[
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    "end": 9.08,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitzegger, das System des Tages, der Nachrichten-Podcast vom Standard."
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    "end": 21.599,
    "text": "Die letzten noch zwanzig lebenden israelischen Geiseln sind aus der Gefangenschaft der Hamas freigelassen worden."
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    "text": "Die Kampfverhandlungen im Gase enten im Gegenzug."
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    "text": "Kommt jetzt endlich der langersehnte Frieden im Nahen Osten oder wird Trumps Friedensplan scheitern und das Sterben weitergehen?"
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    "text": "Darüber sprechen wir heute."
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    "text": "Maria Stärke, du bist Israel-Korrespondentin beim Standard."
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    "text": "Wir erreichen dich telefonisch in Tel Aviv."
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    "text": "Du bist heute für den Standard den ganzen Tag unterwegs und sprichst mit Angehörigen und Menschen vor Ort."
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    "text": "Wie ist die Stimmung in der Hauptstadt an diesem historischen Tag?"
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    "text": "Was sagen dir die Menschen, denen du begegnet bist?"
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    "text": "Ja, also ich bin eben in Tel Aviv."
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    "text": "Man hört vielleicht gerade im Hintergrund Hubschrauber Lärm."
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    "text": "Das ist tatsächlich der Hubschrauber, der die geiseln."
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    "text": "von der Grenze nach Tel Aviv ins Krankenhaus bringt."
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    "text": "Man hört das hier über dem sogenannten Geiselplatz, das Zentrum des Protestes, man hört das sehr gut."
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    "text": "Und das sind besonders bewegende Momente."
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    "text": "Es sind ja Zehntausende Menschen."
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    "text": "Teilweise haben die die ganze Nacht da übernachtet, um zu warten auf die Rückkehr der Geisel."
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    "text": "Und jedes Mal, wenn ein Hubschrauber kommt und man dann erfährt, welche Geisel da drin sitzt, also die ersten zwei waren Gali und Zief Bärmann, zwei Zwillinge."
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    "text": "Dann gibt es Tränen und Menschen schluchzen und fahren sich in die Arme."
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    "text": "Und das ist sehr emotional, weil die Menschen haben in den letzten zwei Jahren so was wie eine Beziehung aufgebaut zu den Geiseln, ohne sie zu kennen."
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    "text": "Es ist einfach dieses Zitren um ihr Leben."
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    "text": "Das findet jetzt quasi ein Ende mit dieser Rückkehr."
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    "text": "Und das ist schon auch ein Erfolg der Protestbewegung, die sich am Geiselplatz immer eingefunden hat, mindestens jedes Wochenende."
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    "text": "Man hört vielleicht jetzt wieder den Hubschrauber."
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    "end": 140.18,
    "text": "Also es werden fünf der zwanzig lebenden Geiseln werden zurückgebracht hierher in den Zichel auf Krankenhaus, in Tel Aviv und die anderen werden auf zwei andere Krankenhäuser auch im Zentrum Israels aufgeteilt."
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    "end": 142.88,
    "text": "Ja, es gibt eigentlich niemanden, der nicht mitsittert."
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    "text": "Ich bin jetzt nicht beim Geiselplatz, sondern in einer Nebenstraße und alle gehen, schauen auf ihre Handys, was der aktuelle Stand ist, schauen sich die Livestreams an."
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    "end": 157.54,
    "text": "Vielleicht eine ganz kurze Information für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, falls sie den Helikopter nicht hören."
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    "text": "Ich höre ihn auch nicht."
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    "text": "Maria, dein Mikrofon scheint offensichtlich so gut zu sein, dass es das ausblendet."
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    "text": "Wir haben das nicht rausgeschnitten oder sonst irgendwas."
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    "end": 169.24,
    "text": "Ist tatsächlich ein technischer Aspekt, den die Kollegin vor Ort hört und wir nicht hören können."
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    "end": 175.3,
    "text": "Maria, aber gib uns vielleicht ganz kurz einen... Überblick, wie das denn genau funktioniert, so eine Geiselübergabe."
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    "text": "Du hast jetzt schon die Helikopter angesprochen, mit denen sie ins Krankenhaus geflogen werden."
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    "end": 183.06,
    "text": "Was ist davor, wie funktioniert die Übergabe von der Hamas an das rote Kreuz?"
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    "end": 192.44,
    "text": "Die Hamas definiert einen Punkt oder mehrere Punkte im Gassastreifen, wo die Geiseln quasi abzuholen sind vom ruten Kreuz."
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    "text": "Die werden dann dort übergeben und vom ruten Kreuz dann wiederum an die israelische Armee im Gassastreifen übergeben."
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    "text": "die dann einen ersten Check macht, kurzen medizinischen Check, ob es ganz kurze Bedürfnisse gibt und dann werden die auf dem schnellsten Weg über die Grenze nach Israel gebracht in ein Zentrum im Süden Israels, wo sie dann schon ... mehrere Angehörige treffen können, also nur den engsten drei ist und auch noch mal medizinisch gecheckt wird, also ob sie sofort eine Behandlung brauchen."
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    "text": "Wenn dem nicht so ist, dann werden sie mit dem Helikopter nach Tel Aviv oder Vitatikva oder Telaschomera in eins der drei anderen Krankenhäuser gebracht."
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    "text": "Bis jetzt zieht so aus."
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    "text": "Es hätte keine Geisel nach dem Wissenstand, den ich habe, so akut behandelt werden müssen, dass sie direkt in einem Krankenhaus im Süden eingeliefert werden müssen."
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    "end": 248.08,
    "text": "Das ist einmal der Stand jetzt."
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    "text": "Im Krankenhaus haben sie dann die Möglichkeit, noch weitere Familienangehörige zu treffen."
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    "end": 255.78,
    "text": "Maria, die Geiseln."
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    "text": "Sind befreit worden?"
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    "text": "Die Kampfverhandlungen sind jetzt erst einmal eingestellt worden?"
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    "end": 265.38,
    "text": "Wie reagiert man denn in Tel Aviv vor Ort bei den Menschen, mit denen du gesprochen hast auf diese Entwicklungen?"
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    "text": "Rechnet man jetzt tatsächlich mit einem andauernden Frieden?"
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    "end": 281.4,
    "text": "Es wird so gefeiert, als wäre es wirklich ein Ende des Kriegs, auch dem Optimismus zuzusprechen, den Sie im Präsident Trump sehen, der eine wahnsinnig hohe Zustimmung hat."
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    "end": 292.62,
    "text": "Sie sagen, wenn er sichert, dann hält das auch, weil er das will, weil sie immer ein großes Anliegen ist, weil er sich mit vollem Gewicht für eingesetzt hat, dass dieser Deal glückt."
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    "end": 297.86,
    "text": "und auch die relevanten Staaten dafür gewonnen hat, deshalb wird das jetzt halten."
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    "text": "Also dieser Optimismus ist groß."
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    "text": "Hier am Geiselplatz ist es aber so, wenn man mit denen spricht, die sich wirklich intensiv engagiert haben in dieser Protestbewegung, dann sagen die, jetzt ist mal ein Freudentag, jetzt wird gefeiert, aber morgen geht es wieder weiter, wir hören nicht auf zu protestieren."
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    "text": "ist nicht wirklich die letzte Geisel, also die letzte tote Geisel."
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    "text": "überstellt ist, weil das ist ein großes Fragezeichen."
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    "end": 333.12,
    "text": "Die Hamas sagt, sie hat nicht Zugriff auf alle, oder es kann länger dauern, bis der Zugriff auf alle Leichnahme der ermordeten Geiseln hat."
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    "text": "Und ja, ich habe mit einer besten Freundin von einem der ermordeten Geiseln, Gaye-Elus, gesprochen, die heute auch hier war am Platz in Tel Aviv."
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    "text": "Und sie sagt, ja, es fällt dir schwer zu sagen, dass sie freut sich heute."
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    "text": "Also, es war jetzt die Freude ins Gesicht geschrieben."
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    "text": "Sie und ihre beiden Kinder, alle mit T-Shirts, mit dem Porträt von Gailus am Körper, haben getanzt."
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    "text": "Aber sie sagt, ja, es ist kompliziert."
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    "text": "Sie kann nicht wirklich ihre Freude ausdrücken, wenn nicht klar ist, wann er, also der ermordete Freund, nach Israel zurückkommt und man wirklich von ihm Abschied nehmen kann."
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    "text": "Maria, jetzt hast du schon ... Donald Trump angesprochen, dem ja eine extrem hohe Zustimmung in Israel entgegenschlägt."
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    "text": "Wie sieht es denn eigentlich mit Benjamin Netanyahu aus?"
