[
  {
    "start": 4.78,
    "end": 9.26,
    "text": "Ich bin Schold Wilhelm, das System des Tages der Nachrichten Podcast vom Standard."
  },
  {
    "start": 16.34,
    "end": 19.7,
    "text": "Er wollte dabei helfen, einen Skandal in der FPÖ aufzudecken."
  },
  {
    "start": 19.96,
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    "text": "Hunderttausende Euro sollen veruntreut worden sein."
  },
  {
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    "end": 30.24,
    "text": "Er hat sich gegen einen Kollegen gestellt, der Kinderpornos konsumierte und er wollte auch keine Drogengeschäfte vertuschen."
  },
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    "end": 33.86,
    "text": "Am Ende wurde aber er aus der Partei geworfen."
  },
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    "end": 47.26,
    "text": "Ich habe Anfang Oktober mit dem Anwalt und Politiker Alexis Pascottini darüber gesprochen, was im Grazer Finanzkandal der FPÖ passiert ist, wieso er glaubt, dass die Partei alles tut, um die Wahrheit zu begraben."
  },
  {
    "start": 48.019,
    "end": 53.98,
    "text": "Und er hat mir erklärt, wieso er als eins glühender Blauer die Partei von Herbert Kickel heute nicht mehr wählen würde."
  },
  {
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    "end": 61.379,
    "text": "Bevor es losgeht noch eine Anmerkung, dieses Interview ist keine typische Thema des Tagesfolge."
  },
  {
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    "end": 69.86,
    "text": "Wir lassen hier einen Politiker zu Wort kommen, so wie er die Dinge erlebt hat und lassen ihm Raum für seine Gedanken und Meinungen."
  },
  {
    "start": 70.6,
    "end": 79.98,
    "text": "Das ist für Thema des Tages untypisch, denn normalerweise lassen wir Expertinnen und Experten zu Wort kommen, die versuchen, eine objektive Sicht der Dinge an den Tag zu legen."
  },
  {
    "start": 81.02,
    "end": 88.82,
    "text": "Wir wollten euch dieses Interview trotzdem nicht vorenthalten und im Gegenteil wollen von euch im Anschluss auch gerne wissen, was ihr von diesem Format haltet."
  },
  {
    "start": 88.9,
    "end": 92.28,
    "text": "Wir haben auch keinen Namen dafür und wir wissen auch nicht, ob wir es wiederholen werden."
  },
  {
    "start": 92.48,
    "end": 101.34,
    "text": "Aber wenn es euch gefällt, dann werden wir in Zukunft auch öfter versuchen, interessanten Stimmen und Menschen, die etwas Besonderes erlebt haben, mehr Raum zu geben."
  },
  {
    "start": 102.08,
    "end": 105.76,
    "text": "Und wenn ihr wollt, könnt ihr dieses Interview auch als Videos sehen."
  },
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    "end": 109.56,
    "text": "Wir haben es auf dem Standard-YouTube-Kanal veröffentlicht."
  },
  {
    "start": 109.8,
    "end": 111.64,
    "text": "Eine Link dazu gebe ich in die Schurnots."
  },
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    "start": 111.86,
    "end": 114.9,
    "text": "Und wenn ihr dann schon dort seid, bitte abonniert auch unseren YouTube-Kanal."
  },
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    "end": 119.3,
    "text": "Dann helft ihr uns, dass wir von noch mehr Menschen gesehen und gehört werden können."
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    "end": 121.98,
    "text": "Vielen lieben Dank für eure Unterstützung."
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    "end": 125.02,
    "text": "Und hier ist jetzt das Interview mit Alexis Pascottini."
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    "end": 129.259,
    "text": "Mein Name ist Alexis Pascudini."
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    "end": 130.68,
    "text": "Ich bin neunundzwanzig Jahre alt."
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    "end": 132.16,
    "text": "Ich bin Politiker in Graz."
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    "end": 135.46,
    "text": "Bin dort im Grazer Gemeinderat mittlerweile vier Jahren."
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    "end": 139.16,
    "text": "Davor war ich Bezirksvorsteher, stellvertreter in meinem Heimatbezirk in Gösting."
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    "end": 145.4,
    "text": "Ich bin nicht nur Politiker, ich bin auch Berufs- tätig, bin Jurist, bin Rechtsanwaltsanwärter in einer Grazer Anwaltskanzlei."
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    "text": "Und ja, die Politik war immer meine große Leidenschaft."
  },
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    "end": 158.94,
    "text": "Bin schon über zehn Jahre politisch tätig und leider nicht nur jetzt mit alltäglichen Politikanliegen beschäftigt, sondern auch mit der Aufklärung, dass FPÖ-Finanzkantals."
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    "end": 161.6,
    "text": "Erzählen Sie uns von Ihrer Anfangszeit."
  },
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    "text": "Wie sind Sie in die Politik gekommen und in die FPÖ?"
  },
  {
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    "end": 167.94,
    "text": "Ich war immer schon ein sehr politisch interessierter Mensch."
  },
  {
    "start": 168.02,
    "end": 173.76,
    "text": "Also ich habe mit zwölf, dreizehn so ziemlich alles gelesen, was irgendjemand Politik zu tun hatte, also ich sage auch Marx und Engels."
  },
  {
    "start": 173.8,
    "end": 180.18,
    "text": "Ich habe dann aber auch damals das Buch von Dilosarazin gelesen und mich sehr, sehr früh für die FPÖ begeistert."
  },
  {
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    "end": 182.66,
    "text": "Damals eben noch für die FPÖ unter Heinz-Kristian Strache."
  },
  {
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    "end": 185.84,
    "text": "Bin dann mit vierzehn, fünfzehn so ins Umfeld der FPÖ."
  },
  {
    "start": 186.48,
    "end": 189.94,
    "text": "gekommen, wollte dann auch zum frühesten irgendwelchen Zeitpunkt der FPÖ beitreten."
  },
  {
    "start": 190.54,
    "end": 196.46,
    "text": "Das war mit fünfzehn noch nicht möglich, bin dann zuerst in einer Mittelschulverbindung beigetreten und dann mit sechzehn eben der FPÖ."
  },
  {
    "start": 197.46,
    "end": 201.98,
    "text": "Bin dann auch im ERFjord, im Ringfreitliche Jugend, im Muttal aktiv gewesen."
  },
  {
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    "end": 205.66,
    "text": "Wir hatten dort eine recht aktive Opfer, da haben wir sehr, sehr viel gemacht."
  },
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    "start": 206.38,
    "end": 212.98,
    "text": "Hab dann nach meiner Matura mit achtzehn auch begonnen, im Palowetzklub der FPÖ zu arbeiten, ein parlamentarischer Mitarbeiter."
  },
  {
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    "end": 229.82,
    "text": "bis ich dann eben im Jahr zwei Jahrzehnte in Graz gebeten wurde, auf kommunaler Ebene tätig zu werden, eben in Gösting, dort die Bezirksgruppe aufzubauen und dann in weiterer Folge bei den Wahlen zwei Jahrzehnte bin ich zum Bezirksversteher Stellvertreter gewählt worden und war dann im Gösting hauptaktiv."
  },
  {
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    "end": 231.78,
    "text": "Was hat sich fasziniert an der FPÖ?"
  },
  {
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    "end": 233.9,
    "text": "Warum wollten Sie so früh zu dieser Partei gehen?"
  },
  {
    "start": 234.34,
    "end": 237.76,
    "text": "Ich komme eigentlich aus einem politisch geprägten Umfeld, das mit der FPÖ gar nichts zu tun hat."
  },
  {
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    "end": 241.12,
    "text": "Also eher von der anderen Seite kommt mein Papa oder war mal für die KBÖ."
  },
  {
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    "end": 246.04,
    "text": "Wir sind der Steinmark durchaus auch üblich war in den Sechziger-Siebzig-Jahren Betriebsrat."
  },
  {
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    "end": 248.5,
    "text": "Also kommt eigentlich aus einem ganz anderen politischen Eck."
  },
  {
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    "end": 256.719,
    "text": "Und mich hat damals eigentlich dieses Ansatz der FPÖ, dass man sagt, okay, das Land ist zwischen rot und schwarz aufgeteilt und da gibt es jetzt eine Kraft, die das aufbrechen möchte."
  },
  {
    "start": 257.14,
    "end": 258.159,
    "text": "Das hat mich sehr fasziniert."
  },
  {
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    "end": 262.46,
    "text": "Also ich habe als Schüler nie verstanden, warum muss ein Schuldirektor entweder rot oder schwarz sein?"
  },
  {
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    "text": "Warum geht es so nicht um die Kompetenz?"
  },
  {
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    "end": 272.299,
    "text": "Und ich habe mich damals eben von der FPÖ verführen lassen, dass die das natürlich anders machen wollen, dass die natürlich besser, sauberer, integrer sind als die anderen."
  },
  {
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    "end": 275.08,
    "text": "Das war einfach ein Ansatz, der mir damals sehr gut gefallen hat."
  },
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    "text": "Und bin ich so dann eben zur FPÖ gekommen und für die FPÖ auch sehr, sehr aktiv gewesen."
  },
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    "text": "Wie haben Sie in so jungen Jahren und so schnell Karriere gemacht in der FPÖ?"
  },
  {
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    "text": "Eigenlob ist immer das, was am meisten stinkt."
  },
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    "end": 292.979,
    "text": "Aber ich habe doch einige Fähigkeiten mitgebracht, die in der FPÖ einfach auch gebraucht wurden."
  },
  {
    "start": 293.539,
    "end": 296.719,
    "text": "Die Personaldecke war damals sehr dünn, ist nach wie vor sehr, sehr dünn."
  },
  {
    "start": 297.28,
    "end": 302.84,
    "text": "Und mir war immer wichtig, also jetzt nicht nur Politik zu machen, sondern mich auch selbst weiterzubilden, vorzubilden, habe sehr schnell studiert."
