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    "end": 9.58,
    "text": "Donald Trump und sein Verteidigungsminister schwören das US-Militär auf sich ein."
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    "text": "Und auf den Einsatz von amerikanischen Soldaten im Inland in demokratisch regierten Großstädten."
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    "text": "Darüber spreche ich gleich mit Reinhard Crum."
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    "text": "Er leitet die Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington und sagt"
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    "end": 35.22,
    "text": "... Etwas zu tun, was in den USA seit Jahrzehnten nicht geschehen ist, vielleicht auch noch nie, ein Instrument in der Hand zu haben, nämlich die Armee, die auch eingesetzt werden kann für innenpolitische Gründe."
  },
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    "end": 39.92,
    "text": "Sie hören die Feiertagsausgabe von auf dem Punkt dem SZ-Nachrichten-Podcast."
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    "text": "Am Mikros last long enough."
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    "text": "Welcome."
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    "text": "An diesem Dienstag sind achthundert hochrangige Mitglieder der amerikanischen Streitkräfte- und US-Generäte nach Virginia geflogen."
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    "text": "Dort wurden sie von Pete Hexeth begrüßt, der vor einer riesigen US-Flaggestand."
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    "text": "Der ehemalige Fox-Moderator tenzelt dem Anzug mit blau-rot gestreifter Krabatte, glattrasiert und streng nach hinten gegelten Haaren vor den Uniformierten von Heer, Marina und Luftwaffe."
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    "text": "Erpreist."
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    "text": "Umschmeichelt."
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    "text": "Teilt aus."
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    "text": "und beschwert einen Krieger Ethos, sieht die USA, auf einem religiösen Kreuzzug vor."
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    "text": "Gott für Gott."
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    "text": "Es muss ein Kriegsgott sein, den Hexeth da beschwört und er beleidigt."
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    "text": "Ganz nach dem Geschmack seiner Chefs, Donald Trump, der ihn ja erst überhaupt zum Verteidigungs, ach nee, Kriegsminister gemacht hat."
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    "text": "Trump, der Commander in Schief, der Oberbefehlshaber der US- Streitkräfte und Herr über das größte Atomwaffenasinal der Erde macht danach erst mal Witze."
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    "text": "Don't laugh, don't laugh, you're not allowed to do that."
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    "text": "You know what, just have a good time."
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    "text": "you applaud."
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    "text": "Dann hält er an best of seiner Wahlkampfreden, drischt auf die ach so korrupte Presse und gemeingefährliche Demokraten ein, verspricht die Rückkehr zur alten Werten und die goldene Gegenwart und Zukunft."
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    "text": "Und dann kommt er zu diesem Punkt."
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    "text": "Und"
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    "text": "vor den Militärs hat er dann abermals den Einsatz der Nationalgarde in Hochburgen der Demokraten wie Chicago, New York, New Orleans, San Francisco, Los Angeles, Memphis, Seattle oder Portland angekündigt."
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    "text": "In Washington sind bereits seit Mitte August Soldaten im Einsatz."
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    "text": "Nach Trumps Rede war erst mal still im Saal."
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    "end": 226.74,
    "text": "Über diesen bizarren Vormittag habe ich am Donnerstag mit dem Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington gesprochen."
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    "end": 233.46,
    "text": "Herr Krum, Washington DC soll schlimmer gewesen sein, als Afghanistan hat Trump gerade behauptet."
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    "text": "Haben sich denn ohne die Sicherheit von Soldaten in der Hauptstadt auf die Straße getraut?"
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    "text": "Ja, wir sind gekochen durch Washington."
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    "end": 250.88,
    "text": "Im Ernst, die Soldaten, die zu sehen waren, die Nationalgarde, das waren junge Männer, die haben sich mit der Bevölkerung von Washington DC net unterhalten."
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    "text": "Aber es hat natürlich einen politischen Hintergrund, den hier viele gestört hat."
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    "text": "Warum nun gerade sie nach Washington gekommen sind, hat natürlich eben auch keinen richtigen sicherheitspolitischen Effekt, sondern eher ein politischen."
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    "text": "Die Kriminalität ist runtergegangen."
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    "text": "Und dennoch, es gibt genügend Leute, die sagen, in jeder amerikanischen Stadt völlig egal wo, ist es gut, paar Leute zu haben, die den Blick vielleicht nochmal nach links und rechts legen, damit wirklich nichts passiert."
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    "text": "Waffenbesitz ist hier normal, Schießereien sind normal."
