[
  {
    "start": 0.06,
    "end": 1.54,
    "text": "Die FPÖ im Umfrage hoch."
  },
  {
    "start": 1.88,
    "end": 10.32,
    "text": "Eine aktuelle Hebung des Market Instituts weist die Freiheitlichen bei fast vierzig Prozent aus, während die ehemaligen Großparteien unter zwanzig Prozent fallen."
  },
  {
    "start": 10.98,
    "end": 16.079,
    "text": "Wie ist dieser anhaltende Höheflug der FPÖ zu erklären und kann sich daran noch irgendetwas ändern?"
  },
  {
    "start": 16.54,
    "end": 17.46,
    "text": "Darüber sprechen wir heute!"
  },
  {
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    "end": 21.64,
    "text": "Ich bin Daniel Retschitz-Ecker, das ist Thema des Tages – Der Nachrichten Podcast des Standards."
  },
  {
    "start": 27.16,
    "end": 32.5,
    "text": "Und bevor es losgeht noch ein riesengroßes Dankeschön an euch alle, die uns zuhören und auch hier auf YouTube zuschauen."
  },
  {
    "start": 32.6,
    "end": 35.88,
    "text": "Wir können wirklich nicht glauben wie stark und schnell unsere Community wächst!"
  },
  {
    "start": 36.46,
    "end": 42.78,
    "text": "Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen dann geht das am besten weiterhin über einen Standard-Abo und da gibt's auch derzeit ein exklusives Angebot."
  },
  {
    "start": 43.1,
    "end": 48.68,
    "text": "Die ersten drei Monate gibt es für nur je drei Euro Alle Informationen dazu in den Show Notes."
  },
  {
    "start": 48.92,
    "end": 56.98,
    "text": "mit diesem Abo unterstützt ihr nicht nur diesen Podcast sondern auch die weitere Arbeiterstandard Jedes Monat drei Euro für drei Monate, Link in den Shownauts."
  },
  {
    "start": 57.18,
    "end": 57.78,
    "text": "Und jetzt geht's los!"
  },
  {
    "start": 58.54,
    "end": 64.36,
    "text": "Da wird Pfarrhofer heute hier im Standard-Podcast erst Meinungsvorschau und Institutsvorstand des Linzermarketinstituts."
  },
  {
    "start": 64.44,
    "end": 65.54,
    "text": "Ich grüße Sie Herr Pfarrhofer."
  },
  {
    "start": 65.98,
    "end": 66.64,
    "text": "Hallo und Grüß Gott."
  },
  {
    "start": 67.72,
    "end": 74.42,
    "text": "Herr Pfahrhofer eine große Sonntagsfrage die sie für den Standard erstellt haben besprechen wir heute in diesem Podcast."
  },
  {
    "start": 75.32,
    "end": 79.5,
    "text": "Wenn kommenden Sonntag Wahlen wären wie würden denn die Parteien abschneiden?"
  },
  {
    "start": 79.6,
    "end": 81.48,
    "text": "fangen wir gleich mit den Zahlen am besten an."
  },
  {
    "start": 82.6,
    "end": 88.56,
    "text": "Also da gibt es eine klare Nummer eins und das ist dieselbe Nummer eins wie auch bei der letzten Nationalratswahl im Jahr zwanzig vierundzwanzig."
  },
  {
    "start": 88.64,
    "end": 91.14,
    "text": "nur, dass Prozentergebnis wäre aus heutiger Sicht ein anderes."
  },
  {
    "start": 91.92,
    "end": 95.44,
    "text": "Die FPÖ hatte beim letzten Wahlgang vor, was sind's jetzt gut?"
  },
  {
    "start": 95.5,
    "end": 99.48,
    "text": "Eineinhalb Jahren oder bald zwei Jahre hat die FPÖ achtundzwantigkommarachtprozent."
  },
  {
    "start": 99.56,
    "end": 105.24,
    "text": "Jetzt liegt sie zehn Prozent ungefähr drüber bei achtunddreißig Prozent also ganz ganz eindeutig auf Platz Eins."
  },
  {
    "start": 105.92,
    "end": 113.42,
    "text": "Platz zwei ist relativ hart umkämpft, die ÖVP legt knapp vor der SPÖ über beide unter den zwanzig Prozent Marke aktuell so bei achtzehn und siebzehn Prozent."
  },
  {
    "start": 114.42,
    "end": 119.84,
    "text": "Und dann kommen quasi Kampf von Platz vier und fünf, die Grünen etwa bei zwölf und die Neos bei zehn Prozent."
  },
  {
    "start": 119.94,
    "end": 125.0,
    "text": "Also beide noch auch wieder mit Respektabstand zu den ehemals beiden Großparteien ÖVP und SPÖ."
  },
  {
    "start": 125.12,
    "end": 137.6,
    "text": "Aber was wir hier ganz eindeutig sehen ist dass sich der Trend-Thema schon in den letzten Jahren oder bei der letzten Nationalratswahl gesehen haben mit steigender Zustimmung zur FPÖ das sich der Name manifestiert hat und dass dazu gewinnen deutlich stärker geworden ist."
  },
  {
    "start": 137.84,
    "end": 138.74,
    "text": "und man muss bedenken."
  },
  {
    "start": 141.02,
    "end": 144.86,
    "text": "Das war nicht irgendein Ergebnis für die FPÖ, das war der ein bestes Abschneiden in der Historie."
  },
  {
    "start": 144.9,
    "end": 148.16,
    "text": "also dementsprechend ausgehend von einem bereits sehr guten Ergebnis für den FPÖ."
  },
  {
    "start": 149.0,
    "end": 154.64,
    "text": "Das Ergebnis jetzt aktuell natürlich alles ohne Wahlkampf untergleichen wäre noch deutlich besser und deutlich stärder."
  },
  {
    "start": 155.08,
    "end": 158.68,
    "text": "Da gehen wir gleich ins Detail und schauen uns an was diese Daten zeigen."
  },
  {
    "start": 159.72,
    "end": 166.9,
    "text": "Haben Sie Details dazu, welche Gruppen in der Bevölkerung es sind die derzeit bevorzugt der freiheitlichen Ihre Stimme geben würden?"
  },
  {
    "start": 168.12,
    "end": 172.46,
    "text": "Also grundsätzlich muss man sagen wenn man bei achtunddreißig Prozent liegt dann kann man das nicht über eine Gruppe klären."
  },
  {
    "start": 172.5,
    "end": 176.52,
    "text": "Also da geht nicht die Jungen oder die Alten und dann geht sich das ganze aus und auch nicht die Männer oder die Frauen."
  },
  {
    "start": 177.46,
    "end": 187.64,
    "text": "also wir sehen bei den Freiheitlichen schon sehr eindeutig dass die freiheitliche Wählerinnen und Wähler eher Wähler sind also eher männlich Männer beim Männern noch etwas stärker ausgeprägt als Bedamen Erstens."
  },
  {
    "start": 187.78,
    "end": 205.74,
    "text": "Zweitens, bei älteren Personengruppen etwas stärker – das ist der zweite Aspekt ja ins Auge springt – der dritte Punkt, den wir ganz eindeutig sehen, ist eher dass es Personen mit eher niedrigerem Bildungsniveau deutlich häufiger zu den Freiheitlichen tendieren und auch in sehr ländlichen Strukturen auch da gibt's eher mehr Zustimmung für die Freiheitlichen."
  },
  {
    "start": 205.78,
    "end": 210.96,
    "text": "also das wären so die klassischen socio-demografischen Parameter, die wir hier sehen."
  },
  {
    "start": 211.08,
    "end": 222.14,
    "text": "Ein Aspekt der Zweite Aspekte, fast noch schärfer oder eintheitig in der Trennung ist es dann wenn wir nicht über soziathemographische Punkte nachdenken wie Alter und Geschlecht und dergleichen sondern wenn wir über psychografische Punkte Nachdenken."
  },
  {
    "start": 222.44,
    "end": 223.42,
    "text": "Wie geht's da denn gerade?"
  },
  {
    "start": 224.52,
    "end": 227.84,
    "text": "Und da sind wir ganz einteiltig dass die sagen ich mach mir Sorgen um die Zukunft."
  },
  {
    "start": 228.36,
    "end": 231.82,
    "text": "Ich blicke mit Pessimismus und nicht mit Optimismus in die Zukunft beispielsweise."
  },
  {
    "start": 232.0,
    "end": 236.38,
    "text": "oder ich habe den Eindruck, dass mein Leben vielleicht nicht ganz so rund läuft aktuell."
  },
  {
    "start": 236.98,
    "end": 243.4,
    "text": "Das sind dieser Gruppe die Zustimmung zur FPÖ deutlich höher ist als zu allen anderen Parteien."
  },
  {
    "start": 243.44,
    "end": 245.0,
    "text": "also dementsprechend ganz eindeutig."
  },
  {
    "start": 245.66,
    "end": 249.74,
    "text": "der Zuspruch für die FPÖ kommt vor allem auch daraus, dass es Menschen gibt."
  },
  {
    "start": 249.82,
    "end": 251.94,
    "text": "Die derzeit das Gefühl um es läuft nicht ganz rum."
  },
  {
    "start": 252.04,
    "end": 253.54,
    "text": "Wir haben natürlich Wirtschaftskrise und alldass."
  },
  {
    "start": 254.46,
    "end": 264.82,
    "text": "Und diese Wirtschaftskrisis ist derzeit sicher eher ein Durbo für den FPÖ und hilft der FPÖ ganz eindeutig eben Stimmen zu generieren und von der aktuellen Lage zu profitieren."
  },
  {
    "start": 266.42,
    "end": 273.88,
    "text": "Das ist jetzt eine total subjektive Wahrnehmung und korrigieren Sie mich da gerne aber ich kenne niemanden in meinem freunden und bekannten Kreis der gerade keine Angst vor der Zukunft hat."
  },
  {
    "start": 276.84,
    "end": 282.94,
    "text": "unübersichtlich und auch irgendwie durchaus beängstigend, demnach müsste er die FPÖ bei ninety-fünf Prozent fast schon stehen."
  },
  {
    "start": 284.72,
    "end": 286.64,
    "text": "Das ist vielleicht ein Zukunftszenario, das Sie da ansprechen?"
  },
  {
    "start": 286.68,
    "end": 290.06,
    "text": "Also natürlich sind es so, wir haben natürlich jeden mehr, also ninety-five Prozent glaube ich nicht."
