[
  {
    "start": 0.0,
    "end": 8.52,
    "text": "Während Israel und die USA weiter den Iran angreifen, antwortet das Land mit Gegenangriffen auf Israel und seine Nachbarstaaten."
  },
  {
    "start": 8.94,
    "end": 20.64,
    "text": "Unterdessen zerbricht man sich in Europa den Kopf darüber wie man auf diese Krise reagieren soll Vor allem mit Hinblick auf die gesperrte Straße von Hormuz Die auch in Europa die Spritpreise durch die Decke gehen lässt."
  },
  {
    "start": 21.0,
    "end": 25.16,
    "text": "Sollte sich Europa also am Krieg beteiligen um ihn zu einem raschen Ende zu bringen?"
  },
  {
    "start": 25.66,
    "end": 27.16,
    "text": "Können die Europäer das überhaupt?"
  },
  {
    "start": 27.62,
    "end": 32.08,
    "text": "Und würde das irgend etwas bringen oder nur noch mehr Probleme und Gefahr bedeuten."
  },
  {
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    "end": 33.48,
    "text": "Darüber sprechen wir heute!"
  },
  {
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    "end": 38.02,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitz-Ecker, das ist Thema des Tages der Nachrichten Podcast des Standards."
  },
  {
    "start": 40.92,
    "end": 51.24,
    "text": "Bevor es hier mit dem eigentlichen Podcast losgeht, noch eine Ankündigung in eigener Sache – Wir haben jetzt zwei Gäste für unseren Live-Podcast am vierzehnten September im Theater im Park beim Schloss Belvedere zu verkünden."
  },
  {
    "start": 51.56,
    "end": 59.96,
    "text": "Wir sprechen über Amerikas Schicksalswahlen und es freut uns sehr dass wir dafür die deutschamerikanische Anwältin und Autorin Sandra Navidi gewinnen"
  },
  {
    "start": 60.04,
    "end": 60.4,
    "text": "konnten."
  },
  {
    "start": 61.18,
    "end": 64.4,
    "text": "Ihr kennt sie von unserem Podcast und ihren treffsicheren Analysen."
  },
  {
    "start": 64.56,
    "end": 69.82,
    "text": "Und ich bin mir sicher, es wird auch live spannende Insights zu Donald Trump und seinen Konkurrenten liefern!"
  },
  {
    "start": 85.38,
    "end": 90.06,
    "text": "Die meisten Tickets sind schon weg, aber es gibt noch ein paar für euch auf Theaterimpark.at."
  },
  {
    "start": 90.7,
    "end": 94.74,
    "text": "Am vierzehnten September um neunzehn Uhr dreißig Amerikas Schicksalswahl."
  },
  {
    "start": 95.12,
    "end": 99.4,
    "text": "Alle Informationen und den Link zu den Tickets findet ihr natürlich auch in den Shownotes."
  },
  {
    "start": 99.64,
    "end": 101.36,
    "text": "Und jetzt geht's weiter mit der Podcastfolge."
  },
  {
    "start": 103.78,
    "end": 106.88,
    "text": "Militär- und geostrategische Experte Gerald Kahners heute hier im Podcast."
  },
  {
    "start": 107.02,
    "end": 108.02,
    "text": "Grüße Sie Herr Kahnert."
  },
  {
    "start": 108.14,
    "end": 109.16,
    "text": "Hallo Guten Tag."
  },
  {
    "start": 110.46,
    "end": 111.52,
    "text": "beginne mit einem Zitat."
  },
  {
    "start": 111.74,
    "end": 120.7,
    "text": "Ich zitiere, es liegt in unserem Interesse die Straße von Hormus offen zu halten und deshalb diskutieren wir auch was wir in dieser Hinsicht von europäischer Seite tun"
  },
  {
    "start": 120.78,
    "end": 121.02,
    "text": "können.\"."
  },
  {
    "start": 121.54,
    "end": 124.44,
    "text": "Das sagt die EU-Außenbeauftragte Kaya Kahlers Anfang der Woche."
  },
  {
    "start": 124.98,
    "end": 129.2,
    "text": "Wie ist denn die Lage derzeit berühmt-berüchtigten Mehrenger eigentlich derzeit."
  },
  {
    "start": 129.44,
    "end": 130.18,
    "text": "Kann man da gerade durch?"
  },
  {
    "start": 130.66,
    "end": 139.16,
    "text": "Die Lage ist mehr als angespannt, man kann theoretisch natürlich durch allerdings unter den Kaufnahme eines sehr hohen Risikos von iranischen Kräften bekämpft zu werden."
  },
  {
    "start": 139.74,
    "end": 153.76,
    "text": "das heißt also die Räder rein nehmen dieses Risiko eben nicht in Kauf, die meisten jedenfalls nicht in kauf und vermeiden damit natürlich enorme Versicherungsprämien zu bezahlen und natürlich potentielle Schäden auch an ihren Schiffen garerweise."
  },
  {
    "start": 153.84,
    "end": 157.26,
    "text": "das heißt die Straße von Hamus ist de facto eigentlich gesperrt."
  },
  {
    "start": 157.96,
    "end": 159.74,
    "text": "Allein durch die iranische Drohung bereits?"
  },
  {
    "start": 160.38,
    "end": 162.7,
    "text": "Ist das das einzige Mittel, ich meine nur die Drohungen ist es ja nicht."
  },
  {
    "start": 162.76,
    "end": 169.92,
    "text": "mit was arbeiten die Iraner tatsächlich um es de facto unmöglich zu machen da durchzufahren beziehungsweise eben das Risiko so zu steigern dass niemand durchmöchte?"
  },
  {
    "start": 170.66,
    "end": 175.48,
    "text": "Es war auch angedroht dass unter Umständen die Straße von Hamuz verminnt würde durch den Iran."
  },
  {
    "start": 176.08,
    "end": 178.7,
    "text": "dieses bis jetzt nicht erfolgt, ganz offensichtlich."
  },
  {
    "start": 179.12,
    "end": 187.44,
    "text": "Das hat der Iran vermieden wie ich denke aus gutem Grund und damit hat er natürlich auch die Möglichkeit nach wie vor ausgewählte Schiffe durchzulassen."
  },
  {
    "start": 187.52,
    "end": 197.38,
    "text": "wir wissen ja dass Indien eine Ausnahme verhandelt hat und möglicherweise auch Pakistan ein Ausnahmeverhandel hat Dankschiffe die für diese beiden Staaten vorgesehen sind auch durch zu lassen."
  },
  {
    "start": 197.68,
    "end": 201.56,
    "text": "das wäre mit Säminen die in dieser Straße gelegt sind natürlich nicht möglich."
  },
  {
    "start": 201.76,
    "end": 208.58,
    "text": "Die Amerikaner haben jetzt begonnen um die Straße von Hormuz zu schießen, löst das das Problem?"
  },
  {
    "start": 208.64,
    "end": 209.44,
    "text": "ist es jetzt weggebompt."
  },
  {
    "start": 209.82,
    "end": 210.48,
    "text": "Das wird man sehen."
  },
  {
    "start": 210.62,
    "end": 227.08,
    "text": "Die Operation ist jedenfalls nur folgerichtig, denn offensichtlich sind Abschussvorrichtungen für ballistische Lenkwaffen vor allem auch für Marschflückkörper und Drohnen auch unterirdisch angelegt und um diese erfolgreich zu bekämpfen also auszuschalten bedarf es eben dieser bunkerbrechenden Munition."
  },
  {
    "start": 227.58,
    "end": 231.6,
    "text": "das ist glaube ich ganz wichtig für das Verständnis dieser Umstände in bzw."
  },
  {
    "start": 231.92,
    "end": 238.7,
    "text": "um die Straße von Hormus dass die Fahrrinne die vom großen Tanker nutzbar ist eigentlich nur drei Kilometer breit ist."
  },
  {
    "start": 238.84,
    "end": 248.1,
    "text": "Das heißt, jede Operation im Sinne eines Convoys würde dort auf einem sehr engen Raum diesen Seeweg befahren müssen."
  },
  {
    "start": 249.92,
    "end": 255.3,
    "text": "eigentlich nur dann möglich, lückenlos einen Schutz wirken zu lassen auf diese Tanker und diese Handelsschiffe."
  },
  {
    "start": 255.98,
    "end": 262.019,
    "text": "Wenn auch die Küste mehr oder weniger in eigener Hand ist das heißt den westlichen US-amerikanischen Hand."
  },
  {
    "start": 262.4,
    "end": 276.94,
    "text": "Dies ist aber nicht der Fall bekanntlich sondern dort das iranisches Territorium und deswegen versuchen die USA Alben alles um Abschussvorrichtungen die dort angelegt sind bis zur hundert Kilometer Tiefe vom Küstenstreifen aus auszuschalten."
