[
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    "end": 8.6,
    "text": "In den vergangenen Tagen und Wochen, da hieß es an vielen Orten in Europa plötzlich Drohnenalarm."
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  {
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    "end": 11.52,
    "text": "Zuerst in Polen, wie die Tagesschau berichtet."
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    "text": "In der Nacht hat ein NATO-Flugzeuger erstmals russische Drohnen abgeschossen."
  },
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    "text": "In drei Regionen im Osten des Landes, an der Grenze zu Ukraine waren zuvor Kampfdrohnen in polnischen Luftraum eingedrungen."
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    "text": "Dann über Dänemark."
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    "text": "Schon in der Nacht zu Donnerstag gab es Drohnenalarm"
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    "text": "an vier ländlichen Flughäfen wie hier in Aalborg."
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    "text": "Heute Nacht wurde dort"
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    "text": "nun erneut eine Drohne gesichtet, denn der Max-Regierung geht von gezielten Angriffen aus."
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    "text": "Und dann auch über München."
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    "text": "Am Münchner Flughafen sind am späten Abend wegen mutmaßlicher Drohnensichtungen zahlreiche Flüge ausgefallen."
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    "text": "Knapp dreitausend Passagiere waren betroffen."
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    "text": "Viele von ihnen mussten die Nacht im Terminal verbringen."
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    "end": 62.06,
    "text": "Obwohl das keine bewaffneten Kampfdrohnen gewesen sein sollen, sondern Aufklärungs- oder besser Spionagedrohnen, ist vom hybriden Krieg die Rede."
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    "end": 68.62,
    "text": "Und Politiker, Sicherheitsbehörden und Medien zeigen mehr oder weniger deutlich mit dem Finger gehen Russland."
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    "end": 74.64,
    "text": "So wie Kanzler Friedrich Merz am vergangenen Sonntag in der ARD-Talkshow von Karen Mioska."
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  {
    "start": 75.12,
    "end": 84.96,
    "text": "Unsere Vermutung ist, dass Russland hinter den meisten dieser Drohnenflüge steckt und wir sind dabei auch in der NATO-Abwehrstrategie zu entwickeln."
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    "end": 92.9,
    "text": "Plötzlich stellt sich also die Frage, kann die NATO, kann Europa, ja, kann Deutschland überhaupt Drohnenabwehr?"
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    "text": "Sind wir gerüstet für einen modernen Drohnenkrieg, für einen hybriden Krieg mit Drohnen?"
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  {
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    "text": "Darüber spreche ich jetzt mit Georg Ismar."
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    "end": 105.54,
    "text": "Er ist politischer Korrespondent im Parlamentsbüro der SZ in Berlin."
  },
  {
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    "end": 108.5,
    "text": "Sein Spezialgebiet ist die Verteidigungspolitik."
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    "end": 114.5,
    "text": "Sie hören das Thema, den Recherche-Podcast der Süddeutschen Zeitung, am Mikro Timo Nikolas."
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    "end": 125.42,
    "text": "Georg, wenn wir jetzt mal ein Szenario uns überlegen, Analog ist zu dem, was in Polen passiert ist."
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  {
    "start": 125.88,
    "end": 135.64,
    "text": "Wenn also jetzt heute in Schwarmdrohnen von Osten her über die Grenze kommen würde, auf Deutschland zufliegen, auf, sagen wir Berlin, wie würde die Bundeswehr dann reagieren?"
  },
  {
    "start": 136.46,
    "end": 147.64,
    "text": "Ja, das ist halt genau der schwierige Punkt im Moment, dass die Bundeswehr eigentlich rechtlich gebunden ist und eigentlich gar nicht so viel machen könnte, wenn die Drohnen nichts, zum Beispiel über Liegenschaften der Bundeswehr, über Kasern fliegen."
  },
  {
    "start": 147.7,
    "end": 148.9,
    "text": "Dann dürfen sie eingreifen."
  },
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    "start": 149.52,
    "end": 155.22,
    "text": "Aber jenseits des Kasern-Tors ist die Landespolizei oder beziehungsweise die Bundespolizei zuständig."
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  {
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    "end": 165.54,
    "text": "So, und jetzt halt wird halt sehr viel darüber diskutiert, ob vielleicht die Bundeswehr stärker um Amtshilfe gebeten werden könnte, dass sie dann halt mit ihren Drohnenabwehrsystemen, die einfach besser sind und auch nicht besonders gut."
  },
  {
    "start": 165.62,
    "end": 169.76,
    "text": "Aber die Bundespolizei ist da sehr schlecht aufgestellt, ob die dann helfen könnten."
  },
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    "end": 176.12,
    "text": "Auf jeden Fall würden sie es wahrscheinlich mit ihren Radarsystemen auch erkennen, was da eben ankommt und zufliegt, zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 176.74,
    "end": 192.56,
    "text": "im Fall von Polen, über den werden wir auch sicherlich noch sprechen, waren zum Beispiel auch die Bundeswehrsoldaten, die dort stationiert sind an einem Flughafen, der in der Nähe zur Grenze der Ukraine ist, wo viele Waffen umgeschlagen werden, die das dort über ihre Patriotsysteme, über die Radarsysteme sehen konnten, dass da Drohnen einfliegen auch."
  },
  {
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    "end": 207.7,
    "text": "Aber im Moment ist es halt so, dass halt die Bundeswehr, sie können halt eben sozusagen elektronische Störungen machen, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber es ist einfach im Moment ... Ein ziemliches Kompetenz gerangelt und nicht klar geregelt und das soll jetzt ja geändert werden."
  },
  {
    "start": 208.36,
    "end": 213.74,
    "text": "Das heißt, stand jetzt, wenn wir das Szenario hätten, wäre erstmal gar nicht klar, wer wie reagiert."
  },
  {
    "start": 214.72,
    "end": 226.86,
    "text": "Es würde natürlich eine Alarmkette geben, das halt schon, aber es wären halt eben verschiedenste unterschiedliche Behörden mit involviert und es gibt keine klare Regelung bisher, dass man dann zum Beispiel einfach die Drohnen abschießen kann."
  },
  {
    "start": 227.66,
    "end": 231.12,
    "text": "Also, wir müssen vielleicht ganz kurz da auch noch mal etwas zurückgehen."
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  {
    "start": 231.42,
    "end": 237.3,
    "text": "zur Endphase der letzten Bundesregierung, also nachdem die Ampel zerbrochen war, gab es ja eine rot-grüne Minderheitsregierung."
  },
  {
    "start": 237.72,
    "end": 244.56,
    "text": "Und schon damals war halt das Problem, dass sehr, sehr viele Drohnsichtungen waren über Bundeswehrkaserne, über kritischer Infrastruktur."
  },
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    "end": 247.38,
    "text": "Man vermutete immer wieder auch Russland dahinter."
