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    "text": ""
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    "text": "Israel und die USA starten am heutigen Samstag einen Angriff auf den Iran."
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    "text": "Nachdem bis zuletzt zwischen dem Iran-und den USA über ein Atomabkommen verhandelt worden ist, scheint es damit jetzt vorbei zu sein!"
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    "end": 23.209,
    "text": "In dieser Sonderfolge von Thema des Tages blicken wir auf die noch andauenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen Iran, Israel und den USA."
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    "end": 27.57,
    "text": "Wir verschaffen uns eine ersten Überblick der Lage – und blicken auch in Zukunft."
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    "text": "könnte denn die ganze Region bald im Flammen stehen?"
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    "text": "Darüber sprechen wir heute."
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    "text": "Ich bin Daniel Rechitzacker, das System des Tages der Nachrichten-Podcaste des Standards."
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    "text": "Matthias Wasinger vom österreichischen Bundesheersteutel hier im Podcast zugeschaltet."
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    "text": "Grüß Sie Herr Wasinger!"
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    "text": "Herr Wasinger, heute Früh beginnt Israel mit einem, wie Sie es selbst nennen, Präventivschlag gegen den Iran."
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    "text": "Was kann man sich genau darunter vorstellen?"
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    "text": "Ja, heute davor ist offensichtlich ausgebrochen was ich schon über mehrere Tage und Wochen angekündigt hat."
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    "end": 71.05,
    "text": "Es hat eine Zusammenziehung von wesentlichen Teilen der US-Streitkräfte in der Region selbst gegeben Eine aufgeschaukelte Rhetorik zwischen dem Iran auf der einen Seite und auf die anderen Seite den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel."
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    "end": 75.07,
    "text": "Kern des Problems ist das iranische Nuklearprogramm gewesen."
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    "end": 77.09,
    "text": "Das ist immer wieder mitgeschwungen."
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    "end": 103.17,
    "text": "seit dem Aufkündigen der JCPoA, das Joint Comprehensive Planes of Action war ja das eine der großen Fragen im Raum die auch vor einem Jahr grob beim zwölf Tage Krieg ausgebrochen ist und jetzt ist es wieder soweit dass offensichtlich die Annahmen waren dass der Iran die Anreicherung von Uran so weit fortgetrieben hat dass man nahe dran ist am Zusammenstellen einer Nuklearwaffe zum Erreichen der Nukleanfähigkeit."
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    "end": 122.27,
    "text": "Und darauf hat nun Israel gemeinsam mit den Vereinigten Staaten reagiert, diese Reaktion hat auch einen Namen auf israelischer Seite die Operation Roaring Lion also der prüllende Löwe und auf Seiten der USA die das als Epic Fury bezeichnet haben, die Operation Die erste Ziele, soweit das Pistato bekannt ist."
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    "end": 130.69,
    "text": "Es handelt sich hier um Luftschläge also Einsatz von Luftgliegsmitteln, Kampfflugzeugen und Raketen, Marschluhrkörpern beziehungsweise ballistische Raketen."
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    "end": 144.65,
    "text": "immer wieder fällt ja auch der Name des Systems Tomahawk das eingesetzt wurde mit dem gezielt auf der einen Seite militärische Infrastruktur und Kommandobosten angegriffen wurden aber auf der anderen Seite natürlich wieder auf die Anreicherungsanlagen."
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    "end": 152.19,
    "text": "Uran-Anreicherungsanlage des Iran wird gezielt sein Und der Iran hat auch schon geantwortet mit balistischen Raketen."
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    "end": 158.39,
    "text": "In Israel gibt es zum Zeitpunkt wiederholte Warnungen vor Schlägen, gerade von Thronern bzw."
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    "end": 159.67,
    "text": "balistische Raketen."
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  {
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    "end": 162.41,
    "text": "also wir sind wieder in einer heißen Phase des Krieges angelangt."
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    "end": 165.33,
    "text": "Sie haben schon angesprochen, wir sind mitten in dieser Phase."
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    "start": 165.39,
    "end": 177.53,
    "text": "Wir nehmen hier auf am Samstag gegen halb eins am Nachmittag nur falls sich die Zuseherinnen und Zusehern im Nachhinein wundern dass vielleicht einige aktuelle Entwicklungen die sie bereits in den Medien gesehen haben bei uns noch nicht angesprochen worden sind."
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  {
    "start": 177.59,
    "end": 179.03,
    "text": "es geht leider an dieser Stelle nicht anders."
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    "end": 181.85,
    "text": "das ist eine ongoing situation wie man so schön sagt."
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    "start": 182.13,
    "end": 185.73,
    "text": "jetzt haben sie schon angesprochen dass sich die USA diesem Angriff angeschlossen haben."
  },
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    "end": 187.51,
    "text": "was weiß man denn über die Dimension?"
  },
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    "start": 187.61,
    "end": 189.27,
    "text": "Wie groß das denn tatsächlich isst."
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    "start": 189.65,
    "end": 206.07,
    "text": "Man spricht zum jetzigen Zeitpunkt auf der einen Seite von Cyberangriffen, die wesentlich darauf abgezielt haben dass die Verbindungen zwischen politischer Führung, religiöser Führungs, das ist im Iran ja ganz ganz essentiell und den militärischen Elementen, was hier unterbrochen wurde."
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  {
    "start": 206.53,
    "end": 217.63,
    "text": "Der Telegram Channel, den die iranische Revolutionsgarten betreiben hat sich vom Ton auch geändert... geht davon aus, dass auch da wahrscheinlich gehackt worden ist und das hier eingetungen worden ist."
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    "start": 217.85,
    "end": 219.45,
    "text": "Das ist alles einmal im nonkineticen Bereich."
  },
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    "end": 227.97,
    "text": "sprechen wir vom kinetischen Bereich wie gesagt dann sprechen wir hier vermutlich von F- Thirty Kampfflugzeugen wir sprechen hier von Tomahawk Raketen die zum Einsatz kamen."
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    "end": 229.29,
    "text": "das sind nochmal die kinetische Mittel."
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    "end": 241.25,
    "text": "man kann davon ausgehen das natürlich auch der Geheimdienst gerade der israelische hier wieder Aufklärungsarbeit geleistet hat und das zusätzlich dazu spezielle Nutzkräfte im Raum sind die sich bereit halten."
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    "end": 246.11,
    "text": "also man kann ja nicht im eigentlichen Sinne sprechen, die zeichnet sich auch noch nicht ab."
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    "end": 254.87,
    "text": "Aber man kann von dem was der amerikanische Präsident in seiner grob achtminütigen Rede hier schon mitschwingend hat lassen ableiten – in welche Richtung das ganze gehen kann?"
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    "end": 276.01,
    "text": "Der amerikanischen Präsident hat davon gesprochen dass alle Teilstreitkräfte des Iran unter Umständen bewirkt und vernichtet werden so einmal die aufgebaute Drohkulisse, dass das iranische Volk zu Hause bleiben soll und eventuell dann bei einem Regime Change auf die Straße gehen soll und dort dann quasi die eigene Regierung in die eigene Hand nehmen soll."
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  {
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    "end": 280.09,
    "text": "Also, die Drohkulisse, die hier aufgebaut wurde ist schon substanziell."
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    "end": 283.65,
    "text": "Hier geht es von der Rhetorik her um mehr als nur das Nukleaprogramm."
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    "end": 287.57,
    "text": "Änderung der Regierung um einen Regime-Change."
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    "end": 290.03,
    "text": "Das war bis dato immer sehr, sehr fraglich."