  },
  {
    "start": 277.16,
    "end": 277.98,
    "text": "Das haben jetzt vorgesagt."
  },
  {
    "start": 278.22,
    "end": 284.06,
    "text": "man will die mehres enge noch nicht vermienen, weil es eben Partner gibt die man durchaus doch durchlassen möchte."
  },
  {
    "start": 284.72,
    "end": 294.3,
    "text": "Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch wenn ich das richtig verstanden habe dass man immer noch eine mögliche Eskalationsspirale in der Hinterhand hat auch diese Verbündeten irgendwann nicht mehr wichtig sind."
  },
  {
    "start": 294.34,
    "end": 298.48,
    "text": "Wenn es wirklich so brenzlig wird für die Mullahs, dann könnte man zu diesem Mittel theoretisch noch greifen?"
  },
  {
    "start": 298.62,
    "end": 299.04,
    "text": "Absolut!"
  },
  {
    "start": 299.16,
    "end": 302.88,
    "text": "Diese Eskalationsstufe steht dem Iran nach wie vor zur Verfügung."
  },
  {
    "start": 303.38,
    "end": 311.68,
    "text": "Ich muss heute davon ausgehen dass nicht alle Schiffe des Iran, die zur Minenlegung eigentlich vorgesehen waren und geplant werden, ausgeschaltet sind."
  },
  {
    "start": 312.26,
    "end": 319.06,
    "text": "Man spricht bis zu von bis zu siebzig Schiffen der iranischen Marine, die ausgeschaltet werden oder vernichtet werden."
  },
  {
    "start": 319.42,
    "end": 335.06,
    "text": "Das sind aber sicherlich nicht alle Minnenläger dabei und vermutlich auch nicht alle Schnellboote kleinerer Bauart, die unter Umständen tatsächlich sich zum Beispiel in der Nacht am Schutz der Dunkelheit auch an Kriegsschiffe, auch ein Handelsschiffe natürlich annähern und die bekämpfen könnten."
  },
  {
    "start": 335.5,
    "end": 338.08,
    "text": "Gibt es eine Zeithorizont wie lange man das von iranischer Seite durchhalten kann?"
  },
  {
    "start": 338.12,
    "end": 340.56,
    "text": "Ich weiß wahrscheinlich unmöglich zu beantworten, aber wir haben das trotzdem!"
  },
  {
    "start": 340.84,
    "end": 344.64,
    "text": "Es ist ganz, ganz schwer hier zeitliche Prognosen abzugeben wie im entärtigen Fällen."
  },
  {
    "start": 345.14,
    "end": 348.68,
    "text": "vor allem aufgrund der relativ schlechten Informationslage beiderseits."
  },
  {
    "start": 349.06,
    "end": 361.52,
    "text": "Wir hören ja täglich aus amerikanischen Munde die Bekundungen, dass der Iran mehr oder weniger bereits geschlagen wäre, militärisch geschlagen werde, Streitkräfte werden vernichtet, die iranische Luft abwähre ausgeschaltet."
  },
  {
    "start": 362.04,
    "end": 379.9,
    "text": "und gerade eben kam er vorher die Meldung rein, da seine amerikanische F-XV das Marine Corps eine Notlandung unternehmen musste auf einem US-amerikanischen Stützpunkt auf Grund des Beschusses wahrscheinlich... der iranischen Luftabwehr, also kann diese iranische Luftabwehre lückenlos offenbar noch nicht ausgeschaltet worden sein."
  },
  {
    "start": 380.46,
    "end": 387.88,
    "text": "Diese unsicher Informationslage macht die Beurteilung auch eines Zeithorizonts wesentlich schwieriger als es normalerweise der Fall wäre."
  },
  {
    "start": 388.36,
    "end": 406.06,
    "text": "aber ich denke schon das ist für eine lückenlose Ausschaltung der irranischen Luft abwehr vor allem aber der Betreuungsmöglichkeiten des Iran für Schiffe in der Straße von Hamust nach Wochen dauern wird um hier mit einer An Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit sagen zu können, eine freie Schieffahrt ist ohne Betrohung möglich."
  },
  {
    "start": 406.32,
    "end": 410.68,
    "text": "Ich glaube das sind sich auch die Partner in Europa bewusst."
  },
  {
    "start": 410.82,
    "end": 412.82,
    "text": "und da kommen wir jetzt wieder zurück zur Kajakalas nämlich."
  },
  {
    "start": 413.24,
    "end": 418.76,
    "text": "ihr schwebt unter anderem vor eine diplomatische Lösung anzustreben."
  },
  {
    "start": 419.08,
    "end": 428.94,
    "text": "Sie sagt in einer Aussage dass man Probleme bekommen könnte was das Dungermittel betrifft denn Das Öl ist hauptsächlich für den asiatischen Markt, aber wir wissen auch, wir brauchen Rohöl für den Dünger."
  },
  {
    "start": 428.98,
    "end": 437.72,
    "text": "Das könnte tatsächlich zu Ernteproblemen in kommenden Jahren führen und diese diplomatische Lösung soll ähnlich sein wie das Schwarzmeierabkommen im Ukraine-Krieg."
  },
  {
    "start": 437.76,
    "end": 442.1,
    "text": "Das heißt die Ukraine kann ja weiterhin Agrarprodukte exportieren obwohl sie mit Russland im Krieg ist."
  },
  {
    "start": 442.8,
    "end": 444.84,
    "text": "Halten Sie das für irgendeine realistische Möglichkeit?"
  },
  {
    "start": 444.92,
    "end": 446.46,
    "text": "Was hätte der Iran davon dem zuzustimmen?"
  },
  {
    "start": 446.82,
    "end": 450.88,
    "text": "Das halte ich durchaus für eine realistische Möglichkeit, so dass der Iran dem zustimmen könnte."
  },
  {
    "start": 451.4,
    "end": 471.52,
    "text": "Allerdings müssen wir die völlig geänderten Bedienungen im Iran eigentlich auch in Rechnung stellen... Fakten liegen nämlich so, dass in Wirklichkeit jene Kräfte die prinzipiell moderat waren und umständen tatsächlich bereit wären auch in diese Richtung mit den Europäern vielleicht auch mit den Amerikanern zu verhandeln eigentlich bereits dort sind."
  },
  {
    "start": 471.8,
    "end": 480.2,
    "text": "Das heißt also die Kräften, die moderat wahren im ersten Glied sind gestorben durch die amerikanischen und israelischen Luftangriffe."
  },
  {
    "start": 480.6,
    "end": 492.2,
    "text": "Die nächste Ebene ist radikaler und der übernächste wird vermutlich noch radikaler Und meinem Informationsstand nach In diesem Fall ist es so, dass im Moment keine politische Bereitschaft des Iran bestät zu verhandeln."
  },
  {
    "start": 492.54,
    "end": 495.2,
    "text": "Das Iran im Sinne der Smaller-Regimes klarerweise."
  },
  {
    "start": 495.68,
    "end": 503.44,
    "text": "Also wie gesagt die Moderaten wurden weggebompt und jetzt bleiben die Hardliner um die nächste Generation noch mehr Hardliner."
  },
  {
    "start": 503.56,
    "end": 504.28,
    "text": "Das ist das Problem."
  },
  {
    "start": 504.7,
    "end": 510.66,
    "text": "Eine weitere Möglichkeit, die Kaya Kalas anspricht, eine Ausweitung der sogenannten Operation."
  },
  {
    "start": 511.78,
    "end": 512.76,
    "text": "Ich hoffe, ich sprich es richtig aus."
  },
  {
    "start": 512.839,
    "end": 513.78,
    "text": "Hab sie das geschrieben?"
  },
  {
    "start": 515.679,
    "end": 516.479,
    "text": "Was hat's damit auf sich?"
  },
  {
    "start": 517.459,
    "end": 527.18,
    "text": "Das war an sich eine oder ist eine EU geführte Operation von Sehstreitkräften im Roten Meer, dass dort eben die freie Durchfahrt des Welthandels gewährleisten soll."
  },
  {
    "start": 527.76,
    "end": 543.76,
    "text": "Hier sind ständig also einige Schiffe von EU-Mitgliedstaaten eingesetzt und da haben wir auch deutsche Schiffe eingesetzt, die dann im Rotem Meer auch gegen die Bedrohung durch die Hutis beziehungsweise Fallm aber ursprünglich gegen die Piraterie am Horn von Afrika eben die Freie Schifffahrt gewährleistet soll."
  },
  {
    "start": 543.9,
    "end": 548.579,
    "text": "in Richtung der Suess Kanals könnte natürlich ausgeweitet werden."