  },
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    "end": 252.44,
    "text": "Und dann hat die rot-grüne Minderheitsregierung noch in einen Kabinettsbeschluss gefasst."
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  {
    "start": 253.24,
    "end": 255.22,
    "text": "zur Änderung des Luftsicherheitsgesetzes."
  },
  {
    "start": 255.88,
    "end": 263.6,
    "text": "Und da ging es zum Beispiel darum, dass die Bundeswehr auch jenseits der eigenen Liegenschaften eingreifen darf, wenn halt eben ein besonders schlimmer Unglücksfall droht."
  },
  {
    "start": 263.64,
    "end": 271.34,
    "text": "Das wäre jetzt vielleicht zum Beispiel das Szenar, wenn auf einmal bewaffnete Drohnen da wären und irgendwo darauf zusteuern, dass sie dann halt eingreifen und abschießen dürfen."
  },
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    "start": 271.82,
    "end": 275.92,
    "text": "Dann kam es aber durch die Neuwahl dazu, dass es nicht mehr im Bundestag beschlossen worden ist."
  },
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    "start": 275.96,
    "end": 278.98,
    "text": "Das heißt, es gibt diese Änderung des Luftsicherheitsgesetzes nicht."
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    "start": 279.38,
    "end": 282.38,
    "text": "Und im Prinzip stehen wir jetzt wieder ganz... Genau in der gleichen Debatte."
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    "start": 282.62,
    "end": 290.72,
    "text": "Und auch der Innenminister Alexander Dobrindt sagt ja, auch der Kanzler sagt es Friedrich Merz, es geht um eine Änderung des Luftsicherheitsgesetzes mit mehr Befugnissen für die Bundeswehr."
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  {
    "start": 291.4,
    "end": 301.58,
    "text": "Man will aber vermeiden, dass man gleich eine Grundgesetzänderung machen will, weil das ist ein historisch aus sehr heikler Punkt der Einsatz der Bundeswehr im Inneren und außerdem bräuchte man eine zwei Drittel Mehrheit im Bundestag."
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    "start": 301.64,
    "end": 304.46,
    "text": "Das heißt entweder stimmen der Link oder der AfD sehr schwierig."
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    "end": 307.56,
    "text": "Deswegen will man es eher versuchen, sozusagen über die Amtshilfe."
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    "end": 310.74,
    "text": "Amtshilfe bedeutet zum Beispiel, das hatten wir in der Corona Zeit."
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    "end": 314.38,
    "text": "dass dann eben die Bundeswehr um Hilfe gebeten werden kann."
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    "end": 320.76,
    "text": "Da ging es vor allen Dingen eben darum, Pandemiefolgen zu bewältigen, auch bei dem Test zu helfen und so weiter und so fort."
  },
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    "text": "Da ging es vor allem um logistische Sachen."
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    "end": 324.06,
    "text": "Hier ist das natürlich ein weitergehender Schritt."
  },
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    "end": 331.68,
    "text": "Es sind ganz schwieriges Terrain, aber alle sehen, da muss jetzt dringend was passieren, weil wir sind überhaupt nicht für diese Situationen aufgestellt."
  },
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    "start": 332.56,
    "end": 335.5,
    "text": "Was kann die Bundeswehr denn machen, wenn es um Drohnenabwehr geht?"
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    "end": 358.16,
    "text": "Es sind verschiedene Systeme auch angeschafft worden, also da gibt es zum Beispiel so schultergestützte Jammer, also die sozusagen von der Schuld auf der Schulter gehalten werden, um Drohnen vom Kurs abzubringen, um sie zu stören, dass sie halt eben auch dann... entweder abstürzen oder eben jedenfalls nicht diese Ziele weiter ausspähen können, dann gibt es die sogenannten Netzwerferdrohnen."
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    "text": "Weil ein großes Problem ist ja, bisher wird eigentlich fast nie festgestellt, wer diese Drohne steuert, woher kommt diese Drohne, wer steckt dahinter."
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    "text": "Ganz großes Problem."
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    "end": 379.3,
    "text": "und jetzt hat zum Beispiel ein Unternehmen sogenannte Netzwerferdrohnen entwickelt, fliegt eine Drohne hoch und die kann sozusagen ein Netz werfen über diese andere Drohne und sie so zum Landen bringen und dann kann man natürlich identifizieren, wer dahinter steckt."
  },
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    "start": 379.68,
    "end": 385.68,
    "text": "Aber das ist eben das große Problem, dass bisher ganz selten überhaupt die Drohnenpiloten festgestellt werden."
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    "end": 395.46,
    "text": "Man verbrutet zum Beispiel auch sehr stark, dass von der sogenannten Schattenflotte in der Ostsee, das dort immer wieder vielleicht auch Drohnen aufsteigen, um bestimmte Speeraktionen zu machen."
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    "text": "Aber vor allen Dingen geht es ja darum, Verunsicherung zu schüren."
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    "text": "Das haben wir sehr stark festgestellt, auch im Flughafen München und so."
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    "end": 405.98,
    "text": "Das macht natürlich was mit der Bevölkerung, wenn man sieht, dass man irgendwie gar nicht richtig gut aufgestellt."
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    "text": "wir müssen genau wenn wir das ganz große bild machen genau also dann gibt es jammer."
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    "text": "und dann gibt es ja vor allen dingen es gab früher den flackpanzer g-part."
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    "text": "Den hatte die Bundeswehr."
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    "text": "Früher hatte die Bundeswehr bis zum Jahr zwölf eine eigene Heeresflugabwehr."
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    "end": 431.66,
    "text": "Zum Beispiel hatte unser heutiger Verteidigungsminister Boris Bistorius dort auch seinen Wehrdienst geleistet und sollte eigentlich Fahrer eines G-Part-Panzers werden."
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    "text": "Diese Flaggpanzer sind sehr gut, um sozusagen auf einem gewissen kleinen Radius von mehreren Kilometern Drohnen vorm Himmel zu holen."
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    "end": 444.12,
    "text": "und vor allen Dingen ist es ein Kosten-Nutzen-Verhältnis, was halt irgendwie zurechtfertigen ist, weil die Munition nicht so teuer ist."
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    "text": "Und wir haben bisher mindestens sechzig G-Part-Panzer, alle in Deutschland ausrangiert, oder sie waren teilweise auch im Ausland, stationiert an die Ukraine abgegeben."
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    "text": "Und es war zeitweise ganz schwierig, weil die Munition nicht mehr produziert wird, die Munition zu besorgen, dann hat Rheinmetall."
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    "text": "In Niedersachsen nochmal eine ganz eigene Munitionsfertigung für den G-Part-Panzer, nur für die Ukraine."
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    "end": 470.18,
    "text": "Die Heeresflugabwehr wurde abgeschafft."
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    "end": 471.76,
    "text": "Die wird jetzt aber wieder neu aufgebaut."