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    "start": 290.07,
    "end": 300.27,
    "text": "ob das gangbar ist da es ja im Iran unverändert keine glaubwürdige Alternative, keine glaubwirkliche Opposition zur aktuellen Regierung gibt also die Kriege...die Ziele sind als maximal aktuell definiert."
  },
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    "end": 303.51,
    "text": "was kann man sich in weiterer Folge noch erwarten von der Rhetorik her?"
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    "end": 316.229,
    "text": "Das wird grob davon abhängen ob man nicht durch dieses Eskalate to deeskalat vielleicht dann doch einer Durchbruchschaft auf der diplomatischen Front dass man sich einigt dass der Iran-Konzessionen macht, wenn es um die Anrechnung von Uran geht."
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  {
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    "end": 322.75,
    "text": "Wenn's um das Nukleaprogramm geht und auf der anderen Seite – und das ist ja die Erwartungshaltung des Iranes -, dass sich in Sachen Sanktionen etwas tut."
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    "start": 323.07,
    "end": 333.65,
    "text": "Also dieses Fenster kann man nicht völlig zur Seite schieben, das ist absolut nicht vom Tisch sondern es könnte sich hier auch um ein Eskalett zu die Eskalet handeln also im ersten Ansatz Luftschläge, Luftschläge, die massiv waren."
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    "text": "wie es jetzt weitergeht?"
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    "end": 338.409,
    "text": "Es ist das gesamte Portfolio an militärischen Einsatzmitteln im Raum."
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    "text": "Die Frage wird sein Kann man sich diplomatisch für Wetter seinigen?"
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    "text": "Mich würde interessieren, wie überraschend denn diese Angriffe tatsächlich waren."
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    "end": 356.109,
    "text": "Sie haben es schon angesprochen man hat ja bis zuletzt über die über einen Atom-Deal verhandelt und jetzt heute am Samstagvormittag eben dieser Angriff hatte man da ein Überraschungsmoment auch auf seiner Seite von Seiten Israels und den USA?"
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    "end": 368.83,
    "text": "Ja auf dieses Überraschnungsmomente wird natürlich immer wieder gezählt und dieses Übereraschungs moment trifft gerade auch uns Europäer immer wieder da in all diese Dinge in der Regel an einem Wochenende passieren wo relativ wenig Betrieb ist auch bei uns."
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    "text": "Darum sind dann die diplomatischen Reaktionen aus Europa auch von der Seite relativ eingeschränkt, denn ja man ist hier am Wochenende."
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    "end": 376.489,
    "text": "Gehen wir in den Raum hinein!"
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    "end": 381.349,
    "text": "Der Freitag das ist der Tag an dem im islamischen Ländern Das ist quasi deren Sonntag."
  },
  {
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    "end": 390.169,
    "text": "Aus deren Zeitrechnung heraus ist Samstagmorgen sowohl wie bei uns da Montagmorgen das Leben beginnt langsam wieder anzulaufen In Israel, der Samstag ist es der Shabbat."
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    "end": 392.57,
    "text": "Da rechnet man grundsätzlich nicht damit dass viel passiert."
  },
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    "end": 399.21,
    "text": "das kann sich durchaus jetzt gegen schlägen, jedoch das Iran als positiv bewirken, da das zivile Leben etwas eingeschränkt ist."
  },
  {
    "start": 399.549,
    "end": 411.469,
    "text": "Also es gibt hier zeitlich durchaus ein Überraschungsfaktor bei der Überschneidung eben an einem Samstag zwischen der islamischen Montag wenn man so will, der Shabbat in Israel und die eingeschrankte Handlungsfähigkeit in Europa aufgrund Wochenende."
  },
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    "end": 419.13,
    "text": "Das ist durchaus ein überraschung Faktor der her genutzt wurde, der aber auch positiv sich auswirken kann aufgrund eines eingeschreckten Zivilen Lebens zumindest in Israel."
  },
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    "end": 423.45,
    "text": "Derzeit mehren sich auch die Berichte darüber, dass dieser Angriff von Langerhand geplant war."
  },
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    "end": 430.65,
    "text": "Dass das keine spontane Aktion ist sondern eben seit Monaten vorbereitet wurde in der Außenbetrachtung mit dem militärischen Auge?"
  },
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    "start": 430.71,
    "end": 431.289,
    "text": "Wie sehen Sie das?"
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    "end": 431.71,
    "text": "Ja,"
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  {
    "start": 432.01,
    "end": 442.57,
    "text": "der wesentliche Zusammenzug des Zusammenziehender von Streitkräften auf amerikanischer Seite im Raum hat natürlich ein Maße erreicht, das darauf schließen hat lassen, dass es hier zu einem militärischem Schlag gibt."
  },
  {
    "start": 442.63,
    "end": 445.65,
    "text": "also man hat... mehr als zwei Flugzeugträgergruppen hier im Raum gehabt."
  },
  {
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    "end": 465.409,
    "text": "Das ist durchaus substanziell, gerade wenn man im Hinterkopf behält dass die Vereinigten Staaten von Amerika ja mit dem Asian Pivot einen Interessensraum mehr in den Asiatischen Raum verlegen wollten und das war auch die Intention vom Präsident Donald Trump sowohl bei seiner Letzten also bei der aktuellen Präsidentschaft, da es sich nicht wieder im Nahen Osten verfängt, in kriegärischen Handlungen und dort dann hängen bleibt."
  },
  {
    "start": 465.87,
    "end": 473.65,
    "text": "Also von daher war das schon merkbar diese Zusammenziehung von militärischen Kräften, dass das wahrscheinlich mehr Troghulisse war."
  },
  {
    "start": 473.969,
    "end": 483.03,
    "text": "Es hat sich aber trotzdem immer wieder hinausgezögert, weil man vermutlich durch dieses Aufbauen von Druck trotzdem darauf gehofft hat dass es zu einer Verhandlungslösung kommt."
  },
  {
    "start": 483.21,
    "end": 491.01,
    "text": "Hier ist es nun wichtig auf die Positionen beider Seiten mit beiden Seiten meine ich den Iran und die Vereinigten Staaten hier einen Blick draufzuwerfen."
  },
  {
    "start": 491.07,
    "end": 497.37,
    "text": "das war schon bei der Präsidentschaft Trump I absehbar, dass die Policy der USA war, Maximum Pressure."
  },
  {
    "start": 497.429,
    "end": 501.609,
    "text": "Also ein maximales Maß an Druck auf die iranische Regierung auszuüben."
  },
  {
    "start": 502.09,
    "end": 514.53,
    "text": "Das war durchaus ein bisschen ein Wechsel zu der Vorgängerregierung – das sind wir dann bei Barack Obama schon – wo es mit dem JCPOA ja durchaus zumindest eine gewisse Entspannung gegeben hat, dass man sich zumindest auf Elemente mit dem Nukleardilheit einigen kann."
  },
  {
    "start": 515.409,
    "end": 525.29,
    "text": "Auf dieses Maximum-Pressure der Regierung Trump I hatte Iranier geantwortet mit Maximum Resistance Also absolute maximale Widerstandsfähigkeit."
  },
  {
    "start": 525.87,
    "end": 533.99,
    "text": "Ja und mit einer kurzen Unterbrechung, mit dem sechsovierzigsten Präsidenten nun bei der siebenvierziger Präsidentschaft wieder angelangt ist man wieder dort wo man vorher schon war."
  },
  {
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    "end": 537.97,
    "text": "Maximaler Druck auf der einen Seite, maximaler Widerstand auf der anderen Seite."
