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    "text": "Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert von True Wealth, dem Schweizer Online-Vermögensverwalter."
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    "text": "Der Transparenz neu definiert."
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    "text": "Noch am letzten Samstagmorgen trat Donald Trump selbstbewusst und vor allem ziemlich entspannt hinter dem weißen Haus vor die Medien während sein Helikopter"
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    "text": "sagt, wir führen gar keinen Dialog mit Iran und ich will auch keinen Waffenstillstand mit denen."
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    "text": "Und die sind eh fast schon besiegt praktisch."
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    "text": "Die haben keine Schiffe mehr, sie haben kein Equipment mehr und die haben auch keine Führer mehr, die sind ja jetzt alle ausgelöscht."
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    "text": "kündigte ein Ultimatum an, von achtundvierziesstunden sonst werden Kraftwerke in Iran beschossen."
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    "text": "Eine ziemlich schwere Drohung!"
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    "text": "Der amerikanische Präsident Trump hat einen Rückzieher gemacht offensichtlich aus der Erkenntnis dass er mit diesem ultimatum sich selber in Zugzwang gebracht hat und in eine unangenehme Situation."
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    "text": "Nun in den nächsten Tagen handelt wird, das wissen wir nicht."
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    "text": "Aber sicher ist in dieser Situation die Aussicht auf einen schnellen, einem einfachen Sieg wie er das anfangs präsentiert hat – diese Hoffnung ist verflogen und es präsendieren sich im Optionen, die alle letztlich nicht sehr angenehm und vorteilhaft aussehen."
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    "text": "Iran-Bokade der Straße von Hormuz bringt den US-Präsidenten in die Defensive."
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    "text": "Welche Optionen die USA im Krieg gegen den Iran-Netz haben, verspreche ich mit Auslandredaktor Andreas Rüsch."
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    "text": "Ich bin Simon Schaffer."
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    "text": "Warum überhaupt dieses Ultimatum zuerst der Sinn gestellt hat?"
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    "text": "Der Kriegt dauert nun fast vier Wochen an und er hat für die Amerikaner negative Szenarien gezeigt, die sie so nicht akzeptieren können."
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    "text": "Der Hauptpunkt, mit dem Sie offenbar nicht gerechnet haben ist die Auswirkung auf die Weltwirtschaft."
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    "text": "großer Unruhe an den Aktienmärkten, aber auch einem stark gestiegenen Ölpreis als Folge der Sperrung der Straße von Hormus und die Aussicht, dass der Öl preis noch."
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    "text": "wesentlich weiter steigen könnte, hat Trump dazu gebracht hier einfach ein Ultimatum zu setzen."
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    "text": "Das geht so nicht weiter und die Iraner mit der Drohung von katastrophalen Zerstörungen quasi zu zwingen hier nachzugeben."
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    "text": "Trump hat ja angedroht kritische Infrastruktur in Iran anzugreifen also Kraftwerke und er hat gedroht wir beginnen gleich mit dem größten Kraftwerk Und das ist schon eine risikobehaftete Strategie."
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    "text": "Beginnen wir schon mal auch vom völkerrechtlichen Aspekt her, also dass würde Gefahr laufen wirklich völker Recht zu brechen wenn es darum geht Infrastruktur die primär für die Zivilbevölkerung da ist zu zerstören quasi die Bevölkerung ins Elend zu treiben."
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    "text": "Das wäre völkerrechtlich sehr problematisch, würde auch politisch ihn unter Druck bringen."
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    "text": "Er bringt plötzlich Gespräche mit Iran ins Spiel und nicht nur das, sondern sagt auch sehr selbstbewusst, dass es ausgezeichnete Gespräche bereits gegeben habe – mit der iranischen Seite Gespräche in denen man auch weitgehend schon Einigkeit hergestellt haben."
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    "text": "Ich persönlich würde sagen doch im Hintergrund läuft eindeutig etwas vielleicht nicht direkte Gespräche aber indirekte oder Gesprächskanäle wo einzelne diplomatische Botschaften ausgetauscht werden."
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    "text": "Ich bin überzeugt, dass die beiden Konfliktparteien im Kontakt miteinander stehen und es gibt auch Hinweise darauf, dass Pakistan hier eine wichtige Priveträgerrolle oder sogar Vermittlerrolle spielt."
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    "text": "Dass sie auch akzeptieren das Iran letztlich eine Regionalmacht ist, die den Zugriff hat auf diese Straße von Hormuz und dass es nicht gelingt, Iraner dazu Kapitulation zu bringen."
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    "text": "Mehr noch, dass es den Iranern in diesem Krieg eben gelingen kann ihre Abschreckungsfähigkeit wiederherzustellen das haben wir im letzten Krieg im letzten Jahr gesehen."
