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    "text": "Ich bin Daniel Retschitz-Ecker, das System des Tages,"
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    "text": "der Nachrichten-Podcast"
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    "text": "vom Standard."
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    "text": "Wenn Donald Trump den Staat anfeindet, die Justiz angreift oder gegen Migranten hetzt, dann stehen hinter seinen schärfsten Worten die Gedanken eines Mannes, Stephen Miller."
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    "text": "Der stellvertretende Staatschef im weißen Haus und Berater für die innere Sicherheit hat Trump mit radikalen Ideen schon zur ersten Präsidentschaft verholfen."
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    "text": "In der zweiten Trump-Ära setzt Miller zum Frontalangriff auf die US-Demokratie an."
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    "text": "Wie einflussreich und gefährlich Trumps Schafmache ist und wie er Amerika für immer verändern will, darüber sprechen wir heute."
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    "text": "Reiner Tainisch, Sie sind Politikwissenschafter an der Universität in Salzburg."
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    "text": "Heute, also im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im"
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    "text": "Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Ja, Stephen Miller ist ihm kein unbeschriebenes Blatt."
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    "text": "Er ist jemand, den wir schon von der ersten Amtszeit Trumps kennen und sozusagen einer der wenigen hochrangigen Personen, die ihn auch weiter begleiten."
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    "text": "Das heißt, er hat sich auf verschiedene Weise für Donald Trump ausgezeichnet."
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    "text": "Für ihn ist Dualität ein ganz wichtiges Charakteristikum."
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    "text": "Und Stephen Miller ist einem jemand, der sich einerseits als extrem loyal verhalten hat."
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    "text": "der aber auch entsprechend radikales, also sich einer, der rechtsweit außen ist."
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    "text": "Aber in der Lage ist, den Spagat zu Donald Trump zu gehen."
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    "text": "Stephen Miller ist deutlich ideologischer, weil er es in der Lage ist, sich entsprechend anzubassen, dass er mit der Ideologie Donald Trump nicht auf den Erfen geht und in der Lage ist, die Ideologie mit dem Nützlichen für Donald Trump zu verbinden."
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    "text": "Donald Trump ist ja eine die Ikone für Rechtsaußen, für diverse Milizverbände und Gruppierungen, die man so allgemein als White-Nationalism oder White-Christian-Nationalism bezeichnet."
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    "text": "Das ist eine große Bezeichnung für eine radikal-Xenophobe, rechtsradikale Basisbewegung."
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    "text": "Das ist aber ein breites Ökosystem, wo es viele Gruppen gibt."
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    "text": "die in historisch gesehen aus diversen Militizenwaffenvereinigungen hervorgegangen sind."
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    "text": "Und da ist Steven Miller einfach die Verbindungsfigur zu diesem ganzen Ökosystem."
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    "text": "Und innerhalb der Spitze oder innerhalb der Regierung sozusagen oder Regierung, innerhalb der Gruppe um Donald Trump, vertritt Steven Miller eben diesen kompromisslosen, diesen weißen Nationalismus und diese Xenophobie und ist damit auch der Mann fürs Grobe hinter."
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    "end": 196.05,
    "text": "der Auswanderung und der Immigrationspolitik, aber er ist auch jemand, der andere Decrete des Präsidenten geschrieben hat und der auch für das grobe Allgemein zuständig ist und auch international auftritt, aber eben stets eher dezentim Hintergrund und dadurch so ein bisschen auch als Graue Eminenz bekannt."
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    "text": "Er ist ein Jurist, hat, wie viele Junge war, früh auf den Universitäten nach rechts getrifftet."
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    "text": "Da fühlten sich offenbar viele junge Männer zu einer gewissen Zeit."
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    "text": "die Universitäten galt als eher liberal oder links, weil wenn sie in Sozial- und Rechtswissenschaften waren und da haben dann viele ihre rechte Orientierung entdeckt, indem sie sich eben als eine Winderheit empfunden haben und haben sich da eben auch radikalisiert, dann gab es eben in der Zeit auch ein zunehmend wichtiges Recht des Medienökosystems."
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    "text": "und da gab es halt Leute, für die Fox News schon zu konventionell waren, da gab es eben quasi auf der Seite eben so was wie... Das war nochmal deutlich schärfer Rechts."
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    "text": "Und die haben sich dann eben für diese Medienorganisationen begeistert, haben sich den dann auch angeschlossen, haben das konsumiert und haben versucht, für diese zu arbeiten und sind dann quasi aufgefallen in diesem rechten Medienykosystem, mit dem sie von der Trump-Kampagne rekordiert wurden."
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    "text": "Weil Donald Trump natürlich, im Jahr zwei Jahrzehnte, jemand war, der an sich nicht vorbereitet war auf dieses Rennen, auf diesen Wahlkampf."
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    "text": "Natürlich zunehmend auch professionelle Hilfe brauchte und angewiesen war auf Leute, die das immer im Hintergrund organisiert haben."
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    "text": "Und da hat sich Stephen Miller angeboten, hat sich dann auch in der gesamten Zeit seiner ersten Amtszeit als sehr loyal und sehr hilfreich erwiesen."
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    "text": "Inwiefern hat ihn diese Arbeit geprägt?"
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    "text": "Jeff Sessions war ein sehr weit rechtstehender Senat in jener Zeit."
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    "text": "Und das Interessante war, dass er Jeff Sessions dann... So als Inkubatorgalt für viele der Jungen, die später in die Trump-Administration wechselten, wo sie ihre ersten politischen Spuren sammelten."
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    "text": "Das Problem ist ja immer, wenn Leute wie Stephen Miller die Jungs in Dynamis sind und vom recht vom radikalen Rand kommen, müssen sie ja institutionelle Erfahrungen sammeln."
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    "text": "Und was glaube ich Stephen Miller auszeichnet, dass er trotz seiner Radikalität genau weiß, wie in Washington die Korridore der Macht zusammenhängen, wie ich politisch Druck ausübe und so ist quasi, ist natürlich Heute immer noch Stephen Miller ein Bindeglied zwischen dem Weißner Haus und dem Kongress, weil er sich auch weiß, an welchen Stellschrauben er im Kongress drehen muss, um dann die Ergebnisse zu bekommen, die Donald Trump braucht."
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    "text": "Das war quasi diese G-Schule."
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    "end": 339.23,
    "text": "Und Sessions ist aber jemand, der interessanterweise später auch mit Donald Trump gebrochen hat."
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    "text": "Also Sessions wurde quasi von der Wirklichkeit überholt."
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    "end": 350.37,
    "text": "Also galt aber das Rechtsaußen und ist eigentlich inzwischen jemand, der wahrscheinlich innerhalb der republikalen Bewegung aus Mitte rechts gelten würde."
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    "text": "dass wahrscheinlich Donald Trump am ersten davon profitierte, als völlige Außenseiter aufzutreten und diesen Generalangriff auf das Establishment zu führen."
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    "text": "Und dass Donald Trump eben in seiner Art, in einer unabhängigen Art, einfach enorm viel Medienaufmerksamkeit generieren konnte, kostenlose Medienaufmerksamkeit."
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    "end": 412.05,
    "text": "Und wer er dem Hillary Clinton bluten musste und Werbeeinscheidungen kaufen musste, war sich Donald Trump diese enormen Aufmerksamkeit sicher."
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    "text": "Und das Entscheidende bei Miller war ihm, dass man diese Aufmerksamkeit entsprechend kanalisiert und dann eben aus einem Spectakel eine Erzählung formt."
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    "text": "Und diese Erzählung war dann eben, den Sumpf in Washington trocken zu legen und einen kompletten Neustart hinzulegen und das System von außen quasi zu stürmen."
