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    "end": 5.5,
    "text": "Wir spüren es alle, der anstehende Herbst wird eiskalt, also zumindest emotional."
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    "text": "Und das hat mit diesem Mann zu tun."
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    "text": "Und ich werde mich durch Worte wie Sozialabbau und Karlschlag und was da alles kommt, nicht irritieren lassen."
  },
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    "text": "Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar."
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    "text": "Und deswegen"
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    "text": "müssen."
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    "text": "Der Kanzler Friedrich Merz will an den Sozialstaat ran."
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    "text": "Das sagt er zumindest beim Parteitag der CDU in Niedersachsen."
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    "text": "Doch was kann, was will, was sollte Deutschland sich leisten?"
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    "text": "Es ist offensichtlich ein Staat, der gegen seine eigene Bürgerpolitik macht und für die Freunde von Friedrich Merz."
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    "text": "Das ist Bullshit."
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    "text": "Das wird ein Herz, der sich gewaschen hat."
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    "text": "Da habe ich meine Prioritäten klar."
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    "text": "Schutz bei der Rente"
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    "text": "und Reform und Abschaffungsbürger"
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    "text": "jetzt."
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    "text": "Das ist Machtspiel, der Politik-Podcast von NZZ und Brossstiftung."
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    "text": "Jede Woche reden wir über das, was Deutschland bewegt."
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    "text": "Und diese Woche streiten wir über den Sozialstaat."
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    "text": "Ich bin Sven Preger und ich sage, was der Kanzler da ankündigt, das setzt er sowieso nicht um."
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    "end": 75.52,
    "text": "Die Vorschläge setzen außerdem an den falschen Stellen an und bringen nicht viel."
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    "text": "Ich bin Beatriz Achterberg und ich finde, der Staat gibt zu viel Geld mit der Gießkanne aus."
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    "text": "Wenn soziale Leistungen, dann bitte auf Schweizer Art, zielgerichtet."
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    "text": "Hallo, Bea."
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    "text": "Hallo, Sven."
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    "text": "Schön, dich zu sehen und zu hören."
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    "text": "Gleichfalls."
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    "text": "Eigentlich ist das ja relativ einfach."
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    "text": "Wenn wir in den Koalitionsvertrag von SPD und CDU gucken, dann steht da drin, es soll eine grundlegende Reform des Sozialstaates geben."
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    "end": 106.02,
    "text": "Da würde ich mal sagen, nach ein paar Monaten sind wir schon richtig weit gekommen."
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    "text": "Da sind wir schon ganz schön weit gekommen, nämlich eigentlich nicht so weit."
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    "text": "Ja, du weißt ja, dass die Regierung immer noch kein nur in der zwanzig Tage im Amt ist, also gemacht, gemacht."
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    "text": "Und es zeichnet sich aber jetzt schon ab, der Koalition fällt es schwer, sich auf die Dinge zu einigen oder die Dinge umzusetzen, auf die man sich im Koalitionsvertrag geeinigt hat."
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    "text": "Also wir hatten ja gerade Bärbel-Bars im Ohr, das ist Bullshit, den Sozialstaat da irgendwo zu kürzen."
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    "end": 138.86,
    "text": "und da klaffen die Ansprüche schon weit auseinander."
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    "end": 145.92,
    "text": "Wenn man mal auf die Dimension guckt, wir haben uns mal eine Zahl rausgesucht, wie beide, die wir recht beeindruckend finden."
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    "text": "Also Deutschland hat, im vergangenen Jahr, im Jahr ist es im Jahr und hat im Jahr und hat hat, im Jahr und hat hat, im Jahr und hat hat, im Jahr und hat hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im"
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    "text": "Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr"
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    "text": "und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr und hat, im Jahr Milliarden."
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    "text": "Ja, also es ist viel, viel."
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    "text": "Es ist nicht viel, es ist viel,"
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    "text": "viel, viel, viel,"
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    "text": "viel."
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    "text": "Und das ist auch, glaube ich, kein, an der Stelle kein Fehler der Übersetzung im Englischen."
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    "text": "Also und wenn man mal aufguckt, wo kommt's her?"
  },
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    "text": "Ein Drittel ist Staatshaushalt und zwei Drittel kommt dann tatsächlich von sozialversicherten und Arbeitgebern."
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    "end": 192.7,
    "text": "Wenn man das mal so versucht, ins Verhältnis zu setzen, dann sind das in etwa dreißig Prozent des Protoinlandproduktes, also der wirtschaftliche Leistung Deutschlands, die das Land für diese Sozialabgaben ausgibt."
  },
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    "end": 194.8,
    "text": "Und das ist, ist einfach viel."
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    "end": 195.08,
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    "end": 199.94,
    "text": "Das ist viel und es lässt sich vor allen Dingen auf Dauer nicht so weiter finanzieren."
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  {
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    "text": "Da sind sich alle Experten einig außer Marcel Fratscher."
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    "end": 210.46,
    "text": "Das ist ein bekannter deutscher Ökonom, der vorraus gesagt hat, dass die Flüchtlinge die Renten tragen werden."
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    "end": 233.98,
    "text": "Ich weiß nicht, ob du und ich Gemeinsamkeiten finden, aber die Koalition aus CDU, CSU und den Sozialdemokraten hat sich eigentlich auf eine Sache geeinigt gehabt, ursprünglich."
  },
  {
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    "text": "Es soll beim Bürgergeld gekürzt werden, und zwar einmal, indem man mehr Sanktionen umsetzt."
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    "text": "Das hat übrigens eine doppelte Wirkung, also einmal spart man Geld und dann hoffentlich kobbelt man auch das Wirtschaftswachstum an, wenn eben mehr Leute arbeiten."
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    "text": "und soll spezifisch bei den Ukraine gekürzt werden."
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    "text": "werden."
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    "end": 257.38,
    "text": "Die erhalten nämlich keine Asylbewerberleistungen, wie es normalerweise der Fall ist, sondern können direkt ins Bürgergeld."