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    "text": "Soll so nächstes Jahr oder übernächstes Jahr dann startbereit sein."
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    "text": "Und man will jetzt vor allen Dingen den Sky Ranger kaufen."
  },
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    "end": 486.16,
    "text": "Das ist ein ähnliches System, so ein Flugabwehrsystem, was man auf Rad, aber auch auf Kettenpanzern aufbauen kann."
  },
  {
    "start": 486.82,
    "end": 493.26,
    "text": "Und da hat die Bundeswehr bisher neunzehnt Stück bestellt, aber es ist die Rede davon, dass man damit jetzt bis zu fünfhundert Stück bestellen will."
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    "text": "Die fertigt auch Rheinmetall."
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    "text": "Das ist sozusagen, sag ich mal, das große Gerät."
  },
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    "end": 499.92,
    "text": "Ja, also, um einen Umdrohen abzuschießen."
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    "end": 508.3,
    "text": "kleinere Maßnahmen sind halt eben die Netzwerfer drohen, diese Schulter gestützen, Jammer und dann halt versucht man sehr viel eben über Störsignale zu machen."
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    "end": 520.159,
    "text": "Und in der Ukraine zum Beispiel ist es mittlerweile so, dass man, ich war halt auch schon öfter in Kiew unterwegs, dass dort halt eben auf Pickups dann Kommandos rumfahren und die schießen die Drohnen einfach mit Maschinengewehren ab."
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    "text": "Weil ihnen halt, weil es einfach so viele Drohnen gibt und sie sich gar nicht anders zu helfen wissen."
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    "end": 537.96,
    "text": "Und dann gibt es natürlich die ganz großen Systeme, die aber eigentlich Raketenabwehrsysteme sind, wie Patriot oder wie Iris T., wo halt eben eine Abfangrakete mehrere hunderttausend Euro kostet."
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    "end": 543.42,
    "text": "Und das macht dann halt keinen Sinn, damit Drohnen abzuschießen, die vielleicht zehntausend, zwanzigtausend Euro kosten so."
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    "end": 547.28,
    "text": "Und das ist halt eben auch das große Problem der Kosten-Nutzen-Rechnung."
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  {
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    "text": "Das heißt, stand jetzt, hat die Bundeswehr keine günstige Möglichkeit, Drohnen abzuschießen?"
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    "text": "Hab ich das richtig verstanden?"
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    "end": 574.86,
    "text": "Naja, der Sky Ranger, da haben sie erst ein Erprobungsexemplar, weil das ist halt immer so, bevor ein neues Waffensystem in der Bundeswehr zugelassen wird, muss es halt die sogenannten wertechnischen Dienststellen durchlaufen und dann wird es halt geprüft und verspricht das halt auch wirklich, was sozusagen das Unternehmen dann auch anbietet."
  },
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    "text": "Man hat da bisher keine richtig großen Lösungen, das ist vollkommen richtig."
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    "text": "und deswegen... ist da ja auch der Handlungsdruck so groß, weil das Problem ist jetzt auch, dass zum Beispiel sehr, sehr viele Länder diesen Skyranger haben wollen, aber davon können nur zwei Hundert Stück im Jahr produziert werden."
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    "text": "Und dann geht es darum, wer bekommt sie."
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    "end": 603.04,
    "text": "Ja, zum Beispiel war Österreich schneller bei der Bestellung, waren da vielleicht ein bisschen wacher, als die Bundeswehr aufgestellt und die werden jetzt vor der Bundeswehr noch beliefert."
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    "end": 609.94,
    "text": "Und dann ist halt eben auch noch das Thema, dass man eigentlich jetzt auch der Ukraine erst helfen will, weil die natürlich die ganz akute Bedrohung haben."
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    "text": "Und deswegen wird das noch bestimmt bis zum Jahr zwanzig, sieben, zwanzig dauern, bis dann die Bundeswehr die ersten Exemplare bekommt."
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    "text": "Gibt es denn ein Drohnenabwehrkonzept bei der Bundeswehr?"
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    "text": "Also, stand jetzt mit den Waffen, die man hat, eine Kette von Aktionen, die passieren, wenn irgendwo Drohnen gesichtet werden."
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    "text": "Ja, es gibt natürlich schon bestimmte Befehlsketten und wie man dann versucht vorzugehen, aber es gibt halt eben kein flächendeckendes Abwehrsystem bisher."
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    "text": "Wir haben jetzt noch gar nicht über das Riesenthema Radare geredet, weil Radarsysteme und Möglichkeiten zur Detektion, dass man genau sieht, ist das jetzt eine bewaffnete Drohne, ist das eine spionage Drohne oder ist das einfach ein Hobbypilot, der da seine Drohne fliegen lässt."
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    "text": "Das war ja auch jetzt beim Flughafen München das Problem, dass man das gar nicht richtig wusste."
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    "text": "Und eigentlich hat auch keiner die Drohnen bisher gesehen, um was es sich für Drohnen handelte."
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    "text": "Und dafür sind halt Radarsysteme wie zum Beispiel Henshold, das Unternehmen, die das herstellt, enorm wichtig, um halt ein bundesweites Lagebild zu bekommen."
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    "text": "Das ist jetzt ja das große Ziel, dass man vielleicht ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum von Bund, Ländern und Kommunen einrichtet."
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    "text": "Das könnte zum Beispiel, hat jetzt Pistoris vorgeschlagen, beim Nationalen Sicherheitsrat, der im Kanzleramt neu angesiedelt wird, da könnte man das zum Beispiel ansiedeln."
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    "text": "So, weil das ist ja wichtig, dass man halt eben frühzeitig ein Alarm oder ein Alarmierungssystem hat, damit eben auch bestimmte Alarmketten halt auch funktionieren, auch die Absprachen zwischen der Polizei und der Bundeswehr, wer ist zuständig und wer kann halt frühzeitig halt eben sagen, um was für Drohnen handelt es sich da eigentlich."
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    "text": "Und deswegen ist Lagebild, Radartechnik ganz entscheidend halt auch."
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    "text": "So, es ist im Prinzip ein absoluter Wettlauf mit der Zeit, den wir jetzt erleben werden, weil wenn pessimistische Vorhersagen stimmen, dass es zu einer wie auch immer gearteten Auseinandersetzung in Russland kommen könnte oder dass halt eben diese hybride Kriegsführung auch mit Hilfe von Drohnen noch stärker intensiviert wird."
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    "text": "Und deswegen ist es ein absoluter Wettlauf mit der Zeit jetzt."
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    "text": "Das heißt, da haben wir halt auch ein Problem, an die nötigen Rohstoffe zu kommen, wenn es um solche Techniken eben im Bereich Radar und elektronische Kampfhöhung geht."
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    "text": "Ja, wenn man halt mal zurückblickt, wir haben sehr viele Jahre darüber diskutiert, ob die Bundeswehr sich überhaupt bewaffnete Drohnen anschaffen darf."
