[
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    "end": 4.76,
    "text": "Der Sommer-Zweitausendundfünfundzwanzig wird vielleicht der letzte Sommer in Frieden sein."
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    "text": "Diese Aussage tätigt der Militärhistoriker Sönke Neitzel Anfang des vergangenen Jahres."
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    "text": "Jetzt im Juli zwanzig sechsundzwannzig wissen wir, es ist anders gekommen als gedacht!"
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    "text": "War sie einfach falsch oder haben die Entscheidungsträger aktiv dagegen gearbeitet?"
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    "text": "heute?!"
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    "text": "Könnte Russland jetzt mal mit einer Mobilmachung noch einmal richtig bedrohlich werden?"
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    "text": "Sönke Neitzel ist heute unser Gast."
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    "text": "Ich bin Daniel Retschizek, das ist Thema des Tages der Nachrichten-Podcast des Standards und damit herzlich willkommen im Podcast."
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    "text": "Sönka Neitzl grüße Sie!"
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    "text": "Ja schönen Tag"
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    "text": "Herr Neitzal."
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    "text": "im März, twenty-fünfundzwanzig haben sie mit Blick auf die Ukraine in einer Diskussionsrunde gesagt dass der Sommer zwanzig fünfundzwantig wohl der letzte Sommer in Friedenszeiten sein würden."
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    "text": "Jetzt, im Juli des Jahrtausendundzehnzwanzig wissen wir diese Prognose ist nicht eingetreten."
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    "text": "Haben Sie sich geirrt?"
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    "text": "Also ich habe gesagt vielleicht ist es der letzte Sommer in Frieden."
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    "text": "das vielleicht ging dann immer unter."
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    "text": "und ja Gott sei Dank hab ich mich geirrt und es ist nichts so gekommen dass wir den letzten Sommer hatten."
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    "text": "und es steht auch jetzt nicht zu befürchten dass Russland die NATO angreift in den nächsten Wochen."
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    "text": "Und wie ist das zu erklären?"
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    "text": "also die Lage habe ich Im März, im März."
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    "text": "vierundzwanzig war eigentlich wirklich wie viele andere auch sehr skeptisch."
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    "text": "Trump war gerade im Amt."
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    "text": "Wir haben die Wernstehde auf der Müttersicherheitskonferenz."
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    "end": 97.92,
    "text": "Wir hatten das Oval Office-Event von Zelensky."
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    "end": 108.54,
    "text": "Wir wussten alle nicht mit welcher Geschwindigkeit Trump möglicherweise die NATO zerlegt und wie die Herbstmanöver ausgehen werden ob da Krieg in der Ukraine endet."
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    "text": "Es war eine Aussage einer großen Befürchtung Nicht dass es so kommen muss sondern einen Warenruf zu sagen, Leute es gibt diese Möglichkeit."
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    "text": "Es ist jetzt nicht irgendwie Science Fiction Captain Future oder irgendwas, es kann wirklich sein dass wir in eine militärische Konfrontation hineinlaufen."
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    "text": "Jetzt ist seitdem natürlich auch einiges passiert."
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    "end": 138.28,
    "text": "also die NATO existiert noch, auch wenn die Amerikaner jetzt ja durch den Golf Krieg im Golf ihre Kapazitäten massiv reduziert haben."
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    "end": 139.44,
    "text": "aber sie existieren noch."
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    "text": "Auch der Gipfel in Ankara hat ja ganz erstaunlich hoffnungsvolle Äußerungen gebracht."
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    "text": "Es war aber nicht eine Zerstörung der NATO, wir haben in Deutschland etwa ein massives Investment in Verteidigung gesehen mit der Ausdauern von einer Schuldenbremse und viele Länder machen ihre Hausaufgaben."
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    "text": "auch das ist in Kriegen nicht voraussehbar."
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    "text": "Also mein Punkt ist immer, als Historiker wir können natürlich die Zukunft nicht voraussagen."
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    "text": "Das habe ich auch nie sozusagen für mich in Anspruch genommen aber wir müssen mit Möglichkeiten rechnen und gerade wie in Deutschland haben es uns sehr sehr schwer getan welche Entwicklung das eigentlich nehmen kann?"
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    "text": "Und haben immer gehofft ja es gibt Frieden dann wird die Ukraine schon gewinnen oder wir haben es weggedrängt."
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    "text": "Also insofern würde ich das in der gleichen Lage immer wieder tun."
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    "text": "Aber heute ist die Lage eben anders und in einem Jahr kann sie wieder anders sein, sich kann auch negativer werden."
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    "text": "also wir sind sicherlich noch nicht durch."
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    "text": "es wäre eine völlige Katastrophe, wenn wir in einem wie auch immer gearteten Konflikt im Russen und der NATO hineinstüttern würden... Und wie unsinnig das aus seinen Mark."
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    "text": "also was für uns alle wünschen ist, daß der Krieg in der Ukraine morgen endet und wir on good terms mit Russia wären?"
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    "text": "Diese Prognose würde ich jetzt mal fragen zumindest in diesem Jahr."
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    "text": "Und wir das Geld, was sie für Meditärausgeben in Bildung, Sozialsysteme und Infrastruktur ausgeben."
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    "text": "Das ist ja, glaube ich völlig klar!"
  },
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    "text": "Nur wir müssen also eine Konsequenz aus dem April-Zwünschen, Februar-Zweiz-Zwei der russischen Vollinversion muss doch sein... Die Überraschungen... Also das darf uns nicht mehr passieren."
  },
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    "end": 263.38,
    "text": "Uns we have to be capable."
  },
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    "text": "D.h.,"
  },
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    "end": 275.46,
    "text": "wir müssen uns vorbereiten für den Fall wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich er sein mag dass Russ dann eben diesen Schritt einer Konfrontation geht dass hier Russland den Zugang zum Baltikum zu Polen von vornherein verwehren muss."
  },
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    "end": 283.24,
    "text": "Wir müssen so stark werden, das ist meine Interpretation, dass Russland diesen Schritt aus militärischen Gründen gar nicht gehen kann und da haben wir nicht auch viel zu tun."
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    "text": "Wie schwer sind heutzutage Ihre Einschätzung nach solchen Prognosen überhaupt?"
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    "text": "Sie haben ja damals oder jetzt die Rede von J.D."
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    "end": 307.92,
    "text": "Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz angesprochen, in dieser Zeit viel auch der Besuch von Volodymy Selensky im Oval Office an dem wir uns alle noch lebhafter erinnern und seitdem hat Donald Trump oder das weiße Hausgefühl der Wochentakt könnte man fast sagen seine Meinung geändert."
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    "text": "Das heißt wirklich mit etwas zu planen?"
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    "start": 310.34,
    "end": 313.94,
    "text": "Mit Strukturen die bleiben in den nächsten Tagen und Wochen?"
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    "text": "Das gibt es ja eigentlich nicht mehr!"
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    "text": "Das ist kaum möglich gerade bei der Trump-Administration und die USA spielen natürlich in einer NATO die entscheidende Rolle Wobei man mit Prognosen natürlich immer furchtig sein musste, weil wir bei Prognosen was tun."
  },
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    "text": "Wir nehmen einen momentanen Trend und den extrapolieren wir in die Zukunft."
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    "text": "Und das geht dann in der Regel schief im positiven oder negativen Sinne."
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    "text": "Also ich glaube, den Krieg, die vollen Versionen der Ukraine haben auch die wenigsten voraus gesehen."
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  {
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    "end": 344.14,
    "text": "Weil das nicht so die Zeit von Konfrontation war."
  },
  {
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    "end": 349.64,
    "text": "alle hofften auf diplomatischen Ausgleich aber keine anderen Möglichkeiten."
  },
  {
    "start": 349.78,
    "end": 355.72,
    "text": "Wir können strategic foresighten machen, wir können mit Szenarien arbeiten und zumindest uns breit vorbereiten."
  },
  {
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    "end": 366.7,
    "text": "Darum ging es mir auch immer zu sagen... Auch bei dem Ukraine-Krieg, wir wissen nicht wie der endet aber da müssen wir davon ausgehen dass die Ukraine diesen Krieg verlieren kann!"
  },
  {
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    "end": 371.06,
    "text": "Wir haben Phasen gehabt wo das für die Ukraine ganz gut lief zur Zeit jetzt auch wieder."
  },
  {
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    "end": 382.02,
    "text": "Wir haben phasen gab wo es für die ukraine sehr schlecht lief übrigens im Frühjahr letzten Jahres ein hin und her Und darauf müssen wir uns als westliche Gesellschaft ja vorbereiten, weil wir es nicht genau wissen."
