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    "text": "Rund fünfzigtausend Migranten stürmen die spanische Exklave Ciuta in Nordafrika."
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    "text": "Es sind Bilder eines Kontrollverlusts, die uns erreicht haben – mehr als siebzig Menschen sterben!"
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    "text": "Inzwischen sind die meisten aber wieder zurückgekehrt, aber eine Frage bleibt… Wie konnte es so weit kommen?"
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    "text": "Wer oder was steckt dahinter und wie kann Europa mit solchen Migrationsbewegungen umgehen ohne an internen Streits zu"
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    "text": "zerbrechen?!"
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    "text": "Darüber sprechen wir heute mit dem Migrationsexperten Gerald Knauss."
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    "text": "Ich bin Daniel Retschitz-Ecker, das System des Tages der Nachrichten Podcast."
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    "text": "Und bevor es losgeht noch ein riesengroßes Dankeschön an alle die uns immer unterstützen."
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    "text": "wir können kaum glauben wie sehr unsere Community wächst und wenn ihr uns aktiv unterstützen wollt dann geht das am besten mit einem Standard Abo und da haben wir jetzt auch ein exklusives Angebot für euch Die ersten drei Monate gibt's für nur je drei Euro."
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    "end": 56.24,
    "text": "Damit finanziert ihr nicht nur diesen podcast sondern auch alle weiteren Produkte des Standards Link in den Shownoten."
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    "text": "Ja, Migrationsfalscher Gerald Knoss heute hier im Standard-Podcast."
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    "text": "Ich grüße Sie!"
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    "text": "Hallo, Grüße aus Berlin!"
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    "text": "Grüße zurück Herr Knoss."
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    "text": "wir sprechen heute über das was in Siuta passiert ist."
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    "text": "rund fünfzigtausend Migranten die Zahl variierender etwas sind vergangene Woche plötzlich in dieser spanischen Exklave aufgetaucht jetzt mit einigen Tagen Abstand."
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    "text": "Wir hatten für eine Woche Eine relativ starke Zunahme von Menschen, die nach Theodor gekommen sind."
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    "text": "und im letzten Jahr sind da insgesamt knapp über dreitausend Menschen hingekommen."
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    "text": "In einem Jahr jetzt waren in einer Woche auf einmal tausend fünfhundert."
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    "text": "Und dann ist in einer sehr, sehr kurzen Zeit."
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    "text": "der Bürgermeister sagte sechszigtaUSen Menschen in der Stadt und wir hatten dann am nächsten Tag bereits die Meldungen das fünfzehntausendanfünfzwanzichttausende an fünfzig tausenden Menschen oder achtvierzichttaussend Menschen wieder verlassen haben."
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    "text": "Das ist natürlich sehr, Schwer zu messen."
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    "text": "Keiner hat die Menschen gezählt, die Angaben des schwannischen Innenministeriums der Verwaltung vor Ort variieren und keiner kann genau sagen ob jetzt noch zwei tausend drei tausenden fünftausende Menschen in der Stadt sind."
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    "text": "aber Der allergroße größte Teil der menschen die kamen kommen in einem tag."
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    "text": "uns sind auch wieder weg."
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    "text": "Die menschen sind also wieder weg."
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    "text": "sie sind zurückgegangen."
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    "text": "Ja, jetzt wird es kompliziert."
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    "text": "Und da beginnen bereits die Dinge und das ist glaube ich meine allererste Empfehlung an die Politik auch an die Österreicher, die ja Dienstag auch bei dieser Konferenz der Innenminister reden werden hier eine wirklich seriöse Untersuchung zu fordern Eine Untersuchungen, die wirklich genau hinsiedt."
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    "text": "Ich weiß nicht ob Marokko da mitmacht."
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    "text": "Das wird schon ein gutes Indiz sein Ob es da einen ehrlichen Willen zur Aufarbeitung gibt."
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    "text": "Der Großteil der Menschen, die da kamen waren Marokkaner."
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    "text": "Das war jetzt nicht dieses typische Bild der Menschen aus Sub-Sahraafrika, die in den letzten Jahrzehnten bei diesen beiden Exklaven – es gibt ja diese zwei Städte, also Ceuta im Westen und dann weiter im Osten noch Melia – da gab's immer wieder seit zwanzig Jahren Menschen aus sub-sahraAfrika, Aber in diesem Fall waren die allermeisten, die kamen Marokkaner."
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    "text": "Also aus der Umgebung sind mit Bussen zum Teil hingefahren worden und es gibt Berichte der New York Times von einigen dieser Menschen aus Sub-Sarafrika, die dort waren."
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    "text": "und wie gesagt haben sie versucht in die Stadt zu kommen aber die Polizei hat sie gehindert."
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    "text": "Aber die Marokaner anscheinend nicht!"
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    "text": "Marokko hier einfach nicht mehr versucht hat, die Menschen zu stoppen."
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    "text": "Das es diese Versuche Menschen zu Stoppen nicht mehr gab in einem doch relativ starken Staat mit einer Polizei, die sehr robust und ich zu sagen brutal agieren kann wenn sie will das ist klar!"
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    "text": "Und so gesehen muss man sich fragen was war die Absicht der Behörden im Marokka her?"
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    "text": "Nur um das ganz kurz klarzustellen und zu konkretisieren Sie meinen dass die Marokkaner also die den großen Teil dieser Fünfzigtausend Menschen gestellt haben, von der marokkanischen Polizei nicht aufgehalten worden sind."
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    "text": "Während Menschen aus Sub-Sahara Afrika, wie Sie es vorgesagt haben, durchaus immer wieder aufgehalten werden."
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    "text": "also in diesem Fall hat man nichts getan."
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    "text": "Das sind Berichte also Interviews mit Menschen vor Ort jetzt wie letzter Bericht der New York Times."
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    "text": "All das muss man untersuchen weil diese ganze Episode natürlich unglaublich viele Fragen aufwirft."
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    "text": "Diese Fünfzigtausend, sagen wir mal das waren Fünfzichttausende da in einem Tag kamen."
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    "text": "Das sind so viele Menschen wie im gesamten Ersten in der ersten Jahreshälfte, zwei sechsundzwanzig insgesamt aus ganz Afrika und dem Nahen Osten nach Spanien Italien Zypern Malta und Griechenland irregular gekommen sind."
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    "text": "in sechs Monaten also die Gesamte irregular Migration in die gesamte EU."
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    "text": "in sechs Monaten im Süden Europas waren so viele Menschen wie jetzt in vierundzwanzig Stunden."
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    "text": "Das ist nicht langsam gewachsen, das war keine strukturelle Entwicklung."
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    "text": "Es hatte nichts zu tun mit Entwicklungen in Marokko und auch nichts zu tun mit der spanischen Migrationspolitik."
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    "text": "Das war ein explosionsartiges Wachstum innerhalb kürzester Zeit zum Teil sicherlich gefördert durch die Bilder von denen wir es schon geschafft haben, auch durch fehl Informationen in den sozialen Medien."
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    "text": "aber warum es die gab, wie das passiert ist, warum sie nicht gestoppt wurden letzte Schätzungen über sechzig Menschen ums Leben gekommen, also eine wirkliche Tragödie."
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    "text": "Das muss man untersuchen!"
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    "text": "Die Verschwörungstheorien oder die Hypothesen, die Vermutungen, die im Internet herumschweren, gehen ja in alle Richtungen."
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    "text": "aber eines ist klar das war kein normales Ereignis."
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    "text": "da ist irgendetwas ganz ganz schief gelaufen wenn es nicht sogar beabsichtigt war."
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    "text": "und auch da noch ein Wort dazu Damit nicht die Leute denken, man unterstellt hier den Marokkanern irgendetwas."
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    "text": "Damals war's ganz klar marokanische Politik."
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    "text": "da sind acht bis zehn tausend Menschen auch auf diese Art und vor allem Marokana nach Filter gekommen."
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    "text": "Und damals war's Protest."
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    "end": 416.28,
    "text": "Marokko war unzufrieden mit der spanischen Politik Außenpolitik gegenüber Westsahara dass ja Maroko als marokkanisch reklamiert und besetzt Menschen, Migranten mit so einer ähnlichen Aktion ganz bewusst eingesetzt."
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    "text": "Also das ist jetzt nicht so dass das nicht schon einmal oder mehrmals passiert ist."
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    "text": "Herr Knaus, ich muss Sie nur im einen Punkt tatsächlich traurigerweise korrigieren."
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    "text": "Inzwischen sind die Zahlen schon bei über siebzig Toten."
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    "text": "und vielleicht auch ein Hinweis für die Zuhörerinnen und Zuhörer."
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    "text": "Sie haben es wahrscheinlich jetzt gemerkt liebe Zuhäurerinnen Die Zahlen ändern sich wahnsinnig schnell."
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    "end": 437.72,
    "text": "was vor einer halben Stunde noch aktuell war könnte in der nächsten halben stunde nicht mehr aktuell sein."
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    "end": 440.58,
    "text": "Wir nehmen hier am sonntag nachmittag aus Terminkründen auf."
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    "end": 444.86,
    "text": "wenn's am montag in der früh ausgestrahlt wird könnten diese zahlen schon ganz woanders sein."
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    "text": "Schätzungen gehen von insgesamt zwei hundert aus."
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    "text": "wie wir dann morgen tatsächlich dastehen das wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht."
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    "text": "Dass nur dahin gesagt, nicht dass sich irgendwer wundert das was anderes in der Zeitung steht als was wir jetzt hier besprechen."
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    "text": "Herr Knas wenn wir über diese Menschen sprechen und ich würde gleich gerne über diese Ursache und die möglichen Ursachen mit ihnen zu reden kommen Zuerst aber noch einmal ganz kurz zu den Personen an sich."
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    "text": "Wir sprechen ja von Migranten Nicht von Flüchtlingen."
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    "text": "Hätte denn irgendjemand Der es nach Siuta schafft tatsächlich Chance auf Asyl von diesen Fünfzigtausend Menschen?"