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    "end": 388.44,
    "text": "Jetzt, wo der Krieg vorbei sein könnte, kommt jetzt die große politische Abrechnung mit ihm oder stärkt denn das vielleicht sogar?"
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    "text": "Was sagen die die Leute?"
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    "end": 395.78,
    "text": "Er hofft sich auf jeden Fall, dass es ihn stärkt oder zumindest nicht noch weiter schlecht für die kommenden Wahlen."
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    "end": 401.64,
    "text": "Aber die Stimmung zumindest hier in Tel Aviv, wobei man dazusagen muss, Tel Aviv ist einfach."
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    "text": "Generell keine Stadt, die mehrheitlich Netanyahu-Wählerschaft ist."
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    "text": "Aber hier im Geiselplatz ist die Stimmung weiterhin kritisch."
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    "end": 423.0,
    "text": "Man findet auch rundherum überall Aufkleber mit schweren Vorwürfen und mit so Slogans wie Mörder der Geiseln, also mit einem Porträt von Netanyahu und solche Dinge."
  },
  {
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    "end": 426.44,
    "text": "Also es wird unterschieden zwischen Trump und Netanyahu."
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    "end": 439.54,
    "text": "Der Vorwurf ist, hätte es Trump nicht gegeben, Sondern wäre man nur von nichtem Jao abhängig gewesen, dann gäbe es noch immer keinen Deal und dann gäbe es wahrscheinlich in ein paar Monaten gar keiner lebenden Geist und mehr."
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  {
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    "end": 446.8,
    "text": "Marie, vielleicht auch abschließend, wir wissen, wie brüchig so ein zeitwelliger Frieden in der Region sein kann."
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    "end": 449.76,
    "text": "Gaza ist mehr oder weniger dem Erdboden gleichgemacht worden."
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    "end": 463.0,
    "text": "Wie blickt man denn in Israel in Tel Aviv und in den anderen Regionen heute auf seinen Nachbarn, kann man sich da nach all dem, was man sich gegenseitig angeht hat, noch irgendwie verzeihen sich in die Augen sehen, wie soll es da weitergehen?"
  },
  {
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    "end": 465.38,
    "text": "Ja, das ist ganz unterschiedlich."
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    "end": 486.0,
    "text": "Also je nachdem, wie man fragt, manche sagen, der Krieg ist jetzt zu Ende, aber das heißt nicht, dass die Kämpfe zu Ende sind, ist auch so mit... Trump vereinbart, wenn die Armee einen Terror-Einsatz im Gaserstreifen durchführen muss, dann hat sie weiterhin das Recht dazu und das wird auch so verlangt."
  },
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    "end": 497.12,
    "text": "Also es wird von vielen auch so gesehen, dass es als Lektion vom siebten Oktober, dass es keinenfalls wieder soweit kommen darf, dass sich Tiamat oder andere Terrorgruppen aufrüsten."
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    "end": 506.32,
    "text": "Wenn man mit anderen spricht, sagen die, jetzt erst reicht nach dem siebten Oktober, sollte das eine Lektion sein für uns, dass es nur mit Frieden gehen kann."
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    "end": 509.14,
    "text": "Also, dass wir endlich eine politische Lösung finden müssen."
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    "end": 512.02,
    "text": "Mit den Fallestiminen sind beides, hört man einfach hier."
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    "text": "Maria Stärke war das aus Tel Aviv zugeschaltet."
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    "text": "Vielen Dank für deine ersten Einschätzungen."
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    "text": "Beste Grüße und pass auf dich auf."
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    "end": 520.66,
    "text": "Danke, lieber Grüße zurück."
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    "text": "Ciao."
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    "text": "So also die Einschätzungen der Kollegin vor Ort."
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    "text": "Wir wollen an dieser Stelle aber auch über die geopolitischen Auswirkungen dieser ersten Einigung sprechen und natürlich auch die Frage stellen, ob dieser Frieden wirklich halten wird."
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    "text": "Oberst Matthias Wasinger vom österreichischen Bundesheer ist uns jetzt zugeschaltet."
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    "text": "Herr Wasinger, warum denn ausgerechnet jetzt?"
  },
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    "end": 550.36,
    "text": "Warum hat es siebenhundertsechsunddreißig Tage gedauert, um diese vielleicht... in Zukunft als historisch angesehene Einigung im Nahen Osten zu erzielen?"
  },
  {
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    "text": "Nun,"
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    "end": 552.16,
    "text": "vorab danke für die Einladung."
  },
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    "end": 560.28,
    "text": "Ja, Donald Trump hat geschafft, was bis dato niemand so geschafft hat, mit einem Eskalieren zur Deeskalation auf der diplomatischen Ebene."
  },
  {
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    "end": 564.56,
    "text": "Eine harte Deadline, ein hartes Ultimatum Andy Hamas."
  },
  {
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    "end": 572.94,
    "text": "Aber auch an Israel, wenn man ehrlich ist, ohne vorgestaffelte Einbindung aller Akteure, quasi ein Feeakompli auf diplomatischer Ebene."
  },
  {
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    "text": "Und da ist jetzt Zugzwang auf allen Seiten da."
  },
  {
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    "end": 585.96,
    "text": "Das, was Donald Trump auf jeden Fall geschafft hat, ist, dass er Notwendigkeiten für alle Seiten kreiert hat, die zumindest Artok dazu geführt haben, dass sich alle Seiten bis dato in einem Waffenstillstand halten."
  },
  {
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    "text": "Sie sagen,"
  },
  {
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    "text": "er hat Notwendigkeiten kreiert."
  },
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    "text": "Wie können wir uns das vorstellen?"
  },
  {
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    "end": 593.36,
    "text": "Das ist ja einfach ein... Druck, den man aufgebaut hat, oder wie meinen Sie das?"
  },
  {
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    "text": "Genau, in Wahrheit ist es ein Druck."
  },
  {
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    "end": 598.84,
    "text": "Auf die israelische Seite ist der internationale Druck zunehmend größer geworden."
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    "end": 608.5,
    "text": "Donald Trump hat es aber auch geschafft, durch die Einbindung regionaler Akteure wie Ägypten beispielsweise Katar oder auch Jordanien Druck auf die Hamasführung auszügen."
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  {
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    "text": "Und aus genau diesem Konglomerat, diesem Druck auf alle involvierten Seiten hat er die Möglichkeit kreiert, dass nun einmal zumindest temporär die Waffen schweigen."
  },
  {
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    "end": 623.66,
    "text": "Und was aus Sicht Israels ganz, ganz wichtig ist, Geiseln, zumindest mal die lebendigen Geiseln, retoniert wurden."
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    "text": "Also wir sind hier bei einem ersten Schritt, das ist jetzt natürlich noch keine endgültige Lösung für die Probleme für alle Seiten."
  },
  {
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    "end": 633.9,
    "text": "Und es wird auch noch zu beurteilen sein, ob das langfristig so halten wird, ad hoc."
  },
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    "text": "Man würde davon sprechen, es hat jemand geschafft, ein Pflaster auf die Wunde zu kleben."
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    "text": "Und jetzt geht es darum, was macht man aus dem?"
  },
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    "text": "Sie haben schon gesagt, die Hamas lässt die Geiseln freier werden."
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    "text": "Wir haben gerade mit unserer Kollegin Maria Stärke auch darüber gesprochen, was das in Israel auslöst."
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    "end": 654.1,
    "text": "Neben diesem Waffenstillstand lässt Israel aber auch zweitausend palästinensische Häftlinge aus den Gefängnissen frei."
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    "text": "Was sind denn das für Leute, die dort eingesessen sind?"
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    "text": "Das wird ein breites Sammelsurium sein."
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  {
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    "end": 661.52,
    "text": "Das ist jetzt aus der Entfernung schwer zu beurteilen."
  },
  {
    "start": 661.92,
    "end": 668.34,
    "text": "Aber das sind natürlich mit der Art und Weise, wie die Hamas oder der bewaffnete Arm der Hamas die Bevölkerung im Gaserstreifen durchwachsen hat."
  },
  {
    "start": 668.7,
    "end": 675.16,
    "text": "Da werden sehr viele auch dabei sind, radikalisiert, die unter Umständen wieder zu Waffen greifen würden und weiter kämpfen würden."
  },
  {
    "start": 675.68,
    "end": 684.9,
    "text": "In diesem Sinne ist es auch notwendig, dass der Plan, der aktuell einmal am Reisbrett entstanden ist, ganz grob mit einer Entwaffnung des bewaffneten Armsterhamas, das weiter vollzogen wird."