  },
  {
    "start": 304.06,
    "end": 321.76,
    "text": "mich wirklich bei jeder Funktion, die ich für die FPÖ ausgibt, aber immer wirklich reinkaut, also wirklich sehr, sehr viel gearbeitet, weil es mir dann auch einiges gelungen, eben in Göstinger ein großartiges Wahlergebnis, das ist im Jahr twenty-einzig, wo wir das beste Ergebnis in Graz hatten, doppelt so viele Prozentpunkte, nämlich zwanzig, wie die Stadt FPÖ es geschafft hat."
  },
  {
    "start": 321.799,
    "end": 327.44,
    "text": "Also ich habe immer sehr, sehr viel Einsatz gezeigt und auch versucht, neben der Politik andere Kompetenzen zu erwerben."
  },
  {
    "start": 328.479,
    "end": 334.08,
    "text": "Das war, glaube ich, ein ganz gutes Gesamtpaket, das ich der FPÖ anbieten konnte und das wurde auch gern von der FPÖ genutzt."
  },
  {
    "start": 334.719,
    "end": 337.58,
    "text": "Welche Bedeutung hat Loyalität in der FPÖ?"
  },
  {
    "start": 339.38,
    "end": 348.12,
    "text": "Das wird immer sehr, sehr groß geschrieben, nur ich habe dann auch merken dürfen, wie wir angefangen haben, diesen Finanzkandal aufzugehören, dass die Loyalität oftmals den falschen Leuten gilt."
  },
  {
    "start": 348.4,
    "end": 349.96,
    "text": "Also es ist in der FPÖ schon so."
  },
  {
    "start": 350.719,
    "end": 363.64,
    "text": "Also das, was ich eigentlich bekämpfen will, die Freundheitswirtschaft, die gibt es jetzt in der FPÖ, wahrscheinlich wie in jeder Partei oder vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, weil Man darf aus Sicht der FPÖ immer mit dem Finger auf die anderen zeigen und darf dann natürlich die Fehler der anderen aufzeigen."
  },
  {
    "start": 363.799,
    "end": 373.859,
    "text": "Aber in der eigenen Partei, wenn es Fehler gibt, wenn es Fehlverhalten gibt, dann wird sie also oft eine falsch verstandene Form der Loyalität herangeführt, dass man sagt, ja, aber der hat viel für uns gemacht, da können wir jetzt nicht durchgreifen."
  },
  {
    "start": 374.26,
    "end": 384.359,
    "text": "Das habe ich vielfach erleben müssen und das war auch etwas, was mich schon frühzeitig, also auch ein bisschen vor dem Finanzkandal, dann oft schon zum Nachdenken bewegt hat, warum bei den eigenen."
  },
  {
    "start": 385.0,
    "end": 390.4,
    "text": "Verfehlungen, was ja sehr großzügig ist, aber bei den Verfehlungen der anderen immer besonders laut aufschreit."
  },
  {
    "start": 390.919,
    "end": 393.099,
    "text": "Sie haben das Fingerzeigen erwähnt."
  },
  {
    "start": 394.08,
    "end": 399.2,
    "text": "Ist das auch ein Mittel, das in der Politik der FPÖ verwendet wird für die Inhalte?"
  },
  {
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    "end": 409.159,
    "text": "Ich glaube, was die FPÖ sicherlich gut kann, der Meinung war ich damals, da bin ich heute und da sind noch viele andere der Meinung, dass die FPÖ viele Fehler ganz gut aufzeigen kann."
  },
  {
    "start": 409.359,
    "end": 420.78,
    "text": "Da hat sich auch ein Gespür dafür, die frühzeitig aufzuzeigen, nur... Ich habe dann oft auch bemerkt, also mehr als Interesse daran, die Fehler aufzuzeigen, hat man dann auch nicht."
  },
  {
    "start": 420.9,
    "end": 426.219,
    "text": "Weil wenn man gleichzeitig auch die Lösungen anbieten würde, wäre das Problem gelöst und man könnte nicht mehr auf den Fehler reiten."
  },
  {
    "start": 426.419,
    "end": 430.719,
    "text": "Das war dann auch oft etwas, wo ich mir gedacht habe, ob das ewig zum Ziel führt, weiß ich nicht."
  },
  {
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    "end": 432.78,
    "text": "Mein Stil, so zu arbeiten, war es nie."
  },
  {
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    "end": 436.739,
    "text": "Das habe ich auch dann, wie ich in der FPÖ, aktiver versucht zu vermeiden."
  },
  {
    "start": 436.78,
    "end": 443.62,
    "text": "Da war da schon jemand, der gesagt hat, okay, wenn man einen Fehler findet oder wenn man eine Verbesserung sich wünscht und sollte man sich dafür einsetzen, das auch umsetzen."
  },
  {
    "start": 444.38,
    "end": 447.739,
    "text": "nur auf den Fehler zu zeigen, da möglichst dann dramatisch dazustellen."
  },
  {
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    "end": 450.359,
    "text": "Das war für mich auch immer ein bisschen zu wenig."
  },
  {
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    "end": 450.739,
    "text": "Ist"
  },
  {
    "start": 450.78,
    "end": 455.919,
    "text": "das etwas, was Kern der Politik ist, die FPÖ betreibt?"
  },
  {
    "start": 456.02,
    "end": 460.7,
    "text": "Ist es auch in diesen Kernfragen der FPÖ drinnen wie Migration?"
  },
  {
    "start": 461.679,
    "end": 467.179,
    "text": "Ich glaube, man kann das ganz gut verkürzt darstellen, wenn man sagt, jetzt geht es den Menschen schlecht oder gibt es Probleme, dann geht es der FPÖ gut."
  },
  {
    "start": 467.599,
    "end": 471.0,
    "text": "Das ist wahrscheinlich das Wesen, der FPÖ ganz verkürzt dargestellt."
  },
  {
    "start": 471.479,
    "end": 477.78,
    "text": "Und man lebt natürlich auch davon, dass gerade die Großparteien sich oft sehr sehr schwer tun, eigene Fehler einzugestehen."
  },
  {
    "start": 477.859,
    "end": 489.26,
    "text": "Also kann mich gerade an eine Diskussion letztens im Gemeinderat in Graz erinnern, wo es um die KFA, um die Krankenfürsorgeanstalt gegangen ist, wo man wirklich über ein Jahrzehnt hinweg unter ÖVP-Führung einfach schwerste Managementfehler passiert sind."
  },
  {
    "start": 489.62,
    "end": 498.5,
    "text": "Doch anstatt dass die ÖVP sagt, okay, da sind uns Fehler passiert und zukünftig wollen wir es besser machen, schiebt man die Schuld von sich und möchte das der KPE umhängen, die jetzt in Graz regiert."
  },
  {
    "start": 498.56,
    "end": 503.52,
    "text": "Also das hat mich schon sehr geärgert, dieses und ich bin jetzt nicht der Pflichtverteidiger der KPO."
  },
  {
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    "end": 507.12,
    "text": "Wer hat diese KFA-Thematik groß ausgeschlachtet?"
  },
  {
    "start": 507.32,
    "end": 512.98,
    "text": "Das war die FPÖ über den Sommer und auch über ihr politische Spracher, über den Gerhard Gross, also Gross und die steirische FPÖ."
  },
  {
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    "end": 520.84,
    "text": "Die haben wie die Rohrspazen geschimpft über die KFA und über die Verfehlungen der ÖVP, wobei man ja dazusagen muss, auch die FPÖ war immer durchgehend."
  },
  {
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    "end": 527.1,
    "text": "In Grazien in der Stadt Regierung, war es sogar in Regierungsverantwortung von so ein bisschen bis so ein bisschen einundzwanzig und hat auch nichts gemacht."
  },
  {
    "start": 527.24,
    "end": 531.9,
    "text": "Aber sie konnte bei dieser Thematik wieder ihr Talent ausspielen, die Fehler der ÖVP aufzuzeigen."
  },
  {
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    "end": 535.42,
    "text": "und die ÖVP Er war sehr tollpatschig und hat gesagt, wir waren es nicht."
  },
  {
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    "text": "Wir können nichts dafür."
  },
  {
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    "end": 544.64,
    "text": "Obwohl natürlich der langjährige Leiter der KFA ÖVP-Mann durch und durch war, auch auf der Gemeinderatsliste der ÖVP drauf war, das hätte man besser lösen können."
  },
  {
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    "end": 551.12,
    "text": "Aber indem man solche Probleme schlecht löst und einfach versucht, die Menschen zu täuschen, davon kann die FPÖ natürlich profitieren."
  },
  {
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    "text": "Und das muss die FPÖ sehr gut machen."
  },
  {
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    "end": 560.54,
    "text": "Wie sind Sie darauf gestoßen, dass in der FPÖ etwas nicht ganz richtig läuft?"
  },
  {
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    "text": "Und was wurde tatsächlich der FPÖ vorgeworfen?"
  },
  {
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    "end": 574.439,
    "text": "Es gibt jetzt mittlerweile seit vielen Jahren diese Ermittlungen und ich wurde noch nie zu dieser Thematik, also was war vor dem medialen Aufliegen, das ist ganz ein Skandal, was war da davor?"
  },
  {
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    "end": 578.18,
    "text": "Und ich wurde dann noch nie zu diesem Thema von der Staatsanwaltschaft Lagenfurt einvernommen."
  },
  {
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    "text": "Warum auch immer?"
  },
  {
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    "end": 588.98,
    "text": "Deswegen muss ich da jetzt sehr, sehr vorsichtig formulieren, weil das eine oder andere würde ich natürlich auch gerne der Staatsanwaltschaft zuerst sagen, die mich aber da schon seit vier Jahren mehr oder weniger warten lässt bzw."
  },
  {
    "start": 589.199,
    "end": 590.68,
    "text": "mich dazu nie ausführlich befragt hat."
  },
  {
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    "text": "Was ich jedenfalls sagen kann, ist, dass in der FPÖ Graz einiges komisch war."
  },
  {
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    "end": 597.9,
    "text": "Ich komme eigentlich aus der FPÖ Mutter und man kann jetzt wie die FPÖ Mutter denken, was man will."