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    "text": "Wir können jetzt natürlich nicht alle Einzel analysieren Aber Das Gro."
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    "text": "Also es handelt sich ja vor allem um marokkanische Staatsbürger und wir wissen aus den Erfahrungen, natürlich gibt es auch wenige Marokane der Asylanträge in der EU anerkannt werden."
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    "text": "Aber die aller-aller wenigsten also in Deutschland ist das unter ich glaube ein halbes Prozent oder unter einem prozent der Anträge."
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    "text": "Es gibt auch sehr wenige Anträge im ersten Hälfte dieses Jahres weniger als dreihundert Asyl anträge von Marokanern in Deutschland."
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    "text": "Das ist keine Fluchtbewegung wenn es um die Marokkaner geht."
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    "text": "Und bei den Menschen aus Sub-Sahraafrika, wie gesagt diesmal ein Randakteur in dieser Episode da gibt's natürlich auch manchmal Menschen, die Schutz brauchen aber auch da sind viele aus Westafrika die am Ende keinen Asyl erhalten."
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    "text": "Aber in dieser Situation ist sowieso alles zusammengebrochen."
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    "end": 539.86,
    "text": "Wenn im ganzen letzten Jahr über dreitausend Menschen nach Ceuta kommen und in einem Tag fünfzigtausend nichts ist vorbereitet zu registrieren, aufzunehmen, Verfahren durchzuführen."
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    "text": "Wie in der Vergangenheit haben die Menschen keine Gelegenheit gehabt und haben auch gar nicht versucht das Ölandräge zu stellen?"
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    "text": "Wie das genau verlaufen ist weiß ich natürlich nicht!"
  },
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    "text": "Ich war nicht vor Ort aber... Auch in der vergangenheit ging es wie im Jahr zwanzig darum dass die Menschen ganz schnell wieder zurückgebracht werden."
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    "end": 568.3,
    "text": "denn die Bilder von Menschen oder zurückgehen Denn die Bilder vom Menschen die hier erfolgreich reinkommen nach Ceuta Die haben ja auch andere animiert, es zu probieren."
  },
  {
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    "end": 572.5,
    "text": "Und das was dann hilft sind eben die Gegenbilder."
  },
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    "end": 576.98,
    "text": "Die Bilder zeigen dass Zehntausende wieder nach Marokko zurückkommen."
  },
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    "text": "Bildersprechen stärker als jede Statistik."
  },
  {
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    "end": 580.8,
    "text": "Das haben wir jetzt wieder gelernt."
  },
  {
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    "end": 588.82,
    "text": "Bilderschlagen zahlen, denn dass es kaum irreguläre Migration nach Spanien gab in den letzten sechs Monaten."
  },
  {
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    "end": 594.82,
    "text": "Dass weniger Menschen irreguler nach Spania kamen dieses Jahr und letztes Jahr also nach Italien."
  },
  {
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    "end": 598.88,
    "text": "Das ist angesichts dieses einen Tages in Vergessenheit geraten."
  },
  {
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    "end": 609.06,
    "text": "Und auf einmal hören wir, Spanien hat angeblich eine laxe soft schwache zu liberale Politik gegenüber irregulärer Migration."
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  {
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    "end": 609.92,
    "text": "das stimmt nicht."
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    "text": "aber dieses eine dramatische Bild verzerrt die Wahrnehmung und macht natürlich Angst und erstaunlicherweise Regierungen reagieren fast panisch In europäischen Staaten weit weg sind von dieser Stadt."
  },
  {
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    "end": 629.78,
    "text": "Das muss man immer sagen, die ja in Nordafrika liegt."
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    "text": "und eines wissen wir auch bis jetzt ist noch niemand."
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    "end": 646.62,
    "text": "vielleicht ändert sich das bis morgen aber stand jetzt Sonntag von Ceuta von diesen Menschen auf spanische Festlanden und damit in die europäische Union also in den grenzfreien Schengenraum wo keine Kontroll mehr stattfinden gekommen."
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    "end": 653.3,
    "text": "können wir diese rechtliche Frage vielleicht eben auch klären, denn diese spanische Exklave ist eine von zwei."
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    "text": "Sie haben es schon angesprochen."
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    "text": "Es geht dem Siuta und Melilla."
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    "text": "beide liegen wie sie auch schon gesagt haben auf der Karte zumindest in Nordafrika gehören aber zu Spanien."
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    "text": "Wie ist das denn da wirklich mit der Personenfreizügigkeit?"
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    "text": "Denn in Spanier haben wir einen Schengenraum Da könnte man theoretisch über die Grenze drüber gehen und werden nicht kontrolliert."
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    "text": "Da haben wir ein Meer Und die rechtliche Situation scheint ja auch eine gänzlich andere zu sein."
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    "text": "Aber es gibt eben dieses Zusatz Protokoll weil im Schengenraum selbst zwischen Spanien und Frankreich zwischen Frankreich und Deutschland und Italien da gibt's ja dann aufgrund der Schengendregeln höchstens temporär Kontrollen aber natürlich keine permanenten Kontroll mehr."
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    "text": "heißt wenn wir diese Fünfzigtausend Menschen gehen wir mal von dieser Zahl aus in Siuto haben, dann ist das zwar für die Menschen selbst und auch für die Bewohnern."
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    "text": "Das entscheidende und das ist ja das merkwürdige an dieser Debatte."
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    "text": "Das ist traumatisch!"
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    "text": "Man stelle sich das in Wien vor also nicht Touristen sondern Menschen die hinter einer Grenze auf einmal kommt eine Million Menschen nach Wien Und ist überall in der Stadt und es gibt keine Unterkunft."
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    "text": "Und die sind einfach da, man weiß nicht kommt noch eine Million!"
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    "text": "Mein Souter liegt neben einer relativ großen marokkanischen Stadt, Tangier oder Tangé... Das war ein Schock für die Stadt, sie war nicht vorbereitet."
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    "text": "Es war eine Zahl, die war fünfmal größer als die Zahl der Menschen Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsgräse im Herbst-Zwei-Fünfzehn nach Griechenland kamen."
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    "text": "Da kamen im Durchschnitt pro Tag Zehntausend Menschen auf die Inseln."
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    "text": "Das waren dramatische Bilder in Griechgenland, jetzt waren es Fünfzigtausende in einem Tag."
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    "text": "Aber das was traumatisch war und ist Und auch diese Bilder erzeugt hat für die Menschen ins Theater Für Spanien, für die Europäischen Union insgesamt Und vor allem jetzt wo wir sehen dass Die Menschen ja wieder zurückgekehrt sind In den Statistiken der irregulären Migration, in dem Jahr zwei, sechsundzwanzig wird das kaum auffallen und war keine Krise."
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    "text": "Also was jetzt die Zahlen und den Verlust von Kontrolle betrifft?"
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    "text": "Das ist mein Kontrollverlust im Theater!"
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    "text": "Trotzdem haben Regierungen in Finnland, in Dänemark also weit weg vom Nordafrika Krisensitzungen gemacht dazu aufgerufen, vielleicht die Schengenregeln anzupalen."
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    "end": 850.5,
    "text": "Italien hat gefordert Spanien rauszuschmeißen aus dem Schengenaum, temporär zu suspendieren."
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    "text": "verzweifelte Maßnahmen, die gar nichts bringen würden und werden."
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    "text": "aber die zeigen unter welchem Druck die Regierungen entstehen weil jedes dieser kleinen Episoden also das war eine große Episode für Ceuta Aber es war eben nur ein Tag."
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    "text": "Aber jedes Mal, wenn irgendwo etwas passiert hat man das Gefühl in ganz Europa haben wir es mit einer traumatisierten politischen Elite und vielleicht auch Gesellschaften zu tun die sofort daran denkt."
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    "text": "Also als der Krieg im Iran begann vor einigen Monaten ich erlebt das ja weil mich dann oft Medien kontaktieren aber auch Politiker in ersten vierundzwanzig Stunden dutzende Anrufe ist dass die nächste Flüchtlingskrise."
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    "text": "Und ich habe da immer gesagt zwischen dem Iran Und Griechenland und Bulgarien liegt die Türkei."
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    "text": "Die Türkeih hat, also kann man natürlich nachprüfen, gibt es da mehr Übertritte?"
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    "text": "Also die türkische Grenze ist befestigt."
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    "text": "Da steht Militär."
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    "text": "Es ist nicht so dass die Leute einfach ... ja sie können sich nicht drüber bieten... und das geht genauso auch für Spanien und Nordafrika."
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    "text": "aber dieses Gefühl, dass es schwierig ist für Leute über Grenzen zu kommen, ist total verloren gegangen und jeder dieser Fälle Erzeugt panische Angst fast."
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    "text": "Und das macht uns so verwundbar, denn – und das ist vielleicht die wichtigste Frage nach dieser letzten Woche – so ein Theater nenne ich es jetzt mal aus einem plötzlichen Ansturm an einem spezifischen Ort der ganz Europa in Panik versetzt!"
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    "text": "So etwas kann in den nächsten Monaten jeden Monat passieren irgendwo."
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    "text": "Da haben wir kein Rezept, darum wäre es auch so unfair jetzt auf die Spanier zu blicken."
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    "text": "Denn wenn auf einmal zwanzigtausend Menschen Richtung Lampedusa fahren aus Tunesien oder Libyen und das bestimmen die Tunesie und Libya ob das passiert?"
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    "text": "Oder zwanzichttausende Menschen über die Grüne Linien zypern kommen und das bestimmt die Türkei ob das passiert?"
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    "text": "Oder Zwanzigdausenden Menschen aus Ost-Lübien in Richtung Greta um Griechenland fahren diese Entwicklungen könnten jederzeit passieren!"
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    "text": "Und alle diese Regierungen wären so wie Spanien vollständig davon abhängig, ob auf der anderen Seite irgendein Partner ist, der dann die Boote stoppt und vor allem Leute wieder zurücknimmt."
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    "text": "Und wenn wir das nicht haben – und das haben wir in vielen Fällen derzeit nicht – sind wir verwundbar und werden diese dramatischen Ereignisse immer wieder erleben?"
