[
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    "end": 9.16,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitz-Ecker, das System des Tages, der Nachrichtenpodcast vom Standard."
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  {
    "start": 16.62,
    "end": 20.64,
    "text": "Seit Anfang des Jahres baut US-Präsident Donald Trump das Land im Seinen-Szene um."
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    "text": "Unlebsame Beamte werden gefeuert, politische Gegner eingeschüchtert und unter Druck gesetzt."
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    "text": "Nicht wenige fürchten sich vor dem Ende der US-Demokratie."
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    "text": "In all die ihm kommt aber die Frage auf... Wo sind eigentlich die Demokraten?"
  },
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    "text": "Und warum setzen sie Trump nichts entgegen?"
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    "end": 40.48,
    "text": "Wir sprechen heute über die Hilflosigkeit der Demokraten in der Auseinandersetzung mit Trumps Marga America."
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    "end": 50.04,
    "text": "Wir sprechen auch darüber, wie Trump die Partei von Obama, Biden und Clinton mit ihren eigenen Waffen schlägt und ob es nicht doch eine Geheimwaffe gibt, die die Demokraten"
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  {
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    "end": 51.12,
    "text": "noch einsetzen könnten."
  },
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    "text": "zeichnet sich der derzeit einen Umbruch historischen Ausmaßes ab."
  },
  {
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    "text": "Die Republikaner, das wissen wir alle, das haben wir sehr viel berichtet und gehört, bauen das Land in ihren Vorstellungen um."
  },
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    "end": 75.06,
    "text": "Da werden umliebsame Personen gefeuert, sie verlassen teilweise sogar das Land."
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    "end": 79.74,
    "text": "Es werden Förderungen gekürzt, es wird eingegriffen bis ins Privatleben."
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    "end": 85.06,
    "text": "Aber wenn man sich diese ganzen Umbrüche anschaut, dann fehlt irgendetwas, nämlich irgendwie im Gefühl die Demokraten."
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  {
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    "text": "Wo ist denn das große Gegengewicht von Donald Trump?"
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    "end": 88.32,
    "text": "hinverschmunden?"
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  {
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    "end": 92.7,
    "text": "Ja, man könnte einen österreichischen Politiker zitieren, Speedkills."
  },
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    "text": "Das ist eine Revolution, die in den USA stattfindet."
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    "text": "Wir sollten das auch als Revolution begreifen."
  },
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    "end": 111.74,
    "text": "Und Revolutionen haben eben den Umstand, dass sie sehr schnell vor sich gehen, dass diese Revolution auch sehr gut vorbereitet war und dass viele Dinge auch von der eigenen Revolution ablenken."
  },
  {
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    "end": 116.86,
    "text": "Und in dieser Gemengelage tun sich die Gegner schwer, dagegen vorzugehen."
  },
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    "end": 124.84,
    "text": "Und die zentrale Schwäche ist eben, dass ihnen ein organisiertes Fußvorg fehlt, das dagegen hält."
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  {
    "start": 125.04,
    "end": 141.4,
    "text": "Während die andere Seite eine Art gut organisierte revolutionäre Basis hat, die für die Emotionen und die Energie sorgt und die auch das Publikum abgibt, vor der die gesamte Partei bestehen muss, fehlt das eben den Demokraten."
  },
  {
    "start": 141.62,
    "end": 151.16,
    "text": "Und dadurch ist es ein bisschen eine Elitenpartei, die etwas verwirrt ist, wie sie jetzt vorgehen soll und was eigentlich ihre eigenen Wählerinnen wollen, außer dass sie etwas anderes wollen."
  },
  {
    "start": 151.38,
    "end": 160.7,
    "text": "Aber gerade bei den Demokraten wundert mich das ja durchaus, denn es war ja immer ein Kritikpunkt, dass die Demokraten eigentlich zu viele einzelne Gruppen unter sich vereinen würden mit unterschiedlichen Interessen."
  },
  {
    "start": 161.82,
    "end": 166.5,
    "text": "Aber trotzdem gibt es ja so etwas wie Grassroots Bewegungen ja auch eigentlich bei den Demokraten."
  },
  {
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    "text": "Wo sind die alle?"
  },
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    "text": "Die sollten eigentlich alle auf der Straße stehen, oder?"
  },
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    "end": 172.22,
    "text": "Naja, das sind nicht lauter Sonderinteressen oder spezielle Interessen."
  },
  {
    "start": 172.26,
    "end": 177.82,
    "text": "Da gibt es natürlich viele Grassroots Bewegungen, aber diese Grassroots Bewegungen sind in Summen natürlich eine relative Minderheit."
  },
  {
    "start": 178.6,
    "end": 184.02,
    "text": "die Mehrheit der demokratischen Wähler, auf die sie eigentlich in der Wahl ankommt, das ist natürlich die breite Mitte."
  },
  {
    "start": 184.9,
    "end": 194.3,
    "text": "Donald Trump hatte ja nie eine wirkliche Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, die ersten Wahlen wie siechsundzwanzig Prozent knapp darüber auf der amerikanischen Wählerschaft gewonnen."
  },
  {
    "start": 194.36,
    "end": 198.92,
    "text": "Die zweiten ungefähr ähnlich verloren hat jetzt ein bisschen zugelegt, ist knapp bei unter dreißig Prozent."
  },
  {
    "start": 199.54,
    "end": 208.86,
    "text": "Aber es ist keine Mehrheit, sondern das ist eine sehr, sehr gut organisierte, mobilisierte Minderheit, die auch sehr viele Wähler, die ähnlich denken und Dicken mitnimmt."
  },
  {
    "start": 208.96,
    "end": 212.42,
    "text": "Und die Demokraten haben quasi die laue Mitte für sich gebracht."
  },
  {
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    "end": 219.78,
    "text": "Und über diese laue Mitte inweg gibt es natürlich viele Organisationen, Initiativgruppen, aber die sind alle mit sich selbst beschäftigt."
  },
  {
    "start": 219.82,
    "end": 223.92,
    "text": "Gibt es von Black Lives Matters bis anderen, bis zur Umweltbewegung."
  },
  {
    "start": 224.42,
    "end": 232.98,
    "text": "Das sind halt viele heterogene... Gruppen, die bestimmte Agenda verfolgen, aber die jetzt nicht für die Demokratie als Ganzes einstehen oder marschieren."
  },
  {
    "start": 233.06,
    "end": 235.08,
    "text": "Ich würde sagen, den Demokraten fehlt so ein bisschen."
  },
  {
    "start": 235.18,
    "end": 242.96,
    "text": "Einerseits die Möglichkeit, das bestehende System, dass ja auch die Demokraten sehr oft kritisieren, mit Überzeugung zu verändern."
  },
  {
    "start": 243.04,
    "end": 249.9,
    "text": "Und auf der anderen Seite fehlt ihnen aber auch die Fähigkeit, das System entsprechend mit Überzeugung zu verteidigen."
  },
  {
    "start": 250.52,
    "end": 262.92,
    "text": "Und sie sind so ein bisschen gefangen zwischen Einem Wunsch nach Veränderung, nur nicht so wie Trump, aber auch die amerikanische Demokratie zu verteidigen, aber auch nicht mit Überzeugung, weil sie sie auch kritisieren."
  },
  {
    "start": 263.02,
    "end": 271.5,
    "text": "Und in dieser Gemengelage tun sie sich schwer, während die andere Seite eine ganz klare Marschrichtung hat, ganz klare Überzeugungen hat."
  },
  {
    "start": 272.12,
    "end": 290.34,
    "text": "und in Donald Trump auch eine Führungsfigur hat, die zwar von der Parteiseile oder von vielen, die hinter dieser Revolution anscheinend zwar als Übergangsfigur wahrgenommen wird, aber die zumindest eine Integrationsfigur ist für die vielen Gruppierungen, für die diese Make America Great Again Bewegung steht."
  },
  {
    "start": 290.96,
    "end": 297.36,
    "text": "reden wir gleich im Detail über die Magerbewegung an sich und auch die vielen Unterkopierungen und vielleicht auch wichtige Figuren, die das alles antreiben."
  },
  {
    "start": 297.7,
    "end": 308.08,
    "text": "Bleiben wir noch einmal ganz kurz bei den Demokraten, weil sie gesagt haben, es fehlt quasi diese Basis, die läuft, die quasi, man könnte vielleicht sagen, die aber auch stung macht lautstark, um quasi Dinge aufzuzeigen."
  },
  {
    "start": 308.6,
    "end": 322.9,
    "text": "Hat sich die demokratische Partei in diesen neun Jahren, seit der ersten Amtsentführung von Donald Trump oder acht Jahre eigentlich um genau zu sein, verändert oder ist es sind es die äußeren Umstände, denn ich erinnere als Trump das erste Mal Präsident geworden ist, da war er der Widerstand noch deutlich größer."
  },
  {
    "start": 323.26,
    "end": 323.98,
    "text": "Das stimmt natürlich."
  },
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    "end": 343.14,
    "text": "Vielleicht grundsätzlich, die demokratische Partei hat ähnliche Probleme, wie sie viele Parteien in der Mitte und Europa hat, wie viele linke Parteien, da gab es da mal Basisbewegungen, da gab es die Bürgerrichtsbewegungen in den Sechzigerjahren und die Rechte hat damals gelernt, dass man vieles dieser Basisbewegung der Linken kopieren muss, weil dann ist man erfolgreich."
  },
  {
    "start": 343.26,
    "end": 347.16,
    "text": "Die Linke war immer erfolgreich, indem sie Leute mobilisieren auf die Straße bringen konnte."
  },
  {
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    "end": 352.3,
    "text": "Auch Obama war noch eine der Verfolge, als es eine eigene Basisbewegung gegründet."
  },
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    "start": 352.46,
    "end": 359.5,
    "text": "Obama war ja ein Community-Organizer und es gibt natürlich immer wieder Ansätze bei den Demokraten, aber im Prinzip ist das eine Partei der Mitte."
  },
  {
    "start": 360.34,
    "end": 366.56,
    "text": "Und das ist eine elitengesteuerte Partei und die Republikaner oder eine Gruppe innerhalb der Republikan."
  },
  {
    "start": 366.62,
    "end": 373.8,
    "text": "Ich würde auch jetzt nicht die Magerbewegung mit den Republikanern gleichsetzen, die sich die Bewegung hat, eben die Republikaner von innen heraus übernommen."
  },
  {
    "start": 374.16,
    "end": 384.16,
    "text": "Die haben verstanden, man muss Leute organisieren, man braucht es, wenn man Veränderungen erreichen möchte und wenn diese Verengenderungen auch dann Bestand haben sollen."
  },
  {
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    "end": 387.66,
    "text": "Und da fehlt den Demokraten einfach diese Entsprechung."
  },
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    "start": 387.84,
    "end": 389.06,
    "text": "Und das merkt man jetzt."
  },
  {
    "start": 389.12,
    "end": 406.92,
    "text": "Und ich glaube, rechtspopulistische Parteien, nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern, man sieht das bisschen jetzt auch in Großbritannien mit der Reformparty, wenn man sich diese Proteste ansieht, haben gelernt, dass wenn ich eine Revolution machen möchte, brauche ich eine Art Massenbewegung."
  },
  {
    "start": 406.98,
    "end": 422.48,
    "text": "Und die haben sich das sehr schön von den klassischen linken oder ehemaligen Massenbewegungen oder Massenparteien angesehen und haben versucht, eben eine Bewegung zu organisieren, die eben dann das Fußvolk bildet."
  },
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    "end": 438.46,
    "text": "Das Fussball ist jetzt nicht notwendig, weil sie immer auf der Straße, die sind auch in sozialen Medien unterwegs, die sorgen für Schlagzeilen jeden Tag, aber die stellen den Unmut eines Teils der Bevölkerung physisch dar, und das sehen wir auch immer wieder in den Nachrichten oder in den Medien, und das ist die Begleitmusik."
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    "start": 439.04,
    "end": 450.5,
    "text": "Und so wird dem signalisiert, da gibt es einen breiten Veränderungswunsch in der Bevölkerung, die Bevölkerung ist stinksauer, und hier wird eine Vision angeboten einer Veränderung der Gesellschaft."
