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    "text": "NZZ-Aktzent."
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    "text": "Vor dem Gemeindehaus des Dorfs Grémisoire, im Wallis, das sprudelt Ende Juli noch der Brunnen und auf dem Rehberg da öffnet Winzerin Marie Bernageau das Bewässerungssystem damit ihre Rebstöcke Tropfen für Tropfen versorgt werden denn es soll ja gute Trauben und eine gute Ernte geben."
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    "text": "Die Sorge um das Wasser ist in Grémisoire groß!"
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    "text": "Genau, das Wasser ist sehr knapp in Grimiswein dieser Gemeinde."
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    "text": "Das Dorf hat keine eigene Quelle und auch keine eigene Grundwasserfassung und muss sich das Trinkwasser deshalb anderswo besorgen."
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    "text": "Und das führt dazu dass das Wasser schon seit Jahrhunderten ein großes Thema ist in diesem Dorf."
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    "text": "und diese Problematik verschärft sich natürlich in diesem Sommer wie wir ihn jetzt gerade erleben."
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    "text": "es ist trockenes ist heiß in der Schweiz Und da steigt der private Konsum von Wasser natürlich auch an, aber auch in der Landwirtschaft wird da mehr gebraucht."
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    "text": "Deshalb hat die Gemeinde beschlossen einen Bevölkerungsdeckel für das Dorf einzuführen so dass eigentlich nur noch fünftausend Leute dort leben dürfen."
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    "text": "Momentan sind es viertausende und ich meine kann noch ein bisschen wachsen, aber irgendwann ist dann Schluss!"
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    "text": "Keine zehn Millionen Schweiz, aber ein fünftausend Mann Grimisouar."
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    "text": "Ein Bevölkerungsdeckel soll der Gemeinde helfen ihre Ressourcen zu schützen."
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    "text": "NZZ."
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    "text": "am Sonntagreporterin Gina Bachmann war auf Ortsbesuch – ich bin Sarah Ziegler."
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    "text": "Gina mal uns mit Worten Mal ein Bild von Grimisoir."
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    "text": "Ich bin Ende Juli mit dem Zug nach Sion gefahren und dann habe ich ein Postalter genommen, dass dann den Südhang dieses Ronetals hinaufgefahren ist über eine kurvige Straße."
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    "text": "Im unteren Ortesteil sieht das ein bisschen aus wie in einer ... Schweizer Aglomeration, wie man sich vorstellt."
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    "text": "Es gibt so mehrstöckige Blöcke aus den ... Ich schätze jetzt mal so siebzeigere Jahren."
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    "text": "es gibt da einen Denner also ein Discounter genau der eher günstige Dinge verkauft und das kontrastiert so ein bisschen mit dem oberen Ortsteil."
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    "text": "Da gibt es nämlich ein kleines Einkaufszentrum Mit einem Kopp und einer Spezialitätenmetzgerei die premium Rindfleisch verkauft."
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    "text": "Und da sieht man auch in diesem oberendorfteil dass es viele große Grundstücke hat, viele Grundstücken die mit Tuja oder Lorbeerhecken eingezäunt sind."
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    "text": "und dahinter blitzt dann auch mal ein privater Pool hervor."
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    "text": "Also da sieht man dass die Leute viel Platz zum Leben haben und genau da gibt es auch eine Kirche einen Gemeindehaus."
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    "text": "also ist einfach so ein historischer Dorfkehr nach im oberen Teil."
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    "text": "Aber die Pools sind gefüllt der Brunnen sprudelt vor dem Gemeinderhaus noch."
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    "text": "Man merkt also nicht auf den allerersten Blick Hier ist Wasser ein Problem."
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    "text": "Das ist so, man merkt das nicht auf den ersten Blick und das ist eine Gemeinde wie überall es sonst auch ist."
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    "text": "die haben zum Beispiel kürzlich Wassereitungen repariert."
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    "text": "da hat man nach einer Baustelle im Dorf gesehen wo gerade die Leitungen erneuert werden damit sie eben dicht sind und nicht einfach Wasser versichert."
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    "text": "Was mir auch aufgefallen ist, als ich im Gemeinderhaus empfangen wurde vom Gemeindepräsidenten."
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    "text": "da hat er mir Werbeartikel von der Gemeinde gezeigt die sie hergestellt haben und das war neben eine Wasserkaraffe und eine Aluminiumflasche mit dem Logo der Gemeinden darauf."
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    "text": "Also man sieht es ist einfach ein Thema dass die Leute dort irgendwie beschäftigen."
