[
  {
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    "end": 3.97,
    "text": "Die verschärfte geopolitische Lage macht auch vor Österreich nicht halt."
  },
  {
    "start": 4.39,
    "end": 10.67,
    "text": "Aus diesem Grund hat eine Kommission im Auftrag der Bundesregierung Vorschläge für eine Verlängerung der Wehrpflicht ausgearbeitet."
  },
  {
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    "text": "Das neue Modell sieht jetzt vor, dass der Grundwehrdienst auf acht Monate verlängert wird, hinzukommen sechzig Tage Milizübungen."
  },
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    "text": "Der Zivildienst steigt auf zwölf Monate an."
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    "end": 22.21,
    "text": "Jetzt überrascht allerdings der Bundeskanzler."
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    "text": "In Eigenregie prescht er mit dem Vorschlag einer Volksbefragung rund um die Verlängerung der Wehrpflicht vor."
  },
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    "text": "Was es damit genau auf sich hat, welche politischen Auswirkungen das auf ihn und die Bundesregierung haben könnte"
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    "text": "und"
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    "end": 40.83,
    "text": "wie die Österreicherinnen und Österreicher überhaupt dazustehen, das besprechen wir heute mit Standardchefredakteur Gerald Riedmann."
  },
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    "end": 47.87,
    "text": "Im Anschluss beantwortet ihn im Politikredakteur Max Steppern die Frage, wie die Österreicherinnen und Österreicher eigentlich zu all dem stehen."
  },
  {
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    "end": 50.55,
    "text": "Er hat da eine ganz neue Umfrage im Gepäck."
  },
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    "end": 54.949,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitzacker, das ist Thema des Tages, der Nachrichten Podcast des Standards."
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    "end": 58.19,
    "text": "Grüß dich, Gerald."
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    "end": 64.53,
    "text": "ÖVP-Chef und Bundeskanzler Christian Stock überrascht er am Freitag am vergangenen mit einer Ankündigung."
  },
  {
    "start": 64.67,
    "end": 69.59,
    "text": "Er will nämlich die Verlängerung der Wehrpflicht mittels einer Volksbefragung abhandeln."
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  {
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    "end": 76.83,
    "text": "Was hat den ÖVP-Chef dazu geritten, das alleine durchzuziehen, ohne offensichtlich die Koalitionspartner zu fragen?"
  },
  {
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    "end": 78.83,
    "text": "Ich glaube, man muss den Gesamtkontext sehen."
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    "text": "Dieser Versuch, den Neujahrsempfang"
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    "text": "und"
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    "end": 88.49,
    "text": "ein Neujahrstermin der Partei der ÖVP zu nutzen, um einen Schwerpunkt zu setzen."
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    "end": 97.19,
    "text": "Der kommt ja in einer Zeit, in der ... sich zwar einige gefreut haben, dass die Koalition stabil ist, aber es blätschert so irgendwie dahin."
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    "text": "Es sind Notmaßnahmen, die getroffen wurden."
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    "text": "Es sind die Preise, die nach wie vor davon galoppieren."
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    "text": "Es ist die Inflation, die sich bislang nicht in die Maße einfangen ließ."
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    "end": 112.53,
    "text": "Es ist jedes kleine Prozent, jede Nachkommenstelle, die sich in der Wirtschaftsleistung verbessert."
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  {
    "start": 113.13,
    "end": 120.89,
    "text": "Jeder Prozentpunkt, wo die Budgetanhaltung besser als gedacht ist, wird gefeiert, als wäre es die Champions League, die jetzt in dem Moment gewonnen wurde."
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    "start": 121.49,
    "end": 124.95,
    "text": "Und trotzdem treten wir in vielen Punkten eben tatsächlich noch auf der Stelle."
  },
  {
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    "end": 138.37,
    "text": "Und mitten in dieser Gemengelage, wo auch die drei Parteien, die in der Regierung stehen, durchaus extreme unterschiedliche Parteiprogramme haben, uns bisher nur ein kleinster gemeinsamer Nanner war, gilt es dann eben Aufmerksamkeit zu erzielen."
  },
  {
    "start": 139.11,
    "end": 144.79,
    "text": "Das wurde bisher erzielt mit dem Zusammenziehen von verschiedenen Maßnahmen."
  },
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    "end": 156.85,
    "text": "extrem kleinen Maßnahmen auch manchmal, wenn ich daran denke, dass Antibürokratie-Staatssekretär Sepp Schellhorn von der NEOS weit über hundert Maßnahmen in ein Paket zusammengezogen hat."
  },
  {
    "start": 156.95,
    "end": 171.61,
    "text": "Und wenn wir uns jetzt fragen, was ist uns denn in den Rinnerungen geblieben vor Weihnachten, was Sepp Schellhorn da angekündigt hat, dann ist es die weitere Gnadenfriest beim Pickerl fürs Auto, die irgendwie angekündigt wurde, aber eben angekündigt ist noch nicht."
  },
  {
    "start": 172.07,
    "end": 174.03,
    "text": "umgesetzt, wie so viele Maßnahmen in der Regierung."
  },
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    "end": 175.75,
    "text": "Und da komme ich jetzt zu Stocker."
  },
  {
    "start": 176.39,
    "end": 183.83,
    "text": "Und dann willst du mit so einer Grundsatzrede, da wäre im Vergleich anzuführen, Christian Kern hat mal einen Plan A vorgestellt für das Land."
  },
  {
    "start": 184.09,
    "end": 196.11,
    "text": "Es hat auch vor einiger Zeit Karl Nehammer seine Parteimitglieder und die Führendenmitglieder der Partei im fünfunddreißigsten Stock versammelt, um im Hochhaus eine Grundsatzrede für Österreich zu halten."
  },
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    "end": 199.19,
    "text": "Und das hat sicher auch mitgesprungen bei dieser Rede."
  },
  {
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    "end": 203.11,
    "text": "Und dann geht es darum, dass da einige Punkte dabei sein sollten, die auch wirklich neu sind."
  },
  {
    "start": 203.51,
    "end": 209.13,
    "text": "Die Rede von Christian Stocker, die ziemlich genau eine Stunde dauerte, war ja auch von vielen Themen beeinflusst."
  },
  {
    "start": 209.29,
    "end": 210.23,
    "text": "Da war einiges dabei."
  },
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    "start": 210.29,
    "end": 215.25,
    "text": "Die Werbpflicht hat da zunächst auch von der Zeit und von vielen anderen auch überhaupt nicht die Hauptrolle gespielt."
  },
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    "end": 227.35,
    "text": "Aber neben dem, dass man alle streifen muss, vom Tourismus in der ÖVP bis zur Wirtschaft, bis eben auch die Migration, ist natürlich auch die Thematik Werbpflicht eine gewesen, die bewusst so gesetzt wurde."
  },
  {
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    "end": 237.53,
    "text": "Und das war überraschend, aber da können wir gleich dazu kommen, dass das Ziel ist sicherlich bei einem Thema, hinter dem man die Österreicherinnen und Österreich weiß, Bonuspunkte zu sammeln."
  },
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    "end": 240.41,
    "text": "Über dieses genaue Prozedere werden wir wirklich gleich noch sprechen."
  },
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    "end": 244.19,
    "text": "Bleiben wir noch ganz kurz bei den Koalitionspartnern SPÖ und NEOS."
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    "text": "Ich habe es bereits zu Beginn gesagt."
  },
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    "text": "Die waren offensichtlich nicht eingebunden."
