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    "text": ""
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    "text": "Auf den ersten Blick wirkt der Angriff der Amerikaner auf Venezuela wie die reine Willkür."
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    "text": "Ein Bruch des Völkerrechts."
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    "text": "Trumps Versprechen, keine Einmischungen und America First scheint in Trümmern zu liegen."
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    "text": "Auf den zweiten Blick jedoch steckt hinter der Aktion deutlich mehr, als man zuerst vermuten möchte."
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    "text": "Sie hören an dieser Stelle eine ausführliche Analyse vom Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Universität in Salzburg."
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    "text": "Ich bin Daniel Retschitzacker, das System des Tages, der Nachrichten Podcast vom Standard."
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    "text": "US-Präsident Donald Trump hat Wahlen mit einer Anti-Interventionspolitik gewonnen unter dem Schlagwort America First."
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    "text": "Das kennen wir alle."
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    "text": "Wie passt das Ganze denn jetzt mit seinem Vorgehen im Venezuela und vor allem auch der Ankündigung, die Dinge in dem Land jetzt selbst in die Hand zu nehmen, Stichwort We Will Run It zusammen?"
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    "text": "Das passt mal überhaupt nicht gut zusammen."
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    "text": "Nur muss man eben offen lassen, wie man America First interpretiert."
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    "text": "Und hier scheint es unterschiedliche Interpretationen zu geben, auch innerhalb der amerikanischen Administration."
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    "text": "Zweitens haben wir auch völlig unterschiedliche Ankündigungen gehört, sowohl von Donald Trump selbst, also vom Außenminister, was jetzt geplant ist."
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    "text": "Ich würde mal sagen, beides ist... Ich bin mir auch sicher, dass die Venezuelanische Regierung nicht genau weiß, was jetzt von ihr erwartet wird."
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    "text": "Aber versuchen muss man aufzulösen."
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    "text": "Es ist auf der einen Seite eine sehr isolationistische Position."
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    "text": "Man zieht sich quasi darauf zurück, das Land zu verteidigen, die Küsten zu verteidigen und sich quasi nicht weiter in ihrer Form zu engagieren."
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    "text": "Da gab es immer wieder welche in den USA, die diese Position vertreten haben."
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    "text": "Es gab ja auch eine America First Bewegung, die von Charles Lindberg dem Atlantiküberflieger in den Dreißigern angeführt wurde."
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    "text": "Das waren so quasi die amerikanische Rechte, die wurde sie nicht in den Krieg in Europa hineinziehen lassen, hat auch teilweise mit dem europäischen Faschismus geliebt."
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    "text": "Eugelten waren die erklärten Gegner von Roosevelt."
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    "text": "Die Position war sehr stark einmal, aber ist dann einfach im Zuge des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor."
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    "end": 130.61,
    "text": "und dann... war das halt weg vom Fenster, bis es dann in den Neunzig-Jahren wieder auftauchte."
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    "text": "Zuerst auf sehr konservativer Seite, man nannte das Depalier-Konservativen und eben der Isolationismus."
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    "text": "Dieser Isolationismus, hier gibt es eine andere Interpretation von America First, das heißt, Amerika wieder stark zu machen."
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    "text": "Und hier ist der Amerika Begriff einfach viel größerer Brief."
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    "text": "Da geht es ja nicht darum, Amerika das Land, sondern Amerika das Kontinent, der ganzen Hemmnisphäre und die würde eben laut Trumps Addiction von Grönland bis... Feuerland reichen."
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    "text": "und etwas davon haben wir ja auch in der Sicherheitsdoktrin gesehen, die vor Weihnachten verabschiedet wurde, auch dort steht ja drinnen, es geht darum auf der Welt Einflusszonen zu sichern, die Einflusszone der USA wehren einem die amerikanische Hemmnisphäre, in dieser Hemmnisphäre sind die USA die preeminent, also die dominante Nation ohne."
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    "text": "Das wollen der USA dürfe eigentlich in dieser Hemdesphäre nichts geschehen."
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    "text": "Das heißt, von allen anderen Regionen wird erwartet, dass sie eine Politik verfolgen."
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    "text": "Sie müssen den amerikanischen Interessen nicht entgegenläuft."
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    "text": "So versucht man jetzt, America First auch umzudeuten."
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    "text": "Und der amerikanische Verteidigungsminister Hexelt hat ja gesagt, auch vor der Pressekonferenz Trumps, das ist quasi America First vom Feinsten."
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    "text": "zu den Ressourcen, die diese Länder haben."
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    "text": "Und es geht auch darum, quasi die Gegner, die Gegner der USA vor allem Kinder daran zu hindern, aus der amerikanischen Hemisphäre Ressourcen in ihre Richtung umzuleiten."
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    "text": "Auch eine mögliche Invasion in Grönland, aber auch, man streckt da die Hand nach Kanada aus."
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    "text": "Ich sage jetzt nicht, dass das geplant ist, aber es lässt sich hier sehr viel unter America First verstehen."
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    "text": "Dann gibt es ja wie gesagt Donald Trump, der Jetzt nicht wirklich eine sehr strategisch langfristige Politik verfolgt, sondern man hat eher den Eindruck, dass diesen Ausblick sehr stark geleitet ist von seiner Stimmungslage."
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    "text": "von Dingen, die er immer schon wollte oder die er nicht wollte, die anliegen, die ihm immer schon wichtig waren."
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    "text": "Und das ist also eine Mischung aus Dingen, die endlich nicht sehr gut zusammenpassen."
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    "text": "Da gibt es einen Interesse am Nahen Osten, die Investitionen dort, die auslönen zwischen Israel und Arabischen Welt, Investitionen und Geschäfte machen in der Arabischen Welt und vor allem Zugang zu den Öl- und Energieressourcen in der Arabischen Welt."
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    "text": "Und das ist ganz klar außerhalb Amerikas, aber das ist nicht mein Anliegen."
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    "text": "Da spricht auch immer wieder davon."
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    "text": "und jetzt in Amerika, darum quasi eine Art... Monrodoktrin II, Donrodoktrin und auf die Bezite sicher auch explizit in dieser Sicherheitsstrategie."
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    "end": 294.169,
    "text": "Da wird auch die Monrodoktrin von Achtzehn und Dreiundzwanzig nochmal erwähnt und da gibt es explizit durch einen Trump-Zusatz, Trump Corollary."
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    "text": "Udrenen steht also eben die USA gerne so in der Position zurück, dass eigentlich die USA allein entscheiden, was in der amerikanischen Hemisphäre passiert und das ist eigentlich ein ureigenender Teil dieser Außenpolitik."
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    "text": "Grundlegend möchte ich Sie, dass sich die USA von der Welt zurückziehen, dass die USA kein Nation-Bilding betreiben, das keine amerikanischen Ressourcen."
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    "text": "ausgegeben werden, um quasi um zu verteilen von den USA in andere Länder der Welt und vor allem schon gar nicht unter irgendwelchen herrenliberalen Prinzipien."
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    "text": "Da gibt es einige Strömungen, die aus dem libertären Lager kommen."
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    "text": "Das heißt, die an Verfassungsrecht orientiert sind und die von einem minimalistischen Staat ausgehen und die über den Militär skeptisch sind."
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    "text": "Also die sind eher anti-staatlich organisiert und diese Leute ... stehen sehr kritisch an amerikanischen Militärinterventionen in jedem Fall an."
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    "text": "Es gibt aber andere, die jetzt der amerikanisch nostalgisch sind."
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    "text": "Also Amerika ist ein mächtiges Land, das eben ohne Constraints, ohne Beschränkungen von außen, schon gar nicht vom Völkerrecht oder von der Uni oder von irgendwelchen nicht amerikanischen Institutionen beschränkt nicht agieren sollte."
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    "text": "Also Amerika sollte das tun, was Amerika für richtig hält."
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    "text": "Der Maßstab ist das eigene Interesse und die eigene Souveränität."
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    "text": "Und diese beiden Positionen finden wir wahrscheinlich beides in Marga."
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    "text": "Und wenn wir nach Kentucky schauen, da gibt es einen Vorwahlkampf."
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    "text": "Wir haben ja die Vorwahlen jetzt im Frühjahr für die Midterms im Herbst und da gibt es ein geteiltes Marga-Lag jetzt einen Tom Massi, der lieber Terror ist, auch ein Anführer der Marga-Bewegung, der aber massiv Trump kritisiert für seine Innovationen im Ausland."
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    "text": "Auch Venezuela, die Entführung und das Militärengeschmoll Venezuela jetzt kritisiert und sein Gegner ist ein anderer Marga-Quadräter, der kritisiert."
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    "text": "ihn dafür und da bekämpfen sich quasi zwei Magerflügel untereinander."
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    "text": "Das zeigt uns einfach, dass Mager hier selbst gespalten ist und wir werden sehen, wie die Bewegung das langfristig interpretiert."