  },
  {
    "start": 685.62,
    "end": 687.34,
    "text": "An dem hängen natürlich jetzt auch Vollgefragen."
  },
  {
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    "end": 698.24,
    "text": "Wir dürfen uns den bewaffnenden Arm der Hamas nicht als eine homogene Masse vorstellen, die wie eine westliche Streitkraft unter einem einheitlichen Kommando steht und Waffen werden zurückgegeben und damit wäre der gesamte Arm militarisiert."
  },
  {
    "start": 698.82,
    "end": 718.82,
    "text": "Wir haben über die letzten Tage schon gesehen, dass radikalisierte Splittergruppen durchaus auch die Waffen in die Hand genommen haben und gegen den bewaffneten Arm der Hamas selbst vorgegangen sind, da man hier befürchtet, dass eben eine Demilitarisierung stattfindet und die eigene Resultat, also die Notwendigkeit oder der Grund, warum die Organisation existiert, marginalisiert wird."
  },
  {
    "start": 719.24,
    "end": 722.12,
    "text": "Sprechen Sie da auch die Aussagen von Donald Trump aus der Air Force One an?"
  },
  {
    "start": 722.16,
    "end": 725.08,
    "text": "Ich finde das nämlich sehr überraschend zumindest."
  },
  {
    "start": 725.24,
    "end": 735.46,
    "text": "Ich bin jetzt auch nicht zu tief im Thema drin, wie Sie vielleicht, dass Donald Trump in der Air Force One zu Journalisten gesagt hat, dass man der Hamas eine Wiederbewaffnung für einen bestimmten Zeitraum genehmigt hat."
  },
  {
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    "end": 737.88,
    "text": "Es sollte eine Art Polizeitruppe sein, etc."
  },
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    "text": "Was können wir uns darunter vorstellen?"
  },
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    "text": "So"
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    "text": "absurdes klingt, aber im Raum selbst, im Gazelstreifen selbst, ist der bewaffnete Arm der Hamas ja so was wie ein Sicherheitsbereitsteller."
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    "start": 747.08,
    "end": 751.04,
    "text": "Also nicht ein Unsicherheitsfaktor, wie das aus unserer Perspektive ist, sondern ganz lokal."
  },
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    "end": 753.18,
    "text": "Da werden sich jetzt Aufgaben übernommen."
  },
  {
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    "end": 760.68,
    "text": "Wenn ich es nun hier zu einer ruckartigen Demilitarisierung käme und hier ist noch die große Frage, ob das überhaupt akzeptabel ist für die HMAS."
  },
  {
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    "end": 763.52,
    "text": "Es wirkt aktuell nicht so, dass das akzeptabel wäre."
  },
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    "end": 776.08,
    "text": "Aber selbst wenn das rein theoretisch stattfände, dann würde das zu einer Machtwarkung führen, wo genau diese radikalisierten Splittergruppen, die Macht an sich reißen würden und dieses Machtwarkum, weitere Gewalt in Wahrheit bewirken würde."
  },
  {
    "start": 776.62,
    "end": 782.84,
    "text": "Und es ist doch nicht auszuschließen, dass dann genau der Rückzug der israelischen Streitkräfte bekämpft wird und die Kampfhandlungen wieder aufflammern."
  },
  {
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    "end": 795.34,
    "text": "Also es hat durchaus eine innere Logik zu sagen, gewisse Elemente der Hamas, sofern sie sich an den Phasenplan hält, der von Donald Trump bearbeitet wurde, bewaffnet zu lassen, um eben genauso ein Sicherzwahrkomm zu verhindern."
  },
  {
    "start": 795.62,
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    "text": "Und diese Kräfte machen da noch das, was Donald Trump will?"
  },
  {
    "start": 798.54,
    "end": 800.2,
    "text": "Oder wie können wir uns das vorstellen?"
  },
  {
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    "end": 801.9,
    "text": "Das ist die aktuelle Planungsannahme."
  },
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    "text": "Hier nochmal, wir sind hier... in einem Nebel."
  },
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    "end": 807.62,
    "text": "Das sieht man noch nicht, wohin das alles führen wird."
  },
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    "end": 811.22,
    "text": "Das, was wir bis dato sehen, ist, es wurden die ersten Meilensteine eingehalten."
  },
  {
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    "end": 814.32,
    "text": "Es haben die Kampfhandlungen temporär aufgehört."
  },
  {
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    "end": 821.54,
    "text": "Es gibt immer wieder Schusswechsel, kleinere Gefechte, aber großer Modo kann man sagen, dass die Kampfhandlungen eingestellt wurden, zumindest temporär."
  },
  {
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    "end": 826.8,
    "text": "Wir sehen, dass die Geiseln... Retorniert wurden, die Lebendigen zumindest, also die Spritzen von den zwanzig."
  },
  {
    "start": 826.9,
    "end": 831.4,
    "text": "Es gibt ja noch immer die achtundzwanzig, der Verstorbenen, die noch nicht retorniert worden sind."
  },
  {
    "start": 831.98,
    "end": 836.48,
    "text": "Und auf der Gegenseite haben sich die israelischen Streitkräfte an die sogenannte Yellow Line zurückgezogen."
  },
  {
    "start": 836.92,
    "end": 843.12,
    "text": "Also hinaus aus dem Ballungszentren, das ist noch kein vollständiger Rückzug, aber zumindest mal ein schrittweises Zurückgehen."
  },
  {
    "start": 843.18,
    "end": 846.14,
    "text": "Damit haben sich beide Seiten mal an die erste Phase gehalten."
  },
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    "end": 851.94,
    "text": "Die großen Brocken, die sind aber unverändert unadressiert, nämlich genau für den bewaffneten Arm."
  },
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    "end": 853.54,
    "text": "Wie kann das funktionieren?"
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    "text": "Eine Entmilitarisierung der Hamas?"
  },
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    "text": "Und wer würde die auch entmilitarisieren?"
  },
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    "text": "Wer wird diese Waffen zurücknehmen?"
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    "text": "In welchem Phase passiert das?"
  },
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    "text": "Wie soll das zeitlich stattfinden?"
  },
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    "text": "Also das sind so große Fragezeichen, die bis dato noch nicht angesprochen und auch nicht geklärt sind."
  },
  {
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    "end": 869.16,
    "text": "Das Gleiche trifft doch den politischen Arm der Hamas."
  },
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    "start": 869.78,
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    "text": "Dieser Verzicht auf eine politische Partizipation, das war ja Aussicht des politischen Arm der Hamas temporär vorstellbar."
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  {
    "start": 877.74,
    "end": 885.04,
    "text": "Da hat man immer wieder von dieser technischen Regierung gesprochen, dass man hier eine Expertenregierung, wenn man so will, um ein westliches Wort zu verwenden, einsetzt."
  },
  {
    "start": 885.12,
    "end": 887.94,
    "text": "Aber auch da war die Frage, ist die Hamas hier eingebunden oder nicht?"
  },
  {
    "start": 888.38,
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    "text": "Deinem vollständiger Ausschluss."
  },
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    "start": 890.26,
    "end": 891.86,
    "text": "wäre für die Hamas nicht akzeptabel."
  },
  {
    "start": 892.3,
    "end": 901.28,
    "text": "Also, hier gibt es noch immer Kerninteressen der jeweiligen Gruppen, ob das unter bewaffnete Arm ist, der sagt, eine völlige Demilitarisierung würde in Wahrheit die eigene Existenz infrage stellen."
  },
  {
    "start": 901.34,
    "end": 908.0,
    "text": "Und für den politischen Arm, eine Nichteinbindung des politischen Armes permanent, würde dessen Existenz infrage stellen."
  },
  {
    "start": 908.08,
    "end": 923.78,
    "text": "Und da Donald Trump sehr gezielt auf dieses Sollbruch stellen in Wahrheit abgezielt, dass es unterschiedliche Interessen zwischen dem bewaffneten Arm der Hamas gibt, unterschiedliche Interessen zum politischen Arm der Hamas und auch die palästinensischen Autonomiebehörden, da nicht Deckungsgleich mit genau diesen beiden Gruppen noch sinkt."
  },
  {
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    "text": "In Wahrheit wird hier einiges aufgebrochen und das liefert Möglichkeit zu manövrieren."
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    "text": "Sie haben jetzt schon angesprochen, dass sich die israelischen Truppen auf diese sogenannte Yellow Line zurückziehen aus den Ballungszentren in Gaza raus."
  },
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    "start": 938.82,
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    "text": "Wie können wir uns das genau vorstellen?"
  },
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    "text": "Was macht ihr mir dann dort?"