  },
  {
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    "end": 603.18,
    "text": "Das war eine Partei, die zumindest versucht hat, in den Gemeinden und dort bei den Menschen zu sein."
  },
  {
    "start": 603.64,
    "end": 612.16,
    "text": "Ich bin dann eben von der FPÖ Mutter in die FPÖ Graz gewechselt und habe dort völlig andere Charaktere in den Führungspfunkzonen kennengelernt, als ich sie davor gekannt habe."
  },
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    "end": 623.92,
    "text": "Die waren Bürgerfern, also dort hat Mario Estak hier, der hat sich halt als, ich sage immer so, ein bisschen als Linz hergesehen, der war halt wirklich der feudale Herrscher an der Seite von Bürgermeister Nagel über die Menschen in Graz."
  },
  {
    "start": 623.959,
    "end": 627.84,
    "text": "Das war eine sehr Bürgerferne Politik, man hat sehr, sehr wenig eigentlich gemacht."
  },
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    "start": 628.26,
    "end": 634.36,
    "text": "aber dadurch, dass man zwar ein ganz gutes Wahlgemäß hatte, hat man eigentlich sehr, sehr viel Club- und Parteiförderung bekommen."
  },
  {
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    "end": 638.98,
    "text": "Also ich würde jetzt einmal sagen, geschätzt eine halbe Million, wahrscheinlich sogar ein bisschen mehr, pro Jahr."
  },
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    "end": 657.079,
    "text": "Und für mich als Bezirkspartei hat man in Gösti, ich wollte halt ein bisschen das, was ich früher als Kommunalpolitik verstanden habe, auch in Graz fortführen, also dass man zu den Menschen geht, dass man Bürgersprechstunden macht, dass man sich halt überlegt, wo es für Probleme gibt, kann man das als Bezirksvorsteher, als Bezirksrat, als Gemeinderat, als Stadtrat vielleicht ändern."
  },
  {
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    "text": "Nur ich habe gemerkt, dass ich relativ alleine war."
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    "text": "Ich war als Bezirksvorsteher, Stellvertreter, allein auf weiter Flur, habe wenig andere aktive Gemeinderate kennengelernt."
  },
  {
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    "text": "Und was mich dann wirklich zum Nachdenken gebracht hat, war einfach die Frage, was passiert mit dem Geld?"
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    "text": "Also die Partei bekommt fünf, sechshunderttausend Euro im Jahr, hälfte Parteiförderung, hälfte Klubförderung, das ist nicht nichts."
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    "text": "Und ich habe dann oft verglichen, was konnten andere Parteien in Graz im Bezirk machen, Veranstaltungen machen?"
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    "text": "und warum konnten wir das nicht?"
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    "text": "Und natürlich war die ÖVP massiv größer, die natürlich massiv mehr Parteigeld und Clubförderung bekommen, aber auch die anderen Parteien, die teilweise sogar kleiner waren als wir, also die SPÖ Graz, die konnte Filme machen."
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    "end": 703.72,
    "text": "Und in Graz, die FPÖ Graz, die hat so gut wie nichts gemacht, beziehungsweise für die Bezirke, für die Bezirksparteien war nichts über."
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  {
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    "end": 709.76,
    "text": "Also ich habe ein Budgetcup von tausend bis tausend fünfhundert Euro für einen elf- zwölftausend Einwohnerbezirk."
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    "text": "Also dort wirklich Flächendecken, Flyer und dergleichen zu machen."
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    "text": "Das war schlichtweg mit diesen wenigen Mitteln nicht möglich."
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    "text": "Und das hat mich dann schon zum Nachdenken gebracht."
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    "end": 729.86,
    "text": "Und was mich dann noch mehr zum Nachdenken gebracht hat, war eigentlich die Tatsache, Das sind in dieser Stadtparteileitung, also das Leitungsgremium der Stadtpartei FPÖ Graz, nie Finanzbeschlüsse gefasst worden sind."
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    "text": "Also jetzt kriegt diese Stadtpartei im Jahr dreihundertausend Euro an Parteiförderung."
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    "text": "Es gibt nie Beschlüsse, es wird nie ein Budget vorgelegt, es wird nie darüber diskutiert, was mit den Geldern gemacht werden soll."
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    "text": "Und im Endeffekt kommt bei den Bezirksparteien, die ja in Summe die Stadtpartei bilden, nichts an."
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    "text": "Und das hat sich dann auch ein bisschen zugespitzt."
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    "text": "Also man hat dann das eine oder andere gehört."
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    "text": "Es gab ja viele Gerüchte."
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    "end": 756.24,
    "text": "Da ging es um das Zusatzgehalt des Clubop-Mannes, das angeblich über einen Verein kriegt."
  },
  {
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    "end": 759.16,
    "text": "Da ging es um hohe Agenturkosten und dergleichen."
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    "text": "Irgendwann haben wir euch auch die Frage gestellt, warum wird in der Stadtparteileitung nie etwas beschlossen?"
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    "text": "Warum sagt niemand aus der Stadtparteileitung etwas?"
  },
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    "end": 775.459,
    "text": "Obwohl der natürlich auch Mario Konasek Mitglied dieser Stadtpartei-Leitung war und auch andere hochrangige Mitarbeiter seinerseits."
  },
  {
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    "text": "Das war so das erste Mal, wo ich darüber nachgedacht habe, dann noch zwei, drei Jahren Tätigkeit."
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    "text": "Was passiert mit unserem Geld?"
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    "text": "Warum kommt im Bezirk Gösting, der sehr aktiv war, davon nichts an?"
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    "end": 790.92,
    "text": "Warum wird mit dieser Partei-Förderung, mit dieser Clubförderung nicht gearbeitet, beziehungsweise wen gearbeitet wird?"
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    "text": "Was wird gearbeitet?"
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    "text": "Weil es war schlichtweg nicht sichtbar."
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    "text": "Was sind die konkreten Vorhölfe?"
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  {
    "start": 796.72,
    "end": 802.4,
    "text": "Wir wissen jetzt, weil die Staatsanwaltschaft Klangfurt vor kurzem ein neues Gutachten eben auch über die Akteneinsicht freigegeben hat."
  },
  {
    "start": 802.48,
    "end": 808.26,
    "text": "Und ich habe auch Akteneinsicht, weil ich Opfervertreter des Gemeinderatsklubs bin, wo ich Kuba-Bahn bin."
  },
  {
    "start": 808.86,
    "end": 824.699,
    "text": "Wir wissen da jetzt, also dass es sehr, sehr viele Merkwürdigkeiten, sagen wir mal, so gegeben hat, wo auch der Gutachter schreibt oder herausfindet, nachdem man die privaten Konten der Hauptbeschuldigten geöffnet hat, dass es über Jahre hinweg enorm viele Eigenerlege dieser Personen gegeben hat."
  },
  {
    "start": 825.14,
    "end": 841.199,
    "text": "Und schlussendlich rechnet der Gutachter von der Staatsmannschaft Klagenfurt bestellt, diesen Personenkreis, erst Dachjo, Magister Amin Sippel, das war früher der Klubogmann, und eben dieses Magister Matthias Eder, das war der Finanzreferent, eine Summe von rund vierhunderttausend Euro zu, die in Form von Eigenerlegen."
  },
  {
    "start": 841.66,
    "end": 843.3,
    "text": "auf ihre Privatkonten geflossen sind."
  },
  {
    "start": 843.8,
    "end": 863.18,
    "text": "Und da stellt sich für mich die Frage, ich kenne die Konten zum Beispiel des Gemeinderatsklubs davor, wie kann das passieren, dass über Jahre hinweg enorm hohe Geldsummen barbehoben werden, fünfzig, sechzig, vierzigtausend Euro barbehoben werden und dann diese Gelder auf andere Konten der FPÖ einbezahlt werden und zum Teil auf den Privatkonten landen."
  },
  {
    "start": 863.959,
    "end": 870.199,
    "text": "Man muss natürlich bei all diesen Sachen auch sagen, wenn man fragt, was wissen wir vier Jahre danach, wir wissen leider noch immer zu wenig."
  },
  {
    "start": 870.42,
    "end": 880.699,
    "text": "Das Gutachten hat uns jetzt einiges dazu beigetragen, dass wir mehr wissen, aber wir wissen noch immer zu wenig, weil auch die große Frage ist, warum dauert das alles so lange, die privaten Konten zu öffnen?"
  },
  {
    "start": 881.14,
    "end": 884.819,
    "text": "Das wäre im ersten Ermittlungsjahr schon möglich gewesen und gab es ja die Anzeichen dafür."
  },
  {
    "start": 885.24,
    "end": 891.8,
    "text": "Warum das erst im Jahr vier der Ermittlungen passiert, kann ich als jemand, der auch hauptberuflich mit Strafverfahren zu tun hat, einfach nicht nachvollziehen."
  },
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    "text": "Was ist Ihre Vermutung?"
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    "end": 900.819,
    "text": "Ja, man muss dann immer sehr, sehr vorsichtig formulieren, aber medial bekannt ist ja, dass wir über unseren Anwalt über den Dr."
  },
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    "start": 900.86,
    "end": 905.62,
    "text": "Matthias Czernowska sehr, sehr oft schon, also das Verhalten der Staatsanwaltschaft Klagenfuhr thematisiert haben."
  },
  {
    "start": 905.66,
    "end": 936.4,
    "text": "Wir haben eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingebracht im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, im August, Wir haben dann, wie wir auf noch mehr Dinge draufgekommen sind, die zumindest Fragen aufwerfen, auch eine Strafanzeige eingebracht, also beim Bundeskriminalamt für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung und hat dann die Staatsanwaltschaft Wien begonnen, gegen diese Staatsanwälte zu ermitteln, also wegen dem Verdacht des Amts, wie es brauchst."
  },
  {
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    "text": "Das ist uns nicht leicht gefallen, also bei den organen Rechtspflege anzugreifen, aus einer Staatsanwaltschaft zu sagen, ihr habt es doch falsch gemacht, ihr macht es doch bewusst vorsätzlich etwas falsch."
