[
  {
    "start": 5.18,
    "end": 8.6,
    "text": "Wie sollten Medien oder Politikerinnen mit der AfD umgehen?"
  },
  {
    "start": 9.08,
    "end": 13.74,
    "text": "Das ist eine große Frage, die jetzt nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wieder viel diskutiert wird."
  },
  {
    "start": 14.3,
    "end": 22.74,
    "text": "Und Sie können mir glauben, genau darüber haben wir hier bei der SZ und auch im Auf-den-Punkteam schon viel gesprochen – genauso wie die demokratischen Parteienfiel drüber sprechen!"
  },
  {
    "start": 23.96,
    "end": 29.08,
    "text": "Wenn sie nicht gerade selbst AfD-Wähler oder Wählerin sind, stellen sie sich diese Frage womöglich ab und zu."
  },
  {
    "start": 29.78,
    "end": 33.56,
    "text": "Spoiler, auch in dieser Podcast-Folge gibt's nicht die ultimative Antwort darauf."
  },
  {
    "start": 34.06,
    "end": 40.36,
    "text": "Aber ein paar interessante Gedanken dazu von Teresa Völker, die zur Normalisierung der extremen Rechten forscht."
  },
  {
    "start": 41.18,
    "end": 46.04,
    "text": "Sie hören die Samstagsausgabe vom SZ Nachrichten Podcast und ich bin Natja Schlüter."
  },
  {
    "start": 50.18,
    "end": 54.48,
    "text": "Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt geht es gerade ganz viel um die Frage warum?"
  },
  {
    "start": 54.94,
    "end": 60.74,
    "text": "Warum haben so viele Menschen eine in diesem Bundesland gesichert rechtsextreme Partei gewählt?"
  },
  {
    "start": 61.98,
    "end": 64.819,
    "text": "Natürlich weiß ich, dass es darauf nicht die eine Antwort gibt."
  },
  {
    "start": 65.3,
    "end": 78.44,
    "text": "Aber es gibt ja auch Teilbereiche, die rund um das Thema AfD besonders interessant sind und einer davon ist ihr Umgang mit Medien sozialen und klassischen und wie sie's in den letzten Jahren geschafft hat Themen zu setzen und Debatten zu bestimmen."
  },
  {
    "start": 79.08,
    "end": 85.639,
    "text": "Ich empfehle Ihnen dazu an dieser Stelle auch nochmal unsere SZ-Podcastserie Weidl Land über den Aufstieg von Alice Weidel und der AfD."
  },
  {
    "start": 86.44,
    "end": 94.16,
    "text": "Da geht's immer wieder um genau diese Entwicklungen, den Link finden Sie in den Shownotes oder sie gehen auf st.de schreckstrich weidel."
  },
  {
    "start": 94.82,
    "end": 95.28,
    "text": "Aber Stopp!"
  },
  {
    "start": 95.639,
    "end": 106.1,
    "text": "Bevor Sie da jetzt hingehen hören Sie doch vorher gerne noch hier weiter weil es hier eben auch um dieses Thema geht wie die extremen Rechten im öffentlichen Diskurs immer stärker normalisiert werden."
  },
  {
    "start": 106.86,
    "end": 111.28,
    "text": "Ich habe darüber mit Theresa Völker gesprochen, weil genau das ihr Forschungsgebiet ist."
  },
  {
    "start": 111.58,
    "end": 115.759,
    "text": "Sie ist Politikwissenschaftlerin am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung in Berlin."
  },
  {
    "start": 117.12,
    "end": 132.8,
    "text": "Frau Völcker, sie forschen zur Normalisierung der äußersten Rechten in der öffentlichen Debatte und wenn sie sich das jetzt aktuell anschauen wie über die AfD und ihre Position gesprochen und auch berichtet wird würden sie sagen, die AfD ist da mittlerweile eine normale Partei oder wird als solche behandelt?"
  },
  {
    "start": 133.78,
    "end": 137.299,
    "text": "Die Frage muss man aufdröseln, weil es zwei unterschiedliche Teile sind."
