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    "end": 9.1,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitzegger, das Thema des Tages, der Nachrichten-Podcast vom Standard."
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    "end": 21.32,
    "text": "Seit nunmehr neun Monaten schaltet und waltet Donald Trump erneut als Präsident in den USA."
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    "text": "Neun Monate, in denen viele die Hoffnung auf ein friedliches Ende der Ära Trump im Jahr twenty-eightundzwanzig bereits verloren haben."
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    "text": "Sind die USA also noch zu retten?"
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    "text": "Und was könnten die Demokraten bei kommenden Wahlen gegen die Übermacht der Republikaner unternehmen?"
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    "text": "Das habe ich die langjährige Korrespondentin des ORFs, Hannelore Feitz, auf der Buch Wien gefragt."
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    "text": "Frau Feitz, wir sind ja auf der Buch Wien und da geht es verständlicherweise um Bücher."
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    "text": "Und Sie haben im Vorwahlkampf im Vorwahlkampf, und die Leute, die uns nachträglich zuhören, können es jetzt nicht sehen, aber Sie können es vielleicht erblicken."
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    "text": "Das heißt, wer hat Angst vor Donald Trump?"
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    "text": "Fangen wir vielleicht gleich super nah an."
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    "text": "Frau Feitz, haben Sie Angst vor Donald Trump?"
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    "text": "Ich würde den Titel heute anders nennen."
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    "text": "Ich würde heute sagen, wer hat keine Angst vor Donald Trump?"
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    "text": "Weil ich glaube, dass die ganze Welt doch Angst vor Donald Trump hat."
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    "text": "Und die eine Hälfte der Amerikaner auch Angst vor Donald Trump hat, die andere Hälfte."
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    "text": "Und das sind immerhin sieben und siebzig Millionen Amerikaner und Amerikanerinnen, die ihn gewählt haben, die absolut keine Angst vor Donald Trump haben, die ihn als Ausdruck der Zeit sehen."
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    "text": "Und ich glaube, das ist das Wichtige daran."
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    "text": "Donald Trump ist ja nicht ein Phänomen, das es nur in Amerika gibt."
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    "text": "Richtung in die er geht, Populismus und uns, das ist ja eigentlich ein weltweites Phänomen, nur Donald Trump ist der Meister in sich selbst verkaufen, seine Vorstellungen von einem Amerika, das ein bisschen retro ist, würde ich meinen, zu verkaufen und auch irgendwo ein Ausdruck der Gesellschaft, er hat die gefunden, die Stimmen gefunden von Menschen, die sich ausgegrenzt."
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    "text": "die einfach mit der Politik, so wie sie jetzt stattfindet, einfach nicht mehr mit können."
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    "text": "Und der Ausgangspunkt für mein Buch war eigentlich, mich mit diesen Menschen zu beschäftigen, weil sie auch bei uns in den Medien sehr wenig vorkommen, nicht nur bei uns, auch in den amerikanischen Medien, weil alles, was laut ist, was Donald Trump von sich gibt, ist das, was wir in den Medien widerspiegeln und auch konsumieren."
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    "text": "Aber mich hat interessiert, warum wählen denn so viele Menschen tatsächlich Donald Trump?"
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    "text": "Und da gibt es eine ganze Reihe von Gründen."
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    "text": "Ich glaube, wir werden vielleicht ein bisschen später noch auf einiges dazu eingehen."
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    "text": "Aber im Prinzip, ich glaube, jedes Land hat irgendein den Präsidenten oder die Präsidentinnen, in dem Fall den Präsidenten, den es verdient."
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    "text": "Die Amerikaner haben Donald Trump gewählt."
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    "text": "Ja, auch mit einem Popular Vote, also auch nicht nur die Bundesstätten, sondern tatsächlich mit einer Mehrheit der Leute, die zur Wahl gegangen sind."
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    "end": 192.42,
    "text": "Reden wir ganz kurz über den Titel dieses Gesprächs, weil, wie so oft in so einem Fall, es war einmal ein Arbeitstitel."
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    "end": 195.44,
    "text": "Wir haben darüber gesprochen, über was reden wir mit Hanne-Laure Faid auf der Buch Wien."
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    "text": "Im Team haben wir natürlich durchdiskutiert, was soll es heute überhaupt gehen und... Dann war irgendwann mal, ich weiß gar nicht mehr, wer es gesagt hat, ja, sind die USA noch zu retten?"
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    "text": "Und wir haben gesagt, ja, gute Idee."
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    "text": "Und dann hat die Buch wieder angefragt, was ist euer Titel?"
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    "text": "Und wir so, ja, nehmen den."
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    "end": 213.579,
    "text": "Also es ist mal wieder ein Professorium zu, ein Arbeitstitel ist zum Fixum geworden."
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    "text": "Ich würde aber die Frage trotzdem Gleichkeit einfach an sich weitergeben, sind die USA noch zu retten?"
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    "text": "Vor Donald Trump, vor sich selbst oder vielleicht auch vor unseren ständigen Versuchen, sie irgendwie verstehen zu wollen?"
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    "text": "Ich glaube Sie haben am Anfang die Frage gestellt, wie ich glaube am besten zutrifft, am meisten zutrifft, müssen wir die USA überhaupt reiten, müssen die USA überhaupt gerettet werden?"
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    "text": "Ich glaube es nicht, wendern müssen Sie sich selbst reiten."
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    "text": "Sie haben eine geänderte Rolle, Sie sehen sich selbst."
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    "text": "anders als sie sich gesehen haben."
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    "text": "Nach dem Zweiten Weltkrieg waren sie irgendwie die gute Weltmacht, die da war, die Europa aufgebaut hat, geholfen hat, Europa aufzubauen."
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    "text": "Diese Rolle in der Welt hat sich einfach geändert und Amerikaner müssen eigentlich mit sich selbst ins Reine kommen."
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    "text": "Sie haben Donald Trump gewählt."
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    "text": "Wir sollten vielleicht nicht immer unser europäisches Mindset nehmen."
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    "text": "Wir leben in einem reichen Land, Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt."
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    "text": "Wir leben in einem Land, der sehr viel Wert auf soziale Sicherheit legt."
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    "text": "Wir wachsen auf in dieser Welt."
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    "text": "die Amerikaner leben in einer anderen Welt."
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    "text": "Ich habe noch jeden Präsidenten, jeden amerikanischen Präsidenten bisher sagen gehört, we are the greatest nation on earth."
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    "text": "Sie leben in diesem Glauben von, wir sind außergewöhnlicher exceptionalism, American exceptionalism."
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    "text": "Sie sind anders sozialisiert, sie legen nicht zu viel Wert auf soziale Sicherheit, sonst hätte Obama nicht so viele Schwierigkeiten gehabt, sein Obama kehr durchzubringen, seine Krankenversicherung für alle."
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    "text": "Wer hart arbeitet, hat sich etwas geschaffen, ist erfolgreich und ist stolz darauf und redet auch darüber."
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    "text": "Amerikaner sagen ihnen gerne, wieviel sie verdienen."
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    "text": "Sie reden einfach drüber und das ist ein bisschen anders als bei uns, diese, früher hat man gesagt, Protestant Work Ethik, inzwischen American Work Ethik, würde ich sagen, so protestantisch ist das nicht mehr."
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    "text": "Sie sind jetzt keine von den Journalistinnen, die beim Anblick von Donald Trumping wie schreiend die Hände in die Luft werfen und irgendwie das Ende der Welt darauf beschwören."
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    "text": "Wir reden jetzt von Demokratie und seht Donald Trump an den Säulen der Demokratie, erprobiert es."
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    "text": "Donald Trump geht immer bis zur Grenze und über die Grenze hinaus."
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    "text": "Ich glaube aber, dass die Jax and Balance die gegenseitige Kontrolle von Präsident einerseits, Kongress andererseits und Gerichtsbarkeit als dritte Säule im Staat, dass die schon sehr stark sind, dass sie halten werden."
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    "text": "Und ich sage dazu, viele meiner Kollegen, Kolleginnen, auch viele Diplomaten, Diplomatinnen sagen, ja, es geht jetzt schon, wird das wirklich halten?"
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    "text": "Ich denke eher positiv und ich glaube auch, dass positiver in Amerika, ja, ich glaube, es wird halten, wenn wir denken."
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    "text": "Die Gerichte machen nicht alles mit, was Donald Trump ihnen vorgibt."
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    "text": "Es ist sehr, sehr leicht, es geht sehr schnell mit sehr viel Getöse ein Präsidenten-Dekret zu erlassen."
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    "text": "Es wird in Amerika auf jeden Fall geklagt."
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    "text": "Nur die Gerichtsentscheidungen kommen dann drei, vier, sechs, acht Wochen später und nehmen zum Teil wieder Sachen zurück."
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    "text": "Das hat Donald Trump auch erfahren müssen."
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    "text": "Sehr viel in seiner ersten Amtszeit."
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    "end": 440.42,
    "text": "jetzt noch nicht so viel, aber doch bei manchen Sachen."
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    "end": 448.36,
    "text": "Er geht es auch so radikal an, weil in seiner ersten Amtszeit ihm nicht so viel gelungen ist, ihm vieles nicht gelungen ist, was er durchbringen wollte."
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    "end": 456.76,
    "text": "Aber ein kleines Beispiel, Donald Trump und sein Team, es werden so und so viele Bundesbeamte entlassen, Ormas entlassen."
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    "text": "Das sind nicht alle, aber diesen Teil musst du jetzt wieder einstellen."
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    "text": "Also alles geht ihm nicht."
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    "text": "durch."
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    "end": 479.48,
    "text": "und auch der oberste Gerichtshof, obwohl er den mit seinen Richtern und einer Richterin besetzt hat und der jetzt sehr konservativ ausgerichtet ist, nimmt nicht alles einfach so hin, was Donald Trump vorlegt."