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    "text": "um dann zu versprechen, dass man eben Amerika wieder großartig machen wird, wie es mal war."
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    "text": "Also der entscheidende Verkauf ist eben die Nostalgie, die da mitschwingt."
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    "text": "Die Nostalgie, dass ich in der Gegenwart verspreche, dass die Zukunft wieder so ist wie die Vergangenheit."
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    "text": "Und dieses nostalgische Versprechen, das zurück zu etwas, was ich kenne in einer Zeit, wo ich mich bedroht fühle, wo ich mich unsicher fühle und wo ich mich einfach nach Schutz sehne."
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    "text": "Das ist sicher etwas, wo Stephen Miller einen wichtigen Beitrag hatte und Leitzel aber auch zu signalisieren, dass Donald Trump auch der Vertreter der radikalisierten, weißen Einwarnungskritischen und vielfach aus dem damaligen Kriegen zurückgekehrten jungen Männer war, die ex-Militärs die sich im Amerika einfach nicht mehr zurechtfanden und zu bedieft das Gefühl hatten, dass ihnen jetzt Minderheiten auf die Parade regnen oder ihnen quasi Frauen und Minderheiten vorgesetzt sind."
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    "text": "Also beim die Person das genau anzusprechen."
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    "text": "ist natürlich etwas ironisch, weil er Steven Miller so ein jüdischer Einwanderer ist."
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    "text": "Und natürlich, wenn man jetzt diese radikal rechten Gruppen ernst nimmt, würden da wahrscheinlich auch Steven Millers Eltern da nicht Platz finden."
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    "text": "Und so ist das auch immer so."
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    "text": "ein bisschen eine Ironie bei dem Ganzen."
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    "text": "Wer gilt das weiß und wer gilt das richtig amerikanisch und nicht richtig amerikanisch?"
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    "text": "Ich würde ganz gerne noch einmal ganz kurz zurückkommen zu seiner Tätigkeit als Redenschreiber von Donald Trump."
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    "text": "Er hatte unter anderem die berüchtigte zur Inauguration geschrieben, aber auch bei der State of Union, war er beteiligt."
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    "text": "Und bei der hat ja Trump vom American Carnage gesprochen."
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    "text": "Also vom sogenannten amerikanischen Blutbad, Gemetzel, ich weiß nicht, wie sie es übersetzen würden, aber ich glaube, das ist halbwegs richtig zumindest."
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    "text": "Spricht Trump hier sehr viel aus, was Stephen Miller möchte, dass er ausspricht?"
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    "text": "Ich meine, Donald Trump ist ja jemand, der Bekannt dafür ist, dass er gerne vom Skriptum abweicht."
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    "text": "Aber es gibt im Skripten und Skripten."
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    "text": "Es gab ihm Redenschreiber, die im sehr präsentenziell wirkende Skripten, also sehr staatsmännischen Staatsdagen sind."
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    "text": "Und da weicht Donald Trump dann sehr gerne davon ab."
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    "text": "Und viel früher haben wir vermuten, dass diese Rede von Stephen Miller durchaus eine Rede ist, die in enger Abstimmung mit Donald Trump entstanden ist."
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    "text": "Und die er eben von Beginn an auch bedeuten sollte, dass er ein neues Kapitel aufgeschlagen wird."
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    "text": "Es ist danach relativ viel schief gelaufen für Trump."
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    "text": "Da gab es auch riesige Proteste."
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    "text": "Es gab relativ wenige Leute, die zu der inauguration kommen."
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    "end": 597.25,
    "text": "Da gab es auch diese Diskussion über die erste Verschwörungstheorie, die Fälschung von Luftaufnahmen durch die Polizei, durch den Deep State, wo also viel weniger Leute gezeigt werden bei der inauguration, als eigentlich angeblich dort waren, etc."
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    "text": "Und da gab es natürlich auch die ersten Dekräte, die danach prompt vom obersten Krieg zur Bundesricht zurückgeworfen wurden."
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    "text": "Nur hat man gesehen, dass Steven Miller aber doch lernfähig ist und dass Steven Miller sicher in gewisse Weise die Verbindungssegur jetzt war."
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    "text": "auch zu dem Projekt twenty-fünfundzwanzig, The Heritage Foundation, weil wir wissen also jetzt Steven Miller einer der zentralen Autoren hinter vielen der Dekräten war."
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    "end": 634.63,
    "text": "Nicht nur die Dekräte, wo es um die Einwanderung geht, sondern auch um andere Dekräte, die an sich bei diesem Projekt twenty-fünfundzwanzig bereits erworfen wurden."
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    "end": 640.41,
    "text": "Und das hier in der Zeit des Wahlkampfs ist eben das Segen Miller schon für Policy zuständig war."
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    "end": 645.27,
    "text": "Also jemand, der hier weniger für den Wahlkampf, aber schon für die zukünftige Administration zuständig war."
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    "end": 656.03,
    "text": "Und dass jetzt diese Rolle spielt und grundsätzlich der Mann fürs grobe ist, Dinge wegräumt, Druck ausübt und auch mein Drohungen ausspricht, wenn es darum geht, Widerstände zu brechen."
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    "end": 660.43,
    "text": "Viel mehr als... irgendjemand anderer in der Trump-Administration."
  },
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    "text": "Aber gleichzeitig interessanterweise."
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    "text": "Offiziell Nummer zwei Postenanweise aus der zweiten Reihe."
  },
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    "end": 670.329,
    "text": "Viel leichter ist es so zu schlagen als in der ersten Reihe, weil man da weniger Aufmerksamkeit natürlich hat."
  },
  {
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    "end": 676.77,
    "text": "Sie haben jetzt schon seine Polices angesprochen, für die er verantwortlich war, eben nicht nur der Bereich Migration, das man vielleicht annehmen könnte."
  },
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    "text": "Könnten Sie uns das noch etwas genauer schildern?"
  },
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    "text": "Ich glaube die Amerikaner würden sagen, was ist sein Track-Record?"
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    "end": 686.829,
    "text": "Also für was ist er bis jetzt verantwortlich, was man sich auch gemerkt hat und was auch entscheidend ist?"
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    "text": "Ja, ich würde sagen, wo hat er seine Hand nicht im Spiel?"
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    "text": "Wenn man die Politik einteilen würde, die Bereiche, die für ihn, wo er weniger eine Rolle spielt, die Zollpolitik verlief anders, dann waren andere Leute zuständig."
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    "end": 707.109,
    "text": "Aber ich würde sagen, der gesamte Bereich, wo es um die Scheibchenweise, die Montage, der Demokratie geht."
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    "text": "Denn was ist er von seiner Rolle?"
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    "end": 715.27,
    "text": "Von seiner Rolle ist er ja der stellvertretende Stabschiff und Berater für Fragen des Heimatschutzes."
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    "text": "Und das ist der Heimatschutz natürlich ein extrem breites Feld."
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    "text": "Ich kann das ja beliebig ausdehnen."
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    "text": "Also zum Beispiel ein Gouverneur in Chicago oder ein Gouverneur von Illinois, wo Chicago die größte Stadt ist oder in Oregon."
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    "text": "Ein Gouverneur bricht gegen mich auf und versucht mich daran zu hindern, dass ich Truppen dorthin schicke."
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    "text": "und ich könnte jetzt quasi drohen, dass ich hier diesen Gouverneur verhafte oder mit Waffengewalt dagegen vorgehe, weil das ja ein Aufstand ist, weil da geht es eben um die Homeland Security und innere Sicherung."
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    "text": "Und so kann ich kreativ fast alles mit Homeland Security verbieten."
