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    "text": "Dieser Podcast wird präsentiert von Tferenbold Reisen."
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    "text": "Ihr Spezialist für Musikreisen der Extraklasse."
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    "text": "Da fährt gerade ein Lkw von einem Schulhof herunter."
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    "text": "Auf seiner Ladefläche unter anderem ein großer Korb mit Basketbellen und anderes Sportequipment."
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    "text": "Dann Schnitt auf den verlassenen Hof und dann die Klassenzimmer, in denen kein einziger Tisch kein einziger Stuhl mehr steht."
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    "text": "Diese Grundschule wurde nämlich geschlossen und leer geräumt."
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    "text": "Nicht mehr genug Schüler."
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    "text": "Und das ist in Südkorea kein Einzelfall, Katharina."
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    "text": "Nein, denn die Südkoreaner sind sich diese Art von Nachricht schon gewöhnt."
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    "text": "Es sind meistens Primarschulen."
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    "text": "Das Problem ist nämlich, dass es in Südkorea immer weniger Kinder gibt, weil auch eben Frauen immer weniger häufig Mütter werden."
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    "text": "Das Land hat die niedrigste Gebotenrate der Welt."
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    "text": "Darum sehen die Prognosen von den Demografen auch sehr düster aus für Südkorea."
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    "text": "Manche Berechnungen gehen davon aus, dass wegen diesem ausgeprägten Menschenmangel bis in thirty-fünf Jahren die Wirtschaft kollabieren wird."
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    "text": "Es wird die ganze Gesellschaft verändern."
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    "text": "Man geht sogar von einer Einsamkeitsepidemie aus und von einem Zerfall der Gesellschaft."
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    "text": "Und deswegen rechnen einige Demografen aus, dass das Ende von Südkorea spätestens im Jahr zweitausend."
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    "text": "ein Hundert da sein wird."
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    "text": "Das klingt jetzt sehr dramatisch, fast schon nach so einer Apokalypse."
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    "text": "Kann man in der Tat sagen."
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    "text": "Und noch apokalyptischer wird es, wenn man sich vorstellt, dass dem Rest der Welt eigentlich dasselbe Problem blüht."
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    "text": "Die Menschheit produziert zu wenig Nachwuchs, besonders stark schrumpft Südkorea."
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    "text": "Doch diesen Trend umzukehren, das ist gar nicht so einfach, sagt Reporterin Katharina Bracher."
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    "text": "Ich bin Sarah Ziegler."
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    "text": "Ich muss jetzt hier mal wirklich meine Vorstellungskraft anstrengen."
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    "text": "Wie können wir uns in Südkorea genau in diesen fünfunddreißig Jahren, von denen du sprachst, vorstellen, wenn alles kollabiert sozusagen?"
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    "text": "Also muss ich vorstellen, dass Südkorea dann sechzehn Millionen Menschen verloren hat, weil eben nicht genug Kinder geboren werden."
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    "text": "Und das ist fast ein Drittel der Bevölkerung, der zu diesem Zeitpunkt dann fehlt."
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    "text": "Das bedeutet auch, dass die Renten und die Gesundheitsversorgung nicht mehr finanziert werden können, weil es eben immer weniger arbeitende Bevölkerung hat."
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    "text": "Ganze Dörfer, das ist heute schon, dass es viele verlassene Dörfer auf dem Land gibt, Städte verweist, auf jeden Fall Kindergärten und Schulen, die nicht mehr gebraucht werden."
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    "text": "Es gibt Szenarien, dass sich die Natur zurück ausbreitet, vor allem auf den Inseln im Süden."
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    "text": "halbe Insel Südkorea, dass das dort alles verwildert."
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    "text": "Und weil es auch sehr wenige junge Menschen hat, gibt es so diese Einsamkeits-Epidemie."
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    "text": "Ich war ja zum ersten Mal in Südkorea, muss ich sagen hier, und mir selber ist es auch aufgefallen."
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    "text": "Wenn ich dann mal irgendwo einen Kinderwagen, einen Bucky gesehen habe, dann waren da meistens kleine Hunde drin und keine Kinder."