  },
  {
    "start": 290.32,
    "end": 297.28,
    "text": "von dem abgesehen Wir haben schon noch wenn sie über Optimismus nachdenken, sie finden zu twenty fünf bis dreißig Prozent aktuell sehr niedrige Werte sagt."
  },
  {
    "start": 297.36,
    "end": 299.9,
    "text": "Ich blicke auf den nächsten Monat mit Optimismus und Zuversicht."
  },
  {
    "start": 301.92,
    "end": 307.24,
    "text": "Da gibt es schon zwei Gruppen und es gibt deutlich mehr, die pessimistisch sind."
  },
  {
    "start": 308.18,
    "end": 312.2,
    "text": "Aber es gibt schon noch Optimisten oder die sagen, es wird so bleiben wie es aktuell nicht ist."
  },
  {
    "start": 312.26,
    "end": 313.28,
    "text": "Also das sehen wir."
  },
  {
    "start": 314.54,
    "end": 317.82,
    "text": "Wenn man an die Zukunft denkt oder wenn man sagt Wie geht's dir denn derzeit in deinem Leben?"
  },
  {
    "start": 317.88,
    "end": 320.1,
    "text": "Führst du ein sehr gutes oder wenig oder gar nicht gutes Leben?"
  },
  {
    "start": 320.14,
    "end": 326.1,
    "text": "und da hoffe ich dass Ihren Freundeskreis nicht alle sagen sie führen kein gutes Leben bei dieser Frage messen Sie das ganz ähnlich."
  },
  {
    "start": 326.3,
    "end": 329.12,
    "text": "Die die sagen mein Leben ist eigentlich groß nun ganzen sehr gut oder gut."
  },
  {
    "start": 329.7,
    "end": 340.36,
    "text": "Die werden deutlich weniger wahrscheinlich die FPÖ wählen als die die sagen Mein Leben läuft gerade wenig Das es Unsicherheiten gibt in unserer Bevölkerung, dass wir uns sorgen machen was denn alles weiter auf uns zukommt."
  },
  {
    "start": 340.96,
    "end": 347.38,
    "text": "Wir lernen ja gerade jeden Tag mit Krise umzugehen weil letztlich seit der Pandemie wie von einer Krise die nächste Schlittern oder Rutschen."
  },
  {
    "start": 347.46,
    "end": 350.6,
    "text": "und jetzt kommt dann die Herausforderung Karrier auf uns zu wo wir alle noch nicht wissen."
  },
  {
    "start": 350.66,
    "end": 353.62,
    "text": "das bedeutet das für uns ein Arbeitsplatz für unser Leben für die Gesellschaft?"
  },
  {
    "start": 354.66,
    "end": 357.5,
    "text": "da gibt's ja noch Faktoren die sich auch nicht leichter machen werden in Zukunft."
  },
  {
    "start": 357.58,
    "end": 361.04,
    "text": "aber Das muss man ganz ehrlich sagen, dieser Punkt ist noch gar nicht eingepreist."
  },
  {
    "start": 361.08,
    "end": 367.58,
    "text": "Also Sie können nicht davon ausgehen dass hundertprozent der österreichischen Bevölkerung die jetzt schon darüber nachdenken welche Auswirkungen hat denn KI auf mein Leben?"
  },
  {
    "start": 369.12,
    "end": 369.78,
    "text": "Auf meinen Beruf?"
  },
  {
    "start": 370.02,
    "end": 375.68,
    "text": "da gibt es genug die nicht berufstätig sind die bereits in Pensionen sind untergleichen aber ja diese Unsicherheiten die wir sehen und die wir spüren."
  },
  {
    "start": 376.28,
    "end": 378.62,
    "text": "die prägen natürlich unser Leben unsere Entscheidungsfindung."
  },
  {
    "start": 378.68,
    "end": 386.74,
    "text": "und jetzt ganz banal formuliert wenn ich das Gefühl habe mir geht's nicht gut Dann könnte eine Hypothese bei mir in meinem Kopf sein, ich bin schuld."
  },
  {
    "start": 386.88,
    "end": 387.32,
    "text": "Mein Fehler!"
  },
  {
    "start": 387.36,
    "end": 388.02,
    "text": "Ich mach was falsch."
  },
  {
    "start": 389.0,
    "end": 393.14,
    "text": "Zweithypothese könnte es sein wer andere ist schuld, wer andere macht was falsch damit's mir gerade nicht so gut"
  },
  {
    "start": 393.22,
    "end": 393.34,
    "text": "geht.\"."
  },
  {
    "start": 394.1,
    "end": 406.38,
    "text": "Das ist natürlich psychologisch betrachtet die fast leichtere Variante, also nicht reflektiert über seine eigenen Problemefelder Verbesserungspunkte nachzudenken sondern zu sagen würden die da oben das anders und besser machen dann wäre meine Situation deutlich besser."
  },
  {
    "start": 406.86,
    "end": 419.26,
    "text": "Und genau das ist die Situation von der natürlich die FPÖ profitieren wo die FPö Wählerinnen und Wähler die jetzt da sind sagen ja die da oben da sind wir im mitten in der Politik Da gibt es Fehler, da gibt's zu viel Geld und dort wird falsch entschieden."
  },
  {
    "start": 419.4,
    "end": 424.64,
    "text": "Und drum gehts mir schlechter, darum dumm ich mich schwerer und drum ist mein Leben vielleicht nicht so wie ich es gerne"
  },
  {
    "start": 424.68,
    "end": 424.88,
    "text": "hätte.\"."
  },
  {
    "start": 424.92,
    "end": 431.62,
    "text": "Also dementsprechend diese Unsicherheit das ist definitiv für eine Oppositionspartei leichter als für die regierenden Parteien."
  },
  {
    "start": 431.98,
    "end": 440.9,
    "text": "Das sehen wir ja nicht nur bei uns sondern auch in anderen Staaten dass sich regierende Parteien relativ schwer tun und bei uns mit der aktuellen Budget-Situation die macht sie auch gerade nicht leichter."
  },
  {
    "start": 440.94,
    "end": 447.7,
    "text": "also derzeit sind er eher Sparmaßnahmen die nicht ganz so toll sind angesagt, dass sich die Regierung muss unpopuläre Maßnahmen treffen."
  },
  {
    "start": 448.14,
    "end": 450.9,
    "text": "Das ist natürlich etwas das braucht den Herr Keckling nicht machen."
  },
  {
    "start": 450.94,
    "end": 452.98,
    "text": "da kann er sagen das ist falsch und darf nicht gespart werden."
  },
  {
    "start": 453.92,
    "end": 471.02,
    "text": "Also dementsprechend das führt natürlich dazu dass die FPÖ von dieser aktuellen Situation profitiert von dieser Konstellation profitiert und ja es nicht so aussieht als wären drei vier Wochen des Ergebnis ein ganz anderes und wären's wieder bei achtundsanzig Prozent sondern das schaut dann derzeit relativ stabil aus dieses hohe Niveau das sie derzeit haben."
  },
  {
    "start": 472.26,
    "end": 476.2,
    "text": "Ich würde das gerne noch einmal konkretisieren und korrigieren Sie mich da auch wieder gerne."
  },
  {
    "start": 476.28,
    "end": 494.1,
    "text": "Das ist eine Beobachtung, die ich in der Vergangenheit immer wieder aufgeschnappt habe und bei Meinungsforschern und Politikbeobachtern gelesen habe – nämlich dass der klassische FPÖ-Wähler ja eigentlich nicht der ist dem es aktuell schon wirklich schlecht geht sondern der, der Angst davor hat, dass es ihm in der Zukunft schlecht gehen wird also der, den er in seinem Einfamilienhaus sitzt."
  },
  {
    "start": 495.96,
    "end": 497.52,
    "text": "fiktives und plakatives Beispiel."
  },
  {
    "start": 497.88,
    "end": 501.36,
    "text": "Angst davor hat es, dass eine mögliche Erbschaftssteuer einer linken Partei seinen Kindern das Haus"
  },
  {
    "start": 501.44,
    "end": 501.74,
    "text": "wegnimmt.\"."
  },
  {
    "start": 503.8,
    "end": 507.0,
    "text": "Also natürlich gibt es bei uns Menschen, die aktuell von Abend betroffen sind."
  },
  {
    "start": 507.04,
    "end": 510.76,
    "text": "Aber ganz ehrlich wir sieht noch immer ein sehr reiches Land was für Mensch eigentlich sehr gut geht."
  },
  {
    "start": 512.0,
    "end": 516.4,
    "text": "Wenn sie nur mit Personen in Armut eine Wahl gewinnen wollen wäre es derzeit relativ schwer."
  },
  {
    "start": 516.48,
    "end": 520.32,
    "text": "also natürlich ja die Hypothese oder diese Aussage die Sie gedätigt haben das stimmt zu hundert Prozent."
  },
  {
    "start": 520.4,
    "end": 522.82,
    "text": "Natürlich geht's sehr stark um Verlustängste."
  },
  {
    "start": 523.12,
    "end": 549.74,
    "text": "Wir haben vertrauensverlust in viele Organisationen und ich formuliere Sie mir recht gern so Das war eine Geschichte, die wir gelernt haben."
  },
  {
    "start": 550.68,
    "end": 552.02,
    "text": "Und da steht jetzt einfach in Frage."
  },
  {
    "start": 552.08,
    "end": 556.96,
    "text": "Die Frage ist, wenn Sie das Beispiel ansprechen sieht es im Einfamilienhaus und eigentlich mache ich mir Sorgen dass eben weiterfärbt wird."
  },
  {
    "start": 557.32,
    "end": 558.8,
    "text": "genau da sprechen wir dieses Thema an."
  },
  {
    "start": 559.34,
    "end": 560.44,
    "text": "wie geht's denn meine Kindern?"
  },
  {
    "start": 560.52,
    "end": 561.6,
    "text": "Wie gehts denn weiter mit uns?"
  },
  {
    "start": 561.72,
    "end": 563.46,
    "text": "Wie sieht denn unsere Zukunft aus?"
  },
  {
    "start": 564.68,
    "end": 566.3,
    "text": "was passiert denn da in unserer Gesellschaft?"
  },
  {
    "start": 566.62,
    "end": 570.94,
    "text": "Und diese Unsicherheit ist halt die wo man einfach sagen gut irgendwer ist ja schuld dran dass das so ist."