  },
  {
    "start": 549.14,
    "end": 557.579,
    "text": "Nur das Bedarf längerer Planung und Vorbereitung kann nicht durch das umlegende Schalt, dass mehr oder weniger angeordnet wird."
  },
  {
    "start": 558.239,
    "end": 562.14,
    "text": "Hier muss man ja für zumindest Wochen planen wenn nicht sogar Monate."
  },
  {
    "start": 562.78,
    "end": 564.699,
    "text": "Das heißt, da müssen Schiffe auch abgelöst werden."
  },
  {
    "start": 564.78,
    "end": 573.079,
    "text": "Es ist ja nicht so dass so wie ein amerikanischer Nukleargetrieb in der Flugzeugträger ein tätiges Schiff einen Jahr im Einsatz bleiben kann oder beinahe ein Jahr im Einsatz bleiben kann."
  },
  {
    "start": 573.579,
    "end": 583.0,
    "text": "Auch das stößt ja auch Schwierigkeiten, wie man bei der Gerald Ford sieht sondern die müssten abgelösst werden ersetzt werden und das bedarf einer langfristigen Planung hier offenbar."
  },
  {
    "start": 583.16,
    "end": 591.64,
    "text": "diesen Beispiel offenbart sich sehr plakativ in Wirklichkeit aus meiner Sicht wie unprofessionell die amerikanische Vorbereitung und Planung war."
  },
  {
    "start": 591.76,
    "end": 597.959,
    "text": "Die politische Vorbereitungen und die politische Planung, die militärisch-taktische operative militärische Planungen."
  },
  {
    "start": 598.339,
    "end": 602.16,
    "text": "Davon kann man ausgehen, die wird schon professionell durchgeführt worden sein – und die logistische."
  },
  {
    "start": 607.3,
    "end": 613.42,
    "text": "Natürlich hätte man vorher mit den Verbündeten über derartige Optionen sprechen und verhandeln müssen, bevor eine derartigen Operation beginnt."
  },
  {
    "start": 613.5,
    "end": 620.839,
    "text": "Und nicht mitten in der Operation, denn dann kann es im Domstände schon zu spät sein bis eine Unterstützung dieser Verbündete dort wirklich vor Ort dann wirksam"
  },
  {
    "start": 620.92,
    "end": 621.06,
    "text": "wird.\"."
  },
  {
    "start": 621.28,
    "end": 621.56,
    "text": "Die Frage"
  },
  {
    "start": 621.599,
    "end": 626.0,
    "text": "die sich da natürlich stellt ist warum sollten die Europäer überhaupt helfen oder beziehungsweise sich da irgendwie einmischen?"
  },
  {
    "start": 626.04,
    "end": 627.239,
    "text": "Das ist ja nicht ihr Konflikt."
  },
  {
    "start": 627.28,
    "end": 629.459,
    "text": "sie haben mehr oder weniger verurteilt."
  },
  {
    "start": 629.68,
    "end": 637.359,
    "text": "Donald Trump und Israel haben hier angefangen jetzt haben auch natürlich aber die Situation dass wir jetzt mittendrin stecken umgeschehen machen."
  },
  {
    "start": 637.859,
    "end": 647.26,
    "text": "Da stellt sich jetzt die Frage, und das ist der dritte Vorschlag von Kaya Callers eine sogenannte Koalition der Willigen, die tatsächlich hierfür ein sicheres Geleit sorgt – Ist das was?"
  },
  {
    "start": 647.579,
    "end": 655.4,
    "text": "Auch das wäre eine Option, aber im Prinzip gilt für diese Operation der Willigen genau das Gleiche wie für die Ausweitung der Operation aus Pides."
  },
  {
    "start": 655.939,
    "end": 656.42,
    "text": "Das dauert!"
  },
  {
    "start": 656.62,
    "end": 669.459,
    "text": "Die Planung und Vorbereitung einer derartigen Operation dauert – es handelt sich dabei ja um hochkomplexe Maritime-Einheiten von Sehstreitkräften – und dass nicht nur von einem Land sondern auch mehreren Ländern eine multinationale Operation ist."
  },
  {
    "start": 670.12,
    "end": 671.939,
    "text": "Und wie gesagt, bis das wirksam wird, das dauert."
  },
  {
    "start": 672.26,
    "end": 673.699,
    "text": "Warum sollte Europa das tun?"
  },
  {
    "start": 674.319,
    "end": 680.699,
    "text": "Und ich denke schon, dass es im europäischen Interesse auch im europäischen Interesse ist das erstens als Freihandelswege gibt."
  },
  {
    "start": 680.859,
    "end": 691.26,
    "text": "Denn die Preise, die erhöhten Preise durch die Blockade oder de facto Blockade der Straße von Hormuz –durchdem zwanzig Prozent des Welthandels durch Erdgas geht–."
  },
  {
    "start": 691.939,
    "end": 698.699,
    "text": "diese erhöhte Preise schlagen sich ja auch auf europäischen Dankstellen und auf europäische Konzerne daher um die europäisch Wirtschaft."
  },
  {
    "start": 698.819,
    "end": 704.14,
    "text": "Daher nieder, da sehen wir auch bei uns die Prognosen... wieder nach oben geschraubt werden."
  },
  {
    "start": 704.239,
    "end": 708.319,
    "text": "Also erstens die Preise anbelangt, spüren wir den Faktor auch schon einen Dankstellen."
  },
  {
    "start": 709.06,
    "end": 713.699,
    "text": "Genau das gleiche ist aber für die Wirtschaftsleistung dann zu erwarten dass die wieder sinken und ähnliches mehr."
  },
  {
    "start": 713.76,
    "end": 718.979,
    "text": "also diese Probleme treffen Europa und die USA natürlich genauso wie Pakistan, Indien und China."
  },
  {
    "start": 719.76,
    "end": 734.56,
    "text": "Und der zweite was für mich beinahe genau so wichtig ist eben, dass sowohl Europa auch ein genuines Interesse an einem anderen Regime im Iran hat Jedenfalls in einem Regime, dass nicht eine Latente Bedrohung für Israel darstellt."
  },
  {
    "start": 734.939,
    "end": 738.099,
    "text": "Vor allem aber einem Regime das nicht nach Nuklearwaffen strebt."
  },
  {
    "start": 738.239,
    "end": 747.14,
    "text": "Denn Faktum ist, dass der Iran bereits jetzt Überträgersysteme für palistische Lenkwerfen verfügt die natürlich auch auf europäisches Territorium treffen können."
  },
  {
    "start": 747.92,
    "end": 753.439,
    "text": "Da gibt es unterschiedliche Quellen, Griechenland ist jedenfalls bereits im Bestreichungsbereich dieser Waffensysteme."
  },
  {
    "start": 753.9,
    "end": 763.579,
    "text": "Es gibt aber auch Aussagen und Informationen die darauf hinweisen dass zum Beispiel auf das österreichische Territorium bereits in der Reichweite von ballistischen Lenkwaffen aus dem Iran sein könnte."
  },
  {
    "start": 763.819,
    "end": 765.26,
    "text": "Jedenfalls der nächsten Generationen."
  },
  {
    "start": 765.739,
    "end": 775.719,
    "text": "und wenn diese Trägersysteme dann noch mit nuklearen Gefechtsköpfen bestückt sind dann ist das natürlich ein Drohpotenzial das überhaupt nicht im europäischen Interesse gelegen sein kann."
  },
  {
    "start": 775.839,
    "end": 782.079,
    "text": "also ich denke schon Europa hier ein großes Interesse daran hat einen neuen Iran, ein neues Regime."
  },
  {
    "start": 782.739,
    "end": 788.68,
    "text": "Ein Regime vorzufinden das eben keine militärische Bedrohung mehr darstellt und kooperativ ist."
  },
  {
    "start": 788.959,
    "end": 796.819,
    "text": "Ja gut jetzt habe ich mir vorher auch gesagt dass man die liberalen Kräfte oder die liberale Rennkräfte in den ersten Luftschlägen weggebompt hat."
  },
  {
    "start": 796.88,
    "end": 805.16,
    "text": "Jetzt gibt es de facto nur noch radikalere, also der Sohn des verstorbenen Eier Tolles ist ja zum Beispiel gilt ja als noch radikaler als sein Vater und das muss schon mal was heißen."
  },
  {
    "start": 805.859,
    "end": 808.42,
    "text": "Mir ist es schon offensichtlich nicht dekomplischt an dieser Stelle."
  },
  {
    "start": 808.839,
    "end": 810.959,
    "text": "Ja, aber nicht die Europäer haben das nicht ekomplischt."
  },
  {
    "start": 811.199,
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    "text": "Die Amerikaner haben"
  },
  {
    "start": 812.699,
    "end": 813.66,
    "text": "es nicht ecomplisht."