  },
  {
    "start": 942.16,
    "end": 948.42,
    "text": "Werden da Checkpoints errichtet, wird das Gebiet abgesichert und was soll diese Präsenz überhaupt in der Region dann noch bewirken?"
  },
  {
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    "end": 957.38,
    "text": "Also die wesentliche Leistung dieser Präsenz ist es auf jeden Fall einmal ein Szenare aufzubauen auch, dass man jederzeit wieder aktiv werden kann und Druck ausüben kann."
  },
  {
    "start": 957.64,
    "end": 961.96,
    "text": "Darum auch kein vollständiger Rückzug, sondern man könnte das eine Bereitstellung nennen."
  },
  {
    "start": 962.54,
    "end": 964.74,
    "text": "Es ist ein Zeichen, dass man zurückgeht."
  },
  {
    "start": 965.26,
    "end": 972.48,
    "text": "Das ist quasi das Handausstrecken Richtung Hamas, dass es hier einen Anreiz für die Hamas für den bewaffneten Arm gibt zu kooperieren und die Geisen freizulassen."
  },
  {
    "start": 973.44,
    "end": 977.44,
    "text": "Aber auf der anderen Seite noch im Raum zu sein, um jederzeit wieder offensiv tätig zu werden."
  },
  {
    "start": 977.86,
    "end": 985.12,
    "text": "Natürlich werden da Kontrollpunkte auch aufgebaut, aber es geht hier auch um das enge Zusammenspiel mit den... Sensoren, die man nicht sofort sieht."
  },
  {
    "start": 985.2,
    "end": 1003.74,
    "text": "Also durch das zivilmilitärische Koordinierungszentrum, dass die Vereinigten Staaten in Israel aufbauen wollen und aufgebaut haben, schon im Nukleus, da kommen sehr viele Daten und Informationen herein über Satellitenaufklärung, über Dronenaufklärung, über akustische Aufklärung, über Sensoren, die entlang des Gasausstreifen im Mittelmeer auf Schiefen sind."
  },
  {
    "start": 1004.16,
    "end": 1012.34,
    "text": "Das kommt dort alles zusammen und genau diese Verarbeitung in Wahrheit von Aufklärungsergebnissen, von Daten mit notwendigen Handlungen am Boden."
  },
  {
    "start": 1013.04,
    "end": 1014.86,
    "text": "Für das sind diese Kräfte dort bereitgestellt."
  },
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    "start": 1015.1,
    "end": 1026.099,
    "text": "Was wir von unserer Kollegin Maria Stärkel, mit der wir gerade gesprochen haben, auch gehört haben, ist, dass es wohl weiterhin ... sogenannte Anti-Terror-Einsätze geben könnte, in Gaser, also auch in den Ballungszentren."
  },
  {
    "start": 1026.48,
    "end": 1031.02,
    "text": "Gehen Sie davon aus, dass wir in der nächsten Zeit solche Militärschläge noch beobachten werden?"
  },
  {
    "start": 1031.24,
    "end": 1037.839,
    "text": "Es ist davon auszugehen, leider Gottes, dass das nicht so friktionsfrei ablaufen wird, wie es jetzt mit dem ersten Wurf aussieht."
  },
  {
    "start": 1037.9,
    "end": 1042.06,
    "text": "Wir haben ja aus der Air Force One gehört, dass da amerikanischer Präsident überhaupt schon gesagt hat, der Krieg ist vorbei."
  },
  {
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    "end": 1044.56,
    "text": "Das ist wahrscheinlich etwas zu weit gegriffen."
  },
  {
    "start": 1045.14,
    "end": 1053.4,
    "text": "Vor der Ansprache von Donald Trump in der Knesset hatte auch der israelische Premierminister Netanyahu schon sehr weit in seiner Rhetorik ausgegriffen."
  },
  {
    "start": 1053.46,
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    "text": "Also da waren biblische Vergleiche dabei."
  },
  {
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    "end": 1062.04,
    "text": "Da waren, wenn man so will, auch Begründungen und Rechtfertigungen in die Richtung dabei, warum das eigene Handeln bis dato so war."
  },
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    "start": 1062.36,
    "end": 1066.02,
    "text": "Also da ist man in der Rhetorik in Wahrheit weiter, als man am Grund selbst ist."
  },
  {
    "start": 1066.12,
    "end": 1071.68,
    "text": "Denn in Wahrheit bleibt, es gibt zwar einen groben Phasenplan, aber es gibt noch ... keine endgültige Vision."
  },
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    "start": 1072.12,
    "end": 1076.32,
    "text": "Wie kann denn eine Stabilisierungsoperation und Mission im Raum selbst aussenden?"
  },
  {
    "start": 1076.4,
    "end": 1082.68,
    "text": "Das wird ja am Ende des Tages ganz, ganz wesentlich sein, dass die Kampfhandlungen eben nicht immer wieder aufflammern."
  },
  {
    "start": 1083.38,
    "end": 1109.34,
    "text": "Und selbst wenn ausseiten der israelischen Streitkräfte Antiterror, Missionen und Operationen notwendig sind, die und Umständen wahrscheinlich sogar gerechtfertigt sein werden, bergen die immer das Potenzial eines sofortigen Wiederaufflammens des Konfliktes und den Abweichen vom Phasenplan, wenn wir genau über die Rückgabe der Waffen von der HMAS sprechen, was wieder die HMAS ausnützen kann in ihrer Informationspolitik, in der Informationskriegsführung, um zu begründen, warum man eben nicht die Waffen zurückgeben kann."
  },
  {
    "start": 1110.14,
    "end": 1127.74,
    "text": "Also, hier ist sehr viel Unsicherheit noch immer im Raum, dass man auf jeden Fall das nächste Schritt helfen würde, wenn man sich in der internationalen Staatengemeinschaft darauf einigt, wie kann eine internationale Truppe im Raum aussehen, unter welchem Kommando, unter welchem Mandat kann die stehen, dass andere Truppen im Raum eingesetzt sind?"
  },
  {
    "start": 1128.42,
    "end": 1135.88,
    "text": "und diese Trennung vornehmen können, dass genau die zwei Hauptaktörer der bewaffnete Armada Hamas und die israelische Streitkräfte nicht wieder in Kampfhandlungen treten."
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  {
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    "end": 1138.76,
    "text": "Gibt es hier schon konkrete Pläne, wer das denn tatsächlich sein könnte?"
  },
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    "end": 1145.7,
    "text": "Diese internationale Friedenstruppe ist ja auch in diesem Plan mehr oder weniger enthalten, allerdings mit wenig Details."
  },
  {
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    "end": 1148.86,
    "text": "Hat sich da schon jemand bereit erklärt, Truppen zur Verfügung zu stellen?"
  },
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    "end": 1150.14,
    "text": "Die USA wollen sie ja nicht machen."
  },
  {
    "start": 1150.4,
    "end": 1153.62,
    "text": "Die USA wollen sie nicht machen, die USA stellen sehr viel bereit."
  },
  {
    "start": 1153.76,
    "end": 1160.24,
    "text": "Die USA haben auch gesagt, dass sie im israelischen Staatsgebiet bleiben und eben keine Truppen mit den Gaserstreifen hinein schicken."
  },
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    "text": "Es gibt mehrere Optionen."
  },
  {
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    "text": "Die solideste Option bleiben wir einfach mal generisch bei den Optionen."
  },
  {
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    "end": 1169.66,
    "text": "Die solideste Option wäre mit einem Mandat des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen."
  },
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    "text": "Das wäre quasi die höchste Stufe der Legitimität."
  },
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    "text": "Damit wären die Vereinten Nationen quasi mit ihren Strukturen verantwortlich."
  },
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    "text": "Von dem Schritt aus kann man sich damit beschäftigen, was für eine Mission von Charakter her das selbst wäre."
  },
  {
    "start": 1181.46,
    "end": 1186.5,
    "text": "Sprechen wir von einem Kapitel sieben oder Kapitel sechs, also mit Peace Enforcement oder nur Peace Keeping."
  },
  {
    "start": 1187.38,
    "end": 1188.96,
    "text": "Wo können die Drucken generiert werden?"
  },
  {
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    "text": "In weiterer Folge kommt es dann zu einer Force Generation, wo Truppen zusammenkommen."
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  {
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    "text": "Es gibt Logistik, finanzielle Mittel und so weiter."
  },
  {
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    "end": 1198.96,
    "text": "Das wäre die solideste und im Wahrheit anstrehmenswerteste Lösung."
  },
  {
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    "text": "Da gibt es dann natürlich der große Gefahr und Herausforderung."
  },
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    "text": "Wie sieht das aus, dass man alle Vetomächter im Boot hält?"
