in Moskau, im Winter und dann spätenfrüher in Petersburg Und ich habe die Freunde und ich weigere mich dass meine sozialen Strukturen zu feinen gemacht werden."
  },
  {
    "start": 2122.5,
    "end": 2143.42,
    "text": "In dieser Logik durfte kein US-Hamerikaner, kein Russer mehr mit jedem Deutschen reden und Ich denke das wir als Deutsche sehr dankbar sein sollten dass uns nach dem zweiten Weltkrieg von welcher Seite auch immer welche Hand gereicht wurde und dass das für uns auch nur geschichtlich und moralische Verpflichtung ist, an dieser Stelle eben ausgewogener zu agieren."
  },
  {
    "start": 2144.72,
    "end": 2149.3,
    "text": "Das heißt nicht, dass der Angriff der Russen auf die Ukraine damit gebildet ist – auf gar keinen Fall!"
  },
  {
    "start": 2149.34,
    "end": 2151.74,
    "text": "Also da sind wir wieder bei dieser Gewalttätigkeit."
  },
  {
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    "end": 2155.0,
    "text": "im Interessenausgleich hat Gewalt keine Rolle zu spielen."
  },
  {
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    "end": 2167.46,
    "text": "Und was ich aber wahrnehme, wenn man vor vier Jahren dort war dann war das irgendwie so ein bedauerlicher Unfall und dass es einen Bruder kriegt, der muss so schnell wie möglich enden."
  },
  {
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    "text": "Und blöd!"
  },
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    "text": "Was ich als Veränderung in den letzten zwei Jahren und insbesondere in den Letzten zwölf Monaten wahrgenommen habe – und das macht mich persönlich sehr nervös – ist die Konditionierung der russischen Gesellschaft mittlerweile soweit vorangeschritten ist, wenn mobilisiert werden würde gegen den Westen ganz allgemein Und dann im Konkret noch gegen Deutschland, also die Mehrheit der russischen Bevölkerung sofort bereit wäre in eine gewaltsame Eskalation einzusteigen."
  },
  {
    "start": 2203.5,
    "end": 2222.8,
    "text": "Egal mit wem ich gesprochen habe – mit höchsten politischen Repräsentanten wie Künstlern Norden von der Straße – man fühlt sich in seinem Respekt verletzt und an dieser Stelle ist man nicht bereit zu Kompromissen Ist man nicht mehr."
  },
  {
    "start": 2222.86,
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    "text": "Das wäre man vor vier Jahren noch gewesen, auch noch vor zwei Jahren."
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    "text": "jetzt ist man es nicht mehr und das durchzieht sich auch."
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    "text": "ich habe das ja in so einem Weltinterview auch gesagt."
  },
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    "text": "Ich war im Barscheu Und selbst zu den Hochzeiten des Kalten Krieges wurden keine politischen Statements weder Marinski in Pederburg Noch in Moskau und Barsheul gemacht."
  },
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    "text": "Ich hab noch nie eine so politisch ausgerichtete Oper wie Koskoff da gesehen und ich wollte die ganze Zeit gehen weil Es war klar, es geht um die Konditionierung gegen die Deutschen."
  },
  {
    "start": 2253.88,
    "end": 2261.38,
    "text": "Und das wurde so jedes Stereotyp benutzt und ich bin dann aber sitzen geblieben weil man hat schon mal die Gelegenheit sich das anzuschauen."
  },
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    "text": "und es gab so Punkte."
  },
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    "end": 2268.18,
    "text": "erstens das Publikum war sehr jung vergleichsweise jung Das war sehr russisch."
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    "text": "also die wollten alle da sein die waren gut angezogen."
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    "text": "das war jetzt nicht so wie früher im Osten so ihr müsst jetzt hingehen."
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    "text": "hier sind die Karten ganz offensichtlich nicht."
  },
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    "text": "Es gab zwei Pausen, das Ding war kurz vor Mitternacht zu Ende."
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    "text": "also es waren richtig lange Schinken und zum Schluss wurde Staccato dem Ensemble applaudiert."
  },
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    "end": 2289.46,
    "text": "und wenn dann jemand auf die Bühne gekommen wäre und gesagt hätte na Berlin den werden losgelaufen."
  },
  {
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    "text": "Und so was zur Leben zeigt dass sich etwas verändert was sehr gefährlich ist und wo wenn das weiter escaliert wir einen sehr hohen Preis zahlen werden Ob es mehr Möglichkeiten als die Eskalation gibt, ob es mehr möglichkeiten des Diskoses und des Interessenausgleichs als dem militärischen Konflikt gibt."
  },
  {
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    "end": 2331.46,
    "text": "Und das Unvermögen der deutschen Politik, das zu reflektieren... ...und da ist bei aller Kultur oder bei aller Intelligenz, bei aller politischen Macht, die man hat nur auf die militärische Eskalationszusetzen, dann finde ich als hochunfähiger gegenüber den Ukraineren weil die sterben da."