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  {
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    "end": 270.12,
    "text": "Wenn man das sich aber anguckt, also Bürgergeld insgesamt, also wir haben jetzt vorhin gehört, drei Billionen Gesamtausgaben und wenn man jetzt auf das Bürgergeld alleine guckt, dann sind das knapp sechzig Milliarden Euro."
  },
  {
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    "end": 280.88,
    "text": "Ich will nicht sagen, dass das nichts ist, aber wenn man nach den großen Stellschrauben guckt, das sind irgendwie vier Prozent oder gute vier Prozent der sozialen Ausgaben, dann ist das nicht die allergrößte Stellschraube."
  },
  {
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    "end": 291.78,
    "text": "mal jenseits davon, dass das Bürgergeld ja an der Stelle auch Grundbedürfnisse sichert, auch Integrationsmaßnahmen leistet, also durchaus auch den Ukrainerinnen und Ukrainer da hilft an der Stelle."
  },
  {
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    "end": 293.32,
    "text": "Das ist richtig."
  },
  {
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    "end": 296.32,
    "text": "Das ist im Vergleich ein relativ kleiner Posten."
  },
  {
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    "end": 300.34,
    "text": "Das ist aber erstens, finde ich, ist der politisch sehr stark aufgeladen."
  },
  {
    "start": 300.44,
    "end": 306.32,
    "text": "Also viele Bürger, auch Unternehmer, Selbstständige verstehen nicht, warum da so viel Geld verpulvert wird."
  },
  {
    "start": 306.36,
    "end": 315.78,
    "text": "Man muss, glaube ich, immer dazusagen, die Hälfte davon geht nicht an deutsche Staatsbürger, sondern also ungefähr die Hälfte geht an ausländische Mitbürger, die das Bürgergeld halt beziehen."
  },
  {
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    "text": "Also schon der Titel ist falsch."
  },
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    "text": "Und wenn man das jetzt mal auf die Jahre rechnet, also Friedrich Merz hat ja gesagt, er möchte da zehn Prozent einsparen."
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    "text": "Das wären ungefähr fünf Milliarden."
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    "text": "Also nach zehn Jahren sind es ja auch schon wieder fünfzig Milliarden."
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    "text": "Das ist eigentlich schon wieder so ein nettes Sondervermögen nebenbei."
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    "text": "Und also das ist."
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    "end": 336.32,
    "text": "Das ist der eine Grund, warum man da sparen möchte."
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    "end": 341.3,
    "text": "Und zweitens ist es halt super unpopulär, bei der Rente Kürzung zu machen."
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  {
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    "text": "Und die jetzige Koalition hat sich darauf geeinigt, dass das Rentenniveau stabil bleibt."
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  {
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    "text": "Also bei der Rente kann man quasi politisch gar nicht kürzen."
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    "text": "Liegt auch daran, dass immer noch ein Großteil der Wähler in Deutschland älter ist."
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  {
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    "text": "Also es ist extrem unpopulär."
  },
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    "text": "Und wenn man da etwas verändern will, da muss man eigentlich ans Renteneintrittsalter ran."
  },
  {
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    "end": 379.64,
    "text": "Wenn man mal noch auf so Verteilung bei den Ukrainerinnen und Ukrainern guckt, dann muss man aber dazu sagen, also die Bundesagentur für Arbeit sagt, im April, vor einem knappen halben Jahr haben rund fifty-fünfzig Prozent der ukrainischen Staatsangehörigen im erwerbsfähigen Alter Bürgergeld erhalten."
  },
  {
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    "end": 383.18,
    "text": "Ein Drittel der Menschen, die hier sind, sind in Arbeit."
  },
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    "text": "Und da sieht man schon nochmal eine Unterscheidung, wenn man das auch im europäischen Vergleich sieht."
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  {
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    "text": "In Polen sind zwei Drittel in Arbeit."
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  {
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    "end": 392.48,
    "text": "In der Schweiz ist es immerhin etwas mehr als ein Drittel, da ist es bei thirty-eight Prozent."
  },
  {
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    "text": "Also andere Länder scheinen das ja durchaus auch anders."
  },
  {
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    "end": 402.84,
    "text": "in Anführungszeichen lösen zu können, was nicht heißen soll, dass das der Leid der Menschen klein redet, weil die natürlich, also die, die hierherkommen, haben sich das ja auch nicht ausgesucht."
  },
  {
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    "end": 414.12,
    "text": "Das ist richtig und du sprichst einen wichtigen Punkt an, weil es ist erstmal logisch nachvollziehbar, was die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP damals veranstaltet hat."
  },
  {
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    "end": 419.3,
    "text": "Man hat nämlich gesagt, bei den Ukrainern ist der Asylgrund ja klar, die fliehen ja vor allem Krieg."
  },
  {
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    "end": 426.58,
    "text": "Das muss man nicht mehr überprüfen, deswegen müssen sie nicht in dieses langwierige Asylverfahren, sondern sind haben direkt den Flüchtlingsstatus."
  },
  {
    "start": 427.24,
    "end": 436.98,
    "text": "Bis dahin kann man erst mal mitgehen, aber es heißt halt automatisch, sie kommen ins Bürgergeld, das in Deutschland relativ großzügig ist und haben auch zum Beispiel Zugang zur Krankenkasse, zur Krankenversorgung."
  },
  {
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    "end": 440.98,
    "text": "Auch da haben wir ein riesiges Loch, das immer größer wird und von daher politisch."
  },
  {
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    "end": 442.76,
    "text": "Also es ist logisch nachvollziehbar."
  },
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    "text": "Ich würde sagen, es ist politisch falsch umgesetzt, dass die Ukraine wirkliche Flüchtlinge sind und keine Wirtschaftsflüchtlinge."
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  {
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    "text": "zum großen Teil ist klar."
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  {
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    "end": 454.6,
    "text": "Aber dass man dass sie direkt Bürgergeld bekommen und nicht z.B."
  },
  {
    "start": 454.88,
    "end": 462.2,
    "text": "Asylbewerberleistungen, die halt kleiner sind, wo man nicht sofort Anspruch auf die Übernahme von Miet- und Heizkosten hat."