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    "text": "Man muss sagen, dass die ganze Region, wo diese Gemeinde liegt, das Unterwall ist sehr trocken und seit Jahrhunderten auf Wasser angewiesen ist."
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    "text": "Und deshalb schon im Mittelalter sogenannte BIS gebaut wurden, also Französisches Wort."
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    "text": "Das sind Holzkanäle, die von den Bergen weit oben installiert wurden und ins Tal geleitet wird mit sehr abenteuerlichen Konstruktionen."
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    "text": "So holt man eigentlich das Wasser für die Landwirtschaft, für die Bewässerung Aber es brachte auch Trinkwasser, und das kauft die Gemeinde Krimiswa bei ihrer Nachbargemeinde Achba ein."
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    "text": "Und das wird ins Dorf geleitet und wird dort im oberen Teil des Dorfs in einem Trinkwassereservoir gespeichert."
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    "text": "Dieses Reservoir konnte ich auch besichtigen gehen."
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    "text": "Das muss man sich so vorstellen, dass man mit dem Auto so ein bisschen aus der Gemeinde rausfährt, einfach einen ganz nördlichen Teil der Gemeinden und dann auf eine Schotterstrasse abbiegt gelangt man zu einem Reservoir, also zu einer Betto-Eingangstüre unter einem Erdhügel."
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    "text": "Und wenn man die aufstößt ist das ganz angenehm frisch."
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    "text": "Es ist ein bisschen wie in einem Keller es ist feucht und da sieht man dann eben das modern ausgebaute Reservoire mit zwei Luken wo wirklich so ganz blau gestrahlt haben weil sie direkt in dieses Wasserbecken gezeigt haben."
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    "text": "und dieses Becken um sich eine Vorstellung zu machen Das ist etwas so groß wie ein olympisches Schwimmbäck."
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    "text": "Da passt glaube ich einiges rein."
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    "text": "Sie haben mir erzählt, dass es vor zwei Jahren, wo es auch sehr heiß war im Unterwallis, da hitzige Sitzungen gehabt hätten mit der Nachbar-Gemeinde, bei dem man sie gefetzt hat und sich in die Vorwürfe gemacht hat."
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    "text": "Wer hat jetzt viel genommen, obwohl er nicht durfte... Es muss so schon einen krassen Konflikt geben und es ist natürlich so, dass wenn das heiß ist dann steigt der Wasserbettarf."
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    "text": "Und das führt dann zu Knappheiten."
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    "text": "Er konnte auch aus dem Gemeindehaus zeigen, wo sein Vater aufgewachsen ist gleich im Haus nebenan und er erinnert sich eben an Zeiten, in denen das wirklich einen Wasserkrieg gaben diesen Gemeinden am Südhang oberhalb von Sion."
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    "text": "Er hat mir erzählt dass seine Mutter aus dem Nachbardorf stammt."
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    "text": "Sein Vater ist aus Grimiso eine Mutter aus der Nachbardorff und die als die verliebt waren jung."
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    "text": "Dass das wirklich offenbar ein Problem war."
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    "text": "Die Bewohner von Grimiswahr wurden also Wasserliebe bezeichnet weil sie eben kein eigenes Wasser haben und sich das immer anders so beschaffen mussten."
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    "text": "Und er sagte ganz klar in diesen Zeiten will er nicht zurück."
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    "text": "und um solche Wasserkriege zu verhindern, ist er jetzt mitverantwortlich für die Entscheidung."
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    "text": "Die Bevölkerung von Grimisua bei fünf tausend zu deckeln."
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    "text": "Wie genau kam es im Gemeinderat zu dieser Entscheidung?"
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    "text": "Er hat eine lange Karriere gemacht zuerst im Bankensektor und hat für die UBS in Zürich und anderen großen Städten schon vorhin gearbeitet."
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    "text": "Und er hat da sehr eine effiziente, sagen wir mal, vorangehensweise... Er hat mir erzählt, er hat ein Team zusammengestellt, wollte ganz genau wissen, wie viele Menschen reichen diese Wasseresourcen?"
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    "text": "Wenn es hart auf hart kommt vielleicht fünftauseinfünfhundert, aber fünftaussend Personen und dann ist Schluss!"
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    "text": "Also Sie müssen das Wasserreservoir vergrößen, Sie müssten neue Leitungen bauen und er sagt halt dass sich das nicht rechnen würde."
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    "text": "günstige Wohnungen, er hat da von Low-Kost gesprochen und das werden nicht die besten Steuerzahler."
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    "text": "Er hat es ziemlich unverblümt so gesagt und meinte eben dass man diese Investitionen wie nicht wettmachen könnte mit neuen Zuzügern."
