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    "end": 7.1,
    "text": "Siebenhundertdreißig"
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    "text": "Tage."
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    "text": "An diesem Dienstag, siebte Oktober, jährt sich zum zweiten Mal das furchtbarste Pogrom seit dem Zweiten Weltkrieg."
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    "text": "Noch immer sind wohl zwanzig der damals in den Gaserstreifen verschleppte in der Gewalt der Hammers."
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    "text": "Wie überlebt man so ein Materium und ist so ein Trauma je zu bewältigen?"
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    "text": "Das habe ich Yuri Nesterko gefragt."
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    "text": "Der Psychologe leitet die wissenschaftliche Abteilung des Zentrums über Leben in Berlin."
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    "end": 40.68,
    "text": "Hier behandelt ein Team Folteopfer aus Ländern wie Israel, dem West-Jordanland, Syrien, der Türkei, Afghanistan oder der Ukraine."
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    "text": "Sie hören den SH-Nachrichten-Podcast auf dem Punkt am Mikroslaas Langenau."
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    "text": "Die meisten von ihnen keine Soldaten, sondern Frauen und junge Männer die nie auf so einer extremen Situation vorbereitet wurden."
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    "text": "Und auch thirty-fünf Kinder, elf Jahre alt, neun Jahre alt, ein Baby erst zehn Monate jung sowie eighty-vier Jahre alt."
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    "text": "Das ist die grausame Bilanz des Massakas der Hamas vor genau zwei Jahren."
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    "text": "Mehr als einhundert Verschleppte sind seit dem im Zuge eines Austauschs mit palästinensischen Gefangenen freigekommen."
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    "text": "Nur ein winziger Teil wurde von der israelischen Armee befreit."
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    "end": 98.94,
    "text": "Achtundvierzig Geiseln sind noch immer in den Händen, Islamisten."
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    "text": "Von ihnen leben laut israelischen Angaben wohl noch zwanzig."
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    "text": "Nur was heißt das Leben?"
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    "text": "Überleben?"
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    "text": "Allein der Gedanke an diese unvorstellbaren Bedingungen beklemmt mich zutiefst."
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    "text": "In ständiger Todesangst, ohne Privatsphäre in engen, schmutzigen Tunneln teilt zwanzig, dreißig Meter tief unter der Erde, ohne Tageslicht, ohne Frischluft, ohne sauberes Wasser."
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    "text": "In erzwungener hygienischer Verwahrlosung, um Toast von Bomben einschlägen, in einem mit aller Härte geführten Krieg."
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    "end": 137.08,
    "text": "Zwei Jahre ausgeliefert der Willkür, teils sadistischer Bewacher, die Schlagen, Foltern und systematisch Aushungern wie Überlebende berichtet haben."
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    "text": "Viele hatten befürchtet, bis in alle Ewigkeit gequält zu werden."
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    "text": "Je neuer paar Beispiele, was sie berichtet haben."
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    "end": 150.08,
    "text": "Emily Hand, die mit acht Jahren aus ihrem Kippots verschleppt wurde, konnte nach ihrer Befreiung nur noch flüstern."
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    "end": 158.56,
    "text": "Den bis auf die Knochen abgemagerten Evja David hatten die Hammersleute dazu gezwungen vor laufender Kamera, sein eigenes Grab zu schaufeln."
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    "text": "André Koslov, siebenzwanzig, hat sein Tagebuch geholfen."
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    "text": "Jeden Abend hat er drei Worte darin aufgeschrieben."
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    "text": "Wieder ein Tag."
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    "end": 170.3,
    "text": "Die Spuren der zurückgekehrten."
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    "end": 173.66,
    "text": "ihre Traumata zeigen sich oft erst, wenn Raum dafür ist."
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    "end": 177.18,
    "text": "Panikattacken, schwere Depressionen, wiederkehrende Albträume."
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    "end": 179.38,
    "text": "Wie zurück ins Leben finden."
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    "end": 181.64,
    "text": "wie jemals wieder Vertrauen haben."
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    "end": 190.42,
    "text": "Darüber habe ich am Telefon mit dem Psychologen Yuri Nesterko gesprochen, der die wissenschaftliche Abteilung des Zentrums Überleben in Berlin leitet."
  },
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    "end": 199.4,
    "text": "Herr Nesterko, Sie haben keine der israelischen Geisen behandelt, aber über andere Menschen geforscht, die in Isolation waren und Folter erlebt haben."
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    "text": "Was wissen Sie dann über die extremen Situationen, in die diese Menschen geraten sind?"
