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    "text": "Herzlich willkommen zu Besserleben, der Standard-Podcast zum Glücklichwerden."
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    "text": "Wir sind gerade auf Sommerpause und ab August dann wieder mit neuen Folgen zurück."
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    "text": "Und bis dahin werde ich mich an den freien Tagen ganz meiner Summerbucketlist widmen, nämlich viel Zeit draußen verbringen um mich auf die Suche nach den allerschönsten Bergseen machen."
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    "text": "Jedenfalls aber will ich echt weniger am Handy hängen!"
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    "text": "Wenn es euch auch so geht, dann empfehle ich euch heute eine Folge aus dem März vergangenen Jahres von meinen Kolleginnen Antonia Raut und Franziska Zeudl gemeinsam Psychotherapeutin Julia Dier, gehen Sie der Frage nach wie wir unsere Screentime reduzieren können."
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    "text": "Viel Spaß beim Zuhören!"
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    "text": "Sind wir eigentlich alle händisüchtig?"
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    "text": "Frustrationsdoleranz wird auch immer schlechter"
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    "text": "Angeblich ist es extrem effektiv, ich werde's ausprobieren."
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    "text": "Wir kommen bei Besserleben – Der Standard-Podcast zum Glücklichwerden."
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    "text": "Ich bin Antonia Ott"
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    "text": "Ich bin Franziska Zoedel."
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    "text": "Ich gebe es zu gerade am Handy bin ich selber wirklich viel zu viel und ich glaube, ich bin damit nicht allein."
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    "text": "Du auf jeden Fall Franzi hast mir erzählt, dass du da jetzt kürzlich einen erradikalen Schritt gewagt hast, um das zu ändern?"
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    "text": "Ganz genau mein Handy schickt mir immer so Berichte wieviel Zeit ich am Screen verbringe."
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    "text": "Und darum habe ich einen radikalen Schritt gewagt und hab meinem Mann mein Handy übergeben und gesagt bitte riecht irgendwas ein dass sich nur mehr fünfzehn Minuten am Tag auf Instagram verbringen kann und dann muss man einen Code eingeben wenn man mehr Zeit will und diesen Code und das ist das geniale Kenne ich nicht."
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    "text": "Das heißt, ich muss sowieso meinen ganzen Tag warten bis ich meine Mann am Abend sehe dass er vielleicht nochmal den Kohl eingibt?"
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    "text": "Es ist eine gewohnheit dass man einfach das Hände nimmt und auf Instagram geht Und wenn's immer geht gibt's keinen Grund für mich mein Handy in die Hand zu nehmen."
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    "text": "Ich habe ja was Ähnliches ausprobiert, also ohne meinen Mann an Bord zu holen."
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    "text": "Die macht man grundsätzlich den ganzen Bildschirm schwarz und man muss dann immer in einer Suchfunktion die App suchen, die man braucht."
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    "text": "weil mir ist aufgefallen dass ich ganz oft einfach gerade auf das Instagram-Icon nur so aus Gewohnheit draufgeklickt bin obwohl ich eigentlich gar nicht darauf gehen wollte."
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    "text": "Am Anfang hat es total super geklappt und mit der Zeit ist es aber leider so, dass man diese Workaround dann irgendwann auch wieder automatisiert."
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    "text": "Dass wir uns mit solchen Apps austricksen oder unsere Ehemänner unsere Handys sperren"
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    "text": "müssen?!"
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    "text": "Dafür haben wir uns wieder mal eine Expertin... Ins Studio geholt nämlich Julia Dier, Psychotherapeutin und Mediensuchtexpertin von der Therapie- und Beratungsstelle für Verhaltenssüchte der Sigmund Freud Universität in Wien."
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    "text": "Wir haben uns hier ja schon mal gehört als es um Kaufsucht ging."
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    "text": "Ja also ich starte mal und weil sie immer einfacher ist nicht mit sich selbst zu starten sondern auf andere Leute zu zeigen mache ich das jetzt mal... Ich war letztens im Kino und vor mir saß eine Frau, eine junge Frau."
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    "text": "die hat eigentlich den ganzen Film nur auf ihr Handy geschaut und die hat Fotos von der Leinwand gemacht und die dann gepostet, also sie war die ganze Zeit auf Instagram auf TikTok wo auch immer."
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    "text": "Und mir fällt es auch im Theater oder bei Konzerten immer mehr auf dass die Menschen einfach nicht einmal mehr für diese begrenzte Zeit ihr Handy weglegen können und einfach nur fokussieren."
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    "text": "und daher meine Frage sind wir eigentlich alle handysüchtig?"
