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    "text": "Dieser Podcast wird präsentiert von der NZZ Academy."
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    "text": "Ihr Kompass durch die Komplexität der Geopolitik."
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    "text": "Es gibt Tage, die vergisst man nie."
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    "text": "Die brennen sich ins Gedächtnis mit jedem Detail wie der Tag an dem Tony hätte sterben sollen."
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    "text": "Samuel hat Tony denn seine Familie angerufen?"
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    "text": "Nein, er wusste nicht was er hätte sagen sollen."
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    "text": "Also seine Mutter, die er hätte anrufen können und seine Mutter dachte wie Toni ursprünglich auch selber dass er für einen guten Job also zum Beispiel als Verkäufer oder in eine Fabrik nach Russland gehen würde."
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    "text": "tatsächlich aber hat der Moskauin dann in die Ukraine geschickt in den Krieg Tony aber der hat seinen Einsatz da nicht nur überlebt Er hat es auch zurück nach Kenia geschafft und dort habe ich ihn in einen Kaffee getroffen."
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    "text": "Im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sterben täglich hunderte Menschen, vor allem Soldaten."
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    "text": "Moskau rekrutiert dafür unter anderem in afrikanischen Ländern wie Kenya meist ahnungslose junge Männer, die auf der Suche nach einem Job sind."
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    "text": "Afrika-Korrespondent Samuel Misteli hat einen von ihnen getroffen Der nicht zum Kanonfutter wurde."
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    "text": "Ich bin Dominic Schottner Sammel, das ist ein ziemlich krasser Kontrast zwischen dem Gebrumme und Gesumme über einem Schlachtfeld im Krieg Russlands gegen die Ukraine."
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    "text": "Und der Atmosphäre im Garten des Cafés, wo du Toni getroffen hast?"
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    "text": "Wie war denn erster Eindruck von ihnen?"
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    "text": "Es sah aus wie ganz viele junge Männer in Kenia aus, den erwärts in diesem Café ... an sich nicht aufgefallen, der trug eine Baseball-Mütze."
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    "text": "Der war locke und sportlich gekleidet wie viele andere da auch."
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    "text": "Man musste schon näher bei ihm sitzen um dann zu sehen."
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    "text": "also was anderes bei ihm war sein Arm, der hat ganz vielen Narben die von Granatensplitte"
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    "text": "herrühren.\"."
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    "text": "Was hat Tony in seinem Leben vor der Zeit in Russland gemacht?"
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    "text": "aus dem Westen Kenias."
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    "text": "Nach der Schule ist er nach Nairobi gezogen in die Hauptstadt, das machen ganz viele junge Leute hier weil sie sich da bessere Jobchancen versprechen."
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    "text": "Er hat dann auch tatsächlich eine Stelle gefunden in Nairobi."
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    "text": "Da hatte er umgerechnet um die Hundertfünfzig Franken im Monat verdient."
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    "text": "Er träumte eigentlich davon dass er seine Mutter ein Haus bauen könnte ein besseres oder dass er seine kleine Tochter, die ist fünf, an eine gute Schule schicken könnte."
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    "text": "Und wie hat er Kraft diesen Traum zu verwirklichen?"
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    "text": "Er spielte wie viele Kenyans mit dem Gedanken ins Ausland zu gehen weil da oft die Löhne besser sind."
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    "text": "Er ist dann an dem Tag mit einem Freund zu einer Arbeitsvermittlungsagentur gegangen."
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    "text": "An dem Tag haben die beiden keine Arbeit gefunden aber als sie wieder zur Tür rausgegangen sind Stand da ein Mann?"
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    "text": "Gilbert."
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    "text": "Gilbert hat in beiden gesagt, es gäbe Arbeitschancen in Russland die Jobs-Design in Fabriken, in Verpackungszentren, in Läden wo... Das ist das, was es für dich gebetet hat."
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    "text": "ihn und seinen Freundinnen den Krieg zu schicken."