  },
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    "start": 944.86,
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    "text": "Das ist uns nicht leicht gefallen, das ist auch unserem Anwalt, mit dem wir das oft diskutiert haben, nicht leicht."
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    "text": "Aber es war eine Summe an merkwürdigen Vorfällen und an haarsträubeten Ermittlungsbannen, wo man sich einfach an den Kopf greifen muss."
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    "text": "Und wir haben den angezeigt, es gab dann eine Hausduchssuchung bei ihm und bei ihm wurde ein kinderpornografisches Material sichergestellt."
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    "text": "Es gab dann auch ein Verfahren, ich habe dann schlussendlich im Gerichtsaal dieser Verhandlung beigewohnt und schlussendlich war ich darüber schockiert, dass der Gemeinderat lower dieses konfizierte Material scheinbar wieder zurück erhalten hat und dann wurde es ihm noch einmal abgenommen."
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    "text": "Und da ist für mich schon die Frage, wie kann das passieren in einem Ermittlungsverfahren, dass so widerliches Material wie Kinderpornografie von den Behörden, dem wiedergegeben wird, der greift wieder darauf zu und dann wird sie wieder abgenommen."
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    "text": "Es gab dieses Würstelstandgespräch, wo wir durch kurioser Art und Weise auf den Matthias Eder gestoßen sind, der dort dann plötzlich angefangen hat, das ganze Geständnis zu wiederrufen."
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    "text": "Plötzlich gibt es dann, bevor wir noch ein Rechtsmittel ergreifen konnten, eine Weisung der Oberstaatsanwaltschaft Graz und plötzlich wird das Dombarn sichergestellt und auch Hausduchssuchern bei diesem starberen Mitarbeiter durchgeführt."
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    "text": "Warum die Staatsanwaltschaft Klagen fuhrte es zuerst ablehnt?"
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    "text": "Das kann ich einfach nicht verstehen."
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    "text": "Und das Dritte, was eigentlich für mich sehr, sehr prägnant war, war ja nach unserem Ausschluss aus der FPÖ, hat natürlich die Landespartei Rundumarie Kuhnasek massiv versucht, uns aus dem Strafverfahren rauszubekommen, also meinen Gemeinderatsclub aus dem Strafverfahren rauszubekommen."
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    "end": 1090.98,
    "text": "Was mich dann wirklich schockiert hat, war, dass die Staatsnormalschaft Klagen fuhrt, diesen Ansinnen nachgekommen ist."
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    "text": "und eines hat, glaube ich, die Landespartei, die FPÖ-Steuermacher gezahlt."
  },
  {
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    "end": 1105.78,
    "text": "Also zwei Gutachten, die aus dem Kreis der FPÖ-Steuermacher kommen, wo ja der Mario Kunasek als Beitragsdäter in der FPÖ-Grad-Affäre geführt wird."
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    "text": "Und die Staatsanwaltschaft kommt diesen Gutachten nach und haut uns aus dem Verfahren raus."
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    "text": "Wir haben dann vor dem Landesgericht Klangfurt Recht behalten und haben auch vom Oberlandesgericht Grazrecht behalten und sind seitdem wieder im Verfahren mit dabei."
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    "text": "nur warum sich eine Staatsanwaltschaft auf Privatgutachten von Beschuldigten schützt und sagt, na, das klingt schon ganz richtig."
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    "text": "Und dabei eine Rechtsmeinung einnimmt, die abwege gar nicht sein könnte."
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  {
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    "end": 1133.32,
    "text": "Das ist für mich auch zwei Jahre danach nicht nachvollziehbar."
  },
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    "end": 1136.4,
    "text": "Wie ist es zu Ihrem Haus, wo Fletzliche kommen?"
  },
  {
    "start": 1136.44,
    "end": 1137.92,
    "text": "Können Sie das genauer beschreiben?"
  },
  {
    "start": 1138.84,
    "end": 1147.3,
    "text": "Wie ich im November, zwanzig, ein und zwanzig, dann gemeinsam mit der Claudia Schömbacher diese beiden vakanten Positionen übernommen habe, also sie wurde Stadträte, nicht wurde Klubobmann."
  },
  {
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    "end": 1154.5,
    "text": "Da war von uns vom ersten Tag ganz klar, wenn man als FPÖ in Graz wieder reossieren will, dann muss man eben diesen Finanzkandal aufarbeiten."
  },
  {
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    "end": 1160.16,
    "text": "Ich habe dann sehr, sehr schnell gemerkt, das ist nicht auf sehr, sehr viel Gegenliebe gestoßen."
  },
  {
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    "end": 1164.8,
    "text": "Also da hat man uns dann sehr, sehr schnell von verschiedenen Seiten kommuniziert, das anpatzen."
  },
  {
    "start": 1165.1,
    "end": 1167.74,
    "text": "Der Vorgänger wird nicht toleriert werden."
  },
  {
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    "end": 1181.64,
    "text": "Das war mir aber relativ egal, weil ich nach Durchsicht der ersten Unterlagen, die ich überbekommen habe, das waren eben die Bankunterlagen, die ich anfordern konnte, da war mir klar, Das kann nicht der Matthias Eder alleine gewesen sein, weil es hatte diese Selbstanzeige gegeben."
  },
  {
    "start": 1182.02,
    "end": 1186.04,
    "text": "Magister Matthias Eder hat alleine gesagt, ich war komplett allein, niemand anderen hat mitgeholfen."
  },
  {
    "start": 1186.44,
    "end": 1192.98,
    "text": "Das war für mich anhand der Kontonunterlagen unmöglich, weil ja immer diese Barbehebungen... ein zweiter Zeichnen musste."
  },
  {
    "start": 1193.4,
    "end": 1201.56,
    "text": "Also wie kann der Matthias Ehler das alleine sein, wenn diese paar Behebungen von fünfzig, sechzig, siebzigtausend Euro immer ein anderer Gang zeichnen musste, also entweder der Stadtrat oder der Klubobmann."
  },
  {
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    "end": 1206.12,
    "text": "Ich habe diese Ergebnisse sehr, sehr früh der Landesparteispitze präsentiert."
  },
  {
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    "end": 1211.66,
    "text": "Ich habe dann sehr, sehr früh begonnen, Druck zu machen, dass sich der Gemeinderatsklub auch dem Verfahren anschließt."
  },
  {
    "start": 1211.96,
    "end": 1215.12,
    "text": "dem Strafverfahren gegen die Personen, weil der Grupp war nicht bedeiligt."
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  {
    "start": 1215.7,
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    "text": "Und das wurde ja nicht für gut beheißen."
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  {
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  {
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    "start": 1228.1,
    "end": 1234.6,
    "text": "Da hätte ich auch für mich die Gefahr gegeben, dass ich in einer untreue Situation oder der gleichen Laufel, wenn ich sage, mir egal, da hat es Verbrechen gegeben."
  },
  {
    "start": 1234.92,
    "end": 1236.94,
    "text": "Aber ich kümmere mich nicht drum, dass das Geld wieder zurückkommt."
  },
  {
    "start": 1237.92,
    "end": 1244.44,
    "text": "So habe ich jetzt schlussendlich nach einem langen Hin und Her dann doch einen eigenen Anwalt beauftragen dürfen und hat sich dann der Dr."
  },
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    "start": 1244.82,
    "end": 1247.64,
    "text": "Michael Dohr aus Wiener Neustadt für uns dieses Verfahren eben angenommen."
  },
  {
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    "end": 1256.1,
    "text": "Der hat das dann noch sehr, sehr gut gemacht, wir sind da sehr, sehr aggressiv vorgegangen und haben immer mehr aufgedeckt, dass das nicht einer alleine sein kann."
  },
  {
    "start": 1256.58,
    "end": 1265.72,
    "text": "Und umso mehr diese Einzeltäterie gewackelt hat, umso mehr Widerstand und umso mehr haben wir eigentlich gemerkt, dass das, was wir tun in der FPÖ-Steiermark, einfach nicht honoriert wird."
  },
  {
    "start": 1267.54,
    "end": 1272.82,
    "text": "war dann so, dass ich über den Sommer, also im Jahr sehr aktiv war."
  },
  {
    "start": 1272.88,
    "end": 1280.8,
    "text": "Wir haben einen eigenen Wirtschaftsprüfer beauftragt, der diese ganze Clubkonten bis zum Jahrzehnte zurückaufgearbeitet hat und wie diese Ergebnisse da auf den Tisch lagen."
  },
  {
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    "text": "Und diese Ergebnisse haben wir diesen Ingenieur Roland Loa auch massiv belastet."
  },
  {
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    "end": 1288.78,
    "text": "Der war ja im Club und in der Partei und in den Vereinen überall in Finanzverantwortung."
  },
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    "text": "Da war für mich dann einfach eine rote Linie reicht."
  },
  {
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    "end": 1299.46,
    "text": "Ich habe gesagt so, dieser Roland Loa, der nach wie vor bei uns aktiver Gemeinderat ist, der kann im Gemeinderatsclub der FPÖ nicht mehr bleiben, der ist von uns auszuschließen."
  },
  {
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    "end": 1301.4,
    "text": "So die Landespartei anders gesehen."
  },
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    "end": 1303.44,
    "text": "Die Landespartei hat sich wesentlich dagegen gewährt."
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    "end": 1311.32,
    "text": "Die hat wirklich alles daran gesetzt, gemeinsam mit dem damaligen Geschäftsführenden Stadtpartei hat man Axel Kasekka, dass Roland Loa im Gemeinderatsclub bleibt."
  },
  {
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    "end": 1314.76,
    "text": "Wir haben ihn trotzdem mit Mehrheit ausgeschlossen."
  },
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    "start": 1315.28,
    "end": 1317.18,
    "text": "Das war damals sogar ein Einstimme beschluss."
  },
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    "start": 1317.82,
    "end": 1321.76,
    "text": "verbliebenen vier FPÖ-Gemeinderäte und dann hat der Druck erst so richtig begonnen."
  },
  {
    "start": 1322.48,
    "end": 1326.22,
    "text": "Es hätte eine Landesparteileitungssitzung gegeben am drei sechsten September."