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    "text": "Ja, also am Tenten über Leben haben wir eine spezifische Expertise in der Behandlung von Folter überlebenden, auch überlebenden von anderen schweren Menschenrechtsverletzungen."
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    "text": "Und als erstes gilt zu erfassen, was genau die Menschen erlebt haben und wie lange sie dieser Form von Traumatisierung ausgesetzt waren."
  },
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    "end": 247.92,
    "text": "Und wenn wir an die Garnseln denken, dann müssen wir festhalten, dass wir sich um einen sehr, ja, traumatisierenden Kontext handelt, also kein einzelnes Ereignis, sondern eine lang andauernde Folge von vermutlich einzelnen Traumatisierungen in einem recht unsicheren Kontext."
  },
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    "text": "Was macht sowas mit Menschen?"
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    "text": "Welche Folgen hat so etwas körperlich und seelisch?"
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    "text": "Was wir hören und sehen von den Freigelassenen, deutlich sehr stark darauf hin, dass die Menschen gerade in diesen Grundbedürfnissen starke Deprivation und Einschränkungen durchleiden mussten, also sprich ausreichend Nahrung, Wasser, Tageslicht, was sich dann wiederum auf der Schlafqualität niederschlägt, basale Körperhygiene, all das und Sachen, die den Menschen nicht zur Versuchung stehen, was sie wiederum natürlich auch in Einfluss auf den psychischen Zustand immer die lange Zeit haben kann."
  },
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    "end": 285.62,
    "text": "hinzu."
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    "end": 303.72,
    "text": "kommen auch sozusagen auch die klassischen, psychologischen Traumatisierungen, das heißt Zustände der Angst, der Unsicherheit mit einem konkreten Existenzbedrohung einhergehen, aber auch solche Sachen wie Entzug von Informationen."
  },
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    "end": 318.82,
    "text": "Also wenn wir uns vorstellen, das sind Menschen, die zwei Jahre außerhalb von dem normalen Geschehen irgendwo aufgehalten werden, dann sind es Menschen, die sozusagen diese zwei Jahre quasi aus ihrem Leben weg haben."
  },
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    "end": 330.44,
    "text": "Also sie wissen eigentlich im Grunde genommen nicht, was mit ihren Angehörigen unter Umständen los ist, mit ihren sozialen, sonstigen Umfeld, aber auch mit dem Weltgeschehen."
  },
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    "end": 340.26,
    "text": "Unter Umständen werden sie absichtlich mit falschen Informationen versorgt oder eben, ja, anderweitig auch psychologisch unter Druck gesetzt."
  },
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    "end": 348.98,
    "text": "Und auf einer immer geordneten Ebene hat das natürlich eine große Auswirkung auf das zwischenmögliche Bindungsverhalten."
  },
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    "end": 360.52,
    "text": "Also das sind Menschen, die auf einmal sozusagen das gewohnte Vertrauensmuster zu anderen Menschen komplett zerstört bekommen."
  },
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    "text": "Also das ist sozusagen eine ganz gravierende Erschütterung, die die Betroffenen dann erleben."
  },
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    "text": "Was hält Menschen am Leben, die in so einer Situation sind?"
  },
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    "text": "Das ist wahrscheinlich der Wille zu überleben und Hoffnung auf Änder sozusagen von diesem wederigen und unmenschlichen Zustand."
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    "text": "Und auch das ist individuell sehr unterschiedlich."
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    "text": "Also wenn man nicht allein fangen wird, sondern auch mit anderen Menschen oder wenn man weiß, dass Angehörige ebenfalls Gefangene halten werden, dann ist es auch der wilde für die anderen zu überleben."
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    "text": "Es sind sozusagen sehr, sehr, sehr unterschiedliche Motivgründe oder auch Überzeugungen, die die Menschen am Leben halten können."
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    "text": "Gleichwohl muss man auch dazu sagen, dass durchaus häufig Menschen, die lange Gefangenschaften und Folter überlebt haben, auch vom sozialen Verhalten und der Leben auch, wenn sie dann in der Freiheit sind, auch heimgesucht werden."
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    "text": "Also es ist unterschiedlich, wie diese Verarbeitung aussehen kann."
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    "text": "Haben Sie denn ein Beispiel, was Menschen überleben können?"
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    "text": "Ja, also spontan erinnere ich mich an einen Bericht von einem jungen Mann, mit dem ich gesprochen habe, der in Person während der Unkumpation in russischen Gehängnissen saß und mehrere Monate sozusagen trotz verbracht hatte in Einzelzelle, in Gruppenzelle und systematisch folter in Niedrung und auch sexueller Gewalt ausgesetzt war."
