[
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    "text": ""
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    "end": 5.71,
    "text": "Es geht aufwärts mit Österreichs Wirtschaft, zumindest vorsichtig und mit Vorbehalten."
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    "end": 18.55,
    "text": "Denn während die Konjunktur etwas besser anzieht als ursprünglich prognostiziert, bleibt die Inflation und das Defizit hoch und auch internationale Verwerfungen könnten das kleine Konjunkturpflänzchen schnell wieder zertreten."
  },
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    "text": "Wir sprechen heute mit wie Vifo-Chef Gabriel Felbermeier über die Entwicklungen in der österreichischen Wirtschaft und was die Politik jetzt dringend unternehmen müsste."
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    "end": 32.25,
    "text": "Ich bin Daniel Retschizäcker, das ist Thema des Tages, der Nachrichten-Podcast des Standards."
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    "text": "Ein leichtes Wachstum, inwiefern, auf was können wir uns freuen?"
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    "text": "Na ja, zunächst einmal ist es so, dass das Jahr v.a."
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  {
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    "end": 61.41,
    "text": "Das hat ja in der Mitte des Jahres nicht, war nicht ganz sicher, aber wir sind jetzt leicht gewachsen, so wie es aussieht, um Null, fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, vierundzwanzig."
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  {
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    "end": 73.69,
    "text": "Das heißt aber, wirklich von der Null ist das noch nicht verschieden, drum sagen wir, wir sind eigentlich noch im Tunnel, aber dann... Das Jahr XXVI und das Jahr XXII bringen Wachstumsraten jenseits der ein Prozent."
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    "text": "Ja, ein Prozent zwei und dann ein Prozent vier."
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    "text": "Ist das viel?"
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    "text": "Nein."
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    "text": "Also im historischen Vergleich sehr wieselsüchtig, auch im Vergleich dazu, wie andere Länder wachsen, die US-Auto so wenig."
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    "start": 86.149,
    "end": 91.21,
    "text": "Aber immerhin besser ist die doch lange an der anderen Rezession und deswegen liegt."
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    "text": "Wir sind aber noch im Tunnel, weil das halbe Prozent von XXVII kann man, sollte man also nicht."
  },
  {
    "start": 98.229,
    "end": 99.35,
    "text": "wirklich mit Wachstum verwechseln."
  },
  {
    "start": 99.69,
    "end": 111.009,
    "text": "Also eher Kategorie besser als nichts, wenn ich Ihnen da jetzt so richtig zugehört habe, was ich... Als Frage natürlich ergibt es, was hat sich geändert, dass Sie diese Konjunkturprognose leicht verbessern mussten im Vergleich zu Mitte des Jahres."
  },
  {
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    "end": 114.91,
    "text": "Denn international gesehen bleibt die Lage weiterhin extrem angespannt."
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    "text": "Ja, das stimmt."
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    "text": "Und die Risiken sind auch erheblich."
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    "end": 125.27,
    "text": "Wir haben unsere Prognose jetzt zum zweiten Mal, das haben wir erst sehr kurz eingeführt, eine Abschätzung der Unsicherheit drinnen."
  },
  {
    "start": 125.429,
    "end": 132.63,
    "text": "Und das Jahr zwanzig, sieben und zwanzig kann durchaus auch, wenn die Dinge wirklich zusammengehen, alle dummen Dinge auf einmal passieren, ein Rezisionsjahr sein."
  },
  {
    "start": 134.03,
    "end": 148.95,
    "text": "Wir halten es nicht für wahrscheinlich gegeben, dass was wir wissen, aber wir können ja nicht ausschließen, dass der Herr Tramp noch mal einen Zahn drauflegt, dass sich in der Ukraine irgendwas Hessliches ereignet und vielleicht möglicherweise echt Kriegsgefahr mitten in Europa haben, nicht nur an der Außengrenze zu Russland, sozusagen."
  },
  {
    "start": 149.43,
    "end": 151.25,
    "text": "Wir haben Risiken auf den Kapitalmärkten."
  },
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    "start": 151.59,
    "end": 170.11,
    "text": "Es gibt ernstzunehmende Warnungen von Analysten, die sagen, die KI-Blase in den USA ist reif, da tut man sich immer schwer zu sagen, wann das passiert, aber dass die Börsen auch wieder nachgeben werden und auch so nachgeben werden, dass das realwirtschaftliche Effekt hat."
  },
  {
    "start": 170.65,
    "end": 175.45,
    "text": "Das ist möglich und all diese Unsicherheiten sind in unserer Prognose verpacken."
  },
  {
    "start": 175.69,
    "end": 176.65,
    "text": "Aber was hat sich geändert?"
  },
  {
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    "end": 184.07,
    "text": "Im Sommer waren wir noch sehr unter dem Eindruck von Liberation Day Tariffs aus den USA, das war der zweite April."
  },
  {
    "start": 184.75,
    "end": 199.41,
    "text": "Und jetzt müssen wir sagen, na ja, wir haben zwar die höheren Zölle, aber wir sehen auch, dass es Ausnahmen gibt, wir sehen, dass andere Länder teilweise höhere Zölle haben als wir, sodass was die USA angeht, sozusagen dieses tollpolitische Szenario, nicht so schlimm ist, wie wir das gedacht haben."
  },
  {
    "start": 199.57,
    "end": 208.71,
    "text": "Wir sehen außerdem, dass die Industrie sich doch schneller wieder aus dem Tal der Tränen herausbewegen kann."
  },
  {
    "start": 209.27,
    "end": 210.81,
    "text": "Wir sehen das bei den Investitionen vor allem."
  },
  {
    "start": 210.85,
    "end": 213.87,
    "text": "Die sind im dritten Quartal gut gewachsen, besser als wir gedacht haben."
  },
  {
    "start": 214.31,
    "end": 220.97,
    "text": "Und so dass diese Kleinigkeiten dann doch in Summe für das laufende Jahr ein bisschen mehr Wachstum liefern, statt zero drei, zero fünf."
  },
  {
    "start": 221.49,
    "end": 226.39,
    "text": "Und dann auch für das Jahr sechsundzwanzig haben wir auch um ein Zehntel oder zwei Zehntel nach oben revitiert."
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    "start": 226.45,
    "end": 227.97,
    "text": "Also viel hat sie eh nicht verändert."
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    "start": 228.11,
    "end": 235.53,
    "text": "Aber eine Aufheilung die sich die etwas auf festeren Beinen steht, als das noch im Oktober der Fall war."
  },
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    "start": 236.79,
    "end": 239.49,
    "text": "Ziel dieses Podcast ist ja auch natürlich zu verstehen, zu lernen."
  },
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    "start": 239.53,
    "end": 245.35,
    "text": "Vielleicht ganz kurz, wie Sie diese nicht vorhersehbaren Ereignisse, die Sie jetzt angesprochen haben, reinprognostizieren."
  },
  {
    "start": 245.41,
    "end": 248.07,
    "text": "Denn Sie haben es schon angesprochen, KI-Blase, alles Mögliche."
  },
  {
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    "end": 250.49,
    "text": "Was fällt Donald Trump übermorgen im Weißen Haus wieder ein?"
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    "end": 251.31,
    "text": "Wir wissen es alle nicht."
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    "text": "Prognosen sind schwierig, wenn Sie die Zukunft betreffen."
  },
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    "start": 254.15,
    "end": 257.169,
    "text": "Wie groß ist der Anteil dieser Unsicherheitsfaktoren in Ihrer Prognose?"
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    "text": "Wie ergibt sich das genau?"
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    "end": 261.69,
    "text": "Ja, also da könnte man sehr lange sehr vieles erzählen."
  },
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    "end": 266.83,
    "text": "Die Unsicherheit betrifft dummerweise ja nicht nur die Zukunft, sie betrifft auch die Vergangenheit."
  },
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    "start": 267.63,
    "end": 277.909,
    "text": "Das ist vielleicht etwas, das interessant ist, weil das statistische Material, das wir bekommen von der Statistik Austria, von Eurostat, von den amerikanischen, chinesischen Statistikbehörden und so weiter."
  },
  {
    "start": 278.37,
    "end": 282.549,
    "text": "Dieses Material wird typischerweise auch im Nachgang noch korrigiert."
  },
  {
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    "end": 293.729,
    "text": "Das heißt, wir haben jetzt eigentlich das dritte Quartal, im Kasten würden wir sagen, wir wissen aber jetzt schon, dass das bei der nächsten Veröffentlichung von Statistik Austria korrigiert werden wird."
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    "text": "Ein bisschen mehr vielleicht, ein bisschen weniger, manchmal stark anders."
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    "text": "Diese Unsicherheit, die resultiert aus dem Statistischen System, aus dem dort... auch existierenden Strukturbrüchen aus unterschiedlichen Meldeverhalten, mal meldet ein großer Industriebetrieb nicht."
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    "text": "Das kann passieren und man kann ihnen nicht die Polizei schicken, dass sie die Zahlen abliefern."
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    "text": "Das sind auch Risiken drin, die waren in den letzten Jahren hoch."
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    "text": "Nicht, dass unsere Modelle falsch waren, sondern sie wurden mit falschen Daten gefüttert."
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    "text": "Daten, die sich dann ein halbes Jahr später oder ein Jahr später als inkorrekt herausgestellt haben."