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    "text": "Und auch wenn es Spielplätze hat in den Parks, dann waren die eher verlassen."
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    "text": "Und das haben ja auch die Interviewpartner, also die Mütter gesagt, das ist schon sehr anders jetzt, vor allem in Seoul, wo die Geburtenrate eben noch viel tiefer ist als im Rest des Landes."
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    "text": "Das mit den zu wenig Kindern, das kennen wir ja aber auch aus Deutschland und aus der Schweiz."
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    "text": "Auch da wurden schon Kindergärten oder Schulen geschlossen oder zusammengelegt, weil zu wenig junge Menschen nachkommen."
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    "text": "Wie viele Kinder bekommen denn jetzt wirklich die Südkoreanerin und die Südkoreaner?"
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    "text": "Weil um eine Gesellschaft stabil zu halten, also immer zu erneuern, bräuchte es zwei Komma eins Kinder pro Frau."
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    "text": "Und wenn man diese zwei Komma eins Erneuerungsquote, wie man das nennt, vergleicht, in der Schweiz hat mehr zwanzig, dreiundzwanzig, eins Komma drei, drei Kinder pro Frau, das heißt auch schon deutlich unter dieser Erneuerungsquote."
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    "text": "Aber ja sehr unterschiedlich, warum ist die Geburtenrate in Südkorea so besonders tief?"
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    "text": "Tja, wenn wir das wüssten, dann können wir wahrscheinlich einen Nobelpreis verlieren, weil Südkorea bastelt selber noch an der Frage."
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    "text": "Es gibt mehrere Gründe, die in Frage kommen."
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    "text": "Sie sagen aber, wir wollen keine Kinder, ganz bewusst."
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    "text": "Sie hat sehr hart gearbeitet für diese Karriere, hat dieses sehr rigide Bildungssystem Südkoreas hinter sich gebracht, hat sich auf dem hochkompetitiven Arbeitsmarkt durchgesetzt und verbringt eigentlich auch die meiste Zeit ihres Lebens an diesem Arbeitsplatz."
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    "text": "das alles auf sich nehmen, aber dann einfach die ganze Zeit extreme Schuldgefühle haben gegenüber dem Kind, aber auch gegenüber dem Arbeitgeber."
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    "text": "Und das sagt Jemma, das wolle sie sich nicht antun."
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    "text": "Jetzt gibt es dabei zum Beispiel in Jemmas Feier noch eine andere Möglichkeit."
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    "text": "Sie hat ja jemanden geheiratet."
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    "text": "Also der könnte doch vielleicht dann auch zu Hause bleiben."
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    "text": "Ja, das könnte bei Suki vielleicht sogar funktionieren."
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    "text": "Aber jetzt generell gesprochen ist es halt wirklich so, dass in Südkorea sind die Väter sehr, sehr wenig in Familienarbeit involviert."
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    "text": "Das zeigt auch die Statistik."
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    "text": "Das ist ja schon bei uns relativ tief."
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    "text": "Oder die Frauen machen immer die meiste Arbeit."
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    "text": "Seit aber von den Frauen auch erwartet wird, dass sie arbeiten und eine Karriere machen, weil sie eben auch hochgebildet sind, tragen sie einfach jetzt die gesamte Arbeitslast."
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    "text": "Aber guck mal, da haben wir doch direkt einen Punkt identifiziert, an dem Südkorea ansetzen könnte, um das Problem mit der Geburtenrate zu lösen, nämlich Geschlechtergleichstellung."
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    "text": "Wenn das so einfach wäre, weil es gibt eben auch einen Gegentrend in Südkorea, wie wahrscheinlich auch anderswo auf der Welt, wo sich die Südkoreaner eigentlich beklagen, dass sie finden, es ist jetzt aber auch mal genug mit einem feministischen Forderung."
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    "text": "Das zum Beispiel ist super heiß diskutiert."
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    "text": "Und viele Männer geben heute auch junge Männer übrigens, geben dem Feminismus die Schuld, dass weniger Kinder zur Welt"
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    "text": "Der dachte wirklich auch, der Feminismus ist eigentlich die Wurzel allen Übels und des gesellschaftlichen Niedergangs."