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    "end": 767.069,
    "text": "Eventuell pro palästinensische Demonstrationen und Universitäten, irgendwelche Agendas, die in irgendwelchen amerikanischen Institutionen gegen den Heimatschutz orientiert sind, dargestellt werden."
  },
  {
    "start": 767.13,
    "end": 779.67,
    "text": "In all diesen Bereichen kann ich natürlich legitim oder als in meiner Eigenschaft als zentraler Berater für Heimatschutz aktiv werden und in diesen Bereichen sehen wir auch seine Handschrift in den entsprechenden Geräten."
  },
  {
    "start": 780.37,
    "end": 781.55,
    "text": "immer wieder in Abstimmung."
  },
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    "end": 801.189,
    "text": "Und ich bin mir sicher, dass auch sehr oft, wenn wir vom PM Wandy, also der Justizministerin quasi, sehen, dass da diesen Schritten vom... Pam Bondi, wenn also zum Beispiel die Justizministerin jetzt die Untersuchung oder die Verfolgung von politischen Gegner von Donald Trump angeordnet hat, dass diese Botschaften teilweise mit Steven Miller koordiniert sind."
  },
  {
    "start": 801.229,
    "end": 809.17,
    "text": "Natürlich wissen wir es nicht hundertprozentig, aber die Vermutung liegt nahe, wer daran Interesse haben könnte und wer sich dazu auch geäußert hat."
  },
  {
    "start": 809.65,
    "end": 819.569,
    "text": "Ebenso, wenn es eben darum geht, dass man in der Öffentlichkeit, die Pressesprecherin, die Positionen des Weißen Hauses darstellt, läuft das natürlich sicher über Steven Miller."
  },
  {
    "start": 819.949,
    "end": 823.99,
    "text": "weil noch nicht die Stabschäfen selber eher noch nicht segelt."
  },
  {
    "start": 824.05,
    "end": 848.31,
    "text": "Der reelle Funktion hat, dass er einfach ein sehr treuer Geist und Donald Trump ist, der er vertraut, aber das ist nicht jetzt der politische Kopf, dass diese politischen, oft sehr spitzfindigen Reaktionen, wo man dann abwägen muss, auch natürlich innerhalb der Trump-Administration, wie weit lehne ich mich jetzt raus, dass das natürlich Stephen Miller wenn macht und vor allem in den Bereichen der inneren Sicherheit und des Staatsschutzes."
  },
  {
    "start": 848.51,
    "end": 860.39,
    "text": "Ganz kurz noch abgehandelt, weil ich glaube, das ist ein Begriff, der in Österreich nicht so gut Läufig ist, auch wenn es diese Position bei uns ja eigentlich nicht gibt, der sogenannte Stabschef, der ja Steven Miller ist, zumindest der Stellvertretende."
  },
  {
    "start": 860.949,
    "end": 861.75,
    "text": "Was ist das eigentlich genau?"
  },
  {
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    "end": 863.37,
    "text": "Was macht er eigentlich im Weißen Haus?"
  },
  {
    "start": 863.709,
    "end": 868.77,
    "text": "Ja, ist eine super Frage und das ist auch immer ein Teil, wenn man ganz schön politisch unterrichtet, genau das zu erklären."
  },
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    "end": 870.189,
    "text": "Also man muss sich das so vorstellen."
  },
  {
    "start": 870.87,
    "end": 876.63,
    "text": "Das weiße Haus ist nicht einfach ein Haus mit einem Präsident und einem Mitarbeiter, sondern das heißt Executive Office of the President."
  },
  {
    "start": 876.67,
    "end": 880.31,
    "text": "Das sind mehrere Tausend Mitarbeiter, das ist eine riesige Administration eigentlich."
  },
  {
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    "end": 886.67,
    "text": "Und in dieser Administration, die zentrale Agency in diesem Executive Office of the President, ist das White House Office."
  },
  {
    "start": 887.31,
    "end": 892.329,
    "text": "Und jetzt muss diese Organisation ihre politische Umgebung managen."
  },
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    "end": 896.25,
    "text": "Jetzt haben wir auf der einen Seite den Kongress, dann haben wir die Öffentlichkeit, dann haben wir die Medien."
  },
  {
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    "end": 898.729,
    "text": "Und dann haben wir die Regierung selber."
  },
  {
    "start": 898.949,
    "end": 908.43,
    "text": "Das sind ja alle nicht Teile der Regierung, sondern die Regierung, also die Ministerien, die Secretaries und die Agencies, wie das Verteidigungsministerium oder das CIAE und so weiter."
  },
  {
    "start": 909.01,
    "end": 914.37,
    "text": "Die werden ja im Prinzip vom Kongress ernannt, vom Präsidenten vorgeschlagen und vom Kongress bestätigt."
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  {
    "start": 914.849,
    "end": 920.67,
    "text": "Und jetzt muss ja das weiße Haus... mit den Ministerien ja verbunden werden auf eine gewisse Weise."
  },
  {
    "start": 921.17,
    "end": 922.67,
    "text": "Und da sind eben diese Advisors."
  },
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    "start": 922.829,
    "end": 931.17,
    "text": "Und diese speziellen Advisors, diese Policy Advisors, diese Berater verbinden eben das weiße Haus mit den diverse Ministerien."
  },
  {
    "start": 931.229,
    "end": 936.329,
    "text": "Aber die Ministerien unterstehen ja auch dem Kongress, während die Advisors nur den Präsidenten unterstehen."
  },
  {
    "start": 936.37,
    "end": 941.43,
    "text": "Das heißt, die müssen nicht bestätigt werden, sondern sind quasi völlig loyal dem Präsentium über."
  },
  {
    "start": 941.949,
    "end": 943.67,
    "text": "Und das ist aber dual aufgesetzt."
  },
  {
    "start": 943.709,
    "end": 950.99,
    "text": "Das ist ja ein bisschen die Schwierigkeit, dass wir einerseits gibt es ihr meinen Advisor, den der Präsident hat in einem Politikbereich und da gibt es einen zuständigen Minister."
  },
  {
    "start": 951.51,
    "end": 961.05,
    "text": "Und wer stärker ist, ich oder ich, also der Advisor oder der Minister, hängt eben davon ab, wie Präsidenten das Hand haben und wer sich durchsetzt."
  },
  {
    "start": 961.229,
    "end": 968.43,
    "text": "Wir kennen uns alle daran, dass Henry Kissinger eben der Sicherheitsberater war und wichtiger war als der damalige Außenminister."
  },
  {
    "start": 968.949,
    "end": 975.31,
    "text": "Und als der Kissinger dann Außenminister war, war er wichtiger als der Sicherheitsberater, wo die Funktionen immer gleich sind."
  },
  {
    "start": 975.689,
    "end": 979.949,
    "text": "Es senden von den Personen ab, wer im zentralen Fall wichtiger ist."
  },
  {
    "start": 981.25,
    "end": 989.93,
    "text": "Der Advisor könnte einfach nur ein Glaubenssekretär sein, der einfach die Sitzungen der entsprechenden anderen Principles ansetzt."
  },
  {
    "start": 990.39,
    "end": 998.31,
    "text": "Oder kann die Person sein, die eigentlich mit den Präsidenten das eigentlich entscheidet und dann den Ministerien quasi anordnet, was jetzt zu tun ist."
  },
  {
    "start": 998.75,
    "end": 1001.63,
    "text": "Und bei Steven Miller ist eher erster Rest der Fall."
  },
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    "start": 1001.67,
    "end": 1009.75,
    "text": "Also ich gehe jetzt nicht davon aus, dass ein Außenminister oder ein Heimat-Schutzminister eine Pam Bondi, eine Justizministerin, wenn Steven Miller was möchte."