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    "end": 452.8,
    "text": "Und das ist so die Botschaft."
  },
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    "end": 457.4,
    "text": "Und das wurde in den USA so konzipiert, aber das sehen wir in anderen Nennen auch."
  },
  {
    "start": 457.48,
    "end": 464.58,
    "text": "Der Schlüsselpunkt ist die klassischen Massenpartei mit Massenorganisationen, die eine breite Organisationsbasis haben."
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  {
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    "end": 467.82,
    "text": "Das gab es auch in Österreich, die Sozialdemokraten und die Konservativen."
  },
  {
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    "end": 469.34,
    "text": "Das gab es auch anderswo."
  },
  {
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    "end": 473.78,
    "text": "Die Parteien, die das jetzt stärker bedienen, ist eben die radikale Rechte."
  },
  {
    "start": 473.94,
    "end": 483.38,
    "text": "Du hast in Tallinn gesehen, wir sind jetzt in Großbritannien und wir haben das in den USA gesehen, während die anderen Parteien sie eher zurückgezogen haben und dort die Eliten viel dominanter sind."
  },
  {
    "start": 483.46,
    "end": 487.9,
    "text": "Also Leute, die jetzt nicht bottom up diese Partei betreiben, sondern eher top down."
  },
  {
    "start": 488.7,
    "end": 493.72,
    "text": "Positionen sind in der Partei von diesen Positionen heraus, versuchen die Partei zu dirigieren."
  },
  {
    "start": 494.24,
    "end": 501.46,
    "text": "Das ist in den USA schwieriger, da versucht die Partei, Elite immer schon darauf ruhig sich zu nehmen, was sie noch bei der Basis durchbringt."
  },
  {
    "start": 501.66,
    "end": 511.24,
    "text": "Und da ist die Basis auch sicher jene Gruppierung, die darauf achtet, dass sich die Eliten in der Partei nicht so sehr von der Basis entfernen."
  },
  {
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    "end": 516.58,
    "text": "Ich würde eine Theorie aufstellen, korrigieren Sie mich da gerne, es ist ein Gedankenexperiment an dieser Stelle."
  },
  {
    "start": 516.9,
    "end": 517.679,
    "text": "Wir wissen es"
  },
  {
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    "text": "aus"
  },
  {
    "start": 518.919,
    "end": 527.56,
    "text": "verschiedensten Bewegungen, dass Liberale, Linke oder Parteien der Mitte, wie Sie selber auch gesagt haben, durchaus Probleme damit haben, ihre vielen verschiedenen Interessensgruppen."
  },
  {
    "start": 528.04,
    "end": 530.46,
    "text": "untereinander unter einem Schirm derzeit zu vereinigen."
  },
  {
    "start": 530.5,
    "end": 536.16,
    "text": "Sie haben es vorhin gesagt, da gibt es Black Lives Matter, dann gibt es die Umweltbewegung, LGBTQ-Bewegungen, Frauenrechtsbewegungen etc."
  },
  {
    "start": 536.54,
    "end": 536.64,
    "text": "etc."
  },
  {
    "start": 537.34,
    "end": 553.56,
    "text": "Ist es vielleicht auch für rechte Bewegungen wie MAGA oder die Republikaner auch durchaus einfacher, weil es so etwas wie eine Selbstkontrolle und eine Selbstkritik durchaus viel weniger gibt als bei anderen Kopierungen, wo dann gerne mal gesagt wird, na das... Kannst aber nicht sagen und so und das gehört eigentlich nicht zu uns."
  },
  {
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    "end": 556.46,
    "text": "Und auf den musst du Rücksicht nehmen und auf den musst du Rücksicht nehmen."
  },
  {
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    "end": 559.02,
    "text": "Ich würde das jetzt, ich wäre hier sehr vorsichtig."
  },
  {
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    "end": 559.52,
    "text": "Ich glaube."
  },
  {
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    "end": 561.26,
    "text": "Da ist vieles sehr ähnlich."
  },
  {
    "start": 561.46,
    "end": 572.9,
    "text": "Und die Rechte hat ja lange Zeit damit gekämpft, dass sie, vor allem die extreme Rechte, dass sie nie vorkamen, dass ihre Zeitungen oder ihre Schriftstücke, ihre Flugblätter gesellschaftlich was irrelevant waren."
  },
  {
    "start": 572.94,
    "end": 577.78,
    "text": "Das war immer in einem Art Nischenbereich mit ganz mitkriegenden Wahlergebnissen."
  },
  {
    "start": 578.3,
    "end": 587.74,
    "text": "Während die radikale Linke, die ist marschiert, es wurden ja in den Siebzigern viele Dinge umgesetzt, ob das jetzt die Umweltbewegung war, die Friedensbewegung war, die Frauenbewegung war."
  },
  {
    "start": 590.14,
    "end": 599.86,
    "text": "Diese Bereiche, da ist ja viel weitergegangen, obwohl das jetzt auch Gruppen waren, die mal ursprünglich nicht im Zentrum der Gesellschaft standen, sondern nicht auch von Rändern aus das organisieren mussten."
  },
  {
    "start": 601.38,
    "end": 611.76,
    "text": "Und die Rechte hat einfach... dazu gelernt, wie man ihre Agenda so darstellt, dass sie für viele Leute relevant werden und wie man das auch verkauft."
  },
  {
    "start": 611.82,
    "end": 621.66,
    "text": "Einerseits, weil die Rechte natürlich in weiten Bereichen ausgeschlossen waren, aus den etablierten Medien dort viel weniger vorkam, ist man viel früher in neue Medien gegangen."
  },
  {
    "start": 621.76,
    "end": 627.9,
    "text": "In den USA haben das diese neuen Medien sozusagen zuerst mal evangelikale Radiosender und Fernsehsendungen, so Beispiel."
  },
  {
    "start": 628.56,
    "end": 642.28,
    "text": "Aber man lernte, Wie man Dinge, die auch an sich als Thema esoterisch sind, also viele rechte Inhalte, wenn man sich zum Beispiel jetzt mit JD Vance und Post-Liberalismus beschäftigt, das interessiert natürlich auf der Straße mal prinzipiell niemanden."
  },
  {
    "start": 642.76,
    "end": 650.14,
    "text": "Aber ich kann das übersetzen in ein Antivokismus, muss ich sagen, da werden plötzlich Weiße ... diskriminiert und da kann ich das übersetzen."
  },
  {
    "start": 650.24,
    "end": 675.86,
    "text": "Und die Rechte hat verstanden, viele dieser Inhalte so zu übersetzen, dass sie eine Sprache relevant werden, während die Linke auf der anderen Seite oder Liberale verlernt haben, dass wenn ich über Dinge, über Demokratie spreche, kann ich das nicht nur im Abstrakten aufhängen, sondern ich muss versuchen dann darauf hinzuweisen, welche Konsequenzen hat das für jeden Einzelnen, wenn sich der amerikanische Staat verändert und wenn quasi dann ja über Gerichte in der Willkür-Herrschaft einzieht."
  },
  {
    "start": 676.24,
    "end": 680.62,
    "text": "Was hat das für Konsequenzen, für Rechtssicherheit, für einzelne Personen und so weiter und so fort?"
  },
  {
    "start": 681.22,
    "end": 687.74,
    "text": "Also ich habe die Bedienungen sind sehr ähnlich, aber die Linken oder Liberalen haben etwas verlernt, was die Rechte dazu gelernt hat."
  },
  {
    "start": 688.42,
    "end": 693.42,
    "text": "Auch die Rechte, wenn man sie, das Beispiel wie der Linken oder das Mainstream, wirken die alle sehr geschlossen."
  },
  {
    "start": 693.48,
    "end": 703.88,
    "text": "Aber nicht gibt es dort auch viele Gruppen hinter Trump, die in drei konkrete Gruppen, die sie wahrscheinlich auch noch bekriegen werden oder wo es unklar ist, wie die die Allianzen schließen werden."
  },
  {
    "start": 703.98,
    "end": 714.14,
    "text": "Die Post-Iberalen sind sicher anders als die Rechtspopulisten, die Rechtspopulisten sind wieder anders als die Techno-Milliardäre und deren Visionen einer zukünftigen Gesellschaft, die in Silicon Valley sind."
  },
  {
    "start": 714.24,
    "end": 721.0,
    "text": "Das passt eigentlich überhaupt nicht zusammen und dennoch sind sie momentan in einer Allianz zusammen, die von Trump zusammengehalten wird."
  },
  {
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    "end": 730.12,
    "text": "Aber wenn man das mal aufdröselt, ist zwischen den Radikal-Katholiken auf der einen Seite und zwischen den Ultralieber-Dären auf der anderen Seite auch sehr viel Platz dazwischen."
  },
  {
    "start": 730.3,
    "end": 733.02,
    "text": "Und das ist auch nicht ausgemacht, dass das einfach weitergeht."
  },
  {
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    "end": 735.74,
    "text": "Diese drei Gruppierungen konkretisieren wir die noch einmal."
  },
  {
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    "end": 741.22,
    "text": "Sie haben jetzt gesagt, das sind die Postliberalisten, das sind diese Tech Bros, wie würden Sie es sagen, würden Sie es nennen?"
  },
  {
    "start": 741.76,
    "end": 742.78,
    "text": "Also wir auf der einen Seite."
  },
  {
    "start": 742.86,
    "end": 752.9,
    "text": "jetzt, wenn wir jetzt Elon Musk als Person mal hernehmen, auch Peter Thiel oder Leute, die in dieser Gruppe sind, da könnte man sagen... Deren Vorstellungen für Demokratie ist ein bisschen."
  },
  {
    "start": 753.0,
    "end": 758.58,
    "text": "in der Demokratie herrschen, die weniger gebildeten das Mittelmaß über die Visionären an die Hochgebildenden."
  },
  {
    "start": 758.78,
    "end": 772.8,
    "text": "Die sehen eher eine Zukunft der Gesellschaft, wo es wenigstaatliche Regulierungen gibt, wo die Visionen von den natürlich befähigten Personen quasi möglichst ungefiltert wiedergegeben werden sollen."
  },
  {
    "start": 772.88,
    "end": 780.38,
    "text": "Das war eine Herrschaft das smartesten der besten, der Ingenieure um zu sagen, um eben die Menschheit in diese Richtung weiter zu bewegen."
  },
  {
    "start": 780.48,
    "end": 790.66,
    "text": "Und da gab es die Ideen, zuerst mal andere Planeten zu bevölkern oder eine Insel zu kaufen oder eben in den USA oder in Europa, die Kontrollmechanismen möglichst zurückzufahren."
  },
  {
    "start": 791.1,
    "end": 796.36,
    "text": "Und da ist die Demokratie, die auf Gleichheit aufbaut, eher eine Hemmschwelle."
  },
  {
    "start": 796.56,
    "end": 798.4,
    "text": "Die Tradition ist eine uralte."
  },
  {
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    "end": 802.68,
    "text": "Wir können in so den alten Griechen zurückgehen, denken Sie im Platon, die Herrschaft der Philosophenkönige."
  },
  {
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    "end": 810.18,
    "text": "Die Idee in einer natürlichen Aristokratie, und das ist halt die Aristokratie der Technik-Visionäre, der Klugen, der Mathematiker, der Ingenieure."
  },
  {
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    "end": 821.48,
    "text": "Dann haben wir natürlich in den USA, wenn wir jetzt an Steven Miller denken, den stellvertretenden Stabschiff im Weißen Haus, eine ganz wichtige Figur in der Ulter-Rechten-Szene, da könnte man sagen Herrschaft der Weißersten."
  },
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    "start": 821.56,
    "end": 828.66,
    "text": "Also das ist so ein bisschen die Verbindung zum rechtsradikalen Rand, zu näher-Nazi-Gruppen, zu extremistischen Gruppen."
  },
  {
    "start": 829.26,
    "end": 832.3,
    "text": "Und da ist die Frage der Hautfarbe von der Weißen Gruppe."
  },
  {
    "start": 832.36,
    "end": 834.4,
    "text": "Er geht es eher wirklich um Ethnik und Ethni."