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    "text": "Also die Kriterien einer Sucht sind tatsächlich relativ selten erfüllt."
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    "text": "aber ein problematisches Verhalten zeigen schon sehr viele Personen."
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    "text": "und da kann man jetzt nicht immer nur auf Jugendlichen mit dem Finger zeigen sondern das sind durchaus auch die Erwachsenen."
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    "text": "Das sind auch die älteren Erwachsenden die nutzen es anders aber da ist es halt oft so dass sie zum Beispiel auf WhatsApp irgendwelche Videos oder Fotos hin und her schicken."
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    "text": "Die Jüngeren nutzen es anders."
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    "text": "Wir verlieren die Kontrolle andere Interessen geraten in den Hintergrund."
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    "text": "Das kann durchaus möglich sein, dass die Kriterien noch nicht erfüllt sind und wir noch von einer problematischen Nutzung sprechen."
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    "text": "Also das pathologische Gamen... ist anerkannt mittlerweile von der WHO, von der Weltgesundheitsorganisation."
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    "text": "Die soziale Mediennutzung allerdings noch nicht und ich betone da jetzt sehr bewusst nach weil ich kann mir nicht vorstellen dass man sich damit nicht beschäftigen wird innerhalb der nächsten Jahre"
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    "text": "Wir reden ja schon vom Smartphone Nacken."
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    "text": "also es hat ja allerhand Auswirkungen auf uns um unseren Alltag."
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    "text": "das wir alle so viel am Handy hängen ist natürlich dann überraschend dass es offenbar keine anerkannte Krankheit ist."
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    "text": "Man kann es dann natürlich anders diagnostizieren."
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    "text": "Die Leute bekommen unter anderem Depressionen oder Körperwahrnehmungsstörungen, also wenn ich mich ständig nur vergleiche mit anderen Personen die schöner sind, toller besser was auch immer."
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    "text": "Dann kann's einfach sein dass ich ja mich selbst minderwertig fühle und gerade wenn ich von klein auf eigentlich keine Vergleichswerte habe."
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    "text": "Ja, ich sage immer den Reality-Checkmach."
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    "text": "Dann ist es wirklich schwierig da einen normalen Blick drauf werfen zu können ob das ein normales Leben ist was mir Instagram etc."
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    "text": "vorspielt oder nicht."
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    "text": "Ich habe jetzt mal bewusst in der Früh beim nach Wien rein pendeln drauf geachtet und mir ist aufgefallen, dass im Zug in dem ich gesessen bin wirklich im gesamten Zugraum quasi alle Leute ihr Smartphone in der Hand hatten."
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    "text": "Und da habe ich mich gefragt warum fällt es uns denn mittlerweile so extrem schwer in einem nicht voll beschäftigten Moment einfach mal offline zu gehen?"
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    "text": "Ich glaube das hängt auch damit zusammen, dass gerade die jüngere Generation das so auch gar nicht mehr kennt."
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    "text": "weil Also sag jetzt mal auch, das hängt ein bisschen damit zusammen dass wir nicht mehr so viel frustriert werden weil wir haben jetzt Spotify Netflix Disney also ohne jetzt die Namen zu nennen aber es wird einfach bezahlt und dafür sparen wir uns die Werbung."
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    "text": "Und früher hat's doch noch die Werbung gegeben und wir sind irgendwie doch frustriered worden weil ich mir gedacht habe wie geht das jetzt weiter?"
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    "text": "Frustrationsdoleranz wird auch immer schlechter ausgeprägt, weil man nicht mehr frustriert wird und weil man auch versucht Kinder mehr zu schützen in diversen Bereichen."
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    "text": "Was nicht immer nur schlecht ist aber manchmal macht es durchaus auch Sinn gerade solche Dinge bewusst laufen zu lassen wie Werbung oder... dann eben auch abzutrehen, weil jetzt wer anderer quasi fern schon will kann mich noch erinnern früher wenn dann irgendein anderes Programm gelaufen ist und jemand andere wollte fernsehen."
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    "text": "Dann hast du es halt nicht fertig schauen können."
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    "text": "aber das ist ja heutzutage völlig undenkbar so was."
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    "text": "Dann schaut halt jeder auf seinem Handy oder jeder auf seinen Tablet Fernseher weiter."
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    "text": "Es fällt ja auch viel schwerer, sich selber dazu beschränken."
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    "text": "Also wenn es früher eine Serie gab die einem gut gefallen hat dann ist halt eine oder vielleicht maximal zwei Folgen am Programm gestanden und jetzt muss man sich hier wirklich selber zwingen nicht die ganze Staffel durchzubinchen, wenn's gerade richtig spannend wird."