  },
  {
    "start": 137.34,
    "end": 141.62,
    "text": "Das eine ist die AfD in den normalen Parteien, das würde ich verneinen."
  },
  {
    "start": 142.72,
    "end": 143.359,
    "text": "Warum nicht?"
  },
  {
    "start": 143.54,
    "end": 159.12,
    "text": "Weil wenn man als Normal innerhalb des demokratischen Spektrums betrachtet, dann kann man klar sagen ... Die AfD vertritt Positionen, die rechtsextrem sind und damit sollte man das nicht als Teil einer normalen Demokratie anerkennen."
  },
  {
    "start": 159.16,
    "end": 163.92,
    "text": "der Umgang mit einer Partei, die die Position von der AfD hat muss ein anderer sein."
  },
  {
    "start": 164.739,
    "end": 173.579,
    "text": "Das heißt, die anderen Parteien sollten anders mit dir umgehen, Medien sollen anders mit ihr umgehen und bestenfalls sollten auch die Wählenden sie als eine andere Partei wahrnehmen."
  },
  {
    "start": 174.14,
    "end": 178.459,
    "text": "Es ist nicht der Fall, das haben wir jetzt bei den Wahlen gesehen... Sie haben große Unterstützung bekommen."
  },
  {
    "start": 178.6,
    "end": 182.88,
    "text": "Das heißt, sie werden als normal wahrgenommen und das ist der zweite Teil der Frage."
  },
  {
    "start": 184.04,
    "end": 199.66,
    "text": "Sie haben es geschafft, normal zu werden und das hängt mit einer größeren Entwicklung zusammen die Normalisierung von Ideen, die am Rand unserer Gesellschaft standen also rechtsextremen Gedanken gut Dinge, die zunehmend sagbar wurden."
  },
  {
    "start": 199.78,
    "end": 225.94,
    "text": "Themen von der AfD auf die Agenda gepusht wurden, die von anderen Parteien übernommen wurde und dadurch hat sozusagen die AfD's geschafft, dass sie mit ihren Positionen, ihrem Wahlkampf, ihrem Programm klar gegen viele demokratische Werte wie Vielfalt-, Minderheitenschutz- und demokratische Rechte sich dagegen richtet und sie hat es trotzdem geschafft, das als normal zu nehmen."
  },
  {
    "start": 226.0,
    "end": 226.799,
    "text": "wahrgenommen wird."
  },
  {
    "start": 227.859,
    "end": 228.76,
    "text": "Ja, woran das liegt?"
  },
  {
    "start": 228.859,
    "end": 230.459,
    "text": "Damit setze ich meine Forschung auseinander."
  },
  {
    "start": 231.56,
    "end": 250.32,
    "text": "Dann gehen wir doch da direkt mal rein wie Sie das erforscht haben und zwar sind sie da ja auch ein bisschen die Vergangenheit gereist und haben Zeitungsberichte aus den letzten dreißig Jahren ausgewertet um herauszufinden wie viel Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit extremen rechte Parteien und auch extrem rechte Positionen bekommen haben also auch schon vor der AfD."
  },
  {
    "start": 251.34,
    "end": 254.06,
    "text": "was haben Sie denn da erkennen können in dieser Auswertung?"
  },
  {
    "start": 254.5,
    "end": 258.62,
    "text": "Genau, ich glaube das erste was wichtig ist dass es mir um Vogelperspektive geht."
  },
  {
    "start": 258.7,
    "end": 262.88,
    "text": "Also häufig fühlen wir ja Debatten jetzt gerade nach dem Wahlkampf und schauen kurzfristig."
  },
  {
    "start": 262.98,
    "end": 265.0,
    "text": "was hat sich jetzt verschoben in den letzten Wochen?"
  },
  {
    "start": 265.56,
    "end": 268.56,
    "text": "Wie konnte die AfD gewählt werden und so viel Zuspruch erhalten?"
  },
  {
    "start": 269.2,
    "end": 273.06,
    "text": "Und wir wissen natürlich auch von Forschung, dass solche Phasen des Wahlkampfs enorm wichtig sind."