  },
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    "start": 834.94,
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    "text": "Klassischer Rassismus."
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    "text": "Klassischer"
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    "end": 838.34,
    "text": "Rassismus und vor allem auch Populismus."
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    "end": 853.74,
    "text": "Populismus bedeutet natürlich Skeptizismus gegenüber Autorität und es gibt immer eine korrupte Elite und diese korrupte Elite beraubt das Volk der Souveränität und es geht um das Wiederherstellen der Souveränität der einfachen Leute sozusagen."
  },
  {
    "start": 854.14,
    "end": 861.2,
    "text": "Und die einfachen Leuten werden definiert, dass die Personen, die sie haben, also die Waren Amerikaner, wahrnehmen und da gehören dann viele, die anders aussehen."
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    "end": 862.98,
    "text": "andere Hauptfarbe haben dann nicht dazu."
  },
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    "end": 866.56,
    "text": "So eine anglesächsische weiße Gesellschaft."
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    "end": 872.46,
    "text": "Interessant, dass Steven Miller selber ja nicht aus diesem Milieu kommt, sondern seine Vorfahren ja aus Europa eingewandert sind."
  },
  {
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    "end": 876.7,
    "text": "Und die dritte Gruppe ist JD Vance in die Bossliberalen."
  },
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    "text": "Die Bossliberalen, das ist ein philosophisches Projekt."
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    "text": "Da geht es darum, dass man eine Art augustinischen Katholizismus wieder einführt, wo der Staat dafür sorgt, dass eine Art christlich-jüdisch im Katholizismus verwurzeltes Gemeinschaftsleben wieder realisiert wird und dass diejenigen, die gegen dieses christliche Weltbild oder gegen dieses katholische Weltbild verstoßen, quasi vom Staat entfernt wird."
  },
  {
    "start": 903.94,
    "end": 913.4,
    "text": "Das hat das Staat nicht neutral zu sein und der wird dem Liberalismus vorgeworfen, dass der Liberalismus selbst keine Werte vertritt, sondern beziehbar eine Art Wertlosigkeit vertritt."
  },
  {
    "start": 913.52,
    "end": 923.92,
    "text": "und Die Post überall sagen, der Staat muss eine christliche Wertigkeit vertreten, die in diesem Katolizismus oder in dieser christlichen Ethik angesiedelt ist."
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  {
    "start": 924.62,
    "end": 925.92,
    "text": "Und da geht es darum."
  },
  {
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    "end": 933.74,
    "text": "Zuerst Familie, dann Gemeinschaft und maximal den Nationalstaat als Gemeinschaft wahrzunehmen."
  },
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    "end": 936.62,
    "text": "Und alles andere ist dann quasi darüber hinaus oder feindlich."
  },
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    "end": 945.44,
    "text": "Und die, die Globalisten sind, die eigentlich über diese drei Ringe oder diese drei Kreise hinaus agieren wollen, sind quasi Globalisten."
  },
  {
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    "end": 948.88,
    "text": "Und das ist quasi ein der Fangen, das zum Scheitern verurteilt ist."
  },
  {
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    "end": 953.12,
    "text": "Und der Liberalismus versteht immer nach diesen globalen Dimensionen."
  },
  {
    "start": 953.22,
    "end": 958.12,
    "text": "und in diesem Streben nach globalen Dimensionen schädigt der Liberalismus."
  },
  {
    "start": 958.52,
    "end": 963.54,
    "text": "die Gemeinschaft, den Nationalstaat oder die Ortsgemeinschaft oder die Familie."
  },
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    "end": 969.32,
    "text": "Und dieser Schaden der Familie oder der der Gemeinschaft zugefügt, das ist das eigentlich Verbrechen des Liberalismus."
  },
  {
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    "end": 974.44,
    "text": "Und daher gehört der Liberalismus überwunden, mithilfe des Katholizismus."
  },
  {
    "start": 974.92,
    "end": 984.56,
    "text": "Und das ist eine ganz andere Vision der Zukunft, wie eben diese erasistische Dimension vom Steven Miller, aber das gibt es parallel, aber dann natürlich die Vien-Silicon Valley finden."
  },
  {
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    "end": 991.96,
    "text": "Da gab es auch schon Konflikte, als Steven Miller mal den Zugang von Computerleuten, von Technikern, die aus Indien kamen, beschränken wollten."
  },
  {
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    "end": 997.62,
    "text": "Da gibt es eine Anzahl von diesen Arbeitsvisern, die der brauchte, hat irgendeine Masken mal angekündigt."
  },
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    "start": 997.7,
    "end": 1002.84,
    "text": "Also wenn die das wirklich beschränken, dann werden die einen Krieg an der Hand haben, den sie noch nie erlebt haben."
  },
  {
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    "end": 1020.56,
    "text": "Und aus Sicht der von Silicon Valley, wenn man natürlich einen Zugriff auf diesen globalen Markt und auf das globale Talent haben, aber aus Sicht der anderen beiden, geht es um viel kleinere Kategorien, eher um eine Abschotung der USA und eine Isolation der USA und ein zurück in die Vergangenheit."
  },
  {
    "start": 1020.78,
    "end": 1041.42,
    "text": "Jetzt haben Sie diese drei Kopierungen skizziert, was mir allerdings noch nicht ganz klar ist, unter welchem Deckmantel oder anders gefragt, wie es funktioniert, diese drei Kopierungen, die Sie gerade geschildert haben, ja durchaus sehr unterschiedliche Interessen auch vertreten, derzeit so als eine Art, zumindest nach außen hin, als eine Art Monolith darstellen zu lassen."
  },
  {
    "start": 1042.099,
    "end": 1048.66,
    "text": "Zwischen die, zumindest gefühlt, und ich weiß, es wird wahrscheinlich nicht ganz so sein, aber sich zumindest der Eindruck, der entsteht, der hat halt eigentlich kein Blatt Papier passt."
  },
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    "end": 1056.74,
    "text": "Ist es, weil man gerade gewinnt, ist es Trump so much winning, dass es einfach heißt, okay, jetzt halten wir die Füße still, weil wir sind gerade im Vorteil."
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    "end": 1065.62,
    "text": "Der Punkt ist, dass ich natürlich diese drei Personen in Donald Trump in den gemeinsamen Ländern erfinden und die Figur Trump unterschiedlich interpretieren."
  },
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    "end": 1080.32,
    "text": "Die Postliberalen, die Radikal-Katholiken sehen natürlich die Probleme Trumps und würden Trump als persönlich moralisch problematische Person, die weder dem Ethos noch in ethischen Vorstellungen entsprechen, noch ihren religiösen Vorstellungen entspricht."
  },
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    "start": 1080.52,
    "end": 1085.74,
    "text": "Aber... Das wird auch irgendwie so kommuniziert, sowohl in den Blogs, auch in den Diskussionen, in den Schriften."
  },
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    "end": 1087.56,
    "text": "Trump ist eben der Disruptor."
  },
  {
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    "end": 1094.9,
    "text": "Trump ist derjenige, eine Figur des Überganges, der Teil der dieses Asioregime, der dieses alte Regime wegräumt."
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    "text": "Das ist quasi die Reinigungskraft."
  },
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    "end": 1101.18,
    "text": "Da muss man zerstören, dass der zerstört, um da Neues aufzubauen."
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    "text": "Und J.D."
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  {
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    "end": 1115.08,
    "text": "Vance positioniert sich so ein bisschen als Der, der dann das aufbaut, der das dann auch nicht so erratisch und verrückt, sondern viel systematischer und nachhaltiger angehen wird, aber das ist jetzt die Phase der Zerstörung, die braucht es."
  },
  {
    "start": 1115.18,
    "end": 1117.88,
    "text": "Und dadurch sehen die da in Trump diese Kraft."
  },
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    "end": 1131.9,
    "text": "Silicon Valley wiederum hat natürlich globale Interessen und sehen in dem Rückbau des amerikanischen Ordnungsstaates, des regulatorischen Staates, eine große Chance, hier ein Geschäftsmodell zu verwirken."
  },
  {
    "start": 1131.98,
    "end": 1138.58,
    "text": "Sie haben ja in den USA de facto ein Monopol und wollen natürlich globale Monobole aufbauen."
  },
  {
    "start": 1138.62,
    "end": 1148.42,
    "text": "Das heißt, das sind ja zum ersten Mal Firmen, die auf globaler Ebene Dienstleistungen oder etwas anbieten können, was früher noch Staaten anbieten konnten im Bereich Kommunikation, zum Beispiel, und so weiter."
  },
  {
    "start": 1148.52,
    "end": 1157.66,
    "text": "Und da benutzen sie Einerseits versuchen Sie hier die Aufsichts- und Kontrollfähigkeit des Regulierenstaates möglich zurückzufahren."
  },
  {
    "start": 1158.22,
    "end": 1166.24,
    "text": "Wir dürfen nicht vergessen, dass der amerikanische, dieser Staat, der mit Monobolen aufräumt, dass das knapp über hundert Jahre zurückreicht."
  },
  {
    "start": 1166.3,
    "end": 1173.66,
    "text": "Also bis in das späte, in den Hundert Jahren waren die USA eigentlich kein wirkliche Marktwirtschaft, sondern gab es eigentlich große Monobole."
  },
  {
    "start": 1174.26,
    "end": 1189.34,
    "text": "Erst im Zeitalter der Progressive Era sozusagen wurde dann der Sherman Act verabschiedet, wo dann die großen Monopoly Trust, wie die Amerikaner sie nennen, dann aufgespalten wurden, beispielsweise Standard Oil of New Jersey und da wurden dann die verschiedenen Ölgesellschaften dann gegründet."
  },
  {
    "start": 1189.46,
    "end": 1198.6,
    "text": "und das ist nicht so lange her und man möchte quasi wieder zu einem Zustand zurückkehren, wo eben dieser amerikanische Staat nicht so fähig war."
  },
  {
    "start": 1199.12,
    "end": 1216.0,
    "text": "Und das, was man ihnen USA macht, da kann man mit der amerikanischen Macht der USA, das kann man ja auch anderswo anwenden, indem man eben die Europäer dazu zwingt, indem die USA Trump als Regierung, die Europäer dazu zwingt, eben hier ebenfalls die Kontrollmechanismen und Regularien zurückzufahren."
  },
  {
    "start": 1216.04,
    "end": 1218.7,
    "text": "Also das ist Interesse diese Personen an Trump."
  },
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    "end": 1223.6,
    "text": "Und viele der weißen Gruppen, das ist natürlich das Thema Einwanderung ganz zentral."
  },
  {
    "start": 1223.7,
    "end": 1227.34,
    "text": "Und Donald Trump ist sicher der Politiker, der am meisten damit assoziiert wird."
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    "text": "So haben alle ihre Gruppen Gründe, sich mit Donald Trump zu identifizieren."
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    "end": 1237.86,
    "text": "Die Frage wird nämlich sein, wie es dann weitergeht, weil es ist nicht ausgemacht, dass das automatisch weitergeht."
  },
  {
    "start": 1238.0,
    "end": 1243.68,
    "text": "Es ist auch nicht ausgemacht, wie Donald Trump das dann übergibt, wenn er das überhaupt übergibt und welche Formen das nimmt."
  },
  {
    "start": 1243.74,
    "end": 1251.68,
    "text": "Und hier vermuten ja auch Gegner der jetzigen Bewegung, dass es dann einen Knackpunkt geben kann, dass man dann eigentlich zu einer Art Gegenangriff ansetzen kann."
  },
  {
    "start": 1251.74,
    "end": 1261.4,
    "text": "Zumindest die, die das sehr strategisch sehen, jetzt aber auch sich der Schwäche der Demokraten bewussten, hoffen, dass dann eben ein Konflikt zwischen diesen Gruppen entsteht."
  },
  {
    "start": 1261.62,
    "end": 1265.34,
    "text": "Und dann das versuchen könnte, um dann vorzugehen gegen diese Bewegung."
  },
  {
    "start": 1265.86,
    "end": 1272.08,
    "text": "Das finde ich ja einen sehr interessanten Punkt, nämlich inwieweit Donald Trump tatsächlich als Person auch Treiber dieser Gruppierungen ist."
