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    "text": "Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert von NZZ Live."
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    "text": "Wir machen den Journalismus der NZZ erlebbar!"
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    "text": "NZZ Akzent."
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    "text": "Vor genau einer Woche, da wandte sich Ferdinand Marcos an seinen Volk."
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    "text": "Das Setting in dieser Pressekonferenz, das wirkt eher trocken."
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    "text": "Aber seine Botschaft hat es in sich, Katrin!"
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    "text": "Ja die Lage ist ziemlich dramatisch für die Philippinen und zwar kommt ein Großteil neunzig bis fast hundert Prozent ihres Öls aus den Golfstaaten Und die Vorräte, die jetzt noch bleiben – also die Reserven reichen vielleicht noch für ungefähr fünf, vierzig Tage."
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    "text": "Aber wegen der Lage im Iran und an der Straße von Hormuz sind die Preise jetzt massiv angestiegen, also um dreißig bis vierzig Prozent."
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    "text": "das ist der stärkste Anstieg seit Jahren und da sind nicht nur die Philippinen davon betroffen."
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    "text": "Also ganz Asien ist eigentlich in einer Energiekrise"
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    "text": "Der Iran-Krieg und die ausbleibenden Erdöllieferungen stürzen asiatische Länder in eine Krise."
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    "text": "Wie die Politiker von den Philippinen bis China damit umgehen, das bespreche ich heute mit meiner Kollegin Katrin Büchenbacher."
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    "text": "Ich bin Alice Grosjean."
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    "text": "Katrin du bist bei uns bei der NCZ zustätig für China und Südostasien?"
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    "text": "Wenn wir jetzt mal so eine Weltkarte vor dem inneren Auge vorstellen dann liegen diese Länder eher alle rechts im Osten ein bisschen weiter links da ist die Arabische Halbinsel Dubai Saudi-Arabien usw."
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    "text": "Mit den erdöliefenden Golfstaaten Und da ist auch die Straße von Hormuz, so zwischen der arabischen Halbinsel im Süden und Iran im Norden."
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    "text": "Da liegt diese Mehränge, die eben alle Öltanker passieren müssen, die von den Golfstaaten aus in Richtung Ostasien fahren."
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    "text": "Diese Länder in Ostasienne – wie abhängig sind sie denn konkret vom Erdöl aus diesen Golfstaatten?"
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    "text": "Ja, die sind extrem abhängige und das sieht man jetzt gerade auf ziemlich brutale Artenweise!"
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    "text": "Und all das Öl, dass diese Länder importieren muss durch die Straße von Hormuz Das ist also ein echter Flaschenhals."
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    "text": "Und genau dieser Flaschenhals ist im Moment eigentlich quasi"
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    "text": "Wir haben anfangs sehr gehört, wie eben der philippinische Präsident sogar den Notstand ausgerufen hat – dort im Land in den Philippinen wären am meisten von diesem Mangel betroffen."
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    "text": "Also am meisten sind eigentlich ja fast alle betroffen."
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    "text": "Es betrifft die Menschen, die täglich auf Treibstoff angewiesen sind."
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    "text": "Und zum Teil können Sie sich einfach auch nicht mehr leisten zu tanken und das betrifft auch die Fischer also manche ärmere Fischer, die können vielleicht gar nicht mehr ausfahren um zu fischen."
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    "text": "Das was sie für die Fische kriegen würde das vielleicht gar nichts mehr aufwiegen."
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    "text": "Die spüren das viel schneller im Haushaltsbudget."
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    "text": "Also die Taxifahrer insbesondere und auch die Lieferdienstfahrer also die Leute die tägliche Essen- und Pakete ausliefern haben jetzt plötzlich weniger Lohn und verlangen das die Regierung handelt."
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    "text": "So wie in den Philippinen, wie du es jetzt beschrieben hast ist das auch in anderen südostasiatischen Ländern so ähnlich?"
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    "text": "Ja, das sehen wir gerade in ganz vielen Ländern in Südostasien."
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    "text": "also sie haben sich angestellt für Diesel..."
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    "text": "Man sieht jetzt auch ganz viele Maßnahmen, die beschlossen werden in diesen Ländern."
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    "text": "Zum Teil erinnert mich das was bei uns diskutiert wurde als ja die Gaspreise so angestiegen sind also wegen den Sektionen Vorletzten Winter genau, Gas aus Russland."
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    "text": "Dann saßen die manchmal in unseren kalten Wohnungen und im Südostasien ist jetzt aber die Rede von Klimaanlagen also dass man die nicht mehr so ein Tag einsetzen soll oder weniger Autofahren."
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    "text": "Also der Regierung sagen ihren Staatsbeammen nehmt doch die Treppe wenn ihr arbeiten kommt."
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    "text": "ja und in Indonesien heißt es die Staatsangestellte dürfen jetzt einen Tag pro Woche im Homeoffice arbeiten."