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    "start": 538.37,
    "end": 550.61,
    "text": "es gab ja bei den Verhandlungen die in Genf gelaufen sind gab's ja auch keine direkten Verhandlung zwischen den Iran- und den Vereinigten Staaten sondern das waren ja Übervermittlung stattfindende Übertritte, stattfindete indirekte Verhandlungen."
  },
  {
    "start": 550.97,
    "end": 557.65,
    "text": "Und trotzdem war die Hoffnung da dass man hier einen gewissen Mindestkonsens schafft, dass man hier auf die Kernpunkte zurückkommt."
  },
  {
    "start": 557.79,
    "end": 569.47,
    "text": "Der Iran wollte eine Linderung der Sanktionen zumindest in Teilbereichen haben und aus Sicht der USA war es zumindest das Nuklearprogramm wobei da schon etwas mehr dann von der Erwartungshaltung dabei war bei den USA."
  },
  {
    "start": 569.61,
    "end": 582.39,
    "text": "Da ging es auch um die Rolle des Iran an und für sich in der Region, der mit seinen Proxies, mit den Stellvertretern von der Hispola über die Militzen in Syrien, über die milizen im Irak, über Dihoutis immer wieder für Unruhe gesorgt hat."
  },
  {
    "start": 582.59,
    "end": 584.77,
    "text": "Das wollte man hier mit hineinnehmen in die Verhandlungen."
  },
  {
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    "end": 590.53,
    "text": "Genauso wie man mit in die verhandlungen hinein nehmen wollte, die balistischen Forschungsprogramme was balistische Raketen betrifft."
  },
  {
    "start": 590.99,
    "end": 599.91,
    "text": "also wäre es jetzt rein nur um das Nuklearprogramm gegangen dann wäre man wahrscheinlich wieder bei einem JCPoA geendet dass ja Donald Trump selbst und seiner Wählerschaft zu wenig war."
  },
  {
    "start": 600.329,
    "end": 603.27,
    "text": "Also hier war die Erwartungshaltung wahrscheinlich schon so groß."
  },
  {
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    "end": 604.49,
    "text": "Dass ist wirklich schwer."
  },
  {
    "start": 604.55,
    "end": 609.73,
    "text": "war eine Schnittmenge zu finden Mit den Forderungen der USA Und die Erwartungshaltungen des Iran?"
  },
  {
    "start": 610.35,
    "end": 620.209,
    "text": "Ja und offensichtlich konnte man sich über diese indirekten Verhandlungen nicht verständigen, konnte es sich nicht einigen dass man nun bei einer ersten Eruption in eine heiße Phase des Krieges ist."
  },
  {
    "start": 620.47,
    "end": 625.689,
    "text": "Das bedeutet jetzt nicht zwangsläufig das man auf einer Rutsche ist von der man nicht mehr runter kommt und das jetzt immer weiter eskaliert."
  },
  {
    "start": 626.55,
    "end": 643.13,
    "text": "Das kann noch immer Teil eines Escalade-to-Descalate-Rhetorik und eines Escale to DScalay Ansatzes sein denn das hatte man ja schon beim Zwölf Tagekrieg wo man dass soweit eskalierend hat lassen, bis man Gesichtswahrend auf beiden Seiten sagen konnte die Ziele wurden erreicht."
  },
  {
    "start": 643.31,
    "end": 650.209,
    "text": "Das was wir jetzt sehen ist offensichtlich wurden sie das nicht denn der amerikanische Präsident hat damals verkündet das iranische Nuklearprogramm ist nicht mehr existent."
  },
  {
    "start": 651.05,
    "end": 660.61,
    "text": "Jetzt stellen wir fest weniger als ein Jahr später Offensichtlich war es durchaus noch immer existent Denn so schnell kann auch der Iran nicht auf sechzig Prozent Anreichung von Uran kommen."
  },
  {
    "start": 660.91,
    "end": 666.39,
    "text": "Wenn Sie jetzt sagen, es könnte immer noch die Strategie sein, dass man quasi eskaliert und dann im Anschluss deeskalieren zu können."
  },
  {
    "start": 666.449,
    "end": 668.93,
    "text": "Halten sie das zum derzeitigen Zeitpunkt wirklich viel wahrscheinlich?"
  },
  {
    "start": 668.97,
    "end": 674.23,
    "text": "Wir sehen ja auch, dass jetzt andere Länder und andere Regionen von diesen Angriffen getroffen werden."
  },
  {
    "start": 674.329,
    "end": 680.35,
    "text": "beispielsweise eine Militärbasis in Bahrein aber auch in Saudi-Arabien soll das Einschläge von iranischer Seite gegeben haben."
  },
  {
    "start": 680.85,
    "end": 684.569,
    "text": "Noch einmal zur Änderung an die Zuseherinnen und Zusehern – Das ist eine ongoing Situation!"
  },
  {
    "start": 684.61,
    "end": 693.29,
    "text": "Das heißt Es könnte sich noch einiges ändern in den nächsten Stunden Aber trotzdem für wie wahrscheinlich halten Sie dass das dann auch ein paar Tage wieder vorbei ist wie der Zwölftagelkrieg."
  },
  {
    "start": 693.77,
    "end": 711.37,
    "text": "Aus aktueller Sicht sieht es nicht danach aus, eine der wesentlichen Forderungen ebenfalls wird doch sein die anderen arabischen, die anderen islamischen Staaten im Raum inwieweit die Vermitteln da entreten können beziehungsweise ob hier Druck aufgebaut werden kann auf den Vereinigten Staaten von Amerika bzw was man an Konzessionen vom Iran abbringen kann."
  },
  {
    "start": 712.11,
    "end": 729.25,
    "text": "Was man zurzeit noch nicht sieht ist, dass die sogenannten Verbündeten des Iran Ergewicht in den Ring werfen, also weder Russland dass er in letzter Zeit durchaus auch militärische Kräfte im Raum verlegt hat für gemeinsame Übungen nicht um den Iran zu verteidigen aber um symbolisch zu zeigen man hat Kooperationen da."
  },
  {
    "start": 729.91,
    "end": 735.15,
    "text": "Man hat auch Flugzeuge nach Teher angeschickt mit denen theoretisch die Regierung ausfliegen könnte."
  },
  {
    "start": 735.25,
    "end": 738.89,
    "text": "Das hat bis dato auch nicht stattgefunden, also hier ist es noch relativ ruhig."
  },
  {
    "start": 739.03,
    "end": 747.47,
    "text": "China das ebenfalls eigentlich in Interesse hat über die Ressourcen des Iranes dann einen regime change zu vermeiden da hat man bis dato aber auch nur nichts gehörter sind auf deiner seite."
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  {
    "start": 747.53,
    "end": 748.49,
    "text": "das ist noch sehr sehr ruhig."
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  {
    "start": 748.59,
    "end": 764.709,
    "text": "wenn wir jetzt zurück den dreiviertel jahr zum zwölf dahlkrieg hat auch pakistan damals sich zur verteidigung des irans ausgesprochen gesagt sollte jemand auf die idee kommen den iranen nuklear zu bewirken dann würde pakistan seinen nuklearen schutzschirm zur Verteidigung des Iran-Sinnenringen werfen."
  },
  {
    "start": 765.069,
    "end": 770.15,
    "text": "Von dem sind wir auf der einen Seite noch völlig entfernt, auf der anderen Seite eben mit Israel und den USA."
  },
  {
    "start": 770.65,
    "end": 782.189,
    "text": "Israel wird das aktuelle Window of Opportunity dieses Zeitfensters nutzen wollen zum Eigenschutz um hier so weit wie möglich das iranische Nuklearprogramm weiter herabsetzen zu können solange hier der internationale Druck nicht zu groß wird."
