[
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    "text": "Blicken wir heute immer nach China."
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    "end": 12.44,
    "text": "Es wachsen nämlich die Befürchtungen, dass die Volksrepublik Taiwan angreift quasi im Windschatten der Kriege in Iran und der Ukraine."
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    "text": "Inmitten großer Besorgnis und Spannung hat Tai Pes Oppositionsführerin jetzt Xi Jinping besucht."
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    "text": "Über diesen Überraschungsbesuch spreche ich gleich mit unserer Korrespondentin Lea Sahayen-Picky."
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    "text": "Sührende NSZ Nachrichtenpottgasse auf dem Punkt am Mikroslaas Langanao Nihau."
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    "text": "Auf Taiwan leben knapp vierundzwanzig Millionen Menschen."
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    "text": "Verglichen mit der Volksrepublik China ist das nicht viel."
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    "text": "Ungefähr genauso viele Menschen leben allein in Shanghai."
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    "text": "Trotzdem ist es erklärtes Ziel von Staatspräsident Xi Jinping und Peking sich diese Insel einzuverleiben, falls nötig auch mit militärischen Mitteln."
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    "text": "Wieder vereiningend nennt er das – die Volksrepublique betrachtet Taiwan nämlich als abtrünnige Provinz."
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    "text": "Umso bemerkenswerter ist es dass der Vorsitz der kommunistischen Partei zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt wieder einen hohen Gast aus Taiwan empfangen hat nämlich Zheng Liwen, Chefin von Taiwan's größter Oppositionspartei Kuomintang KMT."
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    "text": "In einem Video begegnen sich die beiden freundliche und Cheng wirbt dabei für mehr Dialog und Kooperation."
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    "text": "Sie spricht ja von Frieden- und gegenseitigen Respekt."
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    "text": "Sind das nur leere Worte oder heißt es dass ich der Konflikt zwischen China und Taiwan doch noch friedlich lösen lassen könnte?"
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    "text": "Darüber spreche jetzt mit unserer China-Korrespondentin."
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    "text": "Liya Sahai Lerdo schreibt seit Jahr und Tag über die massive Bedrohung Taiwans durch Peking."
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    "text": "Und nun besucht Taiwands Oppositionsführerin das Festland, findet es dort ganz wunderbar!"
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    "text": "Ja, vielen Dank."
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    "text": "Ich bin ein bisschen froh, dass wir heute mal über Taiwan sprechen."
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    "text": "und die erste Frage ist nicht beginnt jetzt der Krieg?"
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    "text": "Weil das ist normalerweise wenn es irgendwo eine Militärübung gibt in einer Taiwan-Straße immer Anlass über Taiwan zu sprechen."
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    "end": 131.76,
    "text": "und manchmal denke ich, dass auch der Grund, warum's so schwer ist, zu verstehen was in Taiwan auch innenpolitisch passiert weil wir es halt irgendwie immer an dem Großen aufhängen und meistens dann, wenn die Kriegsschiffe unterwegs sind."
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    "end": 140.4,
    "text": "also ich versuche es mal einfach zu machen zwei große Parteien, also die KMT und die DPP."
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    "end": 147.0,
    "text": "Die KMt ist die Partei, die in China regiert hat nach dem Ende des Kaiserreichs."
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    "text": "Also einmal nach China denken sich an die KMP... Die war dort Faktisch Regierungspartei, bis sie Kommunisten an Einfluss gewonnen haben."
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    "end": 164.7,
    "text": "Und dann im Prinzip in der Zeit des Zweiten Weltkriegs kam es zu einem Bürgerkrieg, also eine Rivalität zwischen der KMT und den Kommunisten."
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    "text": "Und die KMTV hat diesen Bürgerkrieb verloren."
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    "text": "Sie sind nach Taiwan geflohen und Taiwan war gerade von den Japanern zurückgegeben worden."
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    "end": 185.799,
    "text": "Die KMTT hat immer so ein bisschen gedacht okay wir sammeln jetzt mal hier Kräfte auf Taiwan und irgendwann kehren wir aufs Festland zurück und werden dort die Rublikina eben wieder aufleben lassen."
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    "text": "Und es kam dann irgendwie so ein bisschen anders, aber das ist sozusagen der Überbleibsel KMT dieser ganze historische Wurzl, der da hinten dran hängt."
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    "text": "Und Taiwan hat eigentlich ein totales Wunder vollbracht."
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    "text": "Die KMTA hat auf Taiwan eine Militärdiktatur errichtet und gegen alle Widerstände hat Taiwan es geschafft, sich friedlich zu demokratisieren."
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    "text": "Auf der anderen Seite hat man jetzt unter den zwei großen Parteien auch noch die DPP."