  },
  {
    "start": 480.219,
    "end": 485.14,
    "text": "Ich werfe mal in den Raum diese Rücknahmen, die vielleicht ein paar Wochen später stattfinden, wie Sie es gesagt haben."
  },
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    "start": 486.18,
    "end": 490.56,
    "text": "Die sind dann in den Medien höchstwahrscheinlich nicht mehr ganz so prominent wie die ursprüngliche Ankündigung."
  },
  {
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    "end": 493.4,
    "text": "Und ich führe da mal, das führt auch zu einem bisschen einem verzerrten Bild."
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    "end": 496.7,
    "text": "Ich meine, das ist immer alle... Wir zwei als Journalisten und Journalisten natürlich auch selbst schuld."
  },
  {
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    "end": 498.68,
    "text": "Ja, ja, das sind wir jetzt bei der Mediendiskussion."
  },
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    "end": 504.36,
    "text": "Ja, weil alles, was laut ist, was laut hinausgeschrien wird, das wird wiedergespiegelt in den Medien."
  },
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    "end": 509.34,
    "text": "Und da, glaube ich, könnten wir schon ein bisschen mehr hinhören."
  },
  {
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    "end": 516.54,
    "text": "Gerichtsentscheidungen, alles was gegen Donald Trump ist, irgendwie kommt schon schon vor, aber halt nicht in derselben Größe."
  },
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    "end": 523.08,
    "text": "Und wir sind einfach konditioniert auf das, was uns... empört, was uns aufregt."
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    "text": "Wir leben in einer Aufregungsgesellschaft."
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    "text": "Wir wollen oft gar nicht mehr schauen, was ist denn dahinter überhaupt noch."
  },
  {
    "start": 529.76,
    "end": 535.18,
    "text": "Es ist schwarz-weiß, extrem in den USA, aber auch bei uns zu einem Guteil."
  },
  {
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    "end": 549.22,
    "text": "Aber ich glaube, wir sollten uns ein bisschen mehr mit Hintergrund beschäftigen und auch wir Medien sollten einfach wirklich mehr in den Hintergrund geben, auch wenn wir relevant bleiben wollen in einer Welt der sozialen Medien, in einer Welt."
  },
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    "end": 551.8,
    "text": "die überflotet wird von der Information."
  },
  {
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    "end": 552.08,
    "text": "Es ist"
  },
  {
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    "end": 556.84,
    "text": "ja auch ein bisschen der Teufelskreis, oder wenn man es nicht macht, wenn man nicht schreit, wenn was passiert."
  },
  {
    "start": 557.46,
    "end": 561.76,
    "text": "Dann bleiben die Klicks aus, dann bleiben die Zugriffe, die die Quoten im Fernsehen werden niedriger."
  },
  {
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    "end": 563.32,
    "text": "Wir kommen da irgendwie auch gar nicht raus, oder?"
  },
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    "end": 563.38,
    "text": "Ja,"
  },
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    "start": 563.58,
    "end": 574.9,
    "text": "ja, ja, und das spricht halt unserer Emotionen an und es sind so viele Emotionen auch, die vermittelt werden und mit Emotionen kommt man halt bei den Menschen gut an und das ist auch das, was die Medien machen."
  },
  {
    "start": 574.98,
    "end": 576.04,
    "text": "Wir spielen das Spiel."
  },
  {
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    "end": 590.58,
    "text": "Mir fällt jetzt nur als Beispiel ein, Donald Trump, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Jahren, als er in den letzten Donald Trump war jeden Tag in den Medien, jeden Tag."
  },
  {
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    "text": "Er hat immer etwas von sich gegeben, wo alle gesagt haben, wie furchtbar Donald Trump und wir entsetzlich, wir empören uns."
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    "text": "Im August, zwei tausendsechzehn Monate nach dem Hillary Clinton schon Millionen ausgegeben hat, um Fernsehspots auf nationaler Ebene, also in allen amerikanischen Bundesstaaten, zu senden."
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    "text": "Monate später hat Donald Trump erst angefangen."
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    "text": "Im August, er hat es nicht notwendig gehabt, weil die Medien, ohnehin, was er gesagt hat, ständig wiedergegeben haben."
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    "text": "Das ist ja ein Spiel mitgespielt."
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    "text": "Wenn wir schon bei den Medien sind, vielleicht ein aktueller Anlass, über den wir vielleicht auch sprechen könnten, nämlich die Kollegen aus Großbritannien, die BBC."
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    "text": "Die stecken gerade ziemlich in der Zwiegmühle, weil die stehen vor einer Milliardenklage von Donald Trump."
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    "end": 637.84,
    "text": "Zwischen eins und fünf Milliarden Dollar werden da geklagt."
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    "end": 641.54,
    "text": "Es geht um einen Fernsehbericht, der zeigt Szenen vom sechsten Jänner, zw."
  },
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    "text": "und einundzwanzig."
  },
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    "text": "Sie können sich sicher noch erinnern, der Sturm aufs Kapitol damals."
  },
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    "text": "Und der BBC wird jetzt vorgeworfen, sie hätten eine Rede von Donald Trump so zusammengeschnitten, dass es so klingen würde, als hätte Trump aktiv zu dieser Gewalt aufgerufen."
  },
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    "text": "Ich habe das gelesen, so wie Sie auch und wie wahrscheinlich die meisten Leute im Publikum und mein erster Gedanke war, wie konnte der BBC so was passieren?"
  },
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    "text": "Wie geht das?"
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    "text": "Ja, das begreif ich nicht."
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    "end": 678.58,
    "text": "Gerade die BBC, die so viele Kontrollinstanzen hat und auch im Nachhinein ihre Berichte, ihre Beiträge analysiert, gerade der BBC, wie das passieren konnte, ich verstehe es nicht."
  },
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    "text": "Es war ein großer Fehler, es war ein grober Fehler."
  },
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    "end": 693.2,
    "text": "Dazu kommt, dass die BBC, glaube ich, in den USA noch Angesehener ist, als sie selbst zu Hause in der UK, in Großbritannien ist, weil dort ist sie zum Teil schon."
  },
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    "text": "Am Strittenjahr, unsere eigenen Medien sind halt nicht immer die, die wir für die besten halten."
  },
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    "text": "Aber die BBC hat wirklich einen tadellosen Ruf und ich kann mich selbst erinnern, dass ich angefangen habe im Journalismus."
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    "text": "Ich war immer im internationalen Journalismus eigentlich tätig."
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    "text": "Die Kollegen von der BBC, die Korrespondenten von der BBC, wow."
  },
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    "text": "Die hatten schon einen Vertrauensvorschuss, nur weil sich für die BBC gearbeitet haben, so viel Vertrauen."
  },
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    "text": "Und das ist da irgendwie kaputt gegangen, dass Donald Trump dann klagt."
  },
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    "end": 725.08,
    "text": "Es ist eigentlich erwartbar bei Donald Trump."
  },
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    "end": 730.36,
    "text": "Oder zumindest sagen wir mal so, mit einer Klage droht, ob er dann wirklich klagt, ist wieder eine andere Sache."
  },
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    "end": 740.4,
    "text": "Ich finde, was ich nämlich aus diesem Kontext auch ergibt, ist die Frage, wie man wenn so etwas passieren sollte als Medium tatsächlich mit Donald Trump umgehen soll oder generell mit solchen Politikern."
  },
  {
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    "end": 741.84,
    "text": "Vielleicht kurz zum Kontext."
  },
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    "end": 751.48,
    "text": "Um diese Klage abzuwenden, hat das Team von Donald Trump mehrere Forderungen gestellt, eine Entschuldigung, die Sendung soll zurückgezogen werden und es soll eine Entschädigung gezahlt werden."
  },
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    "end": 756.16,
    "text": "Die BBC hat die Sendung zurückgezogen, aber sie wollen keine Entschädigungen zahlen."
  },
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    "end": 758.68,
    "text": "Sie sind aber trotzdem einen Schritt zurückgegangen."
  },
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    "text": "Das heißt, die haben ein bisschen nachgegeben."
  },
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    "text": "Kann man denn einen Mann wie Donald Trump überhaupt episen?"
  },
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    "end": 772.2,
    "text": "Nein, und ich glaube, also die BBC hat ohnehin recht, indem sie sagt, nein, das lassen wir uns nicht wirklich gefallen, auch wenn sie einen kleinen Schritt zurückgegangen sind."
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    "text": "Aber das passiert eigentlich überall."
  },
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    "text": "Das passiert auch in Amerika selbst."
  },
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    "text": "CBS hat das gemacht, großes Network."
  },
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    "text": "Es ist eine Klage von Donald Trump im Raum gestanden."
  },
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    "text": "Er klagt ja auch sehr gerne."
  },
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    "end": 793.56,
    "text": "Fast alle Juristen quer durch das Land, die in den Medien zitiert waren, sagen, CBS hätte diese Klage locker gewonnen."
  },
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    "end": 798.28,
    "text": "CBS ist eingeknickt und hat, ich glaube, es waren damals achtzehn Millionen Dollar gezahlt."
  },
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    "text": "ABC, Sie kennen sicher die Jimmy Kimmel-Geschichte."
  },
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    "text": "Jimmy Kimmel ist vom Sender entfernt worden."
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    "end": 811.28,
    "text": "Ein Late Night Host-Comedian, der wieder eingestellt wurde, aber seine Sendung wurde gekippt."
  },
  {
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    "end": 816.38,
    "text": "Beide ABC, dahinter steht der Disney-Konzern und CBS sind eingeknickt."
  },
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    "end": 820.82,
    "text": "In dem Fall ist es wirklich gegangen."