  },
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    "end": 1328.28,
    "text": "der hätte ich auch beiwohnen sollen."
  },
  {
    "start": 1328.9,
    "end": 1330.02,
    "text": "Dort wäre ich wahrscheinlich schon rausgeflogen."
  },
  {
    "start": 1330.76,
    "end": 1348.22,
    "text": "Es war noch so, dass ich am treißigsten September zwanzig zweiundzwanzig, nachdem ich schon zwei Wochen relativ krank war, plötzlich begonnen habe, intensive Atemnot zu bekommen und auch Blut zu spucken, war dann für mich der Zeitpunkt, den Lungenfacherst aufzusuchen und wurde bei mir einen Lungeninfarkt diagnostiziert, also mit anschließender, intensiv medizinischer Betreuung."
  },
  {
    "start": 1348.68,
    "end": 1350.28,
    "text": "und einem sehr, sehr schlechten Gesundheitszustand."
  },
  {
    "start": 1350.52,
    "end": 1359.1,
    "text": "Das war eigentlich der Grund, warum ich am dreißigsten September nicht aus der Partei geflogen bin, weil den möglicherweise gerade im sterben liegenden Glubertmann der FPÖ kratzt, sollte man nicht raushauen."
  },
  {
    "start": 1359.16,
    "end": 1362.7,
    "text": "Da könnte dann die Presse schlecht darauf reagieren, wenn er tatsächlich verstirbt."
  },
  {
    "start": 1362.98,
    "end": 1369.42,
    "text": "Ich habe zum Glück überlebt, war einem schlechten Gesundheitszustand nach diesem Lungeninfakt und trotzdem hat der Druck nicht nachgelassen."
  },
  {
    "start": 1369.86,
    "end": 1375.5,
    "text": "Man hat gesagt, okay, mach's jetzt im Krankenstand sein oder was auch immer, aber ihr müsst diesen Loa wieder aufnehmen."
  },
  {
    "start": 1376.14,
    "end": 1382.8,
    "text": "Mitte Oktober, zwanzig, zwanzig kam es dann zu Hausdurchsuchungen, angeht nicht von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, auch bei diesem Law."
  },
  {
    "start": 1383.52,
    "end": 1387.26,
    "text": "Das war, ich glaube, am fünften Zehnten, zwanzig, zwanzig, ein Samstag."
  },
  {
    "start": 1388.6,
    "end": 1391.16,
    "text": "Und am Montag... hätten wir diesen Law wieder aufnehmen sollen."
  },
  {
    "start": 1391.26,
    "end": 1406.54,
    "text": "Also, ich habe nicht gewusst, warum dieser Druck der FPÖ so groß wurde, der FPÖ-Steuermann-Kundesdruck vom Herrn Landesparteier Abmann Kunasek, das am Montag zwei Tage nachdem es Hausduchsuchungen bei ihm gegeben hat und dieser Gemeinderat dann auch offiziell beschuldigt, wenn der Finanzcauser war, warum wir den wieder im Club aufnehmen hätten sollen."
  },
  {
    "start": 1406.96,
    "end": 1412.76,
    "text": "Wir haben dann abgestimmt, wir haben dann mehrheitlich gegen die Wiederaufnahme gestimmt und so bin ich dann aus der FPÖ hinausgeflogen."
  },
  {
    "start": 1413.38,
    "end": 1416.76,
    "text": "Ich bin aus der FPÖ eigentlich nur hinausgeflogen, weil ich mich geweigert habe, den Herrn Law."
  },
  {
    "start": 1417.6,
    "end": 1420.74,
    "text": "Da bin ich beschuldigt, da war ich in der Finanzaffäre, wieder in den Club aufzunehmen."
  },
  {
    "start": 1421.32,
    "end": 1427.22,
    "text": "Das hört man heute natürlich nicht sehr, sehr gerne, weil der Herr Law auch wegen dem Besitz von Kinderpornografischen Material verurteilt wurde."
  },
  {
    "start": 1427.4,
    "end": 1430.12,
    "text": "Aber das war schlussendlich der Grund, warum ich rausgeflogen bin."
  },
  {
    "start": 1430.32,
    "end": 1442.56,
    "text": "All das, was danach noch kommt und was wir dann auch danach noch andere Erfahrungen machen mussten, die nicht schön waren, bin ich heute, muss ich sagen, sehr, sehr froh, nicht mehr der FPÖ-Anzug zu hören und mit der FPÖ eigentlich wenig zu tun zu haben."
  },
  {
    "start": 1443.24,
    "end": 1446.18,
    "text": "Was vermuten Sie, wieso wurde so viel Druck auf Sie ausgeübt?"
  },
  {
    "start": 1447.8,
    "end": 1452.64,
    "text": "Also ich habe immer sehr, sehr offen formuliert und würde das natürlich auch gerne in ein Einfahren haben bei der Staatsanwaltschaft Klang vor tun."
  },
  {
    "start": 1453.04,
    "end": 1457.34,
    "text": "Für mich stellt sich einfach die große Frage, warum ist das über Jahre hinweg niemanden aufgefallen?"
  },
  {
    "start": 1458.6,
    "end": 1463.7,
    "text": "Ist das bewusst niemanden aufgefallen oder waren die tatsächlich so gut mit ihrem Täuschungsmanöver?"
  },
  {
    "start": 1464.22,
    "end": 1467.0,
    "text": "Nur, warum hat man sich danach nicht auf unsere Seite gestellt?"
  },
  {
    "start": 1467.26,
    "end": 1468.4,
    "text": "Man muss ja ganz klar dazusagen."
  },
  {
    "start": 1468.86,
    "end": 1471.48,
    "text": "In der FPG Graz waren ja einige Vorgänge die sonderbar sind."
  },
  {
    "start": 1471.66,
    "end": 1481.4,
    "text": "Also wenn man sich auch anschaut, war auch selbst in zwei studentischen Kooperationen, da hat es immer wieder die Gerüchte gegeben, dass es in Graz seinen Burschenschaften gibt, einen langen Hoden, der in großem Stil mit Drogen handelt."
  },
  {
    "start": 1481.78,
    "end": 1482.58,
    "text": "Das war immer ein Gerücht."
  },
  {
    "start": 1483.06,
    "end": 1485.58,
    "text": "Auch ich habe mich davon deutschen lassen und gesagt, das kommt von den Linken."
  },
  {
    "start": 1486.78,
    "end": 1500.96,
    "text": "Heute wissen wir, dass es eben einen hochrangigen Burschenschaften gegeben hat, der zuerst im Drogenhandel war und dann geht auch dort, okay, nach meiner Verurteilung mache ich es besser, ich gehe gleich in die Drogenproduktion, in die Crystal Meth-Produktion, ist auch verurteilten, sitzt heute zum Glück hinter Gittern."
  },
  {
    "start": 1501.38,
    "end": 1523.2,
    "text": "Aber da gab es ja viele, viele Vorkommens in der FPÖ Graz und ich kann garantieren, weil ich gerade auch umfassend das Ganze aufarbeite und auch an einem Buch arbeite, dass da noch das eine oder andere aufkommen wird, wo man sich den Kopf schüttelt und wo man sich natürlich am Ende des Tages auch fragen muss, wie kann es sein, dass ein kleiner Personenkreis so eine Macht innerhalb einer Partei ausübt und dann Dinge zu verantworten hat, die nicht schön sind."
  },
  {
    "start": 1523.62,
    "end": 1530.26,
    "text": "Und wie kann es sein, dass dieser Kreis danach dann auch es schafft, über Jahre hinweg die Aufklärung oder die Ermittlungen zu behindern?"
  },
  {
    "start": 1530.84,
    "end": 1539.26,
    "text": "Ich würde mir natürlich eine umfassendere Aufklärung wünschen, bin aber natürlich in der Vergangenheit allen ist sogar auch Parlamentarien dankbar gewesen, die das mit Anfang und der gleichen versucht haben, aufzuklären."
  },
  {
    "start": 1539.38,
    "end": 1545.32,
    "text": "Ich glaube, bei den Urschuss war der Abgeordneter Hanger von der ÖVP versucht hat, ein bisschen Licht in diese Kratzerfähre zu bringen."
  },
  {
    "start": 1545.68,
    "end": 1549.6,
    "text": "Es gab unzählige Anfragen der Nähe, als man da darin stehe, von die Grisba, die er auch versucht hat."
  },
  {
    "start": 1549.98,
    "end": 1572.66,
    "text": "Und ich sage durchaus auch erfolgreich, versucht hat, da ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, weil dieser ständige Druck von diesem Parlamentarien und auch von uns hat die Schuss endlich dazu geführt, dass im Herbst zwanzig, vierundzwanzig warum auch immer plötzlich die fallführende Staatsanwältin sich nach Wien verabschiedet hat und gesagt hat, ich bin jetzt nicht mehr Staatsanwältin, ich möchte in Wien im Justizministerium arbeiten, auch eine Position im Justizministerium bekommen hat."
  },
  {
    "start": 1573.14,
    "end": 1582.56,
    "text": "für ihre gute oder weniger gute Leistungen in den Ermittlungen in den Jahren davor und dann zum Glück ein sehr aktiver Staatsanwalt übernommen hat, der die Verfahren bis dato ist so ganz passabel führt."
  },
  {
    "start": 1583.74,
    "end": 1591.66,
    "text": "Halten Sie es für ausgeschlossen, dass die Bundes-FBÖ nichts von all diesem Vorgängenwuste?"
  },
  {
    "start": 1592.42,
    "end": 1594.24,
    "text": "Also ich kann heute gar nichts mehr ausschließen."
  },
  {
    "start": 1594.3,
    "end": 1598.22,
    "text": "Ich möchte vielleicht der Antwort voran stellen, dass ich ja grundsätzlich ein Freund von Hierarchien bin."
  },
  {
    "start": 1598.36,
    "end": 1601.54,
    "text": "Die gibt es im Arbeitsleben, die gibt es im menschlichen Zusammenleben immer."