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    "end": 609.25,
    "text": "Also zum Beispiel in der Früh im Zug beim Pendeln mal ganz bewusst das Handy nicht zu nehmen oder ebenso wie es Antonin und ich ja praktizieren sich einen Code zu überlegen den nur mein Mann kennt und dann halt nicht mehr online sein zu können?"
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    "text": "Ich persönlich sage jetzt aus meiner Wahrnehmung heraus, ich bin privat jetzt wirklich relativ wenig am Handy."
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    "text": "Das wäre für mich die Hölle!"
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    "end": 625.91,
    "text": "Also das kann ich mir nicht vorstellen und das will ich mir auch nicht vorstellen weil es mir einfach zu laut ist."
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    "text": "Es ist mir zu viel los und zu laut und da bin ich echt froh wenn ich mein Handy dabei habe und mich auch flüchten kann diese paar Minuten in meine virtuelle Welt Und dann schaue ich mal irgendwas an was mich ablenkt."
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    "text": "Die Idee, die du gebracht hast, dass du deinem Mann das Handy gibst finde ich jetzt persönlich schlecht in dem Ausmaß wo es zu betreiben scheint."
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    "text": "Da muss man sich fragen wieso schaffe ich so überhaupt nicht mich selbst zu begrenzen?"
  },
  {
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    "end": 673.49,
    "text": "Also ich rede jetzt von Erwachsenen, von Nicht-Achtzehnjährigen sondern wirklich Leuten."
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    "end": 688.75,
    "text": "dreißigvierzig Jahre kommt durchaus auch vor dieser ganz viel Hilfe brauchen und wenn man mal so massiv eingeschränkt ist, dann wäre es eigentlich wichtig sich durchaus der robotische Hilfe zu holen und nicht nur mittels Apps Einschränkungen vorzunehmen."
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    "text": "Jetzt höre ich immer mehr heraus dass das also gar nicht wirklich nur Teenagers sind die da massiv betroffen sind sondern dass das echt ein Problem ist das doch alle Altersgruppen geht?"
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    "end": 709.77,
    "text": "Ich würde sagen Auf die Teenager wird halt immer sehr gezeigt, weil da sind die Eltern noch zuständig und die machen sich dann Sorgen manchmal durchaus zurecht."
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    "end": 713.63,
    "text": "Manchmal sind sie ja einfach überführend sorglich."
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    "end": 728.35,
    "text": "Bei den Erwachsenen ist es so dass Sie halt bewusst darauf kommen das es zu viel ist und das versuchen zu begrenzen ohne dass jetzt zwingend von außen jemand sagt hey du musst das stoppen aber gerade bei den sozialen Medien kommt es schon nicht mehr wieder vor."
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    "text": "Es ist aber weniger so, dass jetzt wirklich Erwachsene zu uns kommen."
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    "text": "Die sagen, ich möchte meinen Konsum reduzieren sondern es ist vor allem in anderen Therapiesitzungen die mit der Mediensucht nichts zu tun haben."
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    "text": "Dass die Leute sagen eigentlich es nimmt mir total viel Zeit weg."
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    "text": "Es frustriert mich auch."
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    "text": "also das habe ich jetzt schon durch die Bank befasst jeder Person beobachtet dass sie wenn sich den Social Media-Konsum reduziert sie sich besser fühlen."
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    "text": "Da muss man aber dazusagen, wenn man sich jetzt, ich sage mal Bastel-Videos anschaut und das dann nach Basteltas ist was anderes als wenn ich mich immer nur vergleiche mit anderen oder mir Leute nur anschaue weil sie wunderschön sind."
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    "text": "Also ich muss mich immer fragen, was ist denn eigentlich der Mehrwert dass ich einer Person folge?"
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    "text": "Man fühlt sich ja nicht besser danach und wir tun es trotzdem alle die ganze Zeit, weil eigentlich jedes andere Verhalten, nach dem man sich nicht besser fühlt lässt man ja bleiben!"
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    "text": "Das ist wirklich sehr interessant finde ich, weil nämlich die Leute ja gar nicht denselben Personen folgen zum Teil."
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    "text": "also man kann ja bei den Jugendlichen, bei den Kindern Jugendlichen kann man schon sagen dass sie's zum Teil... Da spielt die Gruppe noch eine große Rolle."
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    "text": "Das ist bei Erwachsenen dann schon weniger und daher auch weniger nachvollziehbar, wieso sie jemanden so massiv folgen?"
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    "text": "Es kann schon sein dass in deren Freundeskreis vielleicht auch jemanden gefolgt wird aber es ist nicht mehr so das wer sagt was du kennst das nicht weiß ja gar nichts oder so."