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    "text": "Und jetzt wird ja auch schon darüber diskutiert, dass wir halt eben auch Kampfdrohnen anschaffen."
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    "text": "Und wenn man dann Russland sieht wenn man die ukraine sieht wie das die gesamte kriegsführung auch verändert hat wie ist eine eben dieses sogenannte gefecht der verbundenen waffen an der front wie das alles eben auch sehr stark mit elektronik zusammenhängt das ist schon eine riesige veränderung."
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    "text": "und in russland gibt es teilweise jetzt schon Schulunterricht, also in der Drohnensteuerung."
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    "text": "Das ist nicht so ganz ohne, wenn man das irgendwie über einem Flughafen macht und dann fallen die ganzen Teile runter, da kann das dann eben auch zu größeren Schäden und Problemen kommen."
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    "text": "keine Bundeswehr generelle, die waren in der Ukraine, die gucken sich dort ganz gezielt die Drohnenfabriken an, um dafür auch zu lernen, was man denn eigentlich in Deutschland braucht."
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    "text": "Naja, es ist halt an der NATO-Ostflanke zum Beispiel, da müssen wir vielleicht jetzt einmal kurz auf den Fall Polen gucken, weil da war es ja so, es sind ungefähr, es waren irgendwie über fünfzig Drohnen, die meisten hat aber die Ukraine schon abgefangen, ja, also dass die sozusagen gar nicht nach Polen reinfliegen konnten, weil die halt eben viel Flächendeck und eine Abwehrsysteme haben."
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    "text": "Dann kamen nineteen nach Polen rein, wurden eben zum Beispiel auch von den Bundeswehrsoldaten, das hatte ich ja schon erwähnt, an dem Flughafen in Retschow, wo halt so ein Umschlagplatz für die westlichen Waffenlichtfonds in die Ukraine, deswegen ist er besonders geschützt, auch mit eben Patriotsystem, wurde auf den Radaren gesehen."
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    "end": 1115.92,
    "text": "Und dann sind im Zuge des gemeinsamen Schutzes der NATO-Ostflanke, sind niederländische F- Thirty-Five-Kampfstädts aufgestiegen und haben, ich meine, vier Drohnen abgeschossen."
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    "end": 1127.6,
    "text": "Und jeder dieser Abfangraquete, die von den F-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M-M."
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    "end": 1139.22,
    "text": "Aber dieser Fall wäre ja so in Deutschland wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen, weil wir diese Abschussrechte in der Form noch nicht haben, bzw."
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    "text": "Das muss deswegen sehr schnell über das Luftsicherheitsgesetz klargestellt werden und auch welche Befugnisse die Bundespolizei hat, ob die eben auch notfalls abschießen kann, braucht dann aber auch entsprechende Geräte dafür und Waffen."
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    "text": "Deswegen kann man halt nicht so pauschal sagen, dass andere NATO-Staaten uns mehr helfen könnten."
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    "text": "Das heißt auch über Polen wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen sozusagen?"
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    "text": "Ja, genau."
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    "text": "Also was jetzt aber nicht bedeutet, dass man irgendwie... in einer tausend Kilometer langen Grenze überall Drohnen hat, sondern vor allen Dingen halt sehr viel mit mobilen Systemen arbeitet."
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    "text": "Da ist zum Beispiel auch Werden über den Skyranger gesprochen oder früher war es der G-Part, die schnell beweglich sind und auch verlegt werden können und halt über einen gewissen Radius halt dann auch eben Grenzen gegen Drohnen schützen können."
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    "text": "Aber es ist alles so nervös, wir haben jetzt am Wochenende den Fall gehabt mit Litauen, mit dem Flughafen."
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    "text": "wo Ballons gesichtet worden sind und wo man auch dachte, es sind jetzt irgendwelche Spionage-Ballons, also gar nichts mit Drohnen zu tun."
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    "text": "Und dann stellte sich raus, dass das Ballonswand von Zigaretten-Schmugglern, die Zigaretten aus Belarus nach Litauen, glaube ich, geschmuggelt haben und so."
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    "text": "Also über einen großen, jetzt kann ich das leider nicht zeigen, ich hab das mir alles hier mitgebracht, also wie man versucht halt über große Regionen dann quasi wie so eine Art Glocke, also eine Radar-Glocke, dass man alles sieht, was in der Luft unterwegs ist und das dann am Boden bestimmte Systeme alarmiert werden, die dann notfalls auch abschießen können."
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    "text": "Also es geht, letzten Endes ist das auch wieder, sind das verschiedene Techniken, die miteinander verbunden werden müssen."
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    "text": "Somit dann halt eben im Prinzip die gesamte NATO-Ostflanke gegen Drohnen erst mal schützen, dass dort erst mal gar nichts einfliegt oder nicht so viel einfliegt so."
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    "text": "Also wir sehen es ja jetzt auch in Deutschland, kurzfristig ist improvisieren nur möglich."
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    "text": "Also und falls wirklich dann mit dem Maschinengewehr halt Drohnen abschießen, wir haben halt eben auch, dass das Problem eben der Rohstoff, hatte ich ja auch schon angesprochen, dass das halt auch alles dann noch dahin kommt, dass das halt alles im Prinzip einen schnellen Aufbau einer effektiven Drohnenapfel im Moment bremst."
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    "start": 1331.94,
    "end": 1332.3,
    "text": "Zufall?"
  },
  {
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    "end": 1332.5,
    "text": "Wie so"
  },
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    "end": 1336.76,
    "text": "vieles, wie so vieles, ist das absolute Spekulation."
  },
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    "end": 1343.32,
    "text": "Aber es verwundert natürlich schon ein bisschen, dass das ausgerechnet jetzt halt so ist und da Ausfuhren gedrosselt werden."
  },
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    "text": "Von gewissen seltenen Erden, die gebraucht"
  },
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    "text": "werden."
  },
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    "text": "Genau, das ist Germanium, dieser Rohstoff vor allen Dingen."
  },
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    "text": "Also den braucht man zum Beispiel für die Radare und für die Sensorentechnik."
  },
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    "start": 1353.08,
    "end": 1358.98,
    "text": "kann natürlich auch sein, weil natürlich jetzt alle diesen Rohstoff brauchen und auf China natürlich massiv aufrüstet im Bereich Drohnen."
  },
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    "end": 1360.74,
    "text": "Das machen jetzt halt eben alle im Moment."
  },
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    "text": "Und deswegen kann das natürlich schon auch damit zusammenhängen."
  },
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    "end": 1370.4,
    "text": "In letzter Zeit ist ja auch immer wieder zu lesen gewesen von sogenannten Abwehrdrohnen."