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    "text": "Das dürfen"
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    "text": "sie davor nicht"
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    "text": "Ich fand das ziemlich witzig weil wer Jakarta kennt also die Stadt leidet unter extremen Staus und man pendelt da oft in die zwei drei Stunden zur Arbeit und eine solche Maßnahme hätte auch schon früher Sinn gemacht."
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    "text": "Benzinpreise dass es etwas was die allermeisten Menschen im Alltag direkt spüren also überall auf der Welt nicht nur in Südostasien."
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    "text": "aber deswegen hat das Thema auch eine enorme politische Kraft."
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    "text": "Wenn wir uns das jetzt für diese Länder anschauen, was tun die Regierungen dort in Südostasien um mit dieser Krise umzugehen?"
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    "text": "Die handeln alle allesamt weil du hast recht."
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    "text": "Das ist natürlich politisch heikel so einen Treibstoffpreis also... Ein ganz dramatisches Beispiel ist aus Indonesien, und zwar unter anderem weil er gesagt hat, ja kündigt die Subventionen auf für Benzin."
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    "text": "Und der Anstieg war dann so massiv also siebzig Prozent dass die Leute die Proteste halt wirklich im ganzen Land sich verbreitet haben und auch gewaltsam wurden und er musste dann zurücktreten."
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    "text": "Also den Benzinpreis der indirekt das Ende einer jahrzehntelangen Diktatur eingeleitet hat Absolut,"
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    "text": "Und die Länder in Asien reagieren jetzt ganz unterschiedlich also... Die Philippinen wir haben es gehört haben den Energienotstand ausgerufen."
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    "text": "damit haben sie den rechtlichen Rahmen geschaffen um jetzt schneller reagieren zu können."
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    "text": "Sie versuchen zum Beispiel jetzt auch neue Ölquellen zu erschließen Also nicht nur aus dem Nahen Osten als der Golfregion sondern sie verhandeln jetzt mit Russland ob sich von dort Öl importieren können."
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    "text": "mit Russland, das eigentlich sanktioniert war."
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    "text": "kommt jetzt überhaupt wieder in Frage was davor nicht der Fall war?"
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    "text": "zwar nur temporär also auf dreißig Tage kann man jetzt russisches öl sanktionsfrei importieren."
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    "text": "noch nicht noch nicht Aber es sind offenbar Gespräche schon im gang."
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    "text": "Also eine Möglichkeit ist sich nach alternativen Quellen-Lieferanten umzusehen."
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    "text": "Was sehen wir denn sonst noch für Strategien, wie asiatische Länder jetzt mit dieser Krise umgehen?"
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    "text": "Ja interessant ist in dem Fall auch China."
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    "text": "Also in China ist der Preis also auch die politische Sensibilität das Bewusstsein dafür sehr stark vorhanden dass der Benzinpreis beim Volk direkt ankommt und dort auch Verunmut sagen kann wenn er steigt."
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    "text": "deswegen hat die Regierung immer dafür gesorgt, dass der Preis relativ stabil blieb."
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    "text": "Halt mit Subventionen und seit Kriegsbeginn haben sie den Preis zwar schon zweimal angehoben aber nur relativ sanft also in China."
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    "text": "Da spüren die Menschen klar aber das ist noch nicht demmaßen schmerzhaft wie zum Beispiel in den Philippinen oder in Hongkong."
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    "text": "Und wie lange können Sie das so durchhalten?"
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    "text": "Ja, das ist jetzt natürlich die Frage."
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    "text": "Das kostet den Staat sehr viel Geld aber in China ist man bereit dafür und lässt dann vielleicht eher mal die Industrie den Höhenpreis zahlen nicht, aber die Haushalte."
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    "end": 579.12,
    "text": "China hat auch relativ große Erdöl- und Gasreserven also die Erdolreserren reichen laut Schätzungen ungefähr neunzig bis hundertvierzig Tage."
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    "text": "beim Gas ist es sehr viel weniger."
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    "text": "Noch haben sie nicht darauf zurückgegriffen, aber falls Sie das tun müssen ist es schon ziemlich akut und das reicht dann auch nicht ewig."
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    "text": "Das wäre für China eine sehr große Krise."
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    "text": "gleich zurück!"
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    "text": "In"
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    "text": "vielen asiatischen Ländern herrscht Krisenstimmung, weil die Erdöllieferungen aus den Golfstaaten ausbleiben."
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    "text": "Wir haben es gehört, die einen suchen schon fieberhaft nach neuen, alternativen Lieferanten."
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    "text": "Die anderen wie China versuchen dagegen erstmal auszuhalten und abzuwarten was als nächstes passiert."
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    "text": "dabei gäbe es ja eigentlich noch eine dritte Variante nämlich Diplomatie."