  },
  {
    "start": 813.78,
    "end": 815.579,
    "text": "Es ändert an der Situation natürlich überhaupt nichts."
  },
  {
    "start": 815.62,
    "end": 827.339,
    "text": "Aber das ist ja der Grund warum die Europää in einer ersten Phase sehr zurückhaltend waren mit Optionen und Zusagen hier den Amerikanern zu geben, dass eben hier eine Unterstützung rasch erfolgen kann."
  },
  {
    "start": 827.819,
    "end": 829.04,
    "text": "Und ich denke, das ist auch gut so."
  },
  {
    "start": 829.16,
    "end": 838.12,
    "text": "Dann primär werden natürlich diplomatische Mittel, die von Ihnen angesprochen erste Variante aller Schwarzmehr- und Ukrainer Getreide eines sehr erstrebenswertes."
  },
  {
    "start": 838.78,
    "end": 848.4,
    "text": "Aber wenn das nicht fuchtet, wird man natürlich daran denken sollen aus meiner Sicht sich durchaus auch in einer militärischen Form daran zu beteiligen diesen Seeweg offenzuhalten."
  },
  {
    "start": 848.819,
    "end": 867.939,
    "text": "Auch im europäischen Interesse und wie gesagt die Zurückhaltung resultiert natürlich einerseits daraus dass eben die Verbündeten die ja immer wieder beschworen werden plötzlich jetzt von Donald Trump einfach nicht informiert und eingebunden worden sind die Planungen und andererseits dass natürlich die Europäische Union derartige Probleme eigentlich anders zu lösen pflegt."
  },
  {
    "start": 868.16,
    "end": 871.76,
    "text": "Jetzt haben wir viel darüber gesprochen, wie schwierig es wäre beispielsweise diese Schiffe zu verlegen."
  },
  {
    "start": 871.839,
    "end": 873.4,
    "text": "Ob's den politischen Willen dazu gibt?"
  },
  {
    "start": 873.8,
    "end": 875.479,
    "text": "Die Frage ist jetzt die Kompetenz."
  },
  {
    "start": 875.54,
    "end": 878.359,
    "text": "Also hätten wir ausreichend Personalwaffen etc."
  },
  {
    "start": 878.9,
    "end": 880.719,
    "text": "Schiffe um dort überhaupt irgendwas zu bewirken?"
  },
  {
    "start": 881.12,
    "end": 884.18,
    "text": "Ganz ganz schwer und das auch ganz deutlich zu sagen!"
  },
  {
    "start": 884.64,
    "end": 890.579,
    "text": "Die nennenswerten Seestreitkräfte der Europäischen Union sind klarerweise die klassischen Seemächte."
  },
  {
    "start": 890.839,
    "end": 898.06,
    "text": "nur was dem Begriff Macht anbelangt sprechen wir hier von einem sehr begrenzten... Rich out, wie man so schön sagt."
  },
  {
    "start": 898.28,
    "end": 898.719,
    "text": "Die Royal"
  },
  {
    "start": 898.8,
    "end": 900.579,
    "text": "Navy ist auch nicht mehr das was sie mal war wahrscheinlich?"
  },
  {
    "start": 900.68,
    "end": 902.76,
    "text": "Einer operativem Reichweite ganz genau."
  },
  {
    "start": 903.319,
    "end": 912.12,
    "text": "Im Gegenteil wenn man die Englischen Quellen liest dann gibt's dort Unglaublich viel harte Kritik an Umgang gerade mit der Royal Navy."
  },
  {
    "start": 912.839,
    "end": 920.939,
    "text": "Aber immerhin verfügt die Royal Navy über zwei Flugzeugträger, von denen einer einsatzbereits sein sollte oder zur Verfügung stehen sollte für einen tätigen Einsatz."
  },
  {
    "start": 921.5,
    "end": 923.66,
    "text": "dann natürlich Italien und Spanien."
  },
  {
    "start": 923.92,
    "end": 938.0,
    "text": "auch Griechenland und die Türkei verfügen über nennenswerte Sehsteigkräfte, die in Teilen sich an einer tätigen Operation beteiligen könnten wobei bei der Türkeis sprechen wir natürlich von einem NATO-Land obwohl die NATO als solcher nicht involv... wie wir wissen."
  },
  {
    "start": 938.62,
    "end": 946.5,
    "text": "Und theoretisch natürlich auch Deutschland, aber sie haben natürlich so legenden Finger ganz klar auf eine sehr offene Wunde gerade aus Deutschland anbelangt."
  },
  {
    "start": 946.56,
    "end": 961.339,
    "text": "da haben wir vor mehrere Monaten die Situation erlebt dass eine deutsche Fregate nicht durch das Rote Meer und den Suez-Kanal fahren konnte als potenzielles Ziel der Huthi Rebellen, weil sie nicht in einer Fliegerabwehr Fähigkeit verfügt hat."
  },
  {
    "start": 961.4,
    "end": 965.38,
    "text": "Die Leistungsfähige genug gewesen wäre sich selbst gegen diese komplexen Angriffe zu schützen."
  },
  {
    "start": 965.42,
    "end": 968.339,
    "text": "Das heißt die mussten den Weg um das Horn von Afrika nehmen."
  },
  {
    "start": 968.52,
    "end": 974.319,
    "text": "Und das ist eigentlich kennzeichnend für die Kapazitäten viel europäischer Nationen."
  },
  {
    "start": 974.5,
    "end": 978.439,
    "text": "Das bessert sich jetzt mit der Zeit auch im Zuge der Nachrüstung."
  },
  {
    "start": 978.959,
    "end": 986.66,
    "text": "Aber das dauert einfach und wir sind bei Weitem nicht gemeinsam, auch nicht gemeinsam alle Europäer auf der Augenhöhe mit den USA."
  },
  {
    "start": 987.0,
    "end": 1007.079,
    "text": "Wir haben jetzt viel über diesen Transportweg gesprochen also die Straße von Hormuz und wenn man sich die aktuellen Medienberichte durchliest dann könnte es sein dass unser Gespräch früher oder später veraltet ist weil das Problem bald nicht mehr der Transportweg sein könnte sondern tatsächlich das Gewinnen Banal gesagt, das Öl aus dem Boden zu holen."
  },
  {
    "start": 1007.5,
    "end": 1013.839,
    "text": "Wir haben gestern wieder gelesen dass beispielsweise die Iran eine Anlage in Katar angegriffen hat den sogenannten Rass-Laffern-Komplex."
  },
  {
    "start": 1014.319,
    "end": 1016.839,
    "text": "der Ölpreis ist daraufhin um twenty fünf Prozent nach oben geschossen."
  },
  {
    "start": 1017.12,
    "end": 1021.219,
    "text": "Das heißt der Iran ist offensichtlich fähig dazu direkt an der Quelle anzugreifen."
  },
  {
    "start": 1022.8,
    "end": 1024.96,
    "text": "in weiterer Folge bald vielleicht das viel größere Problem?"
  },
  {
    "start": 1025.18,
    "end": 1025.72,
    "text": "Ja, absolut."
  },
  {
    "start": 1025.86,
    "end": 1029.26,
    "text": "Also die Eskalation, die gestern stattgefunden hat ist eine gewaltige."
  },
  {
    "start": 1029.98,
    "end": 1038.68,
    "text": "es werden nicht mehr nur die Lager- und Produktionsstätten sondern auch die Förderstädte mittlerweile angegriffen sowohl dass Öl als auch Gas anbelangt und das ist natürlich essentiell."
  },
  {
    "start": 1038.84,
    "end": 1046.78,
    "text": "und da ist auch ein Hinweis darauf wie schlecht dass die Informationen eigentlich aus US-amerikanischen Quellen sind, denn wie ich es vorher schon gesagt."
  },
  {
    "start": 1047.44,
    "end": 1054.42,
    "text": "Sowohl der Verteidigungsminister Pete Hexeth als auch Donald Trump sowieso natürlich trompettet permanent hinaus und der Krieg ist gewonnen."
  },
  {
    "start": 1054.94,
    "end": 1074.96,
    "text": "Die Streitkräfte des Iran sind zerschlagen, die Revolutionsgarten sind zerschlagen, die Führung ist weggebompt aber offensichtlich ist der Iran noch immer in der Lage eben Ölförder oder Gasförderanlagen im mittleren Osten anzugreifen erwähnt haben, im Brand zu setzen und erheblich zu beschädigen."
  },
  {
    "start": 1075.2,
    "end": 1085.02,
    "text": "Also hier wird es einfach darauf ankommen dass die USA alles tun um das was sie eigentlich sagen das schon getan ist tatsächlich zu effektuieren d.h."