  },
  {
    "start": 570.98,
    "end": 572.04,
    "text": "Das ist nicht mehr so wie früher."
  },
  {
    "start": 572.48,
    "end": 576.08,
    "text": "das hat ja gut funktioniert dieser wachsende Wohlstand den wir in der Gesellschaft gehabt haben."
  },
  {
    "start": 577.6,
    "end": 581.48,
    "text": "Und wenn man dann schuldig sucht, sonst findet man die natürlich gerne in der Politik."
  },
  {
    "start": 581.58,
    "end": 585.7,
    "text": "Weil da wären natürlich Maßnahmen getroffen, die unser aller Leben beeinflussen – die Gesellschaft beeinflussend!"
  },
  {
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    "end": 588.86,
    "text": "Die Frage ist halt auch, vielleicht machen wir es uns denn?"
  },
  {
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    "end": 590.26,
    "text": "Können wir in Österreich all das so"
  },
  {
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    "text": "entscheiden?!"
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  {
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    "end": 597.04,
    "text": "um unser Leben für die nächsten zehn, zwanzig, dreißig oder noch ein paar Jahre quasi sicher und gut zu machen."
  },
  {
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    "end": 604.16,
    "text": "Oder leben wir in einer sehr vernetzten Welt wo wir nicht unser kleines feines Österreich sind sondern wo wir davon abhägt sind was passiert in Deutschland?"
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  {
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    "end": 605.12,
    "text": "Was passiert in den USA?"
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  {
    "start": 605.36,
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    "text": "Wo?"
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  {
    "start": 605.68,
    "end": 607.48,
    "text": "was passiert an kriegerischen Orten usw."
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  {
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    "end": 609.34,
    "text": "Weltwirtschaft und Co."
  },
  {
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    "end": 610.92,
    "text": "wie beeinflusst uns das?"
  },
  {
    "start": 611.04,
    "end": 613.34,
    "text": "Und wie stark können wir denn da dagegen mitspielen?"
  },
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    "end": 628.46,
    "text": "Also dementsprechend ja diese Zukunftsängste sind natürlich sehr relevant bei Beinflussen und die dann dazu führen, dass die FPÖ dann einfach Wählerinnen oder Wähler gewinnt, die sie vor zehn, zwanzig Jahren nicht hatte."
  },
  {
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    "end": 633.06,
    "text": "Noch einmal eine ganz kurz persönliche Note auch in solchen Interviews eigentlich nichts verloren hat."
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    "end": 644.26,
    "text": "ich kann mich immer noch sehr gut erinnern an eine Aussage eines Geschichtslehrers von mir in meiner Schulzeit der damals zu uns gesagt hat ihr seid die letzte Generation der es besser geht als den Eltern."
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    "text": "Und das spielt ja genau in das rein, was Sie jetzt gerade angesprochen haben."
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    "text": "müsste demnach nicht gerade bei den Jungen die quasi sehenden Auge sind eine schlechtere Zukunft laufen als ihre Eltern Die Zustimmung für die FPÖ nochmal deutlich höher sein als bei anderen Altersgruppen."
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    "text": "Wer der logische Gedanken ging, kommt aber gleich ein kleines Arber dazu."
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    "text": "Aber das ist natürlich die Kommunikationsschiene eine ganz andere."
  },
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    "text": "Also junge Menschen ... Wenn man sich das jetzt weltweit ansieht sind junge Menschen eine deutlich homogenere Kultur weltweit als es ältere Menschen sind."
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    "end": 683.26,
    "text": "also mit anderen Worten formuliert zwischen fünf und siebzigjährigen in unterschiedlichen Ländern ist der Unterschied deutlich größer als zwischen fünfund zwanzigjährigen im den Ländern in unterschiedlichem Ländern."
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    "text": "So einen ganz simplen Grund weil einfach das Medien- und Medienkonsum ein ganz anderes."
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    "end": 698.14,
    "text": "Insta und Co, wo halt vieles egal ob sie jetzt den Basser in Wien, Bratislava oder ganz anders sitzen muss ich ganz ähnliche Dinge konsumieren."
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    "text": "Junge Menschen damit auch deutlich weltoffener sind als es ältere Menschen sind."
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    "text": "also junge Menschen die Generation Meine Kinder, die sind so was wie Grenzkontrollen bei uns im Europa nicht gewohnt."
  },
  {
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    "end": 713.4,
    "text": "Meine Generation ist aufgewachsen und wenn man nach Basso gefahren ist hat man eine Bass gebracht."
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    "end": 725.3,
    "text": "also dementsprechend gibt es mal auch wieder mit den Grenzkontrollern nach Deutschland aber grundsätzlich diese Offenheit dieses freie dieses Teil einer europäischen Nation oder Europäischen Union eines europäischen Kontinents zu sein und nicht ein eigenes Binnenland."
  },
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    "text": "Diese Weldoffenheit ist bei jungen Menschen deutlich stärker ausgeprägt."
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    "end": 737.18,
    "text": "Und ohne der FPÖ neidretend zu wollen, Weltoffenheit ist wahrscheinlich nicht der Kernwert mit dem sich die FPÖ selbst beschreiben würde wenn man es auf drei Schlagworte begrenzen würde."
  },
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    "text": "Also dementsprechend gibt's natürlich gegenteilige Strömungen."
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    "text": "also gerade gut gebildete Menschen also Urbana-Bereich, diese sind natürlich keine klassische FPÖ-Zielgruppe."
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    "end": 756.2,
    "text": "Die sind dann aber auch nicht bei SPÖ und ÖVP so Hause sondern die sind da natürlich mehr bei Begrünen oder auch bei den Neos zu finden als beim ÖVPs."
  },
  {
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    "text": "in Relation gesehen."
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    "text": "zum Gesamtergebnis"
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    "text": "Sie haben schon statt Landgefälle angesprochen."
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    "text": "Gibt es dieses klassische Stadt-Landgefälle eigentlich noch, dass sich die FPÖ aber auch natürlich die ÖVP am Land und Anführungszeichen leichttut?"
  },
  {
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    "end": 775.0,
    "text": "Aber in den großen Städten Linz, Wien, Graz vielleicht auch noch Salzburg, Innsbruck deutlich schwieriger auf den Boden kommt?"
  },
  {
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    "end": 775.36,
    "text": "Ja."
  },
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    "text": "Brauchen wir so die Wahlergebnisse ansehen."
  },
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    "start": 777.78,
    "end": 787.56,
    "text": "bei den letzten Wahlen also wenn man es gibt natürlich immer Ausreiß, aber vereinfacht formuliert gewinnt die SPÖ, aber auch die FPÖ gilt es weniger für den ÖVP."
  },
  {
    "start": 787.78,
    "end": 790.58,
    "text": "Die FPÖ hat natürlich sehr stark von der SPÖ Stimmen gewonnen."
  },
  {
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    "end": 796.76,
    "text": "im klassischen Arbeiterbereich also man braucht nur noch Wienblicken und der Gemeindebau ist mittlerweile eher FPÖ-lastig als SPÖ lastig."
  },
  {
    "start": 796.82,
    "end": 799.12,
    "text": "da hat sich einiges getan in den letzten zwanzig dreißig Jahren."
  },
  {
    "start": 799.18,
    "end": 803.76,
    "text": "Aber so dieses Stadtlandgefälle gibt's natürlich sehr sehr stark wenn man Richtung ÖVB blickt."
  },
  {
    "start": 803.8,
    "end": 806.74,
    "text": "Also die ÖVPD tut sich deutlich leichter in ländlichen Strukturen."
  },
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    "end": 816.66,
    "text": "Wir brauchen uns nur die Ergebnisse der Landtags oder Gemeinderatswahlen ansehen Schattesergebnis für die ÖVP deutlich besser als dann, wenn es quasi im blendlichen Bereich unterwegs ist."
  },
  {
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    "end": 818.14,
    "text": "Als wenn sie in der großen Städte ist."
  },
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    "start": 818.18,
    "end": 820.46,
    "text": "Also brauchen wir nur nach Wien schauen und nach Linz schauen."
  },
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    "end": 821.64,
    "text": "also das schaut halt überall recht ähnlich"
  },
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    "start": 821.68,
    "end": 821.76,
    "text": "aus.\"."
  },
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    "start": 822.44,
    "end": 825.16,
    "text": "Stichwort Medien, reden wir auch kurz über diesen Aspekt."
  },
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    "text": "man kriegt ja in den klassischen Medien unter Anführungszeichen von den freiheitlichen relativ wenig mit, muss man dazu sagen auch vom Parteichef."
  },
  {
    "start": 833.28,
    "end": 841.16,
    "text": "Da gab es schon deutlich Aktivere aber trotzdem jedes mal wenn man die Sonntagsumfrage aufschlägt egal in welcher Zeitung dann hat die FPÖ ein paar Prozentpunkte dazugewonnen."
  },
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    "end": 842.38,
    "text": "Woran liegt das?"
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    "text": "Ist es vielleicht das eigene Medienimperium dass inzwischen so groß ist, dass man uns als Medien eigentlich gar nicht mehr braucht oder warum?"
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    "start": 849.4,
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    "text": "Also ja, kurze Antwort Ja!"
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  {
    "start": 853.06,
    "end": 855.14,
    "text": "Sehr sehr stark auf das eigene Mediamemperium zurückzuführen."
  },
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    "end": 859.34,
    "text": "Man kann der FPÖ vieles vorwärfen, eines kann man ja nicht vorwerfen."
  },
  {
    "start": 860.08,
    "end": 863.72,
    "text": "Dass das strategische Planungsfehler gemacht hat was Medienarbeit anlangt, das kann man nicht vorwürfen."
  },
  {
    "start": 863.78,
    "end": 868.8,
    "text": "also die FPÖ hat schon seit vielen Jahren, es hat schon bei Jörg Heider begonnen dass er quasi gegen UF geschimpft hat."
  },
  {
    "start": 868.84,
    "end": 882.8,
    "text": "Das war quasi achtziger Jahre, das sind vierzig Jahre aus und Dieser Weg ist konsequent beschritten worden und hat schon vor einem Jahrzehnt begonnen, dass man sehr stark auf eigene Kanäle gesetzt hat."
  },
  {
    "start": 882.84,
    "end": 887.32,
    "text": "Dass man damals mit Facebook und Co versucht hat die eigenen Wählerinnen zu erreichen."