  },
  {
    "start": 1273.18,
    "end": 1282.72,
    "text": "Ich erinnere daran, dass bei den ersten Midterms, als Joe Biden Präsident war, man ja damit gerechnet hat, so wie es eigentlich Tradition ist, dass die regierende Partei bei den Midterms stark abgestraft wird."
  },
  {
    "start": 1283.2,
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    "text": "Das ist ja nicht passiert."
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  {
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    "end": 1291.84,
    "text": "Nach dieser Mithirmswahl ist immer wieder gesagt worden, naja, schauen wir uns die Kandidaten an, die für Donald Trump aufgestellt worden sind."
  },
  {
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    "end": 1294.52,
    "text": "Diese Magerkandidaten haben verloren."
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    "end": 1301.38,
    "text": "Das liegt daran und das ist jetzt nicht meine Interpretation, das ist etwas, was man immer wieder gelesen hat, dass Donald Trump als Person zieht, aber seine Kandidaten eigentlich nicht."
  },
  {
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    "end": 1303.5,
    "text": "Was ist denn, wenn er wirklich weg ist?"
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    "end": 1306.3,
    "text": "keine dritte Amtszeit will, wenn er sich zurückzieht."
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    "text": "Also grundsätzlich wissen wir es nicht genau."
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    "text": "Verschiedene Szenarien sind denkbar."
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    "start": 1311.84,
    "end": 1318.66,
    "text": "Viele senken nicht davon ab, wie diese Übergabe inszeniert wird und ob es diese Übergabe gibt und ob überhaupt diese Wahlen haben."
  },
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    "start": 1319.38,
    "end": 1323.52,
    "text": "Viele Kollegen sind skeptisch, dass wir wirklich freie und faire Midterms haben werden."
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    "end": 1327.06,
    "text": "Das kann eine vielfache Art sich abspielen."
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    "end": 1331.28,
    "text": "Wir haben ja große Unsicherheit in der amerikanischen Verfassung, was die Wahlen betreffen."
  },
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    "end": 1333.28,
    "text": "Wahlen sind Landessache in den USA."
  },
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    "end": 1339.96,
    "text": "Und interessanterweise hat Donald Trump das erste Präsident oder das erste seit Langem, der in der Lage ist."
  },
  {
    "start": 1340.68,
    "end": 1346.28,
    "text": "was sie Weisungen zu geben an Landespolitiker, die ihm dann auch gefolgsam sein gewisse Dinge auszuführen."
  },
  {
    "start": 1346.9,
    "end": 1357.1,
    "text": "Aber man könnte sich vorstellen, dass zum Beispiel bei bestimmten Wahlbezirken die Landesrichtung einfach die Wahl dort aufhebt, weil sie meinten, da gab es Unregelmäßigen, da wird die Wahl dort aufgehoben."
  },
  {
    "start": 1357.6,
    "end": 1362.96,
    "text": "Und dann wäre wahrscheinlich eine Kaskade von Prozessen, die Folge, aber würden eigentlich wissen, wie das ausgeht."
  },
  {
    "start": 1363.62,
    "end": 1374.7,
    "text": "oder stellen wir uns vor, die jetzigen Behörden, die sehr überall im Vermummt aufstellen, die in den Städten Jagd auf vermeintliche oder tatsächlich illegale Immigranten, die stehen im Vorwahllokalen."
  },
  {
    "start": 1374.8,
    "end": 1379.42,
    "text": "Und jeder, der hat irgendwie dunkelhäutig ist oder irgendwie nicht amerikanischer aussieht, wird dann dort angesprochen."
  },
  {
    "start": 1379.94,
    "end": 1383.8,
    "text": "Wer würde dann dort zur Wahl gehen, auch wenn er Bürger ist, niemand würde sich das antun wollen."
  },
  {
    "start": 1383.86,
    "end": 1390.64,
    "text": "Also man kann sich viele Szenarien vorstellen, wo die Midterms einfach anders ablaufen, wie sie ablaufen."
  },
  {
    "start": 1390.72,
    "end": 1399.28,
    "text": "Und dann wurden ja in vielen die Wahlgesetze geändert, mit teilweise absurden Regelungen, die es eben die Wahlbeteiligung erschwert."
  },
  {
    "start": 1399.46,
    "end": 1414.1,
    "text": "Wenn dann jetzt zum Beispiel die USA wirklich darauf bestehen, dass man einen Ausweis hat, um zur Wahl zu gehen, mag wie Österreich komisch klingen, dass man ohne Ausweis zur Wahl gehen kann, damit der Stromrechnung wählen geht, damit wir dürfen nicht vergessen, bis jetzt gab es in keinem verpflichtendes Dokument."
  },
  {
    "start": 1414.24,
    "end": 1414.96,
    "text": "in den USA."
  },
  {
    "start": 1415.18,
    "end": 1423.6,
    "text": "auf der einen Seite und im Gegensatz zu Österreich werden sie ja nicht von der Regierung oder von der Stadtverwaltung zur Wahl angemeldet, sondern sie müssen sich ja selber anmelden."
  },
  {
    "start": 1424.22,
    "end": 1427.82,
    "text": "Und allein einen Ausweis zu bekommen, ist mit ziemlichem Hürden verbunden."
  },
  {
    "start": 1428.0,
    "end": 1436.94,
    "text": "und wenn sie jetzt älter, kränker oder weniger gebildet sind und dann in die Landeshauptstadt müssen, um das zu bekommen oder einen Computer dazu brauchen."
  },
  {
    "start": 1437.56,
    "end": 1443.8,
    "text": "dann trifft das natürlich die Leute, die eher Demokraten wählen, die trifft deutlich mehr die Leute, die nicht am Mittelschicht angehört."
  },
  {
    "start": 1443.86,
    "end": 1447.52,
    "text": "Also, das sind alles Maßnahmen, die natürlich hier auch durchschlagen können."
  },
  {
    "start": 1447.7,
    "end": 1449.42,
    "text": "Jedes Bundesland ist hier ein bisschen anders."
  },
  {
    "start": 1450.82,
    "end": 1462.3,
    "text": "Dann haben wir in den USA die Situation, dass ja zwar in allen Bundesstaaten wählen gewählt wird, aber das nur ganz bestimmte Swingster, jetzt auf die kommt es dann an, ob die Mehrheit im Kongress oder im Senat oder dem Abgeordneten ausfällt."
  },
  {
    "start": 1462.7,
    "end": 1467.9,
    "text": "Also, das sind alles Dinge, die auf das jetzt ein Einfluss haben und die Situation ist einfach anders."
  },
  {
    "start": 1468.02,
    "end": 1473.7,
    "text": "Und wir hören von Donald Trump sehr viele Aussagen, wie er sich das jetzt vorstellt, wie in Zukunft Fallen abzulaufen haben."
  },
  {
    "start": 1474.46,
    "end": 1486.84,
    "text": "Bei den letzten Midterms bei Trump I, da würde ich durchaus sagen, dass Trump sehr wohl auch in eine gewisse Niederlage erlebte, in dem Sinne, dass die Republikaner schlechter abschnitten, als sie das erwartet hatten."
  },
  {
    "start": 1487.38,
    "end": 1490.84,
    "text": "Aber es stimmt, es gab keine Veränderung, da tatsächlich Mehrheitsverhältnisse."
  },
  {
    "start": 1491.68,
    "end": 1498.4,
    "text": "Jetzt würde man natürlich erwarten, dass die Demokraten sich bei den Midterms eher erfolgreich haben sollten, als bei der nächsten Wahl."
  },
  {
    "start": 1498.5,
    "end": 1508.74,
    "text": "Der Grund ist einfach, dass die Demokraten als Partei eine Partei sind, die viele verschiedene Themen bearbeiten, aber sich schwer tun, sich auf ein großes übergeordenes Thema zu einigen."
  },
  {
    "start": 1508.78,
    "end": 1518.42,
    "text": "Das schadet immer, wenn sie sich auf einen Kandidaten und eine nationale Wahl einigen müssen, aber bei den Midterms bedienen halt Demokraten unterschiedliche Themen, unterschiedliche Landeszeilen."
  },
  {
    "start": 1518.46,
    "end": 1519.68,
    "text": "Das hilft ihnen in Summe."
  },
  {
    "start": 1520.24,
    "end": 1522.86,
    "text": "Dann hilft es auch immer, wenn man quasi gegen die Regierung antritt."
  },
  {
    "start": 1523.4,
    "end": 1527.88,
    "text": "Das Hauptproblem ist, dass in den USA Wahlen über Mobilisierung getroffen werden."
  },
  {
    "start": 1527.92,
    "end": 1534.5,
    "text": "Das heißt, es ist nicht so, dass die Menschen ihre Partei wechseln, sondern es werden unterschiedliche Gruppen mobilisiert, die dann hingehen."
  },
  {
    "start": 1534.58,
    "end": 1539.16,
    "text": "Und Donald Trump ist immer sehr erfolgreich, eine Art Minimax-Strategie anzuwenden."
  },
  {
    "start": 1539.58,
    "end": 1550.06,
    "text": "Er holt das Maximum aus einer relativem Minderheit heraus, die hochemotionalisiert ist, während die Demokraten deutlich weniger aus einer relativem Mehrheit herausrollen."
  },
  {
    "start": 1550.42,
    "end": 1559.92,
    "text": "Wobei diese Mehrheit bröckelt, weil in der letzten Wahl eben bestimmte Gruppen innerhalb dieser Bevölkerungsmähheit auch so Donald Trump angefangen, überzulaufen."
  },
  {
    "start": 1559.96,
    "end": 1567.14,
    "text": "Das heißt, auch bei Schwarz und bei Latinus sind teilweise die Männer in höheren Ausmars als bisher zu Donald Trump gewechselt."
  },
  {
    "start": 1567.54,
    "end": 1569.74,
    "text": "Wir haben ähnliches auch in den Vorstätten gesehen."
  },
  {
    "start": 1569.82,
    "end": 1574.52,
    "text": "Im Prinzip brauchen die Demokraten eine Koalition aus den Minorities, die sind sehr groß."
  },
  {
    "start": 1575.08,
    "end": 1580.88,
    "text": "und aus den gemäßigten Wählern der Mitte in den Vorstätten hier besonders die Frauen."
  },
  {
    "start": 1580.94,
    "end": 1587.68,
    "text": "Und wenn diese Koalition nicht wirklich mobilisiert ist, unser Wahlgeld ist es für die Demokraten schwer, Flächendecken zu gewinnen."
  },
  {
    "start": 1588.44,
    "end": 1605.14,
    "text": "Weil Sie die Mobilisierung schon angesprochen haben, wir wollen ja eigentlich in diesem Gespräch, wir sind da ein bisschen abgekommen, aber ich glaube, es geht einfach fast nicht anders über Möglichkeiten sprechen, wie die Demokraten Donald Trump etwas entgegensetzen können und ob es da quasi aus der Mangelung eines besseren Wortes verwende ich jetzt einfach eine Art Unteranführungszeichengeheimwaffe gibt."
  },
  {
    "start": 1605.64,
    "end": 1611.22,
    "text": "Weil Sie jetzt vorhin gesagt haben, Donald Trump hat das wahnsinnige Talent aus möglichst wenig WLAN das Maximum rauszuholen."
  },
  {
    "start": 1611.96,
    "end": 1622.24,
    "text": "Heißt das aber im Umkehrschluss auch die Demokraten bräuchten eigentlich auch nur Unteranführungszeichen jemanden, der so gut mobilisieren kann, der die Unteranführungszeichenmassen mitreißt, wie man so schön sagt."
  },
  {
    "start": 1622.86,
    "end": 1624.06,
    "text": "um etwas entgegensetzen zu können."
  },
  {
    "start": 1624.44,
    "end": 1626.02,
    "text": "Ich meine, einen Obama, zwei Punkt Null."
  },
  {
    "start": 1626.34,
    "end": 1633.04,
    "text": "Also wenn sie einen Obama, zwei Punkt Null hätten oder gäbe, würde das natürlich den Demokraten extrem helfen."