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    "end": 228.7,
    "text": "Und diese steht dafür, dass man stärker distanziert sein will von der Volksrepublik und China und sich nicht so einnehmen lassen will dieser Grundkonflikt, der immer wieder innenpolitisch aufploppt zwischen der KMT."
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    "text": "Die sagt wir müssten mehr auf Dialogsitz mit Peking und der DPP die sagt ne eigentlich müssen wir uns irgendwie fernhalten sonst vereinnahmen die uns und so lässt sich auch dieser Besuch jetzt erklären."
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    "text": "Also nochmal für mich zusammengefasst Chiang Liwun ist Chefin der Kuomintang Und in meiner Wahrnehmung stand genau diese Partei immer für den National Chinesen in Gegnerschaft zu den kommunistischen Führungen im Peking."
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    "text": "Also das ist gar nicht so!"
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    "text": "Historisch ist das natürlich der Grund gewesen für den Bürgerkrieg."
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    "text": "Aber das hat sich über die Jahrzehnte verändert, also während die DPP immer auf eine größere Distanz setzte, hatte die KMT sozusagen als ihre Lücke dass sie sagt ja wir haben ja weiter enge Beziehungen zu China es gibt auch so viele Chancen durch wirtschaftlichen Austausch und wirtschaftliche Öffnung."
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    "end": 289.3,
    "text": "Und in den neunziger Jahren hat sich im Prinzip dieser Rollenwechsel vollzogen Und der prägt jetzt eben diese, die Rivalität oder die Innenpolitik in Teilbarn."
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    "text": "Dann erklär mir doch bitte mal wer da jetzt vorsitzen ist und was das für ein Typ?"
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    "text": "Ja, das ist eigentlich eine ganz überraschende Figur."
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    "text": "Also was man so liest früher als sie noch Studentin war, war sehr ein bisschen rebellischer gegenüber China und hat China auch sehr stark kritisiert."
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    "end": 315.56,
    "text": "diese Position hat es jetzt völlig aufgegeben und anstatt von einer formalen Unabhängigkeit spricht sich jetzt eben ja von einem pragmatischen Kurs und von einer Annäherung."
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    "end": 323.86,
    "text": "Das sind natürlich schon sehr bedeutende historische Bilder die da aus Peking kommen also ein direktes Treffen mit Xi Jinping."
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    "text": "Das wird natürlich extrem diskutiert in Taiwan, weil man eben die Sorge hat ja wenn man sich zu sehr annähert an China-Vereinnahmen sie uns."
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    "text": "und auf der anderen Seite muss ich ja sozusagen klar machen, Taiwan ist eine Demokratie."
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    "text": "Taiwan hatten Präsidenten und dieser Präsident wird von Peking aber nicht anerkannt."
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    "text": "also China nimmt sozusagen einen Umweg Und macht das eben über ein Parteiendialog und sagt, hier trifft sich die KP."
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    "text": "Die kommunische Partei und die KMT."
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    "end": 362.5,
    "text": "aber praktisch ignoriert sie den demokratisch frei gewählten Präsidenten Taiwan's und wählt sich eben die Stimmen in Taiwan, die ihnen genehm sind und empfängt die im Hier."
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    "text": "Das ist natürlich ein sehr üblicher Kurs oder eine übliche Strategie, die man aus China kennt."
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    "end": 370.8,
    "text": "Das üben Sie ja vielleicht auch hier und da mal gegenüber Deutschland."
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    "text": "also wer das sagt was picking akzeptiert wird hier groß empfehlen und gerne gesehen."
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    "text": "Und wer China kritisiert, gerät unter Druck."
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    "text": "Das sieht man jetzt im Prinzip in Peking auch gerade."
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    "text": "Meine Theorie jetzt bitte sagt das es nicht so ist."
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    "text": "Auch in Taipei ist man sich nicht mehr sicher ob die USA unter Trump ihn beistehen würde."
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    "text": "Deshalb diese Annäherung?"
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    "text": "Also Die KMT hat jetzt dreimal eine Präsidentschaftswahl verloren."
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    "text": "Man muss sich klar machen wie Taiwan sich in den letzten Jahren oder Jahrzehnten verändert hat immer mehr Historisch."
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    "text": "viele ältere Taiwaner sagen immer noch, wir sind Chinesen und fühlen uns kulturell nahe."
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    "text": "Aber Taiwan ist ja viel komplizierter, also man hat einerseits diese Festland, frühe Festland-Chinesen, die nach Taiwan gekommen sind und hat indigene Stämme Leute, die immer auf Taiwan gewohnt haben, die auch nicht chinesisch sprechen, die sich als Taiwaner sehen."