  },
  {
    "start": 1370.8,
    "end": 1376.66,
    "text": "Du hast ja auch schon welche erwähnt, die so Netze abschießen können, um andere Drohnen zu fangen zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 1377.32,
    "end": 1382.2,
    "text": "Victoria Großmann, das ist die SZ-Korsondentin für Polen und die Baltischen Staaten."
  },
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    "end": 1385.1,
    "text": "Sie war für uns bei einer Rüstungsmesse in Estland."
  },
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    "end": 1389.86,
    "text": "Und dort hat sie ein Start-up besucht, dass solche Abwehrdrohnen entwickelt."
  },
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    "end": 1391.8,
    "text": "DevSecIntel heißt die Firma."
  },
  {
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    "end": 1400.4,
    "text": "Und Victoria hat vor ein paar Tagen bei unserem täglichen Nachrichten-Podcast auf den Punkt erzählt, was diese Drohnen alles können sollen."
  },
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    "start": 1401.06,
    "end": 1403.96,
    "text": "Also die können in allererster Linie, können die mal andere Drohnen aufspüren."
  },
  {
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    "end": 1409.02,
    "text": "Und dann werden diese Drohnen natürlich gesteuert."
  },
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    "end": 1411.98,
    "text": "und dann sieht man, wie reagiert man jetzt auf diese Drohnen?"
  },
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    "text": "Sind die jetzt feindlich?"
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    "text": "Was haben die vor?"
  },
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    "start": 1415.42,
    "end": 1420.22,
    "text": "Es wurde uns auch erklärt, die Drohnen können auch unterscheiden zwischen anderen Drohnen und Vögeln."
  },
  {
    "start": 1421.12,
    "end": 1423.66,
    "text": "Also, dass da nicht etwas aus Versehen abgeschossen wird."
  },
  {
    "start": 1423.74,
    "end": 1427.7,
    "text": "Vor allem sind diese Drohnen auch gar nicht jetzt grundsätzlich mit Munition bestückt."
  },
  {
    "start": 1427.76,
    "end": 1428.56,
    "text": "Das kann man machen."
  },
  {
    "start": 1429.22,
    "end": 1430.84,
    "text": "Aber in erster Linie können die aufspüren."
  },
  {
    "start": 1430.9,
    "end": 1435.06,
    "text": "Die können auch diese anderen Drohnen dann von ihrem Weg ablenken."
  },
  {
    "start": 1435.32,
    "end": 1442.88,
    "text": "Die können die einfach durch GPS-Signale eben dann auch zum Absturz bringen oder eben fernhalten."
  },
  {
    "start": 1444.06,
    "end": 1449.48,
    "text": "Oder sie können auch, wurde uns erklärt, zu einem Netz ausspannen und damit Drohnen einfangen."
  },
  {
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    "end": 1451.22,
    "text": "Und dadurch gehen die Drohnen dann nicht kaputt."
  },
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    "start": 1451.9,
    "end": 1455.28,
    "text": "Und dann kann man die irgendwo untersuchen und sich angucken, wo kamen die jetzt eigentlich her."
  },
  {
    "start": 1456.0,
    "end": 1461.7,
    "text": "Und diese Drohnen, die gibt es nicht nur auf dem Papier, die werden schon getestet unter realen Bedingungen im Krieg."
  },
  {
    "start": 1462.04,
    "end": 1466.02,
    "text": "DevSec Intel arbeitet in der Ukraine, auch mit ukrainischen Mitarbeitern."
  },
  {
    "start": 1467.12,
    "end": 1473.66,
    "text": "Sehr viele estnische oder überhaupt auch baltische, auch andere Rüstungsunternehmen, auch deutsche Unternehmen arbeiten in der Ukraine."
  },
  {
    "start": 1473.86,
    "end": 1483.34,
    "text": "Und da die Ukrainer selbst unglaublich innovativ sind, weil sie es sein müssen und sehr viel entwickeln, gibt es da viel Kooperation mit europäischen Firmen."
  },
  {
    "start": 1484.04,
    "end": 1495.9,
    "text": "Gerade die Ästen und auch die Literar- und Letten haben da ein sehr, sehr hohes Interesse daran, zusammenzuarbeiten, weil sie sich eben konkret selbst so bedroht fühlen und durch die Hybridenattacken es ja auch sind."
  },
  {
    "start": 1497.04,
    "end": 1501.38,
    "text": "Deswegen hat nicht nur DevSec Intel, sondern auch andere, schreiben sich dann ganz oben hin."
  },
  {
    "start": 1501.56,
    "end": 1503.34,
    "text": "Es ist alles schon an der Front erprobt."
  },
  {
    "start": 1504.12,
    "end": 1508.48,
    "text": "Also Abwehrdronen werden in Europa sowohl entwickelt als auch getestet."
  },
  {
    "start": 1509.08,
    "end": 1519.5,
    "text": "Neben DevSec Intel, also die Firma, von der wir gerade gehört haben, gibt es auch in Deutschland ein paar ja recht kleine noch Hersteller, so wie Argus Interception oder Titan Technologies."
  },
  {
    "start": 1520.26,
    "end": 1520.36,
    "text": "Auch"
  },
  {
    "start": 1520.5,
    "end": 1522.6,
    "text": "die spezialisieren sich auf Abwehrdronen."
  },
  {
    "start": 1523.86,
    "end": 1530.46,
    "text": "Sind solche Drohnen dann eines der vielen Systeme, die für so einen Drohnenwahl nötig wären, Georg?"
  },
  {
    "start": 1533.78,
    "end": 1549.1,
    "text": "gezielte elektromagnetische Störungen, zum Beispiel unterbrechen von Funkverbindung, Mobilfunkverbindungen, damit die von ihrem Kurs abgebracht werden oder dass man halt eben versucht, sie eben sozusagen damit zu eliminieren auch oder schadlos zu halten."
  },
  {
    "start": 1549.7,
    "end": 1553.24,
    "text": "Und da hat ich ja schon angesprochen, auch KI Unterstützung kann natürlich auch sehr stark helfen."
  },
  {
    "start": 1553.8,
    "end": 1562.84,
    "text": "Aber deswegen ist es halt so wichtig, Dass man da das Gesamtkonzept hat und es kann auch eben nicht sein, dass jetzt die Polizei, die Bundeswehr muss sozusagen alle schützen."
  },
  {
    "start": 1563.44,
    "end": 1575.82,
    "text": "Ich glaube, wir werden dazu kommen müssen, dass zum Beispiel Flughafen, kritische Infrastruktur, Rüstungsunternehmen sind im Moment natürlich auch bevorzugte Ziele, dass all das besonders geschützt werden muss gegen Drohnen."
  },
  {
    "start": 1576.74,
    "end": 1581.34,
    "text": "Weil wir haben auch wichtige, zum Beispiel Wasserstraßen, Kanäle oder so."