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    "text": "Gibt es denn auch Länder, die direkt mit Iran Gespräche suchen?"
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    "text": "Ja."
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    "text": "Und man muss sagen also diese Strategien, die wir jetzt hier genannt haben, diversifizieren, rationieren oder Preise kontrollieren und diplomatisch behandeln, das versuchen natürlich viele Länder."
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    "text": "Und gerade den Diplomatschenweg, den schlagen Länder ein, die schon sowieso eigentlich... Produktive Beziehungen hatten zuvor mit Iran, China zum Beispiel."
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    "text": "also in Thailand gab es eine ganz konkrete Gelegenheit dazu weil ein thailändischer Tanker wurde beschossen In der Straße von Hormuz und ja es gab Feuerhambar und Mitglieder wurden vermisst."
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    "text": "Das war der thailändische Prämie-Minister und er hat letzten Samstag eben bekannt gegeben, dass ein Abkommen mit Iran anscheinend erreicht wurde."
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    "text": "Und das seither im Schiff unter Thailändischer Flagge wieder durch die Straße von Hormuz burchfahren"
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    "text": "Also heißt das Problem gelöst für"
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    "text": "Thailand?\"."
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    "text": "Das ist eine Folge, also Thailandische Tankertöfen jetzt wieder passieren."
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    "text": "Und die iranische Botschaft in Thailand postet er dann auch auf."
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    "text": "X-Freunde haben einen besonderen Platz und... Ja genau!"
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    "text": "Aber ja das ist natürlich kein freier Verkehr wie früher und das bedarf auch stetiger Abstimmung."
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    "text": "jedes Schiff braucht eine Bewilligung."
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    "text": "Also das ist dann eine sehr selektive Freigabe."
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    "text": "Das ist jetzt nicht eine stabile Versorgung, sondern es ist mehr punktuell eine Entlastung für Teilern."
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    "text": "Eine kurzfristige Lösung."
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    "text": "Könnten das auch andere Staaten machen?"
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    "text": "Ebenso direkt mit Iran verhandeln?"
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    "text": "Ja und das tun auch einige Staaten also China, dass er traditionell sehr gute Beziehungen pflegt zu Iran, kauft weiterhin Öl von dort und setzt auch dann auf Diplomatie im Hintergrund versucht, dass der Konflikt deeskaliert wird."
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    "text": "Und auch Japan geht einen sehr ähnlichen Weg wie Thailand."
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    "text": "Es gibt Hinweise, dass es da auch bilaterale Absprachen gab mit Iran damit die japanische Schiffe durchfahren dürfen."
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    "start": 787.98,
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    "text": "Also solche Deals hängen offenbar auch wirklich davon ab wie die Beziehung ist zwischen den einzelnen Ländern und Iran und dann auch wie viel politisches Risiko ein Land eingehen will Auch im Verhältnis jetzt mit den USA zum Beispiel."
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    "text": "Jetzt dauert der Krieg schon seit vier Wochen an wenn wir mal die Perspektive der asiatischen Länder einnehmen."
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    "text": "Was müsste denn kriegsmässig passieren, damit sich die Lage entspannt?"
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    "text": "Als Sicht Asiens ist eigentlich nur ein baldiges Kriegsende wünschen zu werden."
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    "text": "also das hoffen sie sehr stark dass die Straße von Homoz wieder geöffnet wird normal befahrbar und dann die Ölpreise wieder sinken."
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    "text": "Worstcase wäre wenn sich der Konflikt jetzt noch weiterzieht was ja Iran mit relativ wenigen Mitteln kann die Straße da weiter stört."
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    "text": "Dann kommen die Länder in Asien relativ stark unter Druck."
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    "text": "Auch die Regierungen, weil der Unmut würde dann noch stärker wachsen in der Bevölkerung."
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    "text": "Also wir sehen eineseits dass sich Diplomatie wirklich lohnt also Länder die weiterhin Beziehung gepflegt haben mit Iran und Russland Obwohl diese unter amerikanischen und europäischen Sanktionen standen."
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    "text": "Der hat jetzt einen strategischen Vorteil."
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    "text": "Dieser Vorteiler ist auch nur kurzfristig Dienst, die man aushandeln kann um vielleicht doch noch ein bisschen Öl zu kommen."
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    "text": "Aber ja langfristig hilft glaube ich nur eines und zwar wenn sich die Länder Asiens unabhängiger machen von der Golfregion."
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    "text": "Vielen Dank Katrin für diese Perspektive auf Südostasien und schön warst du hier im Studio!"
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    "text": "Vielen Dank Alice für die Einladung."
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    "text": "Das war unser Akzent heute mit Ausland Redaktorin Katrin Büchenbacher."
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    "text": "Mein Name ist Alice Groszian."
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    "text": "Schön habt ihr zugehört bis bald."
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