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    "text": "Kinder: Jetzt kommt „Taxi ins Mich!“ Ein Hörspiel von gesundheit-hören. Und medizini aus der Apotheke.\nSHARY: Erinnert ihr euch noch an euren letzten Traum? Das ist ja oft so merkwürdig: Manchmal wacht man aus einem Traum auf und erinnert sich an ALLES! Und manchmal ist es so, als hätte man gar nichts geträumt. Dabei träumen wir tatsächlich alle jede Nacht, sehr viel - ob wir uns nun daran erinnern können oder nicht.  Aber warum träumen wir überhaupt und warum sind Träume oft so komisch, intensiv und manchmal auch wirklich, wirklich schrecklich? Das wollen wir heute herausfinden.",
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    "text": "Titelsong: Hey hallo! Taxi! \nMach dich bereit, komm mit ins Abenteuer! (Hey) Wir fahren los und flitzen durch den Körper. (Run Run) Ab geht’s, Toni sitzt am Steuer (Let’s go!) Wir fahren los im Taxi ins Mich. Ganz egal, wohin es geht. Nasenschleimhaut, Augen, Schienbein oder Lunge. Wir fahren hin, erkunden und checken es aus (und checken es aus). Ganz klein, so winzig war noch niemand (mini, mini). Der Blutkreislauf ist unsere Autobahn. Auf geht’s, mit Wissen und Verstand. (Au ja!) Fahren wir los im Taxi ins Mich!  \nKinder: (im Chor) Taxi ins mich.",
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    "text": "Tessa: Jetzt kommt:\nYassin: Folge 18.\nElla: Grusel im Kopf. \nTessa: Ey, Ella. Es ist so cool, dass deine Mama doch noch einverstanden war mit dem Zelten im Hinterhof, Ella! Das wird die beste Sommernacht!\nYassin: Ich wünschte nur, wir hätten auch ein Lagerfeuer. Das gehört zum Zelten doch einfach dazu.\nElla: Kinder dürfen nicht allein Feuer machen, Yassin!\nYassin: Das weiß ich! Aber…warte mal..\nYassin: Wo ist es denn? Ah, hier! Meine Mama hat uns trotzdem eine Tüte Marshmallows eingepackt, auch wenn wir die nicht über einem Lagerfeuer rösten können.\nTessa: Warte mal! Ich hab eine Idee! Lasst uns doch einfach Stöcke suchen, dann spießen wir die Marshmallows auf und tun einfach so, als hätten wir ein echtes Lagerfeuer!\nYassin: Au ja!\nElla:  Na gut.\nTessa: Unter unserer großen Hof-Erle finden wir doch sicher Stöckchen.\nElla: Ah! Ich hab eins! Das ist sogar etwas spitz, gut zum Marshmallow aufspießen!\nYassin: Zeig mal!\nTessa: Ich hab auch eins gefunden! Komm Ella, wir helfen Yassin, eins zu finden…\nElla:  Guckt mal, Yassin, das hier sieht doch gut aus!\nYassin: Zeig mal.\nElla:   Hier!\nYassin: Nehm ich! \nTessa: Okay, dann zurück zum Zelt.\nYassin: Und jetzt setzen wir uns alle im Kreis und jeder nimmt sich einen Marshmallow.\nYassin: … einfach auf den Stock spießen… So.\nTessa: So - Und jetzt stellen wir uns vor, dass hier ein richtig schönes Lagerfeuer ist, über dem wir unsere Marshmallows rösten. \nElla: Lasst uns doch alle die Augen schließen, dann können wir es uns besser vorstellen!\nYassin: Au ja!\nTessa: Ooooh, das Feuer ist sooo schön warm!\nYassin: Und es leuchtet so schön!\nElla:  Und wie es knistert!\nTessa: Hmm.\nYassin: Mein Marshmallow ist schon fertig!\nElla:  Oh ja, meiner auch! Richtig schön geschmolzen.\nYassin: Mmh-mmh. Lecker!\nTessa: (mit vollem Mund) Sooo gut! Richtig heiß!\nKinder: (lachen) \nYassin: Wie spät ist es eigentlich?\nElla:  Äh… 21:26 Uhr!\nTessa: Höchste Zeit für die Gruselgeschichte!\nYassin: JAAA!\nElla: Was? Was für eine Gruselgeschichte?\nYassin: Es ist doch Tradition, am Lagerfeuer Gruselgeschichten zu erzählen!\nElla: Aber… wir haben doch gar kein… naja, gar kein echtes Lagerfeuer…\nTessa: Och, jetzt sei doch keine Spielverderberin, Ella! \nYassin: Hey! Da kommen ja Toni und Benoit!\nToni:  Na, Kinder!\nBenoit: Hallo, ihr Abenteurer!\nTessa: Hi!\nYassin: Schönen guten Abend!\nBenoit: Abend!\nElla:  Hallo.\nToni: Wir kommen gerade vom Abendessen und wollten mal nach dem Rechten sehen, bevor ihr in euren Schlafsäcken verschwindet. Was macht ihr denn Schönes?\nTessa: Wir haben gerade Marshmallows geröstet!\nYassin: Ja, auf Stöcken aufgespießt über dem Lagerfeuer.\nElla:  Also, einem ausgedachten Lagerfeuer.\nBenoit: (schmunzelt) Ihr habt noch Fantasie, Kinder! Das ist schön! \nYassin: Und jetzt wollen wir noch Gruselgeschichten erzählen!