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    "text": "Deutschland musste jetzt eingestehen, dass die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre waren, die haben zwei Jahre lang geglaubt, dass das Jahre der Stagnation waren."
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    "text": "Die Deutschen waren, die Jahre, die Jahre, die Jahre, genau so schlecht wie wir."
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    "text": "Dann müssen wir mit den großen Unsicherheiten natürlich umgehen, die in der Zukunft liegen."
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    "text": "Wir haben aber dort Indikationen von den Märkten."
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  {
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    "end": 365.99,
    "text": "Also so ein Beispiel, die Frage, wie geht es weiter mit den französischen Staatsfinanzen?"
  },
  {
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    "end": 380.65,
    "text": "Das hat durchaus ein Potenzial, wenn die nicht und nicht dazu kommen, einen glaubwürdigen Konservierungskurs einzuschlagen, dass in Frankreich die Zinsentwicklung nach oben geht, dass auch die ganze Eurozone an Glaubwürdigkeit verliert, zumal das auch Deutschland ja deutlich auf das Schuldenmachen setzt."
  },
  {
    "start": 381.59,
    "end": 388.59,
    "text": "Ob das makrokonomisch sinnvoll ist, kann man auch besprechen, aber zunächst einmal müssen sich die Märkte mit den Risiken beschäftigen und die Preisen die ein."
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  {
    "start": 389.19,
    "end": 393.27,
    "text": "Und das sieht man zum Beispiel an Leinkursen, an den impliziten Renditen."
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    "text": "Da können wir etwas lernen über Unsicherheit."
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    "end": 401.33,
    "text": "oder wir können etwas lernen über die Notationen von Gaspreisen, Ölpreisen, Goldpreisen."
  },
  {
    "start": 401.43,
    "end": 408.83,
    "text": "Da ist der Markt sozusagen mit seinen Aktivitäten in der Lage, diese Risiken zu beziefen und zu quantifizieren."
  },
  {
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    "text": "Und das können wir nutzen."
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    "end": 412.89,
    "text": "Und dann haben wir natürlich immer Szenarienrechnungen."
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    "end": 445.39,
    "text": "Wir sagen es nicht dem Finanzminister, die Wirtschaftsleistung nächstes Jahr zwischen NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, NL, Was ist, wenn Karlsruhe sagt, das geht doch alles nicht."
  },
  {
    "start": 445.93,
    "end": 446.669,
    "text": "Das Verfassungsgericht."
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    "end": 451.229,
    "text": "Oder was ist, wenn wir jetzt doch noch mal eine Megaeskalation bei den Zäulen sehen mit den USA?"
  },
  {
    "start": 451.669,
    "end": 459.849,
    "text": "Oder was ist, wenn wir eine Euro-Schuldenkrise, zwei Punkt Null erleben, können wir Modelle rechnen dazu und können dann ungefähr abschätzen, was das bedeutet?"
  },
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    "end": 461.95,
    "text": "Aber niemand kann uns wirklich die Wahrscheinlichkeiten sagen."
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    "text": "Das sind dann Expert-Judgment, mit welcher Wahrscheinlichkeit kommt es zu einer echt heftigen Börsenkorrektur im nächsten Jahr."
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    "end": 469.87,
    "text": "Die Wahrscheinlichkeiten halten wir für gering."
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    "text": "Aber es ist von Null unterschiedlich."
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    "end": 476.33,
    "text": "ist nicht null, aber sie ist jetzt auch nicht dreißig oder vierzig Prozent."
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    "text": "Da tut man sich sehr, sehr schwer, wirklich präzise Wahrscheinlichkeiten dahinterzulegen."
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    "text": "Weil das so ist, ist immer, wenn dann so ein Risiko eintritt, die Prognose falsch."
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    "end": 490.45,
    "text": "Wenn es zu einer Korrektur, der merkte kaum, dann müssen wir wahrscheinlich nach unten revitieren."
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    "end": 496.37,
    "text": "Das wird dann einer dieser Zeitpunkte sein, wo wir sie wahrscheinlich neut für einen Podcast anfragen, weil dann wir jetzt wieder viel zu besprechen geben."
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    "text": "Sie haben jetzt gerade schon mehrfach Deutschland in ihrer Antwort angeführt."
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    "text": "der gerade für die Industrie ja sehr wichtige Markt auch für Österreich."
  },
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    "end": 511.65,
    "text": "Jetzt haben sie schon gesagt, die Deutschen nehmen mehr Geld in die Hand, investieren mehr einfach an die Infrastruktur, ein großes Problem bei unseren Nachbarn auch für die Industrie."
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  {
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    "end": 521.53,
    "text": "Wie sehr ist dann eine positive Trendumkehr hierzulande überhaupt möglich, wenn Deutschland erst einige Jahre braucht, bis quasi Sie aus diesem Teil der Tränen rauskommen?"
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  {
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    "end": 525.71,
    "text": "Na ja, historisch wäre die Antwort aus dem kleinen Österreich gewesen."
  },
  {
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    "end": 529.65,
    "text": "Wenn Deutschland sich nicht dreht, dann ist auch bei uns keine Wände möglich."
  },
  {
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    "end": 535.05,
    "text": "Aber die letzten zwanzig Jahre sind Jahre der Emazipation."
  },
  {
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    "end": 542.85,
    "text": "Die Ost-Erweiterung der Europäischen Union hat es Österreich erlaubt, sich ein Stück weit von der deutschen Konnektur abzukoppeln."
  },
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    "end": 551.67,
    "text": "In den Jahren vor Corona war das dramatisch beobachtbar, denn die deutsche Industrie ist seit dem Jahr zwei Jahrzehnten eine Rezession."
  },
  {
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    "end": 556.27,
    "text": "Die österreichische Industrie hatte im Jahr zwei Jahrzehnte, zwei Jahrzehnte, zwei Jahrzehnte Superjahre."
  },
  {
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    "end": 559.73,
    "text": "Dann kam Corona, aber dann auch die Post-Corona."
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  {
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    "text": "Da gab es in Österreich starkes Wachstum in Deutschland nicht."
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  {
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    "text": "Also wir haben uns offenbar wegdiversifiziert ein Stück weit."
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  {
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    "text": "Das sieht man auch in der Außenhandelsstatistik, sodass wir nicht mehr so runtergezogen werden, wenn Deutschland schlecht wächst."
  },
  {
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    "text": "Das ist immer noch nicht gut für uns natürlich, im Gegenteil."
  },
  {
    "start": 578.75,
    "end": 586.569,
    "text": "Aber wenn wir sehen, dass Osteuropa gut läuft, wenn die mittleren osteuropäischen Länder hohe Wachstumsraten haben, das hatten sie in den letzten Jahren und das bleibt auch so, dann hilft uns das."
  },
  {
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    "end": 589.11,
    "text": "und vor ein paar Jahren wäre das noch in dieser Deutlichkeit."
  },
  {
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    "end": 591.89,
    "text": "nicht in Österreich spielbar gewesen."
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  {
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    "end": 598.47,
    "text": "Wenn man... über Deutschland sprechen und über Österreich und über die Industrie, dann müssen wir natürlich auch über den Automarkt sprechen."
  },
  {
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    "end": 608.949,
    "text": "Da gab es diese Woche sehr interessante Entwicklungen rund um die europäische Kommission, denn das Verbrenner aus wie zweizig fünfunddreißig ist jetzt nur noch ein Verbrenner äußern, könnte man vielleicht sagen."
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    "end": 611.09,
    "text": "Zumindest ist es abgeschwächt worden."
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  {
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    "text": "Die genauen Details haben wir auch in einem eigenen Podcast besprochen."
  },
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    "end": 616.79,
    "text": "Ich glaube, auf das müssen wir jetzt nicht ganz im Detail eingehen."
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    "text": "Aber trotzdem, wie sehr wirkt sich denn das auf die Prognosen und auch auf den Wirtschaftsstandort aus, wenn die Autoindustrie."
  },
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    "start": 622.29,
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    "text": "erneut eigentlich nicht weiß, was in den nächsten Jahren Sache ist."
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    "text": "Schlecht."
  },
  {
    "start": 626.65,
    "end": 630.93,
    "text": "Also ich finde, diese Zick-Zack-Kurse sind in jeder Hinsicht nicht förderlich."
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    "start": 631.23,
    "end": 635.63,
    "text": "Sie führen zur Verunsicherung, aber den Verbrauchern, Verbraucherinnen, was jetzt?"
  },
  {
    "start": 635.79,
    "end": 640.25,
    "text": "Elektroauto oder doch Hybrid oder doch noch den guten alten Diesel-Motor."
  },
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    "end": 646.11,
    "text": "Aber von vornherein würde ich sagen, ist diese ganze Diskussion und das verbrenner Art fehlgeleitet gewesen."
  },
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    "end": 676.35,
    "text": "Denn Was es braucht in Europa ist eine klare Ansage, dass wir dekarbonisieren und das Leitinstrument dafür muss der CO²-Press sein, der dann auch dafür sorgt, dass das, was man für den verbrennen Motor braucht, Diesel und Benzin eben auch perspektivisch immer teurer werden, so dass man dann wenn man in Europa dekarbonisiert sein will, sofern das die Ziele sind, dass man dort dann eben keine Emissionsrechte mehr hat."