  },
  {
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    "end": 1209.76,
    "text": "Denn sowas kann natürlich jederzeit von den Vetomächten unterbunden werden."
  },
  {
    "start": 1209.92,
    "end": 1212.9,
    "text": "Das sind die Partikulainteressen der Permanent Five."
  },
  {
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    "end": 1217.88,
    "text": "Das ist eine unbekannte, nicht sehr wahrscheinlich zum jetzigen Zeitpunkt, dass man auf diese Wunschlösung kommt."
  },
  {
    "start": 1218.56,
    "end": 1227.5,
    "text": "Eine Stufe unter dem, wenn man so will, wäre quasi ein Uniting for Peace, also dass man die UN Vollversammlung heranzieht und hier quasi eine Mandatierung herbeiführt."
  },
  {
    "start": 1227.56,
    "end": 1235.5,
    "text": "Das ist nicht ganz so stabil, weil es nicht alle Sensitivitäten der Permanent Five in Betracht sieht, aber du hast auch eine Möglichkeit."
  },
  {
    "start": 1236.18,
    "end": 1241.26,
    "text": "Und darunter geben es dann weitere Schattierungen mit, wie wäre es, wenn die arabische Liga sich überhaupt um das kümmert?"
  },
  {
    "start": 1241.3,
    "end": 1242.66,
    "text": "Das wäre eine sehr lokale Lösung."
  },
  {
    "start": 1243.24,
    "end": 1246.66,
    "text": "Da ist die Frage, ob das durchhaltefähig ist in Sachen Logistik bzw."
  },
  {
    "start": 1246.7,
    "end": 1250.04,
    "text": "auch in Sachen Patruckenstellungen und wie das wahrgenommen werden würde von Israel."
  },
  {
    "start": 1250.9,
    "end": 1263.84,
    "text": "Eine weitere Möglichkeit wäre ad hoc Allianzen bis hin zu einer Coalition of the Willing oder auch eine Ausdehnung von der EU-Mission, die die EU-Bahn-Raffa, die aktuell den Grenzwaggang zwischen Ägypten und den Gazelstreifen überwacht."
  },
  {
    "start": 1264.24,
    "end": 1269.58,
    "text": "Das ist eine reine zivilen Mission aktuell, aber auch da könnte man nachdenken, ob man nicht vielleicht hier das Mandat ändert."
  },
  {
    "start": 1270.94,
    "end": 1276.86,
    "text": "breite Vielfalt an theoretischen Möglichkeiten mit einer Wunschlösung, das wäre das Mandat des Sicherheitsrates."
  },
  {
    "start": 1277.28,
    "end": 1281.18,
    "text": "Und es gibt auch relativ konkrete Pläne hier schon, das ist das sogenannte französische Vorschlag."
  },
  {
    "start": 1281.52,
    "end": 1291.96,
    "text": "Das wurde schon mal eine Zeit lang zirkuliert, Frankreich hat das wieder aufgebracht, der knüpft in Wahrheit an eine Mandatierung durch die Vetomächte, also an die Wunschlösung, an dem."
  },
  {
    "start": 1292.24,
    "end": 1295.96,
    "text": "das soll dann heißen eine International Stabilisation Mission im Raum selbst."
  },
  {
    "start": 1296.76,
    "end": 1300.34,
    "text": "Das wäre mit einer Einbindung... in Wahrheit der regionalen Partner."
  },
  {
    "start": 1300.9,
    "end": 1312.28,
    "text": "Frankreich bietet sich hier an, wenn man so will, als Rahmennationen, die das bereitstellten würde, mandatiert durch die feierten Nationen Einbindung von lokalen Akteuren wie Ägypten, Jordanien, Qatar und so weiter und so fort."
  },
  {
    "start": 1312.88,
    "end": 1324.04,
    "text": "Man spricht ja auch von einer Kubatur von zehntausend Sicherheitskräften, die man ausbilden will, mittel bis langfristig, dass man einen lokalen Sicherheitsbereitsteller im Gaserstreifen selbst hätte."
  },
  {
    "start": 1324.56,
    "end": 1334.96,
    "text": "Also das ist eine sehr idealtypische Lösung, die beginnt mit Hilfe, danach ein Rückzug der Kräfte, ein Wiederaufbau und so weiter und so fort."
  },
  {
    "start": 1335.04,
    "end": 1337.68,
    "text": "Also sehr ideal typisch, das wäre wünschenswert."
  },
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    "end": 1342.14,
    "text": "Fraglich ist eben, ob man das beim Sicherheitsrat bei den Permanenten V durchbrechte."
  },
  {
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    "text": "Wenn"
  },
  {
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    "end": 1347.66,
    "text": "wir von diesen Permanenten V sprechen, dann sprechen wir ja von den USA, von Frankreich, Großbritannien, Russland und China."
  },
  {
    "start": 1348.2,
    "end": 1351.4,
    "text": "An wem könnte das ihre Einschätzung nach scheitern, wer hat da kein Interesse daran?"
  },
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    "end": 1359.28,
    "text": "Das ist immer im Vorhinein schwer festzulegen, da gerade in diesem Raum unterschiedliche Interessen sind, die auch immer wieder sich von Tag zu Tag ändern können."
  },
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    "end": 1362.04,
    "text": "Also ein klassisches Beispiel wäre beispielsweise Russland."
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    "text": "Russland hat traditionell sehr, sehr gute Beziehungen zu Israel."
  },
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    "start": 1365.56,
    "end": 1370.18,
    "text": "Das liegt wahrscheinlich auf einer sehr persönlichen Ebene zwischen Präsident Putin und Premierminister Netanyahu."
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    "end": 1373.42,
    "text": "Auf der anderen Seite natürlich auch aufgrund einer sehr, sehr großen Deaspora."
  },
  {
    "start": 1374.56,
    "end": 1377.08,
    "text": "Also da gibt es durchs Überschneidende Interessenfelder."
  },
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    "start": 1377.44,
    "end": 1381.26,
    "text": "Temporär hat man aufgrund des Krieges in der Ukraine aber auch festgestellt."
  },
  {
    "start": 1381.3,
    "end": 1392.78,
    "text": "stellt, dass zu einem gewissen Zeitpunkt die Notwendigkeit, Drohnen aus dem Iran zu beziehen für Russland derart groß war, dass man hier nicht mehr Israel quasi beistehen konnte, als man das traditionell gemacht hat."
  },
  {
    "start": 1393.16,
    "end": 1399.5,
    "text": "Also das sind oft tagespolitische Dinge, die dann einen Einfluss darauf haben, kann man das unterstützen oder kann man das nicht unterstützen."
  },
  {
    "start": 1400.0,
    "end": 1409.76,
    "text": "Und gerade aus Sicht von China und Russland ist natürlich das immer wünschenswert, wenn auf der einer Seite die internationale Rechts- und Staatenordnung errotiert."
  },
  {
    "start": 1410.72,
    "end": 1414.3,
    "text": "und auf der anderen Seite, was sich das Recht des Stärkeren sich durchsetzt."
  },
  {
    "start": 1414.78,
    "end": 1428.42,
    "text": "Und genau bei so einer Frage wird von denen abgewogen, was bringt einem mehr beim großen strategischen Ziel, dass man Wahrheit eine sehr den Westen favorisierende Staats- und Rechtsordnung international abändern kann, zum eigenen Vorteil?"
  },
  {
    "start": 1429.0,
    "end": 1451.62,
    "text": "Ich frage jetzt ganz naiv und vielleicht interpretiere ich das auch völlig falsch, aber wie Sie gerade gesagt haben, das Recht des Stärkeren, ist das nicht irgendwo auch genau das, was wir gerade jetzt bei dieser ersten Einigung beobachtet haben, der wahrscheinlich stärkste, also die USA, die stärkste Militär macht, ohne die Einbindung der beteiligten Gruppen vor Ort baut quasi so viel Druck auf, dass eigentlich ein Nein sagen."
  },
  {
    "start": 1451.78,
    "end": 1453.56,
    "text": "Und ich red jetzt nicht davon, dass diese Einigung nicht gut ist."
  },
  {
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    "end": 1459.12,
    "text": "Ganz im Gegenteil, jetzt gibt es einmal die Freilassung der Geiseln und ein Ende der Kampfhandlungen, was ja zu hundert Prozent zu begrüßen ist."
  },
  {
    "start": 1459.62,
    "end": 1462.88,
    "text": "Aber ist es nicht trotzdem ein Durchsetzen des Rechtes stärkeren in diesem Fall?"