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  {
    "start": 887.38,
    "end": 891.1,
    "text": "Und dieser Weg wurde konsequent beschritten so dass es jetzt möglich ist das man sagt."
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    "text": "mich interessieren."
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    "end": 896.82,
    "text": "diese klassischen Mainstream-Medien sind eh alle Regierungstreu Die brauche ich nicht mehr."
  },
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    "end": 907.84,
    "text": "Ich erreiche meine Zielgruppe über meine Kanäle, meine Social Media Kanälen, mein Radio Center, was auch immer alles und da geht es halt umreflektiert dahin."
  },
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    "end": 912.22,
    "text": "Da gibt's heute nicht den kritischen Journalisten eine kritische Frage stellt sondern da gibts halt meine"
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    "end": 912.48,
    "text": "Meinung.\"."
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    "text": "Habe man strategisch aufgebaut, hat als das heutige Sicht sehr gut funktioniert für die FPÖ."
  },
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    "end": 927.16,
    "text": "und dementsprechend kann sich es den FPÖ leisten eben nicht in eine zib Zwei zu gehen oder nicht im Standard-Modcast im Detail zu diskutieren über die eigenen Positionen."
  },
  {
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    "end": 936.28,
    "text": "Weil es erstens die eigenen Wähler dort ohnehin kam erwischen und zweitens weil es die eigene Wähler viel besser über ihre Kanäle ohne kritische Fragen erreichen."
  },
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    "end": 941.88,
    "text": "Also dementsprechend das war definitiv oder ist definitiv ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die FPÖ."
  },
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    "end": 951.18,
    "text": "Zweiter Aspekt ist natürlich auch, wenn ich das anders anpacken und anders drehen darf würde die Regierungsarbeit total super funktionieren?"
  },
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    "end": 958.38,
    "text": "Würde der Bundeskanzler oder der Vizekanzler total beliebt sein und tolle Personenwerte haben dann wäre es natürlich für die."
  },
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    "end": 967.04,
    "text": "Da hat die Regierungsarbeit jetzt ohne zu kritisch sein zu wollen, aber durchaus den einen oder anderen Verbesserungspunkt aus der Sicht der Bevölkerung liefert."
  },
  {
    "start": 967.8,
    "end": 970.68,
    "text": "Wenn Maßnahmen kommuniziert werden und die vielleicht gar nicht so schlecht wären."
  },
  {
    "start": 970.72,
    "end": 972.64,
    "text": "das wird es erst darüber diskutieren was falsch ist."
  },
  {
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    "end": 983.28,
    "text": "wenn sich aus den eigenen Parteien nach einer halben Stunde schon siebzehn Gegner gemeldet haben zur Vorschlägen dieser Regierung dann ist die Frage warum sollte Herr Kickel danach auftreten dass diese Arbeit erledigen ohnehin andere?"
  },
  {
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    "end": 992.68,
    "text": "für ihn also dementsprechend ja diese Medienstrategie die funktioniert profitiert natürlich auch davon, dass die Regierungsarbeit jetzt sehr kritisch gesehen wird."
  },
  {
    "start": 993.6,
    "end": 1005.72,
    "text": "Wir kommen gleich noch zu den anderen Parteien und wie sie vielleicht doch selbst schuld an der aktuellen Situation sind Stichwort Selbstzerfleischung gibt es ja gerade in der jüngeren Vergangenheit wieder einige durchaus fast schon unterhaltsame Beispiele."
  },
  {
    "start": 1006.64,
    "end": 1012.7,
    "text": "Ich würde gerne aber auf einen Aspekt noch gerne eingehen und da würde ich Ihre Einschätzung als Meinungsforscher noch einholen."
  },
  {
    "start": 1013.18,
    "end": 1024.46,
    "text": "Wir wissen es von anderen Parteien, beispielsweise von den NEOS, so ein klassisches Beispiel das die in den Umfragen durchaus immer ganz gut dastehen dann aber am Wahltag das Problem haben diese Stimmen tatsächlich über die Zielgerade zu führen."
  },
  {
    "start": 1025.04,
    "end": 1025.96,
    "text": "Wie ist das bei der FPÖ?"
  },
  {
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    "end": 1039.079,
    "text": "Ich bin mir ziemlich sicher dass auch ihr Institut ja hier extra Fragen hat um das abzufragen wie sicher man sich denn tatsächlich ist ich glaube bei der nächsten Nationalratswahl hundert Prozent ihr Kreuz dort zu machen."
  },
  {
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    "end": 1046.819,
    "text": "Also jetzt, wenn der geplantete Mensch, schauen wir mal wie lang es auch wirklich wird, ob sich die Regierung muss es fast zwanzig-neinundzwanzig sein?"
  },
  {
    "start": 1046.859,
    "end": 1051.4,
    "text": "Sie brauchen jeden Tag um eine Stimungsumkehr zu schaffen und derzeit miteinander eben beide unter zwanziger Prozent liegen."
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    "text": "Also dementsprechend gehen wir von zwanzich neunundzwzig aus!"
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    "text": "Wenn man sich die Sicherheit der Wahlentscheidung ansieht, dann finden sie aktuell eigentlich die größte Sicherheit dass ich das Kreuz dort mache bei der FPÖ."
  },
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    "end": 1069.18,
    "text": "Also die sind überzeugt und ja Sie sprechen da sehr stark auch vergangen heran wenn wir zurückdenken."
  },
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    "end": 1076.22,
    "text": "also Jörg Heider ist in die Politik gekommen ist und bin seit mehr als dreißig Jahren in der Meinungsforschung."
  },
  {
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    "end": 1082.26,
    "text": "in den Neunzigerjahren war natürlich das Problem für uns Meinungsvorscher dass niemand zugegeben hat diesen Kerl dazu wählen."
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    "start": 1082.42,
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    "text": "oder gab es ein klassisches Underreporting?"
  },
  {
    "start": 1084.4,
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    "text": "man hat nicht zugegebend die FPÖ zu wählen."
  },
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    "end": 1092.64,
    "text": "Dieses Thema finden Sie heute nicht mehr, also mit komplett tiefen Entspannung wird das zu Protokoll gegeben."
  },
  {
    "start": 1093.12,
    "end": 1104.42,
    "text": "Wir haben eher eine Zeit lang gehabt, es ist jetzt flaut gerade ein bisschen ab dass wir wie Skandale rund um den ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz sehr stark in den Medien waren, dass wir ja Underreporting bei der ÖVP gehabt haben."
  },
  {
    "start": 1104.5,
    "end": 1108.26,
    "text": "Also dass man ja die ÖVPs schon nicht mehr zugegeben gehabt hat weil sie so stark richtig in den Medien waren."
  },
  {
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    "end": 1114.14,
    "text": "Um diese Frage zu beantworten, die Sicherheit ist bei der FPÖ derzeit am größten."
  },
  {
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    "text": "Erster Punkt."
  },
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    "text": "Zweiter Punkt Trotzdem müssen wir bedenken, wenn wir heute darüber nachdenken wie die Wahl in zwei oder drei Jahren ausgeht."
  },
  {
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    "end": 1129.68,
    "text": "Da wird noch viel Wasser die Drohne runterfließen und vor allem eines in einem Wahlkampf verändert sich und tut sich natürlich schon noch vieles."
  },
  {
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    "end": 1138.86,
    "text": "Wir haben da vor allem das Phänomen dass Beispielsweise die ÖVP in ländlichen Strukturen einen großen Vorteil im Vergleich zu allen anderen Parteien hat, das ist das Funktionärsnetz."
  },
  {
    "start": 1143.94,
    "end": 1157.7,
    "text": "die ÖVP über ihr Feldnetz und der Anführungszeichen über ihre Funktionäre sicher noch schausen besser oder mehr Stimmen zu holen."
  },
  {
    "start": 1157.9,
    "end": 1163.92,
    "text": "Gleiches gilt für die SPÖ im Arbeiterlager, also denken Sie an den ganzen Betriebsräte in den Betrieben, die dann halt schon sagen, ah bitte, diesmal musst du ihn schon noch wählen?"
  },
  {
    "start": 1163.98,
    "end": 1165.5,
    "text": "Also das wird es sicherlich auch geben!"
  },
  {
    "start": 1165.86,
    "end": 1170.82,
    "text": "Also da gibt's dann schon noch Wahlkampf, der eher für die ÖVOB und für die SPD etwas bringen"
  },
  {
    "start": 1170.88,
    "end": 1171.06,
    "text": "wird.\"."
  },
  {
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    "end": 1174.66,
    "text": "aber nicht einen Rückstand von zwanzig Prozentpunkten aufzuholen."
  },
  {
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    "end": 1182.04,
    "text": "Also dass man dann sagt, wir unsere Funktionäre sind so erfolgreich, dass man statt siebzehn, achtzehntzwanzig oder was immer, wenn mal auf dreißig Prozent kommen, das wird schwer sein."
  },
  {
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    "end": 1192.8,
    "text": "Was wir vielleicht auch noch sehen werden und ich will jetzt nicht über meine Dissertation reden, sondern die Worten nach der Kanzlerwahl-Zweiser zum Thema taktisches Wahlverhalten."
  },
  {
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    "text": "Damals gab es sehr stark das Lagerdenken."
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  {
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  {
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    "text": "Da gab es viele Wählerinnen und Wähler, die gesagt haben ich wähle die Partei X ganz bewusst deswegen damit das andere nicht passiert."
  },
  {
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  {
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    "end": 1236.7,
    "text": "Wenn es weiter so geht, wenn wir dann drei vier Monate vor der Nationalratswahl auf einmal hätten und jetzt irgendetwas zu sagen dass die FPÖ mit einem Herbert Kiekel Knopf vor der absoluten Mehrheit steht, dann wird's viele geben, die dann sagen, dann werden wir vielleicht das anderes wählen?"
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    "text": "Dann wollen wir das vielleicht auch nicht, dann würde es dann vielleicht noch Verschiebungen geben weil man zwar sagt ja das sollten einmal und vielleicht machen dies besser, aber dass wir dann vielleicht ein oder andere noch einen kalten Fuß kriegt... mit anderen Worten formuliert."
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    "text": "Heute wird noch viel passieren, die Momentaufnahme ist aber so dass in den letzten Wochen und Monaten relativ stabil ist."
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    "text": "Ja, fast nicht wegzuleugen oder wegzudenken."