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    "end": 251.55,
    "text": "Die zeigen sich jetzt im Nachhinein etwas zurückhaltend, was diesen Vorschlag betrifft."
  },
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    "end": 256.13,
    "text": "Aber gibt es denn irgendwelche, unter Anführungszeichen, inoffiziellen Informationen, Rückmeldungen?"
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    "start": 256.19,
    "end": 257.53,
    "text": "Es gibt ja so aus wie Flur, Funk."
  },
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    "end": 260.01,
    "text": "Wie zeigt man sich denn vonseiten der beiden Parteien?"
  },
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    "start": 260.63,
    "end": 263.03,
    "text": "fangen wir doch mit ganz offiziellen Informationen an."
  },
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    "end": 270.47,
    "text": "Und zum Beispiel dem, was die Kollegen, die geschätzten Kollegen von der Presse gestern geschrieben haben, nämlich den Erwin Hame Ceder."
  },
  {
    "start": 270.73,
    "end": 285.51,
    "text": "Das ist für alle, die ihn jetzt nicht präsent haben, nicht nur der Vorsitzende der Wehrdienstkommission, der eben mit den Seinen diese Vorschläge auf den Tisch gebracht hat und auch im Herbst vorgestellt hat, nämlich eine Verlängerung des Wehrdienstes."
  },
  {
    "start": 286.39,
    "end": 294.59,
    "text": "sondern er ist selbst auch Milizoffizier und zwar nicht irgendeiner, sondern mit Fleisch und Blut, als Generalmajor im Rang und nebenbei"
  },
  {
    "start": 295.89,
    "end": 297.11,
    "text": "auch... Jetzt kommt die Runiere."
  },
  {
    "start": 297.45,
    "end": 300.19,
    "text": "...generalanwalt des österreichischen Reifeisenverbandes."
  },
  {
    "start": 300.43,
    "end": 313.51,
    "text": "Das heißt, eine maßgebliche Persönlichkeit, übrigens für die, die den Christian Konrad noch gedanklich im Hinterkopf haben, eben sein Nachfolger und mächtigster Mensch, mächtigster Mann im Reifeisengebiet."
  },
  {
    "start": 314.21,
    "end": 337.93,
    "text": "Das Kibbelkreuz, das Reifersenverband, das hat ja auch für die ÖVP eine enorme Wirkung, wenn die ÖVP eben in Bünde eingeteilt ist und der Wirtschaftsbund, der Bauernbund, der ÖAP eine gewisse Rolle spielt, dann ist Reifersen so etwas wie die Vorfeldorganisation der ÖVP, ist also eine sehr enge Verbindung da auch zwischen, naja, Land und Leute zwischen der ÖVP eben."
  },
  {
    "start": 338.53,
    "end": 341.63,
    "text": "auch und sicherlich dem ganzen reifersen Bereich."
  },
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    "start": 341.69,
    "end": 349.81,
    "text": "Und die Überraschung, die du eben bei den Parteien angesprochen hast, die hat eben in dem angesprochenen Gespräch Herr Hametseder wortwörtlich von sich gegeben."
  },
  {
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    "end": 351.49,
    "text": "Ich bin selbst völlig überrascht."
  },
  {
    "start": 351.79,
    "end": 355.29,
    "text": "Das war in meinen Gesprächen auf Regierungsebene kein einziges Mal ein Thema."
  },
  {
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    "end": 384.81,
    "text": "Und eben diese Verwunderung, die er dann auch zum Ausdruck bringt, das ist das, was mich verwundert zurücklässt, weil da ist nicht nur mit den Regierungspartnern, naja, gespielt worden, weil die erfahren so Dinge ja auch nicht so gern ausreden, sondern hätten das gerne vorher zumindest einmal gehört, wenn eine Vertrauensebene bestünde, sondern dass das auch durchaus im Einflussbereich der ÖVP, also Partei intern und auch beim Fortsitzenden der Wehrdienstkommission."
  },
  {
    "start": 385.75,
    "end": 403.27,
    "text": "für eine öffentlich ausgedrückte und in dieser Art und Weise öffentlich ausgedrückte Verwunderung sorgt, das lässt einen ja fragen, in welchem Verhältnis von der ÖVP stammende Bundeskanzler Christian Stocker, in welchem Verhältnis er beispielsweise zum mächtigen Giebelkreuz, also dem reifersen Verband steht."
  },
  {
    "start": 403.81,
    "end": 408.51,
    "text": "Da mag jetzt natürlich alle Beteiligten nur jetzt sagen, das ist zu viel hineininterpretiert und ihr Journalisten etc."
  },
  {
    "start": 408.89,
    "end": 409.05,
    "text": "pp."
  },
  {
    "start": 409.71,
    "end": 436.21,
    "text": "Aber das ist bemerkenswert und das dann auch SPÖ Chef Andreas Babler und Vizekanzler Andreas Babler sich in einer ersten Reaktion überrascht und extrem zurückhaltend zeigte und auch von den NEOS zu Protokoll gegeben wurde, dass das in der Regierung nie ein Thema war, dass es dann auch das Regierungsprogramm gibt, in dem drinsteht, dass die Regierung unabgesprochen keine Volksbefragungen durchführen wird."
  },
  {
    "start": 436.53,
    "end": 438.81,
    "text": "Naja, das lässt einen dann ein bisschen ratlos zurück."
  },
  {
    "start": 439.45,
    "end": 442.11,
    "text": "Was jetzt, Christian Stocker, gedenkt damit?"
  },
  {
    "start": 442.53,
    "end": 443.43,
    "text": "intern zu gewinnen."
  },
  {
    "start": 443.85,
    "end": 454.21,
    "text": "Da ist eine Öffentlichkeit, was gewinnt, da kann man sich auch gleich darauf eingeben, aber intern hat er jetzt mal zunächst Partnerinnen, Partner und auch die eigenen vor den Kopf gestoßen."
  },
  {
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    "end": 463.89,
    "text": "Gut, wenn ich das zusammenfasse, es war ein Faul gegenüber den Koalitionspartnern und der Reifessenbank, also das Reifessenverband ist, wird jetzt nicht sonderlich geschickt, oder?"
  },
  {
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    "end": 465.97,
    "text": "Oder ist"
  },
  {
    "start": 466.01,
    "end": 467.89,
    "text": "es ein politischer Stand, den ich nicht sehe und nicht verstehe?"
  },
  {
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    "end": 468.31,
    "text": "Nein,"
  },
  {
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    "end": 468.45,
    "text": "gut."
  },
  {
    "start": 468.49,
    "end": 469.79,
    "text": "Der politische Stand, den gibt es."
  },
  {
    "start": 469.89,
    "end": 474.43,
    "text": "Das hat auch auf der Soll, also auf der Haben-Seite einiges, auf der Soll-Seite wäre das zu verbuchen."
  },
  {
    "start": 475.11,
    "end": 480.01,
    "text": "Auf der Haben-Seite ist zu sagen, der Bundeskanzler hat was Neues angekündigt."
  },
  {
    "start": 480.73,
    "end": 485.53,
    "text": "Der Bundeskanzler will das Volk einbeziehen, will die Wählerinnen und Wähler einbeziehen."
  },
  {
    "start": 485.57,
    "end": 500.43,
    "text": "Da hatten wir auch hier in der Standardredaktion durchaus kritische Diskussionen dazu, was eben direkte Demokratie und in welchen Fällen direkte Demokratie uns weiterbringt, weil im konkreten Fall ist das etwas, was auch aus."