  },
  {
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    "text": "Weil wir es sich sagen können!"
  },
  {
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    "end": 390.02,
    "text": "We have to be capable – Wir müssen in der Lage sein auf eine militärische Eskalation zu reagieren."
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  {
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    "end": 393.7,
    "text": "Das waren wir bis zum Jahr zwanzig zweiundzwanzig nicht In dem Ausmaus."
  },
  {
    "start": 393.84,
    "end": 398.04,
    "text": "gerade Deutschland hat da ziemlich gepennt in der Rolle."
  },
  {
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    "end": 399.98,
    "text": "Da haben wir jetzt auch etliches aufgeholt."
  },
  {
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    "end": 405.32,
    "text": "Aber das Ziel muss eben sein, unser Verteidigungsminister hat gesagt kriegstüchtig zu werden und das möglichst schnell."
  },
  {
    "start": 405.8,
    "end": 414.8,
    "text": "Und dann kann man einfach hoffen, dass mit anderen Mitteln, mit wirtschaftlichen Verbindungen, mit diplomatischen Mitteln – es sind ja auch viele Einflussfaktoren – China spielt eine Rolle, die USA spielt eine Runde, das ist dazu nie kommt!"
  },
  {
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    "text": "Aber wir müssen wenigstens vorbereitet sein."
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    "end": 419.26,
    "text": "Wenn wir das nicht sehen, ist es ein Lotteriespiel."
  },
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    "text": "So nach dem Motto «Wir setzen einfach darauf, dass Putin in der Ukraine gescheitert und es schon nicht passieren wird»."
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    "text": "Also… Das ist vielleicht keiner sehr wirklich vorausschauende Politik nach diesen Erfahrungen."
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    "text": "Ich bleibe trotzdem noch einmal ganz kurz bei diesem Thema und würde gerne über einen Punkt noch sprechen."
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  {
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    "text": "Verstehen Sie oder wie gehen Sie mit Kritik um, wenn Ihnen jemand sagt dass sie damals Panik verbreitet haben?"
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    "text": "Weil ich habe so ein bisschen das Gefühl wir haben es hier mit einem klassischen Präventionsparadoxon zu tun."
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    "text": "Sie tätigen diese Aussage."
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    "text": "Ich glaube jetzt nicht, dass die NATO aufgrund ihrer Aussage allein reagiert hat."
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    "text": "Aber man hat offensichtlich bemerkt ja das etwas zu tun ist."
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    "text": "Die Ukraine ist ebenfalls stärker geworden es ist nicht eingetreten und jetzt stehen sie quasi als derjenige da, der damals etwas prognostiziert hat was mehr oder weniger verhindert worden ist."
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    "text": "Und"
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    "text": "wie sagt"
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    "text": "man in Deutschland?"
  },
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    "end": 467.06,
    "text": "Sie sind eine gelagmeierte."
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    "text": "Ja"
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    "text": "ich bin der Maximan entspannt ehrlich gesagt also wenn welchen die Öffentlichkeit begibt muss er mit Kritik umgehen."
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  {
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    "end": 476.16,
    "text": "Ich bin auch ein Mensch der andere Menschen kritisiert."
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    "text": "Also, damit kann ich wunderbar umgehen."
  },
  {
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    "end": 482.72,
    "text": "und es gibt natürlich immer die, die sagen Panik mache, Panik machen, Panic machen."
  },
  {
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    "end": 491.58,
    "text": "Wir nehmen uns an unseren Bundespräsidenten der Zwei-Tausendsechzehn davon, dass sie NATO-Sebel rasseln würde und das man ja so keine Politik mit Russland machen wird."
  },
  {
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    "end": 496.4,
    "text": "Es wird eben egal was sie sagen, wird es immer Kritik geben, das gehört zu unserem liberalen Diskurs dazu."
  },
  {
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    "end": 507.84,
    "text": "Das ist auch gerechtfertigt, das kann man tun, man kann anderer Meinung sein aber... dass nun dieser Ausspruch Panik verbreitet hätte, also das glaube ich nun wirklich nicht."
  },
  {
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    "end": 519.419,
    "text": "Die Menschen haben jetzt nicht in Scharen Berlin verlassen sondern im Gegenteil, ich glaube viele auch aus meinem Bekanntenkreis die jetzt nicht mit Militär zu tun haben deswegen zum ersten Mal überhaupt darüber nachgedacht was passieren könnte."
  },
  {
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    "end": 532.7,
    "text": "und das ist ja schon mal wirklich gut, dass wir mal aufwachen an sagen Leute wie der NATO-Gipfel hat festgestellt, the Euro-Atlantic Area is not at peace."
  },
  {
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    "text": "Wir sind nicht im Frieden!"
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  {
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    "text": "Diesen Ausspruch kennen alle Experten."
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    "text": "aber in der breiten Bevölkerung war lange Zeit... ist das nicht angekommen."
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  {
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    "text": "und dann muss einem glaube ich mal klar gemacht werden Leute die Dinge können sich auch verändern."
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  {
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    "text": "Die Dinge haben sich in der Geschichte verändert."
  },
  {
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    "text": "Im Sommer hat auch niemals dieser Erste Weltkrieg ausbricht, wenn man sich in den Hauptstädten Europas umschaut im Sommernussland neununddreißig nicht oder somit achtunddreißig."
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    "end": 569.44,
    "text": "Also gerade als Historiker, gerade als Militärhistoriker weiß ich nun wirklich und habe wirklich über die Dinge geforscht wie Dinge auch eskalieren können, wie Dinge passieren, die man sich vielleicht gar nicht vorstellen kann."
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  {
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    "end": 572.26,
    "text": "Auch der Ukraine-Krieg, den haben wir uns nicht vorstellen können."
  },
  {
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    "text": "Wir sollten zumindest uns in Horizont weitern und sagen, Dinge können passieren."
  },
  {
    "start": 578.94,
    "end": 582.22,
    "text": "Es ist vielleicht nicht das Wahrscheinlichste ... Wir wissen es, die sind von vielen Einführsfaktoren."
  },
  {
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    "end": 583.32,
    "text": "Dinge können passieren!"
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  {
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    "end": 589.94,
    "text": "Und das ist mein Plädoyer, dass wir das erweitern und nicht einfach so im Wald pfeifen und tun, naja wird schon nicht kommen."
  },
  {
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    "text": "Was wenn doch?"
  },
  {
    "start": 593.02,
    "end": 597.18,
    "text": "Das muss man ja sagen, da sind wir auch wirklich ein Stück vorangekommen."
  },
  {
    "start": 598.32,
    "end": 610.1,
    "text": "In der Westendinato Auch Deutschland, ich glaube sogar selbst Österreich, da wirklich ein Stück vorangekommen sind auf diesem Weg und wir wirklich auch eine Veränderung des öffentlichen Diskurses haben."
  },
  {
    "start": 610.52,
    "end": 613.86,
    "text": "Sie haben schon einen sehr interessanten Punkt angesprochen nämlich diese Horizonter-Weiterung."
  },
  {
    "start": 613.94,
    "end": 622.88,
    "text": "und das führt mich gleich zu meiner nächsten Frage weil sie um jetzt schon mehrfach gesagt Deutschland hat reagiert Ich spreche hier mit einem deutschen Militärhistoriker, deswegen sprechen wir jetzt auch ein bisschen über Deutschland."
  },
  {
    "start": 623.22,
    "end": 624.0,
    "text": "Zumindest finanziell."
  },
  {
    "start": 624.06,
    "end": 627.64,
    "text": "Man rüstet die Bundeswehr auf und man investiert mehr in die Verteidigung."
  },
  {
    "start": 628.16,
    "end": 632.86,
    "text": "aber diese Horizonterweiterung muss ja irgendwie ausführen und das sind dann die Bürgerinnen und Bürger."
  },
  {
    "start": 633.18,
    "end": 639.36,
    "text": "ist deren Horizont tatsächlich schon so weit dass sie sagen okay wir kaufen nicht nur diese Panzer irgendwer musste da noch einsetzen?"
  },
  {
    "start": 639.4,
    "end": 639.84,
    "text": "theoretisch?"
  },
  {
    "start": 643.12,
    "end": 645.4,
    "text": "Das ist immer die Frage, welchen Zustand wir erreichen wollen."
  },
  {
    "start": 645.48,
    "end": 649.92,
    "text": "Also in Deutschland natürlich nicht ein Zustand wie in Polen, Finnland oder in Litauen."