  },
  {
    "start": 676.55,
    "end": 687.91,
    "text": "und dann müssen dann die Preise für Diesel und Beziehung so sein, dass es sich niemanden mehr rechnet, außer wir vielleicht für ganz Ultima-Liebhaber und so weiter wirklich einen Verbrenner zu fahren."
  },
  {
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    "end": 694.93,
    "text": "Das wäre sehr viel besser, als wenn jemand ordnungspolitisch befiehlt, bis dorthin darf verbrennen und dann muss verboten werden."
  },
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    "end": 699.329,
    "text": "Das sind Methoden der Planwirtschaft, die die Menschen unmündig machen."
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    "end": 707.11,
    "text": "Ich würde sehr viel mehr Freude haben, wenn wir das über CO²-Preise machen, die kompatibel sind mit unseren Dekarbonisierungsplänen."
  },
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    "start": 707.75,
    "end": 711.13,
    "text": "Und dann könnte man sich dieses fürchterliche Hin und her sparen."
  },
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    "text": "Das ist ordnungspolitisch ein Sündenfall gewesen, überhaupt ein Verbrenner."
  },
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    "text": "Das ist angeblich verbot, dass ja auch nie ein wirkliches Verbot war."
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    "text": "Das"
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    "text": "klingt nur ein Neuzulassung."
  },
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    "end": 730.17,
    "text": "Das ist alles hypotrophiert und unsinnig diskutiert worden und hat dann kreise gezogen, hat geeit natürlich fast sagen, Menschen verunsichert, Analysten haben Schwachs hingeschrieben über diese Themen."
  },
  {
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    "end": 731.09,
    "text": "Alles nicht nützlich."
  },
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    "text": "Die ganze Episode hätten wir uns sparen sollen, würde ich sagen."
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    "end": 737.41,
    "text": "Aber da kann man kurz reden, weil es sollte eine Lehre sein."
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    "text": "So macht man nicht Industriepolitik, so macht man nicht Klimapolitik."
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    "text": "Viel wichtiger wäre Kurshalten bei den Instrumenten, die wirklich zentral sind."
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    "end": 747.49,
    "text": "Das wäre die Zerzwerbepreisung."
  },
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    "end": 752.27,
    "text": "Einige Experten in diesem Zusammenhang sprechen ja auch davon, dass man sich Zeit erkauft hätte in der Autoindustrie."
  },
  {
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    "end": 757.03,
    "text": "Das heißt, man hat jetzt noch vielleicht ein paar gute Jahre, wo man eben Verbrenner produziert, weiterentwickelt etc."
  },
  {
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    "end": 758.13,
    "text": "und dann geht es bergab."
  },
  {
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    "end": 760.59,
    "text": "verschieben der Probleme in die Zukunft."
  },
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    "end": 763.71,
    "text": "Schauen Sie, der Automarkt ist in einem massiven Umbruch."
  },
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    "end": 765.77,
    "text": "Da treten neue Spieler auf."
  },
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    "start": 766.189,
    "end": 773.73,
    "text": "Wir werden in Zukunft kinesische Marken haben, die einfach auf der Basis des enorm großen Heimatmarktes mitreden werden."
  },
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    "text": "Und es ist abzusehen, dass das Elektroautos sind."
  },
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    "end": 786.11,
    "text": "Wir können absehen, dass in vielen Schwellenländern, in Indien zum Beispiel, in denen jetzt wieder aktuell die Luft ohnehin schon nicht atmenbar ist."
  },
  {
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    "end": 792.949,
    "text": "Also Neudele wird eine Stadt sein, der ganze Großraum, die ja nur mit Elektromobilität funktioniert."
  },
  {
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    "end": 797.65,
    "text": "Da wohnen drei, vier mal mehr Menschen als nur in Österreich auf einem Ort."
  },
  {
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    "end": 804.37,
    "text": "Das heißt, die technologische Entscheidung, so werden ich das einschätzen kann, die ist entschieden."
  },
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    "text": "Warum ist das so wichtig?"
  },
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    "text": "Weil das heißt, dass kaum ein vernünftiger Autokonzern heute im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig noch um oder fünfundzwanzig noch unsummen Geld in die Hand nehmen wird,"
  },
  {
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  {
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    "end": 820.63,
    "text": "die Technologie der Vergangenheit noch um ein paar Zehntelprozent effizienter zu machen."
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  {
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    "end": 827.87,
    "text": "Also, fast das bringt, ist, dass man vielleicht mit Basis der alten Modelle noch ein paar Jahre länger Profite machen kann."
  },
  {
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    "end": 835.59,
    "text": "Die Gefahr ist aber, dass die Verspätung die Europa hat im Bereich der Elektromobilität und was dazugehört."
  },
  {
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    "end": 840.79,
    "text": "Also autonomes Fahren und viele dieser weiteren Dinge, dass wir diese Verspätung noch vergrößern."
  },
  {
    "start": 840.949,
    "end": 844.93,
    "text": "Also insofern ist die ganze Episode, finde ich, ein entbehrlicher gewesen."
  },
  {
    "start": 845.15,
    "end": 852.39,
    "text": "Klarer Ansagen bis zum Beispiel gibt es keine Zierzweihemissionen mehr Netto auf unseren Straßen."
  },
  {
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    "end": 858.949,
    "text": "Dass man da Autos fahren kann mit Verbrennermotoren, die netto aber kennt ihr zwei ausstoßen, sollte erlaubt sein."
  },
  {
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    "end": 862.97,
    "text": "Da gibt es null Problem dagegen, wenn das sozusagen biogene Kraftstoffe sind."
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    "text": "Mehr braucht es eigentlich nicht."
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    "end": 874.03,
    "text": "Und durch diese Überregulierung und Überdimensionierung von klimapolitischen Ansätzen mit dieser Entmündigung von Konsumenten und Industrie schafft man am Ende nur Probleme."
  },
  {
    "start": 874.09,
    "end": 874.93,
    "text": "Und das sehen wir jetzt."
  },
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    "end": 876.81,
    "text": "Das hat, glaube ich, das Sache."
  },
  {
    "start": 877.71,
    "end": 882.09,
    "text": "dem Klimaschutz nicht genutzt und das hat der Automobilindustrie in Europa nicht genutzt."
  },
  {
    "start": 882.23,
    "end": 884.03,
    "text": "Also never again, werde ich sagen."
  },
  {
    "start": 884.069,
    "end": 888.21,
    "text": "Das ist keine Episode guter europäischer Industrie der Wirtschaftspolitik."
  },
  {
    "start": 888.77,
    "end": 898.53,
    "text": "Never again sagen Sie, ich würde vor Schlangen dieser Stelle wechseln wir zu einem Thema, das eben so emotional diskutiert wird, wie das Verbrenner aus und danach kommen noch einmal zu österreichischen Werten, nämlich Mercosur."
  },
  {
    "start": 898.99,
    "end": 904.11,
    "text": "Sie haben vor kurzem in einem Kommentar im Standard erneut dazu aufgerufen, für Mercosur zu stimmen."
  },
  {
    "start": 904.31,
    "end": 909.87,
    "text": "Es gibt sehr viel Widerstand gegen dieses Projekt, ich glaube Sie haben vorhin gesagt, es eitert, ich könnte mal Mercosur auch dazu sagen."
  },
  {
    "start": 910.29,
    "end": 920.65,
    "text": "Warum sind Sie so für dieses Abkommen noch dazu in einer Welt, die ja... gefühlt etwas weniger globalisiert wird oder sich zumindest in diese... Richtung hin entwickelt."
  },
  {
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    "end": 924.63,
    "text": "Zum einen ist das nun wirklich mein Stammthema als Wissenschaftler."
  },
  {
    "start": 925.05,
    "end": 927.91,
    "text": "Ich arbeite zu dreißig jahrelang, sozusagen an Globalisierungsthemen."
  },
  {
    "start": 928.59,
    "end": 932.89,
    "text": "Ich muss zu vielen Sachen mich äußern, aber da kenne ich mich, würde ich mal sagen, wirklich aus."
  },
  {
    "start": 932.949,
    "end": 941.829,
    "text": "Ich kenne Literatur, ich kenne die Diskussionen nicht nur zu Mercosur, sondern zu den fünfzig anderen Freien Handelsabkommen oder Handelsabkommen, wo es immer Streit gab."
  },
  {
    "start": 942.87,
    "end": 945.41,
    "text": "Also da, glaube ich, kann ich schon aus dem Vollen schöpfen."
  },
  {
    "start": 945.53,
    "end": 946.11,
    "text": "Davon gehe ich aus."
  },
  {
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    "end": 951.79,
    "text": "Und ja, was dort sozusagen ... So vedrut ist, dass wir in einer Welt sind, die ja global ist."
  },
  {
    "start": 952.59,
    "end": 955.59,
    "text": "Wenn wir über die Umweltproblematik reden, dann reden wir über ein globales Thema."
  },
  {
    "start": 956.23,
    "end": 960.069,
    "text": "Wenn wir über Terrorismus oder Unsicherheit reden, dann ist das etwas Globales."
  },
  {
    "start": 960.43,
    "end": 967.31,
    "text": "Wenn wir darüber reden, dass es uns angeht, wenn in den USA die Tech bubble platzt, dann reden wir über ein globales Thema."