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    "text": "Daher wirklich immer die Frage warum macht man das?"
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    "text": "und da ist schon ein großer Grund dass die Leute eben nicht wissen was soll ich denn tun?"
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    "text": "also gerade wenn's Wenn die Leute keine Beziehungen führen, fällt mir auf."
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    "end": 849.37,
    "text": "Oder wenn Sie nicht ein sehr enges Verhältnis zu Ihren Freundinnen und Freunden oder Eltern haben also diese Einsamkeit... Und viele Leute sind einsam verglichen."
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    "end": 857.37,
    "text": "so vor dreißig Jahren verstärkt das Ganze nach und so verehrt man sich dann halt in den sozialen Medien oder in den Spielen oder in anderen Dingen."
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    "text": "Man kann auch Zeitung lesen den ganzen Tag gibt's auch immer wieder."
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    "text": "Sehr"
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    "text": "empfehlenswert finde ich aus Sicht vom Standort!"
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    "text": "Wenn man zu viel Zeit auf den sozialen Medien verbringt, dann wäre es spannend sich zu fragen."
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    "text": "Wieso mache ich das?"
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    "text": "Also wovor flüchte ich da?"
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    "text": "auch?"
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    "text": "Vielleicht bin ich mit meinem Arbeitsplatz nicht zufrieden."
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    "text": "Bin ich in der Liebe gekränkt worden."
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    "text": "Habe ich das Gefühl dass meine Eltern mir nicht die Aufmerksamkeit geben, die ich gerne hätte."
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    "text": "also können verschiedene Themen sein aber das ist sehr oft ein Mitgrund wie so diese massive Flucht eigentlich notwendig sein muss."
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    "text": "und wenn mir auffällt, es geht mir nicht gut."
  },
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    "text": "Dann kann ich einmal mit Freunden oder Freundinnen darüber reden und vielleicht finden die dann eine andere Lösung und ich muss mich nicht so hineinflüchten ins"
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    "text": "Handy.\"."
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    "text": "Was ich aber auch merke, teilweise hat mein Social Media-Konsum mich echt schon darin eingeschränkt, andere Dinge zu machen!"
  },
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    "text": "So hart das jetzt klingt... Also mir kommt vor meine Aufmerksamkeitsspanne ist einfach viel kürzer geworden und ich bin noch viel leichter ablenkbar."
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    "text": "Ist das So eine subjektive Wahrnehmung, ist das schon ein Wahnsignal oder geht es mehr Menschen so?"
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    "text": "Na ja man braucht doch eine gewisse Konzentration um sich Videos anzuschauen und kurze Texte zu lesen."
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    "text": "Und ich persönlich finde vor allem diese Kurzvideos immer wieder anzuschauern enorm herausfordernd also."
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    "text": "mir brummt da echt der Kopf innerhalb von kürzester Zeit."
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    "text": "Ich weiß wirklich nicht wie man das aushalten kann langfristig antun möchte, weil ich es herausfordernd finde."
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    "text": "und nach einer Zeit merke auch mit uns die Augen weh oder ich werde müde."
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    "text": "Man spürt ja dann noch körperliche Symptome wenn man nicht abredet mit der Zeit und wenn man die dann auch noch übergeht, dann ist das nochmal schwieriger."
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    "text": "Aber ich glaube, ich habe die Frage jetzt wieder mal gekonnt nicht."
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    "text": "Naja das wäre ja quasi der gegenteilige Effekt was man mit TikTok und so Probleme bekommt."
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    "text": "Mir kommt halt vor auf TikTok könnte ich ohne Probleme zwei Stunden verbringen."
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    "text": "aber mal ein Kapitel durchzulesen ohne irgendwie dreimales Handy zu checken einen Glas Wasser zu brauchen und noch schnell meine Mama anzurufen Das geht sich irgendwie gar nicht mehr aus."
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    "text": "Ja und das ist insofern spannend, weil gerade TikTok ... Das Thema haben wir jetzt auch mit diesem schrecklichen Vorfall in Villach."
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    "text": "Also der Algorithmus grad bei TikTok ist ja wirklich total gut eigentlich!"
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    "text": "Insofern gut, weil er halt einem das vorschlägt was man gerne sehen möchte."
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    "text": "Wenn man sie nicht so sehr nutzt, kann das ja auch etwas Positives sein, dass ich das gezeigt bekomme was mich interessiert."
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    "text": "aber es bestärkt mich halt auch in meinen Weltansichten weiß mir Das zeigt, was ich sehen möchte und die anderen Meinungen eigentlich dann auch ausblendet mit der Zeit."