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    "text": "Für die Feinde des europäischen Projekts ist es eine Einladung so etwas nicht nur zu provozieren sondern vor allem auch in den sozialen Medien die Ängste noch zu schüren!"
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    "text": "Also man hat dann in Wien das Gefühl, da passiert etwas im Nordafrika."
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    "text": "Aber morgen – und das wurde auch so suggeriert von manchen – stehen dann Tausende, Zehntausende, Hunderttausende Menschen vor Wien."
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    "text": "Und das ist wirklich absurd und beunruhigend eigentlich bei so einem wichtigen Thema aber immer noch die öffentliche auch die politische Diskussion wird nicht seriös geführt was die letzten zehn Jahre passiert ist."
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    "text": "Österreich hat in den Letzten zehn Jahren also zwischen zwei fünfzehn und zwei vierundzwanzig einer unglaublich hohen Zahl von Menschen Schutz gewährt pro Kopf Nummer eins in Europa der der Schutzvergabe Deutschland Ebenfalls, einer unglaublich hohen Zahl von Menschen."
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    "text": "Um ein Komma fünf Millionen Menschen Schutz gewährt mit Österreich diese beiden Länder."
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    "text": "über fünfzig Prozent der positiven Asylentscheidungen in zehn Jahren."
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    "text": "und das waren sehr viele historisch viele."
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    "text": "aber das lag nicht an Afrika, an Klimawandel, an Kriegen im Sudan oder im Kongo oder in Äthiopien."
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    "text": "Das lag vor allem dem Krieg in Syrien."
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    "text": "Die allergrößte Zahl waren Syrer."
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    "text": "Und die kamen in die Türkei, das Land mit den meisten Flüchtlingen in der Welt für viele Jahre über drei Millionen und einige."
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    "text": "ein Teil ist danach Europa."
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    "text": "In dem Moment in dem Asap gestürztes Ende zwei vierundzwanzig, der Mann, den Vladimir Putin jahrelang unterstützt hat, für den Vladimir Putins Luftwaffe in Aleppo Menschen bombardiert hat auch im Norden Syriens als er gestürz des ist die Zahl der Syrer, die nach Griechenland kommen, nach Österreich komme, nach Deutschland kommen eingebrochen."
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    "text": "Sofort!"
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    "text": "Das heißt wir hatten jetzt mit einer... vor allem mit einer Krise zu tun, mit einer großen Zahl von Menschen in einem brutalen Krieg, da islamische Staat aber vor allem Assad mit Giftgas und Folter und Bombardierungen."
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    "text": "Und diese Krise ist jetzt vorübergehend vorbei."
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    "text": "das ist zu Ende."
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    "text": "Wir sehen sie in Asylzahlen in Österreich und Deutschland."
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    "text": "Das war die Entwicklung."
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    "text": "Spanien, Frankreich waren davon überhaupt nicht betroffen und in Italien hatten wir eine vollkommen losgelöste Geschichte, die fast nichts damit zu tun hatte."
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    "text": "Wir hatten einige Jahre, wo einige Jahre immer über hundertfünfzigtausend Menschen im Boden aus Libyen vor allem ein Jahr aber auch viel Tunesien, aber meistens Libyen von Menschen aus v.a."
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    "text": "für vier Jahre ist es auch vorbei!"
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    "end": 1196.92,
    "text": "Und das hat die andere Ursachen und diese beiden Entwicklungen mit den dramatischen Bildern, sind in der Erinnerung aber zurückgeblieben als... und das wird auch so erzählt vor allem von Populisten oder Rechtsextremen."
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    "text": "ganz Afrika, ganz Asien, die ganze Welt will nach Europa."
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    "text": "Der Migrationsdruck baut sich auf."
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    "end": 1212.96,
    "text": "Es ist keine Ideologie zu sagen dass es falsch was wir sehen seit zwei, drei Jahren."
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    "end": 1221.48,
    "text": "Was aber stimmt... ...ist dass wir es nicht schaffen und das sind wir extrem verwundbar."
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    "end": 1233.28,
    "text": "Wo diese Angst schon besteht zu verhindern, dass es sieutas wie letzte Woche auch in Zukunft gibt Und dafür – und das ist das zweite große Versäumnis brauchen wir eine andere Politik."
  },
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    "end": 1247.76,
    "text": "Wir brauchen eine Politik die es sinnlos macht für junge Menschen ihr Leben zu riskieren im Bode zu steigen über den Atlantik zu den kanarischen Inseln zu fahren oder das Meer zu schwimmen nach Ceuta, oder über Lübien nach Griechenland."
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    "text": "Jedes Jahr sterben Tausende und wir müssen es sinnlos machen!"
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    "end": 1262.54,
    "text": "Wir müssen sagen wer jetzt kommt der wird aufgenommen, wir retten jeden, wir wollen null Tote im Mittelmeer aber wir wollen vor allem dass er nicht mehr in die Brute steigt."
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    "end": 1271.0,
    "text": "Wer jetzt kommt den bringen wir in einen sicheren Drittstaat Und dort finden ein Asylverfahren statt mit dem Ziel, dass ab so einem Stichtag niemand mehr sich auf den Weg macht."
  },
  {
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    "end": 1287.64,
    "text": "Und damit das die Gerichte akzeptieren in Europa – damit es im Einklang ist mit den Menschenrechten – brauchen wir den UNHCR als Partner der dann auch die Qualität, die UN Flüchtlingshilfsorganisation verantwortlich für die Flüchtlingeskonvention, die macht seit Jahrzehnten Asyl-Verfahren, die sollte die Qualität der Verfahren dort sicherstellen."
  },
  {
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    "end": 1295.88,
    "text": "Das heißt, wir retten das Asylwesen und stoppen die irreguläre Migration retten Menschenleben?"
  },
  {
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    "text": "Und das sollten wir alles als Ziel setzen."
  },
  {
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    "end": 1303.34,
    "text": "Diese Woche, die Innenminister der EU sollten jetzt sagen, oh, das ist eigentlich Chefsache."
  },
  {
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    "end": 1307.6,
    "text": "Bundeskanzler Stocker und der deutsche Kanzler Merz und ein paar andere sollten jetzt sein."
  },
  {
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    "end": 1311.12,
    "text": "Unser Ziel im nächsten Jahr ist null irreguläre Migration über das Mittelmeer."
  },
  {
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    "end": 1320.82,
    "text": "Das schaffen wir keine Siotas weil wir solche Abkommen mit Nachdruck auf höchster Ebene schließen und zeigen es sinnlos hier sein Leben zu riskieren."
  },
  {
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    "end": 1323.34,
    "text": "Wir wollen die Flüchtlingskonvention retten."
  },
  {
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    "end": 1331.72,
    "text": "Jeder hat Recht auf ein Verfahren, aber nicht in Europa und die, die nach Europa kommen, bringen wir durch legale Aufnahmeprogramme mit dem UNHCR zusammen hierher."
  },
  {
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    "end": 1334.44,
    "text": "Das wäre jetzt die richtige Lehre auf Ceuta!"
  },
  {
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    "end": 1349.44,
    "text": "Wenn wir das nicht tun dann wird jedes kleine Ereignis an allen Grenzen Europas alle zwei Monate die existenziellen Ängste, die dann angefacht werden von Angstmachern erneut bestärken."
  },
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    "text": "Und am Ende werden wir überall Parteien an der Macht haben, die das Flüchtlingsrecht und die Menschenrechte so wie in den USA oder Trump komplett schleifen."
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  {
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    "text": "Was mir nicht ganz klar ist... In der Theorie klingt es ja alles wahnsinnig einfach!"
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    "text": "Diese Diels mit Drittstaaten und dort werden dann die Asylverfahren Abgehandelt."
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    "text": "Ich frage mich nur, wenn wir jetzt dieses Beispiel Siuta schon hernehmen und wir blicken auf Marokko und wissen wie Sie es vorerklärt haben dass die Polizei diese Menschen eigentlich auffällt aber wenn sie eine diplomatische Verstimmung gibt in den Jahr zwanzig dann schaut man auf einmal weg."
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    "end": 1390.06,
    "text": "Dann macht man sicher wieder Romapressen bei diesen Ländern weil die können jederzeit sagen Naja irgendwas passt nicht vielleicht eine Zahlung oder sonst irgendwas."
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    "start": 1390.22,
    "end": 1392.46,
    "text": "und naja Tore auf und viel Spaß Europa."
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    "text": "Danke für die Frage."
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  {
    "start": 1395.08,
    "end": 1396.24,
    "text": "das ist natürlich die logische Frage."
  },
  {
    "start": 1397.3,
    "end": 1402.94,
    "text": "Wenn wir unabhängiger werden wollen und wir uns aber von einem Land abhängig machen, dann ist immer das Risiko dass wir wieder erpresst werden."
  },
  {
    "start": 1403.24,
    "end": 1407.74,
    "text": "Beispiel Türkei-Zweitausendzwanzig Für vier Jahre hat die U-Türkereklang funktioniert."
  },
  {
    "start": 1408.44,
    "end": 1410.0,
    "text": "Dann gab es Ereignisse ein bisschen kompliziert."
  },
  {
    "start": 1410.06,
    "end": 1418.36,
    "text": "Aber im Februar-Zwei-Zwanziger hat die Türkeidung gesagt sie will jetzt wieder Druck ausüben Und hat Leute an die Landgrenze gebracht Mit Last also mit Bussen."
  },
  {
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    "end": 1421.72,
    "text": "Das kann immer passieren!"
  },
  {
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    "text": "Und das ist ja das Problem der jetzigen Situation Dass wir uns derzeit von wenigen Nachbarländern abhängige machen Abhängig sind, objektiv."
  },
  {
    "start": 1430.32,
    "end": 1434.8,
    "text": "Also ohne Unterstützung von Marokko kann Spanien in einer Situation, wenn sie unter nichts machen."
  },
  {
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    "end": 1438.26,
    "text": "stellen wir uns vor die Marokkaner hätten die Leute noch drei Tage weiter kommen."