  },
  {
    "start": 1633.1,
    "end": 1634.54,
    "text": "Ich glaube, man braucht immer beides."
  },
  {
    "start": 1634.6,
    "end": 1639.58,
    "text": "Du brauchst eine Botschaft, eine Botschaft, eine Vision, die der Zukunft bildet."
  },
  {
    "start": 1639.64,
    "end": 1645.56,
    "text": "Du brauchst aber eine Person, die authentisch oder glaubwürdig genug ist, das zu präsentieren, die nicht als abgehoben gilt."
  },
  {
    "start": 1645.6,
    "end": 1649.22,
    "text": "Das Problem der Demokraten ist einfach, dass sie diese Person derzeit nicht haben."
  },
  {
    "start": 1649.94,
    "end": 1655.96,
    "text": "Um in der Vorwahl erfolge ich zu sein, sind für zwei Drittel der demokratischen Wähler in der Vorwahl Minorities."
  },
  {
    "start": 1656.48,
    "end": 1659.5,
    "text": "Und das sind wiederum die Frauen, vom Schwarzen Frauen ist die größte Gruppe."
  },
  {
    "start": 1659.6,
    "end": 1664.76,
    "text": "Wenn du mit einem weißen Mann antrittst, tust du dir schwer, diese Gruppe entsprechend zu mobilisieren."
  },
  {
    "start": 1665.4,
    "end": 1674.88,
    "text": "Eine Person, die in der Vorwahl sehr erfolgreich ist, tut sich dann wiederum schwer, in der Hauptwahl weit dort die Wählerschaft der Demokraten in Summe einfach eine andere ist, dass die ihnen in der Vorwahl relevant sind."
  },
  {
    "start": 1674.94,
    "end": 1679.1,
    "text": "Da unterscheidet man zwischen denen, die Parteimitglieder sind, die in der Vorwahl wählen dürfen."
  },
  {
    "start": 1679.18,
    "end": 1682.14,
    "text": "und denen, die dann das Kroder Wähler schafft stellen."
  },
  {
    "start": 1682.2,
    "end": 1685.0,
    "text": "Und das ist ein großes Missverhältnis bei den Demokraten."
  },
  {
    "start": 1685.4,
    "end": 1688.6,
    "text": "Und zwar ist das ein Missverhältnis nicht in Summe insgesamt."
  },
  {
    "start": 1689.28,
    "end": 1702.28,
    "text": "Weil die Demokraten brauchen keine zusätzliche Stimme in Kalifornien, die gewinnen ohne in Kalifornien, die gewinnen auch immer in New York, sondern sie brauchen diese Stimmen in ganz bestimmten Staaten, wo sie ungefähr gleich aufsehen mit den Republikanern, diese Swingstets, genau."
  },
  {
    "start": 1702.76,
    "end": 1704.36,
    "text": "Und das ist das Problem der Demokraten."
  },
  {
    "start": 1704.42,
    "end": 1709.0,
    "text": "Also es hilft ihnen nicht in bestimmten Regionen noch stärker zu sein, wo die ohnehin schon sehr stark sind."
  },
  {
    "start": 1709.08,
    "end": 1715.28,
    "text": "Nur jetzt eine authentische Person hast, die jetzt eine Vision anbietet, die so ein bisschen überparteiisch wirkt."
  },
  {
    "start": 1716.44,
    "end": 1723.86,
    "text": "brecht diese Person genau diese Wähler auch in Gebieten an, die nicht klassisch schon der eine oder andere Partei zugerinnert werden können."
  },
  {
    "start": 1724.96,
    "end": 1732.62,
    "text": "Und zweitens brauche ich aber auch eine Person, die in der Lage ist, eine Fülle von einzelnen Themen bei, von Issues."
  },
  {
    "start": 1733.38,
    "end": 1735.3,
    "text": "in eine größere Vision zu übersetzen."
  },
  {
    "start": 1735.38,
    "end": 1743.2,
    "text": "So quasi mit einem Fünf-Punkte-Plan anzutreten und zu sagen, das ist mein Punkt Fünf A, da werde ich das und das als Policy wie Hillary Clinton gemacht hat."
  },
  {
    "start": 1743.66,
    "end": 1744.32,
    "text": "Das hilft nicht."
  },
  {
    "start": 1744.44,
    "end": 1752.04,
    "text": "Das ist kein Premierminister, der gewählt wird, weil er dann in der Regierung eine Regierungsabkommen hat mit der Koalitionspartner und dann ziehen sie das durch."
  },
  {
    "start": 1752.44,
    "end": 1756.04,
    "text": "Der Präsident ist ja nicht mal im Parlament, das im Kongress um selber aus umzusetzen."
  },
  {
    "start": 1756.12,
    "end": 1759.4,
    "text": "und der Präsident wird gewählt, weil er eine Vision und eine Richtung anbietet."
  },
  {
    "start": 1760.06,
    "end": 1761.46,
    "text": "Und das wissen die Leute auch."
  },
  {
    "start": 1761.6,
    "end": 1773.64,
    "text": "Und der Präsident kann sehr viel versprechen, sondern der Präsident muss viel mehr vermitteln, als es mit ihm... dem Land besser geht und das, was er vorhat, auch für Bürgerinnen, für normale Bürgerinnen und Bürger relevant ist."
  },
  {
    "start": 1774.08,
    "end": 1779.68,
    "text": "Also ich muss das übersetzen in eine Sprache, wo ich diese Thematik für Menschen wichtigen Interessanten mache."
  },
  {
    "start": 1779.72,
    "end": 1785.44,
    "text": "Und wie in Österreich, sind die auch in den USA das Thema Teuerung, das Thema Wirtschaft ganz oben."
  },
  {
    "start": 1785.9,
    "end": 1792.22,
    "text": "Natürlich ist auch das Thema Immigration ein großes Thema, aber das Wirtschaftsthema ist immer das Thema Nummer eins, und Donald Trump bedroht das auch wieder."
  },
  {
    "start": 1792.74,
    "end": 1798.02,
    "text": "Und das muss ich aber verknüpfen mit einer Vision, dass die Zukunft besser wird und nicht schlechter wird."
  },
  {
    "start": 1798.1,
    "end": 1801.66,
    "text": "Weil wie in Europa auch viele Amerikaner Abstiegsängste haben."
  },
  {
    "start": 1801.7,
    "end": 1807.7,
    "text": "Und Donald Trump ist jetzt jemand, der diese Abstiegsängste sehr gekonnt mobilisiert und sagt, mit mir wird es besser."
  },
  {
    "start": 1808.32,
    "end": 1822.38,
    "text": "Nach dem Motto, die Welt ist gefährlich und ich mag ja ein Bulli sein, also ich mag ja ein Schulhof Rübel sein, aber ... Es ist besser, wenn ihr in meinem Lager seid, als wenn ich ein Waschlappen wäre oder jemand wäre, der ein Weichling wäre."
  },
  {
    "start": 1823.16,
    "end": 1834.76,
    "text": "Donald Trump verknüpft seine eigene, teilweise negativ besetzte Person mit dem Selbstinteressen der Amerikaner in der bösen Welt, wo es eben hart auf hart zugeht."
  },
  {
    "start": 1835.4,
    "end": 1840.74,
    "text": "Und in dem Wasser verspricht, ist er aber glaubwürdig, weil dieses Verhalten nimmt man ihm ja ab."
  },
  {
    "start": 1840.82,
    "end": 1844.52,
    "text": "Das heißt, Donald Trump ist in so einer Sache für viele Leute glaubwürdig."
  },
  {
    "start": 1844.58,
    "end": 1847.92,
    "text": "Die einen schätzen das an ihm, die anderen lehnen das ab."
  },
  {
    "start": 1848.1,
    "end": 1856.72,
    "text": "Bei den Demokraten ist oft das Gefühl der Namen, naja, das wird was versprochen, weil es aber dann letztlich nicht gehalten wird, wo man sich nicht sicher ist, ob die Person das auch umsetzen kann oder bringen kann."
  },
  {
    "start": 1857.04,
    "end": 1862.14,
    "text": "Bei Obama war es ihm glaubwürdig, aber bei Hillary Clinton oder bei Kamala Harris war das deutlich weniger der Fall."
  },
  {
    "start": 1862.38,
    "end": 1866.24,
    "text": "Ich werfe jetzt einen Namen in den Raum und ich würde gern wissen, was sie von dieser Person halten."
  },
  {
    "start": 1866.4,
    "end": 1868.86,
    "text": "Es gibt einen Politiker der derzeit zumindest medial."
  },
  {
    "start": 1869.14,
    "end": 1874.88,
    "text": "immer wieder sehr populär Auftritt gegen Donald Trump und das ist der kalifornische Gouverneur Gavin Newsam."
  },
  {
    "start": 1875.42,
    "end": 1876.0,
    "text": "Ist das so einer?"
  },
  {
    "start": 1876.22,
    "end": 1884.62,
    "text": "Ist mir nicht verborgen, er hat auch so eine Methode jetzt gefunden, wie er das geschickt macht, also vor allem so einer Super-Troll zu sein."
  },
  {
    "start": 1884.96,
    "end": 1885.64,
    "text": "Der Anti-Trump"
  },
  {
    "start": 1886.42,
    "end": 1891.9,
    "text": "zu sein mit Methoden, mit Witz auch und so weiter, ihn auch teilweise kopiert, sucht das auch zu entlarven."
  },
  {
    "start": 1893.24,
    "end": 1895.5,
    "text": "Ich bin nur skeptisch in zweifacher Hinsicht."
  },
  {
    "start": 1895.84,
    "end": 1904.1,
    "text": "Das eine ist nicht, dass der Gouverneur von Kalifornien so ein bisschen wie in der Wiener Bürgermeister in Österreich Bundeskanzer werden möchte und in Vorarlberg gewählt werden möchte."
  },
  {
    "start": 1904.2,
    "end": 1905.04,
    "text": "Da ist man sofort."
  },
  {
    "start": 1905.08,
    "end": 1905.56,
    "text": "Das Verhältnis"
  },
  {
    "start": 1905.62,
    "end": 1908.58,
    "text": "Wahlrecht in Österreich wird es wahrscheinlich sogar möglicher machen als in den USA."
  },
  {
    "start": 1909.26,
    "end": 1910.16,
    "text": "Aber ich weiß, was Sie meinen."
  },
  {
    "start": 1910.7,
    "end": 1911.9,
    "text": "Das ist natürlich auch der Punkt."
  },
  {
    "start": 1911.96,
    "end": 1914.14,
    "text": "Ich würde nicht Kalifornien mitbringen, aber das bringt da ohne Ihnen mit."
  },
  {
    "start": 1914.2,
    "end": 1919.16,
    "text": "Das wäre günstiger, wenn ich aus Texas gehe und den Texas umdrehen könnte aus dieser Sicht."
  },
  {
    "start": 1919.24,
    "end": 1919.36,
    "text": "Kennt"
  },
  {
    "start": 1919.54,
    "end": 1920.48,
    "text": "man das auch aus Kalifornien?"
  },
  {
    "start": 1920.78,
    "end": 1921.0,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 1921.1,
    "end": 1931.14,
    "text": "Und man muss ja auch sagen, wenn man das jetzt im Nachhinein, ich fand sie war keine gute die Kandidaten, aber sie ist bis eins, siebundzwanzig Prozent an Donald Trump herangekommen, auch in den Swing-States."
  },
  {
    "start": 1931.2,
    "end": 1933.08,
    "text": "Also das muss man mal auch bringen."
  },
  {
    "start": 1933.12,
    "end": 1936.4,
    "text": "Das zeigte auch, dass Donald Trump viel schwächer war als man eigentlich dachte."
  },
  {
    "start": 1936.86,
    "end": 1941.16,
    "text": "Ich bin mir sicher, die Republikaner hätten besser abgeschnitten, wenn die in den anderen Kandidaten gehabt hätten."
  },
  {
    "start": 1941.24,
    "end": 1942.76,
    "text": "Aber das ist vergausserne Milch."
  },
  {
    "start": 1942.88,
    "end": 1943.26,
    "text": "Sie meinen"
  },
  {
    "start": 1943.3,
    "end": 1944.74,
    "text": "denn, die Demokraten hätten besser abgeschnitten?"