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  {
    "start": 1273.98,
    "end": 1277.76,
    "text": "Wobei man die Geschichte hat uns auch in der FPÖ gezeigt von Gnittelfeld bis Ibiza."
  },
  {
    "start": 1277.92,
    "end": 1284.3,
    "text": "da ist die FPÖ zum Teil auch sehr kreativ wie man Wahlefolge dann auch wieder zusammenschlagen kann binnen weniger Stunden oder Tage also dementsprechend."
  },
  {
    "start": 1284.38,
    "end": 1286.6,
    "text": "das kann natürlich noch einiges passieren bis zum Jahr zwanzig neunundzwanzig."
  },
  {
    "start": 1287.32,
    "end": 1294.08,
    "text": "Herr Fahhofer ich will es jetzt ungern mit den Aussagen von anderen Meinungsforschern konfrontieren aber ich würde gerne trotzdem wissen was sie davon halten."
  },
  {
    "start": 1294.16,
    "end": 1309.0,
    "text": "denn ich habe in einem Interview als mehrfach schon gelesen vom Kollegen Hayek, der meint dass Wahlen nicht eben drei vier Wochen vor der Wahl gewonnen werden in einem Wahlkampf sondern eben vier Jahre davor also wenn die Regierungsarbeit wirklich startet."
  },
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    "end": 1316.28,
    "text": "Wenn man uns jetzt die derzeitige Koalition ansehen und wie sie arbeitet hat denn dieser Staat ins Aufholen irgendwie funktioniert?"
  },
  {
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    "text": "Die Frage ist, für wen das Aufholen funktioniert haben soll."
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    "text": "Für die ÖVP und für die S-Bürts nicht funktioniert."
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    "text": "beide liegen deutlich unter dem Wahlergebnis von der Wahl."
  },
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    "start": 1329.44,
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    "text": "Wenn die Hypothese vom Kollegen Heike stimmt, dann könnte man davon ausgehen dass wir in den vergangenen Jahren nicht gewählengehen werden."
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    "start": 1336.58,
    "end": 1344.98,
    "text": "weil es sowohl quasi vor einem Jahr als auch aktuell die FPÖ ganz klar auf Platz eins liegt hat natürlich einen Gewissen Grundzügen recht."
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    "end": 1354.04,
    "text": "Das ist aus meiner Sicht überspitzt formuliert, aber es gilt in der Form kann man das nicht eins zu eins um überleiten weil wir haben's schon oft genug gesehen in der Historie dass da einfach vieles passiert in der Parteienlandschaft."
  },
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    "text": "Ich weiß nicht ob Sie es wissen, aber ich würde mir heute meine Hand noch nicht ins Feuer legen trauen."
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    "text": "Dass die derzeit auf den Spitzenpositionen in der Partei inne haben dass auch die Spitzenkandidaten bei der Nationalratswahl sind."
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    "start": 1368.24,
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    "text": "Und alleine da liegt ganz viel Kraft drinnen."
  },
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    "text": "Also ein Beispiel aus einer Zeit."
  },
  {
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    "text": "vor kurzer Zeit wollte ich gerade sagen Sebastian Kurz bei der ÖVP und wenn man diese Regel angewandt hätte Hätte die ÖVP bei diesen Wahlen, wo der Kurz angetreten ist, nie so abschneiden dürfen."
  },
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    "end": 1394.14,
    "text": "Die waren ganz woanders, die waren am Boden, die war noch Platz drei und haben dann gehabt – was haben wir gehabt?"
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    "text": "– das war vier Jahre davor nicht abzusehen."
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    "text": "also wenn man davon ausgeht es passiert gar nichts."
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    "text": "Dann mag ein Teil der Richter schon richtig sein."
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    "text": "Natürlich ist es nicht so, dass hundertprozent der Wähler drei Wochen vier Wochen vor der Wahl ein unbeschriebenes Platz sind."
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    "text": "Was wir eher haben und wir kennen das auch aus der Konsumforschung, wir haben einen evoke Z würde man das nennen."
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    "text": "Wir haben zwei oder drei Marken vielleicht die in Frage kommen beim Einkaufen."
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    "text": "Ich kaufe Produkt X Y oder Z Und die anderen beiden Produkte kommen gar nicht in Frage."
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    "text": "So ähnlich kann man sich's auch in der Politik vorstellen."
  },
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    "text": "Man dentiert dann eher zu einem zwei Parteien hat vielleicht oder zwei-drei Parteien sieht Vorteile bei einer Partei."
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    "text": "Aber dann die endgültige Entscheidung, wenig von diesen drei Parteien wähle wird es kurz vorgefallen."
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    "text": "was er nicht zu vorträgen und Veranstaltungen vom Herbert Kickel geht, das der dann in drei Jahren die Grünen wählt."
  },
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    "text": "Die Wahrscheinlichkeit halte ich auch für überschaubar."
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    "text": "Aber dass es da Wechseln noch geben kann zwischen SP und Grünen und Tura sind signifikantem Bereich?"
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    "text": "Das glaube ich absolut!"
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    "text": "Und das hat uns die Geschichte auch ganz klar gezeigt, da brauchen wir gar nicht Übermeinungen oder Stimmungen nachdenken."
  },
  {
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    "text": "Das zeigt zämmerlässlich bei fast jeder Wahl, dass wir mit der Zustimmung von vier Jahre zuvor das Wahlergebnis niemals richtig prognostiziert hätten also dementsprechend."
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    "text": "Da passiert so viel... Das ist Leben, das ist Leif und da ändert sich Gott sei Dank viel in diesen Jahren."
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    "text": "Wenn Sie mich schon gefragt haben ob ich weiß ob diese ganzen Spitzenkandidaten antreten werden bei der nächsten, weil ich weiß es natürlich ebenfalls nicht."
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    "end": 1494.1,
    "text": "Ich würde aber ehrlich gesagt wenig Geld drauf wetten dass alle bis auf wahrscheinlich Herbert Kickel tatsächlich bis zum Jahr und neunundzwanzig durchhalten."
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    "text": "Aber das führt mich auch gleich zu meiner nächste Frage Ist das nicht auch eine Gefahr denn... von Journalisten so selbstkritisch kann man sein."
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    "text": "Diese Suche nach dem Wunderwurze, wie es eben im Jahr ist, die läuft ja eigentlich seit dem Wahltag, dass egal was passiert, naja vielleicht können's der sein?"
  },
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    "text": "Weil er hat so gute Umfrage-Werte, das wird der neue Sebastian Kurz, der SBO, oder das ist vielleicht sogar Sebastian Kurz bei der ÖVP, der immer wieder genannt wird von manchen Journalisten."
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    "start": 1521.98,
    "end": 1528.68,
    "text": "und läuft man hier nicht auch in Gefahr, die tatsächliche Arbeit zu vergessen und die ganze Zeit nur nach dem, um Anführungszeichen Messiers zu suchen?"
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    "text": "Natürlich, das ist verständlich."
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    "text": "Für die politischen Parteien und für die aktuellen Akteure ist es alles anderes angenehm wenn wir über Wochenmonate jahre ich denke da beispielsweise an die SPÖ mit der Bämelarende Wagner wie lange da die Chefin der SPÖ demontiert worden ist?"
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    "text": "Das war ja nicht"
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    "text": "an diese Zeit!"
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    "text": "Es war ein Wahnsinn."
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    "text": "also dass das natürlich nicht nur für die Person sehr schmerzhaft ist sondern auch für die Partei in Fiasco ist gar keine Frage."
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    "text": "Also ein Wechsel sollte, das ist nicht das ideal typische Szenario eines Wechsels so wie wir da gesehen gehabt haben."
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    "text": "Es ist blöderweise in der Realität einer die relativ häufig passiert."
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    "text": "also jetzt aus jetziger Sicht ist es natürlich sowohl für den ÖVP als auch für unseren Bundeskanzler sehr schlecht wenn ihn die Parteien darüber nachgedacht wird wer macht's denn besser und wer ist dann wirklich der richtige Ansprechpartner?"
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    "text": "mit wem sollen werden reden für die Zukunft?"
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    "text": "Ja, das untergräbt natürlich die Autorität der Person."
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    "end": 1587.1,
    "text": "Das untergrämt dann die Autoriät der Botschaften und damit letztlich auch die Autoritieteparteien."
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    "text": "Sebastian Kurz damals wurde der Knotenkut gelöst."
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    "text": "aber da gibt's jede Menge andere Beispiele wo es nicht so gut gelungen ist."
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    "text": "ohne jetzt auf die SP verweisen zu wollen Es ist ja nicht so dass Herr Barbel jetzt deutlich bessere Werte in der Kanzlerfrage hat als die Bämelarende Wagner damals gehabt."
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    "text": "Böse sein, der Herr Stockerschaft nicht die Werte, die der Herr Kurz zustande gebracht hat."
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    "text": "also dementsprechend eine Selbstzerfleischung einer Partei ist nie gut."
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    "text": "über den Medien zu diskutieren."
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    "text": "wenn nur Medien spekulieren zeigt natürlich auch schon Zeichen von Schwächen der Spitzenkandidaten und Kandidatinnen und Kandidaten."
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    "end": 1632.36,
    "text": "wir brauchen da zurück schauen wie oft wurde bevor die Skandale aufgepoppt sind?"
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  {
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    "end": 1637.86,
    "text": "Wie oft wurden diese Frage in der ÖVP bei Sebastian Kurz gestellt Und wie oft würde es sich beim Herrn Neerma oder jetzt auch bei Herrn Stokker gestellt?"
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  {
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    "end": 1648.42,
    "text": "Also dementsprechend, da merken wir nicht nur Verankerung in den Parteien sondern letztlich auch das wahrgenommenen Gefühl der Stärke in der breiten Öffentlichkeit, in der Medienöffentlichkeit und letztlich bei den Journalistinnen und Journalisten."
  },
  {
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    "end": 1654.1,
    "text": "Kann man vom Personal weg und sprechen über Inhalte beziehungsweise über das Kommunizieren von Inhalten?"
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    "text": "Inhalten pardon!"
  },
  {
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    "end": 1664.66,
    "text": "Denn ich finde sie irgendwie sehr interessant wenn man sich ÖVP-und SPÖ anschaut die er derzeit fast schon Man könnte sagen verzweifelt kommunizieren, naja wir arbeiten ja."
  },
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    "end": 1668.9,
    "text": "Wir haben glaubehundert und neunundsiebzig Gesetzesbeschlüsse durchs Parlament gebracht."