  },
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    "text": "heute wäre das Problem nicht gelöst."
  },
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    "end": 1443.58,
    "text": "Stellen wir es das vor Die fünfzigtausend wären nicht weggegangen."
  },
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    "end": 1447.92,
    "text": "viele sind auch gegangen weil sie dort keine Unterkunft kein Essen in der Stadt nichts hatten."
  },
  {
    "start": 1448.44,
    "end": 1456.3,
    "text": "aber wenn die Marikana einfach gesagt hätten wir Wir spanien ist schuld und unsere bürger müssen gut behandelt werden und wer helfen nicht?"
  },
  {
    "start": 1457.32,
    "end": 1459.08,
    "text": "Oder stellen wir uns vor, es passiert nächste Woche wieder."
  },
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    "end": 1464.46,
    "text": "Das Problem ist, wir sind dann abhängig von Marokko und Italien ist abhängen von Libyen."
  },
  {
    "start": 1464.84,
    "end": 1467.08,
    "text": "Griechenland ist abhängt jetzt von Ost-Libyen!"
  },
  {
    "start": 1467.16,
    "end": 1470.92,
    "text": "Wie viele Boote aus Ost-Bengasi losfahren?"
  },
  {
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    "end": 1473.56,
    "text": "Und Griechgenland war abhängigt von der Türkei."
  },
  {
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    "end": 1479.66,
    "text": "Daher ist es ja so historisch wichtig dass die Europäische Union ihr Recht geändert hat."
  },
  {
    "start": 1479.8,
    "end": 1490.02,
    "text": "in diesem Sommer tritt das neue Recht in Kraft Und erstmals nach zehn Jahren kann man sichere Drittstaatsabkommen auch mit Ländern schließen, die nicht die Nachbarstarten sind."
  },
  {
    "start": 1490.12,
    "end": 1492.06,
    "text": "Also ohne den Transit durch das Land!"
  },
  {
    "start": 1493.4,
    "end": 1501.16,
    "text": "Das bedeutet, man sollte als Rückversicherung, sollte Spanien auch ein Abkommen haben in einem anderen sicheren Staat also mit einem sicheren Drittland."
  },
  {
    "start": 1501.84,
    "end": 1503.32,
    "text": "natürlich kooperiert man mit Marokko."
  },
  {
    "start": 1503.44,
    "end": 1507.08,
    "text": "so lange das funktioniert ist es gut aber man soll nicht abhängig sein."
  },
  {
    "start": 1507.44,
    "end": 1513.3,
    "text": "und mit Ost-Lybien einen Warlord General Haftar sollte man schon gar nicht abhängig sein."
  },
  {
    "start": 1514.96,
    "end": 1531.46,
    "text": "Und man hat dann als Griechenland ein Abkommen mit einem anderen Staat und man sagt, ab jetzt egal was Haftarmacht die Details in die Bote steigen ihr kommt nicht bleibt nicht in Europa weil wir haben ein Abkommen mit sagen wir Rwanda ist bereit die Leute aufzunehmen."
  },
  {
    "start": 1532.86,
    "end": 1534.04,
    "text": "sind wir dann abhängig von Rwander?"
  },
  {
    "start": 1534.3,
    "end": 1541.46,
    "text": "ja aber es hindert uns nichts daran mit drei oder vier Ländern zu verhandeln und das müsste die kugelpolitik sein."
  },
  {
    "start": 1541.78,
    "end": 1543.66,
    "text": "Also zu sagen, wir wollen das Sterben beenden."
  },
  {
    "start": 1543.72,
    "end": 1545.46,
    "text": "Das geht nur wenn weniger in die Bote steigen."
  },
  {
    "start": 1545.64,
    "end": 1547.54,
    "text": "Das ist die große Lehre der letzten fünfzehn Jahre."
  },
  {
    "start": 1547.9,
    "end": 1550.12,
    "text": "Am wenigsten Menschen sterben wenige in Boote steigend."
  },
  {
    "start": 1551.62,
    "end": 1554.94,
    "text": "Das Sterben werden uns nicht von einem Land abhängig machen."
  },
  {
    "start": 1555.04,
    "end": 1556.74,
    "text": "Griechenland kooperiert mit der Türkei!"
  },
  {
    "start": 1556.86,
    "end": 1557.92,
    "text": "Das ist gut und richtig."
  },
  {
    "start": 1558.3,
    "end": 1578.16,
    "text": "aber zusätzlich haben wir noch ein Abkommen mit einem anderen sicheren Drittstaat Und sichere Drittstarten heißt ja nichts anderes als dass wir anderen Staaten Unterstützung geben Geld geben Zugänge geben Es attraktiv machen, dass die dort Bedingungen schaffen, die für Flüchtlinge akzeptabel, würdevoll und mit Verfahren verbunden sind."
  },
  {
    "start": 1578.82,
    "end": 1580.72,
    "text": "Also eigentlich ist das eine gute Sache!"
  },
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    "start": 1580.9,
    "end": 1587.2,
    "text": "Mehr Staaten erfüllen die Bedingung, die dann unsere Gerichte überzeugen, dass man sie dort hinbringen darf – und der UNHCR kooperiert?"
  },
  {
    "start": 1588.22,
    "end": 1590.82,
    "text": "Das ist der Durchbruch, den wir jetzt machen müssen."
  },
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    "start": 1590.88,
    "end": 1594.16,
    "text": "Und wenn ich dann höre – ja, wir reden darüber seit zehn Jahren, warum passiert es nicht?"
  },
  {
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    "end": 1595.58,
    "text": "Sie haben selbst gesagt und das ist richtig!"
  },
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    "text": "Es klingt so einfach!"
  },
  {
    "start": 1597.54,
    "end": 1601.06,
    "text": "Ja bis zu diesem Sommer war es rechtlich gar nicht erlaubt, sowas zu machen."
  },
  {
    "start": 1601.78,
    "end": 1606.46,
    "text": "Es war Kommissar Brunner, die neue deutsche Regierung, die das ermöglicht hat."
  },
  {
    "start": 1607.32,
    "end": 1612.02,
    "text": "Erst im letzten Jahr ist das durchgegangen und erst in diesem Jahr dritzend Kraft."
  },
  {
    "start": 1613.84,
    "end": 1616.24,
    "text": "Er gibt ebenfalls in der Theorie absolut Sinn, wenn ich mehr Länder habe."
  },
  {
    "start": 1616.32,
    "end": 1619.94,
    "text": "Kann ich quasi bei einem, der vielleicht nicht mehr mitspielt dann eben auf andere setzen?"
  },
  {
    "start": 1620.64,
    "end": 1626.12,
    "text": "Kennen wir ja aus allen möglichen Bereichen wo eben solche Failsaves immer wieder aktiviert werden."
  },
  {
    "start": 1626.18,
    "end": 1627.82,
    "text": "falls ein System Ausfalt greift das andere."
  },
  {
    "start": 1628.52,
    "end": 1629.86,
    "text": "Gibt es da schon konkrete Beispiele?"
  },
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    "end": 1631.22,
    "text": "Sie haben jetzt Rwanda glaube ich angesprochen."
  },
  {
    "start": 1631.26,
    "end": 1635.76,
    "text": "war das nur dahin gesagt oder ist das eines dieser länder dass das tatsächlich machen könnte mit der EU?"
  },
  {
    "start": 1637.36,
    "end": 1640.68,
    "text": "also Ich beantworte das gerne sofort konkret."
  },
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    "text": "aber noch einen Schritt zurück gehen."
  },
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    "end": 1646.04,
    "text": "Was wir jetzt erlebt haben die letzte Woche ist ja eine Erinnerung daran."
  },
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    "end": 1666.48,
    "text": "Ich hatte diese Gespräche in der letzten Woche mit vielen Innenministern, Regierungen in ganz Europa, die gesagt haben es ist ja alles okay das Schlimmste ist hinter uns Wir haben ja Kontrolle Die Zahlen sind niedrig und auch manchmal so ein bisschen angedeutet was da in Griechenland passiert Werder aus Lübien kommt was da im Spanien passiert Kanarische Inseln Atlantik ist weit weg."
  },
  {
    "start": 1666.68,
    "end": 1669.96,
    "text": "Das betrifft uns ja nicht direkt in Deutschland in Österreich in Frankreich."
  },
  {
    "start": 1671.16,
    "end": 1672.12,
    "text": "Das habe ich immer wieder gehört."
  },
  {
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    "end": 1674.24,
    "text": "Die letzte Woche hat uns gezeigt, wie falsch das ist."
  },
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    "start": 1675.22,
    "end": 1682.3,
    "text": "Denn egal was passiert und egal ob die Leute zu uns kommen... ...die Bilder erzeugen eine Angst, die politisch bei uns einschlägt!"
  },
  {
    "start": 1683.72,
    "end": 1689.94,
    "text": "Wenn die Leute in Wien oder in Berlin oder in Warschau oder in Helsinki Angst haben dann ist das bei uns ein politisches Ereignis."
  },
  {
    "start": 1690.3,
    "end": 1691.52,
    "text": "Egal wie weit weg das ist!"
  },
  {
    "start": 1692.62,
    "end": 1710.52,
    "text": "Das heißt Österreich und Deutschland als Hauptzieländer für Migration in den letzten fünfzehn Jahren in Europa, haben eine Interesse daran mit Griechenland einen sicheren Drittstaat zu finden, damit ein neues Sliuter im nächsten Jahr nicht auf dem Mehrweg nach Griechengand passiert oder in Zypern."
  },
  {
    "start": 1711.68,
    "end": 1720.6,
    "text": "Das heißt konkret drei vier Länder tun sich zusammen und gehen auf Länder zu die sagen sie wären bereit darüber ernsthaft zu reden."
  },
  {
    "start": 1721.14,
    "end": 1726.82,
    "text": "jetzt ich erwähne Rwanda aus einem sehr einfachen Grund rwanda macht das ja bereits also in Rwander."