  },
  {
    "start": 650.44,
    "end": 650.96,
    "text": "Warum nicht?"
  },
  {
    "start": 651.74,
    "end": 654.56,
    "text": "Ja weil wir in einer anderen geografischen Lage sind eine andere Geschichte haben."
  },
  {
    "start": 654.74,
    "end": 658.46,
    "text": "Also Polen hat einen Trauma der dreipolenschen Teilung und der deutschen Besetzung."
  },
  {
    "start": 659.4,
    "end": 661.88,
    "text": "Sie können gar nicht so links in Polon sein dass sie nicht die Russen hassen."
  },
  {
    "start": 662.3,
    "end": 663.92,
    "text": "also das ist einfach eine."
  },
  {
    "start": 664.34,
    "end": 669.66,
    "text": "es ist ein deeply embedded in the history Und genauso Litauen oder Finnland."
  },
  {
    "start": 670.06,
    "end": 674.32,
    "text": "Es ist eine andere geografische Lage und sagen wir mal jetzt ganz weit weg geht von dem Konflikt."
  },
  {
    "start": 674.38,
    "end": 676.5,
    "text": "Portugal, Spanien, Frankreich haben natürlich einen anderen Blick."
  },
  {
    "start": 676.6,
    "end": 689.66,
    "text": "die Deutschen sind Haben ihre eigene Geschichte ihrer eigenen narrative ja eng mit österreich sagen verbunden und Natürlich ist es nicht so dass wir eine Schicksalsgemeinschaft vereint im Kampf gegen Russland sind."
  },
  {
    "start": 689.96,
    "end": 696.06,
    "text": "Wir haben ja auch dann aus Westyweit bei uns in der Wahrnehmung Russlands, aber wir sehen die Umfragen."
  },
  {
    "start": 696.14,
    "end": 705.76,
    "text": "Also zwei Drittel der Deutschen sind für die Einführungen der Wehrpflicht, für die Erhöhung der Verteidigungsausgaben und wenn mir die Frage ist wer bereit zu kämpfen?"
  },
  {
    "start": 706.28,
    "end": 708.84,
    "text": "dann sind diese Zahlen auch nicht sehr viel anders als im Kalten Krieg."
  },
  {
    "start": 709.28,
    "end": 716.76,
    "text": "Also, das sind irgendwie ... der Männer unter dem Vierunddreißig haben wir irgendwie zwölf Prozent die sagen an jedem Fall oder etwa dreißig Prozent, die sagen in unserer bestimmten Bedingung."
  },
  {
    "start": 717.74,
    "end": 723.86,
    "text": "Wir wollen ja keine Millionenarmee aufstellen hier in der Bundesrepublik, sondern wollen sie auf, ich weiß nicht, zweihundertsechzig, dreihunderttausendmal erhöhen."
  },
  {
    "start": 723.94,
    "end": 729.0,
    "text": "Und dafür haben wir genug junge Männer zurzeit bei uns, sagen nur Männer, die dazu bereit"
  },
  {
    "start": 729.08,
    "end": 729.24,
    "text": "sind.\"."
  },
  {
    "start": 729.96,
    "end": 733.8,
    "text": "So jetzt kann ich mich immer beklagen, warum sind es dich hundert Prozent oder achtundneunzig Prozent?"
  },
  {
    "start": 733.84,
    "end": 736.4,
    "text": "Ja das werden wir in Deutschland nie haben und das hatten wir im kalten Krieg auch nicht!"
  },
  {
    "start": 737.96,
    "end": 741.36,
    "text": "Und das liegt an Geschichte, an die grafischen Lage."
  },
  {
    "start": 742.36,
    "end": 745.56,
    "text": "Es steht nicht zu befürchten, dass russische Panzer auf Berlin marschieren."
  },
  {
    "start": 745.78,
    "end": 747.9,
    "text": "Das ist nun wirklich nichts aus Ordnung."
  },
  {
    "start": 748.1,
    "end": 753.46,
    "text": "Also von daher würde ich sagen... ...das Problem ist nicht die deutsche Bevölkerung!"
  },
  {
    "start": 753.58,
    "end": 760.66,
    "text": "Man muss eine liberalen Demokratie auch mit Gegenwind aushalten und man muss mit anderen Meinungen aushalten."
  },
  {
    "start": 760.96,
    "end": 771.74,
    "text": "Das Problem ist Politik und zwar die Legislative und die Exekutive die nicht in der Lage sind, die entsprechenden Schussfolgerungen in der notwendigen Schärfe zu ziehen."
  },
  {
    "start": 771.82,
    "end": 783.92,
    "text": "Zum Beispiel eben die Beerpflicht oder zum Beispiel auch die Frage der Verteidigungsausgaben in den Bundesrepublik Deutschland hat immer zwanzig Prozent im Kalten Krieg für Verteiderung aus dem laufenden Budget bezahlt."
  },
  {
    "start": 784.28,
    "end": 790.14,
    "text": "das ist jetzt ausgelagert diese Verschuldung enden irgendwann und dann ist die Frage was machen wir denn eigentlich?"
  },
  {
    "start": 790.78,
    "end": 794.36,
    "text": "Und da muss man eben auch harte Entscheidungen treffen und dazu ist Politik zurzeit nicht bereit."
  },
  {
    "start": 795.78,
    "end": 799.22,
    "text": "Und andere Dinge wie wirkliche Strukturreformen, das ist man auch nicht bereit zu tun."
  },
  {
    "start": 799.68,
    "end": 802.88,
    "text": "Also es ist ein Stück weit ja, man investiert viel Geld"
  },
  {
    "start": 802.96,
    "end": 803.16,
    "text": "usw.,"
  },
  {
    "start": 803.34,
    "end": 812.12,
    "text": "aber ein Stückweit ist in Deutschland so dass man sich wieder durchwurschteln will und sagt naja es wird schon nicht so kalt kommen also sie werden schon nicht kämpfen müssen da in Litauen."
  },
  {
    "start": 813.1,
    "end": 817.68,
    "text": "Das kann man so machen Es kann gut gehen Aber was finde ich?"
  },
  {
    "start": 818.06,
    "end": 823.72,
    "text": "Deswegen hätte ich ja als Verteidigungsminister viel Angst und sagen, um Gottes Willen muss mein Bundesamt vielleicht doch mal kämpfen."
  },
  {
    "start": 824.16,
    "end": 827.92,
    "text": "Wird dann die Probe auf Exempel gemacht wie gut wir wirklich sind, wie gut ihr vorbereitet seid."
  },
  {
    "start": 828.98,
    "end": 835.34,
    "text": "Und es ist kein Geheimnis dass ich ein Freund von generellen Strukturreform bin, die wir bisher nicht vorgenommen"
  },
  {
    "start": 835.38,
    "end": 835.54,
    "text": "haben."
  },
  {
    "start": 838.08,
    "end": 846.66,
    "text": "Wenn man auf derzeitige mediale Berichterstattung blicken Wie gefährlich könnte das für diese Horizonterweiterung sein?"
  },
  {
    "start": 847.86,
    "end": 857.56,
    "text": "die Nachrichtenseite unserer Wahl aufmachen, dann sehen wir derzeit neben diesen schrecklichen Angriffen auf KIA von anderen ukrainischen Städte auch immer wieder Meldungen für die Ukraine sehr positiv ausgehen."
  },
  {
    "start": 857.6,
    "end": 874.4,
    "text": "Erfolgreiche Drohnen-Angriffe im Hinterland Russlands beispielsweise und ich habe so das Gefühl noch wenn man sich einige Kommentatoren anhört dass man hier die Gefahr läuft sich in einer falschen Sicherheit zu wegen und irgendwann die eigenen Anstrengungen wieder hinten anstellt wenn man sagt naja die Ukrainer lösen uns das eh."
  },
  {
    "start": 875.82,
    "end": 883.94,
    "text": "Also die Gefahr besteht natürlich, weil auch die Informationen, die wir aus der Ukraine bekommen, uns sehr selektiv erreichen."
  },
  {
    "start": 883.98,
    "end": 884.66,
    "text": "Natürlich!"
  },
  {
    "start": 884.7,
    "end": 886.48,
    "text": "Wir sind alle fasziniert von Drohnen."
  },
  {
    "start": 887.32,
    "end": 891.8,
    "text": "Was bei Dronenkrieg alles schief geht und wie wir Drohne nicht treffen, das erfahren wir natürlich nicht."