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    "text": "Er hat sich da rekrutieren lassen von diesem Gilbert, der für eine Agentur arbeitete, die nannte sich Global Face... ...und die haben alles für ihn organisiert, Visa, Flug"
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    "text": "und es dann am thirteenthen Juli, im Jahr zwanzig fünfundzwanzig, ist er nach St."
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    "text": "Petersburg geflogen."
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    "text": "Sie sind am nächsten Tag in St.-Petersburg angekommen."
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    "text": "Da wollten sie von einem Mann empfangen und der hat ihn dann als erstes das Rückflugticket abgenommen, er hat die Pässe abgenommen."
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    "text": "Gebracht außerhalb von St."
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    "text": "Petersburg und einige Tage später dann wieder in die Stadt gebracht, in ein Büro des Militärs Und da wollten sie dann gezwungen militärverträgert zu unterschreiben also dem russischen Militäre beizutreten."
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    "text": "es hieß Ja ist halt frei nicht zu unterscheiden aber wenn ihr nicht unterschreibt dann schuldt ihr uns Geld."
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    "text": "zwei Komma vier Millionen Rubel."
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    "text": "Also das heißt sie unterschrieben und wurden russische Soldaten."
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    "text": "War ihm denn da schon bewusst, dass er auch kämpfen würde oder dachte eher das er eigentlich noch in irgendeinem Lager arbeitet?"
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    "text": "Nein, in dem Moment, als er den Trag unterschrieben hat, da wusste er eigentlich, dass ihn den Krieg gehen würde weil da wurde auch kein Geheimnis mehr darum gemacht."
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    "text": "Er wollte dann gleich direkt in einen Militärcamp gebracht außerhalb von St."
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    "text": "Petersburg, wo er seine sehr kurze Ausbildung begann."
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    "text": "Warum schaut Russland da in die Ferne um Menschen anzuwerben?"
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    "text": "Weil Russland eine extrem große Verluste hat im Ukraine."
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    "text": "es heißt Russland braucht jeden Monat zehntausend neue Rekruten für den Krieg, weil es zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als eins Komma zwei Millionen Tote und verwundete Soldaten hat im Krieg."
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    "text": "Und bei diesen neuen Rekruten, die es braucht, da kommen immer mehr aus afrikanischen Ländern."
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    "text": "Es gibt Schätzungen von der ukrainischen Regierung das ist mindestens Tausend sieben Hunde Afrikaner aus sechs und dreißig afrikanischen Ländern im Ukraine Krieg gekämpft haben."
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    "text": "Das könnte eigentlich noch eine konservative Schätzung sein, es könnten auch deutlich mehr sein."
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    "text": "Sie trafen auch andere Afriker?"
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    "text": "Er hat mir erzählt von einem Ägypte den er da getroffen"
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    "text": "Also ein Ägypter, den Toni trifft, kündigt ihm eigentlich den sicheren Tod an."
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    "text": "Was hat ihn da so sicher gemacht?"
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    "text": "Dass sie für eine besonders zynische Taktik Russlands eingesetzt wird."
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    "text": "Also Russland setzt gerade die Afrikaner oft als Kanonenfutter ein."
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    "end": 520.679,
    "text": "also schickt sie ja an der front in Menschenwellen auf ukrainische Stellung los mit dem Ziel das Die ukrainische Armee, dass die Munition verbrauchen."
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    "end": 523.76,
    "text": "Dass da klar ist wo ihre Stellungen sind."
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    "end": 531.84,
    "text": "und logischerweise sterben die alle meisten von diesen Leuten, die in diesen Menschenwellen losgeschickt werden."
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    "text": "Wir sehen sie gleich"
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    "text": "zurück!"
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    "end": 555.16,
    "text": "Branchenführern und NZZ-Journalisten, um ihnen strategische Weizsicht zu vermitteln."
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    "end": 561.08,
    "text": "Entdecken Sie ein einzigartiges Programm das Orientierungsschaft auf nzz-academy.com."