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    "text": "also Stichwort Filterblase."
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    "text": "aber ja wenn ich mich nur für Katzen interessiere dann kriege ich da nur meine Katzenvideos und wenn ich nur rote Katzen sehe dann krieg' ich noch meine roten Katzen."
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    "text": "Also ich kriege tolle Sachen gezeigt."
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    "text": "das kann ja jetzt ein Streaming Anbieter mir gar nicht bieten."
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    "text": "Jetzt ist es ja oft... Ich bin so in Freundeskreisen oder in der Familie ein Problem das man irgendwie merkt."
  },
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    "text": "Ich erzähle der Person was und die ist die ganze Zeit am Handy und schaut."
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    "text": "Und kann sie eigentlich gar nicht konzentrieren, was mich immer irrsinnig stört?"
  },
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    "end": 1075.49,
    "text": "Bringt es eigentlich etwas andere Menschen auf ihren Medienkonsum anzusprechen oder stößt man da sowieso nur auf eine abwährende Haltung und wird sich eher streiten?"
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    "text": "Ich muss sagen ich mache das privat schon."
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    "text": "Ich mache das relativ viel wobei ich das Glück habe dass mein Umfeld schon auch relativ achtsam ist."
  },
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    "end": 1105.33,
    "text": "Vielleicht liegt es an meinem Job, dass sie da nicht negativ auffallen wollen aber gibt's schon Leute wo ich anspreche und so wirklich negativ reagieren war jetzt noch kaum der Fall kann ja auch sein wenn manchmal sagen die habe ich wartet auf einen wichtigen Anruf dann hab' ich auch Verständnis dafür das man da drauf schaut."
  },
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    "end": 1114.73,
    "text": "oder wenn gerade irgendwie jemand neu gedatet wird Und man muss da unbedingt ständig schauen was die neueste Nachricht, ja dann kann man auch noch Nachvollziehen."
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    "text": "Aber wenn jemand einfach ständig auf das Handy schaut, obwohl man was erzählt, dann würde ich eben hingehen und sagen du ich finde es ein bisschen respektlos mir gegenüber, wenn du da einen auf deinem Bildschirm schaust."
  },
  {
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    "text": "Da brauchen wir uns nicht treffen, da brauchen wir gar nicht unterhalten."
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    "text": "Und meistens – ich hoffe dass ist auch bei allen Zuhörerinnen und Zuhören so – bekommt man da schon Verständnis."
  },
  {
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    "end": 1152.43,
    "text": "Jetzt gibt's natürlich auch rund um Unsere extrem hohe Bildschirm-Nutzung, ganz viel Content auf Social Media und ein Ansatz den ich da immer wieder gesehen habe sind so Digital Detox Konzepte."
  },
  {
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    "end": 1164.45,
    "text": "Also dass man sich ganz bewusst einen Tag pro Woche oder eine Woche lang oder so mal einfach offline begeben soll um quasi mal abstinent zu sein und dann wieder einsteigen zu können."
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    "text": "Oder ist im Endeffekt Bewusste Nutzung im Alltag, die wichtiger wäre als so radikale Katz?"
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  {
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    "text": "Ich finde man muss es im Alltag gut nutzen können."
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    "end": 1180.89,
    "text": "Das ist wie wenn ich total viel Alkohol trinke und dann mache ich mal eine Woche Pause."
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  {
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    "text": "Es ist zwar schön aber langfristig nutzt mir das eigentlich wenig."
  },
  {
    "start": 1185.27,
    "end": 1191.35,
    "text": "also ich muss schauen dass ich sagen wir ja dass ich zufrieden bin mit meiner Mediennutzung."
  },
  {
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    "end": 1199.65,
    "text": "Das kann jetzt sehr unterschiedlich ausschauen je nach Person zu Person Auch immer wieder in Schulen, wenn ich vor allem die Kinder frage oder die jüngeren Jugendlichen."
  },
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    "text": "Das geht sehr weit auseinander."
  },
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    "text": "Da sind welche dabei, die sagen ja eine halbe Stunde oder stunde Medienzeit das reicht mir am Tag."
  },
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    "text": "Ich möchte eigentlich lieber gerade die Sportler und Sportlerinnen – die haben eh gar nicht so viel Zeit, wenn sie dann auch noch Hausübung machen!"
  },
  {
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    "text": "Ich möchte meine Zeit noch für andere Dinge nutzen."
  },
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    "end": 1219.79,
    "text": "Andere finden vier Stunden während der Schulzeit bei einer normalen Nutzung."