  },
  {
    "start": 892.84,
    "end": 901.04,
    "text": "Und die Ukraine hat natürlich auch auf der Westen Interesse den Krieg in der Ukraine an einer bestimmten Weise darzustellen, damit es auch ein Public Support für die Ukraine gibt."
  },
  {
    "start": 901.22,
    "end": 908.08,
    "text": "Das ist vor uns... unglaublich schwer jetzt ein wirklich abgewogenes Bild zu erzeugen."
  },
  {
    "start": 908.12,
    "end": 911.14,
    "text": "Also die einen sagen ja, die Russen können nichts und die Russinnen sind schon gescheitert."
  },
  {
    "start": 911.24,
    "end": 915.34,
    "text": "Wenn wir an einige Zeitungen in Deutschland denken dann hat die Russin eigentlich schon fünfmal verlieren müssen."
  },
  {
    "start": 916.08,
    "end": 918.06,
    "text": "Dann wurden da das Wort noch von russischen Soldat-Gipter lebt."
  },
  {
    "start": 919.02,
    "end": 923.7,
    "text": "Und auf der anderen Seite wird es auch wieder in bestimmten Medien wieder sehr schlecht über die Ukraine geschrieben."
  },
  {
    "start": 923.78,
    "end": 926.46,
    "text": "Es ist für uns sehr schwer etwas auszugleichen."
  },
  {
    "start": 926.76,
    "end": 932.54,
    "text": "und mein Petitum ist immer also Ja, die Ukraine sind zurzeit ganz offensichtlich in der Lage den russischen Vorwarscht zu stoppen."
  },
  {
    "start": 932.58,
    "end": 933.78,
    "text": "Sie haben zur Seite wieder einen Vorteil."
  },
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    "end": 936.02,
    "text": "Wir wissen aber nicht wie lange das hält."
  },
  {
    "start": 936.08,
    "end": 938.54,
    "text": "Die Ukrainer hängen völlig am Tropf des Westens."
  },
  {
    "start": 939.96,
    "end": 941.28,
    "text": "Das ist wiederum an den politischen Willen."
  },
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    "end": 942.92,
    "text": "Da geht es zur Zeit relativ gut."
  },
  {
    "start": 943.34,
    "end": 947.96,
    "text": "Aber wir haben ein Problem zum Beispiel mit Patriot-Raketenlieferungen und Air Defense."
  },
  {
    "start": 948.86,
    "end": 954.48,
    "text": "Und auch ist klar, dass die russischen Drohnen-Angriffe zwar den Russen Putin wehtun und ärgerlich sind."
  },
  {
    "start": 954.88,
    "end": 958.1,
    "text": "Aber natürlich können die juristische Ölversorgung nicht komplett ausschalten."
  },
  {
    "start": 958.92,
    "end": 959.9,
    "text": "Das werden sie damit nicht schaffen."
  },
  {
    "start": 960.58,
    "end": 963.76,
    "text": "Vielleicht entwickeln Sie noch andere Waffen, die einen noch größeren Einfluss haben?"
  },
  {
    "start": 963.94,
    "end": 967.1,
    "text": "Die Frage ist jetzt, die ich mir jetzt nicht beantworten kann wie soll der Krieg eigentlich enden?"
  },
  {
    "start": 968.1,
    "end": 975.4,
    "text": "Also die Ukraine ist nicht in der Lage, die Russen nur ansatzweise aus dem Land zu drängen oder überhaupt nennenswerte Fortschritte zu machen."
  },
  {
    "start": 976.42,
    "end": 982.28,
    "text": "Dann sind wir wieder bei einem Abnutzungskrieg, denen die Frage ist wer kann denn länger durchhalten."
  },
  {
    "start": 982.36,
    "end": 983.94,
    "text": "Da kann man jetzt unter der Meinung sein."
  },
  {
    "start": 984.0,
    "end": 987.72,
    "text": "es gibt auch Stimmen dass die Russen in erhebliche ökonomische Probleme kommen."
  },
  {
    "start": 988.06,
    "end": 990.8,
    "text": "bisher sind sie das wirklich nie und konnten den Krieg immer fortführen."
  },
  {
    "start": 991.34,
    "end": 998.86,
    "text": "aber auch die Ukraine hat natürlich Probleme und noch ist eben überhaupt nicht in Sicht und ich glaube auch in diesem Jahr wird es eher nicht erfolgen dass das diplomatisch gelöst wird."
  },
  {
    "start": 999.96,
    "end": 1005.66,
    "text": "Trump hat ja die ukraine für Putin auf dem silver tablet serviert letztes jahr und putin hat nicht eingeschlagen."
  },
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    "text": "Also wie endet dann dieser Krieg?"
  },
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    "text": "Und wir wollen doch alle, dass das der Krieg endet."
  },
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    "end": 1017.82,
    "text": "Das ist sein wirklich fraglich und wir können in unseren Verteidigungsanstrengungen nicht nachlassen."
  },
  {
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    "end": 1019.86,
    "text": "Wir müssen ja essaverteidigungspfähig werden!"
  },
  {
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    "end": 1025.099,
    "text": "Da sind wir eben noch nicht in dem Umfang, wie es die NATO festgelegt hat oder wie es den militärischen Experten festgeht."
  },
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    "start": 1025.14,
    "end": 1031.46,
    "text": "Wir müssten erstmal den Zustand erreichen, den wir mal im kalten Krieg hatten und das aufholen, was wir dreißig Jahre lang vernachlässigt haben."
  },
  {
    "start": 1032.44,
    "end": 1039.68,
    "text": "Und da sehe ich zumindest in Deutschland bei der Regierung, bei SPD und CDU einen klaren Willen, auch bei den Grünen sehe ich einen klären Willen."
  },
  {
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    "text": "Immerhin!"
  },
  {
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    "end": 1044.319,
    "text": "Also das ist sagen die Parteien der Mitte haben da glaube ich einen sehr, sehr klaren Kurs."
  },
  {
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    "end": 1046.64,
    "text": "Das muss uns erstmal optimistisch stimmen."
  },
  {
    "start": 1046.74,
    "end": 1057.38,
    "text": "Da hat es dann auf der Start... Auch wenn wir ihnen sagen Schelten viel Willen gezeigt Und wir sollten einfach nicht nachlassen und wir sollten uns der Illusion nicht hingeben."
  },
  {
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    "text": "Das geht alles irgendwie weg, ne?"
  },
  {
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    "end": 1061.26,
    "text": "Also es wird Friede mit Russland werden ja gesagt."
  },
  {
    "start": 1061.32,
    "end": 1066.28,
    "text": "also ich wenn jemand versucht hat Frieden mit Russlands herzustellen dann die Bundeskollegdeutsche und dann Angela Merkel."
  },
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    "start": 1066.72,
    "end": 1067.58,
    "text": "Es hat nicht funktioniert!"
  },
  {
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    "end": 1078.82,
    "text": "Wir werden die Zustände von den Neunzten-Ninzigerjahren so schnell nicht bekommen Irgendwann hoffentlich schon in unserer Lebenszeit aber auf absehbare Zeit sicherlich."
  },
  {
    "start": 1080.32,
    "end": 1081.82,
    "text": "Da geben sich gleich mehrere Fragen."
  },
  {
    "start": 1081.9,
    "end": 1084.5,
    "text": "Bleiben wir bei den Petro-Traketen, die Sie angesprochen haben?"
  },
  {
    "start": 1084.96,
    "end": 1093.74,
    "text": "Wenn wir schon kurz über Donald Trump gesprochen haben, man hört jetzt zumindest medial dass die USA der Ukraine die Herstellung von Petro Traketen erlauben würden."
  },
  {
    "start": 1094.16,
    "end": 1096.6,
    "text": "hat das irgendeinen Einfluss oder ist es einfach nur eine gute Schlagzeile?"
  },
  {
    "start": 1097.74,
    "end": 1105.7,
    "text": "Also das wäre ja eigentlich der Weg nach vorne, dass man sagt, man lagert die Fertigung von Patriotakitten aus in Lizenz."
  },
  {
    "start": 1106.04,
    "end": 1108.72,
    "text": "Dann ist mir die Frage welche Components die Ukraine wirklich bekommen?"
  },
  {
    "start": 1108.78,
    "end": 1114.34,
    "text": "Das ist nicht einfach, dass ein VWK-Fahrer zusammenbaut und wo kriegt man dann die Components her?"
  },
  {
    "start": 1115.28,
    "end": 1122.84,
    "text": "Ein Problem der Patriots ist ja, dass sie von Hochteckteilen abhängig sind, die auch wiederum hergestellt werden müssen."