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    "text": "Also ist es gar nicht so schlimm angekommen bei den Amerikanern, dass plötzlich militär im Inland agiert?"
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    "text": "Zum Teil nicht."
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    "end": 293.58,
    "text": "Es gibt genügend Leute, die der Meinung sind, hinter vorgehaltene Handverleichterungen sagen, es ist gut, dass da paar Leute durch die Gegend gegangen sind."
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    "text": "Wohlwissend, dass damit nur die Symptome bekämpft werden und nicht die Ursachen."
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    "text": "Aber es ist nun mal so, dass inzwischen auch in den Zeitungen fast jeden Tag irgendwo, irgendwie jemand angeschossen wird."
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    "text": "Und wenn dann ein paar Leute mehr darauf gucken und vielleicht abschrecken, dann ist das in Ordnung."
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    "text": "Ist es denn juristisch so einfach, das Militär im Inland einzusetzen?"
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    "text": "Na ist es eigentlich nicht."
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    "end": 322.4,
    "text": "Es gibt diverse Vorrichtungen, die die Gründungsväter an ihr alles Männer damals sich überlegt haben."
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    "end": 333.32,
    "text": "Zum einen gibt es die Gewaltenteilung, also dass der Präsident der Oberkommandier seine Funktion ausfüllt, aber der Kongress ist dafür da, den Krieg zu erklären und finanzielle und die Finanzen zu regeln."
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    "text": "Und außerdem gibt es noch ein zweites, eine zweite Vorkehrung."
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    "text": "Ich erspare jetzt den Namen, ein Akt von achtundachtundsiebzig, der eben sagt."
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    "text": "Es ist nicht möglich, die Armee einzusetzen, sofern es sich nicht um einen Aufstand handelt oder etwas ähnliches, was den amerikanischen Bürgern ihre verfassungsmäßige Freiheit raubt."
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    "text": "Aber daran können Sie schon sehen, das kann man sicherlich biegen."
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    "text": "Aber soweit ist es ja noch nicht, bisher war es die Nationalgarde, ob das noch weitergeht, so wie dann auch gesagt worden ist."
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    "text": "dass die Armee eingesetzt werden soll, vielleicht sogar als Prüfungsfall für den Auslandsfall."
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    "end": 373.7,
    "text": "Da sind die USA noch nicht."
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    "text": "Wir wollen ja jetzt vor allen Dingen über die Veranstaltung am Dienstag reden, die ich als sehr bizarr empfunden habe."
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    "end": 385.64,
    "text": "Sie waren auch lange Russlandkonsumenten für den Spiegel und nachher in den exiowettischen Teilrepubliken."
  },
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    "text": "Haben Sie so eine Veranstaltung, wie die am Dienstag schon einmal irgendwo erlebt?"
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    "text": "Nein, das ist tatsächlich unfassbar gewesen, so etwas zu erleben."
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    "text": "Die Hutzpe, insbesondere von dem Kriegsminister, muss man ja inzwischen sagen, Hexeth, sich so gegen die eigenen Leute zu stellen vor dem Hintergrund, dass er den Rang eines Majors hat."
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    "text": "Die meisten waren ihm vom Rang hier weit überlegen."
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    "text": "Er ist zwar ihr Minister, aber das war schon ... Beispiellos und so wurde das auch von ehemaligen Generälen oder Atmerelen aufgenommen."
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    "end": 433.18,
    "text": "Ein auch in Deutschland recht bekannter Generalleutnant Ben Hodges hat das verglichen mit der Einberufung von Militärs neunzeitvormundreißig in Deutschland."
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    "text": "Nun ist dieser Vergleich Hitler-Deutschland und die USA, das ist im Augenblick ein bisschen aufwog."
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    "text": "Man muss diesen Vergleich nicht ziehen, aber es zeigt halt, dass es kaum Vorfälle gegeben hat in dieser Art und Weise."
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    "text": "Aber es gibt eben aus Sicht des Präsidenten und des Verteidigungsministers exzellente Gründe, das so zu tun."
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    "text": "Die hätten natürlich auch eine E-Mail schreiben können, statt diese Leute aus aller Welt einfliegen zu lassen."
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    "text": "Herr Komisch, ich muss Sie berichtigen."
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    "text": "Es heißt Kriegsminister."
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    "text": "Wenn sie vor Ort sind, wollen sie immer noch ein bisschen, wie soll ich sagen, Ausgleichen wirken."
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    "text": "Aber es ist Kriegsminister her, verstehe."