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    "end": 576.7,
    "text": "Tony – Ein junger Mann aus Kenia geht auf der Suche nach einem guten Job nach Russland und landet als Kanonenfutter im Krieg gegen die Ukraine."
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    "text": "Und zwar auf einem Feld bei Luhansk zwischen zwei Flüssen an dem Tag, an dem er fast gestorben wäre."
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    "text": "Samuel was war an diesem Tag los?"
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    "text": "Also er wurde dann tatsächlich in so eine Menschenwelle losgeschickt."
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    "text": "Der Kommandant, das war ein Rosse der, bevor sie losgerannt sind habe ihn noch gesagt ja hier auf diesem Feld da stirbt ihr alle euren eigenen Trut."
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    "end": 630.12,
    "text": "Das war ein Feld zwischen zwei Flüssen und sie mussten über die zwei Flüsse um zu einer russischen Stellung zu gelangen."
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    "text": "Über dem Feld waren überall Drohnen, die Bomben abgeworfen hätten."
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    "text": "Was da passiert ist, auf diesem Feld hatte mir Hübe detailliert erzählt."
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    "text": "Dass er hat mir erzählt wie er losgerannt ist, wie eine seiner Freunde von der Bombe getroffen wurde und er hat gesagt es sei sich eigentlich auch sicher gewesen dass er jetzt hier sterben werde."
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    "end": 676.46,
    "text": "was er dann gemacht hat er hat sich auf den Boden geworfen sich so zu retten von diesen Bomben, die da gefallen sind in dem er eine Leiche auf sich gezogen hat."
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    "end": 699.14,
    "text": "Also eine, die schon länger da war um sich zu schützen und nicht sichtbar zu sein Und das hat tatsächlich funktioniert mehrere Stunden Lage so dar und hat darauf gewartet dass die Drohnen wieder abziehen würden."
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    "end": 715.38,
    "text": "Offenbar hat kaum jemand überlebt von seiner Gruppe, hat gesagt nur er und eine zweite Person auch in Kenyane hätten überlebet."
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    "text": "Als es ruhig war, hatte sich zu ein paar Büschen die da in der Nähe war geschleppt Und von da dann zu einer russischen Stellung."
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    "text": "Also die Stellung, die sie eigentlich hätten erreichen sollen, die ganz dahinten er war."
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    "text": "Und dann haben ihn die Streitkräfte, von denen er ja Teil war, wo er einen Vertrag hatte, dann aufgenommen und haben ihn wieder aufgepeppelt."
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    "text": "oder was war der Plan?"
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    "end": 755.64,
    "text": "Er wurde nach Moskau gebracht in einem Militärspital."
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    "text": "Da waren dann mehrere Wochen Und er hat dann ein russisches Soldat, der auch im Krankenhaus war."
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    "text": "Der hat ihm geholfen abzuklären was eigentlich mit seinem Geld wäre weil er als Verletzer würde ihm eigentlich Geld zustehen."
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    "end": 787.98,
    "text": "und er hatte ja dieses russische Konto das gleich nach seiner Ankunft eröffnet wurde... ...und tatsächlich hatte er Geld auf dem Konto aber es hieß nicht können das nicht abheben weil er dürfen nur auf das Konto zugreifen wenn er russischer Staatsbürger sei."
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    "text": "also Es war eigentlich klar, eher als Afrikaner."
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    "text": "es war gar nie vorgesehen dass er eigentlich lebend von der Front zurückgehen würde und dann noch dieses Geld in Anspruch nehmen würde."
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    "end": 820.02,
    "text": "Statt dem Geld hatte dann einen Termin erhalten an dem er wieder an die Front zurückkehren sollte also wenn sein Arm wieder gesund wäre aber hat dann ein Konkretstatum erhalten an den wir wieder in die Ukraine hätte fahren sollen."
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    "text": "Wie hat er denn darauf reagiert?"
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    "text": "Also er wollte das um jeden Preis verhindern."
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    "end": 837.6,
    "text": "Er hat dann an einem Tag, da war eine neue Ärztin im Krankenhaus, hatte es geschafft von ihr die Erlaubnis zu erhalten dass sie das Krankenhaus für ein paar Stunden verlassen dürfen."