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    "text": "Viele in der Magerbewegung wollen natürlich amerikanische Stärke sehen und wollen amerikanische Erfolge sehen und unter diesem Gesichtspunkt kann man das natürlich einem Donald Trump durchaus auch durchgehen lassen oder gutieren, hier ohne amerikanischen Blutverlust einen außenpolitischen Erfolg erreicht haben, solange das amerikanische Engagement hier nicht tiefer wird."
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    "text": "Und ich glaube, die amerikanische Regierung will jetzt mal abwarten, wie sie das entwickelt, politisch, innenpolitisch, bevor weitere Entscheidungen hier drauf werden, was wir jetzt mit denen zu Ella konkret anfangen wird."
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    "text": "Man hofft wahrscheinlich, dass sich da die Dinge... in die gewünschte Richtung entwickelt, dass es dort eine Regierung gibt, die bereit ist, für die USA oder den USA konform zu agieren, dass kein weiteres militärisches Engagement notwendig ist."
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    "text": "Und da wird man einfach Sieg erklären sein, jetzt haben wir da gewonnen, das war auch super erfolgreich."
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    "text": "Und wenn wir uns im nächsten Thema zu, das ist zumindest die Hoffnung, dass wir nicht weiter engagieren zu müssen."
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    "text": "Ich glaube nicht, dass irgendjemand in der Trump-Administration, die wiederhersteller in der Demokratie mehr oder sogar ein wirklich großes Anliegen ist, auch sicher nicht der Mager-Bewegung der Gegner, die sehr explizit, kritisch so einem Ansehen gegenüber."
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    "text": "Herr Heinrich, ich muss trotzdem verstehen, so ganz klar ist es mir dann, ehrlich gesagt, nicht, was der Sinn und Zweck dieses Militärschlags aus Sicht der USA war."
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    "text": "will kein Nation-Building betreiben."
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    "text": "Man hat ein paar spektakuläre Bilder und Maduro vor Gericht."
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    "text": "Also zum ersten Mal zum einen sendet Donald Trump hier eine ganz klare Botschaft an die gesamte Händesphäre."
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    "text": "Man hat sich ganz konkret den attraktivsten Fall herausgesucht."
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    "text": "Also der Fall Venezuela ist ein wichtiges Land."
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    "end": 569.15,
    "text": "Die größten Ölreserven, sogar noch größere, vermute wie Saudi-Arabien."
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    "end": 578.01,
    "text": "Und es ist auch der klarste Fall mit einem relativ üblichen Diktator, der illegitim ist, der auf die Wahlen gefälscht hat, der wenig Freunde hat."
  },
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    "end": 581.01,
    "text": "Und das sendet ein ganz wichtiges Signal aus."
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    "end": 586.689,
    "text": "Und jetzt wissen wir, die USA sind bereit für eine Regimewechsel militärische Truppen einzusetzen."
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    "end": 590.01,
    "text": "in der eigenen Hemisphäre etwas zu unternehmen."
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    "end": 596.35,
    "text": "Und Trump ist auch bereit, nicht nur Ankündigungen zu machen, sondern auch Daten folgen zu lassen."
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  {
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    "end": 611.99,
    "text": "Wir wissen auch, dass die USA in der Lage sind, im Gegens zu Russland oder vielleicht China, die sich das bei Taiwan überlegen, hier sehr ... Präzise quasi vorzugehen mit einer Operation, wo man eben den Machthaber quasi kidnapft und in die USA entführt."
  },
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    "end": 615.91,
    "text": "Also das sind alles Dinge, das ist ein Geteil des Kalküns."
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    "end": 618.13,
    "text": "Dann das, was das Öliens betrifft."
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    "text": "Die USA brauchen das Öliens nicht unbedingt morgen."
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    "end": 632.77,
    "text": "Die USA haben selber genug Öl, der Ölpreis ist relativ gering und es geht ja viel eher darum, dass die USA Zugriff auf diese Ressourcen haben oder den Zugriff auf die Ressourcen anderen verwehren können."
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    "end": 633.61,
    "text": "Das ist ja wichtig."
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    "text": "ist signal und das beeinflusst das Kalkül und das handeln andere Regierungen."
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    "text": "Jetzt haben wir in Lateinamerikaner eine Situation, wo wir mehrere Regierungen haben, die eher linksorientiert sind, das ist Mexico und natürlich Kolumbien, das ist natürlich Cuba."
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    "end": 653.35,
    "text": "Dann haben wir Regierungen, die eher proamerikanisch... rechtsorientiert sind, zur neuersten Chile, aber nicht vor allem in Argentinien."
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    "end": 662.43,
    "text": "Und in diesem Machkampf zwischen der Linken und der Rechten, wir hatten die linkspopulistische Wähler der Deiner Merker Ende der neunzig Jahre, Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts."
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    "text": "Und jetzt haben wir so eine Gegenbewegung rechtspopulistischer Regierungen."
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    "end": 684.01,
    "text": "Und in diesem Machkampf zwischen diesen Regierungen, da ist natürlich Venezuela ein ganz wichtiges Land, weil Hugo Chavez, der Vorläufer von Mandura, einer der Führer dieser linkspopulistischen Wähler war, die haben auch ihre und mit ihrem Öl-Reichtum seinerzeit im Öl-Reichgang auch diese anderen Regime teilweise gestützt."
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    "text": "Cuba lebt teilweise vom Öl, das es vom Venezuela bekommt."
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    "text": "Also wenn man Venezuela wegräumt, schwächt man mal die Linke und zeigt auch der Linken, auch in Brasilien und Mexiko, wir sind bereit zuzuschlagen und überlegt euch, wie er vorgeht."
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    "start": 700.13,
    "end": 704.829,
    "text": "Und das Land, das wahrscheinlich am unmittelbarsten davon betroffen ist, der Nachbar Venezuelas."
  },
  {
    "start": 705.13,
    "end": 721.089,
    "text": "nämlich Kolumbien, ein alter Verbündeter der USA, wo auch das Militär mit den USA eine enge Verbindung hat, aber wo mit Petro, dem jetzigen Machtrauber, ein Land ist, das sich immer mehr in Richtung Linkspopulismus entwickelt und sich immer mehr quasi aus dem amerikanischen Orbit entfernt."
  },
  {
    "start": 721.17,
    "end": 725.97,
    "text": "Und hier wurden schon Signale gesegnet, dass also Petro und Kolumbien der Nächste sein können."
  },
  {
    "start": 726.03,
    "end": 732.449,
    "text": "Und man hofft natürlich, dass eine Lehrer jetzt ist für die, dass man sie nicht weiter engagieren wird müssen."
  },
  {
    "start": 732.77,
    "end": 739.569,
    "text": "Also damit glaube ich schon haben die USA Ziele erreicht und man hat bis jetzt relativ, man hat so als Hundertfünfzig."
  },
  {
    "start": 740.01,
    "end": 746.35,
    "text": "Flugzeuge verwenden, das natürlich an einem riesigen Vortenverband dort versammelt, der auch nicht langfristig dort versammelt bleiben kann."
  },
  {
    "start": 746.449,
    "end": 761.589,
    "text": "Aber dennoch ist ohne amerikanisches Blutvergießen eine Voraussetzung geschaffen worden, wo man auch nachlehnen kann, obwohl sicher die venezuelanische Regierung man jetzt tief eingeschüchtert ist und sich genau überlegen wird, ob man jetzt eher versucht die Politik USA konform auszurichten."
  },
  {
    "start": 761.689,
    "end": 764.829,
    "text": "Und das ist glaube ich mal was primär erreicht werden sollte."
  },
  {
    "start": 765.51,
    "end": 768.87,
    "text": "Ich glaube auch nicht, dass das Drogenargument, dass die Zentrale ist."
  },
  {
    "start": 769.329,
    "end": 773.569,
    "text": "dass das Demokratieargument zentrale Säume hat, sich einfach den vorgeknöpft."
  },
  {
    "start": 773.93,
    "end": 780.29,
    "text": "Das war das interessanteste und das vorversprechendste Ziel, um mehrere Fliegen in einer Klappe zu legen."
  },
  {
    "start": 780.79,
    "end": 783.29,
    "text": "Ein zweites großes Ziel für Trump, glaube ich, ist Kuba."
  },
  {
    "start": 783.65,
    "end": 791.35,
    "text": "Das würde zwar jetzt auch nicht zu der Idee passen, die USA engagieren, sie nicht im Ausland, aber Kuba ist einfach ein ganz wichtiges symbolisches Ziel."
  },
  {
    "start": 791.689,
    "end": 800.79,
    "text": "Kein Präsident der USA sei Kennedy, dem es ja passiert ist, dass Kuba da aus dem amerikanischen Ort bei den Glittenen ist, konnte Kuba... zurückholen."