  },
  {
    "start": 1729.58,
    "end": 1734.14,
    "text": "Ich war dort in diesem Aufnahmezentrum, das ist ein großes Gebiet."
  },
  {
    "start": 1735.74,
    "end": 1750.96,
    "text": "Häuser und eine Kantine, Büros oder UNHCR seit Jahrzehnteinzehn Asylverfahren durchführt für Menschen die evakuiert werden aus Libyen nicht Menschen aus Rwanda sondern Drittstaattler, die aus Libien vom UNHCA nach Rwander gebracht werden."
  },
  {
    "start": 1751.62,
    "end": 1753.4,
    "text": "Und der UNHC macht dort dann Verfahren."
  },
  {
    "start": 1753.46,
    "end": 1754.36,
    "text": "ich habe die Büros gesehen."
  },
  {
    "start": 1756.46,
    "end": 1761.3,
    "text": "Wanda ist auch zu bereit, weil sie sagen dafür können Sie Unterstützung bekommen."
  },
  {
    "start": 1761.78,
    "end": 1764.32,
    "text": "Das ist jetzt nicht der reine Altruismus."
  },
  {
    "start": 1764.46,
    "end": 1769.34,
    "text": "um nicht naiv zu sein man will etwas dafür aber es ist nicht sehr aufwendig."
  },
  {
    "start": 1770.2,
    "end": 1774.72,
    "text": "wenn man zusagt man nimmt ab einem Stichtag heute auf rechnet man ja damit dass es nicht viele sein werden."
  },
  {
    "start": 1775.74,
    "end": 1781.04,
    "text": "allein die Aussichtslosigkeit in ein Boot zu steigen in Ost-Lübeen würde dazu führen das die Zahl schnell einbricht."
  },
  {
    "start": 1781.88,
    "end": 1787.42,
    "text": "Aber Ich habe in den letzten Monaten direkt die Gespräche geführt, auch wieder mit den Verhandlern in Rwanda."
  },
  {
    "start": 1787.74,
    "end": 1791.02,
    "text": "Ich habe mit dem Innenminister gesprochen und ich sprach mit dem Beratern des Präsidenten – ich war dort!"
  },
  {
    "start": 1792.1,
    "end": 1795.34,
    "text": "Also wenn ein NGO diese Gespräche führen kann…."
  },
  {
    "start": 1795.72,
    "end": 1811.38,
    "text": "Regierungen reden auch derzeit mit Rwandern aber nicht über das worauf es ankommt nämlich wie könnten wir sicherstellen dass wir ab einem Stichtag diesen Herbst in der Lage sind Menschen die dann über Lybia nach Griechenland kommen nach Rwander zu bringen?"
  },
  {
    "start": 1812.4,
    "end": 1816.68,
    "text": "Und dass wir dort sicherstellen durch Kooperation, Einbindung des UNHCR."
  },
  {
    "start": 1817.7,
    "end": 1820.42,
    "text": "Dass die, die einen Asylantrag stellen wollen, den Stellen können."
  },
  {
    "start": 1820.94,
    "end": 1830.9,
    "text": "Aber lösbar sind diese Probleme sofort und dann brauchen wir einen Erfolg mit diesem ersten Abkommen wo andere Länder sehen in Afrika."
  },
  {
    "start": 1831.46,
    "end": 1833.48,
    "text": "das ist wirklich attraktiv für uns."
  },
  {
    "start": 1833.62,
    "end": 1842.52,
    "text": "wenig Aufwand Das ist nicht Unterwerfung weil und jetzt komme ich zum letzten Punkt Der erste Ort, wo wir das beweisen könnten."
  },
  {
    "start": 1842.72,
    "end": 1851.46,
    "text": "Noch diesen Sommer ist im Ärmelkanal und da könnten Griechenland und Österreich und Dänemark der sichere Drittstadt sein für die Briten!"
  },
  {
    "start": 1852.74,
    "end": 1865.72,
    "text": "Mit einem einzigen Ziel – die Boote zu stoppen, die jetzt jeden Tag letzte Woche einen Tag achthundert Leute steigen in ein Boot bezahlen den Schmugglern tausende Euro vor den Augen der französischen Polizei und fahren nach Großbritannien."
  },
  {
    "start": 1866.04,
    "end": 1868.94,
    "text": "dort gewinnen die Rechtspopulisten damit."
  },
  {
    "start": 1869.02,
    "end": 1873.34,
    "text": "Wahlen drohen den Europa-Rat zu zerstören, denn die Briten mit geschaffen haben."
  },
  {
    "start": 1875.1,
    "end": 1876.2,
    "text": "Die Menschenrechtskonvention."
  },
  {
    "start": 1877.7,
    "end": 1884.4,
    "text": "Und wir Europäer, die EU-Bürger schauen zu wie unter unseren Augen Schmuggler jeden Tag Menschen nach Großbritannien bringen."
  },
  {
    "start": 1885.36,
    "end": 1896.22,
    "text": "Wenn wir das stoppen in dem wir sagen ab dem fünften August nehmen drei europäische Länder jeden zurück – die sind ja schon in der EU gewesen – jeden zurück, wenn ein Engand ankommt!"
  },
  {
    "start": 1897.42,
    "end": 1901.82,
    "text": "Klares Ziel, nach zwei Wochen nehmen wir niemand mehr zurück weil niemand mehr in ein Boot steigt."
  },
  {
    "start": 1903.1,
    "end": 1908.5,
    "text": "Dafür nehmen die Briten uns aber jedes Jahr Tausende Leute, die sich freiwillig melken können."
  },
  {
    "start": 1909.26,
    "end": 1915.94,
    "text": "Die Asylwollen, die können dann nach Großbritannien gehen organisiert Jedes Jahr Zehntausend Fünfzehntausend zwanzigtausend."
  },
  {
    "start": 1916.3,
    "end": 1925.4,
    "text": "Wir verhandeln das Dann könnten wir den Bürgern oder den Regierungen in Afrika zeigen Das ist nichts zwischen Reichen und Armenländern."
  },
  {
    "start": 1925.46,
    "end": 1930.14,
    "text": "Es geht darum Migration zu kontrollieren und das machen auch reiche Länder untereinander so."
  },
  {
    "start": 1931.74,
    "end": 1934.26,
    "text": "Also es ist keine Ausbeutung, es ist sie mit der Reste beiderseiten."
  },
  {
    "start": 1934.72,
    "end": 1945.46,
    "text": "also diesen August Abkommen in Großbritannien im Herbst abkommen für das zentrale Mittelmeer dann Verhandlungen für Abkommen im östlichen und im westlichen Mittelmeeren im Atlantik."
  },
  {
    "start": 1946.06,
    "end": 1947.64,
    "text": "wir nehmen Syrta and Melia dazu."
  },
  {
    "start": 1948.92,
    "end": 1955.16,
    "text": "vier fünf Abkommen mit sicheren Drittstaaten Attraktive Angebote, die österreichische Entwicklungshilfe wird daraufhin abgeprüft."
  },
  {
    "start": 1955.4,
    "end": 1957.52,
    "text": "Wie kann man in den Ländern, die uns wirklich helfen?"
  },
  {
    "start": 1959.5,
    "end": 1965.76,
    "text": "Bevorzugt helfen, Armut bekämpfen, Jobs unterstützen – alles Mögliche was es attraktiv macht."
  },
  {
    "start": 1965.8,
    "end": 1968.26,
    "text": "Das machen andere auch, die Schweden und andere unterstützen das."
  },
  {
    "start": 1968.96,
    "end": 1973.26,
    "text": "Und ziel' zwei siebenundzwanzig Null tote Mittelmeer, null irreguläre Migration!"
  },
  {
    "start": 1973.9,
    "end": 1981.68,
    "text": "Wenn das der österreichischen Bundeskanzler oder deutsche Bundeskantler, der französische Präsident anfangen sieben und zwanzig sagen können Wir haben jetzt die Abkommen."
  },
  {
    "start": 1981.72,
    "end": 1985.64,
    "text": "Wir haben UNHCRs Partner, wir haben Länder in Afrika, die kooperieren!"
  },
  {
    "start": 1986.12,
    "end": 1992.66,
    "text": "Es wird keine Syltas mehr geben und das Ziel bei SIEMONSWANZIG ist es Null Tote- und Null Irreguläre Migration."
  },
  {
    "start": 1993.96,
    "end": 2003.82,
    "text": "Das wäre der Triumph nach fünfzehn Jahren Scheitern bei der Migrationspolitik, bei der Grenzpolitik mit dreißigtausend Toten im Mittelmeer aufgrund unseres Scheiters."
  },
  {
    "start": 2004.74,
    "end": 2015.0,
    "text": "Das wäre DER Triumph den Parteien der Mitte brauchen um dann zu sagen... Wir stehen zur Menschenrechts, zur Flüchtlings-, zur Kinderrechts- und anderen Konventionen."
  },
  {
    "start": 2015.5,
    "end": 2016.66,
    "text": "Wir stehen zu den Menschenrechten!"
  },
  {
    "start": 2016.88,
    "end": 2019.18,
    "text": "Niemand wird schlecht behandelt wie in Trumps Amerika."
  },
  {
    "start": 2019.78,
    "end": 2021.74,
    "text": "Niemand soll ertrinken."
  },
  {
    "start": 2022.56,
    "end": 2032.2,
    "text": "Aber wir wollen diese irreguläre Migration, die chaotischen Szenen wie letzte Woche das aus politischen und moralischen Gründen nicht mehr sehen."
  },
  {
    "start": 2034.36,
    "end": 2038.54,
    "text": "Ich muss da noch einmal ganz kurz nachfragen, weil es mich interessiert und ich hoffe ich habe sie richtig verstanden."