  },
  {
    "start": 1944.8,
    "end": 1954.2,
    "text": "Nein, die Republikaner hätten, also Donald Trump hatte ja am Ende, den Teilen der Vorwahl, fast fünfzig Prozent der eigenen Partei gehen."
  },
  {
    "start": 1954.36,
    "end": 1956.38,
    "text": "die damals nicht für Donald Trump stimmten."
  },
  {
    "start": 1957.06,
    "end": 1973.98,
    "text": "Das heißt, die Magerbewegung gibt Donald Trump zur Dynamik, aber es gibt viele Republikaner, die Donald Trump ... ablehnen oder die sich auch mit ihm nicht identifizieren, die aber entweder aus der Partei vertrieben wurden, die auf Tauchstation gegangen sind, die inzwischen sich zurückgezogen haben."
  },
  {
    "start": 1974.42,
    "end": 1986.7,
    "text": "Aber Donald Trump, ich bin mir relativ sicher, wenn es damals eine Mitbewerberin für Donald Trump, die in der langen Zeit in der Vorwahl blieb, dass diese Person durchaus gute Chancen gehabt hätte, sogar noch besser abzuschneiden."
  },
  {
    "start": 1986.8,
    "end": 1986.84,
    "text": "Da"
  },
  {
    "start": 1986.9,
    "end": 1989.3,
    "text": "muss ich kurz einhaken, weil das bin ich wahnsinnig interessant, was Sie da sagen."
  },
  {
    "start": 1989.64,
    "end": 1993.56,
    "text": "Das heißt aber, dass Donald Trump gar nicht so das Wahlzug fährt, wie man glaubt."
  },
  {
    "start": 1993.98,
    "end": 2002.66,
    "text": "Genau, also wir wissen von Umfragen, das ist auch ein bisschen österreichisch, warum der FPÖ-Chef zum Beispiel im Vertrauensindex von OGM an letzter Stelle ist."
  },
  {
    "start": 2003.1,
    "end": 2005.66,
    "text": "Das heißt, wir haben einfach eine polarisierte Wählerschaft."
  },
  {
    "start": 2005.7,
    "end": 2012.52,
    "text": "Das heißt, wir haben eine Situation, dass diese Kandidaten eine sehr starke Unterstützung in einen gewissen Kreis haben."
  },
  {
    "start": 2012.58,
    "end": 2014.52,
    "text": "Also, wir haben auch Stoßen auf eine sehr starke Ablehnung."
  },
  {
    "start": 2014.58,
    "end": 2016.6,
    "text": "Wir haben einfach eine Polarisierung."
  },
  {
    "start": 2017.2,
    "end": 2022.44,
    "text": "Und daher ist die Strategie diese Personen ihre Basis maximal auszuschöpfen."
  },
  {
    "start": 2023.66,
    "end": 2039.78,
    "text": "Und durch die Polarisierung wird auch die Mitte ausgedünnt, da bleiben dann viele Leute zu Hause, weil sie angewidert sind von der Schlammschlacht zwischen beiden Parteien und sie wissen, dass sie aber besser mobilisieren als die Gegenseite und gewinnen die Wahl über eine bessere Mobilisierung ihrer Anhängerschaft."
  },
  {
    "start": 2039.84,
    "end": 2042.86,
    "text": "Und das funktioniert sehr gut, das sehen wir auch in anderen Ländern."
  },
  {
    "start": 2043.56,
    "end": 2060.88,
    "text": "Wenn es aber darum geht, die Mitte zu erreichen, dann ist natürlich eine Kandidate in der republikanischen Mitte viel besser geeignet, Die Ärzte, die Anwälte, die Frauen von Ärzten, die Anwältinnen, universitätsgebildete Personen, die Mittelschicht anzusprechen, als Donald Trump."
  },
  {
    "start": 2061.32,
    "end": 2071.28,
    "text": "Donald Trump hat eine Wählerschaft, die sich teilweise aus der ehemaligen demokratischen Anhängerschaft, aus der Arbeiterschicht rekrutiert oder aus einer ländlichen Bevölkerung rekrutiert."
  },
  {
    "start": 2071.38,
    "end": 2080.139,
    "text": "Diese Kombination als Arbeiterschicht und ländliche Schicht und Unterschicht im Dienstleistungsbereich, das ist ja eine Kombination, die früher demokratisch wählte."
  },
  {
    "start": 2080.62,
    "end": 2094.159,
    "text": "dass die Mittelschied jetzt demokratisch wählt, ist einfach eine Folge davon, dass wie viele einfach Donald Trump nicht wählbar ist und dass sich das Profil der republikanischen Wähler und der demokratischen Wähler verschoben hat, dass sich gegenverkehrt ist."
  },
  {
    "start": 2094.28,
    "end": 2096.34,
    "text": "Mir ist aber die Republikaner jemanden hätten."
  },
  {
    "start": 2096.9,
    "end": 2107.96,
    "text": "die viel mehr ein klassischer Republikaner wäre, wo es um Steuern geht, wo es um Wirtschaftspolitik geht, dann ist die ja viel näher den Interessen einer Mittelschicht, weil die ganz andere Einkommen haben, als eine Arbeiterschicht."
  },
  {
    "start": 2108.04,
    "end": 2117.64,
    "text": "Also um die republikanische Kandidaten, ob das George Stavio Bush ist, in der Vergangenheit haben auch viel breiter in die Bevölkerung hinein Wahlerfolge erzielt."
  },
  {
    "start": 2118.18,
    "end": 2125.62,
    "text": "Der Punkt ist, dass Donald Trump an sich nicht so erfolgreich ist, die Wählerschaft insgesamt anzusprechen, aber er ist sehr erfolgreich."
  },
  {
    "start": 2126.14,
    "end": 2141.4,
    "text": "Partei so umzubauen, dass in der Partei seine Gruppierung Tonangeben ist und das ohne Die Zustimmung dieser Basisbewegung, die ihr alle schaltheben zur Macht kontrolliert, keiner innerhalb der Partei irgendwas werden kann."
  },
  {
    "start": 2141.54,
    "end": 2152.54,
    "text": "Und das sieht man sehr schön, dass wir im Kongress Senatoren und Abgeordnete haben, die versuchen Donald Trump zu gefallen, weil sie wissen, wenn sie sich kritisch äußern, dann werden sie einfach nicht wieder aufgestellt."
  },
  {
    "start": 2152.62,
    "end": 2155.0,
    "text": "Sie müssen ja in ihren Heimatbezirk wieder aufgestellt werden."
  },
  {
    "start": 2155.06,
    "end": 2162.84,
    "text": "Und wenn sie dort nicht loyal genug sind, dann wird Donald Trump über einen Tweet oder über sonst eine Aktion, eine Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin auf."
  },
  {
    "start": 2163.62,
    "end": 2165.68,
    "text": "und dann ist es das gewesen für die Starbgörden."
  },
  {
    "start": 2165.72,
    "end": 2170.78,
    "text": "Daher ist man eben so Donald Trump hörig und versucht ihm nicht zu missfallen."
  },
  {
    "start": 2170.86,
    "end": 2175.16,
    "text": "Und das ist eben... du ist auch die Partei so loyal im Gang über."
  },
  {
    "start": 2175.26,
    "end": 2206.64,
    "text": "Kann man noch ganz kurz noch zur Strategie, weil Sie das angesprochen haben, Sie haben kurz den Vertrauensindex von OGM angesprochen, wenn wir schon dabei sind, dann haben Sie Herbert Kickel angesprochen und wenn wir es schon erwähnen, können wir auch gleich den Mann, der hinter nämlich Peter Heike erwähnen, der diesen Vertrauensindex mit OGM erstellt, der hat glaube ich vor kurzem gesagt und das ist glaube ich auch der Unterschied zu den USA, natürlich finden glaube zwei Drittel Daumen mal Peter, Wählerinnen und Wähler, Herbert Kickel, wahnsinnig unwählbar, das kann Herbert Kickel aber egal sein, weil das eine Drittel des sind superfindet, das geht zur Wahl und dann hat er seine dreizig Prozent, also jetzt ganz verkürzt runtergebrochen."
  },
  {
    "start": 2207.74,
    "end": 2217.36,
    "text": "Das würde beim Unkehrschluss auch bedeuten in einem Land wie die USA, wo ganz anders gewählt wird, wo es auf einzelne Swingstates ankommt und auf einzelne Bezirke, die dann das Pendel in eine oder andere Richtung kippen könnten."
  },
  {
    "start": 2217.84,
    "end": 2219.08,
    "text": "Ein Kandidat Donald Trump."
  },
  {
    "start": 2219.7,
    "end": 2223.96,
    "text": "eigentlich auch ein ziemliches Risiko darstellt für eine republikanische Partei, oder?"
  },
  {
    "start": 2224.22,
    "end": 2224.46,
    "text": "Richtig."
  },
  {
    "start": 2224.52,
    "end": 2227.98,
    "text": "Also das, was Sie beschrieben ist, genau der Punkt, wie diese Wahlen gewonnen werden."
  },
  {
    "start": 2228.06,
    "end": 2231.7,
    "text": "Es gibt im Fach der Politikninschaft den Begriff des Antipopulismus."
  },
  {
    "start": 2231.74,
    "end": 2236.12,
    "text": "Das heißt, da gibt es, das kann man messen, wenn man Leute fragt, aus welche Partei würde sie nie wählen."
  },
  {
    "start": 2236.22,
    "end": 2248.78,
    "text": "Und dann sehen wir, dass eben Wähler, die nichtpopulistische Partei wählen und andere Partei wählen, die radikalpopulistischen Parteien anders behandeln, als andere Parteien, die sie nicht wählen."
  },
  {
    "start": 2248.94,
    "end": 2251.62,
    "text": "Also sie sind besonders gegen diese Parteien."
  },
  {
    "start": 2251.7,
    "end": 2252.82,
    "text": "Die wird man nie wählen."
  },
  {
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    "end": 2253.28,
    "text": "Zwischen"
  },
  {
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    "end": 2254.14,
    "text": "allen anderen."
  },
  {
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    "end": 2254.5,
    "text": "Zwischen"
  },
  {
    "start": 2254.58,
    "end": 2255.34,
    "text": "allen anderen."
  },
  {
    "start": 2255.52,
    "end": 2256.16,
    "text": "Zwischen"
  },
  {
    "start": 2256.28,
    "end": 2256.42,
    "text": "allen"
  },
  {
    "start": 2256.46,
    "end": 2256.58,
    "text": "anderen."
  },
  {
    "start": 2256.62,
    "end": 2257.6,
    "text": "Das ist ein Ausschlussgrund."
  },
  {
    "start": 2257.66,
    "end": 2257.9,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 2258.48,
    "end": 2262.34,
    "text": "Das heißt, wir haben einerseits starke Zustimmung bei einer Minderheit."
  },
  {
    "start": 2262.64,
    "end": 2266.92,
    "text": "Minderheit, das klingt so, die sind ja nicht klein, die ist eine große Minderheit."
  },
  {
    "start": 2267.52,
    "end": 2270.44,
    "text": "Und wir haben aber auch eine starke Ablehnung auf der anderen Seite."
  },
  {
    "start": 2270.54,
    "end": 2272.04,
    "text": "Das ist ein Folge der Polarisierung."
  },
  {
    "start": 2272.36,
    "end": 2273.84,
    "text": "Das sehen wir in den USA auch."
  },
  {
    "start": 2274.48,
    "end": 2277.54,
    "text": "Und natürlich kommt es dort auf bestimmte Swingstates an."
  },
  {
    "start": 2277.6,
    "end": 2286.68,
    "text": "Und daher ist auch das Ziehen der Wahlbeziehungsgrenzen, das Jerry Mandarin so wichtig, daher das Thema in Texas, der auch das Thema in Kalifornien, daher das Thema in New York."
  },
  {
    "start": 2287.06,
    "end": 2288.28,
    "text": "An dem hängt es natürlich."