  },
  {
    "start": 801.29,
    "end": 803.709,
    "text": "Im ganzen Krieg hat Kuba den USA getrotzt."
  },
  {
    "start": 803.75,
    "end": 807.47,
    "text": "Und was wäre das doch für ein großer Erfolg, wenn Trump quasi Kuba übernehmen könnte?"
  },
  {
    "start": 808.03,
    "end": 811.55,
    "text": "Und Kuba hängt natürlich großartig vom Venezuela ab, was Besuchsen betrifft."
  },
  {
    "start": 811.61,
    "end": 813.75,
    "text": "Die kubanische Wirtschaft liegt da nieder."
  },
  {
    "start": 814.15,
    "end": 816.85,
    "text": "Kuba ist eine Insel, wo man nicht Blockade verhängen könnte."
  },
  {
    "start": 817.39,
    "end": 819.99,
    "text": "Die USA haben natürlich schon Kräfte in dieser Region."
  },
  {
    "start": 820.13,
    "end": 823.75,
    "text": "Also Kuba wäre symbolisch für Donald Trump ein wichtiges Ziel."
  },
  {
    "start": 824.13,
    "end": 829.329,
    "text": "Und die dürfen nicht vergessen, wir haben in Florida ein wichtiger Staat für die Bahnenmeer."
  },
  {
    "start": 829.91,
    "end": 836.81,
    "text": "Ein großer, kubanische, venezuelanische Communitygruppe dient natürlich Exil-Venezuelan und Exil-Kubana."
  },
  {
    "start": 837.35,
    "end": 841.27,
    "text": "die begeistert werden, wenn hier die Linke zusammenbrechen würde."
  },
  {
    "start": 841.35,
    "end": 853.329,
    "text": "Wir dürfen auch nicht vergessen, dass gerade der Außenminister, Marco Rubio, selber kubanische Wurzeln hat, der spricht immer wieder auf spanisch, erklärt die Position der amerikanischen Außenpolitik sogar besser, wie gesagt, auf spanisch, als man es einmal erwänglich macht."
  },
  {
    "start": 853.79,
    "end": 870.63,
    "text": "Und relativ viele Vertreter in der Administration, auch im Außenministerium, haben im Lateinamerikanischen Wurzel, kommen aber aus dieser... anti-kubanischen, anti-kastristischen und anti-schalistischen Positionen in Venezuela und machen die auch nach deiner Amerika Politik."
  },
  {
    "start": 870.77,
    "end": 875.05,
    "text": "Und ich glaube, im Ganzen macht das also amerikanisch sich doch Sinn."
  },
  {
    "start": 875.93,
    "end": 877.31,
    "text": "Was wird jetzt passieren mit den Ölen?"
  },
  {
    "start": 877.589,
    "end": 883.17,
    "text": "Das wenzulanische Öl, das wenzulanische Ölindustrie ist extrem marode, braucht dringend Investitionen."
  },
  {
    "start": 883.949,
    "end": 892.97,
    "text": "Gleichzeitig gibt es Sanktionen gegen Venezuela, weil eben der venezuelanische Staat amerikanische Ölfirmen enteignet hatte, auch deren Tanker enteignet hatte."
  },
  {
    "start": 893.11,
    "end": 898.89,
    "text": "Und hier werden die amerikanischen Firmen wohl aufgefordert werden, in Venezuela zu investieren."
  },
  {
    "start": 899.13,
    "end": 908.069,
    "text": "Aber wahrscheinlich würden sie ihre Gelder nicht wiederbekommen, wenn sie nicht selber in die marode Infrastruktur vorher investieren, um dann das Öl herauszuholen."
  },
  {
    "start": 908.43,
    "end": 934.55,
    "text": "Diese Wirtschaft zeigt sich momentan nicht gerade begeistert davon, weil sie haben es schon angesprochen, weil der Ölpreis relativ gering ist und weil das Ganze mit einem hohen Risiko verbunden ist und weil wir natürlich ein Land wie Venezuela, da sind sie nicht so klein, da sind also über vierzig Millionen Einwohner, da kann natürlich auch ein Chaos entstehen in die USA, keine sehr gute Geschichte, wenn wir in Irak oder wenn wir in Afghanistan denken, was es bedeutet dort, stabile Verhältnisse zu schaffen."
  },
  {
    "start": 934.93,
    "end": 936.27,
    "text": "Also ist die Wirtschaft vorsichtig."
  },
  {
    "start": 936.55,
    "end": 944.29,
    "text": "Dennoch ist mal die Voraussetzung geschaffen worden und sind Zeichen gesetzt worden, die für alle in der Region unklar machen."
  },
  {
    "start": 944.35,
    "end": 945.49,
    "text": "Die USA sind zurück."
  },
  {
    "start": 945.569,
    "end": 950.829,
    "text": "Die haben die Regionen jetzt Jahrzehnte ignoriert und schauen sich ganz genau an, was dort passiert."
  },
  {
    "start": 950.89,
    "end": 958.81,
    "text": "Und jede Regierung wird sich das überlegen müssen in Zukunft, wenn sie Handlungen setzt, ob sie das nicht vorher auch mit Washington genau besprechen wollen."
  },
  {
    "start": 958.87,
    "end": 961.97,
    "text": "Ich glaube, das war eines der wichtigen Ziele dessen."
  },
  {
    "start": 962.35,
    "end": 963.569,
    "text": "Lassen Sie mich das zusammenfassen bzw."
  },
  {
    "start": 964.329,
    "end": 966.85,
    "text": "möchte ich wissen, ob ich es richtig verstanden habe, was Sie mir jetzt erklärt haben."
  },
  {
    "start": 967.189,
    "end": 986.73,
    "text": "Das war mehr oder weniger ein Schuss vor dem Bug auch für alle anderen Länder in Lateinamerika, wo Präsidenten oder Präsidentinnen regieren, die mit Donald Trump vielleicht nicht einverstanden sind oder eine andere Politik verfolgen, zu sagen, hey, wir haben jetzt da quasi den prominentesten von euch mitten in der Nacht in einem Militärschlag abgeholt, spielt es euch nicht, sonst kommt es euch auch."
  },
  {
    "start": 987.069,
    "end": 998.589,
    "text": "Genau, also in der Daimannische Länder haben zwei Aufgaben, Punkt eins Ressourcenzufügen zu stellen, Punkt zwei Immigranten zurückzunehmen oder Immigranten in Gewasern zu nehmen, wenn die USA es wünschen."
  },
  {
    "start": 999.31,
    "end": 1007.41,
    "text": "Und als dritter Punkt noch Handelsbeziehungen mit Dritten außerhalb der Hellnessphäre müssen mit den USA eigentlich in gewisser Form vorher abgeklärt werden."
  },
  {
    "start": 1007.63,
    "end": 1015.089,
    "text": "Dieses Szenario, was Sie jetzt skizziert haben, diesen Plan der USA, das klingt aus Sicht der Vereinigten Staaten absolut logisch."
  },
  {
    "start": 1015.569,
    "end": 1024.91,
    "text": "Was ich mich allerdings frage ist, ist das ein Plan aus dem Team von Donald Trump, von seiner Administration oder ist das wirklich ein Plan, dem auch er folgen kann?"
  },
  {
    "start": 1025.03,
    "end": 1033.29,
    "text": "Denn wenn man ihm so zuhört, dann scheint es... mehr oder weniger, und ich versag's jetzt nochmal, eigentlich uns Öl zu gehen, ob's funktioniert oder nicht, sei mal dahingestellt."
  },
  {
    "start": 1033.77,
    "end": 1038.97,
    "text": "Aber gehen Sie davon aus, dass Trump diese vielen Fäden von der Wahl in Florida über Kuba etc."
  },
  {
    "start": 1039.49,
    "end": 1040.349,
    "text": "selbst auch sieht?"
  },
  {
    "start": 1040.67,
    "end": 1041.55,
    "text": "Das glaube ich weniger."
  },
  {
    "start": 1041.67,
    "end": 1043.389,
    "text": "Es ist eine wechselseitige Beziehung."
  },
  {
    "start": 1043.589,
    "end": 1045.31,
    "text": "Donald Trump ist keine Ideologe."
  },
  {
    "start": 1045.93,
    "end": 1052.51,
    "text": "Donald Trump weiß aber, dass er eine gewisse ideologische Bewegung braucht und hat sich diese Bewegung zu eigen gemacht."
  },
  {
    "start": 1053.05,
    "end": 1058.09,
    "text": "Und Donald Trump bezieht sich immer wieder in seinen Reden auf Versatzstücke dieser Bewegung."
  },
  {
    "start": 1058.17,
    "end": 1080.59,
    "text": "Und diese Bewegung ist eben gegen die Globalisten, also gegen eine Welt, wo Prinzipien herrschen, gegen eine Welt, wo multilaterale Initiativen und Situationen eine bestimmte Ordnung versuchen, aufrecht zu erhalten und ist im Prinzip auch gegen amerikanisches Engagement außerhalb digitaler Einfluss und Interessenzone."