  },
  {
    "start": 1581.52,
    "end": 1584.8,
    "text": "Alles so Ziele, wenn sowas etwas bombardiert wird, haben wir ein riesiges Problem."
  },
  {
    "start": 1585.48,
    "end": 1587.12,
    "text": "Und das muss besonders geschützt werden."
  },
  {
    "start": 1587.3,
    "end": 1597.96,
    "text": "Und da muss man natürlich sehen, dass dann das auch irgendwo eine Aufgabe von Politik, aber auch von der Wirtschaft ist, dass man da halt versucht, ein ganz neues Sicherheitskonzept zu entwickeln."
  },
  {
    "start": 1598.2,
    "end": 1600.82,
    "text": "Das heißt, das dann zum Werkschutz auch den Drohnen."
  },
  {
    "start": 1601.22,
    "end": 1601.82,
    "text": "Abwehr gehört."
  },
  {
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    "end": 1602.88,
    "text": "Zum Beispiel, genau."
  },
  {
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    "end": 1611.44,
    "text": "Oder, dass man halt eben entsprechende Systeme hat, um sofort elektromagnetische Störungen zu machen und halt eben Selbstschutz zu betreiben."
  },
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    "start": 1611.66,
    "end": 1614.96,
    "text": "Also es geht halt nicht, dass sie dann irgendwie alles abschießen."
  },
  {
    "start": 1615.02,
    "end": 1617.2,
    "text": "Ich glaube, also soweit wird man nicht kommen."
  },
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    "end": 1618.7,
    "text": "Man darf es auch nicht übertreiben."
  },
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    "start": 1619.18,
    "end": 1622.42,
    "text": "Aber man muss natürlich, das Gesamtkonzept braucht man jetzt."
  },
  {
    "start": 1623.3,
    "end": 1628.4,
    "text": "Und da ist es jetzt, wenn wir auch auf die Wirtschaft schauen, auf kritische Infrastruktur, Kraftwerke, Brüstungsindustrie."
  },
  {
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    "end": 1629.94,
    "text": "Da..."
  },
  {
    "start": 1630.78,
    "end": 1635.06,
    "text": "wurde das Problem auch lange nicht so wahrgenommen, wie es vielleicht jetzt gerade wahrgenommen wird."
  },
  {
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    "end": 1649.72,
    "text": "Ich glaube schon, es wurde immer wieder gemahnt und gewahnt und es wurden natürlich auch frühzeitig Systeme entwickelt, aber... Ich glaube, die Dringlichkeit ist jetzt noch mal richtig bewusst geworden."
  },
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    "start": 1649.78,
    "end": 1664.04,
    "text": "Also deswegen kann ja in dem Ganzen jetzt halt auch ein heilsamer Schock liegen, dass jetzt alle irgendwie aufgeschreckt sind und dass es jetzt quasi auch in die eine Richtung geht, dass man sich da einfach besser aufstellt und versucht halt da auch verteidigungsfähiger und wehrhafter auch zu werden."
  },
  {
    "start": 1664.2,
    "end": 1668.78,
    "text": "Das ist ja nun auch ganz, ganz wichtig, weil Wir haben uns sehr, sehr lange, es gibt ja zwei unterschiedliche Bereiche."
  },
  {
    "start": 1668.86,
    "end": 1673.14,
    "text": "Also es gibt die Drohnen, die sozusagen überwiegend dann auch vom Boden bekämpft werden."
  },
  {
    "start": 1673.18,
    "end": 1679.42,
    "text": "Deswegen wird beim deutschen Herr, bei der Herr der Bundeswehr, wieder eine Heeresabflug-Abwehr aufgebaut."
  },
  {
    "start": 1680.12,
    "end": 1687.3,
    "text": "Und dann gibt es ja sozusagen die Luftverteidigung gegen Raketen und anderes und das ist bei der Luftwaffe der Bundeswehr angesiedelt."
  },
  {
    "start": 1687.58,
    "end": 1700.28,
    "text": "Da geht es eben um Patrick, da geht es um den berühmten Iron Dome, wie wir ihn in Israel gesehen haben und um Iristi und andere große Abwehrsysteme, die sehr, sehr teuer sind, die aber vor allem gegen journalistische Raketen gedacht sind."
  },
  {
    "start": 1700.34,
    "end": 1702.6,
    "text": "So und darauf haben wir uns sehr, sehr stark konzentriert."
  },
  {
    "start": 1702.64,
    "end": 1704.24,
    "text": "Darauf haben wir am Anfang auch sehr, sehr viel Geld."
  },
  {
    "start": 1704.76,
    "end": 1715.94,
    "text": "aus dem hundert Milliarden Sondervermögen, als der Kanzler Scholz eben von einer Zeitenwende gesprochen hat, ausgegeben und haben halt die Drohnen da vielleicht noch vernachlässigt und auch etwas Zeit verloren."
  },
  {
    "start": 1716.0,
    "end": 1720.38,
    "text": "Man hätte das wahrscheinlich schon auch damals schon ab zwanzig, zwanzig angehen müssen stärker."
  },
  {
    "start": 1721.92,
    "end": 1734.34,
    "text": "Jetzt haben wir viel über die Abwehr von Drohnen gesprochen, aber du hast ja auch schon erwähnt, zu einem möglichen Kriegszenario oder einem Krieg, wie in der Ukraine stattfindet, gehören ja auch Drohnen zum Angriff."
  },
  {
    "start": 1735.06,
    "end": 1740.74,
    "text": "Die Bundeswehr, da gab es lange früher, ich kann mich auch noch an die Debatten erinnern, soll die Bundeswehr überhaupt bewaffnete Drohnen besitzen?"
  },
  {
    "start": 1741.1,
    "end": 1741.98,
    "text": "Wie ist denn da der Stand?"
  },
  {
    "start": 1743.62,
    "end": 1766.84,
    "text": "Man hat das geändert, also die Bundeswehr soll jetzt solche Munition auch bekommen, also diese sogenannten, das heißt, leutring ammunition, das geht's halt, das sind so, ja, ich würd jetzt mal mit Kamikaze Drohnen, die dann halt eben offiziell herunterschießen können, auch bekommen, aber Man will das natürlich vor allem zur Abschreckung und Abwehr haben, dass man da keine Fähigkeitslücke hat, wie das sozusagen im Bundeswehr-Jean-Gran immer heißt."
  },
  {
    "start": 1767.0,
    "end": 1771.32,
    "text": "Man konnte sich das natürlich alles so nicht vorstellen, wie das den Krieg verändert."
  },
  {
    "start": 1771.38,
    "end": 1775.82,
    "text": "Und man sieht das halt auch an der Front in der Ukraine, halt eben diese ständige Drohngefahr."
  },
  {
    "start": 1777.04,
    "end": 1789.52,
    "text": "Das ist einfach ... Auch so zermürbend für die Zivilbevölkerung, in diesen Städten, an der Front, immer dieses Surren zu hören und nicht zu wissen, wo die Drohnen einschlagen, runtergehen."