  },
  {
    "start": 1220.27,
    "end": 1232.33,
    "text": "also tatsächlich ist eine neue Studie raus gekommen ein österreichische Mental Health Day Studie, und da sind vierzehneinhalb Tausend Schülerinnen und Schüler gefragt worden."
  },
  {
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    "end": 1240.23,
    "text": "Und die durchschnittliche Mediennutzungszeit liegt auch bei dreieinhalb bis vier Stunden, wenn ich mich jetzt nicht irre... Also es ist schon relativ hoch!"
  },
  {
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    "text": "Wir reden hier von Schülerinnen und Schülern, also sind Leute, die durchaus was zu tun haben den ganzen Tag."
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    "text": "Gut, ich muss ehrlich sagen, ich hab Zeitenweis auch echt vielen Nachmittagsfernsehen geschauten."
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  {
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    "end": 1255.27,
    "text": "Und dann hat man halt keinen Bericht darüber bekommen, wie viel Zeit man"
  },
  {
    "start": 1255.83,
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    "text": "ganz alt"
  },
  {
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    "text": "hat."
  },
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    "text": "Zum Glück"
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  {
    "start": 1256.79,
    "end": 1258.81,
    "text": "sind jetzt Probleme mit meinen Eltern nicht gegeben!"
  },
  {
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    "end": 1264.85,
    "text": "Aber was ist denn jetzt ein realistisches Ziel für Leute wie die Antonia und mich?"
  },
  {
    "start": 1265.59,
    "end": 1272.39,
    "text": "Um wie viel es realistisch das man's reduziert, dass man ja quasi im Alltag trotzdem noch irgendwie beim Pendeln und so drauf schaut?"
  },
  {
    "start": 1272.45,
    "end": 1277.87,
    "text": "Also sollen wir uns zum Beispiel sagen... Die Antonia schaut nur mehr wenn sie im Zug sitzt in der Arbeit nach Hause auf Instagram."
  },
  {
    "start": 1277.93,
    "end": 1280.55,
    "text": "Ist das zum Beispiel ein realistesches Ziel oder wie soll man es denn angehen?"
  },
  {
    "start": 1281.17,
    "end": 1283.81,
    "text": "Ich glaube, man muss auch ein bisschen unterscheiden was man macht."
  },
  {
    "start": 1283.91,
    "end": 1291.51,
    "text": "Also es macht ja nicht jeder das Gleiche mit sozialen Medien dafür und ich muss mich sehr hinterfragen wozu schaue ich mir das an?"
  },
  {
    "start": 1292.25,
    "end": 1300.55,
    "text": "Wenn's jemand gibt dem ich bewusst folge und das möchte ich mir anschauen dann kann ich ja auch auf dieses Profil gehen und mir das anschauen und da kann ich sie wieder zumachen."
  },
  {
    "start": 1301.09,
    "end": 1306.45,
    "text": "Dann gibts natürlich andere Dinge wie WhatsAppsignal und so SMS-Telefonie."
  },
  {
    "start": 1307.05,
    "end": 1314.75,
    "text": "die kann man ein bisschen mehr nutzen weil da steht man ja aktiver in Kontakt mit seinen realen, also die Mitmenschen aus seinem realen Umfeld."
  },
  {
    "start": 1315.13,
    "end": 1320.13,
    "text": "Dann gibt es noch die Spiele weil die problematische Mediennutzung besser die sucht eigentlich noch."
  },
  {
    "start": 1320.65,
    "end": 1335.21,
    "text": "da haben wir vor allem die Spielen im Vordergrund und die muss man anders regeln weil da sitzt man eben bewusst am Stück für eine halbe Stunde, Stunde oder lang auch immer vor dem PC, vor der Konsole und spielt das."
  },
  {
    "start": 1335.29,
    "end": 1337.05,
    "text": "Das ist dann wieder was anderes."
  },
  {
    "start": 1337.11,
    "end": 1344.35,
    "text": "Deswegen ist es auch so schwer wirklich Regeln aufzustellen für alle weil halt jeder mehr die Medien anders nutzt."
  },
  {
    "start": 1345.29,
    "end": 1349.91,
    "text": "Hätten Sie noch ein paar ganz konkrete Tipps für uns wie man das denn angehen kann?"
  },
  {
    "start": 1349.97,
    "end": 1354.71,
    "text": "Die vielleicht auch über die unterschiedlichen Bereiche hinweg irgendwie gelten können?"
  },
  {
    "start": 1355.21,
    "end": 1365.41,
    "text": "Also ich würde vorschlagen dass wir die sozialen Medien mal ganz bewusst ausmistet, also dass man das durchgeht und sich fragt was ist das für eine Person?"
