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    "end": 9.19,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitzacker, das ist Thema des Tages, der Nachrichten Podcast vom Standard."
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    "text": "Diese Ausgabe von Thema des Tages finden Sie auch als Video auf den gängigen Plattformen Ihrer Wahl."
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    "text": "Wir stellen einen Link dazu in die Show."
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    "text": "nun."
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    "text": "Und jetzt geht's los."
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    "text": "Kriegsregionen, aus Krisenregionen, sie sind einer breiten Öffentlichkeit, wohl am meisten bekannt für ihre Berichte für den österreichischen Rundfunk aus der Ukraine."
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    "text": "Und sie haben vor kurzem ein Buch geschrieben, Frontlinien, für rund um zwanzig Jahre zwischen Krisenkrieg und Hoffnung."
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    "text": "Wir sprechen gleich über dieses Buch."
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    "text": "Ich würde zu Beginn allerdings mit aktuellen Entwicklungen beginnen."
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    "text": "Sie sind vor zwei Wochen ins, könnte man es vielleicht sagen, ins Schussgebiet von einer Drohne gekommen."
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    "text": "Sie sind fast von einer Drohne getroffen worden."
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    "text": "Sie sind noch rechtzeitig mit ihrem Team aus dem Auto gesprungen."
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    "text": "Wie war das damals für Sie?"
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    "text": "Gut, wir hatten das Ziel, Evakuierung von Zivilisten, verbliebene Zivilisten aus der Stadt Konstantinivka in der Ostukraine nehmen, Oblaston-Jetzk zu filmen."
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    "text": "Konstantinivka ist Frontgebiet."
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    "text": "Also das heißt, dort wird auch teilweise schon in der Stadt gekämpft."
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    "text": "Wir waren unterwegs mit einer Nicht-Regierungsorganisation."
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    "text": "Die kannten wir schon länger, wir hatten damit ja schon zu tun."
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    "text": "Wir wussten, die sind seriös, wir wussten, die sind gut vorbereitet."
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    "text": "Die hatten auch Erfahrungen mit Dronen."
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    "text": "Und wir hatten natürlich auch vorher die Einweisung und die haben gesagt, wenn wir sagen raus, dann raus."
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    "text": "Und das unglaubliche Glück bestand darin, dass der... Der Mann hinter uns, der der zweite Mitarbeiter der Hilfsorganisation war, ich bin rechts vorhin gesessen, da vorher links vorhin, in dem Augenblick dreht, wie wir um die Kurve vor einem Drohne auf uns zufliegt."
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    "text": "Dadurch hat er nicht nur alles drehen können, sondern dadurch vor die Reaktionszeit gut genug oder ausreichend genug, dass der mit dem Auto sofort stehen geblieben ist, weil wir ihm recht langsam waren und wir raus sind aus dem Auto, wie die Drohne auf uns zugeflogen ist, wobei es entscheidend ist, war nicht die Drohne, sondern die Drohne sind ja bestückt."
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    "text": "Und diese Drohne, die wir mit einer RPG bestücken, das ist eine Art panzerbrechende Gewehrgranate."
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    "text": "Man kann es da was ähnliches an den Gewehr verschießen."
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    "text": "Das war eine panzerbrechende Waffe, die eigentlich die Aufgabe hat, den Panzer abzuschießen oder zumindest kampfunfähig zu schießen, dass er nicht mehr weiterfahren kann."
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    "text": "Und das war jetzt was passiert ist."
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    "text": "Und Sie sind da im Auto gesessen und der Kollege hat geschrien raus oder?"
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    "end": 173.61,
    "text": "Der Kollege von der Hilfsorganisation hat gesagt, stopp, raus, raus, raus."
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    "text": "Und nachdem er... Wir trainiert sind oder ich zumindest trainiert bin auf solche Dinge."
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    "text": "Aber ich wusste, jetzt ist es brenzlig und da überlegst du nicht."
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    "text": "Wenn du da überlegen anfängst, dann ist es ein Platz, das ist auch wichtig, zum Beispiel in die Sprachkenntnis."
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    "text": "Der hat natürlich schlecht Englisch geredet, also der hat das auf, glaube ich, russisch gesagt."
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    "text": "Also, du hast auch keinen Dolmetscher gebracht und war ich sehr schnell draußen."
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    "text": "Und dann warst du raus und dann einfach am Boden hauen."
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    "text": "Und ich bin raus, aus dem Auto und hab mir eben dort auf den Richter über ein Haus, da nehme ich dann einen Zaun, ich hab mir am Boden geworfen."
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    "text": "Jetzt hat mir sicher die Berichte über einen Angriff."
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    "text": "auf Journalistinnen und Journalisten eben, die über den Krieg in der Ukraine berichten."
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    "text": "und wenn man hier ihr Buchcover ansieht, sie haben hier diese klassische Weste an, wo Press oben steht und sie tragen auch einen Helm, das steht zusätzlich nochmal TV oben."
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    "text": "Ich meine, grundsätzlich könnte man davon ausgehen, auf die Presse schießt man nicht, aber wie sieht es in diesem Konflikt aus?"
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    "text": "Man hat ja so das Gefühl, das könnte inzwischen eigentlich eher eine Zielschirbe sein."
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    "text": "Das ist das auch."
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    "end": 240.03,
    "text": "Aber wir haben also tote Journalisten, das müssen wir auch dazu sagen, nicht nur auf ukrainischer Seite, wir haben auch tote Journalisten auf russischer Seite, weil eben ganz viele Journalisten wirklich eingebettet sind in diese militärischen Einheiten."
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    "text": "Das heißt natürlich dann, dass das da keine kritische Berichterstattung ist, aber das war bei den Amerikanern im Golfkrieg oder so weiter auch nicht möglich."
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    "text": "Und diese natürlich auch oft ganz ganz voran dabei."
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    "text": "Wir haben z.B."
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    "end": 253.33,
    "text": "in dem Fall die Schildpresse runtergegeben."
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    "text": "Das hat nicht runtergekommen, sondern ich habe über der Schutzweste, das war schon ziemlich kalt, einen Blow-On gehabt."
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    "end": 259.99,
    "text": "Damit war das nicht sichtbar."
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    "text": "Und auf dem Video sieht man, dass ich über dem Helm einen Überzieher trage von der Hilfsorganisation ProLivska."
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    "text": "Eben deswegen, damit man nicht sieht, dass das TV ist."
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    "text": "Weil das ist heute eher ein Angriffspunkt und ein Ziel als Schutzfaktor."
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    "text": "Und du musst heute überhaupt ganz anders planen, als das noch vor drei Jahren war."
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    "text": "Wir haben zum Beispiel ein Mietauto genommen, weil dieses Auto, das wir haben, ist ein cheap ähnliches Fahrzeug."
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    "text": "So was haben wir die Streitkräfte und die Soldaten gern."
  },
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    "text": "Und daher, um eben sozusagen nicht aufzufahren, als Zivilisten durchzugehen, haben wir ein Mietauto genommen und haben das Auto in Kürchen stehen lassen."
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    "end": 316.789,
    "text": "Wir werden auch sehr rasch wirklich schauen müssen, dass wir zumindest einen Dronandetektor haben, wenn der gegen die ... Klaus Faser geführten Dronan nix nutzt, weil die nicht durch elektronische Maßnahmen aufzudecken sind, also aufzuspüren sind und eben diese Dronanbesteuen."
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    "text": "Also die Arbeit dort hat sich grundlegend verändert und die Arbeit wird immer schwieriger."
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    "end": 327.869,
    "text": "Nicht zuletzt auch deswegen, weil es eine Balance ist."
  },
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    "text": "Auf der einen Seite wird die Arbeit immer gefährlicher, weil du bist ja nicht mehr an der Front, sondern das kann zwanzig drei Kilometer dahinter sein."
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    "end": 338.65,
    "text": "Die Gefahr und das zweite ist, dass Interesse im Ukraine-Konflikt sinkt."