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    "text": "Also da ist ganz stark der Fokus darauf dass die iranischen Uran-Anreicherung aufhören muss, dass längerfristig alle diese Anreicherungsanlagen geschlossen werden müssten."
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    "text": "damit könnte Trump auch einen Siege erklären und sich sagen ja wir haben erreicht was wir wollten."
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    "text": "Man muss aber auch sagen, dieser fünfzehn-Punkteplan wäre ein Kompromiss in dem Sinn dass Trump andere Ziele einfach fallen lassen würde."
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    "text": "Also es gäbe keinen Regimewechsel in Tehran das islamistische Regime wäre weiter an der Macht Es gäbe keine wirksame Beschränkung der sonstigen Aufrüstung im Iran Stichwort Raketenbedrohung und es wäre mit wichtigen Konzessionen verbunden nämlich die Aufhebung sämtlicher Sanktionen gegen Iran."
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    "text": "Die Amerikaner sind hier wirklich kompromissbereit und die große Frage ist, ob die Iraner darauf eingehen würden oder ob sie sich sagen, nein wir sind jetzt militärisch um länger erhebeln."
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    "text": "Sie haben ja gewaltige Maximalziele bis hin zur Forderung dass die amerikaner sämtliche Militärbasen am Golf räumen und das"
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    "text": "aber es ist ein Angebot Und deshalb sage ich auch, es ist eine weitere Option die sich Trump da geschaffen hat wenn sie zu nichts führt und dann müssten wir mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit rechnen dass das einfach im Sande verläuft."
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    "text": "Die Amerikaner sind ja jetzt schon mit ihrer größten Marine-Armada seit mehr als dreißig Jahren in der Region."
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    "text": "Sie haben umfangreiche Luftwaffeneinheiten in die Region, die sie jetzt in den letzten vier Wochen eingesetzt haben."
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    "text": "Aber das Neue was jetzt dazu kommt, da sind eben auch mögliche Bodentropen, die man einsetzen könnte einerseits die Marines Kampfgruppe im Anmarsch sind, also die kommen auf Schiffen."
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    "text": "Und ziemlich genau das ist auch auffällig, ziemlich genau mit dem Ablauf des neuen Ultimatums Ende dieser Woche werden auch mehr als zweitausend Marines in der Region und könnten beispielsweise eine Landeoperation auf der iranischen Insel Khark vollziehen."
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    "text": "Kharg ist ein Schlüssel-Element der iranischen Wirtschaft."
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    "text": "Dort wird der Großteil der iranesischen Erdöl-Exporte verschifft und wenn man diese Insel besitzt, dann hat man gewissermaßen die Iraner am Nacken und kann sagen also wir haben euch jetzt in einer Zwangssituation und das ist unser Faustpfand um."
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    "end": 774.7,
    "text": "mit dem wollen wir einen Deal herausholen Und das sind nicht nur diese Marines, die möglicherweise für HARK eingesetzt werden sollen sondern auch weitere Marineinfanterie-Einheiten."
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    "text": "dann im April eintreffen sollen."
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    "text": "und das ist eine weitere Information der letzten Tage, die aufhorchen lässt."
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    "text": "Erstmals ist auch die Rede von Luftlande-Einheiten, die nun sehr schnell von den USA selber in die Region verlegt werden."
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    "text": "Das wäre natürlich dann wirklich das Szenario einer noch größeren Bodenoperation, eindeutig mit sehr großen Risiken behaftet."
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    "text": "aber es gibt neue Optionen für Trump, die Iraner unter Druck zu setzen."
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    "text": "Also die Situation spitzt sich schon zu, das kann man definitiv so sagen."
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    "text": "Wir können nicht ausschließen, dass Trump mit der militärischem Option Erfolg haben wird."
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    "text": "Aber die Risikens sind erheblich weil die Weltwirtschaft da weiter Leiden darunter könnte und der Vergeltungsschläge der Iraner unter anderem."
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    "text": "Gleichzeitig würde ich sagen dass auch Nicht-Anstaltenmacht diesen Krieg jetzt abzubrechen sondern weiterhin darauf setzt, militärisch irgendwie eine Entscheidung erzwingen zu können."
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    "text": "Was wir sicher sagen können dieser schnelle Sieg – ursprünglich war ja die Rede von maximal vier Wochen oder so – das ist nicht mehr zu haben!"
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    "text": "Meine Einschätzung ist dass beide Seiten die Iraner und die Amerikaner weiterhin Möglichkeiten sehen auf dem militärischen Feld einen Vorteil zu ringen und in einer solchen Situation das sagen frühere."
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