  },
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    "start": 1010.13,
    "end": 1015.67,
    "text": "wenn ich weiß, dass kommt von Trump direkt oder Steven Miller hat das Ohr von Donald Trump, den widersprechen wird."
  },
  {
    "start": 1018.29,
    "end": 1020.569,
    "text": "Alle gleichzeitig handeln, gibt's Chaos."
  },
  {
    "start": 1020.65,
    "end": 1021.969,
    "text": "Das hatten wir bei der Zollpolitik."
  },
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    "end": 1030.849,
    "text": "Da gab's bei der Zollpolitik einen Handelsminister, einen Schatzkanzler, eine Finanzminister und dann noch einen Advisor, die alle unterschiedliches behaupteten."
  },
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    "end": 1038.77,
    "text": "Und dann hat Trump sich an den Schatzkanzler gewandt, an Besson sagt, er soll das jetzt alles regeln und hat die anderen beiden ruhig gestellt."
  },
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    "end": 1046.389,
    "text": "Aber das ist eben ein übliches Problem bei jeder Administration, dass wir am Anfang immer die Schwierigkeit haben, wer setzt sich durch."
  },
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    "start": 1047.71,
    "end": 1053.81,
    "text": "dass wir immer einen Sicherheitsberater und einen Minister haben oder einen Handlungsberater und einen Handlungsminister."
  },
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    "end": 1055.95,
    "text": "Das ist Teil dieser Administration."
  },
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    "end": 1060.07,
    "text": "Die einen sind loyal gegenüber den Präsidenten und die anderen sind ja die Regierung."
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    "start": 1060.55,
    "end": 1065.25,
    "text": "Und dadurch geht es auch mal recht chaotisch zu, weil diese Koordination schwer ist."
  },
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    "end": 1076.59,
    "text": "Und nur der Chief of Staff, das war die Frage, dass die einzige Person, der sich eigentlich überlegen muss, wie der Präsident in all diesen Bereichen gut abschneidet, jeder."
  },
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    "start": 1076.75,
    "end": 1079.29,
    "text": "andere Berater ist nur für den Bereich zuständig."
  },
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    "end": 1085.77,
    "text": "Aber ich muss mir als Chief of Staff überlegen, wenn der Präsident diese Policy fährt, was hat das für ein Kongress zu bedeuten?"
  },
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    "end": 1087.129,
    "text": "Wie kommt der Präsident dort an?"
  },
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    "end": 1089.389,
    "text": "Oder was hat das für die Wiederwahl des Präsidenten zu tun?"
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    "start": 1089.49,
    "end": 1091.389,
    "text": "Oder wie wird das in den Medien aussehen?"
  },
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    "start": 1091.47,
    "end": 1099.07,
    "text": "Also dieses Abwägen Der Rolle des Präsidenten ging über diesen verschiedenen, miteinander im Wettbewerb stehen Bereichen."
  },
  {
    "start": 1099.389,
    "end": 1101.31,
    "text": "Das ist die Aufgabe des Chief of Staff."
  },
  {
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    "end": 1103.97,
    "text": "Und der Chief of Staff ist auch so ein bisschen der Gatekeeper."
  },
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    "start": 1104.01,
    "end": 1109.31,
    "text": "Also der lässt auch nicht alle zum Präsidenten durch und entscheidet mehr oder weniger, wer zum Präsidenten vordringen darf."
  },
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    "end": 1115.61,
    "text": "Bei Reagan war das ja so, dass Nancy Reagan sicher beschwerte, dass der Chief of Staff nicht einmal sie zum Präsidenten vorlässt."
  },
  {
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    "end": 1118.21,
    "text": "Also man sieht, welche Macht diese Personen haben."
  },
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    "end": 1124.19,
    "text": "Nur ist es hier eben, dass Steven Miller aus Nummer zwei als Deputy und nicht die eigentliche Tatschefin."
  },
  {
    "start": 1124.37,
    "end": 1124.57,
    "text": "Diese"
  },
  {
    "start": 1125.149,
    "end": 1127.71,
    "text": "behaupten, dass Miller so etwas wie eine graue Eminenz sei."
  },
  {
    "start": 1128.19,
    "end": 1136.85,
    "text": "Naja, das würde vielleicht nicht so ganz stimmen, aber gleichzeitig haben sie jetzt sehr viele Punkte skizziert, wo Stephen Miller seine Finger im Spiel hatte."
  },
  {
    "start": 1137.29,
    "end": 1141.33,
    "text": "Vielleicht stimmt nicht Kräume Eminenz, aber so etwas wie, könnte man sagen, Chefideologe?"
  },
  {
    "start": 1141.73,
    "end": 1152.35,
    "text": "Er ist ganz klar ideologisch und das zeigt er schon seit seiner Jugend, dass die doch die Verbindungen zu Stephen Bannon und wie gesagt die Ideologie dieser Weisernationalismus."
  },
  {
    "start": 1152.629,
    "end": 1160.409,
    "text": "Ich sehe ihn weniger als Christian, das ist ein Teil, aber im Prinzip ist er quasi, wenn sie so wollen, der klassische radikale Rechtspopulist."
  },
  {
    "start": 1160.51,
    "end": 1173.57,
    "text": "Also in Europa würden wir denn unter Rechtspopulismus verorten und wären an der Partei wie der früheren Frau National oder in der schweizerischen Volkspartei oder halt in einer der vielen europäischen rechtspopulistischen Partei."
  },
  {
    "start": 1174.129,
    "end": 1177.409,
    "text": "Und das ist ein Ökosystem im Fahrwasser Trumps."
  },
  {
    "start": 1177.909,
    "end": 1184.71,
    "text": "Gibt es andere Ökosysteme wie die und die stehen auch in einer gewissen Konkurrenzsituation zueinander."
  },
  {
    "start": 1184.75,
    "end": 1193.25,
    "text": "Also man muss auch aufpassen, wo die jetzt vielleicht aus einer liberalen Position alle irgendwo rechts sind, gibt es doch eklatante Unterschiede."
  },
  {
    "start": 1193.35,
    "end": 1208.629,
    "text": "Also die Rechtspopulisten sind grundsätzlich autoritätsskeptisch, sind grundsätzlich sehr libertär, sind grundsätzlich am Waffenbesitz, haben in die Welt massiv interessiert und sind eher gewaltbereit, waren ja viele auch dabei am Sturm."
  },
  {
    "start": 1208.87,
    "end": 1234.169,
    "text": "aufs Kapitol, am sechsten Jänner, während zum Beispiel die Post-Iberalen von einer natürlichen hierarchischen Ordnung ausgehen, die an den christlichen Schriften angelehnt ist und das durchaus meines, dass es eine wahre Autorität gibt, der man sich unterzuordern habe, ist für die weißen Populisten quasi die weiße Bevölkerung und vor allem die weißen Männer die zentralen Ankerpunkte der Volkssouveränität."
  },
  {
    "start": 1234.49,
    "end": 1244.77,
    "text": "Und die Behauptung ist, dass diese Kultur eben im aktuellen Amerika am Untergehen oder bedroht ist und dass man dieser Kultur wieder zu ihrer Dominanz verhelfen möchte."
  },
  {
    "start": 1245.129,
    "end": 1252.27,
    "text": "Das ist ein ganz anderer Punkt, als etwa die Post-Iberalen, die von Werten sprechen, die man wieder herstellen müsste und von der Rückkehr zum Christigen glauben."