  },
  {
    "start": 968.949,
    "end": 972.87,
    "text": "Wir können ja nicht sagen, die Globalisierung ist in der Krise und jetzt sind wir nicht mehr globalisiert."
  },
  {
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    "end": 973.65,
    "text": "Das ist Unsinn."
  },
  {
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    "end": 976.59,
    "text": "Die Frage ist, was ist die Governets dieser globalisierten Welt?"
  },
  {
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    "end": 977.93,
    "text": "Das ist die Frage."
  },
  {
    "start": 978.17,
    "end": 980.97,
    "text": "Wie sind die Regeln und Institutionen für diese globalisierte Welt gemacht?"
  },
  {
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    "end": 987.93,
    "text": "Da kann man schon sagen, dass es eine Phase gegeben hat, wo man wahrscheinlich hyperglobalisiert war, wo man zu viel zu schnell gemacht hat."
  },
  {
    "start": 989.13,
    "end": 993.81,
    "text": "Das Thema Investitionsschutz, ich glaube, da hat sich tatsächlich auch die Herde ein bisschen vergalobiert."
  },
  {
    "start": 994.51,
    "end": 998.91,
    "text": "Darum wird es auch jetzt dort eher zurückgedreht und das ist, finde ich, auch akzeptabel."
  },
  {
    "start": 999.89,
    "end": 1005.29,
    "text": "Aber im Bereich des Handlers wissen wir, wir werden aus Südamerika Rohstoffe brauchen für unsere Klimapolitik."
  },
  {
    "start": 1005.829,
    "end": 1013.15,
    "text": "Wir werden die südamerikanischen Länder unterstützen wollen, wenn die dekarbonisieren mit unserer Technologie, sprich mit unseren Industrieprodukten."
  },
  {
    "start": 1013.85,
    "end": 1024.829,
    "text": "Da ist Kooperation auf Augenhöhe, auf Vertragsbasis, so viel besser als die Dinge offen zu lassen und diskretionär mal so, mal so, wie die Machtverhältnisse gerade liegen aus zu Buchstabieren."
  },
  {
    "start": 1025.609,
    "end": 1035.089,
    "text": "Deswegen... In einer Welt, die sich dieglobalisiert, weil manche governing Systeme in der Krise sind, wie die Welthandelsorganisation, brauchen wir Strukturen, auf die man sich verlassen kann."
  },
  {
    "start": 1035.15,
    "end": 1037.17,
    "text": "Und das macht man am besten mit Verträgen."
  },
  {
    "start": 1037.45,
    "end": 1045.41,
    "text": "Deswegen ist der Kooperationsverweigerung für jemand wie in Österreich und Europa die Kooperationsbereitschaft wünschen."
  },
  {
    "start": 1045.829,
    "end": 1048.71,
    "text": "Auf der anderen Seite einfach eine schlechte Politik."
  },
  {
    "start": 1049.19,
    "end": 1056.31,
    "text": "Jetzt wissen Sie natürlich... Wahrscheinlich ist es viel besser als ich, dass der Widerstand gegen Mercosur sehr viele Ursprünger hat, die Landwirtschaft, das sind Umweltschützer, Tierschützer etc."
  },
  {
    "start": 1057.07,
    "end": 1065.37,
    "text": "Was können Sie diesen Gruppen quasi jetzt hier im Bordgaster ausrichten, um ihnen quasi die Angst und vielleicht auch nicht ganz berechtigte Punkte"
  },
  {
    "start": 1065.889,
    "end": 1066.21,
    "text": "zu nehmen?"
  },
  {
    "start": 1066.47,
    "end": 1072.61,
    "text": "Zunächst einmal lohnt der Blick auf Andersabkommen, bei denen wir ähnliche Diskussionen hatten, die aber abgeschlossen wurden."
  },
  {
    "start": 1073.01,
    "end": 1074.49,
    "text": "Das Abkommen mit Kanada zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 1075.43,
    "end": 1084.43,
    "text": "Da würde ich mir wünschen, dass all die, die sagen, dieses Abkommen wäre schädlich gewesen für die Landwirtschaft, die gab es vor fünf, sechs Jahren, diese Leute, das mir dir zeigen, schon her, so ist es eingetreten."
  },
  {
    "start": 1084.91,
    "end": 1085.59,
    "text": "Das können die nicht."
  },
  {
    "start": 1085.73,
    "end": 1086.79,
    "text": "Die Evidenz ist ganz anders."
  },
  {
    "start": 1087.03,
    "end": 1092.45,
    "text": "Dieses Abkommen hat für die europäische Landwirtschaft Vorteile gebracht, nicht Nachteile."
  },
  {
    "start": 1092.87,
    "end": 1096.85,
    "text": "Das ist relativ klar sichtbar in der Evidenz, die uns vorlegt."
  },
  {
    "start": 1097.03,
    "end": 1100.71,
    "text": "Es ist auch nicht so gekommen, dass die Qualität unserer Lebensmittel abgestürzt wäre."
  },
  {
    "start": 1100.95,
    "end": 1102.31,
    "text": "Das kann man alles nicht behaupten."
  },
  {
    "start": 1102.53,
    "end": 1111.47,
    "text": "Im Gegenteil, durch den engeren Dialog mit Kanada können wir unsere europäischen Vorstellungen von nachhaltiger Landwirtschaft dort auch in Ottawa in die Diskussionen besser einbringen."
  },
  {
    "start": 1112.23,
    "end": 1121.53,
    "text": "Also ich wünschte mir sehr, dass wir aus den Episoden, die wir schon hinter uns gebraucht haben, lernt und nicht so tut, als müsste man immer alles neu erfinden."
  },
  {
    "start": 1121.93,
    "end": 1128.43,
    "text": "Und könnte man die Vorwürfe immer neu auf den Tisch legen und immer neu das Feuer anzünden, wo wir doch schon längst eigentlich Klarität hätten."
  },
  {
    "start": 1128.47,
    "end": 1130.79,
    "text": "Das Zweite ist, dass dieses Merkulsuch abkommen."
  },
  {
    "start": 1131.59,
    "end": 1134.77,
    "text": "Seit dreißig Jahren diskutiert wird, seit mehr als fünfundzwanzig Jahren verhandelt wird."
  },
  {
    "start": 1134.91,
    "end": 1137.69,
    "text": "Immer wieder gab es Texte und dann haben die Europäer gesagt, nein."
  },
  {
    "start": 1138.67,
    "end": 1145.99,
    "text": "Der Landwirtschaft braucht noch diese und jene Absicherung und wir brauchen diese und jenes noch, um sicherzustellen, dass durch mehr Handel nicht Amazonas Flächen geroutet werden."
  },
  {
    "start": 1146.95,
    "end": 1150.79,
    "text": "Und man hat alle Barriere wieder das Abkommen nachgeschärft."
  },
  {
    "start": 1150.97,
    "end": 1158.01,
    "text": "Am Ende aus einem Freihandelsabkommen, das war frei herausgenommen, das ist kein Freihandelsabkommen, es gibt keinen Freihandel bei Rindfleisch durch Mercosur."
  },
  {
    "start": 1158.73,
    "end": 1159.83,
    "text": "Wir werden weiterhin Zölle haben."
  },
  {
    "start": 1160.389,
    "end": 1167.55,
    "text": "Statt fünfzig Prozent Imporzölle, sieben und ein halb, aber nur für eine Quote, die ein halb Prozent des europäischen Rindfleischkonsums ausmacht."
  },
  {
    "start": 1167.93,
    "end": 1173.69,
    "text": "Und wenn das zu... Problemen führt, weil die Preisestärker sinken oder die Mengen stark zunehmen."
  },
  {
    "start": 1173.79,
    "end": 1180.65,
    "text": "Dann sollen Safeguardmechanismen eintreten, dann untersucht die Kommission und kann dann sozusagen diese Liberalisierungsschritte wieder zurücknehmen."
  },
  {
    "start": 1180.69,
    "end": 1183.25,
    "text": "Also es ist kein Freihandel, es gibt Sicherheitsventile."
  },
  {
    "start": 1183.59,
    "end": 1187.61,
    "text": "Das geht alles viel weiter als das in allen Abkommen, die wir bisher hatten gemacht wurde."
  },
  {
    "start": 1187.67,
    "end": 1193.47,
    "text": "Ich denke, da ist die Kommission mit ihrer Verhandlung den Bauern sehr weit entgegen gegangen."
  },
  {
    "start": 1193.77,
    "end": 1194.09,
    "text": "Zu weit?"
  },
  {
    "start": 1196.83,
    "end": 1200.69,
    "text": "Nein, ich würde sagen, das ist ein politischer Aushandlungsprozess gewesen zu weit."
  },
  {
    "start": 1201.35,
    "end": 1204.79,
    "text": "Die Industrie würde wahrscheinlich sagen zu weit, weil natürlich die Merkursurländer sagen okay."
  },
  {
    "start": 1205.33,
    "end": 1208.21,
    "text": "wenn ihr uns nur so wenig Marktschancen gibt für unser Rindfleisch."
  },
  {
    "start": 1208.29,
    "end": 1213.17,
    "text": "Und dieses Rindfleisch muss ja den europäischen Sanitären, Hygiene und Gesundheitsstandards genügen."