  },
  {
    "start": 1463.0,
    "end": 1466.26,
    "text": "Hat nicht Donald Trump einfach Diplomatie und Druck?"
  },
  {
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    "end": 1467.5,
    "text": "quasi kombiniert."
  },
  {
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    "text": "Absolut."
  },
  {
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    "text": "Might is right."
  },
  {
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    "end": 1485.38,
    "text": "Und auch das kam ganz, ganz klar heraus bei der Ansprache auch vom Premierminister Netanyahu, bevor Donald Trump gesprochen hat in der Knesset, wo all das, was geschehen ist, in Wahrheit makiavelisch könnte man jetzt verkürzt sagen, the unjustifies the means, der zweckeiligte Mittel."
  },
  {
    "start": 1485.9,
    "end": 1500.82,
    "text": "Da ging es ja nicht nur um den Gasostreifen und die Hamas selbst in dieser Ansprache, sondern das wurde in Wahrheit vom siebten Oktober, zwanzig, dreihundzwanzig erweitert auf die Notwendigkeit, militärisch wirksam zu werden an allen Fronten, die Israel gesehen hat."
  },
  {
    "start": 1501.46,
    "end": 1505.6,
    "text": "Da wurde explizit referenziert auf den Libanon und die Hispolat."
  },
  {
    "start": 1505.66,
    "end": 1508.38,
    "text": "Da wurde explizit referenziert auf die Hutes im Jemen."
  },
  {
    "start": 1508.62,
    "end": 1511.7,
    "text": "Explizit referenziert auf Syrien und der Baschal Assad."
  },
  {
    "start": 1512.36,
    "end": 1514.62,
    "text": "explizit referenziert auf den Iran."
  },
  {
    "start": 1515.14,
    "end": 1527.0,
    "text": "Es wurde explizit hervorgehoben, dass President Trump die Notwendigkeit erkannt hat, die größte konventionelle Bombe auf Fordo im Iran abzuwerfen und dort die Nuklearanreicherung hinanzuhalten."
  },
  {
    "start": 1527.28,
    "end": 1548.2,
    "text": "Also all diese Dinge, die in früheren Zeiten wahrscheinlich, da hätte man versucht es unter den Tisch zu kehren, dass man über das nicht so viel spricht, sondern viel mehr darüber spricht über die positive Entwicklung in Richtung des Friedens hin, wurde hier im Gegenzug Man könnte das fast schon eine Trump-Railin nennen, also in einer Knesset, in der man Donald Trump-Karten sein, das Minuten lang Standing Ovationes gegeben hat."
  },
  {
    "start": 1548.26,
    "end": 1552.42,
    "text": "für die Ansprache, wurde hervorgekehrt, dass... Peace through Strength."
  },
  {
    "start": 1552.88,
    "end": 1564.06,
    "text": "Genau der Slogan von Donald Trump, den hat Premier Netanyahu wiederholt, verwendet seine Ansprüche und gesagt, genau so muss man in dem Raum umgehen, um mit den Leuten in weiterer Folge mit den anderen Völkern und Staat ein Auslangen zu finden."
  },
  {
    "start": 1564.56,
    "end": 1571.66,
    "text": "Also ja, might is right, das wurde hervorgekehrt und es wird auch nicht hinter vorgehaltener Hand gesagt, sondern ganz öffentlich mit Tosenden Applaus."
  },
  {
    "start": 1572.0,
    "end": 1576.64,
    "text": "Kommt man an dieser Stelle vielleicht zur Situation in Gaza selbst, allen voran der Norden in Gaza?"
  },
  {
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    "end": 1578.76,
    "text": "ist völlig zerstört."
  },
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    "start": 1578.94,
    "end": 1583.08,
    "text": "Wie soll denn so etwas wie ein Aufbau wieder gelingen?"
  },
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    "start": 1583.14,
    "end": 1585.98,
    "text": "Ich meine, die zivile Infrastruktur ist zerstört, es braucht Hilfskräfte, etc."
  },
  {
    "start": 1586.32,
    "end": 1590.04,
    "text": "Die Menschen stehen mehr oder weniger vor dem Nichts, abgesehen davon, dass Tausende gestorben sind."
  },
  {
    "start": 1590.9,
    "end": 1592.04,
    "text": "Wie kann es da eine Zukunft geben?"
  },
  {
    "start": 1592.34,
    "end": 1597.24,
    "text": "Inweides ist das der springende Punkt für jedes langfristig durchhaltefähiges Szenario."
  },
  {
    "start": 1598.18,
    "end": 1607.88,
    "text": "Denn all diese Maßnahmen, die aktuell getroffen worden sind, mit Waffenstillstand, Geiselrückgabe, vielleicht gefangenen Austausch, dem Militarisierung, das sind alles notwendige Schritte, die zu begrüßen sind."
  },
  {
    "start": 1608.76,
    "end": 1616.22,
    "text": "Die Hamas steht aber für eine Ideologie und um eine Ideologie bekämpft und vernichten zu können, braucht es ein attraktives Alternativangebot."
  },
  {
    "start": 1617.28,
    "end": 1620.92,
    "text": "Und dieses attraktive Alternativangebot war offensichtlich bis dato nicht da."
  },
  {
    "start": 1620.98,
    "end": 1626.82,
    "text": "Jetzt hat die Hamas ihre Glaubwürdigkeit in der eigenen Bevölkerung im Grasestreifen größtenteils verloren."
  },
  {
    "start": 1627.42,
    "end": 1633.74,
    "text": "Da ist die Popularität nicht mehr so da wie früher, weil man eben außer Zerstörung nicht sehr viel gebracht hat."
  },
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    "end": 1635.78,
    "text": "Da bleibt relativ wenig übrig."
  },
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    "end": 1638.78,
    "text": "Das heißt, das, was es jetzt wirklich braucht, ist schnelle Hilfe."
  },
  {
    "start": 1639.24,
    "end": 1646.34,
    "text": "Es braucht schnelle Hilfe um die Lebensmitteln Knappheit und die Knappheit, wenn es um Medikamente geht, um ärztliche Versorgung geht, um Fließwasser geht, um Abwasser geht."
  },
  {
    "start": 1646.8,
    "end": 1649.24,
    "text": "All das muss ad hoc in Wahrheit hergestellt werden."
  },
  {
    "start": 1649.86,
    "end": 1654.06,
    "text": "Und für das braucht man eine Sicherheitskraft im Raum, dass sowas organisiert stattfinden kann."
  },
  {
    "start": 1654.68,
    "end": 1661.1,
    "text": "Es hat diese Verteilerzentren in den letzten Wochen und Monaten gegeben, die von den israelischen Streitkräften überwacht oder gar betrieben wurden."
  },
  {
    "start": 1661.6,
    "end": 1669.82,
    "text": "Da gab es immer wieder Kritik, dass das nicht so funktioniert, wie es der Bedarfsträger im Raum im Gasostreifen braucht, dass nicht so stattfinden und nicht so durchgeführt werden kann."
  },
  {
    "start": 1670.44,
    "end": 1676.98,
    "text": "Und hier braucht es natürlich eine distanzierte, objektive Kraft im Raum, die das überwachen kann, glaubwürdig."
  },
  {
    "start": 1677.86,
    "end": 1681.7,
    "text": "und in Wahrheit auch schützen kann, dass es hier zu keinen Übergriffen von keiner Seite kommt."
  },
  {
    "start": 1682.46,
    "end": 1688.62,
    "text": "Denn in Wahrheit ist es nicht das Interesse der Hamas, dass auf einmal durch eine Entwaffnung der Hamas dort alles ruckartig besser wird."
  },
  {
    "start": 1688.68,
    "end": 1691.08,
    "text": "Denn wie gesagt, damit wird ja die eigene Existenz hinterfragt."
  },
  {
    "start": 1691.12,
    "end": 1694.02,
    "text": "Das intergräbt ja den Narrativ der eigenen Existenz im Raum."
  },
  {
    "start": 1694.68,
    "end": 1702.36,
    "text": "Also je schneller man sich hier einigt auf eine internationale Truppe und was meiner Bewertung führt nichts an so etwas vorbei, wie man das... durchhaltig feg machen."
  },
  {
    "start": 1702.84,
    "end": 1715.66,
    "text": "So schnell wie möglich eine internationale Truppe, internationale Beobachtung zumindest in den Raum bekommen, dass man objektive Augen an den jeweiligen Hotspots hat, denn sonst kann der Wiederaufbau nicht strukturiert und nicht nachhaltig erfolgen."
  },
  {
    "start": 1716.1,
    "end": 1719.6,
    "text": "Wir blicken jetzt immer ein bisschen in die Zukunft, wie es denn mit Plänen ausschauen soll."