  },
  {
    "start": 2288.48,
    "end": 2297.34,
    "text": "Ich kann natürlich mit dem Ziehen der Wahlbeziehungsgrenzen mehr oder weniger Abgeordnete für meine Partei schaffen, je nachdem, wie ich die Wahlbeziehungsgrenzen ziehe."
  },
  {
    "start": 2297.44,
    "end": 2300.52,
    "text": "Und das kann die Landesregierung und sich selbst durchführen."
  },
  {
    "start": 2300.82,
    "end": 2305.02,
    "text": "Die Verfassung hat hier keine weiteren Vorgaben, außer dass die zusammenhängen müssen."
  },
  {
    "start": 2306.0,
    "end": 2307.48,
    "text": "Und das ist genau der Punkt."
  },
  {
    "start": 2307.74,
    "end": 2321.0,
    "text": "Dass das halt Zwingste sind, kommt dem daher, dass die Bevölkerung mobil ist, die Bevölkerung zieht um von einem Stadt an anderen und generell ziehen eben aus den nordöstlichen Staaten die jungen Leute in den Süden und Westen, wo es günstiger ist."
  },
  {
    "start": 2321.04,
    "end": 2326.3,
    "text": "Daher werden die eher deniziell konservativer und die südlichen Bundesstaaten werden deniziell liberaler."
  },
  {
    "start": 2326.96,
    "end": 2329.56,
    "text": "Und dann ist es halt, jetzt kommen halt mehr Liberale rein."
  },
  {
    "start": 2329.62,
    "end": 2337.1,
    "text": "Also wenn die alle wählen, das durchschlägt, kippt der Staat, dann wird plötzlich aus einem Red State, also Red ist republikanisch ein Blue State."
  },
  {
    "start": 2337.18,
    "end": 2337.26,
    "text": "Hat"
  },
  {
    "start": 2337.32,
    "end": 2338.7,
    "text": "mir gesehen, wie knapp Texas teilweise"
  },
  {
    "start": 2338.78,
    "end": 2338.96,
    "text": "war, oder?"
  },
  {
    "start": 2339.0,
    "end": 2339.18,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 2339.52,
    "end": 2341.14,
    "text": "Texas, wo es auch Immigration gibt."
  },
  {
    "start": 2341.32,
    "end": 2342.38,
    "text": "Virginia hat sich schon umgedreht."
  },
  {
    "start": 2342.48,
    "end": 2346.18,
    "text": "Ich noch in Virginia lebte, studierte dort, war das noch ein klassisch republikanischer."
  },
  {
    "start": 2346.24,
    "end": 2350.28,
    "text": "Inzwischen ist er dominiert von den Beamten um Washington eher demokratisch."
  },
  {
    "start": 2350.78,
    "end": 2353.62,
    "text": "Und jetzt kommt es ja davon, wie ziehe ich jetzt die Wahlbeziehungsgrenzen dort."
  },
  {
    "start": 2353.92,
    "end": 2364.7,
    "text": "Sperre ich diese ganzen neuen Blauwähler, also diese neuen demokratischen Wähler, sperre ich die mit republikanischen Mehrheiten in einen Wahlbezirk ein, dann verlieren sie ein Gewicht."
  },
  {
    "start": 2364.84,
    "end": 2369.96,
    "text": "oder schaffe ich es, dass sie knappe Mehrheiten bekommen, aufgrund der Bevölkerungsverteilung."
  },
  {
    "start": 2370.0,
    "end": 2378.86,
    "text": "und dann plötzlich gewinnen die diese Wahlbeziege, weil im Amerikanischen System gewinnt die Parteide in den Wahlbezirken gewinnt oder der Kandidat gewinnt ja alle Stimmen dieses Wahlbezirks."
  },
  {
    "start": 2378.96,
    "end": 2389.26,
    "text": "Und darum ist auch das, was in Texas passiert ist, so relativ wichtig und daher versucht es Kalifornien zu kontern, den man dort jetzt auch noch mehr demokratische Sitze herausholen kann."
  },
  {
    "start": 2389.44,
    "end": 2392.86,
    "text": "Auch Kalifornien, obwohl es natürlich Kalifornien sich demokratisches Mehrheit gibt."
  },
  {
    "start": 2392.94,
    "end": 2395.32,
    "text": "auch dort natürlich republikanische Bezirke."
  },
  {
    "start": 2395.72,
    "end": 2400.98,
    "text": "Orange County ist eine große Region, östlich von Los Angeles, dass die sehr konservativ ist."
  },
  {
    "start": 2401.04,
    "end": 2408.48,
    "text": "Und wenn ich die jetzt mit Los Angeles verbinde, dass halt dann die Angelinos eine Mehrheit haben, dann sind diese Bezirke mehrheitlich demokratisch."
  },
  {
    "start": 2408.52,
    "end": 2410.18,
    "text": "Also das sind ja so die Spiele, die gespielt werden."
  },
  {
    "start": 2410.38,
    "end": 2426.14,
    "text": "Es gibt eine Theorie, glaube ich, dass es David Guthardt, also ein britischer Publizist, der mehr oder weniger gesagt hat, quasi dieser Bruch innerhalb der Gesellschaft, oder innerhalb der Gesellschaft ten global gesehen, die besteht zwischen den sogenannten Also die, die an einen Ort festhängen, die in einem Ort arbeiten und den Anywires."
  },
  {
    "start": 2426.2,
    "end": 2435.62,
    "text": "Genau, das sind diese jungen Mobilen, die quasi mit ihren Skills, vielleicht im IT-Bereich, wo sonst auch immer, eigentlich von überall arbeiten können, überall gebraucht werden, sich ansiedeln können, wo sie wollen."
  },
  {
    "start": 2435.98,
    "end": 2440.46,
    "text": "Das unterstreicht ja genau diese Theorie, oder ist das diese große Bruchlinie auch in den USA?"
  },
  {
    "start": 2440.74,
    "end": 2440.78,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 2440.86,
    "end": 2441.38,
    "text": "ja, ganz klar."
  },
  {
    "start": 2441.42,
    "end": 2445.1,
    "text": "Also die Antiglobalisierung sozusagen ist die Erklärung für die."
  },
  {
    "start": 2445.42,
    "end": 2448.66,
    "text": "Donald Trump ist ja nicht von Himme gefallen und es wäre ein großer Fehler zu sagen."
  },
  {
    "start": 2449.4,
    "end": 2450.8,
    "text": "Donald Trump ist die Ursache dessen."
  },
  {
    "start": 2450.88,
    "end": 2454.28,
    "text": "Donald Trump ist ein Symptom für eine gesellschaftliche Veränderung."
  },
  {
    "start": 2454.62,
    "end": 2458.54,
    "text": "Das sind die Reaktionen auf Globalisierung und auf Abstiegsängste."
  },
  {
    "start": 2459.34,
    "end": 2473.58,
    "text": "Und diese Abstiegsängste haben in den USA viel stärker durchgeschlagen, aufgrund eines fehlenden Sozialstaates, aufgrund einer viel stärkeren Verschiebung zwischen Arm und Reich und einer Paralyse, also einer Bad-Situation im Kongress."
  },
  {
    "start": 2473.64,
    "end": 2495.08,
    "text": "Das heißt, wenn man sich ansieht, Wie wenig der Kongress in der Lage war in den letzten Jahrzehnten, überhaupt Gesetze zu verabschieden, um die Leute zu schützen, um quasi etwas zu tun, was den Leuten hilft und wie sehr der Einfluss von Lobbinggruppen im Kongress, wie stark der ist, dann sieht man natürlich auch, warum der Kongress zunehmend an Zustimmungen und Unterstützung verloren hat."
  },
  {
    "start": 2495.14,
    "end": 2500.08,
    "text": "Das heißt, als extrem un... Populäre Institutionen teilweise im ein Prozentbereich."
  },
  {
    "start": 2500.54,
    "end": 2509.92,
    "text": "Das heißt, wir haben eine ganz massive Vertrauensverlust in die Institutionen und in dieses Vakuum konnte nicht Donald Trump mit der Botschaft einstoßen, so zu sagen."
  },
  {
    "start": 2510.6,
    "end": 2512.26,
    "text": "Wir müssen das als radikal verändern."
  },
  {
    "start": 2512.3,
    "end": 2518.04,
    "text": "In Washington ist unser Sumpf, der gehört trocken gelegt und jede Veränderung ist besser als keine Veränderung."
  },
  {
    "start": 2518.12,
    "end": 2523.58,
    "text": "Und dann nimmt er ja Leute mit und sagt, okay, ich mag jetzt nicht bei Donald Trump sein, aber so kann es nicht weitergehen."
  },
  {
    "start": 2524.46,
    "end": 2526.6,
    "text": "Verändern wir mal, was dann sehen wir eh, wie es weitergeht."
  },
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    "start": 2526.66,
    "end": 2528.94,
    "text": "Aber Veränderung ist besser als keine Veränderung."
  },
  {
    "start": 2528.98,
    "end": 2530.5,
    "text": "Das war ja auch so diese Aussage."
  },
  {
    "start": 2531.06,
    "end": 2534.48,
    "text": "Und dem haben die Demokraten relativ wenig entgegenzusetzen."
  },
  {
    "start": 2534.6,
    "end": 2536.94,
    "text": "Auch von den Demokraten kommt ja eine Systemkritik."
  },
  {
    "start": 2537.06,
    "end": 2540.72,
    "text": "Aber diese Systemkritik ist viel verwaschener und viel unklarer."
  },
  {
    "start": 2540.8,
    "end": 2543.6,
    "text": "Und die Demokraten haben auch zwei unterschiedliche Flügel hier."
  },
  {
    "start": 2543.72,
    "end": 2545.6,
    "text": "Der eine Flügel ist wesentlich radikaler."
  },
  {
    "start": 2546.16,
    "end": 2547.76,
    "text": "Und da gibt es auch den gemäßigen Flügel."
  },
  {
    "start": 2547.82,
    "end": 2549.14,
    "text": "Und die begringen sich dann auch."
  },
  {
    "start": 2549.22,
    "end": 2560.12,
    "text": "Und teilweise hat der radikale Flügel dann auch immer wieder sehr ... Auch Ideenthemen oder Themen ins Zentrum gerückte Diskussion, die für viele Amerikaner, für Wähler und Wählerinnen weniger relevant waren."
  },
  {
    "start": 2560.2,
    "end": 2568.98,
    "text": "Und man konnte daher auch die Demokraten dann teilweise als weltfremd und wenig gesellschaftlich relevant darstellen."
  },
  {
    "start": 2569.04,
    "end": 2572.34,
    "text": "Und da sind sie auch ein bisschen den Republikanern in die Falle getappt."
  },
  {
    "start": 2573.06,
    "end": 2580.2,
    "text": "Und wenn die Partei intern sich kritisieren, naja, dann sind sie in der Strecke nach Haufen, da geht es ein bisschen so wie den Sozialdemokraten in Österreich."
  },
  {
    "start": 2580.74,
    "end": 2595.18,
    "text": "Aber ist das nicht genau der Punkt, den ich ganz zu Beginn in Sie gefragt habe, diese überbordende Selbstkritik innerhalb Bewegungen wie der Demokraten, dass man sich quasi gegenseitig mehr oder weniger zu sehr, ich will das nicht sagen, bekämpft oder kritisiert, Streitzeit"
  },
  {
    "start": 2595.24,
    "end": 2595.32,
    "text": "etc.,"
  },
  {
    "start": 2595.64,
    "end": 2599.8,
    "text": "nennen Sie es, wie es wollen, und quasi, dass man dadurch das größere Bild aus den Augen verliert?"
  },
  {
    "start": 2600.2,
    "end": 2600.64,
    "text": "Ja, ja, klar."
  },
  {
    "start": 2600.72,
    "end": 2602.58,
    "text": "Das ist ja auch der Fehler, warum das passiert ist."
  },
  {
    "start": 2603.1,
    "end": 2609.1,
    "text": "Und das fehlt dann bei den Republikaner, weil du hast die Markerbewegung und durch Donald Trump... sind hier die Verhältnisse klar."