  },
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    "end": 834.22,
    "text": "Sie brauchen Donald Trump, sie brauchen die Regierung um gewisse... Einkäufe am Markt, am Medienmarkt zu tätigen, um das wirklich über die Bühne zu kriegen, dann haben sie nicht gern als Gegner und sind eingeknickt."
  },
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    "start": 834.3,
    "end": 837.34,
    "text": "Aber vom Journalismus erwarte ich mir das eigentlich nicht wirklich."
  },
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    "start": 837.38,
    "end": 840.9,
    "text": "Kommen wir vielleicht zurück zum Ausblick und zu dieser Rettungsgeschichte."
  },
  {
    "start": 841.08,
    "end": 854.98,
    "text": "Sprechen wir über das Jahr zwanzigundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund."
  },
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    "text": "Vielleicht noch eine kurze Frage überhaupt zu dieser Wahl."
  },
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    "end": 861.34,
    "text": "Ich meine, Trump in den Medien ist immer wieder ein Thema."
  },
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    "text": "Es spielt gerne damit."
  },
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    "end": 870.64,
    "text": "Ich habe gesehen, man kann um fünfzig Dollar einen Trump-Hood auf seiner Website kaufen, also so ein Käppchen, und da steht dann oben Trump-Twenty-Twenty-Eight."
  },
  {
    "start": 871.12,
    "end": 873.0,
    "text": "Also ihr spielt ja auch selbst gerne mit dieser Provokation."
  },
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    "text": "Sieht das durch, was glauben Sie?"
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    "text": "Ich glaube nicht."
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    "text": "Ich glaube, da spricht vieles dagegen."
  },
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    "end": 886.94,
    "text": "Obwohl, ich muss schon dazu sagen, Steve Beinen, also sein Berater, Getreuer, hat gerade wieder mal ein Interview vor ein paar Wochen gesagt, er wird."
  },
  {
    "start": 888.48,
    "end": 914.68,
    "text": "und wird im Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr."
  },
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    "end": 920.32,
    "text": "Er hatte vier Amtszeiten erst gestorben, bevor er die letzte Amtszeit zu Ende war."
  },
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    "end": 922.22,
    "text": "Und daraufhin ist es geändert worden."
  },
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    "end": 929.64,
    "text": "Also man könnte das ändern, aber mit einer Zweidrittelmehrheit im Senat und mit einer Zweidrittelmehrheit im Repräsentantenhaus, das wird es nicht geben."
  },
  {
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    "text": "und dann kommt noch etwas dazu."
  },
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    "text": "Donald Trump ist alt."
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    "text": "Und ich glaube, wenn er dann über Achtzig ist, er wird das nicht machen und ich glaube auch nicht, dass er das wirklich sagt."
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    "text": "Er sagt oft Sachen einfach so."
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    "text": "Manchmal meint er das wirklich tot ernst, aber sehr oft erreizt die Menschen gerne."
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    "text": "Und die Hutier kann man natürlich trotzdem weiterhin im Gift-Shop verkaufen, auch wenn man es nicht wirklich vorhat."
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    "text": "Auch"
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    "text": "wenn sie Made in China sind."
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    "end": 956.34,
    "text": "Es steht dabei Made in USA, muss ich fairerweise dazusagen."
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    "text": "Ja, hat gelernt."
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    "text": "Ja, offensichtlich."
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    "end": 961.26,
    "text": "Ich glaube, das war ihm dann auch nicht ganz recht, was berichtet worden ist."
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    "text": "Wenn ich Ihnen so zuhörere, Sie gehen davon aus, dass das Jahr zwanzig für die Demokraten irgendein Mann oder eine Frau gegen irgendeinen Mann oder irgendeine Frau der Republikaner antritt."
  },
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    "text": "Ja, ich gehe absolut davon aus und wer hat mir auch gesehen, es hat jetzt Wahlen ganz, ganz, ganz klein, also Off-Cycle-Wahlen, nennt man sie in Amerika, gegeben Bürgermeister von New York, zwei Gouverneurinnen in zwei Bundesstaaten in Virginia und New Jersey, ist alles an die Demokraten gegangen und ja."
  },
  {
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    "text": "Es wird akzeptiert."
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    "end": 1004.32,
    "text": "Also ich glaube schon, dass auch Donald Trump akzeptiert, dass es Wahlen gibt zwischen, und dass ein Republikan, eine Republikanerin, ein Demokrat, einer Demokratin antreten werden."
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    "end": 1005.72,
    "text": "Ich glaube, die Wahlen werden stattfinden."
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    "text": "Dann ist natürlich die Frage, wer ging?"
  },
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    "text": "Ich meine, es gibt einige Namen, die immer wieder im Raum rumschwieren."
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    "text": "Ich habe auch ein paar aufgeschrieben."
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    "text": "Was sind so Ihre Tipps?"
  },
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    "text": "Der wahrscheinlich bekannteste Demokrat derzeit dafür nicht."
  },
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    "end": 1021.46,
    "text": "Der neue New Yorker Bürgermeister, der zumindest in Europa sehr viel in den Medien ist."
  },
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    "end": 1025.079,
    "text": "Der darf nicht, der ist nicht in den USA geboren, aber wen haben sie da auf der Bingo Card?"
  },
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    "text": "Bei den Demokraten, naja, das ist schwer zu sagen."
  },
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    "text": "Also ich glaube, wer jetzt der große Favorit wäre oder die große Favoritin, das ist viel zu früh."
  },
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    "end": 1033.599,
    "text": "Das ist wirklich viel zu früh."
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    "text": "Jetzt kommen erst einmal die Midterms nächstes Jahr."
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    "text": "Die richten sich ohnehin immer gegen den amtierenden Präsidenten."
  },
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    "text": "Und ich war jetzt gerade im Oktober wieder in Washington bei einigen Singtanks mit sehr vielen Menschen gesprochen."
  },
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    "end": 1053.12,
    "text": "So dass der Tenor ist, naja, das Repräsentantenhaus werden wohl die Demokraten kriegen diesmal, aber das Senat wird bei den Republikanern bleiben."
  },
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    "text": "Das ist wahrscheinlich auch ein Grund."
  },
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    "end": 1058.98,
    "text": "warum Donald Trump so rabiat jetzt versucht, noch alles durchzudrücken, was geht?"
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    "end": 1062.02,
    "text": "Das geht dann nicht mehr so leicht, wenn der Kongress gespalten ist."
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    "text": "Ja, wer sind die Namen?"
  },
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    "end": 1071.26,
    "text": "Einer, der sich selbst immer mehr ins Szene bringt, ist Gavin Newsom, der Governor von Kalifornien."
  },
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    "end": 1072.7,
    "text": "Da gibt es ein paar Probleme."
  },
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    "end": 1076.6,
    "text": "Kalifornien ist auch vielen Demokraten viel zu progressiv."
  },
  {
    "start": 1076.7,
    "end": 1096.5,
    "text": "Kalifornien ist wirklich sehr progressiv, hat enorme Probleme auch, ist eine enorm große Wirtschaftsmacht, aber Homelessness, Kriminalität und Gavin Newsom ist der Gouverneur, der eigentlich sehr links steht, aber sich jetzt immer mehr in Richtung Mitte positioniert."
  },
  {
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    "end": 1101.939,
    "text": "Definitiv einer, der antreten wird, glaube ich, ob in dieser Schwenk von links zur Mitte wirklich gelingt."
  },
  {
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    "end": 1108.96,
    "text": "Bin ich mir nicht so ganz sicher, aber das werden die... Wähler und Wählerinnen in Amerika entscheiden andere Demokraten."
  },
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    "end": 1109.62,
    "text": "Ich weiß es nicht."
  },
  {
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    "end": 1122.6,
    "text": "Es gibt vielleicht ein paar Geheimtipps, von denen man jetzt noch nicht so weiß und die Amerikaner sind an sich sehr gut einen Kandidaten aufzustellen, der bis jetzt waren sie immer Kandidaten, die vorher eigentlich fast niemand kannte, die mit einem Schlag sehr bekannt werden."
  },
  {
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    "end": 1125.3,
    "text": "Obama zum Beispiel."
  },
  {
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    "end": 1131.22,
    "text": "Bill Clinton kannte vorher auch kaum jemand, bevor er plötzlich auf der großen Bühne war."
  },
  {
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    "end": 1134.82,
    "text": "Das, was sie wirklich brauchen, ist Charisma."
  },
  {
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    "end": 1140.54,
    "text": "Und die Demokraten müssen einfach einen charismatischen Kandidaten oder einen Kandidatin finden, weil das ist möglich."
  },
  {
    "start": 1140.939,
    "end": 1146.58,
    "text": "Wie baut man, das finde ich ja interessant, Sie haben das Obama schon angesprochen, wie baut man diese politischen Wunderkinder überhaupt auf?"
  },
  {
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    "end": 1151.56,
    "text": "Ich meine, es gibt in beiden Parteien in diesem Land so wahnsinnig viele Interessen, die es abzuwägen gibt."
  },
  {
    "start": 1151.96,
    "end": 1158.159,
    "text": "Und dann taucht eben auf einmal ein Barack Obama auf, den er davor, sind wir uns ehrlich, kaum jemand gekannt hat."
  },
  {
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    "end": 1159.32,
    "text": "Auf einmal weiter Megastar."
  },
  {
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    "text": "Wie geht das?"
  },
  {
    "start": 1160.159,
    "end": 1167.02,
    "text": "Bei Barack Obama, was einfach eine Rede, die er gehalten hat, beim Parteitag der Demokraten, ist gut."
  },
  {
    "start": 1167.139,
    "end": 1172.22,
    "text": "Er kann redet sehr gut und plötzlich, aha, wer ist dieser gut aussehende Mann, der kann gut reden."
  },
  {
    "start": 1172.54,
    "end": 1176.28,
    "text": "Die Medien springen dann voll auf dieses Thema auf."