  },
  {
    "start": 273.74,
    "end": 279.32,
    "text": "aber Normalisierung ist ein Prozess der sich über Jahre- und Jahrzehnte eigentlich vollzieht."
  },
  {
    "start": 280.0,
    "end": 287.62,
    "text": "Das heißt was ich mir angeschaut habe rechtsextreme Ideen und Akteure zunehmend Sichtbarkeit bekommen"
  },
  {
    "start": 287.719,
    "end": 288.06,
    "text": "haben,"
  },
  {
    "start": 288.76,
    "end": 290.7,
    "text": "Resonanz erfahren haben und Legitimität."
  },
  {
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    "end": 291.46,
    "text": "Und was meine ich damit?"
  },
  {
    "start": 291.5,
    "end": 296.159,
    "text": "Es geht eigentlich im Kern darum wie viel Raum haben Sie eingenommen in öffentlichen Debatten?"
  },
  {
    "start": 296.219,
    "end": 303.98,
    "text": "und da sehen wir dass sie in den Neunzigern und Zweitausenden häufig nicht so wirklich im öffentlichen Raum vorkamen."
  },
  {
    "start": 304.2,
    "end": 311.159,
    "text": "also natürlich hatten wir auch schon zu der Zeit Parteien wie die NPD und hier haben wir auch gewisse Unterstützung aus der Wederschaft bekommen."
  },
  {
    "start": 311.82,
    "end": 320.54,
    "text": "Aber es war eben unvorstellbar, dass sie jede Woche zu Topzeiten im Fernsehen zu sehen sind oder Detailseiten von Qualitätsmedien dominieren."
  },
  {
    "start": 321.18,
    "end": 333.9,
    "text": "Das hat sich natürlich auch geändert weil wir jetzt soziale Medien haben und so einen Extreemakteur gar nicht mehr davon abhängig sind ob sie interviewt werden oder nicht sondern ihre eigenen Plattform nutzen können um direkt zu ihren Anhängern zu sprechen."
  },
  {
    "start": 334.46,
    "end": 346.88,
    "text": "Aber man darf eben nicht unterschätzen, dass dieses Aufnehmen von Ihren Themen und die Reaktionen darauf sei es jetzt von den Massenmedien oder auch von anderen Parteien sehr zentral dafür sind ob sie als normal angesehen werden."
  },
  {
    "start": 347.38,
    "end": 355.599,
    "text": "Und wenn Sie sozusagen in sozialen Medien auf Ihrem Plattform unterwegs sind und so Leuten sprechen, die eh schon ihre Ideen unterstützen dann ist das was ganz anderes."
  },
  {
    "start": 356.08,
    "end": 357.94,
    "text": "also wenn sie sozusagen zur breiten Masse sprechen"
  },
  {
    "start": 358.28,
    "end": 370.18,
    "text": "aber sind die klassischen Medien wie auch die Sz nicht auch verpflichtet, wenn etwas so groß ist in Social Media und so viele Menschen erreicht sich damit auseinanderzusetzen."
  },
  {
    "start": 370.219,
    "end": 375.52,
    "text": "Weil das ist ja nicht nur eine kleine Randgruppe und eine kleine Bubble sondern es sind ja unfassbar viele Menschen."
  },
  {
    "start": 376.34,
    "end": 376.4,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 377.219,
    "end": 384.06,
    "text": "also das ist das Spannende was eben meine Forschung gezeigt hat Das ist das Hennerei-Problem was Sie ansprechen Was war zuerst da?"
  },
  {
    "start": 384.24,
    "end": 388.4,
    "text": "War die AfD erst groß und dann hat man drüber berichtet oder hat man sie mit groß gemacht?"
  },
  {
    "start": 389.04,
    "end": 402.24,
    "text": "Und in meinen Analysen über Zeitungsberichterstattung sieht man eben, dass dieser enorme Anstieg der AfD aber auch anderen Akteuren im Spektrum der außersten Rechten enorm viel Sichtbarkeit bekommen haben."