\nBenoit: Aus dem echten Leben oder ausgedachte?\nToni: Benoit…\nBenoit: Scherz, Kinder. Wer von euch erzählt denn die besten Gruselgeschichten?\nTessa: Ich! Ich!\nYassin: (gleichzeitig) Tessa!\nElla:  (ernst) Wisst ihr was, ich glaub, ich geh schon mal schlafen.\nToni:  Äh… Ist alles okay, Ella? \nElla:  Hm… ja, ich bin einfach nur müde.\nToni:  Sicher, dass alles okay ist?\nElla: Ähm… also… also, ehrlich gesagt ist es so… dass ich in letzter Zeit öfter so… Albträume hab und da will ich echt keine Gruselgeschichte vorm Schlafen hören…\nTessa: Oh… \nYassin: Mist…\nBenoit: Ich versteh dich gut, Ella. Ich hatte als Kind auch oft Albträume – eigentlich auch jetzt noch. Die können echt gruselig sein.\nToni: Weißt du denn, warum du gerade schlecht träumst, Ella? Erinnerst du dich an deine Träume?\nElla: Hm… also… meistens nicht so richtig... Aber ich würde jetzt einfach schon mal schlafen gehen. Ich bin echt müde. \nToni:  Ja.. klar, mach das Ella. Ist ja auch schon spät.\nTessa: Ich hab eine Idee! Vielleicht könnten wir Ella ja helfen…\nYassin: Wie denn?\nTessa: Also, falls Ella gleich einen Albtraum hat, könnten wir doch… naja, wir könnten doch mit dem Taxi mal nachsehen, ob wir irgendwie von innen helfen können.\nYassin: Du meinst, in Ella reinfliegen?\nTessa: Ja! Wie bei mir letztens…\nElla: Ich weiß ja nicht…\nToni:  Also, ich weiß auch nicht so recht. \nBenoit: Ich finde, das ist eine großartige Idee! Albträume können so quälend sein und wirklich die Schlafqualität beeinflussen. Und wenn man schon mal zeltet und so eine günstige Gelegenheit hat… Ich meine… ich könnte ja so lange hier bleiben bei Ella und aufpassen.\nElla: Also, Benoit hat irgendwie schon recht. Und wir sind ja schließlich auch schon in Tessa gewesen…\nTessa: Genau!\nToni: Okay Ella, wenn du dir wünschst, dass wir mal nachsehen, was du so träumst, und wir dir damit hoffentlich helfen können, dann wäre ich einverstanden. Es ist ja gar nicht gesagt, dass du heute Nacht überhaupt einen Albtraum haben wirst. \nTessa: Stimmt! Aber ich hoffe es schon… Also, das täte mir natürlich leid für dich, Ella, aber vielleicht könnten wir dir auch wirklich helfen!\nYassin: Genau!\nBenoit: Na dann, leg dich doch schon mal schlafen, Ella, und wir können hier draußen ja noch leise Witze, statt Gruselgeschichten, erzählen. \nTessa: Au ja!\nYassin: Jippie!\nBenoit: Wer ist denn der beste Witzeerzähler?\nToni: Na, du natürlich!\nAlle: (lachen)\nSHARY: Und während Ella sich zum Schlafen ins Zelt legt, erzählen sich Toni, Benoit, Tessa und Yassin noch Witze. Ganz leise natürlich, damit Ella auch schön einschlafen kann. Es dauert gar nicht lange, da hören sie schon ein leises Stöhnen und Winseln aus dem Zelt kommen. Und das hört sich überhaupt nicht so an, als hätte Ella gerade einen schönen Traum. Toni sieht vorsichtshalber noch einmal nach Ella, die gerade wirklich ganz unruhig schläft, und sie vermutet, dass Ella tatsächlich schlecht träumt. Also heißt es jetzt für Toni, Tessa und Yassin schnell zum Taxi gehen, während Benoit bei Ella bleibt und aufpasst. \nToni: So, ihr zwei. Das Taxi steht zum Glück gleich hier vorm Haus. Ihr könnt auch direkt einsteigen, damit wir keine Zeit verlieren.\nTessa: Ich bin ja so aufgeregt. Unsere erste Traumreise!\nYassin: Albtraum-Reise, besser gesagt!\nToni: (schmunzelnd) Hoffen wir mal, dass es keine Albtraum-Reise wird, sondern wir nur dem Albtraum auf die Spur kommen…\nToni:  So, beide angeschnallt?\nYassin: Jep!",