  },
  {
    "start": 2038.58,
    "end": 2065.34,
    "text": "Weil das klingt ja eigentlich ziemlich genial muss ich ehrlicherweise sagen wenn ich das so kommuniziere dass jeder weiß dass sich in Libyen in ein Schlauchboot sitzt und versucht nach Lampedusa zu kommen nicht in Lamedusa oder in der EU bleiben wird sondern nur als Beispiel jetzt eben nach Rwanda gebracht wird dann geht automatisch auch die Anzahl jener Menschen zurück die sich in dieses schlauchbot wirklich reinsetzen und Rwanda hat eigentlich dann gar nicht so viel zu tun, wie man vielleicht ursprünglich glauben könnte."
  },
  {
    "start": 2065.62,
    "end": 2066.02,
    "text": "Ist das so?"
  },
  {
    "start": 2066.78,
    "end": 2067.179,
    "text": "Genau!"
  },
  {
    "start": 2067.56,
    "end": 2077.82,
    "text": "Und jetzt... Ich bin ja wirklich dankbar weil ich erzähle darüber seit zehn Jahren und ich merke oft es gibt an diesen Punkt und das hatte ich ehrlich gesagt mit dem Chef."
  },
  {
    "start": 2078.02,
    "end": 2081.1,
    "text": "er hat's öffentlich gemacht um kann ich das sagen mit dem chef der deutschen Asylbehörde Dr."
  },
  {
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    "end": 2087.38,
    "text": "Sommer der dann sagt aber Herr Knaus wir können doch keine Lage mit hundertausend Leuten in Rwandab haben."
  },
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    "text": "Ich war ein Runder."
  },
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    "end": 2095.739,
    "text": "Ich war bei den Frauen, die für den Präsidenten dort die Gespräche geführt haben mit den Dehnen und dem Briten."
  },
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    "text": "Kluge Verhandlerinnen!"
  },
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    "text": "Ich war beim Innenminister."
  },
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    "text": "Natürlich nehmen die nicht hunderttausend Leute."
  },
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    "end": 2103.16,
    "text": "Die nehmen auch nicht zwanzigtausende Leute."
  },
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    "end": 2114.76,
    "text": "Der in Erwartung ist dass die Zahl, die sie nehmen müssen sehr schnell dramatisch einbricht weil niemand sich... Wer jetzt die größte Gruppe der jetzt nach Libyen kommt?"
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    "text": "Nach Italien?"
  },
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    "text": "Leute aus Bangladesch?"
  },
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    "end": 2118.18,
    "text": "Die wollen arbeiten in Italien."
  },
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    "text": "Die zahlen viel Geld Leute aus Pakistan, Leute aus Nordafrika."
  },
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    "end": 2130.06,
    "text": "Die zahlen viel Geld, die setzen sich in das Boot weil sie wissen wenn's überleben dann bleiben Sie in der EU!"
  },
  {
    "start": 2131.46,
    "end": 2136.68,
    "text": "Weil Rückführungen, Abschiebungen bei allen Reden über Abschiebensoffensiven, die gelingen fast nirgends."
  },
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    "start": 2138.42,
    "end": 2147.34,
    "text": "Wenn wir aber sagen jemand aus Bangladesch Wir öffnen ein legales Programm man kann sich bewerben für den Job in Italien und reist dann legal ein, oder den Job in Griechenland."
  },
  {
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    "end": 2148.64,
    "text": "Das ist kein Träumen!"
  },
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    "text": "Der spanische Ministerpräsident war in Westafrika und hat so etwas angeboten."
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    "end": 2157.46,
    "text": "Er hat nur die sicheren Drittstaatsabkommen nicht eingebaut aber er hat gesagt wir suchen legale Arbeitskräfte."
  },
  {
    "start": 2158.22,
    "end": 2163.44,
    "text": "Griechengand hat einen Abkommen mit Bangladesch geschlossen und gesagt jedes Jahr können sich Leute bewerben um zu arbeiten."
  },
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    "text": "Sie sterben nicht sie arbeiten legal."
  },
  {
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    "end": 2177.6,
    "text": "sie werden nicht ausgenützt in den Erdbeerfeldern am Peloponnes Legale Wege öffnen Und für die die Schutz brauchen Mit dem UNHCR zusammen, damit er das Ganze unterstützt."
  },
  {
    "start": 2178.44,
    "end": 2181.8,
    "text": "Die legalen Wege für Flüchtlingsresettlement ausbauen."
  },
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    "start": 2183.5,
    "end": 2184.36,
    "text": "Das ist die Strategie."
  },
  {
    "start": 2185.84,
    "end": 2191.82,
    "text": "aber das Entscheidende ist dass nach dem Stichtag die Zahlen ganz schnell fallen."
  },
  {
    "start": 2192.72,
    "end": 2196.18,
    "text": "und wenn Sie mich jetzt fragen warum bin ich so sicher dass es funktionieren wird?"
  },
  {
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    "end": 2202.04,
    "text": "Ich war auch im Jahr zwei tausendsechzehn sicher als wir die U-Tür K-Erklärung vorgeschlagen haben."
  },
  {
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    "end": 2205.46,
    "text": "Europa gefahren, ich war ihn bei den Türken."
  },
  {
    "start": 2205.54,
    "end": 2214.48,
    "text": "Ich war bei den Niederländern die hatten die U-Präsidentschaft und habe gesagt wenn wir so etwas hätten mit einem Stichtag in der EG ist dann werden die Menschen in die Brote steigen."
  },
  {
    "start": 2214.54,
    "end": 2215.76,
    "text": "das wird dramatisch schnell fallen."
  },
  {
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    "end": 2219.34,
    "text": "Die Zahl der Toten wird fallen Und ich war in Griechen an dem Februar zwei sechzehn."
  },
  {
    "start": 2219.38,
    "end": 2226.88,
    "text": "und dann sagte mir die Chefin der griechischen Asylbehörde Staffropolo Gerald Wie soll das gehen?"
  },
  {
    "start": 2226.94,
    "end": 2228.12,
    "text": "Jeden Tag kommen zweitausend Leute."
  },
  {
    "start": 2228.18,
    "end": 2229.92,
    "text": "Wir können doch nicht zweitaussend Leute am Tag zurückschicken."
  },
  {
    "start": 2230.46,
    "end": 2231.28,
    "text": "Das wird nie funktionieren."
  },
  {
    "start": 2232.24,
    "end": 2233.34,
    "text": "Das war im Winter."
  },
  {
    "start": 2234.98,
    "end": 2239.9,
    "text": "Und meine Antwort war die Erfahrungen anderswo in der Karibik, in Australien."
  },
  {
    "start": 2240.66,
    "end": 2253.42,
    "text": "wenn der Tag angekündigt wird glaubhaft ist dass ab diesem tag Die leute festgehalten werden die vorbereitungen sichtbar sind und das land in das man sich zurück schickt offen sagt wir sind bereit."
  },
  {
    "start": 2253.94,
    "end": 2261.52,
    "text": "Wenn also die wahrnehmung ist das ist wirklich seriös dann wird die zahl sofort fallen und dann wird sie beherrschbar."
  },
  {
    "start": 2262.24,
    "end": 2264.6,
    "text": "Und wenn das beherrschbar wird, dann wird sie weiterfallen."
  },
  {
    "start": 2265.64,
    "end": 2270.66,
    "text": "Das war meine öffentlichen Vorträge damals in Griechenland – in Athen im Hilton!"
  },
  {
    "start": 2270.72,
    "end": 2278.52,
    "text": "Ich saß auf einem Podium mit dem Kommissar, das war damals ein griechischer Kommissarein der Kommission für dieses Thema und hab' das im Februar so präsentiert."
  },
  {
    "start": 2279.34,
    "end": 2283.38,
    "text": "Dann gab's die Einigung, am achttierter März ist es in Kraft gedreht."
  },
  {
    "start": 2284.64,
    "end": 2286.72,
    "text": "Die Zahl der Menschen in die Bote gestiegen sind."
  },
  {
    "start": 2286.92,
    "end": 2295.4,
    "text": "In den drei Monaten vor dieser Einigung waren hundertfünfzigtausend im Winter Immer weniger als im Sommer, weil es natürlich im Winter viel gefährlicher ist wegen dem Klima."
  },
  {
    "start": 2295.86,
    "end": 2297.5,
    "text": "Wegen dem Wetter und den Wellen."
  },
  {
    "start": 2298.6,
    "end": 2302.14,
    "text": "Im Sommer waren's nicht hundertfünfzigtausend, Sommer zwei sechzehn."
  },
  {
    "start": 2302.32,
    "end": 2303.92,
    "text": "da waren sie in drei Monaten fünf tausend."
  },
  {
    "start": 2304.82,
    "end": 2305.48,
    "text": "Drei Prozent!"
  },
  {
    "start": 2307.54,
    "end": 2309.24,
    "text": "Und die gleiche Erfahrung hatten wir anderswo."
  },
  {
    "start": 2309.58,
    "end": 2311.78,
    "text": "also der entscheidende Punkt ist wie man es organisiert?"
  },
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    "end": 2316.78,
    "text": "Wie man es kommuniziert und das weiß zum Beispiel die Führung in Rwanda."
  },
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    "end": 2319.32,
    "text": "und die sagt wisst ihr was die Leute dir zu uns bringt."
  },
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    "start": 2319.36,
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    "text": "Wir geben allen einen Status."
  },
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    "start": 2322.32,
    "end": 2326.92,
    "text": "Die Asylverfahren können Sie machen, wenn sie das wollen und wir binden auch UNHCR gerne ein."
  },
  {
    "start": 2327.82,
    "end": 2330.72,
    "text": "Aber ihr bringt uns die Kringen vom ersten Tag an einen Status!"
  },
  {
    "start": 2330.76,
    "end": 2332.58,
    "text": "Die werden nicht eingesperrt, die sind in keinem Lager."
  },
  {
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    "end": 2334.4,
    "text": "Die kriegen einen Status?"
  },
  {
    "start": 2335.1,
    "end": 2336.88,
    "text": "Wir wissen ohnehin realistischerweise."
  },
  {
    "start": 2336.92,
    "end": 2341.26,
    "text": "die meisten gehen dann wieder nach Hause aber wer wirklich Schutz braucht kann hier bleiben."
  },
  {
    "start": 2342.9,
    "end": 2344.64,
    "text": "Alles ist bereit, alles ist bereit."