  },
  {
    "start": 403.36,
    "end": 423.62,
    "text": "Also bevor sie den Bundestag eingezogen sind, haben sie es geschafft vor allem im Kontext der sogenannten Flüchtlingskrise und im Kontex von einer Reihe islamistischer Anschläge da bereits Sichtbarkeits zu bekommen und da ihre Feindbilder zu verbreiten klassische Themen wie Migration und andere kulturelle Themen mit Sicherheitsfragen zu verknüpfen."
  },
  {
    "start": 424.12,
    "end": 439.2,
    "text": "Und das ist sozusagen dem Wahlerfolg vorausgegangen, die Reaktionen auf die Partei sind wichtig eben dafür ob Leute sich davon auch abkehren und eine andere Partei wählen oder wie gesagt, ob sie diese Aussagen und die Inhalte als normal anerkennen."
  },
  {
    "start": 439.32,
    "end": 442.94,
    "text": "Ich glaube hier jetzt eben die wichtige Rolle, die auch die Medien dabei gespielt haben."
  },
  {
    "start": 443.52,
    "end": 451.719,
    "text": "Und ich würde sagen, Medien so als vierte Säule der Demokratie haben ja diese Rolle in dem sie kritisch hinterfragen."
  },
  {
    "start": 452.04,
    "end": 456.2,
    "text": "In Interviewsituationen beispielsweise Kontext liefern und einorten."
  },
  {
    "start": 456.94,
    "end": 458.48,
    "text": "Deswegen ist es weiter ein zentraler Punkt."
  },
  {
    "start": 458.64,
    "end": 468.84,
    "text": "Wenn die weniger kritisch agieren im Kontext mit Parteien, die Demokratie gefährden dann kann das natürlich dazu beitragen dass diese Akteure normalisiert werden."
  },
  {
    "start": 469.94,
    "end": 479.4,
    "text": "Und da sich die Medienlandschaft natürlich auch verändert, es gibt ja auch immer mehr Medien, die selber rechte Inhalte ungefiltert verbreiten oder unterstützen."
  },
  {
    "start": 480.24,
    "end": 488.46,
    "text": "Ja und da ist die äußerste Rechte auch sehr erfolgreich darin also darf man immer nicht außer Acht lassen dass die äußere Rechte sehr gut verstanden hat."
  },
  {
    "start": 488.88,
    "end": 500.5,
    "text": "das es die eigenen Medien braucht das ist die eigene zivilgesellschaftlichen Organisationen braucht also dass man unterschiedliche Plattform in der Gesellschaft braucht um Einfluss auszuüben und Leute für seine Ideen zu gewinnen."
  },
  {
    "start": 501.219,
    "end": 505.9,
    "text": "Das alles sind um kämpfte Bereiche, wo es eben darum geht die eigenen Werte zu"
  },
  {
    "start": 506.0,
    "end": 506.78,
    "text": "verteidigen.\"."
  },
  {
    "start": 507.48,
    "end": 517.68,
    "text": "Sie haben eben schon angesprochen dass die AfD in den letzten Jahren einen großen Schub bekommen hat weil sie sich das Thema Migration gegriffen hatte als es die sogenannte Flüchtlingskrise gab."
  },
  {
    "start": 518.72,
    "end": 526.82,
    "text": "Gab es noch andere Momente in den vergangenen Jahren wo die AfD diese Gelegenheit genutzt hat?"
  },
  {
    "start": 527.24,
    "end": 529.0,
    "text": "um sich in den Diskurs einzubringen."
  },
  {
    "start": 529.92,
    "end": 549.3,
    "text": "Ja, was meine Forschung auch zeigt ist es sowohl nach islamistischen als auch nach rechtsextremistischem Anschlägen die AfD's geschafft hat sehr viel Sichtbarkeitsbekommen für ihre Position also nach islamesischen Anschläge ethnische und religiöse Minderheiten dafür verantwortlich zu machen als gesamte Gruppe und Vorurteile zu verbreiten."
  },
  {
    "start": 549.36,
    "end": 555.34,
    "text": "Und ich habe mir zum Beispiel angeschaut wieviel Sichtbarkeit haben eigentlich Betroffene und Opferperspektiven erhalten?"