  },
  {
    "start": 782.27,
    "end": 788.189,
    "text": "Und der kann sich nur weiter aufbauen wenn es einen Druck gibt auf die Vereinigten Staaten und da kommen eben all die islamischen Staaten."
  },
  {
    "start": 790.449,
    "end": 798.63,
    "text": "Wenn die es schaffen an den USA heranzutreten und hier eine Messigung einzufordern, dann kann es durchaus sein dass das ein kürzerer Krieg wird."
  },
  {
    "start": 799.189,
    "end": 814.569,
    "text": "Aus aktueller Sicht sieht es nicht danach aus dass wir bei etwas vergleichbaren wie dem Zwölftagekrieg bleiben da auf der einen Seite die Schnittmenge wie gesagt der Forderung zu gering ist zwischen dem was der Iran will und was die Vereinigten Staaten plus Israel wollen."
  },
  {
    "start": 814.87,
    "end": 816.949,
    "text": "Das ist sehr, sehr schwer das in Eingang zu bringen."
  },
  {
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    "end": 822.53,
    "text": "Und auf der anderen Seite es war ja von amerikanischer Seite schon sehr wenig Vertrauen noch da in die Iran."
  },
  {
    "start": 822.61,
    "end": 824.59,
    "text": "Also Donald Trump hatte das auch wieder angesprochen."
  },
  {
    "start": 824.63,
    "end": 835.829,
    "text": "In seiner Begründung für die Aktion, für die Schläge die aktuellen, ist man ja zurückgegangen quasi bis zur iranischen Revolution, bis zur Festsetzung des Botschaftspersonals, bis zum bewirken der US Marine Basis im Nahen Osten."
  },
  {
    "start": 836.15,
    "end": 846.11,
    "text": "Also das war quasi die gesamte Dauer, die das iranische Regime nun an der Macht ist hat man in seiner Gesamtheit dargestellt als... Das ist ein inakzeptabel Zustand für die Vereinigten Staaten von Amerika."
  },
  {
    "start": 846.75,
    "end": 851.31,
    "text": "Und das ist doch ein Ausdruck dessen, wie diese Administration den Iran an und für sich sieht."
  },
  {
    "start": 851.35,
    "end": 861.99,
    "text": "Da gibt es eine gewisse Kontinuität seitdem dieses deokratische System gibt im Iran aber unter Donald Trump mit dem Republikan ist es schon sehr weit fortgeschritten wenn es um das fehlende Vertrauen geht."
  },
  {
    "start": 862.89,
    "end": 868.069,
    "text": "Ich kann mir nicht vorstellen dass es diesmal nur einige Tage gibt Wenn der Iran nicht sofort nachgibt."
  },
  {
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    "end": 869.709,
    "text": "Nachdem sieht's aber aktuell nicht aus"
  },
  {
    "start": 870.25,
    "end": 872.75,
    "text": "Herr Wasinger, kommen wir zu den Zielen der Konfliktparteien."
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    "end": 878.31,
    "text": "Sowohl die US-Seite als auch die israelische Seite sprechen mehr oder weniger von einem Regime Change."
  },
  {
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    "end": 885.829,
    "text": "Es klingt danach, als würde man die Regierung im Iran und deren Infrastruktur wegbomben Und dann sollen die Iraner selbst übernehmen."
  },
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    "end": 886.85,
    "text": "Ist das denn wirklich so einfach?"
  },
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    "end": 887.59,
    "text": "Kann das funktionieren?"
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  {
    "start": 887.89,
    "end": 893.05,
    "text": "Das war was der amerikanische Präsident in seiner Ansprache gesagt hat Fast schon wortwörtlich."
  },
  {
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    "end": 896.25,
    "text": "Aus meiner Bewertung heraus ist es nicht praktikabel."
  },
  {
    "start": 896.37,
    "end": 903.39,
    "text": "Da ist im Iran keine glaubwürdige keine ausreichend gut aufgestellte und vernetzte Opposition gibt."
  },
  {
    "start": 903.49,
    "end": 916.75,
    "text": "Und auch der immer wieder auftretende Nachfolger des Schaars, und auch weit als der aktuelle Scheier befindet sich nur außerhalb Landes – das ist keine Option die eins zu eins die Regierungsgeschäfte übernehmen könnte."
  },
  {
    "start": 918.73,
    "end": 933.05,
    "text": "Das größte Problem bei allen Ideen bis dato für einen Regime-Change war dass wie man es bis dato im Nahen Osten versucht hat nämlich mit einer Inversion mit Streitkräften, dort dann die eigenen Inversionsstreitkräfte im Nahen Osten."
  },
  {
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    "end": 935.65,
    "text": "Beispiel Irak oder Beispiel Afghanistan."
  },
  {
    "start": 936.209,
    "end": 950.93,
    "text": "Dort eine Administration stützen und langsam überleiten in der Hoffnung dass eine demokratische Regierung langsamer hinwächst mit einem demokratischen Verständnis Das ist aus jetziger Sicht so nicht absehbar das das funktionieren könnte."
  },
  {
    "start": 951.53,
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    "text": "Was wäre die Alternative?"
  },
  {
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    "end": 955.449,
    "text": "Die Alternative wäre, dass es eine Opposition gibt."
  },
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    "end": 956.77,
    "text": "Auch das ist nicht absehbar!"
  },
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    "end": 958.03,
    "text": "Das heißt was bleibt?"
  },
  {
    "start": 958.329,
    "end": 966.09,
    "text": "Das wahrscheinlichste Szenario aktuell wäre wenn man die aktuelle Führung wegbekäme, dass die Revolutionskarten übernehmen."
  },
  {
    "start": 966.15,
    "end": 977.03,
    "text": "und hier hat ja der amerikanische Präsident Tuchos schon ein Angebot auch in seiner Ansprache gemacht, das er gesagt hat, wenn die Revolution Skaten... Hier sich nicht wehren, nicht zu verteidigen übergehen."
  },
  {
    "start": 977.51,
    "end": 980.99,
    "text": "Die Waffen niederlegen dass man ihnen die Straffreiheit garantiert."
  },
  {
    "start": 981.31,
    "end": 988.03,
    "text": "Damit appelliert man natürlich an die... weniger radikalen, also mehr in der Mitte befindlichen Elemente innerhalb der Revolutionsgarten."
  },
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    "start": 988.49,
    "end": 992.829,
    "text": "Es sieht jedoch nicht so aus dass das ein glaubwürdiges und funktionierendes Modell wäre."
  },
  {
    "start": 993.25,
    "end": 1000.47,
    "text": "Denn der Iran ist in letzter Zeit durch sehr viele Phasen und sehr viele Erschütterungen gegangen was die Aufstände, die Pistate und Wahrheit weiterlaufen."
  },
  {
    "start": 1000.85,
    "end": 1003.73,
    "text": "nun diese Schläge vor einem Dreivierteljahr oder zwölf Tage Krieger."
  },
  {
    "start": 1003.77,
    "end": 1012.37,
    "text": "Also eine Verkettung einer anderen Reihung von Schocks von Innern und Außen Und nichtsdestotrotz hatte das Regime permanent die Zügel in der Hand."
  },
  {
    "start": 1012.51,
    "end": 1023.67,
    "text": "Das Regime war zwar mit jeden Tag, mit jedem einzelnen Protest und mit jedem Toten im Iran weiter geschwächt trotzdem war man nie an der Kippe das mir direkt Kontrolle über das Land verloren hätte."
  },
  {
    "start": 1024.329,
    "end": 1026.79,
    "text": "Und so sieht es eben aktuell auch noch nicht aus."