  },
  {
    "start": 1789.66,
    "end": 1793.22,
    "text": "Manchmal wird man verfolgt auch im Auto, dann fliegt die Drohne hinter einem her."
  },
  {
    "start": 1793.92,
    "end": 1797.7,
    "text": "Das ist schon eine gewaltige Veränderung."
  },
  {
    "start": 1797.88,
    "end": 1805.22,
    "text": "Und natürlich wird die Bundeswehr dann auch da versuchen, jetzt eben diese sogenannten Fähigkeitslücken auch zu schließen."
  },
  {
    "start": 1805.88,
    "end": 1809.12,
    "text": "Ist es die größte Veränderung in der Kriegsführung seit langem?"
  },
  {
    "start": 1809.9,
    "end": 1810.22,
    "text": "Es ist ja."
  },
  {
    "start": 1810.7,
    "end": 1815.3,
    "text": "in der Ukraine erleben wir eine ganz seltsame Mischung aus einem Krieg des XXI."
  },
  {
    "start": 1815.5,
    "end": 1817.58,
    "text": "Jahrhunderts und im Prinzip des XIX."
  },
  {
    "start": 1817.64,
    "end": 1818.14,
    "text": "und des XX."
  },
  {
    "start": 1818.4,
    "end": 1818.86,
    "text": "Jahrhunderts."
  },
  {
    "start": 1818.96,
    "end": 1831.02,
    "text": "Also wir erleben eine wahnsinnige Technologisierung der Kriegsführung eben im Bereich der Drohntechnologie, aber vielleicht haben wir künftig auch unbemannte Panzer, die da eben an der Front fahren können."
  },
  {
    "start": 1831.28,
    "end": 1834.64,
    "text": "Dann haben wir aber eben seit vielen, vielen Monaten ja einen Stellungskrieg."
  },
  {
    "start": 1835.12,
    "end": 1853.78,
    "text": "Also es bewegt sich ja im Bereich der Geländegewinne gar nicht so viel, sondern es ist wirklich noch ein Krieg mit Schützengräben, wo wirklich um jeden Meter gekämpft wird, wo aber auch eine sehr, ja, also relativ wenig eigentlich auch für Russland in letzter Zeit vorangegangen ist, so."
  },
  {
    "start": 1853.98,
    "end": 1861.16,
    "text": "Und deswegen verlegen die sich ja sehr, sehr stark auf diese Kriegsführung auch gegen die Zivilbevölkerung mit den ständigen Drohnen und Luftangriffen."
  },
  {
    "start": 1861.54,
    "end": 1863.14,
    "text": "Es sind ja jede Nacht hunderte Drohnen."
  },
  {
    "start": 1863.82,
    "end": 1865.3,
    "text": "und mit denen sie angreifen,"
  },
  {
    "start": 1865.82,
    "end": 1865.9,
    "text": "um"
  },
  {
    "start": 1866.24,
    "end": 1878.26,
    "text": "sozusagen auch den Willen der Bevölkerung zu brechen, dass sie irgendwann sagen, nee, das wollen wir so nicht mehr, wir können nicht mehr und dass sozusagen dann am Ende große Teile der Ukraine abgetreten werden."
  },
  {
    "start": 1879.08,
    "end": 1886.24,
    "text": "Aber das wäre der berühmte Diktatfrieden, gegen den sich Präsident Zelenski ja ja auch vehement wert und auch die Europäer da an der Seite hat."
  },
  {
    "start": 1887.4,
    "end": 1893.76,
    "text": "Es gibt ja tatsächlich in Deutschland ein paar Drohnenfabrikanten, die jetzt in aller Munde sind."
  },
  {
    "start": 1894.0,
    "end": 1896.98,
    "text": "Helsing ist, glaube ich, der bekannteste Name aus Bayern."
  },
  {
    "start": 1897.8,
    "end": 1905.14,
    "text": "Das ist solche Drohnenhersteller, die zumindest ein gutes Renommee haben momentan, was ihre Fähigkeiten betrifft."
  },
  {
    "start": 1905.32,
    "end": 1906.4,
    "text": "Dass es die in Deutschland gibt."
  },
  {
    "start": 1906.46,
    "end": 1909.88,
    "text": "Ist das ein Standortvorteil für die Bundeswehr?"
  },
  {
    "start": 1910.14,
    "end": 1913.62,
    "text": "oder produzieren die für alle und es ist derselbe?"
  },
  {
    "start": 1914.9,
    "end": 1916.74,
    "text": "Teil vom Kuchen, den man abschämen"
  },
  {
    "start": 1916.78,
    "end": 1916.88,
    "text": "muss."
  },
  {
    "start": 1916.92,
    "end": 1931.9,
    "text": "Nein, nein, es ist natürlich immer wahrscheinlich doch schon ein Vorteil, weil man dann natürlich auch ganz anderen Draht hat und auch eben, ja, wenn man halt eben Gesamtkonzept, also Hensolt ist zum Beispiel auch ganz wichtig bei dem Bereich Radar."
  },
  {
    "start": 1932.0,
    "end": 1936.2,
    "text": "Also da sind wir halt eben auch absolut mit mit mit mit mit führend."
  },
  {
    "start": 1936.36,
    "end": 1941.66,
    "text": "und eben Helsinki gibt es auch andere kleinere Startups, die diese Netzwerfer drohen zum Beispiel entwickeln."
  },
  {
    "start": 1941.98,
    "end": 1943.86,
    "text": "Das ist sicherlich von Vorteil, dass sie hier sind."
  },
  {
    "start": 1944.54,
    "end": 1953.5,
    "text": "Aber in der Bundeswehr sagen halt auch viele, wir sollten viel mehr versuchen auch direkt von der Ukraine vielleicht Dinge zu lernen, vielleicht auch Dinge zu kaufen."
  },
  {
    "start": 1953.78,
    "end": 1957.22,
    "text": "Also, dass man sozusagen auch dort die Industrie dann entsprechend unterstützt."
  },
  {
    "start": 1957.84,
    "end": 1963.2,
    "text": "Dem stehen dann wieder die komplizierten Zertifizierungsverfahren für Waffensysteme in Deutschland gegenüber so."
  },
  {
    "start": 1963.78,
    "end": 1983.32,
    "text": "Und das meine ich halt vorhin, dass es in diesem Bereich immer ein Wettlauf gegen die Zeit ist und dass man da halt auch überlegen muss, ob man da vielleicht einfach... mehr ausprobiert, mehr riskiert und halt eben nicht sozusagen mit den üblichen Beschaffungsvorgaben und Vorhaben da dran geht, sondern da vielleicht auch mal einfach mal"
  },
  {
    "start": 1983.94,
    "end": 1984.36,
    "text": "machen."