  },
  {
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    "end": 1179.939,
    "text": "Die Medien hypen natürlich an den Kandidaten wie das."
  },
  {
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    "end": 1184.72,
    "text": "Es kommt dazu in Amerika als Außenseiter, Amerikaner mögen das."
  },
  {
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    "end": 1190.679,
    "text": "Sie haben auch keine Parteistrukturen wie wir Parteistrukturen haben, dass jemand aus der Partei groß wird."
  },
  {
    "start": 1191.32,
    "end": 1203.0,
    "text": "Eher im Gegenteil, sie haben Vorwahlen, wo wirklich das Volk wählt und meistens sind das bei den Vorwahlen, die was ändern wollen in der Partei und die was Neues suchen."
  },
  {
    "start": 1203.62,
    "end": 1225.939,
    "text": "da haben Kandidaten, die kommen, charismatisch sind, rhetorisch gut sind, das haben, was man wahrscheinlich auch Volksnähe nennt, ja mit Leuten gut umgehen können, gute Kommunikatoren sind, die haben da eine Chance und die brauchen nicht unbedingt die Partei Elite hinter sich, weil die ist sowieso... nicht wirklich gut angeschrieben in der Bevölkerung."
  },
  {
    "start": 1226.34,
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    "text": "Man hört so oft, wenn man draußen ist, in diesen ganzen Flyover States."
  },
  {
    "start": 1230.7,
    "end": 1237.32,
    "text": "Flyover ist ein sehr despektierlicher Ausdruck, denn die Ostküste und die Westküste, wir wohnen an der Ostküste und der Westküste verwenden."
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    "text": "Für die, die in der Mitte, in diesen großen ländlichen Bundesstaaten leben, da fliegt man am besten drüber, der Herr Flyover."
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    "text": "Es kommt einfach sehr viel zusammen und ich glaube, das ist es auch, was die amerikanische Politik ausmacht."
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    "text": "Das ist definitiv die Persönlichkeit."
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    "text": "Ich meine, die Republikaner haben jetzt gerade einen Präsidenten, der doch zumindest auch in seiner Community sehr populär ist."
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    "text": "Ja, ich finde es ganz lustig."
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    "text": "Ich habe hier auf diesem Buch, was ich gelesen habe, ein kleines Post-It ist jetzt sehr gemein, das kann natürlich niemand lesen."
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    "text": "Da steht drauf, Trump ist sehr lustig."
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    "text": "Und das kann er ja wirklich gut."
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    "text": "Das kann er."
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    "text": "Er ist ein Showman."
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    "text": "Er weiß ganz genau, wie er die Leute packt, wie er sie bei Laune halten kann."
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    "text": "Die in der ersten Reihe U-Front Row Jaws."
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    "text": "Warum kommt er überhaupt zu meinen Wahlveranstaltungen?"
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    "text": "Also wirklich, es ist ein Spiel zwischen ihm und dem Publikum und das kann er gut."
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    "text": "Er macht sich auch und das haben viele Medien."
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    "text": "noch nicht ganz wirklich verstanden oder wollen es nicht verstehen."
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    "text": "Er macht sich auch manchmal über sich selbst lustig, was man kaum glauben kann bei ihm, weil er verträgt ja gar nicht, wenn jemand andere sich über ihn lustig macht."
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    "text": "Aber er tut das und hat schon so ein bisschen was wie selbst Ironie, aber er ist einfach der perfekte Showman."
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    "text": "Da stellt sich natürlich die Frage, wie kann man den ersetzen?"
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    "text": "Ich meine, den Demokraten ist es nach Barack Obama wahrscheinlich ähnlich gegangen."
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    "text": "Sie hatten diesen Superstar, da hatten sie ihn auf einmal nicht mehr."
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    "text": "Sie haben JD Vance, aber JD Vance hat bei ..."
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    "text": "Nein."
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    "text": "Nein."
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    "text": "Er hat schon etwas."
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    "text": "In Debatten erredet alle nieder."
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    "text": "Er kommt auch von den besten Universitäten."
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    "text": "Also er hat das wirklich gelernt."
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    "text": "Das kann er."
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    "text": "Er ist beinhart."
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    "text": "Versucht das auf diese Art, aber völlig anders als Donald Trump, ob er die Persönlichkeit hat?"
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    "text": "Ich weiß es nicht."
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    "text": "Rehmer vielleicht ein bisschen über die Wählerinnen und Wähler der Republikaner, die sie ja in ihrem Buch, wer hat Angst vor Donald Trump, ja, besucht haben und skizzieren."
  },
  {
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    "end": 1399.24,
    "text": "Sie waren also in diesen Flyover-States, sie sind nicht nur mit dem Flugzeug drüber geflogen und sie beschreiben da unter anderem eine Frau, ich habe jetzt zugegeben, was in das Bundesland vergessen, die aus Den Honduras stammt."
  },
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    "text": "Florida."
  },
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    "start": 1400.439,
    "end": 1400.78,
    "text": "Florida."
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    "end": 1406.639,
    "text": "Es ist okay, das ist kein Flyover-State, aber trotzdem eine Gruppierung, eine Latina-Frau, mit dem jetzt eigentlich nicht so rechnet."
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    "text": "Was hat es mit ihr auf sich?"
  },
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    "text": "Ja, sie ist gekommen und besteht darauf, dass sie legal ins Land gekommen ist."
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    "text": "Vor, ich habe jetzt die Zeit vergessen, wahrscheinlich zwanzig Jahre, glaube ich, hat angefangen."
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    "end": 1424.04,
    "text": "Als Putzfrau hat inzwischen fünf Leute, die für sie arbeiten, ist eine Reinigungs, ja."
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    "end": 1432.379,
    "text": "Die sagt, sie liebt Donald Trump, alle in ihrer Community."
  },
  {
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    "end": 1438.399,
    "text": "Latinos, Hispanics, Latinas sind sehr community betont."
  },
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    "end": 1444.74,
    "text": "alle mögen sie in ihrer Community und sie spricht dafür sehr vieles, denn es ist eigentlich bemerkenswert."
  },
  {
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    "end": 1463.24,
    "text": "Normalerweise sollte man glauben, die, die neu kommen, die nichts haben, wählen eher demokratisch und das tun Latinos auch noch, noch in der Mehrzahl, weil sie einfach nichts haben und eher die, die zu der Partei tendieren, die für soziale Werte und soziale Gerechtigkeit stellen, das sind eher die Demokraten."
  },
  {
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    "end": 1469.72,
    "text": "Aber sie sagt und ich brauche das nicht, ich arbeite hart, ich habe mir mein Leben aufgebaut."
  },
  {
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    "end": 1483.8,
    "text": "Noch dazu aus diesen zentral-amerikanischen Staaten aus Lateinamerika kommen Zuwanderer mit einem eher konservativen Familienbild und das spricht wieder für Donald Trump."
  },
  {
    "start": 1484.34,
    "end": 1495.54,
    "text": "Sie mögen nicht die, die jetzt illegal über die Grenze kommen, weil so quasi ich habe es geschafft, braucht nicht jeder kommen und ich habe es legal gemacht, daher will ich die anderen auch gar nicht."
  },
  {
    "start": 1496.0,
    "end": 1533.82,
    "text": "Aber was ich eigentlich sagen wollte, Donald Trump hat es geschafft unter Latinos, unter Hispanics, bei jeder Wahl mehr prozentmäßig von der Bevölkerung für sich zu gewinnen, auf den Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr."
  },
  {
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    "end": 1536.639,
    "text": "Je länger sie im Land sind, desto mehr verhalten sie sich einfach wieder."
  },
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    "text": "Rest zur Gesellschaft."
  },
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    "end": 1548.0,
    "text": "Ist das auch wieder so ein bisschen ein Medienversagen, könnte man vielleicht sagen, denn nach der Wahl, im Jahr zwanzig, gab es sehr viele Beobachteranalysen in Europa, muss man dazu sagen, die das nicht verstanden haben."
  },
  {
    "start": 1548.26,
    "end": 1552.56,
    "text": "Warum hat Donald Trump bei den Latinos auf einmal so den Zuwachs, auch bei den Afroamerikanern, dieser Stärke geworden?"
  },
  {
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    "end": 1555.6,
    "text": "Der ist doch ein Rassist, der ist doch gegen sie, wie kann das sein?"
  },
  {
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    "end": 1558.5,
    "text": "Sich haben sie ja besucht, aber ich glaube viele nicht, oder?"
  },
  {
    "start": 1558.62,
    "end": 1559.58,
    "text": "Wir reden zu wenig mit ihnen."
  },
  {
    "start": 1560.08,
    "end": 1561.76,
    "text": "Ja, ich glaube schon, das ist es, glaube ich."
  },
  {
    "start": 1561.8,
    "end": 1565.919,
    "text": "Bei Afroamerikanern ist dann schon ein großer Unterschied zwischen Männern und Frauen."
  },
  {
    "start": 1566.0,
    "end": 1571.179,
    "text": "Ja, Männer für Donald Trump, Frauen, schwarze Frauen, überhaupt nicht, überhaupt nicht."
  },
  {
    "start": 1571.74,
    "end": 1576.34,
    "text": "Also da kommt der starke Mann und auch ein bisschen das Familienbild, glaube ich, zum Teil."
  },
  {
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    "text": "Aber Soran Mamdani,"
  },
  {
    "start": 1580.32,
    "end": 1580.6,
    "text": "neue"
  },
  {
    "start": 1580.82,
    "end": 1583.8,
    "text": "zukünftige Bürgermeister von New York."
  },
  {
    "start": 1584.22,
    "end": 1588.419,
    "text": "hat bei den Latinos gepunktet, weil er sich auf die richtigen Themen gesetzt hat."