  },
  {
    "start": 501.03,
    "end": 502.91,
    "text": "Umfragen klar hervorgeht."
  },
  {
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    "end": 506.09,
    "text": "Das ist keine Frage, die kritisch wäre."
  },
  {
    "start": 506.15,
    "end": 509.33,
    "text": "Das ist keine Frage, was um die Wurst geht."
  },
  {
    "start": 509.47,
    "end": 515.85,
    "text": "Das ist keine Frage, die knapp ist, sondern eben die siebenundsechzig Prozent sind für eine Verlängerung der Werbpflicht."
  },
  {
    "start": 516.33,
    "end": 518.75,
    "text": "Das ist, wenn man so will, eine gemarte Wiesn."
  },
  {
    "start": 519.11,
    "end": 523.51,
    "text": "oder wenn man fragen würde, sind sie für oder gegen die Neutralität in Österreich?"
  },
  {
    "start": 523.73,
    "end": 527.81,
    "text": "oder wenn man fragen würde, sind sie für frisches Wasser oder sind sie für gute Luft."
  },
  {
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    "end": 533.19,
    "text": "Und das ist also ein Klares Ergebnis, das erwartbar ist, und das ist der politische Stand."
  },
  {
    "start": 534.21,
    "end": 549.17,
    "text": "Wenn die ÖVP fragt, wer ist für die ÖVP, und das haben sie auch bei den letzten Wahlen ja getan, konnten wir alle ankreuzen, dann ist das ein Wert, der damals deutlich über zwanzig Prozent war, aber die Umfragen haben wir zuletzt auch knapp unter zwanzig Prozent geführt."
  },
  {
    "start": 549.27,
    "end": 554.85,
    "text": "und ein Bundeskanzler, der nur neunzehn Prozent der Leute hinter sich weiß, das ist ein bisschen gefährlich."
  },
  {
    "start": 555.21,
    "end": 561.61,
    "text": "Der ist es schon besser, jemand zu sein, der eine Volksabstimmung vom Zaun bricht, hinter der man knapp siebzig Prozent der Leute weiß."
  },
  {
    "start": 561.65,
    "end": 563.37,
    "text": "Es kann also ein Kraftmoment daraus entstehen."
  },
  {
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    "end": 565.03,
    "text": "Man kann auch so was wie einen Wahlkampf üben."
  },
  {
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    "end": 566.67,
    "text": "Es würde ja kampanisiert."
  },
  {
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    "end": 578.95,
    "text": "Man wüsste in diesem Jahr ohne ... maßgebliche Wahlen, für was man eintritt, hat ein dominierendes Thema und kann im Herbst sagen, ja, siebenundsechzig Prozent oder wieviel's dann auch immer sind, sind für die Verlängerung der Wehrpflicht."
  },
  {
    "start": 579.37,
    "end": 592.81,
    "text": "Die habe ich hinter mir versammelt, weil der Absender dieser Volksbefragung, das war ja an jenem letzten Jänner-Tag, ich, der Bundeskanzler, sogar meine Regierungspartner, waren davon überrascht."
  },
  {
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    "end": 595.89,
    "text": "Das, denke ich, ist am ersten zu erklären."
  },
  {
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    "end": 597.01,
    "text": "dass das dahinter"
  },
  {
    "start": 597.07,
    "end": 597.27,
    "text": "steht."
  },
  {
    "start": 597.45,
    "end": 619.87,
    "text": "Ganz kurz noch für die Zuschauerinnen und Zuhörerinnen und Zuhörer, die siebenundsechzig Prozent, die Geralt hier anspricht, das ist das Ergebnis einer Marketumfrage, die der Standardauftrag gegeben hat und demnach sagen eben, vierunddreißig Prozent ja, auf jeden Fall soll es verlängert werden, dreiunddreißig Prozent eher schon, das sind die siebenundsechzig, neunzehn Prozent sagen eher nicht und fünfzehn Prozent sagen sicher nicht, also eben fast siebzig Prozent sind dafür."
  },
  {
    "start": 620.27,
    "end": 622.47,
    "text": "Du sagst da gerade Wiesen, was ist, wenn es trotzdem scheitert?"
  },
  {
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    "end": 623.29,
    "text": "Naja."
  },
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    "text": "Was ist, wenn die Erde morgen untergeht?"
  },
  {
    "start": 625.19,
    "end": 626.39,
    "text": "Also dieses Problem gibt es immer."
  },
  {
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    "end": 636.31,
    "text": "Aber wir kommen in der Volkspartei aus einer Zeit, in der ein Umfrage-Institut für die ÖVP immer am Sonntag oder immer am Wochenende die neuesten Zahlen präsentiert hat."
  },
  {
    "start": 636.77,
    "end": 640.07,
    "text": "Übrigens ein anderes Institut, mit dem wir hier zusammenarbeiten."
  },
  {
    "start": 640.33,
    "end": 647.87,
    "text": "Aber es wurde alles und jeder abgefragt, wie viele Prozent der Österreicher sind dafür, sind hierfür, sind dort dagegen, sind da dagegen."
  },
  {
    "start": 648.49,
    "end": 665.11,
    "text": "Und es sind immer niedrigere Schwellen, die zu niedrigere Hürden, die zu überspringen sind, wenn man sich für ein Thema einsetzt, für der See alle sind, oder wenn man sich total kontroversiell für ein Thema einsetzt, wo es momentan nur eine kleine Mehrheit gibt, die aber eben vergrößert werden muss."
  },
  {
    "start": 665.39,
    "end": 684.23,
    "text": "Und aus diesem Grund überrascht es mich überhaupt nicht, dass auch die jetzigen Strategen der ÖVP zu folgenden Gedankengängen eben kommen, dass es sich lohnt, für ein Thema einzu... setzen, wo man, ohne dies schon, ja, siebenundsechzig Prozent, das ist eine dramatische Mehrheit hinter sich weiß."
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  {
    "start": 684.27,
    "end": 690.39,
    "text": "Und auch wenn man Schwankungsbreite und Tagesverfassung und vielleicht die sind zwei Monaten anders wie jetzt und vielleicht war es vor zwei Monaten anders."
  },
  {
    "start": 691.15,
    "end": 703.53,
    "text": "Aber das Gefühl, dass wir uns schützen müssen, dass das Bundesheer nicht mehr nur ein Katastrophenhälfer ist, der im Falle von Lawinen nach Galtür fliegt und dort den Menschen hilft, sondern dass wir ein Bundesheer brauchen."
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  {
    "start": 704.57,
    "end": 708.07,
    "text": "Das sind auch Sätze, die mir als jemand der zwölf Monate Zivildienst geleistet hat."
  },
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    "end": 710.41,
    "text": "Übrigens, das möchte ich an der Stelle noch kurz wehleidig"
  },
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    "text": "zu dem Dokal geben."
  },
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    "end": 716.17,
    "text": "Es war nämlich auch nur eine sehr kurze Zeit, in der diese zwölf Monate waren."
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    "text": "Das kann man sich auch sehr schön ansehen."
  },
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    "text": "Also diese Zeiten waren schon sehr flexibel, wie lang was ist."
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    "text": "Und wir sind jetzt auf einem absoluten Minimalstand."
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    "text": "Das macht man mit sechs Monaten im Bundesheer Diskussionen."
  },
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    "end": 740.13,
    "text": "Hatte vor wenigen Jahren, wo ja in Deutschland die Werbpflicht abgeschafft wurde, auf ein freiwilligen System umgeschiftet wurde, das ist das Gefühl, aus dem wir kommen."