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    "text": "Das macht nichts vor."
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    "text": "Diese Todeszone wird immer größer, oder?"
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    "text": "Das sind diese Dronenzonen, wo man nix mehr wirklich sicher ist."
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    "text": "Schauen Sie, diese Dronen mit Kabel geführt, die Kabel haben mittlerweile eine Länge von ca."
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    "text": "von fünfundzwanzig bis dreißig Kilometer mindestens, können auch schon länger sein."
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    "end": 363.57,
    "text": "Also, wir sind ja auch schon, als wir diese Treffpunkt angefahren sind, Kramatorsk, war es ja schon so, dass wir fünfzig Kilometer gut unter diesen Dronennetzen gefahren sind, auf den Straßen entlang."
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    "end": 372.33,
    "text": "Die Dornnetze ist ja nicht wie ein Tundl, sondern der hat natürlich Lücken, weil irgendjemand muss ausführen, rausführen, reinführen und so weiter dort bei Abzweigungen."
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    "text": "Also das ist besser als ein Stein am Kopf, wie man so schön sagt."
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    "end": 382.13,
    "text": "Es gibt keine Berechenbarkeit mehr, das ist die große Herausforderung."
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    "text": "Sie"
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    "end": 385.39,
    "text": "haben jetzt gerade in einem Nebensatz diese Drohnenabwehrpistole angesprochen."
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    "end": 387.33,
    "text": "Wir haben im Vorgespräch schon darüber geredet."
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    "end": 390.63,
    "text": "Könnten Sie uns zeigen, was das genau ist auch für unsere Zuhörerinnen und Zuseher?"
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    "end": 397.789,
    "text": "Schauen Sie, das ist ein Stück, das ist ungefähr so lange wie ein Theospray, das ist so lange wie mein Buch ungefähr."
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    "end": 400.169,
    "text": "Und der Punkt ist der."
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    "end": 409.049,
    "text": "Diese Pistole ist also ein Einmal-Nutzung, hat dort den Abzug, dort den Griff, der kurz ist und da drinnen befindet sich ein Netz."
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    "end": 412.469,
    "text": "Und dieses Netz kannst du verschießen."
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    "end": 417.71,
    "text": "Und da ist ein Splint drinnen und wenn du den Splint draus bist, ist quasi die Waffe in Drohnen und Pistolen entsichert."
  },
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    "end": 419.909,
    "text": "Und dann musst du ihm so anhalten, aber du musst festhalten, weil der dann gescheitener Rückstoß."
  },
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    "end": 421.229,
    "text": "Der Punkt ist, es wirkt auf fünfzehn bis zwanzig Meter."
  },
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    "end": 439.289,
    "text": "Das heißt, du hörst ja diese FPV-Tonne, dieses Szzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz."
  },
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    "end": 440.109,
    "text": "Das ist noch der einzige Pferde für uns."
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    "text": "Ob das Obziehen des Splins geht sehr schwierig, das habe ich noch gesagt, das muss besser sein."
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    "end": 448.289,
    "text": "Und dann musst du im Kaltblütte genug sein, zu sehen, dass die Drohne die anfliegt."
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    "text": "Wir haben das auch getestet mit der Kamera und dann draufhalten."
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    "end": 458.909,
    "text": "Und in dem Augenblick, was du abgedrückt hast, du musst sofort auf die Seiten rennen, weil wenn die Drohne runterfällt, das Netz ist dreimal drei Meter groß."
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    "end": 466.049,
    "text": "Wenn das Netz sich an der Drohne verfängt und damit die Rotorenblätter zum Obsturz bringt, heißt es ja noch lange nicht, dass die Netze explodieren kann."
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    "text": "Stuftwindenhaut."
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    "text": "Und diese Splitter oder Splitter und Sprengstoff sind natürlich sehr gefährlich."
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    "text": "Deswegen ist das eben ein Mittel der letzten Hoffnung und besser als nichts."
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    "text": "Wir werden es uns auch zulegen, wenn das mit dem Splint gesichert ist, weil das kostet hundert Euro."
  },
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    "end": 487.429,
    "text": "Und wenn ich mir vorstelle, wir sind zu dritt, der Kameramann dreht und der Pfarrer und der Gleichziehung der Produzent ist."
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    "text": "Und die haben jede eine, dann können wir mit zu zweit auf das Schießen."
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    "text": "Also dann ist ja die Chance höher."
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    "text": "Also das ist auf jeden Fall etwas, das einen Sinn hat."
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    "text": "Es gibt ja die Gerede."
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    "text": "ja mittlerweile mit auch nein als Trommel Magazin."
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    "text": "Wie schwierig ist es zu treffen, fünfzehn Meter?"
  },
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    "text": "Du musst heute zielen, aber dadurch, dass das Netz sich ja entfaltet, muss der nicht, es ist ja nicht so wie beim Scheiben schießen, dass den Schwarze treffen muss, sondern das Netz muss sich irgendwann mit der Drohne verfangen."
  },
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    "text": "Also es bedarf einer gewissen Übung und vorhin es bedarf nicht einer Glokaltblütigkeit, dass das Wort bis die Drohne herankommt und das, was natürlich das Entscheidende ist, das Entfernung schätzen."
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    "text": "Weil wenn es zu rühisch ist, fällt das Netz zuerst runter."
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    "text": "Es gibt da auch gewisse Probleme, wenn der Wind sehr stark ist."
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    "text": "Aber es ist immerhin etwas, was dir hilft."
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    "text": "Weil die Soldaten haben sehr oft der Pumpkern dabei."
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    "text": "Pumpkerns haben wir zwangsläufig."
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    "text": "Ja, nicht mit."
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    "text": "Besonders gut sind solche Sachen für das Auto, wenn du einen Big-Up hast, weil hinten auf der Ladefläche sitzt."
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    "end": 555.67,
    "text": "Weil wenn du die Drohne anflegst und du schießt und dich fällt herunter, entfernst du dir mit dem Auto schon weit."
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    "text": "Während du bei zuerst musst du halt auf die Seiten laufen oder die hinwerfen oder sonst irgendwas."
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    "text": "Schauen Sie, in den ersten Dronen, als beobachter Dronen kamen, dass man irgendwie gar nicht Bomberln dran klingt."
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    "text": "Aber natürlich, die Dronantechnologie hat sich in einer Weise entwickelt, auch der gemeinsamtskünstliche Intelligenz, das hätte man nie gedacht."
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    "end": 590.81,
    "text": "Aber es ist die Realität, mit der man sich beschäftigen muss."
  },
  {
    "start": 590.89,
    "end": 592.85,
    "text": "Und das ist nicht nur militärische Realität."
  },
  {
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    "end": 614.23,
    "text": "Denken Sie an Großveranstaltungen wie Formel... Zeltweg, dort haben sie bereits Firmen im Einsatz, die mit Dronen und Detektoren arbeiten, weil sie genügend möglicherweise wahnsinnig ergibt, die glauben, sie filmen jetzt ja privates Formel I mit einer Drohne und wenn die abstürzt und auf Formel I Fahrzeug oder so sind, also wir brauchen ja nicht einmal von terroristischen Dingen drin."
  },
  {
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    "end": 615.63,
    "text": "Die Blödszeit reicht manchmal, oder?"
  },
  {
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    "text": "Ja, das"
  },
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    "text": "meine ich."
  },
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    "end": 623.49,
    "text": "Also das wird das Leben zwangsweise verändern, wobei Dronen natürlich auch wie bei Messer nicht nur Waffe sind."
  },
  {
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    "end": 624.99,
    "text": "Schauen Sie, Dronen werden nicht erlaubt."
  },
  {
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    "text": "Wirtschaft eingesetzt und den Fruchtstand zu erkennen und und und und."
  },
  {
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    "end": 633.17,
    "text": "Also drinnen sind ja oft als unbemannte Fahrzeuge gedacht und nicht nur Flug."