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    "text": "Warum sind die Militärs denn für die siebzig Minuten versammelt worden?"
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    "text": "Hexelt hat das, glaube ich, sogar gesagt."
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    "text": "Es war ein Freiheitstag und er nimmt Bezug auf seinen Chef, also auf den Präsidenten Trump."
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    "text": "In dem er der Meinung ist, dass die Armee, die Marine, die Luftwaffe dafür da ist, zu töten und zu zerstören."
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    "text": "Und das steht im Widerspruch nach seiner Meinung gegenüber Wognis Gleichstellung zum Teil auch gegen Disziplinarverfahren."
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    "end": 516.98,
    "text": "Das heißt, wenn ein Soldat im Krieg den Feind tötet, auch möglicherweise nicht so, wie das die amerikanische Verfassung vorsieht, auch der Feind hat Rechte."
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    "text": "Dann ist das alles in Ordnung und das war in den letzten Jahren nicht so."
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    "text": "Grenzen dürfen überschritten werden."
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    "text": "Und das ist etwas, was er selbst erfahren hat oder meint erfahren zu haben."
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    "text": "Er war ja durchaus stationiert in Afghanistan und im Irak."
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    "text": "Und aus seiner Sicht gab es immer wieder Bedenkenträger, wie wir das in Deutschland nennen, die der Meinung sind, dass dies oder das andere nicht möglich ist."
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    "end": 545.38,
    "text": "Und er meint, erfahren zu haben, dass dadurch die Armee geschwächt wird, dass möglicherweise Siegel verschenkt werden."
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    "text": "Und das soll sich ändern."
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    "text": "Es soll ein Kämpferethos verbreitet werden."
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    "text": "Völlig Fehl am Platz."
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    "text": "Und ein Test der Loyalität auch."
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    "text": "Ich denke schon, man darf auch nicht vergessen, wer dabei war."
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    "text": "Es war Hexeth und der Präsident."
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    "end": 571.22,
    "text": "Das macht der Präsident so häufig nicht, dass er sich einen herauspickt und mit dem Salopp formuliert etwas macht."
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    "end": 575.54,
    "text": "Das nehmen inzwischen auch Leute als Zeichen dafür."
  },
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    "end": 598.34,
    "text": "Das wird ganz offensichtlich relativ hoch im Kurs steht, weil er loyal ist und alles mitwacht und diesen Drank hat, das zu tun, was der Präsident auch will, nämlich auch innenpolitisch ein Zeichen zu setzen und klar zu machen, wir sind die Macht und die anderen haben nicht nur verloren, sondern wird auch aufgezeigt, fast martialisch, was passiert, wenn sie sich nicht unterordnen."
  },
  {
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    "end": 601.56,
    "text": "Trump hat dann gesagt, es soll ein Feind im Inneren bekämpft werden."
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  {
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    "text": "Wer ist dieser Feind?"
  },
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    "text": "Naja, das sind all diejenigen, und das ist nun zu vermuten, weil sie haben ja sicherlich auch die Rede gehört, die war schon sehr grenzwertig, unklar."
  },
  {
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    "end": 629.28,
    "text": "Aber es ist eben all das, was sowohl Trump als auch Hexer als unmöglich betrachten, nämlich diese Gleichstellung, dieses Verständnis, dass pure Männlichkeit, nicht mehr ein Wert an sich ist."
  },
  {
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    "text": "Gegner, auch politische Gegner, selbstverständlich."
  },
  {
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    "end": 646.14,
    "text": "Es ist eine große, wie ich schon gesagt habe, martialische Show, die da aufgefahren worden ist, aber die sich eben nicht nur an die Admir-Regler und Generelle gerichtet hat, sondern auch gegen den politischen Gegner."
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    "end": 650.04,
    "text": "Das ist zwar so nicht gesagt werden, aber im Prinzip ist das der Feind."
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    "text": "Deshalb ist es ja auch so, dass Hexes die Armee sieht, um das eigene Land zu verteidigen an den Grenzen, aber eben auch im Inneren, wobei wir nicht genau wissen, was das bedeutet."
  },
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    "text": "Und das ist das Normale an der ganzen Sache, dann eben auch China."
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    "text": "Im Normale im Sinne, das ist eine ausländische Macht."
  },
  {
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    "end": 686.66,
    "text": "Aber tatsächlich geht es darum, Etwas zu tun, was in den USA seit Jahrzehnten nicht geschehen ist, vielleicht auch noch nie, ein Instrument in der Hand zu haben, nämlich die Armee, die auch eingesetzt werden kann für innenpolitische Gründe."