  },
  {
    "start": 1252.51,
    "end": 1271.409,
    "text": "Ich habe auf meiner Frage Liste die Frage, ob Stephen Miller es geschafft hat, zum Amtsantritt von Donald Trump im Jahr twenty-fünfundzwanzig seinen Project twenty-twenty-five-Plan durchzuziehen und quasi die gängigen Institutionen so zu überrumpeln, dass der Umbau bereits von Anfang an funktioniert."
  },
  {
    "start": 1271.69,
    "end": 1273.07,
    "text": "Ich glaube, Sie haben das ein bisschen verneint."
  },
  {
    "start": 1273.29,
    "end": 1275.35,
    "text": "Sie meinen, das hat nicht so ganz funktioniert, oder?"
  },
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    "start": 1275.85,
    "end": 1277.73,
    "text": "Nein, nein, ich meine, ich meine, das war beim ersten Mal."
  },
  {
    "start": 1277.81,
    "end": 1278.05,
    "text": "Nein, nein."
  },
  {
    "start": 1278.77,
    "end": 1280.99,
    "text": "Es gab beim ersten Mal schon diese Intention."
  },
  {
    "start": 1281.35,
    "end": 1286.83,
    "text": "Und beim ersten Mal, sechzehn sind sie kläglich gescheitert dabei, weil sie eben nicht wirklich vorbereitet waren."
  },
  {
    "start": 1287.23,
    "end": 1292.35,
    "text": "Beim ersten Mal ging man davon aus, weil der Wahlkampf viel besser funktionierte, als man das geträumt hatte."
  },
  {
    "start": 1292.79,
    "end": 1295.25,
    "text": "Es rechnete auch Trump selber nicht, damit er gewählt wird."
  },
  {
    "start": 1295.31,
    "end": 1296.69,
    "text": "Man war ja völlig unvorbereitet."
  },
  {
    "start": 1296.75,
    "end": 1306.149,
    "text": "Aber man dachte, dass man eben mit sehr viel Energie und einfach mit ein Wissen Frechheit zieht, man Genie institutionen antreten könne."
  },
  {
    "start": 1306.629,
    "end": 1308.07,
    "text": "Das hat aber dann nicht funktioniert."
  },
  {
    "start": 1308.149,
    "end": 1313.19,
    "text": "Und weil das nicht funktioniert, wurde ja das Gerücht oder die Fiktion des tiefen Staates erzeugt."
  },
  {
    "start": 1313.25,
    "end": 1317.81,
    "text": "Also da gibt es diesen Deep State und dieser Deep State habe Donald Trump daran gehindert."
  },
  {
    "start": 1318.27,
    "end": 1320.669,
    "text": "das zu tun, was das für das Volken gewählt hat."
  },
  {
    "start": 1320.889,
    "end": 1330.45,
    "text": "Damit das nicht noch einmal passiert, hat man sich dieses Mal ganz genau vorbereitet mit dem Project Twenty Twenty-Five und da war Steven Miller entscheidet in Verbindung zu Donald Trump."
  },
  {
    "start": 1330.83,
    "end": 1338.01,
    "text": "Nee, ich bin überzeugt davon, wir arbeiten das jetzt durch und sind jetzt, ich weiß nicht, Hausnummer auf Seite fünfhundert von einem neunhundertseitigen Dokument."
  },
  {
    "start": 1338.47,
    "end": 1339.69,
    "text": "und das wird abgearbeitet."
  },
  {
    "start": 1339.79,
    "end": 1342.389,
    "text": "und das sieht man eben, wie man hier vorgeht."
  },
  {
    "start": 1342.43,
    "end": 1347.45,
    "text": "Dass man einerseits eben die Vorgangsweise war, man sucht sich immer die stärksten Gegner."
  },
  {
    "start": 1348.01,
    "end": 1352.05,
    "text": "und zwingt die in die Knie, um dann die entsprechenden anderen einzuschüchtern."
  },
  {
    "start": 1352.51,
    "end": 1356.77,
    "text": "Man packt sie, wo sie am verwundbarsten sind, beim Geld, beim Finanziellen."
  },
  {
    "start": 1357.27,
    "end": 1363.07,
    "text": "Man droht Stiftungen in ihnen, die Steuerfreiheit zu entziehen, also dass sie dann Spender nicht Steuern absetzen könnten."
  },
  {
    "start": 1363.61,
    "end": 1376.69,
    "text": "In anderen Fällen droht man ihnen mit Obskuren-Gesetzen, die aus der Zeit der Frühfaser der USA, wo man damals mit Aufstellen gerechnet hat, man bedient sich der Notstandsgesetzgebung, also man verhandelt Zölle mit Kanat."
  },
  {
    "start": 1377.05,
    "end": 1382.389,
    "text": "und nicht bedient sich eines paar Grafs, das eigentlich mit dem Staatsnoststand zu tun hat und so weiter und so fort."
  },
  {
    "start": 1383.01,
    "end": 1392.669,
    "text": "Man geht her und geht zur Anwaltskanzlei und sagt, also wenn ihr unsere Gegner vertritt, dann darf kein Anwort von eurer Kanzlei in irgendeine Fuß einen Bundesgebäude mehr setzen."
  },
  {
    "start": 1393.129,
    "end": 1395.25,
    "text": "Damit sind diese Anwaltskanzlei und kleine Washington alle."
  },
  {
    "start": 1395.81,
    "end": 1396.889,
    "text": "ohne Geschäft im Prinzip."
  },
  {
    "start": 1397.31,
    "end": 1399.889,
    "text": "Und so wird das halt sukzessive durchgezogen."
  },
  {
    "start": 1400.37,
    "end": 1407.889,
    "text": "Und da hat halt jeder eine Schwachstelle, ich muss halt wissen, wie ich das am besten ansetze, den Hebel und wo ich das am besten treffe und auch, wie ich das kommuniziere."
  },
  {
    "start": 1408.51,
    "end": 1420.25,
    "text": "Dieses Zusammenspielen, das wurde sich ganz genau so überlegt, wie man damit vorgeht, auch rechtlich, wie man das formuliert, natürlich in den Integräten, um dann weniger anfächbar zu sein und wo ich das dann auch dann einreichere."
  },
  {
    "start": 1420.37,
    "end": 1424.81,
    "text": "Wenn das angefochten wird, wo sind die Gerichte, wo ich auf Unterstützung zählen kann."
  },
  {
    "start": 1425.21,
    "end": 1430.05,
    "text": "Und dieser Maserplan, das ist sicher sehr stark mit Miller auch koordiniert worden."
  },
  {
    "start": 1430.409,
    "end": 1434.83,
    "text": "Und was ich hier derjenige in der Administration, der am besten hier Bescheid musste."
  },
  {
    "start": 1435.11,
    "end": 1444.81,
    "text": "Sie haben jetzt vorher schon gesagt, dass diese Rechtspopulisten, denen Steven Miller angehört, gerne von sogenannten tiefen Staatreden im amerikanischen, sagt man dazu, Deep State."
  },
  {
    "start": 1445.29,
    "end": 1452.09,
    "text": "Jetzt gilt Miller auch als einer, der sehr gut darin ist, die Hebel der Bürokratie zu bedienen, um Politik."
  },
  {
    "start": 1452.649,
    "end": 1456.23,
    "text": "unter dem Radar umzusetzen, also am Kongress vorbei beispielsweise."
  },
  {
    "start": 1456.77,
    "end": 1460.71,
    "text": "Baut Miller hier quasi den Deep State auf, den er nach außen hin so gern kritisiert?"
  },
  {
    "start": 1460.99,
    "end": 1468.81,
    "text": "Natürlich, ich glaube, die Idee ist kein großes Geheimnis, sondern es geht natürlich darum, das ganze Projekt muss sich ja verstätigen und permanent werden."