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    "text": "Toni:  Na dann, die Traum-Mission kann beginnen!\nYassin & Tessa: (kreischen wie in Achterbahn)\nToni: Wisst ihr überhaupt, wo die Körperreise heute hingeht?\nTessa: Äh… In den Kopf?\nYassin: Ins Gehirn?\nToni:   Genau. Denn dort entstehen die Träume.\nYassin: Cool. Zurück ins Gehirn… das war die letzten Male schon so abgefahren. \nTessa: Und jetzt sind wir auch noch „Traumbeauftragte“!\nYassin: Träumen ist ja eigentlich auch was Schönes…\nToni: Allerdings. Wir verbringen ja auch ganz schön viel Zeit unseres Lebens schlafend und träumend, wenn man mal so überlegt. So… wir fliegen jetzt auch direkt ins Gehirn und zwar in die Großhirnrinde, ganz oben, quasi ins Dachgeschoss unseres verrückten Hirn-Hauses.\nTessa: Hier ist aber eine komische Stimmung! Es ist ja ganz nebelig und irgendwie vibriert alles so komisch. Ganz anders als bisher auf unseren Reisen ins Gehirn…\nYassin: Ja… irgendwie… unheimlich. \nToni: Ja… Diese besondere Stimmung hier liegt ganz sicher an dem Traum. Ich fahre mal besser langsam und vorsichtig. Wenn ich mich richtig an mein Medizinstudium erinnere, sollten einige Teile des Gehirns in der Traumphase nämlich stark aktiviert sein. Da weiß ich auch nicht, was uns erwartet…\nYassin: Aber wieso denn aktiviert, wenn man doch schläft?\nSHARY: Tja, merkwürdig, oder? Man schläft und doch passiert da so einiges im Gehirn! Im Schlaf durchläuft der Körper jede Nacht nämlich mehrere Schlafzyklen. Diese Zyklen dauern etwa 90 Minuten an und bestehen aus einer Einschlafphase – in der gleiten wir in den Schlaf; einer Leichtschlafphase – da schlafen wir nur leicht und wachen somit auch leicht auf; einer Tiefschlafphase – da schlafen wir tief und fest; und schließlich die Traumphase, auch REM-Phase genannt. Wir können in allen Schlafphasen träumen, aber in der Traumphase träumen wir besonders intensiv.  Am Anfang des Schlafs sind die Traumphasen noch ziemlich kurz, doch mit jedem Schlafzyklus werden sie länger. Deswegen träumen wir am Morgen auch am längsten und das sind dann auch die Träume, an die wir uns am besten erinnern können. Und tatsächlich sind Teile unseres Gehirns während der REM-Schlafphase, also in der Traumphase, besonders aktiv – teilweise genauso aktiv wie im Wachzustand! Das betrifft zum Beispiel die Hirnareale, die für das Sehen, Hören, Fühlen und die Erinnerung zuständig sind. Und das liegt daran, dass unser Gehirn im Traum ja eine Realität vortäuscht und unser Gehirn in dem Moment – also im Traum – gar nicht so genau weiß, dass das Erlebte gar nicht echt ist.  \nToni: Hm… Ich muss jetzt selbst erst mal überlegen, wo wir denn am besten hinfahren... Das Gehirn ist ja nicht gerade mein Fachgebiet, obwohl ich das im Studium total spannend fand. Wo wir schon mal hier oben sind, vielleicht fahren wir erst mal hier diesen langen Flur hinunter. Wenn wir immer geradeaus fahren, kommen wir sicher in den vorderen Teil des Gehirns, den Frontallappen. Mal sehen, ob man uns dort weiterhelfen kann. \nTessa: „Frontallappen“? Das klingt aber lustig.\nYassin: Lustig ist es hier aber ganz und gar nicht. Dieser Flur ist echt lang. Und dunkel. Und dann dieser Nebel überall.\nYassin: Und jetzt auch noch diese Geräusche!\nToni: Keine Angst, Yassin. Diese Töne hallen sicher aus den stark aktivierten Hirnarealen herüber. …So, ich glaube… jetzt sind wir aber ganz vorn angekommen, hier müsste es also schon sein. Was steht denn da an der Tür vor uns, auf dem Türschild – könnt ihr das erkennen?\nTessa: Äh… Nö.\nYassin: Zu dunkel...\nToni:  Moment, ich mache mal das Fernlicht an. \nTessa: Jetzt kann ich’s lesen! Da steht „Prä-fron-ta-ler Kor-tex“.\nYassin: Hä?\nToni: Bingo! Der präfrontale Kortex ist der vorderste Teil des Frontallappens und wird auch Stirnhirn genannt, weil er direkt hinter der Stirn sitzt. Na also, an einiges erinnere ich mich doch noch! Kommt, wir steigen mal kurz aus und sehen rein.\nYassin: Aussteigen? Hier im Nebel?\nTessa: Reinsehen? Toni, bist du sicher? Aber was, wenn das da drin so doll… aktiviert ist? \nToni: Tja, das könnte natürlich sein. Aber ich hoffe, dass wir hier erst mal herausfinden, wo wir hinmüssen, um den Traum zu finden. Denn wegen dem sind wir doch hier, oder etwa nicht?\nYassin: Ja, stimmt.\nTessa: Hm.\nToni:  Na kommt, wir sehen mal nach. \nYassin: (flüstert) Gruselig.\nToni:  Wer will anklopfen?\nTessa: Ich nicht!\nYassin: Ich auch nicht!\nToni: (schmunzelt) Dann klopf ich halt.\nYassin: Nochmal?\nToni:  Nein, nein, lasst uns mal ganz leise reingehen.\nTessa: (flüstert) Hier ist ja mal echt nicht viel los. \nYassin: (flüstert) Trotzdem unheimlich hier... Seht mal, da an der Wand hängen ganz viele Monitore!\nToni:  (flüstert) Ja, lasst uns die mal genauer ansehen.