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    "end": 9.4,
    "text": "Nach Venezuela richtet sich der Blick von US-Präsident Trump jetzt auf Grönland."
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    "text": "Droht der größten Insel der Erde ein Militäreinsatz?"
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    "text": "Und was bedeutet das für die NATO?"
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    "text": "Darüber spreche ich gleich mit Alex Rühle, Skandinavienkorrespondent der SZ."
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    "text": "Sie hören den SZ-Nachrichten-Podcast auf dem Punkt und ich bin Justin Pudget."
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    "text": "Katie Miller ist die Frau von Steven Miller."
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    "text": "dem vieze Stabchef im Weißen Haus und einem engen Vertrauten von Donald Trump."
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    "text": "Und diese Katie Miller hat auf X einen Beitrag gepostet, der eine Karte von Grönland zeigt."
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    "text": "Und zwar in den Farben der US-Flage."
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    "text": "Dazu die Überschrift Soon, also bald."
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    "text": "Das war direkt nachdem die USA Nikolas Manduro aus Venezuela entführt haben."
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    "text": "Und Katie Millersmann Steven, der hat kurz darauf nachgelegt in einem Interview beim Nachrichtensender CNN."
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    "text": "In dem Interview sagt er, dass Grönland Teil der USA sein sollte."
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    "text": "Und er glaubt, einen Militäreinsatz brauche es dafür gar nicht, denn den USA werde sich niemand in den Weg stellen."
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    "text": "Die USA glauben also, Grönland einfach zu haben zu können."
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    "text": "Steven Miller sagt, die USA könnten das erzwingen."
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    "text": "Es gibt aber noch eine andere Idee aus dem Weißen Haus, um sich Grönland einzuverleiben."
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    "text": "Darüber spreche ich jetzt mit Alex Rühle, der für die SZ über die skandinavischen Länder berichtet."
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    "text": "Alex, US-Ausseminister Marco Rubio hat gesagt, die USA wollen Grönland kaufen."
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    "text": "Einen Militärinsatz schließen sie zwar auch nicht aus, aber kann man denn ein Land überhaupt kaufen?"
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    "text": "Also Nationen sind souveräne Einheiten und unterliegen dem Selbstbestimmungsrecht der Völker."
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    "text": "So ist das, glaube ich, unter anderem in der UN-Charter verankert."
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    "text": "Allerdings hat Trumps stellvertretender Stabschefs ja gerade alle internationalen Verträge als International Nice Tees bezeichnet."
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    "text": "Also so was wie Nettigkeiten kann natürlich sein, dass die das irgendwann abräumen."
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    "text": "Aber nein, du kannst kein Land kaufen."
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    "text": "Und du warst das letzte Mal im März in Grönland."
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    "text": "Wie reagieren denn die Grönländerinnen und Grönländer auf die Drohungen aus Washington?"
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    "text": "Also gerade im Kontext des eingreifendste USA in Venezuela?"
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    "text": "Ja, die sind empört und unglaublich verletzt auch."
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    "text": "Also man sowas wie dieses Kaufen zeigt ja den neo-kolonialen oder uralt-kolonialen Blick auf Grönland, den die Amerikaner immer noch zu haben scheinen."
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    "end": 161.82,
    "text": "Denn die glauben ja auch, das kann man dann so in Kopenhagen verhandeln über die Köpfe der Grönländer hinweg."
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    "text": "Wie viel man dann nun zahlt für diese Insel mit ihren paar Menschen drauf."
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    "text": "Also die waren schon im Jahr zwei tausend neunzehn entsetzt und Seit letztem Jahr noch mehr."
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    "text": "und geben, dass er auch immer wieder lauter ist zu Protokoll, gerade erst der Premierminister sagte, das sei alles intolerable oder inakzeptabel, sagte er."
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    "text": "Nur ganz kurz die Nachfrage."
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    "text": "Jahr zwei Jahrzehnte hat Trump erstmals das Angebot gemacht, Grünland zu kaufen."
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    "text": "Der dänischen Regierung."
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    "text": "Damals wurde das ja noch von der ganzen Weltgemeinschaft weggelacht, weil man sagte, was ist denn das für eine bizarre Idee?"
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    "text": "und ist dann ja auch schnell wieder verschwunden sozusagen in den Akten."
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    "text": "Und warum ist Grönland so wichtig für Trump?"
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    "text": "Es gibt drei Gründe oder zwei Gründe, die er selber immer wieder nennt, nämlich Rohstoffe und Sicherheit."
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    "text": "Und nun stimmt es natürlich, dass im Falle eines Nuklearengriffs aus Russland, da wäre von Grönland aus natürlich vieles schneller zu erkennen, wenn da irgendwie ein Moment was losgeschossen wird."