  },
  {
    "start": 462.7,
    "end": 467.4,
    "text": "Das halte ich für einen Fehler, den die Ampel-Regierung der jetzigen Koalition hinterlassen hat."
  },
  {
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    "end": 472.88,
    "text": "Gleichzeitig, was ich noch daran finde, deshalb habe ich das mit den Erwerbsquoten nochmal gerade auch eingebracht."
  },
  {
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    "end": 477.26,
    "text": "Der Vorteil des Bürgergeldes ist ja trotzdem, dass es beim Jobcenter aufgehangen ist."
  },
  {
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    "end": 479.36,
    "text": "Also Stichwort, wer ist dafür zuständig?"
  },
  {
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    "end": 492.22,
    "text": "Und das bedeutet wiederum auch, so ein Jobcenter kümmert sich unter anderem auch darum, dass es Sprachkurse für Bewerbungstraining gibt, es gibt Weiterbildungsangebote, es gibt auch, wenn es das braucht, Hilfe, wenn es um Betreuungspaz in der Kita geht, Praktika."
  },
  {
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    "end": 499.1,
    "text": "Also man sorgt stärker dafür, dass die Menschen auch vernünftig an den Arbeitsmarkt herangeführt werden."
  },
  {
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    "end": 506.58,
    "text": "und das kommt eben dadurch, dass das Bürgergeld und damit die Jobcenter zuständig sind und man eben nicht in die Schiene Asylverfahren geht."
  },
  {
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    "text": "Also es hat auch Vorteile, wenn man unter anderem diese Quote erhöhen will, dass die Menschen in Arbeit kommen hier."
  },
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    "text": "Das funktioniert ja aber leider nicht."
  },
  {
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    "text": "Also nicht mehr der Job-Tobo für Ukraine hat gezündet."
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    "text": "Das war wirklich eine absolute Pleite."
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    "text": "Es liegt halt auch, also es ist gar nicht nur, also es ist nicht die Schuld der Ukrainer, also in Deutschland ist auch vorgeschrieben, du hast halt einen Anspruch auf Kinderbetreuung."
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    "text": "Es sind viele Ukrainerinnen gekommen, Frauen mit Kindern, die können ihre Kinder teilweise nicht in der Kita abgeben und damit sind sie quasi auch direkt davon entschuldigt, sich Arbeit zu suchen, wenn man halt keinen Betreuungsplatz hat."
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  {
    "start": 540.6,
    "end": 545.58,
    "text": "Was machen wir denn mit dem größten Ausgabeposten?"
  },
  {
    "start": 546.1,
    "end": 549.26,
    "text": "der in diesem eins, drei Billionen drinsteckt."
  },
  {
    "start": 549.32,
    "end": 560.24,
    "text": "Also wenn man sich das mal anguckt, die gesetzliche Rente von diesen eins, drei Billionen sind vierhundert acht Milliarden, also nicht ganz dreißig Prozent dieser gesamten Sozialausgaben."
  },
  {
    "start": 560.28,
    "end": 564.84,
    "text": "Wobei man natürlich immer im Kopf haben muss, Rente ist nochmal funktioniert teilweise anders."
  },
  {
    "start": 564.9,
    "end": 567.08,
    "text": "Aber bei den Sozialausgaben ist das eben der Anteil."
  },
  {
    "start": 567.2,
    "end": 570.24,
    "text": "Also ist das etwas, wo man dran muss aus deiner Sicht?"
  },
  {
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    "end": 574.42,
    "text": "Ich denke, das Rentenniveau sollte man halten."
  },
  {
    "start": 574.56,
    "end": 578.22,
    "text": "Das liegt bei forty- acht Prozent des eigentlichen Netto-Einkommens."
  },
  {
    "start": 578.64,
    "end": 580.2,
    "text": "Das ist richtig, dass das stabil bleibt."
  },
  {
    "start": 580.24,
    "end": 581.58,
    "text": "Die Leute haben sich das verdient."
  },
  {
    "start": 581.84,
    "end": 584.66,
    "text": "Ich glaube, wo man was machen muss, ist das Renteneintrittsalter."
  },
  {
    "start": 584.86,
    "end": 594.68,
    "text": "Und das Problem, was ich halt schon angerissen habe, ist aber, dass das natürlich so unpopulär ist, weil die Leute, denen das perspektivisch weggenommen wird, das sind ja Wähler der Parteien."
  },
  {
    "start": 595.4,
    "end": 599.62,
    "text": "Ja, und vielleicht reden wir auch, wir beide auch in zehn Jahren darüber nochmal anders."
  },
  {
    "start": 600.0,
    "end": 605.54,
    "text": "Also je länger man vielleicht auch im Erwerbsleben ist, desto unliebsamer möchte man noch länger arbeiten."
  },
  {
    "start": 606.12,
    "end": 615.8,
    "text": "Und wenn man jetzt wirklich darüber nachdenken würde, an die Bundeszuschüsse heranzugehen, also das, was der Bund wirklich an Sozialausgaben da reinsteckt, dann haben wir ein Problem, wenn wir die forty- acht Prozent halten wollen."
  },
  {
    "start": 615.88,
    "end": 622.78,
    "text": "Weil wenn du die dann halten willst, dann führt das ja unweigerlich dazu, dass man sagen muss, okay, Leute, dann müsst ihr das als Beitragszahler irgendwie kompensieren."
  },
  {
    "start": 623.24,
    "end": 626.28,
    "text": "Und das bedeutet, es gibt wiederum mehr Abzüge vom Bruttogehalt."
  },
  {
    "start": 626.34,
    "end": 627.68,
    "text": "Auch das ist total unpopulär."
  },
  {
    "start": 627.78,
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    "text": "Also deswegen kann ich"
  },
  {
    "start": 629.16,
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    "text": "am Anfang."
  },
  {
    "start": 630.52,
    "end": 633.36,
    "text": "Ja genau, eben und auch länger über den Zeitraum dann eben."