  },
  {
    "start": 1588.84,
    "end": 1593.939,
    "text": "und auch das Thema, das wirklich bei allen Wahlen zählt in Amerika, ist einfach das Thema Wirtschaft."
  },
  {
    "start": 1594.26,
    "end": 1605.8,
    "text": "Jetzt die Economy Stupid, dieser Satz aus der Clinton-Ehrer, der gilt immer noch, Amerikaner wählen mit einem Blick auf die eigene Brieftasche, was kann dieser Präsident für mich tun, damit es mir besser geht?"
  },
  {
    "start": 1606.46,
    "end": 1609.179,
    "text": "Und so ein Mandami hat das einfach versprochen."
  },
  {
    "start": 1609.34,
    "end": 1613.139,
    "text": "Okay, New York ist sowieso demokratisch, das ist der ganze Bundesstaat."
  },
  {
    "start": 1613.36,
    "end": 1617.3,
    "text": "durch und durch demokratisch, aber trotzdem er hat sich genau auf diese Themen drauf gesetzt."
  },
  {
    "start": 1617.36,
    "end": 1629.899,
    "text": "Er hat gesagt rentries, also mitten werden eingefroren, es gibt gratis Busse, es gibt Kinderbetreuung und und genau die Sachen, die die Menschen dort hören wollten und er hat damit die Latinos zurückgeholt."
  },
  {
    "start": 1630.34,
    "end": 1634.02,
    "text": "Aber seht ihr uns ehrlich, ist das wirklich ein Beispiel für die USA und für die Demokraten?"
  },
  {
    "start": 1634.419,
    "end": 1638.34,
    "text": "Ich meine, das ist eine sehr besondere Stadt, eine Stadt, die durchaus ein bisschen anders ist."
  },
  {
    "start": 1638.379,
    "end": 1646.3,
    "text": "Ich meine, wir haben Ein österreichisches Beispiel, wir haben gerade seine kommunistische Bürgermeisterin und diese Partei hat im Rest des Landes sowas von gar nichts irgendwo mitzureden."
  },
  {
    "start": 1646.679,
    "end": 1650.98,
    "text": "Vielleicht jetzt noch in Salzburg, das ist ein bisschen anders natürlich, aber auch mit ähnlichen Themen beispielsweise."
  },
  {
    "start": 1651.56,
    "end": 1653.159,
    "text": "Das ist ja eine Einmalerscheinung."
  },
  {
    "start": 1655.0,
    "end": 1656.24,
    "text": "Ja, das ist richtig."
  },
  {
    "start": 1656.54,
    "end": 1665.52,
    "text": "Aber man muss dabei schon unterscheiden, glaube ich, der zukünftige Bürgermeister von New York ist schon sehr, sehr, sehr am linken Rand der demokratischen Partei."
  },
  {
    "start": 1665.96,
    "end": 1673.36,
    "text": "Die zwei Gouverneurinnen, die die Wahlen gewonnen haben in Virginia und in New Jersey, sind am ganz anderen Ende des Spektrums."
  },
  {
    "start": 1673.439,
    "end": 1679.34,
    "text": "Sie sind nämlich sehr, sehr, sehr moderat und haben gerade mit ihren moderaten Ideen dort gepunktet."
  },
  {
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    "end": 1683.379,
    "text": "Aber ganz allgemein, glaube ich, kann man sagen, in New York."
  },
  {
    "start": 1684.06,
    "end": 1691.8,
    "text": "Er hat sich eingestellt auf die New Yorker, die einfach zum Teil wirklich nicht mehr wissen, wie das Leben in New York bezahlen soll."
  },
  {
    "start": 1691.879,
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    "text": "Das ist extrem teuer."
  },
  {
    "start": 1693.12,
    "end": 1695.26,
    "text": "Die Vereinigten Staaten sind extrem teuer geworden."
  },
  {
    "start": 1695.659,
    "end": 1702.52,
    "text": "Die beiden anderen haben sich für andere lokale Themen draufgesetzt, aber ganz am anderen am moderaten Ende des Spektrums der Demokraten."
  },
  {
    "start": 1702.56,
    "end": 1704.8,
    "text": "Und ich glaube, das ist das große Problem der Demokraten."
  },
  {
    "start": 1704.84,
    "end": 1708.72,
    "text": "Die müssen sich entscheiden, wo stehen wir denn jetzt?"
  },
  {
    "start": 1708.78,
    "end": 1717.7,
    "text": "Weil es gibt eine sehr, sehr, sehr laute linke... Hälfte Basis, wie immer man will, in den Städten, die extrem progressiv ist."
  },
  {
    "start": 1718.28,
    "end": 1722.139,
    "text": "Eine Vertreterin, die Sie sicher alle kennen, Alexandria Ocasio Cortes."
  },
  {
    "start": 1722.82,
    "end": 1723.419,
    "text": "Und jetzt!"
  },
  {
    "start": 1723.8,
    "end": 1724.32,
    "text": "Mandami."
  },
  {
    "start": 1724.76,
    "end": 1726.46,
    "text": "Trump schimpft in einen Kommunisten."
  },
  {
    "start": 1726.78,
    "end": 1733.76,
    "text": "Er selbst nennt sich einen Democratic Socialist, einen demokratischen Sozialisten für Amerika."
  },
  {
    "start": 1734.3,
    "end": 1737.76,
    "text": "Ja, in New York geht das, aber nicht im Rest des Landes."
  },
  {
    "start": 1738.34,
    "end": 1744.98,
    "text": "Und auf der anderen Seite, ja, die sehr, sehr, sehr moderaten, aber andererseits wie gewinn ich, wahlen in Amerika."
  },
  {
    "start": 1745.1,
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    "text": "Ich gewinne sie nur in der Mitte."
  },
  {
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    "end": 1756.02,
    "text": "Es ist immer entschieden zwischen mit den Wechselwählern in den Bundesstaaten, wo es auf Knopf steht, die einmal so wählen und einmal so."
  },
  {
    "start": 1756.179,
    "end": 1758.02,
    "text": "und das sind halt nicht die radikalen."
  },
  {
    "start": 1758.159,
    "end": 1761.879,
    "text": "Und das haben die Demokraten, sie müssen da irgendwo eine Linie finden."
  },
  {
    "start": 1762.139,
    "end": 1763.679,
    "text": "Wir werden schauen, ob sie sie finden werden."
  },
  {
    "start": 1763.72,
    "end": 1765.879,
    "text": "Wir werden wahrscheinlich auch einiges darüber berichten."
  },
  {
    "start": 1766.5,
    "end": 1770.58,
    "text": "Frau Freit, Sie haben in Ihrem Buch einen abschließenden Satz, den würde ich gerne zitieren."
  },
  {
    "start": 1770.639,
    "end": 1774.139,
    "text": "Sie schreiben, die USA haben immer wieder Verstanden, sich neu zu erfinden."
  },
  {
    "start": 1775.399,
    "end": 1778.659,
    "text": "Welche Erfindung wird denn in den kommenden Jahren da auf die USA zukommen?"
  },
  {
    "start": 1778.82,
    "end": 1780.12,
    "text": "Wohin werden sie sich denn erfinden?"
  },
  {
    "start": 1780.26,
    "end": 1780.74,
    "text": "Oder in was?"
  },
  {
    "start": 1781.179,
    "end": 1783.28,
    "text": "Das ist wirklich eine ganz schwierige Frage."
  },
  {
    "start": 1783.74,
    "end": 1785.439,
    "text": "Ich weiß es nicht, was ich damit sagen will."
  },
  {
    "start": 1785.48,
    "end": 1788.3,
    "text": "Ich weiß nicht, was kommen wird, die Zukunft voraus zu sagen, ist schwieriger."
  },
  {
    "start": 1788.86,
    "end": 1798.179,
    "text": "Aber was ich sehe in Amerika, kommen aus jeder Krise schneller und besser heraus, als wir Europäer, die sehr viel darüber nachdenken, sehr viel darüber reden."
  },
  {
    "start": 1798.419,
    "end": 1802.72,
    "text": "Und die Amerikaner haben diesen Can-Do-Spirit, ja, machen wir es einfach."
  },
  {
    "start": 1803.06,
    "end": 1804.78,
    "text": "Gehen auch Risiko dabei ein."
  },
  {
    "start": 1805.36,
    "end": 1811.74,
    "text": "Dahinter steht irgendwie die Idee, okay, ich gehe ein Risiko ein, ich kann verlieren, ich kann aber auch etwas gewinnen."
  },
  {
    "start": 1811.82,
    "end": 1815.48,
    "text": "Wenn ich das Risiko nicht eingehe, dann verliere ich sowieso schon von vornherein."
  },
  {
    "start": 1815.939,
    "end": 1822.8,
    "text": "Und sie gehen mit extrem viel... Positiven Gedanken in die Zukunft mehr als wir das tun, glaube ich."
  },
  {
    "start": 1823.26,
    "end": 1826.439,
    "text": "Und deswegen auch, Sie erfinden sich ständig neu."
  },
  {
    "start": 1826.48,
    "end": 1829.419,
    "text": "Ich glaube, Sie müssen auch an sich arbeiten."
  },
  {
    "start": 1829.54,
    "end": 1838.86,
    "text": "Sie sind so wie die ganze Welt an einem Kipppunkt jetzt, wo wir einfach sehen müssen, wie stellen wir uns in der Zukunft denn wirklich auf und wie kann das weitergehen?"
  },
  {
    "start": 1839.0,
    "end": 1841.76,
    "text": "Wir haben jetzt noch ungefähr fünfzehn bis zwanzig Minuten."
  },
  {
    "start": 1842.22,
    "end": 1846.0,
    "text": "Ich werde etwas sagen, was, glaube ich, den Tontechniker nicht freuen wird, weil ich es vorher vergessen habe, anzusprechen."