  },
  {
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    "text": "Ich denke, dass wir uns auf Generationen wieder schuldig machen."
  },
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    "text": "Weil wir ihnen einen Konflikt reinsteuern der vielleicht einen höheren Blutzeug provoziert als der Zweite Weltkrieg."
  },
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    "text": "Klingt aber auch nicht, als wäre Dialog ein Weg diese Entwicklung umzukehren oder?"
  },
  {
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    "text": "Also erstens wenn das gar nicht erst probieren ist es eine Schutzbehauptung."
  },
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    "text": "Zweitens mit allen mit denen ich gesprochen habe in der Politik, in der Wissenschaft und in der Wirtschaft, in einer Kunst die würden alle sofort gerne reden."
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    "text": "Alle!"
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    "text": "Und Sie haben so zwei, drei Punkte."
  },
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    "end": 2369.6,
    "text": "Die würden sie gerne diskutiert wissen und dann würde man schon eine Regelung finden."
  },
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    "end": 2372.92,
    "text": "Jetzt ist die Frage warum nutzen wir das nicht?"
  },
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    "text": "Warum wollen wird es nicht nutzen?"
  },
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    "end": 2379.2,
    "text": "was ist die Nützlichkeit unserer Verweigerung insbesondere für unsere Kinder?"
  },
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    "text": "Würden Sie tatsächlich sagen Russland hat Interesse diesen Krieg schnell zu beenden?"
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    "end": 2383.16,
    "text": "Ja"
  },
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    "end": 2398.28,
    "text": "klar weil getreiben Russland in einer Symbiose mit China also das war ein Kissinger Klug wie er war verhindert hat, dass der Greise Denksehopping und der junge Brezhnev miteinander in eine Koalition einsteigen."
  },
  {
    "start": 2399.02,
    "end": 2406.32,
    "text": "Und er sein Präsidenten ging das komplette Establishment nach Peking geschleppt hat... ...und ich weiß nicht wie viele Tassen-Tee die da miteinander getrunken haben."
  },
  {
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    "end": 2417.82,
    "text": "aber als sie abgeflogen sind, hat die Bundesrepublik Deutschland die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan beendet und China wurde in den Wirtschaftskreislauf der US Amerikaner integriert."
  },
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    "end": 2422.64,
    "text": "Das war ja der Beginn des Aufstiegs von China."
  },
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    "end": 2437.98,
    "text": "Und China hat vierhundert Millionen Menschen aus der bitteren Armut in einem gepflegt Mittelstand überführt und wir können jetzt die Russen und Chinesen miteinander subiotisch zusammenklicken, dann haben wir in jedem Wettbewerb, der da kommt keine Chance!"
  },
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    "start": 2438.1,
    "end": 2441.22,
    "text": "Das wird einfach ein ganz großes Nordkoreas-Szenario."
  },
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    "end": 2449.8,
    "text": "nur blöderweise haben sie die Intelligenz, die Arbeitskultur auch komplexe technologische Probleme effizienter als wir zu lösen."
  },
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    "end": 2457.62,
    "text": "Und dann könnte es passieren, dass die sich zurücklehnen und mit uns das tun was wir momentan versuchen mit ihnen zu tun."
  },
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    "end": 2461.06,
    "text": "Und diesen Punkt wird ich persönlich gerne vermieden wissen."
  },
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    "end": 2465.46,
    "text": "Und jeder Politiker der das nicht sieht meiner Meinung nach disqualifiziert sich."
  },
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    "end": 2469.5,
    "text": "Letzte Frage dazu, wo es müsste Russland tun um den Krieg schnell zu beenden?"
  },
  {
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    "end": 2486.56,
    "text": "Wie auch immer die Europäer eine Tusch bekommen miteinander regeln Dass die Interessen der Ukraine, der Russen und der Westeuropäer aufeinander abgestimmt werden und wie sie die Antusch bekommen, das Objekt der Verantwortung der russischen Führung."
  },
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    "end": 2492.18,
    "text": "Sie hat die Eskalation gestartet, dass sie es bis hier nicht geschafft haben zeigt doch viel schwach sind."
  },
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    "end": 2497.36,
    "text": "Wir haben über sie als verlegergesprochenes Unternehmer über den Medienmarkt in Deutschland"
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    "text": "ein"
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    "text": "habe ich wo gelesen."
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    "text": "ein früher Kollege beim Fahr-Ebikülautomat hat sich sehr freundlich beschrieben was einen Zitat Spinner mit langen Haarenkletter schonen."
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    "text": "eine Vorliebe für Punk."
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    "text": "ist davon noch etwas übrig?"
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    "text": "Es ging, glaube ich eher so ein bisschen um nonkonformismus."