  },
  {
    "start": 1719.66,
    "end": 1720.98,
    "text": "Was ist denn akut jetzt?"
  },
  {
    "start": 1721.36,
    "end": 1728.42,
    "text": "Jetzt stehen die Menschen vor dem Nichts, bis wieder aufgebaut ist, bis wieder die Infrastruktur so weit hergestellt ist, dass ein mehr oder weniger normales Leben möglich ist."
  },
  {
    "start": 1728.68,
    "end": 1729.56,
    "text": "Wo sollen die Leute hin?"
  },
  {
    "start": 1729.72,
    "end": 1730.78,
    "text": "Gibt es da Zeltstädte?"
  },
  {
    "start": 1730.88,
    "end": 1732.9,
    "text": "Gibt es da neue Flüchtlingszentren?"
  },
  {
    "start": 1733.1,
    "end": 1733.84,
    "text": "Wie schaut es da aus?"
  },
  {
    "start": 1733.98,
    "end": 1735.04,
    "text": "Gibt es da schon konkrete Pläne?"
  },
  {
    "start": 1735.26,
    "end": 1744.46,
    "text": "Es gibt aktuell Notunterkünfte, die sich verteilen im Raum, wo auch immer Platz war durch das strukturierte Vorgehen der israelischen Streitkräfte auf der Suche nach den Gäisen bzw."
  },
  {
    "start": 1744.62,
    "end": 1745.26,
    "text": "der Infrastruktur."
  },
  {
    "start": 1746.32,
    "end": 1754.74,
    "text": "Die Zustände in diesen Lagern sind horrend, unvorstellbar in Bayern aus westlicher Sicht, wo es an allem fehlt."
  },
  {
    "start": 1754.82,
    "end": 1758.46,
    "text": "Also fließendes Wasser, ärztliche Verzorgung, Lebensmittel."
  },
  {
    "start": 1759.58,
    "end": 1764.88,
    "text": "Alles, was wir eigentlich als Grundbedürfnisse, als Natur gegeben hernehmen im Westen, das fehlt dort überall."
  },
  {
    "start": 1765.16,
    "end": 1771.08,
    "text": "Das bedeutet, dass zum jetzigen Zeitpunkt jede Hilfe in Wahrheit das Leiden vor Ort lindert."
  },
  {
    "start": 1771.66,
    "end": 1780.3,
    "text": "Das, was es dafür aber braucht, ist eben eine Aussicht jetzt schon, dass all diese Infrastruktur, die zurzeit behelfsmäßig aufgebaut und betrieben wird, dort auch bleiben kann."
  },
  {
    "start": 1780.54,
    "end": 1787.74,
    "text": "Denn wenn ich der Alter permanent abbauen muss und verschieben muss, dann werden die Zustände nur schlimmer, werden die Gesundheitszustände nur schlimmer dort vor Ort."
  },
  {
    "start": 1788.02,
    "end": 1805.16,
    "text": "Das heißt, dass man es ad hoc einmal braucht, ist der Waffenstillstand muss aufrecht bleiben und es braucht ein gewisses Massankontinuität, dass man zumindest mal in einem Raum zur Ruhe kommen kann und die Hilfsküto dort hinschieben kann, ohne dass permanent die Flüchtlingsströme, die Interner Flüchtlingsströme, sich wieder weiter bewegen."
  },
  {
    "start": 1805.46,
    "end": 1814.24,
    "text": "Wir haben durch das Zurück in der israelischen Streitgifte schon gesehen, dass in einigen Großstädten die Binnenflüchtlinge wieder zurückkören zu den ursprünglichen Orten, an denen sie gewohnt haben."
  },
  {
    "start": 1814.66,
    "end": 1818.4,
    "text": "Dort stellen sie fest, dass die Masse ihrer Infrastruktur zerstört wurde."
  },
  {
    "start": 1818.78,
    "end": 1820.38,
    "text": "und genau dorthin muss man das jetzt bringen."
  },
  {
    "start": 1820.76,
    "end": 1827.64,
    "text": "Damit man diesen internen Binnenflüchtlingsfluss unterbinden kann und zu einem mehr stationären Setting übergehen kann, dass man dann auch versorgen kann."
  },
  {
    "start": 1827.7,
    "end": 1831.54,
    "text": "Denn alles, was sich bewegt, kann ich schwerer versorgen als das, was sich nicht bewegt."
  },
  {
    "start": 1831.62,
    "end": 1831.74,
    "text": "Wir"
  },
  {
    "start": 1831.78,
    "end": 1833.24,
    "text": "haben es jetzt schon mehrfach angesprochen."
  },
  {
    "start": 1833.56,
    "end": 1846.38,
    "text": "Vertief man es trotzdem, wie groß ist das Potenzial für radikale Kräfte in Gaser, die vielleicht zu einer Neuaufwärmlung des Konfliktes in welcher Form auch immer führen könnten, auch wenn die Hermas mehr oder weniger militärisch besiegt ist?"
  },
  {
    "start": 1847.04,
    "end": 1852.3,
    "text": "Es kann ja neue Gruppierungen geben, welche die noch gar nicht gegründet sind, Einzelpersonen, die die Sache selbst in die Hand nehmen etc."
  },
  {
    "start": 1852.9,
    "end": 1855.48,
    "text": "Das Potenzial ist leider Gottes enorm, wenn es um das geht."
  },
  {
    "start": 1855.96,
    "end": 1858.94,
    "text": "Und hier muss genau das attraktive Alternativen-Motel hereinkommen."
  },
  {
    "start": 1858.98,
    "end": 1863.16,
    "text": "Hier muss es eine Verbesserung der Lebenszustände der Menschen vor Ort ad hoc geben."
  },
  {
    "start": 1863.44,
    "end": 1870.32,
    "text": "Denn die große Frage ist, wie interpretiert man das in den Köpfen der Bevölkerung im Gaserstreifen, aber auch in allen anliegenden Orten?"
  },
  {
    "start": 1870.42,
    "end": 1873.54,
    "text": "Wie wird das zu interpretieren sein in der Zukunft, was aktuell geschieht?"
  },
  {
    "start": 1874.14,
    "end": 1886.74,
    "text": "Geht das in die Geschichte ein als... Ein Turning Point als der Punkt, an dem die Waffen begonnen haben zu schweigen und man begonnen hat, der Bevölkerung vor Ort ein besseres Leben aufzubauen."
  },
  {
    "start": 1887.62,
    "end": 1905.14,
    "text": "Oder geht das in die Geschichte ein, als aus Sicht der arabischen Staaten ein weiterer Krieg, in dem Israel unter Westen die angrenzenden Staaten militärisch bewirkt hat, in dem der Libanon bewirkt wurde, in dem Syrien bewirkt wurde, in dem der Iran erniedrigt wurde."
  },
  {
    "start": 1906.54,
    "end": 1911.18,
    "text": "Man könnte das jetzt wirklich geografisch durchgehen und wie das interpretiert wird."
  },
  {
    "start": 1911.24,
    "end": 1912.86,
    "text": "Das wird stark davon abhängen."
  },
  {
    "start": 1913.08,
    "end": 1914.88,
    "text": "Wird das Leben der Menschen jetzt besser?"
  },
  {
    "start": 1915.0,
    "end": 1922.06,
    "text": "Ist das Leben der Menschen vor Ort ohne die Hamas in der politischen und militärischen Führung besser oder schlechter?"
  },
  {
    "start": 1922.66,
    "end": 1925.16,
    "text": "Und da kann man leider Gottes nicht auf Zeit spielen."
  },
  {
    "start": 1925.62,
    "end": 1931.16,
    "text": "Wir sehen Dinge oft aus unserer Perspektive mit einer relativ hohen Durchschnittsalter der Bevölkerung."
  },
  {
    "start": 1931.24,
    "end": 1932.68,
    "text": "Das ist im Gaserstreifen nicht der Fall."
  },
  {
    "start": 1932.76,
    "end": 1935.1,
    "text": "Also die Masse der Bevölkerung dort ist im Bereich von achtzehn."
  },
  {
    "start": 1936.32,
    "end": 1940.26,
    "text": "Es gibt mehr junge Menschen als alte Menschen, also genau umgekehrt ist es in Europa beispielsweise."
  },
  {
    "start": 1940.86,
    "end": 1944.54,
    "text": "Das heißt, die Zukunft wird dort mit dem, was ad hoc passiert."
  },
  {
    "start": 1945.14,
    "end": 1951.88,
    "text": "eingestuft und bewertet und nicht so wie es oft im Westen ist, wo in Wahrheit gut oder schlecht davon abging, wie es in der Vergangenheit wird."