  },
  {
    "start": 1081.33,
    "end": 1083.129,
    "text": "Das ist so quasi der Grundtino."
  },
  {
    "start": 1083.55,
    "end": 1085.37,
    "text": "Man könnte es jetzt so überspitzt formulieren."
  },
  {
    "start": 1085.43,
    "end": 1089.33,
    "text": "Also, unser Meditär ist zu schade und unsere Ressourcen sind uns zu schade."
  },
  {
    "start": 1089.389,
    "end": 1094.77,
    "text": "Es wird das für irgendwelche Länder, die ja dann auch entsprechend bezeichnet, dass man das dafür für sowas verwendet."
  },
  {
    "start": 1095.41,
    "end": 1109.21,
    "text": "Auf der anderen Seite ist Donald Trump auch ein tiefer Nostalgiker, der eine Konstruktion eines Amerikers der Vergangenheit glaubt, das es in der Form auch nicht gab, aber das teilt er mit vielen, wenn er von diesem Amerika das hier wieder großartig sein soll, spricht."
  },
  {
    "start": 1109.61,
    "end": 1118.129,
    "text": "Und das ist so, also das Amerika natürlich so eine Mischung aus dem Amerika der Vierzeiger, Fünfzeiger und Sechzeigere oder mit einer Kombination aus dem Folgen Jahrhundert."
  },
  {
    "start": 1118.73,
    "end": 1123.19,
    "text": "Und in diese Welt des Amerikers, da gibt es ganz gewisse Feindbilder und da gibt es andere."
  },
  {
    "start": 1123.41,
    "end": 1125.27,
    "text": "Und die bedient Trump auch."
  },
  {
    "start": 1125.37,
    "end": 1150.25,
    "text": "Der Herr Meiniger Kuba hätte zum Beispiel, würde wahrscheinlich hier ein ganz besonderer Preis sein, weil diese Vorstellung dieser... Kubanischen Casinos der Fünfzig Jahre, das ist so der Zeit des Frank Sinatra und dieser goldenen Zeit der Sommerfrische in Kuba, wo halt reiche Amerikaner hinfuhren und in Kuba in der Karibik eine gute Zeit hat, das sozusagen, also das ist so diese Idee."
  },
  {
    "start": 1150.81,
    "end": 1156.73,
    "text": "Und dann gibt es aber auch den Donald Trump, noch den dritten Donald Trump, der eine sehr persönliche Außenpolitik macht."
  },
  {
    "start": 1157.05,
    "end": 1159.79,
    "text": "im Sinne von Persönlichkeiten, eher bilateral."
  },
  {
    "start": 1159.87,
    "end": 1173.49,
    "text": "Also da gibt es ganz bestimmte Persönlichkeiten, die er schätzt, von denen er beeindruckt ist, da gehört ihm auch Putin dazu und hat eine wechselseitige Beziehung, man hasst man, man liebt man ihn, aber er ist sich nicht beeindruckt von diesen Personen."
  },
  {
    "start": 1174.05,
    "end": 1180.649,
    "text": "und das Ganze spielt dann immer zusammen, weil es gibt dann immer konkrete Anlassfälle, wenn sich... politisch was ergibt."
  },
  {
    "start": 1180.73,
    "end": 1186.129,
    "text": "Die Hintergründe, die da ist, mit denen erscheint sich Donald Trump nie sonderlich auseinandersetzen, die kennt er auch teilweise nicht."
  },
  {
    "start": 1186.79,
    "end": 1196.53,
    "text": "Und dann versuchen ihm seine Untergeber nach eine entsprechende, coherente, außenpolitische Erzählung oder Doktorin wenn sie so wollen, um das herum zu basteln."
  },
  {
    "start": 1197.41,
    "end": 1206.47,
    "text": "Deshalb wirkt auch die Sicherheitsdruckdrehen so ein bisschen wie eine Sammlung von Trumps Reden und versucht, dass diesen Reden insgesamt etwas dann Kohärentes herauszufiltern."
  },
  {
    "start": 1207.03,
    "end": 1223.81,
    "text": "Dies natürlich dann auch voller Widersprüche, wenn Sie denken, dass da ganz oben als wichtigem Prinzip steht die Souveränität, dass das wichtigste überhaupt, dass das einzige Prinzip, den sich die USA noch verpflichtet fühlen, dass sie lehnen ja ganz bewusst trans-souveräne multilaterale Organisationen ab."
  },
  {
    "start": 1224.91,
    "end": 1235.23,
    "text": "Gleichzeitig wird in einem selben Dokument sofort gesagt, aber Lateinamerika, da gibt es jetzt die Mono-Doctrine oder die Dono-Doctrine, die dürfen sich nicht so rein überlegen, was sie machen."
  },
  {
    "start": 1235.649,
    "end": 1238.43,
    "text": "Und dann wird auch sogar der Präsident eines Danes und die Kidnapped."
  },
  {
    "start": 1238.77,
    "end": 1247.29,
    "text": "Und ein großer Teil der sich als Sogün wittelt sich Europa, wo man sich ganz bewusst in die Souveränität der Europäischen Würdeten einmischt und denne quasi voreilt."
  },
  {
    "start": 1247.67,
    "end": 1250.85,
    "text": "was sie zu tun haben, wie sie sich ihnen politisch aufzustellen haben."
  },
  {
    "start": 1250.91,
    "end": 1254.01,
    "text": "Also das zeigt es sehr schön, diese Widersprüche, die wir hier haben."
  },
  {
    "start": 1254.77,
    "end": 1273.25,
    "text": "Und was der Dynamiker betrifft, gehen wir einfach zurück in die Zeit eines Teddy Roosevelt, eines McKinley, eines Amerikas, eines President Monroe, des Neunzehn Jahrhunderts, wo amerikanische Konzerne entschieden, wer wo Präsident wird und was in bestimmten Ländern zu tun ist."
  },
  {
    "start": 1273.31,
    "end": 1280.85,
    "text": "Das wird auch relativ unverholen artikuliert und natürlich wird das auch mit dieser Intervention in Venezuela kommuniziert."
  },
  {
    "start": 1281.51,
    "end": 1284.31,
    "text": "Natürlich kann die USA nicht so vorgehen wie Donald Trump."
  },
  {
    "start": 1284.37,
    "end": 1295.33,
    "text": "das Ankündig, zwar einfach ist das nicht, also die Idee, dass man dann morgen nach Kolumbien einmarschiert und dass dann auch diese Länder man übernehmen wird und dann einfach bestimmen wird, was dort passiert, das wird sich nicht so abspielen."
  },
  {
    "start": 1295.91,
    "end": 1302.99,
    "text": "Aber in der Ankündigung ist es mal so und ich glaube, Donald Trump hat da sehr viel positive Verfahren gemacht damit, Dinge anzukündigen."
  },
  {
    "start": 1303.47,
    "end": 1310.129,
    "text": "Diese Ankündigungen führen dann zu... Verunsicherung zu Chaos, zu verschiedenen Reaktionen."
  },
  {
    "start": 1310.61,
    "end": 1322.05,
    "text": "Und dann kann Donald Trump in diesem Komplex, der dann entsteht, eine Strategie verfolgen, die ihm dann erlaubt zu sagen, jetzt haben wir etwas gewonnen oder zu sagen, da haben wir jetzt gesiegt."
  },
  {
    "start": 1322.629,
    "end": 1326.75,
    "text": "Weil er weiß, dass man das ohne nicht zu genau wahrnehmen wird, zumindest bei seiner Basis."
  },
  {
    "start": 1327.31,
    "end": 1335.09,
    "text": "oder das Ergebnis so undurchsichtig und so komplex ist, dass man so muss in dieser Gemengelage sagen kann, naja, es ist auf alle Fälle besser als vorher."
  },
  {
    "start": 1335.149,
    "end": 1336.389,
    "text": "Vorher ist überhaupt nichts passiert."
  },
  {
    "start": 1336.93,
    "end": 1340.91,
    "text": "Oder die anderen, in dem Fall die Europäer, schauen natürlich wiederum schwach aus."
  },
  {
    "start": 1340.97,
    "end": 1346.629,
    "text": "Also werden die Europäer unternehmen, also die USA sehen wieder die, die handeln, die Nägel mit Köpfe machen."
  },
  {
    "start": 1347.129,
    "end": 1356.37,
    "text": "und die Europäer sind in der Situation sich entweder matur und verteidigen zu müssen oder eben sich nicht sagen zu trauen, weil sie nicht auch sich mit Donald Trump die verschirrt."
  },
  {
    "start": 1356.59,
    "end": 1361.25,
    "text": "wollen oder einen sehr matten Protest abliefern werden, den die USA ignorieren werden."
