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    "end": 2.34,
    "text": "Und bevor es losgeht, ein kleiner Hinweis."
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    "text": "Für unsere treue Podcast-Community haben wir ein kleines Geschenk!"
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    "text": "Nur für euch gibt es die NZZ Online sieben Tage gratis zu lesen – völlig unverbindlich und es endet auch automatisch."
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    "text": "Alle Infos findet ihr in den Shownotes."
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    "text": "Auf den ersten Blick erinnert nichts mehr an die traurige Berühmtheit dieser syrischen Stadt Raka, die frühere Hauptstadt des sogenannten islamischen Staates."
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    "text": "Wo die Theromilitz-IS einst Köpfe ihrer Feinde auf einem Zaun aufspießte wird heute die Flacke des neuen Syriens."
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    "text": "Sie steht für den Neuanfang nach dem Sturz der syrischen Diktators Bashar al-Assad."
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    "text": "und reward du bist dahingereist ein halbes Jahr nachdem die neue syrische Regierung das Zepter übernommen hat."
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    "text": "was hast Du da erlebt?"
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    "text": "Nadine, es liegt eine Krisenstimmung über dieser Stadt in Nordost-Syrien also weit entfernt von der Hauptstadt Damascus."
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    "text": "Denn die Euphorie über die neue Regierung, die erst vor wenigen Monaten dort die Macht übernommen hat ist verpufft."
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    "text": "Die Menschen sind enttäuscht sie frustriert und die Umstände dort sind so schlimm, dass sich einige sogar den IS also dem sogenannten islamischen Staat zurückwünschen."
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    "text": "Es herrscht dort eine brandgefährliche Nostalgie, die auf den Straßen von Raka spürbar"
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    "text": "Vor rund einem halben Jahr haben die Menschen in der nordsyrischen Stadt Raka die neue Regierung von Al-Shara noch als Befreier gefeiert – doch die Euphorie ist weg!"
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    "text": "Warum gar die Sehnsucht nach dem Terrorregime des IS auflampt, erzählt na Ost-Korrespondent Revert Hoffer."
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    "text": "Revert wenn sich Menschen eine Terrormilit zurückwünschen dann muss es ihnen jetzt wirklich schlecht gehen?"
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    "text": "Ja das war auch mein Eindruck als ich nach Racka gereist bin und dort mit vielen Menschen gesprochen habe."
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    "text": "zum Beispiel als allererstes bin ich auf die Straße gegangen und habe dort die Brüder Ali und Masin Al Gatheya getroffen."
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    "text": "Sie besitzen eine kleine Schreinerei im Zentrum von Racker und ihnen geht es objektiv sehr, sehr schlecht."
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    "text": "Sie haben eben gesagt, als die Regierung von Ahmed Al-Sharah Anfang des Jahres hier die Macht in Raka übernommen hat, dachten sie das alles sofort besser wird."
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    "text": "Ihre Hoffnung wurde eben schnell enttäuscht und der Grund für ihre Wut ist sehr einfach!"
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    "text": "Die Preise sind seitdem rasant angestiegen."
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    "text": "Die Kosten für Strom, Benzin, Brot... Also alles Dinge die man braucht zum Überleben, die liegen teilweise höher als ein monatliches Einkommen in Racka."
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    "text": "Und Ali und Masin Al-Ghater, die beiden Schreiner Die gehen sogar eben so weit, dass das Leben sogar unter dem IS besser gewesen sei."
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    "text": "Damals gab es Arbeit die Preise seien stabil gewesen und als ich mit ihnen geredet habe da hat sich langsam eine Menschentraube um diese beiden Brüder gebildet und ich hab gemerkt, dass sie nicht die einzigen sind, die das Gefühl haben, dass damals unter der Herrschaft des IS das Leben einfacher und besser gewesen ist."
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    "text": "Robert, lass uns kurz zurückblicken um das auch besser verstehen zu können."
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    "text": "Zwei-tausenddreizehn war Raka die erste syrische Provinzstadt, die Assad an die Rebellen verloren hatte."