  },
  {
    "start": 555.38,
    "end": 556.44,
    "text": "und das war sehr sehr gering."
  },
  {
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    "end": 564.56,
    "text": "Und das Spannende war, dass sie es auch geschafft haben nach rechtsextremen Anschlägen ihre Darstellungen der Geschichte sozusagen zu verbreiten."
  },
  {
    "start": 564.6,
    "end": 577.8,
    "text": "Dass sich dann um Einzeltäter, um Verwirrte handelt und dann sagt darauf aufbauen meine Forschung, dass sich auch den Köpfen der Menschen widerspiegelt also dass dann die Sicherheitsbetrohung je nachdem von wem sie verübt wird auch unterschiedlich bewertet wird."
  },
  {
    "start": 578.86,
    "end": 581.82,
    "text": "unterschiedliche politische Forderungen daraus entstehen."
  },
  {
    "start": 582.32,
    "end": 587.42,
    "text": "Also was sollte jetzt der Staat tun, welche Rechte sollten eingeschränkt werden und wer ist dafür verantwortlich?"
  },
  {
    "start": 588.1,
    "end": 598.18,
    "text": "Und ja das sind dann im Endeffekt natürlich der AfD wenn ihre Positionen und Themen auch von den anderen Parteien wieder aufgegriffen werden und wenn sie von den Medien dafür eine Bühne bekommen."
  },
  {
    "start": 598.98,
    "end": 610.76,
    "text": "also Sie sagen damit dass die demokratischen Parteien sozusagen ihren Teil dazu beigetragen haben dass der Diskurs verschoben wurde in Richtung Themen der AfD weil sie auf diese Themen reagieren."
  },
  {
    "start": 612.08,
    "end": 623.48,
    "text": "Also ist die Gegenmaßnahme nicht, diese Themen trotzdem zu adressieren und da die eigene Visionen drauf aufzubauen sondern ganz andere Themen zu setzen und die AfD zu ignorieren mit dem was Sie fordert?"
  },
  {
    "start": 623.88,
    "end": 625.16,
    "text": "Ich glaube es eine Kombination."
  },
  {
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    "end": 634.52,
    "text": "also wenn man sich beispielsweise anschaut die Debatte um Migration Und man guckt sich einfach an mit was für Worten und was für Gefühlen sind diese Debatten verknüpft."
  },
  {
    "start": 634.56,
    "end": 637.94,
    "text": "Da sieht man beispielsweise, dass es in Deutschland sehr negativ konnotiert ist."
  },
  {
    "start": 638.48,
    "end": 641.2,
    "text": "Das spielt natürlich auch eine Rolle wie's wahrgenommen wird."
  },
  {
    "start": 641.28,
    "end": 657.74,
    "text": "also das heißt ich glaube schon man braucht weiter eine Debatte zu Themen die die Gesellschaft umtreiben nur soll das eben nicht das Einzige Thema sein und wir wissen ja auch von Umfragen es viele Themen gibt die Menschen bewegen wirtschaftliche Sorgen Wohnen Gesundheit."
  },
  {
    "start": 658.32,
    "end": 662.22,
    "text": "Also es gibt verschiedene Themen, die worauf die Parteien reagieren müssten."
  },
  {
    "start": 662.3,
    "end": 677.92,
    "text": "Das heißt ich glaube schon das ist sozusagen eine Mischung aus alternativer Erzählung für bestehende Themen und auch Themen wie der AfD was nutzen wie Migration anzubieten aber eben auch die eigene Agenda zu setzen mit anderen Themen und Problemen die als relevant wahrgenommen werden in der Gesellschaft."
  },
  {
    "start": 678.0,
    "end": 681.78,
    "text": "Und mittlerweile ist die AfD so groß man kann sie nicht mehr ignorieren."
  },
  {
    "start": 682.82,
    "end": 688.16,
    "text": "Man hätte das vielleicht in der Vergangenheit zu einem Zeitpunkt, wo sie noch kleiner war und nicht von so vielen Menschen gewählt wurde."
  },
  {
    "start": 688.22,
    "end": 689.78,
    "text": "Hätte man ihr weniger Raum geben können?"