  },
  {
    "start": 633.62,
    "end": 649.44,
    "text": "Deshalb finde ich auch diese, das was wir vom Anfang von Friedrich Merz gehört haben, das ist eine sehr vollmundige Versprechung, aber wenn man von vornherein weiß, an diesen größten Posten werden die sowieso nicht dran gehen, weil das größtenteils Kernwählerschaften sind, dann ist das wieder mal so, der Papa sagt das jetzt, aber es kommt halt nix."
  },
  {
    "start": 650.02,
    "end": 666.64,
    "text": "So geht es halt wirklich nach Jahren und auch immer, selbst wenn es aus der CDU Stimmen gibt, das war zum Beispiel jetzt der Fall bei der Wirtschaftsministerin Katharina Reicher oder auch die CDU-Politikerin Gitta Konnemann, hat auch mal gesagt, man müsste sich mal auf eine Rente mit siebzig hin bewegen."
  },
  {
    "start": 666.88,
    "end": 673.82,
    "text": "Wir sind ja schon bei siebensechzig, also bei siebensechzig sind wir, also zumindest final bei zwanzig, ein dreißig ist es bis siebensechzig."
  },
  {
    "start": 673.86,
    "end": 674.8,
    "text": "Sorry, ich wollte dich nicht unterbrechen."
  },
  {
    "start": 675.42,
    "end": 689.46,
    "text": "Auf jeden Fall, wenn sich dann mal aus der CDU jemand hervorwagt, dann wird er sofort wieder an die Leine gelegt, also als Frau Kornemann, das das letzte Mal getan hat, Mittelstandsunion Vorsitzende, dann hat Friedrich Merz das selbst wieder eingeräumt."
  },
  {
    "start": 689.52,
    "end": 698.9,
    "text": "Also man merkt, die Parteien, die AfD würde jetzt von den Altparteien sprechen, aber die AfD ist bei der Rente selber nicht wagemutiger, trauen sich da einfach nicht dran."
  },
  {
    "start": 699.54,
    "end": 703.9,
    "text": "Und du hast schon gesagt, es geht, glaube ich, inzwischen jeder vierte Euro aus dem Bundeshaushalt."
  },
  {
    "start": 704.5,
    "end": 705.48,
    "text": "in die Rente."
  },
  {
    "start": 705.7,
    "end": 710.56,
    "text": "Und das Problem wird sich noch krass verstärken, weil ich glaube, es ist zwanzig dreißig."
  },
  {
    "start": 710.66,
    "end": 715.06,
    "text": "Also in den nächsten Jahren werden dreißig Prozent der Werbstätigen in Rente gehen."
  },
  {
    "start": 715.54,
    "end": 721.1,
    "text": "Und dann stand jetzt kommen ja auf einen Rentner, vier Arbeitnehmer, vier Einzahler."
  },
  {
    "start": 721.16,
    "end": 726.54,
    "text": "Und das wird sich bald so verschärfen, dass auf einen Einzahler zwei Rentner kommen."
  },
  {
    "start": 727.14,
    "end": 734.08,
    "text": "Weißt du, was mir manchmal noch so durch den Kopf geht, dass diese viele dieser Themen ja ganz häufig eben auch politisch aufgeladen sind."
  },
  {
    "start": 734.12,
    "end": 739.2,
    "text": "Also es geht manchmal gar nicht darum, also jetzt eine Binsenweisheit natürlich, aber es geht gar nicht so sehr darum, wirklich Lösungen zu finden."
  },
  {
    "start": 739.24,
    "end": 744.5,
    "text": "Ich denke gerade natürlich an diese Debatte auch um die Mütterrente, kürzen ja oder nein."
  },
  {
    "start": 744.6,
    "end": 748.28,
    "text": "Für die Union ein Riesenthema im Sinne von können wir gar nicht rangehen."
  },
  {
    "start": 748.72,
    "end": 763.6,
    "text": "und wenn man aber mal drauf guckt um was es geht, dann geht es darum, dass man für die Kinder, die vor ja zusätzlichen Rentenanspruch gelten machen will."
  },
  {
    "start": 763.64,
    "end": 766.34,
    "text": "Das war vorher, glaube ich, ein Jahr und jetzt sind es zwei."
  },
  {
    "start": 766.9,
    "end": 770.68,
    "text": "Also es wirkt dann auch wie eine, also das ist so eine klassische Symboldebatte."
  },
  {
    "start": 770.74,
    "end": 775.96,
    "text": "Ich verstehe, dass das der Partei wichtig ist, aber eigentlich macht das keinen Riesenunterschied, ob man es so oder so handhabt."
  },
  {
    "start": 776.22,
    "end": 784.76,
    "text": "Das ist wirklich ein perfektes Beispiel für einen Wahlkampfgeschenk, was ich jetzt recht, weil das kostet eigentlich zu viel, dass es der einzelnen Mutter etwas bringt."
  },
  {
    "start": 784.82,
    "end": 789.1,
    "text": "Das ist so eine Ersparnis von paar Euro oder so ein Zuschuss von paar Euro monatlich."
  },
  {
    "start": 789.46,
    "end": 795.42,
    "text": "Und ich finde, wenn die Union es ernst meint mit den Reformen, dann hätte sie das wirklich ersatzlos streichen müssen."
  },
  {
    "start": 796.28,
    "end": 806.18,
    "text": "Ja, und auch das wäre mein Signal gewesen, zu sagen, wir gehen wirklich an den Sozialstaat heran, was gar nicht die Erziehungsleistung der Menschen in Abredestellen soll."
  },
  {
    "start": 806.24,
    "end": 812.96,
    "text": "und ich verstehe auch, warum das gesellschaftlich und politisch wichtig ist, aber irgendwo braucht es auch mal Signale, dass man die Änderungen irgendwie ernst meint."
  },
  {
    "start": 813.2,
    "end": 821.96,
    "text": "Es gibt natürlich noch eine Stellschraube, über die man bei Rente reden kann, also entweder lässt du die Leute länger arbeiten oder du sagst, wer früher in Rente gehen will, hat noch stärkere Abschläge."
  },
  {
    "start": 822.38,
    "end": 826.06,
    "text": "Also du kannst ja auch auf der Negativanreizeite irgendwie tätig werden."