  },
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    "end": 747.97,
    "text": "Uns kann nichts passieren, umgeben von NATO-Ländern unter Schweiz, Österreich ist sowas von eingebettet und neutral sind wir auch."
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    "end": 761.49,
    "text": "Davon haben wir uns jahrzehntelang ernährt von diesem Gedanken und sehen, dass Sicherheit, so wie das in ganz Europa, ein Thema ist, auch die Investitionen in die Sicherheit, maßgeblich sind und auch die zeitliche Investition sicherlich lohnt."
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    "end": 766.07,
    "text": "Deshalb glaube ich, dass ein Thema unserer Zeit ist."
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    "end": 784.41,
    "text": "und eins, wo der Bundeskanzler offenbar die Bevölkerung einbeziehen möchte, das wird eher aus seiner Perspektive anders erklären, nämlich die Menschen mitnehmen, das haben wir ja gehört, in wichtigen Fragen die Bevölkerung zu befragen, ist ja nicht so, dass die Bevölkerung zu diesem Themenbereich noch nicht befragt wurde, nämlich zuletzt in den Jahren."
  },
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    "text": "Die erste Volksbefragung überhaupt?"
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    "text": "Und drum ist es schon ein Mittel, dass man auch stilistisch einsetzen kann, sowie einige Parteien auch Untersuchungsausschüsse."
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    "end": 796.63,
    "text": "stylistisch oder politisch einsetzen."
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    "end": 803.93,
    "text": "Ich würde mit dir gerne noch kurz über die Rolle der FPÖ sprechen in diesem ganzen Konklo-Marat der möglichen Abstimmung bzw."
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    "end": 809.39,
    "text": "möglichen Befragung, weil die FPÖ ja eigentlich für eine Verlängerung der Werbpflicht ist."
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    "end": 818.03,
    "text": "Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass Herr Witz-Kickel großlust drauf hat, Christian Stocker hier zu unterstützen, um quasi der Regierung einen möglichen Win zu ermöglichen."
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    "text": "Wie würdest du ihre Rolle dort einschätzen?"
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    "text": "Man ist ja ein bisschen in einer Zwickmühle."
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    "end": 831.15,
    "text": "Die Zahlen, die jetzt auf dem Tisch liegen, zeigen ja, dass man aus ÖVP sich die FPÖ für diese Volksbefragung nicht braucht."
  },
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    "end": 836.01,
    "text": "Es ist ja jetzt schon eine Mehrheit vorhanden und es ist auch nicht davon auszugehen, dass"
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    "text": "die..."
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    "text": "Kampanisierer bei der FPÖ jetzt ihre Köpfe zusammenstecken und darüber beraten, wie man erklären kann, dass, ich weiß es nicht, das System zu viel fürs Militär irgendwie jetzt da sich einsetzt."
  },
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    "end": 859.21,
    "text": "Also die FPÖ kann faktisch hier nicht dagegen sein, kann schwer eine Gegenposition einnehmen und umgekehrt braucht man sie im Bundeskanzleramt nicht."
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    "end": 861.71,
    "text": "Das ist eigentlich für die ÖVP an, nehme ich an."
  },
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    "end": 864.03,
    "text": "durchs schönes Gefühl für den Moment."
  },
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    "end": 870.27,
    "text": "Es ist eher eins, wo die FPÖ mehrere Möglichkeiten hat, was sie tut, wenn sie ruhig ist, wenn sie still ist."
  },
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    "end": 874.13,
    "text": "Diesem Thema dann ist es eine vergebene Chance."
  },
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    "end": 878.41,
    "text": "Ich würde aber eher darauf tippen, dass die Bruchlinien halt andere sind."
  },
  {
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    "end": 881.03,
    "text": "So ist in vielen Fällen eben mittlerweile anders verlaufen."
  },
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    "end": 891.19,
    "text": "Zuerst gilt es ja mal aus Stockers Sicht in der Regierung eine positive Mehrheit für dieses, auch eine Übereinstimmung für dieses Vorhaben herzustellen."
  },
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    "end": 907.03,
    "text": "Und wahrscheinlich auch in der Wehrdienstkommission, die Räufeisenbank, die habe ich vorher politisch mit ins Spiel gebracht, aber das ist nicht entscheidend, was die Räufeisenbank oder auch dort, wo viele wahrscheinlich Rekonten haben oder was die Sumse dazu meint."
  },
  {
    "start": 907.23,
    "end": 913.01,
    "text": "Das ist jetzt nicht maßgeblich, aber die Wehrdienstkommission, die sich sehr damit beschäftigt hat und die Empfehlungen ausgesprochen hat."
  },
  {
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    "end": 917.69,
    "text": "Die Verteidigungsministerin hat sicher weniger überraschend positiver Verhalten."
  },
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    "end": 923.93,
    "text": "Auch Claudia Bauer, ehemals Blakholm hat am Sonntag bei Susanne Schnabel das Vorhaben verteidigt."
  },
  {
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    "end": 925.91,
    "text": "Die Bruchlinien sind halt dann andere."
  },
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    "end": 934.13,
    "text": "Aber bei siebenundsechzig Prozent gibt es kaum jemanden, der dagegen ... sein könnten, die Grünen noch aktiv dagegen sein."
  },
  {
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    "end": 938.73,
    "text": "Aber das sind alles Punkte, wo man sehr, sehr vorsichtig sein wird, weil das verläuft nicht klar nach Parteigrenzen."
  },
  {
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    "end": 948.19,
    "text": "Das verläuft nach unterschiedlichen Bedürfnissen, nach unterschiedlichen Einschätzung der Weltpolitik, aber dass Europa in Gefahr ist, dass wir in Gefahr sind, das haben viele mitbekommen."
  },
  {
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    "end": 951.07,
    "text": "Ich würde mal behaupten, die Bruchlinien verlaufen nach Betroffenheit, oder?"
  },
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    "text": "Ich meine, uns kann es egal sein."
  },
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    "end": 960.89,
    "text": "Wir werden nicht mehr zum Grundwertdienst gehen müssen, aber alle, denen das noch bevorsteht, ich meine, was ich eigentlich hinaus will, um das vielleicht abzukürzen."
  },
  {
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    "end": 963.77,
    "text": "Eigentlich bei jeder Abstimmung stimmen Leute mit, die es nicht betrifft."
  },
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    "text": "Das ist normal in einer Demokratie."
  },
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    "end": 967.19,
    "text": "Aber besonders krass ist es ja doch in diesem Beispiel."
  },
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    "text": "Wir haben hier beispielsweise rund ein Drittel der Pensionisten könnten mitstimmen."
  },
  {
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    "end": 975.71,
    "text": "Die stimmen dann über die Zeit des Wehrdienstes für junge Männer ab."
  },
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    "text": "Ganz polemisch gesagt, könnte ich als junger Mann mit sechszehn Jahren sagen, naja, die Generation vor mir hat mir diese geopolitische Lage eingebrockt und jetzt muss ich länger zum Bundesjahr wegen denen."
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  {
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    "end": 987.71,
    "text": "Das könnte ja durchaus eine Bruchlinie sein, oder?"
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    "end": 991.45,
    "text": "Willkommen in der Ungerechtigkeit der Demokratie sozusagen."
  },
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    "end": 1006.93,
    "text": "Aber das gilt, wenn Christoph Wiederkehr über zwei Stunden Latein nachdenkt, betrifft es all jene, die sich in Leitartikeln dazu äußern, ja auch nur insofern, dass eben die eigenen Kinder betroffen sind, dass das Fragen zur Zukunft Österreichs zu klären sind."