  },
  {
    "start": 1846.04,
    "end": 1851.139,
    "text": "Wir würden gerne vielleicht noch ein paar Publikum... Fragen haben, falls Sie ein paar Fragen stellen wollen."
  },
  {
    "start": 1851.24,
    "end": 1853.8,
    "text": "Wir werden schauen, dass wir da ein Mikrofon durchgeben."
  },
  {
    "start": 1854.22,
    "end": 1856.08,
    "text": "Für Sie Fragen an Hanelore Feidhaben."
  },
  {
    "start": 1856.36,
    "end": 1858.04,
    "text": "Jetzt ist die Möglichkeit, wir haben noch zwanzig Minuten."
  },
  {
    "start": 1858.1,
    "end": 1861.86,
    "text": "Ich würde nur darum bitten, Korreferate brauchen, öfter mal etwas mehr Zeit."
  },
  {
    "start": 1861.939,
    "end": 1865.02,
    "text": "Wir sind auf der Buch Wien, aber auch hier gibt es einen ziemlich engen Zeitplan."
  },
  {
    "start": 1865.08,
    "end": 1870.659,
    "text": "Also wenn es Fragen gibt, ein Mikrofon geht durch, vielleicht einfach die Hand heben und die Kollegin kommt zu Ihnen."
  },
  {
    "start": 1870.74,
    "end": 1872.179,
    "text": "Ansonsten stelle ich noch ein paar Fragen."
  },
  {
    "start": 1873.54,
    "end": 1886.6,
    "text": "Ich wollte fragen, es sind ja die US-Medienhäuser, das Pentagon verlassen aufgrund der neuen Regelungen und ich wollte fragen, ob sich das vielleicht schon in der Berichterstattung in den amerikanischen Medien niedergeschlagen hat."
  },
  {
    "start": 1887.06,
    "end": 1900.139,
    "text": "Nein, ich sehe das eher als positives Zeichen, weil der Hintergrund ist, dass Pete Hexer der Pentagonchef den Zugang zu Quellen im Pentagon gestrichen oder streichen wollte."
  },
  {
    "start": 1900.96,
    "end": 1912.919,
    "text": "Und Sie müssen wissen, dass Journalisten, dass es einfach Pentagonjournalisten gibt, die ihren Arbeitsplatz im Pentagon, im Verteidigungsministerium haben und sonst nichts tun, als über das Verteidigungsministerium zu berichten."
  },
  {
    "start": 1913.5,
    "end": 1920.1,
    "text": "Als er das angekündigt hat, haben sich alle und da gehören auch Medien wie Fox News oder Newsmax."
  },
  {
    "start": 1920.2,
    "end": 1922.76,
    "text": "Also sie definitiv pro Trump sind."
  },
  {
    "start": 1923.48,
    "end": 1926.2,
    "text": "haben gesagt, nein, so nicht, das macht ihr nicht mit uns."
  },
  {
    "start": 1926.72,
    "end": 1938.2,
    "text": "Und wie ich Medien kenne, vor allem wie ich amerikanische, meine amerikanischen Kollegen und Kolleginnen kenne, je mehr ihnen den Weg gelegt wird, desto tiefer bohren sie, die finden schon ihre Quellen irgendwo."
  },
  {
    "start": 1938.3,
    "end": 1942.12,
    "text": "Sie haben nur gesagt, wenn ihr uns das abdreht, so spielen wir nicht mit."
  },
  {
    "start": 1942.22,
    "end": 1944.34,
    "text": "Und da haben auch die konservativen Medien mitgespielt."
  },
  {
    "start": 1944.54,
    "end": 1946.26,
    "text": "Da war noch eine Frage, die Kollegen waren auch sehr schnell."
  },
  {
    "start": 1947.84,
    "end": 1950.28,
    "text": "Können Sie erklären, was bedeutet?"
  },
  {
    "start": 1950.82,
    "end": 1951.8,
    "text": "Jackson Balance?"
  },
  {
    "start": 1952.179,
    "end": 1957.139,
    "text": "und wie glauben Sie, dass es so an den Amerikanerinnen so ganz gut gehen kann?"
  },
  {
    "start": 1957.439,
    "end": 1964.939,
    "text": "Also Jackson Balance ist einfach wirklich die gegenseitigen Kontrollen, dass der Präsident kontrolliert wird vom Kongress."
  },
  {
    "start": 1965.159,
    "end": 1968.36,
    "text": "Das Wichtigste, was der Kongress hat, ist der Power of the Purse."
  },
  {
    "start": 1968.76,
    "end": 1971.899,
    "text": "Alles, was finanziert werden muss, muss der Kongress finanzieren."
  },
  {
    "start": 1972.28,
    "end": 1974.879,
    "text": "Das heißt, der Präsident... kann vieles ankündigen."
  },
  {
    "start": 1974.98,
    "end": 1977.36,
    "text": "Denken Sie an die Mauer, die Trump bauen wollte."
  },
  {
    "start": 1977.7,
    "end": 1980.02,
    "text": "Der Kongress hat ihm das Geld nicht gegeben."
  },
  {
    "start": 1980.1,
    "end": 1982.62,
    "text": "Also das ist einfach die Kontrolle des Kongresses."
  },
  {
    "start": 1982.98,
    "end": 1991.939,
    "text": "Und dann wird alles geklagt und die Gerichtsbarkeit im letzter Instanz, dann der Oberste Gerichtshof können auch sagen, das ist nicht reichtens."
  },
  {
    "start": 1992.0,
    "end": 1995.72,
    "text": "Das entspricht nicht unserer Verfassung oder das ist in diesem Land nicht reichtens."
  },
  {
    "start": 1996.06,
    "end": 1999.08,
    "text": "Also die Kontrollen sind da, die gegenseitigen Kontrollen."
  },
  {
    "start": 1999.379,
    "end": 2001.1,
    "text": "Und den zweiten Teil der Frage habe ich jetzt vergessen."
  },
  {
    "start": 2001.159,
    "end": 2001.56,
    "text": "Was war das?"
  },
  {
    "start": 2003.04,
    "end": 2006.26,
    "text": "Frage war, wie Sie glauben, dass Amerika besser gehen kann?"
  },
  {
    "start": 2006.6,
    "end": 2014.0,
    "text": "Im Moment ist das wirklich, wirklich schwierig zu beurteilen, weil eigentlich erwarten Sie sich von Trump eine gute Wirtschaftslage."
  },
  {
    "start": 2014.08,
    "end": 2015.939,
    "text": "Und das kann man aus allen Umfragen lesen."
  },
  {
    "start": 2016.02,
    "end": 2019.7,
    "text": "Trump hat immer die besseren Werte gehabt, wenn die Wirtschaft, wenn so ein Wirtschaft gegangen ist."
  },
  {
    "start": 2019.74,
    "end": 2025.6,
    "text": "Das sind alle seine Mitbewerber als Hillary Clinton, als Joe Biden, als Kamala Harris."
  },
  {
    "start": 2026.2,
    "end": 2028.439,
    "text": "Er gilt immer als der Mann der Wirtschaft."
  },
  {
    "start": 2028.56,
    "end": 2032.08,
    "text": "Sie können jetzt sagen, okay, aber wie hat er sich sein Imperium?"
  },
  {
    "start": 2032.179,
    "end": 2036.34,
    "text": "er... wirtschaftet, das ist eine andere Frage, aber es wird ihm einfach geglaubt."
  },
  {
    "start": 2036.879,
    "end": 2044.939,
    "text": "Und da, glaube ich, kommt es einfach darauf an, wie wirkt sich seine Zollpolitik tatsächlich auf die Amerikaner aus."
  },
  {
    "start": 2045.32,
    "end": 2047.139,
    "text": "Im Moment ist es, glaube ich, noch zu früh."
  },
  {
    "start": 2047.6,
    "end": 2058.04,
    "text": "Die Inflation ist eigentlich ganz normal bei etwa drei Prozent, aber man merkt es schon an Lebensmitteln, die teurer werden."
  },
  {
    "start": 2058.76,
    "end": 2068.62,
    "text": "Das, was mich selbst betrifft, auch wenn die gesamte Inflation eigentlich völlig normal ist, Rindfleisch ist sehr teuer, wird teurer und das merkt man mit den Zöllen."
  },
  {
    "start": 2069.18,
    "end": 2075.18,
    "text": "Dann kommt natürlich auch Donald Trump, merkt das auch das weiße Haus, merkt das und nimmt die Zölle jetzt von Lebensmitteln wieder zurück."
  },
  {
    "start": 2075.32,
    "end": 2084.18,
    "text": "Er ist ja wahnsinnig gut im sich anpassen an die Lage und sobald er merkt, das dreht sich jetzt gegen ihn, glaube ich, wird er etwas dagegen tun."
  },
  {
    "start": 2084.66,
    "end": 2087.74,
    "text": "Er hat auch angekündigt, er wird Geld verteilen, jeder kriegt, jeder macht."
  },
  {
    "start": 2087.78,
    "end": 2089.4,
    "text": "die Amerikaner kriegt zweitausend Dollar."
  },
  {
    "start": 2090.02,
    "end": 2094.92,
    "text": "Geldverteilen ist immer gut, wenn man die Leute für sich gewinnen will."
  },
  {
    "start": 2095.4,
    "end": 2098.74,
    "text": "Aber ob das wirtschaftlich wirklich Sinn macht, ich weiß es nicht."
  },
  {
    "start": 2098.78,
    "end": 2104.18,
    "text": "Die meisten Ökonomen sagen eben, die Zollpolitik wird sich gegen die Amerikaner selbst wenden."
  },
  {
    "start": 2104.46,
    "end": 2109.72,
    "text": "Es gibt aber ein paar, die sagen, er könnte mit seiner Politik da schon irgendwie durchkommen."