  },
  {
    "start": 1469.61,
    "end": 1472.69,
    "text": "Und jetzt ist die Frage nur, wann passiert das?"
  },
  {
    "start": 1472.909,
    "end": 1473.79,
    "text": "Ich meine, J.D."
  },
  {
    "start": 1473.93,
    "end": 1479.23,
    "text": "Vance verkauft sich Insertergruppen als die logische Nachfolge von Donald Trump."
  },
  {
    "start": 1479.51,
    "end": 1482.23,
    "text": "Das heißt, Donald Trump ist der Disruptor und der der wegräumt."
  },
  {
    "start": 1482.649,
    "end": 1485.73,
    "text": "Und Vance wird dann der nächste Nachfolger sein, der dann aufbaut."
  },
  {
    "start": 1486.61,
    "end": 1489.01,
    "text": "Und jetzt kann ich aber diesen Aufbau schon früher beginnen lassen."
  },
  {
    "start": 1489.11,
    "end": 1490.97,
    "text": "Steve Miller erzählt, naja wir bauen das jetzt quasi gleich auf."
  },
  {
    "start": 1491.01,
    "end": 1510.649,
    "text": "Das ist ja auch im Projekt für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Jahr für im Und nach."
  },
  {
    "start": 1510.69,
    "end": 1514.169,
    "text": "da muss man jetzt natürlich wissen, das amerikanische System bietet da viel mehr Möglichkeit als das System hier."
  },
  {
    "start": 1514.31,
    "end": 1526.19,
    "text": "Wollten wir ja immer dachten, auch in den USA war es ja so, dass es eine Berufsbeamtenschaft gibt, die immer davon aus, die geschützt sind und nur die obersten Beamten, das ist mein Speysystem, die waren ja so, da gab es die Möglichkeit, dass die politisch bestimmen sind."
  },
  {
    "start": 1526.25,
    "end": 1536.25,
    "text": "Aber das Core der Beamtenschaft, also ein Acht oder Neunzig Prozent oder fünf oder Neunzig Prozent sind an sich Berufsbeamten und da gibt es ein Silver Service Act, das genau regelt, wann die befördert werden und was die für Aufgaben haben."
  },
  {
    "start": 1536.73,
    "end": 1548.57,
    "text": "Alles trotzdem jetzt so einfach einzureißen war, ist natürlich einem sehr gewogenen Supreme Court geschuldet, der hier sehr weit dem Präsidenten entgegenkommt und gegen alle bisherigen Geplogenheiten."
  },
  {
    "start": 1548.889,
    "end": 1554.37,
    "text": "Auf der einen Seite und auf der anderen Seite war auch der Möglichkeit, dass man sich das so vorstellen muss, wie das in den USA funktioniert."
  },
  {
    "start": 1555.409,
    "end": 1559.81,
    "text": "Also wir haben einerseits natürlich den Kongress der Formalgesetze erlässt."
  },
  {
    "start": 1560.23,
    "end": 1569.45,
    "text": "Dann nimmt quasi die Exekutive ein allgemein gehaltenes Gesetz und biegt sich das dann so zurecht, wie es die Exekutivgewalt möchte."
  },
  {
    "start": 1570.47,
    "end": 1577.31,
    "text": "Also allgemeiners Gesetz vom Kongress, exekutivgewalt, bastelt es um, geht immer an die Grenze."
  },
  {
    "start": 1577.99,
    "end": 1582.57,
    "text": "Und dann entscheidet da oberste Gerichtshof quasi, wo die Grenze eigentlich liegt."
  },
  {
    "start": 1583.169,
    "end": 1586.389,
    "text": "Und da kann ich natürlich jetzt und das... war immer schon der Fall."
  },
  {
    "start": 1586.45,
    "end": 1594.25,
    "text": "und sie mir ist sehr besonders gut, dass er halt die bestehenden Gesetze so ausnützt, dass es im eigenen Sinn extrem weit umdeutet."
  },
  {
    "start": 1594.99,
    "end": 1598.05,
    "text": "Gehen da zum Beispiel her diese Deportationen."
  },
  {
    "start": 1598.669,
    "end": 1603.83,
    "text": "Normalerweise müssen sich Behörden in den USA ausweisen, FBI oder auch die Polizei."
  },
  {
    "start": 1604.61,
    "end": 1617.93,
    "text": "Jetzt haben wir die Rekrutierung von masserweisen Leuten, die mit einem Einschreibbonus bis zu fünfzigtausend Dollar dieser neuen Eis, heißt diese Auswanderungsbehörde, die auf der Straße Jagd machen auf andere, die vermummt auftreten."
  },
  {
    "start": 1617.99,
    "end": 1628.59,
    "text": "Dass die vermummt sein dürfen, ist auch ein Zurechtbiegen einer Verwaltungsvorschrift, weil sie streng formuliert, die keine Polizei sind, weil der Polizei müssen sie immer identifizierbar sein."
  },
  {
    "start": 1628.75,
    "end": 1633.81,
    "text": "Nächster Punkt war natürlich können die auf der Straße willkürlich Leute ansprechen, die dunkel."
  },
  {
    "start": 1633.87,
    "end": 1634.55,
    "text": "heute sind."
  },
  {
    "start": 1634.85,
    "end": 1641.389,
    "text": "Gab's bis jetzt auch immer die Regel, also Profiling ist illegal, ich brauche immer einen richtigen Grund, so probable cause."
  },
  {
    "start": 1641.75,
    "end": 1645.01,
    "text": "Wenn das vorlädt, dann kann ich mich als Behörde an eine Person wenden."
  },
  {
    "start": 1645.19,
    "end": 1647.889,
    "text": "Die USA sind sogar Alkoholtests illegal."
  },
  {
    "start": 1648.31,
    "end": 1651.87,
    "text": "Es sei denn, ich halte jeden auf, ich kann nicht einfach irgendeine Autor aufhalten."
  },
  {
    "start": 1652.389,
    "end": 1662.99,
    "text": "Dass es dennoch hier möglich ist, führt er zum Obersten Gerichtshof und da hat dann eben das Oberste Gerichtshof entschieden, dass natürlich auch diese Gruppe kommen sein, also gesund."
  },
  {
    "start": 1663.149,
    "end": 1671.93,
    "text": "Menschenverstand anwenden kann, wenn es darum geht, die Spreie von Weizen zu trennen und die Leute anzusprechen, die wahrscheinlich ausländer sind, illegale als andere."
  },
  {
    "start": 1672.61,
    "end": 1683.29,
    "text": "Das heißt natürlich momentan nichts anderes, als wenn ich aus dunkelhäutiger oder mexikanisch aussehende, auch aus Amerikaner auf die Straße gehe, muss ich damit rechnen, von irgendwelchen vermummten Leuten überprüft und perlustriert zu werden."
  },
  {
    "start": 1683.69,
    "end": 1689.149,
    "text": "Und wenn ich mich dann nicht richtig ausweisen kann oder irgendwas vorfällt, dann können es mich hops nehmen."
  },
  {
    "start": 1689.23,
    "end": 1694.55,
    "text": "Und das ist einfach etwas, was an sich viel illegal gegolten hätte bis vor kurzem."
  },
  {
    "start": 1694.87,
    "end": 1701.129,
    "text": "Was man aber mit dem Zurechtbiegen aller Mestrativen vorschriften und der entsprechenden Rechtsprechung nun im Legal geworden ist."
  },
  {
    "start": 1701.19,
    "end": 1704.49,
    "text": "Und das ist sicher etwas, was auch dem Geister Steven Milders entspricht."