  },
  {
    "start": 1213.25,
    "end": 1214.59,
    "text": "Das ist ja nicht irgendein Rindfleisch."
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  {
    "start": 1215.19,
    "end": 1221.99,
    "text": "Aber wenn ihr uns die Tür nur so weit aufmacht, ein kleines Stück klein, dann werden wir unseren Automarkt für euch auch nicht so weit öffnen."
  },
  {
    "start": 1222.35,
    "end": 1230.71,
    "text": "Und dann wird es jetzt zehn, fünfzehn Jahre dauern, bis der Automarkt, wenn das Abkommen überhaupt unterschrieben wird, bis der südamerikanische Automarkt für unsere Produkte geöffnet wird."
  },
  {
    "start": 1231.61,
    "end": 1233.91,
    "text": "Das heißt, wir müssen nicht für das alles einen Preis bezahlen."
  },
  {
    "start": 1234.51,
    "end": 1236.11,
    "text": "Und irgendwo gibt's dann da ein Gleichgewicht."
  },
  {
    "start": 1236.73,
    "end": 1268.09,
    "text": "Ich denke, man muss jetzt, wenn man sagt, und Lula hat ja schon so gelungen, der brasilianische Präsident, ja, wenn die Europäer noch mehr wollen, noch mehr Schutz, am Ende vielleicht überhaupt keine Importe aus Südamerika im Bereich auch so so Japanen, die brauchen wir ja in großen Mengen, damit wir die auch produzieren können, von denen redet ja keiner, also die Importe und das Geld wollen wir nicht, dann werden die Brasilianer sagen, ja gut, aber dann mit euren Maschinen, mit euren Dienstleistungen, mit euren Autos, dürfte dann aber nicht in unseren Markt, das ist dann kein Abkommen mehr, sondern dann... dann hat man halt am Ende etwas unterzeichnet, dass überhaupt keinen Effekt mehr hat."
  },
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    "start": 1268.23,
    "end": 1276.33,
    "text": "Also ich glaube, dass jetzt Punkt gekommen ist, wo man das Maximum herausgeholt hat, sodass es in so einer Merkel gerade noch zustimmungsfähig ist."
  },
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    "text": "Wenn man noch mehr verlangt, dann ist das Abkommen ganz weg."
  },
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    "text": "Wir werden verfolgen, wie sich das weiterentwickelt."
  },
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    "start": 1280.69,
    "end": 1287.93,
    "text": "Kommen wir an dieser Stelle vielleicht noch einmal ganz kurz nach Österreich, denn Sie haben ja heute nicht nur die Konjunkturzahlen präsentiert, sondern auch andere Werte."
  },
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    "end": 1294.47,
    "text": "Und ein Wert, der sehr viele Österreicherinnen und Österreicher jeden Tag beschäftigt und betrifft, das sind die Verbraucherpreise."
  },
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    "start": 1294.49,
    "end": 1299.21,
    "text": "... ... ... ... ... ... ... ... ..."
  },
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    "end": 1318.37,
    "text": "Was lief falsch, muss man sagen, denn wir leiden noch immer unter einer Anstoßinfektion, die sich vor allem im Jahr' XXIII aufgebaut hat und die sich dann in unsere Systeme hineingefressen hat."
  },
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    "end": 1321.21,
    "text": "Zum Beispiel über die dann folgenden sehr hohen Lohnabschlüsse."
  },
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    "text": "Hohe Lohnabschlüsse heißen dann... immer mit einem Jahr Verspätung, aber doch, dass die Kosten in den Dienstleistungssektoren steigen."
  },
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    "end": 1332.21,
    "text": "Dort machen ja die Löhne, das Groh der Kostenbasis aus."
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    "end": 1336.33,
    "text": "Und wenn dort die höheren Löhne zu höheren Preisen führen, dann heißt das wieder Inflation."
  },
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    "end": 1347.21,
    "text": "Diese Inflation bedeutet dann bei den nächsten Koalitivvertragsverhandlungen wieder, dass natürlich legitimerweise jeder Verhandler auf der Gewerkschaftsseite versucht, die Kaufkraft zu erhalten, wenigstens zu erhalten."
  },
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    "end": 1362.03,
    "text": "Jetzt sieht man, dass die Reallöhne negativ sich entwickeln, also die Lohnsteigungen, die Inflation nicht ganz kompensieren können, aber das ist ein langsamer Prozess und erst wenn man sozusagen diesen initialen Inflationsschock verarbeitet hat, sehen wir wieder bei den zwei Prozent, das dauert."
  },
  {
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    "end": 1366.49,
    "text": "Was noch dazukommt in Österreich ist, dass der Staat selber die Inflation immer wieder anzündet."
  },
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    "end": 1373.53,
    "text": "Also zum Beispiel jetzt, im Anfang des Jahres, ist das abruppte Auslaufen lassen aller Trompereishilfen."
  },
  {
    "start": 1374.57,
    "end": 1377.11,
    "text": "Das hat dann die Inflation sofort nach oben geschoben für das ganze Jahr."
  },
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    "end": 1379.61,
    "text": "Jetzt geht das automatisch Anfang des Jahres, ist."
  },
  {
    "start": 1379.65,
    "end": 1405.47,
    "text": "Jahr ist, Jahr ist, Jahr ist, Jahr ist, Jahr ist, Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist Jahr ist zwei Prozent oder drei, so und gleich um dreißig Prozent oder so."
  },
  {
    "start": 1405.629,
    "end": 1406.43,
    "text": "Diese größten Wartungen."
  },
  {
    "start": 1406.47,
    "end": 1412.09,
    "text": "Das heißt, da gibt es auch noch einen Preistreiber, der über die Budgetkonsolidierung hereinkommt."
  },
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    "start": 1413.23,
    "end": 1420.21,
    "text": "Und das bedeutet halt dann in Summe, dass man anders als andere Länder noch etwas länger an dem Problem laborieren."
  },
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    "end": 1430.85,
    "text": "Die Maßnahmen, die man dagegen unternehmen könnte, die erfordern oft das Mitwirken Europas, zum Beispiel die viel besprochenen territorialen Lieferbestränkungen."
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    "end": 1433.07,
    "text": "Das wäre gut, wenn wir die nicht hätten."
  },
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    "end": 1435.07,
    "text": "Das wäre für die Integrität des Binnenmarktes gut."
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    "start": 1435.59,
    "end": 1438.05,
    "text": "Brauchen wir aber Mehrheiten in der Europäischen Union."
  },
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    "start": 1438.49,
    "end": 1439.31,
    "text": "Strommarkte sein."
  },
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    "start": 1439.389,
    "end": 1441.41,
    "text": "Wir haben eine andere Strompreiszone als die Deutschen."
  },
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    "start": 1441.47,
    "end": 1442.41,
    "text": "Für uns ist das Strom teurer."
  },
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    "end": 1444.87,
    "text": "Andere Lösungen wären wahrscheinlich günstiger."
  },
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    "end": 1446.41,
    "text": "Brauchen wir eine europäische Lösung."
  },
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    "end": 1449.71,
    "text": "Und in Österreich selber mehr Wettbewerbe in allen Bereichen."
  },
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    "start": 1450.25,
    "end": 1456.27,
    "text": "Und da gibt es natürlich immer dort, wo Wettbewerb droht, der Anführungszeichen, auch Widerstand."
  },
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    "start": 1456.99,
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    "text": "Ganz schön zu sehen, auch eben an den Mercosurabkommen."
  },
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    "text": "Der Rindfleischpreis ist auf historischen Höchstpreisen, Geflügelpreis auch."
  },
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    "end": 1472.11,
    "text": "Wenn man da liberalisiert, die Zölle senkt, wir haben fünfzig Prozent ungefähr effektiven Außenzoll beim Rindfleisch, dann würde das Rindfleisch billiger werden."
  },
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    "start": 1472.75,
    "end": 1476.15,
    "text": "Das würde die Lebensmittelinflation von der viele so reden senken."
  },
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    "start": 1476.57,
    "end": 1479.79,
    "text": "Aber die Art von Senkung wollen wir ja nicht, da wollen wir ja hohe Preise."
  },
  {
    "start": 1480.29,
    "end": 1489.65,
    "text": "Also man müsste sich auch an ein paar Stellen ehrlich machen und sagen, wenn wir niedrigere Preise wollen, weniger Preisteigerung, dann brauchen wir vor allem mehr Wettbewerb."
  },
  {
    "start": 1490.15,
    "end": 1500.67,
    "text": "und da muss man den auch zulassen und kann nicht nur sagen, ja Wettbewerb schon, aber dort nicht, da nicht und da regnen sich die Bauern auf und am Ende bleibt man beim Status quo oder verschlimmert die Situation sogar."
  },
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    "start": 1501.23,
    "end": 1507.49,
    "text": "Sie haben jetzt in Ihrer Pressekonferenz heute, glaube ich, auch den Wettbewerb oder Sie haben mehr Wettbewerb gefordert, auch beim Strom."
  },
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    "end": 1519.51,
    "text": "Wie kann da mehr Wettbewerb überhaupt entstehen in einem Markt, der ja fast schon, ich sage jetzt nicht, ich verwende jetzt nicht das Wort Monopol, aber es ist Wenn man sich so ein Außen ansieht, erweckt zumindest den Eindruck, dass es wäre."