  },
  {
    "start": 1123.48,
    "end": 1128.28,
    "text": "aber es kann sicherlich auch eine Entspannung sein, dass man die Produktionslinien einfach vergrößert."
  },
  {
    "start": 1128.96,
    "end": 1136.18,
    "text": "Weil die Patriot ein System ist das als einer der wenigen auf der Welt eben sehr zuverlässig im Mittelstreckenraketen abfahren kann."
  },
  {
    "start": 1136.6,
    "end": 1141.82,
    "text": "Das haben sie bewiesen in einem neuesten Bauart und es ist klar, dass die Produktion hochgefahren werden muss."
  },
  {
    "start": 1141.86,
    "end": 1146.16,
    "text": "Das wird in der Ukraine aber nicht über Nacht gehen und hängt eben sehr stark von der Zulieferung ab."
  },
  {
    "start": 1146.86,
    "end": 1149.06,
    "text": "Also hoffen wir dass das funktioniert."
  },
  {
    "start": 1149.12,
    "end": 1151.68,
    "text": "Hoffen wir, dass es schneller geht als es in Deutschland gehen würde."
  },
  {
    "start": 1152.2,
    "end": 1158.4,
    "text": "Wir hoffen, dass die Ukraine da ganz pragmatisch rangehen und dass die Amerikaner damit Geld verdienen."
  },
  {
    "start": 1158.7,
    "end": 1159.58,
    "text": "Darum geht's sehr Trump."
  },
  {
    "start": 1159.68,
    "end": 1162.36,
    "text": "Also man will, dass andere die eigenen Waffen kaufen."
  },
  {
    "start": 1162.6,
    "end": 1165.5,
    "text": "Und wenn es ein ökonomisches Interesse ist wird Trump auch einen Interesse daran haben."
  },
  {
    "start": 1166.64,
    "end": 1180.06,
    "text": "Es wäre sicherlich von Vorteil weil ohne Patriot-Raketen haben sie ein riesiges Scheuentor offen stehen in ihrer Verteidigung und der nächste Winter kommt auch wieder."
  },
  {
    "start": 1180.66,
    "end": 1189.0,
    "text": "Und die Russen können dann eben wieder gezielt, die Gaskraftwerke, die Umspannwerke angreifen – das war schon nicht wirklich lustig im letzten Winter!"
  },
  {
    "start": 1189.12,
    "end": 1190.92,
    "text": "Dann ist immer die Frage wie lange er hätte so einen Land durch?"
  },
  {
    "start": 1191.36,
    "end": 1197.94,
    "text": "Also hoffen wir, dass das möglichst schnell ein Beitrag dazu leistet, die Diloverteidigung zu"
  },
  {
    "start": 1198.0,
    "end": 1198.4,
    "text": "verbessern.\"."
  },
  {
    "start": 1199.5,
    "end": 1205.48,
    "text": "Wenn wir Sie vor den Abnutzungskrieg angesprochen haben, wer hatte in Ihrer Entschätzung nach auf lange Sicht den längeren Atem?"
  },
  {
    "start": 1207.46,
    "end": 1209.1,
    "text": "Das ist ja wieder so einer der Prognosen."
  },
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    "end": 1211.58,
    "text": "Als Sie das sagen, dass es doch um wehe geht..."
  },
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    "text": "Wie geht's"
  },
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    "text": "Ja, das ist nicht zu beantworten!"
  },
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    "text": "Also die Russen haben mehr Leute und das ist auch klar."
  },
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    "end": 1225.3,
    "text": "aber das hängt davon ab wie weit Putin in der Lage ist die Wirtschaft am Laufen zu erhalten."
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    "text": "Das hängt von China ab."
  },
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    "end": 1231.54,
    "text": "Es hängt sehr stark von den USA ab was die USA tun und den Europäern."
  },
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    "end": 1245.56,
    "text": "Und dann ja auch von einem Punkt zu sagen, nimm mal den Iran-Irahrkrieg der Acht Jahre dauerte, da war das dann in den Acht bis Achtundachtzig, bis irgendwann der Iran einlenkte weil ihm der Preis zu hoch wurde, weil die Iraka angefangen hat Mokteran zu beschießen."
  },
  {
    "start": 1245.9,
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    "text": "also wann ist der Moment erreicht?"
  },
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    "end": 1249.66,
    "text": "In dem Putin sagt Der Preis ist mir zu hoch."
  },
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    "text": "bislang gehen wir eigentlich alle davon aus."
  },
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    "end": 1258.46,
    "text": "Putin kann gar keinen Frieden schließen, weil er eine Friedenswirtschaft nicht herstellen kann."
  },
  {
    "start": 1258.54,
    "end": 1264.62,
    "text": "Weil er einer Friedensarmee nicht bezahlen kann und dass seine eigene Macht unterminieren würde."
  },
  {
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    "text": "Die Ukraine können nicht aufgeben, weil das die Aufgabe ihres Landes wäre."
  },
  {
    "start": 1268.58,
    "end": 1277.54,
    "text": "also es ist nicht in Sicht sondern dass die beiden wirklich wählen sind und ich kann mir das eigentlich nur runter massiven Druck der USA und Chinas vorstellen."
  },
  {
    "start": 1279.14,
    "end": 1282.06,
    "text": "Trump hat es probiert, nicht geschafft und China hat ein Interesse an der Fortsetzung."
  },
  {
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    "end": 1285.58,
    "text": "Also bislang spricht alles für eine Fortsitzung dieses Krieges."
  },
  {
    "start": 1286.96,
    "end": 1291.56,
    "text": "Weil Sie schon die Menschen angesprochen haben, die Russland einfach faktisch mehr hat als die Ukraine."
  },
  {
    "start": 1292.16,
    "end": 1297.96,
    "text": "Seit Wochen wird er wieder über eine mögliche mobile Teilmachung im Herbst nach der Duma-Wahl in Russland spekuliert."
  },
  {
    "start": 1298.74,
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    "text": "Was halten sie davon?"
  },
  {
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    "end": 1303.4,
    "text": "Und könnte das Blatt in irgendeine Richtung wenden?"
  },
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    "text": "Hat es einen Einfluss?"
  },
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    "start": 1304.42,
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    "text": "Was können wir mit diesen Informationen anfangen?"
  },
  {
    "start": 1307.1,
    "end": 1311.74,
    "text": "Also ich mich erreichen jetzt ganz unterschiedliche Informationen, was die russische Mobilmachung anbelangt."
  },
  {
    "start": 1311.82,
    "end": 1315.94,
    "text": "Einerseits Probleme und einerseits diese Informationen, die Sie auch erwähnt haben."
  },
  {
    "start": 1315.98,
    "end": 1329.38,
    "text": "auf der anderen Seite werden die Russen in diesem Jahr wohl ihre eins Komma fünf Millionen Mannstärke der Streitkräfte erreichen Und noch sind sie ja mit relativ erfolgreich, indem sie sehr viel Geld für diese Rekrutierung ausgeben."
  },
  {
    "start": 1330.02,
    "end": 1333.64,
    "text": "also Ich glaube nicht dass sie jetzt in eine wirkliche Mobilmachtung gehen."
  },
  {
    "start": 1336.26,
    "end": 1340.04,
    "text": "Das brauchen sie bei einer Sache und sagen noch gar nicht in der große Masse."
  },
  {
    "start": 1340.12,
    "end": 1347.62,
    "text": "Sie haben eigentlich relativ gut rekrutiert, und vieles des Soldaten geht ja auch gar nicht an die Front sondern in Einheiten, die anderswo stationiert sind."
  },
  {
    "start": 1348.04,
    "end": 1354.64,
    "text": "Langsam wächst es wieder vor dem Baltikum auf... Also wenn sie es machen, eine Wende ist das sowieso nicht."
  },
  {
    "start": 1354.84,
    "end": 1356.56,
    "text": "Das ist ja immer so ne journalistische Frage."
  },
  {
    "start": 1356.62,
    "end": 1357.5,
    "text": "Ist passiert irgendwas?"
  },
  {
    "start": 1357.86,
    "end": 1358.74,
    "text": "Ist das jetzt die Wende?"
  },
  {
    "start": 1358.96,
    "end": 1361.62,
    "text": "Ich weiß gar nicht wo diese Wendepideen herkommen."
  },
  {
    "start": 1361.68,
    "end": 1364.92,
    "text": "Irgendeiner hat irgendwie unseren Journalisten den Florence-Ohr gesetzt."