  },
  {
    "start": 1601.98,
    "end": 1603.76,
    "text": "Herr Bundespräsident steht an der Spitze des Staates."
  },
  {
    "start": 1603.82,
    "end": 1604.6,
    "text": "Es ist auch eine Hierarchie."
  },
  {
    "start": 1605.16,
    "end": 1613.54,
    "text": "Nur wenn dann sozusagen diese Hierarchie auf autoritären Mechanismen beruht und jegliches demokratisch in einer einer Partei ausgeschalten ist."
  },
  {
    "start": 1613.92,
    "end": 1626.86,
    "text": "Bevor ich Ihnen erwähnt, eine Stadtpartei-Litung, die keine Beschlüsse fasst, diese nicht demokratisch organisiert, diese autokratisch organisiert einer, steht dieser Stadtpartei-Litung vor, der Stadtpartei hat man, und der entscheidet alles, hat dann dazu geführt, dass eben diese Finanzaffäre zustande gekommen ist."
  },
  {
    "start": 1626.9,
    "end": 1634.4,
    "text": "Dann muss einem das schon zu denken geben, weil wenn die Partei, die regieren will, die in Verantwortung kommen will, selbst nicht demokratisch funktioniert."
  },
  {
    "start": 1634.92,
    "end": 1636.02,
    "text": "dann muss er ihnen das zu denken geben."
  },
  {
    "start": 1636.52,
    "end": 1638.58,
    "text": "Und wie ist der Ausschluss meiner Person von Staaten gekommen?"
  },
  {
    "start": 1638.92,
    "end": 1642.3,
    "text": "Naja, der Herr Landespartei Abmann Kunasek hat das bei Notverordnung verfügt."
  },
  {
    "start": 1642.4,
    "end": 1651.82,
    "text": "Also, nachdem ich den Lohr, der beschuldigte im Finanzverfahren war, nicht wieder aufgenommen hat, war so eine große Not da, dass ich bei Notverordnung aus der Partei ausgeschlossen wurde."
  },
  {
    "start": 1652.26,
    "end": 1655.72,
    "text": "Meine Kollegin Kleider-Schönbacher wurde bei Notverordnung aus der Partei ausgeschlossen."
  },
  {
    "start": 1656.14,
    "end": 1660.32,
    "text": "Kein anderer in dieser Finanzaffäre wurde bei Notverfügung aus der Partei ausgeschlossen."
  },
  {
    "start": 1660.62,
    "end": 1665.46,
    "text": "Nur wir beide, wir waren da so eine große Gefahr für die Partei, dass man bei der Notverfügung uns ausgeschlossen hat."
  },
  {
    "start": 1665.5,
    "end": 1673.54,
    "text": "Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass jedes ordentliche Gericht diese Entscheidung des Herrn Kuhnersack mich bei der Notverordnung aus der Partei auszuschließen heben würde."
  },
  {
    "start": 1674.1,
    "end": 1676.84,
    "text": "Aber ich sehe keinen Grund, wieder am Mitglied der FPÖ zu werden."
  },
  {
    "start": 1676.88,
    "end": 1677.62,
    "text": "Das mache ich das nicht."
  },
  {
    "start": 1678.36,
    "end": 1683.9,
    "text": "Dass der Steiermark-Chef Mario Kuhnersack eine Notverordnung."
  },
  {
    "start": 1684.42,
    "end": 1686.32,
    "text": "erteilt, dass sie ausgeschlossen werden."
  },
  {
    "start": 1687.74,
    "end": 1692.42,
    "text": "Ist das möglich, ohne dass der Bundesparteiobmann Herbert Kickel davon Bescheid wusste?"
  },
  {
    "start": 1692.94,
    "end": 1697.38,
    "text": "und auch er wusste, was ihnen vorgeworfen wird bzw."
  },
  {
    "start": 1697.42,
    "end": 1700.26,
    "text": "warum sie ein Problem für die Partei darstellen?"
  },
  {
    "start": 1701.34,
    "end": 1705.04,
    "text": "Also bei mir war das möglich, weil ich im Verantwortungsbereich des Landesparteiobmannes war."
  },
  {
    "start": 1705.22,
    "end": 1709.02,
    "text": "Also die Parteistuduten geben das her, ob der Grund dafür ausgereicht hat."
  },
  {
    "start": 1709.3,
    "end": 1711.76,
    "text": "Das glaube ich nicht, aber das wäre möglich gewesen."
  },
  {
    "start": 1712.24,
    "end": 1719.28,
    "text": "Meine Kollegin Claudia Schoenbacher war ja Mitglied der Bundespartei Leitung und die wurde ja von Kickel ausgeschlossen auf Anraten des Herrn Kunasek."
  },
  {
    "start": 1720.0,
    "end": 1722.78,
    "text": "Also, die Bundespartei kann da nichts sagen, wir haben doch nichts getan."
  },
  {
    "start": 1722.88,
    "end": 1727.16,
    "text": "Und bei der Claudia handelt das sich um ein langjähriges Mitglied, also ich glaube, über ein Jahrzehnt, über damals."
  },
  {
    "start": 1727.66,
    "end": 1733.5,
    "text": "circa ein Jahrzehnt Partei mitgliedt und wir haben nicht einmal einen Anruf von irgendeinem bekommen, sondern wir sind einfach aus der Partei rausgeflogen."
  },
  {
    "start": 1734.06,
    "end": 1742.16,
    "text": "und wir sind in einer Phase rausgeflogen, wo auf der Claudis sehr viel Druck war und wo ich noch damit beschäftigt war, nach einem Lungeninfarkt wieder zu kreften zu kommen."
  },
  {
    "start": 1742.26,
    "end": 1744.14,
    "text": "Das war der Partei auch völlig egal."
  },
  {
    "start": 1744.96,
    "end": 1748.06,
    "text": "Die Bundespartei war sicher informiert über unsere Rauswürfe."
  },
  {
    "start": 1748.74,
    "end": 1755.52,
    "text": "Aber da hat uns niemand kontaktiert und die Bundespartei hat auch im Jahr davor kein Interesse an der Sache der FPÖ Graz gezeigt."
  },
  {
    "start": 1755.64,
    "end": 1760.58,
    "text": "Und da bin ich wieder, wo ich eingangs gesagt habe, die eigenen Verfehlungen werden runtergespielt."
  },
  {
    "start": 1760.82,
    "end": 1767.14,
    "text": "Man stelle sich vor, dieser FPÖ-Finanzkandal in Graz, der wäre nicht bei der FPÖ passiert, sondern in der FPÖ oder in der ÖVP."
  },
  {
    "start": 1767.3,
    "end": 1773.02,
    "text": "Und dann hätte es dort auch noch einen Kinderbornerkrafiebesitzer gegeben, der Gemeinderat, das unmitge der Landespartei-Leitung war."
  },
  {
    "start": 1773.44,
    "end": 1776.48,
    "text": "Und dann hätte es vielleicht noch einen hochrangigen Burscherschafter gegeben."
  },
  {
    "start": 1776.96,
    "end": 1779.88,
    "text": "oder ein anderes Mitglied in einer anderen Partei der Crystal-Mef-Kochten dergleichen."
  },
  {
    "start": 1780.28,
    "end": 1786.52,
    "text": "Die werden vor lauter Presse-Ausendungen, wenn die FPÖ-Steiermark gar nicht mehr zu ruhig gekommen, weil die hätten das andauernd thematisiert."
  },
  {
    "start": 1787.36,
    "end": 1793.88,
    "text": "Man muss dazusagen, das ist schon meine ehrliche Einschätzung, die Parteien in der Steiermark haben das Ganze sehr, sehr gelassen betrachtet."
  },
  {
    "start": 1793.96,
    "end": 1796.34,
    "text": "Man hat da wenig Aufklärungswillen gezeigt."
  },
  {
    "start": 1796.74,
    "end": 1801.62,
    "text": "Ich kämpfe heute noch allein auf weiter Flur vor den Gerichten, also vor den Zivilgerichten, auch bei den Strafgerichten."
  },
  {
    "start": 1802.12,
    "end": 1809.04,
    "text": "Darum, dass das aufgeklärt wird, weil sich die Stadt Graz und der Verantwortung der Bürgermeisterin LKK um diesen Fall überhaupt nicht schert."
  },
  {
    "start": 1809.5,
    "end": 1810.88,
    "text": "Weil der Strafrecht ist das eine."
  },
  {
    "start": 1811.34,
    "end": 1813.04,
    "text": "Es gibt auch die zivilrechtliche Komponente."
  },
  {
    "start": 1813.08,
    "end": 1831.1,
    "text": "Also ich habe über meinen Club auch vier Zivilverfahren gegen den Neustack hier, gegen den Eder, gegen den Zippel, gegen die Republik Österreich begonnen zu führen und bin mir auch ziemlich sicher, dass wir die erfolgreich abschließen werden, warum die Stadt Graz bei so einer großen Menge an Verfügungsmittel und Geldmittel, die möglicherweise unrechtmäßig verwendet wurden."
  },
  {
    "start": 1831.5,
    "end": 1834.64,
    "text": "überhaupt nichts tut und keine Klagen einbringt."
  },
  {
    "start": 1834.84,
    "end": 1841.9,
    "text": "Also da stellt sich mir dann schon die Frage, warum man sich bei so einem großen Skandal im eigenen Haus hört, was sich dann so bedeckt hält."
  },
  {
    "start": 1842.28,
    "end": 1855.0,
    "text": "Was vermuten Sie, weshalb gab es weder anscheinend Interesse in der FPÖ diesen Fall aufzuklären, noch bei den anderen Parteien oder bei den meisten anderen Parteien, Großlicht auf die Sache zu werfen?"
  },
  {
    "start": 1856.18,
    "end": 1867.88,
    "text": "Also in der FPÖ unterstützt sich im Vordergrund, dass halt Maria Ostakja nicht nur Stadtparteiobmann der FPÖ-Gradz war, sondern auch Landespartei-Finanzreferent und das schon, glaube ich, seit dem Jahr zweitausendfünf, zweitausendsechs, also sehr, sehr lange."