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    "end": 689.62,
    "text": "Das ist halt das Bemarkniswert, ist, glaube ich, an der ganzen Sache."
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    "text": "Also, ich habe vergangenes Jahr drei Monate in Portland gelebt, das ist ein Kaff."
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  {
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    "text": "Ich kann mir das jetzt ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, wenn dort Zauhundert Nationalgadisten rumstehen."
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    "text": "dass die in Portland das so nicht akzeptieren werden."
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    "text": "Also setzt der vielleicht darauf, dass es dort auch zu protesten und gewalttätigen Protesten kommt, weil man die ja dann niederschlanken kann?"
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    "text": "Und Datistiken sagen ja aus, dass eigentlich in allen Großen in Portland ist keine Riesenstadt, aber dass in allen größeren amerikanischen Städten die Kriminalität abnimmt."
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    "text": "Das nimmt der Präsident auch nicht hin."
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    "text": "Wie die Menschen das aufnehmen, vielleicht ist Portland anders als Washington."
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    "start": 728.66,
    "end": 733.14,
    "text": "Vergessen Sie nicht, Washington ist zu ... zu überwältigen der Mehrheit demokratisch."
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    "end": 744.12,
    "text": "Und es gab Proteste durchaus, aber im Großen und Ganzen, wenn ich durch die Stadt gegangen bin und diese Menschen gesehen habe, also uniformierte, von denen ging keine Aggressivität aus."
  },
  {
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    "end": 745.38,
    "text": "Es waren junge Menschen."
  },
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    "text": "Und sie sind oftmals in Gespräche verwickelt worden, aber ich habe keine Aggression gesehen."
  },
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    "text": "Aber das ist Anecdottle Evidence, wie das so schön heißt."
  },
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    "text": "Ich habe jetzt keine Umfrage oder ich habe eine Studie gesehen, was wirklich tatsächlich noch anderes hätte geschehen können."
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    "text": "Die haben ja zum Teil auch Hunde gestreichelt oder vielleicht eine älteren Dame über die Straße geholfen."
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    "text": "Das ist nicht Teil ihrer Aufgabe, aber das haben sie eben gemacht, weil sonst gab es eben auch nichts."
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    "end": 774.7,
    "text": "Zumal diese Soldaten ja gar nicht in die Hotspots gegangen sind, sondern da, wo Touristen sind, damit man dann halt auch sieht."
  },
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    "text": "was in Amerika einen guten Sinne vorgeht und dass die Touristen sich sicher fühlen."
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    "text": "Lassen Sie uns mal kurz auf das Pentagon schauen."
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    "text": "Wie hat Hexett das denn in den acht Monaten umgebaut?"
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    "text": "Ich habe immer noch von Säuberung gelesen, wie war das?"
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    "text": "Naja, er hat einige hochrangige Soldaten gefeuert."
  },
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    "text": "Die einige schwarze Generäle waren auch dabei, was den Anschein hat."
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    "text": "dass diese Menschen nicht aufgrund von Verdiensten ihren Rang haben, sondern aufgrund von Gleichstellung."
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    "text": "Er hat da einige herausgepickt."
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    "text": "Ansonsten war es oftmals kosmetisch."
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    "text": "Konfigurale Generäle, die in den letzten Jahren keinen Namensgeber mehr waren."
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    "text": "sind zurückgekehrt, es wurden Porträts abgehängt von Menschen, die sich eingesetzt haben für die USA, aber eher aufgrund von Gleichstellung so der Verdacht von Hexen dahin gekommen sind."
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    "end": 842.06,
    "text": "Deshalb ist dieser sogenannte Befreiungstag oder Freiheitstag, den wir am Dienstag erlebt haben, der erste sehr weitergehende Schritt, wobei wir immer noch nicht genau wissen, was das eigentlich heißt."
  },
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    "text": "Denn härteres Training wird natürlich von vielen Menschen als richtig wahrgenommen."
  },
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    "end": 862.06,
    "text": "Wie überhaupt, so manches, was Hexes sagt und auch Trump, das wissen wir ja, auch auf Zustimmung stößt, weil der Hintergrund ist ja auch, dass viele Menschen glauben, dass der amerikanische Traum nicht mehr funktioniert und alle, die Zuhörer wissen, was das ist."
  },
  {
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    "end": 869.34,
    "text": "Und sie glauben auch, dass oftmals Entscheidungen, die wichtig sind, nicht getroffen werden können, weil es, ich hab davon schon gesprochen, es Bedenkenträger gibt."