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    "text": "Warum sie den wohl nicht geheiratet hat, aber ist an der Behauptung was dran?"
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    "text": "Da sind die Geburtenrate, das ist mal eine Korrelation."
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    "text": "Man könnte jetzt denken, dass mehr Freiheit in der Entscheidung, was man mit seinem Leben anfangen will, auch zu weniger Kinder führt."
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    "text": "Aber das ist nicht überall so."
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    "text": "In der USA zum Beispiel hat man gesehen, dass zur gleichen Zeit wie die Emanzipation Also die Gleichstellung, die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung der Frauen voranschreitet sie, blieb die Geburtenrate eher gleich, zum Teil sogar ein bisschen höher."
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    "text": "Also es ist nicht unbedingt so, dass man sagen kann, mehr Feminismus, mehr Bildung für Frauen, weniger Kinder."
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    "text": "In die Skale die Milano oder Semperoper in Dresden."
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    "text": "Denn hier entfalten sich große Kompositionen am eindrücklichsten."
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    "text": "Gänsehortmomente inklusive."
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    "text": "Twerenboldreisen, ihr Spezialist für Musikreisen der Extraklasse."
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    "text": "Du hattest vorhin gesagt, dass es noch wahrscheinlich mehrere Gründe dafür gibt, dass die Geburtenrate so niedrig sind."
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    "text": "Also ein sehr südkoreanischer Grund oder sehr spezifisch ist dieses super teure Bildungssystem, was sie haben, die das stützt wirklich auf so Elite-Schulen ab."
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    "text": "Es kostet sehr viel für Eltern hier, die Kinder durchzuschleusen."
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    "text": "Sie hat mit viel Druck gearbeitet."
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    "text": "Es gibt einen Druck, dass man es auf die Elite und... Universität in Seoul schaffen muss und die Eltern investieren dann alles."
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    "text": "Und Zucki und Gemma haben mir gesagt, dass sie genau diese Tortur einem Kind nicht antun wollen, weil sie ihn auch sagen, dieses Kind kann sich nicht aussuchen, wo es geboren wird."
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    "text": "Und dann wird es in unsere kompetitive Gesellschaft geboren und muss das einfach mitmachen."
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    "text": "Es wird verlangt, dass man an Abendveranstaltungen geht mit dem Chef, Essen, Karaoke mit dem Chef."
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    "text": "Es ist einfach so Teil von diesem Arbeitsethos und dem Leistungswille."
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    "text": "Und das ist der Bestandteil der südkoreanischen Mentalität."
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    "text": "Der Arbeiten der Firma wird alles untergeordnet."
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    "text": "Ja, du sagst das ja eben auch schon, Gemma ist auch oft am Wochenende in ihrem Start-up in ihrer Firma."
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    "text": "Das heißt eigentlich... haben viele Südkoreaner gar keine Zeit für Kinder."
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    "text": "Und das klingt ja auch eher nach einer Gesellschaft, die das Kinderkriegen gar nicht so fördert."
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    "text": "Auf dem Papier schon, die Regierung hat ja jetzt einiges getan, aber was mir meine Interviewpartnerinnen vor allem erzählt haben ist, wie sie nicht so kinderfreundlich, vor allem jetzt in den Großstädten nicht."
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    "text": "Also in den Restaurants will man kein Lärm von Kindern, es gibt da keine Kinderecken oder es gibt wenige Spielplätze."
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    "text": "Also Kinderlärm stört einfach auch in dieser sehr leistungsorientierten Gesellschaft, die mit viel Disziplin die Wirtschaftsleistung hochhält."
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    "text": "Viele haben übrigens lieber ein Hündchen oder sie verschieben das Kinderkrieg auch einfach auf später, wenn sie das Leben dann mal ausgiebig genossen haben, ihr Geld für Reisen und Co."
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    "text": "ausgegeben haben, also auch seine Berechtigung hat, aber ... Je später, desto unfruchtbar wird die Gesellschaft und das wiederum wirkt sich dann auch nicht positiv auf die Geburtenrate aus."
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    "text": "Ja, und die Hunde in den Baggies, die dir begegnet sind, die helfen da auch nicht."