  },
  {
    "start": 1868.4,
    "end": 1870.62,
    "text": "Der war ja auch in der Landespartei eine Verantwortung."
  },
  {
    "start": 1871.22,
    "end": 1879.44,
    "text": "Und ich habe immer gemerkt, man hat schon sehr versucht, also... dass alles dem Eder, der geständig ist und das alleine war, den das auch zuzuschieben und den das Dach hier außen vorzulassen."
  },
  {
    "start": 1879.8,
    "end": 1880.54,
    "text": "Das habe ich nie getan."
  },
  {
    "start": 1880.6,
    "end": 1883.86,
    "text": "Für mich war immer ganz klar, der Eder kann das nicht alleine gewesen sein."
  },
  {
    "start": 1884.2,
    "end": 1892.72,
    "text": "Also da gab es glaube ich persönliche, freundschaftliche Beziehungen, die eine umfangreiche Aufklärung verhindert haben und natürlich auch die Sorge, was am Ende dabei rauskommt."
  },
  {
    "start": 1893.24,
    "end": 1895.68,
    "text": "Weil wir haben mit einem unterschweren Finanzkandal gestartet."
  },
  {
    "start": 1895.98,
    "end": 1902.92,
    "text": "Die Summen sind immer höher geworden, dann kommt die Kinderpornografie, dann kommt plötzlich die Trogengeschichte dazu, dann kommt der Selbstmord."
  },
  {
    "start": 1902.98,
    "end": 1910.66,
    "text": "wo ich bis heute mir nicht ganz sicher bin, was da wirklich gelaufen ist, eines wichtigen Zeug dazu, dann kommen Drohungen auch gegen meine Person, die fatal waren."
  },
  {
    "start": 1910.7,
    "end": 1914.28,
    "text": "Also ich hab zwei Gewehrpatronen von meiner Tür auffinden müssen im Frühjahr dieses Jahres."
  },
  {
    "start": 1914.7,
    "end": 1924.68,
    "text": "Also da kommt dann so viel und ich glaub, man hat von Anfang an gewusst, wenn man dort tief grabt, dann gibt's da einfach leider noch sehr viel mehr und das wollte man halt eher begraben lassen."
  },
  {
    "start": 1925.24,
    "end": 1937.14,
    "text": "Die anderen Parteien kann ich da nicht ganz verstehen, wobei Ich doch auch einige Dinge sonderbar finde, also dass man über Jahrzehnte hinweg in Graz die Verfügungsmittel konnten, der Stadträte nie geprüft hat."
  },
  {
    "start": 1937.64,
    "end": 1947.36,
    "text": "Das ist etwas, wo sich schon den städtischen Beamten nachvorwerfen muss, weil man kann nicht hohe Verfügungsmittel auszahlen, den Stadträten und den Bürgermeister und den Vizepürgermeister und das dann nie prüfen."
  },
  {
    "start": 1947.9,
    "end": 1953.32,
    "text": "Also, welcher andere Fördernehmer bekommt eine Förderung, ohne dass das dann wirklich nachzuweisen ist, was damit gemacht wurde."
  },
  {
    "start": 1953.68,
    "end": 1954.72,
    "text": "Das würden sich viele wünschen."
  },
  {
    "start": 1955.08,
    "end": 1956.5,
    "text": "In Graz ist es jahrzehntelang passiert."
  },
  {
    "start": 1956.92,
    "end": 1961.92,
    "text": "Letztes Jahr gab es das erste Mal, glaube ich seit zwanzig Jahren, eine Prüfung der Verfügungsmittel, was ja auch gut ist."
  },
  {
    "start": 1962.42,
    "end": 1963.66,
    "text": "Warum hat es das davor nicht gegeben?"
  },
  {
    "start": 1964.34,
    "end": 1971.34,
    "text": "Für mich stellt sich auch die Frage, warum die Stadt nicht aktiv versucht, über einen Anwalt die Gelder wieder einzutreiben, auch Aufklärung zu betreiben."
  },
  {
    "start": 1971.6,
    "end": 1974.46,
    "text": "Es gibt auch andere sonderbare Konstruktionen, die man hinterfragen muss."
  },
  {
    "start": 1974.56,
    "end": 1977.42,
    "text": "Also ich gebe dir das Thema Parteisteuer gerne als Beispiel."
  },
  {
    "start": 1977.96,
    "end": 1981.36,
    "text": "Es war auch im FPÖ-Gemeinderatsgruppe üblich, dass eine Parteisteuer bezahlt werden musste."
  },
  {
    "start": 1981.88,
    "end": 1985.68,
    "text": "Rund hundert Euro für die Gemeinderäte, das doppelte für den Grupportmann, so wie zweihundert Euro."
  },
  {
    "start": 1986.1,
    "end": 1989.08,
    "text": "Und der Stadträder Stakio musste sechshundertfünfzehn Euro bezahlen."
  },
  {
    "start": 1989.62,
    "end": 1992.22,
    "text": "Das wurde schon eingehoben von der Stadt Graz."
  },
  {
    "start": 1992.66,
    "end": 1995.94,
    "text": "Die Stadt Graz hat das am Lohnzettel schon abgebucht und auf ein Parteikonto überwiesen."
  },
  {
    "start": 1996.48,
    "end": 1996.7,
    "text": "Warum?"
  },
  {
    "start": 1997.04,
    "end": 1997.54,
    "text": "Keine Ahnung."
  },
  {
    "start": 1998.2,
    "end": 2008.7,
    "text": "Jedenfalls war es dann so, dass diese eingehobenen Gelder auf das Parteikonto, auf das Clubkonto gegangen sind und von dort wurde dem Stadtrat als Dacchio, Monat für Monat, einen Riesenbetrag refundiert."
  },
  {
    "start": 2009.16,
    "end": 2015.92,
    "text": "Also der hat sechshundertfünfzehn Euro auf seinem Lohnzettel angehabt, abgezogen und hat fünfhundert Euro ein paar Tage später wieder refundiert bekommen."
  },
  {
    "start": 2016.88,
    "end": 2019.18,
    "text": "Für mich hat das damals dann auch sehr eindeutig ausgesehen."
  },
  {
    "start": 2019.58,
    "end": 2030.8,
    "text": "Ich habe dann auch eine Eingabe an die Staatsanwaltschaft Klangfurt gemacht, habe dann eben auch eine Anzeige bei den Finanzbehörden vorgenommen, weil für mich das schon den Verdacht hatte, dass man eben einen hohen Betrag an Parteiausgabe am Lohnzettel haben wollte."
  },
  {
    "start": 2031.6,
    "end": 2036.06,
    "text": "Dann hat man es wieder rückerstattet bekommen, konnte aber trotzdem diesen hohen Abzug, weil am Lohnzettel ausgewiesen."
  },
  {
    "start": 2036.1,
    "end": 2041.68,
    "text": "bei den Finanzbehördengeldend machen, weil die Hälfte der Gruppe oder Parteisteuer pro Jahr kann man dann im Geld entmachen."
  },
  {
    "start": 2041.74,
    "end": 2047.02,
    "text": "Und sechshundertfünfzehn mal zwölf oder mal vierzehn und davon die Hälfte beim Steuerskleich abzusetzen ist dann schon etwas."
  },
  {
    "start": 2047.42,
    "end": 2048.179,
    "text": "Das bringt dann schon was."
  },
  {
    "start": 2048.88,
    "end": 2052.239,
    "text": "Für mich steht sich die große Frage aber, warum macht die Stadt Graz da?"
  },
  {
    "start": 2053.139,
    "end": 2056.58,
    "text": "Also warum hebt die Stadt Graz Parteisteuern ein und weiß das am Lohnzettel auf?"
  },
  {
    "start": 2056.94,
    "end": 2060.24,
    "text": "Konnte mir bis dato niemand jetzt wirklich irgendwie sinnvoll erklären."
  },
  {
    "start": 2060.639,
    "end": 2067.84,
    "text": "Da gibt es viele, viele kleine Dinge, wo man einfach merkt, dass über Jahre hinweg in der städtischen Verwaltung sicher auch Freundschaften entstanden sind."
  },
  {
    "start": 2068.2,
    "end": 2084.34,
    "text": "Wenn man sich anschaut, wie hohe Beamte der Stadt Graz gemeinsam mit politischen Verantwortlichen quasi Urlaub machen, dann ist es natürlich etwas, was zusammenschweißt, was natürlich einen gewissen Zusammenhalt schafft und dann natürlich auch vielleicht die eine oder andere, Dreckheit, das sich dadurch erklären lässt."
  },
  {
    "start": 2085.08,
    "end": 2088.6,
    "text": "Wie blicken Sie auf Ihre Jahre in der FPÖ zurück?"
  },
  {
    "start": 2089.18,
    "end": 2094.72,
    "text": "Wie schauen Sie heute auf die FPÖ, die stimmenstärkste Kraft ist in Österreich?"
  },
  {
    "start": 2095.46,
    "end": 2097.74,
    "text": "Ich würde jetzt nichts anderes machen, als wie ich es gemacht habe."
  },
  {
    "start": 2098.74,
    "end": 2100.4,
    "text": "junger Mensch, also diese Entscheidung getroffen."
  },
  {
    "start": 2100.72,
    "end": 2105.06,
    "text": "Ich habe damals sicher nicht diesen Wissensstand gehabt mit, die ich heute habe."
  },
  {
    "start": 2105.12,
    "end": 2116.02,
    "text": "Ich habe meine eigenen Erfahrungen gemacht, die waren jetzt zwar überwiegend negativ, aber deswegen habe ich auch vorhin gesagt, dass ich gar nichts bereue und eigentlich auch sehr froh bin, mit der FPÖ jetzt nichts mehr zu tun zu haben."
  },
  {
    "start": 2116.38,
    "end": 2120.1,
    "text": "Die FPÖ ist sicher nicht so stark in den Umfragen, weil sie so stark ist, also ich kenne ja."
  },
  {
    "start": 2120.42,
    "end": 2123.76,
    "text": "die Personen und auch die Personalreserve, die nach wie vor sehr dünn ist."