  },
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    "text": "Aber es wird das gesamte Leben grundlegend verändern."
  },
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    "end": 641.45,
    "text": "Sie werden noch viel im Journalismus eingesetzt, beispielsweise für Luftaufnahmen."
  },
  {
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    "end": 645.67,
    "text": "Ich glaube, jede moderne Dokumentation wird inzwischen mit sehr vielen Drohnen gefilmt."
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    "text": "Herr Werschitz, komm mal zu Ihrem Buch."
  },
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    "text": "Sie haben eines geschrieben über Ihre Zeit als Journalist, als Kriegsberichterstatter."
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  {
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    "end": 654.41,
    "text": "Wobei Sie ja sagen, Sie sind eigentlich kein Kriegsberichterstatter."
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    "end": 655.73,
    "text": "Jedenfalls Sie mögen diesen Namen nicht."
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    "text": "Warum eigentlich nicht?"
  },
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    "text": "Weil das für mich viel zu einengend ist."
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    "end": 670.81,
    "text": "Schauen Sie, ich bin ein neunzehntig Jahre Korrespondent am Balkan, mehr als zehn Jahre Korrespondent in der Ukraine, und ich habe heute das Pech, das ich in Territorien arbeite, wo auch Kriegestadt finden."
  },
  {
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    "end": 684.73,
    "text": "Aber die Berichterstattung reicht von Gottesfaust erste Aufführung in Belgrad bis zur Reportage über die von österreichischen Architekten gestaltete Oper in Odessa und zur Rettung von Tanzbären bzw."
  },
  {
    "start": 685.15,
    "end": 689.33,
    "text": "Restaurantbären von Albanien über den Kosovo, die Ukraine bis nach Slowenien."
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  {
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    "end": 692.31,
    "text": "Also, das ist ein viel breiteres Spektrum."
  },
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    "start": 692.53,
    "end": 705.39,
    "text": "Wir sind keine Schützengräbenhupfer, die von Ankrieg zum anderen fahren, sondern ich meine, ich habe eben in meinen Gebieten von von Mazedonien angefangen, seit Jahrhunderts, auch immer wieder kriegerische Auseinanderseite gehabt."
  },
  {
    "start": 705.81,
    "end": 712.07,
    "text": "Deswegen sage ich, ich finde die Reduktion auf den Kriegsreporter oder Kriegsjournalisten nicht passend."
  },
  {
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    "end": 716.11,
    "text": "Jedenfalls machen Sie das schon ziemlich lange, um ganz genau zu sein."
  },
  {
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    "end": 721.35,
    "text": "Ich würde gerne kurz über Ihre Anfänger sprechen, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe aus dem Buch, Sie haben News studiert."
  },
  {
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    "text": "Wann sind Sie denn auf die Idee gekommen?"
  },
  {
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    "end": 726.29,
    "text": "Ich würde gerne vom Balkan berichten, war das immer schon Ihre Leidenschaft?"
  },
  {
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    "text": "oder wie ist das gekommen?"
  },
  {
    "start": 727.67,
    "end": 729.85,
    "text": "Eigentlich wollte er ursprünglich nach Russland gehen."
  },
  {
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    "end": 737.39,
    "text": "Nur das ironische ist in dem Augenblick, als er dann nach Russland gehen hätte, können er nur hinein gesagt haben, weil er gesagt habe, ich gebe den Balkan und die Ukraine nicht auf."
  },
  {
    "start": 738.49,
    "end": 750.67,
    "text": "Der Generaldirektor war damals gefragt hat, aber ich bin dankbar, dass ich den Balkan bekommen habe, weil der Balkan ist aus mehrerer Hinsicht eine dankbare Region."
  },
  {
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    "end": 753.65,
    "text": "Erstens einmal die Vielfältigkeit."
  },
  {
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    "end": 761.15,
    "text": "Worüber sie berichten können am Balkan, das haben sie in dieser Intensität wahrscheinlich in keiner anderen Region und in keiner anderen Land."
  },
  {
    "start": 761.19,
    "end": 771.23,
    "text": "Schauen Sie, sie können berichten vom Einsatz der freiwilligen Feuerwehr oder der Zusammenarbeit der freiwilligen Feuerwehr in Marzedonien mit der Feuerwehr in Niederösterreich beim Brandeinsatz."
  },
  {
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    "end": 773.41,
    "text": "Hilfe beim Aufbau von der den Strukturen."
  },
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    "end": 776.21,
    "text": "Sie haben einfach eine ganz, ganz enge Verzahnung."
  },
  {
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    "end": 780.33,
    "text": "Das heißt, es gibt auch sehr viele Wirtschaftsgeschichten, Kulturgeschichten."
  },
  {
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    "end": 783.37,
    "text": "Also es gibt eine ganz große Bandbreite."
  },
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    "end": 792.23,
    "text": "an Berichterstattung, die sie aufgrund dieser engen Verzahnung eigentlich mit dem Balkan haben, die sie in anderen Ländern nicht haben."
  },
  {
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    "end": 798.29,
    "text": "Das zweite ist, wir sind für den Balkan wichtig und der Balkan ist für uns wichtig."
  },
  {
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    "end": 805.37,
    "text": "Das erleichtert mit einer gewissen langen Präsenz und dem Image ein sehr seröser Journalist zu sein, natürlich auch den Zugang."
  },
  {
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    "end": 808.19,
    "text": "Wir brauchen uns ja nicht in den Sack lügen."
  },
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    "text": "Schon in der Ukraine."
  },
  {
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    "end": 815.67,
    "text": "ist es so, dass wir für die Ukraine eigentlich vernachlässigbare Größe sind als Österreicher."
  },
  {
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    "end": 820.73,
    "text": "Wir liefern keine Waffen aus dem Finanzbedarf, den die Ukraine hat oder sonst irgendwas."
  },
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    "end": 824.29,
    "text": "sind wir auch, wenn wir für unsere Verhältnisse viel Geld geben gering."
  },
  {
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    "end": 826.27,
    "text": "Wir sind auch nicht Mitglied der NATO."
  },
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    "end": 833.03,
    "text": "In der gesamten Geschichte der zweiten Republik hat ein österreichischer Journalist um einen amerikanischen Präsidenten interviewt."
  },
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    "end": 838.57,
    "text": "Ich kann mir nicht erinnern, dass irgendjemand ein französischer Staatschef oder ein britischen Premierminister oder so irgendwas interviewt."
  },
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    "end": 839.21,
    "text": "Verstehen Sie?"
  },
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    "end": 843.43,
    "text": "Oder da gibt es einfach Beschränkungen, die man nicht überschreiten kann."
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  {
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    "end": 845.95,
    "text": "Okay, die Relevanz für die Weltbühne ist einfach gering als Österreich."
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    "text": "Ja, und da"
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    "text": "kommt noch die Sprache dazu."
  },
  {
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    "end": 853.63,
    "text": "Schauen Sie, ich habe mich wirklich monatelang bemüht, den Marc Miller, den amerikanischen Generalstabschef, zu interviewen."
  },
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    "text": "Und damals."
  },
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    "end": 858.43,
    "text": "Und der Antwort war, ich meine, er hat kaum Interviews gegeben."
  },
  {
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    "end": 870.63,
    "text": "Aber die Autor waren natürlich schon, wenn wir uns ausgelähnen, dann haben wir mehr davon, wenn wir das der New York Times, den Economist oder der Washington Post sagen, weil der Landschaft durch die englische Sprache die Verbreitung für größer ist."
  },
  {
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    "end": 875.69,
    "text": "Das ist als österreichischer Journalist natürlich egal, in welchem Bereich man arbeitet, immer ein gewisser Teil davon."
  },
  {
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    "end": 879.07,
    "text": "Man ist einfach nicht so groß wie vielleicht auch die deutschen Kollegen, wenn die wo anfangen."
  },
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    "end": 880.47,
    "text": "Wie bleibt man trotzdem relevant?"
