[
  {
    "start": 6.14,
    "end": 10.78,
    "text": "Die Deutschen denken weniger rechtsextremen als es die Zustimmungswerte für die AfD vermuten lassen."
  },
  {
    "start": 11.18,
    "end": 15.32,
    "text": "Aber sie gewöhnen sich auch mehr und mehr an den Rechtsextremismus."
  },
  {
    "start": 15.8,
    "end": 23.76,
    "text": "Mit meiner Kollegin Meredith Harf, Korrespondentin für Berlin und Brandenburg, habe ich über die Ergebnisse der an diesem Donnerstag öffentlichen Mitte Studie gesprochen."
  },
  {
    "start": 24.24,
    "end": 29.36,
    "text": "Und auch darüber, was helfen kann, um Nationalismus und Antisemitismus in Deutschland einzudämmen."
  },
  {
    "start": 30.16,
    "end": 35.06,
    "text": "Sie hören den SZ-Nachrichten-Podcast auf den Punkt mit mir an Marlene Holt."
  },
  {
    "start": 41.8,
    "end": 47.5,
    "text": "Alle zwei Jahre bringt die SPD-Nahe Friedrich Ebert Stiftung die sogenannte Mitte-Studie heraus."
  },
  {
    "start": 48.04,
    "end": 57.04,
    "text": "Dafür werden Menschen befragt, welche Werte sie vertreten, wie zufrieden sie mit demokratischen Institutionen sind, wie stark sie rassistischen Aussagen zustimmen usw."
  },
  {
    "start": 57.74,
    "end": 61.26,
    "text": "Ja, und dann ergibt sich daraus ein Bild, wie es der politischen Mitte gerade geht."
  },
  {
    "start": 61.74,
    "end": 66.4,
    "text": "Die meisten Studienteilnehmer sagen auch von sich selbst, dass sie sich eher politisch mittig verordnen würden."
  },
  {
    "start": 66.84,
    "end": 72.9,
    "text": "Als die letzte Mitte Studie rauskam, das war im Herbst vor zwei Jahren, da hat sie für ziemlich viel Aufsehen gesorgt."
  },
  {
    "start": 73.08,
    "end": 78.8,
    "text": "Und zwar, weil der Anteil der Menschen mit rechtsextremen Weltbild besorgniserregend stark gestiegen war."
  },
  {
    "start": 79.22,
    "end": 81.92,
    "text": "Von unter zwei auf über acht Prozent."
  },
  {
    "start": 83.04,
    "end": 87.84,
    "text": "An diesem Donnerstag hat die Friedrich-Eber-Stiftung in Berlin jetzt die neueste Mitte Studie vorgestellt."
  },
  {
    "start": 88.38,
    "end": 93.46,
    "text": "Ja und gute Nachricht, der Anteil der Menschen mit rechtsextremen Weltbild, der ist wieder kleiner geworden."
  },
  {
    "start": 94.1,
    "end": 101.66,
    "text": "Aber dafür steht jetzt das hier in der Studie, die Menschen in Deutschland verlieren mehr und mehr das Vertrauen in die Demokratie."
  },
  {
    "start": 102.36,
    "end": 108.74,
    "text": "Und die Grenzen zwischen politischer Mitte und Extremismus, die vermischen sich immer mehr, gerade bei jüngeren Menschen."
  },
  {
    "start": 109.18,
    "end": 111.24,
    "text": "Woher das kommt und was das genau bedeutet?"
  },
  {
    "start": 111.62,
    "end": 113.82,
    "text": "Darüber spreche ich jetzt mit meiner Kollegin Meredith Harv."
  },
  {
    "start": 115.06,
    "end": 120.72,
    "text": "Meredith, warum ist die Anzahl der Menschen mit manifestrechten Weltbild wieder zurückgegangen im Vergleich zur letzten Studie?"
  },
  {
    "start": 121.06,
    "end": 123.06,
    "text": "Hat die Politik irgendwas anderes gemacht oder woran nicht das?"
  },
  {
    "start": 123.84,
    "end": 133.62,
    "text": "Ja, das ist eine Frage, die nur so halb beantworten können, aber sie haben schon in der Studie jetzt auch ein paar Faktoren benannt."
  },
  {
    "start": 134.6,
    "end": 140.66,
    "text": "Die Mitte Studie, das war in der Debatte sehr polarisiert."
  },
  {
    "start": 140.98,
    "end": 144.56,
    "text": "Da schlichen sich die Corona-Pandemie-Maßnahmen langsam aus."