  },
  {
    "start": 1704.61,
    "end": 1712.77,
    "text": "Das ist also ein wahnsinniges Puzzlespiel, was ja angewandt wird, gewisse Verordnungen und Regeln quasi so auszunützen, dass sie der eigenen Agenda dienen."
  },
  {
    "start": 1713.69,
    "end": 1723.19,
    "text": "Was ich mich immer frag bei dieser Politik, die hier betrieben wird, das frag ich mich oft, aber in diesem Fall ganz speziell, was ist denn eigentlich das Ziel von einem Stephen Miller?"
  },
  {
    "start": 1723.27,
    "end": 1724.55,
    "text": "Was will er eigentlich tatsächlich?"
  },
  {
    "start": 1725.33,
    "end": 1731.73,
    "text": "Ich hatte Stephen Miller für einen Rassisten und er möchte eine deutlich weiße anglesächsische Gesellschaft haben."
  },
  {
    "start": 1732.31,
    "end": 1748.629,
    "text": "Also hier, glaube ich, sind ganz klare rassistisch Ziele im Vordergrund stehen, einfach eine umformende Gesellschaft, dass sie Kommissioneller, weißer, christlicher ist und wo eben Minderheiten und Frauen deutlich weniger zu sagen haben."
  },
  {
    "start": 1749.129,
    "end": 1757.01,
    "text": "Und quasi eine Restauration eines Amerikers, wie es früher mal war, wo eben die anderen deutlich weniger Einfluss auf die Politik haben."
  },
  {
    "start": 1757.07,
    "end": 1760.11,
    "text": "Er würde das wahrscheinlich alles am Block als Vogue bezeichnen."
  },
  {
    "start": 1760.33,
    "end": 1764.25,
    "text": "Das ist aber nicht um die Vorstellung, die ein JD Vans hat oder die ein Elon Musk hat."
  },
  {
    "start": 1764.33,
    "end": 1765.889,
    "text": "Das sind schon Unterschiede dazwischen."
  },
  {
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    "end": 1767.43,
    "text": "Aber es trifft sich natürlich."
  },
  {
    "start": 1767.55,
    "end": 1770.389,
    "text": "Irgendwo, da gilt es über Schneidungen und wo die was schneiden."
  },
  {
    "start": 1770.43,
    "end": 1777.669,
    "text": "Beidung ist, ist die Stabilität des jetzigen Systems, wo sie sich nicht überschneiden werden wir dann wahrscheinlich die Konflikte der Zukunft zwischen diesen Gruppen sehen."
  },
  {
    "start": 1777.77,
    "end": 1778.169,
    "text": "Kürzlich"
  },
  {
    "start": 1778.71,
    "end": 1793.37,
    "text": "gab es ein viral gegangenes Video von Stephen Miller in einem Interview mit CNN und da hört er nämlich mitten im Satz auf, genau nachdem er wohl unabsichtiges klingt zumindest so gesagt hat, dass Donald Trump die absolute Macht hätte."
  },
  {
    "start": 1793.53,
    "end": 1794.389,
    "text": "Hören wir da ganz kurz rein."
  },
  {
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    "end": 1795.51,
    "text": "Steven?"
  },
  {
    "start": 1799.43,
    "end": 1805.169,
    "text": "Steven?"
  },
  {
    "start": 1807.669,
    "end": 1808.37,
    "text": "Hey Steven, can you hear me?"
  },
  {
    "start": 1814.09,
    "end": 1815.03,
    "text": "Steven, I apologize."
  },
  {
    "start": 1815.07,
    "end": 1817.389,
    "text": "It seems like we're having a technical issue."
  },
  {
    "start": 1817.53,
    "end": 1820.95,
    "text": "We'll try to fix that and get back to you after a quick break."
  },
  {
    "start": 1821.77,
    "end": 1823.51,
    "text": "Wie erklären Sie sich denn diesen Aussetzer?"
  },
  {
    "start": 1823.87,
    "end": 1830.83,
    "text": "Wollte er da verbergen, dass er Trump künftig für einen König einen Diktator hält oder ihm zu einem Machen will?"
  },
  {
    "start": 1830.93,
    "end": 1831.43,
    "text": "Was war das?"
  },
  {
    "start": 1832.05,
    "end": 1837.01,
    "text": "Ich halte Steven Miller für jemanden, der durchaus antidemokratisch und autoritär ist."
  },
  {
    "start": 1837.55,
    "end": 1844.05,
    "text": "Als Wesenzeichen dieser radikalen populistischen Rechten ist einerseits ein exklusive Verfolgsbegriff."
  },
  {
    "start": 1844.19,
    "end": 1846.95,
    "text": "Viele gehören nicht dazu und zweitens ist es autoritär."
  },
  {
    "start": 1847.27,
    "end": 1854.03,
    "text": "Und es sind natürlich in einem Interviews-Situation einer Schwäche, sieht man das eben oder kommt das dann ungewollt ans Tageslicht."
  },
  {
    "start": 1854.669,
    "end": 1861.95,
    "text": "Und dann kommt aber dazu, dass man eben sich so sicher fühlt, dass man dann einfach aufsteht und geht und nicht versucht sich herauszureden."
  },
  {
    "start": 1862.649,
    "end": 1876.129,
    "text": "Auch weil man signalisieren kann, eben einem Sender wie CNN, der ja als links verräterisch gilt, dass sich der Trump-Administration oder der Rechte in den USA, dass man quasi hier auch zeigen kann, ihr setzt uns eigentlich egal."
  },
  {
    "start": 1876.21,
    "end": 1879.889,
    "text": "und ich stehe jetzt auf und gehe, mir ist die Situation unangenehm geworden."
  },
  {
    "start": 1879.97,
    "end": 1880.23,
    "text": "Tschüss."
  },
  {
    "start": 1880.55,
    "end": 1883.25,
    "text": "Und das hätte es in der Form früher nicht gegeben."
  },
  {
    "start": 1883.29,
    "end": 1885.49,
    "text": "Da hätte man versucht, das irgendwie anders darzustellen."
  },
  {
    "start": 1885.909,
    "end": 1888.409,
    "text": "Aber es zeigt auch im Prinzip, ja."
  },
  {
    "start": 1889.389,
    "end": 1890.409,
    "text": "weil mir im Prinzip egal."
  },
  {
    "start": 1890.909,
    "end": 1895.45,
    "text": "Weil das, was dort vorkommt oder was in etablierten Medien vorkommt, ist quasi eingepreist."
  },
  {
    "start": 1895.95,
    "end": 1903.649,
    "text": "Viel wichtiger ist es zum Beispiel, was in den verschiedenen Telegram-Kanälen, also unter dem Stiefort Maga geschrieben wird, bzw."
  },
  {
    "start": 1904.23,
    "end": 1912.55,
    "text": "was eine Marjorie Taylor jetzt von Donald Trump hält oder was auf Fox News oder in anderen rechten Medien, wie das dort drüber kommt."
  },
  {
    "start": 1912.61,
    "end": 1913.93,
    "text": "Und dort reagiert man dann auch."
  },
  {
    "start": 1914.31,
    "end": 1917.93,
    "text": "Und da reagiert man mal auch Donald Trump, wenn er selber versucht, an Dinge zu erklären."
  },
  {
    "start": 1917.97,
    "end": 1923.23,
    "text": "weil das viel wichtiger ist, weil die eigene Basisbewegung immer die zentrale Referenzbewegung ist."
  },
  {
    "start": 1923.55,
    "end": 1924.79,
    "text": "Herr Heinisch, abschließend."
  },
  {
    "start": 1925.53,
    "end": 1932.129,
    "text": "Das Jahr, das Jahr, wird auf jeden Fall ein interessantes, denn da wird wieder ein Präsident gewählt."