  },
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    "end": 884.33,
    "text": "Erstens einmal kann gewisse Dinge nur beschenkt kompensieren."
  },
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    "start": 884.93,
    "end": 894.87,
    "text": "Also der ukrainische Generalstab-Chef, den ich mich sehr bemüht hab, der hat sich rausgelehnt, dem, den die Economist den Artikel geschrieben, weil er gewusst hat, das verbreitet sich wie ein Lauffeuer."
  },
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    "end": 898.87,
    "text": "Aber das, was dir hilft, ist Seriosität."
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    "end": 900.95,
    "text": "Was dir auch hilft, ist die Sprachkenntnis."
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    "end": 908.55,
    "text": "Und das, was dir hilft, ist das, was Max Weber Politik genannt hat, nämlich das Bohren von harten Brettern und mit Geduld und Augenmaßung zu schauen."
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    "text": "Irgendwann glaubt es dann vielleicht doch."
  },
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    "text": "Und da musst du halt immer wieder schauen."
  },
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    "end": 925.35,
    "text": "Find die irgendjemanden, also österreichische Prinzip, man kennt jemanden, der, man kennt jemanden oder man kennt jemanden, der jemanden kennt, um eben zu schauen, kommt dann irgendjemanden irgendwie heran oder nicht."
  },
  {
    "start": 925.93,
    "end": 932.23,
    "text": "Ich würde gerne darüber sprechen, wie sehr Ihnen Ihre Ausbildung bei Bundesheer für Ihre aktuelle Tätigkeit geholfen hat, weil Sie haben ja auch eine Bundesheer-Vergangenheit."
  },
  {
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    "text": "Wie wichtig ist das?"
  },
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    "end": 935.01,
    "text": "Wie oft greifen Sie darauf zurück auf dieses Skills?"
  },
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    "end": 939.95,
    "text": "Also ich habe nicht nur eine Bundesheer-Vergangenheit, ich bin sogar noch immer mobilisiert beim österreichischen Bundesheer."
  },
  {
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    "text": "Wieder was gelernt?"
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    "end": 944.13,
    "text": "Aus Oberstleutern des höheren militärfachlichen Dienstes."
  },
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    "end": 946.85,
    "text": "Für diesen Dienstgrad musste ich eine Arbeit schreiben."
  },
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    "end": 954.55,
    "text": "Und da gibt da gewisse Antwort auf die Frage, das war nämlich militärische Befelsgebung als Mittel zur journalistischen Einsatzplanung."
  },
  {
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    "end": 959.85,
    "text": "deswegen so interessant, wenn Sie das Grundschema einer militärischen Befehlsgebung sind."
  },
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    "end": 962.67,
    "text": "Das ist Feind, eigene Versorgung und Verbindung."
  },
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    "end": 966.97,
    "text": "Das sind lauter Dinge, die sie bei jeder Dienstreise eigentlich planen müssen."
  },
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    "text": "Und wenn sie irgendein Katastrophengebiet fahren oder irgendwas, müssen sie sich überlegen, was muss ich alles mitnehmen?"
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    "text": "Wie kann ich telefonieren?"
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    "text": "Wir haben Starlink beispielsweise."
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    "text": "Sie sind Brillenträger wie ich."
  },
  {
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    "end": 989.69,
    "text": "Wenn ich hin und wieder über Einsatz von Journalisten in Krisenregionen gekriegt habe, war das erste, was sich den Journalisten, die dort gesehen sind und Brillen getragen haben, gesagt und jetzt nehmen sie bitte die Brille ab."
  },
  {
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    "text": "Also ich hab fünf, die hab drehen."
  },
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    "end": 994.89,
    "text": "Ja, gut, so viel habe ich nicht, aber auch mit weniger wäre ich wahrscheinlich nicht einsatzfähig."
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    "text": "Wie machen Sie das?"
  },
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    "end": 996.93,
    "text": "Ich habe immer ein Satzbrillen mit."
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    "end": 1001.15,
    "text": "Also ich meine, das ist eben diese Rentudanz."
  },
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    "end": 1003.25,
    "text": "Wir haben also immer zwei Handys mit."
  },
  {
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    "end": 1010.11,
    "text": "Wir haben drei Internetanbieter in der Ukraine mit denen unterwegs sind, abgesehen von Starlink, damit irgendwann es wird schon funktionieren."
  },
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    "end": 1014.81,
    "text": "Also du musst da überlegen, ich brauche eine Reservekabel, die braucht es."
  },
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    "end": 1020.75,
    "text": "Also das sind eben Dinge in der Planung, die wirklich wichtig sind, auch zum Beispiel bei der Frage der Versorgung."
  },
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    "start": 1021.41,
    "end": 1025.609,
    "text": "Auch gerade lustigerweise oder ironischerweise an dem achten November als wir."
  },
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    "end": 1027.649,
    "text": "Also, das erlebt er mit der Drohne."
  },
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    "end": 1032.569,
    "text": "Ich war um zwei Uhr Früh, Uhrzeit, Mund, aber Nipro so stark beschossen wurde."
  },
  {
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    "end": 1035.369,
    "text": "Da sieht ein guter Teil dann der Strom ausgefallen ist."
  },
  {
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    "text": "Aber wir sind aus Nipro dann um fünf Uhr weggefahren, weil wir sagen besser länger fahren als früher tot sein."
  },
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    "end": 1049.33,
    "text": "Weil in Frontene gibt es sehr wenige, mittlerweile Hotels oder Gaststätten, die untergebracht werden können, die wird auch vom Militär frequentiert."
  },
  {
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    "end": 1051.79,
    "text": "Also die Gefahr, Kollateralschaden zu scheinen."
  },
  {
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    "end": 1065.51,
    "text": "Gute auch dafür, kann ich dort mal noch in Essen gehen oder ist nicht gescheiden, ich nehme irgendwas mit, weil wenn dort noch ein Supermarkt mit einer Pizzeria dran hängt und dort habe ich plötzlich dreißig Toten, die was essen ist, das ist wirklich auch ein Ziel."
  },
  {
    "start": 1066.209,
    "end": 1079.409,
    "text": "An all diese Dinge muss man denken, bei der dicken Einsatzplanung, an die ganze Frage, was brauche ich, wie viel Wasser haben wir in der Reserve, wie viel Kaffee haben wir in der Reserve, wie viel Diesel haben wir für den Generator in der Reserve, den wir natürlich auch haben."
  },
  {
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    "end": 1085.409,
    "text": "Also das ist ja ein... fassendes Gebiet, wo ihnen heute eine militärische Ausbildung durch uns hilft."
  },
  {
    "start": 1111.09,
    "end": 1113.75,
    "text": "Spricht hier der Journalist Christian Wehrschütz oder der Mensch?"
  },
  {
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    "end": 1118.55,
    "text": "Jetzt würde ich mal sagen, auch wenn das vielleicht manche nicht mehr glauben, aber auch Journalisten sind Menschen."
  },
  {
    "start": 1118.949,
    "end": 1119.01,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1119.189,
    "end": 1120.25,
    "text": "kann ich bestätigen."
  },
  {
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    "end": 1126.09,
    "text": "Das ist natürlich beides, aber ich glaube eines ist ganz entscheidend."
  },
  {
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    "end": 1130.79,
    "text": "Für uns gilt das Prinzip, was dort aufgestiegen, was dort oben gefallen."
  },
  {
    "start": 1131.35,
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    "text": "Und ich habe auch immer wieder gesagt, wir sind keine Helden oder sonst irgendwas."
  },
  {
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    "end": 1141.47,
    "text": "Sondern das Erhölte ist einer, der als Feuerwehrmann in ein brennendes Haus rennt, ein Rettungshelfer oder sonst irgendwas."
  },
  {
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    "end": 1144.85,
    "text": "Weil es zwingt ja niemand, uns dort hinzufahren."
  },
  {
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    "end": 1151.51,
    "text": "Man, im Gegenteil, da UEFA schon zwei, vierzehn gesagt, komm zurück, hab ich gesagt, na, sonst brauchen wir gar nicht Berichten, wenn ich zurückkomme."