  },
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    "start": 1027.27,
    "end": 1034.01,
    "text": "dass was wahrscheinlich wieder eintreten wird ist ja das egal wie unzufrieden die iranische Bevölkerung mit der eigenen Regierung ist."
  },
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    "start": 1035.09,
    "end": 1044.01,
    "text": "Die iranischen Bevölkerung will keine Einmischung von außen Und am allerwenigsten will man diese Einmischung von außen, wie man es im Iran nennt."
  },
  {
    "start": 1044.07,
    "end": 1047.49,
    "text": "Der kleine und der große Satan also von Israel und den Vereinigten Staaten."
  },
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    "end": 1050.79,
    "text": "Das heißt, was man vermutlich wieder erleben wird hier."
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    "start": 1051.19,
    "end": 1053.43,
    "text": "Wird ein rally around the flag Prozess?"
  },
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    "start": 1053.57,
    "end": 1061.41,
    "text": "Dass die iranische Bevölkerung, die jetzt lange in Protesten drin war sich jedoch nicht auf der Seite dieser Intervention von außen stellt."
  },
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    "start": 1061.93,
    "end": 1063.03,
    "text": "Wozu führt nun das alles?"
  },
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    "end": 1063.19,
    "text": "denn?"
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    "start": 1063.25,
    "end": 1067.23,
    "text": "wir können davon ausgehen dass es durchaus den Vereinigten Staaten von Amerika bewusst ist."
  },
  {
    "start": 1067.27,
    "end": 1072.31,
    "text": "also wir sprechen ja nicht von einem Apparatum von einem Staat der nicht in der Lage so etwas selbst zu beurteilen."
  },
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    "start": 1072.73,
    "end": 1078.19,
    "text": "Auf einer seite sind das alles Indikat-Dauern dafür, dass man mit der Rhetorik, mit dem was man sagt."
  },
  {
    "start": 1078.27,
    "end": 1080.07,
    "text": "Mit dem Appell des amerikanischen Präsidenten!"
  },
  {
    "start": 1080.15,
    "end": 1091.63,
    "text": "Dass die amerikanische Bevölkerung Verlust in den eigenen Streitkräften ebenfalls in Kauf wird nehmen müssen... ...dass man hier weiter ist auf maximalen Druck aufzubauen auf den Iran und das auch glaubwürdig zu machen."
  },
  {
    "start": 1091.91,
    "end": 1100.25,
    "text": "Das ist die eine Variante, dass wir hier weiter in Wahrheit auf die diplomatische Karte setzen will jetzt noch mehr Druck dahinter und noch schärferer Rhetorie."
  },
  {
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    "end": 1110.71,
    "text": "Auf der anderen Seite ja, dass Man hofft Das wäre nun die zweite Möglichkeit, dass man hofft das Regime wegbekommt vonseiten der Vereinigten Staaten und seitens Israel."
  },
  {
    "start": 1111.35,
    "end": 1119.79,
    "text": "Und hoffte aus dem aktuell nicht absehbaren Raum nämlich der Bevölkerung selbst ein Aufstand passiert und eine Demokratisierung wieder eintritt."
  },
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    "end": 1128.01,
    "text": "Wie gesagt aus jetziger Sicht und aus meiner Bewertung heraus mir fällt hier nicht ein wer hier die Regierungsgeschäfte übernehmen sollte."
  },
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    "start": 1128.49,
    "end": 1132.75,
    "text": "Wenn wir das historisch betrachten, da kennen Sie sich natürlich deutlich besser aus als ich."
  },
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    "start": 1132.87,
    "end": 1137.89,
    "text": "Mir wäre kein Beispiel bekannt wo ein Regime aufgrund von Luftangriffen etc."
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    "end": 1140.01,
    "text": "gestürzt worden wäre."
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    "end": 1144.67,
    "text": "Da hat es eigentlich meines Wissens nach immer so etwas wie Boots on the Ground gebraucht."
  },
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    "start": 1144.83,
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    "text": "oder liege ich da völlig falsch?"
  },
  {
    "start": 1146.49,
    "end": 1151.11,
    "text": "weil ich kann mir nicht vorstellen wie dieses Regime mit Luftangriften und Anführungszeichen weggebompt werden soll?"
  },
  {
    "start": 1151.51,
    "end": 1157.39,
    "text": "Also was es historisch schon gibt sind im Beispiel, dass man mit Luftkampagnen ein Regime so wesentlich geschwächt hat."
  },
  {
    "start": 1157.51,
    "end": 1160.45,
    "text": "Dass das an die Grenze des Kollapses kam."
  },
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    "start": 1160.75,
    "end": 1165.11,
    "text": "Aber wie Sie darstellen also rein ohne Boots on the Ground Das wird so nicht durchführbar sein."
  },
  {
    "start": 1165.21,
    "end": 1177.07,
    "text": "Also am nächsten daran war Libyen wo man als Boots On The Ground ja zumindest die Aufständischen im Land hatte und diese aufständischen Gruppen wo man versucht hat Luftkampagne von außen zu synchronisieren mit denen."
  },
  {
    "start": 1177.53,
    "end": 1186.33,
    "text": "Bis zum heutigen Tag ist das Land destabilisiert, weil es eben hier dann nichts gab und nichts einhellig auf das ich alle einigen konnte was hier die Regierungsgeschäfte nachgedacht dafür übernehmen sollte."
  },
  {
    "start": 1186.77,
    "end": 1190.89,
    "text": "also dass ist du hast dann einen Teufel der sich an der Wand abzeichnet."
  },
  {
    "start": 1190.99,
    "end": 1206.25,
    "text": "wenn man jetzt nichts hinbringen kann keine Regierung übernehmen könnte dann sprechen wir von einer Bevölkerung von neunzig Millionen Iranern die über Jahrzehnte traumatisiert wahrscheinlich sind als Bevölkerung von dem, was man seit der Revolution erlebt hat."
  },
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    "start": 1206.49,
    "end": 1213.37,
    "text": "Ein Land das mit dieser Größenordnung, mit diesen Ressourcen und mit dieser Bevölkerungszahl in einem Bürgerkrieg hineintrifftet."
  },
  {
    "start": 1213.63,
    "end": 1216.35,
    "text": "Das wird auch für niemanden gut sein!"
  },
  {
    "start": 1217.09,
    "end": 1222.31,
    "text": "Es kann ja nicht die Wunschvorstellung Israel zu sein wenn wir jetzt diese Perspektive wieder einnehmen wollen."
  },
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    "start": 1222.35,
    "end": 1236.19,
    "text": "Bis dato war es ja für Israel – auch wenn die Anrechnung mit Urant ist natürlich ein Alptraumszenario Vom großen Setting aber war das ja für Israel nicht so negativ, weil wenn man ein sehr geschwächtes Regime da ist, dass berechenbar ist."
  },
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    "text": "Aber wie gesagt sie haben mit sich selbst beschäftigt."
  },
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    "end": 1250.09,
    "text": "Wenn das jetzt wegkommt kann es wieder eine weitere Dynamisierung bringen und ob das Pendel dann Richtung Demokratisierung ausschlägt oder vielleicht in einer anderen Richtung mit einer anderen Artikalisierung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar."
  },
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    "end": 1253.63,
    "text": "Halten Sie tatsächlich so etwas um darauf noch mal zu sprechen zu kommen?"
  },
  {
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    "end": 1256.41,
    "text": "Wie Boots on the Ground für absolut ausgeschlossen?"
  },
  {
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    "end": 1261.79,
    "text": "die Amerikaner vielleicht tatsächlich sagen könnten, na gut wir müssen reingehen."