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    "text": "Und sozusagen sein Überlebensmotiv, also das, was eben am meisten am Leben gehalten hat, war diese tiefe Überzeugung von mir."
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    "text": "Und anderen hier in diesem Gefängnis passiert ein sehr artiges Unrecht, dass es meine Aufgabe ist, zu überleben und davon zu berichten."
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    "text": "Und helfen eventuelle Rituale wie Tagebuchführen, wie ich das gelesen habe von einem, der dann nachher freigekommen ist."
  },
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    "text": "Also definitiv das, was erlebt wird, in irgendeiner Form festzuhalten, sei es für sich selbst oder auch für die anderen."
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    "text": "ist etwas ganz Wichtiges, was irgendwie auch so in Richtung Verarbeitung geht."
  },
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    "end": 514.96,
    "text": "Also das, was ich erlebe in eine konsistente Erzählung zu überführen, ist im Grunde genau, was die Psychotherapie später auch versucht zu machen."
  },
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    "end": 529.64,
    "text": "Also aus diesem schwer verständlichen sozusagen Gewalt erleben, eine Erzählung zu machen, die und mir aber auch von anderen nachvollzogen werden kann."
  },
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    "text": "Das spielt schon eine ganz große Rolle."
  },
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    "end": 545.24,
    "text": "Also das kann in Form von einem Tagebuch helfen, das kann in Form von Erzählungen, die dann auch danach passieren oder eben auch Gesprächen, die dann professionell begleitet werden, auch durchaus hilfreich sein, ja."
  },
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    "text": "Wenn man dann überhaupt Stift und Papier hat."
  },
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    "text": "Ich habe jetzt gelesen über die Menschen, dass sie Angst haben, dass sie Panikattacken haben, dass sie Albträume haben, manche flüstern nur noch."
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    "text": "Haben alle ein posttraumatisches Belastungssyndrom?"
  },
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    "text": "Also die posttraumatische Belastungsstörung, die klassische Traumberfolgestörung, wo das Erlebnis immer wieder durchlebt wird, in Form von Albträumen beispielsweise oder plötzlichen Erinnerungen."
  },
  {
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    "end": 586.2,
    "text": "Aber es ist nicht nur die eine Störung, es kann auch andere psychische Störungen, aber auch körperliche Begleiterscheinungen unikronisch die Menschen begleiten, also depressive Erkrankungen können eine Folge sein."
  },
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    "end": 600.64,
    "text": "Wenn wir von einer langansauerenden Haftierung sprechen oder Geiselnahme, dann müssen wir davon ausnehmen, dass die Menschen eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung haben könnten."
  },
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    "end": 610.06,
    "text": "Und das wiederum hat große Auswirkungen auf das Sozialverhalten, Vertrauens- und Windungsmuster bis hin zur Persönlichkeitsveränderung."
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    "text": "Es sind sehr schwerwiegende psychiatrische Erkrankungen zu vermuten, gleichwohl betont werden muss, dass auch einige ohne gravierende psychische Störungen aus dieser Gewalt-Exposition herauskommen."
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    "text": "Es sind sehr unterschiedliche Verläufe, aber sehr viele erleiden die einen oder die andere Traumaufholgestörung."
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    "text": "Aber wie behandelt man denn solche Menschen, die mit so einem Trauma aus so etwas herauskommen?"
  },
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    "text": "Das allererste gilt die medizinische erste Hilfe und Rehabilitation von Menschen."
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    "text": "Das heißt eine Integration in das soziale Gefüge und den Menschen das nötigste wiedergeben, was sie nicht hassen, nämlich Sicherheit und eben Kontrolle über bestimmte Räumlichkeiten, denen sie sich aufhalten und auch Zeitgefühl."
  },
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    "text": "Das ist das Wichtigste."
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    "text": "Und wenn das gewährleistet ist, muss ein multiprofessionelles Team dieses traumatische Erlebnis einordnen."
  },
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    "end": 691.62,
    "text": "Es ist sozusagen eine sehr komplexe Zusammenarbeit von verschiedenen Professionen, die da eine Rolle spielen."
  },
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    "text": "Da bräuchte es sozusagen einen Spital."
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    "text": "Plan, Behandlungsplan für die mit hoffnenden Personen."
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    "text": "Und sowas bietet das Zentrum über Leben in Berlin an."
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    "text": "Herr Nesterko, haben Sie vielen Dank für das Gespräch."
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    "text": "An diesem Montag gibt es für die verbliebenen Geiseln wieder ein Fünkchen Hoffnung."