  },
  {
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    "text": "Das war damals dann jetzt."
  },
  {
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    "end": 1161.169,
    "text": "Also, man muss eine gewisse philosophische Grundeinstellung dazu haben, dass man eben weiß, dass man nicht alles planen kann."
  },
  {
    "start": 1161.709,
    "end": 1167.929,
    "text": "Und das beste Beispiel für die Unabwegbarkeiten des Lebens ist im Grunde genommen der Michael Schumacher."
  },
  {
    "start": 1168.709,
    "end": 1174.81,
    "text": "Sinnfacher, glaube ich, Weltmeister Formel I. Da geht der Skifahren, hat dann Helm auf, ist also geschützt."
  },
  {
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    "end": 1180.73,
    "text": "Und dann fliegt er ausgerechnet mit Kopf auf ein Stein und seitdem wissen wir nicht mehr, was sein Schicksal ist."
  },
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    "text": "Also ich glaube schon, dass es eine Art Lebensuhr gibt und wir sind keine Wojöre."
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    "text": "Wir provozieren ja das nicht."
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    "text": "Wir planen ja, so kann man dort hinfahren, kann man nicht hinfahren."
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    "text": "Und wenn wir überlegt haben, da Ego an die Fahrer ist der Producer und der Fahrer, dort kann man nicht hinfahren, soll man nicht hinfahren oder nicht weiterfahren."
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    "text": "Also Sicherheit geht trotzdem vor."
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    "text": "Natürlich geht Sicherheit vor."
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    "text": "Ich kann mir erinnern, wir sind jetzt so Richtung Bachmut gefahren worden am Startrand von Bachmut."
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    "text": "Das war Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende."
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    "text": "Ich will meiner Familie es nicht antun, dass die dann sagt, ausgerechnet vor dem einen der schönsten Feste, die es gibt in der Familie ist mein Moundschwer verletzt worden oder sonst irgendwas."
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    "text": "Dass das das überschattet."
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    "text": "Da haben wir gesagt, wir fahren nicht"
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    "text": "weiter."
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    "text": "Was Sie erleben immer wieder, wird das irgendwann zur Normalität?"
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    "text": "Ich glaube das erste Mal, dass Sie wirklich fast schon im Kreuzfeuer waren, das war in Nordmazitonien, habe ich in Ihrem Buch gelesen, bei dem Checkpoint, da wird auf einmal auf ein Auto gefeuert, wo, glaube ich, ein Vater oder ein Sohn, das, glaube ich, angefangen haben, das Feuer zu öffnen oder Kranaten geworfen haben, ich habe es jetzt nicht mehr"
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    "text": "gerne zu kommen."
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    "text": "Handkranate wollten die in den Checkpoint"
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    "text": "werden."
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    "text": "Genau, sowas, eine Handkranate."
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    "text": "Aber wird sowas irgendwann zur Normalität oder ist das jedes Mal wieder aufs Neue erschreckend?"
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    "text": "Natürlich ist das jedes Mal wieder aufs Neue erschreckend, weil das, was uns widerfährt... ist ja nicht die große Opa, wo der Liebesdoter ist sollte und das Dries dann eine halbe Stunde dauert, so sehr das Musikal ist schön ist."
  },
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    "end": 1282.23,
    "text": "Das, was uns passiert, ist ja der Augenblick."
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    "text": "Das passiert ihnen einen Augenblick, das mit der Drohne oder sonst was auch, das in Ordnung hat sie drinnen."
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    "end": 1288.429,
    "text": "Das sind Augenblicke."
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    "text": "Und wie es gefährlich war, war es dann, wenn du es überlebt hast."
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    "text": "Sie"
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    "end": 1293.05,
    "text": "haben jetzt schon ihre Familie angesprochen."
  },
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    "end": 1294.709,
    "text": "Ich weiß nicht, ob es in Ordnung ist, wenn wir ein bisschen darüber reden."
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    "text": "Sie schreiben mir auch sehr viel im Buch, ansonsten würde ich ja eigentlich sowas persönliches nicht fragen."
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    "text": "Aber Sie haben vorhin gesagt, wenn Sie nicht draufgestiegen werden, dann wären Sie auch nicht runtergefallen."
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    "end": 1304.25,
    "text": "Ich glaube, Sie haben eine Bergstärker-Weisheit eigentlich."
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    "text": "Also Sie machen das ja freiwillig."
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    "text": "Es zwingt sich ja niemand in die Ukraine oder in andere Krisengebiete zu fahren."
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    "text": "Und ich finde einen Satz sehr schön in Ihrem Buch."
  },
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    "end": 1316.169,
    "text": "Da schreiben Sie nämlich, dass Ihnen jemand gesagt hat, dass die eigentliche Heldin Ihre Frau ist und nicht sie ist."
  },
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    "text": "Sie sehen sich also nicht als Held, sondern Ihre Familie."
  },
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    "text": "Also ich sehe mir überhaupt nicht als Held."
  },
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    "text": "Deswegen habe ich ja gesagt, auch Held ist... Ich"
  },
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    "end": 1323.209,
    "text": "glaube, manche würden Sie durchaus zu bezeichnen."
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    "text": "Das ist ja nett und das ist ehrenvoll."
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    "end": 1327.59,
    "text": "Das ist ja sehr nett."
  },
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    "end": 1334.929,
    "text": "und schauen Sie, eine der wirklich auch sehr schönen Kraftquellen in all diesen Dingen ist, die der massive Zuspruch, den ich bekomme, aus der Bevölkerung wirklich."
  },
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    "end": 1345.09,
    "text": "Aber drum sage ich, erhöht ist ein Feuerwehrmann oder ein Rotkreuzräter oder sonst irgendwas, der in schwierigsten Bedingungen in das Haus rennt, das brennt oder sonst irgendwas."
  },
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    "text": "Natürlich, das was ich sagen möchte, ist, dass meine Frau, meine Kinder, Und natürlich vielleicht auch mit dem Alter werden jetzt meine Enkelin viel mehr mitleiden, weil sie natürlich wissen, wie sehr die Gefahr da sein kann."
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    "text": "Und ohne jetzt in zu viel Einzleiden zu gehen, aber der achte November war für meine Garten furchtbar."
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    "end": 1370.629,
    "text": "Ich habe dann, wie ich gesehen habe, das Video ist da."
  },
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    "end": 1376.889,
    "text": "Das Erste, was ich gemacht habe war, ich habe mein Gartenangriff und habe gesagt, sieh sie pass auf, ich bin am Leben."
  },
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    "start": 1377.25,
    "end": 1381.25,
    "text": "Also das ist der erste Griff zum Telefon, ist die Familie und nicht der ORF, wo man sagt, ich habe eine Geschichte für euch."
  },
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    "start": 1381.33,
    "end": 1381.55,
    "text": "Nein,"
  },
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    "end": 1388.649,
    "text": "natürlich nicht, weil es ja auch darum geht, dass man vermeiden soll, dass die Familie dann über einen ORF-Berichterstattung erfordert, was passiert ist."
  },
  {
    "start": 1390.05,
    "end": 1393.51,
    "text": "Das war auch schon bei dem Beschuss von unserem Hotel in Niko Bolshein in der Nacht."
  },
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    "end": 1395.99,
    "text": "Da war es so, nachdem wir alles fertig hatten."
  },
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    "end": 1402.05,
    "text": "Also inklusive auch für die Berichterstattung und den Katta mal aufgewacht zum Schneiden, nachdem alles fertig war."
  },
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    "end": 1412.929,
    "text": "Aber bevor dann sozusagen das berichtet wurde, habe ich damals, da hat die Enkelin bei uns geschlafen und zufälligerweise in den Andern sind wir mal ältere Tochter, weil die Frühdienst im Hotel gehabt hat."