  },
  {
    "start": 1951.94,
    "end": 1954.38,
    "text": "Wir referenzieren gerne nach hinten, weil wir ältere Gesellschaften haben."
  },
  {
    "start": 1954.44,
    "end": 1956.3,
    "text": "Dort schaut man da vorne, also wird es ad hoc besser."
  },
  {
    "start": 1957.2,
    "end": 1959.82,
    "text": "Dann ist das ein attraktives Modell, auf das man bauen kann."
  },
  {
    "start": 1960.3,
    "end": 1980.86,
    "text": "Und dann wird es auch interessanter und attraktiver für einen jungen Bürger in Gaza, dass er statt zur Waffe zu greifen und sich der Hamas anschließt, unter Umständen in einem funktionierendes oder sich abzubildendes Bildungssystem übergeht und dann in weiterer Folge dazu beiträgt, dass die Region dort einfach insgesamt besser wird, der Lebensstandard insgesamt besser wird."
  },
  {
    "start": 1981.32,
    "end": 1989.34,
    "text": "Hier wird auch der amerikanische Präsident einmal einhacken müssen wahrscheinlich und auf seine Pläne referenzieren wird, man macht daraus quasi ein Ressort, das am Mittelmeer liegt."
  },
  {
    "start": 1989.42,
    "end": 1994.7,
    "text": "Also diese sehr weit gegriffenen Pläne, das wird auch abgestoßen, das man sich quasi so als Kolonie sieht wieder."
  },
  {
    "start": 1994.82,
    "end": 1999.66,
    "text": "Das schlimmste in Wahrheit, was man den Menschen dort wieder... drohen kann in Wahrheit mit diesen geschiedlichen Beispielen."
  },
  {
    "start": 2000.04,
    "end": 2013.72,
    "text": "Also ein stetiger Aufbau, eine stetige Verbesserung der Lebensumstände ist das attraktivste Modell, dass das, was gerade passiert, so konnotiert und interpretiert wird, dass die Zukunft ruhig sein kann und friedvoll sein kann."
  },
  {
    "start": 2014.0,
    "end": 2021.6,
    "text": "Das führt uns zu unserer abschließenden Frage gilt dieser Blick in die Zukunft auch für die Nachbarregionen, die es jetzt schon angesprochen haben."
  },
  {
    "start": 2021.64,
    "end": 2029.7,
    "text": "Sie haben jetzt eben schon gesagt, die Hutti-Rebellen, die Hisbollah, die vom Israel angegriffen worden sind, eben auch Iran natürlich und die Atomanlagen."
  },
  {
    "start": 2030.34,
    "end": 2035.42,
    "text": "Wie groß ist denn das Potenzial jetzt in Nahen Osten?"
  },
  {
    "start": 2035.56,
    "end": 2039.52,
    "text": "Bleibt es dieses Pulverfass, das jeden Moment in die Luft gehen könnte oder?"
  },
  {
    "start": 2040.32,
    "end": 2043.9,
    "text": "Blicken wir vielleicht in eine Zukunft, wo diese Region tatsächlich befriedet werden kann?"
  },
  {
    "start": 2043.98,
    "end": 2045.66,
    "text": "Ich weiß, das ist eine sehr große Abschlussfrage."
  },
  {
    "start": 2046.08,
    "end": 2047.0,
    "text": "Ich probiere es trotzdem einmal."
  },
  {
    "start": 2047.28,
    "end": 2049.219,
    "text": "Schauen wir uns auf unterschiedlichen Zeithorizonten an."
  },
  {
    "start": 2049.819,
    "end": 2059.959,
    "text": "Kurzfristig ist der Iran, der hat geschwächt, dass genau diese Einflussnahme und Koordinierung seiner sogenannten Proxis, also dieser Stellvertreter, sehr eingeschränkt ist."
  },
  {
    "start": 2060.659,
    "end": 2070.159,
    "text": "Die Fähigkeiten dieser Stellvertreter sind durch die Anwendung militärischer Gewalt seitens Israel, aber auch der Vereinigten Staaten, der hat eingeschränkt, dass der wenig Handlungsspielraum ist."
  },
  {
    "start": 2070.719,
    "end": 2072.679,
    "text": "Es ist auch die Hamastie zahlenmäßig."
  },
  {
    "start": 2073.359,
    "end": 2080.879,
    "text": "Zirka auf dem Niveau ist, auf dem sie war, bevor das Siebtaugtog war, hat man da durchaus weiter rekrutieren können."
  },
  {
    "start": 2081.339,
    "end": 2082.939,
    "text": "Aber die Fähigkeiten sind nicht mehr so da."
  },
  {
    "start": 2083.399,
    "end": 2084.919,
    "text": "Die militärischen Fähigkeiten sind nicht mehr da."
  },
  {
    "start": 2084.959,
    "end": 2087.219,
    "text": "Das sind in Wahrheit lokale Aufstandsbewegungen."
  },
  {
    "start": 2087.779,
    "end": 2097.18,
    "text": "Da könnte man jetzt auch an der Karte entlang von den Hutis über die Hispolar, die Milizen im Irak, das sind überall eingeschränkte Fähigkeiten, stark reduzierte Fähigkeiten."
  },
  {
    "start": 2097.22,
    "end": 2104.939,
    "text": "Das heißt, ad hoc, kurzfristig, ist das ein Window of Opportunity, dass man ... militärisch geschaffen hat, dass man nun politisch nutzen muss."
  },
  {
    "start": 2105.56,
    "end": 2121.7,
    "text": "Mittelfristig durch das Auseinandertriften ist es durchaus möglich, dass sich dieses politische Window of Opportunity sogar erweitert, dass man hier weiter ein Auseinandertriften sieht und partiell einzelne Regionen weiter stabilisiert und prosperieren lässt im Rahmen der Möglichkeiten."
  },
  {
    "start": 2122.399,
    "end": 2131.939,
    "text": "Langfristig muss man jedoch so ehrlich sein, es ist zutiefst unwahrscheinlich, dass sich der Iran zu einer westlich orientierten, soliden Demokratie entwickelt."
  },
  {
    "start": 2132.08,
    "end": 2136.48,
    "text": "Das bedeutet, da wird ein gewisses Gefahrenpotenzial immer da sein."
  },
  {
    "start": 2136.56,
    "end": 2153.859,
    "text": "Es ist zutiefst unwahrscheinlich, dass sich alle radikalisierten islamistischen Terrororganisationen in den unterschiedlichen Ländern, dass sich die befrieden und dass Israel nicht mehr anerkannt wird oder gesehen wird als der Unruhefaktor im Nahen Osten."
  },
  {
    "start": 2154.419,
    "end": 2173.439,
    "text": "Also, große Modo kann man sagen, es ist Ein Wind of Opportunity da, eine Möglichkeit da, dass man durch die Verbesserung der Lebensumstände vor Ort langfristig das Risiko reduziert, das Risiko ganz wegnemmen, ist aufgrund der politischen Aufstellung einzelner Akteure im Raum zutiefst unwahrscheinlich."
  },
  {
    "start": 2174.299,
    "end": 2184.0,
    "text": "Man hat das zukünftige Schicksal also selbst in der Hand und man wird sehen, wie sich das entwickelt, hoffentlich zum besten für die Bevölkerung vor Ort, egal welcher Nation sie angehören."
  },
  {
    "start": 2184.52,
    "end": 2185.319,
    "text": "Matthias Wasinger war das."
  },
  {
    "start": 2185.52,
    "end": 2188.04,
    "text": "vielen Dank für Ihre Zeit und für diese spannenden Einschätzungen heute."
  },
  {
    "start": 2190.98,
    "end": 2200.919,
    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge bis dahin schon einmal gefallen hat und Sie auch die kritische und unabhängige Berichterstattung des Standard unterstützen möchten, dann geht das als Abonnentin oder mit einem einmaligen Unterstützungsbeitrag schon ab drei Euro."
  },
  {
    "start": 2201.419,
    "end": 2203.58,
    "text": "Alle Infos unter abo.derstandard.at."
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    "start": 2204.1,
    "end": 2207.04,
    "text": "Alles weitere zum aktuellen Weltgeschehen dann wie immer auf der Standard.at."
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    "text": "Feedback oder Themenvorschläge nehmen wir gerne ins Gegen, auf Podcast.at."
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    "text": "Der Standard.at."
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    "end": 2215.0,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitzacker, vielen Dank fürs Zuhören."
  },
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    "start": 2215.319,
    "end": 2217.14,
    "text": "Bis zum nächsten Mal."
  }
]