  },
  {
    "start": 826.2,
    "end": 828.62,
    "text": "Aber ich glaube auch das werden sie politisch nicht anfassen, ehrlich gesagt."
  },
  {
    "start": 829.24,
    "end": 836.82,
    "text": "Nein, weil dann immer in jeder Talkshow kommt sofort der Dachdecker, der das nicht mehr leisten kann mit siebzig oder der früher in Rente gehen muss und"
  },
  {
    "start": 837.12,
    "end": 837.7,
    "text": "die Pflegekraft"
  },
  {
    "start": 837.8,
    "end": 841.52,
    "text": "und dann ist eigentlich immer schon jede Diskussion beendet, im Keim erstickt."
  },
  {
    "start": 841.94,
    "end": 843.3,
    "text": "Was machen wir mit den hohen Einkommen?"
  },
  {
    "start": 844.24,
    "end": 851.38,
    "text": "Also, da gibt es ja auch noch Möglichkeiten zu sagen, du kannst Kindergeld musst du nicht zahlen, Elterngeld musst du nicht zahlen."
  },
  {
    "start": 851.54,
    "end": 857.92,
    "text": "Also, das sind ja auch Möglichkeiten, auch da natürlich hohe Symbolkraft, die das hat, aber das sind ja zumindest auch noch Stellschrauben."
  },
  {
    "start": 858.9,
    "end": 862.44,
    "text": "Also tatsächlich, ich habe da jetzt eine ambivalente Meinung dazu."
  },
  {
    "start": 862.54,
    "end": 867.0,
    "text": "Ich glaube, die einzige Sozialleistung, die die Ampel-Regierung gekürzt hat, ist beim Elterngeld."
  },
  {
    "start": 867.6,
    "end": 877.22,
    "text": "Also, das ist für Einzene oder Paare, die gut verdienen, die bekommen, wenn sie dann in Elternzeit sind, eine Lohnersatzleistung sozusagen."
  },
  {
    "start": 877.74,
    "end": 883.06,
    "text": "Und ich finde es so ein bisschen viel sagen, dass es das Einzige ist, wo gestrichen wird, weil da auch da ist der Betrag eigentlich nicht so hoch."
  },
  {
    "start": 883.1,
    "end": 884.58,
    "text": "Es geht um sieben bis acht Milliarden."
  },
  {
    "start": 885.98,
    "end": 891.54,
    "text": "Wenn man jetzt, also angenommen, wir hatten einen superschlanken Sozialstaat, dann würde ich sagen, und niedrige Steuern würde ich sagen, das sofort weg."
  },
  {
    "start": 892.02,
    "end": 903.62,
    "text": "Aber wir haben ja schon sehr hohe Abgaben und das Elterngeld ist ja so entstanden, das richtet sich quasi an akademiker Paare, die spät Kinder kriegen und dann überhaupt noch überlegen und Studien zeigen, dass es halt sinnvoll ist."
  },
  {
    "start": 903.68,
    "end": 909.26,
    "text": "Also es hat nachweislich zu ein paar mehr Geburten geführt und wir haben ja auch ein Problem mit der Geburtenrate in Deutschland."
  },
  {
    "start": 909.62,
    "end": 913.58,
    "text": "Deswegen würde ich sagen, wenn man irgendwo streichen muss, würde ich das Elterngeld eher nach hinten verschieben."
  },
  {
    "start": 914.2,
    "end": 921.48,
    "text": "Wobei man sagen muss, seit das Elterngeld zwei sieben eingeführt wurde, ist daran glaube ich nichts verändert worden."
  },
  {
    "start": 921.62,
    "end": 925.26,
    "text": "Also es ist seitdem tatsächlich stabil gehalten worden."
  },
  {
    "start": 925.68,
    "end": 932.34,
    "text": "Was ich noch eine Idee habe, die mir immer mal wieder begegnet, ist auch jetzt nicht von mir."
  },
  {
    "start": 932.44,
    "end": 934.6,
    "text": "Die ist immer mal wieder auch in der Debatte drin."
  },
  {
    "start": 934.74,
    "end": 936.8,
    "text": "Also was machen wir mit Menschen?"
  },
  {
    "start": 937.54,
    "end": 943.78,
    "text": "die Vermögen haben und dann im Alter die Pflegeversicherung in Anspruch nehmen müssen."
  },
  {
    "start": 943.92,
    "end": 948.06,
    "text": "Also, braucht es mehr Eigenleistung und Eigeninitiative bei der Pflegeversicherung?"
  },
  {
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    "end": 950.22,
    "text": "Ich frage das auch deshalb vor dem Hintergrund."
  },
  {
    "start": 950.26,
    "end": 955.56,
    "text": "Jetzt kann man ja sagen, na ja, wenn du deinen Vermögen erarbeitet hast selbst, warum darf dir der Staat das wegnehmen?"
  },
  {
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    "text": "Was ist aber jetzt mit der ganzen Generation, die auch erbt?"
  },
  {
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    "end": 963.5,
    "text": "Also ich kriege möglicherweise von einer Elterngeneration etwas, was die sich erarbeitete haben, vererbt."
  },
  {
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    "end": 969.56,
    "text": "Warum soll das nicht, wenn ich dann selbst vielleicht Pflege oder sowas brauche, nicht auch in Anspruch genommen werden?"
  },
  {
    "start": 970.34,
    "end": 973.96,
    "text": "Also in der Schweiz wird ja mehr Fokus darauf gelegt, dass man für sich selbst vorsagt."
  },
  {
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    "end": 976.44,
    "text": "Und ich finde, das ist in Deutschland sehr schwach ausgeprägt."
  },
  {
    "start": 976.7,
    "end": 994.52,
    "text": "Also hier verlassen sich selbst Gutverdiener immer noch sehr stark auf den Staat und wer irgendwie Pflegebedürftige in der Familie hat, weiß, wie schnell dann wirklich das Vermögen sich wirklich in Luft auflöst, wenn man dann mehrere Tausende Euro im Monat für die Pflege ausgeben muss."
