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    "text": "Dieser Podcast wird präsentiert von Jäckli Weine, ihrer Weinhandlung mit Marken und Nischenweinen für Weinliebhaber, Vollblutanfänger und alle dazwischen."
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    "text": "Zehntausende Menschen sind versammelt für diesen historischen Moment."
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    "text": "Papst Leo XIV und sein Gefolge treten aus dem Petersdom, begleitet von Gesängen und auf der Bühne angekommen, bekommt der Papst das Mikrofon."
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    "text": "Die meisten Heiligen in der katholischen Kirche, da gibt es Zehntausende, die sind ... Schon im Mittelalter haben die gelebt, in Märtyrer gewesen, Jungfrauen aus ketische München."
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    "text": "Er ist eben nicht so eine Figur aus der Vergangenheit, sondern er ist einer von uns, mit dem sich heute die Menschen auch identifizieren können."
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    "text": "und damit auch zum Hoffnungsträger für die katholische Kirche."
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    "text": "Das besprechen wir mit Reporterin Andrea Sparlinger."
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    "text": "Ich bin an den Landen."
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    "text": "Was ist dann Carlo Agutis denn so besonders, dass er vom Papst zum Heiligen erklärt wurde?"
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    "text": "Obwohl die Eltern nicht gläubig waren oder, sagen wir, nicht regelmäßig in die Kirche gingen, hat er halt schon als ganz kleiner Junge, wollte er immer in die Kirchen rein, er wollte zu Heiligen beten und er hat dann schon mit sieben ist er täglich in die Messe."
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    "text": "Und er war sehr Computeraffin und hat dann online eben so eine Sammlung zusammengestellt von den Hundertvierzig Wunder, die bekannt sind, euch haristischen Wunder."
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    "text": "Also Wunder, die mit dem Abendmahl zusammenhängen."
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    "text": "Also der Glaube als großes Kriterium."
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    "text": "Und hat dann eben auch auf dem Schulweg sich immer um Obdachlose auf der Straße gekümmert und Migranten und den zu Essen gebracht und sich einfach so mit denen unterhalten."
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    "text": "Also er war wirklich so ... Ein besonderer Junge, kann man sagen."
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    "text": "Bevor jemand heilig wird, braucht er auch eine große Lobby und viele Leute hinter ihm, die sich für ihn einsetzen für seine Heiligesprechung."
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    "text": "Carlo hatte eine sehr spezielle Beziehung zu diesem Städtchen Assisi, das als sehr religiös gilt und aus dem eben auch sehr viele bekannte Heilige kommen."
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    "text": "Also die Mutter hat mir erzählt, wie im Oktober, im Oktober, also eben gerade einmal, fünfzehn Jahre alt, war krank geworden, ganz plötzlich, wie sie erst dachten, es sei nur eine Grippe."
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    "text": "Sie hat dann auch als Beweis von Anfang an angebracht, dass schon zu seiner Beerdigung sehr, sehr viele Leute kamen und eben auch viel ... viele Leute von der Straße, denen er geholfen hatte, dass er also sehr populär war."
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    "text": "Sie hat angefangen Flugblätter zu drucken, Gebetskärtchen, Plakate und sie ist dann wirklich erst in Mailand und dann in Italien und dann in ganz Europa herumgefahren und hat so auf die Botschaft ihrer Sohne sozusagen."
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    "text": "Okay, das ist jetzt das Narrativ einer Mutter, die eben will, dass ihr so ein Heilig gesprochen wird."
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    "text": "Und am Ende lag dann da wirklich ein Junge, der wie Carlo Acutis aussah, in einer Basilika, in Assisi."
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    "text": "Also da kriegt dieses Heiligtum etwas modernes."
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    "text": "Und eben das durch diese Reliquien ein Heiliger dann bei Gott für sie auch etwas tun kann."
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    "text": "Wir sind gleich zurück."
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    "text": "Wir von Jäckliweine sind überzeugt, dass Schweizerweine deutlich vielfältiger sind als einfach nur weiß-rot."
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    "text": "Lassen auch Sie sich begeistern."
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    "text": "Jetzt mit dem Rabattcode Podcast von zusätzlichen fünf Prozent Rabatt auf bereits reduzierte Schweizerweine profitieren."