\nYassin: (flüstert) Dieses große Schaltpult! Das sieht ja mal kompliziert aus.\nToni: (flüstert) Tja, hab ich’s mir doch fast gedacht… Kontrollzentrale eben. \nTessa: (flüstert) Kontrollzentrale? Auf den Monitoren sind ja nur so bunte Wellen-Linien zu sehen! Aber in ganz unterschiedlichen Mustern und Farben!\nToni: (flüstert) Ja, jeder Monitor steht für ein anderes Hirnareal und scheint die Aktivierung anzuzeigen.\nYassin: (normal laut) Bei manchen geht‘s aber ab! Die Linien sind richtig wild, boah!\nTessa: (flüstert) Pssssttt! Du weckst noch ein Monster!\nYassin: (flüstert) Als ob! \nToni: (flüstert) Welche Monitore zeigen denn die meiste Aktivierung an?\nTessa: (flüstert) Der hier! Da steht (liest) „Tha-la-mus“.\nYassin: (flüstert) Und der hier! Hier steht (liest) „Visuelle Zentren“.\nTessa: (flüstert) Und hier! Boah, ganz doll! „Lim-bisch-es System“!\nToni: (flüstert) Ja, das macht Sinn... All diese Hirnregionen sind nämlich für unsere Gefühle und alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen und auch für unsere Erinnerungen zuständig. Na klar sind die im Traum aktiviert! \nTessa: (flüstert) Aber wo genau finden wir denn jetzt den Traum?\nYassin: (normal laut) Gibt es hier kein Personal?\nTessa: (flüstert) Pssstttt! Das Monster…\nToni:  (schmunzelt) Hört mal ganz genau hin.\nYassin: (flüstert) Da schnarcht ja wirklich was!\nTessa: (flüstert) Sag ich doch, ein Monster!\nToni: (flüstert) Nein. Das ist sicher nur das Personal, das schläft. \nYassin: (flüstert) Sollten die nicht besser die Monitore überwachen?\nToni: (flüstert) Ach, das Kontrollsystem ist im Schlaf sicher auf Automatik gestellt. Jetzt fällt’s mir auch wieder ein... \nTessa: (flüstert) Was fällt dir wieder ein? \nToni: (flüstert) Der Präfrontale Kortex hier, also der vordere Teil unseres Gehirns, ist für das logische Denken zuständig! Das heißt, er hilft uns dabei nachzudenken, Dinge zu planen und auch zu entscheiden, was sinnvoll ist und was nicht. Aber, wie wir sehen, ist in der Traumphase genau dieser Teil fast gar nicht aktiv. Und das merkt man ja auch im Traum! Deswegen sind unsere Träume ja oft ganz schön komisch oder sogar verrückt. (schmunzelt) Man könnte sagen, die Logik schläft. \nTessa: (normal laut) Ja… das macht eigentlich Sinn, aber wo- -\nYassin: (flüstert) Jetzt aber selber psssttttt.\nTessa: (flüstert) Aber wo müssen wir denn dann jetzt hin, um Ellas Traum zu sehen? \nToni: (flüstert) Erst mal ins limbische System, schlage ich vor! Der Monitor zeigt dort ja sehr hohe Aktivierung! Kommt, wir gehen.\nToni:  So - bitte einsteigen! \nToni:  Angeschnallt, ihr zwei?\nTessa: Ja. Jetzt.\nToni: Gut, dann mal los! Hm… Welche Abzweigung nehme ich denn wohl jetzt am besten… auf jeden Fall müssen wir ein paar Etagen tiefer. Und mittig. \nTessa:  Ich hoffe, wir finden jetzt dort auch den Traum! Ich will endlich mal Action sehen!\nToni: (schmunzelt) Jaja, Tessa, keine Sorge, wir sind dem Traum und der Action schon auf der Spur. Im limbischen System sollte es gerade hoch hergehen, das haben wir ja auf dem Monitor gesehen. \nYassin: Na dann, auf ins Limbo!\nToni: (schmunzelt) Ins limbische System. Aber „Limbo“ ist eigentlich auch sehr zutreffend.\nYassin: Was ist denn überhaupt dieses „limbische System“?\nSHARY: Gute Frage. Das limbische System ist ein besonderer Teil im Inneren unseres Gehirns. Es besteht aus mehreren Bereichen, die eng zusammenarbeiten. Dieser Teil hilft uns zum Beispiel dabei, Gefühle zu fühlen und Erinnerungen zu speichern. Und genau darum geht es ja auch bei Träumen: um Gefühle und Erlebnisse aus der Vergangenheit. Deshalb ist das limbische System im Traum auch besonders aktiv – also richtig wach. Und das merken Toni, Tessa und Yassin! Denn je näher sie der Mitte des Gehirns und diesem Bereich nun kommen, desto seltsamer – und auch unheimlicher – wird es um sie herum. \nYassin: Boah, ist das hier gruselig! Jetzt ist der Nebel auch noch bunt. Ich verstehe langsam, warum Ella keine Gruselgeschichte hören wollte, wenn es in ihrem Gehirn nachts so zugeht. \nTessa: Das erinnert mich irgendwie an die Geisterbahn auf der Kirmes letztens. Bestimmt fällt uns gleich noch ein Skelett auf’s Dach!