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    "text": "Und das besagt, dass die Amerikaner militärisch mehr oder weniger tun und lassen können, was sie wollen."
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    "text": "Die haben da diese große Base da oben im Norden."
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    "text": "Sie sind also vor Ort und sie könnten jederzeit auch die alten Bases, die sie hatten und die sie dann nach oneinzehnundneunzig stillgelegt haben, aus unter anderem Kosten gründen."
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    "text": "Und weil halt die Arktis schön ruhig war."
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    "text": "Die könnten sehr alle reaktivieren oder neue Militärbasen oder sonst was machen."
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    "text": "Da würde niemand im Weg stehen."
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    "text": "Insofern ist das natürlich ein bizarrer Grund, den er da immer anführt."
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    "text": "Die zweite Bizarre an diesem militärischen Grund ist, dass er sagt, das Wimble von russischen und chinesischen Schiffen, das stimmt einfach nicht."
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    "text": "So, der zweite Grund, den er immer nennt, sind die Rohstoffe, also seltenerden und so."
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    "text": "Und Grünland hat natürlich enorm viel davon."
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    "text": "Aber die Grünen haben auch immer wieder den Amerikanern gesagt, kommt her, gerne."
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    "text": "Die Ministerin für Rohstoffe hat mir mal vorgerechnet im letzten März, dass sie den Amerikanern dieses Angebot wiedergemacht hat."
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    "text": "Ja, und ich habe das Gefühl, es geht um neokoloniale Fantasien."
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    "text": "Trump sagt ja, die USA kümmerten sich dann in zwei Monaten um Grönland."
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    "text": "Ja, das wüssten glaube ich alle gerne."
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    "text": "Er hat das ja in der Air Force One gesagt."
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    "text": "Er hat davor gesagt, er möchte jetzt gerade nicht über Grünland reden, sondern über eine Ziele."
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    "text": "Gleichzeitig muss man das natürlich hochgradig ernst nehmen, wenn er solche Zahlen darauf stellt."
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    "text": "Das ist ja sehr schwierig bei ihm mit der Vorhersehbarkeit dessen, was morgen passiert."
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    "text": "Dann bleibt die Frage, was die Europäer jetzt unternehmen können, um Grönland vor den USA zu bewahren."
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    "text": "Wie wollen denn Merz und Co."
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    "text": "Trump davon überzeugen, Grönland in Ruhe zu lassen?"
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    "end": 393.44,
    "text": "Sie haben gestern diese Erklärung abgegeben, sieben der Regierungs- und Staatschef, unter anderem Macron, Merz, Starma, Sanchez, Meloni, also die Big Seven sozusagen von Europa, zusammen mit der Frederiksen, dass Grönland ein Autonomertal von Dänemark ist."
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    "end": 401.36,
    "text": "dass sie alle, denen immer zur Seite stehen und die internationalen Verträge verteidigen werden."
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    "end": 406.44,
    "text": "Also die Frage ist halt, wie wörtlich man dieses Verteidigen nehmen darf."
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    "text": "Es ist ja eine absolute Vorstellung, dass jetzt ein Krieg entbrennt zwischen NATO-Partnern."
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    "end": 425.12,
    "text": "Ansonsten, ja, man könnte natürlich... viel offensiver noch über gemeinsame Truppenkontingente sprechen, die man dann in Grönland stationiert von Europa aus."
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    "text": "Aber Alex, wenn Trump Grönland wirklich unter amerikanische Kontrolle bringen möchte, ist das dann das Ende der NATO?"
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    "text": "Ich denke schon, ja."
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    "end": 438.54,
    "text": "Frederiksen hat es vorgestern in einem Interview gesagt, das wäre das Ende von allem und damit meinte sie die NATO."
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    "end": 457.02,
    "text": "internationale Weltordnung seit fünfundvierzig, denn wenn ein NATO-Partner angegriffen wird, laut Artikel fünf ist das ein Angriff auf die gesamte NATO und das heißt in die USA Gründern eingreifen, dann sozusagen sind alle Verbündeten verpflichtet, denen mal zur Seite zu springen und im Grunde dann auch die USA."
  },
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    "end": 461.56,
    "text": "und insofern zeigt es ja schon, dass das dann einfach nicht mehr funktioniert, dieses Bündnis."
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    "text": "Und könnte die NATO das Problem lösen, indem sie sagt, wir stationieren dort gemeinsam mehr um präsent zu sein oder hilft das jetzt auch nicht mehr?"
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    "text": "Doch, klar, klar."
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    "text": "Und das wäre es überhaupt."
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    "text": "Ich meine, die Dänen haben wirklich sehr lange gar nichts gemacht militärisch, weil natürlich da oben sind die Amerikaner und sie haben auch einfach sehr stark abgerüstet, seit Nineteinenachtzig, Neunzig."