  },
  {
    "start": 1361.29,
    "end": 1371.389,
    "text": "Also in jeder Situation führt das die Verbündeten vor und die USA können wahrscheinlich aus der Gemengennahre immer noch was machen, was für Donald Trump letztlich verkaufbar ist für seine Anhänger."
  },
  {
    "start": 1371.649,
    "end": 1374.71,
    "text": "Heinrich, ich würde Ihnen gerne ein Zitat vorlesen."
  },
  {
    "start": 1375.55,
    "end": 1386.23,
    "text": "Ich würde gern wissen, was Sie davon halten und warum dieses Posting abgesetzt wurde, nämlich vom Vizepräsidenten Jady Vance, der schreibt da, ich verstehe die Angst, wenn es um die Anwendung von militärischer Gewalt geht."
  },
  {
    "start": 1386.53,
    "end": 1391.99,
    "text": "Aber sollen wir Kommunisten wirklich erlauben, einfach so unsere Sachen in unserer Hemisphäre zu stehlen?"
  },
  {
    "start": 1392.79,
    "end": 1399.629,
    "text": "Hat man vielleicht die Reaktion, den Gegenwind aus der eigenen Basis doch unterschätzt, dass man sich gemüßigt sieht, hier zu kalmieren?"
  },
  {
    "start": 1400.79,
    "end": 1402.91,
    "text": "Man sieht sich auf alle Fälle gemüßlich zu kolmieren."
  },
  {
    "start": 1402.99,
    "end": 1408.81,
    "text": "Es gibt ja auch natürlich Kritik und das sieht man ja auch in der Auseinandersetzung in den sozialen Medien."
  },
  {
    "start": 1409.05,
    "end": 1412.95,
    "text": "Noch dazu bitte mal auf dem man den Wahlkampf ist in den grießen Themen."
  },
  {
    "start": 1413.41,
    "end": 1419.57,
    "text": "Deshalb bin ich mir auch relativ sicher, dass man sich jetzt überlegen wird, ob man hier militärisch bei anderen Ländern vorgeht."
  },
  {
    "start": 1419.649,
    "end": 1421.23,
    "text": "Ich sehe das eher als Theater-Donner."
  },
  {
    "start": 1421.83,
    "end": 1431.53,
    "text": "Venezuela war noch das klarste Ziel sozusagen, da gab es einen relativ illegimen Diktator, da wusste man auch, er hat wenig Freunde, sowohl in Lateinamerika, wie auch anderswo."
  },
  {
    "start": 1432.05,
    "end": 1436.77,
    "text": "Das hat man ja versucht, auch zunächst mal über seine Drogenverbindung hier recht zu fertigen."
  },
  {
    "start": 1436.97,
    "end": 1441.83,
    "text": "Wir sind ja, America First, da geht es um Drogen, das ist einer der Oberkappos mit einem Drogenkartell."
  },
  {
    "start": 1442.49,
    "end": 1444.87,
    "text": "Dann wurde klar, dass man das also nicht durchhalten kann."
  },
  {
    "start": 1444.97,
    "end": 1446.73,
    "text": "Das stimmt einfach in der Form nicht."
  },
  {
    "start": 1446.889,
    "end": 1449.75,
    "text": "Und da gäbe es andere Länder, die da viel stärker betroffen sind."
  },
  {
    "start": 1449.79,
    "end": 1451.77,
    "text": "Und jetzt wird er auf dem Kommunismus verwiesen."
  },
  {
    "start": 1451.81,
    "end": 1452.649,
    "text": "Da könnte man nicht gefallen."
  },
  {
    "start": 1452.71,
    "end": 1452.97,
    "text": "Nein, gut."
  },
  {
    "start": 1453.07,
    "end": 1455.77,
    "text": "Kuba ist wahrscheinlich noch kommunistischer als Venezuela."
  },
  {
    "start": 1456.29,
    "end": 1464.77,
    "text": "Nein, es ist ganz klar, man versucht, es gibt verschiedene Testbalans, die man aufsteigen lässt und hofft, ein Narrativ zu finden, mit dem man das politisch überstehen kann."
  },
  {
    "start": 1465.11,
    "end": 1468.25,
    "text": "Und ich meine ja, die Bewegung ist eben relativ heterogen."
  },
  {
    "start": 1468.43,
    "end": 1471.37,
    "text": "Da gibt es eben die Libertären und die Regierung ist kritisch."
  },
  {
    "start": 1471.77,
    "end": 1478.75,
    "text": "aber auch die Nostalgiker, da gibt sie die Amerika stark und erfolgreich sehen wollen und wird es wahrscheinlich auch weiterhin Spaltungen geben."
  },
  {
    "start": 1478.81,
    "end": 1484.75,
    "text": "und die Gegner Donald Trumps auch innerhalb der Markewürgen auch die gibt es, während versuchen das im eigenen Sinn natürlich auszunützen."
  },
  {
    "start": 1485.43,
    "end": 1498.35,
    "text": "Und das wird stärker werden, wenn in Venezuela das zu einem Quagmire, also wenn das zu einem Schlamassel wird, wo die USA dann festsetzen und wo sie dann immer stärker gefordert sind, eigene Ressourcen einzubringen."
  },
  {
    "start": 1498.55,
    "end": 1500.23,
    "text": "Da wird man sehen, wie die USA reagieren."
  },
  {
    "start": 1501.09,
    "end": 1505.17,
    "text": "einfach ab und sagt, okay, wir haben versucht, dass wir können, machen wir was anderes."
  },
  {
    "start": 1505.21,
    "end": 1506.01,
    "text": "Wir haben mal sehen."
  },
  {
    "start": 1506.47,
    "end": 1511.91,
    "text": "Oder die Situation ist die, dass die Regierung dort... ohnehin das tut, was die USA wollen."
  },
  {
    "start": 1511.95,
    "end": 1513.53,
    "text": "Die USA wollen sagen, mehr wollten wir nicht."
  },
  {
    "start": 1513.59,
    "end": 1514.93,
    "text": "Wir haben unsere Ziele erreicht."
  },
  {
    "start": 1515.19,
    "end": 1517.69,
    "text": "ZDR, MAGA, wir machen kein Demokratie."
  },
  {
    "start": 1518.09,
    "end": 1520.05,
    "text": "Wir versuchen dort nicht die Schweiz aufzubauen."
  },
  {
    "start": 1520.129,
    "end": 1521.85,
    "text": "Also wir können uns das nicht vorwerfen."
  },
  {
    "start": 1522.27,
    "end": 1528.87,
    "text": "Wir haben unsere Ziele erreicht, quasi, dass wir die Kommunisten besiegt haben und oder dass die Kommunistinventioner das tun, was wir wollen."
  },
  {
    "start": 1528.99,
    "end": 1530.07,
    "text": "Und sie bieten uns das an."
  },
  {
    "start": 1530.57,
    "end": 1532.77,
    "text": "Ich gehe davon aus, dass sie eher in diese Richtung gehen wird."
  },
  {
    "start": 1533.11,
    "end": 1536.629,
    "text": "Der letzte MAGA-Anhänger wird nicht überzeugt mehr davon, ist ganz klar."
  },
  {
    "start": 1537.43,
    "end": 1540.33,
    "text": "Die Frage ist aber, wo ist die Mehrheit dieser Bewegung?"
  },
  {
    "start": 1540.61,
    "end": 1545.03,
    "text": "Und ich glaube, diese Mehrheit der Bewegung ist nach wie vor sehr von Donald Trump animiert."
  },
  {
    "start": 1545.09,
    "end": 1550.59,
    "text": "Und Donald Trump ist immer noch in der Lage, diese Menschen zu erreichen und sie zu überzeugen."
  },
  {
    "start": 1551.03,
    "end": 1552.93,
    "text": "Man wird jedoch sehen, das hängt natürlich ab."
  },
  {
    "start": 1553.05,
    "end": 1560.67,
    "text": "ob das Ganze relativ glimpfig verläuft, auch für die USA jetzt, oder ob das Ganze eine blutende Wunde bleibt, wo immer wieder nachgelegt werden muss."
  },
  {
    "start": 1560.75,
    "end": 1565.43,
    "text": "Ich glaube, da sind die Leute sehr hellhörig, weil sie ja ähnliches auch im Golfkrieg gehört haben."
  },
  {
    "start": 1565.49,
    "end": 1573.37,
    "text": "Auch da hat ja Brazilian Busch damals am Flugzeugträger Mission Accomplished verkündet und die Leute wissen, dass die Sache kompliziert ist."
  },
  {
    "start": 1573.51,
    "end": 1591.45,
    "text": "Und daher werden die USA wahrscheinlich alles versucht, keine Bodentruppen zu schicken, dass es keine Bilder gibt, wo quasi Amerikaner, Innencharakters den Staat übernehmen und dort entscheiden, wie die Politik abzulaufen war, sondern dass man das quasi über Arms length, also auf eine Distanz sozusagen, dieses Land, weil sie fernkontrolliert."