  },
  {
    "start": 1365.8,
    "end": 1372.52,
    "text": "Ein solcher Krieg ist natürlich von ganz vielen Faktoren abhängig und nicht nur von der Frage wie viel Soldaten ich rekrutiere."
  },
  {
    "start": 1372.9,
    "end": 1374.7,
    "text": "Und die müssen auch wieder ausgebildet werden."
  },
  {
    "start": 1374.94,
    "end": 1376.0,
    "text": "was können wir wirklich leisten."
  },
  {
    "start": 1376.26,
    "end": 1382.74,
    "text": "Ich glaube das größte Problem der Russen die reine Mannzahl, sondern die Führungsfähigkeit auf der unteren taktischen Ebene."
  },
  {
    "start": 1383.26,
    "end": 1397.94,
    "text": "Also auf der Ebene der Kompaniesches, der Zugführer, bald auch der Battalionskommandeure – da haben die Russen zurzeit ein massives Problem und sie müssten eigentlich vielmehr eine Ausbildung investieren, aber die Befehle, die von oben kommen, eigentlich so nicht taktisch umsetzen können?"
  },
  {
    "start": 1400.1,
    "end": 1408.22,
    "text": "Wir stellen halt einfach Fragen und hoffen, dass gute Antworten uns natürlich sind, wenn das Szenarien nicht uninteressant, auch wenn es ihnen natürlich schwer beantwortet werden könne."
  },
  {
    "start": 1408.3,
    "end": 1408.92,
    "text": "Das ist schon richtig!"
  },
  {
    "start": 1410.26,
    "end": 1411.84,
    "text": "Ich stelle Frage vielleicht einfach ein bisschen anders."
  },
  {
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    "end": 1416.94,
    "text": "Was für Ressourcen oder, nennen Sie es wie sie wollen, Stunts, Tricks"
  },
  {
    "start": 1417.0,
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    "text": "etc.,"
  },
  {
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    "text": "könnte man von Seiten Russlands denn tatsächlich eigentlich noch in die Waagschale werfen?"
  },
  {
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    "end": 1421.8,
    "text": "Was hat man denn wirklich noch?"
  },
  {
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    "end": 1433.12,
    "text": "Also ich glaube der größte Vorteil ist ja einfach die Länge des Krieges und die Attrition, die Abnutzung weil die Ruschen stattfinden sich auch am Nutzen aber die Ukrainischen eben auch."
  },
  {
    "start": 1435.76,
    "end": 1437.78,
    "text": "Ja, auch ein Dessertionsproblem."
  },
  {
    "start": 1438.56,
    "end": 1440.72,
    "text": "Also etwas salopp gesprochen ist."
  },
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    "start": 1441.14,
    "end": 1447.8,
    "text": "Ein Drittel der jungen Leute gefallen einen Drittel an der Front und ein Drittel sitzt im Keller und spielt Playstation und versucht dem Einsatz zu entziehen."
  },
  {
    "start": 1448.42,
    "end": 1452.88,
    "text": "also es eben nicht so dass diese Gesellschaft wie ein Mann als er an der front steht."
  },
  {
    "start": 1453.56,
    "end": 1459.1,
    "text": "Und ja sehr nachvollziehbar wir beide wollten auch nicht an derfront wahrscheinlich kämpfen."
  },
  {
    "start": 1460.28,
    "end": 1462.9,
    "text": "Aber die Frage ist wie lange hält die ukraine das durch?"
  },
  {
    "start": 1464.88,
    "end": 1476.7,
    "text": "Der größte Pfund der Russen, dass sie mit ihrem autokratischen System, mit ihrer Kultur und ihren noch finanziellen Möglichkeiten wahrscheinlich in der Lage sind es ein Stück weit länger durchzuhalten als die Ukraine."
  },
  {
    "start": 1477.44,
    "end": 1482.0,
    "text": "Und dann vielleicht die Front eben doch irgendwann zusammengerichtet weil sie doch zu wenig Soldaten haben."
  },
  {
    "start": 1482.4,
    "end": 1488.26,
    "text": "Gerade wenn wir die Russen es schaffen würden... für einen bestimmten Zeitraum sich ein echten technischen Vorteil zu verschaffen."
  },
  {
    "start": 1488.36,
    "end": 1498.02,
    "text": "Also, es mit chinesischer Hilfe etwas schaffen würden eine wirksame Drohendefenz aufzubauen im taktischen Bereich und dann eben doch es schaffen einen Durchbruch sollen zu erzielen."
  },
  {
    "start": 1498.88,
    "end": 1503.92,
    "text": "Das sind so Faktoren Aber es ist unglaublich schwer, das zu prognostizieren."
  },
  {
    "start": 1503.98,
    "end": 1507.52,
    "text": "Es ist eigentlich unmöglich, weil die Frage ist, welche Qualität hat die russische Führung?"
  },
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  },
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    "text": "Was ist die Strategie?"
  },
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    "text": "Was is seine Logik eigentlich?"
  },
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    "end": 1513.54,
    "text": "Da gucken wir eigentlich nicht rein!"
  },
  {
    "start": 1513.86,
    "end": 1519.86,
    "text": "Das ist eben mitnichten so – es ist Russland geschlagen – dass die Ukraine unter keinen Umständen den Krieg verlieren könnte."
  },
  {
    "start": 1526.4,
    "end": 1527.5,
    "text": "immer noch schlecht ausgehen kann."
  },
  {
    "start": 1527.64,
    "end": 1534.42,
    "text": "Deswegen sind wir Europäer, finde ich gefordert die Ukraine weiter massiv zu unterstützen damit sie nicht zusammenbrechen und diesen Krieg durchhalten können."
  },
  {
    "start": 1535.42,
    "end": 1537.0,
    "text": "Aber ich finde, Sie haben da was sehr Interessantes gesagt."
  },
  {
    "start": 1537.04,
    "end": 1540.68,
    "text": "Man hat es als autokratisches System hier ja vielleicht eine Spur leichter."
  },
  {
    "start": 1540.84,
    "end": 1548.82,
    "text": "Hat man nicht von Seiten Russlands ohnehin auch wenn wir's mit Europa vergleicht oder mit den anderen europäischen Staaten abgesehen von der Ukraine immer einen gewissen Vorteil?"
  },
  {
    "start": 1548.88,
    "end": 1551.24,
    "text": "Ich meine wir sind in der EU, siebenundzwanzig Mitgliedsländer."
  },
  {
    "start": 1551.28,
    "end": 1554.48,
    "text": "dann gibt's noch Länder die sind in NATO, manche sind nicht dabei und manche nicht im EU."
  },
  {
    "start": 1554.92,
    "end": 1557.56,
    "text": "Es sind alles Demokratien, man muss solche Dinge absprechen."
  },
  {
    "start": 1557.94,
    "end": 1562.26,
    "text": "Man ist doch hier zumindest rein strategisch gesehen nachdelligen Lage oder?"
  },
  {
    "start": 1562.74,
    "end": 1569.06,
    "text": "Sind wir insofern, dass das wir als EU unsere ökonomische militärische Kraft nicht auf dem Boden bekommen."
  },
  {
    "start": 1569.12,
    "end": 1570.46,
    "text": "Also wir kriegen die PS nicht auf den Boden."
  },
  {
    "start": 1570.5,
    "end": 1580.06,
    "text": "Wir sind natürlich ökonomisch Russland weit überlegen auch in unserer Kraft aber da wir so zerteilt und so zerstritten sind Können wir diese Power nicht auf den Boden bringen?"
  },
  {
    "start": 1580.1,
    "end": 1584.14,
    "text": "Also die Frage ist, wer würde dann jetzt ganz konkret an der NATO-Ostflanke wirklich verteidigen."
  },
  {
    "start": 1585.08,
    "end": 1597.04,
    "text": "Die Österreich ist schon mal nicht klarerweise... ...die Schweizer auch nicht aber eben die Spanier und die Franzosen nur in einem sehr limitierten Weise also letztendlich die baldischen Staaten, die Nordics und vor allem Deutschland so."
  },
  {
    "start": 1597.7,
    "end": 1605.3,
    "text": "Das reduziert sich dann sehr stark und deswegen ist eine Volkswirtschaft wie Russland überhaupt ja in der Lage diesen Krieg durchzuhalten und uns auch zu bedrohen."
  },
  {
    "start": 1605.68,
    "end": 1608.52,
    "text": "Und Abschrückung wirkt ja auch gegen uns, weil wir so zerstrieren sind."