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    "end": 877.44,
    "text": "und Hexet sind keine Bedenktenträger, die wollen durchsetzen und sie setzen gegen den Willen anderer durch."
  },
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    "end": 885.66,
    "text": "Und das ist etwas, was in der Bevölkerung gut ankommt, weil auch die Unterstützung des Staates insgesamt die Institution relativ niedrig ist."
  },
  {
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    "end": 896.56,
    "text": "Also sie treffen in einem Moment auf etwas, was eigentlich sankrosant sein sollte, also Institution, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung."
  },
  {
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    "end": 909.28,
    "text": "Aber tatsächlich gibt es ein gewisse Begeisterung dafür, dass mal jemand etwas macht, etwas tut, ohne in zwei, drei Sätzen später zu sagen, hätte ich gerne, konnte aber nicht."
  },
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    "end": 917.84,
    "text": "Und dann ist es auch nicht schlimm, wenn die Pressefreiheit darunter leidet, wie jetzt jeder Bericht aus dem und über das Pentagon vom Kriegsministerium ja selbst geprüft wird."
  },
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    "end": 924.14,
    "text": "Naja, da muss man natürlich unterscheiden, die eine Seite Die Seite der Washington Post, der New York Times, CBS, NBC"
  },
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    "end": 924.42,
    "text": "etc.,"
  },
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    "start": 924.72,
    "end": 924.82,
    "text": "etc.,"
  },
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    "start": 925.6,
    "end": 929.76,
    "text": "die sind natürlich aufgebracht, sind bestürzt und es gibt auch genügend Republikaner, die das so sehen."
  },
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    "text": "Aber was heißt denn Pressefreiheit für viele Menschen hier?"
  },
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    "end": 939.34,
    "text": "Für die Liberalen heißt es tatsächlich auch das, was wir darunter verstehen, also unterschiedliche Meinungen."
  },
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    "end": 946.58,
    "text": "Es ist aber ein bisschen sie selbst zum Teil eingeschränkt worden, in bestimmte Meinungen einfach nicht mehr salonfähig sind und nicht publiziert werden können."
  },
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    "end": 955.3,
    "text": "Vielleicht auch aus guten Gründen, weil... Weil die Ethik nicht stimmt in diesen Artikeln, aber ansonsten sagen die Rechten eben, aha, wir sind eingeschränkt worden."
  },
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    "end": 957.26,
    "text": "Und das machen wir jetzt genauso."
  },
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    "end": 962.3,
    "text": "Und wir reden auch gar nicht mehr von eingeschränkt oder nicht, sondern wir produzieren Nachrichten."
  },
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    "end": 975.18,
    "text": "Und ob die nun stimmen oder nicht, ist vielleicht auch nicht so wichtig, aber es gibt ein Gefühl wieder, wenn sie die Reden von Trump in den letzten, weiß ich nicht, Monaten sich anschauen, dann redet der so viel dummes Zeug, so viel, was einfach nicht stimmt."
  },
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    "end": 979.06,
    "text": "Aber es ist völlig egal, er gibt dadurch einen... Gefühl wieder, wieder."
  },
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    "text": "Und das ist viel wichtiger für viele Menschen als ob das nun stimmt oder nicht."
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    "end": 985.02,
    "text": "Es hört sich gut an."
  },
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    "text": "Es liest sich"
  },
  {
    "start": 986.3,
    "end": 986.48,
    "text": "gut."
  },
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    "start": 986.84,
    "end": 987.98,
    "text": "Und dann ist das auch in Ordnung."
  },
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    "end": 989.34,
    "text": "Ist das schon Faschismus?"
  },
  {
    "start": 989.7,
    "end": 993.64,
    "text": "Ich tue mich mit dem Begriff ausgesprochen schwer und ich würde erst mal sagen, das ist es nicht."
  },
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    "start": 994.66,
    "end": 1009.0,
    "text": "Aber vielleicht ist es das Neue und das vielleicht auch das Bestürzende, dass dieser Weg in eine sehr kontrollierte Gesellschaft eben ohne Pressefreiheit mit viel Lügen, dass das... eine Möglichkeit einer Entwicklung ist."
  },
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    "end": 1012.78,
    "text": "Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten, wie die USA sich entwickeln können."
  },
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    "end": 1014.02,
    "text": "Das sollten wir auch nicht vergessen."
  },
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    "end": 1016.8,
    "text": "Herr Krum, wir machen hier zum Schluss immer einen hoffnungsvollen Dreh."