  },
  {
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    "end": 2351.32,
    "text": "was uns fehlt ist der Fokus In der Zivilgesellschaft, die den Flüchtlingsschutz verteidigen."
  },
  {
    "start": 2351.7,
    "end": 2357.9,
    "text": "in den letzten fünfzehn Jahren kämpfen gegen diese Konzepte, weil sie der Meinung sind, ah das klappt nicht oder noch wer."
  },
  {
    "start": 2358.22,
    "end": 2360.4,
    "text": "Die Leute müssen irgendwie das Recht haben zu uns zu kommen."
  },
  {
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    "end": 2370.88,
    "text": "Das ist die Position vieler NGOs und vieler Aktivisten Und in den Regierungen gibt es die vor allem die Rechtspopulisten, die sagen wir wollen keine Einigungen mit Drittstaaten."
  },
  {
    "start": 2370.92,
    "end": 2372.48,
    "text": "wo dann Asylverfahren ist alles zu mühsam."
  },
  {
    "start": 2372.52,
    "end": 2373.22,
    "text": "Wir machen das wie Trump!"
  },
  {
    "start": 2373.28,
    "end": 2374.32,
    "text": "Wir schaffen das Asylrecht ab."
  },
  {
    "start": 2375.1,
    "end": 2376.2,
    "text": "Wir stellen Soldaten an die Grenze."
  },
  {
    "start": 2376.4,
    "end": 2376.48,
    "text": "Wie."
  },
  {
    "start": 2376.58,
    "end": 2377.88,
    "text": "Israel hat eine Grenze zur Ägypten?"
  },
  {
    "start": 2378.14,
    "end": 2378.74,
    "text": "Da kommt keiner."
  },
  {
    "start": 2379.1,
    "end": 2384.24,
    "text": "da ist ein Zaun Israel an der Grenze zu Syrien, warum gab es keine syrischen Flüchtlinge in Israel?"
  },
  {
    "start": 2385.14,
    "end": 2386.22,
    "text": "Millionen in der Türkei."
  },
  {
    "start": 2387.08,
    "end": 2388.02,
    "text": "Eine Million im Libaner."
  },
  {
    "start": 2388.58,
    "end": 2389.72,
    "text": "Achthunderttausende in Jordanien."
  },
  {
    "start": 2390.0,
    "end": 2390.7,
    "text": "Null in Israel!"
  },
  {
    "start": 2391.06,
    "end": 2392.42,
    "text": "Weil da Soldaten stehen die schießen."
  },
  {
    "start": 2393.62,
    "end": 2396.32,
    "text": "Das ist das Konzept von Rechtsextremen in Europa."
  },
  {
    "start": 2397.4,
    "end": 2402.32,
    "text": "Okay Aber dann haben wir keine Flüchtlingskonvention mehr Dann haben wir eine Menschenrechtskonvention Mehr."
  },
  {
    "start": 2402.88,
    "end": 2411.18,
    "text": "Und auf dem Meer kann man nicht auf Menschen schießen Man kann keine Mauer bauen Also... Nein Die Alternative um den Flüchtlingsschutz zu retten ist das."
  },
  {
    "start": 2411.88,
    "end": 2419.82,
    "text": "Und Sie haben es verstanden, es geht darum dass nach einem Stichtag weniger kommen und das ist noch realistischer wenn wir parallel dazu legale Wege ausbauen."
  },
  {
    "start": 2419.96,
    "end": 2424.32,
    "text": "also wenn die im Ärmelkanal in die Bote steigen oder auch engern zu gehen wissen."
  },
  {
    "start": 2425.14,
    "end": 2427.54,
    "text": "Es gibt eine Möglichkeit sich auf einer Website zu bewerben."
  },
  {
    "start": 2427.58,
    "end": 2439.62,
    "text": "dann gibt's eine Prüfung Aus Frankreich vor einem Stichtag wenn sie schon da sind Wenn sie verwandt haben in Großbritannien Grund haben dahin zu gehen, dann können sie legal hin."
  },
  {
    "start": 2440.58,
    "end": 2441.32,
    "text": "Aber nicht über die Boote!"
  },
  {
    "start": 2443.02,
    "end": 2463.28,
    "text": "Das muss das Konzept sein und das müssen... Ziel, Zwei-Siebundzwanzig, Nulldote im Mittelmeer Und hoffentlich meine Hoffnung ist, die Uta ist diese Wende und der österreichische Bundeskanzler, der Österreichische Innenminister, die deutschen Kollegen und ein paar andere tun sich zusammen diesen Sommer mit dem österreichischen Kommissar und planen das und reden mit UNHCR."
  },
  {
    "start": 2463.4,
    "end": 2472.22,
    "text": "Ich war beim Chef von UNHCR in Genf Der ehemalige irakische Präsident Bahamsali, UNHCR ist unter großem Druck, braucht Unterstützung."
  },
  {
    "start": 2472.26,
    "end": 2475.46,
    "text": "Die Amerikaner wollen UNHCR... Ich sag's zugespitzt!"
  },
  {
    "start": 2475.58,
    "end": 2478.98,
    "text": "Also UNHCS sagt das nicht aber die Amerikanern wollen UNRCR zerstören."
  },
  {
    "start": 2479.56,
    "end": 2486.48,
    "text": "Die haben einen Vorschlag gemacht von einem jemanden der dort arbeiten soll, der davor gesagt hat USA sollen austreten aus der Flüchtlingskonvention."
  },
  {
    "start": 2486.68,
    "end": 2489.24,
    "text": "also zynischer geht es gar nicht."
  },
  {
    "start": 2491.48,
    "end": 2492.6,
    "text": "Oder sehr bräuchten der Stützer?"
  },
  {
    "start": 2492.84,
    "end": 2494.9,
    "text": "Länder, die sagen wir glauben an den Flüchtlingsschutz."
  },
  {
    "start": 2495.04,
    "end": 2497.38,
    "text": "Aber das geht nur wenn die Bevölkerung das auch trägt."
  },
  {
    "start": 2497.44,
    "end": 2499.78,
    "text": "und die Bevölkerungen will keine CO-Tas."
  },
  {
    "start": 2501.18,
    "end": 2506.34,
    "text": "Sie haben jetzt... Das ist immer das Problem, wenn man mit Menschen spricht, die schon das eine oder andere Interview in ihrem Leben gegeben haben."
  },
  {
    "start": 2506.4,
    "end": 2512.18,
    "text": "Sie ahnen meistens was meine nächste Frage sein wird und sie haben die eine jetzt schon vorweggenommen warum es denn wirklich klappen soll."
  },
  {
    "start": 2512.24,
    "end": 2517.18,
    "text": "Und sie haben gesagt Wenn man's klar kommuniziert dann werden diese Menschen auch tatsächlich nicht kommen."
  },
  {
    "start": 2518.04,
    "end": 2523.1,
    "text": "Wenn man sich jetzt aber beispielsweise Ceuta anschaut, ist das nicht eigentlich der Gegenbeweis für ihre These?"
  },
  {
    "start": 2523.2,
    "end": 2526.18,
    "text": "Weil jeder oder es war zumindest ganz klar kommuniziert."
  },
  {
    "start": 2526.62,
    "end": 2531.32,
    "text": "Wenn man auf dem Boden in Ceuta ist hat man nicht automatisch das Recht in die EU zu kommen."
  },
  {
    "start": 2531.68,
    "end": 2533.32,
    "text": "und trotzdem sind Fünfzigtausend gekommen."
  },
  {
    "start": 2533.58,
    "end": 2534.72,
    "text": "also da hat sie auch nicht funktioniert."
  },
  {
    "start": 2536.02,
    "end": 2545.6,
    "text": "Also das zunächst muss ich sagen bei Ceuta und Melia Die Nicht-Marokana Die werden zwar manchmal auch von Spanien zurückgestoßen wenn Sie über den Zaun kommen."
  },
  {
    "start": 2546.84,
    "end": 2547.6,
    "text": "Das ist ja illegal."
  },
  {
    "start": 2547.86,
    "end": 2552.64,
    "text": "Also am Zaun haben Gerichte gesagt, und das ist halt Spanienrecht kann man Leute noch stoppen."
  },
  {
    "start": 2552.7,
    "end": 2555.68,
    "text": "aber wer das Territorium betritt dann muss eigentlich ein Asylverfahren haben."
  },
  {
    "start": 2555.72,
    "end": 2558.62,
    "text": "und da wird es der nächste Schritt, Marokko nimmt die nicht zurück."
  },
  {
    "start": 2560.0,
    "end": 2569.86,
    "text": "also wenn da jetzt jemand aus Senegal oder Gambia über den Zaun nach Ceutamilia klettert Kamerun Und die erreichen das Terratorium?"
  },
  {
    "start": 2570.5,
    "end": 2572.02,
    "text": "Dann sind sie in Spanier."
  },
  {
    "start": 2572.72,
    "end": 2576.3,
    "text": "Und das Problem ist da nicht, ob die Spanier sagen wir lassen euch jetzt nicht weiterreisen."
  },
  {
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    "end": 2577.3,
    "text": "Sie sind in Spanien."
  },
  {
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    "end": 2585.32,
    "text": "und selbst wenn sie kein Asyl bekommen, wenn ihre Länder sich nicht zurücknehmen und Marokko sie nicht zurücknimmt... Das ist der Anreiz derzeit!"
  },
  {
    "start": 2586.06,
    "end": 2588.56,
    "text": "Dass Abschiebungen kaum funktionieren."
  },
  {
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    "text": "Wir reden ja von Marokkanern."
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  {
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    "end": 2598.06,
    "text": "Ja aber das ist ja das was permanent passiert diese kleinen Gruppen die das probieren."
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  {
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  },
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    "end": 2609.24,
    "text": "Es gibt einen französischen Film, glaube ich ... der Springer-Lessorteur über... weil die nennen sich Springer."