  },
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    "end": 1415.29,
    "text": "Da habe ich sie angreifen und habe gesagt, Michaela."
  },
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    "start": 1415.83,
    "end": 1425.05,
    "text": "Das und das ist passiert, aber du hörst meine Stimme, wir sind unverletzt, oder weißt das ist passiert, das Hotel ist beschossen worden, in dem wir drin waren, das Auto schwerer ist auch schon, aber wir sind alle unverletzt."
  },
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    "end": 1440.649,
    "text": "Also das ist natürlich dann auch etwas, das du machst, wobei bei vielen Einsätzen, gerade der jetzt mit Konstantin Erfka, war informiert über den Einsatz, über seine Details und so weiter, nur Akamarat vom Bundesjahr."
  },
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    "end": 1447.149,
    "text": "Weil dem habe ich gesagt, Markus, wenn du mich in zehn Stunden und nicht hörst, habt ihr ein Problem."
  },
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    "end": 1450.709,
    "text": "Was zeichnet denn einen guten Kriegsberichterstatt?"
  },
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    "end": 1453.149,
    "text": "Ich verwende es jetzt einfach halber eigentlich aus."
  },
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    "end": 1459.87,
    "text": "Wenn man ihr Buch so liest und auch ihre Berichte so an sieht, sie zeigen ja durchaus Empathie für die Menschen, denen sie begegnen und die Schicksale."
  },
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    "end": 1464.27,
    "text": "Aber was sie auch in Dokumentationen und so immer wieder betont haben, ist, das ist nicht ihr Konflikt."
  },
  {
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    "end": 1465.669,
    "text": "Sie wollen keine Seite einnehmen."
  },
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    "end": 1467.81,
    "text": "Wie einfach ist das und wie schwierig auch?"
  },
  {
    "start": 1468.209,
    "end": 1494.83,
    "text": "Also, Elens Berichterstattung kann uns von alle Seiten machen und ich weiß wovon ich rede, denn wir wollen ja von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von den Jahren von Damals ist das auch der besetzten Gebiet und so weiter."
  },
  {
    "start": 1494.87,
    "end": 1496.669,
    "text": "Wenn Sie Elins Berichterstattung machen, das können Sie überall auf der Welt machen."
  },
  {
    "start": 1496.709,
    "end": 1499.81,
    "text": "Und das darf aber nicht dazu führen, dass sie dann parteiisch werden, weil wenn sie einmal parteiisch sind, sind sie immer parteiisch."
  },
  {
    "start": 1499.85,
    "end": 1501.449,
    "text": "Das heißt aber nicht, dass man nicht Empathie zeigt, also Mitgefühl zeigt."
  },
  {
    "start": 1501.49,
    "end": 1504.409,
    "text": "Das alte deutsche Wort für Mitgefühl und dass man vielleicht dort, wo man sagt, man kann helfen, dann auch hilft."
  },
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    "start": 1504.47,
    "end": 1505.689,
    "text": "Das kann sein im Transport, dass man jemanden mitnimmt."
  },
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    "end": 1509.149,
    "text": "Das kann sein, dass man Wenn man irgendwo hinfährt, fragt, du bist auf, was fällt denn denn an wirklich?"
  },
  {
    "start": 1509.29,
    "end": 1512.61,
    "text": "Und dann kaufst du halt die entsprechenden Sachen ein."
  },
  {
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    "end": 1521.51,
    "text": "oder die sagen dann, ja, humanitäre Hilfe kriegen sie, aber jetzt kommt Weihnachten, also dann habe ich für die Kinder oder für die halt Nikolo ein gekauft oder sonst irgendwas."
  },
  {
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    "end": 1524.53,
    "text": "damit's ein bisserl was anders ist als das sonst ist."
  },
  {
    "start": 1524.709,
    "end": 1528.55,
    "text": "Und was Empathie auch für mich bedeutet, ist je schwieriger."
  },
  {
    "start": 1529.01,
    "end": 1544.35,
    "text": "Die Situation des Gesprächspartners ist, oder der Gesprächspartner, dass du mehr versuche, ich mir Zeit zu nehmen, damit der Gesprächspartner ein nettes Gefühl hat, okay, da kommt jetzt ein Journalist, der sagt furchtbar, aber super Geschichte."
  },
  {
    "start": 1544.77,
    "end": 1553.73,
    "text": "Also, und jetzt tragen wir das, und da möglichst vielleicht ein bisschen Warnen an oder Weinen auch noch und so weiter, sondern dass es wirklich darum geht, zu zeigen den Umgang mit dem Schicksal."
  },
  {
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    "end": 1554.929,
    "text": "Ich gebe dir dann ein Beispiel."
  },
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    "end": 1563.07,
    "text": "Wir waren mit katholischen Bischöfen in Lemberg, Österreichischen, weil die waren bei der Bischofskonferenz der griechisch-katholischen Kirche."
  },
  {
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    "end": 1567.909,
    "text": "Und wir waren am Friedhof, da gefallen wir, und da war ältere Dame."
  },
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    "end": 1572.389,
    "text": "Und ihr habt gesehen, wie sie mit den Tränen ringt und weint und so weiter und so fort."
  },
  {
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    "end": 1576.83,
    "text": "Und ich bin zuher hingegangen, da habe ich vorgestellt, dann haben wir geredet und so weiter."
  },
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    "text": "Und ich habe gesagt, sind Sie Großmutter?"
  },
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    "text": "Ich habe gesagt, ja, ich habe zwei Enkel und noch ein Kind und so weiter, aber da wurde es gefallen."
  },
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    "text": "Dann habe ich gesagt, ich bin auch Großvater."
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    "text": "Ich weiß, dass dieser Schmerz nicht vergehen wird."
  },
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    "text": "Aber ich kann nur sagen, versuchen Sie doch, die Kraft aufzubringen."
  },
  {
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    "text": "Sie haben die Verantwortung für die zu leben, die Leben."
  },
  {
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    "text": "Was hat sie gesagt?"
  },
  {
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    "text": "Sie hat mich angeschaut und hat eigentlich zu mir nur gesagt, danke."
  },
  {
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    "end": 1606.649,
    "text": "Und das war auf Tape oder wenn sie da ohne Kabel?"
  },
  {
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    "text": "Nein, nein,"
  },
  {
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    "end": 1614.29,
    "text": "nein, das war... Wir haben zwar dort gedreht, aber ich bin zu der hingehauen, weil ich sehe, ob sie mit den Trennern kämpft und so weiter, die ältere Dame."
  },
  {
    "start": 1614.669,
    "end": 1621.449,
    "text": "Also das war eigentlich... Ich habe das auch nicht gedreht oder sonst irgendwas, sondern das war einfach dort die Szene, die sie ergeben hat."
  },
  {
    "start": 1621.97,
    "end": 1622.09,
    "text": "Also"
  },
  {
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    "end": 1623.83,
    "text": "nicht jede Begegnung ist auch eine Geschichte gleich?"
  },
  {
    "start": 1624.11,
    "end": 1625.27,
    "text": "Nein, natürlich nicht."
  },
  {
    "start": 1625.31,
    "end": 1626.649,
    "text": "Das war wirklich Vorjahrismus."
  },
  {
    "start": 1627.51,
    "end": 1632.949,
    "text": "Wir haben sehr oft erholfen, auch gerade bei Evakuierungen."
  },
  {
    "start": 1633.11,
    "end": 1640.57,
    "text": "zweit, da haben wir dann vor, kann es auch Geschichte sein, weil es natürlich interessant war, aber das ist keine Vorbedingung für irgendwas."
  },
  {
    "start": 1640.649,
    "end": 1648.149,
    "text": "Aber ich sage nur, ich glaube, dass es wichtig ist, in all diesen Dingen, die man tut, das zu bleiben, dass man Mensch ist."
  },
  {
    "start": 1648.669,
    "end": 1650.73,
    "text": "Es gibt einen Moment, den Sie auch in Ihrem Buch beschreiben."