  },
  {
    "start": 1085.36,
    "end": 1093.54,
    "text": "wirklich die Fähigkeiten des Iran derartige Angriffe auf ihre Nachbarn am persischen Golfer zu zerstören beziehungsweise zu vernichten."
  },
  {
    "start": 1093.94,
    "end": 1097.62,
    "text": "Ich würde einen sehr provokanten Punkt einbringen und ich würde gern wissen, was Sie davon halten."
  },
  {
    "start": 1097.68,
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    "text": "Wenn ich Ihnen jetzt sagen würde... ...ich habe das Gefühl dass der Iran mehr dabei ist diesen Krieg zu gewinnen als die USA."
  },
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    "text": "Und ich begründe es auch weil offensichtlich Donald Trump Das Wesen einer asymmetrischen Kriegsführung nicht versteht."
  },
  {
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    "end": 1115.36,
    "text": "Das heißt Iran muss ja nicht die USA obern und die Truppen zurück schlagen."
  },
  {
    "start": 1115.7,
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    "text": "Es reicht ja wenn das Regime bestehen bleibt und in der Region so viel Chaos verursacht wird wie möglich."
  },
  {
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    "text": "und genau das haben die Iraner geschafft."
  },
  {
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    "end": 1127.52,
    "text": "Ich finde die Frage überhaupt nicht provokant, ich finde sie mehr als berechtigt."
  },
  {
    "start": 1127.6,
    "end": 1149.86,
    "text": "Das ist eine Option und wäre ja der Worst Case eigentlich der als Option eben passieren könnte wenn das Regime in seiner Struktur, in seiner Grundstruktur bestehen bliebe Selbst wenn der Großteil der iranischen Streitkräfte vernichtet wäre, dann könnte der Iran in wenigen Jahren tatsächlich wieder eine militärische Bedrohung auch für Israel klarerweise aber auch für seine Nachbarn darstellen."
  },
  {
    "start": 1150.46,
    "end": 1171.84,
    "text": "Vor allem die Beziehungen zwischen den Staaten im Golf, zwischen dem Iran und auch den sunnitischen Staaten, die sich in den letzten Jahren ja zunehmend verbessert hatten weil eben im Iran durch moderatere Kräfte dann letztlich gewirkt haben, insbesondere nach den Ereignissen im Jänner des Jahres hat es hier Bestrebungen gegeben sich mehr zu eröffnen und Moderator zu werden."
  },
  {
    "start": 1172.12,
    "end": 1185.66,
    "text": "Die sind jetzt natürlich erheblich gestört und hier gibt's eine ganz konfrontative Situation sicherlich nicht erleichtert werden, wenn eben das Regime bestehen bleibt in seiner Struktur sich militärisch weiter aufrüstet."
  },
  {
    "start": 1186.22,
    "end": 1200.8,
    "text": "Man zulässt und was anderes würde kaum überbleiben dass der Iran seine natürlichen Ressourcen natürlich wird nutzt um sich auch wirtschaftlich wieder zu erstarken Und dann bald wieder eine Bedrohung darzustellen so da sein Szenario wie das jetzige in ein paar Jahren wieder denkbar wäre."
  },
  {
    "start": 1200.96,
    "end": 1205.54,
    "text": "Das wäre eigentlich ein unausgesetzter krigsartiger Zustand."
  },
  {
    "start": 1205.66,
    "end": 1207.12,
    "text": "das wäre aus meiner Sicht Worst Case."
  },
  {
    "start": 1208.02,
    "end": 1215.78,
    "text": "Ich fürchte, dass derartige Szenarien nicht gut genug durchdacht worden waren bevor man diesen Krieg begonnen hat, amerikanischerseits."
  },
  {
    "start": 1216.28,
    "end": 1222.9,
    "text": "Ich glaube das ist ein Punkt wo Ihnen sehr viele zustimmen würden, der anscheinend steht auf jeden Fall sehr stark wenn wir es ganz diplomatisch ausdrücken."
  },
  {
    "start": 1224.46,
    "end": 1227.34,
    "text": "Frag würde ich natürlich auch warum der Iran?"
  },
  {
    "start": 1227.68,
    "end": 1232.76,
    "text": "dass derzeit offensichtlich so gut kann, eben in der Region täglich wichtige Raffinerien etc."
  },
  {
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    "end": 1234.84,
    "text": "im Katar beispielsweise zu treffen."
  },
  {
    "start": 1235.26,
    "end": 1245.38,
    "text": "und das World Street Journal schreibt ihr sehr interessant, dass im Vergleich zum zwölf Tage Krieg wo man ja bei den Angriffen wenig Erfolg hatte, jetzt deutlich kompetenter Auftritt."
  },
  {
    "start": 1245.7,
    "end": 1257.58,
    "text": "Auch wenn die Situation natürlich für das Regime noch einmal angespannte ist und da schreibt ihm die genannte Zeitung dass Russland seine Finger im Spiel haben könnte mit der Unterstützung durch Satellitenbilder, mit Dronentechnologie die man vielleicht liefern würde."
  },
  {
    "start": 1258.54,
    "end": 1260.12,
    "text": "was auch immer kann da etwas dran sein?"
  },
  {
    "start": 1260.42,
    "end": 1268.9,
    "text": "Natürlich kann da was dran sein, man muss aber vorausschicken dass der Iran selbst natürlich auch über Satelliten verfügt die mithilfe Russlands in den Orbit geschossen wurden."
  },
  {
    "start": 1269.38,
    "end": 1276.36,
    "text": "Inwieweit die gestört werden durch amerikanische Kräfte was theoretisch denkbar ist oder nicht entzieht sich jetzt mit einer konkreten Kenntnis muss ich sagen."
  },
  {
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    "end": 1277.92,
    "text": "Aber es ist natürlich denkbar."
  },
  {
    "start": 1277.96,
    "end": 1287.16,
    "text": "wie gesagt Es gibt ja diesen Freundschaftsvertrag im Sinne einer strategischen Partnerschaft zwischen Russland und dem Iran, da ist er nicht gekündigt worden."
  },
  {
    "start": 1287.7,
    "end": 1291.48,
    "text": "Und auch wenn das nicht bedeutet dass es hier eine Beisternspflicht gibt – eine gegenseitige."
  },
  {
    "start": 1292.08,
    "end": 1297.26,
    "text": "So wissen wir das in der Vergangenheit eben vor allem Informationen ausgetauscht wurden."
  },
  {
    "start": 1297.44,
    "end": 1307.3,
    "text": "Einerseits über Technologie, Spreche von Technologie von Untersehboten zum Beispiel die dem Iran noch zu verfügen gestellt wurden, eben über Weltraumtechnologie."
  },
  {
    "start": 1308.56,
    "end": 1315.24,
    "text": "Es liegt sehr auf der Hand, dass hier auch Zildaten ausgetäuscht wurden oder Zildarten aus Russland an den Iran übermittelt wurden."
  },
  {
    "start": 1315.84,
    "end": 1321.28,
    "text": "Im Sinne und im Zuge dieser sogenannten strategischen Partnerschaft zwischen dem Iran und Russland."
  },
  {
    "start": 1321.88,
    "end": 1327.54,
    "text": "Iran hat ja in den letzten Jahren Russland auch sehr stark beliefert mit Schahidronen um Technologie."
  },
  {
    "start": 1327.58,
    "end": 1340.02,
    "text": "Es gibt sogar Berichte die darauf hinweisen das am Beginn des überfalls Russlands auf die Ukraine, sehr schnell dann iranische Berater diese Drohnen, diese Shahid-Drohnen eigentlich gesteuert haben zunächst."
  },
  {
    "start": 1340.38,
    "end": 1353.22,
    "text": "Also hier gibt es schon eine massive Unterstützung und ich gehe schon davon aus dass der iranischen Führung Russland auch versucht hat jetzt sehr deutlich zu machen das man gegen Leistungen erwartet selbst wenn es keine militärische Beistandspflicht und keinen militärischen Beistand."
  },
  {
    "start": 1353.32,
    "end": 1354.86,
    "text": "daher gibt jedenfalls Unterstützung."
  },
  {
    "start": 1354.92,
    "end": 1356.92,
    "text": "in dieser Form halte ich für sehr wahrscheinlich."
  },
  {
    "start": 1357.24,
    "end": 1358.58,
    "text": "Noch mal ein Zitat an dieser Stelle."
  },
  {
    "start": 1358.94,
    "end": 1361.14,
    "text": "Ich glaube, er hilft Ihnen vielleicht ein bisschen."
  },
  {
    "start": 1361.22,
    "end": 1364.26,
    "text": "ja – ich denke schon und er denkt wahrscheinlich dass wir der Ukraine"
  },
  {
    "start": 1364.32,
    "end": 1364.62,
    "text": "helfen.\"."