  },
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    "end": 1009.37,
    "text": "Am eigenen Körper erfährt man das nie auch."
  },
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    "end": 1015.55,
    "text": "Demografie von unterschiedlichen Parteien soll ja auch durchaus solche mit Pensionistinnen und Pensionisten Überhang geben, nicht?"
  },
  {
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    "end": 1017.23,
    "text": "Was entscheiden die dann?"
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    "text": "was zukünftig auch?"
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    "end": 1023.77,
    "text": "jede Klimagesetzgebung würde auf dieses Argument wahrscheinlich reagieren können."
  },
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    "end": 1026.31,
    "text": "Wird ja auch immer bemüßigt dieses Argument bei"
  },
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    "end": 1026.77,
    "text": "dem Thema Klima."
  },
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    "text": "Ja, aber nur die Schulsprecherinnen und Schulsprecher darüber abzusehen."
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    "text": "Also dafür haben wir ja keine, also dafür haben wir ja keine."
  },
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    "end": 1049.889,
    "text": "Deshalb finde ich es wichtig, dass nicht nur die Wertdienstkommission gehört wird, sondern was ja auf so einen Aufruf und eben auch gegebenenfalls durch eine Volksbefragung und das, was ich eben politisch vorher vielleicht auch etwas zudespektierlich als Kampagnen bezeichnet habe."
  },
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    "end": 1053.55,
    "text": "Das heißt ja, was der Bundeskanzler meint, mit das Volk einbeziehen."
  },
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    "end": 1066.969,
    "text": "Da werden viele Stimmen gehört, da wird es Diskussionen dazu geben, da wird es viele, viele Argumente dafür dagegen, da wird er jede Meinung sagen können und am Ende dann eben auch sein Kreuzahl neben einer Abstimmung machen."
  },
  {
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    "end": 1072.29,
    "text": "Daran wird man auch ablesen können, wie viel es betrifft, wie wenig es betrifft, eine Beteiligung an dieser Befragung etc."
  },
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    "end": 1079.929,
    "text": "Also insofern ist das ein Instrument, das in wichtigen Fragen benutzt wird und ohne das zu lang werden zu lassen."
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    "end": 1084.929,
    "text": "Ich glaube, dass es eben auf der haben Seite einige gute Punkte gibt, warum man das macht."
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    "text": "Vor allem, weil es kein kontroversielles Thema ist."
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    "end": 1088.51,
    "text": "Es geht jetzt hier nicht..."
  },
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    "end": 1098.11,
    "text": "Aber ist es nicht... Entschuldigung, Gerhard, dass ich dich unterbreche, aber es ist nicht genau ein Punkt, wo wir sagen können, dann macht es einfach, wenn es kein kontroversielles Thema ist, dann beschließt es einfach im Parlament."
  },
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    "end": 1101.79,
    "text": "So geschehen... Wir haben uns ja darauf gefreut, dass es in den Jahr zwanzig keine Wahlen sind."
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    "text": "So"
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    "end": 1107.59,
    "text": "geschrieben gestern im Standardkommentar von Maximilian Werner, die... Rechter, oder?"
  },
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    "start": 1108.909,
    "end": 1114.429,
    "text": "Naja, es ist eine Low-Hanging-Fruit, die da gepflückt wird, wie man überm Teich so schön sagt."
  },
  {
    "start": 1114.83,
    "end": 1117.53,
    "text": "Es ist eine niedrige Schwelle, die zu überspringen ist."
  },
  {
    "start": 1117.59,
    "end": 1126.55,
    "text": "Es ist etwas, das nicht sehr kontroversiell ist, sondern wo es absehbar ist, dass die ÖVP damit einen Erfolg verbuchen kann."
  },
  {
    "start": 1126.87,
    "end": 1130.129,
    "text": "Aber einen Erfolg, dem auch so haben, hätte können, wenn man es einfach im Parlament... Das"
  },
  {
    "start": 1130.31,
    "end": 1139.37,
    "text": "sagt ja auch Hamets, jeder, der sich nicht verwundert, weil in der Bundeskanzler nicht vorher gegebenenfalls angerufen hat oder ihn informiert hat, sondern der erst verwundert, weil er befürchtet, dass es eine Verzögerung gibt."
  },
  {
    "start": 1139.51,
    "end": 1147.129,
    "text": "Diese Änderung hätte er schon bei ersten, ersten, siebenundzwanzig so der Wunsch der Kommission umgesetzt werden sollen."
  },
  {
    "start": 1147.669,
    "end": 1154.31,
    "text": "Und wenn jetzt im Herbst eine Volksbefragung abgehalten wird, dann ist halt die Befürchtung der ersten Tage jetzt gewesen."
  },
  {
    "start": 1155.09,
    "end": 1157.33,
    "text": "Dann wäre der Zeitplan, nicht einzuhalten."
  },
  {
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    "end": 1157.969,
    "text": "Jo."
  },
  {
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    "end": 1176.229,
    "text": "Verstehe ich auch, aber dass bei Änderungen, die eben viele Familien, viele junge Männer in Österreich betreffen, breiter diskutiert wird und dass das bisher aufgrund nur das Bericht des der Wehrdienstkommission noch nicht in dem Maße passiert ist, wie das auch bei einer Volksbefragung passiert würde."
  },
  {
    "start": 1176.29,
    "end": 1177.169,
    "text": "Das kann ich nachvollziehen."
  },
  {
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    "end": 1186.209,
    "text": "Ich glaube aber trotzdem, dass das ein Moment war, um in dieser Rede was neues zu präsentieren und in weiterer Folge dann auch eine Möglichkeit bietet."
  },
  {
    "start": 1187.449,
    "end": 1208.85,
    "text": "Viel Sendezeit und damit meine ich Diskussionszeit, einem Thema zu widmen, das für die ÖVP jedenfalls keins ist, vor dem sie Angst oder Befürchtungen haben muss, auch eines, wo eine Lösung auf dem Tisch liegt, die dann offenbar auch, wie unsere Umfrage heute gezeigt hat, von einer überwältigenden Mehrheit von der Richtung her getragen werden würde."
  },
  {
    "start": 1209.09,
    "end": 1217.669,
    "text": "Wenn man sich so sicher ist in seiner Sache, wenn es eine Low-Hanging-Fruit ist, wie du gesagt hast, warum dann nicht eigentlich gleich das Mittel einer Volksabstimmung, dass die wäre, binden?"
  },
  {
    "start": 1217.75,
    "end": 1221.03,
    "text": "Eine Volksbefragung ist nicht bindend, auch wenn der Kanzler sagt, wir werden uns dran halten."
  },
  {
    "start": 1221.57,
    "end": 1223.669,
    "text": "Man könnte ja gleich Nikol mit Köpfen machen stattdessen."
  },
  {
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    "text": "Ja, weil ich einfach glaube, dass es keine kontroversielle Frage wäre."
  },
  {
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    "end": 1230.909,
    "text": "Wir stimmen ja hier nicht über Zwendendorf ab oder was"
  },
  {
    "start": 1230.969,
    "end": 1231.209,
    "text": "anderes."
  },
  {
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    "end": 1231.909,
    "text": "Den EU-Beitritt."
  },
  {
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    "end": 1233.169,
    "text": "Das war die zweite."
  },
  {
    "start": 1233.709,
    "end": 1241.25,
    "text": "Sondern es geht darum, etwas zu tun, was in der Vergangenheit auch ohne jedes Mittel dieser Richtung schon getan wurde, nämlich einfach die Zeit zu verlängern."