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    "text": "Wir waren in der Berufsschule, wir waren sechzehn."
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    "text": "Insofern bin ich ein kompetenter Gesprächspartner für die abschlagsfreie Rente weil ich habe tatsächlich genau dieser Fall mit sechszehn angefangen zu arbeiten und jetzt gar nicht fünfundvierzig Berufsjahre hinter mir Und wir haben auch damals... es gab bestimmte Normen, die hatten wir zu erfüllen So in den Denkschablonen, in den Arbeitsstrukturen Und ich habe mir einfach den Luxus geleistet, an der einen oder anderen Stelle in Jugendlichen leichtsinn die Strukturen herauszufordern."
  },
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    "text": "Das war in die eine und wie in die andere Richtung sehr lehrreich."
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    "text": "Fühlen Sie sich immer noch wohl in dieser Rolle als Landkonfirmist?"
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    "text": "aber es geht ja darum... wenn sie als junger Mann die Wände passiert dastehen und ihnen jemand erklärt, Person auf ihr Platz ist da und sie ziehen sich jetzt mal die Nummer beim Arbeitsamt und halten sie die Klappe Wie sagen Ihnen jetzt, wie es läuft?"
  },
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    "text": "Dann können Sie das akzeptieren."
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    "text": "oder Sie können sagen, hm."
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    "text": "Gucken wir doch mal!"
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    "end": 2588.06,
    "text": "So und mir geht's darum dass ich für mich ganz persönlich als nächstes führe meine Familie und dann für alle meine Kollegen noch Geschäftspartner einen möglichst hohen Grad an Freiheit in allen Entscheidungen gewährlöster."
  },
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    "end": 2599.22,
    "text": "Und das setzt in einer sozialen Marktwirtschaft voraus, dass man gefühltes Konto hat nicht als Wert an sich sondern Problemlösungsressource."
  },
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    "end": 2611.02,
    "text": "Und wenn man sich also in den etablierten Strukturen bewirbt, dann kann man sich hinten anstellen, kann man machen oder man kann sagen man eröffnet ein neues Spielfeld und lädt zur Partie ein."
  },
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    "text": "Das kann man jetzt Punk nennen oder Non-Conformismus oder Wettbewerb."
  },
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    "text": "es geht darum dass man schöpferisch kreativ ist und das nicht nur behauptet sondern real im Sinne von gemachten Angebot."
  },
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    "text": "Das wird angenommen und dann wird Leistung gegen Geld getauscht."
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    "text": "Dann gibt man die Hälfte oder mittlerweile mehr als die Hölfte in den deutschen Staat ab, man kriegt kein Gegenwert mehr."
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    "text": "aber gut okay und optimiert einfach seine Lebenssituationen und auch seine schöpferische Situation so dass man ein selbstbestimmtes freies und sehr befriedigtes Leben führen kann."
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    "text": "Und das als Anspruch trägt glaube ich sehr sehr weit."
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    "text": "Sie haben als junger Mann in der DDR erlebt wie sehr einen Staaten Menschen unter Druck setzen kann?"
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    "text": "Jetzt erzählst du später, besitzen Sie Medien und Unternehmen?"
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    "end": 2683.2,
    "text": "Es hat nur insofern ein Vorteil dass ich mit den Erfahrungen mit einem Staatssicherheitsdienst oder mit einem Sicherheitsdienste in jungen Jahren durchaus in einer eskalativen Situation heute Situation entspannter Handhaben kann."
  },
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    "end": 2694.4,
    "text": "Natürlich saßen mir FSB-Offiziere gegenüber, natürlich saßen wir Offiziere der chinesischen Staatssicherheit gegenüber und natürlich saßen wir hohe US-Amerikanische und israelische Kamennichtsmitarbeiter gegenüber."
  },
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    "start": 2694.9,
    "end": 2702.54,
    "text": "Und das Schöne ist dass man das dann so detektieren kann und damit in gewisser Weise grundentspannt umgehen kann – und das hilft natürlich in bestimmten Situationen!"
  },
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    "end": 2713.32,
    "text": "Als eine fremde Macht also versucht hat wirklich auf Nachvollziehbar aber trotzdem inakzeptabel für deutsche Situation versucht er durchzusetzen, dass wir Mitarbeiter für die Tür setzen."
  },
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    "end": 2728.12,
    "text": "Dann konnte ich ihm an dieser Stelle genau mit diesem Wissen agieren und dann auch dank deutscher Sicherheitsbehörden dafür sorgen das diese Mitarbeiter des Hauses nicht verlassen mussten und das mit der Gegenseite professionell fair geklärt wurde, dass dieses Spielregel woanders gelten aber nicht bei uns."
  },
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    "end": 2730.78,
    "text": "so insofern ist es auch wieder ein taktischer Vorteil."