  },
  {
    "start": 1365.85,
    "end": 1368.79,
    "text": "Wie geht es mir nachdem ich Content von dieser Person gesehen habe."
  },
  {
    "start": 1368.85,
    "end": 1373.25,
    "text": "Geht's mir tendenziell schlechter dann sollte ich vielleicht diese Personen entfernen."
  },
  {
    "start": 1373.61,
    "end": 1376.49,
    "text": "Gehts mehr besser dann kann sie behalten oder gehts mal neutral."
  },
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    "text": "Dann muss ich überlegen will ich erfolgen oder nicht?"
  },
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    "end": 1395.75,
    "text": "Und bei den Spielen daß ich mir eben Zeitlinien mitsetze die für mich passen und die auch mit meinem Alltag irgendwie machbar sind, weil wenn ich eh keine Zeit habe und nur im Stress bin dann ist es halt unglug, wenn ich danach noch zwei Stunden spiel jeden Tag."
  },
  {
    "start": 1395.97,
    "end": 1397.91,
    "text": "Und man kann sich ja auch austauschen."
  },
  {
    "start": 1397.99,
    "end": 1410.35,
    "text": "also ihr könnt euch jetzt austauschern immer wieder warum folgt ihr wem wie viel zeit verwendet ihr pro tag auf dem händi jetzt zum beispiel und können sich da ein bisschen gegenseitig pushen."
  },
  {
    "start": 1411.21,
    "end": 1414.55,
    "text": "Vielleicht sollte ich auch aufhören, dir zu allen Unzeiten irgendwelche Instagram-Reels"
  },
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    "end": 1415.21,
    "text": "zu schicken."
  },
  {
    "start": 1415.27,
    "end": 1419.35,
    "text": "Ich sehe sie dann erst vier bis zwanzig Stunden später wenn mein Mann mal wieder den Code eingibt."
  },
  {
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    "end": 1420.31,
    "text": "also alles gut."
  },
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    "start": 1420.77,
    "end": 1430.95,
    "text": "Ist es zum Beispiel auch ratsam dass man eine Stunde vor dem Schlafengehen das Handy hört man ja auch immer wieder ist wahrscheinlich auch sinnvoll wenn man da eine fixe Regel einführt und das Handy dann auch wirklich weg legt oder?"
  },
  {
    "start": 1431.49,
    "end": 1434.29,
    "text": "Genau vor einem Schlafen gehen wird's ja nicht empfohlen."
  },
  {
    "start": 1434.97,
    "end": 1443.65,
    "text": "wie empfehlen Sie von der Beratungsstelle eigentlich auch immer beim Essen gerade mit anderen Personen weglegt und sich unterhält mit dem Gegenüber."
  },
  {
    "start": 1444.25,
    "end": 1451.63,
    "text": "Und beim Aufstehen, dass man einfach mal aufsteht und sich fertig macht und dann kann man immer noch am Weg in die Arbeit oder in die Schule auf das Handy schauen."
  },
  {
    "start": 1451.75,
    "end": 1455.85,
    "text": "aber viele wachen auf und schauen sofort was ist los in der Welt."
  },
  {
    "start": 1456.25,
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    "text": "Die Frage ist warum muss ich das jetzt wissen?"
  },
  {
    "start": 1459.69,
    "end": 1469.51,
    "text": "Also ich kann ja auch mein Handy so einstellen, dass es die Anrufe von Mama, Papa oder wer auch immer wichtig ist trotzdem durchlässt und sonst ist das abgeschalten oder es kommt nix."
  },
  {
    "start": 1470.35,
    "end": 1472.73,
    "text": "Ich höre halt nichts, werde nicht gestört in meinem Schlaf."
  },
  {
    "start": 1473.13,
    "end": 1478.31,
    "text": "Das heißt ich verpasse so gesehen nix Lebensnotwendiges und was kann passiert sein?"
  },
  {
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    "end": 1479.57,
    "text": "Also was schaue ich dann?"
  },
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    "start": 1479.65,
    "end": 1489.33,
    "text": "wenn ich jetzt schauen muss zum Beispiel hat einer meiner Patienten abgesagt Dann ist es etwas anderes weil das ist für mich wichtig in der Früh ob ich eine Stunde früher oder später weg war von zu Hause."
  },
  {
    "start": 1489.97,
    "end": 1501.01,
    "text": "Aber ob jetzt irgend ein Content-Creator in den USA was neues gepostet hat über sein neues Lieblingsessen oder nicht, ist vielleicht für mich in der Früh nicht ganz so relevant."
  },
  {
    "start": 1501.73,
    "end": 1504.83,
    "text": "Bei mir ist nur die Strategie das ich nicht gleich aufstellen muss, glaube ich!"