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    "text": "Alle Infos unter www.jäckliweine.ch."
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    "end": 785.92,
    "text": "Die Biografie von Carlo, wie er gelebt hat, dann das Lobbing der Mutter, die wundersammelt, Carlos Leiche, die Nassise von Gläubigen besucht wird, das alles aber erreicht ja wohl noch immer nicht für eine Heiligesprechung."
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    "text": "Wo kommt da die katholische Kirche ins"
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    "text": "Ja genau, also am Ende ist es natürlich, seit dem Mittelalter ist es offiziell die Kirche, also der Papst und der Vatikan in Rom, die entscheiden, wer heiligesprochen wird."
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    "text": "Und das ist eine Behörde, die sich da mit unendlich vielen Verfahren oder Anträgen herumschlägt und einige seit dem sechzehnten Jahrhundert vor sich her schiebt."
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    "text": "Und bei Carlo, das ist sehr, sehr ungewöhnlich, dass das halt so schnell ging und dass er eigentlich schon jetzt nicht einmal zwanzig Jahre nach seinem Tod heiligesprochen wird."
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    "text": "Und was waren denn das für Wunder?"
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    "text": "Welche Wunder hat Carlo vollbracht?"
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    "text": "Laut seiner Mutter ganz viele."
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    "text": "Laut der Kirche wurden zwei anerkannt."
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    "text": "Das eine war ein dreijähriger Junge aus Brasilien, der eine angeborene Bauchspeicheldrüse erkranken hatte und nur künstlich ernährt werden konnte."
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    "text": "Und die Ärzte gaben ihm keine lange Lebenserwartung mehr."
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    "text": "Und er ... hat dann in einer Kirche, in seiner Heimatstadt, ein Stück eines Pullovers von Carlo, das dort ausgestellt war, geküsst."
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    "text": "Und es heißt kurz darauf, sei er wie durch ... Eben ein Wundergehalt gewesen und er habe sogar ein Steak und Bohnen essen können am Tag danach."
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    "text": "Wie ist das zu erklären?"
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    "text": "Das wurde dann von den lokalen Ärzten in Brasilien und auch in Rom geprüft und sie fanden eben keine medizinische Erklärung dafür."
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    "text": "Das war auch die Heilung von einer jungen Frau aus Costa Rica, die in Italien studierte und bei einem Fahrradunfall ein schweres Hirnschädeltrauma erlebte."
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    "text": "Und sie war im Koma, man gab hier keine Überlebenschancen."
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    "text": "Und als sie zurückkam nach Florenz, wo die Tochter im Spital war, ist diese dann aus dem Koma erwacht."
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    "text": "Und so beeindruckend jetzt ... Diese Erzählungen sind, dass alles wurde geprüft, offiziell anerkannt von der katholischen Kirche als Wunder, aber das eben angedeutet."
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    "text": "Wieso hat denn die katholische Kirche hier jetzt so vorwärts gemacht?"
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    "text": "Das hat sie natürlich schon auch aus eigenem Interesse."
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    "text": "Also bei Carlo ist natürlich die ideale Identifikationsfigur in diesem Moment."
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    "text": "Weil die Kirche hat ja eher Probleme, junge Leute anzusprechen."
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    "text": "Die Kirchen sind oft leer."
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    "text": "Und dann nützt ihr natürlich so ein junger Mann, der eben auch Internet-Dafin war."
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    "text": "Und wenn wir ... Denken in den letzten Jahren, vielleicht sogar Jahrzehnten, haben wir vor allem auch bei uns in den Nachrichten und so von der Kirche etwas gehört, wenn es um Skandale ging, vor allem um sexuellen Missbrauch oder auch Korruptionskandale."
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    "text": "Und das ist jetzt halt eine positive Geschichte."
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    "text": "Und die Menschen können sich mit ihm eher identifizieren."
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    "end": 1023.12,
    "text": "Also die Kirche versucht sich so auch, ein moderneres Image zu geben, würde ich sagen."
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    "text": "Andrea, vielen lieben Dank."
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    "text": "Gerne Nadine."
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    "text": "Und das war unser Akzent mit Reporterin Andrea Spalinger."
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    "text": "Ich bin Nadine Landert."
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    "text": "Bis bald."
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