  },
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    "end": 2736.34,
    "text": "Da sind wir bei so einem medienethischen Aspekt."
  },
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    "end": 2750.92,
    "text": "Ich finde das ja hoch fragwürdig, wenn so etablierte Strukturen wie eine süddeutsche Zeitung und auch der Spiegel mit Geheimdiensten eng kooperieren oder mit wie immer gearteten staatlichen Strukture nicht transparent machen."
  },
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    "text": "Mir ist es ja passiert dass ich auf dem Spiegelsommerfest eingeladen wurde."
  },
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    "text": "dann steht mir plötzlich ein ehemaliger Chefredakteur Das spiegelt es gegenüber mit einem Glas Wein in der Hand, schon ein bisschen angeschickert."
  },
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    "text": "Sie wollte ich überhaupt mal treffen und bin ja dann immer bei so weit ganz geländegängig."
  },
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    "text": "Und dann erzählte er mir aus einer BKA-Akte über mich Wo man dann erst mal sagt ist sehr interessant dass das über mich beim BKA eine Akte gibt."
  },
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    "text": "Wir würden sie auch machen, ist mir egal Aber dass er da Zugang hat, das finde ich dann mindestens aus Datenschutzgründen schonmal fragwürdig Und aus medienethischen Gründen Also noch viel verantwortlicher."
  },
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    "text": "Haben"
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    "text": "Sie das jemals weiterverfolgt?"
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    "text": "Nein, damit disqualifizieren die sich ja und wenn sie dann eben so das Investiger-Tiefressort oder ein Netzwerkrecherche oder so und dann weiß man immer, die werden gefüttert aus der Struktur."
  },
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    "text": "Das ist dann wieder so."
  },
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    "text": "Teil der Beeinflussung sollen sie machen."
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    "text": "ich kann es detektieren um mich herum eine Menge Leute auch."
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    "end": 2809.96,
    "text": "vielleicht überprüfen die Kollegen mal ihrer Standards."
  },
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    "end": 2827.08,
    "text": "wir werden irgendwann mal jetzt dem nächsten Strategie Meeting mit dem Presserat haben wo auf das ein Thema ist, wo man einfach sagt so im Sinne eines Transparenz-Hinweises sollte man sowas vielleicht deutlich machen damit das Publikum weiß dass es hier vielleicht in die einen wie in die andere Richtung beeinflusst werden soll."
  },
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    "text": "Wovor haben Sie mehr Angst, dass ja Medienunternehmen scheitert oder dass es erfolgreich ist und sie irgendwann zum Establishment gehören?"
  },
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    "text": "Glaubt mir immer keiner."
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    "text": "In der Familie machen sich ja mal alle lustig, dass ich eigentlich ein grundharmonischer Mensch bin und immer nur dann knurrig werde wenn so die Harmonien gestört sind."
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    "text": "also Am liebsten sitze ich zu Hause mit einem T-Shirt, etwas Gemütliches zu essen."
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    "text": "Höhre gefliegten Ambient und gucke in die Sonne ist tatsächlich so glaubt immer keiner."
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    "end": 2861.12,
    "text": "Aber wenn das ihm gestört wird dann bin ich ihm doch bereit jeder extra Meile zu gehen bis es wieder hergestellt wird."
  },
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    "text": "Insofern ist für mich der Grundhämonische Zustand dass die ostdeutsche Medien Holding Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung als emanzipierte wirtschaftlich nachhaltig erfolgreiche Struktur im Markt verankert ist und emanzipiert mit den Mitbewerbern umgeht und auch akzeptiert wird."
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  {
    "start": 2880.24,
    "end": 2886.64,
    "text": "Und dann ist mein Job getan, und dann lasst mich bitte auf die Insel... Ich mische mich nie wieder ein!"
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    "start": 2887.24,
    "end": 2888.06,
    "text": "Das ist mein Versprechen."
  },
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    "end": 2894.92,
    "text": "Nein ich möchte nicht zum Establishment gehören Weil ich kann es gar nicht, also quasi soziale Struktur."
  },
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    "end": 2900.62,
    "text": "Ich bin auf der Straße sozialisiert und musste mich immer in eine extra Runde durchbeißen."
  },
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    "text": "Ich werde in diesen etablierten Strukturen immer der Außenseiter sein."
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    "end": 2907.46,
    "text": "Die nächste Generation muss das nicht sein so."
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    "end": 2909.9,
    "text": "Und den wünsche ich alles Gute!"
  },
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    "end": 2915.88,
    "text": "Mein Job ist in dem Moment erledigt wo das emanzipiert und wirtschaftlich stabil funktioniert."
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    "text": "Deswegen konnte ich mich jetzt auch als Geschäftsführer zurückziehen weil die Kollegen machen sehr guten Job Und insofern lasst mich einfach alle in Ruhe."
  }
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