  },
  {
    "start": 1505.99,
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    "text": "Kenne ich."
  },
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    "start": 1506.65,
    "end": 1510.33,
    "text": "Was ich einen super Trick finde, den werde ich demnächst einmal selber testen ist."
  },
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    "start": 1510.37,
    "end": 1519.35,
    "text": "Ich habe gehört wenn man sich mit Freundinnen und Freunden in einem Lokalt trifft alle müssen das Handy in eine Box sperren oder halt verräumen und der erste der drauf schaut muss zahlen."
  },
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    "end": 1522.11,
    "text": "Und angeblich ist es extrem effektiv!"
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    "text": "Ich werde's ausprobieren..."
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    "text": "...und dann auch gleich was möglichst"
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    "text": "tolles stellen"
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    "text": "um sich selber zu motivieren."
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    "text": "Genau immer gut."
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    "text": "Ich sage auch den Schülerinnen und Schülern in den Schulen sehr oft."
  },
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    "text": "Wenn ihr euch trefft mit Freunden, gebt es doch wirklich das Handy weg, nutzt die Zeit, die ihr gemeinsam habt – und ihr könnt sie ja nachher immer noch aufs Handy schauen!"
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    "text": "Es geht ja nicht darum, das Handy weggenommen oder das Handy zu verteufeln."
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    "text": "aber man muss halt noch was anderes machen und man muss den sozialen Austausch mit anderen pflegen."
  },
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    "text": "Ja ich finde ganz wichtig ist in der echten Welt diskutieren können und nicht immer in seiner Filterblase gerade auch jetzt politisch aktiv zu sein."
  },
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    "start": 1561.37,
    "end": 1579.17,
    "text": "Und alle anderen Meinungen blöd zu finden, also ich glaube das ist ein Mitgrund dass wir da jetzt gelandet sind in dieser gespaltenen Gesellschaft weil jeder irgendwie so sein eigenes Ding fährt und die Kommunikation halt leider der Austausch gar nicht mehr gegeben ist, so dieses Zuhören und dann überlege ich mal was."
  },
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    "start": 1579.23,
    "end": 1588.67,
    "text": "Und dann sage ich was drauf ohne dass man jetzt gleich streiten muss und sich hassen muss einfach quasi wie im Wirtshausti wird ja auch immer diskutiert, ohne dass jemand erschlagen wird."
  },
  {
    "start": 1589.27,
    "end": 1595.71,
    "text": "Ja, ich glaube da ein bisschen aus seinen Filterblasen ausbrechen und das ruhige auch im echten Leben Das ist sicher ein Tipp den wir alle beherzigen können."
  },
  {
    "start": 1596.29,
    "end": 1598.75,
    "text": "Vielen Dank Julia dir für diese Einblicke!"
  },
  {
    "start": 1599.27,
    "end": 1599.49,
    "text": "Gerne"
  },
  {
    "start": 1600.25,
    "end": 1602.31,
    "text": "Ja, ich räume mein Handy gleich weg vom Tisch."
  },
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    "end": 1603.75,
    "text": "Ich habe mir da einiges mitgenommen."
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  {
    "start": 1604.15,
    "end": 1612.47,
    "text": "Was bei problematischer Nutzung natürlich komplett ausgeklammert ist, ist Podcast-Hören insbesondere besser leben und uns Rückmeldungen geben."
  },
  {
    "start": 1612.57,
    "end": 1622.05,
    "text": "Sei es auf euren Lieblingspodcastplattformen in Form von fünf Sternebewertungen oder auch in Form der Themenidee an Besserleben als desdandart.at"
  },
  {
    "start": 1622.61,
    "end": 1624.19,
    "text": "Zählt nämlich, glaube ich auch nicht zur Screen-Tile?"
  },
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    "end": 1624.69,
    "text": "Nein gar nicht."
  },
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    "text": "Also"
  },
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    "start": 1624.95,
    "end": 1628.23,
    "text": "offiziell vielleicht aber inoffiziell können wir euch da die absolute..."
  },
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    "start": 1628.55,
    "end": 1629.13,
    "text": "Absolution!"
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    "start": 1629.75,
    "end": 1631.01,
    "text": "Absoluten Absolution erteilen."
  },
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    "start": 1631.43,
    "end": 1632.39,
    "text": "Das war besser Leben."
  },
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    "start": 1632.71,
    "end": 1634.95,
    "text": "Vielen Dank fürs dabei sein und wir hören uns nächste Woche"
  },
  {
    "start": 1635.41,
    "end": 1636.53,
    "text": "Ciao."
  }
]