  },
  {
    "start": 1932.45,
    "end": 1936.97,
    "text": "Was glauben Sie, ist der Plan von Miller und seinen Mitstreitern für dieses Wahljahr?"
  },
  {
    "start": 1937.43,
    "end": 1941.99,
    "text": "Wird manfach suchen, Trump in eine dritte Amtzeit zu bringen oder braucht man ihn dann?"
  },
  {
    "start": 1942.33,
    "end": 1944.629,
    "text": "eigentlich eh überhaupt nicht mehr, weil es andere Personen gibt."
  },
  {
    "start": 1944.669,
    "end": 1948.47,
    "text": "Sie haben Jerry Wenz schon angesprochen, die dieses Erbe, diese Politik fortsetzen werden."
  },
  {
    "start": 1948.71,
    "end": 1953.03,
    "text": "Ich bin sehr skeptisch, was das Freiheit und Fähren ist, der Wahlen betrifft, auch die Midterms."
  },
  {
    "start": 1953.19,
    "end": 1955.55,
    "text": "Also ich sehe das zunehmend problematisch."
  },
  {
    "start": 1956.23,
    "end": 1964.909,
    "text": "Ich glaube, dass sich das dann noch verstärken wird in jener Zeit und dass alles unternommen werden wird von den Handelpersonen, bei freier Fährewahlen zu verhindern."
  },
  {
    "start": 1965.33,
    "end": 1968.69,
    "text": "Muss man jetzt aber auch dazu sagen, der eine denkt an der andere lenkt."
  },
  {
    "start": 1968.73,
    "end": 1977.11,
    "text": "Das heißt, dass natürlich hier in seinem großen Land, wo so viele Rädchen in Bewegung sind, das nicht alles wirklich verheerplanbar ist."
  },
  {
    "start": 1977.55,
    "end": 1980.629,
    "text": "Eine Schwäche ist einfach die Machtübergabe von Trump an jemand anderem."
  },
  {
    "start": 1980.669,
    "end": 1983.99,
    "text": "Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Trump die Macht ungern abgeben will."
  },
  {
    "start": 1984.03,
    "end": 1988.71,
    "text": "Er baut ja auch seinen Ballsaal jetzt im weißen Haus, baut er das für den nächsten Präsidenten."
  },
  {
    "start": 1989.33,
    "end": 1993.97,
    "text": "Andererseits ist Donald Trump schon sehr alt, aber sich das dann nochmal antun wird wollen."
  },
  {
    "start": 1994.45,
    "end": 2002.05,
    "text": "mit über achtzig, er sieht schon älter als beiden in zur gleichen Zeit und hat auch Krankheitserscheinungen, also ist unklar."
  },
  {
    "start": 2002.61,
    "end": 2017.83,
    "text": "Wie es dann weitergeht, ob es dann diese Diadochenkämpfe gibt oder ob es dann Allianz und Koalitionen gibt, vielleicht Koalitionen, die von Trump selber eingefädelt werden oder ob Trump im Hintergrundweise so als Übervater das so ein bisschen lenkt und das kann man dann auch institutionell besser so lösen."
  },
  {
    "start": 2018.27,
    "end": 2018.95,
    "text": "Das wird man sehen."
  },
  {
    "start": 2019.23,
    "end": 2023.05,
    "text": "Ich bin mir sicher, dass Steven Miller sich das Problems bewusst ist."
  },
  {
    "start": 2023.669,
    "end": 2028.03,
    "text": "Und Sieben will immer jemand, der ist noch jünger, strategisch denkend."
  },
  {
    "start": 2028.43,
    "end": 2040.409,
    "text": "Wahrscheinlich... klug genug sein wird, bei einem massiven Krieg den zu verhindern, zu wissen und zu versuchen hier entsprechend zu agieren, solange nicht stark genug ist, dass er selbst Entscheidungen treffen kann."
  },
  {
    "start": 2040.51,
    "end": 2045.129,
    "text": "Also ich gehe davon aus, dass man auch schon Pläne hat, wie man das in einer Form weiterführen kann."
  },
  {
    "start": 2045.75,
    "end": 2057.77,
    "text": "Aber letztlich glaube ich, ist es etwas, was größer als von dieser amerikanischen Rechten selbst entschieden wird, es sei denn, die Demokraten finden dazueinander oder finden eine Antwort darauf."
  },
  {
    "start": 2058.51,
    "end": 2061.45,
    "text": "was man auch noch erwähnen muss, es gibt so etwas wie Economic Voting."
  },
  {
    "start": 2061.51,
    "end": 2074.47,
    "text": "Das heißt, dass natürlich die Wirtschaftsentwicklung durchaus eine Auswirkung hat, wie Menschen das empfinden und ob sie für oder gegen eine Politik und eine Regierung stimmen und es eben auch noch nicht ausgemacht ist, wie die amerikanische Wirtschaft sich entwickelt."
  },
  {
    "start": 2075.03,
    "end": 2077.19,
    "text": "Und das ist ein nicht unwesentlicher Faktor."
  },
  {
    "start": 2077.25,
    "end": 2105.63,
    "text": "Also auch wenn die Demokraten jetzt schlecht positioniert sind und wenn die Republikaner versuchen sich da zu verstätigen, kann es dennoch sein, dass eine Wirtschaftskrise oder eine Rezession droht und die Bevölkerung des ganzen übertrüssig ist, wobei dann eben eine Koalition haben von Leuten, die aus politischen Gründen und dem demokratiepolitischen Gründen auf die Straße gehen und auch wählen gehen und auf der anderen Seite auch Menschen aus wirtschaftlichen Gründen dagegen wählen, dass dann die Demokraten wieder eine Chance haben, das weiße Haus zu erobern."
  },
  {
    "start": 2106.07,
    "end": 2115.27,
    "text": "Wenn wir mir sehen, aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass Steven Miller sicher jemand ist, der das auch am Schirm hat und wahrscheinlich alles tun wird, dass das schon im eigenen Sinn nach rausgeht."
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    "start": 2115.53,
    "end": 2123.13,
    "text": "Herr Heinrich, Sie haben vorher schon ... drei Gruppen skizziert oder mehrere Gruppen, die rund um Donald Trump quasi diese Basis bilden."
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    "end": 2127.53,
    "text": "Auf der einen Seite eben die Postliberalen, die religiösen, aber auch die Rechtspopulisten."
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    "text": "Über die religiöse Gruppe haben wir sogar schon mal einen Podcast gemacht."
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    "end": 2133.67,
    "text": "Das ist an dieser Stelle nur ein Hinweis für die Zuhörerinnen und Zuhörer."
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    "text": "Den packen wir in die Shownotes."
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    "text": "Ebenfalls ein sehr spannendes Gespräch."
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    "end": 2138.53,
    "text": "Die nächste Gruppe ist ja hiermit abgehakt."
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    "text": "Vielen Dank, Heinisch, für Ihre Zeit heute und alles Gute."
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    "text": "Dankeschön, wir sind Interesse."
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    "text": "Bis zum nächsten Mal."
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    "text": "Dankeschön."
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    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge bis dahin schon einmal gefallen hat und Sie auch die kritische und unabhängige Berichterstattung des Standards unterstützen möchten, dann geht das als Abonnentin oder mit einem einmaligen Unterstützungsbeitrag, der ist schon ab drei Euro möglich."
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    "text": "Für die inhaltliche Ausarbeitung war heute mein Kollege Schold Wilhelm zuständig und ich bin Daniel Retschitzekker."
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    "text": "Bis zum nächsten Mal."
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