  },
  {
    "start": 1985.96,
    "end": 1988.58,
    "text": "Was kann man denn von der Ukraine lernen in dem Bezug?"
  },
  {
    "start": 1989.66,
    "end": 1991.66,
    "text": "Naja, es hat sich ja so viel verändert."
  },
  {
    "start": 1992.5,
    "end": 1999.98,
    "text": "Es gibt ja mittlerweile die Glasfaser gesteuerten Drohnen und anderes, also diese ständige Fortentwicklung."
  },
  {
    "start": 2001.04,
    "end": 2007.12,
    "text": "dass viele Drohnen gar nicht mehr elektronisch auch gestört werden können und dann auch irgendwie autonom agieren."
  },
  {
    "start": 2007.84,
    "end": 2014.0,
    "text": "bei der Bewaffnung der Drohnen, bei der Größe der Drohnen, bei der Reichweite vor allem der Drohnen hat sich so viel verändert."
  },
  {
    "start": 2014.7,
    "end": 2023.7,
    "text": "Ja, also deswegen kann man das gar nicht pauschal sagen, da kann man jetzt das und das von lernen, sondern es ist einfach ein ständiger weiter Entwicklungsprozess."
  },
  {
    "start": 2024.68,
    "end": 2036.04,
    "text": "Das heißt, als Bundeswehr müsste man sich eventuell so aufstellen, dass man nicht jetzt Fünfzig Milliarden wird ein Typ Drohne ausgibt, sondern lieber eine nächsten zehn Jahre, jedes Jahr eine neue, neuen Typus oder irgendwie immer weiter."
  },
  {
    "start": 2036.1,
    "end": 2036.32,
    "text": "Ja, und wenn"
  },
  {
    "start": 2036.36,
    "end": 2048.679,
    "text": "ich auf die Entwicklung halt eingehen kann, weil wenn man jetzt irgendwie einen bestimmten Typ kauft, der nächstes Jahr veraltet ist, das hilft ja niemandem, sondern man braucht einen möglichst breiten Mix."
  },
  {
    "start": 2048.86,
    "end": 2052.08,
    "text": "Da gibt es, außer jetzt bei der Abwehr, da gibt es nicht so viel."
  },
  {
    "start": 2052.179,
    "end": 2058.32,
    "text": "Also wenn wir jetzt über die Flakpanzern, also ... die halt so ein Radius von vier mal vier Kilometern absichern können."
  },
  {
    "start": 2058.78,
    "end": 2061.04,
    "text": "Da gibt es nicht so viele Möglichkeiten, das ist klar."
  },
  {
    "start": 2061.6,
    "end": 2065.84,
    "text": "Aber im Bereich sozusagen der der der Angriffstronen, da passiert so viel."
  },
  {
    "start": 2066.639,
    "end": 2070.84,
    "text": "Also da würde es jetzt keinen Sinn machen, wahnsinnig viel Geld für ein System auszugehen, auf gar keinen Fall."
  },
  {
    "start": 2071.84,
    "end": 2074.699,
    "text": "Sind die Kriege der Zukunft Drohenkriege?"
  },
  {
    "start": 2075.86,
    "end": 2077.179,
    "text": "Hat sich das jetzt so etabliert?"
  },
  {
    "start": 2077.94,
    "end": 2085.88,
    "text": "Ja, also ich glaube, da wird kein Weg mehr dran vorbeigehen und die großen gesellschaftlichen Herausforderungen werden ja noch, glaube ich, auch von zukommen."
  },
  {
    "start": 2086.26,
    "end": 2090.52,
    "text": "Was ist, wenn wir zum Beispiel Terrorattacken mit Drohnen erleben werden?"
  },
  {
    "start": 2090.58,
    "end": 2096.38,
    "text": "Also wir reden jetzt halt die ganz viel über eine Kriegsführung sozusagen mit staatlichen Akteuren."
  },
  {
    "start": 2096.94,
    "end": 2113.62,
    "text": "Aber wenn diese Entwicklung so weitergeht und dann Terroristen in den Besitz von bewaffneten Drohnen kommen und damit irgendetwas angreifen, ein Ziel, also das stellt ja nochmal ganz neue Herausforderungen auch gesellschaftlich und eben auch mit Blick auf die Drohnenabwehr so."
  },
  {
    "start": 2113.88,
    "end": 2115.82,
    "text": "Also das kann ja auch alles noch kommen."
  },
  {
    "start": 2116.64,
    "end": 2118.48,
    "text": "Georg, vielen lieben Dank für das Gespräch."
  },
  {
    "start": 2118.8,
    "end": 2119.16,
    "text": "Sehr gerne."
  },
  {
    "start": 2126.4,
    "end": 2130.96,
    "text": "Georg Ismar ist im Berliner SZ-Büro verantwortlich für Verteidigungs- und Rüstungspolitik."
  },
  {
    "start": 2131.0,
    "end": 2137.12,
    "text": "Mit ihm habe ich darüber gesprochen, wie gut oder besser schlecht Deutschland gerüstet ist für die Abwehr von Drohnen."
  },
  {
    "start": 2138.08,
    "end": 2141.32,
    "text": "Einige seiner Texte zu diesem Thema habe ich in den Show Notes verlinkt."
  },
  {
    "start": 2142.16,
    "end": 2148.68,
    "text": "In den Show Notes fitten sie auch noch zusätzlich eine spannende Recherche meiner Kollegen Lea Sahai und Grigor Shui aus China."
  },
  {
    "start": 2148.72,
    "end": 2159.74,
    "text": "Die beiden haben sich angeschaut, wie es die Volksrepublik schaffen konnte, so viel Macht und in einigen Bereichen sogar ein quasi Monopol über seltene Erden zu erlangen."
  },
  {
    "start": 2160.1,
    "end": 2167.62,
    "text": "also über jene Metalle, die für Radarsysteme für Drohnen wichtig sind, also für einen Drohnenwall Elementar sind."
  },
  {
    "start": 2169.1,
    "end": 2173.68,
    "text": "Alle Infos zu unseren Audioangeboten finden Sie auf sz.de-Podcast."
  },
  {
    "start": 2174.34,
    "end": 2182.88,
    "text": "Mitgearbeitet an dieser Folge von Das Thema hat Lars Langenau produziert, wurde die Sendung von Immanuel Pedersen konzipiert und gehostet von mir, Timo Nikolas."
  },
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    "start": 2183.22,
    "end": 2189.98,
    "text": "Schreiben Sie uns sehr gerne eine E-Mail an podcast.sz.de mit Lob, Kritik, Fragen, was auch immer."
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    "start": 2190.46,
    "end": 2192.26,
    "text": "Ich sage vielen Dank fürs Zuhören."
  },
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    "start": 2192.56,
    "end": 2206.94,
    "text": "Ciao, bis zum nächsten Mal."
  }
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