\nYassin: Tessa!\nToni: Nein, nein, ganz ruhig, ihr zwei. Es ist gruselig, aber es kann nichts passieren. Ihr wisst doch: Träume sind nur Schäume. \nYassin: Bist du dir da sicher?\nToni: Ja, eigentlich schon. Wir müssen auch schon ganz dicht dran sein, so intensiv wie es hier zugeht. Achtet mal auf die Türschilder. Ich stell mal wieder das Fernlicht an!\nTessa: Da! An der Tür steht was! (liest englisch) „Amy“! Da steht (englisch) Amy!\nToni: (englisch) „Amy“?\nTessa: Ja, da steht (englisch) „Amy G. Dala“.\nToni: Hm… seltsam, was das wohl… Ach, verstehe! (schmunzelt) Das ist ja wie ein Worträtsel!\nYassin: Ella liebt Worträtsel!\nToni: Tessa, lies das mal als EIN Wort und statt (englisch) „Amy“, lies mal (deutsch) „Amy“.\nTessa: (liest) „Amy-g-dala”.\nToni: Genau! Die Amygdala! Super. Die ist nämlich ein Hirnareal des limbischen Systems. Ich kann mir vorstellen, dass die Amygdala während des Träumens besonders stark aktiviert ist. \nTessa: Und finden wir dort den Traum?\nToni: Gut möglich. Kommt, wir steigen mal aus und klopfen an.\nYassin: Äh… Jetzt… hier aussteigen? Bist du dir sicher, Toni? \nToni: Klar, wir wollen doch Ellas Traum auf die Spur kommen, oder nicht?\nTessa: Äh… Genau, Yassin, wir wollen ja… Ella helfen. Oder?\nYassin: Hm. Stimmt. Ja.\nToni:  Na los, klopfen wir mal an.\nTessa: Ich weiß ja nicht… Da kommt so orangefarbener Dampf unter der Tür hervor… \nTessa: Was war das?\nYassin: (erschrickt)\nToni: Keine Angst. Da drin wird schon kein Drache sein. Ich klopf jetzt an. \nYassin: Okay… aber wir bleiben hinter dir in Deckung, ja?\nToni: (schmunzelt) Na klar.\nYassin: (leise) Hä? Jemand hat doch gerade die Tür einen Spalt breit geöffnet, aber warum ist da niemand?\nAmy: Ha- hallo? Wer ist da?!\nToni:  Hi! Wir sind Toni, Tessa und Yassin. Wir kommen von drauß- -\nToni:  Ups. Na, da ist aber jemand misstrauisch.\nTessa: (leise) Los, klopf nochmal!\nYassin: (leise) Ich glaube, sie hat mehr Angst vor uns, als wir vor ihr…\nToni: Sieht ganz so aus… (laut, durch die Tür) Hallo? Hallo Amy? Hörst du uns? Du brauchst keine Angst zu haben! Wir kommen von draußen und sind im Auftrag von Ella hier. Wir wollen nur rausfinden, was Ella träumt und dachten, vielleicht kannst du uns weiterhelfen… Bitte?\nAmy: Woher kennt ihr meinen Namen?\nTessa: Äh… der steht an der Tür?\nYassin: Genau. Amy G. Dala\nAmy: Und… ihr seid auch kein Traumbild?\nToni: Nein. Ganz sicher nicht. Wir sind echt. Du kannst uns sogar anfassen. \nAmy: Ach, ihr zwei seid ja Kinder…\nTessa: Ja, wir sind Ellas Freunde.\nTessa: (flüstert) Die sieht ja irgendwie aus wie Ella, wie eine große Schwester von Ella!\nToni: Stimmt!\nYassin: (flüstert) Ja, wie Ella als Geist oder so, und in so einem merkwürdigen langen, weißen… Nachthemd…\nAmy: Ich bin Amy, nicht Ella! Ihr seht in diesem Nebel ja auch aus wie Geister und trägst du etwas nachts keine Schlafkleidung? \nYassin: (verlegen) Äh, doch, schon. Nur nicht so lange… komische… Nachthemden…\nTessa: Yassin!\nYassin: Aua, Tessa! Äh… ich meine natürlich, dein Nachthemd steht dir total gut, nur… ich würde sowas jetzt vielleicht nicht tragen... Außer vielleicht zu Halloween, so als Geist verklei- -\nTessa: Yassin!\nYassin: Au!\nAmy:  Schon gut. Kommt rein… Wobei: Seid ihr sicher, dass euch niemand gefolgt ist?\nToni: Äh… wer hätte uns denn- - Nein, uns ist sicher niemand gefolgt, Amy.\nAmy: Oh…okay…Also gut, dann kommt rein. Aber erschreckt euch nicht, hier geht‘s gerade hoch emotional her.\nToni:  Ja, danke, Amy. Das dachten wir uns schon.\nYassin: Wow… Wo sind wir?\nTessa: Und was ist diese riesige Maschine mitten im Raum? \nToni: Die Maschine sieht irgendwie aus wie ein altmodischer Ofen mit lauter Rohren und Schläuchen und…  Trichtern und einem Schornstein…! Oder wie eine moderne Kunst-Installation! Interessant…\nYassin: Guckt mal! Aus dem ganz dicken Rohr quellen ja die bunten Nebelschwaden!\nTessa: Und aus den Schläuchen kommen all die Geräusche! Das ist ja so gruselig… \nYassin: Hilfe! Was war das?