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    "text": "Also schwierige Gemengelage."
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    "text": "Was tut denn jetzt Südkorea dagegen?"
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    "text": "Du hast gerade von Maßnahmen gesprochen."
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    "text": "Soki und Gemma haben das schon als Teenager eigentlich miterlebt, wie die Regierung das Problem das erste Mal angesprochen hat."
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    "text": "Das war so in den Neunzigern."
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    "text": "Und dann aber erst so, dass es in dem Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr"
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    "text": "ist, dass es in den Jahr ist, dass"
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    "text": "es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass es in den Jahr ist, dass Übrigens zum Teil fast ein bisschen im Gegenteil."
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    "text": "Es ist ja eher noch zurückgegangen und also die Geburtenquote."
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    "text": "Ja und man ist eigentlich immer noch so ein bisschen ratlos."
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    "text": "Warum hat es nichts gebracht?"
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    "text": "Also ist man da auch noch ratlos oder hat man wenigstens die Grüne dafür identifiziert?"
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    "text": "Einfach zu denken, Kinder sind halt teuer und wenn man mit dem Geld reinschüttet, dann kommen da mehr Kinder raus."
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    "text": "Das ist einfach zu simpel."
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    "text": "Das Problem geht tiefer."
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    "text": "Das sieht man übrigens in allen Ländern, die es probiert haben mit finanziellen Anreizen auch."
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    "text": "Also Italien ist ein Beispiel."
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    "text": "Ungarn, Taiwan, auch nordische Länder hatten damit keinen Erfolg oder einen sehr kurzfristigen Erfolg."
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    "text": "Und man müsste einfach dazu sagen, dass Arbeitskulturen, Geschlechterfragen halt schwerer zu lösen sind."
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    "text": "Ja, und darum sind alle noch so ratlos und darum steht auch diese apokalyptische Prognose vom Anfang im Raum zu Südkorea, einem leeren Südkorea, die war ja sehr eindringlich."
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    "text": "Was sagen denn Suki und Gemma dazu, die ja selber keine Kinder wollen, aber eben in diesem Land leben, das vielleicht bald leer ist?"
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    "text": "Gemma hat mir gesagt, dass sie vor allem große Sorgen hat, dass die Armut zunehmen wird."
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    "text": "Das ist etwas, was ihre Großeltern noch beschäftigt hat und durchaus realistisch ist, wenn man jetzt sieht, dass dieses sehr reiche Land, dieses sehr entwickelte Land eine große Altersarmut hat."
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    "text": "Und das andere Problem ist halt, weil weniger Leute, weniger junge Leute, weniger Innovation."
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    "text": "bringen und ihre Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten vor allem viel fürs Wirtschaftswachstum und ihre Innovation haben viel gebracht."
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    "text": "Und wenn die fehlen, wie schafft, dann dieses Land noch seine Wirtschaft zu halten."
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    "end": 968.62,
    "text": "Und übrigens, ich könnte mir vorstellen, dass die beiden, also Gemma und Suki, trotzdem irgendwann noch Kinder bekommen, weil sie haben dann schon noch die Möglichkeit angesprochen, irgendwann zu adoptieren."
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    "text": "Hilft der Geburtenrate dann vielleicht auch nicht so richtig."
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    "text": "Aber zumindest hätten sie dann Kinder."
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    "text": "Vielen Dank, Katharina."
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    "text": "Danke dir."
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    "text": "Wer jetzt übrigens denkt, weniger Menschen wären doch vielleicht gar nicht so schlimm für die Umwelt, vor allem, da widerspricht die Wissenschaft."
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    "text": "Damit es einen Effekt auf den Klimawandel zum Beispiel hat, müsste sich die Zahl der Menschen auf der Erde möglichst schnell halbieren."
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    "text": "Und das wollen wir ja vielleicht auch nicht."
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    "text": "Noch viel mehr Infos zum Thema Katharina in der NZZ aufgeschrieben, den Link dahin und den Link zum Probe-Abo pack ich euch in die Show-Notes."
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    "text": "Das war NZZ-Aktzent, ich bin Sarah Ziegler, macht's gut!"
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