  },
  {
    "start": 1650.99,
    "end": 1659.09,
    "text": "Ich glaube, Sie interpretieren es auch rein, der auch für Sie als Mensch wirklich hart war, nämlich, als Sie das Frag des MH-Seventeen-Flugzeuges besucht haben."
  },
  {
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    "end": 1662.35,
    "text": "Da waren ja mehrere Journalisten und da schreiben Sie auch das meiste, was Sie damals gefilmt haben."
  },
  {
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    "end": 1667.169,
    "text": "Das konnten Sie gar nicht zeigen, weil das wäre grundsätzlich wirklich einfach zu viel gewesen."
  },
  {
    "start": 1667.47,
    "end": 1669.37,
    "text": "Aber wo ist denn Ihre Einschätzung nach hier tatsächlich?"
  },
  {
    "start": 1669.429,
    "end": 1670.01,
    "text": "Die Grenze?"
  },
  {
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    "text": "Was?"
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    "start": 1671.169,
    "end": 1673.51,
    "text": "soll gezeigt werden, wieviel Elend, wieviel Gewalt etc."
  },
  {
    "start": 1674.03,
    "end": 1675.79,
    "text": "Und was ist eigentlich nur noch daneben?"
  },
  {
    "start": 1675.97,
    "end": 1683.35,
    "text": "Also MH-XV, der Abschuss der maleisischen Passagiermaschine über der Ostdokrene, im Juli-Zahr-Vierzehn ist er ausnahmevoll in meiner Einschätzung."
  },
  {
    "start": 1683.949,
    "end": 1695.449,
    "text": "Weil, Sie dürfen nicht vergessen, wir sind dort hingekommen über Drei Stunden nach dem Abschluss dort und du hast das wirklich noch alles gesehen und da war ja keine Absperrung und so weiter und die Journalisten konnten sich dort völlig frei bewegen."
  },
  {
    "start": 1696.11,
    "end": 1701.629,
    "text": "Und da hast du gesehen, was passiert, wenn ein Luftballon entsteht, mit der Höhe zerplatzt und du bist in dem Luftballon."
  },
  {
    "start": 1701.97,
    "end": 1704.49,
    "text": "Das war ja ungefähr das ist mit so einem Flugzeug."
  },
  {
    "start": 1704.57,
    "end": 1707.57,
    "text": "Da gibt es einen Innendruf von der Höhe zweitausend und das ist wie reinstechen."
  },
  {
    "start": 1708.189,
    "end": 1711.07,
    "text": "Da hast du gesehen, was das an einem Menschen anrichten kann."
  },
  {
    "start": 1711.55,
    "end": 1716.33,
    "text": "Und da war natürlich die Bietät geboten, dass man das nicht zeigt."
  },
  {
    "start": 1716.409,
    "end": 1721.49,
    "text": "Und es war schon deswegen dann etwas die Angehörigen und Hinterbliebene anzeigen müssen."
  },
  {
    "start": 1721.55,
    "end": 1727.59,
    "text": "Am Gottesmögliche der Sicht über das Internet, okay, das war mein Sohn, mein Freund, mein Vater oder irgendwas, der da dabei war."
  },
  {
    "start": 1727.83,
    "end": 1735.75,
    "text": "Wir haben im ORF und in den öffentlich-rechtlichen eine sehr starke Restriktion beim Herzeigen."
  },
  {
    "start": 1736.129,
    "end": 1743.429,
    "text": "Und jetzt bin ich ein Gegner von irgendwelchen Schmerzverkehrzehrten, Leute zu zeigen und ich glaube nicht, dass man Gesichter sein soll."
  },
  {
    "start": 1743.61,
    "end": 1748.73,
    "text": "Aber ich würde die Kriegsberichterstattung härter machen, als sie jetzt ist."
  },
  {
    "start": 1749.87,
    "end": 1753.709,
    "text": "Weil das nicht von mir, aber nach wie vor gute Wahrheit, ist den Menschen zumutbar."
  },
  {
    "start": 1753.87,
    "end": 1764.31,
    "text": "Und Krieg bedeutet eben nicht, dass nur irgendwo raucht und dass irgendwo dann ein bisschen was zusammengeschossen ist und dass irgendwas brennt, sondern Krieg bedeutet Tod, Zerstörung."
  },
  {
    "start": 1764.81,
    "end": 1765.53,
    "text": "und Vernichtung."
  },
  {
    "start": 1766.169,
    "end": 1772.73,
    "text": "Und warum soll man auch mal nicht näher herzeigen, was macht so eine Drohne, was macht so eine Werkeite aus einem Menschen?"
  },
  {
    "start": 1773.23,
    "end": 1780.449,
    "text": "Also nochmal, auch hier ist es ganz klar, dass es Grenzen gibt, weil es ja nicht darum geht, dass man sich an irgendwelchen Dingen verhältet."
  },
  {
    "start": 1781.05,
    "end": 1787.25,
    "text": "Aber dass man stärker zeigt, dass der Mensch das Menschenwohlf ist, bin ich schon der Meinung, dass das auch etwas stärker sein könnte."
  },
  {
    "start": 1788.09,
    "end": 1792.85,
    "text": "Ich finde einen Punkt in ihrem Buch, der hat mich besonders überrascht."
  },
  {
    "start": 1792.889,
    "end": 1793.99,
    "text": "Damit hätte ich nicht gerechnet."
  },
  {
    "start": 1794.03,
    "end": 1796.59,
    "text": "Das fand ich sehr interessant auch, weil ich selber Science-Fiction-Fan bin."
  },
  {
    "start": 1796.87,
    "end": 1800.449,
    "text": "Sie sind großer Fan der Perry Roden-Reihe, der deutschen Science-Fiction-Reihe."
  },
  {
    "start": 1801.31,
    "end": 1802.27,
    "text": "Was gefällt Ihnen da so dran?"
  },
  {
    "start": 1802.35,
    "end": 1806.49,
    "text": "Und warum ist das für Sie offensichtlich so wichtig, dass Sie es auch in Ihrem Werk erwähnen?"
  },
  {
    "start": 1806.55,
    "end": 1807.03,
    "text": "Sogar mehrfach."
  },
  {
    "start": 1807.35,
    "end": 1812.01,
    "text": "Erstens einmal, ich lese Perry Roden mittlerweile seit zweiundfünfzig Jahren."
  },
  {
    "start": 1813.09,
    "end": 1814.149,
    "text": "Du weißt noch nicht mal auf der Weltbremse."
  },
  {
    "start": 1814.189,
    "end": 1814.389,
    "text": "Genau,"
  },
  {
    "start": 1815.35,
    "end": 1819.689,
    "text": "weil ich bin in der ersten oder zweiten Klasse Mittelschule eingestiegen."
  },
  {
    "start": 1820.149,
    "end": 1825.29,
    "text": "Der Schulkollegor hat ein Heft mitgekauft und ich habe dann alle Hefte über die Antiquariate nachgekauft."
  },
  {
    "start": 1826.189,
    "end": 1827.79,
    "text": "Ich lese die Serie auch noch immer."
  },
  {
    "start": 1827.83,
    "end": 1831.83,
    "text": "Das sind jetzt bei Drei, drei, fünfzig, also ein neuer Zyklusbeginn."
  },
  {
    "start": 1832.449,
    "end": 1836.169,
    "text": "Einer von Päreron Glubin Wiener, mal gesagt Päreroden, die Skadelmeier für die Erwachsener."
  },
  {
    "start": 1836.77,
    "end": 1840.05,
    "text": "Oder es ist die fortgeschriebene Geschichte der Menschheit in die Zukunft."
  },
  {
    "start": 1840.85,
    "end": 1844.97,
    "text": "Und es zeigt eine kosmische Bestimmung im Menschen, die bei den Roten ja verkörpert."
  },
  {
    "start": 1845.669,
    "end": 1851.189,
    "text": "Und es ist eigentlich eine Entspannung, aber andererseits auch ein sehr positives Menschenbild."