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    "text": "und was er dann gemacht hatte ist zur Kenyanischen Botschaft gefahren in Moskau quasi einen Sitzstreich gemacht."
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    "text": "Er hat gesagt, er bewege sich hier nicht mehr weg und werde hier schlafen und gehe auf keinen Fall wieder nach draußen."
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    "end": 856.54,
    "text": "Da wird er an die Front geschickt."
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    "text": "Und die Botschaft hat ihm dann tatsächlich auch geholfen."
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    "text": "also sie haben ihm dann einen Notpass ausgestellt und eine Sekretärin hat ihm das Flugticket bezahlt."
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    "text": "paar Stunden später im Flugzeug zurück nach Kenia."
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    "text": "Also seine Geschichte ist gut ausgegangen, viele andere aber nicht."
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    "text": "wie hat denn die kenianische Gesellschaft reagiert als sie gemerkt hat da kommen immer mehr nicht zurück?"
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    "text": "Die kenianischen Gesellschaft hat dann reagiert."
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    "text": "also Familien so Angehörige von Männern die in die Ukraine gegangen sind angefangen haben sich zu melden, weil es sind tatsächlich kaum eine zurückgekehrt und schon gar nicht lebend wie Tony."
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    "text": "Also da gibt es ein paar wenige was die Familien machen, die Angehörigen haben inzwischen auch Demonstrationen hier in Nairobi organisiert indem sie versuchen die Öffentlichkeit aufzurütteln."
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    "text": "Was sagt die kenianische Regierung dazu?"
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    "text": "Die Kenyanische Regierung hat lange geschwiegen und offenbar gehofft, dass das Thema nicht größer wird."
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    "text": "auch unter anderem alles Berichte gab, dass Angehörige der Regierungen auch Verwickelte sein könnten."
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    "text": "Es gab Berichte, dass der Arbeitsminister beteiligt gewesen sein könnte, dass da junge Männer rekrutiert wurden von Arbeitsvermittlungsagenturen gesagt, okay ja wir versuchen da zu intervenieren dass das mit den Agenturen nicht mehr so läuft."
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    "text": "Also zum Beispiel der Chef der Agentur die Toni rekrutiert habe, der wurde vor ein paar Wochen verhaftet und vor kurzem ist."
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    "text": "auch der leitende Minister Kenias, der heißt Musaila Mudavadi war in Moskau und hat dann den russischen Außenminister Sergei Lavrov getroffen."
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    "text": "Wo gaben sie bekannt, dass Russland nicht mehr zulassen wolle?"
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    "text": "Dass Kenyane rekrutiert würden als Söldner."
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    "text": "Das hilft Toni an der Stelle jetzt nicht mehr so richtig weiter."
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    "text": "er war schon dort."
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    "text": "wie geht es ihnen denn jetzt?"
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    "text": "was ist dein letzter Kontakt zu ihm gewesen?"
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    "text": "Es geht ihm nicht gut."
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    "text": "seine Situation ist unverwendet."
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    "text": "Der hat große gesundheitliche Probleme bräuchte eigentlich nochmal eine Operation er bräuche Physiotherapie Finanziell schlechter hat Schulden."
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    "text": "Er sucht verzweifelt einen Job, um zu Geld zu kommen und sich da wieder rauszuarbeiten aus der Situation in die er sich gebracht hat."
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    "text": "Das letzte was er mir geschrieben hat ist die Situation ist schlecht aber ich danke Gott dass ich immerhin am Leben bin."
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    "text": "Danke Samuel für diese Geschichte von Toni."
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    "text": "Vielen Dank Dominik."
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    "text": "Das war unser Akzent und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt, probiert doch mal unser Probe-Abo aus."
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    "text": "Mehr Infos dazu gibt's in der Folgenbeschreibung."
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    "text": "Ich bin Dominik Schottner."
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    "text": "Danke fürs Zuhören."
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