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    "text": "ich glaub kam das sich auch nur ein einziger Wähler oder eine einzige Wählerin wirklich dafür interessiert wie viele es tatsächlich sind sondern aber egal Ich schweife ab."
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    "text": "was mich interessieren würde ist kann man mit wir sind sehr brav am Arbeiten irgendjemanden überzeugen?"
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    "text": "Da brauchen wir noch die aktuelle Sonntagsfrage schauen?"
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    "text": "Das ist eine Grundvoraussetzung."
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    "end": 1694.34,
    "text": "Dass wir davon ausgehen, dass die Politik arbeitet und dass sie versuchen das Beste für unser Land zu machen – das ist klar!"
  },
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    "text": "Das ist Basishygiene."
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    "text": "Da kann man nicht sagen wie Arbeit nähes funktioniert zwar nicht."
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    "text": "Wir müssen uns wählen weil wir sitzen jeden Tag ganz brav im Büro oder sind auch unterwegs im ganzen Land."
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    "end": 1708.12,
    "text": "Also das ist eine Grunvoraossetzung."
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    "text": "Was der Regierung aus meiner Sicht zu wenig gelingt dieser Folge zu kommunizieren?"
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    "end": 1715.72,
    "text": "gut gemacht, was passiert oder vielleicht auch anders formuliert."
  },
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    "end": 1718.88,
    "text": "Vielleicht auch zu wenig Visionen greifbar machen?"
  },
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    "text": "Wo sehen wir uns den zwanzigdreißig?"
  },
  {
    "start": 1720.8,
    "end": 1722.08,
    "text": "Wo sind wir uns zwanzichfünfunddreißig?"
  },
  {
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    "text": "Was ist Sinten Österreich stärken?"
  },
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    "text": "Wie gehen wir mit den Herausforderungen um die Zeit hat?"
  },
  {
    "start": 1726.6,
    "end": 1728.64,
    "text": "Wir diskutieren sehr stark über Budget und Einschränkungen."
  },
  {
    "start": 1728.74,
    "end": 1732.96,
    "text": "wo Einschreckungsmaßnahmen getroffen werden wird natürlich auch in dem Medien sehr gerne aufgegriffen."
  },
  {
    "start": 1733.88,
    "end": 1736.44,
    "text": "das hat natürlich von der Kommunikation ja immer den Nachteil."
  },
  {
    "start": 1736.52,
    "end": 1739.54,
    "text": "wenn sie wo etwas wegnehmen da wird es immer jemandem geben der davon betroffen ist."
  },
  {
    "start": 1739.58,
    "end": 1748.12,
    "text": "also dass Sie keine Maßnahme, was wir etwas wegnehmen finden außer sie kürzen die Politikergehälter oder die Parteienförderung."
  },
  {
    "start": 1760.86,
    "end": 1770.74,
    "text": "Also wenn Sie wirklich eingreifen und Maßnahmen setzen dann wird es Betroffene geben und dann schaffen sie es derzeit nicht das große Ganzen in dem Mittelpunkt zu stellen."
  },
  {
    "start": 1770.82,
    "end": 1774.1,
    "text": "Das Ziel in den Mittelpunk zu stellen, was soll denn rauskommen am Ende des Tages?"
  },
  {
    "start": 1774.44,
    "end": 1781.02,
    "text": "So dass wir nur kurzfristig über Problemfelder diskutieren weil die Gruppe X oder Y davon betroffen ist und die sagt so geht's gar nicht weiter haben wir da."
  },
  {
    "start": 1781.76,
    "end": 1784.82,
    "text": "Also die Kommunikation muss dort definitiv verbessert werden."
  },
  {
    "start": 1784.86,
    "end": 1795.5,
    "text": "aus meiner Sicht Wir müssen wieder an die Absurde mal so neben so etwas angesprochen sowas wie Vertrauensverlust oder das Zukunftsvertrauen Solange die Stimmungslage so ist, dass wir uns alle nur Sorgen machen."
  },
  {
    "start": 1795.58,
    "end": 1805.04,
    "text": "Solang wir nicht wissen wo wir hinlaufen in welche Richtung sich unser Land bewegt wie ein gemeinsames Ziel vor Augen haben solange es auch schwieriger sein einsteigende Maßnahme zu kommunizieren."
  },
  {
    "start": 1805.54,
    "end": 1815.26,
    "text": "böse formuliert könnte man ja sagen so niedrig wie die Zustimmung für die ÖVP und SPÖ derzeit könnte man durchaus den Mut haben einfach ganz frech reinzuschneiden, weil recht viel tiefer kann es nicht mehr werden, böse formuliert."
  },
  {
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    "end": 1817.58,
    "text": "Wir sind auf Funktionärstatus plus Familienangehörige."
  },
  {
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    "end": 1821.9,
    "text": "Stimmt natürlich nicht ganz aber wir sind auf einem sehr niedrigen Niveau."
  },
  {
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    "end": 1824.18,
    "text": "Da wirds nicht mehr allzu weit runtergehen."
  },
  {
    "start": 1824.24,
    "end": 1828.84,
    "text": "wenn man unter zwanzig Prozent ist das unter zehn Prozent wert ÖVP und SPÖ dann gehen wir davon aus."
  },
  {
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    "end": 1838.92,
    "text": "ich bin nicht die Gerda Rodgers aber das wird doch nicht passieren in den nächsten Jahren also könnten Den Mut haben Maßnahmen, vielleicht härtere Maßnahmen einscheinendere Maßnahmen zu ergreifen."
  },
  {
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    "end": 1840.6,
    "text": "Erstens zweitens aber klar zu kommunizieren."
  },
  {
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    "end": 1846.34,
    "text": "Wenn sie dann Betriebler sagen wir schmeißen jetzt hundert Leute raus Es ist eine Botschaft die mag schon stimmen."
  },
  {
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    "text": "wenn es aber so ein Unser Zielsetzung ist Wir wollen das Das ist unser Plan."
  },
  {
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    "end": 1852.3,
    "text": "Damit wir da schaffen müssen wir dieses und jenes machen."
  },
  {
    "start": 1852.68,
    "end": 1854.64,
    "text": "Dann ist die Story vielleicht etwas ganz was anderes."
  },
  {
    "start": 1855.52,
    "end": 1858.5,
    "text": "Unsere Story ist immer nur EU-Deficit verfahren."
  },
  {
    "start": 1858.54,
    "end": 1863.98,
    "text": "Wir müssen das Budgetdefizit wieder einkriegen Wir müssen unter die drei Prozent Marke kommen."
  },
  {
    "start": 1864.62,
    "end": 1869.86,
    "text": "Klingt das noch ein coolen Zukunftsversprechen, auf dass wir uns alles stolz sind."
  },
  {
    "start": 1869.9,
    "end": 1874.14,
    "text": "Dass wir beim Wirten sitzen und sagen, ich freu mich, wenn man das drei Prozent Defizit-Ziel erreicht haben?"
  },
  {
    "start": 1874.58,
    "end": 1878.24,
    "text": "Also ich weiß nicht zu welchen Gospels an Sie gehen... Ich habe es nur relativ söt davon stammtisch gehört!"
  },
  {
    "start": 1878.28,
    "end": 1880.94,
    "text": "Also wir brauchen schon Ziele und Visionen wo wir gemeinsam hin wollen."
  },
  {
    "start": 1881.66,
    "end": 1884.96,
    "text": "Wir reden in unserem Leben sehr oft über Schwächen die wir ausmerzen wollen."
  },
  {
    "start": 1885.56,
    "end": 1894.8,
    "text": "Ehrlicherweise sollten wir auch, um auch positive Dinge in diesen Podcastfolge reinzubringen, wir sollten schon auch über Stärken nachdenken Wenn wir über unser Land schimpfen, ganz frech formuliert."
  },
  {
    "start": 1895.14,
    "end": 1897.54,
    "text": "In wie vielen Ländern der Welt wäre es denn so viel besser und schöner?"
  },
  {
    "start": 1898.68,
    "end": 1901.06,
    "text": "Wo ist denn das Gesundheitssystem, dass man sicherlich verbessern kann?"
  },
  {
    "start": 1901.12,
    "end": 1901.74,
    "text": "Gar keine Frage!"
  },
  {
    "start": 1903.16,
    "end": 1906.02,
    "text": "Glauben wir, dass es in so vielen Ländern besser wäre krank zu werden als bei uns?"
  },
  {
    "start": 1909.56,
    "end": 1914.68,
    "text": "Wir haben durchaus Stärken auf die wir stolz sein können."
  },
  {
    "start": 1915.1,
    "end": 1918.82,
    "text": "Wir haben extrem produktive, fleißige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die leistungswillig sind."
  },
  {
    "start": 1918.86,
    "end": 1920.38,
    "text": "Wir sind gut was Innovationen anlangt"
  },
  {
    "start": 1920.48,
    "end": 1920.7,
    "text": "usw.,"
  },
  {
    "start": 1920.98,
    "end": 1923.04,
    "text": "da gibt's jede Menge Zukunftsthemen die wir ansprechen."
  },
  {
    "start": 1925.56,
    "end": 1930.88,
    "text": "Aber wir denken jetzt den bösen Formulieren der Politik sehr stark über drei Prozent grenzen beim Budget-Effizit nach."
  },
  {
    "start": 1932.46,
    "end": 1936.0,
    "text": "zu wenig über positive Dinge, wo wir stolz sein können und gut sind."
  },
  {
    "start": 1947.72,
    "end": 1963.48,
    "text": "Wir haben hier nur drei Prozent Ziel, das hat vielleicht bei den Treibstoffen drei Prozent ein."
  },
  {
    "start": 1964.04,
    "end": 1965.98,
    "text": "Aber ob man nach links oder rechts war, das wissen wir noch nicht so ganz."
  },
  {
    "start": 1966.26,
    "end": 1970.32,
    "text": "Also wir wissen ja, wenn wir weniger Treibstoff brauchen aber welche Richtung unser Schiff wird."
  },
  {
    "start": 1970.4,
    "end": 1971.72,
    "text": "über das müssen wir uns erst im Klaren werden."
  },
  {
    "start": 1971.76,
    "end": 1977.22,
    "text": "und solange wir nicht einfach einem Ziel zuarbeiten können, solang wir haben uns da glaube ich auch schwer dann was Kommunikation anlangt."