  },
  {
    "start": 1365.14,
    "end": 1371.56,
    "text": "Das sagt Donald Trump vergangene Woche bereits über diese Situation eben über die Frage ob Russland dem Iran zur Hilfe eilt?"
  },
  {
    "start": 1372.24,
    "end": 1377.08,
    "text": "Wenn man das jetzt einmal so stehen lassen was hätte eigentlich Russland davon dem Iran zu helfen?"
  },
  {
    "start": 1377.42,
    "end": 1378.32,
    "text": "Was ist die Motivlage?"
  },
  {
    "start": 1379.62,
    "end": 1382.8,
    "text": "Ich denke, dass wir die sekundären Derzieher folgen."
  },
  {
    "start": 1383.0,
    "end": 1386.26,
    "text": "Dieses Krieg ist noch gar nicht ausreichend überschauen können."
  },
  {
    "start": 1386.54,
    "end": 1396.42,
    "text": "Eine klare Folge ist natürlich wenn jetzt der Ölpreis hochgeht und Russland in die Lage versetzt wird, Öl zu höheren Preisen zu exportieren – wohin auch immer!"
  },
  {
    "start": 1397.42,
    "end": 1403.02,
    "text": "In Staaten, die Russland eben nicht mit Sanktionen belegt haben, dann fühlt das natürlich die Kriegskassen Russlands."
  },
  {
    "start": 1403.08,
    "end": 1403.86,
    "text": "Das ist völlig klar."
  },
  {
    "start": 1403.96,
    "end": 1418.08,
    "text": "Das Zweite ist es natürlich all das was im mittleren Osten Komplexen und ganz leistungsfähiger Fliegerabwehr eingesetzt wird gegen iranische balistische Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen fehlt natürlich potenziell."
  },
  {
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    "end": 1420.72,
    "text": "Und vielleicht auch sehr konkret in der Ukraine."
  },
  {
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    "end": 1427.74,
    "text": "Denn was dort verschossen wird kann nicht einmal mehr von den Europäern gekauft erworben werden um dann die Ukraine weitergegeben werden."
  },
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    "text": "nicht da."
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    "text": "nicht dagesund"
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    "end": 1432.3,
    "text": "nicht schnell genug nachproduziert werden kann."
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    "start": 1432.4,
    "end": 1440.16,
    "text": "Die Produktionsraten zum Beispiel der Batteriesysteme dauern länger als derzeit die Rate des Verschießens ist."
  },
  {
    "start": 1440.2,
    "end": 1448.18,
    "text": "Das heißt, das kann alles nicht eins zu eins ersetzt werden sondern es wird lange dauern bis die ersetzt können, die jetzt bereits verfeuert sind bzw."
  },
  {
    "start": 1448.44,
    "end": 1449.22,
    "text": "verfeuert werden."
  },
  {
    "start": 1449.88,
    "end": 1453.22,
    "text": "Das ist aber nur eine erste Überlegung also die Folgen anbelangt."
  },
  {
    "start": 1453.68,
    "end": 1468.12,
    "text": "eher im Kontext der Ukraine und Russlands natürlich Eine Schwächung des Iran und damit eine schwächende Unterstützung aus dem Iran Richtung Russland, auf der anderen Seite wieder einen Vorteil natürlich auch für die UK oder also Europa."
  },
  {
    "start": 1468.5,
    "end": 1476.26,
    "text": "Wobei man überhaupt feststellen muss dass natürlich Russland über immer weniger Verbündete verfügt und damit auch immer weniger Möglichkeiten macht zu projizieren."
  },
  {
    "start": 1476.38,
    "end": 1480.98,
    "text": "Denken wir an die Wagnergruppe in Nordafrika das dort in der Form nicht mehr gibt?"
  },
  {
    "start": 1481.12,
    "end": 1484.58,
    "text": "Denken wie natürlich Syrien mit dem Assad-Regime."
  },
  {
    "start": 1485.04,
    "end": 1491.1,
    "text": "Denk'n wir jetzt an den Iran, denken von Venezuela, bei Venezuela noch eine ganz andere Problematik."
  },
  {
    "start": 1491.2,
    "end": 1496.98,
    "text": "Natürlich offenbart seine kurzfristige Show und natürlich ersetzt nicht die langfristige politische Veränderung."
  },
  {
    "start": 1497.72,
    "end": 1503.9,
    "text": "Und dann gibt es noch eine weitere Weiterung an die ich sehr oft gemahnt werde – das sind die Frage China!"
  },
  {
    "start": 1504.64,
    "end": 1514.6,
    "text": "Also, China beobachtet ganz genau mit all ihm zur Verfügung stehenden Mitteln was die USA und Israel jetzt im mittleren Osten tun?"
  },
  {
    "start": 1515.62,
    "end": 1522.52,
    "text": "Einerseits, was die laufende Verminderung ihrer strategischen Bestände an komplexen Waffensystemen anbelangt."
  },
  {
    "start": 1522.94,
    "end": 1529.72,
    "text": "Denn das, was dort verschossen wird kann im Moment auch nicht im südkinesischen Meer oder in Westpazifik eingesetzt werden klarerweise."
  },
  {
    "start": 1530.56,
    "end": 1532.4,
    "text": "Vor allem beobachten Sie aber ganz genau"
  },
  {
    "start": 1532.92,
    "end": 1533.04,
    "text": "wie"
  },
  {
    "start": 1533.54,
    "end": 1534.52,
    "text": "die USA das tun?"
  },
  {
    "start": 1534.58,
    "end": 1545.48,
    "text": "Die Streitkräftete USA das TUN weil da ist natürlich auch ein Muster abgeleitet werden kann Wie man allenfalls zu reagieren gedenkt wenn China eben Taiwan militärisch Konkret bedroht."
  },
  {
    "start": 1545.64,
    "end": 1545.7,
    "text": "Aber"
  },
  {
    "start": 1545.76,
    "end": 1547.14,
    "text": "wäre das ein guter Zeitpunkt für China?"
  },
  {
    "start": 1547.18,
    "end": 1548.26,
    "text": "Entschuldigung Sie, dass ich es da unterbreche!"
  },
  {
    "start": 1550.8,
    "end": 1557.16,
    "text": "Wenn man verschießt alles im Nahen Osten und alles ist dort gebunden... Man kann in Pazifik machen was man will also die Milchmedienrechnung der Geopolitität."
  },
  {
    "start": 1557.2,
    "end": 1564.3,
    "text": "Nein, theoretisch wäre das absolut ein toller Zeitpunkt von China sofern man eine weitere Eskalation in Kauf nehme."
  },
  {
    "start": 1564.54,
    "end": 1568.52,
    "text": "Das glaube ich aber nicht denn das wäre natürlich eine gewaltige weitere Eskulation."
  },
  {
    "start": 1569.2,
    "end": 1587.84,
    "text": "nach wie vor sind auch die USA im West-Pazifik sehr präsent mit Vorwärtsstaaten in japan kräften in südkorea zum beispiel von denen aus natürlich auch durchaus in richtung des gnäsischen festlandes gewirkt werden kann und auch teilen der meikanischen flotte im pazifik."
  },
  {
    "start": 1587.92,
    "end": 1595.58,
    "text": "also das wäre eine eskalation einer gewaltige durch als globale escalation von der ich jetzt nicht glaube dass china das in kaufe nehmen wird."
  },
  {
    "start": 1595.82,
    "end": 1596.2,
    "text": "derzeit"
  },
  {
    "start": 1596.74,
    "end": 1602.12,
    "text": "das heißt trotz der aktuellen situation im nahe anosten ist man von seiten usa in der pazifikion weiterhin."
  },
  {
    "start": 1603.54,
    "end": 1603.6,
    "text": "Man"
  },
  {
    "start": 1603.76,
    "end": 1606.24,
    "text": "ist kompetent vertreten, ist leistungsfähig vertreiten."
  },
  {
    "start": 1606.76,
    "end": 1623.4,
    "text": "Ich habe keine Frage die Sehstreitkräfte der USA sind nach dort nach wie vor aus meiner Sicht die stärksten und leistungspfähigsten wobei man beachten muss dass das nur deswegen noch der Fall ist weil zum Beispiel nicht alle Flugzeugträger Chinas jetzt schon einsatzbereits sind."
  },
  {
    "start": 1623.48,
    "end": 1631.4,
    "text": "wenn das in einem eineinhalb Jahren passiert werden die chinesischen Sehstreitkräften im westpazifischen Raum die überlegende macht."
  },
  {
    "start": 1631.94,
    "end": 1639.08,
    "text": "Wenn wir noch einmal zu Russland zurückkommen, wie wissen ja das die USA zwar jetzt keine Waffen mehr direkt an die Ukraine liefern."