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    "text": "Und haben jetzt aber seit Trumps Wiederwahl enorm viel getan und versprochen und machen auch viel."
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    "text": "Und den Weg muss man halt weitergehen, dass dann auch die anderen europäischen NATO-Verbündeten sagen, gut, wir stationieren da oben gemeinsam Kontingente in Absprache mit den Amerikanern, wenn ihnen das so wichtig ist, dass da mehr passiert."
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    "text": "Danke für das Gespräch, Alex."
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    "text": "Gerne."
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    "text": "Das ist heute noch wichtig."
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    "end": 520.76,
    "text": "Das US-Militär hat im Nordatlantik einen Öltanker beschlagnahmt, der unter russischer Flagge fährt."
  },
  {
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    "end": 526.52,
    "text": "und zwar laut dem Europakommando der US-Streitkräfte wegen Verstöße gegen US-Sanktionen."
  },
  {
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    "end": 532.12,
    "text": "Ursprünglich war der Tanker wohl auf dem Weg nach Venezuela und hat dann aber seinen Kurs geändert."
  },
  {
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    "end": 535.44,
    "text": "Die US-Küstenwache hat das Schiff danach wochenlang verfolgt."
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  {
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    "text": "Zum Redaktionsschluss dieser Sendung ist zu dem Fall noch vieles unklar."
  },
  {
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    "end": 542.58,
    "text": "Auf SZDE bleiben sie dazu auf dem Laufenden."
  },
  {
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    "end": 550.82,
    "text": "Laut Bundeskanzler Friedrich Merz könnten deutsche Soldaten einen Waffenstillstand in der Ukraine absichern."
  },
  {
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    "end": 556.96,
    "text": "Das hat er nach einem Treffen der Koalition der Willigen, also von Verbündeten der Ukraine, in Paris angeboten."
  },
  {
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    "end": 566.0,
    "text": "Dazu kann zum Beispiel gehören, dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbarten NATO-Gebiet einmelden."
  },
  {
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    "end": 575.4,
    "text": "Wie genau ein deutscher Beitrag aussehen würde, darüber sollen Bundesregierung und Bundestag laut März entscheiden, sobald die Bedingungen für einen Waffenstillstand geklärt seien."
  },
  {
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    "end": 582.5,
    "text": "Frankreich und das Vereinigte Königreich wollen Stützpunkte in der Ukraine einrichten, Aber nur nach einem Waffenstellstand."
  },
  {
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    "end": 589.7,
    "text": "Im Berliner Südwesten ist durch einen Brandanschlag tagelang der Strom ausgefallen."
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    "text": "Jetzt steht die Versorgung wieder."
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    "end": 596.82,
    "text": "Laut dem Betreiber-Stromnetz Berlin sollten im Laufe des Mittwochs wieder alle Haushalte versorgt sein."
  },
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    "text": "Es kann aber noch zu Ausfällen kommen und beim Heizen gibt es auch noch Einschränkungen."
  },
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    "end": 604.3,
    "text": "Das hat mir meine Kollegin Meredith Haar erklärt."
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    "end": 607.4,
    "text": "Sie berichtet für die SZ über Berlin und Brandenburg."
  },
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    "text": "Heizungen werden ja auch mit Strom betrieben oftmals und da geht es jetzt darum, dass die teilweise nur programmiert werden müssen, dass sie dadurch, dass sie quasi von hundert auf null ausgefallen sind, dass da möglicherweise auch Schäden entstanden sind, die erst mal behoben werden müssen."
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  {
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    "end": 629.28,
    "text": "Es sind auch noch mehrere Tausende Haushalte nicht wieder in die Fernwärme angekoppelt."
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  {
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    "text": "All das muss jetzt sozusagen erst noch passieren."
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    "text": "Das heißt, es ist jetzt noch nicht alles wieder gut, aber es wird doch besser und zwar auch deutlich schneller und früher als das ursprünglich gedacht war."
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    "text": "Die Bundesregierung hat sich das erste Mal kritisch über das Vorgehen der USA in Venezuela geäußert."
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    "end": 660.76,
    "text": "Im UN-Sicherheitsrat hätten die USA, Zitat, nicht überzeugend dargelegt, dass ihr Vorgehen völkerrechtskonform war."
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    "text": "Das hat Regierungssprecher Stefan Cornelius gesagt."
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    "end": 670.44,
    "text": "Ich verlinke Ihnen einen Text in den Show-Notes, Warum März gerade in einem Dilemma steckt, was seine Beziehungen zu Trump angeht."
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    "end": 675.74,
    "text": "Redaktionsschuss, wer auf dem Punkt war, produziert hat diese Sendung Jakob Anu."
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    "text": "Vielen Dank dafür."
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    "end": 681.04,
    "text": "und Ihnen vielen Dank fürs Zuhören und bis morgen."
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