  },
  {
    "start": 2110.32,
    "end": 2115.04,
    "text": "Er adaptiert ohnehin ständig von Zeit zu Zeit, wenn er merkt, das passt nicht so."
  },
  {
    "start": 2116.04,
    "end": 2126.98,
    "text": "Er kommt einmal mit riesen Androhungen, das ist sein Modusoperandi, große Zölle überall und dann werden wir schon irgendwie ein Deal machen und das wird er auch weiter tun."
  },
  {
    "start": 2127.66,
    "end": 2128.9,
    "text": "Wie kann es ihnen besser gehen?"
  },
  {
    "start": 2128.96,
    "end": 2142.2,
    "text": "Ich glaube eigentlich sollten die Amerikaner, was wirklich wichtig wäre, diese enorme Schere, diese immer weiter aufgehende Schere zwischen Arm und Reich, ein bisschen enger zu machen, versuchen zu schließen."
  },
  {
    "start": 2142.62,
    "end": 2144.98,
    "text": "Ich glaube, das wäre der beste Weg in die Zukunft."
  },
  {
    "start": 2145.02,
    "end": 2149.5,
    "text": "Eine breite Mittelklasse ist immer die Basis für ein stabiles Land."
  },
  {
    "start": 2149.76,
    "end": 2152.54,
    "text": "Und davor haben wir auch noch zwei und wahrscheinlich habe ich noch eine übersehen."
  },
  {
    "start": 2152.98,
    "end": 2158.34,
    "text": "Frau Feid, Sie sehen, die Jackson-Balances finden sich nicht der Gerichtsbarkeit noch relativ positiv."
  },
  {
    "start": 2158.86,
    "end": 2165.04,
    "text": "Aber besteht nicht die Gefahr, dass Donald Trump einfach die Richtsurteile ignorieren wird."
  },
  {
    "start": 2165.88,
    "end": 2171.5,
    "text": "Beispiel... Niedererer Ebene, der irrtümmlich abgeschoben ist als Teil Amerikaner."
  },
  {
    "start": 2172.02,
    "end": 2174.26,
    "text": "Und was ist mit seiner Privatarmee mit der Eise?"
  },
  {
    "start": 2174.74,
    "end": 2178.3,
    "text": "Ja, dann wird es einfach darauf angekommen, wenn er wirklich versucht, das zu ignorieren."
  },
  {
    "start": 2178.7,
    "end": 2185.78,
    "text": "Ich glaube nur, sobald der Kongress nicht total republikanisch dominiert ist, wird er es einfach sehr, sehr, sehr viel schwerer haben."
  },
  {
    "start": 2186.18,
    "end": 2189.46,
    "text": "Und es haben auch einige Richter auch."
  },
  {
    "start": 2190.62,
    "end": 2196.2,
    "text": "unter den obersten Richtern bei einigen Entscheidungen schon gezeigt, sie gehen einfach nicht konform mit Donald Trump."
  },
  {
    "start": 2196.84,
    "end": 2200.78,
    "text": "Und Eis, ja, ist nicht wirklich seine private Armee, aber"
  },
  {
    "start": 2201.38,
    "end": 2202.76,
    "text": "Eis ist Immigration"
  },
  {
    "start": 2202.92,
    "end": 2204.78,
    "text": "and Customs Enforcement."
  },
  {
    "start": 2205.12,
    "end": 2215.86,
    "text": "Das sind die, die, so, wie übersetzt sich das jetzt, die zuständig sind für, unter anderem, für Deportationen, die einfach zuständig sind für illegal im Land lebende."
  },
  {
    "start": 2216.24,
    "end": 2218.08,
    "text": "Sie sind die, die die Deportationen durchführen."
  },
  {
    "start": 2218.12,
    "end": 2219.52,
    "text": "Die Eis hat es immer schon gegeben."
  },
  {
    "start": 2219.74,
    "end": 2228.22,
    "text": "Sie gehen jetzt nur extrem brutal vor und Donald Trump setzt sie einfach immer dort ein, wo seine Anhänger nicht sind, sprich in den großen Städten."
  },
  {
    "start": 2228.4,
    "end": 2237.48,
    "text": "Alle großen Städte, Sie müssen sich vorstellen, wenn Sie die USA haben, die Ränder links und rechts, die großen Städte an der Ostküste und der Westküste sind blau gefärbt."
  },
  {
    "start": 2237.52,
    "end": 2239.28,
    "text": "Das heißt, die wählen immer demokratisch."
  },
  {
    "start": 2239.72,
    "end": 2241.1,
    "text": "Das sind die Gegner."
  },
  {
    "start": 2241.64,
    "end": 2244.66,
    "text": "Die sieht Donald Trump auch aus seinen Gegnern, die großen Städte."
  },
  {
    "start": 2245.04,
    "end": 2246.26,
    "text": "Dorthin schickt er sie."
  },
  {
    "start": 2246.64,
    "end": 2248.22,
    "text": "Und ich war jetzt gerade wieder in Washington."
  },
  {
    "start": 2248.58,
    "end": 2252.12,
    "text": "Ja, da habe ich auch nicht nur Eis, sondern Nationalgarde."
  },
  {
    "start": 2252.22,
    "end": 2274.7,
    "text": "Ja, die besten Teil von Washington, Northwest Washington zum Teil einfach herumstehen, weil er schickt sie ja nicht dorthin, wo wirklich die Probleme sind, sondern dort, wo er möglichst viel gegen die Demokraten tun kann, macht das in seiner Vorstellung sehr geschickt und erreicht er... Beides, glaube ich, bei seinen Anhängern kommt das nicht so schlecht an."
  },
  {
    "start": 2275.12,
    "end": 2283.64,
    "text": "Man muss schon wissen, dass die große Mehrheit der Amerikaner in etwa über achtzig Prozent sagen, unsere Einwanderung wird nicht kontrolliert."
  },
  {
    "start": 2283.78,
    "end": 2287.76,
    "text": "Die Gesetze gäbe es ja, aber die Kontrollen sind nicht da."
  },
  {
    "start": 2287.96,
    "end": 2291.0,
    "text": "Es kommen einfach zu viele Menschen illegal über die Grenze."
  },
  {
    "start": 2291.18,
    "end": 2293.68,
    "text": "Jetzt, ohnehin schon sehr viel weniger unter Donald Trump."
  },
  {
    "start": 2294.14,
    "end": 2302.78,
    "text": "Aber unter Joe Biden ist die Zahl derer, die einfach über die Grenze gekommen sind, wirklich explodiert, jetzt wieder zurückgegangen natürlich."
  },
  {
    "start": 2303.4,
    "end": 2308.9,
    "text": "Und seine Wählerschaft wünscht sich strengere Einwanderungsgesetze."
  },
  {
    "start": 2309.88,
    "end": 2321.92,
    "text": "Und genau da kann er punkten, wenn er sagt, okay, die illegal hier sind oder illegal hier leben, die noch dazu, die die Verbrechen begangen haben, weil er hat ja noch etwas gemacht."
  },
  {
    "start": 2322.0,
    "end": 2331.98,
    "text": "Er hat Einwanderung und die steigende Kriminalität in den Köpfen der Menschen auch verknüpft miteinander, die man von den beiden Sachen verlinkt."
  },
  {
    "start": 2332.68,
    "end": 2340.38,
    "text": "Da kann er bei seinen Anhängerpunkten und er kann den Demokraten etwas, kann Ihnen quasi sagen, schau mal, ich bin der Präsident."
  },
  {
    "start": 2341.12,
    "end": 2343.38,
    "text": "Ich mache jetzt, was ich kann gegen euch."
  },
  {
    "start": 2343.64,
    "end": 2345.52,
    "text": "Die Dame in der ersten Reihe hatte auch noch eine Frage."
  },
  {
    "start": 2345.6,
    "end": 2357.54,
    "text": "Meine Frage war nach dem Kongress, ist er nicht unabhängig oder je nachdem, wie es sich aus Demokraten und Republikanern zusammensetzt?"
  },
  {
    "start": 2357.98,
    "end": 2368.7,
    "text": "Ja schon, unabhängig, ja, vom Präsidenten eigentlich völlig unabhängig, aber beide Häuser sind im Moment von Republikanern dominiert und die republikanische Partei ist."
  },
  {
    "start": 2369.14,
    "end": 2371.86,
    "text": "im Moment eine Trump-Partei und sonst gar nichts."
  },
  {
    "start": 2371.94,
    "end": 2375.28,
    "text": "Es trauen sich ganz, ganz wenige gegen Trump aufzutreten."
  },
  {
    "start": 2375.64,
    "end": 2385.36,
    "text": "Jetzt hat er sich gerade wieder überworfen mit einer seiner eigentlich engsten Anhängerinnen mit Marjorie Taylor Greene, die gewagt hat, ihm zu widersprechen."
  },
  {
    "start": 2385.96,
    "end": 2389.94,
    "text": "Aber er hat diese Partei gekapert und noch hat er sie fest im Griff."
  },
  {
    "start": 2391.06,
    "end": 2400.9,
    "text": "Kann sein, wenn bei den Midterms plötzlich eine Welle gegen ihn kommt, wenn die Wahl wirklich total gegen ihn gerichtet ist, dass erst dann schwerer haben wird."
  },
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    "start": 2401.08,
    "end": 2406.16,
    "text": "Aber Parteien in den USA sind nicht wie bei uns Parteien mit einer festen Struktur."
  },
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    "start": 2407.0,
    "end": 2411.56,
    "text": "Parteien in den USA haben wenig Parteiprogramm."
  },
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    "end": 2414.66,
    "text": "Das Programm macht, wer immer eine Wahl gewinnt."
  },
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    "end": 2418.98,
    "text": "Das ist die Partei und im Moment ist es einfach Donald Trump."