  },
  {
    "start": 1591.61,
    "end": 1596.149,
    "text": "Das wäre die Wunschvorstellung mit einem gefügigen autoritären Regime."
  },
  {
    "start": 1596.23,
    "end": 1599.61,
    "text": "Das war ja auch ein bisschen vorwürft der Trump-Iana an George Bush."
  },
  {
    "start": 1599.99,
    "end": 1607.53,
    "text": "Man hätte ja nicht den Hussein oder seine Regierung ja im Amt belassen sollen, man hätte nur eben vorgegeben müssen, was die zu tun haben."
  },
  {
    "start": 1607.71,
    "end": 1611.81,
    "text": "Und das ist der Versuch so was in den der Form hier durchzuexzessieren."
  },
  {
    "start": 1612.11,
    "end": 1612.95,
    "text": "Vom wenig überzeugt."
  },
  {
    "start": 1613.129,
    "end": 1616.43,
    "text": "In Venezuela scheint es zumindest jetzt einmal für den Moment geklappt zu haben."
  },
  {
    "start": 1616.47,
    "end": 1619.77,
    "text": "Wir wissen nicht, wie das in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren weitergeht."
  },
  {
    "start": 1619.87,
    "end": 1627.35,
    "text": "Aber wenn wir es theoretisch durchspielen, was würde denn passieren, wenn ein Land sagt, wir spielen da nicht mit, wir lassen uns nicht einschüchtern."
  },
  {
    "start": 1627.889,
    "end": 1631.85,
    "text": "Das vielleicht auch nicht aus jedem Land den Präsidenten so leicht entführen können wie aus Venezuela."
  },
  {
    "start": 1631.91,
    "end": 1636.99,
    "text": "Ich gehe mal davon aus, die werden auch einiges dazu gelernt haben jetzt, nachdem sie sich die Bilder aus Caracas angeschaut haben."
  },
  {
    "start": 1637.95,
    "end": 1641.99,
    "text": "Wenn es dann wirklich eskaliert, ich meine, können die Amerikaner bzw."
  },
  {
    "start": 1642.33,
    "end": 1651.57,
    "text": "die Anhänger von Trump damit, weil das riecht er dann wirklich nach Busch-Error, die er vor allem unter den jüngeren Republikanern, diesen wichtigen Influencern, sehr verhasst es diese Ära."
  },
  {
    "start": 1651.889,
    "end": 1652.21,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 1652.889,
    "end": 1654.47,
    "text": "Das ist natürlich auch das Risiko."
  },
  {
    "start": 1655.129,
    "end": 1660.01,
    "text": "Man muss auch dazu sagen, letztlich hat Donald Trump andere Ziele als die anderen in seiner Bewegung."
  },
  {
    "start": 1660.07,
    "end": 1675.53,
    "text": "Donald Trump, wie geht es davon aus, wird nicht wieder antreten zur Präsidentschaft, sondern möchte als großer Präsident, der quasi ein großes Amerika wiederherstellt, in die Geschichte eingehen kann, was ein wichtigeres Anliegen ist, gewisse Doktrinen verfolgt zu haben, aber das sind nicht die, die wiedergewählt werden wollen, was anderes."
  },
  {
    "start": 1675.649,
    "end": 1679.53,
    "text": "Wir unterscheiden an der Politikwinschaft immer die Frage, Was vertrittst du?"
  },
  {
    "start": 1679.649,
    "end": 1682.69,
    "text": "Vertrittst du die zukünftigen Wähler oder vertrittst du die letzten Wähler?"
  },
  {
    "start": 1682.85,
    "end": 1692.19,
    "text": "Und junge Politiker oder Politiker, die wieder gewählt werden wollen, vertreten nicht die Wähler, die sie gewählt haben, sondern vertreten die Wähler, von denen sie annehmen, dass sie sie brauchen für die nächste Wahl."
  },
  {
    "start": 1692.629,
    "end": 1695.95,
    "text": "Donald Trump braucht keine amerikanischen Wähler mehr, vermutlich."
  },
  {
    "start": 1696.19,
    "end": 1701.03,
    "text": "Dadurch fühlt er sich nicht den zukünftigen Wählern verpflichtet und hat eine gewisse Erhandlungsfreiheit."
  },
  {
    "start": 1701.59,
    "end": 1709.47,
    "text": "Und ich bin mir sicher, dass diese handlungsfreien im Laufe der Zeit auch noch zu Konflikten führen wird zwischen der nächsten Generation, die diese Bewegung hervorbringt."
  },
  {
    "start": 1709.55,
    "end": 1711.41,
    "text": "Das könnte jetzt auch Wien sein oder andere."
  },
  {
    "start": 1712.09,
    "end": 1713.45,
    "text": "Und einem Donald Trump."
  },
  {
    "start": 1713.61,
    "end": 1715.21,
    "text": "Aber, glaube ich, so weit sind wir noch nicht."
  },
  {
    "start": 1715.31,
    "end": 1721.47,
    "text": "Was wir bei Venezuela jetzt nicht wissen, ist, inwieweit war diese Aktion mit Venezuela selbst abgesprochen?"
  },
  {
    "start": 1721.889,
    "end": 1735.01,
    "text": "Es gibt Anzeichen, dass natürlich die amerikanische Regierung die Administration schon seit längerem versucht hat, mit Maduro selbst oder mit Teilen des Regimes, vor allem mit des Militärs, ins Gespräch zu kommen und hier aufs ihre Seite zu bringen."
  },
  {
    "start": 1735.67,
    "end": 1746.629,
    "text": "Es gibt auch die Vermutung, dass so eine Aktion wahrscheinlich nicht durchzuführen gewesen wäre, ohne das stille Einverständniskreise, das medizonalische Meditären, sondern eine medizonalische Regierung."
  },
  {
    "start": 1746.85,
    "end": 1769.33,
    "text": "Es gibt verschiedene Anzeichen, dass auch die Vizepräsidentin dann relativ frei herumfliegen konnte, dass man von Seiten der USA sehr früh gesagt hat, naja, das werke doch eine Partnerin, mit der man könnte, dass man von Seiten der USA zuerst mal die Nobelpreisdrägerin und den legitim gewählten Präsidenten, der doch dann fliegen musste, ins Gespräch brachte und dann aber sagte, nein, nein, aber die sind unpopulär intern."
  },
  {
    "start": 1769.47,
    "end": 1772.61,
    "text": "Wir können es ja mit der Vizepräsidentin Rodrigues versuchen."
  },
  {
    "start": 1773.07,
    "end": 1783.73,
    "text": "Also das spricht dafür, dass dass es ja Absprachen gab und dass einige in der ventiolanischen Führung wussten, dass was passieren wird oder wüssten, dass etwas passieren könnte."
  },
  {
    "start": 1783.81,
    "end": 1789.57,
    "text": "Es kann auch sein, dass die gesagt haben, na ja, wir können schon mit den USA auf was einigen."
  },
  {
    "start": 1789.95,
    "end": 1798.03,
    "text": "Das Problem ist, solange Maduro-Präsident Endes wird es nicht funktionieren, weil der hat sehr viel persönliche Loyalität hat und das Militär auf den eingesporen ist."
  },
  {
    "start": 1798.41,
    "end": 1805.37,
    "text": "Also muss man quasi diesen Maduro zuerst loswerden und dann haben die sagen was Maduren führt und dieses Hindernis entfernt."
  },
  {
    "start": 1805.43,
    "end": 1809.73,
    "text": "und jetzt könnte ja sein, dass das auch jetzt langmäßig abläuft."
  },
  {
    "start": 1810.07,
    "end": 1818.93,
    "text": "Kann aber sein, dass die Vizepräsidenten oder die nicht involviert sind, sondern andere Kreise und das die jetzt selbst mal untereinander sich verständigen müssen."
  },
  {
    "start": 1819.33,
    "end": 1821.47,
    "text": "Also wer wusste, was soll ich im Zeitpunkt?"
  },
  {
    "start": 1821.57,
    "end": 1823.51,
    "text": "Und das kann auch sein, dass wir das gerade sehen."
  },
  {
    "start": 1823.97,
    "end": 1825.57,
    "text": "Die halten sich die USA bedeckt."
  },
  {
    "start": 1825.61,
    "end": 1828.77,
    "text": "Aufgrund der bisherigen Aussagen ist beides möglich."
  },
  {
    "start": 1829.129,
    "end": 1839.09,
    "text": "Das würde auch ein bisschen erklären, diese Widersprüche, die wir bei der Pressekonferenz von Donald Trump hat, unserem Außenminister, wo einmal gesagt wurde, ja, wir running Venezuela, also wir leiten es jetzt."
  },
  {
    "start": 1839.55,
    "end": 1841.59,
    "text": "Und der Außenminister sagt, nein, wir leiten das gar nicht."