  },
  {
    "start": 144.62,
    "end": 152.32,
    "text": "Die Leute waren schon so recht gestresst von der Pandemie und auch unzufrieden mit dem Staat, was das betrifft."
  },
  {
    "start": 152.46,
    "end": 161.0,
    "text": "Und jetzt die neue Studie, da ist dann auch so ein bisschen mehr Aufbruchsstimmung irgendwie zu verzeichnen und eine gewisse Beruhigung."
  },
  {
    "start": 161.52,
    "end": 163.24,
    "text": "Gleichzeitig aber auch."
  },
  {
    "start": 163.64,
    "end": 165.9,
    "text": "eben ein großer Wahlerfolg der AfD."
  },
  {
    "start": 166.84,
    "end": 183.02,
    "text": "Und da sagt der Andreas Zick, der diese Studie verantwortet, dass eben auch diese Wahlerfolge letztlich ein bisschen so eine Art Wegruf für viele sind und dass das auch einen gewissen abschreckenden Effekt dann wohl mit sich bringt."
  },
  {
    "start": 184.06,
    "end": 200.9,
    "text": "Das heißt, dieser Widerspruch, die AfD-Umfragewerte steigen und die Mitte-Studio sagt, es haben weniger Menschen ein rechtsextremes Weltbild, der kommt daraus, dass sich bei der Befragung einfach Leute ein bisschen erschrocken waren von dem, was passiert ist in der Welt und sich dann in ihren Antworten stark davon abgegrenzt haben."
  },
  {
    "start": 201.44,
    "end": 212.82,
    "text": "Also stark davon abgegrenzt ist eigentlich ein gutes Stichwort, weil wenn man dann so genauer hinschaut, sieht man, bei vielen Positionen grenzen sich eben Immer weniger Menschen stark von rechts ab."
  },
  {
    "start": 213.08,
    "end": 222.56,
    "text": "Also der Anteil der Menschen, die da im Graubereich sich bewegen, die rechtsextremen Ansichten teils, teils zustimmen, der wird eigentlich größer."
  },
  {
    "start": 223.2,
    "end": 227.56,
    "text": "Und der Anteil der Menschen, die klar ablehnen sind, wird kleiner."
  },
  {
    "start": 227.82,
    "end": 233.16,
    "text": "Also so ganz große Erleichterungen kann man jetzt nicht empfinden, wenn man diese Studie liest."
  },
  {
    "start": 233.52,
    "end": 238.6,
    "text": "Heißt das rechtsextreme Einstellungen-Tropffeln so langsam in den Mainstream?"
  },
  {
    "start": 238.88,
    "end": 238.96,
    "text": "Ich"
  },
  {
    "start": 239.02,
    "end": 242.04,
    "text": "glaube, genau wie du es gesagt hast, genau so kann man das auffassen."
  },
  {
    "start": 242.88,
    "end": 253.04,
    "text": "Also es gibt, Andreas Zick drückt es auch so aus, ein Rechtsdrall, die Offenheit für bestimmte Positionen, und zwar wird einfach größer."
  },
  {
    "start": 253.16,
    "end": 258.6,
    "text": "Also das sind zum Beispiel... nationalistische Positionen."
  },
  {
    "start": 258.779,
    "end": 268.78,
    "text": "Also die Vorstellung, dass deutsche Politik darauf angelegt sein sollte, Deutschland die Macht und Geltung zu verschaffen, die Deutschland zusteht."
  },
  {
    "start": 269.14,
    "end": 273.08,
    "text": "Das ist eine Aussage der Stimmen, der befragten zu."
  },
  {
    "start": 273.4,
    "end": 280.24,
    "text": "Dann sind auch zum Beispiel Antisemitismus nimmt zu, und zwar gerade bei den Jüngeren befragten."
  },
  {
    "start": 280.76,
    "end": 298.22,
    "text": "dann die so gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die besonders sozial schwächere Menschen trifft, also obdachlose oder Menschen, die arbeitslos sind, nimmt zu, auch die Transfeindlichkeit in Deutschland befindet sich auf einem neuen Höchststand."
  },
  {
    "start": 298.5,
    "end": 308.74,
    "text": "Also, das heißt, es sind sozusagen so einzelne Themen, über die quasi so eine Durchlässigkeit entsteht."