  },
  {
    "start": 1608.56,
    "end": 1616.36,
    "text": "Auf der anderen Seite hat Russland natürlich auch massive Probleme in der Effizienz, in der Lernfähigkeit, in die ökonomischen Kraft."
  },
  {
    "start": 1616.84,
    "end": 1621.24,
    "text": "Also wir haben eben Plus- und Minus auf beiden Seiten."
  },
  {
    "start": 1621.36,
    "end": 1630.72,
    "text": "Wir haben natürlich technologisch in der Marine, in den Luftwaffe weit überlegen in Russen nach wie vor also ökономisch völlig klar an der technologischen Entwicklung."
  },
  {
    "start": 1630.92,
    "end": 1633.36,
    "text": "ohne China würde in Russland sagen da gar nichts gehen."
  },
  {
    "start": 1634.38,
    "end": 1636.94,
    "text": "Dann ist auch die Frage, wie effizient sind eigentlich die Befehlswege."
  },
  {
    "start": 1637.04,
    "end": 1639.02,
    "text": "Also wie informiert es Putin eigentlich noch?"
  },
  {
    "start": 1639.06,
    "end": 1640.74,
    "text": "In welcher Welt lebt er überhaupt noch?"
  },
  {
    "start": 1641.34,
    "end": 1645.18,
    "text": "Wir haben die massive Korruption nach wie vor in Russland viel stärker als bei uns."
  },
  {
    "start": 1645.28,
    "end": 1650.0,
    "text": "also ich glaube beide Seiten haben Faktoren, die die Effizienz schwächen."
  },
  {
    "start": 1650.5,
    "end": 1653.8,
    "text": "wir haben natürlich in Russlands auch den Willen die eigenen Menschen zu opfern."
  },
  {
    "start": 1654.28,
    "end": 1656.28,
    "text": "das ist wahrscheinlich mit der größte Unterschied."
  },
  {
    "start": 1656.38,
    "end": 1661.7,
    "text": "einen Krieg wie die Ukraine Würden die Europäer nicht durchhalten, wenn sie eben nicht das eigene Land verteidigen?"
  },
  {
    "start": 1661.8,
    "end": 1662.72,
    "text": "Die Polen würden das machen."
  },
  {
    "start": 1663.22,
    "end": 1673.42,
    "text": "Aber die anderen Staaten, die nicht ihr eigenes Land verteiligen, würden nicht in einen solchen Opfer riskieren, sondern die NATO muss eigentlich einen schnellen Krieg führen."
  },
  {
    "start": 1673.98,
    "end": 1680.34,
    "text": "Sonst wird sie das politisch nicht durchhalten und das könnte ein Faktor sein auf den Putin setzt, dass fürchten zumindest einige bei der"
  },
  {
    "start": 1680.4,
    "end": 1680.6,
    "text": "NATO.\"."
  },
  {
    "start": 1681.6,
    "end": 1683.84,
    "text": "Also dass er quasi den Testballon startet."
  },
  {
    "start": 1683.88,
    "end": 1684.08,
    "text": "Genau,"
  },
  {
    "start": 1684.2,
    "end": 1690.4,
    "text": "Testballons und davon ausgeht sie sind nicht bereit entsprechende Opfer zu riskieren und damit die NATO zu spalten"
  },
  {
    "start": 1690.46,
    "end": 1690.64,
    "text": "usw.,"
  },
  {
    "start": 1691.22,
    "end": 1693.38,
    "text": "als ein Szenario was diskutiert"
  },
  {
    "start": 1693.42,
    "end": 1693.52,
    "text": "wird."
  },
  {
    "start": 1694.82,
    "end": 1695.26,
    "text": "Warum?"
  },
  {
    "start": 1695.42,
    "end": 1699.66,
    "text": "Ihrer Einschätzung nach ist man eigentlich von Seiten Europas nicht eben dazu bereit."
  },
  {
    "start": 1699.76,
    "end": 1705.64,
    "text": "ich mit hypothetisches Beispiel französische Truppen in Polen die tatsächlich die NATO Ostfranke verteidigen würden."
  },
  {
    "start": 1705.72,
    "end": 1706.76,
    "text": "Woran liegt das?"
  },
  {
    "start": 1706.82,
    "end": 1711.4,
    "text": "Weil es gibt ja Bündnisse und Bündnisse müssen eingehalten werden, sonst sind sie das Papier nicht wert auf dem sich stehen."
  },
  {
    "start": 1712.34,
    "end": 1716.42,
    "text": "Naja weil wir einfach eine sehr unterschiedliche strategische Kultur haben wenn Sie Frankreich ansprechen."
  },
  {
    "start": 1716.74,
    "end": 1726.88,
    "text": "Frankreichs Selbstvernehmung ist das einer globalen Macht in der die Ukraine ein Faktor ist aber als noch viele andere Interessenregionen gibt Westafrika, die Straße von Hummus bis hin zum Pazifik."
  },
  {
    "start": 1727.62,
    "end": 1729.56,
    "text": "Also für die Deutschen, für die Polen."
  },
  {
    "start": 1729.62,
    "end": 1736.12,
    "text": "Für die Balken, für den Nordics ist Russland der Fight Nummer eins und der Gegnern Nummer Eins und Priorität Nummer Eins."
  },
  {
    "start": 1736.16,
    "end": 1737.72,
    "text": "aber das ist vor Frankreich de facto nicht so."
  },
  {
    "start": 1738.28,
    "end": 1741.5,
    "text": "Für Spanien, Großbritannien oder Italien nicht so, die schauen eher aus dem Mittelmeer."
  },
  {
    "start": 1742.22,
    "end": 1748.8,
    "text": "also wir haben eben nicht einen gemeinsame, korente Strategie in Europa."
  },
  {
    "start": 1750.34,
    "end": 1751.34,
    "text": "In der Defense-Polizie."
  },
  {
    "start": 1751.82,
    "end": 1754.52,
    "text": "Sondern es geht ja auch die Frage, wer unterstützt die Ukraine?"
  },
  {
    "start": 1754.76,
    "end": 1759.82,
    "text": "Dann sollen die Deutschen das doch bezahlen sehr schnell um die eigenen nationalen Vorteile."
  },
  {
    "start": 1760.36,
    "end": 1764.42,
    "text": "Wir planen auch Verteidigungen nach wie vor National und wir beschaffen auch ein National."
  },
  {
    "start": 1764.76,
    "end": 1775.98,
    "text": "Und solange wir das tun gibt's zwar hier und da mal Kooperationsprojekte aber sind wir natürlich extrem ineffizient weil wir das nicht transnational machen Und von daher dominieren immer noch die nationalen Interessen, den nationalen Sichtweisen."
  },
  {
    "start": 1776.02,
    "end": 1778.3,
    "text": "Und wir sind ja... Wem sage ich das in Europa?"
  },
  {
    "start": 1779.64,
    "end": 1782.92,
    "text": "Wir fahren zwanzig Kilometer und sind an einem Land, einer Sprache, eine Tradition."
  },
  {
    "start": 1783.22,
    "end": 1787.5,
    "text": "Also Österreich hält sich dann aus allem raus und sagt, nee, das ist ja neutral."
  },
  {
    "start": 1788.36,
    "end": 1793.84,
    "text": "Wo man auch sagen kann liebe Leute also Ja, wir kennen die Debatte in Österreich."
  },
  {
    "start": 1793.88,
    "end": 1794.38,
    "text": "Ich bin oft da."
  },
  {
    "start": 1794.54,
    "end": 1800.24,
    "text": "Ich liebe Österreich sehr aber Ist natürlich auch eine Form von Trip bei Fahrerei wenn wir ehrlich sind."
  },
  {
    "start": 1800.28,
    "end": 1801.06,
    "text": "In der Schweiz ähnlich."
  },
  {
    "start": 1801.9,
    "end": 1804.56,
    "text": "Das ist aber embedded, muss ich Ihnen ja nicht erklären."
  },
  {
    "start": 1804.6,
    "end": 1810.6,
    "text": "Sie wissen das viel besser in der österreichischen Kultur im österreichischem Selbstwahrnehmung und das ändert sich eben eh jetzt irgendwie auch nicht."
  },
  {
    "start": 1811.18,
    "end": 1813.34,
    "text": "Und so haben wir in jedem Land, ist das so."
  },
  {
    "start": 1813.8,
    "end": 1823.48,
    "text": "Und so können wir jetzt sagen nicht wirklich zusammenkommen und es gibt ja auch keinerlei wirklichen Pläne in der europäischen Integration im Verteidigungsbereich wirklich voranzukommen also zum Beispiel in der Rüstungsbeschaffung."