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    "text": "Damals, das war eben die kurze Zeit als diese Befreiung gefeiert worden ist."
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    "text": "Als die sogenannte freie syrische Armee diese Stadt übernommen hat und die Soldaten von Assad vertrieben haben."
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    "text": "Doch es hat nur ein Jahr gedauert."
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    "text": "da hat der IS und andere jihadistischen Gruppen diese Rebellen zurückgedrängt und Raka wurde bald zur de facto Hauptstadt ihres weltweiten Kalifats ausgerufen."
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    "text": "Das hier dran."
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    "text": "drei Jahre und zwei Tausend Siebzehn kamen dann."
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    "text": "kurdische Medizin, die sogenannte SDF mit Unterstützung der USA in die Stadt vertrieben den IS."
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    "text": "Und dann eben für neun Jahre auch noch nach dem Sturz des Assad Regimes hatten Die Kurden, die Kontrolle in dieser Stadt, die eben mehrheitlich arabisch und nicht kurdisch ist."
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    "text": "Und dann kam es Anfang im Jahr zwanzig zu der Offensive von den Truppen der Regierung von Ahmed al-Shara, die die Kurden aus dem Nordosten weitgehend vertrieben haben."
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    "text": "Das haben eben die Menschen in Raka gefeiert."
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    "text": "Und ich finde, wenn man sich das alles so vor Augen führt dann steht Raka eigentlich wie kaum eine andere syrische Stadt für diese sehr verworrene blutige Geschichte des Bürgerkriegs in Syrien."
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    "text": "Und eben jetzt seit Anfang dieses Jahres bestimmt die neue syrische Regierung warum hat sich denn die Situation für die Menschen seither so stark verschlechtert?"
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    "text": "Es ist eben das, was wir auch von Ali und Masin Al-Gatheya gehört haben."
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    "text": "Das ist die extreme Verteuerung, die überall in Syrien stattgefunden hat und den Raka zeigt sich besonders extrem."
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    "text": "Dort bin ich zu einer Bäckerei gegangen... wo viele Menschen eben zwischen Müll auf einer staubigen Straße Schlange gestanden haben."
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    "text": "Und dort konnte ich unter anderem auch mit dem Pensionär Ahmed Kurdi sprechen, der mir gesagt hat die Brotfladen seien nicht nur sehr viel teurer geworden fast doppelt so teuer wie noch vor wenigen Monaten sondern dazu habe sich auch ihre Größe verringert."
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    "text": "Er hat mir gesagt, seine Rente reiche noch nicht einmal um jetzt die Stromrechnung zu bezahlen."
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    "text": "und Ahmet Kurdi hat mir gesagt wenn sich nicht bald etwas an diesen Preisen ändert dann wird es eine neue Revolution gehen"
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    "text": "Wenn das Brot von einem Tag auf den anderen doppelt so teuer ist, dann ist das natürlich schon sehr einschneidend."
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    "text": "Es ist nicht nur eine kriegsbeginnte Krise, also überall auf der Welt erleben wir ja steigende Preise wegen dem Krieg zwischen dem Iran und den USA und Israel."
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    "text": "und in der Vergangenheit da denken viele Leute zurück unter dem IS waren die Preise stabil denn der IS hatte eben einen Gebiet kontrolliert das ich bis in den Irak erstreckt habe."
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    "text": "das hat Steuern erhoben Zölle erhoben hat umverteilt."
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    "text": "Er will eben das der Markt eine viel größere Rolle spielt und er hat eben in ganz Syrien mit einmal fast alle staatlichen Hilfen gestrichen."
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    "text": "man muss sich das vor Augen führen."
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    "text": "Also auch der pensionär Ahmed Kurdi hat es mir ja gesagt Der Strom war vorher fast umsonst."
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    "text": "für die Menschen in Syrien Und vor allem auch in Raqqa wo eben die Kurden das subventioniert hatten kostet allein schon Stromteils mehr als ein Monatslohn."