  },
  {
    "start": 1241.669,
    "end": 1244.59,
    "text": "Es gab keine Volksabstimmung zu zwölf Monaten."
  },
  {
    "start": 1245.209,
    "end": 1247.61,
    "text": "Zivildienst auch nicht, also es sind die entgegen."
  },
  {
    "start": 1248.03,
    "end": 1249.77,
    "text": "teile Gerichtung beim Währdienst."
  },
  {
    "start": 1249.949,
    "end": 1261.169,
    "text": "dann gab und wie ein Milizsystem am besten auszusehen hat und wie das zurückgebaut wurde auch in den vergangenen Jahren, weil auch bei Mobilmachungen während Corona bzw."
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  {
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    "end": 1268.27,
    "text": "bei Einberufungen während Corona für das Bundesheer eine ganz neue Erfahrung, plötzlich wieder so viele Milizionäre zu sehen."
  },
  {
    "start": 1268.33,
    "end": 1270.29,
    "text": "und wo werden die untergebracht?"
  },
  {
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    "end": 1271.429,
    "text": "und geht es überhaupt noch?"
  },
  {
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    "end": 1274.689,
    "text": "Und das waren Fragen, die sich der Apparat auch intern gestellt hat."
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  {
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    "text": "Deshalb Das hat sich bis jetzt natürlich wieder verändert und das wird sich auch noch weiter verändert, bin ich mir sicher."
  },
  {
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    "text": "Aber eine Volksabstimmung halte ich zu diesem Thema."
  },
  {
    "start": 1284.27,
    "end": 1294.55,
    "text": "Naja, also ich verstehe deinen Hinweis, das ist ja auch das, was der Kollege Werner geschrieben hat, wenn kann es oder gar nichts so nach diesem Motto, aber ich halte es für ein politisches Manöver."
  },
  {
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    "end": 1296.81,
    "text": "Das habe ich, glaube ich, deutlich gemacht."
  },
  {
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    "end": 1300.57,
    "text": "und für ein politisches Manöver ist etwas, was nicht bindend ist und was man"
  },
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  },
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    "text": "veranstalten kann, ohne die ganz große Eskalationsstufe dabei zu haben für deutlich passender."
  },
  {
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    "text": "Wir haben diese Umfrage mit einer großen Mehrheit."
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  {
    "start": 1310.649,
    "end": 1314.05,
    "text": "Es wäre ein Easy-Win oder eine Low-Hanging-Fruit für den Kanzler."
  },
  {
    "start": 1314.53,
    "end": 1316.83,
    "text": "Damit wiederum aber auch natürlich für die gesamte Regierung."
  },
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    "end": 1318.469,
    "text": "Glaubst du, man wird sich einigen?"
  },
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    "end": 1323.449,
    "text": "Oder können wir diesen Podcast eigentlich in ein paar Monaten sowieso ein Akta legen, weil diese Abstimmung nicht stattfinden wird?"
  },
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    "text": "Es ist"
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    "text": "ein bisschen spekulativ natürlich."
  },
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    "text": "Ich habe keine Kristallkugel."
  },
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    "text": "Wir trinken hier Wasser wie alle anderen auch."
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    "text": "Von daher, der Dreh- und der Angeltpunkt oder der Knackpunkt für diese Regierung ist tatsächlich, wie stabil sie ist."
  },
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    "end": 1347.59,
    "text": "Und das war eine Frage, die über die vergangenen Monate eigentlich verstummt ist, weil die Zusammenarbeit soweit ruhig und offenbar gut genug funktioniert hat."
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    "end": 1364.29,
    "text": "Das Regierungsprogramm, das man sich vor etwas weniger als einem Jahr vorgenommen hat, dieses Zusammenfinden im zweiten Anlauf mit erheblichem öffentlichem Druck, hat dazu geführt, dass diese Regierung einige Monate lang eine Gottseidank-Regierung war."
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    "text": "Gott sei Dank gibt es eine Regierung."
  },
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    "end": 1376.189,
    "text": "Gott sei Dank haben demokratische Kräfte und solche, die auch für den Ausbau der Demokratie stehen und nicht für antidemokratische Richtungen stehen."
  },
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    "end": 1379.59,
    "text": "Diese FPÖ-Regierung damit auch verhindert."
  },
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    "end": 1383.169,
    "text": "Nur das allein ist nicht genug gegen etwas zu sein."
  },
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    "end": 1385.01,
    "text": "Es braucht ja auch Dinge, für die man ist."
  },
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    "start": 1385.189,
    "end": 1387.389,
    "text": "Wir haben erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten."
  },
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    "end": 1390.57,
    "text": "Der Standort hat dann Attraktivität weit eingeböst."
  },
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    "end": 1398.629,
    "text": "Und wenn der wirtschaftliche Motor stört dort, dann hängt so vieles daran, dass wir jetzt auch in den vergangenen Monaten auch Jahren ausreichend gesehen haben."
  },
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    "end": 1402.169,
    "text": "Und wie rauskommen aus dieser Stimmung auch aus dieser Lage?"
  },
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    "text": "Und wie eben diese Stimmung verbessern?"
  },
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    "end": 1423.87,
    "text": "Deshalb hat der Bundeskanzler auch bei dieser Rede, ich glaube siebenmal, das war Zuversicht verwendet, Die Bad News oder die"
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    "end": 1426.33,
    "text": "Good News?"
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    "text": "Gurken und welche anderen Lebensmittel jetzt auf dieser Liste sind und welche nicht."
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    "end": 1446.03,
    "text": "Es hat sich noch nichts verbessert."
  },
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    "end": 1452.07,
    "text": "Auch die Ankündigung von dem Strompreis, der unter zehn Cent liegt pro Kilowattstunde beim Verbund."
  },
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    "end": 1454.389,
    "text": "Das ist eine Nachricht, die erfreulich ist."
  },
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    "end": 1456.81,
    "text": "Es ist noch nicht angekommen bei den Menschen."
  },
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    "end": 1458.969,
    "text": "Das wird noch dauern, je nachdem auch wann."
  },
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    "start": 1459.51,
    "end": 1466.07,
    "text": "Das soll ja in den kommenden Monaten so weit sein und damit es auch irgendwann Stromrechnung geben, die dann irgendwann von deinem Konto abgebucht wird."
  },
  {
    "start": 1466.209,
    "end": 1468.489,
    "text": "Dann ist die Frage, wie hoch ist die Grundgebühr bei diesem Tarif?"
  },
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    "end": 1469.55,
    "text": "Weil es ist ja der Energiepreis."
  },
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    "end": 1470.03,
    "text": "Nichts alles."
  },
  {
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    "end": 1474.79,
    "text": "Das sind noch viele Details, die noch... abzuwarten sind, bis das dann bei den Menschen ankommt."
  },
  {
    "start": 1475.11,
    "end": 1481.37,
    "text": "Ich glaube, wir sollten spüren, was die Maßnahmen der Regierung sind, dann ermöglicht sich es auch, dass eine Perspektive sich verändert."
  },
  {
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    "end": 1490.27,
    "text": "Auch die Inflationszahlen wären ein guter Richtungsgeber, auch in eine Richtung, in einer Hinsicht, wie entwickeln wir uns, kommen wir aus dieser Situation heraus."
  },
  {
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    "end": 1493.909,
    "text": "Und wenn die Menschen nur spüren, dann verändert sich auch was."