  },
  {
    "start": 2609.34,
    "end": 2622.26,
    "text": "da bilden sich dann Gruppen von hundert Menschen aus Sub-Sahraafrika, die dann gemeinsam auf die Zäune zulaufen und versuchen die spanische Polizei und das ist ein System aus mehreren Zäunern mit Stacheldraht, die zu überwinden!"
  },
  {
    "start": 2623.26,
    "end": 2626.36,
    "text": "Und dann.. Die Hunderten laufen dann darauf zu und einige kommen rüber."
  },
  {
    "start": 2627.12,
    "end": 2628.08,
    "text": "Warum machen sie das?"
  },
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    "text": "Seit Jahrzehnten?"
  },
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    "end": 2634.38,
    "text": "Weil eben Sie wissen, wenn sie es schaffen auf die andere Seite und das schaffen dann ein paar."
  },
  {
    "start": 2636.36,
    "end": 2650.66,
    "text": "Im letzten Jahr war das glaube ich oder vor zwei Jahren sind da auch über zwei Dutzend Leute gestorben bei so einem Anschlag, weil wir zu einem Versuch... So Marokkaner also die Marokkana."
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  {
    "start": 2652.3,
    "end": 2657.44,
    "text": "manche hatten wohl die Desinformationen dass wenn sie darüber kommen Dann können sie bleiben."
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    "end": 2664.54,
    "text": "Das waren die Informationen in den sozialen Medien andere auch bei den Interviews mit Leuten, die das gemeint haben und sagen ja ich möchte in Ceuta arbeiten."
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    "end": 2671.22,
    "text": "Ich meine es gibt Möglichkeiten für Marokkaner in der Umgebung von Ceuta Melia, die dürfen sogar nach Ceuta."
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  {
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    "end": 2673.92,
    "text": "Die haben einen Sonderstatus aus der direkten Nachbarschaft."
  },
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    "text": "aber die Botschaft muss sein oder dass ist sie jetzt nicht?"
  },
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    "text": "Das ist kein Weg egal wie ihr nach Ceutas reinkommt."
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    "text": "eigentlich könnte man in Ceutah die Kontrollen für Maroka ganz aufheben."
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    "text": "Solange Marokko jeden zurücknimmt, der kein Rechter da zu bleiben können Leute einfach rein und raus gehen."
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  {
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    "text": "Es gibt Kontrollen aber jeder kann rein, jeder kann raus."
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    "text": "sie wollen dort eh nicht leben es gibt doch keine Wohnungen."
  },
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    "text": "also ihr teuer."
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    "text": "Aber warum sollen wir Marokkaner davon abhalten dahinzugehen?"
  },
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    "end": 2704.02,
    "text": "Und die Kontrolle findet dann statt am Weg nach Spanien."
  },
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    "end": 2709.04,
    "text": "Dann nimmt man den Gesamt dann ist das ganze entschärft dann kann man den Stahldraht vom Zaun wegnehmen."
  },
  {
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    "end": 2712.16,
    "text": "Leute aus Subzara Afrika klettern nicht mehr über den Zaun."
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  {
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    "text": "wozu soll sie das tun?"
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    "end": 2717.36,
    "text": "Das bringt nichts Wenn sie über den Zaun geht, dann landen Sie im sicheren Drittstaat."
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    "end": 2728.46,
    "text": "Und oder Marokko nimmt sie zurück wenn sie keinen Asylantrag stellen und Marokkana gehen rein und raus aber... ...wenn sie eine Straftat begehen?"
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    "end": 2730.9,
    "text": "Dann werden sie abgeschoben!"
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    "end": 2739.26,
    "text": "Aber die Desinformation ist... Verzeihen Sie sich das nicht einmal unterbrechen, aber Desinformation scheint dann tatsächlich auch das größte Hindernis von Ihren Vorschlägen zu sein,"
  },
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    "text": "oder?!"
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    "text": "Nein nein nein!"
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    "text": "Die Desinformation is so stark weil sie auf einem wahren Kern beruht."
  },
  {
    "start": 2744.28,
    "end": 2748.26,
    "text": "Der wahre Kern ist, dass wir derzeit kein nicht wissen was wir tun in so einer Situation."
  },
  {
    "start": 2748.3,
    "end": 2749.56,
    "text": "Das ist nicht das Informationen!"
  },
  {
    "start": 2750.3,
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    "text": "Die Gegner."
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    "text": "also ob das jetzt die Schmuggler sind... ...die ja in Libyen zynisch die Leute im Boote stecken... Sie erinnern sich vor ein paar Jahren dieses Boot mit über siebenhundert Leuten, das vor Griechenland, vor Pylos gekentert ist oder... ...das wird noch untersucht in Griechnland, was da genau passiert ist aber... Unglaublich hunderte Tote!"
  },
  {
    "start": 2768.32,
    "end": 2774.02,
    "text": "Ich meine es war absurd, zynische, unmoralig verbrecherisch, Leute in seinem Boot zu... zu zwängen."
  },
  {
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    "end": 2783.1,
    "text": "Aber diese Schmuggler haben ja recht mit ihrer Botschaft, die Botschaft ist was sie verkaufen ist ihr steigt in dieses Brot."
  },
  {
    "start": 2783.16,
    "end": 2794.88,
    "text": "und dann Studenten aus Pakistan waren in diesem Boot, die viel Geld bezahlen, die gerne in Europa arbeiten würden, die keinen legalen Weg sehen, die fliegen nach Libyen, die zahlen fünftausend zehn tausend Euro."
  },
  {
    "start": 2795.7,
    "end": 2802.22,
    "text": "Dann kommen sie nach Benghazi, steigen in so ein Boot werden ihnen eingezwenkt Und dann fahren sie Richtung Griechenland oder Italien."
  },
  {
    "start": 2802.34,
    "end": 2805.24,
    "text": "Aber Sie wissen, wenn Sie ankommen, bleiben Sie dort!"
  },
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    "start": 2806.14,
    "end": 2807.44,
    "text": "Das ist ja keine Desinformation."
  },
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    "end": 2815.3,
    "text": "Also was wir brauchen, ist eine klare Strategie die jedes Kleinkind versteht also kein Kind nicht jeder fünfzehnjährige."
  },
  {
    "start": 2816.58,
    "end": 2818.44,
    "text": "Die Strategie muss sein wer irregular kommt."
  },
  {
    "start": 2818.52,
    "end": 2832.9,
    "text": "Wir haben Wege, humane Wege... ...die Menschen dann nicht in Europa zu behalten und zwar nicht durch massen Abschiebungen, die werden nie funktionieren sondern durch gezielte Abschriebungen nach Stichtagen um andere davon abzuhalten, es zu probieren."
  },
  {
    "start": 2833.48,
    "end": 2838.14,
    "text": "Und wir öffnen legale Wege für Arbeit und für Kooperation mit UNHCR für Flüchtlinge."
  },
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    "start": 2839.84,
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    "text": "Wir haben die Kontrolle!"
  },
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    "start": 2840.58,
    "end": 2841.56,
    "text": "Wir machen das wie die Kanadier."
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    "end": 2846.72,
    "text": "In den letzten Jahrzehnten seit Jahrzehn Jahren nehmen die Kanadia jedes Jahr Flüchtlingen durch Kontingente auf."
  },
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    "end": 2848.64,
    "text": "Keiner riskiert dabei sein Leben."
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    "end": 2851.86,
    "text": "Die Leute kommen wissen vom ersten Tag ein Es geht um Integration."
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    "text": "Sie sind da nicht um Warten nicht jahrelang Ob sie den Status bekommen?"
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    "text": "Es gibt nicht viele, die abgelehnt werden und dann trotzdem im Land bleiben."
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    "text": "Das muss das Ziel sein."
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    "end": 2873.54,
    "text": "Und was ich mir hoffe, ist dass der Schock von Twitter und der Schok des rechtsradikale Parteien wie die AfD in Deutschland an die Macht kommen könnten – Die EU zerstören!"
  },
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    "start": 2873.88,
    "end": 2875.1,
    "text": "Den Europa-Rat zerstört!"
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    "text": "Dass die Briten austreten!"
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    "text": "Dass wir, wie Trumps Amerika alles, was ein Menschenrechtsfortschritt seit dem Zweiten Weltkrieg gemacht wurde, abräumen."
  },
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    "end": 2894.46,
    "text": "Dass diese Angst dazu führt, dass Aktivisten denen es um wirklich die Menschenrechte geht erkennen das die Strategie der letzten fünfzehn Jahre die falsche war."
  },
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    "text": "Diese Abkommen zu bekämpfen anstatt sie zu fordern und dann darauf zu schauen, dass sie auch vernünftig umgesetzt werden."
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    "end": 2904.88,
    "text": "Der Migrationsforscher Gerald Knaus war das."
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    "start": 2905.0,
    "end": 2911.18,
    "text": "ich sage vielen Dank für ihre Einordnungen und schau mal ob das tatsächlich klappt oder nicht."
  },
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    "start": 2911.24,
    "end": 2912.7,
    "text": "wir werden sehen in Zukunfts wird zeigen."
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    "end": 2913.68,
    "text": "alles Gute weiterhin."
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    "start": 2914.34,
    "end": 2914.8,
    "text": "Danke Ihnen!"
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    "end": 2915.66,
    "text": "Alles Gute."
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    "start": 2916.36,
    "end": 2921.28,
    "text": "Und wenn euch Thema des Tages gefallen hat, dann abonniert den Kanal auf der Podcast-Plattform eurer Wahl oder auch auf YouTube."
  },
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    "start": 2921.6,
    "end": 2923.46,
    "text": "Da sind wir immer öfter mit Videopodcasts vertreten."
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    "start": 2923.84,
    "end": 2926.16,
    "text": "Einfach Kanal abonnieren und nicht vergessen Glocke drücken!"
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    "end": 2927.54,
    "text": "Ich bin Daniel Radschitzekker."
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    "start": 2927.68,
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    "text": "Vielen Dank fürs dabei sein."
  },
  {
    "start": 2928.8,
    "end": 2930.02,
    "text": "Bis zum nächsten Mal."
  }
]