\nSHARY: Ja, das ist wirklich unheimlich. Dieser kleine Teil tief in unserem Gehirn, also die Amygdala, arbeitet im Traum nämlich auf Hochtouren. Sie kümmert sich um unsere starken Gefühle. Besonders um Angst und Wut – aber ja, auch um Freude. Man kann sagen: Die Amygdala sorgt dafür, dass Träume so gefühlsstark sind, sie gibt ihnen praktisch die emotionale Färbung. Und manchmal übertreibt sie dabei ganz schön! Deshalb sind unsere Träume oft so aufgewühlt – oder einfach total verrückt. Vorhin haben wir ja schon gesehen, dass der präfrontale Kortex, der normalerweise hilft, logisch zu denken, im Traum fast gar nicht arbeitet, gewissermaßen „schläft“. Tja – und ohne Logik sieht’s in unseren Träumen eben manchmal ganz schön wild aus! Und die Arbeit, die die Amygdala in der Traumphase leistet, ist tatsächlich wichtig: sie hilft zusammen mit anderen Teilen des Gehirns dabei, Erlebnisse und Gefühle zu sortieren und zu verarbeiten. Besonders die, die uns vielleicht Angst gemacht haben. Und dadurch fühlen wir uns am nächsten Tag oft erleichtert – und das tut unserer Seele gut. \nYassin: Puh! Also, wenn diese Maschine gerade Ellas Ängste verarbeitet, dann müssen die aber ganz schön stark sein!\nAmy: Ja, ihr glaubt ja gar nicht, was hier nachts so los ist! Ich hätte so gern auch mal wieder ruhigere Nächte mit schönen Träumen…\nTessa: Aber was träumt Ella denn jetzt genau? Können wir ihren Traum nicht irgendwo sehen? Ich meine so richtig, dann können wir ihr vielleicht helfen – und dir auch, Amy, dass du wieder ruhige Nächte hast! \nAmy: Hm… ja, also, wenn ihr den Traum sehen wollt, dann müsst ihr zu den visuellen Zentren. \nYassin: Visuelle Zentren? Dafür gab es doch auch so einen Monitor und der hat auch richtig wilde Sachen angezeigt, oder? \nToni: Ja, das hast du dir gut gemerkt, Yassin. Im Präfrontalen Cortex wurde uns viel Aktivität in den Visuellen Zentren angezeigt.\nAmy: Ja, dort befindet sich ja auch das Traum-Kino.\nTessa: Das was bitte?\nAmy:   Na das Traum-Kino. \nToni: Moment mal, Traum-Kino…? Na klar, jetzt macht es klick: Die visuellen Zentren sind Hirnareale, die für die Verarbeitung von Bildern zuständig sind! Und im REM-Schlaf – also in der Traumphase – mit all den Traumbildern laufen die natürlich auf Hochtouren! Kein Wunder, dass dort das Traum-Kino ist!\nTessa: Da müssen wir hin!\nYassin: Ja!\nToni: Na, dann mal los! Vielen Dank, Amy, dass du uns hier mitten zur Stoßzeit reingelassen hast! Wir hoffen, dass Ella weniger Albträume haben wird, wenn wir ihren Traum sehen und entschlüsseln können…\nAmy: Das hoffe ich auch! Viel Glück! Es ist wirklich sehr anstrengend in letzter Zeit. Und richtet Ella aus, sie soll bitte immer schön vorsichtig sein!\nToni: Das machen wir!\nTessa: (raunt leise) Oje, nicht noch vorsichtiger… Tschüssi, Amy! Wir geben unser Bestes, dass wieder schöne Träume kommen.\nYassin: Ciao, Amy. Und wirklich cooles Nachthemd! Vielleicht will ich doch so eins…\nTessa: Als ob! Das will ich sehen! \nToni:  Ciao!\nSHARY: Und so steigen Toni, Tessa und Yassin wieder ins Taxi und düsen zu den visuellen Zentren im hinteren Teil des Gehirns, genauer: In den sogenannten Okzipitallappen, wo sich der Visuelle Cortex befindet. Übrigens: Obwohl unsere Augen zum Sehen ja vorn im Kopf sitzen, „sieht“ unser Gehirn hinten. Das liegt daran, dass die Informationen, die von den Augen über den Sehnerv an das Gehirn weitergegeben werden, hinten im Visuellen Cortex verarbeitet und als Bild wahrgenommen werden. \nToni: So, Kinder. Da wären wir auch schon im hinteren Teil des Gehirns, im Okzipitallappen. Ich vermute, dass hinter der Tür dort, der Visuelle Cortex mit dem Traum-Kino ist. \nYassin: Ja, seht mal! Da ist auch eine Leuchtschrift über der Tür, da steht „Traum läuft“.\nToni: Tja, dann lasst uns mal aussteigen und die Vorstellung ansehen.\nToni:  Na, da bin ich jetzt aber mal gespannt.\nToni: (stöhnt, während sie die Tür öffnet) Hereinspaziert ins Traumkino! \nTessa: (flüstert) Wooowww...\nToni:  (flüstert) Kommt wir setzen uns hier in die Kinosessel.\nTessa: (flüstert) Fehlt nur noch das Popcorn.\nYassin: Hihi. Aber das ist ja ein Stummfilm!\nToni: Ja, macht Sinn, wir sind ja in den visuellen Zentren, hier geht es um die Bilder.