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    "text": "Man hat viele Taiwanese sagen wir waren vielleicht mal Chinesien aber heute gerade junge Leute sagen Wir sind nur noch Taiwaner, wir haben mit diesem Festland China nichts zu tun."
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    "end": 444.719,
    "text": "Das ist der Set-Magazin, wir haben ja mal eine schöne Titelgeschichte gemacht und da sagt er mir ein Taiwaner."
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  {
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    "end": 450.54,
    "text": "China ist wie ein Geist, der einen nicht loslässt und so empfinden das viele Taiwaner,"
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  {
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    "text": "d.h.,"
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    "text": "sie wollen damit nichts mehr zu tun haben."
  },
  {
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    "end": 459.44,
    "text": "Und deswegen wählen Sie Parteien wie die DPP, die sagt Wir sind de facto unabhängig!"
  },
  {
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    "end": 462.74,
    "text": "Also es ist vielleicht, wenn man nie in Taiwama total schwer vorzustellen."
  },
  {
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    "end": 466.1,
    "text": "Die Chinesen sagen Taiwan ist eine Provinz, das gehört zu uns."
  },
  {
    "start": 466.28,
    "end": 472.159,
    "text": "Wenn ich heute in Flieger steige und in Taiwan, in Taipei lande, dann lande ich in einem anderen Land."
  },
  {
    "start": 472.26,
    "end": 479.8,
    "text": "de facto Es gibt eine eigene Währung es gibt ein eigenes Rechtssystem, es gibt einen eigenen Staatsgebiet und man landet im freien Land."
  },
  {
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    "end": 482.74,
    "text": "Es gibt keine Internet-Sensur, es ist eine bunte Gesellschaft."
  },
  {
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    "end": 487.0,
    "text": "Teilweise ist das erste Land, dass die Homo-Ehe erlaubt hat."
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    "end": 493.94,
    "text": "Es ist bunt laut und es hat nichts mit China zu tun selbst kulturell wenn man sich mit Taiwan unterhält."
  },
  {
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    "end": 498.08,
    "text": "Das ist eine andere Art sich auszudrücken sind sehr höflich selbst zurückhaltend."
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    "text": "Es fühlt sich anders an."
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    "end": 507.52,
    "text": "Das ist im Prinzip dieser Ausgangslage, die Volksrepublik und die KP realisiert."
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  {
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    "end": 516.82,
    "text": "Je länger sie warten mit der sogenannten Wiedervereinigung oder der Vereinigung der Einnahme taiwans, desto unrealistischer ist das, dass die Taiwaner das wollen."
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    "text": "Es ist jetzt schon faktisch unrealistisch."
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    "text": "alle wollen eigentlich in diesem Status quo bleiben."
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    "text": "Die Chinesen sagen halt ja irgendwann kommt es zurück Und de facto ist man aber unabhängig und frei und kann in seiner Demokratie und seine Gesellschaft leben Und das will eigentlich auch in gewissen Sinne die KMT."
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    "text": "Sie muss aber eben auch innenpolitisch sich schauen, welche Rolle können wir spielen?"
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    "text": "Die Chinesen reagieren immer aggressiver und verschieben ja auch ganz aktiv den Status quo."
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    "text": "Sie richten immer mehr Waffen gegen Taiwan und drohen mit einer gewaltsamen Einnahme."
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    "text": "aber ... Die Taiwaner dann wirklich denken, Taiwan ist eine Demokratie."
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  {
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  },
  {
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    "text": "Ich glaube, im Jahr zwanzig achtundzwanzig ist die nächste Präsidentschaftswahl und dann werden die ja Taiwaner sagen wie sehr sie diese Strategie von der KMT dann wirklich unterstützen."
  },
  {
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    "end": 592.74,
    "text": "Aber es könnte dann sein dass eine Regierung, die geführt wird von der kmt das ist zu einer friedlichen wiedervereinigung kommt?"
  },
  {
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    "end": 597.52,
    "text": "Das ist glaube ich an diesem Punkt sehr schwierig zu sagen."
  },
  {
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    "text": "Ich glaube wirklich, dass die ganz große, das sagen ja auch Umfragen, die grundsätzliche Haltung der allermeisten Taiwaner ist."
  },
  {
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    "text": "Dass sie den Status quo wollen und nur die Frage ist in welcher Form man dieses Verhältnis zu der Volksrepublik also zu China managed?"
  },
  {
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    "text": "Und da gibt es natürlich immer Stimmen, die sagen wir müssen das Pragmatische machen."
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  {
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    "text": "Es gibt so viele Wirtschaftsschritte Wir sind da auch, wir wollen investieren."
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    "text": "Wir wollen Geschäfte machen mit China."