  },
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    "text": "Denn in den Ägypten verhandeln über Unterhändler, Vertreter der Hammers, mit denen der israelischen Regierung über den Friedensplan der Regierung Trump und ihre Freilassung."
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    "text": "In Frankreich hatte Sebastian Léconneux am Wochenende sein Kabinett vorgestellt, begleitet von harscher Kritik von links und rechts."
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    "text": "Unter Montag hat Frankreichs Premier dann überraschend nach nicht einmal vier Wochen im Amt seinen Rücktritt eingereicht."
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    "text": "Den Parteien hat er vorgeworfen, alles zu blockieren, obwohl er im Streit um die Posten der Regierungsbildung zu Kompromissen bereit gewesen wäre."
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    "text": "Genauso wie beim Haushalt."
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    "text": "Bis zum Redaktionsschluss stand die Reaktion von Präsident Macron noch aus."
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    "text": "Unklar ist, ob er sich zum dritten Mal in diesen Jahren einen neuen Regierungschef sucht oder ob er Neuwahlen ausrufen wird."
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    "text": "Am Münchner Flughafen wurde Jungs gleich zweimal wegen Drohnsichtung der Flugverkehrzeitweise eingestellt."
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    "text": "Nur von wem kamen die Drohnen?"
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    "text": "Dazu hat Friedrich Merz am Sonntag in der ARD Talkshow Karen Mioska gesagt."
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    "text": "Unsere Vermutung ist, dass Russland hinter den meisten dieser Drohnenflüge steckt."
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  {
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    "text": "Und wir sind dabei auch in der NATO-Abwehrstrategien zu entwickeln."
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  {
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    "end": 787.46,
    "text": "Zudem hat der Kanzler angedeutet, dass die freiwillige Wehrpflicht vermutlich nicht reichen werde."
  },
  {
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    "end": 792.44,
    "text": "Ich bin dafür, dass wir ein allgemeines gesellschaftliches Pflichtjahr in Deutschland etablieren."
  },
  {
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    "text": "Die Nobelpreiswoche hat dann diesen Montag mit der Bekanntgabe der Preisträger für Medizin begonnen."
  },
  {
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    "end": 805.16,
    "text": "Den teilen sich dieses Jahr eine Immunforscherin und eine Immunforsche aus den USA sowie eine Immunforsche aus Japan."
  },
  {
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    "end": 812.54,
    "text": "Sie werden ausgezeichnet für ihre Entdeckung, die Grundstein für neue Behandlungsmethoden für Krebs- und Autoimmunkrankheiten sind."
  },
  {
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    "end": 817.5,
    "text": "Es geht um Mechanismen, die verhindern sollen, dass das Immunsystem den eigenen Körper schädigt."
  },
  {
    "start": 818.24,
    "end": 820.34,
    "text": "Ein Text dazu habe ich in den Schaunorts verlinkt."
  },
  {
    "start": 826.46,
    "end": 831.24,
    "text": "Am sechsten Oktober, einhundertvierzig, vor genau achtzig Jahren ist die Süddeutsche Zeitung erstmals erschienen."
  },
  {
    "start": 832.02,
    "end": 835.7,
    "text": "Und wir begleiten den runden Geburtstag der SZ diese Woche mit einem Wissenstest."
  },
  {
    "start": 835.96,
    "end": 840.34,
    "text": "Wir lesen Ihnen vor, wie die SZ zum ersten Mal über eine gesuchte Person berichtet hat."
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  {
    "start": 840.74,
    "end": 847.2,
    "text": "Und Sie raten und können uns Ihren Tipp in den Spotify-Kommentaren oder per E-Mail an Podcasts at SZ.de senden."
  },
  {
    "start": 848.12,
    "end": 849.72,
    "text": "Die Auflösung gibt es am nächsten Tag."
  },
  {
    "start": 850.12,
    "end": 854.72,
    "text": "Sonntag hatten wir Tom Cruise gesucht, wie auch viele unserer Hörer richtig uns mitgeteilt haben."
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    "text": "Diesmal geht es um eine Person, die zum ersten Mal auf der Leutespalte der Panoramaseite vom achtzehnten November, zwei Tausend und elf aufgetaucht ist."
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    "text": "Also wer verbirgt sich denn diesmal hinter dem Piepton?"
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    "text": "Ich denke an eine Million Leute, wenn ich mich morgens anziehe, sagte sie in einem Interview mit dem Sender CBS."
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    "text": "Jeder Sänger, dessen Songs im Radio liefen, erziehe die nächste Generation."
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    "text": "Also sorge dafür, dass deine Worte zählen, sagte der Countrystar."
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