  },
  {
    "start": 1841.649,
    "end": 1843.17,
    "text": "Das ist die Vizepräsident leitet das."
  },
  {
    "start": 1843.31,
    "end": 1845.629,
    "text": "Sie soll aber Sachen machen, die uns angenehm sind."
  },
  {
    "start": 1846.07,
    "end": 1851.25,
    "text": "Es kann also sein, dass dieser Widerspruch eigentlich dieses Einverschennes war zwischen Teilen der v.a."
  },
  {
    "start": 1851.81,
    "end": 1854.37,
    "text": "Regierung und der USA, wie es nachher weitergeht."
  },
  {
    "start": 1854.41,
    "end": 1865.21,
    "text": "Es kann aber sein, dass einige das Memo nicht bekommen haben, sozusagen, und jetzt Dinge tun im Venezuela, die nicht abgesprochen wurden und dass wir jetzt einen innenpolitischen Konflikt haben, weil wir dann sehen müssen, wer sich durchsetzt."
  },
  {
    "start": 1865.85,
    "end": 1887.83,
    "text": "Ich nehme auch an, dass der Schauprozess, der Maduro droht, natürlich auch die Führung im eventuellen Mühe bemachen wird, weil die natürlich das für sich vermeiden wollen, davor geführt zu werden, öffentlich ins Gefängnis zu gehen, in New York einem Prozess ausgesetzt zu sein oder schlimmer, da in Nacht- und Nebenlaktionen einfach abgeschossen zu werden oder an einer dieser Palast auch bombardieren können."
  },
  {
    "start": 1888.31,
    "end": 1896.19,
    "text": "Und auch wenn die sich verstecken oder wenn die in Deckung gehen, Man kann das nicht auf Dauer machen und die USA sind sicher so gut aufgestellt."
  },
  {
    "start": 1896.91,
    "end": 1898.99,
    "text": "Das entsprechend infiltriert mit Spionern."
  },
  {
    "start": 1899.03,
    "end": 1906.03,
    "text": "Sie haben ja auch einen Spion in der medizinischen Führung, das ihnen wahrscheinlich bewusst würde, wo bestimmte Personen zu einem Zeitpunkt sind."
  },
  {
    "start": 1906.389,
    "end": 1910.27,
    "text": "Und auch das zeigt der anderen Regierungen, dass man im Prinzip nie ganz sicher ist."
  },
  {
    "start": 1910.35,
    "end": 1913.41,
    "text": "Also, da müsste es ja permanent in irgendwelchen Bunkern leben."
  },
  {
    "start": 1913.45,
    "end": 1917.83,
    "text": "Und selbst da wissen wir heute, ist es für die USA natürlich möglich, das zu ordnen."
  },
  {
    "start": 1918.25,
    "end": 1920.31,
    "text": "Weil politische Führer müssen ja kommunizieren."
  },
  {
    "start": 1920.629,
    "end": 1922.33,
    "text": "Das heißt, die müssen ja auch Präsenzen."
  },
  {
    "start": 1922.41,
    "end": 1925.07,
    "text": "Sie müssen sich zeigen, sonst verlieren sie ja ihre Führungsfähigkeit."
  },
  {
    "start": 1925.57,
    "end": 1928.33,
    "text": "wenn sie kommunizieren, sind sie auch zu Orten."
  },
  {
    "start": 1928.85,
    "end": 1935.41,
    "text": "Und auch wenn man das erordnen immer wieder entgeht, auf lange Sicht ist man natürlich nicht sicher und damit spekulieren in die USA."
  },
  {
    "start": 1935.77,
    "end": 1942.61,
    "text": "Maduro war ja in einer Militärbasis und fühlte sich da offensichtlich sicher daher von Militärs umgeben waren."
  },
  {
    "start": 1943.33,
    "end": 1947.649,
    "text": "Es ist schwer vorstellbar, dass es sicheres gibt als die Mitte einer Militärbasis."
  },
  {
    "start": 1947.99,
    "end": 1951.75,
    "text": "Vielleicht noch ganz kurz für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer eine kleine Information."
  },
  {
    "start": 1951.83,
    "end": 1956.23,
    "text": "Wir nehmen diese Folge am Montag, am späten Nachmittag aus Terminkründen auf."
  },
  {
    "start": 1957.19,
    "end": 1962.07,
    "text": "Der Prozess gegen Maduro, der startet bei uns erst in etwas mehr als einer Stunde."
  },
  {
    "start": 1962.129,
    "end": 1963.59,
    "text": "Deswegen ist da hier noch kein Thema."
  },
  {
    "start": 1963.69,
    "end": 1966.87,
    "text": "Wir werden das natürlich nachreichen in weiteren Folgen von Thema des Tages."
  },
  {
    "start": 1967.01,
    "end": 1973.81,
    "text": "Sobald wir hier mehr wissen, nur falls Sie sich fragen, warum wir über diesen Prozess in New York gar nicht sprechen heute, wir wissen einfach noch nicht, was passiert."
  },
  {
    "start": 1974.51,
    "end": 1974.91,
    "text": "Herr Heinrich."
  },
  {
    "start": 1975.31,
    "end": 1976.43,
    "text": "Ich habe Ihnen noch kurz was dazu sagen."
  },
  {
    "start": 1976.47,
    "end": 1976.75,
    "text": "Natürlich."
  },
  {
    "start": 1977.41,
    "end": 1979.45,
    "text": "Ich wollte noch sagen, vielleicht wie die Zuseher, was passiert?"
  },
  {
    "start": 1979.51,
    "end": 1984.55,
    "text": "Die USA haben in der Reliefklares Prozedere, was passiert, bei so einem Prozess passiert."
  },
  {
    "start": 1984.61,
    "end": 1984.91,
    "text": "Also wir haben."
  },
  {
    "start": 1984.97,
    "end": 1988.59,
    "text": "zuerst die Festnahme."
  },
  {
    "start": 1988.71,
    "end": 1996.53,
    "text": "Die Festnahme muss innerhalb von einem Stimmzeit, in der Regel sind es vierundundseinhalb bis achtundvierzig Stunden, muss man einem Haftrichter vorgeführt werden."
  },
  {
    "start": 1997.05,
    "end": 2010.47,
    "text": "Beim Haftrichter werden die Formal die Anklagepunkte vorgelesen und der Richter muss entscheiden, ob das Gericht zuständig ist und ob die Anklagepunkte in irgendeiner Form stichhaltig sind und kann dann festsetzen."
  },
  {
    "start": 2010.61,
    "end": 2014.45,
    "text": "Eben bei einem normalen Verfahren könnte man die Inklusion freigelassen werden."
  },
  {
    "start": 2014.51,
    "end": 2016.19,
    "text": "In diesem Fall natürlich nicht."
  },
  {
    "start": 2016.57,
    "end": 2019.55,
    "text": "Aber da werden mal die Gründe, die Haftgründe abgeklärt."
  },
  {
    "start": 2019.61,
    "end": 2022.17,
    "text": "Und das ist ein Haftrichter, das wird in New York passieren."
  },
  {
    "start": 2022.629,
    "end": 2024.09,
    "text": "Und das ist aber noch kein Prozess."
  },
  {
    "start": 2024.21,
    "end": 2026.53,
    "text": "Da wird eben nur das Prozess Daten festgelegt bzw."
  },
  {
    "start": 2026.77,
    "end": 2032.49,
    "text": "werden die Umstände und Modalitäten des Prozesses, der dann wahrscheinlich in Wochen oder Monaten ist, festgelegt."
  },
  {
    "start": 2032.73,
    "end": 2036.49,
    "text": "Und in jeder dieser Phase hat der Angeklagte unterschiedliche Rechte."
  },
  {
    "start": 2036.59,
    "end": 2039.649,
    "text": "Der Spanner, den du dich hier, ist die Zuständigkeit des Gerichtes."
  },
  {
    "start": 2040.19,
    "end": 2052.07,
    "text": "Und da müsste man quasi plausibel erklären, dass der Präsident eines so rennen Staates aber gleichzeitig der Kopf einer terroristischen oder einer Drogengang ist."
  },
  {
    "start": 2052.67,
    "end": 2055.87,
    "text": "Und dann wäre er natürlich in den USA zu bestrafen."
  },
  {
    "start": 2055.95,
    "end": 2057.47,
    "text": "oder könnte man in den USA verhandeln."
  },
  {
    "start": 2057.53,
    "end": 2061.19,
    "text": "Wir müssen erklären, wüsste, dass in den USA Verbrechen geschehen sind."
  },
  {
    "start": 2061.81,
    "end": 2070.33,
    "text": "Verbrechen sind direkt zurückzuführen auf die Aktivitäten und Entscheidungen eines Ringlides, auch wenn dieser Ringlider quasi außerhalb der USA ist."