  },
  {
    "start": 994.6,
    "end": 1000.96,
    "text": "Also da sollten... Menschen halt für sich selber sehr gut vorsorgen mit einer vielleicht Zusatzversicherung."
  },
  {
    "start": 1001.42,
    "end": 1011.16,
    "text": "Und vielleicht sollte der Staat auch später einspringen, also dass man die bei einer geringeren Pflegestufe das auch selbst absichern muss."
  },
  {
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    "end": 1015.08,
    "text": "Gibt es irgendwas aus deiner Sicht, wo wir zusätzlich nicht dran gehen sollten?"
  },
  {
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    "text": "Also Rente sehr komplex, klar."
  },
  {
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    "end": 1021.22,
    "text": "Wir waren vorhin bei Bürgergeld."
  },
  {
    "start": 1021.86,
    "end": 1024.079,
    "text": "Gibt es irgendwas, wo du sagst, nee, da, da nicht."
  },
  {
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    "end": 1025.94,
    "text": "Das muss... absolut sein."
  },
  {
    "start": 1027.079,
    "end": 1062.04,
    "text": "Ich würde das Elterngeld nicht anfassen, weil das wurde jetzt schon, die Einkommensgrenze wurde schon nach unten gesetzt und wie gesagt vor dem Hintergrund, dass wir eine geringe Geburtenrate haben, wäre das so das Letzte, wo ich rangehe, weil es ist ja nachweislich erfolgreich und dann würde ich sagen der BAföG Posten, der ist vergleichsweise gering, das ist ein einstelliger Milliardenbetrag und dass man in Deutschland studieren kann ohne diesen riesigen Studienkredit aufzunehmen, in sechsstelligen Betrag, wie wir es in den USA haben beispielsweise, das ist schon eine Leistung des Sozialstaats."
  },
  {
    "start": 1062.12,
    "end": 1072.68,
    "text": "Also einmal vergleichsweise kleine Posten, dann in der Umsetzung auch recht erfolgreich, da würde ich sagen... lohnt sich nicht unbedingt, wenn man noch so Zerstatter aufrechterhalten."
  },
  {
    "start": 1073.04,
    "end": 1075.52,
    "text": "Ja und ich finde auch da Generationengerechtigkeit."
  },
  {
    "start": 1075.66,
    "end": 1079.44,
    "text": "Also wir waren vorhin bei der Rente, die klar zu Lasten der jüngeren Menschen geht."
  },
  {
    "start": 1079.5,
    "end": 1084.58,
    "text": "Wenn man jetzt auch noch anfängt auf der Bildungsseite, da irgendwie tätig zu werden, dann kommt das noch bei denen obendrauf."
  },
  {
    "start": 1084.68,
    "end": 1098.18,
    "text": "Also irgendwann ist dann auch mal gut, mal jenseits davon, dass wenn man an viele gute Unis zum Beispiel sind auch in großen Städten, sei es Berlin, sei es Hamburg, sei es München oder Köln oder so in Deutschland und wenn man dann da hingeht, sind vorsichtig."
  },
  {
    "start": 1098.3,
    "end": 1113.26,
    "text": "ausgedrückt, die Mieten für WG-Zimmer und so in diesen Städten auch vielleicht nochmal andere, als wenn ich an anderen Unis studiere, gibt auch gute Unis in kleineren Städten, aber in den großen Städten ist Mieter vorsichtig ausgedrückt oder auch in den anderen Unistädten nicht ganz ohne."
  },
  {
    "start": 1113.98,
    "end": 1123.72,
    "text": "Richtig und Bildung ist ja auch nicht ganz unwichtig, wenn wir irgendwie nochmal eine wachsende Wirtschaft haben, wo ein Plus trägt halt zur Chancengerechtigkeit im Land dazu bei."
  },
  {
    "start": 1124.58,
    "end": 1134.08,
    "text": "Ja, was mich noch mal so beschäftigt, du hast es gerade so im Halbsatz erwähnt, wir gucken natürlich als NZZ auch immer ganz gerne auf unser Hauptland, auf die Schweiz."
  },
  {
    "start": 1134.54,
    "end": 1135.86,
    "text": "Im internationalen Vergleich."
  },
  {
    "start": 1136.82,
    "end": 1145.2,
    "text": "Im internationalen Vergleich ist es ja tatsächlich so, also wir haben vorhin gesagt, dreißig Prozent in etwa des Bruttoinlandsproduktes geben wir für soziale Ausgaben in Deutschland aus."
  },
  {
    "start": 1145.78,
    "end": 1151.12,
    "text": "Das ist gar nicht so weit weg von anderen vergleichbaren Industrienationen."
  },
  {
    "start": 1153.48,
    "end": 1158.22,
    "text": "im oberen Bereich, aber es gibt andere, die sind irgendwie so anselben, anselben Dingern."
  },
  {
    "start": 1158.66,
    "end": 1162.64,
    "text": "Wenn wir beide nochmal zusammen gucken, was können wir denn, was können wir aus der Schweiz lernen?"
  },
  {
    "start": 1163.1,
    "end": 1166.14,
    "text": "Also Eigenverantwortung, mehr in die Eigenvorsorge gehen."
  },
  {
    "start": 1166.68,
    "end": 1170.22,
    "text": "Was in der Schweiz eine große Rolle spielt, ist Regionalisierung."
  },
  {
    "start": 1170.34,
    "end": 1172.22,
    "text": "Also die Kantone können viel selbst regeln."
  },
  {
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    "end": 1175.86,
    "text": "Richtig, die sind auch im Wettbewerb miteinander, was unsere Bundes... Genau."
  },
  {
    "start": 1175.9,
    "end": 1178.66,
    "text": "Länder, glaube ich, eher nur im negativen Bereich sind."
  },
  {
    "start": 1178.76,
    "end": 1181.14,
    "text": "Also da sucht man sich mit der Grunderwerbsteuer."
  },
  {
    "start": 1181.18,
    "end": 1186.16,
    "text": "Das ist die Steuer, die man auf sein Grundstück bezahlt, eher zu überbieten, als sich zu unterbieten."