  },
  {
    "start": 2609.4,
    "end": 2629.02,
    "text": "Also hier ist ganz klar, da gibt es ganz bestimmte Eckpunkte mit America First, wo es eben darum geht, einerseits Stärke zu zeigen, einen Gewinner-Image zu projizieren, vielen Dingen der liberalen Demokratie aufzuräumen, weil halt argumentativ behauptet wird, das schadet den einfachen Leuten im Prinzip."
  },
  {
    "start": 2629.36,
    "end": 2636.86,
    "text": "Man müsse hier gegen die Eliten vorgehen und zu den Eliten gehören Regierungseinrichtungen, Ministerien, Universitäten, die Medien etc."
  },
  {
    "start": 2637.18,
    "end": 2637.26,
    "text": "etc."
  },
  {
    "start": 2637.56,
    "end": 2638.08,
    "text": "alles dazu."
  },
  {
    "start": 2638.7,
    "end": 2645.28,
    "text": "und denen müsste man ordentlich zeigen wie es langgeht und man müsste quasi für die einfache Menschen wieder Politik machen."
  },
  {
    "start": 2645.52,
    "end": 2651.58,
    "text": "und die USA sind ein sehr starkes Land und können quasi weltweit Druck auf andere Länder ausüben."
  },
  {
    "start": 2651.86,
    "end": 2662.04,
    "text": "um hier Ressourcen wieder in die USA zurück zu verteilen, denn es ist ein Zero-Some-World, also ein Null-Summon-Spiel weltweit und ein Null-Summon-Spiel, wo man wieder Gewinner sehen und die anderen sind die Verlierer."
  },
  {
    "start": 2662.42,
    "end": 2671.5,
    "text": "Und das ist eine sehr direkte Ansage, das ist sehr schwer für die Demokraten so eine Ansage zu machen, weil sie natürlich auf... alle möglichen Dinge rücksicht nehmen müssen, weil sie auch nicht für diese Politik stehen."
  },
  {
    "start": 2671.56,
    "end": 2674.8,
    "text": "Aber das können die Republikaner sehr unvermittelt sagen."
  },
  {
    "start": 2674.92,
    "end": 2676.72,
    "text": "Und damit decken sie viele andere zu."
  },
  {
    "start": 2676.82,
    "end": 2679.26,
    "text": "Es gibt ja auch dort, wie gesagt, diese diversen Konflikte."
  },
  {
    "start": 2679.32,
    "end": 2683.38,
    "text": "Aber da muss man sich die einzelnen Foren ansehen, was da eigentlich wirklich geplant ist."
  },
  {
    "start": 2683.64,
    "end": 2690.64,
    "text": "Aber das wird nicht breit kommuniziert, sondern was breit kommuniziert wird, sind sehr einfache Botschaften von sicheren Grenzen."
  },
  {
    "start": 2690.7,
    "end": 2691.84,
    "text": "Wir bauen eine Mauer auf."
  },
  {
    "start": 2692.08,
    "end": 2695.14,
    "text": "Wir wollen nicht mehr für die Verteidigung anderer Länder zahlen."
  },
  {
    "start": 2695.2,
    "end": 2697.12,
    "text": "Wir wollen unsere Ressourcen für uns selber verwenden."
  },
  {
    "start": 2697.9,
    "end": 2698.7,
    "text": "aber zusperren."
  },
  {
    "start": 2698.98,
    "end": 2703.86,
    "text": "Gut, dann haben wir halt mehr Geld für die Mittelschulen im mittleren Westen, weil die brauchen auch viel Geld."
  },
  {
    "start": 2703.92,
    "end": 2707.4,
    "text": "Also auf dieser plakativen Art wird das quasi kommuniziert."
  },
  {
    "start": 2708.06,
    "end": 2730.74,
    "text": "Und natürlich werden dann auch noch Sonderinteressen bedient, von Impfgegnern bis Antiklobalisten, die nimmt man dann noch mit, aber im Prinzip steht über dem Allen einfach das System wahr aus dem Ruder, gibt uns eine Chance, wir wollen eine radikale Änderung und wir sind authentisch und glaubwürdig in dem Anspruch, das System auch wirklich verändern zu können, dann könnte er über uns richten, also das ist so die Argumentation."
  },
  {
    "start": 2731.12,
    "end": 2737.12,
    "text": "Mein Plan für diese Folge war eigentlich, Und wenn ich jetzt auf die Uhr blicke, dann haben wir das nicht ganz eingehalten."
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    "start": 2737.2,
    "end": 2740.04,
    "text": "Aber wie auch immer, es ist ja auch eigentlich egal."
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    "end": 2741.78,
    "text": "Es geht ja eigentlich darum, etwas zu lernen."
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    "end": 2743.54,
    "text": "Und ich glaube, das haben wir heute definitiv getan."
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    "text": "Ich würde es trotzdem gerne noch versuchen, einmal ganz kurz anzusprechen."
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    "end": 2748.8,
    "text": "Vielleicht kommen wir da vielleicht auf ein Ergebnis."
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    "end": 2759.54,
    "text": "Ich glaube, es ist ja auch gar nicht so einfach, nämlich herauszukitzeln, was die Demokraten tatsächlich brauchen, um Donald Trump wirklich seriös etwas entgegensetzen zu können."
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    "end": 2762.78,
    "text": "Wir haben jetzt sehr viel besprochen, was nicht funktioniert bei den Demokraten."
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    "text": "Drehen wir den Spießer mal um."
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    "text": "Was funktioniert denn und wo?"
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    "text": "es müssen sie weiter ansetzen?"
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    "text": "Also die Stärke der Demokraten, wie eben auch der moderaten Link in Europa ist, dass sie einerseits für eine glaubwürdige Sozialpolitik stehen."
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    "end": 2784.6,
    "text": "Und immer, wenn sie in der Lage waren, dass auch glaubwürdig, vor allem Gesundheitspolitik, zum Beispiel, wenn sie das glaubwürdig vertreten können, dass das eine Chance ist."
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    "end": 2797.62,
    "text": "Und diese Chance bietet sie natürlich durch dieses Gesetzespaket, das von Donald Trump vor kurzem von Kores verabschiedet wurde, wo ja sehr viele soziale Kürzungen im Raum stehen und soziale Kürzungen, die erst im Laufe der Zeit wirksam werden."
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  {
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    "end": 2808.22,
    "text": "Es ist ja so konzipiert worden, dass die Vorteile früher gespürt werden, also dass die steuerlichen Kürzungen früher bemerkt werden, als dann eben die... Nachteile, wenn Leute aus dem Gesundheitssystem fliegen."
  },
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    "end": 2811.0,
    "text": "Und das müsste man viel stärker kommunizieren."
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    "text": "Man müsste dann auch lernen zu kommunizieren, welche Nachteile die Zollpolitik zum Beispiel für die amerikanischen Arbeiter und man müsste auch stärker kommunizieren, welche Auswirkungen das hat, das amerikanische Unterrichts- und Schulsystem völlig umgedreht wird."
  },
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    "end": 2847.12,
    "text": "Und letztlich müsste man auch stärker kommunizieren, dass natürlich die Sache der Demokratie nicht etwas abstraktes ist, sondern dass das mit Willkürlichkeit zu tun haben und dass dann nicht die Rechtssicherheit jedem hilft, weil ja, wenn jemand zu Gericht geht, dann kann es ja immer sein, dass meine Minderheitsposition ist, um vor Gericht rechts zu bekommen."
  },
  {
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    "end": 2852.14,
    "text": "Sollte es ja nicht die populäre Position sein, sollte die rechtlich richtige Position sein."
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    "text": "Und das sind Dinge, Die kann man schon kommunizieren."
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    "end": 2858.04,
    "text": "Man muss eine Sprache finden, wie ich das auf sozialen Medien mache."
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    "end": 2880.2,
    "text": "Wenn man sich zum Beispiel Alexander Ocasio Cortez ansieht, eine Abgeordnete aus New York, die ... Unabhängig jetzt, dass sie deutlich weiter links steht, dass die Mehrheit der Demokraten war in der Lage, in einem Wahlbezieher gegen einen mächtigen Demokraten die Vorwahl zu gewinnen, indem sie über Schminktipps politische Botschaften erklärt hat."
  },
  {
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    "end": 2888.68,
    "text": "Indem sie allein durch ihre Videobotschaften zeigt mit sehr subtilen Bildern, dass sie eine von den Wählern Wählerinnen ist."
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    "end": 2894.38,
    "text": "Und dass sie in der Lage ist, die Dinge runterzubrechen auf eine Art, dass sie dort sehr populär ist."
  },
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    "end": 2895.68,
    "text": "von den Leuten auch verstanden wird."
  },
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    "end": 2899.58,
    "text": "Diese Übersetzungsleistung muss man halt immer wieder machen."
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    "end": 2903.78,
    "text": "Das heißt nicht, dass man das jetzt kopieren soll in den anderen Bezirken, wie müsste man das anders machen."
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    "text": "Aber es braucht einfach Politiker, die verstehen, wie die Menschen in ihrem Wahlbezirk dicken und dass sie auch die Sprache sprechen."
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    "end": 2920.48,
    "text": "Ich glaube, es ist grundsätzlich ein A und O in der Politik, aber das sieht man immer auch in den USA, wenn das jemand ist, der das gut kann."
  },
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    "start": 2921.16,
    "end": 2922.1,
    "text": "Dann ist er erfolgreich."
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    "start": 2922.14,
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    "text": "Wir haben das auch in Salzburg gesehen, dass Parteien plötzlich erfolgreich sind, die Jahrzehnte nicht erfolgreich waren."
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    "text": "Einfach mehr, da ein Politiker plötzlich etwas sehr glaubhaft kommunizieren konnte."
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    "text": "Und da liegt schon was drin, ein Inkommunikation, ein Authentizid."
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    "text": "Und Medien zu finden, die dorthin gehen, wo die Menschen sind."
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    "text": "Und das, glaube ich, haben die Demokraten Großes verlernt."
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    "start": 2943.46,
    "end": 2944.98,
    "text": "Und das hat Obama gekonnt."
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    "end": 2949.88,
    "text": "Und der war ein Community-Organizer und wusste daher, wie er Leute anspricht."
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    "end": 2951.24,
    "text": "Ich kann auch Donald Trump."
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    "text": "Donald Trump macht vieles über die Kommunikation."
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    "end": 2955.64,
    "text": "Donald Trump won't begnader der Entertainer."
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    "end": 2959.42,
    "text": "Donald Trump ist kein Ideologe und kein Visionär hinter ihm sind."
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    "end": 2969.68,
    "text": "Die Ideologen, die wissen, also die Leute hinter Trump gehen ja davon aus, dass die USA nur einen Wahlzyklus vor den Europäern sind, dass wir das auch in Europa sehen werden."
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    "text": "Leute wie Stephen Miller und Stephen Bannon machen sich Gedanken darüber, auch die Verbindungen zu orbern und so anderen."
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    "end": 2980.62,
    "text": "Ich habe nicht das Donald Trump jeden Tag schlafen jetzt überlegt, wie die Wahlen in Deutschland ausgewähnt."
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    "start": 2980.66,
    "end": 2984.38,
    "text": "Ich habe Donald Trump bis da viel einfacher gestrickt und ist viel mehr auf sich selbst bezogen."
  },
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    "start": 2985.06,
    "end": 2986.98,
    "text": "Aber die Leute dahinter haben ein viel länger Frisee."
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    "end": 2995.86,
    "text": "Aber was Donald Trump gut kann ist, er weiß, wie er Dinge so kommunizieren muss, dass er von den Leuten verstanden wird, um die es ihm geht."
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    "text": "Und das ist ihm quasi auch sein Fußvolk."
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    "end": 3003.02,
    "text": "Jetzt haben wir es auch geschafft, die K-Bös Salzburg, das Dippertei, die sie gemeinsam in diesen Podcast über die USA einzubauen."
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    "text": "Großartig."
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    "text": "Vielen Dank."
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    "text": "Dankeschön."
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    "end": 3050.24,
    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge bis dahin schon einmal gefallen hat und Sie auch die kritische und unabhängige Berichterstattung des Standards unterstützen möchten, dann geht das als Abonnentin oder auch mit einem einmaligen Unterstützungsbeitrag schon ab drei Euro."
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