  },
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    "text": "Ist die Zeit reif für einen Friedensnobelpreisträger Donald Trump?"
  },
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    "end": 1027.099,
    "text": "Sie werden lachen, aber tatsächlich gibt es eine Sache, die Trump umtreibt und das ist Abrüstung."
  },
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    "end": 1030.66,
    "text": "Das kommt jetzt aus dem nichts vermutlich auch für die Zuhörer und Zuhörerinnen."
  },
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    "end": 1036.66,
    "text": "Aber der russische Präsident hat angeboten, den Start, den New Start Treaty zu verlängern."
  },
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    "end": 1039.04,
    "text": "Das geht natürlich um Abrüstung."
  },
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    "text": "Es hat auch etwas mit Nuklearwaffen zu tun, obwohl nicht alle einbegriffen sind in diesem Start-Treaty."
  },
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    "end": 1048.02,
    "text": "Der ist ja relativ spät, er ist abgeschlossen worden zwischen Medvedev und Obama."
  },
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    "end": 1051.12,
    "text": "Aber er soll verlängert werden um ein Jahr."
  },
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    "text": "Und vielleicht könnte sich daraus etwas entwickeln."
  },
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    "end": 1066.96,
    "text": "Das ist ein Schimmer von einer Hoffnung, dass diese Verträge, um Nuklearwaffen irgendwie im Zaum zu erhalten, tatsächlich vorangetrieben werden kann."
  },
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    "end": 1073.76,
    "text": "Ob das für einen Nobelpreis reicht, ob die Russen überhaupt Interesse daran haben, zumal die Chinesen hier inzwischen auch Teil des Ganzen sind, ist völlig unklar."
  },
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    "end": 1079.3,
    "text": "Aber das ist zumindest ein, wie gesagt, ein Schimmer von Licht am Ende des Tunnels."
  },
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    "end": 1081.5,
    "text": "Herr Kommen, haben Sie herzlich den Dank für das Gespräch."
  },
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    "end": 1089.54,
    "text": "An dieser Stelle machen wir jetzt etwas Neues, ein kleines Quiz."
  },
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    "start": 1090.02,
    "end": 1093.16,
    "text": "Eine Woche lang gibt es jeden Tag im Podcast ein neues Rätsel."
  },
  {
    "start": 1093.9,
    "end": 1097.34,
    "text": "Denn die Süddeutsche Zeitung feiert ihren achtzigsten Geburtstag."
  },
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    "start": 1097.92,
    "end": 1104.54,
    "text": "In den vergangenen acht Jahrzehnten hat die SS über alle möglichen Politiker, Künstler, Wissenschaftler und Prominente berichtet."
  },
  {
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    "end": 1107.78,
    "text": "Bei einigen dieser Personen sind wir ins Archiv gestiegen."
  },
  {
    "start": 1107.82,
    "end": 1111.42,
    "text": "Weil wir wissen wollen, wie die SS zum ersten Mal über sie geschrieben hat."
  },
  {
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    "end": 1114.14,
    "text": "Und aus diesen Zeilen haben wir da einen Quiz gebastelt."
  },
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    "end": 1119.28,
    "text": "Ich lese gleich vor, wie die Sz zum ersten Mal über die gesuchte Person berichtet hat."
  },
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    "end": 1122.08,
    "text": "Und sie können dann erraten, um wen es da geht."
  },
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    "end": 1126.06,
    "text": "Die Auflösung gibt es dann immer in dem Darauffolgen mit Podcast."
  },
  {
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    "end": 1128.1,
    "text": "Vor unserem nächsten Ritzel."
  },
  {
    "start": 1128.82,
    "end": 1131.08,
    "text": "Für die erste Person gebe ich Ihnen ein Tipp vorweg."
  },
  {
    "start": 1131.38,
    "end": 1133.44,
    "text": "Der Artikel ist am sechzehnten Februar."
  },
  {
    "start": 1136.66,
    "end": 1139.74,
    "text": "Also, wer verbirgt sich hinter dem Piepton?"
  },
  {
    "start": 1140.52,
    "end": 1153.6,
    "text": "Mit ihrem sichtlichen Lampenfieber wirken Frau Rönsch und ... Ein bisschen wie zwei Quartanerinnen, die das Vertrauen des Schuldirektors für die überraschende Wahl in einer Schulberatungsgremium rechtfertigen"
  },
  {
    "start": 1153.66,
    "end": 1153.9,
    "text": "müssen."