  },
  {
    "start": 1977.48,
    "end": 1978.36,
    "text": "Da war jetzt schon einiges drin!"
  },
  {
    "start": 1978.4,
    "end": 1983.64,
    "text": "Ich würde es gerne bisschen aufteilen weil es haben sich doch zwei drei Fragen bei mir jetzt ergeben beim Zuhören."
  },
  {
    "start": 1984.34,
    "end": 1989.54,
    "text": "der erste Punkt Sie haben angesprochen, weiter nach unten kann es höchstwahrscheinlich gar nicht mehr geben."
  },
  {
    "start": 1989.58,
    "end": 1995.36,
    "text": "Man könnte ja jetzt... Ich meine das passt ja fast zu diesem alten Sprichwort ist der Ruf erst ruiniert lebt er sich ganz unschiniert."
  },
  {
    "start": 1996.34,
    "end": 2007.38,
    "text": "und um das jetzt positiv irgendwie zu verkaufen, kram ich mal ein bisschen in der geschichtlichen Kiste und pack Wolfgang Schüssel aus der Anfang der zweitausender Jahre gegen sehr großen Widerstand."
  },
  {
    "start": 2007.44,
    "end": 2008.74,
    "text": "Und davon kann man jetzt halten was man will."
  },
  {
    "start": 2008.84,
    "end": 2014.04,
    "text": "aber es ist dann im Endeffekt von den Wählerinnen und Wählern honoriert worden die Pensionen sehr stark beschnitten hat."
  },
  {
    "start": 2014.44,
    "end": 2016.12,
    "text": "das war damals wahnsinnig unpopulär."
  },
  {
    "start": 2016.16,
    "end": 2022.62,
    "text": "Die Gewerkschaft ist auf die Straße gegangen wolfgang schüssel hat durchgezogen noch einmal dazu gesagt Ich gehe jetzt nicht drum, ob dieser Vorschlag gut oder schlecht war."
  },
  {
    "start": 2022.72,
    "end": 2025.14,
    "text": "Aber er hat zumindest bei den Wählerinnen und Wählern funktioniert."
  },
  {
    "start": 2025.18,
    "end": 2026.46,
    "text": "Warum ist man so feier gemacht?"
  },
  {
    "start": 2026.64,
    "end": 2027.1,
    "text": "So etwas!"
  },
  {
    "start": 2027.42,
    "end": 2030.92,
    "text": "Nicht auch seit Jahrzehntausendsechsundzwanzig Denn wie Sie gesagt haben, wohin soll es denn noch gehen."
  },
  {
    "start": 2030.98,
    "end": 2031.94,
    "text": "Es ist ja eh schon burscht."
  },
  {
    "start": 2032.82,
    "end": 2036.82,
    "text": "Also ich habe das sehr flapsig formuliert, ich würde es anders sagen Eigentlich ist eine Chance."
  },
  {
    "start": 2037.22,
    "end": 2044.02,
    "text": "Wir sind in einer relativ tollen Rolle Und jetzt kann ich mich trauen mutig zu sein Und ich hab genau dasselbe Beispiel Wie Sie gedacht, wie ich diesen Satz formuliert gehabt habe."
  },
  {
    "start": 2044.08,
    "end": 2052.48,
    "text": "Ich habe auch an der letzten Pensionsreform gedacht, die wir gehabt haben unter Wolfgang Schüssel Die Regierungsparteien."
  },
  {
    "start": 2052.52,
    "end": 2062.0,
    "text": "Wenn ich jetzt die Regierungsparteien beraten würde, würde ich das nicht empfehlen um keine Ahnung, am dem siebenundzwanzigsten März zwanzigneunundzwantzig umzusetzen oder auch nicht wahrscheinlich am ochterzwanzigen September zwanzigerachtundzwanzig."
  },
  {
    "start": 2062.4,
    "end": 2064.4,
    "text": "Aber jetzt zwanzigechsundzwandzig ist noch viel Zeit."
  },
  {
    "start": 2065.08,
    "end": 2075.88,
    "text": "und wenn wir eins wissen – und das zeigt auch weil wir reden halt sehr viel über der FPÖ – da gab es Höhepunkte dann gab's Knittelfeld oder Ibiza, das ist nach unten gegangen und zwei drei Jahre später gestickt die Kurve wieder an."
  },
  {
    "start": 2076.38,
    "end": 2080.179,
    "text": "also Wir haben alle und das hilft uns auch im täglichen Leben ein Kurzzeitgedächtnis."
  },
  {
    "start": 2080.26,
    "end": 2084.28,
    "text": "Wir leiden darunter, wir beschweren und schimpfen."
  },
  {
    "start": 2085.04,
    "end": 2088.1,
    "text": "Aber nach drei Monaten oder einem Jahr denkt man weniger drüber nach."
  },
  {
    "start": 2088.159,
    "end": 2090.92,
    "text": "Und vielleicht kommt dann irgendwann einmal der Effekt, vielleicht war das gar nicht so schlecht?"
  },
  {
    "start": 2091.46,
    "end": 2092.94,
    "text": "Genau auf diesem Punkt sind wir es immer."
  },
  {
    "start": 2093.34,
    "end": 2095.92,
    "text": "Also aus meiner Sicht bin ich der falsche Adressat für diese Frage."
  },
  {
    "start": 2096.4,
    "end": 2098.26,
    "text": "Meine Empfehlung wäre ja da ist einzugreifen."
  },
  {
    "start": 2098.3,
    "end": 2100.82,
    "text": "also eigentlich müsste mir die Regierung fragen warum macht man das jetzt gerade nicht."
  },
  {
    "start": 2100.9,
    "end": 2110.04,
    "text": "Warum trauen wir uns nicht wirklich Strukturen vor allem anzugehen Maßnahmen zu ergreifen die vielleicht auch manchmal wehtun wo es Widerspruch gibt."
  },
  {
    "start": 2111.3,
    "end": 2114.76,
    "text": "Aber wir machen es, weil wir glauben das ist der richtige Weg für Österreich."
  },
  {
    "start": 2114.82,
    "end": 2120.0,
    "text": "Das brauchen wir für unsere Zukunft um im Jahr zum Jahr zu kommen und sich dann vielleicht über andere Themen diskutieren zu können."
  },
  {
    "start": 2120.28,
    "end": 2122.82,
    "text": "Weil wir halt immer noch eines der erfolgreichsten Länder der Welt sind."
  },
  {
    "start": 2123.9,
    "end": 2124.96,
    "text": "Macht man's vielleicht auch deswegen nicht?"
  },
  {
    "start": 2125.68,
    "end": 2129.86,
    "text": "nächstes Jahr in dem Bundesland gewählt wird, aus dem Sie gerade zugeschaltet sind?"
  },
  {
    "start": 2129.92,
    "end": 2130.72,
    "text": "Nämlich aus Oberösterreich."
  },
  {
    "start": 2131.9,
    "end": 2132.26,
    "text": "Natürlich."
  },
  {
    "start": 2132.34,
    "end": 2138.2,
    "text": "aber da muss man sagen wir hätten ja dann auch schon Zeit gehabt jetzt im letzten Jahr zwanzig-fünfundzwanzig einzugreifen."
  },
  {
    "start": 2139.04,
    "end": 2142.2,
    "text": "Zwarzig sechs und zwanzich wäre natürlich ein deutlich angenehmeres Jahr gewesen."
  },
  {
    "start": 2142.56,
    "end": 2150.3,
    "text": "das aus OberÖsterreich wobei man muss auch sagen der voraussichtliche Wahldemien ist in mehr als einem Jahr also Herbst zwanzi, sieben und zwantig für Oberösterreich."
  },
  {
    "start": 2150.34,
    "end": 2160.12,
    "text": "also da ist auch noch viel viel Zeit dazwischen was natürlich die Ausgangs Schwer aus meiner Sicht ist, dass die regierenden Parteien zum Teil weit auseinander sind."
  },
  {
    "start": 2160.16,
    "end": 2180.5,
    "text": "Also dementsprechend da diesen gemeinsamen Weg zu finden der dann wirklich zukunftdefinierte Einschneidung wird natürlich in dieser Konstellation weniger leicht sein als es damals beim Wolfgang Schüssel war der damals eine ÖVP und FPÖ Koalition war also dementsprecherlich leichter diese Maßnahme zu ergreifen als derzeit Damals war, um beim Thema Pensionen zu bleiben, die Gewerkschaft, die SPÖ sehr stark dagegen."
  },
  {
    "start": 2180.96,
    "end": 2185.96,
    "text": "Die sitzt heute in der Regierungsbank an Andreas Barblau, der ohnehin nicht gerade extrem fest im Sattel sitzt."
  },
  {
    "start": 2186.56,
    "end": 2194.12,
    "text": "Wenn der jetzt sagt, ich habe eine tolle Idee wir greifen ordentlich ins Pensionssystem ein weiß ich nicht ob das seine Position innerhalb der Partei extrem festigt."
  },
  {
    "start": 2194.76,
    "end": 2195.58,
    "text": "Es gibt ja"
  },
  {
    "start": 2196.72,
    "end": 2198.5,
    "text": "noch andere unpopuläre Maßnahmen als die Pension."
  },
  {
    "start": 2198.92,
    "end": 2199.4,
    "text": "Ja, stimmt!"
  },
  {
    "start": 2199.82,
    "end": 2211.32,
    "text": "Ein weiterer Punkt den Sie angesprochen haben Herr Pfarrhofer und das ist dieser Optimismus der offensichtlich viel dass wir mehr betonen sollten was eigentlich auch gut läuft in Österreich denn es ist ja wirklich nicht alles schlecht."
  },
  {
    "start": 2211.44,
    "end": 2214.74,
    "text": "ich meine ich kann hier Wasser aus einer Wasserleitung trinken ohne mich zu vergiften."
  },
  {
    "start": 2214.78,
    "end": 2230.78,
    "text": "allein das ist ein riesengroßes Geschenk was es in vielen Ländern nicht gibt Prost übrigens aber Ich finde das schon irgendwie interessant in einer Art Zwiegmühle stecken, dass es ja auch relativ nicht unwog ist, positive Dinge hervorzuschreichen."
  },
  {
    "start": 2230.82,
    "end": 2241.76,
    "text": "Und das sagt der Bundeskanzler in einem Standardinterview kürzlich, wenn ich da kurz einen Satz zitieren darf – er sagt nämlich gegenüber den Kollegen aus der Innenpolitik -, wenn eine positive Zukunftserwartung vorhanden ist kommt die Zuversicht."