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    "text": "Man müsste die Wahlmöglichkeiten der Konsumenten erweitern."
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    "text": "Es müsste möglich sein, dass ich hier in meiner Wiener Wohnung Strom von der Tivac in Tirol einkaufe."
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    "text": "Viel Glück bei"
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    "text": "den Versuchaktuellen."
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    "text": "Genau, das geht nicht."
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    "text": "Das heißt, da ist dem Wettbewerb ein Regel vorgeschoben, der nicht da sein sollte."
  },
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    "text": "Der Tiroler Strompreis ist halt günstiger."
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    "end": 1543.79,
    "text": "Also würden sehr viele natürlich auf diese Angebote zurückgreifen."
  },
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    "start": 1543.85,
    "end": 1551.43,
    "text": "Also da hilft das Die regulieren das Abreißen von solchen Schranken, damit die Wahlmöglichkeiten auch ernsthafte sind."
  },
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    "text": "Wir wissen, dass die Österreicher und Österreicher wenig wechseln, obwohl das wertvoll wäre, also auch Geld brächte, den Anbieter wechseln."
  },
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    "start": 1559.95,
    "end": 1565.43,
    "text": "Das hat auch damit zu tun, dass die Anbieter, dass die Abstände zwischen den Angeboten dann doch nicht groß genug sind."
  },
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    "end": 1567.21,
    "text": "die Wahl eingeschränkt ist."
  },
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    "end": 1573.25,
    "text": "Eine andere Sache, wo man sich in Österreich sicherlich Gedanken machen müsste, ist im Bereich des Einzelhandels."
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    "text": "Der ist schwierig."
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    "text": "Wir haben andere kulturelle Geplogenheiten."
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    "end": 1579.27,
    "text": "Die Österreicher geben mehr Geld fürs Essen aus als die Deutschen."
  },
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    "end": 1581.83,
    "text": "Wir essen besser, wollen noch bessere Lebensmittel haben."
  },
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    "end": 1584.87,
    "text": "Das Shoppingerlebnis ist in Österreich scheinbar wichtiger."
  },
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    "end": 1592.95,
    "text": "Wir wollen nicht in die Superhard Discounter gehen, wo nur Kartons herumstehen, sondern wir mögen gerne schöne Geschäfte, haben sehr viel mehr Quadratmeter pro Kopf."
  },
  {
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    "end": 1594.15,
    "text": "All das treibt die Kosten."
  },
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    "end": 1598.17,
    "text": "Aber Was wir auch haben, ist eine starke Konzentration im Lebensmittel-Einzelhandel."
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    "end": 1607.83,
    "text": "Die ist entstanden, die ist auch durchaus in vielerlei Hinsicht hilfreich, weil große Ketten günstiger einkaufen können als kleine Spieler."
  },
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    "end": 1620.45,
    "text": "Aber das Gefühl, dass man da regional zumindest doch hohe... Konzentration hat und damit dann auch wenig Weltbewerb dieses Gefühl, glaube ich, ist da und lässt sich auch belegen, dass die Pronspektivesbehörde ja auch dabei."
  },
  {
    "start": 1620.87,
    "end": 1626.31,
    "text": "Ich glaube, das ist auch so ein Element, wo man aktiver daran arbeiten könnte, wenn jetzt wieder ein Einzelhänder aufgibt."
  },
  {
    "start": 1626.93,
    "end": 1628.629,
    "text": "Es gibt noch ein paar neben den großen Viren."
  },
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    "start": 1629.51,
    "end": 1634.09,
    "text": "Ein Oberösterreich hat Unimarkt aufgegeben und das wird wieder aufgeteilt zwischen den platzschöischen."
  },
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    "start": 1634.65,
    "end": 1640.23,
    "text": "Besser wäre es, wenn da ein neuer Anbiet, ein französische Kette oder so nach Österreich herein käme."
  },
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    "start": 1640.97,
    "end": 1641.97,
    "text": "um aufzumischen."
  },
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    "start": 1642.27,
    "end": 1663.53,
    "text": "Wir sehen zum Beispiel in Frankreich, da drängen schon seit Jahren massiv die deutschen Discounter in den Lebensmittelmarkt hinein, vor allem Lidl, und das hat enorme Effekte, was die Lebensmittelpreisinflation in Frankreich angeht, die sind deutlich unter unseren Raten, und das hat was damit zu tun, dass da ein großer Spieler ein mit echt Wumms aus dem Ausland in den Markt hineingeht und für Wettbewerbssorgt."
  },
  {
    "start": 1664.01,
    "end": 1666.85,
    "text": "Andere Segmente sehen wir, dass auch wieder funktioniert im Automobilmarkt."
  },
  {
    "start": 1667.03,
    "end": 1673.129,
    "text": "Schlecht für die... Premiummarkenhersteller in Deutschland, aber der Druck aus China, der senkt bei uns die Preise."
  },
  {
    "start": 1673.47,
    "end": 1680.17,
    "text": "Es ist der Wettbewerb und davon wäre mehr gut, wenn man wirklich in Österreich die inflationenden Griff bekommen möchte."
  },
  {
    "start": 1680.51,
    "end": 1694.61,
    "text": "Eine weitere Zahl, die damit auch irgendwo zusammenhängt, vor allem bei einer Forderung, die Sie heute aufgestellt haben, nämlich bei den Gebührensenkungen, die In weiterer Folge wieder die Inflation anheizen könnten, ist das Budgetdefizit, das wir in Österreich haben, vier Komma sechs Prozent, zweitausendfünfundzwanzig."
  },
  {
    "start": 1695.17,
    "end": 1699.01,
    "text": "Nächstes Jahr soll es laut ihrer Prognose nur um ein Zehntelpunkt weniger werden."
  },
  {
    "start": 1699.17,
    "end": 1701.19,
    "text": "Das heißt, wir haben immer noch ein zu hohes Defizit."
  },
  {
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    "end": 1704.55,
    "text": "Ich glaube auch, zweitausendzebendundzwanzig liegen wir noch deutlich darüber."
  },
  {
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    "end": 1708.17,
    "text": "Da stellt sich natürlich ganz banal die Frage, warum geht da nichts weiter?"
  },
  {
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    "end": 1710.57,
    "text": "Es wird ja eingespart, wo es nur geht."
  },
  {
    "start": 1711.45,
    "end": 1713.73,
    "text": "So ist es nicht, es wird nicht eingespart, wo es nur geht."
  },
  {
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    "end": 1714.21,
    "text": "Gefühle"
  },
  {
    "start": 1714.29,
    "end": 1714.71,
    "text": "zumindest."
  },
  {
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    "end": 1721.57,
    "text": "Genau, das ist ein gefährliches Gefühl, weil es mit der Realität so ohne weiteres nicht zusammengeht."
  },
  {
    "start": 1721.71,
    "end": 1733.23,
    "text": "Wir haben ein Doppelbudget, die in der Zeit ist, wo versucht wurde, so zu sparen und auch den Budget entwurf so zu schreiben, dass die Konjunktur nicht zu Tode getreten wird."
  },
  {
    "start": 1734.07,
    "end": 1736.09,
    "text": "Das ist erfolgreich, das sehen wir jetzt ja auch."
  },
  {
    "start": 1736.53,
    "end": 1738.77,
    "text": "Die Konnektur kommt wieder langsam wieder ins Laufen."
  },
  {
    "start": 1739.35,
    "end": 1748.43,
    "text": "Hätte man jetzt von vornherein, das ist ein Knüppel aus dem Sack, das Vier- und halb-Prozent-Punkte-Defizit auf zweieinhalb runtergeprügelt, dann wäre wahrscheinlich Österreich in einer Rezession."
  },
  {
    "start": 1749.29,
    "end": 1768.85,
    "text": "Also insofern ist es schon in Ordnung, dass man sich bei der Budgetkonsolidierung in Zeiten der Rezession Zeit gelassen hat, jetzt erholt sich die Konnektur, jetzt kann man einen Zahn zulegen, weil es nicht mehr nur den Staatskonsum gibt, der die Wirtschaft am Laufen hält, sondern eben auch der private Konsum wieder zack auf zurück kommt, vor allem die Investitionen, auch im Export wieder mehr Dynamik ist."
  },
  {
    "start": 1769.55,
    "end": 1782.85,
    "text": "Daher meine ich, dass man dann im nächsten vielleicht Doppelbudget, das ist noch nicht so ganz klar, aber dann für die Jahre siebenundzwanzig, achtundzwanzig, dass man dort auch wirklich zusieht, dass man das Ziel der drei Prozent auch erreicht."
  },
  {
    "start": 1783.47,
    "end": 1791.27,
    "text": "und wenn man ein Prozentpunkt mehr oder weniger noch konsolidieren muss, dann sind das Größenordnungen, die durchaus anstrengend sein werden."
  },
  {
    "start": 1791.33,
    "end": 1794.73,
    "text": "Wir haben ein BIP von ungefähr fünfhundert Milliarden Euro."
  },
  {
    "start": 1794.83,
    "end": 1799.33,
    "text": "Wenn ich nur auf die drei Prozent zurückkommen will, brauche ich schon, was nicht, sechs, sechs, sechs, sechsundhalb Milliarden."
  },
  {
    "start": 1799.629,
    "end": 1804.11,
    "text": "Und wenn ich dann ein bisschen Sicherheitsbufe auch mache, dann sind wir bei Größenordnungen von neun, zehn."