  },
  {
    "start": 1823.84,
    "end": 1828.48,
    "text": "Also wird zwar endlos drüber geredet seit Jahrzehnten, aber wirkliche Steps gibt's eigentlich nicht."
  },
  {
    "start": 1828.86,
    "end": 1838.56,
    "text": "Und da sehen wie komplex Europa ist und wie getrennt Europa trotz EU eigentlich in seinen nationalen Kulturen sein nationalen Selbstverständnis noch ist."
  },
  {
    "start": 1840.06,
    "end": 1842.6,
    "text": "Die Deutschen sagen dann, wir müssen eine europäische Indilität entwickeln."
  },
  {
    "start": 1842.76,
    "end": 1846.12,
    "text": "Da merkt man sehr schnell man ist Deutscher, weil alle anderen das eben nicht so denken, sondern sehr stark noch."
  },
  {
    "start": 1846.56,
    "end": 1849.2,
    "text": "das Nationalamt oder Teil der Deutschen sagen das."
  },
  {
    "start": 1850.04,
    "end": 1859.14,
    "text": "Das ist die Frage und die ich mir auch stelle wenn ich in die Verteidigungspolitik der EU sehe, mich erinnert es immer an das heiliger römische Reich deutschen Nationen um wieder den Österreich-Bezug herzustellen."
  },
  {
    "start": 1859.74,
    "end": 1868.48,
    "text": "Das heilige römische Reich Deutschland Nation hat ja als Napoleon dann europa bedrohte Endlos diskutiert in Wien und kam nicht zu einem Ergebnis."
  },
  {
    "start": 1868.64,
    "end": 1876.0,
    "text": "Und als Resultat wurde Preußen zweimal im Österreich dreimal geschlagen, und Napoleon hat ihn nach dem Kontinent beherrscht."
  },
  {
    "start": 1876.62,
    "end": 1877.7,
    "text": "Ähnlich ist beim Deutschen Bund!"
  },
  {
    "start": 1878.96,
    "end": 1884.2,
    "text": "Wo dann auch der Deutsche Bund hat gegen Prosten agiert, aber eben nicht gemeinsam und klar."
  },
  {
    "start": 1884.34,
    "end": 1889.2,
    "text": "Und die Prost in der Lage nicht nur die Österreicher zu schlagen sondern auch die anderen Bundstaaten in Deutschland."
  },
  {
    "start": 1890.16,
    "end": 1901.74,
    "text": "Also nichts ist für die Ewigkeit gebaut und wenn wir Europäern nicht supporter kommen kann es auch sein dass diese EU einfach weggewischt wird mit dieser... Es wird immer noch Österreich geben, es wird in Deutschland geben und in Frankreich geben, aber nicht in dieser Konstellation."
  },
  {
    "start": 1903.2,
    "end": 1904.72,
    "text": "Da müssen wir einfach unsere Hausaufgaben machen."
  },
  {
    "start": 1904.78,
    "end": 1914.06,
    "text": "Und das ist wahnsinnig schwer in Europa, weil wir Intellitäten überwinden müssen und sagen, wir müssen zum Beispiel Rüstungsküter zumindest in einer Coalition of the Willing gemeinsam beschaffen."
  },
  {
    "start": 1914.2,
    "end": 1917.38,
    "text": "Wir müssen Verteidigung im gemeinsamen Plan, genau das was nicht stattfindet."
  },
  {
    "start": 1917.86,
    "end": 1923.18,
    "text": "Ich würde mir wünschen dass unsere Heads-of-States, unsere Regierungschefs mal anfangen solche Pläne zu entwickeln."
  },
  {
    "start": 1923.78,
    "end": 1927.36,
    "text": "Also wenn ich durch Europareise oder die Hauptstädte bekomme ich immer nur Axelzucker!"
  },
  {
    "start": 1928.34,
    "end": 1932.98,
    "text": "Vielleicht gibt es die, aber wenn Sie einen solchen Plan finden, wäre ich sehr an einer Kopie interessiert."
  },
  {
    "start": 1934.06,
    "end": 1938.78,
    "text": "Ich habe keinen, aber ich habe eine steile Frage vielleicht zum Abschluss."
  },
  {
    "start": 1938.9,
    "end": 1947.56,
    "text": "Wenn Sie schon das heilige deutsche Recht der Nationen ansprechen, braucht Europa oder befindet sich Europa vielleicht sogar derzeit in so etwas wie einem Einigungskrieg?"
  },
  {
    "start": 1948.12,
    "end": 1949.04,
    "text": "Wir haben diesen Beispiel bleiben!"
  },
  {
    "start": 1950.04,
    "end": 1952.44,
    "text": "Naja, es ist schon so eine Frage."
  },
  {
    "start": 1953.3,
    "end": 1959.08,
    "text": "Was für ein Europa wollen wir haben und werden die Europäer, zumindest die EU-Europäer ihre Hausaufgaben machen?"
  },
  {
    "start": 1959.52,
    "end": 1965.22,
    "text": "Und wollen wir mit Heifried Muntler zu sprechen als Europäern an unserer Peripherie auch Versicherheit sorgen können?"
  },
  {
    "start": 1965.8,
    "end": 1968.32,
    "text": "Können wir zurzeit nicht wirklich, müssten wir aber eigentlich können."
  },
  {
    "start": 1968.42,
    "end": 1972.08,
    "text": "was bezieht sich auf die Ukraine, beziehte sie aber auch auf den Nahen Osten zum Beispiel?"
  },
  {
    "start": 1972.94,
    "end": 1976.0,
    "text": "Wer wollen wir eigentlich sein als vierhundertfünfzig Millionen europäer?"
  },
  {
    "start": 1977.16,
    "end": 1984.92,
    "text": "Es ist klar, dass wir im Jahrhundert nur eine wirkliche Rolle in der Champions League der Welt und Großmächte spielen werden."
  },
  {
    "start": 1984.96,
    "end": 1986.42,
    "text": "Wenn wir gemeinsam das machen."
  },
  {
    "start": 1986.58,
    "end": 1990.96,
    "text": "Das wären wir als Deutschland, als Österreich, als Polen, als Dittauen alleine nicht schaffen."
  },
  {
    "start": 1991.5,
    "end": 1993.52,
    "text": "Und das weiß im Prinzip auch jeder."
  },
  {
    "start": 1994.14,
    "end": 1995.46,
    "text": "es folgt halt daraus zu wenig."
  },
  {
    "start": 1995.58,
    "end": 1996.86,
    "text": "Das ist das ganz große Problem."
  },
  {
    "start": 1997.18,
    "end": 1999.24,
    "text": "Die große Frage die wir beantworten müssen ist wie?"
  },
  {
    "start": 1999.9,
    "end": 2001.36,
    "text": "Wie kommen wir voran in Europa?"
  },
  {
    "start": 2001.48,
    "end": 2002.44,
    "text": "jenseits der Sonntagsred?"
  },
  {
    "start": 2002.48,
    "end": 2003.3,
    "text": "Können wir alle nicht mehr hören!"
  },
  {
    "start": 2006.78,
    "end": 2012.46,
    "text": "sehe ich von unseren Staats- und Regierungschefs, von den Staatskanzleien, von dem Kanzlerämtern zu wenig Ideen."
  },
  {
    "start": 2012.8,
    "end": 2014.46,
    "text": "Gewisserweise ein intellektueller Vorleid."
  },
  {
    "start": 2014.96,
    "end": 2016.48,
    "text": "Sagt uns wie wir vorangehen?"
  },
  {
    "start": 2018.28,
    "end": 2018.68,
    "text": "Ich glaube nicht."
  },
  {
    "start": 2018.72,
    "end": 2023.84,
    "text": "jetzt die Wie-Frage-Stelle dann können Sie sie auch nicht beantworten wenn Sie sie schon mir als Antwort geben."
  },
  {
    "start": 2024.4,
    "end": 2032.24,
    "text": "Herr Neitzel ich sage vielen lieben Dank für das Gespräch und ich wünsche Ihnen alles gut dass ihr gesagt Semesterende da scheint wohl noch einiges zu tun so sein auf der Universität."
  },
  {
    "start": 2034.22,
    "end": 2035.18,
    "text": "Und vielen Dank für Ihre Zeit."
  },
  {
    "start": 2035.24,
    "end": 2036.32,
    "text": "Vielen Dank für"
  },
  {
    "start": 2038.64,
    "end": 2050.659,
    "text": "das Gespräch, vielen Dank!"
  }
]