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    "start": 1262.25,
    "end": 1271.13,
    "text": "Nun für sowas wird es immer ein Szenario geben wo man das zumindest plant da ja das Militär mit dem Planungsstäben alle Optionen zumindest mal aufzubereiten hat und darzustellen hat."
  },
  {
    "start": 1271.23,
    "end": 1278.69,
    "text": "aber hier muss man nun einfach realistisch auf das gehen was unabdingbar ist oder was unveränderbar ist und das ist Topografie und Geographie."
  },
  {
    "start": 1279.39,
    "end": 1294.55,
    "text": "Grenzen kann man natürlich einmal verschieben im Nachhinein Aber wenn wir jetzt einfach mal auf die Karte schauen und an den angrenzenden Staaten um den Iran herum und die Topografie um den Iran herum, dann wird man feststellen wäre ich verantwortlich dafür den Iran zu verteidigen gegen eine Invasion."
  },
  {
    "start": 1294.81,
    "end": 1304.89,
    "text": "Dann wäre das eine sehr angenehme Aufgabe da mit den Gebirgszügen die sich um den iran im Norden beziehungsweise Richtung Nordosten herum ziehen."
  },
  {
    "start": 1305.33,
    "end": 1312.43,
    "text": "Das ist ein sehr verdeidigungsgünstiges Gelände und einfach kein Gelände durch das ich hinein mit einer Landstreitkraft in den Iran einmarschieren wollte."
  },
  {
    "start": 1313.07,
    "end": 1318.75,
    "text": "Wenn ich nun Richtung Westen gehe dann gäbe es hier natürlich einige angrenzende Staaten, die man verwenden könnte."
  },
  {
    "start": 1318.83,
    "end": 1326.63,
    "text": "Wo sie jedoch wahrscheinlich aus innenpolitischen Gründen nicht tragbar ist für diese Nationen eine Invasion zu unterstützen und das ist ohne dies ein Fraquila-Raum."
  },
  {
    "start": 1327.09,
    "end": 1334.97,
    "text": "also jetzt mit einer westlichen Streitmacht oder mit einer Westlichen Koalition, zu der unter Umständen vielleicht auch noch Israel gehört, hier hineinzugehen?"
  },
  {
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    "end": 1339.51,
    "text": "Und dass als Ausgangspunkt für eine Invusion zu nehmen sehr unwahrscheinlich!"
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  {
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    "text": "Mit Pakistan wird auf die andere Seite gehend politisch Nicht tragbar und aus Sicht Pakistan."
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    "text": "Nein!"
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  {
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    "text": "Also, man kann das nur trennungwenden wie man will."
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    "end": 1355.65,
    "text": "am Ende des Tages bleibt dann der Golf von Hormuz mit einer amphibischen Anlandung."
  },
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    "text": "Das ist militärisch machbar."
  },
  {
    "start": 1357.83,
    "end": 1363.33,
    "text": "Das ist grundsätzlich geschichtlich wiederholt geschehen dass was jedoch bleibt aus der Geschichte?"
  },
  {
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    "text": "es das ist vermutlich die blutigste Art und Weise eine Invasion in ein Land durchzuführen."
  },
  {
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    "end": 1388.85,
    "text": "Amphibisch, denn gerade dieses Zusammenwirken von unterschiedlichen Teilstreitkräften aus unterschiedlichen Domänen spielt ja die Marina mit, die Luftwaffe mit dann gibt es Marine Infantry und man hat diesen Übergang zu schaffen von der Maritime Domäne an die Landdomäne Und das ist eine sehr verwundbare Zeitung wo sowas stattfindet."
  },
  {
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    "text": "Das ist wie gesagt machbar."
  },
  {
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    "end": 1398.73,
    "text": "Es ist nur sehr blutig und es gibt im Iran durchaus Möglichkeiten hier Schaden zu verursachen auf Seiten der Vereinigten Staaten von Amerika."
  },
  {
    "start": 1399.21,
    "end": 1402.41,
    "text": "Und wenn man hier etwas zurückgeht in der Geschichte, wie lange das schon her ist?"
  },
  {
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    "end": 1411.69,
    "text": "Dass in Rahmen eines konventionellen Konfliktes ein Staat einen Kriegsschiff verloren hat – da muss man schon zurückgehen auf den Falklandkrieg!"
  },
  {
    "start": 1412.19,
    "end": 1421.57,
    "text": "Also das ist schon eine Zeit lang her und bei aller waffentechnologische Überlegenheit der Vereinigen Staaten, der US Navy ganz ohne Verluste wäre sowas vermutlich nicht"
  },
  {
    "start": 1421.63,
    "end": 1422.15,
    "text": "durchfüllbar.\""
  },
  {
    "start": 1422.73,
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    "text": "in dem Raum."
  },
  {
    "start": 1423.51,
    "end": 1429.59,
    "text": "Also die Topografie und die Geographie macht es dem Iran hier relativ leicht, das bedeutet nicht dass es nicht machbar ist."
  },
  {
    "start": 1429.71,
    "end": 1438.83,
    "text": "natürlich ist all das machbar noch dazu für die größte Militärmacht der Welt für den Vereinigten Staaten gemeinsam mit der entwickelten Militäermacht im Raum nämlich Israel."
  },
  {
    "start": 1439.15,
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    "text": "ja das ist machbar!"
  },
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    "start": 1440.93,
    "end": 1447.47,
    "text": "Es ist jedoch sehr herausfordernd und aufgrund dieses Settings eher als unwahrscheinlich zu beurteilen."
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  {
    "start": 1447.51,
    "end": 1451.27,
    "text": "jetzt kann man natürlich sagen So kann man die Worte des amerikanischen Präsidenten interpretieren mit."
  },
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    "start": 1451.31,
    "end": 1453.17,
    "text": "Das wären Verluste in Kauf zu nehmen sein!"
  },
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    "start": 1454.53,
    "end": 1465.77,
    "text": "Die Frage ist ob er damit wirklich eine amphibische Anlandung im Iran meint und wie sich das auswirkt auf die Weltwirtschaft, das möchte man auch jetzt nun mal hier in den Raum gestellt haben."
  },
  {
    "start": 1466.71,
    "end": 1468.39,
    "text": "denn was mit den Ölpreisen passiert?"
  },
  {
    "start": 1468.73,
    "end": 1476.81,
    "text": "In dem Moment wo sowas angedacht und durchgeführt wird... Jetzt wahrscheinlich noch gar nicht vorstellen, also dann gehen wir zurück bis die Öl-Krisen vor Jahrzehnten."
  },
  {
    "start": 1476.89,
    "end": 1480.69,
    "text": "Die werden hier wahrscheinlich als Analogie nicht ausreichen und das zu beschreiben was dann passieren würde."
  },
  {
    "start": 1481.15,
    "end": 1484.63,
    "text": "Und hier wären natürlich schon Vitalinteressen gerade von China getroffen."
  },
  {
    "start": 1485.01,
    "end": 1490.41,
    "text": "Für Russland wird es ja angenehm mit der Energiepreise nach oben gehen macht man mehr Geld mit dem Verkauf von eigener Energie."
  },
  {
    "start": 1490.91,
    "end": 1501.39,
    "text": "für China ist den größten Importeur und auch für andere wie Indien als Großimporteur ist das wahrscheinlich untragbar und dann bekäme das wahrscheinlich eine noch globalere Dynamik als es ohne dies schon hat."
  },
  {
    "start": 1501.77,
    "end": 1507.01,
    "text": "Wenn wir über die wirtschaftlichen Gefahren sprechen, müssen wir vielleicht noch über einen wichtigen Punkt sprechen."