  },
  {
    "start": 309.46,
    "end": 320.3,
    "text": "Weil du gerade spezifisch die jungen Menschen angesprochen hast, vielleicht können wir da noch mal ein bisschen bleiben, woran liegt das, dass gerade bei jüngeren Menschen rechtsextremer Einstellungen stärker vertreten sind als noch vor einigen Jahren?"
  },
  {
    "start": 320.66,
    "end": 326.04,
    "text": "Das sind eben bestimmte Aspekte von diesen rechtsextremen Einstellungen, die bei jungen Leuten zunehmen."
  },
  {
    "start": 326.22,
    "end": 329.68,
    "text": "Und die Aspekte, die besonders auffällig sind, sind Antisemitismus."
  },
  {
    "start": 330.38,
    "end": 333.7,
    "text": "und ja, Fremdenfeindlichkeit."
  },
  {
    "start": 334.16,
    "end": 339.6,
    "text": "Und woher das genau kommt, machen die auch keine so ganz starken Aussagen dazu."
  },
  {
    "start": 340.5,
    "end": 353.54,
    "text": "Ein Faktor ist sicherlich politische Bildung, die irgendwie offensichtlich zwar einerseits total stark nach wie vor in Deutschland auch gefördert wird, aber andererseits ein bisschen ihr Ziel"
  },
  {
    "start": 354.16,
    "end": 354.86,
    "text": "verfehlt."
  },
  {
    "start": 355.62,
    "end": 371.78,
    "text": "Dann ist natürlich, wie darüber haben wir ja auch schon viel berichtet, das Thema Social Media, wo eben ja die Rechtsextremen ja auch sehr stark vertreten sind, was die Autoren der Studie schon auch heute nochmal betont haben ist."
  },
  {
    "start": 372.62,
    "end": 378.06,
    "text": "Es werden viele Probleme nicht gut adressiert momentan in der Debatte."
  },
  {
    "start": 378.34,
    "end": 394.68,
    "text": "Also viele Probleme, die die Leute vor Ort finden und da wird auch Schule als Ort oder Bildungseinrichtung ganz grundsätzlich als Ortewende oft genannt, aber auch sowas wie Kultur und Jugendangebote, wo viele Menschen eben auch mit Manger gekonfrontiert sind."
  },
  {
    "start": 395.22,
    "end": 403.78,
    "text": "Das wird dann oft nicht gut bearbeitet, weil das sind Probleme, die einfach nicht gelöst werden und stattdessen werden eben dann irgendwie... oder so geführt."
  },
  {
    "start": 404.42,
    "end": 406.5,
    "text": "Und ich meine, das ist jetzt meine Interpretation."
  },
  {
    "start": 407.0,
    "end": 410.04,
    "text": "Aber da kann es natürlich auch einen Zusammenhang geben."
  },
  {
    "start": 410.72,
    "end": 413.7,
    "text": "Ich würde gerne nochmal nach dem Rechtstreif fragen, den du angesprochen hast."
  },
  {
    "start": 413.74,
    "end": 419.96,
    "text": "Die Frage ist ja, ist es schlimm, wenn sich die Einstellungen gesamtgesellschaftlich ein bisschen mehr nach rechts verschieben?"
  },
  {
    "start": 420.0,
    "end": 425.72,
    "text": "Weil man ja auch sagen könnte, na ja, solange das nicht in den Extremismus abrutscht, ist das ja alles noch okay und im Rahmen."
  },
  {
    "start": 426.32,
    "end": 429.32,
    "text": "Also die Autoren der Studie, die machen das ganz klar."
  },
  {
    "start": 429.5,
    "end": 439.98,
    "text": "Also diese Positionen, die sie abfragen, die ergeben zusammengenommen eben ein Weltbild, was Demokratie gefährdet und Demokratie auch ablehnt."
  },
  {
    "start": 440.02,
    "end": 453.92,
    "text": "Das heißt, je mehr Menschen, je mehr dieser Positionen gut heißen oder auch nur in diese Positionen egal sind, Dass du mehr Einfluss hattest auf die Art und Weise, wie wir zusammenleben."
  },
  {
    "start": 454.1,
    "end": 460.42,
    "text": "Und zu diesen Einstellungen gehören eben auch eine illiberale Vorstellung davon, was Demokratie ist."
  },
  {
    "start": 460.48,
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    "text": "Das bedeutet, dass zum Beispiel Minderheitenrechte nicht mehr so stark beachtet werden sollen."
  },
  {
    "start": 465.54,
    "end": 471.56,
    "text": "Das bedeutet, dass Frauenrechte keine besondere Beachtung finden sollen."