\nTessa: Guck mal, Yassin! Das ist doch unser Klassenzimmer. Aus der ersten Reihe, oder?\nYassin: Ja, du hast recht! Ella sitzt doch jetzt in der ersten Reihe! Aber wer steht denn da vorn an der Tafel? Das ist ja… eine riesige Hyäne. Die sieht aber unheimlich aus!\nTessa: Ich glaube… das ist Frau Lindner! Nur halt als böse Hyäne!\nToni:  Frau Lindner… ist das eure Klassenlehrerin?\nTessa: Ja, die Neue.\nYassin:  Aber warum schießen solche bunten Bälle mit Fragezeichen aus dem Mund von Frau Lindner direkt auf Ella?\nTessa: Oh Ella… du schaffst das, du kannst die Bälle fangen… oh je, das klappt ja gar nicht, sie fängt keinen einzigen… und jetzt kippt sie auch noch um mit ihrem Stuhl… Die Arme.\nToni: Die Bälle sind sicher Fragen, die Frau Lindner Ella stellt, und die sie nicht beantworten kann… \nYassin: Was passiert denn jetzt? Warum steht plötzlich die ganze Klasse um Ella herum - und lacht? Alle lachen sie aus…\nTessa: Wie schrecklich! Oh, Ella steh wieder auf!  Los, steh bitte auf… Na also. (erschrickt) Was? Nein, jetzt läuft sie weg?!\nYassin: Ja, an allen vorbei. \nToni:  Seht mal, ihr zwei seid ja auch unter den Schülern!\nTessa: Aber wir stehen ja einfach nur da und tun nichts!\nYassin: Warum helfen wir Ella denn nicht??!\nTessa: Das ist doch jetzt unser Schulflur, oder? Der Flur sieht ja unheimlich aus - so endlos lang und dunkel und er wird immer schmaler, oder? Was macht sie denn da- - Ella, lauf nicht weg!\nYassin: Toni, können wir denn nichts tun, damit der Traum aufhört oder immerhin besser wird?\nToni: Nein, ich fürchte, nur Ella als Träumende selbst kann auf das Traumgeschehen Einfluss nehmen, und das will gekonnt sein, das muss man üben… \nTessa: Wir können ja versuchen mit Ella zu sprechen, vielleicht hört sie uns im Traum und es beruhigt sie etwas?\nToni:  Ja, das könnt ihr gern versuchen. \nTessa: (laut) Ella? ELLA!?! Hörst du uns? Wir sind’s: Tessa, Yassin und Toni. Hab keine Angst! Das ist nur ein böser Traum. Wir sind hier bei dir und beschützen dich!\nYassin: (laut) Genau. Und wir würden in Wirklichkeit niemals zulassen, dass du ausgelacht wirst und so allein bist!\nTessa: (laut) Genau, denn dafür sind Freunde ja da. Dass man sich nie allein fühlen muss.\nYassin: (laut) Und immer zusammenhält.\nToni: Seht mal, ich glaube, es wirkt! Der Flur wird wieder breiter und hat ein Ende – und es wird auch heller.\nTessa: Und Ella rennt nicht mehr! Guckt mal, da ist plötzlich eine Tür!\nYassin: Geh dahin, Ella! Geh zur Tür!\nToni: Ja… geschafft, sie ist draußen…  an einem Strand? – Wie schön die Sonne scheint und das Meer!\nTessa: Ella liiiiebt das Meer! \nYassin: Puh, dann ist der Albtraum jetzt vorbei? \nToni: Ja! Sieht ganz so aus. Na los, dann lasst uns mal wieder raus, wir haben genug gesehen, denke ich.\nToni: So, alle zurück ins Taxi. Ich bin jetzt auch ehrlich gesagt froh, wieder abzufahren. Das war schon intensiv.\nYassin: Echt gruselig.\nTessa: …und traurig.\nToni:  Bereit für den Abflug?\nYassin: Sowas von!\nTessa: Ja.\nToni:   Na, dann los.\nToni: Jetzt ist es hier im Gehirn auch wieder ziemlich ruhig -wahrscheinlich ist Ella jetzt in einer anderen Schlafphase… Es scheint ganz so, als hätte Ella vor der Schule Angst, vor eurer Klassenlehrerin. Aber sagt mal, ist sie denn wirklich so schrecklich und fies zu Ella?\nTessa: Nein, eigentlich gar nicht. Sie ist halt neu und ganz anders als unsere alte Klassenlehrerin…\nToni: Habt ihr denn mitten im Schuljahr eine neue Klassenlehrerin bekommen?\nTessa: Ja.\nToni: Na ja, das an sich kann natürlich einige Kinder verunsichern, Klassenlehrer sind ja schon wichtige Bezugspersonen. \nYassin: Und Frau Lindner, also die Neue, hat Ella direkt in die erste Reihe gesetzt, weil Ella ja eher schüchtern ist und hinten so untergeht. \nTessa: Ja, und jetzt nimmt sie Ella auch ganz oft dran, weil Ella sich ja nicht so traut, sich selbst zu melden, aber eigentlich alles weiß und super schlaue Sachen sagt.\nToni: Ich verstehe… Das könnte schon das Problem sein! Dass eure neue Lehrerin es eigentlich gut mit Ella meint und sie fördern will und das bei Ella aber anders ankommt und Ängste auslöst… Aber die gute Nachricht ist, das lässt sich sicher ganz  leicht in einem Gespräch mit Frau Lindner klären!\nYassin: Also hat sich unsere Reise ja voll und ganz gelohnt!\nTessa: Genau – auch wenn’s echt gruselig war.\nToni: So, da wären wir auch schon wieder an der Straße. Jetzt nur noch entschrumpfen. Bereit?\nTessa & Yassin:  Jaaaa!\nTessa & Yassin: (kreischen wie in Achterbahn)",