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    "text": "deckeln?\"."
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    "text": "Sie kann es nicht im rechtlichen Sinne."
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    "text": "in der Schweiz gilt per Gesetz diese sogenannte Niederlassungsfreiheit."
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    "text": "also Die Gemeinde kann nicht eine Person wegweisen, die gerne in dieser Gemeinde wohnen möchte und auch eine Wohnung findet."
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    "text": "Sie regeln das über das Baureglement, also sie sagen ab jetzt dürfen keine neuen Bauzonen mehr erlaubt werden."
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    "text": "Also ich friere, dass jetzt zur Verfügung stehende Bauland ein und werden nur noch punktuell mit Verdichtung etwas mehr Wohnraum schaffen können eben bis zu dieser Grenze von fünftausend."
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    "text": "Kein echter Bevölkerungsdeckel!"
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    "text": "Also trotzdem erinnert es einen schon So ein bisschen an die Initiative zur Zehn Millionen Schweiz, die im Juni mehrheitlich hier im Land abgelehnt wurde."
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    "text": "Da wollte man ja die Zuwanderung begrenzen und eben die Gesamtbevölkerung des Landes bei zehn Millionen Deckeln."
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    "text": "Der Gemeinderat hat diesen Deckel schon vor zwei Jahren beschlossen, also noch bevor die Debatte zur Zehn Millionen Schweiz dann wirklich so groß geworden ist."
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    "text": "Und man muss auch sagen... Also ich habe den Gemeindepräsidenten schon nachgefragt, da ist denn die Argumentation dahinter oder vielleicht das Gefühl von zu viel, vom Dichtistress?"
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    "text": "Und er hat dann geantwortet, dass er selber sehr stark gegen die Zehn Millionen Schweizer Initiative war."
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    "text": "und er stellt das in Kontrast zur Gemeinde Grimis war, wo sie eben diese Berechnungen gemacht haben und er hat das wie so geframed als sei das eine natürliche Bevölkerungs-Obergrenze."
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    "text": "oder wenn Sie etwas davon gehört haben dann haben sie gesagt das sie sehr positiv finden."
  },
  {
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    "text": "also da war jetzt nicht so schienlich so eine Politikung zu sein eben wie du gesagt hast."
  },
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    "text": "es gab auch keine Abstimmung darüber."
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    "end": 753.19,
    "text": "Eine Bäckerei für Kauferin hat mich dann... ein bisschen ausführlicher Auskunft gegeben, die lebt seit einigen Jahren dort mit ihrem Mann und den Kindern."
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    "text": "Und sie hat gesagt, sie fände es eine schwierige Entscheidung."
  },
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    "text": "Sie hat wahrscheinlich auch so ein bisschen angetönt oder sie wollte ein bisschen antönnen."
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    "text": "das ist auch ein bisschen fremdenfeindlich vielleicht rüberkommen kann."
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    "text": "also sie sagt es oder sei jetzt nicht sehr sympathisch aber es sei für sie schon auch wichtig dass man die Lebensqualität im Dorf erhalte und ja was man halt feststellen kann in diesem Dorf die Lebens Qualität scheint zumindest jetzt von außen betrachtet sehr hoch."
  },
  {
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    "text": "Also wie ich gesagt habe haben."
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    "text": "Schöne große Grundstücke, es ist ruhig wenn man nicht gerade an der Hauptstraße wohnt und man hat eine super tolle Aussicht auf das Rhonital."
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    "text": "Es ist sonnig."
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    "text": "ich stelle mir auch vor dass es im Winter dort sehr mild und sonnige ist."
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    "text": "also Ja, es ist ein schöner Flecken."
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    "text": "und auch die Winzerin, die ich getroffen habe, Marie-Berg nach Chilio."
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    "end": 801.93,
    "text": "Sie lebt auch auf einem schön großen Grundstück mit einem eigenen Haus."
  },
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    "text": "Und sie hat mir auch gesagt dass für sie wie der Traum hier ist und dass sie auch irgendwie einverstanden ist mit dieser Regelung."
  },
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    "text": "Wagen wir mal einen Blick in die Zukunft."
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    "text": "Wir sind im Moment bei viertausend Einwohnern ungefähr in Grimisoire."
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    "text": "Wann könnte denn dieses app gesetzte fünftausendeinwohnergrenze erreicht werden?"
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  {
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    "end": 826.37,
    "text": "Die Gemeinde rechnet, dass das in zehn bis fünfzehn Jahren der Fall sein wird."
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  {
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    "text": "Also sie können momentan noch ein bisschen wachsen."
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    "text": "Sie sind aber auch schon sehr stark gewachsen."