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    "text": "Jetzt ist es verständlich, dass wenn das Geld kaum reicht für das Allerwichtigste nämlich für Brot dann ist die Wut und der Frust natürlich groß!"
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    "end": 544.88,
    "text": "Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass sich das Leben nur verschlechtert hat seit die neue Regierung an der Macht, es seit dem kein Krieg mehr herrscht keine Terromilit"
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    "text": "Es ist nicht alles schlechter geworden."
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    "text": "Also zum Beispiel wurde mir gesagt, die Sicherheitslage habe sich massiv verbessert also als eben die Kurdenmiliz SDF Racker beherrschte da sein Diebstähle und Einbrüche an der Tagesordnung gewesen auch seinen Drogen sehr weit verbreitet gewesen in Racka unter anderem Crystal Meth Und man hat auch dort gesehen Als ich eben auf der Straße war die Sicherheitskräfte der neuen Regierung sind auf den Straßen von Racker sehr präsent."
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    "text": "Alle haben gesagt, dass das etwas wäre was sie so seit Jahren eigentlich nicht mehr erlebt haben."
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    "text": "Der ist ein Goldschmied, der schon viele Jahre einen kleinen Laden in Raka betreibt wo er eben goldschmuck verkauft und er hat mir jetzt allererstes auch gesagt dass er jetzt eigentlich keine Sorge mehr hat das bei ihm eingebrochen werden."
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    "text": "Er sagt eben, wenn die Menschen kaum mehr Geld für Essen haben dann würden sie noch weniger Gold kaufen."
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    "text": "und er so wie einige andere Menschen in Raka auch schwärmt eben die IS-Herrschaft."
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    "text": "Die waren für ihn für den Goldschmied im wahrsten Sinne des Wortes goldende Zeiten Denn die ausländischen Gehadisten, die damals eben diesem Ruf des IS-Kalifards gefolgt sind."
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    "text": "Die sind nach Raqqa gekommen und hatten kaum Bargeld aber haben sehr viel Goldschmuck mitgebracht Und das haben sie bei ihm im Laden von Hussein Alami verkauft."
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    "text": "Er meinte eben teilweise hätte er einen Umsatz von zwei tausend Dollar an Tag gemacht Mit diesen Gold der ausländern Islamisten."
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    "text": "Und eben er hatte nochmal betont, der IS hätte für Sicherheit gesorgt."
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    "text": "Später unter der Herrschaft der Kurden sei es anders gewesen."
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    "text": "Also weil das sicher war und weil es ihm finanziell deutlich besser ging..."
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    "text": "Wirtschaftlich habe ich nie für ihn persönlich eine so gute Zeit erlebt wie unter dem IS und bei ihm ist es natürlich auch so relativiert diese äußerst brutale... Zeit als der sogenannte islamische Staat in Raka geherrscht hat."
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    "text": "Jeder dieser wirklich arbitreeren strengen Gesetzen der Islamisten nicht gefolgt ist, der war im Lebensgefahr!"
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    "text": "Und er sagt auch, am Anfang hätten die Menschen Angst gehabt."
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    "text": "Aber als dann das erste Blutbad geschehen sei, als der IS-Menschen öffentlich gekopft habe, da sei allen Menschen in Raka klar gewesen wie eben diese Regeln jetzt aussehen und wie sie sich verhalten müssen."
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    "text": "Man muss auch wissen... Hussein Al-Aami, der ist ein konservativer Muslim."
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    "text": "Seine Sitten musste jetzt nicht sehr stark anpassen und deswegen in seiner Rückschau steht der IS vor allem für Ordnung und Stabilität während es in der Realität natürlich eine absolute Terrorherrschaft"
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    "text": "war.\"."
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    "text": "Was treibt Menschen in die steigsten Bergwände der Welt?"
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    "text": "Und was lernen sie dabei über die eigenen Grenzen?"
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    "end": 785.58,
    "text": "Am fünfundzwanzigsten August sprechen wir bei NZZ Live in Zürich mit dem Extrembergsteiger Dani Arnold und der Freeriderin Nadine Wallner über Mut, Verantwortung und die Faszination des Risikos."