  },
  {
    "start": 2070.37,
    "end": 2072.35,
    "text": "Und da gibt es zwei große Anklagepunkte."
  },
  {
    "start": 2072.39,
    "end": 2074.55,
    "text": "Das eine ist quasi der Vorwurf des Theorismus."
  },
  {
    "start": 2075.01,
    "end": 2082.23,
    "text": "Theoristische Aktivitäten in Verbindung mit Drogenhandel und dass man eben hier Drogengelder verwendet, um diese Aktivitäten zu finanzieren."
  },
  {
    "start": 2082.31,
    "end": 2085.47,
    "text": "Und das andere ist quasi den Drogenschmuggeln in die USA selber."
  },
  {
    "start": 2085.55,
    "end": 2089.79,
    "text": "Und da wird man dann sehen, was dieser Haftrichter in New York entscheiden wird."
  },
  {
    "start": 2089.99,
    "end": 2094.35,
    "text": "dieses Vorführen vor den Haftrichtern, das ist heute um acht zu nur als unserer Zeit in einer Stunde."
  },
  {
    "start": 2094.41,
    "end": 2098.91,
    "text": "Wenn Sie es morgen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer hören, dann ist das schon passiert."
  },
  {
    "start": 2098.97,
    "end": 2101.61,
    "text": "Lesen Sie es am besten auf der Standardpunkt AT nach."
  },
  {
    "start": 2101.67,
    "end": 2103.79,
    "text": "Wir werden uns natürlich dann auch das Öfteren melden."
  },
  {
    "start": 2104.11,
    "end": 2105.39,
    "text": "Ja, Heinrich, vielleicht abschließend."
  },
  {
    "start": 2106.01,
    "end": 2109.93,
    "text": "Ich würde mit Blick auf die Mithörms, die ja dieses Jahr stattfinden."
  },
  {
    "start": 2109.97,
    "end": 2111.83,
    "text": "Wir haben ja den Jahreswechsel jetzt gerade vollzogen."
  },
  {
    "start": 2112.85,
    "end": 2120.81,
    "text": "Von Ihnen noch gerne wissen, wie Sie glauben, dass die Opposition, also die Demokraten, dieses Kapitel für sich verwenden werden oder nicht."
  },
  {
    "start": 2120.93,
    "end": 2128.47,
    "text": "Ist das ein Geschenk für den Wahlkampf der Demokraten oder können wir es zum jetzigen Zeitpunkt einfach nur nicht absehen, weil wir de facto einfach nicht wissen, was passieren wird?"
  },
  {
    "start": 2129.15,
    "end": 2133.13,
    "text": "Ist gefährlich, ist ein gefährliches Thema, und zwar aus zweierlei Gründen."
  },
  {
    "start": 2133.63,
    "end": 2138.33,
    "text": "Der Vorwurf würde ja sein Kidnapping, Verletzung der Sobranität und des anderen Landes."
  },
  {
    "start": 2138.91,
    "end": 2140.65,
    "text": "Bruch des internationalen Rechtes."
  },
  {
    "start": 2141.05,
    "end": 2145.55,
    "text": "Das sind alles Argumente, die natürlich eine gute Basis haben, die aber relativ abstrakt sind."
  },
  {
    "start": 2145.59,
    "end": 2163.19,
    "text": "Das sind Argumente, die sehr gut funktionieren für die Leute, die ohnehin demokratisch wählen, also die ohnehin, also eher die Bildungsschichten, das sind eher jene Leute, die ohnehin sich eine Welt wünschen, wo nicht das Faustrecht herrscht und wie Willkür herrscht, sondern wo ein geordnungsrechtes System vorhanden ist."
  },
  {
    "start": 2163.27,
    "end": 2164.77,
    "text": "Und das geht in diese Richtung."
  },
  {
    "start": 2165.27,
    "end": 2168.33,
    "text": "Das sind aber nicht diese Amerikaner, die man überzeugen muss."
  },
  {
    "start": 2168.37,
    "end": 2170.77,
    "text": "muss, dass Donald Trump nicht in ihrem Sinne handelt."
  },
  {
    "start": 2170.89,
    "end": 2172.27,
    "text": "Daher ist das ein abstraktes Thema."
  },
  {
    "start": 2172.31,
    "end": 2173.13,
    "text": "Man muss auch aufpassen."
  },
  {
    "start": 2173.17,
    "end": 2177.03,
    "text": "Man muss auch aufpassen, nicht nur in der Situation zu geraten, das sieht man auch schon in den sozialen Medien."
  },
  {
    "start": 2177.37,
    "end": 2180.89,
    "text": "Also Donald Trump schafft es sogar, dass die Demokraten Maduro verteidigt."
  },
  {
    "start": 2180.95,
    "end": 2186.69,
    "text": "Und das Argument, na ja, wenn die USA so handeln wie sie handeln, dann machen auch die Chinesen das selber, machen auch die Russen das selber."
  },
  {
    "start": 2187.05,
    "end": 2192.69,
    "text": "Das sind alles wahre Argumente, aber... die ziehen wahrscheinlich an dieser Bevölkerung vorbei, die man erreichen muss."
  },
  {
    "start": 2192.97,
    "end": 2211.47,
    "text": "Wenn jetzt die Demokraten jedoch diese Magaposition übernehmen und sagen, ich sehe, die habt doch jemanden gewählt, der versprochen hat, niemanden zu bombardieren, der friedlich sein wird, dann wirkt das ein bisschen nach Scheinheiligkeit, wenn nicht die... Demokraten sehr oft den Positionen vertreten, dass die USA eine globale Ordnungsmarkt sind unter der wir ihre Verbündeten verteidigen müssen."
  },
  {
    "start": 2211.51,
    "end": 2222.95,
    "text": "Es wäre also europäischer sich zum Beispiel wenig Vorteil auf, wenn sich alle Amerikaner dann endlich dort einen Punkt wiederfinden, keinen Verbündeten mehr zur Seite zu stehen und die USA sonst nur noch auf ihr verteidigen ihre eigenen Küste zurückziehen."
  },
  {
    "start": 2223.03,
    "end": 2224.03,
    "text": "Also ist schwierig."
  },
  {
    "start": 2224.75,
    "end": 2235.11,
    "text": "Es ist wahrscheinlich sinnvoller für die Demokraten, das Thema wieder zurückzubringen zum Thema der Lebenshaltungskosten, der Gesundheitsversorgung, also der Probleme des täglichen Lebens."
  },
  {
    "start": 2235.53,
    "end": 2244.89,
    "text": "Das ist politisch sehr effektiv, hat ihnen auch bei den Bahnen im Herbst geholfen, wird sicher das große Thema bei den Mütterms sein und ist ein Thema, das sie auch viel besser beherrschen."
  },
  {
    "start": 2244.99,
    "end": 2249.41,
    "text": "Und damit hat man in New York und in anderen Bundesstaaten große Erfolge erzielt."
  },
  {
    "start": 2249.47,
    "end": 2257.51,
    "text": "Man wird es natürlich am Rande auch thematisieren, aber ich glaube, der Fokus auf die Wirtschaft und die Economy wird wahrscheinlich der zentrale Fokus sein."
  },
  {
    "start": 2257.89,
    "end": 2264.27,
    "text": "Es sei denn, es entsteht natürlich im Venezuela jetzt ein Morris und die können sich dort nicht bewegen, dann wird die Kritik stärker werden."
  },
  {
    "start": 2264.53,
    "end": 2266.93,
    "text": "Nicht nur in den USA, sondern sicher auch von Europa."
  },
  {
    "start": 2267.23,
    "end": 2267.93,
    "text": "Reinhard Heidersch war das."
  },
  {
    "start": 2268.13,
    "end": 2271.07,
    "text": "Vielen Dank für Ihre Analysen heute und für diese spannenden Einschätzung."
  },
  {
    "start": 2271.23,
    "end": 2272.57,
    "text": "Alles Gute, beste Grüße nach Salzburg."
  },
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    "start": 2272.79,
    "end": 2274.13,
    "text": "Dankeschön, danke für Interesse."
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    "end": 2287.07,
    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat und Sie auch die kritische und unabhängige Berichterstattung des Standards unterstützen möchten, dann geht das als Abonnentin oder mit einem einmaligen Unterstützungsbeitrag schon ab drei Euro."
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    "end": 2290.05,
    "text": "Alle Infos unter abo.derstandard.at."
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    "end": 2293.29,
    "text": "Alles weitere zum aktuellen Weltgeschehen dann wie immer auf der Standard.at."
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    "end": 2298.07,
    "text": "Feedback oder Themenvorschläge gerne schicken an Podcast atderstandard.at."
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    "end": 2299.59,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitz-Ecker."
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    "end": 2300.77,
    "text": "Vielen Dank fürs Zuhören."
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    "start": 2301.13,
    "end": 2303.97,
    "text": "Bis zum nächsten Mal."
  }
]