  },
  {
    "start": 1851.429,
    "end": 1856.27,
    "text": "Und in dem Buch ist es drinnen, weil gerade dieses Buch ja auch Hoffnung heißt."
  },
  {
    "start": 1857.11,
    "end": 1867.409,
    "text": "Und meiner Ansicht nach ist die Hoffnung in keinem Fall besser ausgedrückt, als in diesem Zitat von Wilhelm Wollz aus dem Baum Tausend der Terraner in dem Grafite über Päreroden."
  },
  {
    "start": 1868.01,
    "end": 1871.33,
    "text": "Es gibt aber noch eine andere und für kürzere schöne Fassung."
  },
  {
    "start": 1871.709,
    "end": 1876.75,
    "text": "Das war der Sieger im Päreroden Spruch, weil er den Bewerb während des Kalten Krieges gewonnen hat."
  },
  {
    "start": 1876.83,
    "end": 1879.79,
    "text": "Der Spruch ob Deutsche, Russen, Amerikaner."
  },
  {
    "start": 1880.23,
    "end": 1882.33,
    "text": "Bei Päreroden sind es alle Terraner."
  },
  {
    "start": 1882.85,
    "end": 1884.47,
    "text": "Wir sind leider sehr weit davon entfernt."
  },
  {
    "start": 1884.81,
    "end": 1885.889,
    "text": "Wie können wir uns das vorstellen?"
  },
  {
    "start": 1886.03,
    "end": 1893.149,
    "text": "Christian Wehrschütz sitzt in der Ukraine nach einem Einsatz im Hotel und verwendet Perioden quasi als Eskapismus."
  },
  {
    "start": 1893.25,
    "end": 1894.97,
    "text": "oder ist das eine andere Welt, in die man eintracht?"
  },
  {
    "start": 1895.49,
    "end": 1897.409,
    "text": "Perioden ist ein Fakt auch der Entspannung."
  },
  {
    "start": 1898.81,
    "end": 1902.07,
    "text": "Ja, bevor ich schlafen gehe, lese ich heute zehn Seiten."
  },
  {
    "start": 1902.61,
    "end": 1909.33,
    "text": "Das ist eine Entspannung, ich bemähe mich hinten nach, weil ich habe bisher noch immer abgelehnt, das in der E-Bookform zu lesen, die mag das in der Hand haben."
  },
  {
    "start": 1909.929,
    "end": 1911.97,
    "text": "Das ist eine Form der Entspannung der Unterhaltung."
  },
  {
    "start": 1912.389,
    "end": 1938.409,
    "text": "und schauen Sie, das ist natürlich auch etwas, wo mir wirklich kaum Journalisten das Wasser reichen können, denn wenn sie einmal wirklich in die galaktopolitische Lage eingedaucht sind und wissen, wie schwierig die Beziehung an zwischen der Milchstraße, dem Andromeda-Nebel und noch irgendeiner dritten, weit entfernten Galaxis ist, dann ist es natürlich etwas, was ihnen hilft, bei den Niederungen des Balkans und der Ukraine Fuß zu fassen, um das einmal so scherzhaft zu sagen."
  },
  {
    "start": 1939.189,
    "end": 1943.03,
    "text": "Politik wahrscheinlich wirklich nur ein paar Schulnummern kleiner, zumindest die weltliche."
  },
  {
    "start": 1943.73,
    "end": 1944.909,
    "text": "Aber ich mag nicht nur Pereiroden."
  },
  {
    "start": 1945.129,
    "end": 1945.55,
    "text": "Ich heute z.B."
  },
  {
    "start": 1945.889,
    "end": 1947.35,
    "text": "Isaac Asimov für ein Auto."
  },
  {
    "start": 1947.83,
    "end": 1947.889,
    "text": "Der"
  },
  {
    "start": 1947.929,
    "end": 1949.61,
    "text": "große Auto gibt es keine Diskussion."
  },
  {
    "start": 1949.669,
    "end": 1951.47,
    "text": "Ich glaube, da braucht man wirklich keine Diskussion anfangen."
  },
  {
    "start": 1952.07,
    "end": 1952.59,
    "text": "Erwärts jetzt vielleicht."
  },
  {
    "start": 1952.669,
    "end": 1953.11,
    "text": "abschließend."
  },
  {
    "start": 1953.429,
    "end": 1955.03,
    "text": "Ich glaube, Sie gehen nächstes Jahr in Pension."
  },
  {
    "start": 1955.709,
    "end": 1956.409,
    "text": "Werden Sie es vermissen?"
  },
  {
    "start": 1957.05,
    "end": 1960.33,
    "text": "Nein, ich glaube, es wird neue Herausforderungen eingeben, neue Aufgaben."
  },
  {
    "start": 1960.37,
    "end": 1962.55,
    "text": "Meine Frau hat schon eine große Liste, was ihr alles machen muss."
  },
  {
    "start": 1962.669,
    "end": 1962.77,
    "text": "Was"
  },
  {
    "start": 1962.83,
    "end": 1963.129,
    "text": "geht da um?"
  },
  {
    "start": 1964.05,
    "end": 1966.629,
    "text": "Es gilt, die Bibliothek neu zu ordnen."
  },
  {
    "start": 1967.11,
    "end": 1970.03,
    "text": "Es gilt, einige Dinge bei unserem Wochenhinteraus zu machen."
  },
  {
    "start": 1970.129,
    "end": 1974.909,
    "text": "Ich habe auch vor, mich endlich noch viel stärker mit meiner Frau zu beschäftigen, zu reisen."
  },
  {
    "start": 1975.409,
    "end": 1977.55,
    "text": "Und es beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt."
  },
  {
    "start": 1978.23,
    "end": 1989.59,
    "text": "Und ich sage hier immer, der Gerhard Weiß, Gott habe ihn seelig, der Nachfolger vom Gerhard Bachar als Generaldirektor, hat den Satz... einmal gesagt, der Friedhof ist voller unersetzlicher."
  },
  {
    "start": 1989.83,
    "end": 1991.23,
    "text": "Man soll sich nicht zu wichtig"
  },
  {
    "start": 1991.31,
    "end": 1991.53,
    "text": "nehmen."
  },
  {
    "start": 1991.87,
    "end": 1993.709,
    "text": "Ich glaube mit diesem Satz beenden wir dieses Gespräch."
  },
  {
    "start": 1993.85,
    "end": 1995.01,
    "text": "Christian Wehrschütz war das."
  },
  {
    "start": 1995.23,
    "end": 1996.669,
    "text": "vielen Dank für Ihre Zeit und für Ihren Besuch."
  },
  {
    "start": 1997.169,
    "end": 1998.33,
    "text": "Herzlichen Dank für die Einladung."
  },
  {
    "start": 2000.709,
    "end": 2012.209,
    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge bis dahin schon einmal gefallen hat und Sie auch die kritische und unabhängige Berichterstattung des Standards unterstützen möchten, dann geht das als Abonnentin oder mit einem einmaligen Unterstützungsbeitrag schon ab drei Euro."
  },
  {
    "start": 2012.929,
    "end": 2015.37,
    "text": "Alle Infos unter abo.derstandard.at."
  },
  {
    "start": 2016.129,
    "end": 2019.209,
    "text": "Alles weitere zum aktuellen Weltgeschehen dann wie immer auf der Standard.at."
  },
  {
    "start": 2020.389,
    "end": 2022.55,
    "text": "Feedback oder Themenvorschläge schicken Sie uns gerne an."
  },
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    "start": 2022.669,
    "end": 2024.01,
    "text": "Podcast at der Standard.at."
  },
  {
    "start": 2025.189,
    "end": 2026.37,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitzegger."
  },
  {
    "start": 2026.59,
    "end": 2027.47,
    "text": "Vielen Dank fürs Zuhören."
  },
  {
    "start": 2027.73,
    "end": 2030.129,
    "text": "Bis zum nächsten Mal."
  }
]