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    "end": 796.2,
    "text": "Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Tickets unter nz.ch slash live."
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    "text": "verklärter Blick zurück in die Vergangenheit."
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    "text": "Ich denke, die Probleme der Menschen sind natürlich real und sie sind im wahrsten Sinne des Wortes existenziell."
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    "text": "Und ich glaube in der Rückschau, da blenden viele eben diese Gräutaten und die Grausamkeiten, die unter dem sogenannten islamischen Staat an der Tagesordnung waren auch aus."
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    "text": "Sie denken dann vor allem wenn sie jetzt nicht mal mehr Brot kaufen können vielleicht daran zurück dass es damals Arbeitsplätze gab das sie sich keine Sorgen machen mussten wie sie ihre Kinder durchfüttern können."
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    "text": "Und ich glaube, ein anderer wichtiger Aspekt ist auch das die Menschen mit denen ich sprechen konnte zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten eigentlich eben auch unter der Ersatzzeit davor sich frei äußern konnten."
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    "text": "Also sie konnten zum ersten Mal mit mir, einem ausländischen Journalisten darüber sprechen was die Regierung falsch macht."
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    "text": "Sie konnten zum ersten mal die Regierung kritisieren und das ist etwas was es in Syrien noch nie gegeben hat und dass ist glaube ich auch ein Effekt davon den wir sehen dass eben die Vergangenheit verklärt wird weil man die Gegenwart kritisierend darf."
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    "text": "Auf der anderen Seite schätzt man diese neue Freiheiten vielleicht auch nicht so Meinungsäussungsfreiheit nicht so wichtig ist, wenn man nicht genügend zu essen bekommt."
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    "text": "Absolut!"
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    "text": "Es braucht noch viel, viel Zeit... Es ist so, dass es auch hoffnungsvolle Zeichen gibt."
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    "end": 911.98,
    "text": "Also zum Beispiel haben die USA unter Präsident Donald Trump jetzt vor kurzem angekündigt das sie Syrien von der Liste der Startsponsoren für Terror streichen."
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    "end": 922.16,
    "text": "Das wird ein großer Schritt sein, das Unternehmen auch wieder im Land investieren können ohne Angst zu haben, dass sie vielleicht von den USA sanktioniert werden."
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    "end": 926.42,
    "text": "Syrien wird wieder Teil des internationalen Finanzsystems werden."
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    "text": "Das sind alles Voraussetzungen die es braucht, dass es wieder Aufbau, das es wieder Wirtschaftswachstum und Investitionen gibt."
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    "text": "Bisher hat man aber davon noch nicht viel gesehen und es wird wahrscheinlich noch Monate und vielleicht sogar Jahre dauern bis dieses weitgehend zerstörte Land wieder auf die Beine kommt."
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    "text": "Und gerade in Raka sind die Probleme nochmal größer als eben in vielen anderen Teilen des Landes."
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    "text": "Und schafft das die Regierung, auch wenn es noch Zeit braucht?"
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    "text": "oder wird der Geduldsfaden der Menschen in Raka vorher reißen?"
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    "text": "Mein Eindruck ist dass die Leute zwar ungeduldig sind sehr unzufrieden und wütend."
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    "text": "Aber von dem Brutalen wirklich langen Bürgerkrieg auch müde sind."
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    "text": "Ich glaube nicht, dass es jetzt Massen geben wird die so wie gegen Assad mit Waffen in der Hand quasi den Aufstand gegen die Regierung proben."
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    "text": "ich meine das ist schwierig sein wird dass es weiterhin Proteste geben wird aber dass die allermeisten Syrerinnen und Syrer kein Blut vergießen wollen nach so vielen Jahren Krieg."
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    "text": "sehr gerne Nadine"
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    "text": "Und das war unser Akzent mit einer ostkorespondenten Trevertoffe."
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    "text": "Ich bin auch den Landet, bis bald!"
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