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    "text": "aber andererseits ist das natürlich die gleiche Frage wie wenn Deutschland auch haben im Umgang mit Tina?"
  },
  {
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    "text": "Die einen sagen ja man muss vorsichtig sein und die anderen sagen es ist doch ein wichtiger Markt."
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  {
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    "text": "Die schauen ja nur über die Taiwan-Straße, die nicht besonders breit ist und sehen was sozusagen die Alternative ist."
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    "text": "Ja sie leben in einer freien Demokratie und auf der anderen Seite gibt es halt eben ein Parteienstaat mit absoluter Macht und Gewalt auch regiert."
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    "text": "Ich kann natürlich nicht sagen, was so eine KMT-Chefe nun wirklich in ihrem Herzen denkt."
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    "text": "Aber ich würde schätzen das es eben Politik ist und dass es sicher auch einen gewissen, sichernotwendigen Dialog geben muss darüber wie man dieses Verhältnis managt aber also von dieser Seite dann eben eine Art Wille gäbe für eine Wiedervereinigung."
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    "text": "Das würde ich mal zumindest mit einem Fragezeichen versehen"
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    "text": "Seit Mitte der Woche herrscht zwischen Iran und US ein fragiler Waffenstillstand."
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  {
    "start": 702.52,
    "end": 707.88,
    "text": "Und seit diesem Freitag wird unter pakistanischer Vermittlung in Islamabad über einen dauerhaften Frieden verhandelt."
  },
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    "start": 708.939,
    "end": 713.84,
    "text": "Irans Delegation wird von Außenminister Arakshi angeführt, auf US-Seite verhandelte Federführer."
  },
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    "start": 713.939,
    "end": 715.4,
    "text": "viel zu Präsident JD Vance."
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    "start": 716.5,
    "end": 719.04,
    "text": "Ironie der Geschichte besonders für Zolfan Trump?"
  },
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    "start": 719.88,
    "end": 723.68,
    "text": "Iran verlangt inzwischen für die Passage der Straße von Hormoz Maud gebühren."
  },
  {
    "start": 723.98,
    "end": 727.78,
    "text": "Dabei müssen Schiffe Unterlagen vorlegen und Freigabe kurz einholen."
  },
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    "start": 728.46,
    "end": 732.64,
    "text": "Die Revolutionsgaden begleiten die Durchfahrt dann durch einen kontrollierten Korridor."
  },
  {
    "start": 733.52,
    "end": 739.18,
    "text": "Auch deshalb passierten gerade nur wenige Schiffe, die Meeresengel zwischen persischen Golf- und indischen Ozean."
  },
  {
    "start": 740.12,
    "end": 747.38,
    "text": "Ohne das riskieren die Frachtschiffe Angriffe oder irgendwo möglich durch ein Gebiet voller Seemien von denen Iran weiß wo sie sind."
  },
  {
    "start": 749.58,
    "end": 762.06,
    "text": "Laut einem Bericht der weltweit tätigen Hilfsorganisation Save the Children werden in israelischen Gefängnissen palästinensische Kinder geschlagen, ausgehungert bedroht und auch sexuell misshandelt und teils wochenlang insolationshaft gesteckt."
  },
  {
    "start": 762.98,
    "end": 767.16,
    "text": "Die niederländische Zeitung NRC schreibt – Der Bericht liege bereits seit Monaten vor."
  },
  {
    "start": 767.36,
    "end": 771.48,
    "text": "demnach wurde aber auf Druck der israelisch Regierung bislang nicht veröffentlicht."
  },
  {
    "start": 776.12,
    "end": 787.78,
    "text": "In unserer Samstagsausgabe von Auf den Punkt des Wolfgang Ischinger zu kösten Der langjährige Diplomat und Chef der Münchner Sicherheitskonferenz spricht darüber, wie viel Vertrauen Donald Trump bei den Partnern inzwischen verspielt hat."
  },
  {
    "start": 788.2,
    "end": 793.32,
    "text": "Aber es geht im Gespräch auch darum, wie Deutschland oder Europa damit am besten umgehen sollten."
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    "start": 793.88,
    "end": 795.34,
    "text": "Wir freuen uns wenn Sie da mal rein hören!"
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    "start": 796.2,
    "end": 798.38,
    "text": "Redaktionsschluss für auf dem Punkt war fünfzehn Uhr."
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    "start": 798.5,
    "end": 800.82,
    "text": "produziert hat die Sendung Immanuel Petersen."
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    "start": 800.98,
    "end": 802.88,
    "text": "Vielen Dank dafür und Ihnen für Ihre Zeit."
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    "start": 803.46,
    "end": 807.02,
    "text": "Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende Bye bye."
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