  },
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    "end": 852.47,
    "text": "also seit den achtzigerjahren hat sich die Bevölkerung verdoppelt in diesem Dorf und das hat ihnen letzten zehn-fünfzehn Jahre sage ich jetzt mache auch stark mit der Lonza zu tun in Fiss was er mit dem großen Pharma Konzern der sehr viele Arbeitskräfte ins Wallis gezogen hat Und da sind auch einige in Grimis war jetzt ansässig geworden und da haben sie schon viel Wachstum erlebt."
  },
  {
    "start": 852.99,
    "end": 868.43,
    "text": "Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, ich weiß als Unternehmer oder als Familie das in zehn bis fünfzehn Jahren da ein Stopp ist und keine neuen Familien dazukommen, keinen neuen Unternehmer vielleicht investieren können gefährdet das nicht?"
  },
  {
    "start": 868.51,
    "end": 873.69,
    "text": "Auch ein bisschen die Lebensqualität weil es so ein bisschen nach Stilstand riecht."
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    "text": "Ja, das habe ich mich auch gefragt."
  },
  {
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    "end": 890.47,
    "text": "Sie haben dann geantwortet – also der Gemeindepräsident vor allem hat das beantwortet und gesagt die Gemeinde habe bis jetzt sehr stark vom Wachstum profitiert, eben es gibt ein Einkaufszentrum eine eigene Physiotherapiepraxis mehr Geschäfte und das sei alles sehr positiv."
  },
  {
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    "end": 896.71,
    "text": "Wenn sie aber nicht mehr wachsen wollen, dann trickt genau das ein was du skizziert hast so richtig nach Stillstand."
  },
  {
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    "end": 898.97,
    "text": "Und ein Problem ist vorallem die Überalterung."
  },
  {
    "start": 899.83,
    "end": 912.43,
    "text": "Die Gemeinde hat vor wenigen Jahren ein großes neues schönes Schulhaus gebaut und da ist die Gemeinde aber jetzt schon Überlegungen am Anstellen, dass sie einen Teil dieser Klassenräume in Wohnungen umwandeln wollen."
  },
  {
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    "text": "Genau, irgendwann werden die Kinder fehlen!"
  },
  {
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    "end": 926.83,
    "text": "Und ein anderer Punkt der Gemeindepräsidentin hatte am Tag nach dem Interview mit mir eine Sitzung mit dem Altersheim weil die die Plätze erhöhen wollen von fünfundsechzig auf hundert."
  },
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    "text": "Also da sieht man auch eben, die Gemeinde ist ein bisschen überalte."
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  {
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    "text": "Das hat man auch schon in Cafés gesehen – viele ältere Menschen."
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    "text": "und ja es wird für junge Familien nicht einfacher dahin zu ziehen weil die Grundstückpreise natürlich auch steigen wenn man sie einfriert, genau wenn es keine neuen mehr gibt."
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    "text": "Und ich habe dann den Gemeindepräsidenten gefragt, er ist das nicht ein Problem?"
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  {
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    "text": "Und der meinte dann so ziemlich offen, man könnte sagen ein bisschen zynisch sagt er dann ja es gebe auch reiche junge Familien"
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    "text": "Ja aber es ist ein Plan"
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    "text": "Genau."
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    "text": "Und du schaust dann für uns spätestens in zehn, fünfzehn Jahren nochmal in Grimissois vorbei?"
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    "text": "Ja das würde mich tatsächlich sehr interessieren denn es kann gut sein dass Grimisois das Dorf, dass das Schule machen wird."
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    "text": "wir haben ja eben die Zehn Millionen Schweiz abgestimmt und Die SVP hat sich dann auf meine Nachfrage hin nach dazu geäußert und gesagt, sie können es sich gut vorstellen auch auf kommunaler, kantonaler Ebene mit dieser Idee der Bevölkerungsdeckelung irgendwie weiterzumachen."
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    "text": "Und hat sich sehr interessiert gezeigt in diesem Beispiel Grimisouac."
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    "end": 995.51,
    "text": "wenn jetzt vor Ort die Lage mit dem Wasser sicher speziell ist aber dass so die Idee dort vorgeschritten ist das hat die schon interessiert."
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    "text": "Danke Gina!"
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    "text": "Das war NZZ-Aktzent mit einem Ortsbesuch in Grémisoire."
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    "start": 1010.39,
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    "text": "Die Fotos von dort gibt's in Jeanas Artikel und den verlinke ich euch selbstverständlich in den Shownotes."
  },
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    "start": 1015.75,
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    "text": "Ich bin Sarah Ziegler, machts gut!"
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]