  },
  {
    "start": 2124.18,
    "end": 2128.76,
    "text": "Die FPÖ ist stark, weil die anderen teilweise sehr, sehr schwacher gieren oder einfach auch ungeschickt sind."
  },
  {
    "start": 2129.34,
    "end": 2133.6,
    "text": "Ich glaube, man könnte sehr, sehr einfach das ganze Spiel wieder ein bisschen drehen."
  },
  {
    "start": 2134.12,
    "end": 2137.3,
    "text": "Aber natürlich wird man sich einmal selbst auch hinterfragen müssen."
  },
  {
    "start": 2137.66,
    "end": 2140.7,
    "text": "Und so lange auch, vor allem ist auch die großen Parteien, ÖVP und SPÖ."
  },
  {
    "start": 2141.32,
    "end": 2153.94,
    "text": "vergangene Fehler nicht einmal eingestehen und sagen, ja, da haben wir was falsch gemacht, jetzt machen wir es anders und vielleicht auch einen Willen zur Erneuerung tragen, solange wird es halt leider eine sehr, sehr starke FPÖ geben, die auch solches Kandale unbeschadet übersteht."
  },
  {
    "start": 2154.96,
    "end": 2165.76,
    "text": "Ich muss ganz offen sagen, bin jetzt dann auch froh, wenn dieses Verfahren und das deutet sich doch an, irgendwann dann von der Ebene der Staatsanwaltschaft zu den Gerichten wandert und dann Gerichte entscheiden können."
  },
  {
    "start": 2166.2,
    "end": 2171.18,
    "text": "Man muss nämlich immer dazusagen, wenn man die Justiz in diesem Verfahren kritisiert, möchte ich die Gerichte explizit ausnehmen."
  },
  {
    "start": 2171.52,
    "end": 2177.96,
    "text": "Das waren bis dato nur das Handeln der Staatsanwaltschaft Graz und das Handeln der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, was für mich viele Fragen aufgeworfen haben."
  },
  {
    "start": 2178.34,
    "end": 2186.26,
    "text": "Die Gerichte, die mit diesem Fall befasst waren, mit den Rechtsmitteln und der gleichen, die haben immer korrekt, ordnungsgemäß so entschieden, wie es im Rechtsstudium eigentlich sein sollte."
  },
  {
    "start": 2186.4,
    "end": 2190.36,
    "text": "Also die Gerichte funktionieren in Österreich unzweifelhaft und sie funktionieren sehr, sehr gut."
  },
  {
    "start": 2191.5,
    "end": 2194.0,
    "text": "Bei den Staatsanwaltschaften gibt es sicherlich einen Verbesserungsbedarf."
  },
  {
    "start": 2194.48,
    "end": 2199.66,
    "text": "Aber ich bin jetzt sehr, sehr froh, wenn diese ganze Geschichte dann irgendwann von den Staatsanwaltschaften zu den Gerichten geht."
  },
  {
    "start": 2200.42,
    "end": 2205.52,
    "text": "Und wenn es dann auch für mich persönlich damit auch endet, weil das schon alles eine sehr große Belastung in den letzten Jahren war."
  },
  {
    "start": 2205.88,
    "end": 2208.54,
    "text": "Sie sind jetzt weiterhin Politiker, sie sind unabhängig."
  },
  {
    "start": 2209.3,
    "end": 2214.66,
    "text": "Wenn sie das nicht wären und sie wären einfacher Wähler, würden sie noch einmal die FPÖ wählen."
  },
  {
    "start": 2215.24,
    "end": 2220.74,
    "text": "Nein, also ich habe es ja auch seitdem nicht mehr gewählt, also mit den Erfahrungen, die ich jetzt gemacht habe, könnte ich sie nicht wählen."
  },
  {
    "start": 2220.9,
    "end": 2223.42,
    "text": "Ich kann natürlich, so wie ich heute jeden verstehe, der die FPÖ wählt."
  },
  {
    "start": 2223.5,
    "end": 2227.98,
    "text": "Also das ist etwas, wo ich sage, da muss man von niemanden her abschauen oder sich wundern, warum das passiert."
  },
  {
    "start": 2228.76,
    "end": 2232.32,
    "text": "Man müsste als Mitbewerber, das ist ja auch der Versuch, den ich starte."
  },
  {
    "start": 2233.06,
    "end": 2236.04,
    "text": "Mal zu versuchen, okay, wie kann man es besser machen als in der Vergangenheit?"
  },
  {
    "start": 2236.1,
    "end": 2241.32,
    "text": "Wie kann man die Menschen aus dem Nicht-Wähler-Bereich vielleicht motivieren, eine andere Partei als die FPÖ zu wählen?"
  },
  {
    "start": 2241.36,
    "end": 2243.06,
    "text": "Wie kann man FPÖ-Wähler wieder zurückgewinnen?"
  },
  {
    "start": 2243.5,
    "end": 2251.04,
    "text": "Und wie kann man auch ein bisschen... mit diesen Täuschungen dergleichen, mit der die FPÖ unzweifelhaft arbeitet, wie kann man diese Täuschung ein bisschen entzaubern?"
  },
  {
    "start": 2251.24,
    "end": 2255.68,
    "text": "Weil vieles, was propagiert wird und dergleichen, das sind im Endeffekt leere Versprechungen."
  },
  {
    "start": 2255.82,
    "end": 2267.36,
    "text": "Das habe ich ja auch gemerkt, dass da sehr, sehr vieles in eine gewisse Richtung geframed wird, dass man natürlich mit falschen Informationen arbeitet, dass man natürlich versucht, die Fehler der anderen groß darzustellen, die eigenen Fehler zu negieren."
  },
  {
    "start": 2268.02,
    "end": 2270.86,
    "text": "auch, ich sage, abstruse Verschwörungstheorien vorne hinzustellen."
  },
  {
    "start": 2270.92,
    "end": 2275.38,
    "text": "Also ich kann auch zu meiner Person sagen, da werden die wüstesten Verschwörungstheorien von der FPÖ verbreitet."
  },
  {
    "start": 2275.86,
    "end": 2277.64,
    "text": "Über viele kann ich lachen, über manche nicht."
  },
  {
    "start": 2278.34,
    "end": 2282.5,
    "text": "Aber wer mich nicht schon alles bezahlt hat dafür, dass ich den Finanzkandal aufkläre, oder?"
  },
  {
    "start": 2282.92,
    "end": 2306.64,
    "text": "die FPÖ-Schlechtmache, also von der SPÖ zur ÖVP, zu irgendwelchen Geheimdiensten, da denke ich mir oft, wie kommt man auf sowas, aber das ist halt die bessere Geschichte, die man den eigenen Funktionären erzählen kann, seht ihr, da ist der Paskotine, der wird von den anderen bezahlt, als wie man einfach einmal eingesteht, das in der eigenen Partei... Einige, nicht wenige, sehr zweifel auf die Charaktere waren, die über Jahre hinweg die Partei und Club Gelder missbräuchlich verwendet haben."
  },
  {
    "start": 2306.74,
    "end": 2308.22,
    "text": "Das möchte man sich einfach nicht eingestehen."
  },
  {
    "start": 2308.5,
    "end": 2319.28,
    "text": "Da ist die Verschwörungstheoriegeschichte natürlich etwas, was besser passt und am Stand ist, lässt sich das natürlich gut erzählen, dass das NVD oder wer auch immer mich da bezahlt hat und gekauft hat und ich deswegen das mache, was ich mache."
  },
  {
    "start": 2319.62,
    "end": 2323.7,
    "text": "Und ich sehe dann oft wie eigentlich sehr, sehr kluge Menschen oder Menschen, die es besser wissen."
  },
  {
    "start": 2324.2,
    "end": 2328.9,
    "text": "einfach das nicht wahrhaben wollen, was schwarz auf weiß, zahlen Lüm nicht, da vor ihnen auf dem Tisch liegt."
  },
  {
    "start": 2329.22,
    "end": 2337.82,
    "text": "Aber das ist die harte Arbeit, die man als Demokrat gehen muss, dass man eben seine und Anführungszeichen gegner oder wähler anderer Parteien mit den Fakten überzeugt."
  },
  {
    "start": 2338.34,
    "end": 2339.14,
    "text": "Das ist unsere Aufgabe."
  },
  {
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    "end": 2350.36,
    "text": "Und ich bin jetzt gespannt, wie euch dieses Interview und auch dieses Format gefallen hat."
  },
  {
    "start": 2351.0,
    "end": 2352.16,
    "text": "Sollen wir das öfter machen."
  },
  {
    "start": 2352.3,
    "end": 2354.64,
    "text": "oder meint ihr, nein, das passt gar nicht zu uns?"
  },
  {
    "start": 2355.12,
    "end": 2363.48,
    "text": "Schreibt uns doch gerne eure Meinung in die Kommentarspalten, egal wo ihr uns hört oder seht, oder via Mail an podcast.at der Standard.at."
  },
  {
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    "end": 2371.18,
    "text": "Schaut doch gerne bei unserem YouTube-Kanal vorbei, da werdet ihr in Zukunft immer öfter unsere Podcasts auch als Video sehen können."
  },
  {
    "start": 2371.58,
    "end": 2377.24,
    "text": "Wenn ihr uns dabei helfen wollt, unsere Arbeit noch besser zu machen, dann unterstützt uns am besten mit einem Abonnement."
  },
  {
    "start": 2377.48,
    "end": 2384.98,
    "text": "Alle Infos dazu findet ihr auf Abo.derStandard.at und gebt uns auch gerne eine gute Bewertung bei der Plattform eurer Wahl."
  },
  {
    "start": 2385.3,
    "end": 2386.18,
    "text": "Ich bin Schold Wilhelm."
  },
  {
    "start": 2386.32,
    "end": 2387.14,
    "text": "Vielen Dank fürs Zuhören."
  },
  {
    "start": 2387.64,
    "end": 2390.42,
    "text": "Baba und bis zum nächsten Mal."
  }
]