  },
  {
    "start": 691.18,
    "end": 703.4,
    "text": "Aber ich glaube nichtsdestotrotz ist sie immer noch überrepräsentiert und es geht nicht nur darum wie viel wird die Interview im Vergleich zur anderen Parteien sondern auch wie sehr wird auf Sie eingegangen selbst wenn sie nicht im Raum ist."
  },
  {
    "start": 703.52,
    "end": 710.54,
    "text": "Wie viel wird über sie gesprochen Also jetzt beispielsweise wieder im Wahlkampf, wie viele Alternative Geschichten erzählt man?"
  },
  {
    "start": 710.64,
    "end": 716.6,
    "text": "Wie viel Geschichte erzählt man vom Widerstand von denjenigen die ja für die Demokratie sich einsetzen?"
  },
  {
    "start": 716.72,
    "end": 721.68,
    "text": "und ich glaube diese Perspektive ist sehr wichtig dass diese Perspective auch mehr Sichtbarkeit einnimmt."
  },
  {
    "start": 722.34,
    "end": 726.22,
    "text": "Okay dann sprechen wir doch jetzt mal drüber wie man versuchen könnte das ganze wieder zu drehen."
  },
  {
    "start": 726.32,
    "end": 728.1,
    "text": "Das kam jetzt im Gespräch immer mal wieder vor."
  },
  {
    "start": 728.32,
    "end": 740.4,
    "text": "aber vielleicht können wir es noch einmal ganz konkret machen was Könnte denn zum Beispiel jeder und jede Einzelne von uns machen, auch von den Leuten die uns gerade zuhören um der Normalisierung der extremen Rechten was entgegenzusetzen?"
  },
  {
    "start": 740.92,
    "end": 742.86,
    "text": "Also Normalisierung ist ja ein breiter Prozess."
  },
  {
    "start": 743.06,
    "end": 772.48,
    "text": "Das heißt es spiegelt sich in Debatten wieder wie Parteien damit umgehen aber er zeigt sich eben auch auf der Straße in Cafés im Alltag Und ich glaube das ist aktuell ganz wichtig zu sehen dass wenn man dieser Normalisierung etwas entgegensetzen will dass es eben auch im Alltag bei jedem Einzelnen anfängt, also bei Zivilcourage darum zu sagen okay wenn jetzt Dinge sagbar werden die so vor zwei Jahren vielleicht noch nicht sagbar waren dann auch zu sagen man widerspricht."
  },
  {
    "start": 773.32,
    "end": 787.6,
    "text": "Wenn zivilgesellschaftliche Organisationen unter Druck gesetzt und eingeschüchtert werden dann sozusagen man unterstützt sie oder wenn unabhängige Medienorganisationen Zensur erfahren das man einen Aufschrei durch die Gesellschaft geht."
  },
  {
    "start": 787.78,
    "end": 790.02,
    "text": "Also ich glaube dieses leiser werden."
  },
  {
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    "end": 798.24,
    "text": "Das ist eine große Gefahr, die man aktuell sehen kann und auch das Problem größer zu machen als es ist."
  },
  {
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    "end": 806.34,
    "text": "Und damit will ich überhaupt nicht jetzt kleinreden an was vom Punkt wir sehend und dass die Wahlergebnisse auf jeden Fall eine riesige Herausforderung sind für die Demokratien Deutschland."
  },
  {
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    "end": 809.04,
    "text": "aber der Weg ist auch nicht gezeichnet."
  },
  {
    "start": 809.62,
    "end": 816.42,
    "text": "Es waren Wahlen in einem Bundesland und nicht wahlen in Deutschland und es ist nicht ein Prozess den man nichts entgegensetzen kann."
  },
  {
    "start": 817.24,
    "end": 824.42,
    "text": "Das heißt genauso wie Normalisierung und schleichende Prozesse, der sich Schritt für Schritt vollzieht ist Resilienz."
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  {
    "start": 824.56,
    "end": 832.6,
    "text": "Und das Widerstehen von dieser Normalisierung eben auch ein Prozess, der wirklich jeden Tag aufs Neue vollziebt und jeden Tag aus Neues Kraft erfordert."