  },
  {
    "start": 2241.88,
    "end": 2245.56,
    "text": "Viele haben verlernt, Dinge wie gut sind zu bewerten."
  },
  {
    "start": 2246.18,
    "end": 2248.8,
    "text": "Wir sind in die Destruktionsfalle geraten!"
  },
  {
    "start": 2249.14,
    "end": 2250.46,
    "text": "Alles wird mit einem Aber"
  },
  {
    "start": 2250.52,
    "end": 2250.86,
    "text": "versehen.\"."
  },
  {
    "start": 2251.6,
    "end": 2252.98,
    "text": "Ist da nicht irgendwo auch was dran?"
  },
  {
    "start": 2253.28,
    "end": 2260.54,
    "text": "Ich kann mich an eine Kampagne der ÖVP erinnern vor der letzten Nationalratswahl, wo eben versucht worden ist, positive Dinge hervorzustreichen und es ist ja nicht alles schlecht."
  },
  {
    "start": 2260.6,
    "end": 2262.7,
    "text": "Und das ist eigentlich als wahnsinnig arrogant drübergekommen!"
  },
  {
    "start": 2264.28,
    "end": 2267.26,
    "text": "Ja aber also da kann man den Bundeskanzler aus meiner Sicht nicht widersprechen."
  },
  {
    "start": 2267.6,
    "end": 2281.28,
    "text": "Das is so... Wir haben natürlich eine Oppositionspartei die sehr stark konserviehmend widerspruch hat eine Gesellschaft, die wahrscheinlich polarisiert ist als sie noch vor zehn Jahren waren."
  },
  {
    "start": 2281.42,
    "end": 2290.4,
    "text": "Also dieses gegeneinander ausspielen das war natürlich auch die Pandemie hat das Thema noch etwas angeheizt mit den Geimpften und der Nicht-Geimpften, dem Befürworter und dem Gegner alles was da war."
  },
  {
    "start": 2292.1,
    "end": 2297.0,
    "text": "Dieses Aber hat heute in unserer Gesellschaft wahrscheinlich mehr stellen wird als es vor zehn oder zwanzig Jahren gehabt hat."
  },
  {
    "start": 2297.1,
    "end": 2313.78,
    "text": "wir haben's verlernt uns über gemeinsame Erfolge zu freuen außer die Fußballnationalmannschaft gewinnt oder beim Schiffern sind wir erfolgreich aber sonst diese... Wir denken mir über die Schwächen des Systems nach über die Stärken die wir haben Da hat aus meiner Sicht recht und dass sich dieses Bundeskanzler sehr schmerzlich ist."
  },
  {
    "start": 2314.34,
    "end": 2316.4,
    "text": "Wie haben die Amerikaner mal gesagt, ins Economy Steal Bit?"
  },
  {
    "start": 2317.92,
    "end": 2322.72,
    "text": "Das gilt natürlich schon auch wenn die Wirtschaft brummt, wenn es bergauf geht, wenn's niedrige Arbeitslosenwoten gibt."
  },
  {
    "start": 2322.8,
    "end": 2325.54,
    "text": "Wenn ich das Gefühl habe, ich komme gut aus mit meinem Geld."
  },
  {
    "start": 2325.58,
    "end": 2326.94,
    "text": "Ich kann mir mehr leisten als vor einem Jahr!"
  },
  {
    "start": 2328.44,
    "end": 2332.58,
    "text": "Dann ist es natürlich leichter auch weniger aber zu sehen, da ist das Aber weniger glaubhaft."
  },
  {
    "start": 2333.14,
    "end": 2341.68,
    "text": "Derzeit ist es so dass wir uns mehr Sorgen machen und wenn man jemand mir erklärt wie toll mein Leben ist und ich habe aber das Gefühl es wird immer schlimmer und schwieriger dann ist natürlich das Aber glaubhafter."
  },
  {
    "start": 2341.86,
    "end": 2351.4,
    "text": "Das Problem ist einerseits als aus meiner Sicht polarisierender Gesellschaft erstens zweitens das Aber wird lauter ausgesprochen und drittens das Aber ist glaubwürdiger als in Zeiten wo die Wirtschaftslage besser dasteht."
  },
  {
    "start": 2353.4,
    "end": 2353.9,
    "text": "Ein paar Hoffer."
  },
  {
    "start": 2354.0,
    "end": 2356.42,
    "text": "Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen."
  },
  {
    "start": 2356.46,
    "end": 2358.96,
    "text": "und Sie haben vorher schon gesagt, Sie sind nicht Gerda Rogers!"
  },
  {
    "start": 2359.4,
    "end": 2362.22,
    "text": "Ich würde Sie jetzt trotzdem bitten kurz einmal Gerda Rodgers zu spielen."
  },
  {
    "start": 2362.68,
    "end": 2366.6,
    "text": "In dem Jahr zwanzigundzwanzig sollte wirklich am regulären Wahltermin dann gewählt werden."
  },
  {
    "start": 2367.16,
    "end": 2372.6,
    "text": "Gehen Sie davon aus dass die Umfrage, die Sie kürzlich veröffentlicht haben und auch die Ihre Kollegen veröffentlich nun ja ähnlich aussehen wie bei Ihnen?"
  },
  {
    "start": 2373.08,
    "end": 2374.48,
    "text": "Dass das tatsächlich so eintritt."
  },
  {
    "start": 2374.76,
    "end": 2381.88,
    "text": "oder rechnen Sie mit einem Knittelfeld, mit einem Ibiza, mit einer Wundervoziale Sebastian Kurz der irgendeine Partei ein Licht erhöht."
  },
  {
    "start": 2382.6,
    "end": 2389.46,
    "text": "Ich kann mich natürlich nicht auf die Prozentzahl festlegen, also ich kann nur ungefähr abschätzen wie die Sterne für die jeweiligen Parteien stehen um die Gerda Rocha zu zitieren."
  },
  {
    "start": 2390.42,
    "end": 2395.72,
    "text": "Also aus heutiger Sicht wäre es eine große Überraschung wenn die FPÖ nicht auf Platz eins zu liegen käme."
  },
  {
    "start": 2396.44,
    "end": 2400.24,
    "text": "Erstens zweitens das wäre auch eine Überraschnung wenn sie nicht zulegen würde im Vergleich zum letzten Mal."
  },
  {
    "start": 2400.9,
    "end": 2401.48,
    "text": "Dritter Punkt."
  },
  {
    "start": 2402.0,
    "end": 2406.9,
    "text": "Es wäre eine große Überraschung, wenn die ÖVP und die SPÖ nicht verlieren würden."
  },
  {
    "start": 2407.5,
    "end": 2414.26,
    "text": "Bei der SPÖ wär's natürlich ein Wahnsinn, die haben glaube ich auch noch einen Prozent gehabt, wenn ich es richtig im Kopf habe beim letzten Mal und das war das niedrigste Ergebnis in der Historie des SPÖ."
  },
  {
    "start": 2415.0,
    "end": 2417.1,
    "text": "So wie es derzeit aussieht geht das sogar noch weiter nach unten."
  },
  {
    "start": 2418.04,
    "end": 2419.82,
    "text": "Die ÖVPs waren nicht ganz beim Niedrigsten."
  },
  {
    "start": 2419.88,
    "end": 2424.18,
    "text": "Das Niedrigste war bei denen, glaube ich, bei den Vierundzwanziger, also Vier- und Zwanzigprozent, aber das war zwanzig Treizehn."
  },
  {
    "start": 2424.22,
    "end": 2428.04,
    "text": "Also das ist dann diese Richtung... Wenn sie da rauf kommen würde, sind Sie wahrscheinlich fast freuen."
  },
  {
    "start": 2428.08,
    "end": 2437.26,
    "text": "Also dementsprechend kann ihnen keine Prozentzahlen versprechen, aber die Wahrscheinlichkeit dass wir nach einer nächsten Nationalratswahl auch wenn sie zum regulären Termin zwanzig neunzwanzig ist."
  },
  {
    "start": 2437.8,
    "end": 2446.96,
    "text": "Dass wird da einen Herbert Kickel oder eine FPÖ die ganz klar auf Platz eins liegt deutlich klar als beim letzten Mal haben und die Wahrheit dieser seutiger Sicht sehr groß."
  },
  {
    "start": 2447.62,
    "end": 2449.02,
    "text": "Da wird es noch Verschiebungen geben."
  },
  {
    "start": 2449.1,
    "end": 2455.42,
    "text": "ob ich kann mir nicht vorstellen das wäre einfach Böse formuliert, die FPÖ halbieren oder sich verdoppeln."
  },
  {
    "start": 2456.04,
    "end": 2461.36,
    "text": "So groß wird der Wunderwutzi nicht sein und ich glaube auch nicht dass bis dahin Knittelfeld oder Ibiza passiert."
  },
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    "text": "Ehrlicherweise haben wir ein."
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    "text": "Ibiza war zwar davor aber eigentlich ist Knittel Feld beispielsweise ja dann basiert wenn sie in den Regierungsfunktionen waren."
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    "text": "Die FPÖ schafft es einfach perfekt und wo sie glaube ich fünf Landesregierungen sitzt dass sie auch in der Flände eben als die Oppositionspartei wahrgenommen wird."
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    "text": "Also Sie haben jetzt nichts zu tun, wenn es nicht gut funktioniert und dieses Spiel spielen Sie sehr, sehr gut."
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    "text": "also dementsprechend geht davon aus das das in etwa in dem Ausmaß, wie man es der AZ-X auch in etwa drei Jahren so ausgehen würde."
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    "text": "David Pfarrhofer war das Institutsleiter vom Market-Institut in Linz."
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    "text": "Grüße an Sie und grüße natürlich auch an Gerda Rogers, vielleicht hört sie uns ja zu!"
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    "text": "Vielen Dank Ihnen, Herr Pfarrhorfer."
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    "text": "Ich danke Ihnen, danke für das Gespräch."
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    "text": "Und wenn euch Klima des Tages gefallen hat, dann abonniert den Kanal auf der Podcast-Platform Eurer Wahl oder auch auf YouTube – da sind wir immer öfter mit Videopodcast vertreten."
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    "text": "Einfach Kanal abonnieren und nicht vergessen Glocke"
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    "text": "drücken."
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