  },
  {
    "start": 1507.05,
    "end": 1517.07,
    "text": "Der von sehr vielen Beobachtern immer quasi als die wirenschaftliche, ich sag's jetzt einfach Atombombe des Iranes bezeichnet wird nämlich eine mögliche Sperrung der Straße vom Hormus."
  },
  {
    "start": 1517.15,
    "end": 1521.17,
    "text": "Diese Trumpfkarte, die das iranische Regime theoretisch in der Hinterhand hätte."
  },
  {
    "start": 1521.79,
    "end": 1524.61,
    "text": "ist es wahrscheinlich dass diese Trumpf Karte tatsächlich gezogen wird?"
  },
  {
    "start": 1525.31,
    "end": 1528.59,
    "text": "Man hat... Von Seite des Iranes natürlich immer wieder mit dem Gelieb eugelt."
  },
  {
    "start": 1528.85,
    "end": 1535.43,
    "text": "Es war beim letzten vor einem Dreivierteljahr, beim zwölf Tage Krieg hatten wir die Straße von Hummus nicht gesperrt und man muss bei diesem Begriff auch aufpassen."
  },
  {
    "start": 1535.59,
    "end": 1551.73,
    "text": "Sperren bedeutet jetzt nichts so wie wenn man sich das vorstellt dass sie eine Linie von Schiffen ist, die keine anderen Schiffe durchlässt sondern es reichte bereits die Gefährdung eines Raumes dafür da, und für die Transporte von Ressourcen, von Energie nicht vergangbar ist."
  },
  {
    "start": 1552.07,
    "end": 1564.83,
    "text": "Also wenn der Iran signalisiert dass man hier mit Seminern die Einsatzführung durchübt beziehungsweise mit Antischiefsraketen hier wirksam wird dann reduziert das den Schiffverkehr schon in einem Ausmaß, dass man das auf dem Markt spürt."
  },
  {
    "start": 1565.53,
    "end": 1573.05,
    "text": "Es hat hier in der Informationsdomäne, die im einundzwanzigsten Jahrhundert immer wichtig ist bei der Kriegsführung Dass man Botschaften hinausbringt und transportiert."
  },
  {
    "start": 1573.55,
    "end": 1587.21,
    "text": "im Vorfeld Der heutigen Schläge hat es hier in der Informationskriegsführung schon Signale des Iran gegeben mit einer gemeinsamen Übung mit Russland, indem man genau solche Szenarien wie ein Sperren und ein blockierender Straße von einem Muss geübt hat."
  },
  {
    "start": 1587.59,
    "end": 1592.49,
    "text": "Mit Schnellbooten, mit der eigenen Marine, mit eine gemeinsame Übung den russischen Streitkräften."
  },
  {
    "start": 1592.53,
    "end": 1594.41,
    "text": "also das Pouvoir ist ja jedenfalls da."
  },
  {
    "start": 1595.41,
    "end": 1609.07,
    "text": "wenn das Regime im Iran sich gegen die Wand gedrückt fühlt und keinen anderen Ausweg mehr sieht Dann ist das durchaus eine gangbare Variante, dass man das macht um Weiterdruck aufzubauen."
  },
  {
    "start": 1609.21,
    "end": 1611.01,
    "text": "Denn was passiert dann in weiterer Folge?"
  },
  {
    "start": 1611.89,
    "end": 1614.51,
    "text": "Speer an der Straße von Hormuz ist ja nur der eine Akt."
  },
  {
    "start": 1614.57,
    "end": 1627.13,
    "text": "aber dadurch geht die Energiepreise so in die Höhe, dass die internationale Staatengemeinschaft mehr und mehr Interesse daran hat, dass es zu einer Deeskalation kommt, dass sich die Energiepräise wieder einpendeln und die Energie erschwingbar bleibt für die Masse der Staaten."
  },
  {
    "start": 1627.17,
    "end": 1636.31,
    "text": "Das bedeutet, dass der diplomatische Druck gerade auf die feinigen Staaten von Amerika größer wird dass man hier einschreitet und einen Riegel vorschiebt."
  },
  {
    "start": 1636.89,
    "end": 1655.95,
    "text": "Also es ist nicht auszuschließen, dass das passiert und je weiter die Eskalationsspirale geht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit nur eben als Vergleich beim Zwölft-Tage-Krieg, wo es durchaus verretablen Einsatz von Luftkriegsmitteln auf den Iran gab war diese Schwelle nicht überschritten, dass man das tut."
  },
  {
    "start": 1656.63,
    "end": 1668.81,
    "text": "Das heißt der Iran wird das dann machen wenn er weiß... keine Exit-Strategie mehr und wenn der Iran selbst nicht mehr daran glaubt, dass man das mit einer Verhandlungslösung wird noch mal hinbekommen."
  },
  {
    "start": 1669.09,
    "end": 1669.17,
    "text": "Herr"
  },
  {
    "start": 1669.21,
    "end": 1682.49,
    "text": "Wasinger vielleicht abschließend einen Punkt haben wir bis jetzt ausgelassen denn sollte man vielleicht ebenfalls nachholen zumindest ein bisschen im Detail nämlich die Frage wie hoch denn das militärische Zerstörungspotenzial des Iran derzeit überhaupt ist."
  },
  {
    "start": 1682.65,
    "end": 1694.65,
    "text": "Ich kann mich erinnern, wir haben nach dem Zwölftagekrieg einmal miteinander gesprochen und haben sie gesagt dass man durchaus überrascht war wie stark den die iranischen Raketeneinschläge tatsächlich waren oder die iranesen Luftwaffen?"
  },
  {
    "start": 1695.05,
    "end": 1695.89,
    "text": "Wie sieht es dieses mal aus?"
  },
  {
    "start": 1696.21,
    "end": 1702.09,
    "text": "Ja der Iran hat unverändert ein bemerkenswertes Arsenal von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern bzw."
  },
  {
    "start": 1702.51,
    "end": 1702.89,
    "text": "Dronen."
  },
  {
    "start": 1703.47,
    "end": 1709.73,
    "text": "dadurch dass man hier sehr viel selbst produziert Weil halt all diese Dinge selbst produziert, ist man hier auch autonom."
  },
  {
    "start": 1710.37,
    "end": 1714.61,
    "text": "Also hat man die Fähigkeit dass man die eigenen Bevorratungen wieder auffüllt?"
  },
  {
    "start": 1714.67,
    "end": 1727.51,
    "text": "Die Depots das hat man gemacht und der Iran hat die Fächkeit dass er hier wieder die Luftverteidigungssysteme überfrachtet und zwar auf der einen Seite in Israel selbst, obwohl es die entwickelsten auf dem Planeten sind."
  },
  {
    "start": 1727.99,
    "end": 1734.69,
    "text": "Und auf der anderen Seite natürlich auch die Vielzahl von US-Stützpunkten, die sich im nanomittleren Osten befinden, die sind ja ebenfalls angreifbar."
  },
  {
    "start": 1736.99,
    "end": 1742.21,
    "text": "gezielt dieser Truppenaufbau der Vereinigten Staaten, dass man hier die eigenen Truppen vor Ort schützen kann."
  },
  {
    "start": 1742.25,
    "end": 1754.29,
    "text": "Das ist aber auf der einen Seite das man die Macht projiziert und diplomatischen Druck ausüben kann, wenn man Einsatzmittel einsetzen will, die verfügbar sind im Raum, aber auf den anderen Seite hat man eben all die Einsatzmittel um die eigene Truppen im Raum zu schützen."