  },
  {
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    "end": 1497.889,
    "text": "Und umso stabiler kann eine Regierung dann auch Maßnahmen bauen."
  },
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    "start": 1497.989,
    "end": 1502.83,
    "text": "Ich weiß nur, nicht, wie stabil die Parteien eigentlich sind."
  },
  {
    "start": 1503.33,
    "end": 1529.83,
    "text": "Deshalb fand ich das auch so interessant, dass Teile der ÖVP auch überrascht waren, dass nicht nur die Regierungspartner überrascht sind, und die haben sich jetzt eigentlich so weit vertragen, dass sie auch einen Untersuchungsausschuss, wie den rund um das Ableben von Herrn Pilnacek und die Untersuchungen daraus Das sind die nicht als Gefährdung ihrer Zusammenarbeit, auch die ruhige Art des Bundeskanzlers, da jetzt nicht immer auf den ersten Showzug aufzuspringen."
  },
  {
    "start": 1529.87,
    "end": 1543.03,
    "text": "Aber wir sehen schon auch, diese Regierung hat mit dem billiger Strom gesetzt, ja durchaus auch auf die Reklametafel gesetzt und versucht, der Dinge sehr, sehr öffentlichkeitswirksam umzubringen."
  },
  {
    "start": 1543.929,
    "end": 1546.449,
    "text": "rüberzubringen, umgebracht ist, ist da noch niemand worden."
  },
  {
    "start": 1547.01,
    "end": 1550.11,
    "text": "Aber die Frage ist, wie stabil das in den Parteien ist."
  },
  {
    "start": 1550.149,
    "end": 1576.949,
    "text": "Und da braucht man vielleicht einmal kurz auf die SPÖ zu blicken und die immer wieder kommenden Obmann-Debatten, an denen, wenn man der SPÖ glauben darf, auch wir Medien schuld sind, aber oft genug melden sich da die Landespartei-Vorsitzenden und wollen dann nicht im Bundesvorstand sein, also dass die SPÖ-Granden so weit wie möglich von der Bundespartei weg sind, dass es mittlerweile schon ein ganz Erneigungsklub ist, der nichts mit der Bundes-SPO zu tun haben will im Vorstand, das ist bemerkenswert."
  },
  {
    "start": 1577.61,
    "end": 1592.61,
    "text": "Ja und bei der ÖVP haben wir auch einen Ex-Bundeskanzler, der sich liebend gern ständig in politischem Kontext postet auf Instagram und mit jedem Posting das Standing der jetzt aktiven Regierungsmannschaft infrage stellt."
  },
  {
    "start": 1593.169,
    "end": 1595.61,
    "text": "Also schauen wir mal wie stabil die Parteien sind."
  },
  {
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    "end": 1600.669,
    "text": "Ich glaube, dass sie das sind bis zu einem gewissen Punkt und deshalb glaube ich auch, dass die Bundesregierung stabil ist."
  },
  {
    "start": 1601.29,
    "end": 1614.51,
    "text": "und nach langer Antwort auf deine Frage zurückkommen, ich glaube, dass die drei Regierungspartner sich das ausdiskutieren werden, verschnupft sind, weil nicht abgestimmt, aber am Ende partizipieren wollen an einem großen Ergebnis."
  },
  {
    "start": 1614.629,
    "end": 1629.389,
    "text": "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Christian Stocker gesichtswahnt aus dieser Ankündigung zurückkommt, weil ansonsten könnte er sich ja... auf jedes Podium stellen und alles behaupten, wenn es am nächsten Tag schon wieder anders ist."
  },
  {
    "start": 1629.51,
    "end": 1630.989,
    "text": "Das kann sich ein Bundeskanzler nicht leisten."
  },
  {
    "start": 1631.409,
    "end": 1632.79,
    "text": "Vielen Dank, Gerald, für dein Besuch heute im"
  },
  {
    "start": 1632.85,
    "end": 1633.07,
    "text": "Studio."
  },
  {
    "start": 1633.189,
    "end": 1633.629,
    "text": "Danke, Kerl."
  },
  {
    "start": 1634.469,
    "end": 1642.37,
    "text": "Und Kollege Max Steppern aus der Standard-Innen-Politik-Redaktion verrät uns jetzt, was die Österreicherinnen und Österreicher zu diesem ganzen Thema eigentlich sagen."
  },
  {
    "start": 1644.889,
    "end": 1649.169,
    "text": "Max, du hast uns eine Umfrage mitgebracht rund um die mögliche Verlängerung der Werbpflichts."
  },
  {
    "start": 1649.949,
    "end": 1654.27,
    "text": "Diese Ankündigung, dass es eine Volksbefragung geben soll von Christian Stocker, die war am vergangenen Freitag."
  },
  {
    "start": 1654.51,
    "end": 1656.01,
    "text": "Jetzt haben wir schon eine Umfrage dazu."
  },
  {
    "start": 1656.83,
    "end": 1658.709,
    "text": "Warum sind wir da so wahnsinnig schnell gewesen vom Standard?"
  },
  {
    "start": 1658.79,
    "end": 1665.35,
    "text": "Also man muss dazu sagen, das war eigentlich ein glücklicher Zufall, dass wir gerade diese Umfrage im Feld hatten."
  },
  {
    "start": 1666.189,
    "end": 1676.07,
    "text": "Die ist vom Standard am Mittwoch in Auftrag gegeben worden und Market hat sie dann ab Donnerstag durchgeführt und am Freitag kam dann die Ankündigung."
  },
  {
    "start": 1676.669,
    "end": 1677.77,
    "text": "der Volksbefragung."
  },
  {
    "start": 1677.85,
    "end": 1687.75,
    "text": "Wir haben aber schon vorher die Frage drin gehabt, ohne zu wissen, dass es diese Volksbefragung geben soll, eben wie stehen die Österreichinnen zur Verlängerung des Wertinstes."
  },
  {
    "start": 1688.129,
    "end": 1695.07,
    "text": "Also durchaus ein bisschen hellserische Fähigkeiten hier in der Standard-Redaktion vorhanden, durchaus praktisch, wenn man die mitbringt, aber um ernst zu bleiben."
  },
  {
    "start": 1695.57,
    "end": 1704.33,
    "text": "Wir haben mit Gerhard schon kurz über das wichtigste Ergebnis gesprochen, wie dann die Österreicherinnen und Österreicher über eine mögliche Verlängerung der Werbpflicht denken."
  },
  {
    "start": 1704.79,
    "end": 1706.729,
    "text": "Aber vielleicht noch von dir einmal die Detailfrage."
  },
  {
    "start": 1707.33,
    "end": 1708.09,
    "text": "Was steht genau drin?"
  },
  {
    "start": 1708.929,
    "end": 1711.129,
    "text": "Wovor würden sich die Österreicherinnen und Österreicher entscheiden?"
  },
  {
    "start": 1711.53,
    "end": 1715.83,
    "text": "Also eine Mehrheit spricht sich für die Verlängerung des Wertdienstes aus."
  },
  {
    "start": 1715.909,
    "end": 1721.09,
    "text": "Konkret sind es, dass auf jeden Fall unterstützen würden."
  },
  {
    "start": 1723.35,
    "end": 1727.79,
    "text": "haben angegeben bei der Umfrage, dass sie eher für eine Verlängerung sind."
  },
  {
    "start": 1728.389,
    "end": 1735.53,
    "text": "Übrigens, befürworten bei dieser Frage sogar etwas mehr Männer als Frauen die Verlängerung, obwohl sie ja selber von der Maßnahme dann betroffen wären."