  },
  {
    "start": 1639.24,
    "end": 1640.4,
    "text": "Das müssen die Europäer kaufen."
  },
  {
    "start": 1640.7,
    "end": 1641.78,
    "text": "Frage ist ob sie es derzeit können."
  },
  {
    "start": 1641.82,
    "end": 1652.36,
    "text": "aber andere Geschichte Aber natürlich trotzdem die Geheimdienstberichte für die Ukraine in den vergangenen Jahren ja entscheidend und überlebenswichtig waren, welche Stellungen, wo sind Satellitenbilder etc."
  },
  {
    "start": 1652.98,
    "end": 1661.24,
    "text": "Also da hat die Ukraine von der amerikanischen Unterstützung auch schon unter Joe Biden natürlich wahnsinnig profitieren können in dieser sehr fürchterlichen Situation, in der das Land steckt."
  },
  {
    "start": 1661.6,
    "end": 1669.08,
    "text": "jetzt könnte man natürlich ganz banal sagen na gut dann helfen eben die Russen jetzt den Iranern wenn die Amerikaner angreifen quasi als Revanche."
  },
  {
    "start": 1669.72,
    "end": 1672.4,
    "text": "ist das vielleicht ein Motivgrund oder ist es zu einfach gedacht?"
  },
  {
    "start": 1672.7,
    "end": 1675.88,
    "text": "Also das sehe ich nicht unbedingt als wirklich griffiges Motiv."
  },
  {
    "start": 1676.08,
    "end": 1686.54,
    "text": "Das glaube ich ist einfach der Dynamik geschuldet, wie vorher erwähnt, dass eben dieser Freundschaftsvertrag und dieses strategische Partnerschaft zwischen Russland und dem Iran besteht."
  },
  {
    "start": 1686.64,
    "end": 1706.2,
    "text": "Und natürlich – das ist natürlich schon ein Faktor und danke für den Hinweis darauf, dass auch da es ein wichtiger Kontext ist, der zu beachten ist, dass natürlich alles was dem Westen prinzipiell schadet, also die Möglichkeiten des Wesens, im Auftreten in irgendeiner Form schadet, im Interesse Russlands ist."
  },
  {
    "start": 1706.44,
    "end": 1715.76,
    "text": "Daher ist dieser Konflikt durchaus auch nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sondern auch als... gesamtheitlich strategischen Gründen durchaus im russischen Interesse."
  },
  {
    "start": 1716.3,
    "end": 1732.5,
    "text": "Denn es zeigen sich natürlich die Risse im westlichen System insgesamt, wenn Donald Trump fordert dass man weniger den NATO hier tätig werden sollte, die das Läge gar nicht in irgendeiner Form davon betroffen ist weil er eben nicht ein Nato-Vertragsgebiet ist von dem hier die Rede ist."
  },
  {
    "start": 1733.0,
    "end": 1739.3,
    "text": "aber es zeigt einfach die Riese im westlichen System zwischen den europäischen Partnern und zwischen den transatlantischen Parten."
  },
  {
    "start": 1739.68,
    "end": 1749.3,
    "text": "Eigentlich muss man sagen, Kanada steht eher auf europäischer Seite und natürlich mit dem Abbau der westlichen Arsenal durch die Bekämpfung des Iran."
  },
  {
    "start": 1749.94,
    "end": 1754.84,
    "text": "Durch den USA wird mittelfristig die Ukraine geschwächt keine Frage."
  },
  {
    "start": 1755.6,
    "end": 1761.0,
    "text": "Ganz eine banale Frage könnte Donald Trump sich eigentlich auf den Artikel fünfter NATO berufen in diesem Fall?"
  },
  {
    "start": 1762.58,
    "end": 1763.2,
    "text": "Nein kann er nicht!"
  },
  {
    "start": 1763.8,
    "end": 1767.22,
    "text": "Die NATO ist ein defensives Bündnis per se, wie wir wissen."
  },
  {
    "start": 1767.28,
    "end": 1780.92,
    "text": "Das heißt nur dann wenn ein Angriff auf das Territorium eines Mitgliedstaates erfolgen würde und bei nine eleven ist es ebenso definiert worden Dann wird der Artikel fünf in Kraft gesetzt werden Wenn dieser angegriffene Staat darum auch bietet"
  },
  {
    "start": 1781.26,
    "end": 1781.38,
    "text": "D.h.,"
  },
  {
    "start": 1781.86,
    "end": 1785.94,
    "text": "eine iranische Rakete müsste irgendwie US-Festland erreichen, so was der Faktor wahrscheinlich möglich"
  },
  {
    "start": 1785.98,
    "end": 1786.1,
    "text": "ist?"
  },
  {
    "start": 1786.2,
    "end": 1796.3,
    "text": "Oder meinen Entwegen und das waren ja die Befürchtungen durchaus wenn es um die Türkei zum Beispiel geht, die also damit hinein gezogen werden könnte... Die Türkeis ist eben nach der Territorium."
  },
  {
    "start": 1796.36,
    "end": 1806.1,
    "text": "und wenn nach der Territor im Angegriffen wäre und die Türkeit würde das wünschen dann würde Artikel fünf natürlich wie man so schön sagt inwokt werden können, also abberufen oder abgerufen werden können."
  },
  {
    "start": 1806.76,
    "end": 1808.32,
    "text": "Zypern war auch sein Fall."
  },
  {
    "start": 1808.52,
    "end": 1809.76,
    "text": "ich glaube da ging's um meine Zybern"
  },
  {
    "start": 1810.62,
    "end": 1810.78,
    "text": "Oder?"
  },
  {
    "start": 1810.96,
    "end": 1813.86,
    "text": "Das ist die Frage auf welchen Territorium das dann konkret war."
  },
  {
    "start": 1814.28,
    "end": 1815.8,
    "text": "Da steht eine britische"
  },
  {
    "start": 1815.88,
    "end": 1816.34,
    "text": "Medienbasis, ja."
  },
  {
    "start": 1816.68,
    "end": 1817.26,
    "text": "Das ist das eine."
  },
  {
    "start": 1817.7,
    "end": 1825.08,
    "text": "Das Stützpunkt ist offenbar also ein britisches Territoriums exterritorial aber trotzdem so eine Exklave."
  },
  {
    "start": 1825.6,
    "end": 1836.24,
    "text": "Aber bei einer Drohne ist natürlich auch die Frage was man als Angriff definiert und ich denke dass man das prinzipiell vermeidet und man hat guten Grund dazu zu vermeiden das zu tun."
  },
  {
    "start": 1836.86,
    "end": 1838.24,
    "text": "Ja gut, es ist ja auch kein Automatismus."
  },
  {
    "start": 1838.28,
    "end": 1839.64,
    "text": "der Artikel fünf muss man auch nicht so sagen."
  },
  {
    "start": 1840.2,
    "end": 1847.12,
    "text": "Man hat man hört das immer wieder in den Diskussionen und irgendwie da schlägt irgendwo eine Drohne ein und sie ist sofort Dritter Weltkrieg weil es NATO-Gebiet ist."
  },
  {
    "start": 1847.16,
    "end": 1848.28,
    "text": "so ganz einfach ist es ja nicht."
  },
  {
    "start": 1848.58,
    "end": 1849.2,
    "text": "So haben wir ja im"
  },
  {
    "start": 1849.24,
    "end": 1849.94,
    "text": "Rollen auch gesehen."
  },
  {
    "start": 1851.66,
    "end": 1852.84,
    "text": "Kurz sechs Kurs an dieser Stelle."
  },
  {
    "start": 1853.16,
    "end": 1854.64,
    "text": "ich würde gerne noch einmal zu diesem Punkt zurückkommen."
  },
  {
    "start": 1854.74,
    "end": 1858.6,
    "text": "was die Hilfe für die Ukraine betrifft sind jetzt gerade schon gesagt geschwächt natürlich die Ukraine."
  },
  {
    "start": 1859.28,
    "end": 1865.42,
    "text": "Man hätte natürlich von Seiten Russlands hier, wenn man diesen Gedanken weiter spendet durchaus ein Druckpotenzial in Richtung der Amerikaner."
  },
  {
    "start": 1865.48,
    "end": 1868.2,
    "text": "Man könnte sagen ihr unterstützt die Ukraine?"
  },
  {
    "start": 1868.38,
    "end": 1869.44,
    "text": "Wie unterstützen jetzt den Iran?"
  },
  {
    "start": 1869.5,
    "end": 1872.88,
    "text": "Wenn ihr wollt es wer aufhört dann hört aufgeheimd ins Informationen an die Ukraine zu liefern."
  },
  {
    "start": 1872.92,
    "end": 1874.36,
    "text": "Ich meine das hat jetzt nichts mit Rache zu tun."