  },
  {
    "start": 472.5,
    "end": 474.96,
    "text": "Das zieht sich eben in ganz, ganz viele Bereiche."
  },
  {
    "start": 475.48,
    "end": 478.64,
    "text": "Und das würde ich sagen, ist ein großes Problem."
  },
  {
    "start": 479.3,
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    "text": "Ganz... logische Anschlussfrage."
  },
  {
    "start": 481.72,
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    "text": "Was machen wir dagegen?"
  },
  {
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    "end": 485.42,
    "text": "Gibt es irgendwas, was man tun kann, um den entgegenzuwirken?"
  },
  {
    "start": 485.48,
    "end": 494.58,
    "text": "Weil, so wie ich dich jetzt verstehe, würde das ja dazu führen, wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, dass das Vertrauen in die Demokratie immer weiter bröckelt."
  },
  {
    "start": 494.98,
    "end": 502.14,
    "text": "Das ist auch ein ganz wichtiger Aspekt in dieser Studie, die Frage eben, was es zu tun."
  },
  {
    "start": 502.34,
    "end": 515.0,
    "text": "Und es gibt eine superinteressante Aussage, nämlich, und zwar ganz klar adressieren sie Schulen."
  },
  {
    "start": 515.679,
    "end": 517.159,
    "text": "In Schulen soll mehr passieren."
  },
  {
    "start": 518.22,
    "end": 523.34,
    "text": "Aus meiner Perspektive ist auch das so ein bisschen Problem, weil ich glaube nicht, dass Schulen alles lösen können."
  },
  {
    "start": 523.4,
    "end": 526.52,
    "text": "Ich glaube, Schulen sind oft Orte, die überfrachtet werden mit Ansprüchen."
  },
  {
    "start": 526.9,
    "end": 530.86,
    "text": "Aber, nicht so so trotz, ist das eine klare Ansage."
  },
  {
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    "end": 532.52,
    "text": "Also es ist ein klarer Auftrag."
  },
  {
    "start": 532.62,
    "end": 539.12,
    "text": "Politische Bildung muss irgendwie gestärkt werden und muss auch irgendwie Raum und Zeit bekommen."
  },
  {
    "start": 539.6,
    "end": 550.96,
    "text": "Es ist auch so, dass ein großer Teil der Befragten sagt, sie würden sich gerne selbst mehr engagieren und dann ... Wissen aber von denen wiederum viele nicht was sie tun sollen."
  },
  {
    "start": 551.38,
    "end": 568.24,
    "text": "Und hier Angebote zu schaffen und das deutlicher zu machen, da irgendwie proaktiver irgendwie zu sein, da gibt es ganz, ganz viele Bündnisse, Parteien, öffentliche Institutionen, die das, die da reingehen können und diesen Bedarf irgendwie auch belieferten können."
  },
  {
    "start": 569.12,
    "end": 574.04,
    "text": "Und dann letztlich muss ich auch sagen, das wäre meine Schlussfolgerung."
  },
  {
    "start": 574.58,
    "end": 586.02,
    "text": "Die demokratischen Parteien müssten vielleicht mal aufhören, so viel nur auf ihre Wahlergebnisse zu gucken und mehr das demokratische Projekt stärken letztlich."
  },
  {
    "start": 586.28,
    "end": 597.32,
    "text": "Und dann geht es eben auch darum, wie sind die Lebensbedingungen vor Ort, wie ist die Gesundheitsvorsorge, wie sind die Schulen, wie sind die öffentlichen Räume, die Parks, wie ist das Kulturangebot."
  },
  {
    "start": 598.06,
    "end": 609.66,
    "text": "Je schlechter die Menschen diese Angebote wahrnehmen, also je unzufriedener die Menschen damit sind, desto anfälliger werden sie für Demokratiedestanz."
  },
  {
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    "end": 619.2,
    "text": "Und je besser diese Angebote sind, desto zufriedener und desto weniger bereit, eben antidemokratisch dann auch zu wählen."
  },
  {
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    "text": "Meredith, vielen Dank für das Gespräch."
  },
  {
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    "end": 622.76,
    "text": "Sehr gerne."
  },
  {
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    "end": 631.48,
    "text": "Lange war es so, dass der Anteil der Frauen in deutschen Vorständen eher wächst."