  },
  {
    "start": 1735.85,
    "end": 1738.729,
    "text": "Man muss aber auch dazu sagen, groß ist der Unterschied da auch nicht."
  },
  {
    "start": 1739.87,
    "end": 1740.969,
    "text": "Was für ein Bereich reden wir hier?"
  },
  {
    "start": 1741.29,
    "end": 1741.35,
    "text": "Es"
  },
  {
    "start": 1741.449,
    "end": 1747.87,
    "text": "befürworten siebzig Prozent der Männer eine Verlängerung und drei an sechzig Prozent der Frauen."
  },
  {
    "start": 1748.07,
    "end": 1749.09,
    "text": "Gar nicht so ein großer Unterschied."
  },
  {
    "start": 1749.29,
    "end": 1750.229,
    "text": "Stimmt es tatsächlich."
  },
  {
    "start": 1750.729,
    "end": 1752.55,
    "text": "Wie schaut es eigentlich bei den Parteien aus?"
  },
  {
    "start": 1752.969,
    "end": 1758.389,
    "text": "Ihr fragt natürlich auch ab, wie denn die Wählerinnen und Wähler der verschiedenen Parteien über diese Maßnahmen denken."
  },
  {
    "start": 1758.489,
    "end": 1759.129,
    "text": "Was sagen die genau?"
  },
  {
    "start": 1759.33,
    "end": 1759.449,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 1759.59,
    "end": 1766.61,
    "text": "da ist ganz deutlich, dass sich die ÖVP-Wählerinnen und ÖVP-Wähler am deutlichsten für eine Verlängerung aussprechen."
  },
  {
    "start": 1767.129,
    "end": 1774.189,
    "text": "Also bei unserer Umfrage haben es sechsundfünfzig Prozent aller ÖVP-Wählerinnen angegeben, dass sie auf jeden Fall dafür wären."
  },
  {
    "start": 1774.969,
    "end": 1778.929,
    "text": "Und weitere thirty- vier Prozent haben ja ja angegeben."
  },
  {
    "start": 1779.469,
    "end": 1782.209,
    "text": "Also das sind schon neunzig Prozent, die dafür sind."
  },
  {
    "start": 1782.31,
    "end": 1786.689,
    "text": "Also da bleiben immer viele ÖVP-Wählerinnen, die diese Maßnahmen zur Gänze ablehnen."
  },
  {
    "start": 1786.929,
    "end": 1792.55,
    "text": "Es ist nicht nur abgefragt worden, ob die Wehrpflicht verlängert werden soll für Männer, sondern auch ob sie für Frauen gelten soll."
  },
  {
    "start": 1792.669,
    "end": 1795.83,
    "text": "Und was die Frauen vorhin schon angesprochen, wie ist denn diese Frage ausgegangen?"
  },
  {
    "start": 1796.11,
    "end": 1807.29,
    "text": "Also da ist es nicht mehr so deutlich wie bei der Verlängerung des Wehrdienstes, da ist es recht knapp ausgegangen und zwar eine knappe Mehrheit, konkret drei an fünfzig Prozent, sprechen sich dagegen aus."
  },
  {
    "start": 1807.51,
    "end": 1812.77,
    "text": "Das war vor fünf Jahren genau andersherum, da hat sich eine ganz knappe Mehrheit dafür ausgesprochen."
  },
  {
    "start": 1812.81,
    "end": 1813.81,
    "text": "Dafür,"
  },
  {
    "start": 1813.87,
    "end": 1822.27,
    "text": "wenn wir sich jetzt hier die beiden Geschlechter anschauen, dann ist es ganz deutlich, dass sich die Frauen gegen die Werbpflicht für sich selbst aussprechen."
  },
  {
    "start": 1822.409,
    "end": 1826.389,
    "text": "Das sind sixty-fünf Prozent der Frauen, lehnen das ab oder lehnen es eher ab."
  },
  {
    "start": 1826.77,
    "end": 1833.929,
    "text": "Während Männer wiederum dafür sind, nämlich sechzig Prozent werden dafür, dass auch Frauen verpflichtend einem Wert ins Leisten müssen."
  },
  {
    "start": 1834.25,
    "end": 1844.729,
    "text": "Und ebenfalls abgefragt, und das ist ja auch immer so ein Streitpunkt in Österreich, die Frage, ob man das eigene Land ... mit der Waffe verteidigen würde im Fall der Fälle."
  },
  {
    "start": 1845.129,
    "end": 1845.929,
    "text": "Wie ist das ausgegangen?"
  },
  {
    "start": 1846.189,
    "end": 1846.31,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 1846.449,
    "end": 1849.87,
    "text": "da sind die Österreicherinnen wiederum sehr abplänen."
  },
  {
    "start": 1849.989,
    "end": 1856.129,
    "text": "Also nur sechzehn Prozent haben hier wiederum angegeben, dass sie auf jeden Fall ihr Land mit der Waffe verteidigen würden."
  },
  {
    "start": 1856.949,
    "end": 1859.909,
    "text": "Fünfzehn Prozent könnten sich das schon eher vorstellen."
  },
  {
    "start": 1860.37,
    "end": 1864.51,
    "text": "Zirkein Drittel wäre bereit, Österreich auch tatsächlich zu verteidigen."
  },
  {
    "start": 1864.77,
    "end": 1868.429,
    "text": "Ich gehe mal davon aus, auch hier gibt es bei den verschiedenen Parteien deutliche Unterschiede."
  },
  {
    "start": 1868.85,
    "end": 1881.07,
    "text": "Ja, und zwar waren es tatsächlich auch wieder am deutlichsten die ÖVP-Wählerinnen und die ÖVP-Wähler, die sich das auf jeden Fall vorstellen können, und zwar, dass sie es auf jeden Fall mit der Waffe verteidigen würden."
  },
  {
    "start": 1881.629,
    "end": 1885.33,
    "text": "Dahinter folgt dann die Wählerschaft von FPÖ und SPÖ."
  },
  {
    "start": 1886.59,
    "end": 1890.449,
    "text": "Besonders ablehnen sind die Wählerinnen und Wähler der Grünen."
  },
  {
    "start": 1890.51,
    "end": 1895.189,
    "text": "Da haben nur vier Prozent angegeben, dass sie ein Land auf jeden Fall mit der Waffe verteidigen würden."
  },
  {
    "start": 1895.59,
    "end": 1900.489,
    "text": "Also die kurze Zusammenfassung dieser Umfrage präsentiert von Max Steppern den Artikel dazu."
  },
  {
    "start": 1900.669,
    "end": 1903.429,
    "text": "Den verlinken wir natürlich in den Show-Notes dieser Folge."
  },
  {
    "start": 1903.889,
    "end": 1907.129,
    "text": "Es sind noch ein paar weitere Dinge abgefragt worden, die können Sie dann nachlesen."
  },
  {
    "start": 1907.169,
    "end": 1908.57,
    "text": "Vielen Dank, Max, für deine Zeit."
  },
  {
    "start": 1909.07,
    "end": 1909.449,
    "text": "Dankeschön."
  },
  {
    "start": 1910.429,
    "end": 1918.53,
    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, dann abonnieren Sie den Kanal, lassen Sie uns eine gute Bewertung oder einen Kommentar da, das hilft uns bei der Verbreitung unserer journalistischen Arbeit."
  },
  {
    "start": 1919.07,
    "end": 1923.33,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitzacker, vielen Dank für's dabei sein, bis zum nächsten Mal."
  }
]