  },
  {
    "start": 1804.47,
    "end": 1805.51,
    "text": "Das ist dann schon sehr viel."
  },
  {
    "start": 1806.11,
    "end": 1807.43,
    "text": "Und das wird die Herausforderung sein."
  },
  {
    "start": 1807.67,
    "end": 1813.91,
    "text": "Im Sommer dieses Jahres schätze ich mal für das Budget, im Sommer des nächsten Jahres, im Sommer des nächsten"
  },
  {
    "start": 1813.95,
    "end": 1814.129,
    "text": "Jahres"
  },
  {
    "start": 1815.77,
    "end": 1822.629,
    "text": "eben Pläne auf den Tisch zu legen und die low-hanging Fruit, was so leicht gegen Klimabundes abschaffen und so, die sind halt gepflückt."
  },
  {
    "start": 1822.83,
    "end": 1824.75,
    "text": "Jetzt geht es dann tatsächlich um Reformen."
  },
  {
    "start": 1825.17,
    "end": 1829.93,
    "text": "Sie haben in Ihrer Pressekonferenz heute auch von einer ausgabenseitigen Sanierung gesprochen."
  },
  {
    "start": 1829.99,
    "end": 1835.53,
    "text": "Ich meine, mir fällt zumindest mindestens eine Partei in der aktuellen Regierung ein, die mit dieser Aussage wohl wenig Freude haben wird."
  },
  {
    "start": 1835.57,
    "end": 1840.81,
    "text": "Vielleicht auch ganz kurz zur Erklärung für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, warum ausgabenseitig, warum nicht mehr einnehmen."
  },
  {
    "start": 1841.19,
    "end": 1845.21,
    "text": "Weil wir einnahmenseitig in Österreich schon ziemlich am Limit sind bei vielen Dingen."
  },
  {
    "start": 1845.45,
    "end": 1849.79,
    "text": "Wir haben eine Staatseinnahmequote, die bei den Fünfzig Prozent des BIP schon liegt."
  },
  {
    "start": 1850.21,
    "end": 1853.07,
    "text": "Das ist schon sehr, sehr, sehr viel, auch im OECD-Durchschnitt."
  },
  {
    "start": 1853.47,
    "end": 1857.59,
    "text": "Hohe Steuern haben ja Effekte, die wirtschaftliche Dynamik mindern."
  },
  {
    "start": 1858.03,
    "end": 1865.57,
    "text": "Je mehr man, je höher der Grenzsteuersatz bei Faktor Arbeit ist, also liegt bei uns in Österreich schnell bei Fünfzig Prozent oder bei Zwerdenvierzig, da muss man noch gar nicht viel verdienen."
  },
  {
    "start": 1866.17,
    "end": 1870.85,
    "text": "Das ist schon sehr hoch, oder die Belastung durch Sozialversicherungs- Beiträge."
  },
  {
    "start": 1871.15,
    "end": 1872.21,
    "text": "Die ist sehr, sehr hoch."
  },
  {
    "start": 1872.33,
    "end": 1877.69,
    "text": "Der Faktor Arbeit, das sind wir im OCD vergleich, glaube ich, auf Platz drei von sechzig Ländern."
  },
  {
    "start": 1877.85,
    "end": 1884.83,
    "text": "Wir haben da schon ziemlich den Plafon erreicht und jetzt sehen wir, die Konjunktur kommt ein bisschen besser als erwartet."
  },
  {
    "start": 1884.97,
    "end": 1892.17,
    "text": "Das heißt, das Argument, dass wir bisher hatten, auch ausgabenseitig bei der Beschädtekonsultierung vorsichtig zu sein."
  },
  {
    "start": 1892.77,
    "end": 1894.21,
    "text": "weil man sonst die Konjunktur zertritt."
  },
  {
    "start": 1894.31,
    "end": 1896.11,
    "text": "Dieses Argument bräuchelt erst ein Stück weit weg."
  },
  {
    "start": 1896.97,
    "end": 1898.99,
    "text": "Deswegen würde ich meinen, wenn nicht jetzt, wann denn dann?"
  },
  {
    "start": 1899.21,
    "end": 1899.93,
    "text": "Ausgabeseitig."
  },
  {
    "start": 1900.01,
    "end": 1901.99,
    "text": "In der nächsten Rezession würden wir es nicht empfehlen."
  },
  {
    "start": 1902.37,
    "end": 1906.71,
    "text": "Jetzt haben wir ein bisschen Wachstum, jetzt müsste man es auch ausgabenseitig ein bisschen ernsthafter machen."
  },
  {
    "start": 1907.25,
    "end": 1923.389,
    "text": "Ich bin sehr dafür, dass man zum Beispiel im Bereich der sozialen Sicherung genau fragt, was sind zielgerichtete, zweckdienliche Programme, die tatsächlich die sozialen Härten mindern, die die sozialpolitischen Ziele, die wir haben, umsetzen."
  },
  {
    "start": 1924.19,
    "end": 1926.69,
    "text": "Wir haben aber sehr hohe Streuverluste."
  },
  {
    "start": 1926.85,
    "end": 1939.05,
    "text": "Wir haben viele gut gemeinte sozialpolitische Projekte, die am Ende auch denen, die gut verdienen, diese Vorteile zuschanzen, die sie aber gar nicht brauchen."
  },
  {
    "start": 1939.67,
    "end": 1948.83,
    "text": "In dem Sinne wäre ausgabenseitig durch eine Konzentration auf das, was man eigentlich will, das wirkliche Wegbacken der berühmten Gießkanne."
  },
  {
    "start": 1949.59,
    "end": 1950.51,
    "text": "wäre sehr hilfreich."
  },
  {
    "start": 1950.87,
    "end": 1957.41,
    "text": "Das kann man in der sozialpolitischen... Debatte machen, das muss man aber genauso gut bei der Förderpolitik, bei Unternehmen machen."
  },
  {
    "start": 1957.99,
    "end": 1962.83,
    "text": "Auch da wäre dringend, da haben wir eine zweite Hälfte dessen, was man Ausgabenseitig machen kann."
  },
  {
    "start": 1963.33,
    "end": 1981.47,
    "text": "Viele Doppelungen oder gar Dreitleisigkeiten, viele Programme, von denen wir nicht wissen, ob sie funktionieren oder doch funktionieren, aber natürlich jeder, der Geld überwiesen kriegt, nimmt's gern, aber erreichen diese Programme ihre Ziele, das gehört dringendst ordentlich evaluiert, sodass man all die Programme, die viel Geld kosten, aber wenig bringen."
  },
  {
    "start": 1981.97,
    "end": 1982.49,
    "text": "einstellen kann."
  },
  {
    "start": 1982.59,
    "end": 1993.11,
    "text": "Und die kann man dann auch wirklich einstellen, weil sie volkswirtschaftlich die Nützlichkeit nicht entfalten, die man ihnen vielleicht, als sie erfunden wurden, zugeschrieben hat, aber man hat nie überprüft, ob das wirklich passiert."
  },
  {
    "start": 1993.79,
    "end": 1996.29,
    "text": "Das wären zwei Achsen, die großkoalitionär verbindbar sind."
  },
  {
    "start": 1996.83,
    "end": 2002.23,
    "text": "Zielgerichtetheit im Bereich Sozialpolitik, Verbessern, Wirksamkeit bei den Förderungen."
  },
  {
    "start": 2003.11,
    "end": 2006.79,
    "text": "Da denke ich, sind große Volumen erhebbar."
  },
  {
    "start": 2007.29,
    "end": 2010.41,
    "text": "Wir haben es uns genauer angesehen, zum Beispiel im Bereich Arbeitslosungsversicherung."
  },
  {
    "start": 2010.83,
    "end": 2014.21,
    "text": "Da haben wir zwei Mischstände, viele Dinge, die man diskutieren kann."
  },
  {
    "start": 2014.389,
    "end": 2024.51,
    "text": "Zwei Mischstände zum einen das viel berichtete Parken in der Arbeitslosigkeit, wo jemand, ich weiß nicht, vor Weihnachten gekündigt wird, mit der festen Zusage nach Weihnachten wieder anzustellen."
  },
  {
    "start": 2025.19,
    "end": 2033.91,
    "text": "Da wird sozusagen Beschäftigungsrisiko oder die normale Volatilität eines Geschäftsmodells in den Sozialstaat ausgelagert."
  },
  {
    "start": 2034.41,
    "end": 2049.009,
    "text": "Andererseits, und das ist auf der Arbeitgeberseite in Thema, andererseits haben wir auf der Arbeitnehmerseite das Thema, dass gerade bei den Besserverdienenden es sehr häufig der Fall ist, dass man von einem guten Job zu einem besseren Job wechselt und dazwischen nach einer einvernehmlichen Kündigung ein paar Monate sehr beizüglich."
  },
  {
    "start": 2049.429,
    "end": 2049.77,
    "text": "einbaut."
  },
  {
    "start": 2050.37,
    "end": 2052.009,
    "text": "Bezahlt doch die Arbeitslosenversicherung."
  },
  {
    "start": 2052.63,
    "end": 2056.35,
    "text": "Das ist auch nicht im Sinne des Systems und im Geist des Erfinders."