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    "text": "Yassin:  (flüsternd) Hey Benoit! \nTessa:  (flüsternd) Hallo Benoit!\nBenoit: (gedämpft) Ach, da seid ihr ja wieder! Was auch immer ihr getan habt, ich glaube, ihr wart erfolgreich. Jetzt schläft Ella ganz ruhig, aber zwischendurch war sie wirklich unruhig. Sie tat mir richtig leid, die kleine Maus.\nToni: (gedämpft) Oh ja, wir haben das Ganze von Innen miterlebt. Aber immerhin wissen wir jetzt Bescheid, warum Ella in letzter Zeit so viele Albträume hat. Es gab in der Schule einen Klassenlehrerwechsel und Ella scheint die Umstellung schwer zu fallen...\nBenoit: (gedämpft) Oh, Stress mit Lehrern kenne ich auch noch… aber sicher aus anderen Gründen als bei Ella… Ich war immer der Klassenclown.\nToni:  (gedämpft) Ach, wirklich??! \nTessa: Dürfen wir Ella wecken und ihr alles von unserer Reise erzählen?\nToni: (gedämpft) Nein, lasst sie besser schlafen. Morgen früh wecke ich euch drei mit Kakao und Brötchen und dann erzählen wir Ella alles in Ruhe und sprechen mit ihr über die Situation mit der neuen Lehrerin und finden eine Lösung! \nYassin: (gedämpft) Ja gut! Aber dann kuscheln Tessa und ich uns jetzt im Zelt rechts und links ganz dicht an Ella, damit sie nicht wieder schlecht träumt.\nToni:  (gedämpft) Das ist eine sehr, sehr schöne Idee, Yassin!\nBenoit: (gedämpft) Na, Kinder? Vor dem Einschlafen noch eine Gruselgeschichte?\nYassin: Bloß nicht!\nTessa: Nein! Wir haben uns genug gegruselt für eine Nacht – oder für ein ganzes Jahr!\nAlle:  (lachen)\nSHARY: Tja, Albträume sind eben oft sogar besser - oder schlimmer - als Gruselgeschichten. Sowas kann man sich wach gar nicht ausdenken, oder? Beim nächsten Mal geht es um viiiel Sonnenschein. Der freut die meisten Menschen ja. Aber wie und warum der auch gefährlich werden kann, und wie wir uns davor schützen, das erfahren wir dann. Also, bis zum nächsten Mal, habt es schön und träumt heute Nacht was Schönes, Eure Shary. \nTitelsong:   Mach dich bereit, komm mit ins Abenteuer! (Hey) Wir fahren los und flitzen durch den Körper. (Run Run) Ab geht’s, Toni sitzt am Steuer (Let’s go!) Wir fahren los im Taxi ins Mich.",
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    "text": "SHARY: Das war „Taxi ins Mich“, Folge 18 „Grusel im Kopf“. \nEin Hörspiel von „gesundheit-hören“ und „medizini“. \nIch bin Shary Reeves. Wenn euch „Taxi ins Mich“ gefällt, dann lasst uns doch gerne fünf Sterne da. Zum Beispiel bei Spotify oder Apple Podcast. Oder: schreibt uns einen Kommentar oder eine Bewertung. Das hilft anderen den Podcast zu finden.\nSerienkonzept - Berni Mayer und Johanna Steiner\nBuch – Katharina Maas\nRegie – Anja Herrenbrück\nEs sprachen\nToni – Vera Teltz\nTessa – Pola von Saucken\nElla – Suree Chuh\nYassin – Niklas Ulonska \nIn weiteren Rollen Leah Freud, Max Hegewald\nProduktionsleitung - Annabell Rühlemann\nRedaktion Wake Word – Berni Mayer und Johanna Steiner\nRedaktion Gesundheit Hören – Constanze Radnoti\nDramaturgische und medizinische Beratung – Dr. Matthias von Bornstädt\nMedizinisch-pharmazeutischer Faktencheck: Dr. Andreas Baum\nAufnahme – Ronja Fröhlich, Bentje Staack, Stephan von Zedlitz im Hörspielstudio XBerg und O-tone Studio Köln\nSounddesign und Mischung Wake Word - Felix Stäblein\nTechnische Abnahme Gesundheit Hören: Yves Seißler \nGeräuschemacher - Robert Lehnert\nMusik - Thalia Darkow\nIllustration und Gestaltung - Bone Buddrus\nGesang Titelsong – Valentin Rövenstrunck\nExecutive Producer Wake Word - Ruben Schulze-Fröhlich\nExecutive Producer Gesundheit Hören – Peter Glück\nEine Produktion der Wake Word Studios im Auftrag von gesundheit-hören.\nDas ist das Audio-Angebot der Apotheken Umschau.",
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