  },
  {
    "start": 1874.4,
    "end": 1878.42,
    "text": "Das wäre einfach vielleicht möglicherweise ein militärischer Vorteil für Russland."
  },
  {
    "start": 1878.58,
    "end": 1880.76,
    "text": "Auch da ist nicht undenkbar dass so argumentiert wird."
  },
  {
    "start": 1880.8,
    "end": 1881.76,
    "text": "ich glaube es aber nicht."
  },
  {
    "start": 1881.82,
    "end": 1884.04,
    "text": "Ich denke dass Russland im Moment ganz anderes Sorgen hat."
  },
  {
    "start": 1884.66,
    "end": 1901.38,
    "text": "Von den wirtschaftlichen mal ganz abgesehen gibt es eine gewaltige Problematik in der Führung und Information und Kommunikation der russischen Streitkräfte, nachdem Staling ja nicht mehr zur Verfügung steht auf das russische Kommunikationssystem und Führungssystem sich erheblich abgestützt hatte."
  },
  {
    "start": 1902.46,
    "end": 1914.56,
    "text": "Das hat jetzt bereits dazu geführt dass mehrere hundert Quadratkilometer von durch Russland mühsam erobertes Territorium im Herbst des letzten Jahres durch die ukrainischen Streitkräfte wieder zurückgeobert werden konnten."
  },
  {
    "start": 1914.9,
    "end": 1931.88,
    "text": "Es scheint auch die sogenannte Heimatfront in Russland etwas zu bröckeln, die berühmten Militärblogger, auch Hardliner beginnen es bereits Kritik zu äußern am Krieg überhaupt und der Kriegsführung an den Korruptionen in den russischen Streitenkräften – und Verlustreaten!"
  },
  {
    "start": 1932.3,
    "end": 1933.3,
    "text": "werden immer höher."
  },
  {
    "start": 1933.44,
    "end": 1939.48,
    "text": "Wir sprechen jetzt teilweise schon von tausend vierhundert Mann pro Tag, die auf den russischen Streitkräften verloren gehen."
  },
  {
    "start": 1940.24,
    "end": 1950.2,
    "text": "also hier auf der einen Seite die Verluste, die Gelände und menschlichen Verlusten und auf der anderen Seite die doch immer drücker werdende wirtschaftliche Lage."
  },
  {
    "start": 1950.46,
    "end": 1959.06,
    "text": "das sind die Hauptprobleme Russlands im Moment und ich denke dass es macht Anzeichen gibt es in den letzten Wochen, dass es auch Risse bereits im Führungssystem gibt."
  },
  {
    "start": 1959.2,
    "end": 1969.24,
    "text": "Ohne da jetzt zuvorschnell auf einen Wechsel hinweisen oder hoffen zu wollen oder zu dürfen aber das sind Probleme mit denen sich die russische Führung prioritätsbeschäftigen muss."
  },
  {
    "start": 1969.92,
    "end": 1978.24,
    "text": "Ich glaube nicht, dass die russische Führung eine Chance sieht in dieser Unterstützung des Iran mit ein weniger Druck auszuüben auf die USA hier."
  },
  {
    "start": 1978.7,
    "end": 1982.84,
    "text": "Die Unterstützung der Ukraine etwas weniger intensiv zu gestalten."
  },
  {
    "start": 1982.92,
    "end": 2000.52,
    "text": "Ich denke auch je mehr die USA die Unterstützung der Ukraine auch was die Übermittlung von Zildaten aus dem Weltraum anbelangt das zurückfahren je stärker Beginn der Europäer hier mit eigenen Kräften einzuspringen, allen voran und eigentlich sagen Frankreich die Volk da von Großbritannien."
  },
  {
    "start": 2000.62,
    "end": 2017.02,
    "text": "Großbritanien hat er jetzt ein sehr weitreichendes Abkommen mit der Ukraine abgeschlossen, die Ukraine weiterhin so unterstützten als ich denke im Schatten, in Winschatten dieses Krieges im mittleren Osten tut sich da einiges auch in der Ukraine das Anderssohoffnung gibt und wir sehen wie es sich entwickelt."
  },
  {
    "start": 2017.64,
    "end": 2022.32,
    "text": "Herr Kahnert Ich gehe mal davon aus Und ich brauche diese Vorfrage in meiner letzten Frage zu stellen."
  },
  {
    "start": 2022.36,
    "end": 2026.88,
    "text": "Sie gehen nicht davon aus, dass der Krieg im Iran jetzt in den nächsten Tagen so schnell vorbei sein wird oder?"
  },
  {
    "start": 2027.24,
    "end": 2027.4,
    "text": "Nein!"
  },
  {
    "start": 2027.52,
    "end": 2029.48,
    "text": "Ich fürchte, der Kriegt wird nach Wochen dauern."
  },
  {
    "start": 2030.06,
    "end": 2032.24,
    "text": "um mal eine zeitliche Prognose zum Wagen."
  },
  {
    "start": 2032.5,
    "end": 2055.12,
    "text": "die Waage ist aber doch etwas konkreter als die Folge wenn die USA beim Ziel bleiben den Iran mehr oder weniger entwaffnen zu wollen Wenn Donald Trump die Nerven verliert und auch das es nicht auszuschließen Der Galonenpreis an den amerikanischen Tankstellen in die Höhe schnellt, dann kann er natürlich früher auch beendet sein."
  },
  {
    "start": 2055.54,
    "end": 2059.899,
    "text": "Es ist allerdings das eingetreten von dem ich vorher gemeint habe dass es ein Worst-Case-Szenario wäre."
  },
  {
    "start": 2060.52,
    "end": 2071.399,
    "text": "Man hätte eine iranische Führung die noch mehr Hardliner oder als Hardlinern besteht und der Iran würde sicherlich in der Lage sein in wenigen Jahren wieder eine ähnliche Bedrohung darzustellen wie heute."
  },
  {
    "start": 2071.719,
    "end": 2072.219,
    "text": "Das fühle mich nicht."
  },
  {
    "start": 2072.419,
    "end": 2073.62,
    "text": "jetzt zu meiner letzten Frage."
  },
  {
    "start": 2073.96,
    "end": 2076.219,
    "text": "Normalerweise würde ich ja quasi fragen, wann hört das alles auf?"
  },
  {
    "start": 2076.279,
    "end": 2080.399,
    "text": "Das wäre so eine klassische Podcast-Ausstiegsfrage geben Sie uns einen positiven Ausblick etc."
  },
  {
    "start": 2081.1,
    "end": 2090.699,
    "text": "Deswegen stelle ich sie bewusst nicht als letzte Frage sondern fragt sich stattdessen wo sehen Sie – wir haben einiges schon angesprochen aber trotzdem vielleicht haben wir irgendwas übersehen – das nächste Eskalationspotenzial in der Region."
  },
  {
    "start": 2091.379,
    "end": 2095.919,
    "text": "Also das nächste Eskalationspotenzial ist aus meiner Sicht bereits gestern eingetreten."
  },
  {
    "start": 2096.06,
    "end": 2100.52,
    "text": "Das ist mit Bekämpfung der Förderstätten von Erdöl und Erdgas."
  },
  {
    "start": 2101.14,
    "end": 2112.919,
    "text": "Vor allem denken wir daran, dass er mit diesem eher großen Erdgassfeld South Pass jenes Feld betroffen ist, also gemeinsam mit Katarbetrieben wurde und noch immer wird theoretisch."
  },
  {
    "start": 2112.96,
    "end": 2121.879,
    "text": "Das heißt, das war auch ein Symbol der Annäherung zwischen den sunnitischen Staaten am Golf von dem Iran als sarschitischen Gottesstaat."
  },
  {
    "start": 2122.359,
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    "text": "Das ist nunmehr auch damit sehr symbolhaft gestört dieses Verhältnis."
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    "end": 2139.06,
    "text": "Wenn das so weiter betrieben wird beiderseits dann ist es eine mächtige Eskalation die vor allem die wirtschaftlichen Folgen des Krieges noch weiter in die Höhe treiben kann."
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    "end": 2142.399,
    "text": "Militär und geopolitischer Experte Gerald Karna war das."
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    "text": "Vielen Dank für Ihre Einschätzungen heute, alles Gute!"
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    "text": "Sehr gerne auch Ihnen alles Gutes!"
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    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, dann abonnieren Sie Thema des Tages auf der Podcast-Plattform ihrer Wahl oder eben auch auf YouTube wo wir jetzt immer öfter mit Videopodcasts vertreten sind."
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    "text": "Einfach Kanal abonnieren und nicht vergessen die Glocke zu drücken."
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    "text": "Ich bin Daniel Retschitzacker, vielen Dank fürs dabei sein bis zum nächsten Mal."
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