  },
  {
    "start": 631.82,
    "end": 640.1,
    "text": "Aber eine Studie der gemeinnützigen Orbit-Stiftung, die zeigt, dass zumindest in den großen Unternehmen inzwischen nur noch wenige Frauen in die Vorstände berufen werden."
  },
  {
    "start": 640.78,
    "end": 644.14,
    "text": "Eine Vermutung ist, dass das an den vielen globalen Krisen liegen könnte."
  },
  {
    "start": 644.68,
    "end": 650.56,
    "text": "Die Studienautoren vermuten, dass die Aufzichtsräte in unsicheren Zeiten lieber auf das zurückgreifen, was sie kennen."
  },
  {
    "start": 651.24,
    "end": 658.32,
    "text": "In dem Fall wären das also Bewerber, die männlich sind, Mitte fünfzig, Westdeutsch und Wirtschafts- oder Ingenieurswesen studiert haben."
  },
  {
    "start": 658.98,
    "end": 664.94,
    "text": "Also so ein bisschen so, als ob man die bestehenden Vorstandsmitglieder einfach durch jüngere Kopien von ihnen selbst ersetzt."
  },
  {
    "start": 665.5,
    "end": 675.74,
    "text": "Und was übrigens auch in der Studie steht, bei den hundertsechzig größten deutschen Unternehmen gibt es mehr Vorstandschefs, die Christian heißen, als Vorstandschefinnen."
  },
  {
    "start": 677.68,
    "end": 682.94,
    "text": "Am Montag beginnt die Weltklimakonferenz, die findet in diesem Jahr in Belem statt, das liegt in Brasilien."
  },
  {
    "start": 683.6,
    "end": 692.3,
    "text": "Vor dem offiziellen Beginn der Konferenz startet schon so eine Art Vorkonferenz, an der fünfzig Staats- und Regierungschefs teilnehmen und auch Bundeskanzler Friedrich Merz ist dabei."
  },
  {
    "start": 692.96,
    "end": 706.94,
    "text": "Er fliegt am Donnerstagabend nach Belem und wird dann am Freitag eine Rede halten, in der er über den klimapolitischen Kurs der Bundesregierung spricht, denn der Bundestag hat auch noch mal betont, dass Deutschland weiterhin bis zwei Tausendfünfundvierzig klimaneutral wird."
  },
  {
    "start": 712.92,
    "end": 719.3,
    "text": "Als Fridays for Future immer größer wurde und Greta Thunberg immer berühmter, da ist auch noch was anderes immer größer geworden."
  },
  {
    "start": 719.96,
    "end": 720.28,
    "text": "Der Hass"
  },
  {
    "start": 720.48,
    "end": 720.76,
    "text": "auf sie."
  },
  {
    "start": 721.38,
    "end": 722.7,
    "text": "Hass auf Greta Thunberg."
  },
  {
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    "end": 727.94,
    "text": "Und zwar so sehr, dass Leute mit Fuck You Greta Stickern überm Auspuff rumgefahren sind."
  },
  {
    "start": 728.86,
    "end": 731.88,
    "text": "Was an dieser jungen Aktivistin hat die Menschen so wütend gemacht?"
  },
  {
    "start": 732.42,
    "end": 737.72,
    "text": "Darum geht's in der vierten Folge unseres SZ-Plus-Podcasts, Greta, die Geschichte einer Eskalation."
  },
  {
    "start": 738.18,
    "end": 739.7,
    "text": "Ich hab sie Ihnen in den Show notes verlinkt."
  },
  {
    "start": 740.48,
    "end": 746.76,
    "text": "Und falls Sie kein SZ-Plus-Abo haben, aber trotzdem gerne in den Podcast reinhören möchten, dann könnt ihr das auch machen."
  },
  {
    "start": 746.82,
    "end": 749.72,
    "text": "Die erste Folge des Podcasts ist nämlich für alle verfügbar."
  },
  {
    "start": 750.84,
    "end": 753.18,
    "text": "Redaktionsschluss für auf dem Punkt war, sechszehn Uhr."
  },
  {
    "start": 753.72,
    "end": 756.42,
    "text": "Vielen Dank an Aline Sanschak fürs Produzieren dieser Sendung."
  },
  {
    "start": 756.9,
    "end": 758.98,
    "text": "Und auch vielen Dank an Sie fürs Zuhören."
  },
  {
    "start": 759.28,
    "end": 759.94,
    "text": "Wir hören uns morgen."
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  {
    "start": 759.98,
    "end": 763.7,
    "text": "Untertitel im Auftrag des ZB."
  }
]