  },
  {
    "start": 1154.24,
    "end": 1175.06,
    "text": "Allerdings, Bundeskanzler Kohl hat sich zu dieser Nachtzeit die Uhr zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhrzeit von der Nacht zeigt, dass er die Uhr."
  },
  {
    "start": 1175.1,
    "end": 1180.84,
    "text": "Und jetzt schauen wir noch mal zurück auf die vergangene Woche und Nachrichten, zu denen wir bislang keinen eigenen Podcast gemacht haben."
  },
  {
    "start": 1181.32,
    "end": 1184.62,
    "text": "Dazu habe ich mir Unterstützung von meiner Kollegin Ankatrin Stich geholt."
  },
  {
    "start": 1185.62,
    "end": 1192.4,
    "text": "Ankatrin Donald Shum versucht sich ja neben allem Wahnsinn auch noch als Friedensengel und jetzt auch noch im Bürgerkrieg im Sudan."
  },
  {
    "start": 1193.12,
    "end": 1195.74,
    "text": "Gibt es denn dort ernsthafte Hoffnung auf einen Frieden?"
  },
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    "end": 1201.78,
    "text": "Also man muss dafür erst mal wissen, dass im Sudan seit mehr als zwei Jahren Bürgerkrieg herrscht."
  },
  {
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    "end": 1206.6,
    "text": "Die reguläre Armee kämpft dagegen die paramilitärische Miliz RSF."
  },
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    "end": 1216.6,
    "text": "Und bei diesen Kämpfen sind zehntausende Menschen vielleicht sogar hunderttausende getötet worden und außerdem ist eine menschengemachte Hungersnot entstanden."
  },
  {
    "start": 1217.52,
    "end": 1227.58,
    "text": "Mitte September haben sich die USA gemeinsam mit anderen arabischen Staaten zusammengetan, mit Ägypten, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten."
  },
  {
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    "end": 1232.34,
    "text": "Und gemeinsam wollen sie jetzt auf eine Waffenruhe im Bürgerkrieg hinwirken."
  },
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    "end": 1240.42,
    "text": "Und wenn die dann gilt, sollen die Sudanesinnen und die Sudanesen selbst entscheiden können, wie ihr Land in Zukunft regiert werden soll."
  },
  {
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    "end": 1242.44,
    "text": "Das ist zumindest die Idee."
  },
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    "end": 1248.96,
    "text": "Das heißt, um Frieden geht es noch nicht konkret, aber so könnte es zumindest mal Bewegung in dem Konflikt geben."
  },
  {
    "start": 1249.44,
    "end": 1250.8,
    "text": "Hört sich alles windelweich an."
  },
  {
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    "end": 1255.6,
    "text": "Trotzdem inszeniert sich Herr Trump als Friedensbringer und Schild auch auf den Friedensnobelpreis."
  },
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    "end": 1261.06,
    "text": "Spielen wir mal ein, was Israels Premier Netanyahu bereits im Sommer im Weißen Haus dazu gesagt hat."
  },
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    "end": 1278.58,
    "text": "Hat denn der Vorschlag von Netanyahu Chancen oder anders kann sich Jump diesen Preis auch kaufen?"
  },
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    "text": "Zumindest will er ihn unbedingt haben."
  },
  {
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    "end": 1287.9,
    "text": "Und es gab auch schon andere, die den Preis bekommen haben, obwohl sie noch nicht wirklich was erreicht haben."
  },
  {
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    "end": 1298.86,
    "text": "Zum Beispiel Obama, der in dem Jahr zwei tausend neun kurz nachdem er US-Präsident wurde, für seine außergewöhnlichen Bemühungen und internationale Diplomatie ausgezeichnet wurde."
  },
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    "end": 1305.54,
    "text": "Und das auch noch vor Ende des Irak Kriegs, den sein Vorgänger George W. Bush verbrochen hatte."
  },
  {
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    "end": 1313.1,
    "text": "Und, aus dem Jahr den Russischen Machthaber Putin für seinen Engagement im Syrien-Konflikt nominiert."
  },
  {
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    "text": "Allerdings ohne Erfolg."
  },
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    "text": "Und sogar Hitler wurde tatsächlich mal von einem schwedischen Politiker für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen."
  },
  {
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    "end": 1325.58,
    "text": "Das war allerdings neunzehntneununddreißig und satirisch gemeint."
  },
  {
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    "end": 1333.58,
    "text": "Also mal abwarten, was das norwegische Nobelkomitee verkünden wird und zwar ist es kommenden Freitag soweit."