  },
  {
    "start": 833.32,
    "end": 842.64,
    "text": "Und die Energie, dass sich jeder in seinem Alltag engagiert aber eben auch dann die Grundpfeiler der Demokratie gestärkt werden."
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    "start": 843.46,
    "end": 846.44,
    "text": "Was müsste sich denn in den sozialen Medien verändern?"
  },
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    "start": 847.0,
    "end": 856.4,
    "text": "Also ich glaube, es ist eine Kombination zwischen relevant bleiben also sowohl von demokratischen Parteien als auch Massenmedien zu sagen man muss da natürlich vorkommen."
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    "start": 856.48,
    "end": 867.94,
    "text": "gerade wenn man auch junge Wählerschaft ansprechen möchte dann muss man in der Lage sein einfach zu kommunizieren und nicht einfach nur diese ganzen Plattformen populistischen Kräften zu überlassen."
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    "start": 868.9,
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    "text": "Nichtsdestotrotz ist es auch total wichtig diese Plattform zu regulieren."
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    "text": "Das ist einfach ein Feld, wo noch enorm viel Handlungsbedarf da ist."
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    "end": 882.1,
    "text": "Weil es natürlich aktuell einen Kommunikationsvorteil gibt für extremistische Inhalte."
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    "text": "Die verbreiten sich schneller und bekommen mehr Sichtbarkeit."
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    "end": 887.96,
    "text": "Und damit im Wettbewerb zu stehen, ist unheimlich schwer."
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    "text": "Aber ich glaube sehr erst die Mischung aus richtiger Kommunikation, zielgruppengerechter Kommunikion und"
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    "text": "Regulierung.\"."
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    "text": "Okay dann nochmal der Blick auf die Medien und in ganz kurz zusammengefasst... Was denken Sie, wäre da am Wichtigsten?"
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    "text": "Was muss aus Ihrer Sicht passieren."
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    "text": "Also ich glaube wobei es worum's geht um eine Berichterstattung der AfD und andere Akteure die der äußersten Rechten ist nicht darum sie zu ignorieren sondern es geht ums Wie-und wann."
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    "text": "also wie heißt mit welchen Themen?"
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    "text": "wie werden sie dargestellt?"
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    "text": "und das wann ist?"
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    "text": "spricht man eben mit ihnen direkt nach dem Terroranschlag oder direkt wenn polarisierende Themen geht, um ihnen dann die Möglichkeit zu geben diese Debatten zu gestalten oder in anderen Kontexten."
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    "text": "In nicht so aufgeregten Kontext und zu Themen wo sie vielleicht nicht sich so profilieren können und nicht ihre Feindbilder verbreiten?"
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    "text": "welche Strategien könnten Parteien und Politiker anwenden zum Beispiel jetzt auch konkret in den Wahlkämpfen die gerade noch laufen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zum Beispiel?"
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    "text": "Also ich bin keine Wahlberaterin und ich mache auch keine Kampagnen."
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    "text": "Ich kann sozusagen nur daraus Schlüsse ziehen, was meine Forschung zeigt."
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    "text": "Und was meiner Forschung eben zeigt ist es nichts bringt die Ideen der äußersten Rechten zu kopieren."
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    "text": "Dass diese Strategie eben nicht aufgegangen ist wenn man in extremen Kräften hinterherläuft..."
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    "text": "Weil die Leute dann das Original wählen oder?"
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    "text": "Genau weil die Leute das Original wählen!"
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    "text": "Und was wir eben auch sehen können aus anderen Ländern Unheimlich wichtig ist."
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    "text": "Was meine ich damit?"
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    "text": "Der Zeitpunkt, wann man eine Partei oder dieser Normalisierung was entgegensetzt und dafür sorgt es sozusagen dieses Randphänomen nicht normal geworden ist und eine extremistische Partei beispielsweise in der Regierung ist, ist deswegen so wichtig weil wenn sie mal in einer Regierung ist dann das ist unheimlich schwer selbst wenn's wieder zu einem Regierungswechsel kommt das Haus der Demokratie nicht jetzt mal wieder aufzubauen Weil wenn jetzt nur, nehmen wir das, bleiben wir beim Haus."