  },
  {
    "start": 1754.91,
    "end": 1774.17,
    "text": "Der Iran hat hier unglaubliche Fähigkeiten um verändert, dass er jetzt nicht mit Einzelraketen oder mit Einzellwaffensystemen durchkommt sondern durch den gezielten Einsatz von unterschiedlichen Einsatzmitteln, die auf unterschiedliche Eindringen können mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten synchronisiert Ziele bewirken können."
  },
  {
    "start": 1774.63,
    "end": 1781.95,
    "text": "Dort dann die Luftverteidigungsmittel überfrachten können und kinetische Wirkung erziehen können, dazu hat Iran unverändert die Fähigkeit."
  },
  {
    "start": 1782.41,
    "end": 1789.11,
    "text": "Was wir hier doch auch gesehen haben ist wozu der Iran keine Fähigkeiten hat ist offensichtlich eine glaubwürdige eigene Luftverteidigung aufzubauen."
  },
  {
    "start": 1789.27,
    "end": 1795.73,
    "text": "Denn hier hat man durchaus auch investiert in Zusammenarbeit mit Russland also sich russische Luftverteilungssysteme organisierter."
  },
  {
    "start": 1795.85,
    "end": 1800.79,
    "text": "das waren natürlich mit massen Man Pets also Man Portable Air Defense Systems kurzer Reichweite."
  },
  {
    "start": 1801.71,
    "end": 1807.45,
    "text": "Es hat hier keine größeren Systeme der Verschiebungen gegeben, aber der Iran hatte grundsätzlich Fähigkeiten zur Luftverteidigung."
  },
  {
    "start": 1807.57,
    "end": 1813.37,
    "text": "All die haben nicht gewirkt bei den Schlägen heute in der Früh – das war unzureichend und das wird nicht besser werden!"
  },
  {
    "start": 1813.75,
    "end": 1820.95,
    "text": "Also ganz gezielt wird von dem Vereinigten Stadt von Amerika und aus den israelischen Streitkräften natürlich alle erkannten Luftvertragungsmittel weiterhin bewirkt."
  },
  {
    "start": 1821.57,
    "end": 1827.87,
    "text": "Die Wirkung am Boden im Iran wird wahrscheinlich Zunehmend wird intensiver werden, damit sich weniger und weniger wehren kann."
  },
  {
    "start": 1828.21,
    "end": 1830.55,
    "text": "Selbst die Fähigkeiten zum Schlag hat der Iran."
  },
  {
    "start": 1830.95,
    "end": 1833.81,
    "text": "Zusätzlich hat er die Iran-Fähigkeit alle diese Einsatzmittel."
  },
  {
    "start": 1834.11,
    "end": 1839.37,
    "text": "Ballistische Raketen, Drohnen usw.. alle in Tunnelanlagen bzw."
  },
  {
    "start": 1839.63,
    "end": 1852.33,
    "text": "unterirdisch einmal bereit zu halten, vor dem Einwirkung durch israelische und amerikanische Luftkriegsmittel zu schützen und nur anlassbezogen herauszubringen, dass man dann direkt für den Schlag sehr rausstellt und nachher wieder zurückzieht."
  },
  {
    "start": 1852.77,
    "end": 1856.11,
    "text": "Die Revolutionsgarten sind unverändert handlungsfähig im Iran."
  },
  {
    "start": 1857.17,
    "end": 1867.51,
    "text": "Das bedeutet das man die eine koordinierende Stelle, die all diese Proxies ansteuern kann die Militzen im Irak, die Milizen in Syrien."
  },
  {
    "start": 1867.99,
    "end": 1870.05,
    "text": "Die Hut ist zum Teil auch die Hamas."
  },
  {
    "start": 1870.45,
    "end": 1880.03,
    "text": "Also man hat mit der Kurzbrigade und mit den Revolutionsgarten hat man dieses Element noch immer funktional, weil das all die ansteuern kann unfrieden für Unruhe sorgen kann."
  },
  {
    "start": 1880.31,
    "end": 1885.15,
    "text": "Das Fähigkeitsportfolio dieser Proxis, der Stellvertreter ist jedoch stark eingeschränkt worden."
  },
  {
    "start": 1885.27,
    "end": 1893.47,
    "text": "Israel hat hier über die Jahre in Wahrheit seit dem siebten Oktober XXIII hinweg die Fähigkeiten all diese Akteure drastisch erabgesetzt."
  },
  {
    "start": 1893.55,
    "end": 1900.07,
    "text": "das bedeutet die können zwar noch agieren aber nicht mehr an einem Ausmaß wie das vor Oktober XIII der Fall war."
  },
  {
    "start": 1900.71,
    "end": 1907.13,
    "text": "also zusammengefasst der Iran hat Möglichkeiten Israel zu treffen empfindlich zu treffen."
  },
  {
    "start": 1907.29,
    "end": 1913.19,
    "text": "Der Iran hat die Möglichkeit, dass er die US-Streitkräfte an den Stützpunkten im Raum trifft."
  },
  {
    "start": 1914.09,
    "end": 1931.97,
    "text": "Der Iranian hat die Fähigkeit zur Einsatzführung, zur hinderten Einsatzführungen in der Straße von Homus, die dazu führen würde das die Straße temporär gesperrt wäre und damit wenn man will provoziert, dass man in ein kommissionelles Seegefecht mit den US-Streitkräften in einen Raum kommen könnte."
  },
  {
    "start": 1932.27,
    "end": 1940.09,
    "text": "also da sind noch merkbare Fähigkeiten dar Und wie bereits angesprochen, das Regime selbst hat die Zügel noch in der Hand."
  },
  {
    "start": 1940.49,
    "end": 1948.05,
    "text": "Es wirkt nicht so, dass das iranische Regime vor einem Einbruch stünde, dass man die Kontrolle über alle diese Wirkmittel verliert."
  },
  {
    "start": 1948.11,
    "end": 1949.47,
    "text": "Dann sieht es aktuell überhaupt nichts aus."
  },
  {
    "start": 1949.85,
    "end": 1950.77,
    "text": "Matthias Wasinger war das."
  },
  {
    "start": 1950.95,
    "end": 1953.69,
    "text": "vielen Dank für Ihre Zeit und für ihre Einordnungen heute!"
  },
  {
    "start": 1953.75,
    "end": 1959.07,
    "text": "Wir werden natürlich schauen, bis sich das weiterhin entwickelt und höchstwahrscheinlich in der nächsten Zeit nochmal miteinander sprechen."
  },
  {
    "start": 1959.31,
    "end": 1959.95,
    "text": "Alles Gute, danke!"
  },
  {
    "start": 1960.33,
    "end": 1963.15,
    "text": "Danke vielmals Herr Retschizäcker, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Samstag."
  },
  {
    "start": 1963.45,
    "end": 1964.83,
    "text": "Und an dieser Stelle auch noch ein Hinweis!"
  },
  {
    "start": 1964.91,
    "end": 1970.39,
    "text": "Abonnieren Sie bitte unseren Kanal, lassen sie uns einem Kommentar oder eine Bewertung da und vergessen sie nicht die Glocke zu drücken."
  },
  {
    "start": 1970.85,
    "end": 1974.11,
    "text": "Das ist wahnsinnig wichtig für die Verbreitung unserer journalistischen Arbeit."
  },
  {
    "start": 1974.15,
    "end": 1975.23,
    "text": "Vielen Dank fürs dabei."
  },
  {
    "start": 1975.27,
    "end": 1975.67,
    "text": "es an heute."
  },
  {
    "start": 1975.93,
    "end": 1976.85,
    "text": "Ich bin Daniel Retschezäcker."
  },
  {
    "start": 1977.01,
    "end": 1978.37,
    "text": "Bis zum nächsten Mal."
  }
]