  },
  {
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    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 1187.3,
    "end": 1195.3,
    "text": "Und da gibt es noch mal, wie immer, in dem Moment, wo... Regionen zuständig werden, ist es auch leichter, passgenaue Lösungen irgendwie zu finden."
  },
  {
    "start": 1195.34,
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    "text": "Jetzt klar, nicht gut vergleichbar."
  },
  {
    "start": 1200.88,
    "end": 1203.28,
    "text": "Einwohner in den beiden Ländern ist nicht ganz vergleichbar."
  },
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    "start": 1203.76,
    "end": 1211.82,
    "text": "Aber trotzdem, regionale Zuständigkeiten stärker zuzuschneiden, bessere Lösungen, individualisiert zu finden, ist natürlich was, was die Schweizer schon sehr gut können."
  },
  {
    "start": 1212.58,
    "end": 1213.24,
    "text": "Das ist richtig."
  },
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    "start": 1213.34,
    "end": 1226.68,
    "text": "und mein subjektiver Eindruck, ich durfte jetzt drei Monate in Zürich verbringen, konnte mich mit vielen Leuten unterhalten, ist, dass es auch gerade für Asylmigranten, die in die Schweiz kommen, da gibt es halt nicht sofort das Bürgergeld."
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    "text": "Okay, das gibt es auch in Deutschland nicht sofort, sondern für Ukraine gibt es das sofort."
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    "end": 1234.22,
    "text": "Für anerkannte Flüchtlinge gab es das früher nach achtzehn Monaten."
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    "text": "drei Jahren, thirty-six Monaten."
  },
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    "text": "Aber in der Schweiz sind die Hürden für die Einwanderung ins Sozialsystem schon höher."
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    "text": "Es gibt sehr viele Ausländer, die sehr schnell arbeiten."
  },
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    "text": "Und die Ausländerbehörden sind auch sehr hinterher, dass gearbeitet wird."
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    "text": "Und wenn nicht, dann wird auch schneller abgeschoben."
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    "text": "Also in Deutschland, das wissen wir alle, kann man ja sich recht gut von einer Abschiebung drücken."
  },
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    "end": 1263.08,
    "text": "Also ich bleibe ja dabei, wenn ich jetzt auch unsere Debatte oder diese zentralen Punkte irgendwie mal mir angucke."
  },
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    "end": 1265.02,
    "text": "Da ändert sich nichts."
  },
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    "end": 1275.88,
    "text": "Also weißt du, was ich meine, ich hab so das Gefühl, es wird so politisches Schlagzeuggeschlage gemacht, um nochmal zu sagen, jetzt kommt der heiße Herbst der Reform."
  },
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    "end": 1282.1,
    "text": "Und wenn wir das Gespräch im Dezember wiederholen, wir beide, dann sitzen wir da und der heiße Herbst der Reform war heiße Luft."
  },
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    "text": "denke, da wirst du recht haben."
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    "text": "Ich glaube, das"
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    "text": "ich hoffe es sagen wir nicht zu oft, aber eine der Konfliktlinien dieser Koalition, dieser Zwangsehe von Union und SPD sein, weil die SPD... Die würden jetzt von sich sagen, sie sind die Arbeiterpartei."
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    "text": "Ich würde sagen, sie sind die Leistungsempfängerpartei."
  },
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    "end": 1311.48,
    "text": "Und sie tragen halt wirklich diesen Sozialstaat vor sich her und wollen da nirgendwo ran, nirgendwo einen Einschnitt machen."
  },
  {
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    "end": 1317.5,
    "text": "Frau Bebelbars Arbeitsministerin hat das ja ganz, ganz deutlich nahezu wohlgehergesagt."
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    "end": 1324.72,
    "text": "Und die Union hat aber wiederum damit Wahlkampf gemacht, eine echte Wirtschaftsreform zu machen, die den Sozialstaat inkludiert."
  },
  {
    "start": 1325.08,
    "end": 1328.38,
    "text": "Von daher, da wird man wahrscheinlich nur ganz, ganz klein."
  },
  {
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    "end": 1332.38,
    "text": "Kompromisse finden und das wird beiden Parteien wenig nutzen."
  },
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    "end": 1349.86,
    "text": "Also wir sehen das ja, es steht die Wahl in Nordrhein-Westfalen kurz bevor und was die SPD, finde ich, noch nicht richtig eingesehen hat, dass nicht nur die Union an die AfD verliert, ihre Wähler, sondern auch das auch gerade in ehemaligen SPD-Gebieten rennen die Leute in den Schaden."
  },
  {
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    "end": 1351.9,
    "text": "von den Sozialdemokraten zur AfD."
  },
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    "text": "Was ich noch mal ganz interessant finde ist, das ist mal Identitätsstiftend war, glaube ich, dass wir Deutschland als Sozialstaat verstanden haben."
  },
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    "end": 1370.98,
    "text": "Also das, was du gerade auch so ein bisschen spitzt sagst im Sinne von sie würden sagen Arbeitnehmerpartei, du würdest sagen Leistungsempfängerpartei und ich glaube genau in der Äußerung ist so ein Schiff deutlich."
  },
  {
    "start": 1371.56,
    "end": 1377.44,
    "text": "Das war identitätsstiftend als es war etwas Gutes, das der Staat auch so agiert hat."
  },
  {
    "start": 1377.8,
    "end": 1381.22,
    "text": "So und jetzt komme ich nochmal mit etwas, was ein großer Unterschied zu Schweiz ist."
  },
  {
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    "text": "Ich glaube in Deutschland würden wir genau so argumentieren und sagen Also, was hat der Staat an Leistungen für mich?"
  },
  {
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    "end": 1389.4,
    "text": "Wann habe ich ein Anrechter drauf?"
  },
  {
    "start": 1390.1,
    "end": 1398.96,
    "text": "Und in der Schweiz würde uns diese Debatte schon irritieren, weil die Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz sagen, hey, wie der Staat, ich bin doch der Staat."
  },
  {
    "start": 1399.46,
    "end": 1403.32,
    "text": "Also, ist das etwas, was mir Leistungen gibt oder bin ich Träger des Staates?"