  },
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    "text": "Bleibt spannend."
  },
  {
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    "text": "Aber los geht es am kommenden Montag bereits mit was?"
  },
  {
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    "text": "Mit der Bekanntgabe, wer den Medizinnobelpreis bekommt."
  },
  {
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    "end": 1345.7,
    "text": "Am Dienstag geht es dann mit Physik weiter und am Mittwoch mit Chemie."
  },
  {
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    "end": 1349.52,
    "text": "Danach kommt Literatur und dann eben der Friedenspreis."
  },
  {
    "start": 1350.22,
    "end": 1352.74,
    "text": "Da werden wir ja wohl auch noch einige Sendungen drüber machen."
  },
  {
    "start": 1352.88,
    "end": 1356.24,
    "text": "Dann schauen wir doch nochmal auf heute, den dritten Oktober, den Tag der Deutschen Einheit."
  },
  {
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    "end": 1360.78,
    "text": "Wie steht es denn um diese Einheit, thirty-fünf Jahre nach der Vereinigung?"
  },
  {
    "start": 1361.38,
    "end": 1366.92,
    "text": "Nicht so richtig gut, zumindest laut einer aktuellen Vorsa-Umfrage mit gut tausend Teilnehmern."
  },
  {
    "start": 1367.82,
    "end": 1374.18,
    "text": "Mehr als die Hälfte der dort befragten findet nämlich, dass es mehr Trennendes als Vereinendes zwischen Ost und Westdeutschland gibt."
  },
  {
    "start": 1374.84,
    "end": 1378.08,
    "text": "In Ostdeutschland finden das sogar seventy-fünf Prozent."
  },
  {
    "start": 1378.64,
    "end": 1383.3,
    "text": "Aber es gibt Hoffnung, denn es gibt einen großen Unterschied in den Altersgruppen."
  },
  {
    "start": 1383.58,
    "end": 1390.68,
    "text": "Bei den Älteren sehen deutlich mehr Menschen das Trennende und die Jüngeren sehen mehr, dass Ost und West zusammengewachsen sein."
  },
  {
    "start": 1394.96,
    "end": 1396.18,
    "text": "Noch mal zur Wiedervereinigung."
  },
  {
    "start": 1396.38,
    "end": 1403.74,
    "text": "Im Stern hat Sachsen-Anhalt-Ministerpräsident Rainer Haseloff vor einem Sieg der AfD in seinem Bundesland bei der Wahl im kommenden Jahr gewarnt."
  },
  {
    "start": 1404.0,
    "end": 1407.18,
    "text": "Die AfD-Wolle, sagt er da, ein völlig anderes Land."
  },
  {
    "start": 1407.58,
    "end": 1408.36,
    "text": "Es geht ums Ganze."
  },
  {
    "start": 1408.92,
    "end": 1410.04,
    "text": "Wir oder die."
  },
  {
    "start": 1410.64,
    "end": 1416.14,
    "text": "Deshalb hier noch einmal der Aufruf, dass ich gerne mit Ihnen über die Stärke der AfD ins Gespräch kommen möchte."
  },
  {
    "start": 1416.88,
    "end": 1424.78,
    "text": "Ich hatte dazu bereits ein sehr angenehmes Telefonat mit einem Hörer aus Magdeburg, der mir versucht hat, den Höhenflug der AfD dort zu erklären."
  },
  {
    "start": 1425.44,
    "end": 1430.02,
    "text": "Und dann hat er mir als Hannovererner auch noch gesagt, dass ich nicht immer das A so betonen soll."
  },
  {
    "start": 1430.8,
    "end": 1436.44,
    "text": "Es heißt, Magdeburg oder Magdeburg mit der Betonung auf G ist angekommen."
  },
  {
    "start": 1437.2,
    "end": 1441.74,
    "text": "Schreiben Sie mir gern an las.langenau.at.sz.de bei Sprachfiltern."
  },
  {
    "start": 1442.5,
    "end": 1446.14,
    "text": "Aber auch, wenn Sie mir erklären können, warum die AfD zu stark ist."
  },
  {
    "start": 1446.86,
    "end": 1448.84,
    "text": "Produziert hat diese Sendung ein in Sandschak."
  },
  {
    "start": 1448.92,
    "end": 1451.14,
    "text": "Vielen Dank dafür und Ihnen fürs Lauschen."
  },
  {
    "start": 1451.86,
    "end": 1457.96,
    "text": "Sie können uns am Sonntag wiederhören."
  }
]