  },
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    "end": 2423.38,
    "text": "Und bei den Demokraten wissen wir nicht so genau, wer das denn jetzt dem Moment ist."
  },
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    "text": "Nehmen wir gleich den Herrn in der ersten Reihe."
  },
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    "text": "Das ist kein langer Weg."
  },
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    "text": "Ich habe mich ja gewundert, dass ein Präsident so einfach das Weiße Haus"
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    "text": "umbauen lassen"
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    "text": "kann."
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    "text": "hat es da keine Proteste gegeben?"
  },
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    "text": "und eine anschließende Frage,"
  },
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    "end": 2445.9,
    "text": "wenn ihm das Weisehaus überhaupt nicht gefallen würde, könnte er es auch abreißen und einen Tramtauer dorthin bauen?"
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    "text": "Goldanmalen wäre auch noch eine Option."
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    "end": 2458.64,
    "text": "Er hat das so überraschend gemacht, dass keiner gewusst hat, was denn da jetzt passiert, bis man gesehen hat, die Bilder vom Abriss des East Wings."
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    "end": 2463.0,
    "text": "Man muss doch schon sagen, es haben viele Präsidenten das weiße Haus umgebaut."
  },
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    "end": 2465.2,
    "text": "Das ist auch einmal abgebrannt in der Vergangenheit."
  },
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    "text": "Also so hoch und heilig ist es nicht."
  },
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    "end": 2478.76,
    "text": "Es ist da schon sehr viel dran herumgebaut worden, natürlich so wie er es jetzt macht und mit seiner Vorstellung, mit diesem goldenen Ballsaal gigantisch groß, der da kommen soll."
  },
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    "end": 2487.02,
    "text": "Das ist wirklich radikal und er hat so so schnell gemacht, dass es hat keinen Widerstand geben können."
  },
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    "text": "Es war schon weg, bis die Leute gemerkt haben, was denn da passiert."
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    "text": "Das ist ja nicht das Einzige, was er macht."
  },
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    "end": 2495.48,
    "text": "Er sieht sich selbst, es dreht sich alles nur um Donald Trump."
  },
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    "end": 2502.84,
    "text": "Und nächstes Jahr feiern die Vereinigten Staaten zweihundertfünfzig Jahre, was vielleicht noch nicht so durchgedrungen ist."
  },
  {
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    "end": 2507.02,
    "text": "was für mich auch überraschend gekommen ist, als ich im Oktober dort war."
  },
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    "text": "Er will auch einen Triumphbogen bauen."
  },
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    "text": "Eine Gigantomanie, John, will das genau, ich weiß nicht, wenn Sie Washington kennen, der Fluss liegt zwischen Washington und Arlington."
  },
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    "text": "Und da gibt es diese eine breite Straße, Brücke, die genau auf den Arlington Freetop, wo zum Beispiel Kennedy und und und und Begraben liegen."
  },
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    "end": 2537.38,
    "text": "Genau auf der anderen Seite des Potomac will er diesen Triumphbogen, das so eine grüne Grasinsel, dort will er ihn hin, bauen es wohl auch nächstes Jahr fertig werden."
  },
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    "end": 2540.0,
    "text": "Ich meine, in Las Vegas steht auch ein Eifelturm nach Bau."
  },
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    "text": "Also warum nicht für Washington?"
  },
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    "text": "Ja."
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    "text": "Haben wir noch ein paar Fragen abseits der Renovierungen."
  },
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    "text": "Sie haben schon vorher angesprochen, dass Zerwürfen ist mit der einen Abgeordneten."
  },
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    "text": "Da war ja der Grund die Jeffrey Epstein-Affäre."
  },
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    "text": "Und wie gefährlich könnte ihn die jetzt wirklich werden?"
  },
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    "text": "Weil man sagt eben, eigentlich gibt es keinen Skandal, der überlebt alles."
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    "text": "Aber wie ist es in dem Fall?"
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    "text": "Ja, Epstein, da hat er halt einen Großteil seiner Anhängerschaft, die wirklich die Epstein-Sache aufgeklärt sehen wollen."
  },
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    "text": "Und da tut er sich schon relativ schwer, er versucht natürlich überall, er geht sofort in die Offensive und sagt jetzt werden die Klintens untersucht, ja der Bill Clinton oder was immer."
  },
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    "end": 2598.56,
    "text": "Ich versuche die Antwort jetzt kurz zu haben, ich glaube es schadet ihm, wird es ihn um die Präsidentschaft bringen, ich glaube nein, er hat schon zwei Impeachments gut überstanden, er hat den Sturm auf das Kapitol als wieder gewählt worden, obwohl es den Sturm auf das Kapitol gegeben hat."
  },
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    "text": "Ich habe da oft sehr viele seine Wähler-Wählerinnen gefragt und das Sturm auf das Kapital stört euch das nicht."
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    "text": "Die Antwort, die ich oft gekriegt habe, naja, was ist passiert?"
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    "text": "Das Kapital steht immer noch."
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    "text": "Wir sind immer noch, funktioniert immer noch alles bei uns."
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    "text": "Ich glaube, er wird auch das durchstehen, Teflonpräsident."
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    "text": "Ich glaube, ein paar Hände waren noch oben."
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    "text": "Ansonsten, ja, in der, so weit kann ich gar nicht zählen, ich glaube, fünften Reihe."
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    "text": "Hallo,"
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    "text": "ich hätte eine kurze Frage."
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    "end": 2640.38,
    "text": "Nur zur nächsten Wahl, zwanzig, ob Kamala Harris eine Kandidatin sein könnte, weil sie ja schon mal jetzt Vizepräsidentin ist."
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    "text": "Ich hoffe nicht."
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    "text": "Ich hoffe, sie macht es nicht."
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    "text": "Sie war keine gute Kandidatin."
  },
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    "text": "Kamala Harris hat in meiner Analyse die Wahl nicht verloren, weil sie eine Frau ist."
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    "text": "Sie hat die Wahl verloren, weil sie eine schlechte Kandidatin ist."
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    "text": "Weil ihr genau das Charisma, die Volks näher gefehlt hat, die es braucht, um Präsidentin zu werden."
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    "text": "Hillary Clinton hatte halt auch diesen ganzen Rucksack der Vergangenheit."
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    "text": "Die war schon immer da, ihr ist alles angelastet worden, was in der Vergangenheit passiert ist."
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    "text": "Kamala Harris war definitiv die falsche Kandidatin, Schulter an, ist meiner Meinung nach Joe Biden, der sich an die Macht geklammert hat, wo alle schon gesehen haben, kann nicht mehr so sein und seine Partei hat ihn da irgendwo gehalten und sein Team hat ihn abgeschirmt."
  },
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    "text": "Kamala Harris vielleicht, die hat jetzt gerade wieder ein Buch geschrieben, das nicht sehr gut aufgenommen wurde, auch die Interviews, die sie dazu gegeben hat, zum Teil nicht wirklich gut angekommen."
  },
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    "text": "Ich hoffe, Sie stellen andere Kandidaten auf, wenn Sie es."
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    "text": "In den Primaries bei den Vorwahlen sind es ohnehin bis zu zehn oder auch fünfzehn Kandidaten."
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    "text": "Also da muss sie sich ja mal durchsetzen."
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    "text": "Bei den Vorwahlen im Jahr zwanzig, als Joe Biden gewonnen hat, war sie einer der ersten, die ausgeschieden ist aus den Vorwahlen."
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    "text": "Sie ist keine gute Wahlkämpferin und sie hat auch nicht wirklich ein Programm gehabt."
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    "text": "Man hat nicht wirklich gewusst, wofür steht sie jetzt?"
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    "text": "Haben wir noch eine abschließende Frage."
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    "text": "Wir haben noch drei Minuten bevor uns die Kollegen von der Buch Wien von der Bühne eskottieren, ansonsten stelle ich noch eine."
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    "text": "Dann stelle ich noch eine abschließende Frage."
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    "text": "Wenn wir noch mal zu diesem Buch zurückkommen, das ist jetzt wieder gemein, weil es außer mir niemand sehen kann."
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    "text": "Aber auf der Rückseite dieses Buches ist die Frau Feid zu sehen und sie hat in der Hand einen kleinen Wackelkopf Donald Trump."
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    "text": "Meine erste Vermutung war, dass Sie in Wahrheit die Kontrolle über Donald Trump haben, quasi die Puppenspielerin sind."
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    "text": "Aber im Vorgespräch haben Sie ziemlich die Augen vertreten, als Sie dieses Bild gesehen haben."
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    "text": "Und ich habe mich erst geweignet, dieses Trump-Puppal da, nein, machen wir nicht."
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    "text": "Und irgendwann habe ich mir gedacht, okay, Trump, er macht sich über alle die ganze Welt lustig."
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    "text": "Das muss er aushalten, dass ich mich auch über ihn lustig mache."
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    "text": "Nach dazu, ich glaube nicht, dass Donald Trump dieses Buch je zur Gesicht bekommen wird."
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    "text": "Können wir wahrscheinlich nur hoffen, oder?"
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    "text": "Ich glaube, das Argument, er macht sich lustig, ich kann mich auch über ihn lustig machen, das muss er aushalten."
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    "text": "Das, glaube ich, auch Humor braucht der Mensch."
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    "text": "Vielen Dank, Frau Feldt, für Ihre Zeit heute und vielen Dank fürs Zuhören bei diesem kleinen Feind."
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    "text": "Und wenn Ihnen diese Folge bis dahin schon einmal gefallen hat und Sie auch die kritische und unabhängige Berichterstattung des Standards unterstützen möchten, dann geht das als Abonnentin oder mit einem einmaligen Unterstützungsbeitrag schon ab drei Euro."
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    "text": "Feedback oder Themenvorschläge schicken Sie gerne an Podcast at der Standard.at."
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