  },
  {
    "start": 1403.36,
    "end": 1412.22,
    "text": "Und ich glaube, da braucht es noch mal ein anderes Verhältnis zu dem, was Regierung, Politik, Staat bedeutet."
  },
  {
    "start": 1412.32,
    "end": 1413.98,
    "text": "Das ist das, was mich eigentlich auch noch umtreibt."
  },
  {
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    "end": 1418.0,
    "text": "Wir haben da wirklich ein verschiedenes Mindset in den beiden Ländern."
  },
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    "start": 1418.06,
    "end": 1419.22,
    "text": "Ich habe da auch ein Beispiel dafür."
  },
  {
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    "end": 1423.5,
    "text": "Und zwar wurde mal darüber nachgedacht bei der jetzigen Koalition."
  },
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    "text": "Ich glaube im Endeffekt hat man das nicht umgesetzt, ob man so Haushaltshilfen für Familien staatlich nochmal fördert."
  },
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    "end": 1431.58,
    "text": "Also das ist wirklich die Gieß."
  },
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    "text": "kann Politik, die ich am Anfang erwähnt habe, die ich erschreckend finde."
  },
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    "text": "Und ich habe dann einen Schweizer Kollegen gefragt, ich will ja von denen umgeben, ob man in der Schweiz jemals darüber nachdenken würde, Haushaltshilfen für Familien."
  },
  {
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    "end": 1452.88,
    "text": "Natürlich, Familien sind unter einem besonderen finanziellen Druck möglicherweise, aber würde man die Haushaltshilfe dann irgendwie staatlich subventionieren."
  },
  {
    "start": 1453.26,
    "end": 1459.56,
    "text": "Und der meinte zu mir, nein, das wäre in der Schweiz kein Thema, weil man wüsste, dass es der Steuerzahler zahlt."
  },
  {
    "start": 1460.76,
    "end": 1465.44,
    "text": "Also am Endeffektzahl ist es halt eine Umverteilung in der Mittelschicht, die eigentlich sinnlos ist."
  },
  {
    "start": 1466.16,
    "end": 1473.28,
    "text": "Und von daher, ich glaube, dieses Verhältnis zum Staat, das ist in Deutschland bei den meisten nicht der Fall."
  },
  {
    "start": 1473.84,
    "end": 1474.84,
    "text": "Was sind die Konsequenzen?"
  },
  {
    "start": 1475.2,
    "end": 1478.7,
    "text": "Also wir beide zeichnen das jetzt am Mittwoch-Mittag auf."
  },
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    "end": 1484.58,
    "text": "Heute große Demonstrationen in Frankreich angesagt und angesetzt."
  },
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    "end": 1495.74,
    "text": "Also... Wenn sich am Sozialstaat nichts tut oder sollten Vorhaben des Sozialstaatabbaus in Deutschland kommen, haben wir dann vielleicht einen heißen Herbst im französischen Sinne."
  },
  {
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    "end": 1503.84,
    "text": "Also gehen die Leute dann auf die Straße und die Arbeiterbewegung kriegt nochmal eine neue Dynamik und die SPD geht durch die Decke in den nächsten Umfragen."
  },
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    "text": "Passiert das."
  },
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    "end": 1506.38,
    "text": "Das glaube ich leider nicht."
  },
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    "text": "Ich glaube, das wird eventuell... Das"
  },
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    "end": 1508.96,
    "text": "leider ist interessant."
  },
  {
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    "end": 1510.88,
    "text": "Das glaube ich nicht."
  },
  {
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    "end": 1514.8,
    "text": "Das wird eventuell den linken Rand stärken tatsächlich."
  },
  {
    "start": 1514.86,
    "end": 1518.38,
    "text": "Nämlich die linke, vielleicht auch Frau Wagenknecht mit ihrem BSW."
  },
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    "end": 1530.12,
    "text": "Der SPD wird es wiederum... Ich glaube, die SPD täte gut daran, sich ein Beispiel an... Achtung, Gerhard Schröder zu nehmen, ihren... ...minder beliebten... ...alt Bundeskanzler."
  },
  {
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    "end": 1536.4,
    "text": "Der hat ja wirklich... Das war so die einzig... namhafte Sozialreform der vergangenen Jahrzehnt."
  },
  {
    "start": 1536.44,
    "end": 1538.6,
    "text": "Das muss man sich eigentlich mal auf der Zunge zergehen lassen."
  },
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    "end": 1546.82,
    "text": "Umgesetzt von Rot-Grün, Angela Merkel, CDU-Kanzlerin hat dann das eigentlich davon die Früchte getragen mit der gestiegenen Arbeitskraft."
  },
  {
    "start": 1547.16,
    "end": 1550.9,
    "text": "Und ich glaube, daran sollten sich die Sozialdemokraten mal ein Beispiel nehmen."
  },
  {
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    "end": 1557.1,
    "text": "Aber leider lassen sie sich, glaube ich, eher von der Linkenchefin Heidi Reichenegg und ihren Sozialpopulismus vor sich hertreiben."
  },
  {
    "start": 1562.64,
    "end": 1563.42,
    "text": "mit Sven Preger"
  },
  {
    "start": 1563.96,
    "end": 1565.12,
    "text": "und Beatrice Achterberg."
  },
  {
    "start": 1565.62,
    "end": 1567.52,
    "text": "Fragen, Anregungen, Kommentare, bitte"
  },
  {
    "start": 1567.64,
    "end": 1569.86,
    "text": "an machtspielatnzz.de."
  },
  {
    "start": 1570.36,
    "end": 1575.36,
    "text": "Links und alle weiteren Informationen packen wir wie immer in die Shownotes und wir sind dann kommenden Donnerstag wieder für euch da."
  },
  {
    "start": 1575.5,
    "end": 1576.86,
    "text": "Bis dahin, eine gute Zeit."
  },
  {
    "start": 1577.02,
    "end": 1577.34,
    "text": "Ciao, ciao."
  },
  {
    "start": 1577.56,
    "end": 1587.16,
    "text": "Bis dahin, tschüss, tschüss."
  }
]