  },
  {
    "start": 2056.67,
    "end": 2064.35,
    "text": "Und wenn man einen Weg findet, wie man beide dieser Probleme abschaltet, dann kann man den Arbeitslosenversicherungsbeitrag deutlich absenken."
  },
  {
    "start": 2064.53,
    "end": 2070.53,
    "text": "Für die Arbeitgeber, für die Arbeitnehmer, wenn man will, oder man kann auch die Ersatzrate, die jetzt bei fifty-fünfzig Prozent ist, ein bisschen anheben."
  },
  {
    "start": 2070.61,
    "end": 2074.409,
    "text": "Also das sind win-wins möglich und einsprangend für das Budget auch."
  },
  {
    "start": 2074.71,
    "end": 2076.75,
    "text": "Also diese Art von Reformen muss man angehen."
  },
  {
    "start": 2077.389,
    "end": 2085.509,
    "text": "Aber so, dass sie nicht unsozial sind, so dass sie ausgeglichen sind, so dass die großen gesellschaftlichen Gruppen alle beitragen, Arbeitnehmerseitig, Arbeitgeberseitig."
  },
  {
    "start": 2086.15,
    "end": 2090.69,
    "text": "Ich glaube, da gibt es Möglichkeiten und die sollten wir jetzt dran."
  },
  {
    "start": 2091.05,
    "end": 2096.65,
    "text": "Auch da kann man fragen, jetzt haben wir eine große Koalition, mit Beteiligung der Neos, aber doch im Kern eine große Koalition."
  },
  {
    "start": 2097.59,
    "end": 2100.97,
    "text": "Das ist das Konstrukt, das genau diese Art von Deals einfädeln kann."
  },
  {
    "start": 2101.07,
    "end": 2102.71,
    "text": "Wenn die das nicht können, wer denn dann?"
  },
  {
    "start": 2103.23,
    "end": 2114.97,
    "text": "Und wenn das sie jetzt nicht gelingt, Dann habe ich die Sorge, dass in der nächsten Legislatur sehr viel Extremere und dann auch einseitigere Reform und der Anführungszeichen dann Reformschritte kommen, die die Einheit und die Konsens im Land unterminieren könnten."
  },
  {
    "start": 2115.009,
    "end": 2126.87,
    "text": "Bis dahin ist allerdings noch etwas Zeit, eben genau das Jahr zwanzigundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund."
  },
  {
    "start": 2126.91,
    "end": 2128.99,
    "text": "guter Zeitpunkt, um mal wirklich die großen Brocken anzugehen."
  },
  {
    "start": 2129.47,
    "end": 2170.71,
    "text": "Herr Felbermeier, vielleicht abschließend, ich würde Sie um Ihre ganz persönliche Prognose bieten, wenn wir in die berühmte Glaskugel schauen und in das Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr bessere Nachrichten für die Österreicherinnen und Österreicher haben, dass sie sagen können, es geht wirklich aufwärts und nicht, es geht leicht aufwärts, aber international und in Österreich sind so viele Sachen ungewiss, dass es sein kann, dass wir noch einmal nach unten revidieren müssen."
  },
  {
    "start": 2170.99,
    "end": 2176.33,
    "text": "Ja, also eine sichere Prognose für den Dezember, die gibt es natürlich"
  },
  {
    "start": 2176.41,
    "end": 2176.49,
    "text": "nie."
  },
  {
    "start": 2177.29,
    "end": 2181.31,
    "text": "Na ja, doch eine kann ich schon geben, nämlich dass wir revidieren werden müssen."
  },
  {
    "start": 2182.39,
    "end": 2186.23,
    "text": "Also es ist in jeder Prognose so, wir haben ja eben die berühmte Glaskugel nicht."
  },
  {
    "start": 2186.61,
    "end": 2189.65,
    "text": "Beziehungsweise haben wir keine Glaskugel, die wirklich die Zukunft vorher sagt."
  },
  {
    "start": 2189.69,
    "end": 2190.29,
    "text": "Das haben wir nicht."
  },
  {
    "start": 2190.35,
    "end": 2191.65,
    "text": "Gott sei Dank haben wir das nicht."
  },
  {
    "start": 2192.33,
    "end": 2201.31,
    "text": "Deswegen werden wir im Dezember-Sechsohn-Zwanzig uns ein bisschen an die Brust klopfen und sagen, im Dezember-Zwanzig waren wir dort vielleicht zu pessimistisch oder zu optimistisch."
  },
  {
    "start": 2201.97,
    "end": 2202.67,
    "text": "Das ganz sicher."
  },
  {
    "start": 2203.63,
    "end": 2207.05,
    "text": "Was wir auch ganz sicherlich im Sechsohn-Zwanziger-Jahr auch haben werden."
  },
  {
    "start": 2207.69,
    "end": 2215.57,
    "text": "Die Bäume wachsen nicht mehr so in den Himmel, wie das in den Neunzigerjahren der Fall war, wie das in den Fall war, in Österreich."
  },
  {
    "start": 2215.61,
    "end": 2216.13,
    "text": "Aber warum nicht?"
  },
  {
    "start": 2216.99,
    "end": 2221.73,
    "text": "Wir sind seit Zeitzehn, zwanzig, fünfundzwanzig in Österreich in der Phase, wo die Erwerbsbevölkerung schrumpft."
  },
  {
    "start": 2222.45,
    "end": 2226.29,
    "text": "Ja, fünfundzwanzig schon um Zehntausend Leute, siebenundzwanzig um zwanzigtausend Leiter."
  },
  {
    "start": 2226.35,
    "end": 2227.53,
    "text": "Das nimmt rapide zu."
  },
  {
    "start": 2227.75,
    "end": 2230.61,
    "text": "Wir werden also jetzt wirklich schnell älter."
  },
  {
    "start": 2231.05,
    "end": 2233.45,
    "text": "Und die Menschen, die im Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, werden weniger."
  },
  {
    "start": 2233.49,
    "end": 2235.31,
    "text": "Jetzt kann man mehr davon aktivieren."
  },
  {
    "start": 2235.47,
    "end": 2236.19,
    "text": "Wir werden auch die mehr so."
  },
  {
    "start": 2236.63,
    "end": 2237.509,
    "text": "Die werden diverser."
  },
  {
    "start": 2237.75,
    "end": 2239.39,
    "text": "Das hat alles auch Vorteile."
  },
  {
    "start": 2240.39,
    "end": 2251.73,
    "text": "Wir können ja Menschen in das Erwerbsleben aktivieren, Frauen, die länger arbeiten, weil es, wenn sonst anderes Alter steigt, Menschen, die zugewandert sind, besser und schneller integrierender gibt es Potenziale, große Potenziale."
  },
  {
    "start": 2252.17,
    "end": 2257.23,
    "text": "Aber das... trifft dann irgendwann halt auch auf gläserne Decken."
  },
  {
    "start": 2257.67,
    "end": 2262.509,
    "text": "Dann ist die Erwerbsbeteiligung so hoch wie in Schweden, dann kann man sie kaum noch wirklich drüber steigern."
  },
  {
    "start": 2262.57,
    "end": 2279.79,
    "text": "Also deswegen müssen wir es darauf einstellen, dass das sogenannte Potenzialwachstum, wenn wir drei Viertel Prozent haben, dann ist das wahrscheinlich, wenn die Bevölkerung stagniert, wir reich und satt sind in vielerlei Hinsicht, die Weltwirtschaft geprägt ist von Rivalitäten, von Großmächten."
  },
  {
    "start": 2280.07,
    "end": 2281.61,
    "text": "Europa ist leider keine Großmacht."
  },
  {
    "start": 2281.65,
    "end": 2293.05,
    "text": "Also da werden wir uns einrichten müssen und das meine ich auch eine relativ sichere Prognose, dass wir kaum mehr nachhaltig über Wachstumsraten berichten werden können, die irgendwo bei drei oder gar vier Prozent liegen."
  },
  {
    "start": 2293.47,
    "end": 2298.89,
    "text": "Diese Zeiten sind wahrscheinlich wirklich vorbei und ein Kerntreiber dahinter ist die Demografie."
  },
  {
    "start": 2299.21,
    "end": 2300.41,
    "text": "Gabriel Felbermeier war das."
  },
  {
    "start": 2300.63,
    "end": 2303.23,
    "text": "Vielen Dank wie immer für Ihre wahnsinnig spannenden Analysen."
  },
  {
    "start": 2303.29,
    "end": 2303.63,
    "text": "Alles Gute."
  },
  {
    "start": 2303.83,
    "end": 2304.13,
    "text": "Sehr gern."
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    "start": 2304.49,
    "end": 2304.85,
    "text": "Dankeschön."
  },
  {
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    "end": 2312.93,
    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, dann abonnieren Sie unseren Kanal, lassen Sie uns eine Bewertung da oder schreiben Sie uns einen Kommentar."
  },
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    "end": 2315.73,
    "text": "Das hilft bei der Verbreitung unserer journalistischen Arbeit."
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    "end": 2317.35,
    "text": "Ich bin Daniel Retschizekker."
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    "start": 2317.49,
    "end": 2318.49,
    "text": "Vielen Dank fürs dabei sein."
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  {
    "start": 2318.53,
    "end": 2320.45,
    "text": "Bis zum nächsten Mal."
  }
]