  },
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    "text": "Wenn die Fenster kaputt sind also eine extremistische Partei Wählerzuspruch kriegt dann kann man sagen okay man repariert das Fenster weil wenn man zu lange wartet und dieses Haus ist irgendwann marode Und dann kommt ne extremistisch Partei in die Regierung."
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    "end": 1045.02,
    "text": "Dann sieht man beispielsweise den USA kann so ein haus ganz schnell zum Einstürzen kommen und es dann wieder aufzubauen und das sehen wir jetzt in Polen und werden wahrscheinlich auch einen Ungarn sehen Ist viel viel schwieriger weil einfach unheimlich viele Strukturen und Mechanismen, um so eine Demokratie zu schützen kaputtgegangen sind."
  },
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    "text": "Also wenn dann schon mal die Gerichte nicht mehr richtig funktionieren?"
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    "end": 1061.2,
    "text": "Wenn die Zivilgesellschaft... ...die Organisationen und Strukture in die Infrastruktur kaputt gegangen ist, wenn es keine unabhängigen kritischen Medien mehr gibt,... ...dass dann wieder aufzubauen, wenn wir demokratische Kräfte mehr Macht haben, ist ihnen eine unheimliche Aufgabe."
  },
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    "text": "Deswegen glaube ich, dass diese Zeitkomponente so unheimlich wichtig ist."
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    "text": "Und da habe ich teilweise das Gefühl, wir sind in Deutschland echt noch nicht vorbereitet darauf."
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    "text": "Was wäre denn?"
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    "text": "Wie würde man sich als Schule, als Hochschule, als Unternehmen... wie würde man damit umgehen wenn so eine Situation wäre und wie schützt man sich dann auch?"
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    "text": "Ich glaube das sind wirklich Fragen mit denen man sich jetzt schon intensiv auseinandersetzen muss."
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    "text": "Das ist doch ein ganz gutes Schlusswort mit einer sehr konkreten Handlungsaufforderung von Ihrer Seite haben Sie vielen Dank für das Gespräch und die Einblick in Ihre Forschungen Frau Vöker!"
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    "text": "Vielen Dank."
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    "text": "Ich glaube über eine Sache, die Theresa Völker eben gesagt hat muss ich noch ein bisschen nachdenken."
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    "text": "Nämlich dass es mehr Interviews geben sollte in denen Vertreter und Vertreeterinnen der AfD zu Themen befragt werden mit denen sie sich nicht so sehr profilieren können also nicht über Migration oder Energiepolitik sondern über keine Ahnung die Schuldenbremse oder die Kita-Krise."
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    "text": "das klingt nach einem ganz guten Ansatz."
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    "text": "andererseits frage ich mich ob das nicht auch wieder zur Normalisierung beitragen könnte, weil dann die Extreme und Widersprüche der Partei eben nicht deutlich genug werden."
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    "text": "Und dann ist da ja noch das Problem, dass manche AfD-Politikerinnen dazu neigen, Interviews zu sabotieren indem sie Journalisten und ihr Medium diffamieren – also im Gespräch oder indem Sie einfach gar nicht auf die Fragen eingehen."
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    "text": "An manchen Stellen ist der Diskurs da schon sehr"
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    "text": "Aber wie Teresa Völker ja auch meinte, bis hierherzukommen."
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    "text": "Das war ein langer Prozess und es ist deswegen auch ein langen Prozess das wieder zu ändern was aber ja zumindest heißt dass es geht."
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    "text": "Wenn Sie Gedanken dazu haben oder einfach Kritik oder Lob für unseren Podcast dann schreiben sie doch gerne eine mail an podcast at st.de Oder kommentieren Sie diese Folge auf Spotify."
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    "text": "Danke, dass Sie heute zugehört haben Und danke auch an Laura Sagebiel die diese Folge produziert hat."
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    "text": "Haben Sie noch einen schönen Tag und wir hören uns morgen wieder."
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]